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Schwächeres Wachstum trifft steigende Kosten: Die Zinsfalle für Anleger

<p>Die Wirtschaft der Eurozone verliert an Schwung. Gleichzeitig nimmt der Kostendruck auf die Unternehmen zu. Diese Kombination versch&auml;rft das Dilemma der Notenbanken und stellt Anleger vor neue Herausforderungen. Die am Freitag ver&ouml;ffentlichten Einkaufsmanagerdaten liefern daf&uuml;r deutliche Hinweise.</p> <p>Der vorl&auml;ufige Gesamt-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r die Eurozone sank im Oktober von 53,1 auf 51,9 Punkte. Erwartet worden waren 52,7 Punkte. Zwar signalisiert ein Wert oberhalb von 50 weiterhin Wachstum. Die Dynamik hat jedoch nachgelassen. Besonders schwach entwickelte sich Frankreich. Dort fiel der entsprechende Index von 51,1 auf 48,4 Punkte. Auch in Deutschland verlangsamte sich das Wachstum.</p> <p>Noch problematischer ist die Preisentwicklung. Die Einkaufskosten der Unternehmen stiegen im Oktober erneut beschleunigt. Vor allem Energie, Treibstoffe und Transport verteuerten sich. Gleichzeitig erh&ouml;hten die Unternehmen ihre Verkaufspreise weniger stark als im September. Damit w&auml;chst der Druck auf die Gewinnmargen. Unternehmen ohne ausreichende Preissetzungsmacht m&uuml;ssen h&ouml;here Kosten teilweise selbst tragen.</p> <p>Die Entwicklung erinnert an eine klassische Stagflationsgefahr: schw&auml;cheres Wachstum bei anhaltend hohem Preisdruck. Von einer ausgepr&auml;gten Stagflation kann allerdings noch keine Rede sein. Die Eurozone w&auml;chst weiterhin. Zudem l&auml;sst sich aus steigenden Einkaufspreisen nicht unmittelbar auf die k&uuml;nftige Verbraucherpreisinflation schlie&szlig;en.</p> <p>F&uuml;r die Notenbanken wird die Lage komplizierter. Die EZB hat ihren Einlagensatz im September bereits auf 2,50 % angehoben. Die Verbraucherpreise stiegen zuletzt um 3,8 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Eine schw&auml;chere Konjunktur spricht gegen weitere Zinserh&ouml;hungen. Der anhaltende Inflationsdruck erschwert auf der anderen Seite jedoch eine geldpolitische Entlastung. Ein Dilemma, das den Handlungsspielraum der EZB deutlich einschr&auml;nkt.</p> <p>In der kommenden Woche stehen deshalb zwei wichtige Termine an: Die US-Notenbank entscheidet am Mittwoch, dem 28. Oktober, &uuml;ber ihren Leitzins. Einen Tag sp&auml;ter folgt die EZB. Entscheidend werden weniger die unmittelbaren Zinsentscheidungen als die Aussagen &uuml;ber den weiteren geldpolitischen Kurs sein.</p> <p>Was bedeutet das f&uuml;r die Geldanlage? Tagesgeld bleibt f&uuml;r kurzfristige Liquidit&auml;t weiterhin eine echte Alternative. Allerdings liegt die Verzinsung h&auml;ufig unter der Inflationsrate. Der reale Verm&ouml;gensverlust setzt sich dann trotz Zinsertr&auml;gen fort. Bei Festgeld erscheint eine gestaffelte Anlage &uuml;ber sechs bis zw&ouml;lf Monate sinnvoller als eine mehrj&auml;hrige Bindung. So bleibt Spielraum, falls die Zinsen weiter steigen.</p> <p>Bei Anleihen bietet das h&ouml;here Renditeniveau attraktive laufende Ertr&auml;ge. Besonders bei langen Laufzeiten bestehen jedoch erhebliche Kursrisiken. Ein Renditeanstieg um einen Prozentpunkt verursacht bei einer Anleihe mit einer modifizierten Duration von acht Jahren n&auml;herungsweise 8 % Kursverlust. Kurzlaufende Euro-Staatsanleihen hoher Bonit&auml;t mit ein bis drei Jahren Restlaufzeit bieten ein g&uuml;nstigeres Verh&auml;ltnis zwischen Zinsertrag und Schwankungsrisiko.</p> <p>Auch am Aktienmarkt steigt die Gefahr. H&ouml;here Finanzierungskosten belasten verschuldete Unternehmen. Gleichzeitig sinkt bei steigenden Anleiherenditen der heutige Wert zuk&uuml;nftiger Gewinne. Besonders anf&auml;llig sind deshalb hoch bewertete Wachstumsaktien. Unternehmen mit stabilen Mittelzufl&uuml;ssen, geringer Verschuldung und hoher Preissetzungsmacht sind besser aufgestellt.</p> <p>Fazit: Die eigentliche Gefahr liegt in einer doppelten Belastung der Aktienm&auml;rkte. Schw&auml;chere Nachfrage und h&ouml;here Kosten dr&uuml;cken auf die Unternehmensgewinne. Gleichzeitig rechtfertigen hohe Zinsen niedrigere Aktienbewertungen. Damit drohen fallende Gewinnsch&auml;tzungen und sinkende Bewertungsmultiplikatoren zur selben Zeit.</p> <p>Anleger sollten deshalb diese Strategie anwenden: Die Liquidit&auml;tsreserve bleibt auf Tagesgeldkonten geparkt. Bei Anleihen sollten zun&auml;chst Laufzeiten von ein bis maximal drei Jahren dominieren. Langlaufende Papiere werden erst wieder interessanter, wenn der Inflationsdruck nachhaltig nachl&auml;sst. Das ist aktuell aber noch nicht absehbar. Bei Aktien verdienen solide finanzierte Unternehmen mit nachgewiesener Preissetzungsmacht Vorrang. Hoch bewertete Wachstumsaktien sollten vorerst untergewichtet bleiben. Wer dagegen allein auf baldige Zinssenkungen setzt, untersch&auml;tzt die Gefahr einer l&auml;ngeren Phase schwachen Wachstums bei gleichzeitig hohen Finanzierungskosten.</p> <p>Interessieren Sie Themen wie diese? Dann sollten Sie sich den <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a> aus dem Hause <a href="https://www.bernecker.info">Bernecker B&ouml;rsenbriefe</a> einmal n&auml;her anschauen. Dort ordnen wir Woche f&uuml;r Woche Themen ein, die f&uuml;r Anleger wirklich relevant sind. Das Spektrum reicht vom &bdquo;Big Picture&ldquo; mit Makrothemen, Geopolitik, Konjunktur, Rohstoffen und Geldpolitik &uuml;ber Branchenbetrachtungen bis hin zu konkreten Aktienempfehlungen. Erg&auml;nzt wird das Angebot durch Dispositionslisten und mehrere Musterportfolios. Und das bereits seit 36 Jahren. Der <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a> ist im Abonnement oder im Einzelabruf erh&auml;ltlich. In der aktuellen Ausgabe nehmen wir beispielsweise das Thema Kupfer n&auml;her unter die Lupe und stellen f&uuml;nf Aktien vor, die auf unterschiedliche Weise vom Kupferboom profitieren.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

Gold und Bitcoin im Krisentest: Welcher Schutz im Depot tatsächlich funktioniert

<p>Gold und Bitcoin bestehen den aktuellen Krisentest nur bedingt. Trotz der geopolitischen Spannungen und des hohen &Ouml;lpreises geriet Gold in der Woche bis zum Freitag deutlich unter Druck. Auch Bitcoin verzeichnete am Donnerstag deutliche Verluste. Das &uuml;berrascht vor allem jene Anleger, die beide Anlagen als Schutz vor Inflation, W&auml;hrungskrisen und Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten betrachten. Tats&auml;chlich erf&uuml;llen Gold und Bitcoin sehr unterschiedliche Funktionen.</p> <p>Bei Gold spielt derzeit das hohe Renditeniveau am Anleihemarkt eine wichtige Rolle. Hohe Renditen amerikanischer Staatsanleihen erh&ouml;hen die Attraktivit&auml;t verzinslicher Anlagen. Besonders wichtig sind die Realzinsen, also die um Inflationserwartungen bereinigten Renditen. Je h&ouml;her sie ausfallen, desto gr&ouml;&szlig;er sind die Opportunit&auml;tskosten des unverzinsten Edelmetalls. Ein st&auml;rkerer Dollar belastet zus&auml;tzlich. Zwar profitieren Goldanleger aus dem Euroraum dann vom Wechselkurseffekt. Dieser gleicht die Verluste aber nicht zwangsl&auml;ufig aus.</p> <p>Die geopolitischen Spannungen haben derzeit gegenl&auml;ufige Auswirkungen auf Gold. Einerseits steigt das Interesse an sicheren Anlagen. Andererseits sch&uuml;ren h&ouml;here &Ouml;lpreise Inflationssorgen und erschweren der US-Notenbank eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Hinzu kommen Verk&auml;ufe spekulativer Anleger. Im September gingen die Goldpreise trotz kr&auml;ftiger Mittelzufl&uuml;sse in Gold-ETFs zur&uuml;ck, weil h&ouml;here Anleiherenditen, ein st&auml;rkerer Dollar und Positionsabbau am Terminmarkt &uuml;berwogen.</p> <p>Das bedeutet allerdings nicht, dass Gold als Krisenschutz versagt. Physisches Gold besitzt keinen Schuldner und unterliegt keinem unmittelbaren Ausfallrisiko. Es profitiert langfristig vom Misstrauen gegen&uuml;ber Papierw&auml;hrungen und &uuml;berschuldeten Staaten. Kurzfristig sch&uuml;tzt es aber weder zuverl&auml;ssig vor Inflation noch vor B&ouml;rsenverlusten. Bei schweren Finanzmarktkrisen wird zeitweise auch Gold verkauft, um Liquidit&auml;t zu beschaffen.</p> <p>Bei Bitcoin f&auml;llt die Bilanz deutlich kritischer aus. Die Begrenzung auf maximal 21 Mio. Einheiten macht die Kryptow&auml;hrung zwar knapp. Daraus folgt jedoch kein verl&auml;sslicher Inflationsschutz. Anders als Gold verf&uuml;gt Bitcoin &uuml;ber keine jahrtausendealte Rolle als Wertaufbewahrungsmittel. Der Kurs wird stark von Anlegerstimmung, Liquidit&auml;t und spekulativen Kapitalstr&ouml;men bestimmt.</p> <p>Eine im August ver&ouml;ffentlichte Forschungsarbeit der Federal Reserve Bank of Chicago zeigt, dass sich Bitcoin zunehmend wie eine risikoreiche Aktienanlage verh&auml;lt. Die Abh&auml;ngigkeit von der allgemeinen B&ouml;rsenstimmung hat deutlich zugenommen. Steigende Zinsen, sinkende Risikobereitschaft und der Abbau kreditfinanzierter Positionen belasten deshalb h&auml;ufig gleichzeitig Aktien und Bitcoin. Das macht die Kryptow&auml;hrung als Absicherung eines Aktienportfolios wenig geeignet. Langfristig bietet Bitcoin bei wachsender Akzeptanz erhebliches Kurspotenzial. Die damit verbundenen Schwankungen bleiben jedoch au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoch.</p> <p>Fazit: Anleger sollten drei Risiken getrennt absichern. Gegen kurzfristige B&ouml;rsenturbulenzen eignen sich vor allem Tagesgeld und kurzlaufende, hochwertige Euro-Staatsanleihen. Gegen langfristige W&auml;hrungs- und Vertrauenskrisen ist Gold im Vergleich zu Bitcoin die bessere Wahl. F&uuml;r ein breit gestreutes Depot ist eine Goldquote von 5 bis 10 % sinnvoll. Angesichts des hohen Realzinsniveaus empfiehlt sich der Aufbau in mehreren Schritten statt eines sofortigen Gro&szlig;einstiegs.</p> <p>Bitcoin erf&uuml;llt dagegen keine verl&auml;ssliche Schutzfunktion. Eine Beimischung von h&ouml;chstens 1 bis 2 % ist ausschlie&szlig;lich als spekulative Anlage vertretbar. Entscheidend ist dabei ein oft &uuml;bersehener Zusammenhang: Wer bereits stark in Aktien investiert ist, erh&ouml;ht mit Bitcoin vor allem sein bestehendes Marktrisiko. Gold hat dagegen &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume die Risikostreuung verbessert. Wer in der n&auml;chsten Krise tats&auml;chlich handlungsf&auml;hig bleiben will, ben&ouml;tigt deshalb zuerst Liquidit&auml;t, anschlie&szlig;end Gold und allenfalls danach Bitcoin.</p> <p>Interessieren Sie Themen wie diese? Dann sollten Sie sich den <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a> aus dem Hause <a href="https://www.bernecker.info">Bernecker B&ouml;rsenbriefe</a> einmal n&auml;her anschauen. Dort ordnen wir Woche f&uuml;r Woche Themen ein, die f&uuml;r Anleger wirklich relevant sind. Das Spektrum reicht vom &bdquo;Big Picture&ldquo; mit Makrothemen, Geopolitik, Konjunktur, Rohstoffen und Geldpolitik &uuml;ber Branchenbetrachtungen bis hin zu konkreten Aktienempfehlungen. Erg&auml;nzt wird das Angebot durch Dispositionslisten und mehrere Musterportfolios. Und das bereits seit 36 Jahren. Der <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a> ist im Abonnement oder im Einzelabruf erh&auml;ltlich. In der aktuellen Ausgabe nehmen wir beispielsweise das Thema Kupfer n&auml;her unter die Lupe und stellen f&uuml;nf Aktien vor, die auf unterschiedliche Weise vom Kupferboom profitieren.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

3 Fragen an Bernecker

<p style="text-align: center;"><strong>Tesla oder SpaceX: Welche Musk-Aktie w&uuml;rden Sie eher kaufen?</strong></p> <p>Tesla und SpaceX sind neben Nvidia die jeweiligen Besonderheiten technischer Innovationen und deren Auswirkungen weltweit. SpaceX gl&auml;nzt soeben, als j&uuml;ngster B&ouml;rsenwert dieser drei, mit einem Umsatzsprung von 5,6 auf 14,6 Mrd. $ im dritten Quartal. Aus einem Verlust von 1,1 Mrd. $ wurde ein Gewinn von 4,4 Mrd. $. Die Erfolge der zwei anderen sind bekannt. Elon Musk wurde mit der ersten Reaktion des Kurses rechnerisch um etwa 76 bis 94 Mrd. $ reicher. Diskutiert wird nun die M&ouml;glichkeit einer Fusion von Tesla mit SpaceX. Ergebnis: In diesen Aktien mit kleinen Investments dabei zu sein, ist f&uuml;r echte B&ouml;rsianer ein Muss. Auf diese Weise beh&auml;lt man die Hand am Puls der neuen Technologien und deren Zukunft. Lediglich auf die angemessene Position kommt es an. Technische Korrekturen geh&ouml;ren dazu, was f&uuml;r alle Tech-Aktien grunds&auml;tzlich nachzuvollziehen ist. Beachten Sie bitte auch die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.&nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Wie sehen Sie SAP nach den Zahlen?&nbsp;</strong></p> <p>SAP muss den Anschluss finden. Der erfolgreiche Ausbau der Cloud-Technik bedarf nun der weiteren Integration von KI in das laufende Gesch&auml;ft von SAP mit seinen Kunden. Die neuesten Zahlen geben dar&uuml;ber Aufschluss. Daraus entsteht der n&auml;chste Ansatz f&uuml;r die Kursperspektive: Bisher waren 200/210 &euro; die vertretbare Grenze. &Uuml;berzeugen die Ergebnisse von SAP und der Kommentar des Chefs, steigt das Kursziel auf vorerst 250/260 &euro; als erste Indikation. Begonnen hat das j&uuml;ngste Comeback bei Kursen um 130 &euro; im Juli. SAP ist damit die einzige Tech-Aktie im DAX neben Infineon f&uuml;r Chips und eingeschr&auml;nkt auch Siemens mit der ganzen Bandbreite der Technologie. Dabeibleiben ist alles.&nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Ist das Frankreich-Chaos ein Risiko f&uuml;r den DAX?</strong></p> <p>Die Innenpolitik der Franzosen gleicht der Innenpolitik in Deutschland. Die Jugend revolutioniert in Paris so &auml;hnlich wie schon 1968 als Vorbild f&uuml;r alle Europ&auml;er. Die deutschen Studenten um Rudi Dutschke waren allerdings schon vorher aktiv. Aus Teilen der Studentenbewegung ging sp&auml;ter die RAF hervor. Die Studentenproteste sind mithin ein Vorbild daf&uuml;r, wie falsche Entwicklungen in der Gesellschaft auf der Ebene der Universit&auml;ten zu n&ouml;tigen &Auml;nderungen f&uuml;hren. In Deutschland sind diesmal nicht die Studenten, sondern die Linken in der gleichen Ausgangslage. Dies in den Griff zu bekommen, bleibt schwierig und erfordert eine sehr weitsichtige politische Strategie der noch etablierten Parteien. Die Franzosen haben den Vorteil eines h&ouml;heren Temperaments zum einen, aber die relativ schnellen Reaktionen des Establishments zum anderen. In Deutschland dauert es etwas l&auml;nger, wie die Vergangenheit zeigt.&nbsp;</p>

BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Kauf, eine Einstufung, zwei Ziele, drei Updates und ein Marktkommentar

<p style="text-align: justify;">Wir f&uuml;hren momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste, der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei rund 45%. In dieser Woche haben wir einen Kauf nachgetragen, einen neuen Beitrag in unserer News-Rubrik ver&ouml;ffentlicht, zwei Kursziele angepasst, einen Marktkommentar ver&ouml;ffentlicht und eine Einstufung ge&auml;ndert. Betroffen sind unter anderem Eli Lilly, Bank of New York Mellon, Nibe, Nemetschek und Vishay. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&amp;Go.</p> <p style="text-align: justify;">Der DOW JONES h&auml;lt sich sichtbar am besten in der aktuellen Phase. Aktien mit KI-Bezug werden verkauft - Unternehmen aus defensiven Branchen und KI-Verlierer werden gekauft. Zu letzteren geh&ouml;ren zum Beispiel die Software Titel. Wir sind in dem Bereich etwa bei SAP und Nemetschek dabei. Der DAX h&auml;lt sich vornehm zur&uuml;ck und tendiert zwischen diene Gegenpolen, unter Schwankungen seitw&auml;rts. Der Chartvergleich macht es deutlich.</p> <p style="text-align: justify;">Unser Kauflimit bei Vishay, dem US-Hersteller elektronischer Bauteile, ist schon letzte Woche ausgef&uuml;hrt worden und wir hatten es im letzten Stop&amp;Go vers&auml;umt. Daf&uuml;r bitten wir um Nachsicht, ich habe es in der Empfehlungsliste nachgetragen. Der urspr&uuml;ngliche Artikel von Anfang August hatte die &Uuml;berschrift Eine f&uuml;r alles: Vom Datacenter bis zur e-Mobility. Wer hier noch aufspringen m&ouml;chte, k&ouml;nnen Sie das auch jetzt noch nachholen. <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauf-eine-einstufung-zwei-ziele-drei-updates-und-ein-marktkommentar_H1740964469_6799764/">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker B&ouml;rsenkompass. Regelm&auml;&szlig;ig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauf-eine-einstufung-zwei-ziele-drei-updates-und-ein-marktkommentar_H1740964469_6799764/">Stop&amp;Go Artikel</a> die Ver&auml;nderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das k&ouml;nnen Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick k&ouml;nnen Sie sich in <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">unserer Artikel&uuml;bersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo k&ouml;nnen Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind &uuml;berzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!&nbsp;</p>

Sechs Unternehmen, die von der jüngsten Korrektur profitieren

<p style="text-align: justify;">Nach der j&uuml;ngsten Korrektur zahlreicher Technologieaktien r&uuml;ckt ein lange vernachl&auml;ssigter B&ouml;rsensektor wieder st&auml;rker in den Fokus:</p> <p style="text-align: justify;">Die Pharmaindustrie. W&auml;hrend hohe Bewertungen und die Unsicherheit &uuml;ber die Rentabilit&auml;t milliardenschwerer KI-Investitionen auf Technologiewerten lasten, suchen Anleger verst&auml;rkt nach Unternehmen mit berechenbaren Ertr&auml;gen und vergleichsweise konjunkturunabh&auml;ngigen Gesch&auml;ftsmodellen. Davon k&ouml;nnte die Pharmaindustrie profitieren. Die langfristigen Wachstumsperspektiven sind ohnehin &uuml;berzeugend.</p> <p style="text-align: justify;">Wir k&ouml;nnen uns gut vorstellen, dass Pharma-Aktien zu den n&auml;chsten Favoriten an den Aktienm&auml;rkten geh&ouml;ren werden. Mit AstraZeneca sind wir bereits in diesem Sektor engagiert. Nun wollen wir unsere Positionierung erneut ausbauen.</p> <p style="text-align: justify;">Neben dem Pharmasektor hat die Korrektur auch im DAX spuren hinterlassen, wir sehen hier neue Einstiegsgelegenheiten bei einer Bank und einem Baustoffunternehmen. Zuletzt haben wir auch zwei vielversprechende Kandidaten aus dem Euro Stoxx 50 f&uuml;r Sie.&nbsp;<br /><br />Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Gro&szlig;en. Das ist die Termin-B&ouml;rse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht t&auml;uschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine hei&szlig;e Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>).&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;</p>

Aktionärsbrief: Ist FANUC nach Gewinnsprung und höherer Prognose nun ein Kauf?

<p>Fanuc liefert neue Argumente f&uuml;r eine nachhaltige Kurserholung. Der japanische Automatisierungsspezialist hat heute starke Halbjahreszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose deutlich angehoben. Auf Tradegate stieg die Aktie am Vormittag zeitweise auf 34,58 &euro; und damit um 9 %. In Tokio hatte sie zuvor noch 1,2 % verloren. Allerdings wurden die Zahlen erst nach dem dortigen B&ouml;rsenschluss ver&ouml;ffentlicht.</p> <p>Im ersten Gesch&auml;ftshalbjahr bis Ende September steigerte Fanuc den Umsatz gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 16,2 % auf 473,7 Mrd. Yen. Der operative Gewinn kletterte um 35,7 % auf 116,7 Mrd. Yen. Unter dem Strich sprang der Gewinn um 41 % auf 112,6 Mrd. Yen. Besonders erfreulich: Im j&uuml;ngsten Quartal beschleunigte sich das operative Gewinnwachstum auf rund 45 %.</p> <p>F&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr bis M&auml;rz 2027 erwartet Fanuc nun erstmals mehr als eine Billion Yen Umsatz. Die Prognose f&uuml;r den operativen Gewinn wurde um 10,4 % auf 240,7 Mrd. Yen angehoben. Das entspricht einem Zuwachs von 31 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Der erwartete Nettogewinn steigt sogar um 37 % auf 228,3 Mrd. Yen. Zus&auml;tzlich k&uuml;ndigte Fanuc ein weiteres Aktienr&uuml;ckkaufprogramm &uuml;ber bis zu 50 Mrd. Yen an.</p> <p>Damit gewinnt auch die langfristige Investmentstory an Substanz. Im Aktion&auml;rsbrief Nr. 41/26 vom 7. Oktober hatten wir bereits auf die Chancen durch &bdquo;Physical AI&ldquo; hingewiesen. Gemeinsam mit Google und Hitachi entwickelt Fanuc intelligente Roboter, die komplexe Aufgaben zunehmend selbstst&auml;ndig ausf&uuml;hren. Die Auslieferung des neuen &bdquo;AI Welding Agent&ldquo; soll noch 2026 beginnen. Die aktuellen Gewinne stammen allerdings haupts&auml;chlich aus dem klassischen Automatisierungsgesch&auml;ft. Die KI-Fantasie kommt zus&auml;tzlich hinzu.</p> <p>Auf Basis des&nbsp; aktuellen Kursniveaus ergibt sich f&uuml;r das laufende Gesch&auml;ftsjahr ein KGV von rund 24,5, gemessen am prognostizierten ausgewiesenen Gewinn. Das ist nicht g&uuml;nstig. Die starke Investitionsnachfrage rechtfertigt jedoch generell eine h&ouml;here Bewertung. Daf&uuml;r muss aber auch der Gesamtmarkt mitspielen.</p> <p>Fazit: Die im Aktion&auml;rsbrief 41/26 formulierten Einstiegsvoraussetzungen zeichnen sich nun ab. Risikoaffine Anleger k&ouml;nnen eine kleine Anfangsposition aufbauen. Weitere K&auml;ufe empfehlen sich erst, wenn die Tokioter B&ouml;rse am Montag den heutigen Kursanstieg best&auml;tigt. Ein R&uuml;ckfall unter die Marke von ca. 31,25 &euro; w&auml;re dagegen ein Warnsignal.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktion&auml;rsbrief"</p>

Für Bernecker-Abonnenten: Bei ENI verdienen Aktionäre durch Sonderdividenden und höhere Aktienrückkäufe verstärkt am Ölpreisboom mit

<p>Eni l&auml;sst seine Aktion&auml;re kr&auml;ftig am &Ouml;lpreisboom teilhaben. Der italienische Energiekonzern k&uuml;ndigte heute eine Sonderdividende von 0,46 &euro; je Aktie an. Insgesamt flie&szlig;en damit zus&auml;tzlich rund 1,3 Mrd. &euro; an die Anteilseigner. Die Auszahlung erfolgt am 9. Dezember. Au&szlig;erdem erh&ouml;ht Eni sein Aktienr&uuml;ckkaufprogramm um 12 % von 3,4 auf 3,8 Mrd. &euro;. Die regul&auml;re Dividende f&uuml;r 2026 bleibt bei 1,10 &euro; je Aktie. Einschlie&szlig;lich der Sonderzahlung ergibt das 1,56 &euro;.</p> <p>Die Grundlage liefern starke Quartalszahlen. Im dritten Quartal sprang der bereinigte Nettogewinn gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 125 % auf 2,8 Mrd. &euro;. Analysten hatten lediglich 2,48 Mrd. &euro; erwartet. Das bereinigte operative Pro-forma-Ergebnis verdoppelte sich auf rund 6 Mrd. &euro;. Besonders stark entwickelte sich das F&ouml;rdergesch&auml;ft mit einem Ergebnisanstieg um 76 %.</p> <p>Dabei profitiert Eni nicht nur von h&ouml;heren &Ouml;l- und Gaspreisen. Die &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung wuchs auf vergleichbarer Basis um 7 % auf 1,83 Mio. Barrel &Ouml;l&auml;quivalent t&auml;glich. Neue Projekte in Westafrika, Mexiko und Norwegen liefern zus&auml;tzliche Mengen.</p> <p>Auch die Finanzlage verbessert sich. Die Prognose f&uuml;r den bereinigten operativen Mittelzufluss wurde von 15 auf 16,5 Mrd. &euro; angehoben. Die Nettofinanzverschuldung ohne Leasingverbindlichkeiten lag Ende September bei 6,7 Mrd. &euro;. Der Pro-forma-Verschuldungsgrad erreichte mit 9 % einen historischen Tiefstand. Dazu trug auch die Entkonsolidierung von Plenitude bei.</p> <p>Allerdings h&auml;ngt ein erheblicher Teil der Ertragsst&auml;rke am au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohen &Ouml;lpreis und den kr&auml;ftigen Raffineriemargen. Eine Entspannung im Nahen Osten w&uuml;rde diese Gewinne schm&auml;lern. Hinzu kommen m&ouml;gliche Sondersteuern auf hohe Energiegewinne.</p> <p>Fazit: Eni verwandelt den Rohstoffboom konsequent in Aktion&auml;rsertr&auml;ge. Das organische F&ouml;rderwachstum und die geringe Verschuldung sprechen f&uuml;r eine anhaltend hohe Ertragskraft. Allerdings liefert die Bewertung kein zus&auml;tzliches Kaufargument. Das erwartete KGV f&uuml;r 2027 liegt bei rund 10,1. Shell kommt auf 9,4, BP auf 9,6, TotalEnergies auf 8,2, Equinor auf 10,4 und Repsol auf 7,1. Gegen&uuml;ber dem Durchschnitt dieser f&uuml;nf Wettbewerber von 8,9 weist Eni somit eine Bewertungspr&auml;mie von rund 13 % auf.</p> <p>Das begrenzt das weitere Kurspotenzial, zumal die Analysten f&uuml;r 2027 bereits einen Gewinnr&uuml;ckgang erwarten. Zudem belastet ein um 10 $ niedrigerer Brent-Preis den j&auml;hrlichen operativen Mittelzufluss unter sonst gleichen Bedingungen rechnerisch um rund 1,1 Mrd. &euro;. Die Sonderdividende ist deshalb kein dauerhaftes Ertragsversprechen. Eni bleibt ein attraktiver Aussch&uuml;ttungswert, ist aber kein Bewertungsschn&auml;ppchen. F&uuml;r einen Neueinstieg sollte deshalb zun&auml;chst ein R&uuml;cksetzer bis auf die Ausbruchszone bei ca. 25,00 bis 25,50 &euro; abgewartet werden.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Frankreichs Schuldenstress: Was Anleger vor der heutigen Moody's-Ratingprüfung wissen müssen!

<p>Frankreich ger&auml;t am Anleihemarkt immer st&auml;rker unter Druck. Zehnj&auml;hrige Staatsanleihen rentierten am Freitagvormittag mit 5,07 %. Am Vortag hatte die Rendite mit gut 5,14 % den h&ouml;chsten Stand seit 2002 erreicht. Der Abstand zu vergleichbaren Bundesanleihen erreichte am Donnerstag zeitweise rund 1,74 Prozentpunkte. Anleger verlangen damit eine au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohe Risikopr&auml;mie.</p> <p>Gleichzeitig tr&uuml;bt sich die Konjunktur ein. Der vorl&auml;ufige Einkaufsmanagerindex f&uuml;r die Privatwirtschaft sank im Oktober &uuml;berraschend von 51,1 auf 48,4 Punkte. Damit signalisiert er erneut einen R&uuml;ckgang der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit. Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen schrumpfte so stark wie seit Mai nicht mehr. Die Unternehmen beurteilen ihre Aussichten f&uuml;r die kommenden zw&ouml;lf Monate so pessimistisch wie seit April 2020 nicht mehr.</p> <p>Die Kombination versch&auml;rft Frankreichs Haushaltsprobleme. Schwaches Wachstum belastet die Steuereinnahmen. Hohe Zinsen verteuern schrittweise die Refinanzierung auslaufender Schulden. Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf soll die Staatsschuldenquote 2027 auf 121,7 % der Wirtschaftsleistung steigen.</p> <p>Heute Abend steht die Ratingpr&uuml;fung durch Moody&rsquo;s an. Die Agentur bewertet Frankreich bislang mit Aa3 und negativem Ausblick. Viele &Ouml;konomen rechnen mit einer Herabstufung um eine Stufe auf A1. Fitch und S&amp;P vergeben schon das vergleichbare A+. Frankreich bliebe auch nach einer solchen Senkung im Bereich solider Anlagebonit&auml;t.</p> <p>Die Folgen reichen bis in deutsche Depots. ETFs auf Euro-Staatsanleihen halten h&auml;ufig franz&ouml;sische Papiere. Steigen deren Renditen weiter, drohen Kursverluste, besonders bei langen Laufzeiten. Auch europ&auml;ische Bankaktien geraten unter Druck, wenn Bewertungsverluste auf Anleihebest&auml;nde und h&ouml;here Refinanzierungskosten die Institute belasten. Umgekehrt versprechen sinkende Renditen Kursgewinne bei franz&ouml;sischen Anleihen. Eine erwartete Herabstufung allein muss daher keinen weiteren Ausverkauf ausl&ouml;sen.</p> <p>Fazit: Die entscheidende Gefahr ist eine Abw&auml;rtsspirale aus Wachstumsschw&auml;che und steigenden Finanzierungskosten. F&uuml;r Anleger z&auml;hlt deshalb weniger die einzelne Ratingnote als die Entwicklung des Renditeabstands zu Bundesanleihen nach der Entscheidung. Weitet er sich trotz einer erwarteten Herabstufung weiter aus, &uuml;berwiegt bei langlaufenden franz&ouml;sischen Anleihen und entsprechend gewichteten Euro-Staatsanleihen-ETFs das Kursrisiko. Schrumpft der Abstand dagegen mehrere Handelstage in Folge, signalisiert das zumindest eine Entspannung. Aber erst wenn sich zugleich die Haushaltsaussichten stabilisieren, beginnen franz&ouml;sische Anleihen mit mittleren Laufzeiten f&uuml;r einen schrittweisen Einstieg interessant zu werden.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p>Anleger informieren sich mit Publikationen aus dem Hause Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe. Auf unserer Homepage <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> finden Sie kostenlose Leseproben zu all unseren Produkten.</p>

3 Aktien-Chancen aus Frankreich

<p>Sie sind auf der Suche nach mehr Rendite oder den Extra-Kick f&uuml;r Ihr Depot. Dann sind Sie bei der Actien-B&ouml;rse genau richtig: Hier gibt es die Empfehlungen, die ihnen den Extraschub an Kurspower liefern.</p> <p>Auf den Stra&szlig;en Frankreichs tobt der Krawall, w&auml;hrend die Sorgen &uuml;ber die Schulden der Grande Nation in die H&ouml;he schie&szlig;en und die rechte Kandidatin Marine Le Pen bei der 2027 anstehenden Pr&auml;sidentschaftswahl als Favoritin gilt. Dieser schwer verdauliche Krisencocktail belastet die Kurse der franz&ouml;sischen Qualit&auml;tsaktien, was Anlegern mit Weitblick die Chance auf einen Einstieg zum Discountniveau er&ouml;ffnet. In der aktuellen Ausgabe der Actien-B&ouml;rse werden im Frankreich-Special drei spannende Aktienchancen pr&auml;sentiert: Ein Baustoffproduzent, dessen Gesch&auml;ft sich belebt. Ein Industriekonzern, dessen Bewertung um die H&auml;lfte abgest&uuml;rzt ist, und ein Technologieanbieter mit dem exklusiven Zugriff auf eine Schl&uuml;sseltechnologie.</p> <p>Die kompletten Empfehlungen finden Sie in der Actien-B&ouml;rse Nr. 43 vom 24.10.2026 auf Seite 6. Wer diese Chance nutzen will, bekommt die Ausgabe jetzt &uuml;ber 10 % g&uuml;nstiger (16,99 &euro; statt 18,99 &euro;). Den Rabatt erhalten Sie exklusiv und ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den nachfolgenden Link im Bernecker Newspilot:</p> <p><a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2046">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2046</a></p>

Cybersecurity wird immer wichtiger

<p style="text-align: justify;">Eine neue, hochgef&auml;hrliche Sicherheitsl&uuml;cke ersch&uuml;ttert das Internet. Innerhalb weniger Stunden registrierte der US-Cloudanbieter CLOUDFLARE Millionen von Versuchen, Schwachstellen in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP auszunutzen. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen mussten Teile ihrer IT-Systeme vorsorglich abschalten. Auch VOLKSWAGEN war betroffen. Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Dimension der Cyberkriminalit&auml;t.</p> <p style="text-align: justify;">Besonders brisant ist die zunehmende Rolle der k&uuml;nstlichen Intelligenz. KI hilft nicht nur bei der Entdeckung von Sicherheitsl&uuml;cken. Sie erleichtert auch Angreifern die automatisierte Suche nach Schwachstellen und die Entwicklung geeigneter Angriffsmethoden. Was fr&uuml;her aufwendige Spezialkenntnisse erforderte, l&auml;sst sich zunehmend automatisieren. F&uuml;r Unternehmen wird der Schutz ihrer digitalen Infrastruktur damit zu einer existenziellen Aufgabe.</p> <p style="text-align: justify;">F&uuml;r die Cybersicherheitsbranche er&ouml;ffnet sich daraus eine langfristige Wachstumschance. Weltweit steigen die Anforderungen an den Schutz von Netzwerken, Cloudanwendungen, Daten und KI-Systemen. W&auml;hrend Unternehmen manche IT-Investitionen verschieben k&ouml;nnen, lassen sich Ausgaben f&uuml;r Cybersicherheit immer schwerer aufschieben. Wir rechnen deshalb damit, dass die Branche auch in den kommenden Jahren &uuml;berdurchschnittlich wachsen wird. Wir haben zwei Unternehmen im Blick, mit denen sie profitieren k&ouml;nnen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).&nbsp;</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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