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Nachtrag Depotwert Porr: Zahlen und Ausblick

<p>PORR hat gestern geliefert: EBIT 2025 + 24 % auf 197 Mio. &euro;&nbsp; und damit deutlich &uuml;ber der eigenen Prognosespanne sowie dem Marktkonsens von 188 Mio. &euro;. Dieser Gewinnsprung wurde bei einem moderaten Umsatzplus von nur 1,7 % erzielt, was die erfolgreiche Fokussierung auf margenstarke Projekte und eine strikte Kosteneffizienz untermauert.</p> <p>Die Auftragslage pr&auml;sentiert sich ebenfalls auf Rekordniveau und bildet ein solides Fundament f&uuml;r die kommenden Jahre. Der Auftragsbestand erh&ouml;hte sich um 11 % auf rund 9,5 Mrd. &euro;, was die Auslastung f&uuml;r weit mehr als ein Jahr absichert. Zudem stieg der Auftragseingang kr&auml;ftig um 14,1 % auf 7,8 Mrd. &euro; an, prim&auml;r getrieben durch gro&szlig;e Infrastrukturprojekte in Zentral- und Osteuropa sowie im Tiefbau.</p> <p>Angesichts dieser starken Vorabzahlen und der hohen Planungssicherheit erscheinen die aktuellen Gewinnsch&auml;tzungen im Marktkonsens deutlich zu konservativ. Das Management hat f&uuml;r das laufende Jahr bereits weiteres Wachstum bei Leistung und Ergebnis in Aussicht gestellt. Ich rechne mit einer Aufw&auml;rtsrevision der Analystensch&auml;tzungen (entspricht aktuell KGV 13,7 f&uuml;r 2026) in den n&auml;chsten Tagen.</p> <p>Die detaillierten Jahreszahlen folgen am 26. M&auml;rz. Wir bleiben investiert.&nbsp;</p>

Einordnung des BEIERSDORF-Absturzes

<p>Die eingedampfte Prognose hat niemand erwartet und wegen des gleichzeitig hochnerv&ouml;sen Marktumfelds war die Kursreaktion entsprechend harsch. Treiber der Angst sind steigende &Ouml;l- und Gaspreise, weil sie Inflation befeuern und den Konsum d&auml;mpfen. Gleichzeitig wird Beiersdorf als defensiver Wert mit stabilen Gesch&auml;ften in K&ouml;rperpflege und Tesa, verl&auml;sslicher Dividendenpolitik und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen gespielt. Die hochsolide Kassenlage schafft Spielraum f&uuml;r Zuk&auml;ufe und zus&auml;tzlich gibt es hohe Kreditlinien als Puffer. Die meisten Analysten best&auml;tigten trotz Kritik Kursziele von 93 bis 120 &euro;, was klar &uuml;ber dem Verlaufstief von 82,70 &euro; liegt.</p> <p>Zudem ist die Aktie im historischen Kontext vergleichsweise g&uuml;nstig bewertet. Die Analystenkonsenssch&auml;tzung f&uuml;r den Gewinn je Aktie 2026 liegt bei 4,48 &euro; (im Verlauf der letzten zwei Tage schon um 14 Cent gesunken). Das ergibt ein KGV von 18,5, was f&uuml;r Beiersdorf im historischen Vergleich klar unterdurchschnittlich ist. In den vergangenen zehn Jahren lag das KGV im Bereich von 26 bis 42. Auch wenn einige H&auml;user ihre Gewinnsch&auml;tzungen noch nach unten anpassen werden, erwarten wir das KGV nicht &uuml;ber 22.</p> <p>Ber&uuml;cksichtigt man noch die &uuml;ppige Nettokassenposition, ergibt sich noch eine ganz andere KGV-Betrachtung: Beiersdorf sitzt derzeit auf Netto-Liquidit&auml;t in H&ouml;he von 4,088 Mrd. &euro; (per 31.12.2025). Das macht pro Aktie eine Nettoliquidit&auml;tsposition rund 18,70 &euro;. Bereinigt man den Kurs entsprechend, sinkt das KGV sogar auf 14,3.</p> <p>Abgesehen von einer m&ouml;glichen technischen Gegenbewegung k&ouml;nnen wir nicht versprechen, dass sich der Kurs innerhalb kurzer Zeit dynamisch erholen wird. Wer aber mindestens auf Sicht von zwei bis drei Jahren investiert, f&uuml;r den ist das aktuelle Kursniveau eher eine Chance.</p> <p>Wir werden noch etwas die weitere Kursstabilisierung abwarten und dann &uuml;ber einen m&ouml;glichen Verbilligungskauf im Allround-Portfolio entscheiden.</p> <p>Oliver Kantimm</p>

RWE vor strategischer Neuausrichtung

<p><strong>Die urspr&uuml;ngliche Konzeption der Ampel-Regierung allein auf erneuerbare Energien erweist sich als technisch l&uuml;ckenhaft. </strong>Wir halten dennoch am Kursziel von 60 &euro; fest:</p> <p><strong>Der Wirtschaftswert der laufenden Stromquellen (inkl. Gas- und wasserstofff&auml;higer Anlagen) liegt bei etwa 180 % der Buchwerte.</strong> Diese langfristigen Investitionen sind in ihrer Best&auml;ndigkeit einzigartig. Sollte der R&uuml;ckbau fossiler Kapazit&auml;ten technologisch modifiziert oder gestreckt werden, &auml;ndert dies die Kalkulation im laufenden Gesch&auml;ft sowie den Bilanzansatz schlagartig zum Positiven. Mit der Beteiligung von knapp 16,7 % an E.ON verf&uuml;gt RWE zudem &uuml;ber ein wertvolles Asset, das jederzeit zur Finanzierung neuer Gro&szlig;projekte oder zur strategischen Absicherung genutzt werden kann.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und &uuml;ber unsere Bernecker-App. &nbsp;</strong> &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse Nr. 10</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Korrektur der Banken ist richtig einzuordnen</p> <p style="padding-left: 40px;">- TELEF&Oacute;NICA pr&uuml;ft Ger&uuml;chten zufolge die &Uuml;bernahme von 1&amp;1</p> <p style="padding-left: 40px;">- BEFESA: Die Story gewinnt an Kontur</p> <p style="padding-left: 40px;">- LNG-Branche: Dieser Wert hat Potenzial</p> <p style="padding-left: 40px;">- WALL STREET: New York bietet das unaufgeregte Bild</p> <p style="padding-left: 40px;">- Fast geadelt - HIMS &amp; HERS HEALTH&nbsp;</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info&nbsp;</a></strong></p>

Puma - neuer Großaktionär outet sich

<p>Puma hat nun zwei starke, strategisch orientierte Gro&szlig;aktion&auml;re. Neben der chinesischen Anta Sports, die 29 % der Anteile h&auml;lt, ist nun Frasers mit 5,77 % eingestiegen. Hier gibt es ebenso direkte operative Zusammenh&auml;nge: Die Frasers Group ist &uuml;ber ihre Tochter Sports Direct einer der wichtigsten Abnehmer von Puma-Produkten. Das bringt heute rd. 4 % Kursplus. Durchstarten wird der Puma-Kurs deshalb nicht. Ein Comeback wird es geben. Das bedarf aber der Geduld.&nbsp;</p>

SK Hynix, Samsung, Hyundai & Co: Neue Gelegenheiten?

<p>Im Zuge des Irankrieges gibt es Aktien wieder auf Niveaus, die man vor wenigen Tagen noch als lukrativ erachtet h&auml;tte. Insgesamt steht derzeit vor allem die koreanische B&ouml;rse stark unter Druck, was bei Qualit&auml;tstiteln wie SK Hynix, Samsung Electronics oder Hyundai Motors zu deutlichen Kursverlusten f&uuml;hrte.</p> <p>Der starke R&uuml;ckgang des KOSPI hat aktuell mehrere Ursachen, die vor allem mit der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten und der Struktur der koreanischen Wirtschaft zusammenh&auml;ngen. S&uuml;dkorea ist ein extrem energieabh&auml;ngiges Importland und bezieht rund 70 % seines &Ouml;ls aus dem Nahen Osten. Steigende &Ouml;lpreise und Risiken f&uuml;r die Stra&szlig;e von Hormus treffen daher die koreanische Wirtschaft besonders stark. Durch die Schw&auml;che des S&uuml;dkoreanischen Won ziehen internationale Investoren in Phasen, wie wir sie aktuell sehen, Kapital ab. Nach einer extremen Rally in den vergangenen Monaten sind Gewinnmitnahmen in einer solchen Phase auch nachvollziehbar.&nbsp;</p> <p><strong>KI-Speicher bleiben knapp - KGV 4 lockt</strong></p> <p>Der Irankonflikt ist endlich, was im Umkehrschluss auch neue Chancen er&ouml;ffnet. Eine dieser Chancen sehen wir in SK Hynix. Mit einem gesch&auml;tzten Marktanteil von aktuell etwa 40 % sind die Koreaner der f&uuml;hrende Player im Speichermarkt, insbesondere im f&uuml;r KI wichtigen Bereich High Bandwidth Memory (HBM). Erzrivale Micron Technology kommt auf rd. 21 % Marktanteil. Ab diesem Jahr l&auml;uft der Roll-out der HBM4-Chips, die in Nvidias Top-GPU-/AI-Chip-Architektur zum Einsatz kommen. Das Thema hatten wir seit FB 38/2025 regelm&auml;&szlig;ig beleuchtet.</p> <p>Die Dynamik im aktuellen Speicherzyklus ist ungebrochen. Nach j&uuml;ngsten Brancheninformationen werden die Preise erneut angehoben, im Einzelnen wie folgt: F&uuml;r das erste Quartal 2026 wird DDR-DRAM nun um + 72 % teurer als im Vorquartal und in Q2 sch&auml;tzungsweise um 40 %, NAND-Speicher liegen bei + 65 % in Q1 bzw. + 30 % in Q2. Server-DDR5 werden auf rd. 1 $ pro Gigabit (Gb) taxiert und f&uuml;r Q2 um weitere 30 bis 50 % h&ouml;her erwartet. NAND d&uuml;rfte im Quartal um weitere 30 % QoQ zulegen. Diese Wachstumsraten bei den Preisen untermauern den Engpass durch die massive KI-Nachfrage.</p> <p>Die HBM-Endnachfrage 2026 wird auf 31,1 Mrd. Gigabit steigen, was einem Plus von 80 % im Jahresvergleich entspricht. 2027 sollten es 53,9 Mrd. Gigabit (+ 73 %) werden, getrieben durch h&ouml;here Beschaffungen von KI-GPUs, was auf eine Auslieferung von mehr als 60 Mrd. Gigabit in 2027 hinausl&auml;uft. SK Hynix d&uuml;rfte 2027 auf rund 45 % Marktanteil kommen und ist damit gr&ouml;&szlig;ter Profiteur dieser Entwicklung. Die akute Unterversorgung ist nicht zeitnah zu bereinigen. Der Ausbau von Wafer-Kapazit&auml;ten ist durch Reinraumfl&auml;chen, l&auml;ngere Equipment-Lieferzeiten und qualifizierte Installationskapazit&auml;ten limitiert. In der Industrie wird mit einem Angebotsdefizit bis ins Jahr 2028 gerechnet.</p> <p>Der Margenhebel bei den HBM-Herstellern bleibt bestehen. Daran &auml;ndert auch der Irankonflikt nichts, sondern belastet allenfalls das kurzfristige Sentiment. SK Hynix wird aktuell mit einem KGV f&uuml;r das laufende Jahr von lediglich 5 bewertet, was nach der Rally der zur&uuml;ckliegenden Monate beeindruckend ist. F&uuml;r 2027 kommt der Speichergigant sogar auf nur 4. Den R&uuml;cksetzer um rd. 25 % nutzen wir im spekulativen Musterdepot f&uuml;r eine erste Position. (MH)</p> <p>Samsung ist die Nr. 2</p> <p>Die Schlussfolgerungen hinsichtlich Preis- und Margenentwicklung betreffen auch Samsung Electronics. Ein nicht zu vernachl&auml;ssigender Teil der erh&ouml;hten Kapazit&auml;tsauslieferungen f&uuml;r 2027 kommt durch den schnelleren Hochlauf bei HBM-Umf&auml;ngen bei Samsung zustande. Die UBS hat ihre Sch&auml;tzung f&uuml;r Samsung f&uuml;r das Jahr 2027 zuletzt von zuvor 15,0 Mrd. auf 20,0 Mrd. Gigabit erh&ouml;ht. Darin spiegelt sich die schneller als erwartete Hochlaufphase der DRAM-Kapazit&auml;t im Werk Pyeongtaek P4 wider, wo die installierte Waferkapazit&auml;t bis Ende 2026 bei 105.000 Wafer pro Monat erwartet wird, nach 20.000 per Ende 2025. In der Folge wird Samsung im Jahr 2027 mit einem HBM-Marktanteil von 34 % die Nummer 2 hinter SK Hynix sein, noch vor Micron Technology mit ca. 20 %.</p> <p>Erg&auml;nzend zur erfolgreichen Aufholjagd bei KI-Speicherchips ist das boomende Foundry- und Systemhalbleitergesch&auml;ft ebenfalls zu ber&uuml;cksichtigen. Die F&auml;higkeiten bei 3- und 2-Nanometer-Fertigungsprozessen schaffen Synergien mit dem Speicherchipgesch&auml;ft. Dar&uuml;ber hinaus generiert das Gesch&auml;ft mit KI-f&auml;higen Endger&auml;ten (Haushaltsger&auml;te, Smartphones, Wearables) Wachstum.<br />Samsung Electronics kommt hinsichtlich Bewertung nach aktuell ebenfalls rd. 25 % Korrektur auf ein 2026er-KGV von 7,5 und 6,4 auf Basis der Sch&auml;tzung f&uuml;r 2027. Das ist zu g&uuml;nstig, auch unter Ber&uuml;cksichtigung etwaiger Erwartungskorrekturen. Diese h&auml;ngen von der Dauer der Kriegshandlungen im Iran ab - je k&uuml;rzer, desto unwahrscheinlicher wird ein etwaiger Korrekturbedarf. (MH)</p> <p>Hyundai Motor: Ausnahmeerscheinung</p> <p>Eine Alternative au&szlig;erhalb des Technologiesektors ist Hyundai Motor, die insgesamt im Autosektor eine Ausnahmeerscheinung ist. W&auml;hrend Vertreter wie VW, BMW oder Mercedes kurstechnisch kaum auf die Beine kommen, schaffte Hyundai Motor auf Jahressicht ein Plus von 150 % auf Euro-Basis. Das liegt im Wesentlichen an der ausgewogenen Produktpolitik inklusive Elektrifizierung, aber auch zu weiten Teilen am Umstand, dass die S&uuml;dkoreaner nicht direkt am G&auml;ngelband der EU h&auml;ngen. Der n&auml;chste Investitionsschwerpunkt steht ebenfalls: Hyundai Motor plant Investitionen von umgerechnet rd. 6,3 Mrd. $ zum Ausbau von K&uuml;nstlicher Intelligenz, Robotik und Wasserstofftechnologie.<br />Trotz der guten Entwicklung ist die Aktie noch g&uuml;nstig. Das 2027er-KGV bel&auml;uft sich auf 10. Der Wert hat vom letzten Hoch ebenfalls gut ein Viertel verloren und bietet nun die Chance zum Positionsaufbau, Brokerzugang B&ouml;rse Seoul vorausgesetzt, da die Aktie in Deutschland nicht gehandelt wird.&nbsp;</p>

Düngerpreise

<p>Die Stra&szlig;e von Hormus ist das Nadel&ouml;hr der Branche. Etwa 35 % der weltweiten Harnstoff-Exporte (Urea) und 45 % der Schwefel-Exporte passieren diese Route. Harnstoff ist der wichtigste Stickstoffd&uuml;nger und die Basis f&uuml;r etwa die H&auml;lfte der globalen Nahrungsmittelproduktion. Die Gaspreise &ndash; der wichtigste Rohstoff f&uuml;r Stickstoffd&uuml;nger &ndash; haben sich f&uuml;r Produzenten wie Yara innerhalb weniger Tage verdoppelt (von ca. 10 USD auf &uuml;ber 20 USD pro mmbtu). Wer profitiert? Unternehmen mit Sitz in Nordamerika oder Regionen, die nicht vom Gas-Engpass oder der Hormus-Blockade betroffen sind: Beispielweise CF Industries oder Nutrien. Das Thema ist aber mehr etwas f&uuml;r Trader, weniger f&uuml;r Investoren.&nbsp;</p>

Verbio profitiert vom Krieg am Golf

<p>Der Konflikt am Golf wirkt f&uuml;r unseren Redaktionsfavoriten f&uuml;r 2026 wie ein Beschleuniger. Drei Trigger treiben den Kurs:</p> <p>1. Steigende &Ouml;lpreise durch die Unsicherheit im Nahen Osten ziehen die Preise f&uuml;r Biodiesel und Bioethanol direkt mit nach oben.&nbsp;<br />2. Die Blockade der Stra&szlig;e von Hormuz sorgt f&uuml;r Engp&auml;ssen in der D&uuml;ngerversorgung. Die Weltmarktpreise steigen rasant. Verbio produziert D&uuml;nger als Nebenprodukt der Biomethan-Erzeugung lokal in Deutschland und kann diesen Abfall nun zu hohen Preisen verkaufen.<br />3. Der Markt f&uuml;r CO₂-Zertifikate (THG-Quote) hat sich gedreht. Der Importstopp f&uuml;r zweifelhafte Biokraftstoffe aus Asien f&uuml;hrt zu einer massiven Verknappung echter, sauberer Zertifikate. Verbio sitzt auf gro&szlig;en Mengen dieser Quoten und verkauft sie nun teuer an die Mineral&ouml;lkonzerne.</p> <p>Zielrichtung 40 &euro;.</p>

DHL: Von Gelb auf Grün?

<p>Schaltet die Aktie der Gelben bald auf Gr&uuml;n? Heute noch alles rot und das, obwohl es relativ gute Zahlen gab: Obwohl der Umsatz wegen negativer W&auml;hrungseffekte und r&uuml;ckl&auml;ufiger Transportvolumina auf Routen in die USA im vergangenen Jahr um 1,6 % auf 82,9 Mrd. Euro sank, gelang es dem Logistikkonzern, das operative Ergebnis (EBIT) um 3,7 % auf 6,1 Mrd. Euro zu steigern. Die EBIT-Marge stieg um 40 Basispunkte auf 7,4 %. Zur Gewinnverbesserung trugen alle Gesch&auml;ftsbereiche bei - mit Ausnahme von Global Forwarding, Freight. Das Speditionsgesch&auml;ft bekam an Land (Europa und vor allem Deutschland) die schwache Konjunktur zu sp&uuml;ren und in der Luft und auf See niedrigere Frachtraten. Der Gewinn brach um 30 % ein. Im deutschen Post &amp; Paket-Gesch&auml;ft stieg das Ergebnis daf&uuml;r um ein Viertel.</p> <p>2026 soll das EBIT weiter steigen - dann auf &uuml;ber 6,2 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente die DHL GROUP im vergangenen Jahr 3,5 Mrd. Euro - ein Plus von 5,1 % (169 Mio. Euro) verglichen mit dem Vorjahr. Im Schlussquartal sanken das EBIT um 1,3 % und der Nettogewinn um 3,4 %. Die Dividende f&uuml;r das abgelaufene Gesch&auml;ftsjahr soll steigen - um 5 Cent auf 1,90 Euro. Damit w&uuml;rden 2,1 Mrd. Euro / 60,6 % des Nettogewinns ausgesch&uuml;ttet.&nbsp;</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

BROADCOM bleibt KI-Profiteur.

<p><strong>Der Anbieter von Halbleiterl&ouml;sungen und Infrastruktursoftware hat mit dem fiskalischen Q1 die Erwartungen &uuml;bertroffen.</strong> Im optimistischen Ausblick gl&auml;nzten selbstbewusste Ansagen. Die Tatsache, dass Kunden wie META, OpenAI und Anthropic demn&auml;chst im vielfachen Gigawatt-Ma&szlig;stab von BROADCOM ausgestattet werden, zeige: Solche Spezialisten seien bis auf Weiteres nicht in der Lage, sich selbst mit den ben&ouml;tigten Halbleitern zu versorgen.</p> <p><strong>Im Q1 (bis Anfang Februar) erl&ouml;ste BROADCOM 19,3 Mrd. $ (+ 29 %). </strong>Im Konsens stand etwas weniger (19,18 Mrd. $). Ein Umsatzanteil von 8,4 Mrd. $ hat direkten Bezug zu KI, diese Summe hat sich mehr als verdoppelt zum Q1 2025. Die Gewinnsumme stieg um 34 % auf 7,35 Mrd. $.</p> <p><strong>F&uuml;r das Q2 setzt das Mangagement 22,0 Mrd. $ Umsatz an (Analysten: 20,6 Mrd. $).</strong> Davon allein 10,7 Mrd. $ im Thema KI.</p> <p><strong>Nachb&ouml;rslich + 5,3 % als Reaktion belegen das Comeback-Potenzial.</strong> Direkt neu einsteigen muss man hier allerdings nicht.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.</p>

Unaufgeregt

<p>Guten Morgen,</p> <p>Der Krieg am Golf geht in Tag 6. Die Asien-M&auml;rkte liegen heute Morgen fest. S&uuml;dkorea zeigt einen kr&auml;ftigen Bounce um zeitweise 11 %. Es gab sogar kurzzeitige Handelsunterbrechungen (Sidecars), um die hitzigen K&auml;ufe zu b&auml;ndigen. Pr&auml;sident Lee Jae-myung hat ein Notfallpaket im Wert von 100 Billionen Won (ca. 68,5 Milliarden US-Dollar) aktiviert. Die US-M&auml;rkte haben wieder Niveaus aus dem Februar erreicht (vor dem Krieg am Golf). In der TB Daily hatten wir im DAX-Trade drei Tage infolge ins Schwarze getroffen &ndash; gestern mit ca. + 40 % im DAX long und die zwei Tage davor mit jeweils 24 % bzw. 19 % im DAX short. F&uuml;r heute gehen wir auf neutral und schauen ob die Erholungsans&auml;tze verteidigt werden k&ouml;nnen.&nbsp;</p> <p>Die Kohlepreise steigen weiter. Peabody Energy u.a. Titel dieser Kategorie sind vor diesem Hintergrund eines Blickes wert - nat&uuml;rlich nicht als Trendinvestment.</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Christoph S.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Bernd L.

11.06.2024

Ihr Bernecker-Börsenkompass ist wirklich Klasse. Er liest sich verständlich und nachvollziehbar. Sicher werde ich künfig ein treuer Leser bleiben. Sie haben Recht, es ist für jeden etwas dabei. Toll fand ich auch wie Sie den Hintergrund der Telekom-Aktie beleuchtet haben..

Stephan R.

30.03.2024

Hallo liebes Bernecker Team, ich finde Sie machen einen super Job. Danke!

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