Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Jungheinrich: Nach BaFin-Prüfung im Fokus

<p>Die BaFin hat eine Pr&uuml;fung des Halbjahresabschlusses 2025 eingeleitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Wertberichtigungen auf Verm&ouml;genswerte der ehemaligen Russland-Tochter &ndash; insbesondere Lkw f&uuml;r die Kurzzeitvermietung und Lagerbest&auml;nde &ndash; bereits im ersten Halbjahr 2025 h&auml;tten erfasst werden m&uuml;ssen. Das Unternehmen hatte die vollst&auml;ndige Abschreibung erst im Juli 2025 verbucht.</p> <p>Dabei handelt es sich&nbsp; vor allem um eine Bilanzierungsfrage zum Zeitpunkt der Wertminderung und nicht um eine grunds&auml;tzliche Neubewertung der Verm&ouml;genswerte. Die Finanzkennzahlen f&uuml;r die Gesch&auml;ftsjahre 2025 und 2026 sowie Umsatz und Ergebnis stehen ausdr&uuml;cklich nicht zur Diskussion. Sollte die BaFin zu einer abweichenden Einsch&auml;tzung gelangen, w&auml;re lediglich eine Anpassung des Halbjahresabschlusses 2025 erforderlich. M&ouml;gliche finanzielle Auswirkungen oder Bu&szlig;gelder d&uuml;rften angesichts der Unternehmensgr&ouml;&szlig;e gering ausfallen. Die ehemalige Russland-Tochter wurde bereits im Februar 2026 vollst&auml;ndig entkonsolidiert.</p> <p>Der heutige Abschlag stellt daher eher eine neue Kaufgelegenheit dar.</p>

Termin-Börse daily: Düngemittel-Notstand!

<p>Wir setzen unsere Analyse des sich zuspitzenden D&uuml;ngemittel-Notstands fort. W&auml;hrend sich die globale Versorgungslage weiter versch&auml;rft und weltweit nach Ersatzlieferungen gesucht wird, geraten Landwirte zunehmend unter Druck. Nach Kali und Stickstoff r&uuml;ckt heute die dritte tragende S&auml;ule der Pflanzenern&auml;hrung in den Fokus: Phosphat. Au&szlig;erdem stellen wir den weltweit gr&ouml;&szlig;ten D&uuml;ngemittelkonzern vor - einen Anbieter, der alle drei entscheidenden N&auml;hrstoffe unter einem Dach vereint. Unsere beiden heutigen Empfehlungen finden Sie <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">DIREKT HIER!</a></p>

Guten Morgen aus der Redaktion

<p>Im Irankrieg laufen die K&auml;mpfe weiter. Katar, &Auml;gypten, Pakistan und weitere Vermittler haben den USA und dem Iran eine zehnt&auml;gige Waffenruhe vorgeschlagen. Washington pr&uuml;ft den Plan und dr&auml;ngt Israel dazu, diplomatische Fortschritte nicht durch neue Angriffe zu gef&auml;hrden. Dennoch bombardieren die USA weiterhin iranische Milit&auml;ranlagen, w&auml;hrend Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-St&uuml;tzpunkte und regionale Verb&uuml;ndete reagiert. Angriffe auf Tanker in der Stra&szlig;e von Hormus sowie Drohungen der Huthi gegen Saudi-Arabien halten die Risiken f&uuml;r den Energiehandel hoch.</p> <p>Die europ&auml;ischen Aktienm&auml;rkte bewegten sich gestern kaum. Der EuroStoxx 50 verlor 0,06 % auf 6.227,40 Punkte und scheiterte erneut an der 21-Tage-Linie. Der Dax stabilisierte sich mit einem Plus von 0,06 % bei 24.846,69 Punkten, w&auml;hrend der MDax um 0,58 % sank. &Ouml;lwerte profitierten von den hohen Energiepreisen, w&auml;hrend Reise- und Freizeitwerte unter den steigenden Kerosinkosten litten.</p> <p>Ryanair geriet nach einem &uuml;berraschend schwachen Quartalsgewinn deutlich unter Druck. Die Entt&auml;uschung belastete auch Lufthansa, deren Aktie um 1,8 % fiel. Airbus verlor 1,3 %, obwohl auf der Luftfahrtmesse in Farnborough neue Auftr&auml;ge erwartet werden. Lieferkettenprobleme d&uuml;rften die Branche noch mehrere Jahre belasten.</p> <p>Siemens Energy stieg nach einer Kurszielanhebung von UBS von 175 auf 210 &euro; um 3,4 %. Fresenius gewann nach einem optimistischen Ausblick der Deutschen Bank auf die Quartalszahlen 3,0 %. Nordex erholte sich um 4,6 %, w&auml;hrend Friedrich Vorwerk nach einem positiven Analystenkommentar fast 10 % zulegte. BNP Paribas gewann 1,3 %, da Jefferies mit guten Quartalszahlen rechnet.</p> <p>In den USA verlor der Dow Jones 0,59 % und der S&amp;P 500 gab um 0,19 % nach. Der Nasdaq 100 schloss nahezu unver&auml;ndert. Alphabet stieg nach Berichten &uuml;ber einen effizienteren KI-Chip um 1,5 %. Apple litt unter Gewinnmitnahmen, w&auml;hrend Nvidia und Micron leichte Erholungsgewinne verbuchten. Boeing fiel trotz neuer Gro&szlig;auftr&auml;ge um 2,1 %, da Airbus ebenfalls einen bedeutenden Auftrag meldete. AMC Entertainment sprang nach einem besser als erwarteten operativen Ergebnis um 27 % nach oben.</p> <p>Was die Termine angeht, d&uuml;rfte sich das Interesse heute vor allem auf die ZEW-Konjunkturerwartungen und nach US-B&ouml;rsenschluss dann auf die Roh&ouml;llagerbest&auml;nde richten. Von den Unternehmen sind heute einige Quartalszahlen zu erwarten, darunter u.a. von Novartis, Danaher, 3M, Northrop Grumman sowie GM.</p> <p>Die DAX-Indikation liegt heute knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Start bei 24.832 Punkten und damit 0,1 % unter dem Vortagesschluss.</p> <p>Sie m&ouml;chten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz und knackig &uuml;ber die wichtigsten Tendenzen an der M&auml;rkten informiert werden? Dann empfehle ich die Bernecker-App kostenlos im Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Bank of America: Kommt tatsächlich der Gold-Crash?

<p>Bank of America warnt vor einer m&ouml;glicherweise st&auml;rkeren Goldpreiskorrektur als bisher erwartet. Die BofA-Technikstrategen sehen Parallelen zu den H&ouml;chstst&auml;nden von 1980 und 2011. Auf beide Spitzen folgten mehrj&auml;hrige B&auml;renm&auml;rkte. Das Risiko eines st&auml;rkeren Goldpreisr&uuml;ckgangs ist zwar deutlich gestiegen. Ein Absturz wie nach den H&ouml;chstst&auml;nden von 1980 oder 2011 bleibt dennoch das weniger wahrscheinliche Szenario.</p> <p>F&uuml;r eine weitere Korrektur sprechen vor allem die technischen Warnsignale der Bank of America. Der RSI erreichte am j&uuml;ngsten Hoch 90 Punkte. Hinzu kommen ein "Todeskreuz" und mehrere Ersch&ouml;pfungsmuster. Diese Signale sprechen f&uuml;r eine l&auml;nger anhaltende Korrektur nach der extremen &Uuml;berhitzung am Hoch.</p> <p>Auch die Positionierung bleibt ein Risiko. Nichtkommerzielle H&auml;ndler waren am 14. Juli im reinen Futures-Handel netto rund 186.700 Goldkontrakte long. Neue Kursverluste k&ouml;nnten weitere Long-Liquidationen ausl&ouml;sen und den R&uuml;ckgang verst&auml;rken. Gleichzeitig zogen Anleger im Juni 8,9 Mrd. $ aus physisch besicherten Gold-ETFs ab. Im gesamten ersten Halbjahr verblieben jedoch Zufl&uuml;sse von 8 Mrd. $.</p> <p>Die reale Rendite zehnj&auml;hriger US-Staatsanleihen lag zuletzt bei 2,35 %. Das erh&ouml;ht die Opportunit&auml;tskosten des unverzinsten Edelmetalls.</p> <p>Gegen einen Crash sprechen vor allem die Zentralbankk&auml;ufe. Die offiziellen Goldreserven stiegen im Mai netto um 41 Tonnen. Zudem erwarten 89 % der befragten Reserveverwalter weltweit steigende Zentralbankbest&auml;nde. Rekordhohe 45 % planen eine Aufstockung der eigenen Reserven. Geopolitische Risiken, hohe Staatsschulden und die Diversifizierung weg vom US-Dollar bleiben weitere langfristige St&uuml;tzen.</p> <p>Am wahrscheinlichsten ist eine volatile Konsolidierung mit kr&auml;ftigen Gegenbewegungen. Die von der Bank of America genannten Bereiche von 3.700 bis 3.600 $ sind m&ouml;gliche technische Ziele, aber keine gesicherte Prognose. Das Extremziel von 3.315 $ l&auml;ge beim zuletzt festgestellten Spotpreis von rund 4.002 $ etwa 17 % niedriger. Das w&auml;re eine schwere Korrektur, aber noch kein klassischer Crash.</p> <p>Fazit: Gold bleibt langfristig interessant. Kurzfristig &uuml;berwiegen jedoch die R&uuml;ckschlagsrisiken. K&auml;ufe sollten deshalb gestaffelt erfolgen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Wind unter den Flügeln: AIRBUS

<p>Die saudische Fluggesellschaft Riyadh Air hat einen Auftrag &uuml;ber sechs weitere Airbus A350-1000-Flugzeuge best&auml;tigt. Damit hat die Fluggesellschaft nun insgesamt 31 Flugzeuge dieses Typs fest bei AIRBUS bestellt. Der Auftrag erfolgt im Rahmen einer im Jahr 2025 gemachten Zusage der Fluggesellschaft, bis zu 50 Flugzeuge des Typs A350-1000 zu erwerben. Das gibt R&uuml;ckenwind!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

Die UBS ist bullish für Siemens Energy

<p>Die UBS best&auml;tigt ihre Kaufempfehlung f&uuml;r Siemens Energy und erh&ouml;ht das Kursziel von 190 auf 210 Euro. Grundlage sind um rund 11 % h&ouml;here EBITA-Sch&auml;tzungen f&uuml;r 2026 bis 2029, getragen von der anhaltend starken Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik. Der Konzern selbst hat seinen langfristigen Ausblick f&uuml;r den Gasturbinenmarkt um rund 20 % auf durchschnittlich 110 bis 120 GW pro Jahr (2025&ndash;2035) angehoben. Die Analysten erwarten, dass Siemens Energy das Jahr 2026 mit rund 100 GW an Auftragsbestand und Produktionsslots abschlie&szlig;t und 2027 mehr als 40 GW an Neuauftr&auml;gen verbuchen kann. Da das weltweite Angebot bis 2030 mit rund 95 GW unter der Nachfrage liegen d&uuml;rfte, rechnen sie weiterhin mit hoher Preissetzungsmacht.</p> <p>F&uuml;r das dritte Quartal erwartet die UBS Auftragseing&auml;nge rund 2 % &uuml;ber dem Konsens, insbesondere bei Gas Services (+5 %) und Grid (+7 %). Auch beim EBITA sehen die Analysten in beiden Sparten ein Aufw&auml;rtspotenzial von durchschnittlich 4 %. Zudem k&ouml;nnte Siemens Gamesa im Quartal die Gewinnschwelle erreichen. Ein freier Cashflow von rund 2 Mrd. Euro im dritten Quartal bzw. 6,4 Mrd. Euro nach neun Monaten k&ouml;nnte dar&uuml;ber hinaus den Spielraum f&uuml;r h&ouml;here Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe erh&ouml;hen. Trotz eines erwarteten EBITA-Wachstums von 43 % p.a. zwischen 2025 und 2028 wird die Aktie f&uuml;r 2028 weiterhin mit einem rund 10 %igen Bewertungsabschlag zum Sektor gehandelt.</p>

Der Mangel an Düngemitteln - ein perfekter Sturm

<p style="text-align: justify;">Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten spitzen sich weiter zu, und ein Ende ist nicht in Sicht. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Stra&szlig;e von Hormus noch f&uuml;r l&auml;ngere Zeit weitgehend geschlossen bleiben wird. F&uuml;r die globalen Lieferketten ist dies ein massiver Schock, doch an den Rohstoffm&auml;rkten braut sich dadurch ein perfekter Sturm zusammen: Uns steht ein drastischer, weltweiter Mangel an D&uuml;ngemitteln bevor.</p> <p style="text-align: justify;">Rund 30 % der weltweiten D&uuml;ngemittelexporte passieren dieses Nadel&ouml;hr. Wenn diese Kapazit&auml;ten monatelang vom Markt genommen werden, schie&szlig;en die Preise unweigerlich in die H&ouml;he. F&uuml;r die Landwirtschaft ist das ein Albtraum, f&uuml;r Investoren er&ouml;ffnet sich hier jedoch eine der klarsten Profitchancen des Jahres. Wir setzen auf zwei Unternehmen, die au&szlig;erhalb der Krisenregion produzieren, logistisch v&ouml;llig unabh&auml;ngig sind und von der globalen Preiswelle voll profitieren. Beide gibt es wie immer in der Termin-B&ouml;rse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

Guten Morgen aus der Redaktion - Zwischenergebnis der Quartalsberichte

<p><strong>Die geopolitische Situation bleibt durch die weitere Eskalation im Nahen Osten gef&auml;hrlich.</strong> US-Angriffe der letzten Nach wurden als Vergeltung f&uuml;r get&ouml;tete US-Soldaten gerechtfertigt. So erreichte der Erd&ouml;lpreis (Brent) wieder das etwa am 10. Juni geltende Niveau.&nbsp;</p> <p><strong>Die chinesische KI-Offensive (Moonshot) dr&uuml;ckte insbesondere den s&uuml;dkoreanischen KOSPI (zeitweise minus 4,5 %) nach unten.</strong> Die Aktie des eng mit NVIDIA verbundenen Speicherherstellers SK HYNIX ist wie erwartet in den USA st&auml;rker als im Heimatmarkt, was auch die in Europa gehandelten GDR betrifft. Indes geht nicht der gesamte Speicherbereich simultan nach unten, was sich am Freitag mit + 5,7 % bei SEAGATE zeigte.&nbsp;</p> <p><strong>Bei den US-Einzeltiteln hat INTUITIVE SURGICAl (- 14,2 %) am Freitag am st&auml;rksten entt&auml;uscht, auch dies unter dem Einfluss chinesischer Konkurrenz.</strong> SPACEX wurde weiter nach unten gereicht, inszwischen bei 124 $ deutlich ca. 11 $ unter dem Emissionspreis.&nbsp; &nbsp;</p> <p><strong>Nachdem ca. ein Zehntel der Unternehmen im S&amp;P 500 die Quartalsberichte vorgelegt haben, ist das Bild positiv.</strong> Gewinnsch&auml;tzungen wurden in ca. 88 % der F&auml;lle &uuml;bertroffen, bei den Umsatzprognosen waren dies 85 %. Die tats&auml;chlichen Gewinne je Aktie lagen im Durchschnitt 16 bis 17 % &uuml;ber den Konsenszahlen.</p> <p><strong>Das Gewinnwachstum zum Vorjahr wird (f&uuml;r den gesamten S&amp;P 500) mit fast 25 % angesetzt. </strong>L&auml;uft die Berichtssaison in diesem Sinn plangem&auml;&szlig; weiter, d&uuml;rfte der 5-Jahres-Durchschnitt bei den Gewinn&uuml;berraschungen (ca. 78 %) &uuml;bertroffen werden. Da sich die hohen KI-Erwartungen parallel weiter relativieren, ist insgesamt nur mit schwachen Index-Zuw&auml;chsen zu rechnen.</p> <p><strong>In dieser Woche steht eine Flut weiterer Quartalsberichte in den USA bevor.</strong> Darunter am Dienstag GENERAL MOTORS, DANAHER und NORTHROP am Dienstag sowie TESLA, ALPHABET, IBM und TI am Mittwoche. Sowie INTEL, T-MOBILE US und LOCKHEED MARTIN am Donnerstag. Zum Wochenschluss dann AMERICAN EXPRESS.</p> <p><strong>Europa:</strong> Hier sind insbesondere BANCO SANTANDER, UNICREDIT und IBERDROLA am Mittwoch und SAP sowie ROCHE und NESTL&Eacute; am Donnerstag zu beachten. Geldpolitisch: Der EZB-Rat tagt ab Mittwoch und gibt am Donnerstag die n&auml;chste Zinsentscheidung bekannt.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.&nbsp;</p>

3 Fragen an Bernecker

<p style="text-align: center;"><strong>Welche Zahlen werden der H&ouml;hepunkt der Berichtssaison?</strong></p> <p>Die Berichtssaison begann mit den sehr guten Ergebnissen der Gro&szlig;banken. Die Analystensch&auml;tzungen f&uuml;r den S&amp;P liegen zurzeit bei einem Zuwachs um 23 % f&uuml;r das laufende Quartal. Damit ist der Trend stabil, aber anf&auml;llig f&uuml;r &Uuml;berraschungen. Daf&uuml;r sorgte k&uuml;rzlich IBM mit einem Tagesverlust von fast 25 %. Das bedeutet: Die Bewertungen sind insgesamt komfortabel, lassen aber wenig Spielraum f&uuml;r positive &Uuml;berraschungen. Schwieriger sind dagegen die Entt&auml;uschungen &agrave; la IBM. Das ergibt eine Mischung aus positiv und negativ, was sich im Index insgesamt nur in einem kleinen Rahmen widerspiegelt. Die gro&szlig;en Techs sind im Moment nicht entscheidend.&nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Warum st&ouml;rt die neue Iran-Eskalation die M&auml;rkte nicht</strong></p> <p>Der Iran-Konflikt gleicht dem Ukraine-Konflikt. Die Gegner haben sich festgefahren und k&ouml;nnen sich auf der aktuellen Basis gegenseitig begrenzen, aber keinen Sieg/Frieden erreichen. Eine solche Konstellation kann Jahre andauern, wie der Ukraine-Konflikt zeigt. Nicht sch&ouml;n, aber damit k&ouml;nnen die Eurom&auml;rkte nebst den USA leben. Wie in solchen F&auml;llen immer, bedarf es der Entscheidung einer Person in den jeweiligen Staaten, um diesen Konflikt aufzul&ouml;sen. Im &Uuml;brigen: Der &Ouml;lfluss durch die Stra&szlig;e von Hormus ist nicht komplett dicht und Alternativen des Transportes dienen der Kompensation.&nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Wie bewerten Sie Apples Klage gegen OpenAI?</strong></p> <p>Die gro&szlig;en Techs k&auml;mpfen gerade mit extrem hohen Capex-Belastungen, welche deren Freien Cashflows eliminieren. Gleichzeitig: Die zweite Garnitur baut sich sowohl als Partner als auch als Konkurrenz auf. Das bedeutet: Der Markt wird breiter und gr&ouml;&szlig;er und die Anwendungen vielf&auml;ltiger. Daraus entstehen Konkurrenzkonflikte - wie immer mit entsprechenden Konsequenzen. Wer gegen wen antritt, ist nicht entscheidend. Alle gro&szlig;en Techs werden in diesem Rahmen einen gro&szlig;en Teil ihrer bisherigen Gewinne abgeben, also korrigieren oder mindestens konsolidieren. Mit dem Vorteil: Dann hat sich die Techszene deutlich erweitert, die Produkte sind vielf&auml;ltiger und ab dann beginnt die seri&ouml;se Bewertung. Sie gilt f&uuml;r Jahre. Siehe auch die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.&nbsp;</p>

Hier gibt es Chancen abseits vom Tech-Mainstream (Termin-Börse)

<p style="text-align: justify;">Wer dachte, die Tech-Rally w&uuml;rde im Sommerwind einfach immer weiter nach vorne segeln, wurde in den vergangenen Tagen unsanft auf den Boden der Tatsachen zur&uuml;ckgeholt. Stattdessen kam es zu einem weltweiten Beben im Halbleitersektor. Von den USA &uuml;ber Europa bis nach Asien gerieten die Chip-Giganten massiv unter die R&auml;der. Besonders drastisch zeigte sich der Ausverkauf in Japan, wo der Halbleiter-Subindex des Nikkei zeitweise zweistellige Verluste verbuchte.</p> <p style="text-align: justify;">Die aktuelle Tech-Schw&auml;che ist kein Paradoxon: Selbst hervorragende operative Nachrichten verpuffen wirkungslos. Die j&uuml;ngsten, eigentlich erfreulichen Quartalszahlen des Branchenprimus TSMC konnten den Abw&auml;rtssog nicht stoppen. Wenn exzellente Fundamentaldaten vergl&uuml;hen, ohne ein Kursfeuerwerk zu entfachen, ist das ein klassisches Signal: Der Markt ist technisch &uuml;berhitzt und wir befinden uns mitten in einer l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen, gesunden Bereinigungsphase. F&uuml;r uns ist dieser ungem&uuml;tliche Sommerwind allerdings kein Grund zur Hektik. Im Gegenteil:</p> <p style="text-align: justify;">Gewinne sind realisiert bzw. abgesichert: Nach den konsequenten und &auml;u&szlig;erst lukrativen Gewinnrealisierungen im zweiten Quartal k&ouml;nnen wir in Ruhe abwarten.</p> <p style="text-align: justify;">Kein Griff ins fallende Messer: Ein verfr&uuml;hter Wiedereinstieg dr&auml;ngt sich aktuell schlichtweg nicht auf. Wir widerstehen dem Impuls, zu fr&uuml;h nach vermeintlichen Schn&auml;ppchen zu greifen.</p> <p style="text-align: justify;">Geduld an der Seitenlinie: Wir beobachten das Geschehen weiterhin aufmerksam und warten ab, bis sich eine verl&auml;ssliche, charttechnische Bodenbildung abzeichnet.</p> <p style="text-align: justify;">Solange die Halbleiterwerte nach ihrer fulminanten Rally der letzten Monate Luft ablassen, konzentrieren wir uns abseits des Tech-Mainstreams lieber auf ausgew&auml;hlte Sondersituationen.</p> <p style="text-align: justify;">Das sind zum einen die deutsche Automobilindustrie, die mit zwei Schwergewichten in unserer diesw&ouml;chigen Ausgabe vertreten ist. Dann ein Unternehmen, dass von der Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus profitiert und zwei Online-Apotheken, die durch das E-Rezept und den Card-Link eine Sonderkonjunktur erleben.&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Gro&szlig;en. Das ist die Termin-B&ouml;rse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht t&auml;uschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine hei&szlig;e Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>).&nbsp;</p>

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Referenzen

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

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