Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Börsen starten durchwachsen. Hauptbelastung sind steigende Inflationssorgen, erneut höhere Anleiherenditen und der weiter hohe Ölpreis. Besonders Asien gab nach, auch Europas Futures zeigen Schwäche. Die Roationsbewegungen innerhalb der Sektoren bleiben weiter sichtbar (starke Software- und Value-Titel aber schwache Halbleiter).
Im Fokus steht nach US-Börsenschluss Nvidia. Erwartet wird ein Umsatzplus von rund 80 %. Entscheidend ist aber weniger die Vergangenheit als der Ausblick. Kann Nvidia die KI-Fantasie weiter rechtfertigen, Produktion hochfahren und Konkurrenz abwehren?
Weitere Themen: Der Dollar hält sich nahe Sechs-Wochen-Hoch, Gold gibt weiter nach, Öl bleibt teuer. G7-Finanzminister mahnen wegen Kriegs-, Wachstums- und Inflationsrisiken zu maßvoller Fiskalpolitik. Geopolitisch bleiben Iran, Hormus und die Gespräche zwischen Xi und Putin im Blick. Bei den Unternehmen melden Meta neue Entlassungen, Goldman Sachs eine führende Rolle beim möglichen SpaceX-Börsengang und Kokusai Electric Druck durch den KKR-Ausstieg.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Berencker Redaktion (https://www.bernecker.info/)
Helmut Gellermann
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Helmut Gellermann
Redakteur
Der Hedgefonds „The Children’s Investment Fund“ (Gründer-CEO Chris Hohn) wagt sich erneut an den Börsenbetreiber heran. Die Briten haben ihre Beteiligung wieder deutlich (auf 5,15 %) aufgestockt. Die DEUTSCHE BÖRSE begrüßte dies mit dem Statement, man freue sich auf die Fortsetzung „unseres konstruktiven Dialogs, so wie wir es mit all unseren Investoren tun."
Hocherfreut klingt anders. Es ist zu vermuten, dass TCI bei der bevorstehenden Übernahme der Fondsplattform ALLFUNDS GROUP durch die DEUTSCHE BÖRSE ein Wörtchen mitreden will – dann bitte (diesmal) deutlich konstruktiv!
Die bestehende Position der Actien-Börse wird weiter gehalten.
Helmut Gellermann
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Helmut Gellermann
Redakteur
Der Biotech-Laborausrüster aus Minneapolis hatte allein seit Januar weitere 39 % an Kurswert abgegeben. Gegenüber dem Allzeithoch vom Oktober 2021 gilt die Kursdrittelung; allerdings stand die damalige Übertreibung im Zeichen von Corona. Heute zählt die Aktie (Nasdaq-Kürzel „TECH“) mit + 3,6 % klar zum Bereich „Hoffnungsträger“.
Der jüngste Zahlentermin belegte einen Umsatzrückgang um 2 % auf 311 Mio. $, obwohl im Gechäftsbereich Large Pharma die Erlöse sechs Quartale in Folge prozentual zweistellig ausgebaut wurden. Die Nachfrage aus dem akademischen Bereich stabilisierte sich, doch die Zielkundengruppe „Emerging Biotech“ blieb noch einmal unergiebig.
Beim bereinigten Gewinn je Aktie gelang mehr als eine Verdopplung von 14 auf 32 Cent. Bei Bruttomargen um 66 % bleiben netto bisher in der Regel um 9 % übrig.
Die CEO-Aussage „gut positioniert, um attraktiven Langzeit-Value für die Stakeholder zu liefern“ wirkt bei KUV 6 und Forward-KGV 22 (laut CNBC) eigentlich hinreichend belohnt. Die weitere Perspektive sollte stärker konkretisiert werden. Das wäre ein klares Signal, um mit größerem Nachdruck auf die rein thematisch verdiente Kurserholung – oder ggf. Übernahme – zu spekulieren.
Helmut Gellermann
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Georg Sures
Redakteur
Nach der Schließung des Werks Saarlouis und dem Stellenabbau am Standort Köln gab es Befürchtungen, dass sich Ford als Pkw-Hersteller komplett aus Europa zurückzieht. Jetzt will der Konzern bis 2029 in Europa fünf Pkw- und zwei Nutzfahrzeug-Modelle auf den Markt bringen. Zu den neuen Pkw-Modelle gehören ein Elektro-Kleinwagen sowie ein kompakter Elektro-SUV. Dazu kommen drei SUVs in hybriden und vollelektrischen Versionen. Ford hatte in Europa 2025 nur noch 426.000 Fahrzeuge verkauft und landete damit auf dem achten Platz. Vor zehn Jahren war der Autohersteller mit mehr als 1 Mio. verkauften Fahrzeugen noch die Nummer vier in Europa.
Georg Sures
Redakteur
Der britische Ölkonzern will sein Portfolio weiter aufräumen. So soll BP einen Verkauf bestimmter Erdgas-Vermögenswerte in Ägypten in Betracht ziehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider meldet. Eine endgültige Entscheidung über den Verkauf stehe laut Reuters aber noch aus. Zuvor hatte die Ratingagentur Fitch das langfristige Bonitätsrating von BP mit „A+“ bei stabilem Ausblick bestätigt. Fitch begründete die Bestätigung mit der Stärkung der Bilanz durch reduzierte Aktienrückkäufe, Desinvestitionen und Kosteneinsparungen.


