Bernecker Newspilot
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Das erste Quartal lief bei dem Stahlkonzern rund. Und auch wenn die Zahlen nur vorläufig sind - am 12. Mai werden sie wohl ziemlich genau bestätigt werden. Laut vorläufigen Berechnungen blieb der Außenumsatz im ersten Quartal mit 2,3 Mrd. Euro stabil. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Valuation Exchangeable sprang hingegen von 79 Mio. Euro im Vorjahr auf 280 Mio. Euro. Das entsprechende Ergebnis vor Steuern kletterte auf 179 Mio. Euro nach einem Verlust von 27 Mio. ein Jahr zuvor. Und weil das alles so gut aussieht, hebt man nun gleich die Prognose für das Gesamtjahr an. Hier erwartet der Konzern nun ein Ebitda VX von 625 bis 725 Mio. Euro, wo bisher jeweils 125 Mio. Euro weniger veranschlagt worden waren. Das Vorsteuerergebnis VX dürfte mit 200 bis 300 Mio. Euro um jeweils 125 Mio. Euro höher ausfallen der Umsatz wird weiter bei rund 9,5 Mrd. Euro erwartet.
Die Entwicklung ist wohl maßgeblich auf den Beitrag der Beteiligung am Kupferkonzern AURUBIS zurückzuführen. Neben dem operativ erwarteten Ergebnisanteil ist diese überwiegend durch hohe Bewertungseffekte aus Metallpreisen positiv beeinflusst worden. Daneben zeigen Stahlerzeugung und Handel, aber auch Technologie Ergebnisverbesserungen. So kann es weitergehen...
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Oliver Kantimm
Redakteur
Bernecker Team
Die Dynamik an den Energiemärkten hat sich im ersten Quartal 2026 signifikant verschärft. Während die Digitalisierung durch KI-Anwendungen immer hungriger nach stabilen Stromquellen wird, rückt Uran als „grüner“ Grundlast-Energieträger wieder in den Fokus globaler Investoren. Mit einem Uranpreis, der sich stabil über der Marke von 86 USD/lb hält und Prognosen von über 92 USD für das kommende Jahr, bietet dieser Sektor aktuell eines der spannendsten Chancen-Risiko-Profile für Ihr Depot. Wir haben in der TB-Daily heute drei Unternehmen für Sie, mit denen Sie in den Sektor einsteigen können.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Berichte über eine mögliche vollständige Verschmelzung der Dt. Telekom mit ihrer US-Tochter T-Mobile US schlägt Wellen. Es wäre das Ende der bisherigen Holding-Struktur und würde die weltweite Nummer Eins vor China Mobile im Mobilfunk schaffen. Da wir den Wert in unserem Portfolio führen, hier die ersten Gedanken dazu - kombiniert mit ersten Analystenmeinungen:
Das Hauptargument für die Fusion liegt in der Kapitalmarktlogik. Aktuell wird die Telekom an der Börse mit einem deutlichen Abschlag gegenüber ihrer US-Tochter gehandelt. Investoren bewerten das europäische Geschäft aufgrund regulatorischer Hürden und geringerer Wachstumsraten defensiver.
Durch eine Einheitsaktie könnte dieser „Holding-Abschlag“ entfallen. Die europäischen Assets würden in der Bewertung näher an das Niveau des US-Marktes rücken. Ein integrierter Konzern verfügt über eine massiv gesteigerte Einkaufsmacht. Die Entwicklung einheitlicher Plattformen für 6G oder KI-gestützte Netzsteuerung ließe sich effizienter gestalten. Auf der anderen Seite steht das große Aber:
Regulatorische Hürden und die Notwendigkeit, den Aktionären von T-Mobile US eine beträchtliche Prämie anzubieten, damit diese ein Engagement im europäischen Telekommunikationssektor überhaupt akzeptieren würden, dürfte eine große Herausforderung sein. Der Titel liegt bei uns im Allround Portfolio mit weiterhin soliden Perspektiven - mit oder ohne Fusion.
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Ihr Volker Schulz
Redaktion (www.bernecker.info)
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Waffenruhe im Golf soll verlängert werden. Wir kennen das Spel bereits. Das sorgte gestern nach deutlicheren Rücksetzern im Handelsverlauf nachbörslich für freundliche Tendenzen. Die USA erhöhen den Druck weiter. Mit der Verlegung einer weiteren Flugzeugträgergruppe findet der größte militärische Aufmarsch seit dem Jahr 2003 statt.
Die Lager auf der iranischen Insel Kharg werden zugleich in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten. Ohne Abnehmer muss der Iran die Förderung in den Ölfeldern drosseln oder ganz einstellen. Dies gilt als technisch riskanter Prozess, da die Wiederaufnahme der Förderung bei alten Quellen oft mit dauerhaften Kapazitätsverlusten verbunden ist.
Nachdem der DAX gestern bis knapp 24.000 Punkte nachbörslich abrutschte, startet er in der Frühbörse um 24.320 Punkte.
Unternehmensnachrichten im Fokus:
Deutsche Telekom AG: Erwägt eine vollständige Fusion mit der US-Tochter T-Mobile US Inc. Dies wäre das größte öffentliche M&A-Geschäft der Geschichte.
Lufthansa: Streicht 20.000 Kurzstreckenflüge im Sommerflugplan, um Kerosinkosten zu sparen, die sich seit Kriegsbeginn verdoppelt haben.
United Airlines: Senkte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr aufgrund der hohen Treibstoffpreise.
SpaceX: Plant die Übernahme des KI-Coding-Startups Cursor für 60 Milliarden USD oder eine Zahlung von 10 Milliarden USD für die bisherige Zusammenarbeit.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Medial schlagen die Wellen hoch. Die Argumentation der Kursverdoppleung wird aktuell wie folgt begründet:
Während die Konkurrenz (Philoptics, E&R, Trumpf) oft nur bei einfachen Glasarten (Borosilikat) gute Ergebnisse liefert, beherrscht LPKF mit dem LIDE-Verfahren alle Glaszusammensetzungen – auch die für sog. Advanced Packaging kritischen Aluminosilikat-Gläser. Wettbewerber scheitern oft an spezifischen optischen Eigenschaften oder veralteten Methoden. LPKF bietet demnach als einziger Anbieter volle Material-Optionalität.
Über 80 % Marktanteil in den Qualifizierungen zeigen, dass Kunden wie SEMCO oder Absolics auf die Prozessreife von LPKF angewiesen sind. Der Burggraben ist der 10-jährige Vorsprung in der Prozessreife. Nicht der Maschinenbauer bestimmt das Glas, sondern der Kunde – und nur LPKF kann jeden Kundenwunsch technologisch bedienen.
Das ganze ist hoch technisch, aber nachvollziehbar. Dennoch ist bis heute auch Fakt, dass dei Großaufträge bislang auf sich warten lassen. Eine Halbierung der Position ist durchaus angebracht.
Volker Schulz
Redaktionsleiter


