<p><strong>KI-Agenten benötigen eigene Identitäten und Zugriffsrechte - Identity Security wird ab 2027 für die Cybersecurity-Szene mit Namen wie CROWD­STRIKE, PALO ALTO und Co. zum Wachstumstreiber.</strong> In Branchenkreisen werden bei Agentic Identity-Lösungen MICROSOFT und OKTA die besten Chancen zugeschrieben. OKTA ist im Sektor der günstigste Spezialist mit einem zuletzt bestehenden Vertragsvolumen (Remaining Performance Obligations) von 4,9 Mrd. $ (+ 17 %) bei für 2027 (per 31.01.) erwarteten Umsätzen von 3,2 Mrd. $ im Gesamtjahr. Identity Security ist bislang eine reine Zusatzfantasie, die sich ab dem kommenden Jahr materialisiert. Die Aktie ist im Branchenvergleich zwar ausbaufähig gepreist, allerdings kein Schnäppchen mehr angesichts einer 8,5-fachen Umsatz- bzw. 30-fachen Gewinnbewertung. Liefert man bei KI-Agenten, muss neu gerechnet werden.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>.</strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 38</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Der Herbst verläuft aufregender, als die Fakten hergeben</p> <p style="padding-left: 40px;">- Wie viel Luft steckt in der KI-Szene?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Wie weit reicht das Öl-Risiko? </p> <p style="padding-left: 40px;">- ADIDAS, PUMA und HUGO BOSS schwächeln</p> <p style="padding-left: 40px;">- Kann 2G ENERGY langfristig profitieren?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Update zu DEUTZ</p> <p style="padding-left: 40px;">- Dieser Schweizer kommt auf die Kaufliste</p> <p> </p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
<p>Mit einer neuen Generation von KI-Hochleistungschips will Huawei den technologischen Abstand zum Marktführer Nvidia verringern. Auf der Messe „Huawei Connect“ präsentiert der Konzern heute seine neuen KI-Chips „Ascend 960DT“ und „Ascend 960PR“, die 2027 auf den Markt kommen sollen. Alle zwölf Monate will der chinesische Konzern dann eine neue Chipgeneration auf den Markt bringen. Da die Huawei-Chips weniger Rechenpower haben als die von Nvidia, gleichen die Chinesen diesen Nachteil durch eine erhöhte Kommunikation der Prozessoren untereinander aus.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>Wir tätigen heute zur US-Eröffnung folgenden Kauf im spekulativen Musterdepot:</p> <p>Kauf 75 SpaceX (US84615Q1031) billigst zur Eröffnung an der NYSE. Wir rechnen zum Eurokurs zur Eröffnung ab.</p> <p>Beachten Sie dazu folgende Ausführung aus der neuen Ausgabe des Frankfurter Börsenbrief:</p> <p><strong>SpaceX: Fuß in die Tür</strong></p> <p>SpaceX war bislang nichts für schwache Nerven. Nach dem Rekord-Börsengang im Juni ging es bis Anfang August steil abwärts, doch seither läuft die Erholung. Die Aktie notiert inzwischen auch über der 50-Tage-Linie, was einen möglichen Einstieg aufs Tapet bringt. Fundamental gedeckt ist das: Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um 90 % auf 7,8 Mrd. $, der Nettoverlust schrumpfte auf 541 Mio. $. Getragen wird das von drei Sparten. Starlink ist die Cash-Maschine, die Zahl der Abonnenten hat sich binnen zwölf Monaten auf 12 Mio. verdoppelt, die EBITDA-Marge liegt jenseits von 60 %. Das Raketengeschäft bleibt kapitalintensiv, entscheidend wird die Wiederverwendbarkeit von Starship. Die KI-Sparte legte um rund 248 % zu, gestützt auf 1,4 GW angeschlossene Rechenleistung und frische Cloud-Verträge über 14,1 Mrd. $.</p> <p>Dem stehen 18,4 Mrd. $ Investitionen in einem Quartal gegenüber, der freie Cashflow bleibt auf Jahre negativ. Indes: Die Finanzierung dürfte durch die Emissionserlöse und das hochmargige Abogeschäft abgesichert sein. Wobei immer im Hinterkopf behalten werden muss, das in der Ausführung und Außendarstellung alles auf den absoluten Mehrheitseigentümer Elon Musk abstellt. Doch die jüngste moderate Aufwärtsbewegung zeigt eine klare Beruhigung der Story mit entsprechender weiterer Perspektive. Deshalb finden wir einen ersten Einstieg jetzt vertretbar. (CM)</p>
<p>Dieser Franzose liefert schneller und hebt die Prognose deutlich an. Der französische Nachtsicht- und Sensorspezialist EXOSENS erhöht das Umsatzziel für 2026 von 520 bis 540 auf 558 bis 570 Mio. €. Das bereinigte EBITDA soll 186 bis 192 Mio. € statt 168 bis 178 Mio. € erreichen. Die neue Gewinnspanne liegt am Mittelpunkt gut 9 % höher. Zusätzliche Produktionsanlagen laufen schneller hoch als geplant, die europäischen Nachtsichtwerke produzierten erstmals den gesamten August durch. Die Kapazität für Wärmebildkameras wird 2026 verdreifacht, jene für gekühlte Infrarotkameras verdoppelt. Die Nachfrage ist durch konkrete Aufträge unterlegt:</p> <p>Ein europäischer Luftverteidigungsspezialist bestellte Bildtechnik für Abfangdrohnen in Rekordumfang. Die US-Armee rief zudem erste 1.600 Nachtsichtsysteme ab, deren Auslieferung überwiegend 2027 erfolgt. Mit einem erwarteten KGV von 24 für 2027 halten wir die Bewertung angesichts des zweistelligen Wachstums und der zusätzlichen Absatzchancen für angemessen. Stifel bestätigt Ziel 75 € nach den Zahlen und JPMORGAN liegt bislang bei 73 €, dürfte in Kürze aber die Taxen erhöhen. Die Ziele sind gut nachvollziehbar. Technisch deutet sich ein Golden-Cross an. </p>
<p>Der Syngenta-Konzern hat offenbar (vertraulich) einen Antrag für einen Börsengang in Hongkong eingereicht. Das Unternehmen, das Saatgut sowie Pflanzenschutzmittel herstellt, erwägt wohl eine Emission im Volumen von rund 5 Mrd. $. Der Börsengang soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im kommenden Jahr erfolgen. Er wäre eine der größten Notierungen in Hongkong seit mehreren Jahren. Unternehmen haben dort in diesem Jahr bereits Aktien im Wert von 47 Mrd. $ platziert – mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Einzelheiten werden noch ausgearbeitet, sowohl der Zeitplan als auch das Volumen der Emission könnten sich daher noch ändern.</p> <p>Syngenta hatte bereits 2021 einen Börsengang in Shanghai beantragt. Drei Jahre später zog das Unternehmen den Antrag mit Verweis auf die volatilen Märkte zurück. Anschließend rückte Hongkong als Börsenplatz in den Fokus. Zeitweise erwog Syngenta, bereits im Juni dieses Jahres einen Antrag auf Zulassung einzureichen. Doch die Märkte gerieten erneut unter Druck - der Krieg im Iran beeinträchtigte die Lieferketten und Preise in der Branche. Zugleich kam es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Hengde Qin übernahm im August den Vorstandsvorsitz von Jeff Rowe, der als wichtiger Befürworter des Börsengangs galt. Das wird spannend.<br /><br /></p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Ein Schwede hat einen wenig glücklichen Einstand im Spekulativen Portfolio. Wir hatten in den letzten Tagen bereits entsprechende Updates geliefert. Wir nutzen die Kurschwäche für den Nachkauf und ordern: </p> <p>2000 Stück Munters (WKN: A2DRVZ; 137,2 SEK). Gekauft wird um 13:15 Uhr.</p> <p> </p>
<p>Zum Golden Cross (50-Tagelinie schneidet 200-Tagelinie von unten nach oben) kommt der Bruch des Abwärtstrends. Das Risiko, dass KI bestehende Softwareangebote verdrängt, bleibt bestehen. Zugleich bietet der Einsatz von KI-Agenten dem Konzern Chancen auf neues Geschäft. Die Markttechnik bei ServiceNow spricht für weiter steigende Kurse.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Luftfahrtindustrie befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Während andere zyklische Branchen darum kämpfen, ihre Fabriken auszulasten, könnten AIRBUS und seine Wettbewerber deutlich mehr Flugzeuge verkaufen, als sie derzeit produzieren können. </p> <p style="text-align: justify;">Das Problem der Branche liegt nicht auf der Nachfrage-, sondern auf der Angebotsseite. Triebwerke, Komponenten und teilweise auch qualifizierte Arbeitskräfte bleiben knapp. AIRBUS hat bis Ende August 475 Maschinen ausgeliefert, 9 % mehr als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr stehen aber weiterhin rund 870 Flugzeuge auf dem Plan. Das bedeutet: In den letzten vier Monaten müssten noch 395 Maschinen die Werke verlassen. Der Produktionshochlauf bleibt also anspruchsvoll.</p> <p style="text-align: justify;">Genau darin liegt aber auch die Investmentstory. Gelingt es den Herstellern, ihre Lieferketten weiter zu stabilisieren, müssen sie neue Kunden gar nicht erst suchen. Die Aufträge sind längst da. Steigende Stückzahlen verteilen die hohen Fixkosten auf mehr Flugzeuge und lassen deshalb die Gewinne überproportional wachsen. Anleger sollten allerdings auf die Bewertung achten. Manche Gewinner des Luftfahrtbooms sind bereits ausgesprochen teuer. Zwei Aktien bieten aus unserer Sicht noch ein vernünftiges Verhältnis zwischen Wachstum und Bewertung. Unsere beiden Picks und mehr Hintergrundwissen gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p> <p style="text-align: justify;"><br /><br /></p>
<p>Bilfinger hat seine Jahresziele drastisch gesenkt. Für 2026 werden nur noch 5,3 bis 5,7 Mrd. € Umsatz erwartet statt bisher 5,4 bis 5,9 Mrd. €. Deutlich schwerer wiegt der Margeneinbruch. Die EBITA-Marge soll lediglich 3,2 bis 3,6 % erreichen. Bereinigt um die einmaligen Aufwendungen für das Sparprogramm „Agile“ werden 4,6 bis 5,0 % erwartet. Bislang hatte Bilfinger 5,8 bis 6,2 % angepeilt. Der freie Mittelzufluss wird nur noch bei 180 bis 220 Mio. € statt 250 bis 300 Mio. € erwartet. Hauptgrund ist die wachsende Investitionszurückhaltung der Kunden angesichts der geopolitischen Unsicherheit und des anhaltenden Konflikts im Mittleren Osten. Dadurch bleiben Kapazitäten unausgelastet.</p> <p>Die Probleme hatten sich bereits im zweiten Quartal angedeutet. Der Auftragseingang sank um 16 % auf 1,50 Mrd. € und die EBITA-Marge gab von 5,5 auf 5,3 % nach. Damals hatte der Vorstand allerdings noch auf eine Belebung im zweiten Halbjahr gesetzt. Diese Hoffnung hat sich vorerst zerschlagen.</p> <p>Mittelfristig besteht dennoch Erholungspotenzial. Bilfinger sieht die strukturelle Nachfrage nach Effizienz- und Nachhaltigkeitslösungen weiterhin intakt. Zusätzlich soll das neue Sparprogramm „Agile“ ab 2028 jährlich rund 75 Mio. € einsparen. Bis zu 1.500 Stellen könnten wegfallen.</p> <p>Wir hatten Bilfinger seit dem 17. Oktober 2025 im Allround-Portfolio. In der dieswöchigen Ausgabe hatten wir ein Stop-Loss-Limit bei 70,90 € platziert. Dieses wurde nun ausgelöst. Die Aktie reagiert heute im frühen Handel sehr heftig mit einem Kursabschlag von rund 24 %. Nach der massiven Prognosesenkung bleiben wir erst einmal draußen und warten eine Kursstabilisierung ab.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Die Fed hat bei ihrer September-Sitzung ein unmissverständlich falkenhaftes Signal gesendet. Im Statement wurde der Hinweis gestrichen, wonach die Inflation teilweise auf Angebotsschocks zurückzuführen sei – Ausreden gibt es damit nicht mehr. Die neuen Projektionen zeigen trotz zweier Zinserhöhungen in diesem Jahr stärkeres Wachstum, höhere Inflation und eine niedrigere Arbeitslosenquote über den gesamten Prognosehorizont. Fed-Chef Warsh stellte klar: Die Arbeit ist nicht erledigt. Er betonte mehrfach die Stärke der US-Wirtschaft und die Aufgabe der Fed, ein Übergreifen von Rohstoffpreisschocks zu verhindern. Zwei weitere Zinsschritte um jeweils 25 Basispunkte im Oktober und Dezember bleiben damit laut Bank of America das Basisszenario.</p> <p>Am Rentenmarkt führte die falkenhafte Zinserhöhung zu einer Verflachung der Kurve: Zweijährige US-Renditen schlossen rund 7 Basispunkte höher, 30-jährige rund 1 Basispunkt niedriger; unmittelbar nach dem FOMC waren es zeitweise +13 bzw. +5 Basispunkte. Solange die Fed ihre Politik nicht als restriktiv einstuft, dürfte sie weiter erhöhen. Das spricht für weitere Anstiege vor allem am kurzen Ende, während längere Laufzeiten moderater reagieren sollten. </p> <p>Auch der Dollar profitierte: Gegenüber den G10-Währungen legte er 0,3 bis 1,0 % zu. Treiber waren höhere erwartete reale Leitzinsen für 2027 und die falkenhafte Pressekonferenz. Der DXY liegt dennoch rund 1 % unter dem Niveau vor der Juni-Sitzung. Die Fed und robuste US-Daten eröffnen dem Dollar laut Einschätzung der Bank of America wieder mehr Aufwärtspotenzial und dürften Debatten über eine Rückkehr des „Debasement Trade“ dämpfen. Zum Jahresende wird der Dollar von der BofA gegenüber den meisten G10-Währungen etwa auf aktuellem Niveau erwartet.</p> <p>Der Aktienmarkt lässt sich heute nicht beeindrucken und startet die Gegenbewegung auf den bislang mauen September.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a></p>
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