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FB-Tipp MLP hebt Prognose deutlich an

<p>Nach einer starken Gesch&auml;ftsentwicklung <a href="https://www.eqs-news.com/de/news/ad-hoc/mlp-se-mlp-konzern-erwartet-fuer-q3-2026-ein-ebit-deutlich-ueber-vorjahreswert-und-erhoeht-ebit-prognose-fuer-gesamtjahr-2026-auf-110-bis-120-mio-euro/550e6576-146f-429d-bd96-84996b7c1960_de" target="_blank" rel="noopener">erh&ouml;ht MLP die EBIT-Prognose f&uuml;r 2026</a> von bislang 100 bis 110 Mio. &euro; auf 110 bis 120 Mio. &euro;. Treiber sind vor allem &uuml;berraschend hohe erfolgsabh&auml;ngige Verg&uuml;tungen im Verm&ouml;gensmanagement: Diese erreichen im Q3 rund 21 Mio. &euro; nach lediglich 2,8 Mio. &euro; im Vorjahr und sind zu einem hohen Anteil ergebniswirksam. Entsprechend erwartet MLP f&uuml;r das dritte Quartal ein EBIT deutlich oberhalb der 18,3 Mio. &euro; aus Q3 2025. Zus&auml;tzlichen R&uuml;ckenwind liefern das gestiegene betreute Verm&ouml;gen sowie h&ouml;here Zinsen. Damit gewinnt die Ergebnisdynamik deutlich an Fahrt. Die vollst&auml;ndigen Q3-Zahlen folgen am 12. November.</p> <p>Die Prognoseanhebung hatte Kollege Lars Winter im gestern erschienenen Frankfurter B&ouml;rsenbrief rechtzeitig avisiert. Wer der Empfehlung gefolgt ist, liegt heute bereits im Plus.</p> <p>&nbsp;</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>&nbsp;</p>

Chart des Tages: Ist die Eisenbahn das Vorbild für den KI-Boom? Hoffentlich ...

<p>Die Debatte um eine m&ouml;gliche KI-Blase hat eine interessante historische Perspektive. Die Bank of America vergleicht die heutige Marktkonzentration der &bdquo;AI Big 10&ldquo; &ndash; Magnificent 7 plus Broadcom, AMD und Micron &ndash; mit fr&uuml;heren Spekulationsphasen. Das Ergebnis: Mit inzwischen rund 42 % der US-Marktkapitalisierung hat KI die typischen historischen Extremwerte bereits erreicht. Nifty Fifty (40 %), Internetblase (41 %), Japan (44 %) und die Boomsektoren der &bdquo;Roaring Twenties&ldquo; (36 %) drehten s&auml;mtlich in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung um 40 %. Die gro&szlig;e Ausnahme waren die Eisenbahnen, die 1881 erst bei 63 % ihren H&ouml;hepunkt erreichten.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/Screenshot 2026-10-02 150646.png" alt="" width="650" height="382" /></p> <p>Wenn KI die Eisenbahn des 21. Jahrhunderts ist, k&ouml;nnte der Boom noch Luft haben. Auch beim Investitionszyklus ist die heutige Euphorie noch nicht beispiellos. Die KI-Investitionen erreichen laut BofA derzeit etwa 3,5 bis 4 % des US-BIP, w&auml;hrend der Eisenbahnbau in seiner Spitze rund 5 % verschlang. Zudem gibt es einen wichtigen Unterschied: W&auml;hrend der massive Ausbau der Eisenbahnkapazit&auml;ten damals die Frachtraten unter Druck setzte, steigen die Preise f&uuml;r Halbleiter derzeit kr&auml;ftig. Die Monetarisierung der knappen Rechenleistung funktioniert also bislang.</p> <p>Der Eisenbahnboom wurde von fallenden US-Renditen und reichlich verf&uuml;gbarem Kapital begleitet. Sein Ende kam schlie&szlig;lich nicht durch fehlende Nachfrage nach Eisenbahnen, sondern durch Kredit- und Liquidit&auml;tskrisen. &Uuml;bertragen auf KI hei&szlig;t das: Nicht zwingend schw&auml;chere Chipnachfrage muss den Zyklus brechen. Kritischer k&ouml;nnte werden, wenn steigende Finanzierungskosten, Liquidit&auml;tsengp&auml;sse oder Zweifel an der Refinanzierung der gigantischen KI-Investitionen auftreten.</p> <p>Die Konzentration allein beweist noch keine unmittelbar platzende KI-Blase. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Capex, Preisen, Zinsen und Kreditliquidit&auml;t.&nbsp;</p>

JULIUS BAER GRUPPE: Aktienrückkauf angekündigt.

<p><strong>Die auf Verm&ouml;gensverwaltung spezialisierte schweizerische Bank k&uuml;ndigte heute an, ein neues Aktienr&uuml;ckkaufprogramm mit bis zu 600 Mio. CHF Volumen zu starten sowie die Aussch&uuml;ttungspolitik abzu&auml;ndern.</strong> Nach beh&ouml;rdlicher Bewilligung und Beschluss des Verwaltungsrats der Bank erscheint der Weg f&uuml;r die Ma&szlig;nahme frei. Der Start soll im Lauf der n&auml;chsten Wochen erfolgen, die Ma&szlig;nahme soll l&auml;ngstens ein Jahr in Anspruch nehmen.&nbsp;</p> <p><strong>F&uuml;r die Kapitalaussch&uuml;ttungspolitik ist beabsichtigt, weiterhin 40 bis 60 % des IFRS-Konzerngewinns als Dividende auszuzahlen - Ziel sei eine "progressive Dividende".</strong> Das weitere Ziel einer CET1-Kapitalquote von 15 % gilt weiterhin.&nbsp;</p> <p><strong>Im Chartvergleich europ&auml;ischer Banken (Auszug abgebildet) liegt die schweizerische Bank im unteren Drittel.</strong> Der Start des R&uuml;ckkaufs sollte dazu f&uuml;hren, im Performance-Ranking einige Pl&auml;tze aufzuholen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Heidelberg Materials: Sind die Erwartungen schon tief genug?

<p>Bei Heidelberg Materials k&ouml;nnte das dritte Quartal zum Befreiungsschlag werden. Nach den vorsichtigen Aussagen zu steigenden Kosten f&uuml;rchtet der Markt weitere Gewinnk&uuml;rzungen oder sogar eine zweite Prognosesenkung. Die UBS h&auml;lt dieses Szenario inzwischen f&uuml;r weitgehend eingepreist. F&uuml;r Q3 werden 6,3 Mrd. &euro; Umsatz erwartet, 2 % &uuml;ber Konsens und 9 % &uuml;ber Vorjahr. Organisch sollen die Erl&ouml;se um 5 % steigen &ndash; getragen von rund 2 % mehr Volumen und 3 % h&ouml;heren Preisen. Das bereinigte EBITDA d&uuml;rfte mit 1,58 Mrd. &euro; zwar knapp unter Konsens, aber 5 % &uuml;ber Vorjahr liegen.&nbsp;&nbsp;</p> <p>Trotz h&ouml;herer Energie- und Inputkosten funktionieren Volumen und Preissetzung. Zudem drehen W&auml;hrungseffekte ins Positive, w&auml;hrend Zuk&auml;ufe zus&auml;tzlichen R&uuml;ckenwind liefern. Damit erscheint die EBIT-Guidance von 3,4 bis 3,65 Mrd. &euro; zunehmend abgesichert; die UBS kalkuliert mit 3,48 Mrd. &euro;.&nbsp;&nbsp;</p> <p>F&uuml;r 2027 erwartet die UBS einen EBIT-Anstieg um 10 % auf 3,64 Mrd. &euro;, die Marge soll von 14,5 auf 15,1 % steigen. Gleichzeitig d&uuml;rfte die Nettoverschuldung deutlich sinken.&nbsp; Damit f&auml;llt die Bewertung auf ein 2027er-KGV von unter 10. Bleibt die Prognose wie sie ist, r&uuml;ckt das Gewinnwachstum 2027 in den Fokus, was der Aktie Spielraum nach oben gibt.</p> <p>&nbsp;</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

Für Bernecker-Abonnenten: Trading-Chance beim NZD-USD-Währungspaar

<p>Beim Neuseeland-Dollar zeichnet sich eine interessante Chance ab. Das W&auml;hrungspaar NZD/USD ist von rund 0,595 Ende August auf aktuell etwa 0,561 zur&uuml;ckgefallen und notiert damit nahe den Tiefst&auml;nden seit November 2025. Ausl&ouml;ser war weniger eine fundamentale Schw&auml;che Neuseelands als vielmehr die breite Dollar-St&auml;rke im September.</p> <p>Fundamental spricht einiges f&uuml;r den Kiwi. Die Inflation liegt mit 4,1 % deutlich &uuml;ber dem Zielkorridor der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) von 1 bis 3 %. Der Spielraum f&uuml;r eine schnelle geldpolitische Lockerung ist damit begrenzt. Vielmehr steht im Dezember eine weitere Zinserh&ouml;hung um 25 Basispunkte im Raum. Gleichzeitig pr&auml;sentiert sich die Konjunktur robuster als gedacht: Das BIP-Wachstum im zweiten Quartal &uuml;bertraf sowohl die Markterwartungen als auch die Prognosen der RBNZ, zus&auml;tzlich wurden die vorherigen Quartale nach oben revidiert.</p> <p>Damit trifft eine relativ straffe Geldpolitik auf eine &uuml;berraschend widerstandsf&auml;hige Wirtschaft &ndash; grunds&auml;tzlich eine gute Kombination f&uuml;r die W&auml;hrung. Hinzu kommt die Markttechnik: NZD/USD bewegt sich an einer wichtigen Unterst&uuml;tzungszone, die technischen Indikatoren sind im &uuml;berverkauften Terrain. Das Chance-Risiko-Verh&auml;ltnis f&uuml;r eine technische Erholung ist damit gut.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/NZDUSD.png" alt="" width="650" height="313" /></p> <p>Das Trading-Setup: Long NZD/USD bei rund 0,561 mit Ziel 0,590 und Stopp bei 0,545. Bis zum Kursziel ergibt sich ein Potenzial von gut 5 %, w&auml;hrend das Risiko bis zum Stopp knapp 3 % betr&auml;gt.</p> <p>Als Instrument, um dieses Szenario zu spielen bietet sich folgender <a href="https://www.onvista.de/derivate/Knock-Outs/329090999-FE5AN7-DE000FE5AN79" target="_blank" rel="noopener">Knock-out-Call</a> an:</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/NZDUSD_Derivat.png" alt="" width="650" height="270" /></p> <p>Bitte beachten: Das KO-Zertifikat verf&auml;llt bei Erreichen der KO-Schwelle von 0,5308 USD wertlos. Positionsgr&ouml;&szlig;e entsprechend w&auml;hlen!&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Webinar mit Hans A. Bernecker am 22.10.2026

<p>Webinar mit Hans A. Bernecker: Was wird aus Deutschland &ndash; Rechts wie Links? Was k&ouml;nnte der politische und wirtschaftliche Wandel f&uuml;r Unternehmen und die B&ouml;rse bedeuten?</p> <p>Hans A. Bernecker erl&auml;utert im Rahmen eines rund 90-min&uuml;tigen Webinars seine Sicht. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, ihm in der Live-Fragerunde auch Ihre eigenen Fragen zu stellen (keine Anlageberatung). Also: Weit mehr als 6 Jahrzehnte B&ouml;rsenerfahrung - nutzbar f&uuml;r Ihre Meinungsbildung.</p> <p>Terminplanung: Donnerstag, 22. Oktober 2026, ab 18.00 Uhr<br />Inkl. Live-Fragerunde, Aufzeichnung und Grafiken zum Vortrag<br />Fr&uuml;hbucherpreis bis 18. Oktober: 99 &euro; statt 129 &euro;, jeweils inklusive MwSt.</p> <p>Bitte sichern Sie sich noch heute den Fr&uuml;hbucherpreis und seien Sie am 22.10.2026 dabei. Thematische Schlaglichter und den Link zur Buchungsseite finden Sie hier: <a href="https://www.bernecker.info/webinar-261022" target="_blank" rel="noopener">HIER KLICKEN</a></p>

PORSCHE muss Anleger nicht entschädigen!

<p>Ganze 18 Jahre hat es gedauert, das Kapitalanleger-Musterverfahren zum gescheiterten PORSCHE-Griff nach VW. Und nun ist Recht gesprochen worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil einen Schlussstrich gezogen (Az.: II ZB 21/22). Dabei ging es im Kern um die Frage, ob PORSCHE die tats&auml;chlichen &Uuml;bernahmeabsichten zwischen M&auml;rz und Oktober 2008 gegen&uuml;ber dem Kapitalmarkt verschleiert und dadurch Anleger gesch&auml;digt hatte. Die Kl&auml;ger warfen Porsche in dem Musterverfahren vor, Pl&auml;ne zum Erwerb einer qualifizierten Mehrheit an VW &ouml;ffentlich heruntergespielt zu haben, w&auml;hrend das Unternehmen &uuml;ber komplexe Optionsgesch&auml;fte seinen Einfluss auf den Markt f&uuml;r VW-Stammaktien ausgebaut habe. Nachdem PORSCHE im Oktober 2008 mitgeteilt hatte, direkt &uuml;ber Optionen Zugriff auf insgesamt 74,1 % der VW-Stammaktien zu haben, schoss der Kurs innerhalb weniger Tage in die H&ouml;he - und das in Zeiten der Finanzkrise. Die Ex-VW-Aktion&auml;re machten geltend, sie seien durch irref&uuml;hrende Angaben von PORSCHE gesch&auml;digt worden. Fr&uuml;hverk&auml;ufer hatten ihre VW-Aktien vor Oktober 2008 verkauft, weil sie annahmen, PORSCHE strebe keine Beherrschung von VW an. Auch Leerverk&auml;ufer wurden gesch&auml;digt, weil sie, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, nach dem durch die PORSCHE-Mitteilung ausgel&ouml;sten Short Squeeze ihre Positionen durch R&uuml;ckk&auml;ufe zu stark &uuml;berh&ouml;hten Preisen eindecken mussten. Der BGH stellte nun klar: Zwar kann eine Marktmanipulation grunds&auml;tzlich Schadenersatzanspr&uuml;che wegen vors&auml;tzlicher sittenwidriger Sch&auml;digung begr&uuml;nden. Doch: Im ma&szlig;geblichen Zeitraum war Porsche weder rechtlich noch sittlich verpflichtet gewesen, seine konkreten Absichten beim Beteiligungsaufbau offenzulegen. Auch waren die damaligen Mitteilungen aus Sicht eines verst&auml;ndigen Anlegers nicht grob unrichtig gewesen. Zwar r&auml;umten die Richter ein, dass die Pressemitteilung aus Oktober 2008 m&ouml;glicherweise irref&uuml;hrende Angaben &uuml;ber die tats&auml;chliche Marktsituation der VW-Aktie enthalten hatte.&nbsp; Gleichwohl: Es lag laut BGH kein sittenwidriges Verhalten von Porsche im Sinne von &sect; 826 BGB vor!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: <a href="https://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

IG GROUP heute stark unter Druck.

<p><strong>Das Quartals-Update l&ouml;ste einen Kursverlust von zurzeit knapp 26 % aus.</strong> Der Betreiber von B&ouml;rsen-Handelsplattformen (mehrere Marken, &uuml;ber 1 Mio. Kunden, gelistet im FTSE 100) wird im Q3 voraussichtlich 240 Mio. GBP erl&ouml;sen, 14 % weniger als vor einem Jahr. Hinzu kommt die Korrektur beim erwarteten prozentualen Umsatzplus im Gesamtjahr auf mittel-einstellig. Hinzu kam die Abschw&auml;chung im OTC-Gesch&auml;ft (gehebelte Produkte) und eine von 80 auf 70 % gesunkene Revenue Retention (Umsatzbindung) im Market-Making. Das im Mai in Aussicht gestellte Wachstum wird, dem Update zufolge, verfehlt.&nbsp;</p> <p><strong>Positive Entwicklungen im Quartals-Update waren die Neukundenabschl&uuml;sse (+ 25 %) und eine Zunahme der Kennzahl "aktive Kunden" um 17 %. </strong>Innerhalb der verschiedenen Marken stach die US-Tochter Underdog mit einer starken Entwicklung hervor.</p> <p><strong>Nach Auslaufen heutiger Schock-Effekte</strong> wird die Aktie von IG GROUP zum Spekulationsobjekt f&uuml;r einen Rebound.</p> <p>Helmut Gellermann</p>

Guten Morgen aus der Redaktion

<p>Die sinkenden Anleiherenditen sorgten am Donnerstag f&uuml;r Entspannung an der Wall Street. Der Ausl&ouml;ser daf&uuml;r war die &Auml;u&szlig;erung des stellvertretenden Fed-Chefs Philip Jefferson, dass es noch einige Zeit dauern kann, bis sich beurteilen l&auml;sst, ob weitere Zinserh&ouml;hungen erforderlich sind. Der Dow Jones beendete den Handel daraufhin mit einem hauchd&uuml;nnen Plus bei 50.926 Punkte zu. Der marktbreite S&amp;P 500 toppte das noch und stieg um 0,19 % auf 7.666 Punkte, w&auml;hrend der Technologieindex Nasdaq 100 sogar um 0,31 % auf 30.501 Punkte zulegte.</p> <p>Nordsee&ouml;l der Sorte Brent stieg dagegen um &uuml;ber 4 % auf gut 102 $. Damit signalisiert der Markt auch, dass die Liefermengen beim &Ouml;l weiter anf&auml;llig f&uuml;r eine Eskalation der geopolitischen Lage in der Golfregion bleiben. Bester Wert im S&amp;P 500 war gestern die Aktie von Accenture mit einem Plus von 15,8 %. Die B&ouml;rse honorierte damit die starken Quartalzahlen der Unternehmensberatung. Heute Nachmittag richten sich die Blicke der Anleger auf den monatlichen US-Arbeitsmarktbericht. &Ouml;konomen rechnen im Vorfeld mit einer unver&auml;nderten Arbeitslosenquote von 4,1 %. Vorb&ouml;rslich notiert der Dax rund 0,4 % im Plus.</p> <p>Georg Sures, Redaktion Bernecker</p> <p>Sie m&ouml;chten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz und kompetent &uuml;ber die wichtigsten Tendenzen an den M&auml;rkten informiert werden? Dann empfehle ich die Bernecker-App kostenlos im Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p>

AB-Empfehlung ACCENTURE mit größtem Tagesgewinn der Geschichte

<p>ACCENTURE&nbsp;lieferte heute die passende Antwort auf die zuletzt wachsenden Zweifel am Gesch&auml;ftsmodell: Der IT-Dienstleister &uuml;bertrifft im <a href="https://newsroom.accenture.com/content/4q-full-fy26-earnings/accenture-reports-fourth-quarter-and-full-year-fiscal-2026-results.pdf" target="_blank" rel="noopener">vierten Gesch&auml;ftsquartal die Erwartungen bei Umsatz und Auftragseingang deutlich</a>. Die Aktie springt zum Handelsauftakt um 24 % &ndash; der gr&ouml;&szlig;te Tagesgewinn ihrer Geschichte. Auch Wettbewerber wie Cognizant, EPAM und Globant ziehen kr&auml;ftig an. Der Markt korrigiert damit einen Teil seiner Bef&uuml;rchtung, k&uuml;nstliche Intelligenz k&ouml;nnte klassische Beratungs- und IT-Dienstleistungen zunehmend ersetzen.</p> <p>Die Neubuchungen erreichen 22,2 Mrd. $, rund 11 % mehr als vom Konsens erwartet. W&auml;hrungsbereinigt betr&auml;gt das Wachstum 5 %, trotz anspruchsvoller Vergleichsbasis. Besonders stark f&auml;llt die &Uuml;berraschung bei Managed Services aus: Mit knapp 12,8 Mrd. $ &uuml;bertrifft der Auftragseingang die Erwartungen um rund 18 %. Im Beratungsgesch&auml;ft steigen die Neubuchungen um 6 % auf 9,4 Mrd. $. 141 Kunden mit Quartalsbuchungen von jeweils mindestens 100 Mio. $ untermauern die robuste Nachfrage.</p> <p>Der Umsatz w&auml;chst um 6,3 % auf 18,7 Mrd. $ und liegt damit knapp 4 % &uuml;ber den Sch&auml;tzungen. Alle Branchenbereiche &uuml;bertreffen die Erwartungen; Communications, Media &amp; Technology w&auml;chst mit 10 % besonders dynamisch. Die ausgewiesene operative Marge steigt von 11,6 % auf 15,3 %. Beim Mittelzufluss bleibt allerdings ein Schwachpunkt: Der freie Cashflow sinkt um 25 % auf 2,85 Mrd. $.</p> <p>F&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2027 stellt Accenture ein w&auml;hrungsbereinigtes Umsatzplus von 3 bis 6 %, einen Gewinn je Aktie von 14,39 bis 14,81 $ und eine operative Marge von 15,9 bis 16,1 % in Aussicht. Der freie Cashflow soll 11 bis 11,8 Mrd. $ erreichen; mindestens 9,5 Mrd. $ sollen an die Aktion&auml;re zur&uuml;ckflie&szlig;en. Bloomberg Intelligence sieht Spielraum, die Konsenserwartungen auch ohne breite Erholung der frei verf&uuml;gbaren IT-Budgets zu &uuml;bertreffen.</p> <p>Auf den Quartalstermin hatten wir in AB 37/2026 dezidiert hingewiesen. Am 14. Oktober wird ACCENTURE auf dem Investorentag erl&auml;utern, ob KI mehr neues Beratungsgesch&auml;ft schafft, als sie im klassischen Gesch&auml;ft verdr&auml;ngt. Mit einem 2027er-KGV von 15 liegt die Aktie noch immer ca. 60 % unter ihrem 5-Jahresschnitt.</p> <p>&nbsp;</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>&nbsp;</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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