<p>Deutschlands politische Turbulenzen müssen den DAX nicht ausbremsen. Nach Einschätzung von Goldman-Sachs-Strategin Sharon Bell sind die meisten Indexkonzerne durch ihr weltweites Geschäft gegen heimische Risiken weitgehend abgeschirmt. Eine wichtige Stütze bleiben die staatlichen Verteidigungsausgaben. Zudem seien deutsche Aktien gegenüber US-Titeln vergleichsweise attraktiv bewertet. Skeptisch bleibt Bell bei Autobauern:</p> <p>Chinas Konkurrenz setzt die Hersteller unter Druck, der Personalabbau in Deutschland und Europa ist schwierig. Volkswagens jüngste Gewinnwarnung zeigt die Belastungen. Allerdings macht die Autobranche laut Bell nur rund 1 % des europäischen Börsenwerts aus. Der Technologiesektor wiegt etwa drei- bis viermal so schwer.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>AMS OSRAM erschließt sich eine neue KI-Option – Ergenis gestern: + 18 %. Auf der ECOC 2026 in Málaga zeigt AMS eine steckerbasierte Multicore-Faserlösung für sehr dichte optische Verbindungen. UBS wertet vor allem den Aufbau des Micro-Array-Ökosystems positiv, da die Glasfaseranbindung bisher zu den technischen Hürden gehört. VCSEL etabliert sich damit als konkurrierender „Slow-and-Wide“-Ansatz zu MicroLED. JEFFERIES sieht AMS OSRAM ungewöhnlich gut positioniert, da der Konzern beide Technologien anbietet und damit von Scale-up-, Scale-out- und Scale-in-Anwendungen profitieren kann.</p> <p>Hinzu kommt, dass die Branche stromsparende Alternativen zu heutigen Indiumphosphid-Lasern sucht. Noch ist offen, welche Architektur sich durchsetzt und wie schnell daraus Umsätze entstehen, aber AMS OSRAM besitzt mit MicroLED und Micro-VCSEL nun zwei Optionen auf denselben schnell wachsenden KI-Verbindungsmarkt. Nach der Kursverdopplung seit Jahresbeginn wird der nächste Beleg ein konkreter Design Win oder Produktionsauftrag sein. Richtung 2028 kalkuliert der Konsens mit rd. 145 Mrd. CHF freien Cashflow. 2 Mrd. CHF Börsenwert bieten somit weiteres Potenzial. </p>
<p>Der Staatsfonds von Katar, die Qatar Investment Authority, erwägt eine Partnerschaft mit der US-Großbank, wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet. Die geplante Partnerschaft hat ein Volumen von über 20 Mrd. $ und soll sich über öffentliche und private Märkte in Aktien und Krediten erstrecken. Eine ähnliche Kooperation hatte die Qatar Investment Authority bereits Anfang 2026 mit Goldman Sachs (GS) vereinbart. Sie umfasst ein Mandat über 15 Mrd. $ sowie eine Initiative für private Märkte über 5 Mrd. $, die auf mittelständische Unternehmen in den USA ausgerichtet ist.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>Und zwar in das Übernahmeangebot durch Sazerac aus den USA. Gerade wurde eine Zusammenschlussvereinbarung unterzeichnet. Sazerac will ein öffentliches Übernahmeangebot von 5,55 Euro je Aktie für alle Aktien der BERENTZEN-Gruppe abgeben. Das Angebot unterliegt einer Mindestannahmeschwelle von 50 % plus eine Aktie. Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal diesen Jahres abgeschlossen. BERENTZEN sprach sich für das Angebot aus. Schließlich entspricht der angebotene Preis einem Niveau, das seit mehr als zwei Jahren nicht mehr erreicht wurde und liegt um 68 % über dem Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate. BERENTZEN soll vom Zusammenschluss und den Sazerac-Marken, die künftig ebenfalls vom deutschen Team produziert und vertrieben werden sollen, profitieren. Das kommt genau richtig - zuletzt hatte man nämlich mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen: Im ersten Halbjahr wurden die Jahresziele nach unten geschraubt. Der Halbjahresumsatz schrumpfte um gut 11 % auf 71 Mio. Euro, der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern sackte um mehr als 80 % auf nur noch rund 600.000 Euro ab. Die Aktie dankt es mit einem Plus von knapp 20 %.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Werbung - Börsentag Zürich - die Messe für Börsenfans. Hier haben Sie wieder mal die Möglichkeit, sich rund um Kapitalmarkt und Börse zu informieren - beispielsweise auch mit einem Vortrag von Hans A. Bernecker. Thema: "Was bedeutet Rechtsruck an der Börse?". Wann und wo?</p> <p>Samstag, 26. September 2026, im Kongresshaus Zürich</p> <p>Für Ihr kostenfreies Ticket können Sie sich direkt beim Veranstalter registrieren:<br /><a href="https://www.boersentag.ch/" target="_blank" rel="noopener">https://www.boersentag.ch/</a></p>
<p>Wall Street beendete den großen Verfall am Freitag erstaunlich ruhig. Der S&P 500 gewann 0,17 %, der Nasdaq 0,39 %, der Dow verlor 0,18 %. Rund 7 Bio. Dollar an US-Optionen liefen aus, der zweitgrößte Verfall dieser Art. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries hielt sich nahe der Marke von 5 %.</p> <p>In Asien sorgt das Wochenende für Rückenwind. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Gespräche mit Chinas Vizepremier He Lifeng vor dem Trump-Xi-Treffen als sehr erfolgreich. Der KOSPI steigt aktuell 1,8 %. Auch Hongkong und Shanghai liegen im Plus. Japan bleibt bis einschließlich Mittwoch feiertagsbedingt geschlossen.</p> <p>Entlastung kommt vom Öl. Brent fällt am Morgen wieder in Richtung 102 Dollar je Barrel. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nimmt zu, zusätzlich soll Saudi-Arabiens beschädigte East-West-Pipeline in den kommenden Tagen teilweise wieder anlaufen. Die US-Futures tendieren leicht höher.</p> <p>Das Wahldesaster in Berlin (SED-Nachfolger mit Enteignungsphantasien und Liebesbekundungen stärkste Partei) und in Mecklenburg-Vorpommern (CDU nicht mehr im Landtag vertreten) ist die Quittung eines überheblichen und unglücklich agierenden Kanzlers. </p> <p>Die Immobilienwerte mit Berlin-Exposure wie Vonovia oder Dt. Wohnen bleiben somit im Sinkflug, auch wenn Enteignungen völlig realitätsfremd sind und Berlin sich das niemals wird leisten können. </p> <p>Für Deutschland bleibt auch das Trauerspiel rund um Volkswagen im Fokus. Heute erfolgt der Rauswurf aus dem EuroStoxx 50. Am Freitag hatte VW die operative Marge für 2026 auf maximal 1 % gesenkt. Zuvor waren 4 bis 5,5 % angepeilt worden. Rund 10 Mrd. Euro Sonderbelastungen drücken auf das Ergebnis. Wie wir das frisch einschätzen, erklären wir heute in der Bernecker-daily.</p> <p>Hier geht es zur Daily: <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">https://www.bernecker.info/bernecker-daily</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p>
<p>Nvidia-Chef Jensen Huang legt nach: Im kommenden Jahr erwartet er einen doppelt so hohen Chipabsatz wie in diesem Jahr. Die KI-Welle rollt weiter - von KI-Bremse keine Spur. Gleichzeitig: </p> <p>GE-Vernova-Chef Scott Strazik lieferte diese Woche ebenso neue Erkenntnisse: Er stellt einen Auftragsbestand von 200 Mrd. $ bereits Anfang 2027 in Aussicht. Dank starker und nachhaltiger Nachfrage wird bereits der erwartete Auftragseingang im dritten Quartal den Weg zu dieser Marke ebnen. Der Backlog schafft hohe Umsatzvisibilität und ermöglicht bei steigender Auslastung höhere Margen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass GE VERNOVA spätestens zum Investoren­tag am 9. Dezember gute News im Gepäck haben wird. Das ist interessant - aber:</p> <p>Wir haben zwei deutsche Marktführer in dieser Woche auf einer Energy-Konferenz getroffen mit glänzenden Perspektiven - sogar über 2030 hinaus mit echten Margensprüngen über das Service-Geschäft. Die Visibilität ist erstaunlich hoch. Meine Empfehlung: </p> <p>Die aktuelle Actien-Börse gibt es jetzt im Börsenkiosk inklusive dieser zwei Player mit 50 % Rabatt ohne Aboverpflichtung.</p> <p>Jetzt die Ausgabe zum halben Preis lesen: <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2041">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2041</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Die nächste Stufe des KI-Booms gehört den KI-Agenten. Sie suchen selbstständig Informationen, fragen Datenbanken ab, bedienen Software, bearbeiten ganze Geschäftsprozesse. Statt dass ein Mensch zehn einzelne Arbeitsschritte anstößt, erhält der Agent ein Ziel und entscheidet selbst, wie er dorthin gelangt. Wie schnell sich das Internet verändert, zeigen Daten von CLOUDFLARE. Erstmals stammen inzwischen mehr als 50 % des Internetverkehrs von nicht-menschlichen Nutzern. </p> <p style="text-align: justify;"> Für Anleger stellt sich deshalb eine neue Frage: Wer verdient daran, wenn irgendwann Millionen oder sogar Milliarden autonomer Software-Agenten permanent miteinander kommunizieren? Interessanterweise müssen das nicht erneut die Chiphersteller sein. Jeder Agent braucht Zugriff auf Unternehmensdaten, Berechtigungen und Anwendungen. Seine Aktionen müssen koordiniert, überwacht und gegebenenfalls gestoppt werden. Je mehr Agenten eingesetzt werden, desto wichtiger werden deshalb die Plattformen, auf denen Geschäftsprozesse laufen, sowie die Kontroll- und Überwachungssysteme dahinter. </p> <p style="text-align: justify;"> <br />Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Lesen Sie jetzt die neueste Ausgabe der Termin-Börse. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>). </p>
19-Sept. 14:00
BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein neues Kauflimit, ein Stop-Loss, zwei Analysen und mehrere Chancen
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei über 51 %. In dieser Woche haben wir eine Analyse und einen Marktkommentar veröffentlicht und 4 Updates geliefert. Heute platzieren wir ein Nachkauflimit und ein Stop-Loss außerdem gibt es ein neues Kursziel. Betroffen sind unter anderem Puma, Stellantis, Biontech, 2G-Energy, Micron und Nebius. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Die Woche stand im Zeichen der FED Sitzung und die Zinsen wurden erwartungsgemäß um 25 Basispunkte angehoben. Nach anfänglicher Unsicherheit an den Märkten setzte sich eine freundliche Tendenz durch. Die Marktteilnehmer reagierten erleichtert darauf, dass der neue FED Chef Kevin Warsh die Inflation ernst nimmt und das in seine Rede überzeugend vermittelte. Im Vorfeld hatte es Befürchtungen gegeben, dass er sich weniger eindeutig positionieren könnte. Die Indizes reagierten nach anfänglicher Unsicherheit mit einer Erleichertungsrally.</p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-neues-kauflimit-ein-stop-loss-zwei-analysen-und-mehrere-chancen_H1013748846_6799713/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ist bei KI-Aktien erstmal ein Deckel drauf, was Kursgewinne angeht?</strong></p> <p>Jede Übertreibung bedarf einer Korrektur. Das ist ein ehernes Börsengesetz. Auf die Feinheiten kommt es an: Wenn Nvidia 10 % korrigiert, wäre dies völlig normal. Doch das sind zusammen gleich 500 Mrd. $ Marktwert, die verbrannt wären. Das ist es so viel, wie die beiden wertvollsten Tech-Unternehmen aus dem DAX, SAP und Siemens, zusammen auf die Waage bringen. Ausschlaggebend für die genannte 10-%-Korrektur wäre nur ein kleiner Teil aller Aktien von Nvidia, die regelmäßig gehandelt werden. Gemessen an den Tagesumsätzen reden wir über weniger als 2 %. Was also in diesem kleinen Markt täglich läuft, schlägt voll auf den Gesamtwert durch. Korrekturen sind daher Schönheitskorrekturen im Trend, aber für jeden Aktionär, der engagiert ist, ein wichtiges Thema. Bitte beachten die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Wird Gold angesichts steigender Zinsen weiter fallen?</strong></p> <p>Die Erholung des Goldpreises nach der Korrektur von knapp 5.600 auf 4.000 $ die Unze läuft angemessen im bekannten Volumenverhältnis der tatsächlichen Verhältnisse im Goldmarkt. Maßgeblich dafür ist: Die jährliche Goldförderung lässt sich relativ gut abschätzen. (Gold Council, London). Gleiches gilt für die Nachfrage der Notenbanken und der Schmuckindustrie. Spekulativ schwierig ist die Einordnung der internationalen Goldspekulation per Termin bzw. ETFs. Darin stecken Überraschungen, wie der Goldrausch der deutschen Anleger 2025 gezeigt hat. Wer gibt dafür den Anstoß? Der langfristige Trend für Gold geht unabhängig davon weiter als 5.600 $ die Unze als bisheriger Rekord. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Womit sichern Sie Ihr Depot gegen die wieder anziehende Inflation?</strong></p> <p>Eine vollständige Absicherung eines Aktiendepots gegen eine anziehende Inflation gibt es nicht. Sog. Inflationsgewinner gibt es in einzelnen Branchen als Sonderfall. Der Denkansatz ist daher nur bedingt richtig. Im Zuge einer angemessenen Inflation kommt es darauf an, wie Firmen oder Branchen insgesamt von einer Inflation profitieren, sei es über die Preise ihrer Produkte und damit über den Gewinn, aber nur ganz selten dauerhaft. Inflation ist deshalb grundsätzlich eine Bremse für überdurchschnittliche Erträge. Kurzfristige Absicherungen sind richtig, wenn besondere Nervosität im Markt entsteht. </p>
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Volker Schulz
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