Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Die Actien-Börse Institutionell, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Der Großaktionär PROSUS verkauft 13,6 Mio. DELIVERY HERO-Aktien zu einem Preis von 20 Euro je Aktie an UBER. Damit sinkt sein Anteil an DELIVERY HERO von 26,3 % auf 21,8 %. Der Konzern nimmt damit einen Bruttoerlös von 270 Mio. Euro ein. Warum das Ganze? PROSUS hatte sich verpflichtet, seinen Anteil an DELIVERY HERO zu senken, um von der EU die Zustimmung für den Erwerb von Just Eat Takeaway.com zu erhalten. DELIVERY HERO dankt es heute mit grünen Zahlen.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bernecker Team
Der Versicherungssektor steht vor der größten Transformation seiner Geschichte. Während die Branche jahrzehntelang als schwerfällig und papierlastig galt, erleben wir aktuell einen radikalen Paradigmenwechsel. Die These ist klar: KI ist kein bloßes Werkzeug mehr, sondern wird zum Betriebssystem der Versicherung von morgen. Dies betrifft drei Kernbereiche: Produktivität & Backoffice, Präzision im Underwriting und damit das Ende des klassischen Vertriebs: Die Ära der Versicherungsvertreter, wie wir sie kennen, neigt sich dem Ende zu. Wenn Kunden-KI-Agenten direkt mit den KI-Schnittstellen der Konzerne verhandeln, um in Millisekunden die beste Police abzuschließen, bleibt für menschliche Zwischenhändler kein Raum mehr.
Fazit: Die Gewinner der Branche werden jene Konzerne sein, die ihre Legacy-Systeme am schnellsten durch KI-native Strukturen ersetzen. Wer die höchste Automatisierungsrate erzielt, wird die niedrigsten Prämien bei gleichzeitig höchsten Margen anbieten können. Heute haben wir in der TB-Daily drei Kandidaten herausgestellt. Einen finden Sie schon auf dem angehängten Chart aber Vorsicht: diese Spekulationen eignen sich nicht für jeden.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Es bleibt konstruktiv. Die neu verhandelte 10-tägige Waffenpause im Libanon sorgte gestern für weiteren Rückenwind. Die Wall Street nahm diese Vorlage dankend auf und S&P 500 und Nasdaq 100 verbuchten am Donnerstag erneut Kursrekorde, die aber in der Breite noch nicht getragen sind. Banken, Tech und Infrastruktur sind die Treiber.
Der April macht damit seinem Ruf als einer der stärksten Monate des Börsenjahres alle Ehre. Der US-Dollar zeigt sich nach seiner kriegsbedingten Fluchtwährungs-Rally schwächer. Analysten von WELLS FARGO und der DT. BANK sehen das Ende der Dollar-Stärke gekommen, sofern die diplomatischen Bemühungen anhalten. Da gehen wir mit. Zielrichtung bis Jahresende dann für den EUR/USD rd. 1,22 bis 1,23 $. Interessant:
Xi Jinping nutzt die aktuellen Spannungen im Nahen Osten für eine intensive diplomatische Kampagne. In Peking empfing die chinesische Führung in dieser Woche hochrangige Vertreter aus Spanien, Vietnam, Italien sowie Abu Dhabi. Das nennt man strategisch, politischen Weitblick.
Netflix enttäuscht mit Ausblick: im nachbörslichen Handel - 8,7 %: Das Management prognostiziert für das zweite Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,78 US-Dollar und verfehlt damit die durchschnittliche Markterwartung von 0,84 US-Dollar. Parallel zu diesen Zahlen kündigte Mitbegründer Reed Hastings an, im Juni nicht mehr zur Wiederwahl für den Verwaltungsrat bereitzustehen. Immerhin:
Für das Gesamtjahr hob das Management die Prognose für den freien Cashflow auf 12,5 Milliarden US-Dollar an. Das Ziel, die Werbeerlöse bis zum Jahr 2026 auf 3 Milliarden US-Dollar zu steigern, bleibt unverändert.
Helmut Gellermann
Redakteur
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Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Im europäischen Energie-Service-Sektor ist ein Blick auf TECHNIP ENERGIES in Anbetracht des Irankonflikts angebracht. Hier ändert sich die Rechnung mittelfristig zum Positiven. Die kumulierten Wiederaufbaukosten belaufen sich geschätzt auf 20 bis 30 Mrd. $. Konkret:
In Katar ist TECHNIP durch die bestehenden Projekte am North Field bereits mit massiven Kapazitäten vor Ort. Da die Instandsetzung der beschädigten LNG-Züge technisch eng mit der bestehenden Infrastruktur verwoben ist, wird man voraussichtlich den Großteil dieser Aufträge ohne langwierige Ausschreibungsverfahren erhalten. Auch in Saudi-Arabien ist eine technologische Führungsposition bei der Modernisierung und Reparatur von Hydrocrackern und Destillationsanlagen zu unterstellen. Zusammengenommen ergibt sich somit ein potenzieller Zuwachs des Auftragsbestands im Bereich von 5,0 bis 7,0 Mrd. $. Das wäre ein Plus von rd. 30 bis 40 % auf den aktuellen Backlog. KGV 12 für 2027 ist moderat.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 16 u. a.:
- Die Theorien der Ökonomen taugen zurzeit nichts
- BASF: Gewinnsprung und China-Milliarden
- Neuer DAX-König SIEMENS, SAP enttäuscht
- Gezielter Blick auf CONTINENTAL und AUMOVIO
- NEBENWERTE: Vom 10-€-Wert zum Infrastruktur-Star
- Europäische Luxusgüter-Aktien stehen in der Warteschleife
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Catharina Nitsch
Redakteurin
Die Buchungen haben sich in den letzten Wochen laut Konzernangaben abgeschwächt, deshalb ist die Vorausschau momentan geringer als üblich. Das Unternehmen sieht sich aber gut aufgestellt, die Schwankungen zu bewältigen. Wirklich?
Immerhin belasteten den Konzern in den vergangenen Wochen die stark gestiegenen Öpreise infolge des militärischen Konflikts doch ganz erheblich. Im März beliefen sich die entstandenen Einmalkosten bei EASYJET auf 25 Mio. Pfund. Für die anstehende Sommerreisesaison hat sich das Unternehmen jedoch nach eigenen Angaben 70 % seines Kerosinbedarfs zu einem Festpreis von 706 $ pro Tonne gesichert. Zum Vergleich: Mitte April kostete eine Tonne Kerosin am Spotmarkt 1.500 $.
Vor Steuern rechnet EASYJET für das erste Geschäftshalbjahr (bis Ende März) mit einem Verlust zwischen 540 und 560 Mio. Pfund. Zusätzlich zu den Belastungen durch die gestiegenen Kerosinkosten, legte das Unternehmen auch 30 Mio. Pfund für Rechtsstreitigkeiten zurück. Endügltige Zahlen gibt es am 21. Mai. Dann wissen wir mehr. Fest steht allerdings schon jetzt, dass sich die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert haben.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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