Sie lesen die Ausgabe: Der Aktionärsbrief vom 26.10.2022

Nr. 43/22 Der Aktionärsbrief

Bernecker Briefkopf
Actienboerse Briefkopf

Sehr geehrter Aktionär,


Die Bärenmarktrally nimmt ihren Lauf.

Darauf hatten wir Sie in den beiden vergangenen Wochen ausführlich vorbereitet. Der Pessimismus war zu groß gewesen, als dass die Schwäche in dem Maße weiter hätte anhalten können, wie wir es in den vorangegangenen Wochen gesehen haben. Seit Mitte Oktober hat sich der DAX in der Folge um über 1.000 Punkte erholt. Aber wie weit reicht das verbleibende Erholungspotenzial noch? Die obere Begrenzungslinie des seit Januar intakten Abwärtstrends verläuft bei ca. 13.100/13.200 Punkten. Damit wären noch gerade maximal rund 100 Punkte nach oben drin. Dann wird der DAX vermutlich wieder in den Abwärtstrend zurückfallen. Für einen Bruch des Abwärtstrends sehen wir derzeit keinen Anlass. Sollte er dennoch geschehen, würden die Karten natürlich neu gemischt werden.

Die Berichtssaison in den USA ist gestartet. Die Zahlen sind bisher besser ausgefallen als befürchtet. Vor allem die großen US-Banken präsentierten robuste Zahlen für das abgelaufene Quartal. Nach einer Bloomberg-Auswertung übertrafen die Finanzwerte des S&P 500 die Gewinnerwartungen der Analysten bis dato um 6,7 %. Auf den gesamten Index bezogen haben bisher zwar nur rd. 30 % der Unternehmen Zahlen vorgelegt, diese fielen gemessen am Gewinnausweis aber mehrheitlich (73 %) besser als erwartet aus. Auch die Kommentare für den Rest des Jahres sind ermutigend: Zumindest für den Rest des Jahres 2022 ist bisher keine signifikante Abkühlung der Wirtschaft zu verzeichnen.


Der Aufreger für Deutschland, nämlich der Gaspreis, hat in den letzten Wochen deutlich an Brisanz verloren.

Ausgehend von Niveaus von deutlich unter 50 € je MWh im vergangenen Jahr war der Spotmarktpreis bis August dieses Jahres zeitweise bis auf rund 315 € gestiegen. Seitdem allerdings befindet er sich stetig im Rückwärtsgang. Darüber wird jedoch kaum in den allabendlichen Talkshows gesprochen. Und dennoch gehört diese Entwicklung zur Wahrheit dazu, auch wenn der aktuelle Gaspreis natürlich immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau aus dem vergangenen Jahr notiert. Aber mittlerweile ist viel spekulative Luft entwichen, sodass wir uns nun wieder langsam einem echten Marktpreis annähern, der das tatsächliche Verhältnis von Angebot und Nachfrage widerspiegelt.

Wo der Boden liegt, bleibt zunächst offen. Aber es beginnt sich herauszukristallisieren, dass die Belastung für Industrie, Gewerbe und Privatverbraucher wahrscheinlich nicht so dramatisch werden wird, wie bisher kolportiert. Eine Rezession bleibt aber wohl weiterhin unausweichlich, aber die deutsche Konjunktur wird sich wohl schneller wieder davon erholen können als bisher befürchtet.

LogBuch

Die derzeitige Erholung am Aktienmarkt verschafft etwas Luft zum Durchatmen.

Aber lassen Sie sich nicht von den nach oben springenden Kursen verführen! Weiterhin befinden wir uns in einer Bärenmarktrally. Diese kann möglicherweise noch etwas weiter gehen, als wir für möglich halten, aber die zugrunde liegenden Rahmendaten bleiben größtenteils unverändert schlecht. Eine generelle Trendwende am Markt dürfte deshalb weiterhin auf sich warten lassen. Selektive Käufe bitte nur an schwachen Tagen!

Asset-Allocation


Schlaglichter:

Selektive Käufe nur an schwachen Tagen ++ Chinesische Aktien im freien Fall ++ US-Konjunktur weiter auf dem Rückzug ++ Licht und Schatten bei SAP ++ ORACLE: Ehrgeizige Ziele ++ MORPHOSYS unter Druck ++ GLOBE LIFE: Versicherungsschutz für die ganze Familie ++ Lupe: Defence-Sektor

BörsenWelt


• Chinesische Aktien im freien Fall: Nach dem Parteikongress der Chinesen herrscht Frustration.

Im siebenköpfigen Ständigen Ausschuss des Politbüros sitzen nur noch Autokraten. Noch-Ministerpräsident Li Keqiang und andere als moderat geltende Politiker sind nicht mehr in dem wichtigsten Entscheidungsgremium vertreten. Politische Ideologie steht vor allem, auch der Wirtschaft. Null-Covid hat weiter Bestand. Die USA werden ihre Sanktionspolitik weiter verschärfen. Die neuen US-Sanktionen gegen China (vollständige Umsetzung seit dem 12. Oktober) haben bereits das Potenzial, Chinas Halbleiterindustrie komplett auf Eis zu legen. Vor diesem Hintergrund bauen institutionelle westliche Investoren ihre China-Positionen weiter im großen Stil ab. Das brachte zum Wochenstart z. B. - 12 % für Alibaba und Tencent. BYD, die sich bislang am besten hielten, wurden mit 8 % abgestraft. Darin liegen zwar technische Erholungs-Chancen, aber: Trotz Tiefbewertung von „Alibaba & Co“, gemessen an den Gewinnbewertungen, ist eine nachhaltige Trendwende ohne politische Annäherung weiter außer Sichtweite.


• Die Bewertungen im S&P 500 werden zumindest rechenbarer.

Das 12-Monats-Forward-KGV liegt aktuell unter 16. Allerdings ist die Rechnung mit Vorsicht zu genießen. Seit Juli sind die Gewinnschätzungen um 5,5 % gefallen. Der Auftakt in die Berichtssaison zum dritten Quartal (ca. 30 % der Unternehmen haben Stand Wochenbeginn berichtet) liegt bislang unter den Erwartungen eines Gewinnplus von 2,8 %.   

• Die US-Konjunktur ist weiter auf dem Rückzug.

Das illustriert der von Standard & Poor‘s ermittelte kombinierte Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleistungsbranche. Das Barometer war im Oktober bereits den vierten Monat in Folge rückläufig. Der Index ist um 2,2 Punkte auf 47,3 Punkte gesunken. Das entspricht dem niedrigsten Niveau seit September 2020. Werte unter 50 Punkten deuten auf eine schrumpfende Wirtschaftstätigkeit hin. Laut S&P lasten Inflationsängste und eine schleppende Nachfrage auf der Stimmung der Unternehmen. Das alles deutet auf ein erhöhtes Schrumpfungsrisiko im vierten Quartal hin.

Allerdings trägt die gedämpfte Nachfrage aber auch dazu bei, die Inflationsdynamik zu mindern. Oder anders ausgedrückt: Die Selbstheilungskräfte des Marktes beginnen zu wirken, benötigen aber noch einiges an Zeit. Kurzfristig werden die negativen Aspekte auch weiter überwiegen.


• Die europäischen Verbraucher sind im Oktober immerhin ein kleines bisschen zuversichtlicher geworden.

Der von der EU-Kommission ermittelte Verbrauchervertrauensindex ist im Vergleich zum September um 1,2 Punkte auf - 27,6 Punkte gestiegen. Am Markt war dagegen mit einem fortgesetzten Rückgang auf - 30,0 Punkte gerechnet worden. Im September war der Index bereits auf ein Rekordtief gefallen.

Auch diesseits des Atlantiks lastet die hohe Inflation auf der Ausgabebereitschaft. Im September lag EU-weit die Teuerung mit 9,9 % so hoch wie noch nie seit Einführung des Euro. Aber auch die Sorgen um die Kosten sowie die Sicherheit der Energieversorgung lasten auf der Stimmung.

Dementsprechend sind die Augen weiterhin auf die EZB gerichtet. Sie befindet sich nach wie vor im Dilemma zwischen Inflation und Rezession. Nichtsdestotrotz wird für die nächste EZB-Sitzung mit einem robusten Erhöhungsschritt von 75 Basispunkten gerechnet. Damit wäre der Leitzins dann seit Juli um 200 Basispunkte gestiegen. Ein für die EZB bisher nie gesehenes Straffungstempo. Ökonomen gehen aber von einem weiteren Zinsanstieg aus. So wird laut einer Bloomberg-Umfrage der Einlagenzins im März 2023 bei 2,5 % erwartet. Das ist ein voller Prozentpunkt mehr als bei der letzten Umfrage.

BörsenParkett: SAP


• Licht und Schatten bei den Quartalszahlen von SAP (WKN: 716 460; 97,52 €), aber insgesamt überwiegen die positiven Aspekte.

Deutschlands größtes Softwareunternehmen konnte den Umsatz im dritten Quartal um 15 % auf 7,841 Mrd. € steigern, was über den Erwartungen lag. Allerdings gingen rund zwei Drittel dieses Wachstums auf das Konto von Währungseffekten. Während es beim klassischen, aber einträglichen Geschäft mit Softwarelizenzen wiederholt schwächer als erwartet gelaufen ist, konnte das Wachstumsgeschäftsfeld Cloud erneut glänzen und einen Zuwachs von 38 % (Q2: gut 34 %) vorweisen. Wichtigster Wachstumsfaktor in dieser Hinsicht ist die Cloudversion von SAPs Kernsoftware „S/4 Hana“. Hier ist die Auftrags- und Umsatzsituation derart erfreulich, dass der Eindruck naheliegt, dass die Kunden trotz (oder gerade wegen?) der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen vermehrt auf diese Software umsteigen.

Die Gewinnentwicklung im dritten Quartal ist dagegen ein zweischneidiges Schwert. Zum einen lag das um Sondereffekte bereinigte EBIT mit knapp 2,1 Mrd. € ungefähr auf Vorjahresniveau. Aber auch das war mehr als vom Markt erwartet worden war. Bereinigt um Wechselkurseinflüsse wäre allerdings ein Rückgang von 8 % zu beklagen gewesen. Die operative Marge ist im Vergleich zum Vorjahresquartal von 30,7 auf 26,7 % zurückgegangen, liegt damit aber immer noch über der Konsensprognose von 26,5 %. Deutlich schlechter sieht es beim Gewinn unterm Strich aus. Hier gab es mit - 61 % auf 547 Mio. € einen regelrechten Einbruch. Allerdings waren die Vergleichszahlen vom Vorjahreszeitraum durch hohe Beteiligungsergebnisse des Risikokapitalfonds Sapphire Ventures nach oben verzerrt. Das relativiert den jetzigen deutlichen Einbruch.

Das Management sieht SAP jetzt am Wendepunkt angekommen. In den vergangenen Quartalen hatte SAP oft enttäuscht, was an Investitionen in Marketing, Produkte und Technik rund um die Cloud-Software gelegen hatte. Aber langsam kommt die Zeit, die Früchte dieser Investitionen zu ernten. So rechnet SAP damit, im kommenden Jahr prozentual zweistellig zu wachsen, während auch das laufende vierte Quartal deutlich besser aussehen soll, als die bisherigen Zahlen vermuten lassen. Zu einer Anhebung der Mittelfristziele bis 2025 wollte sich das Management allerdings noch nicht hinreißen lassen.

Positiv zu erwähnen ist, dass die Belastungen aus dem Ukraine-Krieg nun geringer ausfallen als bisher vermutet. Die Aufgabe des Geschäfts in Russland und der Ukraine kostete im dritten Quartal 20 Mio. €. Die Gesamtbelastungen auf das bereinigte operative Ergebnis sollen in diesem Jahr lediglich 300 Mio. € betragen, während man bisher 350 Mio. € angekündigt hatte. Der umsatzdämpfende Effekt soll dagegen nur noch bei 250 Mio. € anstatt 300 Mio. € liegen.

Einen Wermutstropfen gab es bezüglich der konkretisierten Prognose für den freien Cashflow. Hatte man hier bisher „mehr als 4,5 Mrd. €“ avisiert, sollen es nun nur noch „rund 4,5 Mrd. €“ werden.

Fazit: Die wichtige Unterstützung bei 82 € hat knapp gehalten. Darauf hatten wir in Ausgabe 30/22 gesetzt. Mit den Zahlen vom Dienstag setzte der SAP-Kurs dann zu einer deutlichen Erholung an. Wir trauen der Aktie weiterhin Kurse im Bereich von 110/120 € zu. An schwächeren Tagen kann gekauft bzw. zugekauft werden. Einen Grund, SAP im Depot überzugewichten, gibt es hingegen nicht.

Fundamentaldaten SAP

Umsatz in Mrd. €:
2019: 27,634
2020: 27,343
2021: 27,842
2022e: 30,656
2023e: 32,797
2024e: 35,286

Gewinn pro Aktie in €:
2019: 2,80
2020: 4,35
2021: 4,46
2022e: 2,45
2023e: 3,46
2024e: 4,21

BörsenParkett: ORACLE


• Passend dazu: Auch ORACLE (WKN: 871 460; 73,17 $) hat ehrgeizige Ziele.

Der Erzrivale von SAP konnte den Umsatz im letzten Quartal um 18 % auf 11,4 Mrd. $ steigern. Der Markt rechnet im bis Ende Mai 2023 laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund 49,5 Mrd. $. Bis 2026 rechnet Oracle hingegen damit, die Umsatzmarke von 65 Mrd. $ zu überwinden. Diese Prognose hat man auf dem ersten Analystentreffen seit Beginn der Pandemie abgegeben. Allerdings ist der sich selbst verordnete Umsatzschub aus eigener Kraft gar nicht zu schaffen. Helfen soll die Cerner Corp., die Oracle für 28,3 Mrd. $ übernommen hat. Mit der Akquisition des Anbieters digitaler medizinischer Aufzeichnungen will man den Gesundheitssektor erobern, wo die digitale Transformation mittels Cloud-Technologie noch ein großes Potenzial hat.

Oracle rechnet bis 2026 inkl. Cerner mit einer operativen Marge von 45 %. Die neue Umsatzprognose von 65 Mrd. $ für 2026 liegt rund 4 Mrd. $ über dem bisherigen Konsens und impliziert ein Wachstum von 11 % p. a. Angesichts der großen konjunkturellen Belastungsrisiken spricht diese Prognose von großem Selbstbewusstsein.

Fazit: Angesichts der höheren Gewinnmargen und der niedrigeren Bewertung ist im direkten Vergleich Oracle der Vorzug vor SAP zu geben. Der feste Dollar hingegen wird dagegen bis auf Weiteres ein Problem für Oracle bleiben; hier ist SAP im Vorteil.

BörsenParkett: Zurück nach Deutschland: MORPHOSYS


• Zurück nach Deutschland: MORPHOSYS (WKN: 663 200; 19,52 €) ist zuletzt deutlich unter Druck geraten.

Das Biopharmaunternehmen versteht sich auf innovative Krebsmedikamente auf Basis von Antikörpern. Eine Herabstufung durch Deutsche Bank Research hat am Wochenbeginn zu deutlichen Kursverlusten geführt: Die Einschätzung wurde von „Halten“ auf „Verkaufen“ heruntergenommen und das Kursziel von 30 auf 18 € eingestampft. Auslöser waren die Eckdaten zum dritten Quartal. So wurde die Umsatzprognose für das Krebsmedikament „Monjuvi“ aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks leicht gesenkt. Dennoch gab es von Analysten teilweise sehr kritische Stimmen, die „Monjuvi“ sogar als „kommerziellen Flop“ bezeichneten, wie es beispielsweise bei Kempen Research der Fall war. Andere Stimmen waren da etwas wohlwollender: Da erst 2024 klinische Studiendaten zum Wirkstoff „Pelabresib“ gegen Myelofibrose anstünden, gebe es aktuell keinen Grund, in die Aktie involviert zu sein, so der Analyst der Deutschen Bank.

Fazit: Tatsächlich ist auch unserer Meinung nach klar, dass auch weiterhin vorerst kaum positive Unternehmensmeldungen von Morphosys zu erwarten sind. Eine Bodenbildung bei rund 16 € erscheint dennoch möglich. Bis dahin reicht es aber vollends aus, Zuschauer zu bleiben.

BörsenParkett: USA: GLOBE LIFE


• USA: GLOBE LIFE (WKN: A2P P68; 114,77 $) - Versicherungsschutz für die gesamte Familie.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im vergangenen Monat wieder einmal schneller als erwartet. Ohne die Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lagen die Preissteigerungen deutlich über den Erwartungen. Die Kerninflationsrate stieg um 6,6 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit den höchsten Stand seit 1982. Die Folge: Die 2-jährigen US-Renditen erreichten mit 4,6 % den höchsten Stand seit 2007. Der Markt preist weitere Zinssteigerungen ein. 

Ein interessantes Unternehmen, dass in dieses Umfeld gut passt, ist der Versicherer Globe Life mit einem Börsenwert um 11 Mrd. $. Im Fokus stehen Lebens- und Krankenzusatzversicherungen sowie Rentenversicherungen für Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Dies ist in Zeiten hoher Inflationsraten natürlich interessant. Hohe Preise in den Bereichen wie Wohnen, Lebensmittel und Energie führen dazu, dass die Menschen ihre bestehenden Versicherungsverträge überprüfen, um mögliche Ersparnisse zu erzielen. 

Im zweiten Quartal wuchsen die Umsätze nur moderat um 2 % auf 1,29 Mrd. $. Der Gewinn je Aktie kletterte dafür um 12 % im Jahresvergleich auf 2,06 $, was allerdings etwas unter den Erwartungen der Analysten lag. Dafür überzeugte der CEO mit der Jahresprognose für den Gewinn je Aktie, die mit 7,90 bis 8,30 $ die Konsensschätzungen der Analysten leicht übertraf. Entscheidend: Nach drei Jahren rückläufiger Überschusserträge aus Kapitalanlagen rechnet das Management für 2023 wieder mit einem Wachstum, das in erster Linie auf die Auswirkungen höherer Zinssätze auf das Anlageportfolio zurückzuführen ist. Die Q3-Zahlen kommen nach Redaktionsschluss.


Aus der Historie heraus erwirtschaftet der Versicherer durchgängig überdurchschnittliches Wachstum und Renditen.

Das Unternehmen verfügt über einen einzigartigen exklusiven Vertrieb und Produkte in attraktiven Zielmärkten mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Gewinne und Substanz wachsen kontinuierlich. Bis 2024 trauen Analysten Globe Life zu, den Gewinn je Aktie auf 10 $ hochzufahren. Das wäre ein KGV von 11,5. Für ein Trendinvestment dieser Art nicht zu viel. 

Fazit: Globe Life ist echte Qualität. Die Aktie zeigt auch in herausfordernden Zeiten ein starkes Momentum und ist vergangene Woche auf ein neues 52-Wochenhoch ausgebrochen. Kaufen Sie die erste Position sofort und sehen Sie nochmals einen Nachkauf um 100 $ vor.

Der Zins- und ETF-Fuchs


• Unternehmensanleihen weltweit werfen wieder ansprechende Renditen ab.

Der Kurssturz am Rentenmarkt infolge explodierender Zinsen hinterlässt Wirkung. Wir hatten bereits Ende letzten Jahres dazu geraten, die Gewichtung in Bonds rigoros herunterzufahren. Inzwischen rentieren wieder viele solide Unternehmensanleihen mit 5 % oder mehr, insbesondere in den USA. Den iShares Global Corp Bond EUR Hedged UCITS ETF erwischte es ebenso erbarmungslos. Von 107 € rutschte er auf zuletzt 82 € ab. Ein Minus von 23 %. Für global solide Unternehmensanleihen ist das nichts anderes als ein Crash. Wir gehen davon aus, dass die Märkte das Gros der Zinserhöhungen 2023 eingepreist haben. Mithin wird solch ein ausschüttender Bond-ETF (währungsgesichert) durchaus interessant. Die Ausschüttungen erfolgen halbjährlich. Für 2022 wurden am 14. April 1,07 € und am 13. Oktober 1,16 € ausgeschüttet. Die Höhe der Ausschüttungen sollte tendenziell steigen. 


iShares Global Corp Bond ETF

WKN: A1W 02Q; 82,61 €
Ausschüttend
Lfd. Kosten: 0,25 %
Volumen: 1,05 Mrd. €

Parkett Geflüster

• PNE (WKN: A0J BPG; 18,80 €): Wer kauft das Morgan Stanley-Paket?

Großaktionär Morgan Stanley Infrastructure möchte sein 40 %-Paket an PNE verkaufen. PNE hat dies bestätigt. Für Morgan Stanley ein glänzendes Geschäft (Einstieg zu 4 €). Gemäß Reuters sollen sowohl große spanische als auch französische Energiekonzerne infrage kommen. Auch zu RWE würde PNE passen. Die Pipeline von PNE ist prall gefüllt. Ein Zuschlag für ein 2GW-Projekt in Vietnam gilt fast als sicher. Gemäß jüngster Deals im Sektor liegt der faire Wert um 23 zu 25 €. Kommt ein Deal zustande, wäre ein Pflichtangebot fällig. Dass dieses unterhalb des aktuellen Kurses erfolgt, ist unwahrscheinlich. Fazit: Bitte weiterhin kein Stück aus der Hand geben.

Unter der Lupe


• Die Visibilität im Defence-Sektor ist hoch, sie beschleunigt nach oben - und das bei moderaten Bewertungen.

So traurig es ist - das Thema Rüstung wird hoffähig, selbst bei den Grünen. Nach dem ersten Schub für den Sektor seit Kriegsbeginn in der Ukraine werfen wir einen Blick auf den Sektor. Wie sind die weiteren Perspektiven, welche Titel eignen sich fürs Depot?

In den vergangenen Jahren wuchsen die Ausgaben für Verteidigung flach in Korrelation mit dem BIP. In den kommenden Jahren ändert sich dies. Die Mehrzahl der Länder wird ihren Anteil der Rüstungsausgaben am BIP deutlich ausbauen und die 2 %-Marke überschreiten. Länder wie die USA oder Großbritannien, welche die 2 %-Marke überschreiten, werden ihre Anteile ebenso erhöhen. Nachfolgend deshalb eine Auswahl von drei US-Defence-Titeln, denen wir nachhaltige Aufwärtstrends langfristig zutrauen:


LOCKHEED MARTIN (WKN: 894 648; 460,11 $) untermauert unsere positive Einschätzung aus AK 39/22.

Wir hatten darüber kurz im Rahmen unserer „Raumfahrt-Lupe“ berichtet. 6,87 $ Gewinn je Aktie im dritten Quartal lagen 15 Cent besser als erwartet. Im Septemberquartal erhöhte sich der Auftragsbestand um 5 Mrd. $ auf 140 Mrd. $. Nur ein kleiner Teil dieses Betrags resultierte direkt aus dem Krieg in der Ukraine. Schon 2021 war Lockheed der größte Empfänger von Aufträgen des US-Verteidigungsministeriums. Das Unternehmen, zu dessen Produkten der Kampfjet F-35 und das Raketensystem Himars gehören, erhielt im vergangenen Jahr Aufträge im Wert von 39,2 Mrd. $.

Ab 2024 soll erst die Beschleunigung in den Umsätzen und Gewinnen folgen. Der CEO bekräftigte sein Umsatzziel für das Gesamtjahr 2022 von 65,25 Mrd. $ und die Prognose für den Gewinn je Aktie von 21,55 $. Das Aktienrückkaufprogramm wird beschleunigt und ausgeweitet, was ein Signal für die operative Erwartung der Zukunft ist. Im laufenden Quartal will Lockheed 4 Mrd. $ an Aktienrückkäufen tätigen. Bislang hatte man über das Jahr bereits für 4 Mrd. $ eigene Aktien zurückgekauft. Auch die Dividende wird um 7 % erhöht. Somit gibt das Unternehmen dieses Jahr rd. 11 Mrd. $ an seine Aktionäre zurück. Das sind rd. 10 % des Börsenwertes. Auch in der Vergangenheit lieferte Lockheed verlässlich ab. In den letzten 10 Jahren betrug das durchschnittliche jährliche Dividendenwachstum 10,8 %. Kurzum: Ein 12-Monats-Forward-KGV von 17 ist moderat. Die Gewinndynamik wird sich deutlich beschleunigen und somit bleibt Lockheed ein Trendinvestment.


NORTHROP GRUMMAN (WKN:   851 915; 526,83 $) ist qualitativ und technisch der Primus.

Schon in den vergangenen 10 Jahren war das Unternehmen sehr erfolgreich. Northrop ist breit aufgestellt: Sog. ESR-Systeme für vertikale Starts und Landungen, Langstreckenkampfflugzeuge, Waffen und Missionssysteme, Hyperschallsysteme, Cybersysteme, Radars, Raketenabwehrsysteme sowie Raumfahrt gehören zur Expertise. 


 In den letzten 20 Jahren hat das Unternehmen eine jährliche Rendite von 17,5 % einschließlich Dividenden für seine Aktionäre erzielt.

Dabei hielt sich die Volatilität in Grenzen. Der S&P 500 erzielte in diesem Zeitraum rd. 6,6 %, bei deutlich höherer Schwankungsbreite. In den letzten 10 Jahren wurde die Dividende um durchschnittlich 12,1 % p. a. angehoben. Die operative Form sollte sich demnächst weiter verbessern. KGV 21 ist die Prämie für die Qualität. Langfristig kaufen!


GENERAL DYNAMICS rundet ein US-Defence-Portfolio ab.

Das Unternehmen ist in den vier Segmenten Luft- und Raumfahrt, Marine Systems, Combat Systems und Technologies tätig. Trotz Lieferkettenproblematik steigen die operativen Margen weiter. Der hohe Cashflow erlaubt es, nachhaltig Aktien zurückzukaufen. In den letzten 10 Jahren hat das Unternehmen 20 % seiner Aktien vom Markt genommen. Gleichzeitig wurde die Dividende im gleichen Zeitraum im Schnitt um 9,6 % p. a. erhöht. 

Seit 1995 liegt der gemittelte Return für die Aktionäre bei rd. 15 % jährlich. Lagen die freien Cashflows 2018 noch bei 2,45 Mrd. $, so erreichten sie 2021 schon 3,4 Mrd. $ und sollten 2022 auf mehr als 3,7 Mrd. $ steigen. Per 2023 sollte die freie Cashflow-Rendite über 6 % steigen. In einem „Dreier-Paket“ würden wir die Gewichtung Lockheed Martin, Northrop Grumman und General Dynamics auf 40/30/30 setzen. 

Finanz Spezialitäten


• Der Turbo-Long auf den Silberpreis hat auf Wochensicht 48 % zugelegt.

Immer mehr deutet darauf hin, dass die Unterstützung bei ca. 18 $ zunächst nicht mehr unterschritten wird. Wir haben deshalb zum Wochenstart (Infos waren über die Bernecker-App abrufbar) den Stop-Loss für den Schein deutlich von 0,50 € auf 1,30 € nachgezogen und damit das rechnerische Verlustrisiko des Trades auf nur noch 0,7 % unseres Kapitals reduziert. Zeitgleich haben wir bei dem US-Chiphersteller Broadcom einen gut dreifach gehebelten Long-Trade eröffnet. Die Aktie hat nach Rückschlägen von fast 40 % seit Ende 2021 und 25 % seit Mitte August die langfristige Unterstützung bei ca. 420 $ erfolgreich getestet und ist reif für eine stärkere Erholung. Bei dem Kunststoffhersteller Covestro sind wir gestern erneut short gegangen mit einem dreifachen Hebel. Zahlen und Ausblick waren schwach.

Depot:


Bär der Woche


• TONIES SE (WKN: A3C M2W; 4,89 €) - immer noch nicht unten

Die Toniebox ist ein Audiosystem, mit dem Kinder selbstbestimmt Geschichten, Lieder und vieles mehr erleben können. Über einen Spac gelang im November 2021 der Börsengang. Umsatz 2022 ca. 250 Mio. € nach 181 Mio. € im Vorjahr. Bruttomarge um die 35 % sowie ein negatives EBITDA von rd. 15 Mio. €. Börsenwert inkl. Wandler über 600 Mio. € und im November 2021 waren es 1,8 Mrd. €. War der Bewertungsansatz 2021 fernab jeder Realität, so ist er heute immer noch zu hoch gegriffen. Ziel 3,50 €.

SpotLight


•  ADIDAS (WKN: A1E WWW; 100,88 €) kam erneut unter die Räder.

Wir hatten letzte Woche betont, die Q3-Zahlen abzuwarten. Adidas kam dem zuvor: Der Kurs schaffte ein 7-Jahrestief. Die zweite Gewinnwarnung des Jahres kommt eigentlich wenig überraschend. In China verliert der Konzern Marktanteile. Die sehr gewinnbringende Kooperation (ca. 7,5 % des Adidas-Gewinns) mit dem US-Rapper Ye wird sofort eingestellt. In der Konsequenz folgt ein Überhang an Lagerbeständen, der nun zunächst abgebaut werden muss. Daraus folgt: Umsatzwachstum für das laufende Jahr nur noch im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine operative Marge von nur noch 4 bis 7 %. Nebst Sonderkosten aus dem Russlandgeschäft und Kosten aus einem neuen Effizienzprogramm ist damit das Geschäftsjahr 2022 gelaufen. Jetzt folgen noch zahlreiche Abstufungen der Analysten. Die Frage lautet aber: Was kann Adidas mit neuem CEO in einem normalisierten Umfeld wieder erreichen? 2019 und 2021 schaffte man über 10 € Gewinn je Aktie. Das ist der Maßstab, der bis 2025/26 wieder erreicht werden kann. Dann notiert Adidas um 180 bis 200 €. Wir arbeiten mit zwei Abstauberlimits: 95 und 80 € jeweils zu 50 %. 


• MENSCH UND MASCHINE (WKN: 658 080; 47,10 €) bleibt in Topform.

Das Unternehmen ist einer der führenden Spezialisten für CAD/CAM/CAE/PDM/BIM-Lösungen. Solche Lösungen sorgen dafür, dass Industriemaschinen effizienter und Produktentwicklungen beschleunigt werden. Das Geschäftsmodell ist skalierbar und wächst organisch im langjährigen Durchschnitt um 10 %. Im dritten Quartal beschleunigte MuM nochmals nach oben. Umsatz + 24 %, operativer Gewinn + 37 %, Nettogewinn + 40 %. Über das Gesamtjahr ergibt das im Ergebnis die stärksten neun Monate der Firmengeschichte und eine Prognoseerhöhung für 2022. Für 2023 liegt das Nettogewinn-Ziel weiter bei 1,64 - 1,81 € je Aktie, also relativ zu den 2021 erzielten 1,26 € in der Bandbreite der ursprünglichen 2-Jahres-Prognose von + 14 bis 20 % pro Jahr, jedoch voraussichtlich im Jahr 2022 mit etwas steilerem und 2023 mit etwas flacherem Zuwachs. Somit Qualität pur, aber KGV 25 für 2023 ist immer noch ambitioniert. Unter 40 € würden wir wieder mit neuen Käufen beginnen. 


• L‘ORÉAL (WKN: 853 888; 321,65 €) mit starkem dritten Quartal.

Der Kosmetikkonzern hat die Erlöse im dritten Quartal deutlicher gesteigert als von Analysten prognostiziert. Sie legten um knapp 20 % auf 9,58 Mrd. € zu. Analysten hatten dagegen lediglich mit 9,05 Mrd. € gerechnet. Das Wachstum zog sich quer durch alle Geschäftsbereiche und Regionen. Die Prognose, 2022 sowohl bei Umsatz als auch Gewinn Wachstum zu generieren, wurde bestätigt. Offenbar ist der Kosmetikmarkt widerstandsfähig gegen die aktuelle Konsumzurückhaltung. Zudem ist L‘Oréal ohnehin eher im höherpreisigen Segment aktiv, wo die Preissensibilität geringer ist. Trotz der guten Zahlen tauchte der Kurs danach erst einmal ab. „Buy the rumor, sell the fact“, scheint hier der Auslöser gewesen zu sein. Die Aktie ist mit KGV 27 weiterhin nicht günstig. Erst im Bereich 280/290 € lohnt es sich, wieder näher hinzuschauen.


• AT&T (WKN: A0H L9Z; 17,71 $) überraschte mit einer Prognoseanhebung.

Nachdem das Kundenwachstum im dritten Quartal deutlicher als erwartet ausgefallen ist, rechnet man nun für das laufende Jahr mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie von mindestens 2,50 $. Bisher hatte man lediglich 2,42 bis 2,46 $ in Aussicht gestellt. Unterm Strich konnte der Gewinn im dritten Quartal leicht von 5,9 auf 6 Mrd. $ gesteigert werden. Telekommunikationsunternehmen sind eigentlich in einem relativ unzyklischen Geschäft tätig. Nichtsdestotrotz hat sich der Aktienkurs ausgehend vom Zwischenhoch von Ende 2019 halbiert. Das resultiert in einer sehr niedrigen Bewertung; das KGV per 2023 liegt gerade mal bei 6,6. Die Dividendenrendite dürfte indes 7,2 % erreichen. Eine klare Kaufempfehlung für langfristig agierende, konservative Anleger.

Tops & Flops


Die Aktie machte zuletzt einen Kurssprung.

Ursache war die Erwartung des Managements, dass die bisherige Umsatz- und Margenprognose 2022 leicht übertroffen werden würde. Mit KGV 53 zu teuer, aber dennoch kurzfristiges Potenzial bis 150/155 €.


Der Bauchemikalienhersteller hat wie erwartet im ersten Dreivierteljahr ein neues Rekordergebnis abgeliefert.

Zudem legte der Umsatz um 16,6 % zu. Zumindest eine Anfangsposition sollte nun stehen. Nachkauflimits: 175 und 150 CHF.


• ASML (483,40 €)

ASML überzeugt in Q3: Umsatz + 7,4 %, Gewinn + 21 % und Bruttomarge von 49 auf über 51 %. 8,9 Mrd. € Auftragseingang sind neuer Rekord und China sollte die Geschäfte kaum belasten. KGV 26 per 2023 ist aber grenzwertig. Keine Eile!

Portfolios

Spekulatives Portfolio


Kommentar:

Das Portfolio konnte sich im Wochenverlauf leicht verbessern. Nebenwerte zeigen jedoch gegenüber den Standardwerten weiterhin eine negative Outperformance. KSB Vz. bleibt auf Kurs. Es hagelt Großaufträge im Bereich Energie. Auftragseingang 2022 nun 2,8 bis 3 Mrd. €  (bisher: 2,35 bis 2,65 Mrd. €). Da insbesondere die zur Erhöhung der Prognose beigetragenen Großaufträge erst ab 2023 zur Auslieferung kommen, werden sich die finanziellen Kennzahlen Umsatzerlöse sowie EBIT weiterhin im Rahmen der aufgestellten Jahresprognose 2022 bewegen. Das ist bärenstark. Katek wurde zu 16,35 €, Cloudberry (neues 800 MW-Projekt) zu 1,20 € und Sixt Vz. zu 54,10 € nachgekauft. Das Limit für 3U Holding bei 3,95 € ist aufgegangen. Keine Neuaufnahme in dieser Woche.

KSB VZ


Allround-Portfolio


Kommentar:

Das Portfolio folgte dem Markt nur moderat. Das lag in erster Linie an der Kursschwäche von Sartorius. Der Laborausrüster wächst im Kerngeschäft weiter zweistellig (zuletzt mit 17 %), peilt aber für das Gesamtjahr die untere Spanne (15 bis 19 %) beim Umsatzzuwachs an. Das Covid-19-bezogene Geschäft kommt schneller zurück als erwartet. Die EBITDA-Marge von 34 % wurde bestätigt. UBS belässt Sartorius auf „Buy“ mit einem Kursziel von 470 €. Der Pharma- und Laborausrüster bliebe attraktiv. Wir sehen das auch so. SAP punktete mit den Q3-Zahlen (s. Seite 3). Das Limit für Allianz wird gestrichen! 

Management ist die Kunst, drei Leute dazu zu bringen, die Arbeit von drei Leuten zu verrichten.    (William Faulkner)

SARTORIUS


IMPRESSUM

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