von 6:00 - 18:00 Uhr

14:03 | PELOTON: DT. BANK schiebt an.

Das Fitness-Center in der eigenen Wohnung! Ein Trend, auf dem das Geschäftsmodell verschiedener Anbieter basiert. Mit seiner Werbe-Power wird PELOTON INTERACTIVE besonders stark wahrgenommen.

Die Pandemie brachte den PELOTON-Aktionären enorme Kurszuwächse, gefolgt von starker Ernüchterung. Mit LULULEMON ATHLETICA hat sich u.a. ein hipper Bekleidungsanbieter zu einem starken Konkurrenten entwickelt.

Analysten der DT. BANK sehen PELOTON nun als Kauf, sie setzen dabei klugerweise einige Nebenbedingungen. Z.B. sollten Investoren Zeit mitbringen; auch negative Szenarien sind grundsätzlich für PELOTON nicht auszuschließen. Auch in einem vollständig normalisierten Umfeld (also bei Überwindung der Pandemie) sehen die Analysten viele Möglichkeiten (Szenarien) für eine sehr ordentliche Erholung dieses Fitness-Titels. Das Kursziel, das bei Eintritt positiver Szenarien erreichbar ist, beziffern sie mit 76 $.

Die Aktie mit Nasdaq-Kürzel PTON legte gestern 5,2 % auf 44,45 $ zu und steht heute vorbörslich bei + 2,3 %. Rund 14 Mrd. $ Börsenwert werden aktuell angezeigt: Der 2,4-fache für das Fiskaljahr 2023 erwartete Umsatz. Ein KGV ist zurzeit nicht sinnvoll, denn wachstumsbedingt kann der Jahresverlust im laufenden Fiskaljahr (bis Juni 2022) 2,76 $ betragen.

Ein Kauf dieser Aktie ist in jedem Fall eine Wette darauf, dass sich ein dauerhafter Home-Fitness-Trend etabliert.

Helmut Gellermann, Bernecker Redaktion

Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH erhalten Sie bei www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf.

13:06 | DOCUSIGN: Ein Drittel ist weg.

Der Konzern aus San Francisco ist mehr als ein Spezialist für digitales Unterzeichnen und Archivieren. Mit dem Cloud-gestützten Service von DOCUSIGN lässt sich das gesamte Handling digitaler Dokumente vereinfachen. Das technische Potenzial ist in dieser Hinsicht noch nicht ausgeschöpft, z.B. beim Einsatz von KI (Künstlicher Intelligenz). Jedoch:

Der Börsenwert des Konzerns ist jetzt um rund ein Drittel gesunken. Gestern, zum Schlusskurs 233,82 $ wurde eine Marktkapitalisierung von 45,4 Mrd. $ angezeigt. Doch im inoffiziellen US-Handel fiel die Aktie um 32 % auf 158,95 $.

Mit den Q3-Zahlen hat DOCUSIGN die Erwartungen übertroffen. Insbesondere beim bereinigten Gewinn je Aktie. Vor einem Jahr waren es 0,22 $, nun aber 0,58 $ gegenüber einer durchschnittlichen Erwartung der Analysten von 0,46 $. Doch der Blick in die Zukunft war wichtiger:

Im Schlussquartal erlöst DOCUSIGN bis zu 563 Mio. $. Das wären 12 Mio. $ weniger als Analysten erwartet hatten. CEO Dan Springer kündigte an, der Boom der Pandemiephase werde sich nicht fortsetzen.

Im offiziellen US-Handel ist mit einer Bestätigung der Kurse um 160 $ zu rechnen. Die Gewinnbewertung (KGV) wird damit zwar von 133 auf rund 90 korrigiert. Das Korrekturpotenzial ist damit aber noch nicht ausgereizt.

Helmut Gellermann, Bernecker Redaktion

Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH erhalten Sie bei www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf.

12:06 | DIDI GLOBAL: Unter Druck Rückzug aus NY.

Der internationale Fahrdienstvermittler aus China tendiert dazu, das Listing an der New York Stock Exchange zu beenden und sich stattdessen auf den Börsenplatz Hongkong zu fokussieren. Die Entscheidung über den Rückzug bleibt Sache einer Aktionärsversammlung. Kürzlich war DIDI von der zuständigen Pekinger Behörde für Cybersicherheit aufgefordert worden, einen Plan für den Rückzug von der NYSE vorzulegen. Seit dem Sommer wurde von unterschiedlicher Seite Druck auf DIDI ausgeübt.

Die Aktie von DIDI GLOBAL war Ende Juni zu 14 $ an der NYSE gestartet. Erlöst wurden 4,4 Mrd. $, der Börsenwert lag anfangs bei 68 Mrd. $. Nach Bekanntwerden der Delisting-Pläne stieg der Kurs gestern in New York um 9,2 % auf 7,80 $.

Helmut Gellermann, Bernecker Redaktion

Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH erhalten Sie bei www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf.

10:55 | AURUBIS erhöht Dividende

Der Kupferkonzern will nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 die Dividende deutlich erhöhen. Die Aktionäre sollen 1,60 Euro nach 1,30 Euro je Aktie erhalten. Die Ausschüttungsquote würde damit auf 26 von 35 % des operativen Konzernergebnisses sinken.

Das Konzernergebnis kletterte im abgelaufenen Jahr per Ende September um 59 % auf 266 Mio. Euro. Aurubis hatte Ende Oktober bereits Eckzahlen für das abgelaufene Jahr veröffentlicht. Demnach stieg das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) kräftig um 60 % auf 353 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um knapp ein Drittel auf 16,3 Mrd. Euro. Es war laut AURUBIS das erfolgreichstes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte. Im vierten Quartal schwächte sich die Dynamik allerdings ab: Die Erlöse stiegen laut Geschäftsbericht um 17 % auf 4,12 Mrd. Euro, das EBT sank um 3 % auf 85 Mio. Euro. Im neuen Geschäftsjahr 2021/22 will man ein operatives EBT von 320 Mio. bis 380 Mio. Euro erzielen.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Sie wollen kostenlos und unverbindlich News von Redakteuren der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH? Tragen Sie sich unter www.ichkaufeaktien.de in den Info-Brief ein.

08:20 | Neuer Skandal bei VW?

Im Brennpunkt steht diesmal die Tochter Porsche. In einem einschlägigen Blog für E-Autos wird ein Whistleblower zitiert, der von massiven Batterieproblemen bei Porsches E-Modell Taycan berichtet. Demnach soll es in gehäufter Form Probleme beim Batteriemanagement geben. Geringere Batterieleistung und Überhitzungsgefahr sollen die Folge sein. Diese Erkenntnisse, so sie denn stimmen, sind neben den bekannten Lieferengpässen eine mögliche Erklärung für die technische Schwäche der Aktie. Die finanziellen Auswirkungen bei 60.000 auszutauschenden Batterien für die bislang produzierten Taycans sind mit 500 Mio. bis 700 Mio. € anzunehmen. Hinzu kommt der Imageschaden, da man die Kunden bisher laut Aussagen des Whistleblowers im Unklaren gelassen habe. Wir haben bei VW bereits nachgefragt und warten gespannt auf Antworten. Ein gewisses Maß an Vorsicht ist angebracht, mehr zu VW finden Sie in der aktuellen Actien-Börse.

Dies ist ein Ausschnitt aus der heutigen Bernecker Daily.

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf!

07:30 | Musk versilbert TESLA-Aktien

Und schon wieder wirft der TESLA-Chef Aktien auf den Markt.
Der Unternehmer veräußerte rund 934.000 Papiere für etwa 1 Mrd. $. Das geht aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht aus dieser Nacht hervor. Damit hat sich Musk insgesamt schon von rund 10 Mio. TESLA-Aktien im Wert von knapp 11 Mrd. $ getrennt, seit er Anfang November im Zuge eines Twitter-Votums den Verkauf von 10 % seiner 17 %-igen Beteiligung am Elektroautobauer zusagte.

Musk hatte Twitter-Nutzer abstimmen lassen, ob er sich von 10 % seiner TESLA-Beteiligung trennen solle, um mehr Steuern zu zahlen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Musk als größter Einzelaktionär allerdings noch weitere TESLA-Aktien abstoßen.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf!