Bernecker Newspilot
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Georg Sures
Redakteur
Die US-Börsen tendierte am Freitag zum Ausklang der Handelswoche moderat schwächer. Der Dow Jones schloss mit Minus von 0,17 % bei 49.359 Punkten. Der marktbreite S&P 500 (-0,06 % auf 6.940 Punkte) und der Technologieindex Nasdaq 100 (-0,07 % auf 25.529 Punkte) schlugen sich dagegen etwas besser als der US-Leitindex. An den deutschen Börsen ist heute die neue Zolldrohung von US-Präsident Trump das bestimmende Thema. Vom 1. Februar an will die USA auf Einfuhren aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland zusätzliche Zölle in Höhe von 10 % erheben, wenn diese Länder ihren Widerstand gegen eine US-Annexion von Grönland nicht aufgeben. Ab dem 6. Februar würden dann EU-Gegenzölle auf US-importe in Höhe von 93 Mrd. € in Kraft treten, wie die EU-Kommission gegenüber der Presse erklärte. Der Dax reagierte auf dieses Szenario heute Morgen zur Eröffnung mit einem Abschlag von 1,41 % auf 24.940 Punkte. Im weiteren Verlauf schob der deutsche Leitindex dann aber wieder über die Marke 25.000 und liegt im frühen Handel rund 1 % im Minus
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Es ist wohl dem Streit um Grönland zu "verdanken", dass Gold und Silber auf neue Höchststände klettern. Denn US-Präsident Trump hat im Streit um Grönland eine Zoll-Drohung gegen einige europäische Staaten - darunter Deutschland - ausgesprochen. Und so werden sich Anleger wieder dessen bewusst, dass die Edelmetalle ein "sicherer Hafen" sind, wenn es politisch drunter und drüber geht. Die Preise für beide Edelmetalle kletterten heute im frühen Handel auf weitere Rekordstände: Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um bis zu 2 % auf etwas mehr als 4.690 $, konnte das Niveau nicht ganz halten, lag aber eben noch mit rund 4.670 $ 1,6 % im Plus. Silber kletterte in der Spitze um bis zu 4,4 % auf 94,12 $ und verteuerte sich zuletzt um 3,7 % auf 93,48 $. Wann kommt die Verschnaufpause?
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker Daily.
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Hans A. Bernecker
Redakteur
Droht uns ein kräftiger Dax-Rücksetzer?
Zu jedem Trend gehören technische Korrekturen, die die Festigkeit des Trends untermauern. Nach dem rd. 2.500-Punkte-Gewinn des DAX in acht Wochen, gab es diese Woche den ersten Ansatz dafür. Diesem Muster wird der weitere Trend im Wesentlichen folgen. Ursache dafür sind die unterschiedlichen Ergebnisse der Firmen in der laufenden Berichtssaison. Das lange Ziel bis 30.000 Punkten bleibt damit im Fokus. Das Ein- und Ausatmen des Marktes bedarf der fortlaufenden Begleitung.
Ist Trumps Klage gegen Powell gefährlich?
Politische Wortefechte rund um die Position der Fed-Spitze gibt es seit Jahr und Tag in den USA - seit über 50 Jahren, soweit ich es persönlich verfolgt habe. Entscheidend ist die Richtlinie, die von den Republikanern ausgeht, und dafür stehen andere Männer im Hintergrund. Von zentraler Bedeutung ist immer die Unabhängigkeit der Fed, die noch nie berührt worden ist. So auch jetzt. Die eigentlichen Entscheidungen der Fed-Chefs gehören dazu. Das galt für Alan Greespan insbesondere, so auch aktuell für Powell.
Werden Edelmetalle Aktien 2026 weiter überflügeln?
Der Trend für alle drei Metalle - Gold, Silber und Platin - ist intakt. In allen drei Märkten überwiegt die jährliche Nachfrage gegenüber dem Angebot aus dem Primär- und den Sekundärmärkten. Darin liegt der Trend. Goldminen hängen davon im Trend ab, aber nicht in den einzelnen Ergebnissen. Das liegt an den Produktionskosten, die stark unterschiedlich ausfallen. Darin liegt die Möglichkeit von Trends, aber nur für kürzerfristige Überlegungen. Die sichere Seite ist der lange Preistrend für alle drei Metalle, wofür es vorerst kein Ende gibt.
Markus Horntrich
Redakteur
Für die Schwerdiesel-Tochter Everllence (ehemals MAN Energy Solutions) bahnt sich ein milliardenschwerer Deal an. Mehrere internationale Private-Equity-Gesellschaften - darunter EQT, CVC, Advent, Bain, KPS und Clayton Dubilier & Rice - prüfen Gerüchten zufolge ein Gebot. Der singapurische Staatsfonds GIC und der japanische Konzern MITSUI sollen interessiert sein. Die Bewertung wird zwischen 5 und 6 Mrd. € taxiert. Das ist etwas unter der bisher kolportierten Spanne von 6 bis 8 Mrd. €. Es ist aber ein Schritt, um die komplexe Struktur zu verschlanken - weitere Desinvestments sind wahrscheinlich.
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Jens Brahm
Redakteur
Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot.
Wir führen momentan 41 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 66 %. In dieser Woche haben wir eine Analyse zu Cadence Design Systems veröffentlicht, drei Updates geliefert, ein Kursziel angepasst, einen Marktkommentar geschrieben und ein Stop-Loss platziert. Heute ändern wir ein Ranking, platzieren einen Stop und heben einen an. Betroffen sind unter anderem Cadence Design Systems, Puma, BHP, Bayer, Berkshire Hathaway, Bilfinger, SK Hynix und Bombardier. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Die Sachlage ist aktuelle beeindruckend eindeutig. Der DAX hat seine relative Stärke gegenüber der Wall Street zurückerobert. Das gilt seid Anfang Dezember wieder und weckt Erinnerungen. Der Chartvergleich bringt es auf den Punkt.

Das hatten wir in der ersten Jahreshälfte letzten Jahres schon und es war die Grundlage dafür, dass der DAX in 2025 mit +22%, den S&P500 mit +4% und den NASDAQ100 mit +8% in Euro so deutlich schlagen konnte. Trotzdem gibt es einen wichtigen Unterschied: Die DAX Outperformance der letzten Wochen ist nicht auf den schwachen US-Dollar zurückzuführen, denn der ist in der Zeit stabil geblieben. Der DAX hat eine eigene, innere Stärke gegenüber der Wall Street. Weiterlesen...
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Oliver Kantimm
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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