Sie lesen die Ausgabe: Der Aktionärsbrief vom 11.4.2019

Sehr geehrter Aktionär!

Die deutsche Politik gibt wieder Anlass zur Sorge.
Kaum hat sich der DAX an die wichtige Widerstandslinie bei 12.000 Punkten mühsam herangekämpft, schon findet die Politik das nächste Schwerpunktthema. Es geht nicht darum, wie man Deutschland technologisch voranbringen kann. Es geht um Enteignung, Zwangswirtschaft und am liebsten die Abschaffung des Marktes. Leider sind die Grünen mit an Bord.
Die Berliner Politik erwägt ernsthaft Enteignungen im Wohnungssektor.
In Berlin steht diese Truppe unter der rot-rot-grünen Regierung hinter dem Projekt eines Volksbegehrens, das die Enteignung des Wohnungskonzerns „Deutsche Wohnen“ fordert. Auch Grünen-Chef Habeck, erster Koalitionskandidat der CDU für eine neue Regierung ab 2021 - oder früher - befürwortet Enteignungen. Klar ist doch:

Wenn es in einer Stadt voller wird, weil viele dort leben möchten, dann steigen die Preise für Wohnraum.
Das ist zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen. Im Verhältnis zum Anstieg der Berliner Wohnkosten seit 2000 um jährlich etwa 2,0 % wiegen andere Ausgabenbereiche des kleinen Mannes durchaus schwerer.

Solche Schlagzeilen finden natürlich auch in der angelsächsischen Presse Widerhall. Für diese Investoren, welche über das Wohl und Wehe des DAX entscheiden, gibt es nichts Schlimmeres als sozialistisches Gedankengut. Folgt nach der Abwicklung der Versorger und der Autokonzerne nun der nächste Sektor?

Die Abwicklung des deutschen Autosektors geht übrigens in die nächste Runde. BMW, Daimler und VW haben nach Erkenntnissen der EU-Wettbewerbshüter illegale Absprachen zu Technologien der Abgasreinigung getroffen. Es hört nicht auf. BMW hat schon mal eine Milliardenrückstellung getätigt. Somit wird auch hier die nächste Baustelle eröffnet und wir blicken mit etwas Sorge auf die bevorstehende Berichterstattung zum ersten Quartal und die Frage, ob die technische Erholung in den Autowerten nachhaltig ist, was wir bezweifeln. Gleichwohl gibt es Lichtblicke im Sektor:

Die Milliarden-Kooperation zwischen VW und Amazon ist ein wichtiger Schritt für zukünftige Effizienz. Gemeinsam wollen beide eine Industrie-­Cloud aufbauen, in der die Daten aller Maschinen, Anlagen und Systeme aus den weltweit 122 Fabriken des VW-Konzerns zusammengeführt werden. Theoretisch kann das Modell als Partnernetzwerk auf den ganzen Sektor ausgerollt werden. Auf diese Weise soll die Produktivität in der Fertigung binnen weniger Jahre um knapp ein Drittel steigen. Daraus ziehen wir zwei Schlüsse. Erstens: VW fährt in die richtige Richtung, braucht aber vier bis fünf Jahre Zeit, bis die ersten Früchte aus dieser Kooperation geerntet werden. Zweitens: Die AWS-Cloud von Amazon hat glänzende Perspektiven als Konzernertragsbringer Nummer eins.

LogBuch

Der Markt braucht eine technische Pause, die er im DAX bei 12.000 Punkten auch bekommt.
Vor der Berichtssaison lehnt sich niemand weit aus dem Fenster (s. Seite 2). Das gilt auch für die US-Märkte. Der Handelsbeauftragte von Donald Trump legt eine Liste von Europa-Produkten vor, die möglicherweise mit Zöllen zu belegen sind. Auch das irritiert kurzfristig. Ohne rigorosen Politikwechsel bleibt Deutschland leider ein „Underperformer“.
Asset Allocation

Schlaglichter:
Deutsche Politik bereitet weiter Sorgen ++ Schwierige Berichtssaison vor der Tür ++ ABBVIE - nicht nur die Dividende stimmt ++ Personalerosion bei SAP ++ CECONOMY vor dem nächsten Schub ++ Eine Wettaktie mit Potenzial ++ TESLA mit Problemen ++ Zahlungsdienstleister unter der Lupe

BörsenWelt

• Die Amerikaner bereiten sich auf die schlechteste Berichtssaison seit drei Jahren vor.
Es ist mit einem durchschnittlichen Gewinnrückgang um 3,9 % zu rechnen. 79 S&P 500-Unternehmen haben Stand 01. April eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Vom Top der Gewinnschätzungen für das erste Quartal sind die Analysten gemäß FactSet insgesamt um 7,2 % zurückgerudert. Im gleichen Zeitraum stieg der S&P 500 aber von 2.500 auf knapp 2.900 Punkte. Wie passt das zusammen? Analysten erwarten ab dem zweiten Quartal wieder deutliche Gewinnzuwächse. Allerdings müssen die Unternehmen dies in ihren Ausblicken auch bestätigen. Sonst wird diese Diskrepanz zum Problem. Somit gilt: Die Ausblicke der nun beginnenden Berichtssaison werden die wichtigsten seit vielen Jahren sein.
• Wohnimmobilienaktien erhalten einen politischen Dämpfer.
15.000 Unterschriften in Berlin sind nicht entscheidend in Sachen Enteignung oder Rückkauf, aber in Deutschland keineswegs beiseitezulegen. Das Thema ist plötzlich in den Medien fest verankert und angelsächsische Investoren, welche diese Märkte treiben, haben damit ein Problem. Unsere Wette auf die Ausbruchs-Trades ging bei LEG und Vonovia auf, bei Dt. Wohnen nicht. Mit der Zuspitzung der Verstaatlichungs-Diskussionen sind diese Trades somit zu beenden. Wir betonen aber ausdrücklich, dass wir bei Gewerbeimmobilienaktien wie Dt. Konsum Reit an Bord bleiben.
• Der US-Arbeitsmarkt hat es den Zweiflern gezeigt.
Nachdem der Februar ein überraschend schwaches Bild abgegeben hatte, sah es nun im März schon wieder deutlich besser aus: In der US-Privatwirtschaft sind 196.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, während der Markt nur mit 177.000 gerechnet hatte. Doch damit nicht genug, denn die Werte für die beiden vorangegangenen Monate wurden nachträglich heraufrevidiert, und zwar für Februar um 13.000 auf 33.000 und für Januar um 1.000 auf 312.000.

Dass es im März zu einer deutlichen Erholung kommt, kam für einige Analysten nicht überraschend. Denn die letzten beiden Male, als die Stellenzugewinne in einen niedrigen fünfstelligen Wert zurückgefallen waren, avancierte der Wert dann im folgenden Monat wieder auf über 250.000. Man könnte also fast meinen, der US-Arbeitsmarkt hat im Februar „Anlauf“ genommen, um dann ab März wieder in der gewohnten Dynamik weiterwachsen zu können.

Dennoch hat das Momentum trotz des starken März abgenommen. Im Durchschnitt der vergangenen drei Monate hat der US-Arbeitsmarkt 180.000 neue Arbeitsplätze pro Monat geschaffen. Im Vorjahreszeitraum waren es dagegen noch 228.000 gewesen. Da die US-Privatwirtschaft aber seit Oktober 2010 ununterbrochen im Wachstumsmodus ist, ist eine Abschwächung der Dynamik allerdings auch keine allzu große Überraschung.

Die Verlangsamung des Lohnwachstums war dagegen schon überraschend. Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind im März im Verhältnis zum Vorjahresmonat um 3,2 % gestiegen. Im Februar hatte das Plus noch bei 3,4 % gelegen.

Nun wird sich natürlich zeigen müssen, ob der US-Arbeitsmarkt auch in den kommenden Monaten wieder in den altbekannten Wachstumstrend zurückkehrt. Der begrenzte Lohndruck erlaubt es der US-Notenbank Fed, die weitere Entwicklung entspannt abzuwarten. Weitere Zinserhöhungen waren für den Rest des Jahres ohnehin nicht mehr vorgesehen und sind auch auf Basis der jüngsten Arbeitsmarktentwicklung nicht nötig geworden.

BörsenParkett: USA: ABBVIE

• USA: ABBVIE (WKN: A1J 84E; 82,69 $) - die Neuaufnahme für unser „Passives Einkommen Portfolio“.
Unserer Ankündigung von letzter Woche lassen wir Taten folgen. Die Kursdelle bei AbbVie, infolge derer die Dividendenrendite auf 5,12 % gestiegen ist, wollen wir nutzen. AbbVie Inc. betätigt sich in den wichtigsten Forschungsgebieten wie Hepatitis C, Krebs, Immun-, Nieren- und Nervenerkrankungen. Blockbuster Nummer eins mit der weltweit höchsten Bruttomarge ist das Medikament Humira bzw. Adalimumab -  ein monoklonaler Antikörper, der bei Rheuma, Psoriasis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zum Einsatz kommt. Zwar hat man in Europa den Patentschutz inzwischen verloren und die Konkurrenz durch Biosimilare wird größer und größer. Die extrem lukrative Ertragsquelle, die immer noch wächst, wird AbbVie aber noch über viele Jahre erhalten bleiben.
Im Gegensatz zu anderen Konzernen hat AbbVie sich nie auf seine laufenden Blockbuster verlassen.
Die Pipeline ist randvoll. Die wichtigste Quelle für weiteres Wachstum werden die Krebsmedikamente Imbruvica und Venclexta, das Hepatitis C-Medikament Mavyret und Orilissa als Heilmittel für Endometriose (Unterleibserkrankung bei Frauen) sein. Bis auf Mavyret dürften diese Medikamente durch die Expansion in neue Indikationen profitieren. Für mittelschwere bis schwere Psoriasis sollte bald ein neues Arzneimittel die Therapie erwachsener Schuppenflechtepatienten erweitern. Der Humanarzneimittelausschuss der EMA hat im Februar dieses Jahres die Zulassung von Risankizumab empfohlen. Upadacitinib ist ein Wirkstoff, der sich zurzeit noch in der Testphase zur Anwendung bei rheumatoider Arthritis befindet. Studien zeigen eine sehr gute Wirksamkeit.

Analysten rechnen über die nächsten fünf Jahre mit deutlichen Gewinnanstiegen. Für das laufende Jahr liegt die Erwartung für den Gewinn je Aktie bei 8,67 $ und per 2020 bei 9,38 $. Das macht ein KGV von unter 10. Seit 2013 ist die Quartalsdividende  von 0,40 auf 1,07 $ (2018: 0,96 $) gestiegen.

Fazit: Das Unternehmen ist gut in Schuss. Die gute Perspektive, die niedrige Bewertung und die hohe Dividendenrendite rechtfertigen einen Kauf. Wir kaufen am Donnerstag 140 AbbVie-Aktien in unser Passives Einkommen Portfolio und passen das Portfolio beim nächsten Update entsprechend an.

Kennzahlen Abbvie

Börsenwert: 123,5 Mrd. $
Dividende: 1,07 $ pro Quartal
Dividendenrendite: 5,12 %
KGV 2019: 9,6

BörsenParkett: Deutschland: SAP

• Deutschland: SAP (WKN: 716 460; 99,45 €) verliert erneut einen Spitzenmanager.
Robert Enslin, Cloud-Vorstand von SAP, ist nach Bernd Leukert das zweite Mitglied der obersten Führungsebene, das binnen weniger Wochen seinen Hut nimmt. Über die Gründe wird kräftig spekuliert, allerdings ohne konkretes Ergebnis. Enslin wurde immer wieder als potenzieller Nachfolger für Bill McDermott ins Gespräch gebracht. Dessen Vertrag läuft vorerst bis 2021, dürfte aber zuvor erneut verlängert werden. Die Personalabgänge sorgten zunächst für etwas Unruhe im Kurs. Wir beobachten dies genau, sehen aber derzeit keinen Handlungszwang. Wichtiger:

Am 24. April berichtet SAP über das erste Quartal. Was ist zu erwarten? Rückstellungen für das laufende Restrukturierungsprogramm, was den Konzern weiter verschlanken soll und 4.400 Jobs kostet, dürften die Bilanz belasten. Operativ sollte SAP in der Spur bleiben und seine Ziele per 2019 klar bestätigen.

Fazit: Vor den Zahlen bleibt SAP eine gute Halteposition.
Kommt es im Zuge der Zahlen zu Enttäuschungsreaktionen, resultiert daraus möglicherweise eine neue Kaufgelegenheit.

BörsenParkett: CECONOMY

• Setzt CECONOMY (WKN: 725 750; 5,15 € zum nächsten Kurssprung an?
Die ersten Konturen des Chefsanierers Reverter werden deutlicher. Das Hauptquartier in Ingolstadt soll angeblich personalmäßig um rd. ein Viertel abgespeckt werden. Operativ wird das Sortiment insbesondere bei weißer Ware radikal entschlackt. Die Verkaufsflächen in den 432 deutschen Elektronikfachmärkten sollen zum Teil nach dem Shop-in-Shop-System betrieben werden. MediaMarkt-Saturn vermietet die Fläche an ein Unternehmen, das auf eigene Rechnung arbeitet und eigenes Personal führt. Bislang gibt es schon ein paar Dutzend Apple-Shops in den Fachmärkten. Das Risiko, die richtigen Mengen einzukaufen sowie die Kosten der Lagerhaltung wälzt man so auf die Lieferanten ab. Dazu will Reverter Kunden über bezahlpflichtige Kurse z. B. in Digitalfotografie oder im beratungsintensiven Computergeschäft in die Filalen locken.

Fazit: Es tut sich was bei Ceconomy. Technisch geht es nun um das Break bei 5,15 €. Danach wäre der Weg bis 6 € frei.

Gerücht: Sowohl bei Metro als auch bei Ceconomy werden zwei Pakete aufgebaut, die voraussichtlich bis 5 % gedacht sind. Entscheidend ist nicht der tschechische Großaktionär, sondern sind Mitläufer, die den Gedanken des Tschechen folgen. Eine Adresse befindet sich in Wien, eine andere in Amsterdam. Die mittleren Größen für die Bewertung von Metro liegen bei etwa 7,5 bis 8 Mrd. €, wenn die aktuellen Ziele auch realisiert werden. Für Ceconomy gehen die Schätzungen für die beiden Untergesellschaften zusammen (Media Markt und Saturn) auf eine Größenordnung von allein 2,5 bis 3,3 Mrd. €. (Börsenwert aktuell 1,8 Mrd. €) Offen ist noch die vollkommene Zusammenführung beider unter gleichem Namen.

BörsenParkett: PFERDEWETTEN

• Ein deutscher Spezialwert ist eine Wette wert.
Möglicherweise brauchen Sie etwas Geduld, da kleine deutsche Nebenwerte unter institutionellen Investoren noch keinen sonderlichen Anklang finden. Das kann sich jedoch auch schnell ändern. Deshalb:

PFERDEWETTEN (WKN: A1K 040; 11,10 €) liegt weit über Plan und wird völlig unterschätzt.
Zum einen geht es um das weitere Wachstum im Bereich Pferdewetten via Internationalisierung in Form von Drittanbietern. Mehrere Kooperationen wurden inzwischen mit Unternehmen aus asiatischen Ländern geschlossen. CEO Hofer hält einen operativen Gewinn (EBIT) in Höhe von 7 Mio. € mittelfristig im Bereich Pferdewetten für machbar. Dagegen steht ein Börsenwert von 45 Mio. € nebst 9 Mio. € Nettocash. Den Aufbau des Sportwettengeschäfts gibt es gratis dazu.

2018 zeigt die extreme Stärke im Pferdewettgeschäft.
Das Unternehmen hat erstmals mit den Ganzjahreszahlen einen Umsatzsplit nach Segmenten vorgelegt. Demnach verzeichnete die Pferdewette einen Umsatzzuwachs von 35 % auf 11,7 Mio. € und ein EBIT von 5,1 Mio. €. Für 2019 plant Hofer mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 20 %. Zudem wird man es anderen Wettanbietern gleichtun und mit dem Bruttoumsatz eine neue Kennzahl einführen, die um 22 bis 24 Mio. € liegen soll. Der Einstieg in das Sportwettengeschäft kostet viel Geld und wird aus den Gewinnen des Pferdewettgeschäfts finanziert. Dennoch bleiben die Zahlen schwarz. Wenn wie geplant nach 2021 das Sportwettengeschäft profitabel wird, werden die freien Cashflows explodieren.

Fazit: Investoren mit Weitsicht sammeln die Aktie weiter ein.
Ohne Limits geht es dabei nicht. Warburg Research hat jüngst das Kursziel von 16 auf 16,50 € erhöht, was wir gerne unterstreichen. Daraus resultiert ein Potenzial von etwa 50 %.

BörsenParkett: TESLA

• Zurück in die USA: Der Motor von TESLA (WKN: A1C X3T; 273,31 $) läuft weiterhin nicht rund.
Im ersten Quartal 2019 hat der Hersteller von Elektroautos mit 63.000 Fahrzeugen knapp 31 % weniger ausgeliefert als im vierten Quartal 2018. Beim Mittelklassemodell „Model 3“ ging die Stückzahl beispielsweise um 20 % zurück. Insgesamt war zwar durchaus mit einem Minus gerechnet worden, aber nicht in dieser Größenordnung. Auch die Produktion war mit - 10,9 % rückläufig.

Tesla hat sich zuletzt schwerpunktmäßig der Belieferung von Auslandsmärkten gewidmet. Ganze Schiffsladungen landen in Europa und in China an. Allerdings dauert es, bis die Autos um die halbe Welt verfrachtet worden sind. Das erklärt den Rückgang der Auslieferung. Allerdings hat zuletzt auch Teslas Profitabilität gelitten. Hierfür verantwortlich sind nicht nur der reduzierte Absatz, sondern auch Preiszugeständnisse, zu denen sich Tesla gezwungen sah. Ebenfalls ein wichtiger Faktor: Von den teuren und somit margenstarken Modellen S und X sind im ersten Quartal nur 12.100 Stück ausgeliefert worden. Hier darf über die Ursachen spekuliert werden. Entweder hat das günstigere Model 3 die höherpreisigen Modelle kannibalisiert oder die im Januar in Kraft getretenen reduzierten Subventionen für den Kauf eines Elektroautos haben eine negative Wirkung auf die Kaufbereitschaft der Kunden entfaltet.


Elon Musk hatte bereits im Januar vor roten Zahlen im ersten Quartal gewarnt. Nun darf gerätselt werden, wie hoch diese wirklich ausfallen werden. Jedenfalls ist die Freude über den ersten größeren Quartalsgewinn, der in Q3 mit 312 Mio. $ angefallen war, schon wieder verflogen. Tesla befindet sich immer noch auf einem Schlingerkurs, auch was das Vertriebskonzept angeht. So hatte Musk erst angekündigt, die Autos nur noch online verkaufen zu wollen, war dann aber wenig später zurückgerudert. Nun sollen weltweit weiterhin Verkaufsläden verfügbar bleiben, deren Anzahl und auch die Anzahl der Mitarbeiter aber reduziert werden. Der Weg von einem Nischenanbieter zu einem - profitablen - Massenhersteller bleibt also auch weiterhin ein steiniger.


Fazit: Tesla ist auch weiterhin keine Aktie, in die man sich allzu sehr verlieben sollte. Zwischendurch kann sie immer mal wieder kurzfristig gespielt werden, ist aber als ernsthaftes Investment ungeeignet. Momentan dürfte sich der Abwärtstrend beim Kurs erst einmal weiter fortsetzen. Erst im Bereich 230/240 $ erwarten wir eine Stabilisierung. Bis dahin bitte Zuschauer bleiben!

Der Zinsfuchs

• Die Zeichnungsfrist für die neue Anleihe von KATJES INTERNATIONAL (WKN: A2T ST9) ist vorzeitig geschlossen worden.
Das Volumen war ursprünglich auf 100 Mio. € festgelegt worden, soll aber nun wohl wegen der hohen Nachfrage um 10 % erhöht werden. Der Kupon wurde mit 4,25 % auf das untere Ende der bis 4,5 % reichenden Spanne festgelegt.


Der Emittent hat rechtlich nichts mit der bei uns bekannten Katjes Deutschland zu tun. Die heutige Katjes International ist erst vor wenigen Jahren durch die Übernahme von 50 % des niederländischen Lakritzherstellers Festivaldi und der Akquisition des französischen Süßwarenherstellers Lutti entstanden. Heute ist Katjes International eine Beteiligungsgesellschaft, zu der Markennamen wie Paisten, Dallmann oder der österreichische Waffelhersteller Manner gehören. Berücksichtigt man Sondereffekte, hält sich die Verschuldung von Katjes International mit ca. dem Dreifachen des operativen Gewinns und einer Eigenkapitalquote von über 40 % in einem vernünftigen Rahmen. Da mit dem Emissionserlös fast komplett die 2015 begebene 5,5-%-Anleihe (WKN: A16 1F9) refinanziert werden soll, wird die Verschuldung durch die neue Anleihe nicht wesentlich zulegen. Fazit: Versuchen Sie an der Börse mit einem Kauflimit von 101 % zum Zuge zu kommen.


Anleihe KATJES INTERNATIONAL
WKN: A2TST9
Kupon: 4,25 %
Volumen: bis zu 110 Mio. €
Laufzeit: 12.04.2024
Stückelung: 1.000 €
Zinszahlung: jährlich

Parkett Geflüster

• SWISS LIFE (WKN: 778 237; 454 CHF) steigt und steigt und steigt...
Die Aktie des größten Lebensversicherers der Schweiz legt immer weiter zu, sodass einem beim Zusehen fast schwindelig werden könnte. Dabei hat es zuletzt keinerlei neue Nachrichten gegeben. Die soliden 2018er-Zahlen hatte Swiss Life bereits im Februar gemeldet. Diese Zahlen fügen sich nahtlos in den beeindruckenden Trend der letzten Jahre ein. Swiss Life steigert anhaltend den Gewinn pro Aktie, die Dividende und die Ausschüttungsquote. Das reicht als Kaufgrund für konservative Langfristanleger. Ob es darüber hinaus noch weitere Gründe für den immer dynamischeren Kursanstieg gibt, bleibt momentan aber offen.

Unter der Lupe

• Zahlungsdienstleister bleiben aussichtsreich.
Mit der europäischen PSD-Richtlinie rücken die Payment-Provider zusätzlich in den Fokus. Bis zum 14. September 2019 muss diese EU-Richtlinie vollständig umgesetzt werden, und zwar sowohl auf Händler- als auch auf Bankenseite. Banken dürfen dann keine Transaktionen mehr durchführen, die nicht der Richtlinie entsprechen und nicht unter eine Ausnahmeregelung fallen. Die PSD2-Richtlinie verfolgt das Ziel, mehr Wettbewerb und mehr Verbraucherschutz in den europäischen Zahlungsverkehr zu bringen. Einer der wichtigsten Kernpunkte ist dabei die „starke Kundenauthentifizierung“ (SCA), die bei Online-Zahlungsvorgängen eine zweite Authentifizierung verlangt. Allein eine Kreditkartennummer wird dann nicht mehr ausreichen, der Verbraucher muss den Zahlungsvorgang dann noch durch einen zweiten Faktor legitimieren.

Sowohl Banken der Käufer als auch Kreditkartenunternehmen, Zahlungsdienstleister, Banken der Händler und die Onlinehändler selbst sind von PSD2 betroffen. Wegen des zusätzlichen Aufwands durch die erforderliche Zwei-Faktor-Authentifizierung könnten sich die Conversion-Rates im Online-Handel verringern, weil potenzielle Kunden sich zuletzt dann doch nicht zum Kauf entscheiden könnten. Hier schlägt dann die Stunde der Zahlungsdienstleister, die den Online-Händlern unter die Arme greifen können, PSD2 zu implementieren und letztlich die Conversion-Rates hochzuhalten. Denn viele Onlinehändler haben sich noch gar nicht ausreichend mit der Umsetzung von PSD2 beschäftigt, sind doch viele von ihnen noch damit befasst, die im vergangenen Mai eingeführte Datenschutzgrundverordnung umzusetzen.


Die Berenberg-Bank hat im Rahmen einer Studie untersucht, welchen Einfluss die Einführung von PSD2 auf die Branche der Zahlungsdienstleister haben und wer am meisten davon profitieren wird.
Berenberg-Bank hält WORLDLINE (WKN: A2J BQF; 52,08 €) für den größten PSD2-Profiteur.
Demnach bietet das französische Unternehmen als einziges in Europa PSD2-Lösungen sowohl für Banken als auch für Händler an. Der positive Effekt wird für Worldline nicht sofort eintreten, aber in den kommenden Jahren wird der Umsatzbeitrag durch PSD2 laut der Studie zunehmen. Zudem wird Worldline als maßgeblicher Player bei der erwarteten Branchenkonsolidierung in Europa angesehen. Das Kursziel siedelt man bei 61 € an. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau bedeutet das ein Aufwärtspotenzial von 17 %.
PAYPAL (WKN: A14 R7U; 107,20 $) wird zwar ebenfalls zum Kauf empfohlen, gehört aber nicht zu den ganz großen Favoriten.
Das US-Unternehmen bietet zwar keine spezifischen PSD2-Lösungen an, hat aber bereits viele Lösungen parat, um Händler und Kunden wirkungsvoll vor Betrug zu schützen. Das Kursziel von 104 € wurde allerdings schon von der Realität eingeholt: PayPal notiert mit 107,20 $ schon deutlich darüber.
In der Studie wird SAFECHARGE INTERNATIONAL (WKN: A14 24D; 315 p) ebenfalls zum Kauf empfohlen.
Die Zahlen für das vergangene Jahr zeigten, dass sich der Fokus auf größere und wachstumsstarke Unternehmen für den britischen Zahlungsdienstleister auszahlte. Einschränkend erwähnen die Analysten die rückläufige EBITDA-Marge, die auch 2019 weiter sinken werde, danach erwarte man dann aber wieder einen Anstieg. Das Kursziel sieht man bei 3,50 GBP.
Der deutsche Anbieter WIRECARD (WKN: 747 206; 107,20 €) steht ebenfalls auf der Kaufliste.
Die Berenberg-Bank rechnet jedoch damit, dass sich die Anleger vorerst weiter zurückhalten, bis der Vorwurf von Unregelmäßigkeiten in Singapur ausgeräumt ist. Das Kursziel bleibt unverändert bei 121 €.
Der niederländische Zahlungsdienstleister ADYEN (WKN: A2J NF4; 688,60 €) ist erst seit Juni 2018 börsennotiert.
Die Aktie wurde zu 240 € an den Markt gebracht, aber der Kurs schoss unmittelbar nach Notierungsaufnahme nach oben. Im September dann wurde mit knapp 759 € der vorläufige Höchstkurs markiert, bevor es dann zu heftigen Gewinnmitnahmen kam, der Kurs danach dann aber wieder fast bis auf das Allzeithoch zulegte.

In der Studie der Berenberg-Bank wird Adyen das Potenzial zugetraut, langfristig zum günstigsten Payment-Service-Provider zu werden. Nach den guten Zahlen für 2018 und den daraus resultierenden jüngsten heftigen Kursavancen will man nun aber erst einmal den Kapitalmarkttag am 12. April in Amsterdam abwarten, auf dem sich das Unternehmen präsentieren wird. Im Moment seien sowohl die Erwartungen als auch die Bewertung sehr hoch.

Technologisch hingegen sind die Niederländer vorne mit dabei. Die Adyen-Plattform ermöglicht den Kunden Zahlungen per Kreditkarte, Lastschrift oder Online-Transaktionsdiensten wie PayPal. Wegen der hohen Bewertung (KGV 115) sieht man die Aktie derzeit aber nur als Halteposition. Das Kursziel liegt mit 670 € sogar etwas unter dem aktuellen Kursniveau.

Finanz Spezialitäten

• Der Call auf CANCOM macht weiterhin viel Freude.

Zum Anfang dieser Woche gelang dem Kurs nochmals ein weiterer Schub nach oben. Wir hatten bereits in der vergangenen Ausgabe dazu geraten, die Position zu halbieren und den Rest weiterlaufen zu lassen. Wir ziehen nun das Stop-Loss-Limit für die verbliebene Position ein weiteres Mal nach.

• Der Call auf JOST WERKE ist Anfang der Woche knapp eingestoppt worden. Leider startete die Aktie unmittelbar danach erst einmal zu einem Rücksetzer, sodass wir nun mit dieser neuen Position erst mal leicht im Minus liegen. Dennoch weiter dabeibleiben und das Stop-Loss-Limit beachten!

• Den Turbo-Call auf UNILEVER hatten wir erst in der letzten Ausgabe empfohlen. Das Stop-Buy-Limit von 1,01 € ist lediglich um 4 Cent verfehlt worden. Belassen Sie die Order weiter im Markt!

Bär der Woche

• MONSTER BEVERAGE (WKN: A14 U5Z; 53,13 $) ohne Energie.
Die Aktie des Herstellers von Energydrinks hat seit Anfang März gut ein Viertel ihres Wertes verloren. Verantwortlich dafür sind u. a. ein Markenrechtsstreit, nachlassendes Wachstum, Analystenherabstufungen und nicht zuletzt neue Konkurrenz durch einen Energydrink von Coca-Cola. Die Aktie zeigt bereits seit Monaten relative Schwäche zum breiten US-Aktienmarkt. Vor diesem Hintergrund birgt die Bewertung mit einem KGV von 26 noch einiges Enttäuschungspotenzial. Draußen bleiben!

SpotLight

• Achten Sie auf BIOFRONTERA (WKN: 604 611; 6,27 €).
Amulez, das derzeit am besten wirkende Mittel gegen weißen Hautkrebs, entwickelt sich besonders in den USA hervorragend. In Europa profitiert man nachhaltig von den Erweiterungen der Zulassung um die Tageslichttherapie und das Basalzellkarzinom. Die japanische Maruho möchte nun ein freiwilliges Erwerbsangebot an die Aktionäre abgegeben, in dessen Rahmen der Anteil an Biofrontera von 20,31 % auf bis zu 29,99 % aufgestockt werden soll. Für die daraus ableitbare Stückzahl von 4,32 Mio. Aktien bietet der Dermatologie-Konzern 6,60 € je Aktie. Ein klareres Bekenntnis zu Biofrontera kann es kaum geben. Kaufen.
• STEICO (WKN: A0L R93; 23,20 €) in spannender Ausgangslage.
Als Spezialist für ökologische Bauprodukte (z.B. Holzfaser-Dämmstoffe) ist Steico eine Sonderstory. Vorläufige Eckwerte für 2018 liegen bereits vor, den Geschäftsbericht nebst Q1-Zahlen soll es am 1. Mai geben. Im Februar zeigte sich die Geschäftsleitung „sehr positiv“ erwartungsvoll für 2019, wenn auch mit dem Brexit als Unsicherheitsfaktor. Neue Kapazitäten bei Holzfaser-Dämmstoffen und Reserven in den Kapazitäten für Furnierschichtholz geben Spielraum für weiteres Wachstum. Das voraussichtliche Umsatzwachstum in 2019 soll oberhalb von 10 % liegen. Ein KGV von 16 geht deshalb in Ordnung. Ziel 30 €.
• Bewegung bei QSC (WKN: 513 700; 1,39 €).
QSC tritt nun offiziell in die Verhandlungen um den Verkauf des Telekommunikationsgeschäfts ein. Wir vermuten, dass einer der großen 5G-Bieter im Due-Dilligence-Prozess mit an Bord war. Jetzt kommt es auf den Preis an. Zugleich meldete QSC einen Großauftrag der Fressnapf-Gruppe. Für den Händler von Heimtierbedarf werden die Kölner die Migration der SAP-Systeme sowie weiterer IT-Lösungen in die Cloud übernehmen. QSC betreibt für Fressnapf ein Netz, das die Standorte des Händlers mit den zentralen Geschäftssystemen verbindet. Fairer Wert ja nach Verkaufspreis des TK-Geschäftes zwischen 1,60 und 2 €.
• Das Scherbenaufkehren bei GERRY WEBER (WKN: 330 410; 0,55 €) schreitet voran.
Unser mehrmaliger „Bär der Woche“ hatte im Januar Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Als weiteres Maßnahmenpaket neben der bereits angekündigten Schließung von 180 Verkaufsflächen hat man sich nun mit Arbeitnehmervertretern auf die Schließung von 120 Ladengeschäften und den Abbau von 450 Arbeitsplätzen verständigt. Ob und wenn ja, auf welcher Basis Gerry Weber das Überleben gelingt, steht noch völlig in den Sternen. Nur die nervenstärksten Vollblutspekulanten setzen darauf. Wer dagegen ernsthaft investieren will, lässt weiterhin die Finger von der Aktie!
• BIJOU BRIGITTE (WKN: 522 950; 44,20 €) rechnet 2019 mit einem Rückgang beim Vorsteuerergebnis und bestenfalls mit einem leichten Umsatzanstieg.
Zumindest teilweise ist das aber auf eine Änderung der Bilanzierungsrichtlinie auf IFRS 16 zurückzuführen. Das Modeschmuckunternehmen hat in den letzten Jahren sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn keinen echten Wachstumstrend hinbekommen, war aber durchweg profitabel und zahlt zuverlässig eine auskömmliche Dividende von 3 €. Kein zwingender Kauf, aber auf jeden Fall eine gute Halteposition. Kaufbasis: 36/38 €.

Tops & Flops

• ALPIQ (72 CHF)
Der Energiekonzern will die Börsennotierung einstellen lassen. Gerüchten zufolge soll den Aktionären im Streubesitz ein Kaufangebot von 70 CHF je Aktie unterbreitet werden. Die Aktie legte daraufhin gut 10 % zu. Möglicherweise ist aber noch etwas mehr drin.
• WALGREENS (54,72 $)
Der Gewinn/Aktie ist um 5,4 % auf 1,64 $ gefallen und verfehlte damit die Erwartung von 1,70 $. Die US-Apothekenkette hat mit erodierenden Margen und abbröckelndem Umsatz-wachstum zu kämpfen. Die Aktie zeigt eine anhaltende relative Schwäche und ist trotz einstelligem KGV kein Kauf!
• CANCOM (43,70 €)
Der Capital Markets Day wurde durch eine Zielerhöhung von Warburg Research (von 40 auf 47 €) und Berenberg (von 45 auf 49 €) belohnt. Die Profitabilität und vor allem auch der freie Cashflow werden weiter zulegen.

Portfolios

Spekulatives Portfolio

Kommentar: Das Portfolio hatte eine ausgesprochen gute Woche. Wir konnten auf breiter Front Zugewinne verzeichnen. Deutsche Konsum Reit hat eine unbesicherte Anleihe mit Laufzeit bis zum 5. April 2024 (fünf Jahre) und 2,35 % Kupon an den Markt gebracht. Bemerkenswert ist, dass eine deutsche Pensionskasse diese Privatplatzierung komplett gezeichnet hat. Somit stehen dem Unternehmen weitere 100 Mio. € zur Verfügung, um das Portfolio auszubauen, dessen Mietrendite um 7,4 % liegt. Geben Sie keine Aktie aus der Hand. Das Marvell-Management ist der Ansicht, dass das Unternehmen 2020/21 in einen extrem starken neuen Produktzyklus eintritt, der durch 5G, Ausbau von Rechenzentren und autonomes Fahren getrieben wird. Dass 2019 nicht sonderlich gut wird, ist dem Markt bekannt. Verkauft wurde Haemato zu 4,91 € und Koenig & Bauer zu 39,50 € am Donnerstag.
MARVELL

Allround-Portfolio

Kommentar: Das Portfolio musste massive Abgaben bei General Electric verdauen. J.P. Morgan hat das Kursziel von 6 auf 5 $ gekürzt. Man glaubt, dass viele Anleger die Herausforderungen und Risiken für GE unterschätzen. Für uns bleibt es dabei, dass wir auf diesem Niveau nicht verkaufen. Wir müssen eine Transaktion nachholen. GE-Aktionären wurden für eine Aktie 0,005371 Wabtec-Aktien eingebucht. Uns standen 7 Wabtec-Aktien zu, die wir zu umgerechnet 66,72 € verkauft haben. SAP stand aufgrund einer etwas unglücklichen Personalie unter Druck. Es ändert aber nichts an der langfristigen Story.

Höflichkeit ist Klugheit, folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. (Arthur Schopenhauer)
GENERAL ELECTRIC


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