Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Oliver Kantimm
Redakteur
Für 2026 plant TSMC Investitionen von 52 bis 56 Mrd. $ (+ 37 %). Der
Nettogewinn stieg im Q4 2025 um 35 % auf 505,7 Mrd. TWD und lag damit 5,7 % über den
Analystenerwartungen. Der Umsatz legte um 20,5 % auf 1,046 Bio. TWD (umgerechnet
33,1 bis 33,7 Mrd. $) zu. Für Q1 2026 stellt TSMC 34,6 bis 35,8 Mrd. $ Umsatz in Aussicht
und damit bis zu 40 % Plus. TSMC baut die US-Präsenz in Arizona aus und betont den
Kundennutzen statt politischen Drucks, da die wichtigsten KI-Kunden vor allem in den USA
angesiedelt seien. Mit einem KGV von 21 ist die Aktie trotz der bisherigen Kursgewinne
nicht zu teuer.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 04.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
- Grönland - cool bleiben
- ZEW sendet Lichtblick
- RICHEMONT: Rücksetzer als Kaufchance?
- ATI ist kein Schnäppchen mehr, aber ...
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Volker Schulz
Chefredakteur
Markus Horntrich
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Markus Horntrich
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Helmut Gellermann
Redakteur
Der führende Streamingdienstleister meldete für das Q4 den Anstieg des Gewinns um 29 % auf 2,42 Mrd. $ bzw. von 0,43 auf 0,56 $ je Aktie. Langsamer wuchs der Umsatz: + 17,6 % auf 12,05 Mrd. $. Für das laufende Quartal rechnet das Management mit Erlösen in Höhe von 12,16 Mrd. $ (+ 15,3 % zum Q1 2025) sowie 0,76 $ Gewinn je Aktie. Die erreichte Nutzerzahl (325 Mio. Verträge gegenüber 301,6 Mio. Ende 2024), in Verbindung mit fehlender Transparenz bei der Entwicklung von Quartal zu Quartal, sehen manche Beobachter als Beweis einer Verflachung des Wachstums (im Heimatmarkt und international) an. Kritik musste Co-CEO Greg Peters im Zusammenhang mit der Offerte für WARNER einstecken. Die Ablösung der Sachkomponente (eigene Aktien) durch Erhöhung der Barkomponente auf 100 % wurde aus Anlegersicht nicht gutgeheißen. Anpassungen will NETFLIX bei seiner Mobile-App vornehmen. „Experimente“ zur Optimierung der Darstellungsformen sollen technisch erleichtert werden, insbesondere die Nutzung des Hochkantformats bei Kurzvideos bzw. Video-Podcasts. Die App soll stärker den Formaten ähneln, die sich auf einschlägigen Social Media-Plattformen bewährt haben. Greg Peters will NETFLIX so optimal auf die Anforderungen der nächsten Jahre vorbereiten, was von Analystenseite direkt mit der Bemerkung quittiert wurde, der Konzern spreche lieber von Experimentieren statt Nachahmung („Imitation“).
Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie hier. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent
Jens Brahm
Redakteur
Der DAX hat mittlerweile in der Spitze um rund 1.000 Punkte korrigiert, eröffnet heute Morgen aber stabilisiert. Die Wall Street tendierte gestern schwächer und beendete den Handel am Tagestief. Nach drei Tagen Pause hatte die Wall Street spürbar Nachholbedarf. Beim S&P500 ging es über zwei Prozent abwärts, an der NASDAQ waren es sogar -2,4%. Der DOW JONES begnügte sich mit -1,78%, am besten hielt sich der RUSSELL2000 mit -1,2%. Ein Problem sind die anziehenden Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Ausgehend von Japan ziehen sie jetzt auch in den USA an. Gestern bis auf 4,3% bei den zehnjährigen Treasuries. Das spiegelt die Unsicherheit bezüglich der Tragfähigkeit der Schuldenlast der USA wider.
Derweil wartet die Welt auf Davos und Donald Trump. Da die Causa Grönland in den letzten Tagen bereits eskaliert ist, kann es heute Abend auch genau in die andere Richtung gehen. Der US-Präsident sucht die Überraschung. Die kann er heute auch durch Deeskalation erreichen, genauso wie durch weiteres Vorantreiben der Eskalation. Für den letzteren Fall sind die am Montagnachmittag erwähnten Limits gedacht.
Die M7 waren gestern durch die Bank weg schwächer. Hier ging es um 1,3 bis über 4% abwärts.
Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie hier. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link hier.
Helmut Gellermann
Redakteur
Der britische Modekonzern klingt im heutigen Trading Update rundum optimistisch. CEO Joshua Schulman blickt auf deutliche Fortschritte im Weihnachtsquartal (Q3: 13 Wochen bis 27.12.) zurück: Es sei gelungen, mit dem Programm „Burberry Forward“ ein positives Momentum aufzubauen. Das Statement ist durchzogen von Details, die zum Erfolg beigetragen haben, von der weitergeführten Kampagne „Timeless British Luxury“ bis zum prozentual zweistelligen Ausbau der Erlöse mit Kunden der Generation Z in den Absatzregionen Greater China sowie Asia Pacific.
Der vergleichbare Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 % ausgebaut. Regional gesehen: + 6 % in Greater China, + 5 % in Asia Pacific, + 2 % in Americas. Der „heimische“ Raum Europa, Mittlerer Osten, Afrika stagnierte.
Einen Ausblick auf das gesamte Fiskaljahr (FY 26), dessen letztes Quartal gerade läuft, hat BURBERRY bereits vor einigen Tagen veröffentlicht. Hier sollte nichts mehr anbrennen, zumindest ist das Joshua Schulmans Worten zu entnehmen.
Die Anleger lassen sich heute vom Optimismus anstecken, die BURBERRY-Aktie legt in London 4,1 % zu. Das bedeutet in der Tageswertung aktuell Rang 2 knapp hinter RIO TINTO (+ 4,4 %) und vor ENDEAVOUR MINING (+ 3,8 %).
Die BURBERRY-Aktie hatte im Februar 2025 eine Zwischenkorrektur von 40 % absolviert. Mit einer Wiederholung ist in diesem Jahr nach aktuellem Stand nicht zu rechnen.
Der Chartvergleich enthält weitere Aktien, die im Ruf von Luxustiteln stehen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Dass es im Januar Rekorde purzelt, ist eigentlich unüblich. Doch nun hat es auch HYUNDAI erwischt - es geht auf neue Höchststände, und zwar zweistellig. Das Plus in Südkorea betrug heute 14,61 % Damit stieg das Kursplus seit Jahresbeginn auf rund 85 % nach oben. Zwischenzeitlich hatte es mit 551.000 KRW sogar den höchsten Stand aller Zeiten gegeben. Auslöser dafür sind offenbar KI-Hoffnungen der Anleger, die die KI- und Robotik-Strategie des Unternehmens goutieren. Insbesondere der Vorstoß von HYUNDAI im Bereich der "physischen KI" mit humanoiden Robotern und autonomen Fahrtechnologien wird gefeiert. Die Investoren sehen HYUNDAI nun als Technologieführer. Kein Wunder, ist HYUNDAI neben TESLA wohl der einzige Akteur, der humanoide Roboter massenhaft in der Autoproduktion einsetzen kann. Als Bonbon gibt es obendrauf noch Spekulationen über eine mögliche engere Zusammenarbeit mit dem KI-Riesen NVIDIA, was dem Titel zusätzlich Rückenwind verschafft. Zusätzlich beflügelt auch eine Partnerschaft mit GOOGLE DeepMind die Fantasie der Anleger.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: www.facebook.com/bernecker.info
Volker Schulz
Chefredakteur
Carsten Müller
Redakteur
Elon Musk kündigte überraschend die Wiederaufnahme des Dojo-Supercomputer-Projekts an, nachdem das Team im vergangenen Jahr aufgelöst worden war. TESLA will nach Musks Worten zum größten Hersteller von KI-Chips weltweit aufsteigen. Das AI5-Chip-Design stehe kurz vor der Fertigstellung, AI6 befinde sich in der Frühphase, weitere Generationen bis AI9 seien geplant. Der Entwicklungszyklus soll jeweils nur neun Monate betragen. Dojo 3 soll künftig zusammen mit AI7-Chips weltraumbasiertes KI-Computing unterstützen - SpaceX plant laut Wall Street Journal, aufgerüstete Starlink-Satelliten für KI-Rechenleistung zu nutzen.
Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie hier. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent


