Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Berichte über eine mögliche vollständige Verschmelzung der Dt. Telekom mit ihrer US-Tochter T-Mobile US schlägt Wellen. Es wäre das Ende der bisherigen Holding-Struktur und würde die weltweite Nummer Eins vor China Mobile im Mobilfunk schaffen. Da wir den Wert in unserem Portfolio führen, hier die ersten Gedanken dazu - kombiniert mit ersten Analystenmeinungen:
Das Hauptargument für die Fusion liegt in der Kapitalmarktlogik. Aktuell wird die Telekom an der Börse mit einem deutlichen Abschlag gegenüber ihrer US-Tochter gehandelt. Investoren bewerten das europäische Geschäft aufgrund regulatorischer Hürden und geringerer Wachstumsraten defensiver.
Durch eine Einheitsaktie könnte dieser „Holding-Abschlag“ entfallen. Die europäischen Assets würden in der Bewertung näher an das Niveau des US-Marktes rücken. Ein integrierter Konzern verfügt über eine massiv gesteigerte Einkaufsmacht. Die Entwicklung einheitlicher Plattformen für 6G oder KI-gestützte Netzsteuerung ließe sich effizienter gestalten. Auf der anderen Seite steht das große Aber:
Regulatorische Hürden und die Notwendigkeit, den Aktionären von T-Mobile US eine beträchtliche Prämie anzubieten, damit diese ein Engagement im europäischen Telekommunikationssektor überhaupt akzeptieren würden, dürfte eine große Herausforderung sein. Der Titel liegt bei uns im Allround Portfolio mit weiterhin soliden Perspektiven - mit oder ohne Fusion.
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Ihr Volker Schulz
Redaktion (www.bernecker.info)
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Waffenruhe im Golf soll verlängert werden. Wir kennen das Spel bereits. Das sorgte gestern nach deutlicheren Rücksetzern im Handelsverlauf nachbörslich für freundliche Tendenzen. Die USA erhöhen den Druck weiter. Mit der Verlegung einer weiteren Flugzeugträgergruppe findet der größte militärische Aufmarsch seit dem Jahr 2003 statt.
Die Lager auf der iranischen Insel Kharg werden zugleich in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten. Ohne Abnehmer muss der Iran die Förderung in den Ölfeldern drosseln oder ganz einstellen. Dies gilt als technisch riskanter Prozess, da die Wiederaufnahme der Förderung bei alten Quellen oft mit dauerhaften Kapazitätsverlusten verbunden ist.
Nachdem der DAX gestern bis knapp 24.000 Punkte nachbörslich abrutschte, startet er in der Frühbörse um 24.320 Punkte.
Unternehmensnachrichten im Fokus:
Deutsche Telekom AG: Erwägt eine vollständige Fusion mit der US-Tochter T-Mobile US Inc. Dies wäre das größte öffentliche M&A-Geschäft der Geschichte.
Lufthansa: Streicht 20.000 Kurzstreckenflüge im Sommerflugplan, um Kerosinkosten zu sparen, die sich seit Kriegsbeginn verdoppelt haben.
United Airlines: Senkte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr aufgrund der hohen Treibstoffpreise.
SpaceX: Plant die Übernahme des KI-Coding-Startups Cursor für 60 Milliarden USD oder eine Zahlung von 10 Milliarden USD für die bisherige Zusammenarbeit.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Medial schlagen die Wellen hoch. Die Argumentation der Kursverdoppleung wird aktuell wie folgt begründet:
Während die Konkurrenz (Philoptics, E&R, Trumpf) oft nur bei einfachen Glasarten (Borosilikat) gute Ergebnisse liefert, beherrscht LPKF mit dem LIDE-Verfahren alle Glaszusammensetzungen – auch die für sog. Advanced Packaging kritischen Aluminosilikat-Gläser. Wettbewerber scheitern oft an spezifischen optischen Eigenschaften oder veralteten Methoden. LPKF bietet demnach als einziger Anbieter volle Material-Optionalität.
Über 80 % Marktanteil in den Qualifizierungen zeigen, dass Kunden wie SEMCO oder Absolics auf die Prozessreife von LPKF angewiesen sind. Der Burggraben ist der 10-jährige Vorsprung in der Prozessreife. Nicht der Maschinenbauer bestimmt das Glas, sondern der Kunde – und nur LPKF kann jeden Kundenwunsch technologisch bedienen.
Das ganze ist hoch technisch, aber nachvollziehbar. Dennoch ist bis heute auch Fakt, dass dei Großaufträge bislang auf sich warten lassen. Eine Halbierung der Position ist durchaus angebracht.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Georg Sures
Redakteur
In einem Interview mit Redakteur Georg Sures hat Investmentprofi Serge Nussbaumer vom Schweizer Wertpapierhaus Maverix Securities exklusiv für den Bernecker Börsenkompass die aktuellen Perspektiven für den Software-Sektor analysiert und nennt die Aktien, auf die Anleger jetzt setzen sollten.
Das Interview vom 15. April können Sie jetzt auf dem Bernecker Börsenkompass komplett im frei zugänglichen Bereich lesen.
Georg Sures
Redakteur
Der US-Konzern, der pharmazeutische Produkte und Dienstleitungen für das Gesundwesen vertreibt, will seinen Geschäftsbereich Medical-Surgical Solutions (chirurgische Instrumente) schon länger an die Börse bringen. Jetzt hat McKesson eine Minderheitsbeteiligung von 13 % an der Sparte für 1,25 Mrd. $ an die Investmentgesellschaft Apollo Funds verkauft. Der IPO der Sparte (Bewertung 13 Mrd. $) dürfte damit näher rücken. McKesson will sich durch die Ausgliederung stärker auf den Handel mit pharmazeutischen Produkten (Umsatzanteil: 91,3 %) fokussieren.
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Lange war es still um die Aktie. Und kein Wunder - verbindet man mit BLACKBERRY ausgediente Geräte aus den 2000-ern. Doch: QNX, ein Geschäftsbereich von BLACKBERRY, baut seine Zusammenarbeit mit NVIDIA weiter aus und das ist reiner Treibstoff für die Aktie. Ziel der Kooperation ist es, die Entwicklung sicherheitskritischer Edge-KI-Systeme der nächsten Generation zu ermöglichen und so KI-gestützte Anwendungen in regulierten Bereichen wie Robotik, Medizintechnik und Industrie umzusetzen. Die vertiefte Zusammenarbeit knüpft an bestehende Projekte beider Unternehmen an und überträgt bewährte Technologien nun verstärkt auf weitere Branchen. Für BLACKBERRY geht es zweistellig nach oben. Wow!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
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