<p>Und zwar in China. Dort sichert sich der Pharmariese einen Adipositas-Hoffnungsträger. Dazu hat NOVO NORDISK ein Lizenzabkommen für einen von Hengrui Pharma entwickelten Adipositas-Wirkstoff unterzeichnet, das einen Wert von bis zu 2,6 Mrd. $ erreichen könnte. NOVO wird Hengrui eine Vorauszahlung von 300 Mio. $ leisten. Der restliche potenzielle Deal-Wert ist an das Erreichen bestimmter Meilensteine gekoppelt. Die Transaktion, die voraussichtlich im vierten Quartal 2026 abgeschlossen wird, reiht sich in eine Serie von Abkommen zwischen multinationalen Konzernen und innovativen Biotech-Unternehmen in China und Hongkong ein.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Künstliche Intelligenz verspricht den Unternehmen bekanntlich enorme Produktivitätsfortschritte. Doch bevor KI tatsächlich zum Einsatz kommen kann, müssen viele Firmen erst einmal ihre technische Vergangenheit aufräumen. Vor allem im deutschen Mittelstand steckt noch erstaunlich viel alte Informationstechnik. Anwendungen laufen auf eigenen Servern, verschiedene Programme können kaum miteinander kommunizieren und Unternehmensdaten liegen in voneinander getrennten Systemen.</p> <p style="text-align: justify;">Damit entsteht eine interessante zweite Investitionswelle. Die erste Welle des KI-Booms floss vor allem in Hochleistungsprozessoren, Rechenzentren und große Sprachmodelle. Die nächste Welle dürfte zunehmend bei den Unternehmen selbst ankommen. Wer KI produktiv nutzen will, benötigt zunächst eine moderne Datenarchitektur, Cloud-Anwendungen, vernetzte Geschäftssoftware und eine entsprechend leistungsfähige IT-Infrastruktur.</p> <p style="text-align: justify;">Gerade der Mittelstand kann diese Modernisierung kaum noch aufschieben. Fachkräftemangel zwingt zur Automatisierung. Hohe Lohn- und Energiekosten erhöhen den Rationalisierungsdruck. Gleichzeitig verschärft der internationale Wettbewerb den Zwang, Prozesse schneller und kostengünstiger abzuwickeln. </p> <p style="text-align: justify;">Das Spannende für Anleger: Bevor Unternehmen mit KI Geld sparen können, müssen sie zunächst Geld ausgeben. Davon profitieren Unternehmen, die bestehende IT-Systeme modernisieren, Software in die Cloud verlagern und anschließend KI-Anwendungen in die Geschäftsprozesse integrieren. Unsere besten Kandidaten um davon zu profitieren gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Die Analysten von Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für VW von 115 auf 105 € gesenkt, aber die Einstufung auf „Buy“ bestätigt. Die Berichtssaison nach dem dritten Quartal dürfte am Narrativ für die Branche nichts ändern, hieß es in der heute veröffentlichten Studie von Deutsche Bank Research. Es gelte das Prinzip Hoffnung auf die Politik. China bleibe für VW die größte Herausforderung und zwar strukturell, nicht bloß zyklisch. Am 29. Oktober präsentiert der VW-Konzern seine Q3-Zahlen.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
29-Sept. 09:37
Teilweise Wiederinbetriebnahme der saudischen Ost-West-Pipeline sorgt für Entlastung auf dem Rohölmarkt
<p>Die globale Ölversorgung erhält etwas Entlastung. Saudi-Arabien hat die Rohölexporte über die Ost-West-Pipeline zum Rotmeerhafen Yanbu wieder aufgenommen. Die Leitung läuft derzeit mit rund 3,5 Mio. Barrel pro Tag. Ein Teil davon versorgt allerdings saudische Raffinerien. Vor den Angriffen wurden über die Route rund 4 Mio. Barrel täglich transportiert.</p> <p>Für den Weltölmarkt ist entscheidend, dass damit wieder ein großer Exportweg außerhalb der Straße von Hormus zur Verfügung steht. Die Pipeline erhöht also nicht unmittelbar die saudische Förderung. Sie sorgt vielmehr dafür, dass bereits produziertes Öl wieder zuverlässiger auf den Weltmarkt gelangt. Das senkt das Risiko, dass eine erneute Blockade von Hormus einen großen Teil der saudischen Exporte vom Weltmarkt abschneidet.</p> <p>Damit sinkt vor allem die Risikoprämie im Ölpreis. Nach Bekanntwerden der Wiederaufnahme fiel Brent zeitweise von rund 107 auf etwa 105 $, bevor andere geopolitische Faktoren den Preis wieder etwas stützten.</p> <p>Eine vollständige Entspannung ist das aber nicht. Die Exporte wichtiger Produzenten im Nahen Osten liegen mit rund 12,8 Mio. Barrel täglich weiterhin etwa 6 Mio. Barrel unter dem Niveau vor Beginn des Iran-Krieges.</p> <p>Fazit: Die Pipeline schafft kein zusätzliches Öl. Sie beseitigt aber einen wichtigen Transportengpass und verringert die Abhängigkeit von Hormus. Das reduziert das Risiko eines abrupten Angebotsausfalls und nimmt damit einen Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis.</p> <p>Täglich Informationen wie diese aufs Handy bekommen? Dann laden Sie sich doch gratis die <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a> herunter!</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p> </p>
<p>Vielen Unternehmen fehlt jedoch dafür noch die technische Basis. Gerade im Mittelstand liegen Daten in getrennten Systemen, alte Anwendungen laufen auf eigenen Servern.</p> <p>Damit rückt eine zweite Phase des KI-Booms in den Fokus: Nach Chips, Rechenzentren und Sprachmodellen geht es zunehmend um die Modernisierung der Unternehmens-IT. Vernetzte Software, Cloud-Technologien und eine moderne Datenarchitektur werden zur Voraussetzung für den produktiven KI-Einsatz.</p> <p>Der wachsende Kostendruck durch Fachkräftemangel und internationalen Wettbewerb beschleunigt diese Entwicklung. Bevor KI Kosten senken kann, müssen Unternehmen zunächst in ihre IT investieren - und genau daraus könnte die nächste Welle des KI-Booms entstehen.</p> <p>Direkt zur aktuellen Ausgabe mit zwei neuen Empfehlungen gelangen Sie mit einem <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER!</a></p> <p> </p>
<p>Der DAX gab gestern leicht nach, während der EuroStoxx 50 nahezu unverändert schloss. An der Wall Street standen S&P 500 und Nasdaq 100 deutlicher unter Druck. Belastet haben erneut Öl und Zinsen. Brent verteuerte sich um 0,9 % auf 105,28 $, nachdem US-Präsident Trump einen iranischen Vorschlag für eine Waffenruhe und die Wiederöffnung der Straße von Hormus zurückgewiesen hatte. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf rund 5,2 % und erreichte den höchsten Stand seit 2007.</p> <p>Nvidia gewann 1,7 %, nachdem der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm um 150 Mrd. $ aufgestockt hatte. Boeing brach um 6,9 % ein. Die US-Luftfahrtbehörde verschiebt wegen eines neuen Softwareproblems die Zertifizierung der 737 Max 10.</p> <p>Heute kommt um 11:00 Uhr das Wirtschaftssentiment der Eurozone. Um 15:00 Uhr werden die US-Hauspreise nach Case-Shiller veröffentlicht. Um 16:00 Uhr folgen die JOLTS-Stellenangebote in den USA sowie das US-Verbrauchervertrauen.</p> <p>Für den DAX spricht zunächst mehr für einen verhaltenen Start mit leicht positiver Tendenz. In Asien verlieren Nikkei und Kospi, während Brent heute Morgen nochmals auf rund 106,40 $ steigt.</p> <p>Weitere aktuelle Einschätzungen finden Sie in der <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Das Stellantis-Joint-Venture Dongfeng Stellantis Automotive Technology und Momenta, ein chinesischer Entwickler von Systemen für das autonome Fahren, wollen für neue Peugeot- und Jeep-Modelle künftig gemeinsam Fahrassistenzsysteme entwickeln. Die Systeme werden Momenta's R7 World Model nutzen und zunächst in neuen Modellen für China und Europa zum Einsatz kommen. Die beiden Partner wollen die Technologie dann anschließend auch auf anderen globalen Märkten einführen.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>TOTALENERGIES will das Gas- und Kondensatfeld Absheron in Aserbaidschan weiter erschließen. Dabei will der Konzern mit dem aserbaidschanischen Energieunternehmen Socar und der Adnoc-Tochter XRG zusammenarbeiten. Im Rahmen des Projekts soll die Gesamtproduktion des Feldes auf 6 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr und 47.000 Barrel Kondensat pro Tag steigen. Der Start des Projekts ist für 2029 vorgesehen. Die Entscheidung folgt auf eine erste Entwicklungsphase im Jahr 2023 mit einer Produktionskapazität von 1,5 Mrd. Kubikmetern Gas pro Jahr und 12.000 Barrel Kondensat pro Tag. Das Gas wird sowohl den aserbaidschanischen Inlandsmarkt als auch die Türkei über die bestehende Gasinfrastruktur versorgen, die Aserbaidschan mit dem europäischen Gasmarkt verbindet. TOTALENERGIES hält einen Anteil von 35 % an dem Gas- und Kondensatfeld Absheron, während Socar und XRG mit 35 % beziehungsweise 30 % beteiligt sind. </p> <p>Währenddessen hat TOTALENERGIES auch einen Wachstumsplan bis 2035 vorgelegt. Danach will man mit jährlichen Investitionen zwischen 14 und 17 Mrd. $ die Förderung von Öl und Gas zwischen 2030 und 2035 um jeweils etwa 2 bis 3 % ausweiten. Im Strom-Segment plant man im Zeitraum 2030 bis 2035 mit einer Netto-Erzeugung von 10 bis 12 Terawattstunden pro Jahr. Elektrische Energie wird laut Mitteilung bis zum Ende des genannten Zeitraums etwa ein Viertel des Energiemixes ausmachen, der auch Öl und Gas umfasst. Neue, cash-generierende Produktion soll dabei den Free Cashflow - auf Basis konstanter Preise - von 2025 bis 2030 um rund 10 Mrd. $ verbessern. </p> <p>Und last but not least: TOTALENERGIES teilte außerdem mit, dass der Vorstand Aktienrückkäufe in Höhe von 2,5 Mrd. $ für das vierte Quartal 2026 sowie zwischen 2 und 2,5 Mrd. $ für das darauffolgende Quartal genehmigt hat. Kein Wunder, dass die Aktie heute grüne Luft schnuppert.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p> <p> </p>
<p><strong>Ein neues Förderprogramm für Immobilien-Erstkäufer sorgt heute für steigende Aktienkurse britischer Hausbaukonzerne.</strong> Es sind BARRAT REDROW (+ 14,0 %), TAYLOR WIMPEY (+ 14,0 %), PERSIMMON (+ 14,8 %) und VISTRY (+ 12,9 %) als Anbieter mit hohem Volumen. Die stärker spezialisierte BERKELEY GROUP (+ 2,7 %) profitiert in geringerem Ausmaß. Der Erstrundeneffekt gilt z. B. auch für Baustoffhersteller, hier stehen IBSTOCK (+ 22,1 %) und (FORTERRA (+ 15,9 %) im Fokus. </p> <p><strong>Der politische Hintergrund.</strong> Die von Premierminister Andy Burnham geleitete Regierung will ein Eigenkapital-Darlehensprogramm für Erstkäufer auflegen. Ein früheres Programm ("Help to Buy") war 2023 ausgelaufen. Nach Erwartung von Analysten der Investmentbank PEEL HUNT kann sich das neue Programm auf ein Fünftel des Marktvolumens auswirken.</p> <p><strong>Informationen über die konkrete Ausgestaltung der neuen Förderung fehlen bisher.</strong> Nach der heutigen fast euphorischen Reaktion sollte man noch nicht auf längeres Hochlaufen setzen. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Südzucker liefert den nächsten Beleg für eine überraschend schnelle Ergebniswende. Der Konzern hat heute vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2026/27 vorgelegt. Das operative EBITDA sprang auf 168 Mio. € nach 93 Mio. € im Vorjahr und damit um gut 81 %. Auffällig ist die Beschleunigung: Im Q1 war das operative EBITDA noch um 41 % auf 135 Mio. € gestiegen. Im ersten Halbjahr summiert sich der Wert damit auf 303 Mio. € nach 189 Mio. €. Treiber sind vor allem CropEnergies und das Spezialitätengeschäft. Der Zuckerbereich bleibt dagegen der größte Unsicherheitsfaktor.</p> <p>Südzucker hat nun die Jahresprognose angehoben. Der Umsatz soll nun 8,3 bis 8,7 Mrd. € erreichen statt bislang 8,1 bis 8,5 Mrd. €. Beim operativen EBITDA steigt die Untergrenze deutlich auf 540 Mio. €; die Spanne lautet nun 540 bis 680 Mio. € statt 480 bis 680 Mio. €. Zuvor hatte der Konzern die EBITDA-Spanne trotz des starken Q1 noch bestätigt.</p> <p>Auf Basis des bisherigen FactSet-Konsenses von 0,38 € Gewinn je Aktie für 2026/27 liegt das KGV nach dem heutigen Kurssprung bei rund 34. Das ist hoch, allerdings sollten die Gewinnschätzungen nun steigen. Charttechnisch rückt das Septemberhoch bei 13,20 € wieder in den Fokus. Ein Ausbruch darüber öffnet Raum in Richtung 14 bis 15 €.</p> <p>Fazit: Die Ergebniswende gewinnt schneller an Tempo als erwartet. Das rechtfertigt den Kurssprung und verbessert die Chancen auf eine Fortsetzung der Erholung. Wegen der ambitionierten Bewertung dürften die Bäume aber nicht in den Himmel wachsen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
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Volker Schulz
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