Sie lesen die Ausgabe: Der Aktionärsbrief vom 1.10.2020

Sehr geehrter Aktionär!

Volatile Konsolidierung - die Märkte haben sich das verdient.
Die Marktkonsolidierung verläuft mustergültig. Den zuletzt kräftigen Rücksetzern als Reaktion auf die starken Kursgewinne seit Mitte März folgen nun erste Erholungsansätze, die wir noch nicht als Korrekturende interpretieren. Besonders für den Leitwolf USA gilt:
Die Notenbank macht eine Pause.
Wir sind uns zwar sicher, dass die Ausweitung der Bilanzsumme der FED sowie der Anstieg der Geldmenge Richtung 2021/22 weiter an Fahrt gewinnen wird. Jedoch läuft das Ganze nicht kontinuierlich, sondern in Etappen. Seit Juni stagnierten die Geldmenge M2 und auch die Bilanzsumme der Fed. Zuvor gab es einen Anstieg um 3 Bio. $. Jetzt geht es im nächsten Schritt darum, die Konjunkturprogramme nach den Wahlen umzusetzen. Somit passt die Konsolidierung der US-Indizes aktuell auch in das monetäre Bild. Das ist gesund und zu begrüßen. Themenwechsel:

Das Thema „Nachhaltigkeit“ bekam im Wochenverlauf nochmals einen frischen Anstrich. Wir sind bereits letzte Woche auf dieses Thema an dieser Stelle tiefer eingegangen. Ergänzend dazu: Die größte klimapolitische Ankündigung der vergangenen Jahre kommt aus China. Präsident Xi Jinping will in seinem Land bis 2060 Klimaneutralität erreichen. Noch vor 2030 soll der Höhepunkt beim CO2-Ausstoß in China erreicht werden. Das sind starke Worte, denen jedoch auch eine klare Strategie folgen muss, wenn sie nicht in das Reich der Propaganda abrutschen sollen. Der kommende Fünfjahresplan im Frühjahr 2021 wird deshalb die Nagelprobe. Energieexperten aus Asien rechnen mit einem großen Klimaprogramm. Deshalb beschäftigen wir uns auf Seite 3 etwas eingehender mit BYD. Wir bleiben im Thema:

Der Battery-Day von TESLA war das Highlight der letzten Woche. Die ganze Welt schaute an diesem Tage nach Palo Alto. Das, was Elon Musk präsentierte, hat durchaus Sprengkraft: Über 50 % Kostenreduktion in der Batterieherstellung bei mehr als 50 % Reichweitensteigerung und eine signifikant geringere Abghängigkeit von externen Batterielieferketten innerhalb von drei Jahren sind eine Ansage. Der technologische Vorsprung der Software liegt ohnehin geschätzt bei drei bis vier Jahren. Die weitere Ansage: Tesla will auf lange Sicht 20 Mio. Autos pro Jahr bauen. Das wäre so viel, wie VW und Toyata heute zusammen schaffen. Schon jetzt ist klar, dass sich die europäischen Hersteller warm anziehen müssen. JPMorgan stellt in einer frischen Anlayse folgende These auf:

Der Markt für Elektroautos/-Busse/-Nutzfahrzeuge wird bis 2040 im Schnitt jährlich um 20 % wachsen. Im gleichen Zeitraum wird der Markt für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor um geschätzte 5 % p. a. schrumpfen. Wer die beste Technologie zu bieten hat, wird den Markt am Ende dominieren. Tesla und BYD fahren diesbezüglich allen voraus. Deutschland droht den Anschluss zu verlieren.

LogBuch

Während die Märkte unter recht hoher Volatilität konsolidieren, werden die Weichen im Autosektor immer mehr in Richtung E-Mobility gestellt.
China will die Klimaneutralität, Kalifornien verbietet den Verbrennermotor ab 2035 und Herr Söder fordert Gleiches für Deutschand. Über den Sinn und Unsinn der Nachhaltigkeit von Elektromobilität zu diskutieren, lohnt nicht mehr. Der Weg ist vorgezeichnet und unumkehrbar.
Asset Allocation

Schlaglichter:
FED hält sich zurück ++ Verbot von Verbrennungsmotoren ++ TESLA mit Battery-Day ++ BYD ist der Überflieger aus China ++ ABO INVEST vor neuem Wachstum ++ SIEMENS ENERGY ist da ++ CENTRAL GARDEN & PET ist ein Corona-Profiteur ++ JD.COM bringt JD HEALTH an die Börse

BörsenWelt

• Die technischen Erholungsansätze läuten noch nicht das Ende der Konsolidierung ein.
Die technischen Hürden in DAX und S&P 500 sind vor den US-Wahlen hoch. Gleichwohl hat sich die überkaufte Markttechnik von Anfang/Mitte September in den großen Indizes deutlich abgebaut, sodass die weiteren Risiken nach unten überschaubar sind. Dem stehen die steigenden Covid-19-Fallzahlen nicht entgegen. Die Angst vor einem zweiten flächendendeckenden Lockdown halten wir für unbegründet, zumal die steigenden Zahlen auch mit den weitaus größeren Testkapazitäten zusammenhängen. Regionale Lockdowns werden verkraftbar sein. Allerdings können Ängste entsprechend negativ auf die Stimmungslage drücken. So sind die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) in der Eurozone im September wieder gefallen. In Kombination mit einer vorübergehend abebbenden Liquiditätsflut wird ein Ausbruch nach oben im Herbst schwer. Mit diesem Bild der Markttechnik können wir dennoch gut leben.
• In den USA wird um weitere Geldspritzen in Billionenhöhe geschachert.
Nachdem der Kongress bereits Maßnahmen im Volumen von mehr als 3 Bio. $ zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie genehmigt hatte, wollen die Demokraten mehr. Der Vorschlag beinhaltet neue Mittel, die erforderlich sind, um eine Katastrophe von Schulen, kleinen Unternehmen, Restaurants, Veranstaltungsorten und Mitarbeitern der Fluggesellschaften sowie anderen abzuwenden. Es geht mal eben um zusätzliche 2,2 Bio. $. Auch andere Länder werden nachlegen und die Staatsdefizite weiter nach oben treiben. Das wiederum wird die Schleusen der Notenbanken 2021 noch weiter öffnen. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Konsolidierung des Goldpreises, aber auch des Silberpreises als klare Chance zu werten. Der etwas stärkere Dollar wird als Grund für die schwachen Edelmetallmärkte genannt. Auch dies werten wir nicht als nachhaltig. Besonders die südlichen Länder der Eurozone verzeichnen eine hohe Nachfrage nach Staatsanleihen und die  internationalen Notenbanken entdecken den Euro zunehmend als Reservewährung. Dieser Trend wird sich 2021 ebenso verstärken.
Und nochmals Tesla als Ergänzung zu Seite 1:
Am Dienstag sorgte Tesla mit einem Beschaffungsdeal für Lithium für das Highlight des Tages. Nach einem entsprechenden Mehrjahresvertrag mit der australischen Piedmont Lithium (WKN: A2D WL3; 0,25 €) für Lithium-Spodumen, woraus Lithiumkarbonat zur Herstellung von Batterien gewonnen wird, hat sich die Aktie des Lithiumproduzenten mehr als vervierfacht! Die Vereinbarung macht deutlich, dass Tesla weiterhin von der Lithiumversorgung abhängig bleibt, was auch andere Lithium-Aktien angeschoben hat, unter anderem auch Livent (WKN: A2N 464; 8,42 $). Livent wurde von FMC abgespalten und setzt dieses Jahr schätzungsweise 320 Mio. $ um. Dem steht ein Börsenwert von 993 Mio. $ gegenüber. Livent ist spekulativ, aber mit kleinem Geld darf mitgespielt werden.
In Kürze:
Das IPO von HENSOLDT (WKN: HAG 000; 11,30 €) ist missglückt. Die Aktie rutschte bis auf 11 € durch und notiert somit unter Ausgabepreis. Allerdings schließen wir eine ähnliche Entwicklung wie nach dem TeamViewer-IPO nicht aus. Zudem ist in einigen Wochen mit starkem Research zu rechnen. Wer gezeichnet hat, bleibt an Bord. Stop-Loss 10,30 €. Die Datenanalysefirma PALANTIR wird am 30. September per Direktlisting in New York an die Börse gehen. An der Wall Street werden Bewertungen von bis zu 22 Mrd. $ herumgereicht. Der Preis je Aktie wird entsprechend bei 10 $ erwartet. Eine 20-fache Umsatzbewertung ist extrem teuer. Allerdings liegt das jährliche Wachstum auch bei 40 %. Da es für die Altaktionäre keine Haltefrist gibt, sind wir zunächst vorsichtig. Watchlist!

BörsenParkett: China: BYD

• BYD (WKN: A0M 4W9; 13,61 €) ist der aktuelle Überflieger aus China.
Wir gehen davon aus, dass BYD dennoch erst am Beginn einer atemberaubenden Entwicklung steht. Sowohl als Hersteller von Elektrofahrzeugen als auch als Hauptlieferant für Batterietechnologie für andere Unternehmen der Branche hat BYD ein einzigartiges Profil im Sektor - sicherlich vergleichbar mit Teslas Ökosystem, jedoch mit akzeptabler Bewertung. BYD ist eben nicht nur Chinas Nummer eins bei Elektroautos, sondern auch technologischer Marktführer bei Elektrobussen, Lkws, Batterietechnik (Speichersystemen), Einschienenbahnsystemen und Halbleitern für die Elekromobilität mit dem wichtigsten Zulieferer Infineon.

Chinas Subventionierung für E-Mobility ist zielgerichtet. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass E-Mobility - darunter auch Plug-in-Hybride und Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeuge - bis 2025 ein Fünftel des Autoverkaufs ausmachen soll. Bei einem dann geschätzten Gesamtmarkt von 30 Mio. Fahrzeugen entspräche dies 6 Mio. E-Fahrzeugen. Das entspäche einem Anstieg um Faktor 6 - nur um die Dimension einzuordnen. Gleichzeitig setzt man die Unternehmen jedoch auch unter Druck. Subventionen gibt es für Elektroautos, die nicht mehr als 300.000 Yuan (ca. 42.000 $) kosten. Für Fahrzeuge, die im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden, gibt es keine Obergrenzen. Das sorgte im ersten Halbjahr für einen Knick bei den Absätzen. Inzwischen ziehen die Verkäufe jedoch wieder stark an.
BYD hat für das dritte Quartal wieder starke Verkäufe prognostiziert.
Diese werden insbesondere von den neuen Modellen, dem „Han“ und dem „Song Pro“, getragen werden mit einer neuen Batterietechnik, der sog. Blade-Battery. Der neue „Han“ sieht nicht nur gut aus, sondern schafft auch 600 km Reichweite mit einer nur noch halb so großen Batterie. Dabei handelt es sich nicht um eine herkömmliche Lithium-Ionen-Batterie, sondern um eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie ohne Kobalt, die zudem kein Brandrisiko mehr hat. Immer mehr zeichnet sich ab, dass BYD mit seinem Technikvorsprung OEM-Lieferant für andere Hersteller wird. BYD liefert bereits Batterien an Toyota und an dessen Lkw-Division Hino. Zudem soll ein großer Deal mit Daimler in den Schubladen liegen.Im Bus- und Truck-Geschäft sind die Aussichten ebenso exzellent. Es hagelt Aufträge, insbesondere auch aus dem Ausland. Spannend auch:

BYD Semiconductors ist die Halbleitersparte des Konzerns. Hier strebt man an, der wichtigste Hersteller für sog. IGBTs (Bipolartransistoren mit isoliertem Gate) in China zu werden. IGBTs werden als eine Art von CPUs für Elektroautos bezeichnet. Dieser Bereich ist nach Batterien das zweitteuerste Bauteil bei Elektroautos und soll in den nächsten fünf Jahren um Faktor vier wachsen. In der letzten Finanzierungsrunde wurde die Sparte bereits mit 1,44 Mrd. $ bewertet.

Fazit: BYD tritt gerade in eine neue Wachstumsphase ein.
Der Markt beginnt dies zu honorieren. CEO Wang Chuanfu hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 mit seinem Unternehmen einen Umsatz von 150 Mrd. $ zu erzielen. Dagegen steht aktuell ein Börsenwert von 40 Mrd. $ sowie ein KGV von 65 per 2020. Letzteres klingt ambitioniert, ist aber in Anbetracht der Perspektiven nicht überzubewerten. Im Vergleich zu Tesla mit einem Börsenwert, der fast 10-mal höher liegt, ist BYD eine Option. Stellen sie einen Fuß in die Tür. Bei Rücksetzern gibt es dann die Option von weiteren Zukäufen. Die Aktie wird ab jetzt von uns stetig begleitet.

O-Ton Maximilian Fichtner, Professor für Festkörperchemie und stellvertretender Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm zur neuen Blade-Batterie von BYD: „Wir müssen befürchten, dass die deutschen Hersteller hier erst mal raus sind aus dem Rennen.“

Nach Deutschland und es bleibt regenerativ:

BörsenParkett: ABO INVEST

• ABO INVEST (WKN: A1E WXA; 2,02 €) ist die kleine Schwester von Energiekontor und PNE.
Wir rechnen schon bald mit mehr Relevanz und Aufmerksamkeit. Das Unternehmen ist Eigentümer und Betreiber von Windparks in Deutschland, Frankreich, Finnland und Irland mit einer Gesamtkapazität von aktuell 150 MW. Eine um 15 % erhöhte Stromproduktion führte im ersten Halbjahr 2020 zu einem Umsatzanstieg von 13 % auf 19,5 Mio. €. 16 Mio. € freier Cashflow und ein Nettozufluss von freien Mitteln nach Zins- und Tilgungszahlungen in Höhe von 5 Mio. € sind stark und stehen eigentlich auch in einem Missverhältnis zum aktuellen Börsenwert. Das Problem: ABO Invest ist in den vergangenen Jahren nur schwach gewachsen im Vergleich zu Energiekontor oder PNE. Das wird sich bald ändern.

Am 08. Oktober beginnt für ABO Invest eine neue Zeitrechnung.
Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung soll der Startschuss für eine neue Wachstumsstrategie fallen. In diesem Rahmen wird es wichtige Änderungen geben. Das bisher in der Satzung für Beschlüsse der Hauptversammlung vorgesehene Höchststimmrecht (10 %) soll abgeschafft werden. Wir erwarten infolgedessen eine Stärkung des Eigenkapitals (neues genehmigtes Kapital bis 2025 durch Ausgabe von 24,5 Mio. Stückaktien) in Kombination mit neuen Investoren. Der Name wird in Clearvise AG geändert und unterstreicht die Trennung vom Projektierer ABO Wind. Wir rechnen zudem künftig mit einer Xetra-Notiz, was das Interesse institutioneller Investoren schlagartig erhöhen sollte.

Fazit: ABO Invest (künftig Clearvise) dürfte den Bewertungsrückstand auf seine größeren Brüder demnächst aufholen. Es geht um eine Bewertungslücke von rd. 50 % gemessen an der EBIDA-Bewertung. Zielrichtung auf 12 bis 18 Monate sind 3 €. Ordern Sie in Frankfurt oder Düsseldorf via maximalem Kauflimit in Höhe von 2,10 €.
Umsatzverteilung ABO Invest

BörsenParkett: SIEMENS ENERGY

• Das gegenteilige Geschäftmodell bietet SIEMENS ENERGY (WKN: ENE R6Y; 21,90 €) als Abspaltung des Siemens-Konzerns - eine Chance?
Das operative Kerngeschäft umfasst die Kraftwerkssparte Gas & Power. Außerdem gehören Stromübertragung, Speichertechnologien und der Bau von Kohle- und Gaskraftwerken zum Portfolio. Zusätzlich hält man eine 67-%-Beteiligung am spanischen Windkraftanlagenbauer Siemens Gamesa. Umsatz um 28 Mrd. €, wovon rd. 65 % auf Gas & Power entfielen. 4,1 % Marge sind dünn, sollen aber ausgebaut werden. Klar: Offshore-Windanlagen, dezentrale Energietechnik oder smarte Stromnetze bieten Chancen, spielen aber a) eine klar untergeordnete Rolle und sind b) nicht besonders margenstark. Siemens Gamesa kämpft seit Jahren mit Margenproplemen. Der Rest des Geschäfts hat mit Nachhaltigkeit wenig zu tun.

Fazit: Mit 16 Mrd. € Börsenwert sehen wir wenig nachhaltigen Spielraum nach oben. Allenfalls kurzfristig hat der Kurs Spielraum bis 24/25 €.
Die Mutter ist interessanter:

In die USA:

BörsenParkett: USA: CENTRAL GARDEN & PET

• CENTRAL GARDEN & PET (WKN: A0L GZP; 35,45 $) gehört zu den Corona-Profiteuren.
Dem kalifornischen Unternehmen kam zugute, dass sich die Menschen in der Corona-Pandemie vermehrt um das eigene Haus und ihre Haustiere gekümmert haben. Central Garden & Pet vertreibt alles, was diesen Bedürfnissen entspricht. Das Geschäft ist in zwei Bereiche unterteilt: In das Garten- und in das Haustiersegment. Im Gartenbereich wird alles angeboten, was zur Bepflanzung und zur Pflege des Gartens benötigt wird, wie z. B. Pflanzen, Blumen- und Gemüsesetzlinge, Rasensamen, Dünger, Pestizide sowie Dekorationsartikel. Im Haustierbereich bietet man Futter, Produkte für die Tiergesundheit, aber auch Vögel und andere Kleintiere an.

Einst als reiner Distributor gegründet, produziert Central Garden & Pet die meisten Produkte selbst und vertreibt diese unter den verschiedensten Markennamen.
Im Gartensegment verfügt man über ein eigenes Vertriebs- und Logistiknetzwerk, das die eigenen Marken strategisch unterstützt. Der Vertrieb erfolgt vor allem über den spezialisierten Fachhandel, aber bereits ca. 20 % des Umsatzes erfolgen über Online-Verkaufskanäle.

Central Garden & Pet wächst in normalen Zeiten 5 bis 10 % pro Jahr.
Rund die Hälfte des Wachstums wird über Akquisitionen generiert. Man kauft kleine, lokale Hersteller auf und integriert diese dann in das eigene landesweite Distributionsnetz. Corona hat aber das Wachstum wie oben erwähnt zusätzlich befeuert. Im dritten Quartal, das Ende Juni abgeschlossen wurde, legte der Umsatz um 18 % auf 833,5 Mio. $ zu, während der Gewinn sogar um 50 % auf rund 69 Mio. $ gesteigert werden konnte.

Im gesamten Geschäftsjahr 2019/20, das am 30. September endet, rechnet der Markt im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2,582 Mrd. $. Central Garden & Pet stellt einen Gewinn je Aktie in Höhe von mindestens 1,90 $ in Aussicht, was einem KGV von 18 entspräche. Das ist im Branchenvergleich eher günstig, notieren Wettbewerber doch mit Gewinnmultiples im Bereich von 22 bis 23.

Der Aktienkurs ist gut gelaufen, hat jedoch zuletzt etwas korrigiert.
Auch wenn sich der Nachfrageboom kurzfristig wieder etwas normalisieren wird, bleibt die Aktie mittelfristig interessant. Insbesondere das Geschäft rund ums Haustier ist und bleibt mittelfristig ein Wachstumsmarkt.

Fazit: Central Garden & Pet ist ein Kauf. Legen Sie sich zumindest eine Einstiegsposition ins Depot und merken Sie bei 27 $ ein Nachkauflimit vor. Erstes Kursziel: 45 $. Stop-Loss 22,50 $.

Der Zins- und ETF-Fuchs

• Die Smart Factory steht im Mittelpunkt der Industrie 4.0.
Sie bezeichnet eine Produktionsumgebung, die sich selbst organisiert und als Grundlage neue Technologien wie Big Data, Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität, Advanced Robotics, Cloud, Cyber Security, 3D Printing oder 5G benötigt, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Dementsprechend kombiniert dieser ETF viele interessante Aktien dieser Sektoren. Die aktuell größten Positionen sind Aveva Group, Yandex, Proto Labs, PTC, Ansys, Nemetschek, Altair Engineering, Dassault, Autodesk und Baidu (insgesamt 21 % des Portfolios). Das letzte Factsheet finden Sie unter folgendem Link: https://www.amundietf.de/privatkunden/product/view/LU2037749822


AMUNDI SMART FACTORY UCITS ETF - EUR (C)

WKN: A2P N78; 61,48 €
Ausschüttung: Theasaurierend
Laufende Kosten: 0,35 %

Parkett Geflüster

Gerüchte im Chemiesektor
Die Avancen in der Chemiebranche von Apollo für Covestro sind bekannt. Es sind in den kommenden Monaten weitere ähnliche Transaktionen denkbar. Gerüchten zufolge steht die Schweizer Clariant bei verschiedenen Private-Equity-Gesellschaften im Visier. Selbst ein Bieterwettstreit ist denkbar. Hier ist entscheidend, was Top-Aktionär Saudi Aramco macht. Lonza Group wiederum bereitet einen Verkaufsprozess für ihre Chemiesparte vor, die sowohl bei Wettbewerbern aus der Branche als auch bei Buyout-Gesellschaften auf Interesse stößt. Wer greift wo zu? Übrigens: Als Auftragsfertiger für die halbe weltweite Biotech-Industrie wird Lonza erheblich von der Impfstoffproduktion profitieren!

Unter der Lupe

• Die Fast-Food-Branche profitiert per Lieferdienst von der Corona-Pandemie.
Eigentlich eine Binsenweisheit, hatte doch in den letzten Monaten der Trend, zu Hause zu bleiben, die Aktienkurse von reinrassigen Lieferdiensten wie HelloFresh, Delivery Hero oder Just Eat Takeaway dynamisch in die Höhe schießen lassen. Aber auch „traditionelle“ Fast-Food-Konzerne wie beispielsweise McDonald‘s haben längst den Lieferservice mit in ihr Programm aufgenommen und profitieren so gleichermaßen, allerdings eher im Windschatten der reinrassigen Lieferkonkurrenz.

Allen voran CHIPOTLE MEXICAN GRILL (WKN: A0E SP5; 1.261 $). Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 60 % hinzugewonnen und führt damit die Performance-Hitparade der US-Fast-Food-Aktien an. Zwar folgte auf das vorläufige Hoch Ende Januar ein deutlicher Rücksetzer, aber schon kurz nach diesem Einbruch schoss der Kurs auf immer neue Rekordhöhen. Der Markt honorierte in besonderem Maße, dass Chipotle bereits vor der Coronakrise damit begonnen hat, sein Geschäft auf Digitalplattformen zu verlagern.

Und dabei hat die 1993 gegründete Schnellrestaurant-Kette aus Denver/Colorado nicht nur gute Zeiten hinter sich gebracht. Bis 2014 wuchs Chipotle dynamisch, aber dann war es mit der Erfolgsstory vorerst vorbei: Im Herbst 2015 gab es einen Hygiene-Skandal, nachdem sich zahlreiche Gäste eine Infektion mit E. coli-Bakterien zugezogen hatten. Rund 50 der damals über 1.900 Chipotle-Restaurants mussten vorübergehend geschlossen werden. Das Unternehmen musste in der Zeit danach lange und hart dafür kämpfen, das verloren gegangene Vertrauen bei den Kunden zurückzuerobern. Das gelang u. a. durch ein Treueprogramm, das sich zuletzt einer stark steigenden Beliebtheit erfreut. Hatten im ersten Quartal 2020 noch 11,5 Mio. Kunden daran teilgenommen, waren es zuletzt 15 Mio. Kunden.

Dass Chipotle sich in der Coronakrise besonders gut entwickeln konnte, liegt an Kooperationen, die man mit Betreibern von Lieferdienst-Apps geschlossen hat. Das dürfte auch im zweiten Halbjahr für einen steigenden flächenbereinigten Absatz und höhere Marktanteile sorgen. Bereits im zweiten Quartal dieses Jahres waren Chipotles Verkäufe über die digitalen Kanäle um 216 % gestiegen und hatten bereits 60,7 % des gesamten Absatzvolumens ausgemacht.

Nach den jüngsten dynamischen Kursanstiegen dürfte die Chipotle-Aktie nun aber erst einmal den größten Teil ihrer Munition verschossen haben. Per 2020 liegt das KGV bei 118, während es sich per 2021 lediglich auf 58 reduziert. Das ist eine fürstliche Bewertung für eine Schnellrestaurant-Kette.
Deutlich besser stellt sich der maßgebliche Datenkranz beim Branchenplatzhirsch MCDONALD‘S (WKN: 856 958; 218,68 $) dar.
Die Aktie hat im bisherigen Jahresverlauf lediglich rund 10 % zugelegt, sodass hier noch Nachholbedarf bestehen dürfte. Zwar wächst McDonald‘s nicht ganz so dynamisch über seine digitalen Lieferkanäle wie Chipotle Mexican Grill, aber weil man umsatzmäßig mehr als doppelt so groß ist, kann man über die immensen Skalenvorteile mit einem gewaltigen Hebel operieren. Denn allein in den USA verfügt man über knapp 14.000 Restaurants. Viele dieser Ladengeschäfte befinden sich in attraktiver Lage, sodass die Lieferwege zu den Kunden nach Hause kürzer und somit schneller sind. Darüber hinaus hat McDonald‘s bei seinen externen Lieferdienstleistern niedrigere Gebühren ausgehandelt. Hier kommt dem Branchenplatzhirsch allein durch seine schiere Größe ein nicht zu unterschätzender Vorteil zugute.

Auch die befürchtete Image-Krise rund um den ehemaligen Konzernchef Steve Easterbrook konnte letztlich elegant umschifft werden. Easterbrook hatte die Konzernführung bezüglich eines Verhältnisses zu einer Arbeitskollegin angelogen und muss nun sogar um seine millionenschwere Abfindung bangen. Andere Rechtsstreitigkeiten wie z. B. gegen den australischen Rivalen Hungry Jack‘s sind Nebenschauplätze. Das australische Unternehmen hat das McDonald‘s-Flaggschiffprodukt „Big Mac“ kopiert und bietet den Burger als „Big Jack“ an. Letztlich dienen solche Prozesse dazu, dass die Kunden McDonald‘s als unverwässerte Marke wahrnehmen, was sich eigentlich nur positiv auswirken kann.
Der jüngste Strategiewechsel von McDonald‘s wird von Analysten dagegen mit etwas Skepsis beobachtet.
McDonald‘s betreibt in den USA mittlerweile weniger Restaurants selbst und gleicht das durch die gesteigerte Vergabe von Franchise-Lizenzen aus. Dadurch ist der Umsatz im vergangenen Jahr zwar gesunken, aber der Gewinn je Aktie dank eingesparter Löhne und Mieten gestiegen. Fazit: Mit einem KGV von 26 ist die McDonald‘s-Aktie noch halbwegs vernünftig bewertet und bietet mehr verbleibendes Aufwärtspotenzial als Chipotle Mexican Grill, wo die Luft langsam etwas dünn wird.

Finanz Spezialitäten

• Die Airlines stehen weiter mit dem Rücken zur Wand.

Das gilt auch für die Dt. Lufthansa, die aktuell jeden Monat über 500 Mio. € verbrennt. Besserung ist bis zum Frühjahr nicht in Sichtweite. Wir gehen fest davon aus, dass weiteres Eigen- und Fremdkapital zugeführt werden muss und die Verwässerung für die Altaktionäre immer größer wird. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel vor den Zahlen von 4,50 auf 4,10 € gesenkt und die Einstufung auf „Sell“ belassen. Das ist nachvollziehbar. Wir gehen davon aus, dass die Tiefs vom Frühjahr nicht halten werden. Erstes Ziel 6 €.

OPEN END TURBO BEAR AUF DEUTSCHE LUFTHANSA AG

WKN: KB7 2WJ; 1,81 €
hebel: 4,17
Knock-out: 8,95 €
Emittent: Citi
Stop-Loss: 2,55 €

Bär der Woche

• Vorsicht bei AROUNDTOWN (WKN: A2D W8Z; 4,21 €)
Around­town mit dem Fokus auf Gewerbeimmobilien und Hotels bzw. auch Wohnungen über seine Beteiligung Grand City Properties ist kei­ne or­ga­nisch ge­wach­se­ne Ein­heit, son­dern ein Fli­cken­tep­pich. Seit 2017 hat das Ma­nage­ment je­des Jahr für 3 Mrd. € Bü­ros und Ho­tels ein­ge­sam­melt. Ziel war ursprünglich der DAX. Inzwischen ist das ganze Gebilde nebst TLG-Übernahme hoch verschuldet. Noch spielen die Banken mit. Vorsicht hoch zehn!

SpotLight

• KLÖCKNER & CO (WKN: KC0 100; 5,11 €) belegt im Stahlsektor seine Comeback-Ambitionen.
In einem schwierigen Umfeld greifen die Restrukturierungseffekte. Zugleich hat sich die Nachfrage in den Kernmärkten im September deutlich belebt. Für den gesamten Stahlsektor ist das ein Lichtblick. Bereinigt um Sondereffekte soll das EBITDA im dritten Quartal nun bei 30 bis 40 Mio. € liegen statt der prognostizierten 15 bis 25 Mio. €. Das reichte in einem schwierigen Umfeld immerhin für ein kleines Plus. Die entscheidende Frage aber lautet: Wer bietet für Klöckner innerhalb des von uns gesetzten Zeitraumes bis maximal erstem Quartal 2021? Ein Positionsaufbau unter 5 € ist grundsätzlich vertretbar.
• LPKF (WKN: 645 000; 22,30 €) hat einen Großauftrag für die Solarsparte erhalten.
Das Volumen des mit einem Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen abgeschlossenen Rahmenvertrages dürfte bei mindestens 18 Mio. € liegen. Die Umsätze aus dem Auftrag werden ab dem zweiten Quartal 2021 und bis in das Jahr 2022 realisiert. Über Einzelheiten des Rahmenvertrags wurde Stillschweigen vereinbart. Der Fokus bei LPKF liegt derzeit vor allem auf dem Geschäft mit Mikro-Laserstrukturierung (LIDE). Allerdings bietet auch die Solarsparte angesichts des Runs auf erneuerbare Energien gute Perspektiven.
• FORMYCON (WKN: A1E WVY; 30,60 €) ist eine deutsche Spezialität in Sachen Biosimilars.
Letzte Woche gab es die Halbjahreszahlen, die wenig aussagen. Wichtiger: Hinter vorgehaltener Hand winkt demnächst ein Lizenzdeal für den Hauptkandidaten FYB201 bzw. Ranibizumab. Das aktuelle Referenzprodukt ist Lucentis, dessen Patentschutz 2020 ausläuft. Phase III wurde bereits bestanden. Jetzt geht es um die Zulassung in den USA ab 2022 sowie dann relativ schnell um schwarze Zahlen. Ein Analyst taxiert den Gewinn je Aktie bereits oberhalb von 2 € per 2022 und damit als perfekte Grundlage, die weiteren drei Wirkstoffkandidaten voranzutreiben. Im Hintergrund ziehen die Gebrüder Strüngmann (Hexal) die Fäden. Mit kleinem Geld mitspielen.
• Die Healthcare-Sparte des chinesischen E-Commerce-Betreibers JD.COM (WKN: A11 2ST; 65,20 €) hat die Börsenzulassung in Hongkong beantragt.
Internen Quellen zufolge will man beim geplanten Börsengang mindestens 3 Mrd. $ frisches Kapital aufnehmen. Der Börsengang von JD Health soll im Dezember starten. Die Entwicklung von Konkurrent Ping An Healthcare and Technology mit weit mehr als 200 % Kursgewinn in einem Jahr lässt auf ein starkes Debüt hoffen.
• TRIGANO (WKN: 913 141; 130,90 €) war im Juni die zurückgebliebene Alternative zu THOR.
Es geht um Wohnmobile. Im AK vom 25.06.2020 machten wir die Rechnung für die europäische Nummer zwei aus Frankreich auf. Das hat sich gelohnt. Zwischenstand + 45 %. Jetzt gab es die entsprechenden Absatz- und Umsatzzahlen für das vierte Quartal 2019/20 mit Zuwachsraten von einem Drittel. Der Auftragsbestand geht durch die Decke und die Franzosen müssen ihre Kapazitäten schnell und deutlich erhöhen. Man rechnet sowohl 2020/21 als auch langfristig mit einem starken Wachstum des Reisemobilmarktes, insbesondere in Deutschland mit seiner demografischen Entwicklung. Den Trend reizen wir weiter aus, kaufen aber nicht neu zu.

Tops & Flops

• CLIQ DIGITAL (17,30 €)
Der Anbieter von mobilen Spielen, Apps, Software und digitaler Unterhaltung kennt derzeit kein Halten mehr. Nach erneuter Anhebung der Jahresziele setzen die Analysten die Kursziele weiter nach oben. Montega sieht ein Ziel von 23 €, Warburg Research von 24 € nach zuvor 18 €.
• ALLGEIER (51,40 €)
Die Aktie kam nach einer enttäuschenden Jahresprognose unter Druck. Das Management hofft auf das nächste Jahr und rechnet für die abzuspaltende Nagarro dann wieder mit zweistelligen Wachstumsraten und 15 % EBITDA-Marge. Wer hier engagiert ist, sichert sich via Stop-Loss bei 45,90 € ab.
• FRAPORT (33,32 €)
Für die Flughäfen setzt sich der Lockdown faktisch fort. Credit Suisse hat Fraport jetzt mit „Underperform“ und einem Kursziel von 30 € bestätigt. Die Markterwartungen für das nächste Jahr seien deutlich zu hoch. Auch wir sind sehr vorsichtig.

Portfolios

Spekulatives Portfolio

Kommentar: Das Portfolio konsolidiert nahe am Allzeithoch. Im Wochenverlauf tat sich unter dem Strich nicht viel. Deutsche Familienversicherung rutschte nachrichtenlos weiter ab. CEO Knoll verkündete noch Anfang September, dass das Geschäft gut laufe und an den Jahresprognosen nicht zu rütteln sei. Gleichwohl räumte er ein, dass er das Ziel bei den Neuverträgen von 100.000 möglicherweise nicht ganz erreichen werde. Das Bestandsvolumen soll zum Jahresende bei mehr als 125 Mio. € liegen und 2021 auf 200 Mio. € ansteigen. Wir bauen ein Stop-Loss bei 17,90 € ein. Bei Genmab gibt es Streitigkeiten über die Aufteilung der Lizenzzahlungen von Partner Johnson & Johnson. Es geht allerdings auch nur um einen mittleren einstelligen Prozentzsatz der Umsätze von Darzalex. Die Jahresprognose ist nicht gefährdet. Neuer Stop-Loss 275 €. Neu aufgenommen wird ABO Invest mit einem Kauflimit bei 2,10 €. Kommt die Order zur Ausführung, verkaufen wir 300 Aktien von Energiekontor.
DFV

Allround-Portfolio

Kommentar: Das Portfolio hat sich wieder ins positive Terrain bewegt. Nach GE haben wir bei Shell mit einem Minus von 37 % die nächste Reißleine gezogen. Wir treiben die Neuausrichtung des Depots weiter voran und kaufen eine erste Position von BYD. In Anbetracht der deutlichen Kursgewinne zuletzt kaufen wir lediglich eine kleine Position mit der Absicht, diese im Verlauf des Herbstes nochmals zu verbilligen.

8. Oktober 2020 ab 18 Uhr:  60 Jahre + 50 Jahre Börsenerfahrung ergeben zusammen 110 Jahre. In diesem ungefähr 110 Minuten dauernden Online-Börsenwebinar der Herren Hans A. Bernecker und Heiko Thieme werden die Segel für das Winterhalbjahr gesetzt. Anmeldungen unter: https://ichkaufeaktien.de/webinar-bernecker-thieme-201008/
GENMAB

Impressum:
Kurs-Charts werden zum Großteil mit Unterstützung von Tai-Pan erstellt. Infos: https://tai-pan.lp-software.de/bernecker

Verlag und Abo-Service: Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH, Theodor-Heuss-Str. 1, 32760 Detmold, Tel.: 05231.983-140, Fax: 05231.983-146. Der Aktionärsbrief erscheint wöchentlich. Die Vervielfältigung und Weiterverbreitung ist nicht erlaubt. Kein Teil darf (auch nicht auszugsweise) ohne unsere ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung auf elektronische oder sonstige Weise an Dritte übermittelt, vervielfältigt oder so gespeichert werden, dass Dritte auf sie zugreifen können. Jede im Bereich eines gewerblichen Unternehmens veranlasste (auch auszugsweise) Kopie, Übermittlung oder Zugänglichmachung für Dritte verpflichtet zum Schadensersatz. Dies gilt auch für die ohne unsere Zustimmung erfolgte Weiterverbreitung. ALLE RECHTE VORBEHALTEN. Der Inhalt ist ohne Gewähr. Alle Informationen beruhen auf Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Deshalb dienen alle Hinweise der aktuellen Information ohne letzte Verbindlichkeit, begründen also kein Haftungsobligo. Weitere rechtliche Hinweise zu dieser Publikation finden Sie auf unserer Homepage www.bernecker.info unter „Kontakt“ und dort unter „Impressum“.