Für Abonnenten unserer Börsenbriefe: Zwei KI-Biotechs mit Dynamik und spannender Story
18-Sept. 09:06
<p>Beide zeigen, welche Börsenchancen in der datenbasierten Medizin stecken. Bei TEMPUS AI treiben höhere Vergütungen für Krebstests die Fantasie: Beim Gewebetest erwartet der Chef 2027 zusätzliche Erlöse von 80 bis 100 Mio. $. Beim Bluttest könnten nach Zulassung und neuer Preisfestsetzung weitere 250 bis 300 Mio. $ pro vollem Jahr hinzukommen. Der Start wird erst im zweiten Halbjahr 2027 erwartet. Dazu wächst das Geschäft mit medizinischen Daten für die Pharmaforschung kräftig. Die Aktie gewann gestern rund 15 %.</p>
<p>ILLUMINA liefert Geräte und Verbrauchsmaterialien für Genanalysen. Der Quartalsumsatz stieg um 9,5 %, die Gewinnprognose wurde angehoben. Zusätzlichen Kaufdruck bringt die Rückkehr in den S&P 500 am 21. September. Die Aktie gewann gestern rund 7 %.</p>
<p>Wir kommen darauf detailierter zurück. Mit kleinem Geld mitspielen.</p>
Guten Morgen aus der Redaktion: Intel, AMD, Micron Technology, SK Hynix wieder im Steigflug
18-Sept. 08:17
<p>Wall Street hat den Fed-Schock vom Mittwoch zunächst verdaut. Der S&P 500 gewann am Donnerstag 1,14 %, der Dow 0,61 % und der Nasdaq 1,69 %. Rückenwind kam von fallenden Ölpreisen und der zehnjährigen US-Rendite, die auf 4,93 % zurückging. Halbleiter führten die Erholung an: Intel +7,7 %, AMD +6,5 %, Arm +8,6 % und Micron +5,5 %. Bei Micron stützten Aussagen von Intel-Chef Lip-Bu Tan über weiter extrem knappe Speicherchips und stark gestiegene Preise. Das überrascht uns nicht. </p>
<p>Auch die sog. KI-Strom-Infrastrukturwerte zeigen deutliche Erholungen nachdem der Chef von GE Vernova sich zur aktuellen Auftragslage äußerte. Zwei "Must-have" Titel aus dem Sektor mit starker Perspektive bei künftigen Service-Erträgen stellen wir in der aktuellen Ausgabe der Aktien-Börse. Diese ist per Sonderaktion über den Börsenkiosk ohne Abozwang abrufbar. Hier geht es zum Link: <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2041">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2041</a></p>
<p>Auch Asien zieht an. Die Bank of Japan erhöhte den Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte auf 1,25 %, den höchsten Stand seit 1995. Zwei der neun Ratsmitglieder stimmten dagegen. Überraschend reagiert der Yen schwach: USD/JPY steigt über 157. Um 8:30 Uhr deutscher Zeit folgt die Pressekonferenz von BOJ-Chef Ueda.</p>
<p>Die Ölpreise geben weiter nach, Brent bleibt aber oberhalb von 100 Dollar. Gold hat sich nach der ersten Schwäche nach dem Zinsentscheid wieder schnell gefangen. US-Aktienfutures liegen am Morgen leicht im Plus.</p>
<p>Heute kommt ein zusätzlicher technischer Faktor hinzu. In den USA ist großer Quartalsverfallstag.</p>
<p>Für die Statistik-Fans: Historische Daten seit 1928 sowie Erfahrungen aus den jeweiligen Midterm-Wahl-Jahren zeigen, dass die zweite Hälfte des Septembers oft unter Druck steht. </p>
<p>Volker Schulz</p>
<p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
KI-Sicherheit rückt in den Blickpunkt
17-Sept. 15:15
<p><strong>KI-Agenten benötigen eigene Identitäten und Zugriffsrechte - Identity Security wird ab 2027 für die Cybersecurity-Szene mit Namen wie CROWD­STRIKE, PALO ALTO und Co. zum Wachstumstreiber.</strong> In Branchenkreisen werden bei Agentic Identity-Lösungen MICROSOFT und OKTA die besten Chancen zugeschrieben. OKTA ist im Sektor der günstigste Spezialist mit einem zuletzt bestehenden Vertragsvolumen (Remaining Performance Obligations) von 4,9 Mrd. $ (+ 17 %) bei für 2027 (per 31.01.) erwarteten Umsätzen von 3,2 Mrd. $ im Gesamtjahr. Identity Security ist bislang eine reine Zusatzfantasie, die sich ab dem kommenden Jahr materialisiert. Die Aktie ist im Branchenvergleich zwar ausbaufähig gepreist, allerdings kein Schnäppchen mehr angesichts einer 8,5-fachen Umsatz- bzw. 30-fachen Gewinnbewertung. Liefert man bei KI-Agenten, muss neu gerechnet werden.</p>
<p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p>
<p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>.</strong> </p>
<p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 38</a> u. a.:</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">- Der Herbst verläuft aufregender, als die Fakten hergeben</p>
<p style="padding-left: 40px;">- Wie viel Luft steckt in der KI-Szene?</p>
<p style="padding-left: 40px;">- Wie weit reicht das Öl-Risiko? </p>
<p style="padding-left: 40px;">- ADIDAS, PUMA und HUGO BOSS schwächeln</p>
<p style="padding-left: 40px;">- Kann 2G ENERGY langfristig profitieren?</p>
<p style="padding-left: 40px;">- Update zu DEUTZ</p>
<p style="padding-left: 40px;">- Dieser Schweizer kommt auf die Kaufliste</p>
<p> </p>
<p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
Neuer KI-Chip: Huawei greift Nvidia an
17-Sept. 14:00
<p>Mit einer neuen Generation von KI-Hochleistungschips will Huawei den technologischen Abstand zum Marktführer Nvidia verringern. Auf der Messe „Huawei Connect“ präsentiert der Konzern heute seine neuen KI-Chips „Ascend 960DT“ und „Ascend 960PR“, die 2027 auf den Markt kommen sollen. Alle zwölf Monate will der chinesische Konzern dann eine neue Chipgeneration auf den Markt bringen. Da die Huawei-Chips weniger Rechenpower haben als die von Nvidia, gleichen die Chinesen diesen Nachteil durch eine erhöhte Kommunikation der Prozessoren untereinander aus.</p>
<p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p>
<p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
Für FB-Abonnenten: Neukauf im spekulativen Musterdepot
17-Sept. 13:45
<p>Wir tätigen heute zur US-Eröffnung folgenden Kauf im spekulativen Musterdepot:</p>
<p>Kauf 75 SpaceX (US84615Q1031) billigst zur Eröffnung an der NYSE. Wir rechnen zum Eurokurs zur Eröffnung ab.</p>
<p>Beachten Sie dazu folgende Ausführung aus der neuen Ausgabe des Frankfurter Börsenbrief:</p>
<p><strong>SpaceX: Fuß in die Tür</strong></p>
<p>SpaceX war bislang nichts für schwache Nerven. Nach dem Rekord-Börsengang im Juni ging es bis Anfang August steil abwärts, doch seither läuft die Erholung. Die Aktie notiert inzwischen auch über der 50-Tage-Linie, was einen möglichen Einstieg aufs Tapet bringt. Fundamental gedeckt ist das: Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um 90 % auf 7,8 Mrd. $, der Nettoverlust schrumpfte auf 541 Mio. $. Getragen wird das von drei Sparten. Starlink ist die Cash-Maschine, die Zahl der Abonnenten hat sich binnen zwölf Monaten auf 12 Mio. verdoppelt, die EBITDA-Marge liegt jenseits von 60 %. Das Raketengeschäft bleibt kapitalintensiv, entscheidend wird die Wiederverwendbarkeit von Starship. Die KI-Sparte legte um rund 248 % zu, gestützt auf 1,4 GW angeschlossene Rechenleistung und frische Cloud-Verträge über 14,1 Mrd. $.</p>
<p>Dem stehen 18,4 Mrd. $ Investitionen in einem Quartal gegenüber, der freie Cashflow bleibt auf Jahre negativ. Indes: Die Finanzierung dürfte durch die Emissionserlöse und das hochmargige Abogeschäft abgesichert sein. Wobei immer im Hinterkopf behalten werden muss, das in der Ausführung und Außendarstellung alles auf den absoluten Mehrheitseigentümer Elon Musk abstellt. Doch die jüngste moderate Aufwärtsbewegung zeigt eine klare Beruhigung der Story mit entsprechender weiterer Perspektive. Deshalb finden wir einen ersten Einstieg jetzt vertretbar. (CM)</p>
Bernecker-daily Freitag vorab: Drohnen- und Sensorspezialist hebt Prognose an
17-Sept. 13:22
<p>Dieser Franzose liefert schneller und hebt die Prognose deutlich an. Der französische Nachtsicht- und Sensorspezialist EXOSENS erhöht das Umsatzziel für 2026 von 520 bis 540 auf 558 bis 570 Mio. €. Das bereinigte EBITDA soll 186 bis 192 Mio. € statt 168 bis 178 Mio. € erreichen. Die neue Gewinnspanne liegt am Mittelpunkt gut 9 % höher. Zusätzliche Produktionsanlagen laufen schneller hoch als geplant, die europäischen Nachtsichtwerke produzierten erstmals den gesamten August durch. Die Kapazität für Wärmebildkameras wird 2026 verdreifacht, jene für gekühlte Infrarotkameras verdoppelt. Die Nachfrage ist durch konkrete Aufträge unterlegt:</p>
<p>Ein europäischer Luftverteidigungsspezialist bestellte Bildtechnik für Abfangdrohnen in Rekordumfang. Die US-Armee rief zudem erste 1.600 Nachtsichtsysteme ab, deren Auslieferung überwiegend 2027 erfolgt. Mit einem erwarteten KGV von 24 für 2027 halten wir die Bewertung angesichts des zweistelligen Wachstums und der zusätzlichen Absatzchancen für angemessen. Stifel bestätigt Ziel 75 € nach den Zahlen und JPMORGAN liegt bislang bei 73 €, dürfte in Kürze aber die Taxen erhöhen. Die Ziele sind gut nachvollziehbar. Technisch deutet sich ein Golden-Cross an. </p>
Geht SYNGENTA in Hongkong an die Börse?
17-Sept. 11:58
<p>Der Syngenta-Konzern hat offenbar (vertraulich) einen Antrag für einen Börsengang in Hongkong eingereicht. Das Unternehmen, das Saatgut sowie Pflanzenschutzmittel herstellt, erwägt wohl eine Emission im Volumen von rund 5 Mrd. $. Der Börsengang soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im kommenden Jahr erfolgen. Er wäre eine der größten Notierungen in Hongkong seit mehreren Jahren. Unternehmen haben dort in diesem Jahr bereits Aktien im Wert von 47 Mrd. $ platziert – mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Einzelheiten werden noch ausgearbeitet, sowohl der Zeitplan als auch das Volumen der Emission könnten sich daher noch ändern.</p>
<p>Syngenta hatte bereits 2021 einen Börsengang in Shanghai beantragt. Drei Jahre später zog das Unternehmen den Antrag mit Verweis auf die volatilen Märkte zurück. Anschließend rückte Hongkong als Börsenplatz in den Fokus. Zeitweise erwog Syngenta, bereits im Juni dieses Jahres einen Antrag auf Zulassung einzureichen. Doch die Märkte gerieten erneut unter Druck - der Krieg im Iran beeinträchtigte die Lieferketten und Preise in der Branche. Zugleich kam es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Hengde Qin übernahm im August den Vorstandsvorsitz von Jeff Rowe, der als wichtiger Befürworter des Börsengangs galt. Das wird spannend.<br /><br /></p>
<p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
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Aktionärsbrief Portfolios: Ein Nachkauf
17-Sept. 11:21
<p>Ein Schwede hat einen wenig glücklichen Einstand im Spekulativen Portfolio. Wir hatten in den letzten Tagen bereits entsprechende Updates geliefert. Wir nutzen die Kurschwäche für den Nachkauf und ordern: </p>
<p>2000 Stück Munters (WKN: A2DRVZ; 137,2 SEK). Gekauft wird um 13:15 Uhr.</p>
<p> </p>
Bernecker daily: Diese Software-Aktie bietet nicht nur ein frisches Golden Cross
17-Sept. 09:54
<p>Zum Golden Cross (50-Tagelinie schneidet 200-Tagelinie von unten nach oben) kommt der Bruch des Abwärtstrends. Das Risiko, dass KI bestehende Softwareangebote verdrängt, bleibt bestehen. Zugleich bietet der Einsatz von KI-Agenten dem Konzern Chancen auf neues Geschäft. Die Markttechnik bei ServiceNow spricht für weiter steigende Kurse.</p>
Die Luftfahrtindustrie hebt ab
17-Sept. 09:30
<p style="text-align: justify;">Die Luftfahrtindustrie befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Während andere zyklische Branchen darum kämpfen, ihre Fabriken auszulasten, könnten AIRBUS und seine Wettbewerber deutlich mehr Flugzeuge verkaufen, als sie derzeit produzieren können. </p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem der Branche liegt nicht auf der Nachfrage-, sondern auf der Angebotsseite. Triebwerke, Komponenten und teilweise auch qualifizierte Arbeitskräfte bleiben knapp. AIRBUS hat bis Ende August 475 Maschinen ausgeliefert, 9 % mehr als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr stehen aber weiterhin rund 870 Flugzeuge auf dem Plan. Das bedeutet: In den letzten vier Monaten müssten noch 395 Maschinen die Werke verlassen. Der Produktionshochlauf bleibt also anspruchsvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau darin liegt aber auch die Investmentstory. Gelingt es den Herstellern, ihre Lieferketten weiter zu stabilisieren, müssen sie neue Kunden gar nicht erst suchen. Die Aufträge sind längst da. Steigende Stückzahlen verteilen die hohen Fixkosten auf mehr Flugzeuge und lassen deshalb die Gewinne überproportional wachsen. Anleger sollten allerdings auf die Bewertung achten. Manche Gewinner des Luftfahrtbooms sind bereits ausgesprochen teuer. Zwei Aktien bieten aus unserer Sicht noch ein vernünftiges Verhältnis zwischen Wachstum und Bewertung. Unsere beiden Picks und mehr Hintergrundwissen gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
<p style="text-align: justify;"><br /><br /></p>