Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Quantencomputer klassische RSA-Verschlüsselungen deutlich schneller brechen könnten als bisher angenommen (möglicherweise bereits in fünf Jahren). Dies zwingt Unternehmen und Regierungen zu vorzeitigen Investitionen in quantensichere...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Im ersten Quartal überzeugte man mit einem Anstieg der Gross Bookings um 25 % auf 53,7 Mrd. $,...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Beim Highflyer im spekulativen Musterdepot setzt sich die dynamische Entwicklung fort. Der...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Nachricht über ein potenzielles Memorandum zur Beendigung des Konflikts drückte die Öl-Notierungen auf den tiefsten Stand seit fast zwei Wochen.

Brent Rohöl: Sank am Mittwochmorgen um bis zu 6,7 % auf 103 USD pro Barrel.
WTI (US-Benchmark): Verzeichnete ein Minus von 7,5 % und notierte bei 94,60 USD.
Aktienmärkte: Der Stoxx 600 sowie der Londoner FTSE 100 legten zeitgleich um jeweils 2,3 % zu.

Laut Medienberichten von Axios basiert die geplante Einigung auf einem einseitigen Memorandum mit folgenden Kernpunkten:

Nuklearstopp: Teheran erklärt sich zu einem Moratorium bei der Urananreicherung bereit.

Sanktionslockerungen: Im Gegenzug geben die USA eingefrorene iranische Gelder frei und heben bestehende Sanktionen auf.

Schifffahrt: Beide Nationen beenden die Beschränkungen für den Transit durch die strategisch wichtige Straße von Hormus.

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Kein Stern am Börsenhimmel - LUCID hat im ersten Geschäftsquartal 2026 erneut rote Zahlen erzielt. Das EPS lag bei -3,46 $ und damit tiefer als im Vorjahresquartal (-2,40 $) und auch unter den Markterwartungen, die auf -2,35 $ je Aktie gelautet hatten. Allerdings stiegen die Erlöse: Nach 235,1 Mio. $ an Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres erlöste LUCID nun 282,46 Mio. $, aber auch hier war man von mehr ausgegangen (370 Mio. $). Enttäuschung auf ganzer Breite - der Aktienkurs spiegel das heute mit einem Minus von über 5 % wider.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Die EU-Kommission verschärft ihre industrie- und sicherheitspolitische Linie gegenüber chinesischer Technologie im Energiesektor deutlich. Künftig sollen Projekte mit „Hochrisiko“-Wechselrichtern – ausdrücklich auch aus China – weitgehend von EU-Fördermitteln ausgeschlossen werden. 

Für den europäischen Wechselrichtermarkt ist dies ein struktureller Wendepunkt. Denn die Wahl des Lieferanten wird künftig direkt mit dem Zugang zu subventionierter Finanzierung verknüpft. Besonders relevant ist dies im Utility-Scale-Solarbereich sowie bei Speicherprojekten, die häufig über öffentliche Banken finanziert werden. Zwar gilt für bereits weit fortgeschrittene Projekte eine Übergangsfrist bis November 2026, allerdings könnten auch hier zusätzliche Cybersecurity-Auflagen oder Einschränkungen für chinesische Anbieter greifen. Ab April 2027 sollen neue EU-finanzierte Projekte Hochrisiko-Lieferanten dann vollständig ausschließen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Ausbau erneuerbarer Energien dürften nach Einschätzung der EU sowie von Branchenverbänden überschaubar bleiben. Wechselrichter machen lediglich rund 5 % der Investitionskosten großer Solarparks aus. Selbst ein Wechsel auf nicht-chinesische Anbieter würde die Gesamtkosten laut Wood Mackenzie und ESMC um weniger als 2 % erhöhen. Gleichzeitig verfüge Europa bereits über ausreichende Produktionskapazitäten: Die europäische Wechselrichterindustrie kommt derzeit auf mehr als 100 GW Jahreskapazität, weitere rund 45 GW Ausbau seien bis 2027 geplant.

Für Anbieter wie SMA Solar Technology ist die Entwicklung klar positiv zu werten. Chinesische Hersteller dominieren bislang mit rund 80 % Marktanteil den globalen Wechselrichtermarkt. Bereits eine partielle Verlagerung EU-finanzierter Nachfrage hin zu europäischen Produzenten könnte daher erhebliche Marktanteils- und Ergebnisimpulse auslösen. 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Die Marktstimmung für die großen Software- und Plattform-Giganten beginnt sich gerade erst spürbar zu wandeln. Denn die Phase der beinahe panischen Verunsicherung weicht einer zunehmend konstruktiven Haltung. Lange Zeit dominierten an den Börsen die Prognosen, dass die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz etablierte Geschäftsmodelle schlichtweg zerstören und entwerten würde. Doch diese Angst erweist sich mehr und mehr als fundamentale Fehleinschätzung. Tatsächlich fungiert KI nicht als Bedrohung der Existenz, sondern als massiver Katalysator einer automatisierten Transformation, die die operative Schlagkraft dieser Unternehmen vervielfacht. Diese fundamentale Beschleunigung ist in den aktuellen Kursen noch bei weitem nicht eingepreist. Insbesondere bei den zuletzt deutlich abgestraften Schwergewichten zeigt sich, dass der Markt das enorme Potenzial der technologischen Integration unterschätzt hat. Diese Unternehmen stehen keineswegs vor dem Abgrund, sondern vielmehr vor einem nachhaltigen Turnaround, da sie KI-Lösungen direkt in ihre bereits unverzichtbaren Ökosysteme implementieren und damit neue Margenpotenziale erschließen. Für weitsichtige Anleger bietet das aktuelle Marktumfeld somit eine seltene Gelegenheit, sich in Qualitätstiteln zu positionieren, bevor die breite Masse realisiert, dass die vermeintliche Disruption in Wahrheit der stärkste Wachstumsmotor der kommenden Jahre ist. Wir haben heute drei solcher Schwergewichte in der TB-Daily herausgestellt. 

Wenn Sie Interesse an täglichen Trade-Empfehlungen haben, dann schauen sie sich gerne unsere TB-Daily an, das geht im Abo oder im Einzelabruf.

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Continental ist mit einem überraschend starken Jahresauftakt in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und zeigt insbesondere im Reifen- sowie im ContiTech-Geschäft eine bemerkenswerte Margenstärke. Obwohl der Umsatz in beiden...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Mit einer deutlich angehobenen Jahresprognose sendet Infineon Technologies ein starkes Signal. Der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2026 nun kein „moderates“, sondern ein „signifikantes“ Umsatzwachstum, was...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Guten Morgen aus der Redaktion,

die Aktienmärkte haussieren. Trump meldet mal wieder Fortschritte in Richtung eines Abkommens mit dem Iran. Zwar bleibt die Blockade iranischer Häfen vorerst bestehen, doch die Ankündigung, die Bemühungen zur Befreiung festgesetzter Schiffe in der Straße von Hormus vorerst zu pausieren, sorgte für gute Stimmung - die in erster Linie von den Techs getragen wird. 

Der Preis für Brent gab um 1,6 % auf etwa 108 $ pro Barrel nach. 

Der Yen legte deutlich zu und notierte bei etwa 155,85 pro Dollar. Interventionen sind denkbar.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien erreichte heute ein Allzeithoch. Besonders der südkoreanische Kospi ragte mit einem Plus von über 6 % heraus mit einer weiter explodierenden SK Hynix-Aktie. Samsung Electronics sprang um 15 % nach oben. Mit einer Bewertung von einer Billion Dollar ist Samsung nun das zweite asiatische Unternehmen, das diesen Meilenstein erreicht.

Auch die US-Börsen schlossen auf Rekordniveau. Starke Quartalszahlen von AMD und Super Micro Computer sorgen für Hochstimmung im Sektor. AMD erwartet nun, dass der Markt für Datencenter-CPUs bis 2030 jährlich um mehr als 35 % wachsen und ein Volumen von über 120 Mrd. $ erreichen wird. Zuvor war man von lediglich 18 % ausgegangen. Das schiebt den ganzen Sektor weiter an. Wir reiten die Welle, bis sie bricht. 

Für die Eröffnung der europäischen Märkte wird ein freundlicher Start mit Gewinnen von knapp 1 % erwartet.

Desweiteren:

Infineon: Dank KI-Boom erhöht unser Empfehlungswert die Prognose.

Im Autosektor liegt Continental bei der Profitabilität besser als gedacht und BMW verdient mit Autos mehr als erwartet.

Anthropic: Das Unternehmen stellte neue KI-Agenten für Finanzdienstleistungen vor, um gezielt Marktanteile an der Wall Street zu gewinnen (Disruption ist das Stichwort)

Alphabet: Der Konzern erhöht seine Kreditaufnahme massiv, um die kapitalintensiven Investitionen in die KI-Infrastruktur zu finanzieren.

Arista Networks: Das reicht zunächst nicht. Die Prognosen für Q1 wurden geschlagen und der Umsatzausblick trifft die Erwartungen. Der Hauptauslöser für den Kursrutsch war die Prognose für Q2. Arista rechnet mit einer bereinigten operativen Marge zwischen 46 % und 47 %. Im Q1 lag diese noch bei 47,8 %. 

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Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter .

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