von 6:00 - 18:00 Uhr

16:29 | CompuGroup Medical hat enttäuscht.

Der Umsatz kletterte, getrieben von der Übernahme von Teilen des US-Konzerns Cerner und des Anbieters von Arzt-Informationssystemen, eMDs. Aber das war den Analysten zu wenig. Das Umsatz-Ziel bleibt dennoch für dieses Jahr bei 1 bis 1,04 Mrd. €, damit erstmals über 1 Mrd. €.

Der Kurs rutschte von 85 auf zeitweise 63 €. Das ist wiederum deutlich korrigiert, diesmal um fast 26 %, was wir schon mehrfach beobachten konnten. Warum 20 oder mehr %? Es ist die übliche Übertreibungsspitze, die im Laufe der Berichtssaison bereits zu nutzen war. Es reicht in der Regel aus, um ein Gleichgewicht zu erzeugen.

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Die Aktie für Jedermann“, Ausgabe 37.

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09:10 | BAYER mit Erfolgen im Pharmageschäft

Der von Glyphosatklagen gebeutelte Pharma- und Agrarchemiekonzern hat mit seinem Medikamentenkandidaten Finerenon weitere positiv Studiendaten präsentiert. Die Phase-III-Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels im Vergleich zu einem Placebo jeweils zusätzlich zur Standardtherapie bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes haben den primären Endpunkt erreicht. Dabei hat Finerenon das Risiko eines Myokardinfarkts, eines Schlaganfalls oder des Krankenhausaufenthalts wegen Herzinsuffizienz deutlich reduziert. Die Zulassung des Wirkstoffs hatte BAYER in der EU und den USA bereits Ende 2020 beantragt. Der Wirkstoff hat Blockbuster-Potenzial - also die Chance, einen Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd. $ zu erzielen. Die Aktie befindet sich in Wartestellung. Der Wert pendelt seit Wochen seitwärts in einer 10-%-Range zwischen 50 und 55 €. Erst mit einem Ausbruch über die 55-€-Marke generiert BAYER ein neues Kaufsignal. Darauf warten wir geduldig.

Dies ist ein Ausschnitt aus der heutigen Bernecker Daily.

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08:15 | BECHTLE: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Der IT-Dienstleister kommt weiter gut durch die Krise. Im ersten Quartal konnte man die Geschäfte deutlich ausbauen: Der Umsatz kletterte um 11,4 % auf 1,51 Mrd. Euro. Das Vorsteuerergebnis wuchs mit 19,5 % auf 61 Mio. Euro noch spürbar stärker. Unter dem Strich legte der Gewinn ebenfalls um knapp ein Fünftel auf 43,6 Mo. Euro zu. Dennoch gibt man sich zurückhaltend bei der Prognose, die im Gesamtjahr bei Umsatz und Vorsteuerergebnis ein Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich vorsieht. Man bleibt vorsichtig...

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07:05 | LUFTHANSA will mehr Geld

Warum? Man möchte einen Teil der erhaltenen Staatshilfen ablösen. Möglich werden soll dies durch eine Kapitalerhöhung. LUFTHANSA peilt hier eine Größenordnung bis 3 Mrd. Euro an. Zeitpunkt und Höhe sind nach Unternehmensangaben abhängig von den Marktbedingungen. Die Aktionäre von LUFTHANSA hatten in der vergangenen Woche dem Unternehmen grünes Licht für eine Kapitalerhöhung von bis zu 5,5 Mrd. Euro gegeben. Vor dem Hintergrund des aufgrund der weltweiten Corona-Maßnahmen massiv eingebrochenen Geschäfts war das Eigenkapital des Unternehmens Ende 2020 auf 1,4 Mrd. Euro zusammengeschmolzen - eine Quote von nur noch 3,5 % der Bilanzsumme nach 24 % im Vorkrisenjahr 2019.

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