<p>Die MHP HOTEL AG hat ein öffentliches Aktienrückkaufangebot angekündigt. Der in München ansässige Betreiber von Premium- und Luxushotels will bis zu 4.403.530 MHP-Aktien (bis zu 9,5 % des Grundkapitals) zu einem Preis von 1,35 Euro je Aktie zurückkaufen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis 2. November 2026, der überwiegende Teil der zurückgekauften Aktien soll anschließend eingezogen werden. Die vier MHP-Gründungsaktionäre, die mit rund 75 % die Aktienmehrheit halten, werden keine Aktien andienen. Die MHP-Gruppe verfügt über liquide Mittel von rund 10 Mio. Euro und bindet dank ihres überwiegend kapitalschonenden Pacht- und Franchisemodells kein eigenes Kapital in Hotelimmobilien. Die Umsetzung der Wachstumspipeline mit neuen Hotels in Wien, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf ist trotz Aktienrückkauf gesichert. Die aktuelle Bewertung der MHP-Aktie spiegelt das Potenzial der Gesellschaft nicht wider. Die Analysten von NuWays haben heute ihr Kursziel von 3,50 Euro bekräftigt. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Crown Castle, American Tower und SBA Communications könnten zu wichtigen Vermietern für SpaceX werden. Bernstein schätzt, dass ein vollwertiges terrestrisches Starlink-Mobile-Netz je nach Ausbaustufe 30.000 bis 120.000 Standorte und Investitionen von 50 bis 130 Mrd. Dollar benötigen könnte. Da in den USA jährlich nur etwa 1.200 bis 2.000 neue Türme gebaut werden können, müsste SpaceX in erheblichem Umfang bestehende Standorte anmieten. Crown Castle stieg nach der Meldung zeitweise rund 7 %, SBA 6 % und American Tower 5 %. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans. A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
09-Okt. 09:11
Guten Morgen aus der Redaktion: SpaxeX schockt Dt. Telekom und bei Apple gibt es Fragezeichen
<p>Wall Street verlor am Donnerstag erneut an Boden. Der S&P 500 gab 0,47 % auf 7.765 Punkte nach, der Nasdaq 1,25 %, der Dow gewann 0,1 %. Nvidia verlor 2,9 %, Broadcom 4,3 % und Micron 4,8 %. Gleichwohl: Die erfolgreiche Auktion 30-jähriger US-Staatsanleihen über 22 Mrd. Dollar sorgte für Entlastung am Bondmarkt.</p> <p>Dem folgen heute Morgen Erholungsansätze in den Futures in Form moderater Rotationstendenzen Richtung Old Economy bei überverkaufter technischer Marktlage.</p> <p>Die Schwäche der KI-Aktien hatte einen konkreten Auslöser. Laut Financial Times liegt der annualisierte Umsatz von OpenAI bei rund 50 Mrd. Dollar, bislang waren 70 Mrd. Dollar signalisiert worden. Allerdings beruhen die Angaben auf unterschiedlichen Berechnungsmethoden, was ich nicht so hoch hänge. </p> <p>Nachbörslich sorgt SpaceX für Aufregung. Der Konzern übernimmt zusätzliche Mobilfunkfrequenzen und plant einen eigenen US-Mobilfunkdienst. AT&T, Verizon und T-Mobile verloren nachbörslich deutlich. Auch die Dt. Telekom rutscht ab und bleibt im Abwärtstrend gefangen (s. Chart). Die Mischung aus hohen Zinsen und dem SpaceX-Thema deckeln den Sektor bereits seit einiger Zeit. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern. Allerdings stelle ich die Umsetzung durch SpaceX mindestens in Frage. Die Taxen für die nötigen Investitionen, nur um in ländlichen Gegenden in den USA konkurrenzfähig zu werden liegen um 130 Mrd. $. </p> <p>Laut Nikkei hat Apple die Komponentenbestellungen für das iPhone 18 Pro und Pro Max im Oktober um mindestens 15 % reduziert, einzelne Aufträge sollen sogar 15 bis 20 % niedriger liegen. Hintergrund sind stark gestiegene Speicherpreise, die Apple zu höheren Verkaufspreisen gezwungen haben und nun offenbar die Nachfrage bremsen. Das träfe vor allem Apple-Zulieferer mit hoher Kundenabhängigkeit. Cirrus Logic erzielt rund 91 % seines Umsatzes mit Apple, bei Skyworks sind es rund 67 %.</p> <p>Humana gewann nachbörslich zeitweise rund 13 %, nachdem wichtige staatliche Qualitätsbewertungen verbessert wurden. </p> <p>Aus Deutschland: Westwing kündigte nach Xetra-Schluss einen Aktienrückkauf über bis zu 640.000 Aktien beziehungsweise 3,26 % des Grundkapitals an. Das maximale Volumen beträgt 10 Mio. Euro. Auch die zerschossene Porr nutzt die tiefen Kurse für einen Aktienrückkauf.</p> <p>Sehr tiefe Kurse gibt es auch bei FlatexDegiro. Chance? Wir ordnen das heute in der Bernecker-daily ein. Hier geht es zum Einzelabruf: <a href="https://boersenkiosk.de/Kauf-Bernecker-daily-vom-09.10.2026/BK">https://boersenkiosk.de/Kauf-Bernecker-daily-vom-09.10.2026/BK</a></p> <p>Ein schönes Wochenende</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Electro Optic Systems (EOS) hat mit einem namentlich nicht genannten Golfstaat einen Vertrag über 370 Mio. £ (700 Mio. AUD) zur landesweiten Drohnenabwehr unterzeichnet. Es ist der größte Auftrag der Firmengeschichte. Herzstück ist die KI-gestützte NiDAR-Plattform der übernommenen MARSS-Gruppe. Sie vernetzt Radar-, optische und Sonarsensoren, analysiert Bedrohungen und koordiniert deren Bekämpfung durch Abfangsysteme und Störsender.</p> <p>EOS entwickelt sich damit vom Komponentenlieferanten zum Generalunternehmer für komplette Luftverteidigungssysteme. Mehr als 80 % des Auftragsumsatzes sollen innerhalb von 12 bis 24 Monaten nach Wirksamwerden des Vertrags anfallen. Rund 20 % des Volumens entfallen auf vierjährige Serviceleistungen. EOS erwartet über die Vertragslaufzeit einen positiven Cashflow.</p> <p>Der Auftrag ist noch an zu erfüllende Bedingungen geknüpft. Neben Exportgenehmigungen sind Bankgarantien und Finanzierungszusagen erforderlich. Der hohe anfängliche Kapitalbedarf soll erst Mitte 2027 in einen positiven Cashflow umschlagen. Auch die Projektmarge bleibt offen.</p> <p>Die Aktie befindet sich bereits auf unserer Empfehlungsliste, wir bleiben dabei.</p> <p> </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p>PORR will ab 14. Oktober 2026 bis voraussichtlich 31. März 2027 maximal 392.782 eigene Aktien zurückkaufen. Das entspricht 1 % des Grundkapitals. Der maximale Mitteleinsatz beträgt 15 Mio. €. Gekauft wird über die Wiener Börse und multilaterale Handelssysteme. PORR hält derzeit keine eigenen Aktien. Zumindest ein Lichtblick heute für die gebeutelte Aktie. Wir hatten heute Morgen zur Eröffnung 900 Aktien zu 29,60 € für das Spekulative Portfolio zugekauft.</p>
<p>Bei Nike spiegelt die Bewertung laut Jefferies inzwischen ein Höchstmaß an Pessimismus wider. Gemessen am Kurs-Umsatz-Verhältnis auf Basis der übernächsten Geschäftsjahresprognose notiert die Aktie nahe einem 15-Jahres-Tief. Solche Bewertungsniveaus sind eher für strukturell angeschlagene Marken typisch als für einen Weltmarktführer wie Nike, so die Schlussfolgerung der Analysten.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/Nike_CdT.png" alt="" width="650" height="393" /></p> <p>Am 16./17.11. findet Nikes Analystentag statt - sicherlich mit konkreten Meilensteinen für die operative Erholung. Mit einer Dividendenrendite auf dem Niveau von 2-jährigen US-Treassuries ist das Kursniveau auf Sicht von mind. 2 Jahren verlockend.</p> <p> </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p><strong>Die folgen womöglich am 11. November mit den Q4-Zahlen. </strong>Hinter vorgehaltener Hand wird in Finanzkreisen über eine positive Überraschung beim Ergebnis für Q4 diskutiert. Wichtiger als die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres sind die neuen Mittelfristziele bis 2030. Erste Analysten wagen sich aus der Deckung und halten die Erwartungen des Marktes für deutlich zu niedrig. Laut BANK OF AMERICA wird die operative Marge mit rd. 19 % zu tief angesetzt. Die Experten rechnen mit einer Zielspanne von 21 bis 23 % (nach 12,6 % 2026). Die Margentreiber sind Gas Services und Netz-Technologien, die bis 2030 Margen von jeweils rund 28 % erzielen sollen, während der Umsatz von knapp 44 Mrd. € 2026 auf mehr als 77 Mrd. € 2030 steigen soll. Die BofA erwartet für 2027 bis 2030 kumuliert bereits rd. 50 Mrd. € Free Cashflow, während der Markt derzeit mit knapp über 37 Mrd. € kalkuliert. Das schafft erheblichen Spielraum für Ausschüttungen und Aktienrückkäufe. Mit einer Anhebung der Mittel- bzw. Langfristziele werden auch die Gewinnschätzungen der Analysten deutlich steigen. Kalkulieren Sie positive Überraschungen ein.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 41</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Wirtschaft zuversichtlich – Konsumenten bleiben skeptisch</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die DAX-Technik stagniert, ein Signal bleibt aus</p> <p style="padding-left: 40px;">- AIRBUS: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einstieg?</p> <p style="padding-left: 40px;">- ALLIANZ: KI als Schlüssel für den nächsten Kursschub?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Blick auf die Eurobanken: Die Gewinne bleiben stark</p> <p style="padding-left: 40px;">- KI, Server, Rechenzentren: DELL profitiert dreifach</p> <p> </p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
<p>Der Stoxx 600 Banks verliert heute zeitweise 2,2 %. Damit zeichnet sich der stärkste Zweitagesrückgang seit März ab. Inzwischen nähert sich der Relative-Stärke-Index (RSI) der Marke von 30. Banken sind technisch also nahe am überverkauften Bereich, nachdem sie mehr als ein Jahr zu den stärksten europäischen Sektoren gehörten. Mit der bevorstehnden Berichtssaison stehen die Chancen gut, dass die Banken im Verlauf des Oktobers drehen. </p>
<p>Da purzelt es Rekorde und doch ist den Anlegern gut offenbar nicht gut genug. Laut Unternehmensmitteilung erzielte SAMSUNG einen konsolidierten Umsatz von rund 195 Bio. Won. Der operative Gewinn lag bei rund 107,4 Bio. Won. Da koreanische Offenlegungsregeln keine Spannen erlauben, nennt der Konzern Mittelwerte: Der Umsatz bewegt sich zwischen 194 und 196 Bio. Won. Im Vorjahresquartal waren es 86,06 Bio. Won Umsatz und 12,17 Bio. Won operativer Gewinn. Der Umsatz hat sich damit mehr als verdoppelt, der Gewinn fast verzehnfacht. Im zweiten Quartal 2026 hatte der operative Gewinn bei 89,49 Bio. Won gelegen. Das Unternehmen zählt damit das vierte Rekordquartal in Folge. Allerdings:</p> <p>Die Erwartungen hatten höher gelegen. Der operative Gewinn blieb knapp unter der Bloomberg-Prognose von 108,67 Bio. Won, übertraf aber die Schätzung von 106,1 Bio. Won. Muss man nicht verstehen!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH:<a href="https://www.facebook.com/bernecker.info"> www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>Shell profitiert von den Verwerfungen am globalen Energiemarkt. Im dritten Quartal erreichten die Raffineriemargen mit 42 $ je Barrel einen Rekordwert, nach 24 $ im Vorquartal. Selbst die Spitzenwerte aus dem Krisenjahr 2022 wurden übertroffen. Hintergrund sind kriegsbedingte Produktionsausfälle in Russland und im Nahen Osten sowie gestörte Lieferketten. Besonders Diesel verteuerte sich deutlich stärker als Rohöl. Auf diesen Sachverhalt sind wir bereits in <a href="https://bernecker.info/release/view?id_release=8571" target="_blank" rel="noopener">AB 38/2026</a> ausführlich eingegangen. </p> <p>Shell nutzte die Knappheit mit einer Raffinerieauslastung von bis zu 97 %. Gleichzeitig blieb das Öl- und Gashandelsgeschäft auf dem bereits hohen Niveau des zweiten Quartals. Damit zeichnen sich erhebliche Ergebnisimpulse aus Raffinerie und Trading ab, die mögliche Belastungen aus schwankenden Rohölpreisen abfedern .</p> <p>Nächster Katalysator ist der Quartalsbericht am 29. Oktober, der zeigen dürfte, wie die Rekordmargen auf Gewinn und Cashflow durchschlagen. Positives Überraschungspotenzial ist damit kurzfristig vorhanden.</p>
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Volker Schulz
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