Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Bernecker Team
Nachdem wir gestern im oberen Mittelfeld des S&P 500 nach zurückgebliebenen Qualitätswerten gesucht haben, gehen wir heute noch eine Etage tiefer und durchleuchten die Rangpositionen 200 bis 400. Gerade hier wird die Auswahl interessant: Die Unternehmen sind groß genug, um über etablierte Marktpositionen und solide Bilanzen zu verfügen, stehen aber deutlich weniger im Fokus als die amerikanischen Megacaps. Wieder gelten unsere drei Kriterien: ein deutlicher Abstand zum Analystenkursziel, operative Bestätigung durch die jüngsten Geschäftszahlen und ein konkreter Katalysator. Zwei Titel stechen besonders heraus. Diese und viele weitere Emfehlungen finden Sie in der Termin-Börse daily, der perfekte Brief für mutige Anleger.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Nur 16 Unternehmen im S&P 500 bieten noch eine Dividende, die höher liegt als die aktuelle Rendite der 10-jähringen Treasuries um 4,7 %. Das ist die kleinste Anzahl seit 2007.
Unten im Anhang finden Sie die Auflistung.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans. A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Oliver Kantimm
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der Dollar (s. Chart) verliert weiter an Boden, Gold präsentiert sich fest bei 4.555 $ und zugleich klettert die Rendite 10-jähriger US-Treasuries wieder auf 4,71 %, bei 30 Jahren sind es 5,25 %. Diese Kombination ist im Kontext der letzten Monaten ungewöhnlich:
Höhere Renditen stützen normalerweise den Dollar und bremsen Gold. Aktuell passiert das Gegenteil. Somit vertreten erste Adressen die Meinung, dass aus einem Zinsproblem ein Vertrauensproblem wird. Das ist zu beobachten. Wir haben unsere Portfolios deshalb weiter mit Goldminenaktien aufgestockt.
Morgan Stanley sieht Gold inzwischen 2027 bei mehr als 5.000 Dollar. Bemerkenswert ist weniger das Kursziel als die Begründung: Fiskalrisiken und Sorgen um den Wert des Dollars gewinnen gegenüber dem klassischen Gegenwind hoher Zinsen an Gewicht. Des Weiteren:
Japans Kerninflation zog auf 1,8 % an, eine Zinserhöhung der Bank of Japan im September wird wahrscheinlicher. Brent steht über 93 Dollar.
Damit tun sich die Aktienmärkte im Gesamtbild weiter schwer und laufen in einen komplizierten September.
Von den Unternehmen:
Walmart brach 9,2 % ein. Für das dritte Quartal erwartet der Konzern ein bereinigtes EPS von 0,62 bis 0,64 Dollar gegenüber rund 0,68 Dollar Konsens. Die Bewertung bleibt arg strapaziert. Immerhin:
Ross Stores konterte die Walmart-Schwäche. Der Umsatz stieg auf 6,26 Mrd. Dollar gegenüber rund 6,15 Mrd. Dollar Konsens, das bereinigte EPS erreichte 2,06 Dollar gegenüber erwarteten 1,93 Dollar. Die Jahresprognose wurde angehoben, die Aktie stieg nachbörslich. Aber auch bleibt der Bewertungsrahmen üppig.
Jefferies erwartet nächste Woche den nächsten Rekord bei Nvidia: 95 Mrd. Dollar Quartalsumsatz und bereits 108 Mrd. Dollar im Folgequartal. Das läge klar über Konsens.
Deere beendet die Talsohle im Traktorzyklus. Der führende Landgerätehersteller bekräftigte beim Quartalstermin, dass der Ausrüstungszyklus der Agrarbranche in diesem Jahr denTiefpunkt durchschreitet.
Samsung Electronics will Insidern zufolge eine Kapitalrückführung an seine Aktionäre von 90 bis 110 Billionen Won (rund 55 bis 68 Mrd Euro) beschließen. Relative Stärke.
SK hynix stapelt möglicherweise noch höher. HSBC erwartet eien Kapitalrückführung von rd. 200 Bio. Won - entsprechend aktuell rund 123,4 Mrd. Euro. Auch hier relative Stärke in den letzten Tagen zum Gesamtmarkt.
CTS Eventim ist ein guter europäischer Gegenpol zur schwächeren Konsumstory bei Walmart: Freizeit und Live-Entertainment zeigen bislang keine Ermüdungserscheinungen. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 16,9 % auf 1,5 Mrd. Euro, das bereinigte EBITDA um 12,4 % auf 225,4 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie legte sogar um 34,2 % auf 1,25 € zu. Die Bewertung ist wenig ambitioniert.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Börsianer lesen Briefe und News der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter https://www.bernecker.info/
Helmut Gellermann
Redakteur
Der Hersteller von Landmaschinen und weiterem Großgerät hatte vor drei Monaten mit dem Quartalsbericht bzw. einer nicht angehobenen Jahresprognose für Enttäuschung gesorgt. Heute steht die Aktie mit + 9 % in den Tagesrankings ganz oben. Weitere Einordnung morgen in der Bernecker daily. Der Aktienkurs könnte das Allzeithoch bald wieder erreichen, dazu fehlen im Moment knapp 6,6 %.
Helmut Gellermann
Oliver Kantimm
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
Hans A. Bernecker
Redakteur
Energie macht inzwischen 28 % des Konzernumsatzes aus und läuft laut CEO Schulz „sehr gut“. Öl und Gas stehen für weitere 19 %. Fast die Hälfte des Umsatzes hängt damit an diesen beiden Endmärkten. Bei Öl und Gas hob der CEO ausdrücklich LNG und die Investitionen im Mittleren Osten als Treiber für die kommenden Jahre hervor. Die Chemieschwäche wird somit teilweise durch mehr Energiegeschäft kompensiert. Ende Q2 waren 90 % des für 2026 erwarteten Umsatzes realisiert bzw. durch den Auftragsbestand abgedeckt. Die avisierten 250 bis 300 Mio. € Free Cashflow für 26 bleiben somit glaubhaft und stehen gegen 2,8 Mrd. € Börsenwert. Zukaufbasis rd. 72 €.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 34 u. a.:
- Fomo ist das Schlagwort dieser Woche
- Ein spannender Herbst steht bevor
- DAX: Kampf der Schwergewichte
- Fliegt bei SCOUT24 bald das Blech weg?
- Neuer Hebel für MLP?
- Comeback-Wette aus Großbritannien
- Dieser Chip-Spezialist ist ein klarer Kauf
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Georg Sures
Redakteur
Der chinesische Batteriespezialist CATL und der deutsche Autozulieferer Schaeffler wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten. Wie heute verkündet, wollen beide Unternehmen künftig für den europäischen Automobilmarkt gemeinsam Systemen für das Batterie-Management von Fahrzeugen entwickeln. Geplant ist insbesondere die Entwicklung sogenannter Integrated-Powerbox-Lösungen. Dabei sollen Hochvolt-Elektronik und elektromechanische Systeme eng miteinander verbunden werden. CATL bringt in die Kooperation seine Kompetenz in der Zelltechnologie, der Entwicklung von Batteriesystemen und der industriellen Fertigung großer Stückzahlen ein. Schaeffler steuert vor allem seine Erfahrung bei der Entwicklung von Hard- und Software, der Systemintegration und der Serienproduktion in Europa bei. Damit ergänzen sich die Kompetenzen beider Unternehmen entlang wesentlicher Bereiche der Batterie- und Antriebstechnologie.
Bernecker - immer gut informiert: www.bernecker.info
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse oder Die Actien-Börse Institutionell.


