<p><strong>Der Weg zu einem weltweit operierenden Healthcare-Unternehmen war zu anspruchsvoll. </strong>Die Gliederung der Geschäftsfelder führte zu umfangreichen Investitionen und Devestitionen. Ende offen, jedoch: </p> <p><strong>1,08 Bio. DKK sind für einen Umsatz von rd. 309 Mrd. DKK bei einer Bruttorendite von 42 % und einer EK-Quote von 35 % mit einem KGV von 14 eine einmalige Gelegenheit, bestehende Positionen auszubauen oder neue aufzubauen.</strong> Dafür spricht der Ehrgeiz der Dänen. Die eine oder andere Analystenmeinung führt zu unterschiedlichen Ergebnissen und volatilen Kursen, aber die Basis 36/41 € bleibt als Kauf gültig.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere Bernecker-App. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 07</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Volatilität bleibt extrem hoch</p> <p style="padding-left: 40px;">- SIEMENS HEALTHINEERS wird zum Problemfall im DAX</p> <p style="padding-left: 40px;">- Anspruchsvolle Kursziele für die zwei deutschen Flugaktien</p> <p style="padding-left: 40px;">- HUGO BOSS und DOUGLAS lahmen</p> <p style="padding-left: 40px;">- SECUNET hat eine Sonderrolle</p> <p style="padding-left: 40px;">- ON SEMICONDUCTOR wird neu belebt</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach Jahren der Unterinvestition haben die großen Ölkonzerne (SHELL, BP oder TOTALENERGIES) ein Problem: Ihre Reserven schrumpfen. Um die Zukunft zu sichern, müssen sie wieder in Großprojekte investieren, welche komplexes Engineering erfordern. Es braucht massive Infrastruktur inklusive großer Plattformen und komplexer Verarbeitungsanlagen an Land. Dazu kommt: Die globale Ölversorgung durchläuft eine fundamentale Transforma­tion. Während das Wachstum der US-Schieferölproduktion aufgrund zunehmender Reserven-Erschöpfung und strikter Kapitaldisziplin an Dynamik verliert, rücken konventionelle Großprojekte wieder ins Zentrum. Zum Ende des 4. Quartals gab es hohe Auftragsvergaben, was sich in den kommenden Zahlenwerken positiv niederschlagen sollte. Einige Europäer spielen ganz vorne mit. SBM OFFSHORE profitiert als Weltmarktführer im Bereich der schwimmenden Produktions- und Lagereinheiten von der Erschließung neuer Tiefsee-Vorkommen. TÉCNICAS REUNIDAS partizipiert am komplexen Engineering im Downstream-Bereich und profitiert von der steigenden Nachfrage nach LNG-Infrastruktur sowie der Integration in den wachsenden Stromsektor (Rechenzentren). </p> <p style="text-align: justify;">Fazit: Beide haben noch deutliche Bewertungsreserven!</p>
<p>Mercedes-Benz setzt für 2026 im Pkw-Geschäft sehr vorsichtige Ziele. Die bereinigte EBIT-Marge soll 3 % bis 5 % erreichen nach 5,0 % im Vorjahr und unter dem Analystenkonsens von 5,8 % für 2026. Umsatz und Pkw-Absatz sollen etwa auf 2025er Niveau bleiben, das EBIT soll aber wegen Kostensenkungen und wegfallender Einmalkosten deutlich steigen. Der freie Mittelzufluss im Industriegeschäft soll dennoch leicht sinken, nachdem er 2025 von 9,2 auf 5,4 Mrd. € gefallen war, weil Abfindungen belasten.</p> <p>2025 drückten US-Zölle von rund 1,0 Mrd. €, ein schwacher US-Dollar mit 1,5 Mrd. € Gegenwind in der Pkw-Sparte und ein sinkender Durchschnittspreis auf 68.100 € die Profitabilität. Der Konzernumsatz fiel 9,2 % auf 132,2 Mrd. €, das Konzernergebnis wurde fast halbiert auf 5,3 Mrd. €, die Dividende soll auf 3,50 € sinken.</p> <p>Die Analystenreaktionen sind überwiegend kritisch. Bernstein bleibt bei Market-Perform mit Kursziel 66 € und nennt das bereinigte EBIT 29 % unter Konsens. RBC bleibt bei Sector Perform mit Kursziel 57 € und erwartet kurzfristigen Druck. JPMorgan bleibt bei Overweight mit Kursziel 70 € und verweist auf starken Free Cashflow als Stütze für Dividende und Aktienrückkauf.</p> <p>Bis auf weiteres dürfte die Aktie keine relative Stärke zum Gesamtmarkt aufbauen können.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">"Der Aktionärsbrief"</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analysten der Privatbank Berenberg haben für die Allianz-Aktie ihr Kursziel von 459 € und die Einstufung auf "Buy" bestätigt. Der Markt sehe die erste KI-Versicherungs-App über die Plattform von ChatGPT als Risiko für die Vertriebsnetze der etablierten Versicherer, hieß es in der gestern veröffentlichten Analystenstudie. Aus Sicht von Berenberg sind die negativen Kursreaktionen in der Branche übertrieben. So können bei den etablierten Versicherer die Kosten- und Effizienzvorteile der KI das neue Vertriebsrisiko klar kompensieren. Nach dem Anfang Februar erreichten Zwischenhoch bei knapp 389 € hat sich bei die Allianz-Aktie eine kurzfristiger Abwärtstrend etabliert. Die nächste Unterstützung liegt bei jetzt 361,90 €.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p>Japan steht vor einer neuen, politisch gestützten Wachstumsphase. Mit der klaren parlamentarischen Mehrheit der regierenden LDP unter Premierministerin Takaichi verfügt die Regierung über volle Kontrolle des legislativen Prozesses. Das erinnert an die frühen Jahre der Koizumi- und Abe-Administrationen und schafft die Grundlage für eine wirtschaftspolitische Agenda aus moderater fiskalischer Expansion, Investitionen in Schlüsselindustrien und anhaltendem Abwärtsdruck auf den Yen. </p> <p>Zwar ist die Bewertung des japanischen Aktienmarkts inzwischen anspruchsvoller geworden, mit einem Forward-KGV des Topix von rund 17. Dennoch bleibt die relative Attraktivität hoch, zumal ausländische Investoren zurückkehren: Seit Beginn der Takaichi-Administration wurden netto rund 5,2 Billionen Yen in japanische Aktien investiert. Hier zeichnen sich Parallelen zum Start der Abenomics ab, als massive Kapitalzuflüsse eine mehrjährige Neubewertung des Marktes auslösten. </p> <p>Besonders profitieren dürften vier Sektoren. Erstens der Bankensektor, der Rückenwind durch steigende Unternehmensinvestitionen, höhere Kreditnachfrage und umfangreiche Aktienrückkäufe erhält. Als Kerninvestment gilt hier die Mitsubishi UFJ Financial Group, die von steigenden Margen, Kapitaldisziplin und attraktiven Ausschüttungen profitiert.</p> <p>Zweitens rückt der Verteidigungssektor in den Fokus. Japan strebt an, die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf bis zu 3,5 % des BIP zu erhöhen. Ab dem Fiskaljahr 2027 werden die Ausgaben laut Schätzungen jährlich um rund 2,2 Billionen Yen (rd. 11,9 Mrd. €) steigen. Damit steht der japanische Aerospace- und Defence-Sektor vor einem mehrjährigen strukturellen Nachfragezyklus. Besonders aussichtsreich sind drei Standardwerte: Mitsubishi Heavy Industries, das eine Schlüsselrolle in Rüstung, Raumfahrt und Energie spielt, IHI Corporation mit Fokus auf Triebwerke und militärische Anwendungen sowie Kawasaki Heavy Industries, das breit diversifiziert im Verteidigungs- und Industriebereich aufgestellt ist.<br />Drittens profitieren japanische Unternehmen zunehmend vom Investitionsboom in den USA. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von China nimmt ab, während die Verflechtung mit den Vereinigten Staaten zunimmt. Im Rahmen der jüngsten Handels- und Investitionsabkommen wurden japanische Direktinvestitionen von rund 550 Mrd. $ in den USA zugesagt. Davon profitieren insbesondere zyklische Industrieunternehmen mit starker US-Präsenz. Ein zentraler Profiteur ist Komatsu, das direkt vom US-Infrastruktur- und Industriebau profitiert und trotz normalisierter Gewinne weiterhin moderat bewertet ist.</p> <p>Viertens setzt die Regierung gezielt auf strategische Zukunftsindustrien. Neben Verteidigung zählen dazu Halbleiter und KI, Nukleartechnik, Schiffbau, Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie sowie Cybersecurity. Hier verbindet Japan technologische Tiefe mit politischer Unterstützung. Besonders hervorzuheben sind Hitachi, das von Digitalisierung, Energie- und Infrastrukturinvestitionen profitiert, sowie Advantest, ein zentraler Zulieferer der globalen Halbleiterindustrie und direkter Profiteur steigender Investitionen in KI- und Chipkapazitäten.</p> <p>In der Summe ist das skizzierte „Takaichi-Basket“ aus sieben Basiswerten keine kurzfristige Wahlwette sondern ist als Baisinvest für eine mehrjährige Industriestrategie in Japan zu sehen. Trotz gestiegener Bewertungen bleibt Japan für internationale Investoren attraktiv, insbesondere bei selektiver Fokussierung auf die zuvor genannten Branchen. Da die Kurse teils bereits gut gelaufen sind, empfiehlt sich bei den sieben Kerninvestments die übliche Konsolidierung um 5 - 10 % abzuwarten. </p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/takaichi basket.JPG" alt="" width="350" height="192" /></p>
<p>LPKF Laser positioniert sich zunehmend als Schlüsselzulieferer im Zukunftsmarkt Advanced Packaging. Im Zentrum steht die eigens entwickelte LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching) zur hochpräzisen Strukturierung von Glas. Glas gewinnt in 2.5D-/3D-Packaging, bei heterogener Integration und perspektivisch bei Co-Packaged Optics (CPO) stark an Bedeutung, da es bessere elektrische, thermische und mechanische Eigenschaften als Silizium bietet und größere Formate mit höherem Yield erlaubt. Während konventionelle Laserverfahren zu Chipping, Mikrorissen und geringen Ausbeuten führen, ermöglicht LIDE hochgenaue sogenannte Through-Glass-Vias (TGV) und komplexe Mikrostrukturen mit hoher Reproduzierbarkeit – ein entscheidendes Kriterium bei teuren KI- und HPC-Chips. Die Technologie ist bereits mit einer zweistelligen Zahl installierter Systeme bei Kunden produktiv im Einsatz.<br />Damit eröffnet sich für LPKF ein neuer Volumenmarkt über die bisherigen Anwendungen hinaus. Für 2030 beziffert LPKF allein den adressierbaren Markt für Glass Core auf rund 350 Mio. € und für Glass Interposer auf weitere 120 Mio. € – getrieben durch KI-Workloads, steigende Wafer-Starts und den Übergang zu Glasprozessen, die etwa bei Branchenprimus TSMC ab 2028 Standard sein sollen. Wie CEO Dr. Klaus Fiedler in der Vorwoche bei einer Investorenkonferenz in Hamburg deutlich machte, ist man bei ca. 80 % der Halbleiterzulieferkette im Boot. Mit der geplanten Skalierung ab 2026/27 will man nachhaltig zweistellige EBIT-Margen erreichen. Den Ramp-Up wird man allerdings zunächst nur im Auftragseingang ab 2026 sehen. <br />Der Chart deutet den Abschluss einer langen Bodenbildung an. Das reicht in Kombination, um (spekulativ) einen Fuß in die Tür zu stellen.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/LPK GR Equity (LPKF Laser & Elec 2026-02-12 09-48-43.jpg" alt="" width="350" height="190" /></p>
<p>Siemens profitiert unmittelbar vom massiven Ausbau der globalen KI-Infrastruktur. Besonders die Sparte Smart Infrastructure (Ergebnis + 32 %) glänzt mit einem Auftragsplus von 22 %. Folgerichtig hebt der Vorstand die EPS-Prognose für das Gesamtjahr auf bis zu 11,10 € an. Ein Rekord-Auftragsbestand von 120 Mrd. € sorgt für massive Planungssicherheit. Das Software-Geschäft erweist sich dabei als hochprofitabler und krisenresistenter Wachstumskern. CEO Roland Busch festigt die Positionierung als zentraler Enabler der industriellen Digitalisierung. Der Abschied von CFO Ralf Thomas zum 1. April erfolgt in einer Phase operativer Bestform. Die Börse quittiert die Prognoseerhöhung heute mit einem verdienten Kurssprung. Unser Fazit: Siemens bleibt das unverzichtbare Basis-Investment für das digitale Zeitalter. Wir bleiben natürlich investiert. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p> </p> <p>HOMETOGOT hat die Ergebnisprognose 2025 übertroffen und ist mit einem Rekordauftragsbestand ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte Europas führende Ferienhausgruppe im Geschäftsjahr 2025 auf Pro-Forma-Basis inklusive der übernommenen Interhome-Gruppe ein bereinigtes EBITDA von 41 bis 42 Mio. Euro. Zudem ist die HOMETOGO-Gruppe mit einem Rekord-Auftragsbestand der Buchungserlöse von 119,5 Mio. Euro ins Jahr 2026 gestartet. Die Cash-Position zum Bilanzstichtag 2025 belief sich auf 91,8 Mio. Euro. Innerhalb der ersten fünf Monate nach Abschluss der Interhome-Übernahme hat HOMETOGO bereits die Hälfte der angestrebten annualisierte Kosteneinsparungen von rund 10 Mio. Euro erzielt. Analysten trauen der Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Ergebnissprung zu und sehen den fairen Wert der HomeToGo-Aktie bei mindestens 3,50 Euro. Risikobereite Anleger spekulieren auf einen erfolgreichen Turnaround.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: : <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>Der derzeitige Boom bei Rechenzentren verdeutlicht den massiven Nachfrageüberhang nach gesicherter Stromerzeugung. In Einzelfällen werden sogar ausrangierte Flugzeugtriebwerke zur Stromproduktion eingesetzt – technisch beeindruckend, wirtschaftlich jedoch deutlich teurer und kaum skalierbar, wie 2G-Energy-CFO Friedrich Pehle in der vergangenen Woche bei den Hamburger Investorentagen deutlich machte. </p> <p>Für 2G Energy unterstreicht dies vor allem eines: Der Markt sucht dringend nach verlässlichen, modularen und dauerhaft betreibbaren Lösungen. Genau hier positionieren sich Gasmotoren, die im Gegensatz zu Großgasturbinen flexibel skalierbar, 24/7-fähig und für dezentrale Anwendungen prädestiniert sind. Vor allem in den USA ist reichlich Bedarf: Der Strombedarf von Rechenzentren wächst im PJM-Netzgebiet, dem größten Stromnetz der USA unud Kernregion des US-KI-Ausbaus, deutlich schneller als das effektive Angebot. Es entsteht bis 2030 eine strukturelle Lücke, wie der nachfolgende Chart zeigt.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/datacenter_bbg.JPG" alt="" width="350" height="253" /></p> <p>Das 2G-Management befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen über ein bis drei Großaufträge mit Volumina von mehr als 100 MW aus dem Data-Center-Bereich. Durch strukturelle Unterversorgung und den Trend zu netzunabhängigen Stromlösungen ist für 2g einiges zu holen. Erste Auftragseingänge werden noch im ersten Halbjahr erwartet. Ergänzend treibt 2G die Expansion in den USA mit einer neu gegründeten Vermietgesellschaft für containerisierte Gasmotor-Einheiten voran. Hier will man zunächst wiederkehrende Mieterträge generieren, perspektivisch soll der Schritt als Volumenhebel dienen.</p> <p>Ebenfalls interessant ist der Rückenwind aus dem deutschen Biomasse-Act. Die EU-Genehmigung für das 2,8-GW-Fördervolumen kam spät, eröffnet aber einen zusätzlichen Markt von rd. 2 Mrd. €. Für 2G erscheinen davon laut CFO Pehle etwa 30 %, also rund 600 Mio. € über mehrere Jahre realistisch adressierbar. Das Biogassegment entwickelt sich damit zu einem mehrjährigen, planbaren Wachstumstreiber. Hinzu kommen weitere Chancen in der Ukraine, wo mittelfristig dezentrale Kraftwerke für die Stromversorgung als Ersatz für die zerstörten Gaskraftwerke zum Einsatz kommen werden sowie in Deutschland mit dem geplanten Bau von 12 GW an Gasreservekraftwerken plus dem Einsatz von Großwärmepumpen.</p> <p>Für 2026 sieht CFO Pehle 2G auf gutem Weg. Um den Mittelwert der Umsatzguidance von 440 - 490 Mio. € zu erreichen, sind lediglich rd. 28 Mio. € aus Rechenzentrumsprojekten zur Absicherung nötig. Für 2027 stellt das Management mindestens 10 % Wachstum zuzüglich Inflation in Aussicht. Das in FB 04/2026 platzierte Kauflimit wurde bisher leider noch nicht erreicht. Die Aktie orientiert sich erwartungsgemäß nach oben. Wir raten daher, eine erste Position bereits billigst zu kaufen. Spätestens mit dem avisierten Data-Center-Geschäft sind neue Hochs zu erwarten.</p>
<p>Der Spezialist für Stromversorgungs- und Kühllösungen meldete einen explosionsartigen Anstieg der Auftragseingänge. Im vierten Quartal lagen diese um 252 % über dem Vorjahr – getrieben vor allem von Hyperscale- und Colocation-Rechenzentren in den USA. Auch operativ überzeugt VERTIV: Das bereinigte EPS im Q4 lag mit 1,36 $ klar über den Erwartungen, die operative Marge stieg auf 23,2 %. Für 2026 erwartet das Management nun einen Umsatz von 13,25 – 13,75 Mrd. $ sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,97–6,07 $ -beides deutlich über Markterwartung. Im Jahresvergleich erwartet man einen Gewinnsprung um über 40 %. Das VERTIV-Zahlenwerk lässt Rückenwind für weitere Data-Center-Profiteure wie EATON, SCHNEIDER ELECTRIC oder TECHNOTRANS erwarten.</p>
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Volker Schulz
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