<p>Die Story von BEFESA bleibt intakt. MORGAN STANLEY hat das Kursziel leicht von 36 auf 37 € angehoben und die Einstufung auf „Overweight“ belassen. Hinter dieser minimalen Anpassung und der positiven Grundhaltung stehen im Wesentlichen drei Kernfaktoren. Erstens: Solange das Angebot an Metallen (insbesondere Zink und Aluminium) begrenzt bleibt, kann BEFESA seine Marktposition als Recycler von Metallstäuben effizient ausspielen. Zweitens: Ein zentrales Argument für das „Overweight“-Rating bleibt das robuste Cash-Generierungspotenzial. BEFESA zielt auf eine Free-Cashflow-Rendite ab, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt (prognostiziert zwischen 6 % und 12 % für 2025/26). Drittens: Die umfassende Hedging-Strategie, die etwa 60–70 % des Zink-Exposures zu attraktiven Preisniveaus absichert, bietet Schutz gegen kurzfristige Preisvolatilität. Zudem wird damit, dass BEFESA nach einer Phase schwächerer Volumina nun zu einem nachhaltigen Mengenwachstum zurückkehrt, was die operative Hebelwirkung verstärkt. Der Titel ist Empfehlungswert in der Actien-Börse und im Aktionärsbrief. Unter 30 € stehen wir auf der Kaufseite. Übernahmekandidat. (VS)</p>
<p><strong>Die Einführung von Hybrid Bonding (HCB) wird der entscheidende „Game Changer“ für die kommende HBM5-Generation (ca. 2029/2030). </strong>SK HYNIX plant die Prozessverifizierung für Hybrid Bonding nun bereits für April/Mai dieses Jahres. Die kommerzielle Einführung von HBM5 wird synchron mit den nächsten GPU-Zyklen um 2029 erwartet. Damit liegt SK HYNIX vorne. Klar ist: Wer die Hybrid-Bonding-Lösung zuerst stabil in die Massenproduktion überführt, sichert sich den Zugang zu den lukrativsten Lieferverträgen für die nächste Generation von KI-Beschleunigern. Aktuelles KGV für 2026 um 4,6. </p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere Bernecker-App. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 15</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Sämtliche Statistiken sind beiseitezulegen</p> <p style="padding-left: 40px;">- SCOUT24 - Jetzt ein Kauf?</p> <p style="padding-left: 40px;">- KION vs. JUNGHEINREICH </p> <p style="padding-left: 40px;">- Sonderrolle für diesen deutschen Nebenwert</p> <p style="padding-left: 40px;">- Rückenwind für BACHEM?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Hat BROADCOM einen Vorteil?</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></p>
<p>Die HBM-Spezialisten befinden sich in der Qualifizierungsphase für die nächste Generation (HBM4E und HBM5). Für HBM5 dürfte das Hybrid Bonding von Besi mit vermutlich rd. 75 % Marktanteil technologisch alternativlos sein, um die erforderliche Stapeldichte zu erreichen. Unser Empfehlungswert nimmt langsam Fahrt auf. </p> <p>Das Unternehmen wird am 23. April die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 präsentieren. Zeitgleich findet auch die Jahreshauptversammlung der Aktionäre statt. Wir sind mit einer ersten Position investiert und warten auf die Zahlen. </p>
<p>Das Bankhaus Metzler (Analyst: Nikolas Demeter) hat das Kursziel für TUI heute von 14 EUR auf 13 EUR gesenkt, die Einstufung jedoch auf „Buy“ belassen.</p> <p>Die Analysten haben ihre Buchungsannahmen für den kommenden Sommer leicht angepasst. Hintergrund sind Anzeichen einer zunehmenden Preissensibilität bei den Konsumenten und ein im Vergleich zum Vorjahr etwas moderateres Tempo bei den Vorausbuchungen. Dennoch bleibt die Grundtendenz positiv, da TUI eine starke Preissetzungsmacht in den Kernmärkten demonstriert.</p> <p>Metzler hält an der zentralen Investment-Story fest: TUI wandelt sich erfolgreich von einem traditionellen Reiseveranstalter zu einer digitalen Urlaubs-Plattform. Besonders die Sparte „Holiday Experiences“ (Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten) trägt überproportional zur Profitabilität bei. Diese strukturelle Stärkung der Bilanz nach der Pandemie wird als entscheidender Faktor für die langfristige Bewertung angesehen.</p> <p> </p>
<p>Hedgefonds haben in Rekordtempo Short-Positionen gegen europäische Aktien aufgebaut. Mit fast 12.000 Offenlegungen im ersten Quartal 2026 erreichte die Leerverkaufs-Aktivität den höchsten Stand seit 2012.</p> <p>Der Grund: Als Netto-Importeur leidet Europa massiv unter den Preissteigerungen bei Brent-Öl und Erdgas. Durch Treibstoffkosten und Flugausfälle ist Wizz Air derzeit die meistgeshortete Aktie (15 % Short-Quote). Der britische Markt gilt wegen der Zinsvolatilität und schwacher Konsumdaten als besonders anfällig; Bauwerte wie Ibstock stehen unter Druck. Auch Unternehmen wie Ubisoft geraten ins Visier, da Short-Seller gezielt nach potenziellen Verlierern des technologischen Wandels (KI-Disruption) suchen.</p> <p>Auf der anderen Seite: Endet der Krieg und fällt Öl Richtung 70 zu 80 $ zurück, ist der anschließende Squeeze umso größer. Den ersten Effekt daraus konnten wir gestern beobachen. DAX + 5 %, S& P 500 nur + 2,5 %. </p>
<p style="text-align: justify;">Die zweiwöchige Öffnung der Straße von Hormus ist weit mehr als eine bloße Atempause, sie ist ein kalt kalkulierter Schachzug beider Lager. Sowohl das Weiße Haus unter Präsident Trump als auch die Führung der Revolutionsgarden in Teheran haben erkannt, dass eine totale Eskalation zum jetzigen Zeitpunkt den eigenen Untergang bedeuten könnte.<br /> <br />Präsident Trump stand innenpolitisch mit dem Rücken zur Wand: Ein explodierender Ölpreis und drohende Versorgungsengpässe hätten seine Umfragewerte im Wahlzyklus schneller zerfetzt, als es jede diplomatische Niederlage könnte. Er musste diesen Deal abschließen, auch wenn die Bedingungen alles andere als ein lupenreiner Sieg für die USA sind. Gleichzeitig feiern sich in Teheran die Hardliner als Sieger, die dem Westen die Stirn geboten haben. Eine beidseitige Inszenierung des Triumphs, die primär dem Machterhalt im Inneren dient. Wir stellen uns auf zähe Verhandlungen ein, an deren Ende jedoch ein pragmatischer Kompromiss stehen wird.</p> <p style="text-align: justify;">Für die Börse ist das das perfekte Szenario: Die Märkte können sich nun an einer „Wand der Angst“ nach oben hangeln, während sich die Short-Seller hastig eindecken. Neben dem gestrigen Call-Zertifikate-Paket fokussieren wir uns für die anstehende Ergänzung auf drei weitere Titel, denen Sie über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link</a> folgen können. </p>
<p>APPLE kommt spät zum Falthandy-Markt. Während SAMSUNG und Google ihre faltbaren Smartphones bereits seit Jahren verkaufen, plant APPLE den Marktstart des ersten FoldableiPhones für September 2026, gleichzeitig mit den iPhone-18-Pro-Modellen. Zwischenzeitlich hatte ein Medienbericht Verzögerungen wegen komplexer Engineering-Probleme angedeutet. Lieferkettenprüfungen zeigen jedoch keinerlei Anpassungen bei den Komponentenbestellungen, der Zeitplan scheint zu halten. Warum daraus besondere Chancen für einen deutschen Nebenwert resultieren, erklären wir heute in der neuen Actien-Börse (AB15/26). </p> <p>Bernecker Redaktion (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p>
<p>Die Märkte lassen wieder etwas Luft ab. Nach den gestrigen Kurssprüngen in den Indizes von teilweise über 5 % ist das nachvollziehbar. </p> <p>Der MSCI Asia Pacific Index sinkt um 0,8 %, während die Futures für die Wall Street und Europa um 0,2 % nachgeben. Der DAX liegt in der Frühbörse rd. 150 Punkte tiefer im Markt. <br /><br />Brent-Rohöl stieg wieder um rd. 4 $ auf 99 $ nach dem gestrigen Kurseinbruch. Die Normalisierung der Ölströme durch die Straße von Hormus braucht natürlich Zeit. Schiffsdaten zeigen, dass am Mittwoch lediglich drei Schiffe die Region verließen. Realismus gehört also dazu. </p> <p>Medial wird die Stabilität des Abkommens wird durch mehrere Faktoren infrage gestellt. Der iranische Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf gab an, dass bereits drei Klauseln des Waffenstillstands verletzt wurden. Trump betonte, dass sämtliche Truppen und Schiffe in der Region verbleiben, bis ein „echtes Abkommen“ vollständig umgesetzt wird. Israels fortgesetzte Angriffe gegen die Hisbollah im Libanon werden von Teheran als Bruch des Waffenstillstands gewertet.</p> <p>Realismus gehört natürlich dazu. Dass der Waffenstillstand zunächst noch fragil bleibt, ist nachvollziehbar und hängt auch mit der speziellen Militärstruktur (unabhängige Zellen / Mosaic Defence) Irans und der praktisch nicht mehr existierenden Führungsebene zusammen.</p> <p>Der Blick ist nun auf Samstag zu richten. In Islamabad sind erste direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran angesetzt. </p> <p> </p>
<p>BROADCOM baut zwei Dinge, die für die KI- Welt entscheidend sind: Maßgeschneiderte Super-Chips (ASICs) und die „Daten-Autobahn“ (Networking). Anstatt Standard-Chips von der Stange zu verkaufen, entwickelt werden zusammen mit ALPHABET (TPUs), META oder Anthropic eigene, hochspezialisierte KI-Prozessoren. Diese sind exakt auf die jeweilige Software abgestimmt und dadurch effizienter und günstiger als allgemeine Lösungen. Dazu kommen die Schalter (Switches) und Verbindungen, welche dafür sorgen, dass Tausende von Chips in einem Rechenzentrum blitzschnell miteinander kommunizieren können. Ohne diese Technik würden die schnellsten KI-Chips verhungern. </p> <p>Der neue Deal mit Anthropic schlug im Silicon Valley hohe Wellen. Das neue Abkommen sieht eine Kapazität von 3,5 Gigawatt (GW) auf Basis von Googles Next-Generation-TPUs vor, die ab 2027 online gehen soll. Die bereits bestehende Kooperation über 1 GW (ca. 10 Mrd. $) wird somit signifikant erweitert. </p> <p>BROADCOM hat die Zusammenarbeit mit Google bis 2031 verlängert. Dies umfasst nicht nur die Entwicklung künftiger TPU-Generationen, sondern auch die Lieferung von Netzwerkkomponenten für die KI-Racks von Google. BROADCOM sollte allein durch Anthropic im Jahr 2026 rund 21 Mrd. $ und im Jahr 2027 bis zu 42 Mrd. $ an KI-Umsätzen generieren können. Folge:</p> <p>Die Konsensschätzungen müssen für Umsatz und Ertrag deutlich angehoben werden. Es gilt KGV 29 für 2025/26 (31.10.) sowie KGV 19 für 2026/27 nach alter Lesart (ohne Anthropic). Dagegen steht ein Wachstum über die nächsten vier Jahre von durchschnittlich rd. 40 % p.a. Die Korrektur vom Top bei über 415 $ bietet eine neue Kaufgelegenheit.</p> <p> </p>
<p>Mit zwei neuen Systemen löst der Halbleiterausrüster Applied Materials ein kritisches physikalisches Problem - die Isolation von Milliarden Transistoren auf engstem Raum.</p> <p>In kommenden KI-GPUs drängen sich über 300 Milliarden Transistoren auf der Größe einer Briefmarke. Ohne präzise Abschirmung fließen Elektronen in benachbarte Bereiche ab. Die Folge sind Signalverzögerungen und massiver Energieverlust.</p> <p>Applied Materials meldet heute einen Durchbruch:. Ein neues System versiegelt die empfindlichen Isolationsschichten mit Siliziumnitrid, um sie vor Erosion im Fertigungsprozess zu schützen. Die Aktie reagiert heute mit einem Plus von 8 %.</p> <p>Führende Logikchip-Hersteller werden diese Tools für die nächste Chip-Generation implementieren. KGV 26 für 2027 ist natürlich anspruchsvoll. Der Titel bleibt dennoch ein Trendinvestment. </p>
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Volker Schulz
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