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16:25 | MCDONALDS beziffert Rückzugskosten.

Der Imbisskonzern verlässt Russland nach mehr als dreißig Jahren und wird in diesem Zusammenhang Wertberichtigungen in Höhe von 1,2 bis 1,4 Mrd. $ vornehmen. Die Maßnahme war am 8. März angekündigt worden, sie wird in Form eines Verkaufs an ein russisches Unternehmen umgesetzt.

Im weiteren Ausblick ist die Rede von einer operativen Marge um 40 % und weltweit netto mehr als 1.300 neuen Standorten. Die MCD-Aktie gibt im frühen US-Handel 0,9 % nach und steht mit 249,90 $ rund 10,3 % unter dem 52-Wochen-Hoch.

Helmut Gellermann, Bernecker Redaktion

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11:04 | Wann denkt China endlich um?

Die Rede ist natürlich von seiner Null-Covid-Strategie. Im April forderte diese Entscheidung Pekings abermals ihren Tribut: Die Industrieproduktion sank um 2,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat; für März stand noch ein Zuwachs von 5 % zu Buche. Die Einzelhandelsumsätze brachen um 11,1 % im Vergleich zum April 2021 ein; im März waren sie bereits um 3,5 % zurückgegangen. Knapp unter dem historischen Rekord vom Februar 2020 (mit 6,2 %) landete im April 2022 die Arbeitslosigkeit mit 6,1 %. Die Aussichten, dass sich an dieser Entwicklung rasch etwas ändert, sind schlecht.

Annerose Winkler
Der Deutsche Unternehmerbrief

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09:30 | Deutsche Industrieaufträge mit Rekordreichweite

Auch ohne einen einzigen neuen Auftrag könnte sie noch 4,5 Monate weiter produzieren! Das geht aus der soeben veröffentlichten ifo-Unternehmensumfrage vom April hervor. Bei der vorherigen Umfrage im Januar waren es 4,4 Monate. Zum Vergleich: Im langjährigen Durchschnitt liegt die Auftragsreichweite bei 2,9 Monaten. Auch das Statistische Bundesamt hatte zuletzt einen Rekordwert bei der Reichweite gemessen. Der Auftragsstau spiegelt nicht nur die hohe Nachfrage nach deutschen Industriewaren in den vergangenen Monaten wider, sondern auch die Schwierigkeiten der Unternehmen, die bestehenden Aufträge aufgrund des Mangels an wichtigen Vorprodukten und Rohstoffen zeitnah abzuarbeiten.

Falls sich die Lieferengpässe in den kommenden Monaten auflösen würden, könnte die Produktion in der deutschen Industrie durchstarten - das würde dann die Wirtschaftsleistung kräftig anschieben. Besonders groß ist die Auftragsreichweite in der Autoindustrie (Hersteller und Zulieferer) mit 7,4 Monaten. Auch im Maschinenbau (6,5 Monate) und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten (6,3 Monate) ist sie den ifo-Zahlen zufolge besonders groß. Am kürzesten reichen demnach die Aufträge der Textil-Hersteller mit 1,7 Monaten.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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08:15 | SAUDI ARAMCO mit Riesengewinn

Der saudische Ölkonzern hat zu Jahresbeginn den größten Gewinn seit seinem Börsengang verzeichnet. Unter dem Strich legte dieser im ersten Quartal um 82 % zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 39,5 Mrd. $ zu. Wie andere Branchenvertreter profitiert auch SAUDI ARAMCO von den rekordhohen Ölpreisen vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs. Auch der freie Finanzmittelfluss legten auf einen Rekordwert zu, er erreichte fast 31 Mrd. $. Dennoch will das staatlich kontrollierte Unternehmen die Quartalsdividende von 18,8 Mrd. $ nicht erhöhen.

ARAMCO profitiert aber nicht nur von kriegsbedingt rekordhohen Ölpreisen, sondern auch von einer im Gegensatz zu vielen Branchenkollegen gestiegenen Produktion. Die meisten Ölkonzerne versuchen ihre Treibhausgasemissionen zu verringern und sich Alternativen Energien zuzuwenden. ARAMCO hingegen investiert Milliarden Dollar, um die Ölproduktion bis 2027 um 1 Mio. Barrel (=159 Liter) täglich auf 13 Mio. Barrel zu steigern.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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07:15 | SIXT mit Abverkauf nach den endgültigen Zahlen

Dahinter steht keine operativ, fundamental begründete Tendenz, sondern Markttechnik in Kombination mit der Grundstimmung am Markt. Es betrifft den gesamten deutschen Nebenwertesektor. Das Stichwort lautet: Käuferstreik. An den SIXT-Zahlen gibt es nichts auszusetzen. Dem besten Jahresauftakt in der Unternehmensgeschichte wird ein starker Sommer folgen. Die Jahresprognose wurde bekräftigt: Deutlicher Umsatzanstieg bei
380 bis 480 Mio. € Vorsteuergewinn nach dem Rekordausnahmejahr 2021 mit 442 Mio. €. Die Flottengröße stieg um ein Viertel auf 125.000 Fahrzeuge und liegt nur noch knapp unter den Vor-Corona-Zahlen. Rd. 7 € Gewinn je Aktie für die Vorzüge liegen im Bereich des Machbaren. Das macht KGV 9 für die Vorzüge des am schnellsten wachsenden Mobilitätsdienstleisters der Welt, der zuletzt frisch in den kanadischen Markt eingestiegen ist. SIXT VZ. bleiben ein Kauf.

Dies ist ein Ausschnitt aus der Bernecker Daily von Freitag.

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