<p>Bie Deutz legen die Insider nach. Der gemeldete Kauf ist recht ordentlich: Frau Geibel-Conrad aus dem AR hat am 28. August rund 103.000 € in Deutz-Aktien investiert, im Schnitt zu 12,8893 € je Aktie. Das sind ungefähr 8.000 Aktien. Da baut sich weiter ein Cluster von Insiderkäufen auf. </p>
31-Aug. 15:49
5,6 Mrd. $ Auftragsbestand, und billiger als die Konkurrenz: Unsere Neuaufnahme im America First Depot
<p>Nach den Zahlen ist der Kurs um rund 20 % gefallen, obwohl das Management die Prognose für 2026 angehoben hat. Diese Lücke zwischen Geschäft und Kurs nutzen wir für die Neuaufnahme, Kaufzone und Kursziel stehen im Beitrag in der kommenden Ausgabe 36/26.</p>
<p>(The) GAP (ISIN: US3647601083; 23,45 $) liefert die Marge, aber nicht das Wachstum. In Q2/26 sank der Umsatz um 2 % auf 3,65 Mrd. $, flächenbereinigt um 1 %. Die operative Marge sprang auf 18,5 % nach 7,8 %, getragen von 512 Mio. $ Zollrückerstattung. Old Navy verlor 4 %, Athleta 12 %. Der Kurs legte darauf 15 % zu. Diesen Sprung nutzen wir zum Ausstieg aus dem America First Depot und nehmen den Verlust von 8 % hin. (BM)</p>
<p>Das französische Biopharma-Unternehmen hat den Zulassungsantrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Medikament ADV7103 zur Behandlung der primären distalen renal-tubulären Azidose zurückgezogen. Der Grund: Laut Unternehmensangaben verlangt die FDA zusätzliche Arbeiten im Bereich Chemistry, Manufacturing and Controls, die über den aktuellen Prüfungszyklus hinausgehen. Diese Entscheidung belastete die Advicenne-Aktie heute deutlich. In Paris gab der Kurs in der Spitze um 44 % nach. Advicenne hat sich auf die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung vernachlässigter neurologischer und nephrologischer Erkrankungen spezialisiert.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info/admin/news/Das%20französische%20Biopharma-Unternehmen%20hat%20den%20Zulassungsantrag%20bei%20der%20US-Gesundheitsbehörde%20FDA%20für%20das%20Medikament%20ADV7103%20zur%20Behandlung%20der%20primären%20distalen%20renal-tubulären%20Azidose%20zurückgezogen.%20Der%20Grund:%20Laut%20Unternehmensangaben%20verlangt%20die%20FDA%20zusätzliche%20Arbeiten%20im%20Bereich%20Chemistry,%20Manufacturing%20and%20Controls,%20die%20über%20den%20aktuellen%20Prüfungszyklus%20hinausgehen.%20Diese%20Entscheidung%20belastete%20die%20Advicenne-Aktie%20heute%20deutlich.%20In%20Paris%20gab%20der%20Kurs%20in%20der%20Spitze%20um%2044%20%%20nach.%20Advicenne%20hat%20sich%20auf%20die%20Erforschung%20und%20Entwicklung%20von%20Arzneimitteln%20zur%20Behandlung%20vernachlässigter%20neurologischer%20und%20nephrologischer%20Erkrankungen%20spezialisiert.%20Georg%20Sures%20aus%20Ihrer%20Bernecker%20Redaktion%20Börsianer%20lesen%20Briefe%20der%20Hans%20A.%20Bernecker%20Börsenbriefe%20GmbH%20im%20Abo%20oder%20im%20Einzelabruf%20unter%20www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>KGV 10 ist nur die halbe Rechnung. Die Österreicher werden zur Kapitalwette. Unsere Story aus AB 17/26 um 62 € ist auszuweiten. Vienna Insurance wächst weiter in Zentral- und Osteuropa, verdient ordentlich und sitzt gleichzeitig auf einem ungewöhnlich großen Kapitalpolster. Im ersten Halbjahr stiegen die Versicherungserträge um 7,1 % auf 6,85 Mrd. €, der Gewinn vor Steuern erreichte 641,5 Mio. € und die Combined Ratio verbesserte sich auf 91,4 %. Bereinigt um einen Sonderbelastungseffekt im Vorjahr fiel der operative Ergebnisanstieg mit 6,2 % zwar deutlich kleiner aus. Die Ertragsqualität stimmt dennoch: Der operative RoE liegt bei 17,8 %. Die entscheidnde Rechnung steckt aber in der Bilanz. </p> <p>Selbst nach dem rund 1,4 Mrd. € schweren Kauf der NÜRNBERGER weist VIG eine Solvenzquote von 272 % aus. Für die Strategie bis 2028 nennt der Vorstand selbst lediglich 150 bis 200 % als Zielkorridor. Ein erheblicher Teil der Kapitalisierung von gut 9 Mrd. € entfällt damit auf Kapital, das für das laufende Versicherungsgeschäft nicht in dieser Höhe benötigt wird. Rechnet man diesen Überschuss heraus, schrumpft das 2026er KGV von knapp 10 je nach angesetztem Sicherheitspuffer auf grob 4 bis 6.</p> <p>Um 72 € bietet die Aktie dafür eine interessante Kaufbasis. Unser Ziel ist per 2027 von 80 auf 95 € zu erhöhen. Kommt es im Herbst dennoch zu Rücksetzern bauen wir die Position nochmals aus. </p> <p>Wir kaufen in das AB Portfolio in Wien heute um 15 Uhr: </p> <p>110 Aktien von Vienna Insurance (ISIN: AT0000908504; 71,80 €)</p>
<p>Auch im SDAX gibt es zeitweilig Leckerbissen zu finden. Der Farben- und Dämmstoffspezialisten STO zum Beispiel konnte im ersten Halbjahr dem starken Wettbewerb und gestiegenen Kosten trotzen und das Ergebnis steigern: Der Umsatz stieg im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 3,7 % auf 805,5 Mio. Euro, bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Wachstum bei 3,9 %. Das Ebit erhöhte sich um starke 20,6 % auf 30,5 Mio. Euro. Die Prognose für 2026 bestätigte STO nun, auf XETRA legte die STO-Aktie heute zeitweise über 4 % zu. Das schmeckt!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="https://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Der Raumfahrtkonzern hat heute Morgen mitgeteilt, einen Vertrag mit SES über knapp 1 Mrd. € für die Entwicklung und den Bau von 18 Satellitenplattformen unterzeichnet zu haben. Die Satelliten bilden einen Teil des europäischen IRIS²-Programms für sichere und unabhängige Satellitenkommunikation. Es handelt sich um den ersten großen Industrieauftrag, der für die neue EU-Konstellation bekanntgegeben wurde. Die ersten IRIS²-Satelliten sollen 2029 starten, erste Dienste sind für 2030 vorgesehen.</p> <p>Die OHB-Aktie reagiert deutlich positiv und notiert um 10 Uhr rund 8 % im Plus. Der Auftrag ist fundamental klar positiv. Ein Volumen von fast 1 Mrd. € erhöht die Planungssicherheit erheblich und stärkt OHBs Position bei europäischen Sicherheits- und Kommunikationssatelliten. Überraschend kommt der Auftrag allerdings nicht, da bereits Mitte August über die Vergabe der 18 Satellitenplattformen für knapp 1 Mrd. € an OHB berichtet worden war. Die jetzt erfolgte verbindliche Vertragsunterzeichnung beseitigt aber einen wichtigen Unsicherheitsfaktor und stützt die Investmentthese.</p> <p>Fazit: Nach dem Rücksetzer der letzten Wochen ist die Aktie nun ein kurzfristiger Kauf. Stop-Loss: 184 €.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Allianz prüft eine milliardenschwere Übernahme in Großbritannien. Nach einem Bericht von Sky News führt der Versicherer seit Monaten Gespräche über den Kauf des britischen Pannenhilfe- und Versicherungsunternehmens AA. Als Kaufpreis stehen rund 5 Mrd. £ beziehungsweise etwa 5,8 Mrd. € im Raum. Ein verbindliches Angebot gibt es bislang nicht. Auch die Beteiligungsgesellschaft EQT soll Interesse haben.</p> <p>AA zählt 16,4 Mio. Kundenbeziehungen. Im Pannendienst betreut das Unternehmen rund 14,5 Mio. Mitglieder und Kunden. Die mehr als 2.700 Pannenhelfer rückten im vergangenen Jahr zu 3,5 Mio. Einsätzen aus. Neben der Pannenhilfe betreibt AA ein großes Versicherungsgeschäft sowie Fahrschulen. Der Umsatz lag zuletzt bei 1,505 Mrd. £, das bereinigte EBITDA bei 481 Mio. £. TowerBrook und Warburg Pincus sind die Mehrheitsaktionäre, Stonepeak hält einen Minderheitsanteil. Die Eigentümer prüfen parallel zu einem Verkauf auch einen späteren Börsengang. 2024 stieg Stonepeak mit 450 Mio. £ bei einem Unternehmenswert von rund 4 Mrd. £ ein.</p> <p>Strategisch würde AA gut zum bestehenden britischen Geschäft von Allianz mit LV= (Liverpool Victoria) und Petplan passen. Vor allem bei Kfz-Versicherungen, Pannenhilfe und Kundenvertrieb bieten sich Synergien. Der aufgerufene Preis ist allerdings ambitioniert und AA bleibt trotz sinkender Verschuldung finanzierungsintensiv. Die Aktie reagiert bislang kaum und notiert bei rund 451,90 €.</p> <p>Allianz befindet sich seit dem 27. Oktober 2022 zu 177,62 € im Allround-Portfolio. Die reine Kursperformance beträgt damit rund +155 % zuzüglich angefallener Dividenden.</p> <p>Fazit: Die Übernahme wäre strategisch nachvollziehbar. Entscheidend ist jedoch, dass Allianz beim Kaufpreis Disziplin wahrt. Die Aktie bleibt als eine der Kernpositionen im DAX haltenswert.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p style="text-align: justify;">Heute geht es mit unserer Suche in der Termin-Börse daily weiter: Nach Deutschland und Europa erweitern wir unser Screening heute auf den NASDAQ 100 - allerdings mit einer zusätzlichen Leitplanke: KI- und Halbleiterwerte bleiben diesmal bewusst außen vor. Nach den enormen Kursgewinnen der vergangenen Jahre und der jüngsten Korrektur wollen wir nicht darauf wetten, dass die Bereinigung in diesem Segment bereits abgeschlossen ist. Deshalb suchen wir gezielt nach Unternehmen, deren Gewinnentwicklung von völlig anderen Faktoren getragen wird. Unsere Kriterien bleiben unverändert: eine vernünftige Bewertung gemessen am erwarteten Gewinnwachstum, operative Bestätigung durch die jüngsten Geschäftszahlen und möglichst positive Signale von Analysten oder Management. Zwei Aktien stechen heraus: T-MOBILE US als überraschend günstiger Qualitätswert, ALNYLAM PHARMACEUTICALS als hochprofitabler Biotech-Wachstumswert. Wenn Sie täglich neue Empfehlungen suchen, dann ist die Termin-Börse daily genau das richtige für Sie: börsentägliche Updates von Experten und Empfehlungen, denen Sie folgen können, probieren SIe es aus (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
<p>Die Aktienmärkte starten zum Wochenstart moderat und unaufgeregt im Minus. Auslöser sind die falkenhaften Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole, die die Spekulation auf eine Zinserhöhung im September deutlich verstärkt haben. Nach seinem Auftritt stieg die vom Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung von rund 34 auf 60 %. Warsh erklärte, die Inflation verlangsame sich nicht ausreichend, die Finanzierungsbedingungen seien derzeit nicht restriktiv und die Fed habe noch „Arbeit zu erledigen“. Und dennoch:</p> <p>Eine Zinserhöhung im September unterstützte er allerdings nicht ausdrücklich - wie auch wenn der Staat sich vornehmlich am kurzen Ende verschluldet und auf tiefe Zinsen hier angewiesen ist. Einige Bondinvestoren bleiben deshalb skeptisch und halten auch ein erneutes Stillhalten der Fed für möglich.</p> <p>Gold kam stärker unter Druck. Höhere Zinserwartungen belasten das unverzinste Edelmetall, welches aber auch technisch überkauft war. Zuletzt hatte sich der Goldpreis von der Zinstendenz ohnehin gelöst. Der innere Trend bei Gold liegt in der ausufernden Staatsverschuldung. </p> <p>Die Venezuela-Story wird investierbarer. Der Pentagon-Finanzierungsarm OSC soll Unternehmen, die neue Förderlizenzen übernehmen, gegen einen Teil der finanziellen und politischen Risiken absichern. Gleichzeitig sollen über eine neue Gesellschaft 17 Ölfelder mit mehr als 65 Mrd. Barrel Reserven für US-Konzerne und andere Investoren geöffnet werden. Für Titel wie SLB, Chevron und indirekt auch Repsol sind das positive News. </p> <p>Auf Unternehmensebene sorgte BYD für Aufmerksamkeit. Erstmals übertraf der Auslandsumsatz den Umsatz im chinesischen Heimatmarkt, womit eine längere Gewinnschwäche beendet wurde. Die Aktie verlor in Hongkong dennoch deutlich. Meituan stieg dagegen zeitweise um 3,6 %, nachdem der Umsatz die Erwartungen deutlich übertroffen hatte und mehrere Broker ihre Kursziele anhoben. </p> <p>PS: Heute läuft unsere besondere Rabattaktion für die Termin-Börse daily aus. Eine kostenlose Leseprobe finden Sie hier: <a href="https://www.bernecker.info/tbd-aktionswochen">https://www.bernecker.info/tbd-aktionswochen</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
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Volker Schulz
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