<p>Barrick treibt die Abspaltung seiner nordamerikanischen Aktivitäten voran. Demnach wurde jetzt Goldman Sachs Group damit beauftragt, den geplanten Börsengang federführend zu begleiten. </p> <p>Das Ziel dieser Maßnahme ist eine deutliche Wertsteigerung für die Aktionäre. Durch die Trennung der erstklassigen Minen in den USA und der Dominikanischen Republik von risikoreicheren Standorten in Ländern wie Mali oder Pakistan strebt Barrick eine Neubewertung an. Die nordamerikanischen Vermögenswerte könnten bei einem Börsengang mit mehr als 60 Mrd. $ bewertet werden. 10 bis 15 % sollen platziert werden.</p> <p>Zum Vergleich: Aktueller Börsenwert 69 Mrd. $. Auf den verbleibenden Teil von Barrick entfallen Stand heute rd. 45 bis 50 % des Ertrags. </p> <p>Meine Meinung: Kann man so machen, muss man aber nicht. Wer tiefer im Wert drin ist, kennt die Substanz ohnehin. </p> <p>Nun aber frohe und erholsame Ostertage. </p> <p>PS: Die Markterholung insgesamt zum Abend hin basiert auf Gesprächen zwischen dem Iran und dem Oman. Die Nachricht, dass der Iran gemeinsam mit dem Oman ein Protokoll zur Überwachung des Verkehrs entwirft, wird vom Markt als Deeskalation gewertet. Schauen wir uns den Verlauf der Sachlage über Ostern in Ruhe an. </p>
<p>Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag, wegen Ostern heute schon am Donnerstag, heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. Diese Woche mit dabei: Ein Top-Pick aus der Tanker Szene, ein Logistik-Gigant mit Preissetzungsmacht, ein Basisinvestment aus dem Bereich technologische Infrastruktur, der US-Primus der Verteidigungsindustrie und die spekulative Speerspitze für jedes Krisen-Portfolio.<br /><br />Das und mehr in unserer heutigen Ausgabe der Termin-Börse. Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht auch ohne <a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">Abo</a>, ganz einfach im <a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">Einzelabruf.</a> Probieren Sie es gerne aus. Sie benötigen für solche Orders die Termingeschäftsfähigkeit bei Ihrem Broker. </p> <p> </p>
<p>Wer mal schauen möchte was in der Straße von Hormus in Echtzeit so los ist, oder wer keine Lust mehr auf Ostereier hat, der ruft <a href="https://www.bernecker.info/admin/news/vesselfinder.com">vesselfinder.com</a> auf. </p> <p>Pfeile: Diese zeigen Schiffe an, die in Fahrt sind. Die Spitze des Pfeils markiert die aktuelle Fahrtrichtung (Kurs über Grund). Je nach Zoomstufe oder Einstellungen können längere Pfeile zudem eine höhere Geschwindigkeit signalisieren.</p> <p>Punkte (Kreise): Diese stehen für Schiffe, die vor Anker liegen oder festgemacht haben. Sobald ein Schiff seine Geschwindigkeit auf nahezu Null reduziert (in der Regel unter 0,5 Knoten), wechselt das System das Symbol vom Pfeil zum Punkt.</p> <p>Sollten Sie ein Symbol anklicken, öffnet sich ein Detailfenster mit dem Schiffsnamen, dem Zielhafen und der exakten Geschwindigkeit, was die Unterscheidung zwischen "langsam fahrend" und "ankernd" präzisiert.</p> <p>Es soll Trader geben, bei denen die Seite permanent geöffnet ist.</p> <p> </p> <p> </p>
<p>Die FT bestätigt heute unsere strategischen Überlegungen hinsichtlich neuer und erweiterter Pipelinekapazitäten der arabischen Ölstaaten. Ich fasse zusammen: </p> <p>Es wächst die Erkenntnis, dass neue Leitungen das einzige Mittel sind, um die chronische Verwundbarkeit der Region zu adressieren. Dabei dient die bereits in den 1980er Jahren errichtete, 1.200 Kilometer lange Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens als Vorbild. Diese transportiert täglich rund sieben Millionen Barrel Öl zum Hafen Yanbu am Roten Meer und sichert so den Export unter Umgehung der Straße von Hormuz.</p> <p>Saudi-Arabien prüft derzeit intensiv, ob die Kapazitäten dieser Route weiter ausgebaut oder gänzlich neue Pipelines errichtet werden sollten. Der Nachbau einer Pipeline vom Kaliber der Ost-West-Verbindung würde heute mindestens 5 Mrd. $ kosten. Komplexere, länderübergreifende Routen wie aus dem Irak durch Jordanien oder die Türkei werden auf 15 bis 20 Mrd. $ geschätzt. Klar ist: </p> <p>Eine Rückkehr zum Status quo der Vorkriegszeit ist faktisch ausgeschlossen. Er wird sich was tun - und es gibt die bekannten Profiteure. </p> <p>Anbei in der Grafik: lange in Planung befindet sich die Haditha-Pipeline im Irak. </p>
<p>Mit 1,8 Mrd. $ sichert sich BERKSHIRE zunächst 2,49 % am Versicherungskonzern TOKIO MARINE und setzt damit den Trend fort, auf japanische Aktien zu setzen. Der Einstieg erfolgt über die BERKSHIRE-Tochter National Indemnity, die rund 48,2 Mio. eigene Aktien von TOKIO MARINE übernimmt. Die Beteiligung wird damit direkt über einen Verkauf von Treasury Shares abgewickelt. Zudem sichert sich BERKSHIRE die Möglichkeit, seinen Anteil künftig über Zukäufe auf bis zu 9,9 % auszubauen - ohne eine Zustimmung des Vorstands von TOKIO MARINE einholen zu müssen. Der Einstieg ist mehr als nur eine Position im Portfolio - offenbar ist eine umfassende strategische Kooperation geplant: So wollen beide Unternehmen künftig insbesondere im Rückversicherungsgeschäft zusammenarbeiten und auch bei globalen Investitionen, etwa bei Übernahmen und Beteiligungen, gemeinsame Wege gehen. Die BERKSHIRE-Tochter wird zudem Teile des Versicherungsportfolios von TOKIO MARINE übernehmen. Die Partnerschaft stärkt damit die Risikotragfähigkeit beider Konzerne.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Dass die europäische Rüstungsdebatte durch die Knappheit US-amerikanischer Bestände (die im Zuge des Irankriegs 2026 gebunden sind) befeuert wird, ist kein bloßes Gedankenspiel mehr – es ist die Realität der aktuellen Beschaffungszyklen. Wenn "Uncle Sam" seine Patriots selbst braucht, muss Europa lernen, sein eigenes "Verteidigungsdach" zu decken.<br /> <br />Für Anleger bedeutet das: Der Fokus verschiebt sich von reiner Forschung hin zu massiver Skalierung und Produktion. In der TB-Daily hebeln wir heute zwei Aktien, die im aktuellen Marktumfeld 2026 die stärkste Positionierung im Bereich Flugabwehr und Munition innehaben. Keine Lust auf ein <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Abo</a>? Dann nutzen Sie gerne den <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Einzelabruf</a>! <br /><br /><br /></p>
<p>Warum wir bei Puma investiert sind und bei Nike nicht, zeigt der Chartvergleich. Wer auf Stärke setzt, findet sie derzeit in der Branche bei Puma. Der MDAX-Wert outperformed seinen US-Konkurrenten deutlich. Die Zahlen hatte Volker Schulz <a href="https://bernecker.info/news/Kurze-Einschaetzung-zu-den-Nike-Zahlen/tvb8xddxe4tu8rpu0t3fx4jj84b4idx9">in dieser Nachricht</a> kommentiert und bewertet. Fazit: Bei Nike lauert weiter das Risiko, bei Puma schlummert die Chance nach dem Einstieg der Chinesen. </p> <p>Mehr darüber im Bernecker Börsenkompass. Wir führen Puma in der Empfehlungsliste und kommentieren den Bestand fortlaufend. Hier gelangen Sie zu unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> bei unserem Partner Finanzen100. Testen Sie uns einen Monat kostenlos über diesen <a href="https://www.finanzen100.site/bbk">Link</a>. </p>
<p>Es festigt sich ein Muster, bei dem Investoren Gewinne vom Wochenanfang am Donnerstag und Freitag konsequent glattstellen, um das Risiko unvorhersehbarer Ereignisse über das Wochenende zu minimieren (s. Grafik). Das gilt nicht nur für Aktien, sondern auch für alle anderen Assetklassen wie z.B. die Edelmetalle. Zur 19-Minuten Trump-Rede heute Nacht: </p> <p>Trump sucht den Exit innerhalb von zwei bis drei Wochen, verschärft den Ton gegenüber dem Iran aber nochmals. Sein Ziel sei es, den Iran in die „Steinzeit zurückzuversetzen“, sollte das Ultimatum bis Ostermontag ohne Ergebnisse verstreichen. Neue Erkenntnisse liegen darin nicht. </p> <p>Nach dem Short Squeeze eröffnet der DAX heute rd. 400 Punkte schwächer. Auch Asien tendiert schwach mit starken Verlusten bei den Halbleiterwerten (Ängste vor Versorgungsengpässen mit Helium etc.). Der Ölpreis notiert beim Brent wieder über 110 $. Die avisierte Volatilität bleibt uns erhalten. Somit besteht vor den Feiertagen kein weiterer Handlungsbedarf. Wichtig ist aber "handlungsfähig" zu bleiben. </p> <p> </p> <p> </p>
<p>Nike wurde 2021 mit Spitzenkurse von 179 $ astronomisch bewertet. Es war so astronomisch, daß selbst eine Kurshalbierung nicht half. Jetzt läuft der Titel auf eine Viertelung der Kurse zu. Heute - 14 %. Für Trader liegen darin Chancen, für Investoren auch? Ich bleibe skeptisch. Der Umbau bringt nicht die nötigen Erfolge. Die Umsätze sollen weiter sinken. Rekapitulieren wir: Umsatz 2020/21: 44,5 Mrd. $.</p> <p>Geschätzer Umsatz 2025/26: 46 Mrd. $. Im gleichen Zeitraum ist der adressierbare Gesamtmarkt für Nike aber p.a. um rd. 6 % gewachsen. Nike verliert also Marktanteile und ich sehe nicht, dass sich das schnell ändert.</p> <p>Nach dem heutigen Kursrutsch um 14 % liegt das KGV für das kommende GJ 2026/27 (31.05.) um 23. Für ein Unternehmen, welches nicht wächst, ist das nicht billig. Somit keine Eile. Lediglich Trader können sich für einen Bounce mal positionieren. Nicht alles was tief fällt muss ein Comeback werden. Nike muss wieder wachsen, sonst bleibt es schwierig. </p> <p> </p>
<p>Die Dänen profitieren vor allem über den politischen und strategischen Zweitrundeneffekt des Iran- bzw. Nahostkriegs. Der Konflikt erhöht in Europa den Druck, die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Krisenregionen schneller zu verringern. Davon profitiert Offshore-Wind, weil er Versorgungssicherheit und mehr energiepolitische Unabhängigkeit verspricht. Darauf stützte sich auch die Hochstufung der Bank of America von „Neutral“ auf „Kaufen“ und die Kurszielanhebung von 155 auf 180 DKK. Begründung: Stärkere politische Unterstützung für Offshore-Wind in Europa, gesunkene Risiken bei den US-Projekten und die Aussicht auf eine attraktive Free-Cashflow-Rendite, sobald sechs Offshore-Windparks ans Netz gehen.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 14.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Nahost: Finale Entscheidung?</p> <p>- DEUTZ mit Rekordzahlen, Börse skeptisch</p> <p>- Diese Reederei profitiert von der Lage am Golf</p> <p>- Lupe: Mangelsituation bei Düngemitteln - fünf aussichtsreiche Kandidaten</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
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Volker Schulz
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