<p><strong>Gestern hatte die US-Restaurantkette (476 Standorte) mit mediterranem Einschlag gute Zahlen vorgelegt, heute steht die CAVA-Aktie um die 13 % höher.</strong> Der Umsatz wurde um 31 % auf 368 Mio. $ ausgebaut (Konsens: 360 Mio $). Beim EPS stand 0,19 gegen erwartete 0,18 $. Nicht nur die Expansion, sondern auch eine höhere Kundenfrequenz (+ 5 %) sorgte für das Wachstum. Vergleichbare Restaurantumsätze + 9 %. Preise und Produktmix hatten den geringeren Anteil (+ 3,7 %).</p> <p><strong>Weil einige Konkurrenten zuletzt schwächelten, waren die Börsianer bei CAVA GROUP mit einer Bestätigung der Prognose zufrieden. </strong>Es sind 4,5 bis 6,5 % Wachstum (same store) angesetzt. Bei einem Forward-KGV über 100 (Quelle: CNBC) für CAVA wartet man eher auf den nächsten Kandidaten aus der Restaurantszene.</p> <p><strong> JACK IN THE BOX berichtet heute nach Börsenschluss.</strong> Die Aktie dieser Restaurantkette steht im Moment in New York (Nasdaq) bei + 6 %. Kontrast in Sachen KGV: In der Forward-Variante wird für das eher "amerikanische" Restaurantkonzept zurzeit nur 5,4 angezeigt.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily.</p>
<p>JENOPTIK profitiert heute von starken Auftragszahlen. Die Aktie legte rund 4 % zu und erreichte zeitweise den höchsten Stand seit rund einem Monat. Im ersten Halbjahr stieg der Auftragseingang um 53 % auf 723,4 Mio. €, der Auftragsbestand erreichte 824,8 Mio. €. Im zweiten Quartal lagen die Bestellungen laut Jefferies rund 15 % über den Erwartungen. Zudem erwartet JENOPTIK den Umsatz 2026 nun in der oberen Hälfte der bisherigen Wachstumsspanne und die EBITDA-Marge bei 20 bis 21 %. Rückenwind liefert der KI-Boom über die Nachfrage der Halbleiterausrüster. Starke Zahlen von LUMENTUM verstärkten zusätzlich die positive Stimmung für Optikwerte. Die Analysten bleiben überwiegend optimistisch: DEUTSCHE BANK sieht 47 €, Warburg 46 €, JEFFERIES 45 € und die DZ Bank 48 €. UBS bleibt mit 29,50 € deutlich skeptischer. Vom aktuellen Niveau eröffnen die Kursziele 45 bis 48 € rund 9 bis 16 % Potenzial. Fazit: Nach der Kursverdopplung im laufenden Jahr wird die Luft langsam etwas dünner. Volle Auftragsbücher, steigende Margen und die KI-getriebene Halbleiternachfrage sprechen aber zunächst für weitere Kursgewinne. Wir reizen die Aktie weiter aus.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Werbung - Aktionärsbrief zum halben Preis lesen (Einzelausgabe ohne Abobindung)</p> <p>Werbung - Die neue Ausgabe des "Aktionärsbriefs" ist wieder reich gefüllt mit Beobachtungen, Einordnungen und konkreten Investmentideen. Unter den zahlreichen Schlaglichtern:</p> <p>++ Unternehmensgewinne gehen durch die Decke<br />++ Anleihenmärkte auf der Kippe<br />++ Bremsfaktoren Hitze und Dürre<br />++ Deutscher Space-Spezialist wird wieder zunehmend interessant<br />++ Profiteur des europäischen Klimaanlagenbooms<br />++ Datengetriebener Gewinner der Werbebranche<br />++ Cybersecurity: Die Schutzwälle der KI-Ära<br />++ Kaufchance der Woche<br />++ Diverse Spotlights, Musterdepots usw.</p> <p>Ihre Chance: Die aktuelle Ausgabe (33/2026) erhalten Sie im Börsenkiosk mit 50 % Preisvorteil: nur 4,99 € statt 9,99 €. Jetzt erwerben und schon wenige Klicks später redaktionelle Börsenideen einsammeln. Zur Aktionsseite beim Börsenkiosk: <a href="https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK" target="_blank" rel="noopener">Hier klicken</a></p> <p> </p>
<p>Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 um 2,9 % auf 591,0 Mio. €, das bereinigte EBITDA um 10,3 % auf 163,2 Mio. €. Positiv stach die Margenverbesserung um 1,8 Prozentpunkte auf 27,6 % hervor. Rückenwind lieferten das starke Geschäft mit Markenarzneien sowie die erstmals einbezogenen Übernahmen Mucos und F. Trenka. Der Vorstand bestätigte deshalb die Jahresprognose von 1,182 bis 1,218 Mrd. € Umsatz und 331 bis 341 Mio. € bereinigtem EBITDA. Negativ fällt auf, dass die implizite bereinigte EBITDA-Marge im zweiten Quartal auf 26,6 % zurückging. Zudem belasteten schwächere Kaufkraft im Segment „Andere Gesundheitsprodukte“ und der laufende Umbau bei axicorp. Fazit: Dermapharm wächst profitabel, muss im zweiten Halbjahr aber die Marge wieder erhöhen, um die Jahresziele komfortabel zu erreichen. Die Unterstützung bei 40 € muss nun halten! </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 33.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Aktienmärkte tendieren weiter fest</p> <p>Profiteur des europ. Klimaanlagenbooms</p> <p>Kaufchance der Woche</p> <p>Cybersecurity - die Schutzwälle der KI-Ära unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Die Aktie verliert heute rund 5,5 % und liegt seit Jahresbeginn etwa 28 % im Minus. Der Kurs leidet vor allem unter der schwächeren Auftragsdynamik. Der Auftragseingang sank im zweiten Quartal um 16 % auf 1,498 Mrd. €. Organisch betrug das Minus 21 %. Das starke Vorjahresquartal relativiert den Rückgang jedoch. Mit einem „Book to Bill“ von 1,03 lagen die neuen Aufträge leicht über dem Umsatz. Operativ überzeugte Bilfinger teilweise. Der Umsatz stieg um 7 % auf 1,450 Mrd. € und übertraf den Konsens von 1,435 Mrd. €. Das EBITA legte um 4 % auf 77 Mio. € zu und lag 2,7 % über der Markterwartung. Die EBITA-Marge sank dagegen auf 5,3 %.</p> <p>Belastend wirkt vor allem der Ausblick. Bilfinger erwartet die Jahresmarge nur noch am unteren Ende der Spanne von 5,8 bis 6,2 %. Zurückgestellte Investitionsentscheidungen und eine geringere Kapazitätsauslastung bremsen. Für das zweite Halbjahr erwartet das Unternehmen jedoch eine Nachfragebelebung. UBS bestätigte „Neutral“ mit einem Kursziel von 107 €. Die Kurszielspanne von sechs Häusern reicht von 105 bis 128 €. Für 2027 und 2028 erwartet der FactSet-Konsens steigende Umsätze, Gewinne und Free Cashflows. Beim Kurs von rund 76 € liegt das erwartete KGV für 2027 bei etwa 11 und für 2028 knapp unter 10. Bis 2030 peilt Bilfinger zudem eine EBITA-Marge von 8 bis 9 % an.</p> <p>Fazit: Der Rückschlag erscheint überzogen. Für eine nachhaltige Erholung müssen Auftragseingang und Marge wieder anziehen. Die niedrige Bewertung bietet dem Kurs aber zunehmend Unterstützung. Wir bleiben investiert.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Nebius liefert im zweiten Quartal eine starke operative Überraschung. Trotz neuer Rechenzentrumskapazitäten stieg die Adjusted EBITDA Marge von 32 auf 41 Prozent, im AI Cloud Geschäft sogar auf knapp 50 Prozent. Gleichzeitig erzielt Nebius bei neuen Verträgen deutlich höhere Preise je Megawatt. Besonders spannend:</p> <p>Die komplette Kapazität für 2027 könnte laut Management schon heute verkauft werden. Nebius hält bewusst einen Teil frei, weil kurzfristige Buchungen noch höhere Preise ermöglichen könnten.</p> <p>Das treibt die Kurse der Neoclouds weiter an.</p>
<p><strong>Die Hitzewellen hinterlassen inzwischen messbare wirtschaftliche Spuren.</strong> Allein für Großbritannien werden die bisherigen Produktionsausfälle auf 4,4 Mrd. GBP geschätzt. Zudem:</p> <p>Erst 20 bis 25 % der europäischen Haushalte besitzen eine Klimaanlage. Die USA oder Japan kommen auf 90 %. Auch die EU nimmt sich inzwischen dem Thema an. Wir rechnen mit erheblichen Nachholeffekten und stellen einen künftigen Favoriten in der neuen Ausgabe des Aktionärsbriefes vor. </p> <p><strong>Auch Cybersecurity bleibt heiß:</strong> CrowdStrike und Palo Alto Networks erreichten nach der Black-Hat-Konferenz neue Rekordstände. Und OHB rückt morgen außerplanmäßig in den SDAX auf.</p> <p><strong>Gold dreht und steigt heute über 4.400 $, aber die Barrick Mining-Zahlen sorgen für Unruhe. </strong>Liegt darin eine Chance? Wir bringen Licht ins Dunkel. </p> <p>Alle vier Themen analysieren wir in der neuen Ausgabe des Aktionärsbriefs, dazu weitere konkrete Aktienideen und Kaufmarken nebst dem Blick in die zwei Portfolios und den jüngsten Depotaufnahmen.</p> <p><strong>Heute seit 15 Uhr im Börsenkiosk als Einzelausgabe ohne Abo-Zwang. Aktuell läuft dort unsere 50 % Rabattaktion.</strong> </p> <p><strong>Hier geht es zur neuen Ausgabe von Der Aktionärsbrief:</strong> <a href="https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK">https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK</a></p> <p>Im übrigen stehen heute die <strong>Cisco-Zahlen</strong> an. Das wird erwartet: </p> <p>Für das Schlussquartal erwartet der Konsens einen Umsatz von 16,83 Mrd. $ und einen bereinigten Gewinn von 1,17 $ je Aktie. Im Kerngeschäft Networking werden 9,62 Mrd. $ erwartet, für Security 2,09 Mrd. $. Die bereinigte Bruttomarge soll bei 66,1 % liegen, die operative Marge bei 34,8 %.</p> <p>Im Mittelpunkt steht der Ausblick. Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres rechnet der Markt bislang mit 16,84 Mrd. $ Umsatz und 1,16 $ Gewinn je Aktie. Für das Gesamtjahr 2027 liegen die Erwartungen bei 68,83 Mrd. $ Umsatz und 4,81 $ Gewinn je Aktie.</p> <p>Besonders genau wird der Markt auf das KI-Geschäft schauen. Bloomberg Intelligence hält ein Wachstum der KI-Umsätze um mindestens 50 % auf rund 6 Mrd. $ im Geschäftsjahr 2027 für möglich. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Ich hatte das Zahlenwerk gestern an dieser Stelle schon aufgearbeitet. Neu:</p> <p>Degroof Petercam erhöht das Kursziel für TKH von 55 auf 62 € und bestätigt die Kaufempfehlung. Analyst Michael Roeg hebt nach den Halbjahreszahlen seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2026 bis 2028 an. Die Schätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie steigen für 2026 um 8 %, für 2027 um 6 % und für 2028 um 10 %. TKH bleibt zudem auf der Benelux-Favoritenliste des Hauses.</p> <p> </p>
<p>Wir verweisen auf unsere Ausführungen zu den europäischen Bankaktien in AB 23/26. Bei ABN brachte das schon rd. 22 %.</p> <p>ABN AMRO legt nach starken Q2-Zahlen heute rund 5 % zu. Der wichtigste Kurstreiber ist der angehobene Ausblick: Die Bank erwartet 2026 nun einen kommerziellen Zinsüberschuss von rund 6,8 Mrd. € inklusive NIBC. Gleichzeitig wurde die Kostenprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr auf rund 5,5 Mrd. € gesenkt. </p> <p>Operativ liefert das Q2 zusätzliche Argumente: Der Nettogewinn stieg um 29 % auf 781 Mio. €, die Gebühreneinnahmen erreichten mit 617 Mio. € einen Rekord. Der Zinsüberschuss legte um 11 % zu.</p> <p>Dabeibleiben!</p> <p> </p>
<p>Barclays hebt SBM Offshore von Equalweight auf Overweight und setzt das Kursziel auf 49 €. Die Begründung liegt vor allem im schnell wachsenden Turnkey-Geschäft für FPSOs. Barclays erwartet für 2028 inzwischen mehr als 5 Mrd. $ Umsatz in diesem Bereich. Die bisherige Annahme lag bei rund 3 Mrd. $. Das entspricht einer Anhebung um mindestens 2 Mrd. $ beziehungsweise rund 67 %.</p> <p>Nach Einschätzung der Bank sind für 2027 und 2028 bereits rund 3 Mrd. $ Auftragsvolumen gesichert. Eine weitere Einheit mit einem Volumen von etwa 3 Mrd. $ stehe kurz vor der Vergabe, zwei weitere Hulls seien für mögliche Aufträge vorbereitet. Barclays kalkuliert mit etwa 3 € Wertschöpfung je Aktie pro zusätzlicher Einheit. Bei zwei Einheiten pro Jahr entspräche dies nach dem Modell der Bank rund 20 % jährlicher Wertschöpfung.</p> <p>Wir sind lange dabei und bleiben es. Das Barclays-Ziel würde nochmal 39 % Potenzial bedeuten.</p> <p> </p> <p> </p>
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Volker Schulz
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