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10:37 | 38 % des dt. Stroms ist Eco-Strom

Laut Berechnungen von E.on steigt der Anteil des Öko-Stroms auf diese Prozentzahl und einen Zuwachs von mehr als 200 Mrd. KW-Stunden. Das sind rund 5 Mrd. mehr als 2017. Da dieser Strom aber leider nicht bei den Stromkunden ankommt, müssen Entschädigungen gezahlt werden, die 610 Mio. Euro ausmachen oder 237 Euro mehr als im Vorjahr. Immerhin: 45 % Ökostromanteil am deutschen Strommarkt sind bis 2020 möglich.

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

09:30 | METRO: Der Größte ist der Kleinste!

Der größte Cash + Carry-Konzern Europas wurde inzwischen nur noch 4 Mrd. Euro wert. Dahinter stehen rund 59,5 Mrd. Euro Umsatz. Zum Verkauf steht die Tochter Real, die man mit einem Verkaufserlös von vielleicht 1 bis 1,2 Mrd. Euro ansetzen kann. 11 % Kursverlust gestern war die Reaktion auf diese Zahlen.

Was ist Metro ohne Russland-Risiko in 2 Jahren wert? So lautet die aktuelle Rechnung von Langfristspekulanten. Im Hintergrund wartet ein tschechicher Milliardär, ab wann er die Option auf rund 10 % nutzen kann, um anschließen rund 25 % an Metro zu kontrollieren? Das ist die Wette!

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08:29 | APPLE: noch nicht bereit für 5G!

Erst 2020 soll ein entsprechend befähigtes iPhone an den Markt kommen. Für Deutschland wird das vermutlich reichen, für andere Märkte kaum. Verliert der Kult-Konzern den Anschluss? Wurde die technische Entwicklung verschlafen? Konkurrent Samsung wartet schon ein Jahr früher mit entsprechender Technik auf, kann mehr Erfahrungen sammeln und verarbeiten und sich dadurch einen Vorsprung sichern. Allerdings sollte auch daran erinnert werden, dass Apple bei der Einführung der Mobilfunkstandards von 3G und 4G genauso hinterherhinkte, was letztlich aber keine Nachteile bescherte. Andere technische Innovationen wie Siri oder der Rahmen aus rostfreier Stahllegierung faszinierten die Käufer so sehr, dass sie geringere Geschwindigkeiten
in Kauf nahmen. Der Schritt von 4G zu 5G ist allerdings so gewaltig, für den Nutzer mit so vielen Vorteilen verbunden, dass Apple sich schon revolutionäre Neuerungen einfallen lassen muss, um ein Abwandern der Kunden zur Konkurrenz zu verhindern. Mutmaßlich ist Apples 5G-Abstinenz unfreiwilliger Natur, weil die wichtigen Chipzulieferer
Qualcomm und Intel nicht liefern können. Ein Problem, denn: Es steht zu erwarten, dass die Vertriebspartner eher Smartphones mit 5G zu vermarkten suchen, um eine schnelle Migration auf die neuen Netze anzuschieben, damit sich die Kosten dafür schneller wieder einspielen.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Frankfurter Börsenbrief Nr. 50 vom 15.12.2018. Sollten Sie den Frankfurter Börsenbrief nicht abonniert haben, lesen Sie den Brief bitte bei unserem Partner unter www.Boersenkiosk.de.

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07:28 | RATIONAL schaffte bis jetzt gut 30 % Korrektur

Dieser Weltmeister in der Technik der thermischen
Speisezubereitung (vor allem für Großküchen) ist fast
konkurrenzlos. Das jährliche Wachstum der Umsätze und
Gewinne liegt bei 15 bzw. 20 % (annualisiert). Über 6 Mrd. € Marktwert sind aber für einen Zielumsatz von rd. 850/900 Mio. € in diesem Jahr und wohl knapp 1 Mrd. € in 2020 bei einem KGV um 30 nachhaltig nicht haltbar. Wie weit geht die Korrektur? Von 698,50 € bis 567 € ist noch nicht ausreichend. 350 bis 370 € wären der voraussichtlich richtige Kaufkurs. Also noch weitere 100 € niedriger, aber im Markt gekonnt gesteuert. Der Kurs gibt täglich um 1 - 1,5 % bei sehr kleinen Umsätzen gekonnt gesteuert nach. Wir beginnen voraussichtlich ab 390 € mit dem schrittweisen Einstieg als Neuinvestment oder als Verbilligungskauf alter Investments.

Dies ist ein Ausschnitt aus der Actien-Börse Nr. 50 vom 15.12.2018. Sollten Sie die Actien-Börse nicht abonniert haben, lesen Sie bitte bei unserem Partner unter www.Boersenkiosk.de weiter.

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06:30 | RIB SOFTWARE: Alle Dämme brechen

CEO Thomas Wolf wollte mit dem Joint Venture YTWO mit Partner FLEX in ganz neue Dimensionen der cloudbasierten
Software für Hausbauer vorstoßen. Daraus wird nun nichts. FLEX steigt aus und damit kann RIB die erforderliche Lieferkette des Bauprozesses nicht mehr sicherstellen. Kurz: Das Joint Venture gilt als tot. Vor zwei Jahren noch gab es Hochrechnungen, die sich auf zusätzlich 800 Mio. € Gewinn kumulierten. Selbst bei einem Kurs von rd. 9,60 € beläuft sich das KGV immer noch auf 40. Börsenwert knapp 500 Mio. € für 120 Mio. € Umsatz. Da geht noch mehr nach unten.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Aktionärsbrief Nr. 50 vom 13.12.2018. Sollten Sie den Aktionärsbrief nicht abonniert haben, lesen Sie bitte mehr bei unserem Partner unter www.Boersenkiosk.de.

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