von 9:00 - 17:00 Uhr

09:38 | GOLD steht vor einer psychologischen Hürde

Bis Freitag wurden 1.399 $ erreicht, für einige Minuten sogar etwas mehr, aber ab 1.400 $ wird sich heute und in den nächsten Tagen die Frage entscheiden: Fehlsignale oder wirkliches Ausbruchsignal aus der vierjährigen Konsolidierung? Das entscheiden die Techniker. Setzt sich die Überzeugung durch, entsteht ein Momentum-Trade. In ihm liegen keine fundamentalen Gründe, aber vielfache Kombinationen, die schon in den Medien nachzulesen sind. Erst dann beginnen die Hochrechnungen für die möglichen Goldpreise und mithin die Fantasie. Wir gehen von einem positiven Ansatz aus, aber der letzte Kick fehlt noch.

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09:03 | Interessant: ALUFLEXPACK

Aluflexpack ist die kleinere aber interessantere Variante. Der österreichische Unternehmer Michael Tojner macht vor, wie man einen Industriekonzern (Montana Tech) mit mehrere Töchtern sinnvoll ausbaut und dafür die Börse benutzt. Paradefall ist Varta nach dem Börsengang 2017 und inzwischen verdoppelten Notierungen. Aluflexpack steht für flexible Verpackungsprodukte auf Alu- und Kunststoffbasis und startet am 28. Juni, wobei 185 Mio. Franken eingesammelt werden sollen. Die nächste Tochter bereitet sich bereits für den Börsengang vor, worüber im Laufe des Jahres berichtet wird. Wir raten zur Zeichnung.

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08:38 | TRATON: Deutsche Variante eines Börsenganges

VW gliedert das Lkw-Geschäft aus, dies aber wohl unzureichend mit der Quote als auch ohne jede Fantasie. Alles sehr sorgfältig formuliert, aber es fehlt der Charme dafür, warum man unbedingt diese Aktie zeichnen müsste. Unter dem Traton-Dach stehen die zwei Lkw-Hersteller MAN und Scania, deren Techniker sich nicht mögen. Lediglich der Chef hält das ganze zusammen. Eine Quote von 15 % mutet an wie das berühmte Sprichwort: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass! 49 % aber eine brauchbare Story dazu ergäben eine andere Perspektive. Wer will spielt mit, aber es lässt sich auch vermeiden.

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08:04 | Die Deutschen entdecken das Auto!

Heute findet im Kanzleramt eine zentrale Runde statt, die sich ausschließlich mit der psychologischen Sanierung in den Meinungen und der faktischen Sanierung der Autoindustrie beschäftigen wird. Nach fast drei Jahren Diesel- und Autokrise in fast allen Varianten, geht es darum: Wie müssen die Bedingungen deutlich verbessert werden, die gegenwärtig für Autos sowohl in der öffentlichen Meinung wie auf der technischen Ebene gelten, damit die wichtigste Industriebranche der Deutschen neu aufgestellt werden kann?

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07:30 | BEYOND MEAT startet durch

Das Unternehmen schaffte es inzwischen von 25 $ Ausgabepreis bis auf 165 $ in knapp drei Wochen. Das Gleiche: Die Fantasien über die Möglichkeiten, die völlig neue Geschäftsfelder bieten, schießen in New York in Größenordnungen, die sehr schwer zu bewerten sind. Eigentlich gar nicht, aber: Weder Stahl noch Autos oder Chemie und noch nicht einmal Computer können solche neuen Geschäftsfelder in ihrer Einordnung folgen. Es ist offensichtlich eine neue Welt, die von Investoren getragen wird, die nicht zu den klassischen Investoren gehören. Soweit bisher ermittelt: 70 % aller Investoren in diesem Rahmen sind private Kleinanleger - entweder direkt oder über besondere Fonds-Konstrukte.

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07:02 | SLACK TECHNOLOGIES war der jüngste Knaller

In New York. Der Messenger-Dienstbetreiber startete am ersten Handelstag mit 60 % Kursgewinn und wird zur Zeit mit 25 Mrd. $ bewertet. Mehr als 85.000 Unternehmen sind zahlende Kunden, angeblich wird dieser Dienst von rund 10 Mio. Mitarbeitern verschiedener Unternehmen genutzt. Der geschätzte Umsatz liegt irgendwo in der Größenordnung von wohl 700 bis 800 Mio. $ im Jahr. Bei einer Zuwachsrate von über 40 % lässt sich dies schlecht schätzen. Aber mit einiger Fantasie lässt sich schon sagen: In New York spielt ein ganz anderer Film als in Europa.

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06:17 | 16 Euro für METRO sidn zu wenig!

Was der tschechische Investor mit zur Zeit noch 11,5 % bietet liegt mindestens 25 % daneben. Zu diesem Kurs werden die alten Aktionäre nicht bereit sein, zu verkaufen. Das Spiel geht mithin weiter, denn: Nach klassischen Bewertungsmethoden (HGB) liegt der mittlere Wert von Metro bei 18 bis 20 eher 22 Euro je Aktie. Die etwas schwierigen Eckwerte sind das Russlandgeschäft und die Details beim Verkauf der Real-Supermarktkette. Wer engagiert ist bleibt es. Es kann nur noch mehr werden.

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