Bernecker Newspilot
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Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
STMicro liefert in den kommenden Jahren verschiedene Halbleiter für AMAZONs Cloud-Sparte AWS. Bestandteil der Vereinbarung ist ein aktienbasiertes Element: STMicro begab AWS-Optionsscheine zum Kauf von bis zu 24,8 Mio. Aktien. Die Tranchen sind an Zahlungen für gelieferte STMicro-Produkte gekoppelt. AWS kann die Optionsscheine über sieben Jahre hinweg zu 28,38 $ je Aktie ausüben, was einem potenziellen Gegenwert von gut 700 Mio. $ entspricht. STMicro hatte erst Ende Januar einen überraschend starken Quartalsausblick genannt, gestützt durch Rechenzentrumschips und erste Erholungssignale in der Unterhaltungselektronik. Fazit: Der AWS-Deal erhöht die Visibilität und stärkt die KI-Story von STMicro, bindet den Konzern aber enger an die Investitionszyklen eines Großkunden.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 07.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
- Bitcoin: 80 % Korrektur?
- Banken schütten das Füllhorn aus
- CROWDSTRIKE: Einstiegschance nach Kursrutsch?
- Big Tech und der Capex-Wahnsinn: Die Profiteure unter der Lupe
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Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Jens Brahm
Redakteur
Die Wall Street entwickelte sich gestern uneinheitlich. KI und BigTech tendierten mehrheitlich leichter. So schlossen sechs der magischen Sieben im Minus, allerdings bei überschaubaren Abschlägen.
Anders sah es bei Finanzwerten und Index-Dienstleistern aus. Hier gab es gestern kräftige Abschläge aus Sorge vor Disruption durch KI. S&P Global, Moodys und MSCI waren etwa betroffen. Grund ist Hazel AI, ein KI-Finanz-Assistent, dem manche zutrauen, die Branche zu revolutionieren. Also vergleichbar mit der Sorge im Software-Sektor, der sich wiederum gestern erholen konnte. Da drängt sich die Frage auf, wer ist wohl der nächste? Unabhängig davon gibt es auch klare Gewinner des KI-Hypes, z.B.: TSMC Weiterlesen...
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Markus Horntrich
Redakteur
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Prüfung eines Zulassungsantrags von MODERNA für dessen experimentellen mRNA-Grippeimpfstoff mRNA-1010 abgelehnt. Statt in das inhaltliche Prüfverfahren einzusteigen, verschickte die Behörde einen sogenannten "Refusal-to-File"-Brief, mit dem ein Antrag als nicht prüffähig zurückgewiesen wird. Zwar bedeutet das nicht, dass die FDA damit erklärt hat, dass der Impfstoff unsicher oder unwirksam ist. Vielmehr hat sie Aspekte der Studiendokumentation und -ausgestaltung bemängelt. Dennoch ist die aktuelle Weigerung der FDA, den experimentellen Impfstoff zu prüfen, ein empfindlicher Rückschlag für Moderna. Das sieht man heute auch der Aktie an.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Eigentlich sollten die Zahlen zum Jahres- und Konzernabschluss 2025 am 26. Februar veröffentlicht werden. Doch: GERRESHEIMER hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt. Da die Untersuchungen derzeit noch andauern, besteht ein höherer zeitlicher Bedarf für die Erstellung und Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 einschließlich der Korrektur der Vorjahreszahlen. Ein neuer Veröffentlichungstermin ist noch nicht absehbar. Offenbar haben nach den bisherigen Erkenntnissen einzelne Mitarbeiter gegen interne Richtlinien und IFRS-Regelungen verstoßen. Die daraus resultierenden Korrekturen im Konzernabschluss betreffen im Wesentlichen die Erfassung von Umsatzerlösen und die Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Für das Geschäftsjahr 2024 geht GERRESHEIMER auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse der Untersuchungen aktuell von einem zusätzlichen Korrekturbedarf aus. Dieser beträgt voraussichtlich rund 17 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund 19 Mio. Euro beim bereinigten EBITDA, darunter rund 4 Mio. Euro Ergebniseffekt aus der Bewertung von Vorräten. Inklusive der bereits angekündigten Korrekturen von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen ergibt sich damit für die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 aktuell ein Korrekturbedarf von voraussichtlich rund 35 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund 24 Mio. Euro beim bereinigten EBITDA. Das wiederum hat Auswirkungen auf die im Oktober 2025 aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2025. Nach derzeitigem Stand wird der Umsatzrückgang 2025 voraussichtlich am oberen Ende der Prognosespanne von -4 bis -2 % oder leicht besser ausfallen. Die bereinigte EBITDA-Marge wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich zwischen 16,5 und 17,5 % liegen (zuvor 18,5 bis 19 %). Der bereinigte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich im hohen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen und kann auch negativ werden. Nach den bislang vorliegenden Ergebnissen erwartet GERRESHEIMER im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. Euro. Unter anderem handelt es sich hierbei um Wertminderungen der Vermögenswerte des Werkes GERRESHEIMER Moulded Glass Chicago Inc. in den USA, das als eine der Maßnahmen der Transformationsinitiative zum Ende des Geschäftsjahres 2026 geschlossen wird. Das hört sich alles nicht so prickelnd an. Die Aktie geht daher auch in den Keller.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
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