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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Aktionärsbrief vorab: Öl- und Gas-Engpässe - einer bricht schon heute aus

<p>Brasilien, Guyana, Kanada, US-Schiefer&ouml;l, die Nordsee sowie Teile Afrikas werden strategisch wichtiger. Die IEA sieht bereits 2026 rund 1,4 Mio. Barrel pro Tag zus&auml;tzliches Angebot aus den amerikanischen Nicht-OPEC+-Produzenten. Man braucht Produktion au&szlig;erhalb geopolitischer Nadel&ouml;hre plus Lagerkapazit&auml;ten und alternative Transportwege. Titel wie SBM Offshore, Technip Energies, Subsea7, Aker BP, &nbsp;SLB, aber auch Petrobras oder Equinor bieten auf die n&auml;chsten zwei Jahre spannende Perspektiven, leider aber zum Teil kurzfristig unter dem Konffikt am Golf. Vopak als Spezialist von Tanklagern und Importterminals agiert aktuell mit relativer St&auml;rke und frischem Kaufsignal.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Für Abonnenten: Saudi Aramco warnt

<p>Saudi Aramco warnt vor einer extrem angespannten Versorgungslage am &Ouml;lmarkt. Der Krieg zwischen USA, Israel und Iran habe nach Einsch&auml;tzung von Aramco-Chef Amin Nasser seit sieben Monaten fast 3 Mrd. Barrel &Ouml;l aus dem Markt genommen. Mehr als 1 Mrd. Barrel seien bereits aus Lagerbest&auml;nden ersetzt worden, davon &uuml;ber 300 Mio. Barrel aus staatlichen strategischen Reserven. Die kommerziellen Lagerbest&auml;nde l&auml;gen inzwischen bei weniger als 6 Mrd. Barrel, wobei ein gro&szlig;er Teil praktisch nicht kurzfristig verf&uuml;gbar sei.</p> <p>Zwar haben sich die Exporte der Golfstaaten zuletzt wieder auf 15,5 Mio. Barrel pro Tag erholt und damit auf mehr als 80 % des Vorkriegsniveaus. Der Transport ist jedoch teuer und physisches &Ouml;l bleibt knapp. Selbst nach einem Ende des Konflikts k&ouml;nnte es laut Nasser bis zu zwei Jahre dauern, die Lager wieder aufzuf&uuml;llen und gleichzeitig die laufende Nachfrage zu decken.&nbsp;</p>

Aktionärsbrief vorab: Wie ist die milliardenschwere Übernahme von SCHNEIDER ELECTRIC einzuordnen?

<p>SCHNEIDER ELECTRIC (ISIN: FR0000121972; 274 &euro;) stemmt mit der &Uuml;bernahme des US-Softwarespezialisten PTC den gr&ouml;&szlig;ten Zukauf seiner Geschichte. Geboten werden 205 $ je Aktie beziehungsweise 22,6 Mrd. $ Eigenkapitalwert. Einschlie&szlig;lich Schulden erreicht der Unternehmenswert 23,7 Mrd. $. Der Aufschlag von 42,3 % erkl&auml;rt einen Teil der heutigen Skepsis.</p> <p>Strategisch passt der Deal. PTC st&auml;rkt mit Software f&uuml;r Produktentwicklung und Produktlebenszyklus-Management die Plattform rund um AVEVA und Cognite. Schneider Electric deckt damit k&uuml;nftig die digitale Kette von der Konstruktion &uuml;ber Produktion und Betrieb bis zur Wartung breiter ab. PTC erzielte 2025 rund 2,4 Mrd. &euro; Umsatz bei einer bereinigten EBITA-Marge von etwa 40 %.</p> <p>Der Preis bleibt allerdings ambitioniert. Vor Synergien entspricht er etwa dem 21-Fachen des erwarteten EBITA 2027. Finanziert werden sollen 5 bis 6 Mrd. &euro; &uuml;ber eine Kapitalerh&ouml;hung und 16 bis 17 Mrd. &euro; &uuml;ber neue Schulden. Schneider Electric erwartet jedoch 250 Mio. &euro; j&auml;hrliche Kostensynergien und rund 800 Mio. &euro; Umsatzsynergien. Einschlie&szlig;lich dieser Effekte sinkt der Kaufpreis auf etwa das 13-Fache des erwarteten EBITA 2027.</p> <p>Fazit: Schneider Electric bleibt mindestens eine gute Halteposition. Die Aktie geh&ouml;rt seit dem 2. Oktober 2025 zu 250,90 &euro; zu unserem Allround-Portfolio. Der PTC-Kauf ist finanziell ambitioniert, strategisch aber &uuml;berzeugend. Nach dem Kursrutsch besteht dennoch keine Eile. Zwischen 255 und 260 &euro; l&auml;ge die Aktie wieder in einer mehrfach getesteten Unterst&uuml;tzungszone aus dem Fr&uuml;hjahr und Sommer. Dort w&auml;ren Nachk&auml;ufe beziehungsweise ein Neueinstieg &uuml;berlegenswert.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktion&auml;rsbrief"</p>

Warum steht CARL ZEISS MEDITEC heute unter Druck?

<p>Die Aktie des Medizintechnikers f&uuml;r Augenheilkunde und Mikrochirurgie notierte heute im fr&uuml;hen Handel bis zu 7,2 % im Minus. Ausl&ouml;ser: Goldman Sachs hat die Aktie von &bdquo;Neutral&ldquo; auf &bdquo;Sell&ldquo; abgestuft und das Kursziel von 27 auf 23 &euro; gesenkt. Die Skepsis ist nicht unbegr&uuml;ndet. Goldman erwartet f&uuml;r 2027 nur 1,2 % organisches Wachstum und hat die EBITA-Sch&auml;tzungen f&uuml;r 2027 und 2028 reduziert. Auch die j&uuml;ngsten Zahlen liefern Argumente f&uuml;r Vorsicht. Nach neun Monaten 2025/26 lag der Umsatz 2,9 % unter Vorjahr. Das bereinigte EBITA brach um knapp 30 % ein. Vor allem China, das Gesch&auml;ft mit Intraokularlinsen und die schwache Profitabilit&auml;t belasten.</p> <p>Ganz so d&uuml;ster ist die Lage aber nicht. Im Q3 stieg der Umsatz w&auml;hrungsbereinigt um 4,6 %. Microsurgery legte um 21 % zu, Americas sogar um 23,2 %. Zudem lag der Auftragsbestand leicht &uuml;ber dem Niveau zum Gesch&auml;ftsjahresende. Mit dem Programm "ProfitUp" strebt der Konzern bis 2028/29 j&auml;hrliche Ergebnisverbesserungen von mehr als 200 Mio. &euro; an.</p> <p>Diese Lichtblicke sowie technische K&auml;ufe d&uuml;rften zur schnellen Erholung um rund 1 &euro; vom heutigen Tagestief beigetragen haben. Eine fundamentale Trendwende ist damit aber noch nicht best&auml;tigt.</p> <p>Fazit: Die Goldman-Abstufung ist nachvollziehbar. F&uuml;r einen Einstieg besteht keine Eile. Zwischen 27 und 28 &euro; liegt die Aktie im Bereich der Tiefs von Ende Juli und Anfang August und zugleich deutlich unter der September-Unterst&uuml;tzung um 29 &euro;. Dort punktuell erste kleine Tranchen kaufen! Br&ouml;ckelt der Kurs Richtung 25 &euro; ab, verbessert sich das Chance-Risiko-Verh&auml;ltnis weiter. Dann erneut in kleinen Tranchen nachkaufen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Schneider Electric mit Großübernahme, Euro im Feuer

<p>Wall Street reagierte am Freitag positiv auf den deutlich schw&auml;cheren Arbeitsmarktbericht. Der S&amp;P 500 gewann 0,73 %, der Nasdaq 1,19 % und der Dow 0,49 %. Im September entstanden lediglich 29.000 neue Stellen gegen&uuml;ber 90.000 im Konsens, die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 %. Damit ist eine weitere Fed-Erh&ouml;hung im Oktober deutlich weniger wahrscheinlich geworden. Das hilft dem Aktienmarkt zun&auml;chst, welcher seit Ende August in der Breite deutlich unter Druck gekommen ist.&nbsp;</p> <p>In Asien setzt sich die Erholung fort. Der Nikkei lag zur Mittagspause 2,53 % h&ouml;her bei 70.038 Punkten, erstmals seit drei Monaten wieder &uuml;ber 70.000. Halbleiter- und KI-Werte f&uuml;hren die Bewegung an. Der TOPIX liegt rund 1 % h&ouml;her. In Hongkong bewegt sich der Hang Seng zur Mittagszeit kaum, der Hang Seng Tech gewinnt 0,3 %. S&uuml;dkorea und Festlandchina sind feiertagsbedingt geschlossen, damit findet auch bei Samsung und SK Hynix kein Handel statt.</p> <p>Am europ&auml;ischen Bondmarkt bleibt die Lage angespannt. Die Rendite 10-j&auml;hriger franz&ouml;sischer Staatsanleihen ist auf 4,9 % gestiegen, seit Ende Juni um rund 1,2 Prozentpunkte. In Spanien kommt nach der Niederlage der Regierung S&aacute;nchez im Parlament zus&auml;tzlich die Diskussion &uuml;ber Neuwahlen auf. Das schw&auml;cht den Euro gegen den Dollar mit tiefstem Stand seit Mai 2025.</p> <p>Die gro&szlig;e Unternehmensmeldung kommt aus Europa: Schneider Electric &uuml;bernimmt den US-Industriesoftwarekonzern PTC f&uuml;r 205 Dollar je Aktie in bar. Der Unternehmenswert betr&auml;gt 23,7 Mrd. Dollar, der Aufschlag zum Freitagsschluss 42,3 %. Bewertet wird PTC mit dem 21-Fachen des erwarteten bereinigten EBITA 2027. Schneider plant zur Finanzierung eine Kapitalerh&ouml;hung &uuml;ber 5 bis 6 Mrd. Euro sowie 16 bis 17 Mrd. Euro neue Schulden.</p> <p>Am Nachmittag folgt der US-ISM-Dienstleistungsindex.</p> <p>Sie m&ouml;chten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz und kompetent &uuml;ber die wichtigsten Tendenzen an den M&auml;rkten informiert werden? Dann empfehle ich den Blick auf unseren Newspilot: <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe</p>

SCHNEIDER ELECTRIC mit nächstem Zukauf.

<p><strong>Der franz&ouml;sische Technologiekonzern im Elektrobereich bietet f&uuml;r den US-Softwarekonzern PTC 22,6 Mrd. $ (205 $ je Aktie).</strong> Das hohe Zukauftempo des starken KI-Profiteurs (siehe zuletzt SHELLY) wird aktuell in der deutschen Vorb&ouml;rse mit &ndash; 5 % beantwortet.</p> <p><strong>Bei PTC geht es um Product Lifecycle Management.</strong> Die digitalen Tools von PTC erleichtern Produktdesign, -konstruktion und das gesamte Datenmanagement rund um die Bestandteile eines Produktsortiments. Die positiven Synergien werden kostenseitig mit 250 Mio. &euro; ab dem dritten Jahr beziffert, beim Umsatz visieren die Franzosen einen Effekt von 800 Mio. &euro; an.</p> <p><strong>F&uuml;r PTC-Aktion&auml;re ergibt sich eine Pr&auml;mie von 42 %.</strong> Der SCHNEIDER-CEO verspricht, es entstehe innerhalb der Branche das umfassendste Software- und KI-Unternehmen. Bis zum Q3 2027 soll die Transaktion realisiert sein. Bei unserem Empfehlungswert (im Frankfurter B&ouml;rsenbrief: seit 18/24) warten wir die Quartalszahlen am 16. Oktober ab.</p> <p>Helmut Gellermann</p>

3 Fragen an Bernecker

<p style="text-align: center;"><strong>Wie weit kann der DAX unter 25.000 Punkten noch fallen?</strong></p> <p>Rein markttechnisch betrachtet liegen wir knapp &uuml;ber der 200-Tage-Linie, die bei etwa 24.825 Punkten verl&auml;uft. F&auml;llt der DAX darunter, liegt die n&auml;chste Marke bei rund 24.000 Punkten. Aber auch die M&auml;rz-Tiefs von 22.000 Punkten sind aus technischen Erw&auml;gungen denkbar. Die Entwicklung im DAX ist derzeit stimmungsgetrieben, auch aufgrund der hohen Risikoaufschl&auml;ge f&uuml;r franz&ouml;sische Staatspapiere gegen&uuml;ber dem EU-Schnitt. Die Gewinnentwicklung im DAX und die Bewertung mit einem KGV von 13 bis 14 per 2027 stehen f&uuml;r das Gegenteil und st&uuml;tzen den DAX fundamental ab.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Zinsanstieg: Welche Unternehmensanleihen lohnen sich?</strong></p> <p>Der Zinsanstieg schafft bessere Einstiegsm&ouml;glichkeiten, aber man sollte Qualit&auml;t kaufen. Beispielsweise auf Euro lautende, vorrangige Unternehmensanleihen mit guter Bonit&auml;t und zwei bis maximal f&uuml;nf Jahren Restlaufzeit bei Unternehmen mit verl&auml;sslichen Cashflows, &uuml;berschaubarer Verschuldung und einem konjunkturresistenten Gesch&auml;ftsmodell. K&uuml;rzere Laufzeiten begrenzen die Kursverluste, falls die Zinsen weiter steigen.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Was halten Sie von der neuen BMW-Strategie?</strong></p> <p>BMW will die Komplexit&auml;t reduzieren, Entwicklung und Verwaltung effizienter machen und st&auml;rker auf profitable Modelle setzen. Das ist sinnvoll, denn ein Premiumhersteller muss seine Ertragskraft &uuml;ber Marke, Technologie und Kostenkontrolle sichern. Die reduzierten finanziellen Ziele, genannt wurden drei bis f&uuml;nf Prozent operative Marge im Automobilgesch&auml;ft bis 2028 - zeigen allerdings, dass der Umbau l&auml;nger dauert. Auch das Mittelfristziel von acht bis zehn Prozent hat man nach hinten verschoben. Der Sanierungsfahrplan ist realistisch, aber es fehlt ein &uuml;berzeugender Beleg f&uuml;r eine schnelle Gewinnwende. F&uuml;r eine Neubewertung m&uuml;ssen zun&auml;chst einmal messbare Fortschritte folgen.</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Sie wollen kostenlos und unverbindlich News von Redakteuren der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH erhalten? Dann tragen Sie sich einfach unter <a href="https://www.bernecker.info/newsletter">www.bernecker.info/newsletter</a> in den Info-Brief ein.</p>

FB-Tipp MLP hebt Prognose deutlich an

<p>Nach einer starken Gesch&auml;ftsentwicklung <a href="https://www.eqs-news.com/de/news/ad-hoc/mlp-se-mlp-konzern-erwartet-fuer-q3-2026-ein-ebit-deutlich-ueber-vorjahreswert-und-erhoeht-ebit-prognose-fuer-gesamtjahr-2026-auf-110-bis-120-mio-euro/550e6576-146f-429d-bd96-84996b7c1960_de" target="_blank" rel="noopener">erh&ouml;ht MLP die EBIT-Prognose f&uuml;r 2026</a> von bislang 100 bis 110 Mio. &euro; auf 110 bis 120 Mio. &euro;. Treiber sind vor allem &uuml;berraschend hohe erfolgsabh&auml;ngige Verg&uuml;tungen im Verm&ouml;gensmanagement: Diese erreichen im Q3 rund 21 Mio. &euro; nach lediglich 2,8 Mio. &euro; im Vorjahr und sind zu einem hohen Anteil ergebniswirksam. Entsprechend erwartet MLP f&uuml;r das dritte Quartal ein EBIT deutlich oberhalb der 18,3 Mio. &euro; aus Q3 2025. Zus&auml;tzlichen R&uuml;ckenwind liefern das gestiegene betreute Verm&ouml;gen sowie h&ouml;here Zinsen. Damit gewinnt die Ergebnisdynamik deutlich an Fahrt. Die vollst&auml;ndigen Q3-Zahlen folgen am 12. November.</p> <p>Die Prognoseanhebung hatte Kollege Lars Winter im gestern erschienenen Frankfurter B&ouml;rsenbrief rechtzeitig avisiert. Wer der Empfehlung gefolgt ist, liegt heute bereits im Plus.</p> <p>&nbsp;</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>&nbsp;</p>

Chart des Tages: Ist die Eisenbahn das Vorbild für den KI-Boom? Hoffentlich ...

<p>Die Debatte um eine m&ouml;gliche KI-Blase hat eine interessante historische Perspektive. Die Bank of America vergleicht die heutige Marktkonzentration der &bdquo;AI Big 10&ldquo; &ndash; Magnificent 7 plus Broadcom, AMD und Micron &ndash; mit fr&uuml;heren Spekulationsphasen. Das Ergebnis: Mit inzwischen rund 42 % der US-Marktkapitalisierung hat KI die typischen historischen Extremwerte bereits erreicht. Nifty Fifty (40 %), Internetblase (41 %), Japan (44 %) und die Boomsektoren der &bdquo;Roaring Twenties&ldquo; (36 %) drehten s&auml;mtlich in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung um 40 %. Die gro&szlig;e Ausnahme waren die Eisenbahnen, die 1881 erst bei 63 % ihren H&ouml;hepunkt erreichten.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/Screenshot 2026-10-02 150646.png" alt="" width="650" height="382" /></p> <p>Wenn KI die Eisenbahn des 21. Jahrhunderts ist, k&ouml;nnte der Boom noch Luft haben. Auch beim Investitionszyklus ist die heutige Euphorie noch nicht beispiellos. Die KI-Investitionen erreichen laut BofA derzeit etwa 3,5 bis 4 % des US-BIP, w&auml;hrend der Eisenbahnbau in seiner Spitze rund 5 % verschlang. Zudem gibt es einen wichtigen Unterschied: W&auml;hrend der massive Ausbau der Eisenbahnkapazit&auml;ten damals die Frachtraten unter Druck setzte, steigen die Preise f&uuml;r Halbleiter derzeit kr&auml;ftig. Die Monetarisierung der knappen Rechenleistung funktioniert also bislang.</p> <p>Der Eisenbahnboom wurde von fallenden US-Renditen und reichlich verf&uuml;gbarem Kapital begleitet. Sein Ende kam schlie&szlig;lich nicht durch fehlende Nachfrage nach Eisenbahnen, sondern durch Kredit- und Liquidit&auml;tskrisen. &Uuml;bertragen auf KI hei&szlig;t das: Nicht zwingend schw&auml;chere Chipnachfrage muss den Zyklus brechen. Kritischer k&ouml;nnte werden, wenn steigende Finanzierungskosten, Liquidit&auml;tsengp&auml;sse oder Zweifel an der Refinanzierung der gigantischen KI-Investitionen auftreten.</p> <p>Die Konzentration allein beweist noch keine unmittelbar platzende KI-Blase. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Capex, Preisen, Zinsen und Kreditliquidit&auml;t.&nbsp;</p>

JULIUS BAER GRUPPE: Aktienrückkauf angekündigt.

<p><strong>Die auf Verm&ouml;gensverwaltung spezialisierte schweizerische Bank k&uuml;ndigte heute an, ein neues Aktienr&uuml;ckkaufprogramm mit bis zu 600 Mio. CHF Volumen zu starten sowie die Aussch&uuml;ttungspolitik abzu&auml;ndern.</strong> Nach beh&ouml;rdlicher Bewilligung und Beschluss des Verwaltungsrats der Bank erscheint der Weg f&uuml;r die Ma&szlig;nahme frei. Der Start soll im Lauf der n&auml;chsten Wochen erfolgen, die Ma&szlig;nahme soll l&auml;ngstens ein Jahr in Anspruch nehmen.&nbsp;</p> <p><strong>F&uuml;r die Kapitalaussch&uuml;ttungspolitik ist beabsichtigt, weiterhin 40 bis 60 % des IFRS-Konzerngewinns als Dividende auszuzahlen - Ziel sei eine "progressive Dividende".</strong> Das weitere Ziel einer CET1-Kapitalquote von 15 % gilt weiterhin.&nbsp;</p> <p><strong>Im Chartvergleich europ&auml;ischer Banken (Auszug abgebildet) liegt die schweizerische Bank im unteren Drittel.</strong> Der Start des R&uuml;ckkaufs sollte dazu f&uuml;hren, im Performance-Ranking einige Pl&auml;tze aufzuholen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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