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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Deutsche Bank ist für Morgan Stanley nun der bevorzugte Titel innerhalb der Gruppe der Investment Banken. Die Analysten werden „inkrementell positiver“: Erstens sei die Umsatzdynamik besser, als der Markt sie derzeit würdige....

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Märkte starten gespalten in den Tag. Die Rotation setzt sich fort. Der DAX startet unverändert in den Tag. Nach der scharfen Korrektur im US-Halbleiterindex griff die Schwäche heute Morgen jedoch auf Asien über. Besonders Südkorea wurde getroffen, der Kospi verlor zeitweise mehr als 4 %. Samsung Electronics und SK Hynix gaben jeweils über 7 % nach. Hintergrund:

Meta prüft offenbar ein eigenes Cloud-Infrastrukturgeschäft, um überschüssige KI-Rechenkapazität an Dritte zu verkaufen. Das wirft die Frage auf, ob im KI-Ausbau bereits zu viel Kapazität geschaffen wurde. Gleichzeitig verhandelt Apple laut Bloomberg mit chinesischen Chipanbietern, was zusätzlichen Druck auf koreanische und japanische Zulieferer bringt. Folge:

Speicherhersteller, Chipzulieferer, Rechenzentrumsbetreiber und Neocloud-Anbieter kamen gestern massiv unter Druck. Meta selbst wurde dagegen gekauft, weil ein Cloudgeschäft einen Weg eröffnen könnte, die enormen Investitionen in Rechenzentren besser zu monetarisieren. Wir relativieren:

Meta wäre vor allem ein Downstream-Anbieter von Compute-Zugang. CoreWeave, Nebius & Co. stellen aber Infrastruktur, GPU-Cluster, Strom, Racks etc. zur Verfügung. Hier herrscht weiterhin enorme Knappheit. Bei vielen Anbietern ist zudem die Nachfrage bereits über mehrjährige Hyperscaler-Verträge abgesichert. Gleiches gilt für die langfristen Abnahmeverträge der HBM-Anbieter. Damit wirken die negativen Reaktionen überzogen. 

Makroseitig richtet sich der Blick heute auf den US-Arbeitsmarktbericht um 14:30 Uhr. Bloomberg Economics erwartet rund 200.000 neue Stellen im Juni. Ein zu starker Bericht könnte die Zinsdebatte wieder verschärfen. Gleichzeitig hilft der Rückgang beim Ölpreis: Brent fällt unter 71 Dollar, weil die Durchfahrten durch die Straße von Hormus wieder deutlich zunehmen. Damit sinkt die geopolitische Risikoprämie weiter. - gut für die Marktbreite. 

Ihr Volker Schulz

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Die niederländische Internet-Beteiligungsholding hat im Geschäftsjahr bis Ende März vor allem im E-Commerce deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz stieg um 12 % auf 9,7 Mrd. €, das bereinigte EBITDA hat sich auf knapp 1,1 Mrd. € mehr als verdoppelt. Unter dem Strich blieb Tencent aber der entscheidende Ergebnistreiber. Die 23%-Beteiligung am chinesischen Internetkonzern steuerte weiter Milliardengewinne bei, auch wenn der Nettogewinn wegen geringerer Tencent-Verkäufe leicht unter dem Vorjahr lag. Strategisch will Prosus die Abhängigkeit von Tencent senken. Dazu gehören Zukäufe wie Just Eat Takeaway, Investitionen in Europa und Lateinamerika sowie Aktienrückkäufe aus Tencent-Verkäufen. Die Aktie wird weiter mit einem Abschlag zum Wert des Tencent-Pakets gehandelt. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 27.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

       US-Aktienmarkt signalisiert Führungswechsel

       BAYER: Befreiungsschlag - wie viel Luft nach oben?

       2G ENERGY: Das Geschäft brummt

       Müll macht Millionäre

       Mexikos WM-Favoriten unter der Lupe

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Aktie des Tages:  BYD wurde im Kurs skalpiert. Der Preiskampf in China belastet kurzfristig die Margen, sichert BYD aber Marktanteile. Kleinere Anbieter werden zunehmend aus dem Markt...

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Oliver Kantimm
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Redakteur
Gerresheimer bleibt angeschlagen. Der Pharma- und Healthcare-Verpackungsspezialist hat Ende Juni die Prognose für 2026 gesenkt und erwartet nun nur noch Umsätze in der unteren Hälfte der Spanne von 2,3 bis 2,4 Mrd. €. Auch die...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Die Redaktion des Bernecker Börsenkompass greift auf ein internationales Netzwerk von Analysten und Kommentatoren zurück, die zu ausgewählten Themen immer wieder fundierte und ausführliche Analysen bereitstellen. In unserem heutigen Marktkommentar analysiert Niall Gallagher von britischen Vermögensverwalter Jupiter Asset Management die aktuelle Ausgangslage für europäische Aktien.

Den kompletten Kommentar finden Sie unter: 

https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/investmentprofi-sieht-europaeische-aktien-als-alpha-generator_H1569735190_6799598/

Bernecker Team
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ASML dürfte mit den Q2-Zahlen am 15. Juli erneut für Aufmerksamkeit sorgen. Die...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

BMW startet heute die dritte Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Sie wird nach eigenen Angaben ein Volumen von bis zu 625 Mio. Euro haben. Im Zuge dessen dürfen noch maximal 44 Mio. Stammaktien erworben werden. Das Aktienrückkaufprogramm dient in erster Linie der Einziehung von Aktien mit entsprechender Herabsetzung des Grundkapitals, aber auch zur Bedienung von Mitarbeiteraktienprogrammen. Insgesamt hat das Aktienrückkaufprogramm ein Gesamtvolumen von bis zu 2 Mrd. Euro und soll spätestens bis zum 30. April 2027 abgeschlossen sein, wobei das Volumen für Vorzugsaktien auf maximal 350 Mio. Euro beschränkt ist. Sämtliche Vorzugsaktien wurden am 30. Juni durch Satzungsänderung in Stammaktien umgewandelt. Die Aktie von BMW liegt heute hauchzart im Plus.

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Die US-Regierung prüft laut Reuters ein Verbot chinesischer Wechselrichter und...

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Bernecker Team
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,

wenn an der Börse über künstliche Intelligenz gesprochen wird, richtet sich der Blick meist auf die üblichen Verdächtigen: Chiphersteller, Cloud-Anbieter, Rechenzentrumsbetreiber, Softwareunternehmen oder Strom- und Netzwerkausrüster. Doch der KI-Boom hat noch eine zweite, weniger offensichtliche Gewinnergruppe hervorgebracht. Sie baut keine Chips, trainiert keine Sprachmodelle und betreibt keine Serverfarmen. Sie organisiert das Geld.

Denn künstliche Intelligenz ist nicht nur eine technologische Revolution, sondern vor allem auch ein Kapitalverschlinger. Rechenzentren müssen gebaut, Stromkapazitäten gesichert, Glasfasernetze erweitert, Start-ups finanziert und bestehende Geschäftsmodelle übernommen oder neu bewertet werden. Genau hier kommen die großen Investmentbanken ins Spiel. Sie strukturieren Börsengänge, platzieren Aktien, begleiten Anleiheemissionen, beraten bei Übernahmen und bringen institutionelle Investoren mit kapitalhungrigen Unternehmen zusammen. Wir haben drei Zelt- und Schaufelverkäufer für Sie herausgesucht, die wir für die besten Kandidaten halten. Mehr gibt es in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
 

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