<p>Der Angriff auf das iranische South-Pars-Gasfeld bringt die Märkte wieder unter Stress. Zum ersten Mal seit Beginn der militärischen Auseinandersetzungen wurden nun gezielt iranische Produktionsanlagen sowie angeschlossene petrochemische Komplexe attackiert. Die Tragweite dieses Schlages ist erheblich, da South Pars mehr als zwei Drittel der heimischen Gasversorgung deckt und damit das Rückgrat der iranischen Stromerzeugung bildet. Wie reagiert der Iran? Seit 12:17 Uhr steht der DAX wieder unter Druck wie der Intraday-Chart zeigt. </p> <p>Brent Öl stieg um rd. 7 % auf 108 $.</p> <p> </p> <p> </p>
<p><strong>Vor weniger als einem Jahr startete der traditionsreiche Druckmaschinenhersteller mit Aktivitäten im Rüstungsbereich.</strong> Ende Juli 2025 wurde eine strategische Partnerschaft mit Vincorion Advanced Systems bekanntgegeben. Das definierte Ziel: Entwicklung und Produktion von Energieregelungstechnik für bestimmte militärische Anwendungen.</p> <p><strong>Der nun angekündigte Schritt ist ein Joint Venture mit Ondas Autonomous Systems (USA/Israel).</strong> Deren Mutter ONDAS HOLDING börsennotiert ist. Zunächst geht es um den Vertrieb, später auch Fertigung von Drohnensystemen. Die deutsche Seite soll mit 49 % am Joint Venture beteiligt sein – alles stehe noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung.</p> <p><strong>Mit dem Kurssprung um 9,2 % auf 1,45 € erweckt die Spekulation heute den Eindruck, bereits ausgeschöpft zu sein.</strong> Die schnelle Kursreaktion vor acht Monaten hatte 54 % betragen, was sich als Übertreibung herausstellte. Zahlen dazu in der Bernecker Daily morgen früh.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Der Iran-Krieg strahlt auch auf die Metallmärkte aus. Mit der Eskalation am Persischen Golf und der faktischen Blockade der Straße von Hormus ist eine der Lebensadern der Aluminiumindustrie (9 % der Weltproduktion) unterbrochen, während die London Metal Exchange (LME)-Notierungen deutlich zugelegt hatten und der Aluminiumpreis jenseits der 3.500-$-Marke gestiegen ist. Unsere Recherchen ergeben zwei Profiteure mit Aufwärtspotenzial.</p> <p>In der heutigen TB-Daily haben wir auf diese beiden Kandidaten eine long Spekulation gestartet. Wer mitmachen möchte und über die Termingeschäftsfähigkeit bei seinem Broker verfügt, kann die <a href="https://www.bernecker.info/product?id=38">TB-Daily im Einzelabruf</a> erwerben und den Trade begleiten. Wiederholungstäter sind mit einem Abo besser bedient - das geht auch über den Link.<br /><br />Viel Erfolg!<br /><br />Achtung: das ist eine Spekulation, bei der Sie nur Beträge einsetzen sollten, deren Verlust Sie nicht mehr als ein müpdes Lächeln kostet. Mehr davon in der TB-Daily oder hier im Newspilot.</p> <p> </p>
<p>Auslöser waren Analystenempfehlungen und positive Studiendaten zum Nierenmittel "Kerendia". UBS sieht mit einem Kursziel von 52 € weiteres Potenzial über das bisherige Jahreshoch hinaus. Man hebt das inzwischen günstigere Chancenprofil in der Glyphosat-Causa hervor und sieht die jüngste Kursschwäche als Einstiegsgelegenheit. Goldman Sachs bleibt mit Kaufvotum und 54 € Kursziel ebenfalls optimistisch. Dort gelten die neuen Kerendia-Daten als positive Überraschung. Seit Mitte November hat sich der Kurs in der Spitze fast verdoppelt. Charttechnisch bleibt die Zone um 40 € aber eine klare Hürde.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 12.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Hormus bleibt der Schlüssel</p> <p>- Irankonflikt bietet kurzfristige Chancen</p> <p>- Defence-Metalle haussieren: Wer profitiert?</p> <p>- Unter der Lupe: Renaissance der Kernkraft - drei Kaufkandidaten</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Die Grafik von BCA Research dokumentiert die tägliche Anzahl der Angriffe aus dem Iran auf verschiedene Staaten im Nahen Osten im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 17. März 2026. Die Daten stützen sich auf offizielle Angaben des INSS sowie der Verteidigungsministerien des Golf-Kooperationsrates.</p> <p>Am 1. und 2. März erreichten die Angriffe ihren quantitativen Höhepunkt. Besonders betroffen waren die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) sowie Saudi-Arabien, die Spitzenwerte von fast 400 Angriffen pro Tag verzeichneten. Im weiteren Verlauf lässt sich eine deutliche Abnahme der Frequenz feststellen. Ab dem 3. März sank die Zahl der Attacken auf die Golfstaaten signifikant.</p> <p>Kuwait, Bahrain, Katar und Oman spielten im Vergleich zu den Hauptzielen UAE, Saudi-Arabien und Israel eine untergeordnete Rolle im Angriffsgeschehen.</p> <p> </p>
<p>Im vergangenen Jahr legte der Gewinn von TALANX um ein Viertel auf einen Rekordwert von 2,48 Mrd. Euro zu. Der Versicherungsumsatz stieg um 2 % auf 49 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis kletterte um 8 % auf 5,3 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr strebt man nun einen Gewinn von etwa 2,7 Mrd. Euro an - womit das eigentlich für 2027 geplante Ergebnis ein Jahr früher erreicht würde. Und weil sich die Schaden-Kosten-Quote auch noch von 90,3 % im Vorjahr auf nunmehr 89,1 % verbesserte, wobei bei einem Wert unter 100 eine Versicherung profitabel arbeitet, sollen nun die Aktionäre beglückt und belohnt werden - mit einer Dividende, die um ein Drittel auf 3,60 Euro je Anteilsschein steigt. Glückwunsch!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p> <p> </p>
<p>An dieser Stelle veröffentlichen wir stets mittwochs kurz nach 9:00 Uhr die Transaktionen für unsere Portfolios im Aktionärsbrief. Die Umsetzung folgt einen Tag später zum Eröffnungskurs. Sofern Portfolio-Transaktionen an anderen Tagen stattfinden, wird das ebenfalls an dieser Stelle bekanntgegeben.</p> <p>Die Aktienmärkte haben sich mit dem Krieg am Golf arrangiert. Im DAX resultiert daraus eine Schwankungsbreite um 1000 Punkte zwischen 23.000 und 24.000. Offen bleibt, wie die USA mit der „Ölinsel“ Kharg verfahren. Kommt es zu einer Invasion oder nicht? Dann würde es nochmal ruppig werden. Die Portfolios schlagen sich in diesem Umfeld weiter solide. Auffallend im Wochenverlauf war eine besondere Schwäche bei Infrastruktur-Werten. Das hat zwei Ursachen. Einerseits hat der Sektor in den letzten Quartalen eine beeindruckende Outperformance hingelegt, was technische Rücksetzer immer wahrscheinlicher machte. Andererseits sorgt der Konflikt am Golf für Unruhe. Befürchtungen im Sektor, dass durch solche Konflikte geplante Mittel für die Infrastruktur in Defence abgezogen werden, halten wir für überzogen. Rechnen Sie jederzeit mit Neuaufnahmen. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Aber: Im Januar nur im Vergleich mit dem Dezember und dies in Höhe von 0,4 %! Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Ordervorrat um 6,6 %. So die vorläufigen Berechnungen der Bundesstatistiker. Zum Januar-Minus trugen vor allem die Fahrzeug-Hersteller und die Produzenten von elektrischen Ausrüstungen bei, während wieder einmal der Sonstige Fahrzeugbau hinzugewann. Die Reichweite des Auftagsbestands ist von 8,2 Monaten im Dezember 2025 auf 8,3 Monate im Januar 2026 geklettert. Die Bandbreite reicht dabei von 11,5 Monaten bei Investitionsgütern über 4,5 Monate bei Vorleistungsgütern bis 3,6 Monate bei Konsumgütern.</p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>An den globalen Aktienmärkten setzt sich die Erholung den dritten Tag in Folge fort. Der MSCI All Country World Index stieg um 0,4 %. Einerseit ebben die Angriffe des Irans auf Nachbarstaaten ab, andererseits benötigt D. Trump nicht die Hilfe der Nato, was den Markt auf ein baldiges Ende des Krieges hoffen lässt. Offen bleibt aber die Lage um die Ölinsel Kharg.</p> <p>Der Ölpreis (Brent) gab um 2,2 % auf etwa 101 USD pro Barrel nach. Diese Entspannung resultiert primär aus einem neuen Abkommen des Iraks, Exporte über die Türkei unter Umgehung der Straße von Hormus wiederaufzunehmen. </p> <p>Der DAX startet in der Vorbörse freundlich um 23.900 Punkte. </p> <p>Heute schauen alle auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve. Entscheidend wird wie immer die Pressekonferenz von Jerome Powell sein. Gesucht wird nach Hinweisen, wie die Fed das Spannungsfeld zwischen inflationsfördernden Energiepreisen und einem sich abkühlenden Arbeitsmarkt bewertet.</p> <p>Zudem stehen die Zahlen von Micron Technology an. Die HBM-Titel aus Südkorea Samsung und SK Hynix legen auch heute wieder kräftig zu. </p> <p>In Kürze:<br />Nvidia: CEO Jensen Huang bestätigte den Produktionsstart der H200 AI-Beschleuniger für den chinesischen Markt.<br />Alibaba: Der Konzern erhöht die Preise für KI-Rechenleistung und Speicherlösungen aufgrund hoher Nachfrage um bis zu 34 %.<br />Boeing: Das Unternehmen warnt vor Belastungen im ersten Quartal durch Lieferverzögerungen bei Großraumflugzeugen und Mängel bei der 737 Max.<br />Qualcomm: Der Chipkonzern kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 20 Mrd. USD sowie eine Erhöhung der Dividende an.<br /><br /> </p>
<p><strong>Der größte Profiteur des Abnehmspritzen-Hypes verlor gestern 5,9 % an Kurswert. </strong>Auslöser waren Zweifel des zuständigen HSBC-Analysten Rajesh Kumar an der Realisierbarkeit der hohen Wachstumserwartungen für Mittel zur Gewichtsreduzierung. Hier wurde gleich ein ganzes Marktsegment infrage gestellt. Infolgedessen: </p> <p><strong>Das Kursziel von HSBC für ELI LILLY sank von 1.070 auf 850 $.</strong> Dies trug maßgeblich dazu bei, die Aktie auf den gestrigen Schlusskurs 930,25 $ zu senken.</p> <p><strong>Auf ähnliche Moves weiterer Analysten sollte man sich einstellen. </strong>Auch beim Konkurrenten NOVO NORDISK zurzeit nicht einsteigen. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lessen Bernecker Daily.</p>
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Volker Schulz
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