Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Hans A. Bernecker
Redakteur
Welche Folgen hätte eine längere Sperrung der Straße von Hormus für Ölpreis und Börsen?
Wie lange die Straße von Hormus gesperrt bleibt, wird militärisch entschieden. Die Übermacht der Amerikaner an der Küste ist dafür entscheidend und damit eine Zeitfrage. Vorübergehende Störungen für zwei, drei Wochen ändern daran nichts. Grundsätzlich wird sich der Ölmarkt ohnehin etwas verändern, wenn das Iran-Öl in anderer Form am Weltmarkt verfügbar wird. Alles zusammen ist dies eine Zeitfrage. Dazu gehören aber wilde Gerüchte, noch wildere Kombinationen und mithin kann man den Ölpreis als Gradmesser der Nervositäten einordnen. Die Wirkung auf die Aktienbörsen ist ähnlich: Viel Aufregung, aber wenig Substanz.
Warum fällt der Goldpreis trotz geopolitischer Eskalation wieder?
Der Goldpreis reagierte auf die Iran-Vorkommnisse erstaunlich ruhig. Die einsame Spitze des Preises von 5.600 Dollar vor einigen Wochen wurde nicht überschritten und zeichnet sich als Grenzwert ab. Die dahinterstehende Spekulationswelle, insbesondere der privaten Spekulationen, setzt der ganzen Bewegung eine Grenze. Einen Bezug zum Iran-Konflikt besteht offenbar nicht. Frühestens im zweiten Quartal gibt es neue Erkenntnisse des World Gold Council in London über die tatsächlichen Verhältnisse am Goldmarkt, ausgedrückt in der Tonnage des Handels. Das bedeutet: Abwarten. Eine Handelsspanne von 5 bis 6 % ist jederzeit möglich. Dafür reichen Gerüchte. Siehe auch die aktuelle Actien-Börse, Seite 6.
Könnten steigende Energiepreise noch einmal zu Zinserhöhungen führen?
Steigende Energiepreise sind die gefährlichste Munition für steigende Preise insgesamt. Hier kommt es auf die Dauerhaftigkeit an, also die Länge dieser Preisbewegungen und deren materieller Hintergrund. Deutschland ist diesbezüglich in der schlechtesten Position eines großen Industrielandes in Europa und die Öffentlichkeit reagiert darauf besonders empfindlich. Das wird erneut eine Frage des Managements für die Versorgung werden. Die Preise für LNG sind dafür kennzeichnend. In den Sommer hinein dürfte sich dennoch die Lage tendenziell entspannen. Wie die EZB darauf reagieren will oder kann, ist vorerst eine theoretische Frage der Geldexperten, aber in der Substanz nicht ungefährlich. Die kürzlich erreichten neuen Tiefstwerte für die Inflation in Europa werden sich gleichwohl nicht halten lassen.
Volker Schulz
Chefredakteur
Georg Sures
Redakteur
Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot.
Wir führen momentan 38 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 65%. In dieser Woche haben wir uns von einem Wert verabschiedet, einen neu in unser Portfolio aufgenommen, ein Ranking angepasst, ein Marktkommentar veröffentlicht, ein Nachkauflimit platziert und eine Analyse herausgegeben. Heute gibt es. Betroffen sind unter anderem Bayer und Evonik. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Wir sind am Montag direkt mit einigen Dispositionen in die Woche gestartet. Wir wurden unglücklicherweise bei unserem Bayer-Call ausgestoppt, behalten die Aktie aber weiterhin im Blick.

Dafür sind wir bei einem Dax-Wert eingestiegen, der in der aktuelle Staärke bewiesen hat. Mehr Infos zu dieser Chance folgen später. Zuletzt haben wir unser Ranking bei Nu Holdings nach den neuen Zahlen angepasst.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Oliver Kantimm
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Die Actien-Börse Institutionell, Der Aktionärsbrief, Frankfurter Börsenbrief oder Bernecker.TV.
Oliver Kantimm
Redakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
Catharina Nitsch
Redakteurin
Gestern nach Börsenschluss gab es Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 - und die sorgten für Furore. Denn MARVELL TECHNOLOGY meldete einen Quartalsumsatz von rund 2,219 Mrd. $, übertraf damit die Erwartungen und erreichte zudem einen neuen Bestwert, der einem Wachstum von rund 22 % zum Vorjahresquartal entsprach. Auch beim Gewinn konnte das Unternehmen die Prognosen schlagen: Der bereinigte Gewinn je Aktie auf Non-GAAP-Basis lag bei 0,80 $, auf GAAP-Basis erzielte MARVELL einen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,46 $. Die operative Profitabilität blieb stabil. Die GAAP-Bruttomarge erreichte rund 51,7 %, während die bereinigte Marge knapp 59 % betrug.
Im gesamten Geschäftsjahr erzielte MARVELL einen Rekordumsatz von 8,195 Mrd. $, der laut Unternehmensangaben hauptsächlich durch die starke Nachfrage nach KI-Lösungen angetrieben wurde. Auch die Design-Aufträge haben im Geschäftsjahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht, der wohl das zukünftige Wachstum weiter beflügeln wird. MARVELL zählt zu den Halbleiterunternehmen, die besonders stark vom KI-Boom profitieren. Während einige klassische Chipsegmente - etwa für Smartphones oder PCs - zuletzt schwächelten, erlebt die Infrastruktur rund um Rechenzentren und KI-Cluster eine Phase außergewöhnlich hoher Nachfrage. Entsprechend positiv fällt auch der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr aus. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt Marvell einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. $ in Aussicht, der bereinigte Gewinn je Aktie auf Non-GAAP-Basis soll etwa 0,79 $ erreichen.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Volker Schulz
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Volker Schulz
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