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Informationen direkt aus unserer Redaktion

NOVO NORDISK muss neu aufgebaut werden

<p><strong>Der Weg zu einem weltweit operierenden Healthcare-Unternehmen war zu anspruchsvoll. </strong>Die Gliederung der Gesch&auml;ftsfelder f&uuml;hrte zu umfangreichen Investitionen und Devestitionen. Ende offen, jedoch:&nbsp;</p> <p><strong>1,08 Bio. DKK sind f&uuml;r einen Umsatz von rd. 309 Mrd. DKK bei einer Bruttorendite von 42 % und einer EK-Quote von 35 % mit einem KGV von 14 eine einmalige Gelegenheit, bestehende Positionen auszubauen oder neue aufzubauen.</strong> Daf&uuml;r spricht der Ehrgeiz der D&auml;nen. Die eine oder andere Analystenmeinung f&uuml;hrt zu unterschiedlichen Ergebnissen und volatilen Kursen, aber die Basis 36/41 &euro; bleibt als Kauf g&uuml;ltig.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und &uuml;ber unsere Bernecker-App. &nbsp; &nbsp; </strong>&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse Nr. 07</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Volatilit&auml;t bleibt extrem hoch</p> <p style="padding-left: 40px;">- SIEMENS HEALTHINEERS wird zum Problemfall im DAX</p> <p style="padding-left: 40px;">- Anspruchsvolle Kursziele f&uuml;r die zwei deutschen Flugaktien</p> <p style="padding-left: 40px;">- HUGO BOSS und DOUGLAS lahmen</p> <p style="padding-left: 40px;">- SECUNET hat eine Sonderrolle</p> <p style="padding-left: 40px;">- ON SEMICONDUCTOR wird neu belebt</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a>&nbsp;</strong></p>

SEKTOR DER WOCHE: EUROPEAN ENERGY SERVICE

<p style="text-align: justify;">Nach Jahren der Unterinvestition haben die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne (SHELL, BP oder TOTALENERGIES) ein Problem: Ihre Reserven schrumpfen. Um die Zukunft zu sichern, m&uuml;ssen sie wieder in Gro&szlig;projekte investieren, welche komplexes Engineering erfordern. Es braucht massive Infrastruktur inklusive gro&szlig;er Plattformen und komplexer Verarbeitungsanlagen an Land. Dazu kommt: Die globale &Ouml;lversorgung durchl&auml;uft eine fundamentale Transforma&shy;tion. W&auml;hrend das Wachstum der US-Schiefer&ouml;lproduktion aufgrund zunehmender Reserven-Ersch&ouml;pfung und strikter Kapitaldisziplin an Dynamik verliert, r&uuml;cken konventionelle Gro&szlig;projekte wieder ins Zentrum. Zum Ende des 4. Quartals gab es hohe Auftragsvergaben, was sich in den kommenden Zahlenwerken positiv niederschlagen sollte. Einige Europ&auml;er spielen ganz vorne mit. SBM OFFSHORE profitiert als Weltmarktf&uuml;hrer im Bereich der schwimmenden Produktions- und Lagereinheiten von der Erschlie&szlig;ung neuer Tiefsee-Vorkommen. T&Eacute;CNICAS REUNIDAS partizipiert am komplexen Engineering im Downstream-Bereich und profitiert von der steigenden Nachfrage nach LNG-Infrastruktur sowie der Integration in den wachsenden Stromsektor (Rechenzentren).&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Fazit: Beide haben noch deutliche Bewertungsreserven!</p>

Bei MERCEDES-BENZ läuft es weiterhin nicht gut

<p>Mercedes-Benz setzt f&uuml;r 2026 im Pkw-Gesch&auml;ft sehr vorsichtige Ziele. Die bereinigte EBIT-Marge soll 3 % bis 5 % erreichen nach 5,0 % im Vorjahr und unter dem Analystenkonsens von 5,8 % f&uuml;r 2026. Umsatz und Pkw-Absatz sollen etwa auf 2025er Niveau bleiben, das EBIT soll aber wegen Kostensenkungen und wegfallender Einmalkosten deutlich steigen. Der freie Mittelzufluss im Industriegesch&auml;ft soll dennoch leicht sinken, nachdem er 2025 von 9,2 auf 5,4 Mrd. &euro; gefallen war, weil Abfindungen belasten.</p> <p>2025 dr&uuml;ckten US-Z&ouml;lle von rund 1,0 Mrd. &euro;, ein schwacher US-Dollar mit 1,5 Mrd. &euro; Gegenwind in der Pkw-Sparte und ein sinkender Durchschnittspreis auf 68.100 &euro; die Profitabilit&auml;t. Der Konzernumsatz fiel 9,2 % auf 132,2 Mrd. &euro;, das Konzernergebnis wurde fast halbiert auf 5,3 Mrd. &euro;, die Dividende soll auf 3,50 &euro; sinken.</p> <p>Die Analystenreaktionen sind &uuml;berwiegend kritisch. Bernstein bleibt bei Market-Perform mit Kursziel 66 &euro; und nennt das bereinigte EBIT 29 % unter Konsens. RBC bleibt bei Sector Perform mit Kursziel 57 &euro; und erwartet kurzfristigen Druck. JPMorgan bleibt bei Overweight mit Kursziel 70 &euro; und verweist auf starken Free Cashflow als St&uuml;tze f&uuml;r Dividende und Aktienr&uuml;ckkauf.</p> <p>Bis auf weiteres d&uuml;rfte die Aktie keine relative St&auml;rke zum Gesamtmarkt aufbauen k&ouml;nnen.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">"Der Aktion&auml;rsbrief"</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Allianz: Berenberg bestätigt Kursziel

<p style="text-align: justify;">Die Analysten der Privatbank Berenberg haben f&uuml;r die Allianz-Aktie ihr Kursziel von 459 &euro; und die Einstufung auf "Buy" best&auml;tigt. Der Markt sehe die erste KI-Versicherungs-App &uuml;ber die Plattform von ChatGPT als Risiko f&uuml;r die Vertriebsnetze der etablierten Versicherer, hie&szlig; es in der gestern ver&ouml;ffentlichten Analystenstudie. Aus Sicht von Berenberg sind die negativen Kursreaktionen in der Branche &uuml;bertrieben. So k&ouml;nnen bei den etablierten Versicherer die Kosten- und Effizienzvorteile der KI das neue Vertriebsrisiko klar kompensieren. Nach dem Anfang Februar erreichten Zwischenhoch bei knapp 389 &euro; hat sich bei die Allianz-Aktie eine kurzfristiger Abw&auml;rtstrend etabliert. Die n&auml;chste Unterst&uuml;tzung liegt bei jetzt 361,90 &euro;.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker B&ouml;rsenkompass. Wenn Sie sich einen &Uuml;berblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikel&uuml;bersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, k&ouml;nnen Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach &uuml;ber diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>.&nbsp;</p>

Japan im Höhenflug - das Takaichi-Basket

<p>Japan steht vor einer neuen, politisch gest&uuml;tzten Wachstumsphase. Mit der klaren parlamentarischen Mehrheit der regierenden LDP unter Premierministerin Takaichi verf&uuml;gt die Regierung &uuml;ber volle Kontrolle des legislativen Prozesses. Das erinnert an die fr&uuml;hen Jahre der Koizumi- und Abe-Administrationen und schafft die Grundlage f&uuml;r eine wirtschaftspolitische Agenda aus moderater fiskalischer Expansion, Investitionen in Schl&uuml;sselindustrien und anhaltendem Abw&auml;rtsdruck auf den Yen.&nbsp;</p> <p>Zwar ist die Bewertung des japanischen Aktienmarkts inzwischen anspruchsvoller geworden, mit einem Forward-KGV des Topix von rund 17. Dennoch bleibt die relative Attraktivit&auml;t hoch, zumal ausl&auml;ndische Investoren zur&uuml;ckkehren: Seit Beginn der Takaichi-Administration wurden netto rund 5,2 Billionen Yen in japanische Aktien investiert. Hier zeichnen sich Parallelen zum Start der Abenomics ab, als massive Kapitalzufl&uuml;sse eine mehrj&auml;hrige Neubewertung des Marktes ausl&ouml;sten.&nbsp;</p> <p>Besonders profitieren d&uuml;rften vier Sektoren. Erstens der Bankensektor, der R&uuml;ckenwind durch steigende Unternehmensinvestitionen, h&ouml;here Kreditnachfrage und umfangreiche Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe erh&auml;lt. Als Kerninvestment gilt hier die Mitsubishi UFJ Financial Group, die von steigenden Margen, Kapitaldisziplin und attraktiven Aussch&uuml;ttungen profitiert.</p> <p>Zweitens r&uuml;ckt der Verteidigungssektor in den Fokus. Japan strebt an, die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf bis zu 3,5 % des BIP zu erh&ouml;hen. Ab dem Fiskaljahr 2027 werden die Ausgaben laut Sch&auml;tzungen j&auml;hrlich um rund 2,2 Billionen Yen (rd. 11,9 Mrd. &euro;) steigen. Damit steht der japanische Aerospace- und Defence-Sektor vor einem mehrj&auml;hrigen strukturellen Nachfragezyklus. Besonders aussichtsreich sind drei Standardwerte: &nbsp;Mitsubishi Heavy Industries, das eine Schl&uuml;sselrolle in R&uuml;stung, Raumfahrt und Energie spielt, IHI Corporation mit Fokus auf Triebwerke und milit&auml;rische Anwendungen sowie Kawasaki Heavy Industries, das breit diversifiziert im Verteidigungs- und Industriebereich aufgestellt ist.<br />Drittens profitieren japanische Unternehmen zunehmend vom Investitionsboom in den USA. Die wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeit von China nimmt ab, w&auml;hrend die Verflechtung mit den Vereinigten Staaten zunimmt. Im Rahmen der j&uuml;ngsten Handels- und Investitionsabkommen wurden japanische Direktinvestitionen von rund 550 Mrd. $ in den USA zugesagt. Davon profitieren insbesondere zyklische Industrieunternehmen mit starker US-Pr&auml;senz. Ein zentraler Profiteur ist Komatsu, das direkt vom US-Infrastruktur- und Industriebau profitiert und trotz normalisierter Gewinne weiterhin moderat bewertet ist.</p> <p>Viertens setzt die Regierung gezielt auf strategische Zukunftsindustrien. Neben Verteidigung z&auml;hlen dazu Halbleiter und KI, Nukleartechnik, Schiffbau, Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie sowie Cybersecurity. Hier verbindet Japan technologische Tiefe mit politischer Unterst&uuml;tzung. Besonders hervorzuheben sind Hitachi, das von Digitalisierung, Energie- und Infrastrukturinvestitionen profitiert, sowie Advantest, ein zentraler Zulieferer der globalen Halbleiterindustrie und direkter Profiteur steigender Investitionen in KI- und Chipkapazit&auml;ten.</p> <p>In der Summe ist das skizzierte &bdquo;Takaichi-Basket&ldquo; aus sieben Basiswerten keine kurzfristige Wahlwette sondern ist als Baisinvest f&uuml;r eine mehrj&auml;hrige Industriestrategie in Japan zu sehen. Trotz gestiegener Bewertungen bleibt Japan f&uuml;r internationale Investoren attraktiv, insbesondere bei selektiver Fokussierung auf die zuvor genannten Branchen. Da die Kurse teils bereits gut gelaufen sind, empfiehlt sich bei den sieben Kerninvestments die &uuml;bliche Konsolidierung um 5 - 10 % abzuwarten.&nbsp;</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/takaichi basket.JPG" alt="" width="350" height="192" /></p>

LPKF Laser: Schub vom Halbleitermarkt?

<p>LPKF Laser positioniert sich zunehmend als Schl&uuml;sselzulieferer im Zukunftsmarkt Advanced Packaging. Im Zentrum steht die eigens entwickelte LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching) zur hochpr&auml;zisen Strukturierung von Glas. Glas gewinnt in 2.5D-/3D-Packaging, bei heterogener Integration und perspektivisch bei Co-Packaged Optics (CPO) stark an Bedeutung, da es bessere elektrische, thermische und mechanische Eigenschaften als Silizium bietet und gr&ouml;&szlig;ere Formate mit h&ouml;herem Yield erlaubt. W&auml;hrend konventionelle Laserverfahren zu Chipping, Mikrorissen und geringen Ausbeuten f&uuml;hren, erm&ouml;glicht LIDE hochgenaue sogenannte Through-Glass-Vias (TGV) und komplexe Mikrostrukturen mit hoher Reproduzierbarkeit &ndash; ein entscheidendes Kriterium bei teuren KI- und HPC-Chips. Die Technologie ist bereits mit einer zweistelligen Zahl installierter Systeme bei Kunden produktiv im Einsatz.<br />Damit er&ouml;ffnet sich f&uuml;r LPKF ein neuer Volumenmarkt &uuml;ber die bisherigen Anwendungen hinaus. F&uuml;r 2030 beziffert LPKF allein den adressierbaren Markt f&uuml;r Glass Core auf rund 350 Mio. &euro; und f&uuml;r Glass Interposer auf weitere 120 Mio. &euro; &ndash; getrieben durch KI-Workloads, steigende Wafer-Starts und den &Uuml;bergang zu Glasprozessen, die etwa bei Branchenprimus TSMC ab 2028 Standard sein sollen. Wie CEO Dr. Klaus Fiedler in der Vorwoche bei einer Investorenkonferenz in Hamburg deutlich machte, ist man bei ca. 80 % der Halbleiterzulieferkette im Boot. Mit der geplanten Skalierung ab 2026/27 will man nachhaltig zweistellige EBIT-Margen erreichen. Den Ramp-Up wird man allerdings zun&auml;chst nur im Auftragseingang ab 2026 sehen.&nbsp;<br />Der Chart deutet den Abschluss einer langen Bodenbildung an. Das reicht in Kombination, um (spekulativ) einen Fu&szlig; in die T&uuml;r zu stellen.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/LPK GR Equity (LPKF Laser &amp; Elec 2026-02-12 09-48-43.jpg" alt="" width="350" height="190" /></p>

Depotwert Siemens liefert auf ganzer Linie ab

<p>Siemens profitiert unmittelbar vom massiven Ausbau der globalen KI-Infrastruktur. Besonders die Sparte Smart Infrastructure (Ergebnis + 32 %) gl&auml;nzt mit einem Auftragsplus von 22 %. Folgerichtig hebt der Vorstand die EPS-Prognose f&uuml;r das Gesamtjahr auf bis zu 11,10 &euro; an. Ein Rekord-Auftragsbestand von 120 Mrd. &euro; sorgt f&uuml;r massive Planungssicherheit. Das Software-Gesch&auml;ft erweist sich dabei als hochprofitabler und krisenresistenter Wachstumskern. CEO Roland Busch festigt die Positionierung als zentraler Enabler der industriellen Digitalisierung. Der Abschied von CFO Ralf Thomas zum 1. April erfolgt in einer Phase operativer Bestform. Die B&ouml;rse quittiert die Prognoseerh&ouml;hung heute mit einem verdienten Kurssprung. Unser Fazit: Siemens bleibt das unverzichtbare Basis-Investment f&uuml;r das digitale Zeitalter. Wir bleiben nat&uuml;rlich investiert.&nbsp;</p> <p>Ihr Volker Schulz</p>

HOMETOGO übertrifft Ergebnisprognose 2025

<p>&nbsp;</p> <p>HOMETOGOT hat die Ergebnisprognose 2025 &uuml;bertroffen und ist mit einem Rekordauftragsbestand ins Gesch&auml;ftsjahr 2026 gestartet. Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen erzielte Europas f&uuml;hrende Ferienhausgruppe im Gesch&auml;ftsjahr 2025 auf Pro-Forma-Basis inklusive der &uuml;bernommenen Interhome-Gruppe ein bereinigtes EBITDA von 41 bis 42 Mio. Euro. Zudem ist die HOMETOGO-Gruppe mit einem Rekord-Auftragsbestand der Buchungserl&ouml;se von 119,5 Mio. Euro ins Jahr 2026 gestartet. Die Cash-Position zum Bilanzstichtag 2025 belief sich auf 91,8 Mio. Euro. Innerhalb der ersten f&uuml;nf Monate nach Abschluss der Interhome-&Uuml;bernahme hat HOMETOGO bereits die H&auml;lfte der angestrebten annualisierte Kosteneinsparungen von rund 10 Mio. Euro erzielt. Analysten trauen der Gesellschaft im laufenden Gesch&auml;ftsjahr einen weiteren Ergebnissprung zu und sehen den fairen Wert der HomeToGo-Aktie bei mindestens 3,50 Euro. Risikobereite Anleger spekulieren auf einen erfolgreichen Turnaround.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: : <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

2G Energy: Data-Center-Kick noch im ersten Halbjahr?

<p>Der derzeitige Boom bei Rechenzentren verdeutlicht den massiven Nachfrage&uuml;berhang nach gesicherter Stromerzeugung. In Einzelf&auml;llen werden sogar ausrangierte Flugzeugtriebwerke zur Stromproduktion eingesetzt &ndash; technisch beeindruckend, wirtschaftlich jedoch deutlich teurer und kaum skalierbar, wie 2G-Energy-CFO Friedrich Pehle in der vergangenen Woche bei den Hamburger Investorentagen deutlich machte.&nbsp;</p> <p>F&uuml;r 2G Energy unterstreicht dies vor allem eines: Der Markt sucht dringend nach verl&auml;sslichen, modularen und dauerhaft betreibbaren L&ouml;sungen. Genau hier positionieren sich Gasmotoren, die im Gegensatz zu Gro&szlig;gasturbinen flexibel skalierbar, 24/7-f&auml;hig und f&uuml;r dezentrale Anwendungen pr&auml;destiniert sind. Vor allem in den USA ist reichlich Bedarf: Der Strombedarf von Rechenzentren w&auml;chst im PJM-Netzgebiet, dem gr&ouml;&szlig;ten Stromnetz der USA unud Kernregion des US-KI-Ausbaus, deutlich schneller als das effektive Angebot. Es entsteht bis 2030 eine strukturelle L&uuml;cke, wie der nachfolgende Chart zeigt.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/datacenter_bbg.JPG" alt="" width="350" height="253" /></p> <p>Das 2G-Management befindet sich in fortgeschrittenen Gespr&auml;chen &uuml;ber ein bis drei Gro&szlig;auftr&auml;ge mit Volumina von mehr als 100 MW aus dem Data-Center-Bereich. Durch strukturelle Unterversorgung und den Trend zu netzunabh&auml;ngigen Stroml&ouml;sungen ist f&uuml;r 2g einiges zu holen. Erste Auftragseing&auml;nge werden noch im ersten Halbjahr erwartet. Erg&auml;nzend treibt 2G die Expansion in den USA mit einer neu gegr&uuml;ndeten Vermietgesellschaft f&uuml;r containerisierte Gasmotor-Einheiten voran. Hier will man zun&auml;chst wiederkehrende Mietertr&auml;ge generieren, perspektivisch soll der Schritt als Volumenhebel dienen.</p> <p>Ebenfalls interessant ist der R&uuml;ckenwind aus dem deutschen Biomasse-Act. Die EU-Genehmigung f&uuml;r das 2,8-GW-F&ouml;rdervolumen kam sp&auml;t, er&ouml;ffnet aber einen zus&auml;tzlichen Markt von rd. 2 Mrd. &euro;. F&uuml;r 2G erscheinen davon laut CFO Pehle etwa 30 %, also rund 600 Mio. &euro; &uuml;ber mehrere Jahre realistisch adressierbar. Das Biogassegment entwickelt sich damit zu einem mehrj&auml;hrigen, planbaren Wachstumstreiber. Hinzu kommen weitere Chancen in der Ukraine, wo mittelfristig dezentrale Kraftwerke f&uuml;r die Stromversorgung als Ersatz f&uuml;r die zerst&ouml;rten Gaskraftwerke zum Einsatz kommen werden sowie in Deutschland mit dem geplanten Bau von 12 GW an Gasreservekraftwerken plus dem Einsatz von Gro&szlig;w&auml;rmepumpen.</p> <p>F&uuml;r 2026 sieht CFO Pehle 2G auf gutem Weg. Um den Mittelwert der Umsatzguidance von 440 - 490 Mio. &euro; zu erreichen, sind lediglich rd. 28 Mio. &euro; aus Rechenzentrumsprojekten zur Absicherung n&ouml;tig. F&uuml;r 2027 stellt das Management mindestens 10 % Wachstum zuz&uuml;glich Inflation in Aussicht. Das in FB 04/2026 platzierte Kauflimit wurde bisher leider noch nicht erreicht. Die Aktie orientiert sich erwartungsgem&auml;&szlig; nach oben. Wir raten daher, eine erste Position bereits billigst zu kaufen. Sp&auml;testens mit dem avisierten Data-Center-Gesch&auml;ft sind neue Hochs zu erwarten.</p>

VERTIV verdeutlicht mit Bomben-Ausblick die KI-Ambitionen

<p>Der Spezialist f&uuml;r Stromversorgungs- und K&uuml;hll&ouml;sungen meldete einen explosionsartigen Anstieg der Auftragseing&auml;nge. Im vierten Quartal lagen diese um 252 % &uuml;ber dem Vorjahr &ndash; getrieben vor allem von Hyperscale- und Colocation-Rechenzentren in den USA. Auch operativ &uuml;berzeugt VERTIV: Das bereinigte EPS im Q4 lag mit 1,36 $ klar &uuml;ber den Erwartungen, die operative Marge stieg auf 23,2 %. F&uuml;r 2026 erwartet das Management nun einen Umsatz von 13,25 &ndash; 13,75 Mrd. $ sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,97&ndash;6,07 $ -beides deutlich &uuml;ber Markterwartung. Im Jahresvergleich erwartet man einen Gewinnsprung um &uuml;ber 40 %. Das VERTIV-Zahlenwerk l&auml;sst R&uuml;ckenwind f&uuml;r weitere Data-Center-Profiteure wie EATON, SCHNEIDER ELECTRIC oder TECHNOTRANS erwarten.</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Bernd L.

11.06.2024

Ihr Bernecker-Börsenkompass ist wirklich Klasse. Er liest sich verständlich und nachvollziehbar. Sicher werde ich künfig ein treuer Leser bleiben. Sie haben Recht, es ist für jeden etwas dabei. Toll fand ich auch wie Sie den Hintergrund der Telekom-Aktie beleuchtet haben..

Stephan R.

30.03.2024

Hallo liebes Bernecker Team, ich finde Sie machen einen super Job. Danke!

Bernhard F.

20.12.2023

Verehrtes Bernecker-Team, ich bin seit diesem Jahr wieder Abonnent beim Aktionärsbrief. [...] Ich liege aktuell mit der Nachbildung des spekulativen Portfolios im Plus. Sie haben es auch heuer wieder geschafft, im Spekulativen Portfolio eine ordentliche Schippe draufzulegen. Hierfür meinen Respekt. Wenngleich der DAX heuer eine höhere Rendite einfährt, so liegen Sie doch vom Start weg (3.1.2000) mit dem Spekulativen Portfolio extrem weit vorne.

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