<p>Die konkretisierte Prognose für 2026 avisiert ein Plus von 19 % beim operativen Gewinn (EBIT) auf 2,3 Mrd. €. Leichte Korrekturen daran infolge des Golfkriegs sind denkbar, aber wenig problematisch. Das Management hat 82 % des Kerosinbedarfs für 2026 abgesichert. Das Exposure am Golf ist überschaubar und die operative Belastung marginal. Das größte interne Risiko bleibt die Personalkostenquote. Aktuell hält die Pilotengewerkschaft still. Der Konsens aber hat bereits eine deutliche Anhebung der Löhne eingearbeitet. KGV 6 für 2026 und KGV 5,2 für 2027 bieten die Basis für erste neue Käufe. Für den Fall, dass sich der Konflikt noch über den März hinaus hinzieht, gilt ein Zukauflimit um 6,80/7,00 €.</p> <p>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App. </p> <p>Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 11 u. a.:</p> <p>- Der März wird erneut der Investmentmonat</p> <p>- Die DT. BÖRSE bestätigt die avisierte Trendwende</p> <p>- INIT INNOVATION steigt auf</p> <p>- Der US-Mediensektor steht am Beginn einer Konsolidierungsphase</p> <p>- COMCAST hat ein Strukturproblem</p> <p>- Softwareunternehmen mit exzellenten Zahlen</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>Aufgrund der heute veröffentlichten Details muss ich den Artikel im Aktionärsbrief zur Dt Bank im negativen Sinne updaten:</p> <p>Das Private-Credit-Portfolio wächst auf knapp 26 Mrd. € und die Bank räumt erstmals explizit „indirekte Kreditrisiken durch vernetzte Gegenparteien“ ein. Besonders kritisch werte ich das auf 15,8 Mrd. € angeschwollene Exposure im Technologie- und Softwaresektor, der aktuell durch den KI-Schock massiv unter Druck steht.</p> <p>Dass das Institut zudem auf einem sog. „Hung Deal“ über 1,2 Mrd. $ festsitzt, stört mich um so mehr. Die Bank hat hier eine Finanzierung für eine Übernahme fest zugesagt, kann die entsprechenden Kredite oder Anleihen aber nicht an externe Investoren weiterverkaufen.</p> <p>Hinzu kommt die offene Warnung vor weiteren Wertminderungen bei US-Gewerbeimmobilien, insbesondere an der Westküste. </p> <p>Die gestrige Kaufempfehlung muss ich demnach zurückziehen. Das Private Dept Thema muss erst vom Tisch oder sich zumindest so entwickeln, dass man davon ausgehen kann es im Griff zu haben.</p>
<p>Am 5. März hatte ich an dieser Stelle auf CF Industries und Nurien hingewiesen. Die Kurse laufen weiter nach oben mit steigenden Düngemittelpreisen:</p> <p>Seit dem 5. März sind die Preise für Harnstoff (Urea) an den Handelsplätzen in Südostasien und Ägypten um weitere 10 % bis 15 % gestiegen. Aktuell notiert granulierter Harnstoff teilweise bei über 700 proTonne. Zum Vergleich: Ende Februar lagen die Preise noch im Bereich von 500 bis 550 $.</p> <p>Bei den Phosphaten sorgt vor allem der Ausfall saudi-arabischer Exporte für Verknappung. Da Saudi-Arabien zu den vier weltweit größten Exporteuren zählt, sind die Spotpreise für DAP seit dem 5. März um rund 8 % gestiegen.</p> <p>Die Preise für Ammoniak ziehen aufgrund der Korrelation mit den Erdgasnotierungen und den logistischen Hürden beim LNG-Transport massiv an. In Europa melden erste Produzenten bereits Preisaufschläge von über 20 % innerhalb der letzten Woche.</p> <p>Auch Verbio profitiert massiv von diesen Trends, läuft inzwischen aber zu steil um neue Käufe zu rechtfertigen. </p>
<p>Im Rahmen einer mehrjährigen Kooperation mit AMAZON-Tochter Zoox sollen UBER-Kunden ab Sommer in Las Vegas erstmals fahrerlose Fahrzeuge buchen können. Ab 2027 ist auch der Start in Los Angeles geplant. UBERs Strategie ist, sich als zentrale Plattform für verschiedene Robotaxi-Anbieter zu positionieren. Marktführer ist ALPHABET-Tochter Waymo, die bereits rund 400.000 bezahlte Fahrten pro Woche in mehreren US-Städten anbietet. Die UBER-Aktie hat im Top bei 100 $ ca. 25 % zurückgesetzt. Die KGV-Reihe für 2026 – 2028 lautet 23, 18 und 14, der freie Cashflow soll von 10 auf 14 Mrd. $ steigen bei aktuell 152 Mrd. $ Börsenwert. Damit ist die 25%-Korrektur eine Kaufgelegenheit.</p>
<p>2025 konnte der weltweit drittgrößte Rückversicherer einen Rekordgewinn einfahren. Daher will man nun die Aktionäre beglücken - und die Ausschüttung von 9 auf 12,50 Euro steigern. So viel war nicht erwartet worden, kein Wunder also, dass die Ampeln heute auf Grün stehen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>Es ist schön einen Qualitätswert wie KSB im Portfolio zu haben. KSB hat frisch einen historischen Großauftrag gemeldet.</p> <p>Man sicherte sich den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Die Energiesparte liefert acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf über 150 Mio. €. Diese Pumpen wiegen jeweils über 100 Tonnen und werden am Stammsitz in Frankenthal gefertigt.</p> <p>Der Wiederaufbau im Mittleren Ost wird KSB ebenso in die Karten spielen, je mehr Infrastruktur dort in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Thema Meerwasserentsalzung bleibt ein zentraler strategischer Pfeiler. In Ländern wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten werden massive Investitionen in die Wasserinfrastruktur getätigt, um die Trinkwasserversorgung unabhängig von Grundwasserreserven zu sichern. </p> <p>Der Titel ist immer noch wenig ambitioniert bewertet. </p>
<p>Guten Morgen,</p> <p>brennende Öltanker im Golf sorgen medial für neue Schreckmomente, aber keine neue Einschätzung der Lage vor Ort. Fast schon wichtiger: Mit CLIFFWATER und MORGAN STANLEY haben zwei weitere Schwergewichte der Branche den Zugang zu Anlegergeldern beschränkt. Die Dynamik am Markt für Private Credit verschärft sich damit in diesen Tagen massiv. Damit ist auch ein weiterer Test der Marke 23.000 im DAX möglich.</p> <p>Die UBS schätzt, dass etwa 25 % bis 35 % der gesamten Private-Credit-Portfolios einem erhöhten Risiko durch die Disruption von Künstlicher Intelligenz ausgesetzt sind. Bei einem geschätzten Gesamtmarkt von rund $2,2 Bio. betrifft dies ein Volumen von über 550 Mrd. bis 770 Mrd. $. Das ist wahrscheinlich überzogen aber: </p> <p>Jedes Mal, wenn ein prominenter Fonds die Rücknahmen begrenzt, wächst bei Anlegern anderer Fonds die Sorge, zu spät zu kommen. Dies löst eine Kaskade weiterer Rückgabewünsche aus. Vor diesem Hintergrund keine Eile. </p> <p> </p>
<p><strong>Das Gründungsziel im Jahr 2014 war eine Dating-App, auf der weibliche Bedürfnisse (allen voran: Sicherheit vor Belästigung) klar im Vordergrund stehen. </strong>Im Geschäftsjahr 2025 entschied sich BUMBLE, dies wieder konsequent zu betonen.</p> <p><strong>Dieser „Quality Reset“ ist vor allem deshalb kostspielig, weil er zu einer Verminderung der Nutzerzahlen führte.</strong> Zudem wurde 1,04 Mrd. $ Goodwill bei den Nebenmarken abgeschrieben, da man sich auf die Kernmarke konzentriert.</p> <p><strong>Insbesondere die 2022 für 75 Mio. € übernommene App Fruitz aus Frankreich passte nicht mehr zu BUMBLE.</strong> Sie wurde laut gestriger Mitteilung im Juli 2025 verkauft. Anderen Quellen zufolge ist Fruitz nun wieder unter Kontrolle des Gründertrios. - Zurück zu BUMBLE: </p> <p><strong>Mit jetzt noch 3,3 Mio. zahlenden Kunden (minus 20,5 %) lag der Q4-Umsatz 14 % unter Vorjahr bei 224 Mio. $. </strong>Die Abschreibung ausgeklammert, blieben 9 Mio. $ als bereinigtes Ergebnis übrig. CFO Kevin Cook wies im Zahlentermin auf den weiterhin starken Cashflow hin (im Gesamtjahr operativ 250 Mio. $, frei 238 Mio. $).</p> <p><strong>Im Q1 erwartet BUMBLE 209 bis 213 Mio. $ Umsatz.</strong> Ein normaler Rückgang entsprechend der Saison.</p> <p><strong>Die nachbörsliche Reaktion erreichte bis zu + 27 %. </strong>Für einen Kauf zunächst Abkühlung abwarten. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Zwar stieg der Umsatz im dritten Quartal um 38 % auf 408 Mio. $, doch damit blieb der Hersteller von Rüstungstechnologie klar unter dem Konsens von 483,87 Mio. $. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie verbesserte sich zwar von 0,30 $ auf 0,64 $, verfehlte den Konsens aber um 8 Cent. Besonders belastend wirkte die gesenkte Jahresprognose. Ursache sind Programmverzögerungen, Probleme beim SCAR-Programm, Lieferkettenstörungen und ein schwächerer Margenmix. Die Bruttomarge fiel von 40 % auf 27 %. Positiv bleiben der starke Auftragsbestand von zusammen 4,1 Mrd. $ und eine „Book-to-Bill“-Ratio von 1,60. Die Analysten reagierten überwiegend mit gesenkten Kurszielen (Bandbreite: 236 $ bis 400 $), blieben aber meist konstruktiv. Die Argumente sind ähnlich: Starke strukturelle Nachfrage, aber kurzfristig schlechtere Visibilität, Margendruck und höhere Unsicherheit für 2027. Die langfristige Wachstumsstory ist zwar lebendig, kurzfristig dominiert aber die operative Enttäuschung. Mit einem KGV von 64 bleibt die Aktie vorerst anfällig. </p>
<p>2025 sank der Umsatz um 5 % auf 20,5 Mrd. €, organisch blieb nur ein Plus von 0,9 %. Das bereinigte EBIT ging leicht auf 3,0 Mrd. € zurück, während sich die EBIT-Marge dank Einsparungen auf 14,8 % verbesserte. Der Überschuss legte leicht zu und die Dividende je Vorzugsaktie soll auf 2,07 € steigen. Für 2026 peilt Henkel nur 1 % bis 3 % organisches Wachstum an und erwartet einen verhaltenen Jahresstart. Genau das belastete gestern die Aktie; der Kurs gab um ca. 4 % nach. Seit Ende Februar hat sich der Kursrutsch deutlich verschärft. Auf Sicht von drei Jahren kommt die Aktie kaum voran und hinkt der Branche klar hinterher. JPMORGAN sieht Enttäuschungen bei Wachstum und bereinigtem Gewinn je Aktie und bleibt mit 65 € auf „Underweight“. GOLDMAN SACHS bleibt mit 73 € auf „Sell“. Bernstein verweist mit 74,96 € auf ein ordentliches Schlussquartal, aber ebenfalls auf eine Verfehlung der Konsensschätzung. Positiv bleiben die Fortschritte bei der Profitabilität sowie die Zukäufe in Beschichtungen und Haarpflege. Für einen nachhaltigen Aufwärtstrend fehlt aber weiter ein klarer Wachstumsimpuls. </p>
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Volker Schulz
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