Bernecker Newspilot

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Bernecker Team
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Die großen Technologiewerte haben den Markt in den vergangenen Monaten getragen wie ein einziger breiter Stahlträger. Doch auch der stabilste Träger braucht irgendwann eine Entlastung. Genau an diesem Punkt stehen die Börsen jetzt. Die KI-Fantasie ist intakt, aber sie ist an vielen Stellen nicht mehr neu. Sie ist bekannt, eingepreist und teilweise sehr ambitioniert bewertet.

Auffällig ist zudem: Nicht mehr alle Techwerte laufen mit. Während der Nasdaq-Index nach außen noch Stärke zeigt, bröckelt unter der Oberfläche die Marktbreite. Einige frühere Favoriten zeigen bereits relative Schwäche. Genau dort setzen wir an. Wir suchen nicht die stärksten Aktien zum Wetten gegen den Trend, sondern jene Titel, bei denen die technische Verfassung angeschlagen ist, die Bewertung wenig Fehler verzeiht und die fundamentale Geschichte Risse bekommen hat.

Deshalb nehmen wir heute drei Short-Ideen auf einzelne Technologiewerte in den Blick. Das ist keine Wette gegen Innovation, keine Wette gegen Künstliche Intelligenz und auch keine grundsätzliche Absage an den Technologiesektor. Es ist eine taktische Spekulation darauf, dass überdehnte Erwartungen, hohe Bewertungen und erste Gewinnmitnahmen kurzfristig zu einer fälligen Korrektur führen können. Diese und viele weitere Ideen gibt es in der Termin-Börse daily, im Abo oder Einzelabruf (KLICK HIER).

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Die Aktie des Halbleiterausrüsters erhielt...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die neue Woche startet mit einem klaren Signal vom Ölmarkt. Brent fällt unter 80 Dollar je Barrel. Teherans permanente Drohungen wie zuletzt am Wochenende werden registriert, aber nicht als Basisszenario gehandelt, was richtig ist. Iran verliert für die tägliche Preisbildung an den Märkten weiter an Gewicht.

Die jüngsten Signale aus der Schweiz bestätigen das. Irans Außenminister Abbas Araghchi meldete nach den Gesprächen mit den USA „major progress“. Unter Vermittlung Katars und Pakistans soll ein Mechanismus zur Deeskalation im Libanon entstehen. Gleichzeitig wurden mögliche Erleichterungen für iranische Öl- und Petrochemieexporte, die Freigabe eingefrorener Gelder und ein Wiederaufbauprogramm genannt.

Damit wird Inflationsdruck von den Märkten genommen, was die Renditen am langen Ende in den letzten drei Wochen trotz falkenartiger Äußerungen der Notenbanken gedrückt hat. Gleichzeitig bleibt die Gewinndynamik der Unternehmen robust, wobei die US-Unternehmen hier die mit Abstand höchste Dynamik präsentieren. Damit ist die Ausgangslage für die Aktienmärkte weiter positiv.

Die asiatischen Märkte präsentieren sich folglich heute robust. Technologieaktien führten die Gewinne dabei weiter an:

LG-Aktien in Südkorea stiegen kräftig. Es geht um Kooperationen mit Nvidia in den Bereichen Physical AI, Robotik, KI-Infrastruktur.

Auch der DAX startet in der Frühbörse freundlich um 25.050 Punkten. 

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

 

 

 

 

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

Wann kommt der erste Rücksetzer bei SpaceX?

Der glückliche Start mit ersten Kursen um 190/210 $ in den ersten Tagen rechtfertigt eine Denkpause. 4,2 % Freefloat sind extrem wenig. Also wird vereinzelt Kasse gemacht werden, aber ohne nachhaltige Wirkung. Mithin sind die kommenden zwei bis drei Wochen schlicht abzuwarten. Der ganze Börsengang ist damit erfolgreich verlaufen. Darin allein liegt die Arbeit der begleitenden Banken. 

BMW nach der Gewinnwarnung antizyklisch kaufen?

Der Absturz von BMW um rund 10 % in drei Tagen ist eine negative Überraschung. Der Vorgänger des aktuellen Chefs (seit einer Woche im Amt) lieferte eine typische Überraschung derart, dem Nachfolger eine gute Startbasis vorzulegen. Ursache dafür ist das China-Geschäft. Kurse um 60/62 € sind ein glatter Kauf mit der tiefsten Gewinnbewertung, die es für BMW jemals gab.

Wieder mehr US- statt Europa-Aktien kaufen?

Die Wall Street ist nun mal der Leitbulle. Die Wechselwirkungen von der Wall Street nach Europa für Anlagekapital der Großanleger sind eine fromme Mär. Dafür steht allein der Unterschied in der Größenordnung. Der S&P 500 hat akt. einen Marktwert um 64/70 Bio. Dollar oder 59 Bio. Euro. Alle Europäer zusammen bringen es auf etwa 8/9 Bio. Dollar inkl. London. Der DAX allein schafft etwa 2,2 Bio. Euro inkl. MDAX. Daran allein ist sichtbar, dass größere Kapitalbewegungen via Atlantik kein ernsthaftes Thema sind.  

Weitere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen Actien-Börse Nr. 25/2026. Zur Info-Seite geht es mit einem KLICK HIER.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Das Wallstreet Journal schlidert heute klassische Spätphasen-Merkmale für den KI-Sektor: Börsengewinne prägen inzwischen den Alltag in Taiwan (TSMC), Südkorea (SK Hynix, Samsung) und Japan (Kioxia - s. Aktionärsbrief...

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Bernecker Team
Bernecker Team

Die Analysten von Jefferies blicken mit hoher Spannung auf den 25. Juni, wenn Take-Two Interactive die Vorbestellungen für Grand Theft Auto VI freischaltet. Neben einer neuen Marketingoffensive und einem weiteren Trailer erwarten die Experten...

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Die Aktie der großen Unternehmensberatung ACCENTURE gab gestern 18 % nach und beschleunigte damit den negativen KI-Kurs. Auslöser waren Berichte (Financial Times) über rückläufige Auftragsvolumina. CEO Julie Sweet hingegen betonte, dass die Kunden ihre Budgets für Beratung lediglich nicht erhöhen. 

Bemühungen um eine Erweiterung des Geschäftsmodells, etwa in Sachen Cybersicherheit, sind aus Analystensicht noch nicht überzeugend. Ähnlich wie Software, benötigt auch die Beraterbranche einen neuen Ansatz. Solange das neue „Narrativ“ nicht gefunden ist, bleiben auch die üblichen charttechnischen Argumente (Rebound nach Halbierung etc.) weitgehend wirkungslos. Daher ist ACCENTURE momentan noch kein Kandidat für einen Turnaround.

Helmut Gellermann

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Finanzwerte führen den Markt an. Auffällig viele Banken und Versicherer markieren neue Jahreshochs. Der Sektor profitiert von der Erwartung, dass die Notenbanken angesichts hartnäckiger Inflationsrisiken länger an einem...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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SpaceX hat beim Börsengang zwar einen historischen Kapitalzufluss erzielt, doch die neue Anleihe wirft unbequeme Fragen auf. Inklusive vollständig ausgeübtem Greenshoe nahm der Konzern brutto rund 85,7 Mrd. $ ein. Das ist eine Dimension, die normalerweise jahrelang finanziellen Spielraum schaffen sollte. Nur wenige Tage nach dem IPO-Abschluss bereitet SpaceX laut Bloomberg aber offenbar eine Anleihe über mehr als 20 Mrd. $ vor. Dabei geht es den Berichten zufolge nicht um akute Liquiditätsnot, sondern vor allem um Refinanzierung. Der Bond soll eine 20-Mrd.-$-Brückenfinanzierung ersetzen, die bis September 2027 läuft und einen großen Teil der langfristigen Schulden ausmacht.

Trotzdem bleibt der Vorgang erklärungsbedürftig. Wer kurz nach dem größten IPO der Börsengeschichte erneut den Kapitalmarkt anzapft, signalisiert enorme Kapitalbedürfnisse. SpaceX finanziert nicht nur Raketen, Starlink und Satelliten. Der Konzern muss auch alte Schulden ordnen und seine Bilanz für den öffentlichen Markt aufstellen. Eine langfristige Anleihe kann günstiger und planbarer sein als ein kurzfristiger Bankkredit. Sie zeigt aber auch, dass das IPO nicht automatisch eine schuldenfreie Wachstumsgeschichte geschaffen hat.

Für Anleger ist das ein weiteres Warnsignal. Die Börse feiert SpaceX als Plattform aus Raumfahrt, Kommunikation und KI. Die Finanzierungsstruktur zeigt jedoch einen Konzern mit gewaltigem Investitionshunger und erheblicher Verschuldung. Zusätzlich belastend ist die außerordentlich hohe Bewertung (KUV: 130), der niedrige öffentlich handelbare Free-Float von unter 5 % sowie die Stimmrechtsmacht von Elon Musk mit 84,3 %.

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Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Wir führen momentan 35 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 83%. In dieser Woche haben wir einen Newsbeitrag gebracht, einen Nachkauf vorgenommen, zwei Stops und ein Ziel angepasst, eine Einstufung geändert, einen Marktkommentar veröffentlicht und ein Kauflimit platziert. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop & Go.

https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauflimit-ein-nachkauf-ein-marktkommentar-und-zwei-stops_H1426051299_6799581/

 

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