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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für DHL von 56,50 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Grund: Man sieht nun einen klareren Wachstumskurs für die DHL Group. Und: Man geht davon aus, dass die Markterwartungen weiterhin getoppt werden. Mit der operativen Ergebnisprognose für das zweite Quartal liegt man laut eigenen Angaben um 5 % über dem Konsens und das, wo die Aktien angesichts der Gewinnaussichten bis 2029 attraktiv bewertet sind. Für die gelbe Aktie liegt der Hebel heute auf Grün!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Der britische Einzelhandelskonzern erhöht seinen Einfluss auf den australischen Sport- und Schuhhändler Accent Group. Das Unternehmen von Mike Ashley hat ein öffentliches Übernahmeangebot für die ausstehenden Aktien vorgelegt. Der Konzern hält bereits 22,9 % der Anteile und bietet 0,65 australische Dollar je Aktie in bar. Das Angebot beinhaltet keinen Übernahmeaufschlag.

Die Offerte bewertet die noch ausstehenden rund 77 % der Accent-Anteile mit etwa 166 Mio. Pfund. An der Börse wurde das Angebot jedoch skeptisch aufgenommen. Die Aktie sprang nach Bekanntwerden der Pläne um rund 14 % auf 0,74 australische Dollar und notiert damit deutlich über dem Angebotspreis. 

Hinter dem Vorstoß steckt offenbar mehr als nur eine finanzielle Beteiligung. In den Angebotsunterlagen äußert Frasers ungewöhnlich deutliche Kritik an der strategischen Ausrichtung von Accent. Bemängelt werden unter anderem die Ausschüttungspolitik trotz rückläufiger Gewinne, die Vergütungsstruktur des Managements, die Höhe der bilanzierten Firmenwerte sowie zwei Gewinnwarnungen innerhalb kurzer Zeit. Zudem kritisiert Frasers die reduzierte Expansionsplanung für die Einführung von Sports-Direct-Filialen in Australien.

Nach Angaben von Frasers seien wiederholte Versuche gescheitert, mit dem Vorstand von Accent über diese Themen konstruktiv in den Dialog zu treten. Das Unternehmen begründet die Offerte daher damit, seinen Einfluss auf die strategische Entwicklung erhöhen und die eigene Beteiligung besser schützen zu wollen. Gleichzeitig fordert Frasers eine Vertretung im Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat, die der Größe seiner Beteiligung entspricht.

Die Situation ist nur zum Teil mit dem jüngsten Vorstoß von Frasers bei Hugo Boss vergleichbar. Die Tatsache, dass das Angebot ohne Prämie erfolgt, deutet darauf hin, dass Frasers zunächst seinen Anteil erhöhen und damit seine Verhandlungsposition gegenüber dem Management stärken möchte. 

Bernecker Team
Bernecker Team

Das Rahmenabkommen mit dem Iran hat die geopolitischen Risiken nicht beseitigt, aber den Märkten vorerst etwas Druck genommen. Für Aktien bedeutet das: Die große Entwarnung bleibt aus, eine kurzfristige Erholung ist jedoch möglich - besonders bei Branchen, in denen bereits viel Pessimismus eingepreist ist.

Genau deshalb richten wir heute den Blick auf die Automobilindustrie. Hohe Zinsen, schwache Nachfrage, Tarifrisiken, steigende Kosten, die Herausforderungen der Elektromobilität und die Konkurrenz aus China haben die Branche in den vergangenen Jahren stark belastet. Gleichzeitig lag der Fokus der Anleger vor allem auf Tesla, Robotaxis, autonomem Fahren und künstlicher Intelligenz.

Wir schauen bewusst woanders hin: auf etablierte Hersteller mit attraktiven Bewertungen, hohen Umsätzen, solidem Cashflow und einer aktionärsfreundlichen Kapitalpolitik. Dort finden sich aktuell drei Unternehmen, die hervorragend zu einem defensiven, aber chancenorientierten Value-Ansatz passen.

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Man will den Streaming-Anbieter ROKU für rd. rund 22 Mrd. $ inkl. Schulden übernehmen....

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Man will sich mindestens 20 Mrd. $ über mehrere Anleiheemissionen sichern. Die Platzierung der...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur

Die Märkte haben gestern die Einigung zwischen den USA und dem Iran gefeiert. Der DAX überschritt zeitweise wieder die Marke von 25.000 und die Renditen haben zwischen vier und sechs Basispunkten verloren. Rohöl der Sorte Brent hat bis auf ca. 82,40 € nachgeben. Auf diesem Niveau hatte Brent zuletzt Anfang März notiert.

Der Dow Jones Industrial stieg um 0,9 % auf 51.671 Punkte und erreichte ein Rekordhoch. Der S&P 500 gewann 1,65 % auf 7.554 Punkte. Der Nasdaq 100 zog um 3,06 % auf 30.544 Punkte an.

Das Abkommen bleibt politisch fragil. Die Öffnung der Straße von Hormus gilt als zentraler Punkt. Iran soll eine Öffnung der Meerenge zugesagt haben. Im Gegenzug hebt die US-Regierung die Seeblockade iranischer Häfen auf. Das Misstrauen bleibt aber hoch.

An der Wall Street profitierten vor allem Fluggesellschaften und Technologiewerte. American Airlines stiegen um 3,2 %. Delta Air Lines legten um 1,2 % zu. Boeing gewann 4,5 %. Ölwerte standen dagegen unter Druck. Chevron verloren 3,6 %. Exxon Mobil gaben ebenfalls nach.

Bei den Technologiewerten standen KI-Fantasie und Halbleiterwerte im Fokus. Micron Technology sprangen um fast 11 % hoch. Western Digital gewannen gut 16 %. SpaceX setzten ihren starken Börsenstart fort und stiegen um fast 20 % auf 192,50 $.

Aber die Party sollte nicht zu ausschweifend gefeiert werden, denn faktisch handelt es sich lediglich um eine sechzigtägige Verlängerung des Waffenstillstandsabkommens. Zudem wurde bisher die gesamte Thematik des Atomprogramms außen vor gelassen, also genau der Themenkomplex, weshalb USA und Israel den Krieg eigentlich begonnen hatten. Dennoch überwiegt erst einmal die Erleichterung, auch wenn viele Details erst noch verhandelt werden müssen.

Termine stehen heute u.a. folgende an: ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland sowie Baugenehmigungen und Baubeginne in den USA. Zudem meldet Ørsted Q1-Zahlen. 

Sie möchten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und prägnant auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: https://www.bernecker.info/app

Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die britische Investmentbank Barclays hat nämlich das Kursziel für EASYJET angehoben - von 480 auf 570 Pence. Die Einstufung der Aktie belässt die Bank bei "Overweight". Grund für das grüne Licht sind die Ergebnisprognosen für die Geschäftsjahre 2026 und 2027, die Barclays anhob. Darin berücksichtigt wurden die zuletzt gesunkenen Sorgen um die Treibstoffversorgung und optimistischere Buchungssignale des Konkurrenten Wizz Air. Die Aktie kann nun abheben!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
Bernecker Team

Der kräftige Technologie-Squeeze vom Donnerstag hat kurzfristig für Entlastung gesorgt, aber noch keine echte Entwarnung geliefert. Die Bewegung wirkte eher wie das hastige Eindecken zuvor leerverkaufter Positionen als der Beginn einer nachhaltig neuen Aufwärtswelle. Genau deshalb bleiben wir unserer Linie treu: Wir jagen nicht den heiß gelaufenen Zukunftserzählungen hinterher, sondern suchen weiter dort nach Chancen, wo Substanz, Cashflow und Dividendenrendite zusammenkommen. Nach den defensiven Werten der vergangenen Ausgabe öffnen wir heute bewusst das Fenster nach Asien. Dort finden sich einige der klassischen Value-Bastionen, die vom globalen Anlegerpublikum seit Jahren mit einem deutlichen Bewertungsabschlag belegt werden. Heute stellen wir Ihnen in der Termin-Börse daily (KLICK HIER) drei asiatisch geprägte Bluechips vor, die hohe laufende Ausschüttungen, günstige Bewertungen und eine spürbare defensive Komponente miteinander verbinden. 

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
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