Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Wir führen momentan 32 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 67 %. In dieser Woche haben einen limitierten Nachkauf vorgenommen, zwei Analysen veröffentlicht und drei Ziele angepasst. Heute reichen wir ein erstes Ziel nach, ändern ein Rating und heben zwei Stops an. Betroffen sind unter anderem Alphabet, Zijin Mining, SK Hynix, Micron, Porr, CATL, SAP und Puma. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

An der Wall Street trennt sich die Spreu vom Weizen und der DAX verharrt in seiner stabilen Seitenlage. Unterm Strich schlug sich das deutsche Börsenbarometer diese Woche besser als zuletzt. Das gilt auch für den DOW JONES, der gestern sogar ein neues Allzeithoch markierte. Im Technologiesektor wird zunehmend differenziert. Kapital fließt von den Hyperscalern in Richtung Speicherspezialisten.

Die Woche: 

Am Montag haben wir in dem Artikel FOMO bei Hyperscalern die Analystenschätzungen zu Micron beleuchtet und erläutert warum die Kurse der Speicherspezialisten Micron und SK Hynix explodieren. In dem Artikel haben wir auch die Kursziele von Porr und SK Hynix angehoben. Bei Micron sind wir Ihnen noch das erste Ziel schuldig. Alle Details dazu unten in Stichpunkten. Weiterlesen...

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat bei ZALANDO eine Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Lageberichts eingeleitet. Es liegen nämlich konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass der Konzern gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen hat. Die möglichen Verstöße stehen im Kontext der About-You-Übernahme. Hier hatte ZALANDO im Anhang des Konzernabschlusses Angaben zu einer Transaktion mit einem nahestehenden Unternehmen im Rahmen des Erwerbs der About You möglicherweise fehlerhaft unterlassen. Auf das Ergebnis muss gewartet werden, die Anleger halten jedoch nicht still - sie strafen ZALANDO heute ordentlich ab.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

SpaceX prüft den direkten Einstieg in den US-Mobilfunkmarkt. Starlink könnte künftig eigene Mobilfunkverträge an Endkunden verkaufen und damit vom Partner zum Konkurrenten von Verizon, AT&T und T-Mobile US werden.

Die Hürden gelten aber als hoch: SpaceX verfügt nur über 65 MHz Spektrum, die drei großen US-Anbieter zusammen über rund 1.020 MHz. Wahrscheinlicher ist zunächst, dass SpaceX mit den Plänen bessere Konditionen bei Netzpartnern erzwingen will. Das Thema ist aber definitiv beobachtenswert. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Allianz und AXA liefern heute neue Jahreshochs. Das Zinsumfeld lenkt Kapital nicht nur in die...

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Mit - 6,1 % war APPLE gestern größter Tagesverlierer im S&P 500, weil gestiegene Kosten für Speicherchips (DRAM und NAND) die Produkte des iKonzerns deutlich verteuern. Die konkreten Preisschritte bei MacBooks und iPads liegen bei typischerweise 100 bis 300 $ je Gerät. Zur Einführung des iPhones 18 im September ist auch in dieser Produktkategorie mit höheren Verkaufspreisen zu rechnen.

Der Börsenwert des gesamten Konzerns reduzierte sich gestern um 263 Mrd. $ auf knapp mehr als 4 Bio. $. Die APPLE-Aktie war am 2. Juni als letzter Titel der Mag 7 in einen Abwärtstrend geschwenkt und gab seitdem 12 % nach. Zurzeit daher kein Einstieg.

Im Chart: APPLE mit Zulieferer Hon HAI PRECISION.    

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Der gestrigen Hochstimmung im Tech-Sektor infolge der Micron-Zahlen folgt heute die Ernüchterung in Asien mit Gewinnmitnahmen im Sektor auf breiter Front. Darin liegen keine neuen fundamentalen Erkenntnisse, sondern reine überkaufte Markttechnik. 

Als Auslöser gilt der Kurseinbruch bei Apple nach Preiserhöhungen für Macs und iPads sowie ein Bericht, wonach OpenAI einen Börsengang möglicherweise auf 2027 verschiebt. Das kostetet Softbank zeitweise bis zu 14 %. 

Besonders Halbleiterwerte geraten nach ihrer starken Rally unter Verkaufsdruck. Der Kospi verlor zwischenzeitlich bis zu 9 %, der Nikkei 225 fiel um 4,5 %, belastet von deutlichen Abschlägen bei SK Hynix, Samsung, Kioxia und SoftBank.

Apple-Zulieferer leiden unter der Sorge, dass steigende Speicherpreise die Nachfrage nach Endgeräten bremsen und den Speicherboom abschwächen könnten.

Bei den Rohstoffen notiert Gold knapp über 4.000 Dollar je Unze, Silber gibt nach und Eisenerz steuert auf die siebte Verlustwoche in Folge zu. Belastet wird der Markt durch eine saisonal schwächere Nachfrage aus China und sinkende Margen der Stahlhersteller.

Der PCE-Preisindex in den USA stieg im Mai auf 4,1 %, die Kerninflation auf 3,4 %. Beide Werte liegen weiterhin deutlich über dem Fed-Ziel von 2 %. Wichtiger für mich: Die 10-jährigen Break-even-Inflationsraten fielen von über 2,5 % Mitte Mai auf rund 2,2 %, den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr. Das geht in die richtige Richtung und entlastet den Bond-Markt. Kurzum:

Die Marktbreite wirkt stabil. Der Dow Jones schaffte gestern sogar ein neues Allzeithoch. Bank-Aktien und Pharma-Werte sehen gut aus. Der Halbleitersektor ist ab jetzt kein Selbstläufer mehr. 

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Die britische Private-Equity-Gesellschaft 3I GROUP ist heute mit ca. 12 % der Tagessieger in London. Auslöser sind gute Zahlen des Einzelhändlers Action, auf den ca. 70 % der von 3I GROUP kontrollierten Beteiligungen entfallen. Nach einer Durststrecke meldete Action ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3,3 % sowie ein planmäßiges Expansionstempo (105 neue Stores bisher in 2026). Auf der heutigen Generalversammlung berichtete das 3I-Management zudem, dass die weiteren Portfoliounternehmen sich positiv im Rahmen der Erwartungen entwickeln. 

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wir hatten die Ausgangslage in der Actien-Börse 15/26 um 50 $ im Deatail dargelegt. Inzwischen knapp 59 $ zzgl. Währungsgewinne im EUR/USD. Das Break heute ist folgerichtig. Frisch dazu kommt: Die US-Großbanken haben den...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bayer hat im Glyphosat-Streit vor dem Supreme Court einen wichtigen Etappensieg errungen. Die Richter kippten mit 7 zu 2 Stimmen ein Urteil über 1,25 Millionen Dollar zugunsten eines Klägers aus Missouri.

Kern der Entscheidung: Bayer kann wegen fehlender Krebswarnhinweise nicht haftbar gemacht werden, wenn die US-Umweltbehörde EPA diese nicht verlangt. Damit verleiren zehntausende vergleichbare Klagen erheblich an Durchschlagskraft. 

Für Bayer ist das der Befreiungsschlag nach jahrelangen Belastungen von mehr als 10 Milliarden Dollar. Auch bestehende Urteile im Volumen von rund 787 Millionen Dollar könnten laut Bloomberg Intelligence betroffen sein.

Die Rechtsrisiken werden nicht komplett verschwinden, sind aber nun planbar und begrenzt. Ergebnis:

+15,6 % für den Bayer Kurs! Die Analysten dürften nun in den nächsten Tagen ihre Kursziele deutlich anheben. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die deutsche Herausforderung liegt nicht mehr in der Erzeugung von Strom, sondern darin, die wachsenden Strommengen künftig zu transportieren. Fakt ist: Die regulierte Vermögensbasis wächst in den kommenden Jahren mit hoher Dynamik. Wer heute Netze besitzt, kontrolliert damit einen der attraktivsten Teile der Wertschöpfungskette.

Für RWE gilt eine Mehrheitsbeteiligung an Amprion als klar nachvollziehbar. Es geht darum, das Geschäftsmodell um einen Bereich zu erweitern, der planbare Erträge, hohe Eintrittsbarrieren und langfristiges Wachstum vereint. Das erinnert uns an die Entwicklung großer europäischer Versorger wie IBERDROLA, deren Netzgeschäft inzwischen einen wesentlichen Teil des Unternehmenswerts ausmacht. RWE erhöht somit seine wirtschaftliche Beteiligung an Amprion von derzeit 25,1 % auf rund 55 %. Die Bewertung von Amprion beläuft sich auf etwa 10 Mrd. € Eigenkapitalwert und sollte bis 2031 auf 15,5 Mrd. € steigen. Auf Basis des Jahresüberschusses von 672 Mio. € für 2025 liegt das KGV bei rd. 15. Das liegt ca. 20 % unter üblicher Marktbewertung.

Angesichts des erwarteten Wachstums der regulierten Vermögensbasis (RAB) von durchschnittlich 18 % pro Jahr bis 2031 dürfte die Bewertung auf Basis der 2026er-Gewinne auf etwa 12,5 sinken. Finanziert hat RWE den Einstieg über den Verkauf von 74,3 Mio. Aktien zu 54 €, die knapp zur Hälfte aus einer Kapitalerhöhung und zur Hälfte aus dem Eigenbestand stammen. Die Platzierung war signifikant überzeichnet. Damit ist das Kursziel für RWE in Richtung 70 € auszuweiten.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 26 u. a.:

- Der Deal ist das Schlüsselwort dieses Jahres

- Die größte Industriebranche liefert einen desaströsen Eindruck

- DEUTZ befindet sich im Umbruch

- ECKERT & ZIEGLER: Neue Impulse 

- GFT TECHNOLOGIES: KI und Robotik bekommen Gewicht

- Das Bild an der Wall Street bleibt unverändert

- Big Pharma hat seine Korrektur absolviert

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

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