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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Aktionärsbrief: Zahlen bei Depotwert Technicas Reunidas

<p>Die Aktie steht unter Druck mit dem Test der 200-Tage-Linie. Die Q1-Zahlen zeigen eine kurzfristige Belastung, die vor allem beim EBIT sichtbar wird. Der Umsatz stieg zwar um 21 % auf 1,58 Mrd. &euro;, das ausgewiesene EBIT fiel jedoch um 45 % auf 31 Mio. &euro;. Ursache ist eine R&uuml;ckstellung von 45 Mio. &euro; f&uuml;r die Auswirkungen des Nahost-Konflikts.</p> <p>Operativ sieht das Bild besser aus: Bereinigt um diese R&uuml;ckstellung h&auml;tte das EBIT bei 76 Mio. &euro; gelegen und damit rund 35 % &uuml;ber dem Vorjahreswert. Die underlying EBIT-Marge lag bei 4,8 %. Das zeigt, dass das Kerngesch&auml;ft nicht eingebrochen ist. Der kurzfristige Makel liegt vielmehr in der Sonderbelastung und der Unsicherheit, ob daraus weitere Kosten entstehen.</p> <p>Zus&auml;tzlich irritiert die Auftragssituation. Im ersten Quartal wurden nur 88 Mio. &euro; neue Auftr&auml;ge gewonnen, ausschlie&szlig;lich Engineering-Services. Der Backlog sank auf 9,2 Mrd. &euro;. Das erkl&auml;rt die j&uuml;ngste Schw&auml;che der Aktie.</p> <p>Perspektivisch bleibt die Lage dennoch konstruktiv. Der CEO verweist auf eine 24-Monats-Pipeline von 89 Mrd. &euro;! Diese Zahl ist nicht als sicherer Auftragseingang zu verstehen, sondern als adressierbarer Chancenraum. Entscheidend wird, ob aus den kurzfristig erwarteten Projekten tats&auml;chlich neue Gro&szlig;auftr&auml;ge werden. T&eacute;cnicas Reunidas nennt allein f&uuml;r den Nahen Osten m&ouml;gliche kurzfristige Auftr&auml;ge von 4 bis 8 Mrd. &euro;. Kommen diese dreht der Kurs schnell. Wir bleiben weiter an Bord, schauen aber noch genauer hin in den n&auml;chsten Tagen und Wochen.&nbsp;</p>

SMA Solar: Noch Potenzial?

<p>SMA Solar z&auml;hlt zu den dynamischsten und momentumst&auml;rksten Werten am deutschen Aktienmarkt. Trotz der zuletzt hohen Volatilit&auml;t im Solarsektor verbessert sich die operative Dynamik sp&uuml;rbar. Vor allem der Auftragseingang zieht wieder an, w&auml;hrend der hohe Auftragsbestand eine sukzessive Ergebnisverbesserung in den kommenden Quartalen erm&ouml;glicht.</p> <p>Die Analysten von Jefferies highlighten heute u.a. die Entwicklung im Gro&szlig;projektgesch&auml;ft (&bdquo;Large Scale&ldquo;), wo Speicherl&ouml;sungen inzwischen mehr als die H&auml;lfte des Auftragseingangs ausmachen. Gleichzeitig belebt sich auch das Gesch&auml;ft mit privaten und gewerblichen Kunden (&bdquo;Home and Business Solutions&ldquo;, HBS). Zus&auml;tzliche Nachfrageimpulse sind unter anderem durch die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten, die insbesondere im zweiten Quartal f&uuml;r eine tempor&auml;r h&ouml;here Nachfrage nach dezentralen Energiel&ouml;sungen sorgen k&ouml;nnten. zu erwarten.</p> <p>Ein weiterer Kurstreiber kommt aus regulatorischer Richtung: Die j&uuml;ngste Entscheidung der EU-Kommission, F&ouml;rderungen f&uuml;r Projekte mit Wechselrichtern aus sogenannten &bdquo;Hochrisikol&auml;ndern&ldquo; &ndash; insbesondere China &ndash; einzuschr&auml;nken, verschafft europ&auml;ischen Anbietern wie SMA mittelfristig zus&auml;tzliche Marktanteile.&nbsp;</p> <p>Unterst&uuml;tzt wird der positive Ausblick zudem durch neue Produkteinf&uuml;hrungen, die SMA auf der Fachmesse Intersolar im Juni pr&auml;sentieren will. Hinzu kommt die Aussicht auf m&ouml;gliche R&uuml;ckerstattungen im Zusammenhang mit US-Z&ouml;llen, was die Chancen erh&ouml;ht, dass SMA das obere Ende der eigenen Jahresprognose erreichen wird.</p> <p>Mit einem Auftragsbestand von rund 1,1 Mrd. Euro verf&uuml;gt SMA &uuml;ber hohe Visibilit&auml;t f&uuml;r die kommenden Quartale. Jefferies hat das Kursziel zuletzt auf 71 Euro angehoben. Bewertet wird SMA mit rund dem 14-fachen des erwarteten Gewinns f&uuml;r 2027. Damit hat die Aktie angesichts eines erwarteten Gewinnwachstums von rund 50 % pro Jahr noch nicht &uuml;berzogen.</p>

Hallo aus der Redaktion: Cicso hebt ab, Siemens mit Allzeithoch

<p>Das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping steht heute im Fokus. Die diplomatischen Signale aus Peking deuten auf eine vorsichtige &Ouml;ffnung hin, was den Fokus auf wirtschaftliche Kooperationen lenkt. Strategen erwarten einen deutlich gem&auml;&szlig;igteren Ton bei Zoll- und Handelsbeschr&auml;nkungen. Das treibt heute auch die europ&auml;ischen B&ouml;rsen.</p> <p>Der DAX legt &uuml;ber 1 % zu angef&uuml;hrt von Siemens als Schwergewicht, was nach den Zahlen gestern wenig &uuml;berrascht. Ob es Richtung Iran Fortschritte gibt bleibt abzuwaren. Weiter gilt:</p> <p>Der AI-Hype ist der ultimative Treiber der aktuellen Aktienrallye. Der Nasdaq 100 markiert den f&uuml;nften Rekord innerhalb kurzer Zeit, angef&uuml;hrt mal wieder vom Chipsektor.</p> <p>Cisco Systems (+19 %): Der Netzwerker vollzieht den radikalen Schwenk. Neben einer starken Umsatzprognose f&uuml;r AI-Netzwerke wird die Effizienz durch den Abbau tausender Stellen gesteigert. Das wird mit massiven Kursaufschl&auml;gen quittiert. Wir hatten die Hintergr&uuml;nde in Der Aktion&auml;rsbrief in der Ausgabe vom 6. Mai schon erkl&auml;rt.&nbsp;</p> <p>Heute ist Vatertag und Christi Himmelfahrt, ab morgen sind wir wieder in gewohntem Umfang f&uuml;r Sie da - entweder &uuml;ber die Bernecker App oder den Newspilot auf unserer Website: <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

BILFINGER heute -10%. Kaufchance?

<p>Bilfinger hat heute Quartalszahlen gemeldet, die summa summarum eigentlich recht ordentlich ausgefallen sind. Aber auch wenn die Zahlen operativ solide waren, st&ouml;rte sich doch die B&ouml;rse am schw&auml;cheren Auftragseingang und am vorsichtigen Nachfragebild. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um 4 % auf 1,31 Mrd. &euro;. Das operative Ergebnis (EBITA) legte um 5 % auf 60 Mio. &euro; zu. Die EBITA-Marge verbesserte sich von 4,5 % auf 4,6 %. Diese drei Kennziffern lagen ungef&auml;hr im Rahmen der Analystenerwartungen.</p> <p>Positiv war der Ergebnishebel. Der Nettogewinn stieg um 16 % auf 37 Mio. &euro;. Das zeigt, dass das Effizienzprogramm weiter wirkt. Auch die best&auml;tigte Jahresprognose ist wichtig. Bilfinger peilt f&uuml;r 2026 weiter 5,4 Mrd. &euro; bis 5,9 Mrd. &euro; Umsatz, eine EBITA-Marge von 5,8 % bis 6,2 % und einen Free Cashflow von 250 Mio. &euro; bis 300 Mio. &euro; an. Der Analystenkonsens liegt beim Umsatz bei knapp 5,7 Mrd. &euro; und bei der EBITA-Marge bei 5,9 %. Damit liegt die Unternehmensprognose im Kern auf Konsensniveau.</p> <p>Negativ stach vor allem der Auftragseingang heraus. Er sank um 5 % auf 1,208 Mrd. &euro;. Reuters f&uuml;hrte das auf die Zur&uuml;ckhaltung von Kunden wegen des Iran-Kriegs zur&uuml;ck. Der Konflikt d&auml;mpft die Aktivit&auml;t im Nahen Osten und h&auml;lt europ&auml;ische Kunden wegen h&ouml;herer Energiepreise von Investitionen ab. Bilfinger verweist zugleich auf konkrete Gespr&auml;che zum Wiederaufbau zerst&ouml;rter Infrastruktur im Mittleren Osten. Diese Region stand 2025 aber nur f&uuml;r rund 4 % des Konzernumsatzes. Der Hebel ist also vorhanden, aber nicht gro&szlig; genug, um die kurzfristige Auftragsschw&auml;che zu &uuml;berdecken.</p> <p>Ein weiterer negativer Punkt war der Free Cashflow. Er fiel von 109 Mio. &euro; auf 21 Mio. &euro;. Daf&uuml;r waren vor allem zwei Gr&uuml;nde verantwortlich: Im Vorjahr hatte eine hohe Einmalzahlung den Free Cashflow positiv beeinflusst, dieser Effekt fehlte nun im ersten Quartal 2026. Zudem verz&ouml;gerte die strenge Witterung in Europa Arbeiten sowie Zahlungseing&auml;nge.</p> <p>Der Markt reagierte hart. Die Bilfinger-Aktie verlor im Xetra-Handel zeitweise rund 10 % und geh&ouml;rte damit zu den gr&ouml;&szlig;ten MDAX-Verlierern. Seit Jahresbeginn summierte sich das Kursminus damit auf rund 16 %.</p> <p>Die heute get&auml;tigten Insiderk&auml;ufe liefern aber ein wichtiges Gegensignal: Vorstandschef Thomas Schulz kaufte Bilfinger-Aktien &uuml;ber insgesamt 87.935,30 &euro; zu einem aggregierten Preis von 87,9353 &euro;. Finanzchef Matti J&auml;kel kaufte ebenfalls Aktien &uuml;ber insgesamt 88.916,95 &euro; zu einem aggregierten Preis von 88,9169 &euro;. Zusammen sind das rund 176.852 &euro;. Das ist kein riesiger Betrag f&uuml;r zwei Vorst&auml;nde, aber nach einem Kursrutsch am Tag der Zahlen ist das ein bewusstes Vertrauenssignal.</p> <p>Die Chancen bleiben intakt. Bilfinger profitiert von Outsourcing in der Prozessindustrie, Energieeffizienz, Modernisierung alter Industrieanlagen, Automatisierung, Chemie, Pharma, &Ouml;l und Gas sowie Infrastrukturinvestitionen. Zus&auml;tzlich bleibt der Wiederaufbau im Nahen Osten eine m&ouml;gliche Zusatzchance. Die Mittelfristziele bis 2030 sind ambitioniert: Bilfinger will im Schnitt 8 % bis 10 % Umsatzwachstum p.a. erreichen und eine EBITA-Marge von 8 % bis 9 % erzielen. Genau daran wird der Markt das Unternehmen jetzt messen.</p> <p>Fazit: Bilfinger hat kein schlechtes Quartal vorgelegt, aber der Auftragseingang hat den Markt in besonderem Ma&szlig;e verunsichert. Der Kursrutsch wirkt auf den ersten Blick hart, ist nach der starken Vorjahresentwicklung aber nachvollziehbar. Die Insiderk&auml;ufe stabilisieren allerdings das Signalbild. F&uuml;r eine nachhaltige Erholung muss Bilfinger im zweiten Halbjahr die angek&uuml;ndigte Nachfragebelebung zeigen. Die Aktie bleibt interessant, aber die kommende Entwicklung der Auftragseing&auml;nge wird wichtiger als die heute gemeldete Margenverbesserung. Dennoch ist es sicherlich nicht verkehrt, es den beiden Vorstandsmitgliedern nachzutun und das niedrigere Kursniveau zumindest f&uuml;r den Kauf einer Einstiegsposition zu nutzen. Wer bereits investiert ist, bleibt es auch!</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktion&auml;rsbrief"</p>

Neue Studie von Morgan Stanley zu KI-Produktivitätsgewinnern

<p>Eine frische Morgan-Stanley-Studie zeigt, dass KI bereits messbare Produktivit&auml;tsgewinne in mehreren Sektoren erzeugt.&nbsp;</p> <p>&Uuml;ber zwei Befragungswellen hinweg liegen die h&ouml;chsten gemeldeten Produktivit&auml;tsgewinne bei Healthcare Equipment &amp; Services mit 12,3 %, Consumer Staples mit 12,0 %, Autos mit 11,5 % und Transportation mit 11,0 %. Danach folgen Real Estate mit 10,6 %, Software mit 10,4 % und Banken mit 10,0 %.</p>

Erfolg für Roche

<p>Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat f&uuml;r seinen gemeinsam mit Eli Lilly entwickelten Alzheimer-Test Elecsys pTau217 die Zulassung der EU (CE-Kennung) erhalten. Der Bluttest misst das phosphorylierte Tau-Protein (pTau217), ein charakteristisches Merkmal der Alzheimer-Krankheit. Bei vergleichbarer Genauigkeit stellt der neue Test eine praktischere und weniger invasive Alternative zu den bisherigen Verfahren dar. Zugleich besteht so die M&ouml;glichkeit Alzheimer deutlich fr&uuml;her zu diagnostizieren. Die Roche-Aktie setzt unterdessen ihre seit Anfang April bestehende Seitw&auml;rtsbewegung fort. Falls der Widerstand bei 335 CHF &uuml;berwunden wird, ergibt sich ein neues charttechnisches Kaufsignal&nbsp;</p>

ALLGEIER: Nicht täuschen lassen

<p><strong>Bei ALLGEIER sehen die operativen Daten besser aus als der Kursverlauf.</strong> Im 1. Quartal stieg der Umsatz im fortgef&uuml;hrten Gesch&auml;ft um 9 % auf 87 Mio. &euro;, das bereinigte EBITDA lag mit 9,1 Mio. &euro; leicht &uuml;ber Vorjahr. Auf Gesamtjahressicht best&auml;tigt der Vorstand die Guidance von 350 bis 390 Mio. &euro; Umsatz und 47 bis 53 Mio. &euro; bereinigtem EBITDA. Bei rund 233 Mio. &euro; Unternehmenswert (Enterprise Value) wird ALLGEIER nur mit gut 0,6-fachem Umsatz und rund 4,5- bis 5-fachem bereinigtem EBITDA bewertet. 1,00 &euro; Dividende je Aktie entspricht einer Rendite von rund 6,5 %. Strategisch gilt: Die Beschleunigung bei KI-Implementierungen, Datenplattformen und digitaler Verwaltung in Deutschland ist nur eine Frage der Zeit.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und &uuml;ber unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. &nbsp; </strong>&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse Nr. 20</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Deutschen werden Aktion&auml;re</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die R&uuml;stung hat abger&uuml;stet</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die COMMERZBANK hat sich blo&szlig;gestellt</p> <p style="padding-left: 40px;">- NEMETSCHEK: Chance auf Comeback?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Photonik-Spezialisten im Blick: Wer profitiert?</p> <p style="padding-left: 40px;">- TASEKO MINES: Die Kupfer-Story wird wieder spannend</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/"><strong>www.bernecker.info</strong></a>&nbsp;</p>

Die US-Erzeugerpreise knallen

<p>Der PPI steigt im April um 6,0 % und damit deutlich st&auml;rker als erwartet. Treiber sind vor allem explodierende Energie- und Transportkosten infolge des Nahost-Konflikts. Besonders brisant:</p> <p>Die Lkw-Frachtkosten springen um 8,1 % und erreichen den h&ouml;chsten Stand seit 2009. F&uuml;r die Fed wird es komplizierter. Der April-PPI erh&ouml;ht das Risiko, dass auch CPI und PCE in den n&auml;chsten Monaten deutlich steigen.&nbsp;</p> <p>F&uuml;r den Aktienmarkt ist das nicht negativ, solange die Preise weitergegeben werden k&ouml;nnen und der Konsument nicht wegbricht. Das ist zu beobachten.&nbsp;</p>

Aktionärsbrief Portfolios: Eine Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio

<p>Spekulativer Nachz&uuml;gler im Kupfersektor:</p> <p>Ivanhoe Mines hat im Vergleich zu vielen Kupferwerten deutlich zur&uuml;ckgelegen. Der Grund ist bekannt: Die Probleme bei Kamoa-Kakula haben Produktion, Kostenprofil und Vertrauen belastet. Genau darin kann eine Chance liegen. Die Analysten sind weitgehend auf Neutral / Haltenswert. Die Erwartungen wurden nach unten angepasst, 2026 ist weitgehend als &Uuml;bergangsjahr eingepreist, und der Markt blickt zunehmend auf 2027/2028.</p> <p>Gelingt die R&uuml;ckkehr von Kamoa-Kakula in Richtung der fr&uuml;heren Produktionsklasse von mehr als 500.000 Tonnen Kupfer pro Jahr, d&uuml;rfte sich das Bewertungsbild erheblich verbessern. Auf Bloomberg-Konsensbasis f&auml;llt das KGV bis 2028 auf rund 12. F&uuml;r einen Kupferproduzenten mit Tier-1-Asset, eigenem Schmelzer, starken Schwefels&auml;ureerl&ouml;sen sowie zus&auml;tzlichen Projekten wie Kipushi, Platreef und Western Forelands ist das attraktiv. Klar ist aber auch:</p> <p>Der Titel ist nichts f&uuml;r defensive Anleger. Die Aktie h&auml;ngt stark an der Umsetzung des neuen Minenplans, der Entw&auml;sserung, den Erzgehalten und der Kostenkontrolle bei Kamoa-Kakula. Nach mehreren Prognosesenkungen muss Ivanhoe Vertrauen erst wieder aufbauen. Halbwegs positive qositive Quartale (wie zuletzt Q1) k&ouml;nnten deshalb &uuml;berproportional wirken.</p> <p>Wir kaufen eine &uuml;berschaubare Gr&ouml;&szlig;e in Relation zum Portfolio:</p> <p>3.700 St&uuml;ck Ivanhoe Mines (ISIN: CA46579R1047, ca. 8,20 &euro;). Geordert wird aufgrund dann absehbar enegren Spreads aber erst nach Er&ouml;ffnung in Kanada um 16.00 Uhr via Tradegate. Profis kaufen direkt in Toronto.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Siemens - alles im Lot

<p>Siemens liefert gemischte Q2-Zahlen, aber mit starker Substanz in den Kernsparten.</p> <p>Der Umsatz stagnierte nominal bei 19,76 Mrd. &euro;, organisch lag das Plus aber bei 6 %. Der operative Gewinn im industriellen Gesch&auml;ft sank um 8,3 % auf 2,97 Mrd. &euro;. Mobility (Produktmix und Z&ouml;lle) und eine Normalisierung der Marge bei Smart Infrastructure sind der Grund. Entscheidend positiv:</p> <p>Der Auftragseingang stieg konzernweit um 11 % auf 24,1 Mrd. &euro; und lag rund 7 % &uuml;ber Erwartung. Digital Industries &uuml;berzeugte mit +12 % Orders und einer starken Marge von 18,5 %. Smart Infrastructure profitierte weiter von Elektrifizierung, Netzausbau und Rechenzentren, Orders +26 %. F&uuml;r beide Sparten werden die Prognose angehoben.&nbsp;</p> <p>Fazit: Kein perfektes Quartal, aber die Siemens-Story bleibt &uuml;ber KI / Automatisierung und Elektrifizierung intakt.</p>

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Referenzen

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Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

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