Bernecker Newspilot
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Bernecker Team
Nachdem wir gestern mit den US-Schwergewichten die Herzkammern der westlichen Wirtschaft abgedeckt haben, lenken wir unseren Blick zum großen Finale. Dorthin, wo der globale Energiehunger am aggressivsten wächst und die Abhängigkeit vom Persischen Golf am drastischsten spürbar ist: nach Asien.
Nirgendwo sonst auf der Welt treffen wirtschaftliche Dynamik und geopolitische Verwundbarkeit so ungefiltert aufeinander. Asiatische Megakonzerne waren in den letzten Monaten die Hauptleidenden unter der Blockade der Straße von Hormus, da ein Großteil der dortigen Rohölströme direkt nach Fernost fließt. Wenn dieses Nadelöhr nun final aufbricht und die künstlich aufgestauten Lieferketten kollabieren, wird sich die Entlastungswelle in Asien nicht nur wie ein Tsunami, sondern wie ein regelrechter Befreiungsschlag auswirken.
Heute vollenden wir unser „Hormus-Entlastungs-Portfolio“ mit drei asiatischen Giganten, die als ultimative Profiteure einer Normalisierung der globalen Energiekosten bereitstehen. Wenn Sie täglich neue Empfehlungen haben möchten, dann ist die TB-Daily genau das richtige für Sie, probieren Sie es aus (KLICK HIER).
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der Dax startet vorbörslich rund 250 Punkte höher in den Tag. Gestützt wird die Stimmung durch Hoffnungen auf Fortschritte in den Iran-Gesprächen. US-Außenminister Marco Rubio, sieht „some good signs“. Wir wissen aber - die Töne könne sich im Stundentakt ändern und gewichten das nicht sonderlich hoch.
Auch in Asien setzte sich die Erholung fort. Besonders Technologiewerte und KI-Aktien standen erneut im Fokus. In Tokio zog der Nikkei um 2,3 Prozent auf 63.095 Punkte an, der Topix gewann 0,9 Prozent. Die chinesischen Börsen tendierten ebenfalls fester. Der CSI 300 rückte um 0,5 Prozent vor.
Wir schauen heute auf den Ifo sowie das revidierte Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, vor allem wegen der darin enthaltenen Inflationserwartungen. Bei nervösen Anleihemärkten und Ölpreisrisiken kann diese Komponente heute durchaus Bewegung in Renditen, Dollar und Aktien bringen.
Volker Schulz
Redationsleiter (https://www.bernecker.info/)
Oliver Kantimm
Redakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Georg Sures
Redakteur
Die Emerging Market bleiben auf dem Vormarsch: In unserem heutigen Marktkommentar auf dem Bernecker Börsenkompass erklärt Marcus Weyerer, Kapitalmarktexperte ETFs bei der Fondsgesellschaft Franklin Templeton, warum Südkoreas Chips unverzichtbar sind und Brasilien zum stillen Gewinner avanciert.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
SpaceX plant den Börsengang unter dem Kürzel SPCX. Im Prospekt nennt das Unternehmen einen adressierbaren Markt von 28,5 Billionen Dollar.
Das wäre fast so groß wie die gesamte jährliche Wirtschaftsleistung der USA. Der größte Teil entfällt nicht auf Raumfahrt, sondern auf KI-Anwendungen für Unternehmen. Allein dieser Bereich wird mit 22,7 Billionen Dollar beziffert. Starlink und Mobile spielen in der Rechnung nur Nebenrollen.
Ich sehe darin einen typischen IPO-Hypefaktor - große Vision, wenig harte Beweisführung. Entscheidend bleibt, wie viel davon SpaceX wirklich in Umsatz und Cashflow verwandeln kann. Träumen ist aber erlaubt, und dass der Welraum für den KI-Sektor in den nächsten Jahrzehnten ein großes Thema wird, ist nachvollziehbar.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Georg Sures
Redakteur
Der US-Autohersteller führt seine Fahrerassistenzsoftware „Full Self-Driving“ (FSD) in Litauen ein. Nach den Niederlanden ist Litauen damit das zweite europäische Land, in dem das System von Tesla zugelassen ist. Die niederländische Verkehrsaufsicht RDW hatte das System bereits am 10. April vorläufig für den Einsatz auf öffentlichen Straßen zugelassen. Andere europäische Länder können, wie jetzt Litauen, die niederländische Zertifizierung übernehmen. In Kürze wird wahrscheinlich auch Belgien das FSD-System zulassen.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Das Geschäft mit dem süßen Weiss ist schwierig: Im bereits Ende Februar abgelaufenen Zwölfmonatszeitraum ergab sich ein Verlust von 362 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor hatte hier auch schon ein Minus gestanden - dieses belief sich aber "nur" auf 78 Mio. Euro. Der Umsatz sank den endgültigen Zahlen zufolge im Vergleich um fast 14 % auf 8,35 Mrd. Euro. Appetit auf mehr macht das nicht, zumal es bereits nach einer saftigen Dividendenkürzung im letzten Jahr in diesem Jahr für die Aktionäre überhaupt kein Geld mehr geben soll. Die Gründe dafür: Das Marktumfeld ist schwierig und zudem quälen SÜDZUCKER hohe außerordentliche Abschreibungen auf das Anlagevermögen.
Nun konkretisierte der Vorstand seine bisherige Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026/27: Demnach soll der Erlös bei 8 bis 8,4 Mrd. Euro liegen und damit nur im Bestfall etwa auf dem Vorjahresniveau. Das Ebitda wird weiterhin bei 480 bis 680 Mio. Euro erwartet im Vergleich zu dem Vorjahreswert von 535 Mio. Euro. Die Aktie läuft rot.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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