<p><strong>Der unabhängige "digitale Türsteher" für Unternehmen (identity for the enterprise) befindet sich schon im Fiskaljahr 2027.</strong> Dessen Auftaktquartal endete am 30. April. </p> <p><strong>Für Cybersecurity gilt, bei ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen, im Zeichen von KI/AI eine große Gemeinsamkeit: Wer hohe Erwartungen perfekt erfüllt, kann mit höheren Kursen belohnt werden.</strong> Das hat zuletzt bei CLOUDFLARE und ZSCALER "nicht ganz funktioniert", diese Titel wurden mehrstufig durchgereicht. </p> <p><strong>Für OKTA erwarten die Analysten heute 0,85 $ EPS und 751,8 Mio. $ Umsatz. </strong>Das wäre 1,2 % weniger Gewinn je Aktie und 9,3 % mehr Umsatz als vor zwölf Monaten.</p> <p><strong>OKTA selbst hatte Erlöse zwischen 749 und 753 Mio. $ Umsatz sowie 0,84 bis 0,86 $ bereinigen Gewinn angesetzt. </strong>Nachdem OKTA auch mit dem Q4 die Erwartungen wieder übertroffen hatte, wird im regulären Handel schon auf einen erneuten Erfolg spekuliert, aktuell gilt + 6,0 %. </p> <p><strong>Sind die Börsianer auch nach dem Zahlentermin noch mit Wachstumsraten zufrieden, die nach den wilden Jahren jetzt noch 11 bis 13 % p. a. betragen?</strong> Zu berücksichtigen ist auch, dass in den vergangenen drei Monaten die Analysten ihre Ansätze mehrheitlich nach unten korrigiert hatten. Morgen werden wir den OKTA-Termin in der Bernecker Daily weiter kommentieren. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen <a href="http://www.bernecker.info/bernecker-daily">Bernecker Daily</a>.</p>
<p>Hintergrund sind die Zahlen von Marvell bzw. der Ausblick auf bestimmte Bereiche. Marvell bestätigt im Call, dass der optische AI-Interconnect-Zyklus schneller kommt als erwartet. Das passt sehr gut zu Aixtrons Aussage, dass Q1 2026 ein Inflection Point bei Optoelektronik war und dass Bestellungen über 2026 hinaus Visibilität schaffen. Wir hatten unseren Empfehlungswert etwas zu früh halbiert, bleiben aber mit dem Rest an Bord. </p>
<p>Nebius tendierte fest, nachdem bekannt wurde, dass Leopold Aschenbrenners Hedgefonds „Situational Awareness“ jetzt rund 12,4 Mio. Nebius-Aktien hält. Damit ist Nebius aktuell seine größte bekannte Einzelposition. Der Markt liest das als massives Vertrauenssignal eines der derzeit meistbeachteten KI-Investoren weltweit.</p> <p>Interessant wird die Story aber vor allem wegen der Verbindungen ins Anthropic-Universum. Aschenbrenner ist mit Avital Balwit verlobt, der Chief of Staff von Anthropic-CEO Dario Amodei. Entsprechend schießen jetzt sofort die Spekulationen hoch, ob Nebius früher oder später auch bei Anthropic als Infrastrukturpartner landen könnte. Offiziell gibt es dazu zwar nichts. Aber an der Börse reicht aktuell schon die Fantasie, dass Anthropic zusätzliche GPU- und AI-Cloud-Kapazitäten brauchen wird.Wir liegen seit Empgehlung in AK 08 /25 rd. 400 % im Plus und bleiben an Bord.</p> <p>Aschenbrenners Kernthese: Der Engpass der KI-Revolution liegt künftig nicht mehr bei Chips allein, sondern bei Strom, Rechenzentren und Energieinfrastruktur. Deshalb setzt er massiv auf sogenannte „AI Infrastructure Plays“. Dazu gehören neben Nebius auch CoreWeave, IREN, Core Scientific, Riot und CleanSpark. Letzere besprechen wir in der aktuellen Ausgabe des Aktionärsbriefes.</p> <p> </p>
<p><strong>Dass Konzernchef Dara Khosrowshahi nach Oslo gereist ist, um dem DELIVERY HERO-Aufsichtsratsvorsitzenden Kristin Skogen Lund persönlich ein Angebot vorzulegen, spricht für die Ernsthaftigkeit der Übernahmeambitionen gemeinsam mit Partnern für eine anschließende Zerschlagung. </strong>Damit greift UBER europäische Essensliefergrößen wie JUST EAT TAKEAWAY direkt an. </p> <p><strong>Die Ambitionen sind nachvollziehbar.</strong> Das Delivery-Segment zeigt im ersten Quartal ein Wachstum von 34 % auf rund 5,07 Mrd. $. Das 3-Jahresziel, 1 Mrd. mehr Bruttobuchungen zu generieren, wäre mit der DH-Übernahme übererfüllt. Die Vorzüge der Robotaxi-Plattform hatten wir bereits erläutert. Unsere Einschätzung mit 100 $ Kursziel für UBER bleibt bestehen.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong></p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26">Actien-Börse Nr. 22</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Neue Perspektiven für den Börsensommer 2026</p> <p style="padding-left: 40px;">- KI wird Wechselrichter für Jobs</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die DEUTSCHE BANK wird zum Spielball </p> <p style="padding-left: 40px;">- RATIONAL - Raus aus der Sackgasse?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Chance für SGL CARBON?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Kämpft sich ALFEN zurück?</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
<p>Der niederländische Lack- und Farbenhersteller Akzo Nobel hat gstern ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und The Sherwin-Williams Company ausgeschlagen und hält weiter an der geplanten Fusion mit dem US-Wettbewerber Axalta fest. Laut Akzo Nobel sei die Offerte von Nippon Paint und Sherwin-Williams kein „überlegenes“ Übernahmeangebot. Die Niederländer hatten im April bereits ein erstes Übernahmeangebot der beiden Konkurrenten abgelehnt. Die Akzo-Aktie legte daraufhin am Mittwoch um über 20 % in der Spitze zu. Der Grund: Viele Shortseller hatten auf fallende Kurse spekuliert und müssen sich jetzt höheren Kursen eindecken. </p>
<p>Die Fußballweltmeisterschaft steht vor der Tür. Für die großen Sportartikelhersteller ist das globale Sportereignis eine hervorragende Plattform, um die eigenen Produkte zu präsentieren. Das gilt auch für Adidas. Für den Traditionkonzern aus Herzogenaurach läuft des aktuell sehr gut, aber reichen diese positiven Impulse für eine grundlegende Trendwende aus? </p> <p>Mehr dazu in der ausführlichen Analyse auf dem Bernecker Börsenkompass:</p> <p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analyse-adidas-besser-als-nike_H1347509194_6799548/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analyse-adidas-besser-als-nike_H1347509194_6799548/</a></p>
<p>Eine neue <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-05-24/brazil-prosecutors-sue-to-ban-top-selling-weed-killer-glyphosate" target="_blank" rel="noopener">Glyphosat-Klage in Brasilien</a> sorgt bei BAYER für Kursdruck. Hintergrund ist eine Klage brasilianischer Staatsanwälte gegen die Gesundheitsbehörde ANVISA mit dem Ziel, Glyphosat landesweit zu verbieten. Ähnliche Vorstöße gab es jedoch bereits 2019 – sie wurden später abgewiesen. Zudem betont die brasilianische Gesundheitsbehörde, dass die nun kritisierte Studie keine zentrale Rolle bei der Bewertung von Glyphosat gespielt habe. Auch die US-Umweltbehörde EPA und kanadische Behörden sehen keinen Einfluss auf ihre bisherigen Sicherheitsbewertungen. Entscheidend bleibt zudem die hohe Bedeutung glyphosatbasierter Landwirtschaft für Brasiliens Agrarproduktion, insbesondere bei Soja und Mais. Das Risiko für BAYER ist als begrenzt einzustufen.</p>
<p>Grenergy Renovables hat mit seinem Strategie-Update die langfristigen Wachstumsperspektiven weiter untermauert, auch wenn die Aktie nach dem Kapitalmarkttag zunächst unter Druck geriet. Die Analysten der UBS sehen den Rücksetzer vor allem als Folge der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate und fehlender kurzfristiger Überraschungen. Operativ bleibt das Unternehmen dagegen klar auf Wachstumskurs. Besonders positiv bewertet wird der deutlich erhöhte Einblick in die Projektpipeline sowie neue zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.</p> <p>So erweitert Grenergy seine Solar- und Batteriespeicherplattformen in Chile um weitere 0,9 GW Solarleistung und 4,2 GWh Batteriespeicher. Gleichzeitig wird das Modell inzwischen auch nach Spanien übertragen. Besonders dynamisch entwickelt sich zudem die eigenständige Speicherplattform „Greenbox“, die inzwischen Projekte in sechs europäischen Ländern vorantreibt. Auch in den USA wird das Unternehmen nach dem ersten unterzeichneten Stromabnahmevertrag (PPA) zunehmend optimistischer.</p> <p>Als besonders spannend gilt jedoch der Einstieg in das Datacenter-Thema. Erstmals sprach Grenergy über 1 GW erschlossenes Land in Chile mit direkter Stromversorgung – ein potenziell hochprofitabler Hebel im Zuge des globalen KI- und Rechenzentrumsbooms. Hinzu kommt die Retail-Tochter GR Power, über die Grenergy künftig eine 24/7-Stromversorgung anbieten kann, was die Margen zusätzlich verbessern dürfte.</p> <p>Die Analysten erhöhen ihre Gewinnschätzungen je Aktie für den Zeitraum 2026 bis 2030 im Schnitt um 8 %. Vor allem ab 2028 dürfte das Wachstum durch zusätzliche Speicherprojekte nochmals deutlich an Dynamik gewinnen. Trotz der hohen Bewertung auf Basis der 2026er-Zahlen gilt die Aktie langfristig weiter als attraktiv: Für 2029 wird ein KGV von lediglich 9,5 erwartet – und damit sogar ein Abschlag gegenüber vielen anderen Erneuerbare-Energien-Werten.</p>
<p>Die Analysten von Jefferies werden bei STMicroelectronics für die kommenden Quartale deutlich optimistischer und heben das Kursziel von 52 auf 74 Euro an. Hintergrund ist eine spürbare Belebung der Nachfrage aus den Bereichen Automotive und Industrie sowie ein rasant wachsendes Geschäft rund um KI-Rechenzentren, optische Datenübertragung und Satellitenkommunikation. Besonders stark entwickelt sich dabei das Datacenter-Geschäft: Die Umsätze mit optischen Komponenten und Power-Chips für Kunden wie AWS sollen bereits 2026 auf über 500 Mio. USD steigen und 2027 die Marke von 2 Mrd. USD überschreiten. Damit könnte das KI- und Datacenter-Geschäft bereits rund 10 % des Konzernumsatzes ausmachen.</p> <p>Zusätzliche Wachstumsimpulse kommen aus dem boomenden Markt für LEO-Satelliten, etwa durch Projekte wie Starlink oder Amazons Satellitennetzwerke. Hier erwarten die Analysten 2026 ein Wachstum von über 50 %. Parallel dazu hellt sich der klassische Halbleiterzyklus wieder auf: Die Auftragseingänge lagen im ersten Quartal 2026 mit 5 Mrd. USD auf dem höchsten Niveau seit 2021. Besonders Mikrocontroller und Analogchips profitieren von niedrigen Lagerbeständen und einer wieder anziehenden Nachfrage aus Industrie und Automobilsektor.</p> <p>Entsprechend rechnen die Analysten für 2026 mit einem Umsatzanstieg von 21 % auf 14,3 Mrd. USD und für 2027 mit einem weiteren Wachstum von gut 20 % auf 17,2 Mrd. USD. Noch dynamischer soll sich die Profitabilität entwickeln: Die operative Marge könnte von 9,4 % im Jahr 2026 auf 17,5 % im Jahr 2027 steigen. Der Gewinn je Aktie wird für 2027 inzwischen bei 2,82 USD erwartet – rund 16 % über dem Marktkonsens.</p> <p>Trotz der starken Kursentwicklung halten die Analysten die Bewertung weiterhin für attraktiv. Auf Basis der 2027er-Schätzungen wird die Aktie aktuell lediglich mit einem KGV von rund 25 bewertet und liegt damit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Halbleiterunternehmen wie Analog Devices, Infineon Technologies oder Texas Instruments. Das neue Kursziel basiert auf einem 2027er-KGV von 31 und reflektiert vor allem die strukturellen Wachstumschancen durch KI-Infrastruktur, Photonik und den steigenden Halbleiteranteil in Industrie- und Automotive-Anwendungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die großen Tech-Giganten (Mega Caps) wie NVIDIA oder ALPHABET die Schlagzeilen beherrschen, findet in der zweiten Reihe (Mid Caps zwischen 2 und 10 Mrd. $ Marktkapitalisierung) im Frühjahr 2026 eine massive Verschiebung statt.</p> <p style="text-align: justify;">Da klassische Software-Anwendungen derzeit stark hinterherhinken, erleben Unternehmen aus den Bereichen KI-Infrastruktur, optische Netzwerke und spezialisierte Halbleitermaterialien eine echte Beschleunigung ihrer Fundamentaldaten. Um die enormen Datenmengen der KI-Rechenzentren zu bewältigen, investieren Hyperscaler massiv in die „Schaufeln“ für den Goldrausch. Drei dieser Unternehmen haben wir heute in der TB-Daily für Sie herausgestellt (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
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Volker Schulz
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