Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker Daily.
Georg Sures
Redakteur
Der Krisensituation beim Spezialchemiekonzern EVONIK verschärft sich weiter. Am Mittwoch haben die Analysten von Berenberg die MDAX-Aktie auf „Sell“ abgestuft und ihr Kursziel auf 11,60 € gesenkt. Im Zuge der Abstufung rutschte der Kurs von EVONIK wieder unter die Marke von 13 €. Zum Vergleich: Im März 2025 notierte EVONIK noch bei 22,39 € in der Spitze. Vorstandschef Christian Kullmann hat dem Unternehmen schon 2025 eine massive Restrukturierung samt dem Abbau von bis zu 7.000 Stellen verordnet. Zugleich sucht Kullmann schon seit drei Jahren vergeblich einen Käufer für das energieintensive Geschäft mit der C4-Chemie. Im September 2025 warf bereits Finanzchefin Maike Schuh das Handtuch und ein Nachfolger ist bisher noch nicht gefunden. Einziger Pluspunkt der EVONIK-Aktie ist derzeit die hohe Ausschüttung von zuletzt 1,17 € je Anteilsschein. Trotz der hohen Free-Cashflow-Rendite (2026: geschätzte 6,9 %) bezahlt der Konzern die Dividende aber schon länger aus der Substanz. Da die Chemieflaute weiter anhält, dürfte es damit wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis EVONIK-Chef Kullmann die Ausschüttung kürzen muss.
Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie hier. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent
Jens Brahm
Redakteur
Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot.
Wir führen momentan 41 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 63 %. In dieser Woche haben wir eine Analyse zu Venezuela veröffentlicht, einen Nachkauf getätigt, 4 Updates geliefert und ein Ziel erhöht. Letzteres hat sich als zu vorsichtig erwiesen, weshalb wir es heute direkt noch einmal erhöhen müssen. Außerdem streichen wir ein Limit und heben ein weiteres Ziel an. Betroffen sind unter anderem Chevron, Schlumberger, Halliburton., SK Hynix, Itochu, Trainline, Meta, GSK und Bayer. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Der DAX hat seine relative Stärke aus dem Dezember auch in der ersten Woche des neuen Jahres fortgesetzt. Das neue Allzeithoch bei 25.217 Punkten und der Chartvergleich zeigt die Outperformance deutlich:

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Hans A. Bernecker
Redakteur
Wird der Dax nach den 25.000 Punkten auch die 26.000 in diesem Jahr packen?
Ein DAX-Ziel von 30.000 hatten wir bereits mehrfach avisiert. Der erste Schritt war der Sprung über die bekannte Hürde bei 24.500, die sieben Monate lang galt. Mit dem Sprung bis aktuell 25.200 entstand ein Momentum, das bis 26.000 reichen kann. Entscheidend dafür sind die Berichte der Firmen in den kommenden 6 bis 7 Wochen. Dem folgt eine technische Konsolidierung. Das interessanteste Ereignis für Deutschland wird der Rechtsruck in den Länderwahlen und die Einpreisung dieses Sachverhaltes im Jahresverlauf. Bis 30.000 sind es rechnerisch noch rd. 25 % ab Start, wie beschrieben.
Wie gefährlich ist Trumps Außenpolitik für die Märkte?
Donald Trump praktiziert das, was er angekündigt hat: MAGA-Politik in mehreren Schritten und mit beeindruckender militärischer Raffinesse. In allen Fällen geht es darum: Nicht Eroberung oder Besitzstand, sondern definitive Macht über die jeweiligen Länder, deren Ökonomie oder militärische Position. Größere ökonomische Konsequenzen betreffen vorerst den Ölmarkt. Im Regen stehen allein die Europäer, deren wichtigste Chefs sich wie kleine Wichtelmänner regelmäßig treffen, um Dinge zu verkünden, die sie gar nicht in der Hand haben. Das ist traurig.
Wie viel Dampf steckt noch in der KI-Rally?
Die große Phase für KI ging mit dem Jahreswechsel zu Ende. Jetzt steht die Konsolidierung der Geschäfte an, die in die Breite geht. Das interessanteste Beispiel dafür liefert Siemens mit der Zusammenarbeit in Allianzen mit NVIDIA und META. In dieser Breitenwirkung stecken die langen Tendenzen dafür, wie die Anwendung von KI möglich wird und in jedem Land sinnvoll genutzt werden kann. Siemens ist im DAX das aktuelle Vorbild. SAP steht dagegen in der Ecke, weil sie sich zu diesem Thema bis jetzt nicht positioniert haben. Beide Aktien zusammen sind aus DAX-Sicht die wichtigsten Trendindikatoren für den DAX mit einem Gewicht von etwas über 20 %.
Oliver Kantimm
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker Daily.
Helmut Gellermann
Redakteur
Der in New York entstandene Spezialist für PremiumBurger kam vor fast elf Jahren an die Börse: Ende Januar 2015 wurde „SHAK“ (NYSE-Kürzel) zum Emissionspreis von 21 $ je Stück abgegeben. Ausgehend von Anfangskursen bei 47 $, lief die Aktie im Abwärtsschwung mehrfach 30 $ an. Maximal ca. – 36 % gegenüber dem Startkurs.
Im Wettbewerb mit einer Auswahl bekannter, unterschiedlicher US-(Schnell-)Restaurantkonzepte ist SHAKE SHACK fest etabliert. Siehe Chartvergleich.
Ein ebenfalls sehr ambitionierter Neuling erwischte mit dem November 2021 einen schwierigen Zeitpunkt für den Börsenstart: SWEETGREEN aus Los Angeles. Das Restaurantkonzept mit Ausrichtung auf Salate/Bowls tauchte im Sommer 2025 erneut unter die Kursmarke 10 $ und verzeichnete einen Maximal-Kursverlust von ca. 90 % in Relation zum Startniveau von 2021.
Es gilt, unter den amerikanischen Fastfood-/Restaurantkonzepten den Favoriten für 2026 auszuwählen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Frankfurter Börsenbriefs (03/26, erhältlich ab Donnerstag).
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.
Hans A. Bernecker
Redakteur
Das Wella-Paket hat gemessen an verschiedenen Transaktionen der letzten Jahre eine Größenordnung von ungefähr 9 bis 11 Mrd. €. Kann HENKEL einen solchen Preis stemmen? Die Bilanz und die eigenen Barmittel reichen dafür nicht aus, aber eine sorgfältige Finanzierung ist machbar. Einziges Hemmnis dafür ist die Familie als Großaktionär. Marktwert von HENKEL insgesamt (Stämme und Vorzüge): 29 Mrd. €. Der Erwerb von Wella würde eine deutliche Aufwertung des Konzerns insgesamt bedeuten, wie von vielen Analysten permanent berechnet worden ist.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Actien-Börse Nr. 01/02! Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 01/02 u. a.:
- Donald Trump schafft erneut Fakten
- Für die DAX-Tendenz 2026 sind drei Sektoren die wichtigsten Träger
- Deutsche Nebenwerte: Die Schonfrist läuft ab!
- EINHELL: Weitere Luft nach oben?
- Die drei großen Asienmärkte notieren auf Topniveau
- Gold und Silber vor Konsolidierung?
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Georg Sures
Redakteur
Am 30. Dezember ist Itochu ein Aktiensplitt durchgeführt worden, bei dem für eine alte Itochu-Aktie fünf neue Aktien ins Depot gebucht wurden. Durch den Aktiensplitt soll die Handelbarkeit der Aktie verbessert werden.
Anfangs der Woche erklärte unterdessen Itochu-CEO Masahiro Okafuji in einem Interview mit der japanischen Zeitung „Nikkei Asia“, dass er für japanische Unternehmen weiterhin strategische Chancen auf dem chinesischen Markt sieht. Die chinesische Wirtschaft steht laut Okafuji vor anhaltenden Schwierigkeiten, die aus einer nicht abgeschlossenen Korrektur am Immobilienmarkt resultieren. Diese belastet die Konsumausgaben und legt systemische Risiken offen. Dennoch gelingt es bestimmten Branchen wie wertorientierten japanischen Restaurants und Sportbekleidungsherstellern, erfolgreich in den deflationären chinesischen Markt einzutreten. Okafuji empfiehlt dabei, Risiken zu minimieren, während die Nachfrage nach hochwertigen japanischen Dienstleistungen und erschwinglichen, qualitativ hochwertigen chinesischen Produkten wie Elektrofahrzeugen und Robotik ausgelotet wird.
Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie hier. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link hier.
Catharina Nitsch
Redakteurin
SAMSUNG hat im vierten Quartal operativ so viel verdient wie noch nie in einem Quartal! Der Betriebsgewinn verdreifachte sich auf rund 20 Bio. Won, der Umsatz stieg um 23 % auf 93 Bio. Won an. Die Erwartungen der Experten übertraf man damit allemal. Wie der Gewinnanstieg zustandekam, bleibt derzeit noch SAMSUNG's Geheimnis. Denn heute veröffentlichte man erst einmal die Eckaten zum Ergebnis - ohne Details. Diese gibt es erst am 29.1.26. Doch scheint es, dass das Rekordergebnis auf den derzeit anhaltenden KI-Boom zurückgeht. Denn dieser treibt die Nachfrage nach leistungsstarken Computer-Speicherchips rasant in die Höhe. SAMSUNG ist einer der weltweit führenden Produzenten für Speicherchips. Hier profitiert man also ganz enorm.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!


