Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wir hatten die Ausgangslage in der Actien-Börse 15/26 um 50 $ im Deatail dargelegt. Inzwischen knapp 59 $ zzgl. Währungsgewinne im EUR/USD. Das Break heute ist folgerichtig. Frisch dazu kommt: Die US-Großbanken haben den...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bayer hat im Glyphosat-Streit vor dem Supreme Court einen wichtigen Etappensieg errungen. Die Richter kippten mit 7 zu 2 Stimmen ein Urteil über 1,25 Millionen Dollar zugunsten eines Klägers aus Missouri.

Kern der Entscheidung: Bayer kann wegen fehlender Krebswarnhinweise nicht haftbar gemacht werden, wenn die US-Umweltbehörde EPA diese nicht verlangt. Damit verleiren zehntausende vergleichbare Klagen erheblich an Durchschlagskraft. 

Für Bayer ist das der Befreiungsschlag nach jahrelangen Belastungen von mehr als 10 Milliarden Dollar. Auch bestehende Urteile im Volumen von rund 787 Millionen Dollar könnten laut Bloomberg Intelligence betroffen sein.

Die Rechtsrisiken werden nicht komplett verschwinden, sind aber nun planbar und begrenzt. Ergebnis:

+15,6 % für den Bayer Kurs! Die Analysten dürften nun in den nächsten Tagen ihre Kursziele deutlich anheben. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die deutsche Herausforderung liegt nicht mehr in der Erzeugung von Strom, sondern darin, die wachsenden Strommengen künftig zu transportieren. Fakt ist: Die regulierte Vermögensbasis wächst in den kommenden Jahren mit hoher Dynamik. Wer heute Netze besitzt, kontrolliert damit einen der attraktivsten Teile der Wertschöpfungskette.

Für RWE gilt eine Mehrheitsbeteiligung an Amprion als klar nachvollziehbar. Es geht darum, das Geschäftsmodell um einen Bereich zu erweitern, der planbare Erträge, hohe Eintrittsbarrieren und langfristiges Wachstum vereint. Das erinnert uns an die Entwicklung großer europäischer Versorger wie IBERDROLA, deren Netzgeschäft inzwischen einen wesentlichen Teil des Unternehmenswerts ausmacht. RWE erhöht somit seine wirtschaftliche Beteiligung an Amprion von derzeit 25,1 % auf rund 55 %. Die Bewertung von Amprion beläuft sich auf etwa 10 Mrd. € Eigenkapitalwert und sollte bis 2031 auf 15,5 Mrd. € steigen. Auf Basis des Jahresüberschusses von 672 Mio. € für 2025 liegt das KGV bei rd. 15. Das liegt ca. 20 % unter üblicher Marktbewertung.

Angesichts des erwarteten Wachstums der regulierten Vermögensbasis (RAB) von durchschnittlich 18 % pro Jahr bis 2031 dürfte die Bewertung auf Basis der 2026er-Gewinne auf etwa 12,5 sinken. Finanziert hat RWE den Einstieg über den Verkauf von 74,3 Mio. Aktien zu 54 €, die knapp zur Hälfte aus einer Kapitalerhöhung und zur Hälfte aus dem Eigenbestand stammen. Die Platzierung war signifikant überzeichnet. Damit ist das Kursziel für RWE in Richtung 70 € auszuweiten.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 26 u. a.:

- Der Deal ist das Schlüsselwort dieses Jahres

- Die größte Industriebranche liefert einen desaströsen Eindruck

- DEUTZ befindet sich im Umbruch

- ECKERT & ZIEGLER: Neue Impulse 

- GFT TECHNOLOGIES: KI und Robotik bekommen Gewicht

- Das Bild an der Wall Street bleibt unverändert

- Big Pharma hat seine Korrektur absolviert

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
MERCK KGAA traut sich was. Man übernimmt den US-Labordiagnostik- und Life-Science-Spezialisten BIO-TECHNE für 11,3 Mrd. $. Der Kaufpreis von 73 $ je Aktie entspricht einer...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
51 % der Motoren- und Energiesparte Everllence gehen an Bain Capital für rd. 7,4 Mrd. €....

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Im Fokus steht die der nächste große Schritt zur Hebung stiller Reserven. Noch vor...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

EASYJET lehnt eine mögliche Übernahme des US-Investors Castlelake weiter ab - auch ein viertes unverbindliches Angebot über nun 6,50 Pfund wies EASYJET als deutlich zu niedrig zurück. Zuletzt hatten die Amerikaner 6,25 Pfund je Aktie geboten. Castlelake hofft indes, die Offerte weiter erhöhen zu können, wenn der Investor einen begrenzten Zugang zu finanziellen Informationen erhält. Diesen hat ihm EASYJET nun zur Verfügung gestellt. Castlelake kann jetzt bis zum 5. Juli ein verbindliches Übernahmeangebot unterbreiten oder sein Angebot zurückziehen. Die EASYJET-Aktie freut es - sie startet heute voll durch und gewinnt zeitweise knapp 7 %.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Der IPO der polnischen TAG-Tochter Robyg wurde gestern erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten 37 Mio. Aktien zu einem Preis von 34 Zloty je Aktie bei Investoren platziert werden. Damit erzielte die Transaktion einen Gesamterlös von 1,25 Mrd. Zloty (rund 295 Mio. €), wovon 850 Mio. Zloty (200 Mio. €) fließen direkt an die TAG. Der Handelsstart der Robyg-Aktien an der Warschauer Börse ist für den 2. Juli vorgesehen. Nach dem Börsengang hält der MDax-Konzern noch einem Anteil von 66 % an Robyg. Bei einer Nettoverschuldung von rund 3,5 Mrd. € eröffnet der IPO von Robyg der TAG zusätzlichen finanziellen Spielraum. Die Analysten von Jefferies haben die Einstufung für TAG Immobilien gestern auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 € belassen. Aufgrund der Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung kann bei der TAG-Aktie in den nächsten Wochen ein möglicher Test der wichtigen Unterstützung bei 12,42 € nicht ausgeschlossen werden. 

Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Am 30. Juni gibt es die vorläufigen Jahreszahlen 2025 und...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

BASF präsentierte sich auf einer Investorenkonferenz in Baden-Baden und zeigte sich zuversichtlich für das zweite Quartal. Das Management berichtete von einem starken Auftragseingang und einer soliden Mengenentwicklung. Zwar seien in einzelnen Bereichen erste Normalisierungstendenzen sichtbar, von einem abrupten Nachfragerückgang könne jedoch keine Rede sein. Vielmehr deuteten die aktuellen Entwicklungen auf saisonale Schwankungen hin. Gleichzeitig bleiben die Lieferketten stabil und es sind entlang der Wertschöpfungsketten keine nennenswerten Lageraufbauten erkennbar.

Interessant bleibt die Positionierung in China. Zwar leidet der chinesische Chemiesektor weiterhin unter Überkapazitäten, BASF sieht sich dank seines Verbundmodells jedoch strukturell im Vorteil. Der neue Verbundstandort in Zhanjiang fährt die Auslastung sukzessive hoch und profitiert von Skaleneffekten, flexibler Rohstoffversorgung und globalen Beschaffungsmöglichkeiten. Während der jüngsten Verwerfungen rund um die Straße von Hormus konnte BASF beispielsweise von Engpässen bei LPG-Rohstoffen profitieren. Zudem weist der Konzern gegenüber vielen kohlebasierten Wettbewerbern eine deutlich bessere CO₂-Bilanz auf, was mit zunehmender Regulierung in China zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil werden kann. Da der Umsatzanteil Chinas langfristig von derzeit rund 13 % auf etwa 20 % steigen soll, ergeben sich zusätzliche Wachstumspotenziale.

Ein Kurstreiber bleibt der geplante Börsengang des Agrargeschäfts. Mit einem EBITDA von rund 2,1 Mrd. € und einem hohen Forschungsanteil gilt die Sparte als im Konzernverbund unterbewertet. Das Management sieht den Börsengang daher als Möglichkeit, Werte sichtbar zu machen und neue Investorenkreise zu erschließen. Ein Teil der Erlöse soll anschließend in die Kernaktivitäten reinvestiert werden, in denen BASF in vielen Märkten führende Positionen einnimmt.

Die Story lebt von der operativen Stabilisierung und dem erheblichen Potenzial zur Hebung stiller Werte.

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