<p>Der operative Gewinn stieg um 8,1 % auf 2,24 Mrd. € und übertraf den Analystenkonsens von 2,03 Mrd. € um rund 10,3 %. Die gebuchten Bruttoprämien legten um fast 7 % auf 28,2 Mrd. € zu und lagen ebenfalls über der Erwartung von 27,8 Mrd. €. Der Nettogewinn sank zwar um 2 % auf 1,17 Mrd. €, übertraf aber die Markterwartung von 1,1 Mrd. €. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,84 €. Die Belastung durch Naturkatastrophen sprang wegen eines teuren Ereignisses in Portugal auf 426 Mio. €. Die Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich von 89,7 % auf 90,5 %, blieb aber komfortabel unter 100 %. Stark entwickelten sich Lebensversicherung und Asset & Wealth Management. Die Solvency-Kapitalquote lag mit 212 % leicht unter den erwarteten 214,5 %. JPMORGAN blieb bei „Overweight“ mit Kursziel 41 €. Die Aktie legt heute rund 2,5 %.</p> <p>Fazit: Generali bleibt eine attraktive Dividendenaktie für langfristig orientierte konservative Anleger. </p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Aktie springt heute rund 19 % nach oben. Auslöser waren neue Details zum geplanten SpaceX-Börsengang und zur möglichen Starlink-Bewertung. Das Emissionsvolumen wird auf 75 Mrd. $ taxiert. Die Unternehmensbewertung könnte bis zu 1,75 Bio. $ erreichen. Das entfacht Bewertungsfantasie im Satelliteninternet-Sektor. EUTELSAT gilt nach der OneWeb-Integration als europäischer Gegenpol zu Starlink und zählt zu den wenigen börsennotierten Titeln mit direkter LEO-Fantasie. Operativ trägt die Story aber nur teilweise: Der Umsatz sank im dritten Quartal 2025/26 um 2,3 % auf 293,0 Mio. €. Auf vergleichbarer Basis stieg er um 3,1 %. Das Videogeschäft schrumpfte um 13,3 %. Das wachstumsverheißende LEO-Geschäft wuchs dagegen um 65,0 %. Für 2025/26 erwartet EUTELSAT hier ein Wachstum von 50 %. Das vollzogene Refinanzierungsprogramm über 5 Mrd. € senkt den bilanziellen Druck. Die weiterhin hohe Verschuldung und Bruttoinvestitionen von rund 900 Mio. € bleiben aber Risiken. Fazit: Die Rally ist vor allem SpaceX-narrativgetrieben. Nach der Rally steigt das Risiko von Gewinnmitnahmen. Auf aktuellem Niveau bestenfalls Halteposition und nur für sehr risikofähige Anleger geeignet.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Emerging Market bleiben auf dem Vormarsch: In unserem heutigen Marktkommentar auf dem Bernecker Börsenkompass erklärt Marcus Weyerer, Kapitalmarktexperte ETFs bei der Fondsgesellschaft Franklin Templeton, warum Südkoreas Chips unverzichtbar sind und Brasilien zum stillen Gewinner avanciert. </p> <p><a title="Marktkommentar Bernecker Börsekompass" href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/marktkommentar-suedkorea-brasilien-die-neue-geografie-des-kapitals_H1547702394_6799541/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/marktkommentar-suedkorea-brasilien-die-neue-geografie-des-kapitals_H1547702394_6799541/</a></p>
<p>SpaceX plant den Börsengang unter dem Kürzel SPCX. Im Prospekt nennt das Unternehmen einen adressierbaren Markt von 28,5 Billionen Dollar.</p> <p>Das wäre fast so groß wie die gesamte jährliche Wirtschaftsleistung der USA. Der größte Teil entfällt nicht auf Raumfahrt, sondern auf KI-Anwendungen für Unternehmen. Allein dieser Bereich wird mit 22,7 Billionen Dollar beziffert. Starlink und Mobile spielen in der Rechnung nur Nebenrollen.</p> <p>Ich sehe darin einen typischen IPO-Hypefaktor - große Vision, wenig harte Beweisführung. Entscheidend bleibt, wie viel davon SpaceX wirklich in Umsatz und Cashflow verwandeln kann. Träumen ist aber erlaubt, und dass der Welraum für den KI-Sektor in den nächsten Jahrzehnten ein großes Thema wird, ist nachvollziehbar. </p>
<p>Quantencomputer-Aktien ziehen vorbörslich kräftig an, nachdem das Wall Street Journal über geplante Fördermittel der Trump-Regierung in Höhe von rund 2 Mrd. US-Dollar für neun Unternehmen berichtet hatte. Die Deals sollen demnach auch Minderheitsbeteiligungen des US-Staates an den geförderten Firmen umfassen.</p> <p>Den größten Betrag soll IBM mit rund 1 Mrd. US-Dollar erhalten. GlobalFoundries soll etwa 375 Mio. US-Dollar bekommen. Weitere Unternehmen, darunter D-Wave Quantum, Rigetti Computing und Infleqtion, sollen jeweils überwiegend rund 100 Mio. US-Dollar erhalten. Die australische Diraq soll mit 38 Mio. US-Dollar berücksichtigt werden.</p> <p>Die Mittel stammen aus dem CHIPS and Science Act von 2022 und sollen die Entwicklung strategisch wichtiger Zukunftstechnologien beschleunigen.</p> <p>Im Aktionärsbrief hatten wir den Sektor vor zwei Wochen umfangreich in einer Lupe analysiert.</p>
<p>Der US-Autohersteller führt seine Fahrerassistenzsoftware „Full Self-Driving“ (FSD) in Litauen ein. Nach den Niederlanden ist Litauen damit das zweite europäische Land, in dem das System von Tesla zugelassen ist. Die niederländische Verkehrsaufsicht RDW hatte das System bereits am 10. April vorläufig für den Einsatz auf öffentlichen Straßen zugelassen. Andere europäische Länder können, wie jetzt Litauen, die niederländische Zertifizierung übernehmen. In Kürze wird wahrscheinlich auch Belgien das FSD-System zulassen. </p>
<p>Das Geschäft mit dem süßen Weiss ist schwierig: Im bereits Ende Februar abgelaufenen Zwölfmonatszeitraum ergab sich ein Verlust von 362 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor hatte hier auch schon ein Minus gestanden - dieses belief sich aber "nur" auf 78 Mio. Euro. Der Umsatz sank den endgültigen Zahlen zufolge im Vergleich um fast 14 % auf 8,35 Mrd. Euro. Appetit auf mehr macht das nicht, zumal es bereits nach einer saftigen Dividendenkürzung im letzten Jahr in diesem Jahr für die Aktionäre überhaupt kein Geld mehr geben soll. Die Gründe dafür: Das Marktumfeld ist schwierig und zudem quälen SÜDZUCKER hohe außerordentliche Abschreibungen auf das Anlagevermögen.</p> <p>Nun konkretisierte der Vorstand seine bisherige Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026/27: Demnach soll der Erlös bei 8 bis 8,4 Mrd. Euro liegen und damit nur im Bestfall etwa auf dem Vorjahresniveau. Das Ebitda wird weiterhin bei 480 bis 680 Mio. Euro erwartet im Vergleich zu dem Vorjahreswert von 535 Mio. Euro. Die Aktie läuft rot.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Puma hat das Gap weitgehend beziehungsweise faktisch geschlossen. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre erst bestätigt, wenn der Kurs klar oberhalb von 27,39 € bleibt. Die These lautet: Anta bringt Puma wieder nachhaltig auf freie Cashflow-Niveaus um 400 bis 500 Mio. €. Bei 4 Mrd. € Börsenwert liegt darin für den Kurs Luft bis 38 zu 40 € auf 18 bis 24 Monate. </p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir in den vergangenen Ausgaben das Fundament mit deutschen Standardwerten gegossen und die Strategie auf europäische Bluechips ausgeweitet haben, runden wir unser spekulatives Energie-Set-up heute ab. Dort, wo die Fäden der Weltwirtschaft und der Geopolitik final zusammenlaufen: in den USA.</p> <p style="text-align: justify;">Wie eingangs analysiert, steht US-Präsident Donald Trump unter immensen innenpolitischen Sachzwängen. Teure Zapfsäulen sind Gift für jede Administration. Wenn das Nadelöhr im Persischen Golf aufbricht, wird sich die Entlastungswelle wie ein Tsunami durch die globalen Märkte fressen. Der US-Leitindex S&P 500 beheimatet genau die globalen Großkonzerne, die bei einer plötzlichen Kernschmelze des Ölpreises die extremste Hebelwirkung auf ihre Netto-Gewinnmargen entfalten.</p> <p style="text-align: justify;">Heute komplettieren wir das „Hormus-Entlastungs-Portfolio“ der TB-Daily um drei US-Schwergewichte, die in ihren jeweiligen Branchen die absolute Marktführerschaft innehaben. Wenn Sie täglich neue Empfehlungen haben möchten, dann ist die TB-Daily genau das richtige für Sie, probieren Sie es aus (<a href="https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=38">KLICK HIER</a>). </p>
<p>Je nach Meldungslage vom Golf reagieren die Kurse. Entlastung kam gestern vom Ölmarkt mit entsprechenden Aussagen (heute Morgen notiert Brent allerdings wieder bei 106 $). Gemäß Trump, befinden sich die USA in den „final stages“ mit Iran. Das stabilisierte die Anleihemärkte. Zudem: </p> <p>Mehrere Supertanker haben gestern die Straße von Hormus passiert. Zusammen sollen diese Schiffe rund 6 Mio. Barrel Rohöl transportiert haben. Das wäre der größte Tagesabfluss aus dem Golf seit Beginn der Eskalation. </p> <p>Nvidia schlägt die Erwartungen sowohl für Q1 als auch im Ausblick auf Q2 auf fast allen Ebenen. Lediglich die Margen blieben im Rahmen der Schätzungen. Der "Beat" wird als erwartbar tituliert. Daraus resultierte nachbörslich rd. 1,5 % Abschlag. Auf der anderen Seite:</p> <p>In Asien stand vor allem Südkorea im Mittelpunkt. Der Kospi sprang zeitweise um 8,1 % nach oben. Auslöser war neue Fantasie rund um „Physical AI“ und Robotik, nachdem Nvidia-Chef Jensen Huang diesen Bereich als zweite große Wachstumskategorie neben der klassischen KI-Infrastruktur im Call hervorgehoben hat. Asien bleibt der Outperformer. </p> <p>Jamie Dimon warnt, dass Zinsen und Anleiherenditen deutlich weiter steigen könnten.</p> <p>Kurzum: Es bleibt Volatil ohne klare Richtung und Marktbreite.</p> <p>Sie möchten regelmäßig über Ihr Smartphone auf diese Art und Weise informiert weden? Ich empfehle die Bernecker App (<a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a>)</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Bernecker Redaktion</p>
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Volker Schulz
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