Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Dafür will der Halbleiterzulieferer bis zu 45 Mio. € investieren, aber der Standort steht noch nicht fest. Konzernchef Frick sagte dem Handelsblatt, wichtig sei die Nähe zu Hochschulen. Das Projekt ist Teil einer Innovationsoffensive. Bereits beim Kapitalmarkttag im November hatte SUSS angekündigt, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 9 % des Umsatzes 2024 in den kommenden Jahren auf 11 % zu erhöhen. Das Unternehmen verkauft unter anderem Bonder, Belacker sowie Anlagen zur Reinigung von Masken für die Belichtung. Zusätzlich baut SUSS neue Felder wie Hybrid-Bonding aus. Bis 2030 stellt Frick ein jährliches Wachstum von 9 bis 13 % in Aussicht, was 750 bis 900 Mio. € Umsatz bedeuten würde. Parallel sollen Vertriebs- und Verwaltungskosten auf höchstens 12 % sinken und die operative Marge auf 20 bis 22 % steigen. JEFFERIES nennt den Plan realistisch, DEUTSCHE BANK sieht einen konsistenten Fahrplan, betont aber die Notwendigkeit der strikten Umsetzung. Die Aktie notiert nach über 40 % Minus seit dem Hoch 2024 mittlerweile bei gut 40 € und bleibt volatil nach der Prognosesenkung im Oktober 2025. Seit dem Kapitalmarkttag im November strebt der Kurs aber wieder nach oben. 

 

Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie hier. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Im Zusammenhang USA-Venezuela ist heute der Blick auf Lateinamerika gerichtet. Das brachte die Aktie des E-Commerce-Konzerns MERCADOLIBRE (Sitz: Montevideo; ursprünglich argentinisch) mit + 10 % an die Nasdaq-Spitze. Vom Allzeithoch 2.645,22 $ Anfang Juli war der Titel bis Mitte November um 28 % auf 1.897 $ abgerutscht.

Ein weiterer Spitzenreiter in den USA ist heute LAM RESEARCH. Die Aktie des Ausrüsters der Halbleiterindustrie kletterte an der eigenen Fahnenstange weiter nach oben.

Mehr zu den Gewinnern der US-Börsen in der morgigen Bernecker Daily.

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
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Technisch muss die Marke 33,60 € fallen. Dann läuft die nächste Etappe bis ca. 38 €. Auf der Kapitalseite plant die Bank, die CET1-Quote stabil bei 13,5 bis 14 % zu halten. Ab 2026 soll die Ausschüttungsquote auf 60 % steigen, was höhere Dividenden und Aktienrückkäufe ermöglicht und die Kapitalrendite zusätzlich unterstützt. Bis 2028 gilt die Messlatte einer Eigenkapitalrendite von 13 %. Kern der Strategie ist ein Umsatzwachstum von rund 5 Mrd. €, das vor allem über den Ausbau der Global-Hausbank-Strategie in den Bereichen Asset Management, Zahlungsverkehr und Advisory erreicht werden soll. Rund 2 Mrd. € des Wachstums sollen dabei aus dem Heimatmarkt Deutschland kommen, gestützt durch fiskalische Impulse, Reformen und langfristige Investitionen. Parallel setzt das Management auf eine deutliche Effizienzsteigerung mit dem Ziel, die Cost-Income-Ratio auf unter 60 % zu senken, getragen von etwa 2 Mrd. € Brutto-Kosteneinsparungen durch Automatisierung, Prozessvereinfachung sowie verstärkten Einsatz von Digital- und KI-Plattformen. Kurse über 40 € sind eine Zeitfrage. 

 

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Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur

Nach den Ereignissen am Wochenende in Venezuela, bringen sich die Investoren für das marode Land in Stellung. Die Ölindustrie wird die Szenerie anführen. Wir werfen einen Blick auf die Protagonisten und sagen, warum das für Deutschland Chancen birgt. Zunächst einen Blick auf das, was schon klar ist. Danach ein paar Fakten, die momentan kaum diskutiert werden, am Markt aber schon Wirksamkeit entfalten.

Schon fragen sich einige, warum der DAX eine neues Allzeithoch markiert hat und sich als so robust erweist, obwohl die Stimmung doch so schlecht ist. Die Antwort ist komplex aber wir scheuen uns nicht, die Sachlage beim Namen zu nennen. Das lesen Sie bei uns im Bernecker Börsenkompass bei unserem Partner Finanzen100 heute Nachmittag. Weil es so spannend ist, lassen wir der größten Teil frei zugänglich für unsere Leser. Kicken Sie einfach hier...

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Nachdem das US-Militär Nikolas Maduro festgenommen und entmachtet hat, erwarten viele Beobachter einen Investitionsboom in Venezuela. Das dürfte sich als komplizierter erweisen als es jetzt dargestellt wird. Wir widmen uns heute Nachmittag der Gemengelage und schauen heute früh auf das, was belastbar vorliegt. Und das ist klar positiv: 

Der DAX ist freundlich in das neue Börsenjahr gestartet. Am Freitag gab es einen moderaten Zugewinn von knapp 50 Punkten, heute früh kommen weitere 120 Punkte hinzu und der DAX steigt weiter. Das Allzeithoch ist nur noch 20 Punkte entfernt. Damit setzt sich die freundliche Tendenz aus dem Dezember weiter fort. 

Das deutsche Börsenbarometer hatte im Dezember die Wall Street outperformt. Was in der ersten Jahreshälfte galt, hat sich im Dezember wiederholt. Unterm Strich hat der DAX die US-Indizes auch auf Jahressicht geschlagen und für die nächsten Monate spricht einiges dafür, dass das so bleibt.

 

Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie hier. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link hier

Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur

Die Entmachtung des Despoten Maduro in Venezuela ist zu begrüßen. Die teils kritischen Stimmen aus Europa (Stichwort Völkerrechtsbruch) sind überflüssig. Das war bei Saddam Hussein, Gaddafi, Milosevic und teilweise auch bei Assad nicht anders. Dass solch ein Despot der übelsten Sorte verschwindet, ist humanitär wie moralisch positiv. Was bedeutet das für die Börse?

Venezuela hat enormes Potenzial mit den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt (300 Mrd. Barrel). Saudi Arabien folgt mit 260 Mrd. Barrel. Aktuell produziert das Land aber nur 700.000 bis 800.000 Barrel pro Tag. In Spitzenzeiten waren es mehr als 3 Mio. Barrel pro Tag (Saudi Arabien aktuell um 10 Mio. Barrel pro Tag). 

Wird die ökonomische & politische Blockade (Sanktionen) nun gelöst, erhöht das mittel- bis langfristig das Ölangebot, was aber nicht von heute auf morgen funktionieren wird, da Technologie und Ausrüstung verrottet sind. Daraus kann also ein neuer Capex-Trend resultieren.

Wer profitiert zuerst? Die Ausrüster. Mehr dazu in der Bernecker Daily (https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=37) am Montag und im Aktionärsbrief (https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=28) am Mittwoch ab 15 Uhr.

Ihr Volker Schulz

 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Unangenehme Nachfragen von Reuters: Die Nachrichtenagentur berichtete über Rechercheergebnisse im Zusammenhang mit sogenannten Scam-Ads. META PLATFORMS habe demnach das Erkennen betrügerischer Anzeigeninhalte durch verschiedene Regulierungsbehörden bewusst erschwert. Mit internen Handlungsanweisungen (zusammengestellt als "playbook") sei sichergestellt worden, dass Anzeigenumsatz im Großmaßstab weiterhin erzielt werden konnte. Reuters gab an, die benötigten Hinweise auf solche Praktiken seien über einen längeren Zeitraum gesammelt worden.

Eine Replik durch META hingegen ist als klares Dementi konkreter Vorwürfe zu verstehen. Im heutigen US-Handel hat die Aktie des Unternehmens aktuell 2,1 % nachgegeben.

Die Bewertung wirkt im Mag-7-Maßstab noch eher moderat. Der Börsenwert von 1,63 Bio. $ entspricht dem ca. 8-fachen Umsatz, weiterhin gilt ein Forward-KGV 22 bei knapp unter 40 % Nettomarge sowie 42 % Eigenkapitalrendite. Auf Sicht von 3 Monaten ist META PLATFORMS schwächster Wert unter den Magnificient 7 (- 11 %). 

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
Kupfer liefert im langfristigen Chart das nächste Signal. Jahrelange Widerstände purzeln. Price Discovery bedeuet ab jetzt fehlende Orientierungspunkte nach oben. Strukturell lieg Kupfer im Angebotsdefizit. Unsere empfohlenen Kupferminen...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Zum Jahresende hin ist das Allround-Portfolio wie avisiert zunehmend in Schwung gekommen. Die Jahresperformance betrug letztlich...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
Das Portfolio schloss das Jahr 2025 mit einem Plus von 30,4 % (Schlussdepot s.u.) und startet heute Morgen mit grünen Vorzeichen in das neue Jahr.  Der CEO von SK Hynix meldete sich zu...

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