Bernecker Newspilot

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Bernecker Team
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Die Märkte proben heute Morgen erneut die technische Erholung im übergeordneten Korrekturtrend. Brent sprang zeitweise über 108 Dollar, während die Rendite zehnjähriger US-Treasuries auf zeitweise 4,95 % (s. Chart) stieg. Heute schauen alle auf die US-Inflationsdaten. Volatilität ist vorprogrammiert. 

Oracle liefert ein robustes KI-Signal. Die Aktie steigt nachbörslich deutlich. Das bereinigte EPS erreichte 1,92 Dollar gegenüber 1,74 Dollar Konsens, der Umsatz stieg um 30 % auf 19,3 Mrd. Dollar. Besonders stark: Cloud-Infrastruktur +121 %, der Auftragsbestand kletterte auf 664 Mrd. Dollar.  

Adobe verlor nachbörslich dagegen rund 2 %, obwohl EPS und Umsatz über den Erwartungen lagen und der Jahresausblick angehoben wurde. Das Problem liegt in den neu erhaltenen wiederkehrenden Umsätzen die über 30 % nachgaben.

Nach der gestrigen EZB-Zinserhöhung auf 2,50 % richtet sich heute alles auf die US-Verbraucherpreise um 14:30 Uhr. Erwartet werden 3,4 % Gesamt- und 2,4 % Kerninflation. Nach dem heißen PPI könnte diese Zahl die Fed-Entscheidung am kommenden Mittwoch maßgeblich bestimmen.

Wir gehen mit angezogener Handbremse ins Wochenende. 

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Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Der Hedgefonds Elliott erwarb ein größeres Paket und fordert DEUTSCHE TELEKOM auf, auf die Fusion mit der US-Tochter zu verzichten und dafür eine höhere Dividende auszuschütten und/oder die Aktienrückkäufe zu erhöhen. Unsere positive Einschätzung vor drei Wochen ist damit unterlaufen. Was tun?

Beugt sich DT. TELEKOM dieser Forderung, ziehen wir uns zurück. Elliott ist dafür bekannt, nachhaltig zu operieren, aber nie im Sinne der Wertschöpfung in einer solchen Firma, sondern lediglich, um einen angemessenen Kursgewinn in überschaubarer Zeit zu erreichen. Dann sind Kursziele von 31/32 € denkbar, mehr nicht. 

Die Alternative lautet: Forciert DT. TELEKOM den Aufbau von Rechenzentren in Deutschland, würden wir unsere Einschätzung korrigieren. Das gilt auch für den evtl. Aufbau einer Chipfabrik. TELEKOM kann dies allein oder mit Partnern, doch auf die Entscheidung und die Größenordnung kommt es an.

In der aktuellen Ausgabe der Actien-Börse analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App    

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 37 u. a.:

- Die Notenbanken stehen vor einer Grundsatzfrage

- INFINEON ist wieder einen Blick wert

- Bei NORDEX muss neu gerechnet werden

- Für DÜRR wird 2027 das Jahr der Wahrheit

- AMADEUS IT mit KI-Hebel

- ACCENTURE: Lichtblicke in Sichtweite?

 

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
ERNST RUSS hebt die...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

HSBC hat die Aktie von Eli Lilly auf „Verkaufen“ eingestuft. Zugleich haben die Analysten der britischen Großbank das Kursziel für den US-Pharmatitel aber von 850 und 940 $ angehoben. HSBC ist länger vorsichtig bei Eli Lilly, da die Erwartungen an den boomenden Markt für Medikamente gegen Fettleibigkeit nach Ansicht der Analysten zu hoch sind. Die Eli-Lilly-Aktie steuert unterdessen auf einen Test der Unterstützungen bei 1.109 und 1.079 $ zu.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Aus einem Sanierungsfall wurde ein Vorzeigebank mit strikter Renditeorientierung. In Finanzkreisen wird bereits gemunkelt, dass am anstehenden...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Die Übernahme der All For One Group ist praktisch entschieden: Vinci kontrolliert bereits vor Ablauf der Annahmefrist 83,56 % der Stimmrechte und hat die Mindestschwelle von 75 % plus einer Aktie sicher übersprungen. Nächster Schritt dürfte das Delisting aus dem Prime Standard sein; anschließend bliebe voraussichtlich nur der wenig liquide Hamburger Freiverkehr. Auf einen höheren Preis sollten Anleger nicht spekulieren: Vinci schließt ein Delisting-Angebot oberhalb von 67,50 € ausdrücklich aus. Erreichen die Franzosen je nach Verfahren 90 oder 95 %, rückt der Squeeze-out näher. Fazit: Das Börsenkapitel von All for One endet.

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Das Comeback wird konkreter - auch technisch mit neuem Jahreshoch heute, aber noch weit unter Spitzenkursen aus 2021. Der Chart spricht Bände. Nach Jahren der Enttäuschungen beginnt sich beim niederländischen Spezialisten für...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Passend zum generellen Preisauftrieb steht nachher der EZB-Zinsentscheid an. Erwartet wird, dass die Notenbank den Leitzins (ein zweites Mal in diesem Jahr) auf dann 2,5 % erhöhen wird. Zuletzt hatte die EZB Mitte Juni den Leitzins angehoben und da zum ersten Mal seit September 2023. Der warnende Finger im Hintergrund ist der Preis für Rohöl und Energie, der im Zuge des Iran-Kriegs gestiegen ist und die Inflation nach oben getrieben hat.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Die FDA hat Sevabertinib beschleunigt als Erstlinientherapie für...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Märkte stehen weiter auf dünnem Eis im September. Ein fester Nikkei heute Morgen (Nontenbank-Äußerungen hilft dem DAX wenig. Die Kombination aus hohen Ölpreisen, steigenden Zinsen, tiefen Cashquoten der Fondsmanager (3,5 %), einem starken Yen (Stichwort Rückabwickelung von Carry-Trades / s. Chart) und hoch gehebelten Märkten trifft am 18. September auf den großen Verfall, wo Optionen über 9,6 Bio. $ fällig werden.

Heute steht der EZB-Entscheid an mit einer ZInserhöhung um 25 Basispunkte, was Konsens ist.

Zahlenseitig wird es nochmal spannend. Adobe und Oracle sind mit Quartalszahlen dran. Das wird den Software-Sektor sicherlich tangieren mit zahlreichen Cross-reads. Relative Stärke zeigt der Halbleitersektor. 

Aktuell muss man nicht nicht den Helden spielen. Es bleibt bei erhöhter Cash-Quote.

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

 

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