<p>Die BaFin hat eine Prüfung des Halbjahresabschlusses 2025 eingeleitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Wertberichtigungen auf Vermögenswerte der ehemaligen Russland-Tochter – insbesondere Lkw für die Kurzzeitvermietung und Lagerbestände – bereits im ersten Halbjahr 2025 hätten erfasst werden müssen. Das Unternehmen hatte die vollständige Abschreibung erst im Juli 2025 verbucht.</p> <p>Dabei handelt es sich vor allem um eine Bilanzierungsfrage zum Zeitpunkt der Wertminderung und nicht um eine grundsätzliche Neubewertung der Vermögenswerte. Die Finanzkennzahlen für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 sowie Umsatz und Ergebnis stehen ausdrücklich nicht zur Diskussion. Sollte die BaFin zu einer abweichenden Einschätzung gelangen, wäre lediglich eine Anpassung des Halbjahresabschlusses 2025 erforderlich. Mögliche finanzielle Auswirkungen oder Bußgelder dürften angesichts der Unternehmensgröße gering ausfallen. Die ehemalige Russland-Tochter wurde bereits im Februar 2026 vollständig entkonsolidiert.</p> <p>Der heutige Abschlag stellt daher eher eine neue Kaufgelegenheit dar.</p>
<p>Wir setzen unsere Analyse des sich zuspitzenden Düngemittel-Notstands fort. Während sich die globale Versorgungslage weiter verschärft und weltweit nach Ersatzlieferungen gesucht wird, geraten Landwirte zunehmend unter Druck. Nach Kali und Stickstoff rückt heute die dritte tragende Säule der Pflanzenernährung in den Fokus: Phosphat. Außerdem stellen wir den weltweit größten Düngemittelkonzern vor - einen Anbieter, der alle drei entscheidenden Nährstoffe unter einem Dach vereint. Unsere beiden heutigen Empfehlungen finden Sie <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">DIREKT HIER!</a></p>
<p>Im Irankrieg laufen die Kämpfe weiter. Katar, Ägypten, Pakistan und weitere Vermittler haben den USA und dem Iran eine zehntägige Waffenruhe vorgeschlagen. Washington prüft den Plan und drängt Israel dazu, diplomatische Fortschritte nicht durch neue Angriffe zu gefährden. Dennoch bombardieren die USA weiterhin iranische Militäranlagen, während Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte und regionale Verbündete reagiert. Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus sowie Drohungen der Huthi gegen Saudi-Arabien halten die Risiken für den Energiehandel hoch.</p> <p>Die europäischen Aktienmärkte bewegten sich gestern kaum. Der EuroStoxx 50 verlor 0,06 % auf 6.227,40 Punkte und scheiterte erneut an der 21-Tage-Linie. Der Dax stabilisierte sich mit einem Plus von 0,06 % bei 24.846,69 Punkten, während der MDax um 0,58 % sank. Ölwerte profitierten von den hohen Energiepreisen, während Reise- und Freizeitwerte unter den steigenden Kerosinkosten litten.</p> <p>Ryanair geriet nach einem überraschend schwachen Quartalsgewinn deutlich unter Druck. Die Enttäuschung belastete auch Lufthansa, deren Aktie um 1,8 % fiel. Airbus verlor 1,3 %, obwohl auf der Luftfahrtmesse in Farnborough neue Aufträge erwartet werden. Lieferkettenprobleme dürften die Branche noch mehrere Jahre belasten.</p> <p>Siemens Energy stieg nach einer Kurszielanhebung von UBS von 175 auf 210 € um 3,4 %. Fresenius gewann nach einem optimistischen Ausblick der Deutschen Bank auf die Quartalszahlen 3,0 %. Nordex erholte sich um 4,6 %, während Friedrich Vorwerk nach einem positiven Analystenkommentar fast 10 % zulegte. BNP Paribas gewann 1,3 %, da Jefferies mit guten Quartalszahlen rechnet.</p> <p>In den USA verlor der Dow Jones 0,59 % und der S&P 500 gab um 0,19 % nach. Der Nasdaq 100 schloss nahezu unverändert. Alphabet stieg nach Berichten über einen effizienteren KI-Chip um 1,5 %. Apple litt unter Gewinnmitnahmen, während Nvidia und Micron leichte Erholungsgewinne verbuchten. Boeing fiel trotz neuer Großaufträge um 2,1 %, da Airbus ebenfalls einen bedeutenden Auftrag meldete. AMC Entertainment sprang nach einem besser als erwarteten operativen Ergebnis um 27 % nach oben.</p> <p>Was die Termine angeht, dürfte sich das Interesse heute vor allem auf die ZEW-Konjunkturerwartungen und nach US-Börsenschluss dann auf die Rohöllagerbestände richten. Von den Unternehmen sind heute einige Quartalszahlen zu erwarten, darunter u.a. von Novartis, Danaher, 3M, Northrop Grumman sowie GM.</p> <p>Die DAX-Indikation liegt heute knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Start bei 24.832 Punkten und damit 0,1 % unter dem Vortagesschluss.</p> <p>Sie möchten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz und knackig über die wichtigsten Tendenzen an der Märkten informiert werden? Dann empfehle ich die Bernecker-App kostenlos im Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Bank of America warnt vor einer möglicherweise stärkeren Goldpreiskorrektur als bisher erwartet. Die BofA-Technikstrategen sehen Parallelen zu den Höchstständen von 1980 und 2011. Auf beide Spitzen folgten mehrjährige Bärenmärkte. Das Risiko eines stärkeren Goldpreisrückgangs ist zwar deutlich gestiegen. Ein Absturz wie nach den Höchstständen von 1980 oder 2011 bleibt dennoch das weniger wahrscheinliche Szenario.</p> <p>Für eine weitere Korrektur sprechen vor allem die technischen Warnsignale der Bank of America. Der RSI erreichte am jüngsten Hoch 90 Punkte. Hinzu kommen ein "Todeskreuz" und mehrere Erschöpfungsmuster. Diese Signale sprechen für eine länger anhaltende Korrektur nach der extremen Überhitzung am Hoch.</p> <p>Auch die Positionierung bleibt ein Risiko. Nichtkommerzielle Händler waren am 14. Juli im reinen Futures-Handel netto rund 186.700 Goldkontrakte long. Neue Kursverluste könnten weitere Long-Liquidationen auslösen und den Rückgang verstärken. Gleichzeitig zogen Anleger im Juni 8,9 Mrd. $ aus physisch besicherten Gold-ETFs ab. Im gesamten ersten Halbjahr verblieben jedoch Zuflüsse von 8 Mrd. $.</p> <p>Die reale Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag zuletzt bei 2,35 %. Das erhöht die Opportunitätskosten des unverzinsten Edelmetalls.</p> <p>Gegen einen Crash sprechen vor allem die Zentralbankkäufe. Die offiziellen Goldreserven stiegen im Mai netto um 41 Tonnen. Zudem erwarten 89 % der befragten Reserveverwalter weltweit steigende Zentralbankbestände. Rekordhohe 45 % planen eine Aufstockung der eigenen Reserven. Geopolitische Risiken, hohe Staatsschulden und die Diversifizierung weg vom US-Dollar bleiben weitere langfristige Stützen.</p> <p>Am wahrscheinlichsten ist eine volatile Konsolidierung mit kräftigen Gegenbewegungen. Die von der Bank of America genannten Bereiche von 3.700 bis 3.600 $ sind mögliche technische Ziele, aber keine gesicherte Prognose. Das Extremziel von 3.315 $ läge beim zuletzt festgestellten Spotpreis von rund 4.002 $ etwa 17 % niedriger. Das wäre eine schwere Korrektur, aber noch kein klassischer Crash.</p> <p>Fazit: Gold bleibt langfristig interessant. Kurzfristig überwiegen jedoch die Rückschlagsrisiken. Käufe sollten deshalb gestaffelt erfolgen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die saudische Fluggesellschaft Riyadh Air hat einen Auftrag über sechs weitere Airbus A350-1000-Flugzeuge bestätigt. Damit hat die Fluggesellschaft nun insgesamt 31 Flugzeuge dieses Typs fest bei AIRBUS bestellt. Der Auftrag erfolgt im Rahmen einer im Jahr 2025 gemachten Zusage der Fluggesellschaft, bis zu 50 Flugzeuge des Typs A350-1000 zu erwerben. Das gibt Rückenwind!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Die UBS bestätigt ihre Kaufempfehlung für Siemens Energy und erhöht das Kursziel von 190 auf 210 Euro. Grundlage sind um rund 11 % höhere EBITA-Schätzungen für 2026 bis 2029, getragen von der anhaltend starken Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik. Der Konzern selbst hat seinen langfristigen Ausblick für den Gasturbinenmarkt um rund 20 % auf durchschnittlich 110 bis 120 GW pro Jahr (2025–2035) angehoben. Die Analysten erwarten, dass Siemens Energy das Jahr 2026 mit rund 100 GW an Auftragsbestand und Produktionsslots abschließt und 2027 mehr als 40 GW an Neuaufträgen verbuchen kann. Da das weltweite Angebot bis 2030 mit rund 95 GW unter der Nachfrage liegen dürfte, rechnen sie weiterhin mit hoher Preissetzungsmacht.</p> <p>Für das dritte Quartal erwartet die UBS Auftragseingänge rund 2 % über dem Konsens, insbesondere bei Gas Services (+5 %) und Grid (+7 %). Auch beim EBITA sehen die Analysten in beiden Sparten ein Aufwärtspotenzial von durchschnittlich 4 %. Zudem könnte Siemens Gamesa im Quartal die Gewinnschwelle erreichen. Ein freier Cashflow von rund 2 Mrd. Euro im dritten Quartal bzw. 6,4 Mrd. Euro nach neun Monaten könnte darüber hinaus den Spielraum für höhere Aktienrückkäufe erhöhen. Trotz eines erwarteten EBITA-Wachstums von 43 % p.a. zwischen 2025 und 2028 wird die Aktie für 2028 weiterhin mit einem rund 10 %igen Bewertungsabschlag zum Sektor gehandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten spitzen sich weiter zu, und ein Ende ist nicht in Sicht. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Straße von Hormus noch für längere Zeit weitgehend geschlossen bleiben wird. Für die globalen Lieferketten ist dies ein massiver Schock, doch an den Rohstoffmärkten braut sich dadurch ein perfekter Sturm zusammen: Uns steht ein drastischer, weltweiter Mangel an Düngemitteln bevor.</p> <p style="text-align: justify;">Rund 30 % der weltweiten Düngemittelexporte passieren dieses Nadelöhr. Wenn diese Kapazitäten monatelang vom Markt genommen werden, schießen die Preise unweigerlich in die Höhe. Für die Landwirtschaft ist das ein Albtraum, für Investoren eröffnet sich hier jedoch eine der klarsten Profitchancen des Jahres. Wir setzen auf zwei Unternehmen, die außerhalb der Krisenregion produzieren, logistisch völlig unabhängig sind und von der globalen Preiswelle voll profitieren. Beide gibt es wie immer in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p><strong>Die geopolitische Situation bleibt durch die weitere Eskalation im Nahen Osten gefährlich.</strong> US-Angriffe der letzten Nach wurden als Vergeltung für getötete US-Soldaten gerechtfertigt. So erreichte der Erdölpreis (Brent) wieder das etwa am 10. Juni geltende Niveau. </p> <p><strong>Die chinesische KI-Offensive (Moonshot) drückte insbesondere den südkoreanischen KOSPI (zeitweise minus 4,5 %) nach unten.</strong> Die Aktie des eng mit NVIDIA verbundenen Speicherherstellers SK HYNIX ist wie erwartet in den USA stärker als im Heimatmarkt, was auch die in Europa gehandelten GDR betrifft. Indes geht nicht der gesamte Speicherbereich simultan nach unten, was sich am Freitag mit + 5,7 % bei SEAGATE zeigte. </p> <p><strong>Bei den US-Einzeltiteln hat INTUITIVE SURGICAl (- 14,2 %) am Freitag am stärksten enttäuscht, auch dies unter dem Einfluss chinesischer Konkurrenz.</strong> SPACEX wurde weiter nach unten gereicht, inszwischen bei 124 $ deutlich ca. 11 $ unter dem Emissionspreis. </p> <p><strong>Nachdem ca. ein Zehntel der Unternehmen im S&P 500 die Quartalsberichte vorgelegt haben, ist das Bild positiv.</strong> Gewinnschätzungen wurden in ca. 88 % der Fälle übertroffen, bei den Umsatzprognosen waren dies 85 %. Die tatsächlichen Gewinne je Aktie lagen im Durchschnitt 16 bis 17 % über den Konsenszahlen.</p> <p><strong>Das Gewinnwachstum zum Vorjahr wird (für den gesamten S&P 500) mit fast 25 % angesetzt. </strong>Läuft die Berichtssaison in diesem Sinn plangemäß weiter, dürfte der 5-Jahres-Durchschnitt bei den Gewinnüberraschungen (ca. 78 %) übertroffen werden. Da sich die hohen KI-Erwartungen parallel weiter relativieren, ist insgesamt nur mit schwachen Index-Zuwächsen zu rechnen.</p> <p><strong>In dieser Woche steht eine Flut weiterer Quartalsberichte in den USA bevor.</strong> Darunter am Dienstag GENERAL MOTORS, DANAHER und NORTHROP am Dienstag sowie TESLA, ALPHABET, IBM und TI am Mittwoche. Sowie INTEL, T-MOBILE US und LOCKHEED MARTIN am Donnerstag. Zum Wochenschluss dann AMERICAN EXPRESS.</p> <p><strong>Europa:</strong> Hier sind insbesondere BANCO SANTANDER, UNICREDIT und IBERDROLA am Mittwoch und SAP sowie ROCHE und NESTLÉ am Donnerstag zu beachten. Geldpolitisch: Der EZB-Rat tagt ab Mittwoch und gibt am Donnerstag die nächste Zinsentscheidung bekannt.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf. </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Welche Zahlen werden der Höhepunkt der Berichtssaison?</strong></p> <p>Die Berichtssaison begann mit den sehr guten Ergebnissen der Großbanken. Die Analystenschätzungen für den S&P liegen zurzeit bei einem Zuwachs um 23 % für das laufende Quartal. Damit ist der Trend stabil, aber anfällig für Überraschungen. Dafür sorgte kürzlich IBM mit einem Tagesverlust von fast 25 %. Das bedeutet: Die Bewertungen sind insgesamt komfortabel, lassen aber wenig Spielraum für positive Überraschungen. Schwieriger sind dagegen die Enttäuschungen à la IBM. Das ergibt eine Mischung aus positiv und negativ, was sich im Index insgesamt nur in einem kleinen Rahmen widerspiegelt. Die großen Techs sind im Moment nicht entscheidend. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Warum stört die neue Iran-Eskalation die Märkte nicht</strong></p> <p>Der Iran-Konflikt gleicht dem Ukraine-Konflikt. Die Gegner haben sich festgefahren und können sich auf der aktuellen Basis gegenseitig begrenzen, aber keinen Sieg/Frieden erreichen. Eine solche Konstellation kann Jahre andauern, wie der Ukraine-Konflikt zeigt. Nicht schön, aber damit können die Euromärkte nebst den USA leben. Wie in solchen Fällen immer, bedarf es der Entscheidung einer Person in den jeweiligen Staaten, um diesen Konflikt aufzulösen. Im Übrigen: Der Ölfluss durch die Straße von Hormus ist nicht komplett dicht und Alternativen des Transportes dienen der Kompensation. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Wie bewerten Sie Apples Klage gegen OpenAI?</strong></p> <p>Die großen Techs kämpfen gerade mit extrem hohen Capex-Belastungen, welche deren Freien Cashflows eliminieren. Gleichzeitig: Die zweite Garnitur baut sich sowohl als Partner als auch als Konkurrenz auf. Das bedeutet: Der Markt wird breiter und größer und die Anwendungen vielfältiger. Daraus entstehen Konkurrenzkonflikte - wie immer mit entsprechenden Konsequenzen. Wer gegen wen antritt, ist nicht entscheidend. Alle großen Techs werden in diesem Rahmen einen großen Teil ihrer bisherigen Gewinne abgeben, also korrigieren oder mindestens konsolidieren. Mit dem Vorteil: Dann hat sich die Techszene deutlich erweitert, die Produkte sind vielfältiger und ab dann beginnt die seriöse Bewertung. Sie gilt für Jahre. Siehe auch die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. </p>
<p style="text-align: justify;">Wer dachte, die Tech-Rally würde im Sommerwind einfach immer weiter nach vorne segeln, wurde in den vergangenen Tagen unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Stattdessen kam es zu einem weltweiten Beben im Halbleitersektor. Von den USA über Europa bis nach Asien gerieten die Chip-Giganten massiv unter die Räder. Besonders drastisch zeigte sich der Ausverkauf in Japan, wo der Halbleiter-Subindex des Nikkei zeitweise zweistellige Verluste verbuchte.</p> <p style="text-align: justify;">Die aktuelle Tech-Schwäche ist kein Paradoxon: Selbst hervorragende operative Nachrichten verpuffen wirkungslos. Die jüngsten, eigentlich erfreulichen Quartalszahlen des Branchenprimus TSMC konnten den Abwärtssog nicht stoppen. Wenn exzellente Fundamentaldaten verglühen, ohne ein Kursfeuerwerk zu entfachen, ist das ein klassisches Signal: Der Markt ist technisch überhitzt und wir befinden uns mitten in einer längst überfälligen, gesunden Bereinigungsphase. Für uns ist dieser ungemütliche Sommerwind allerdings kein Grund zur Hektik. Im Gegenteil:</p> <p style="text-align: justify;">Gewinne sind realisiert bzw. abgesichert: Nach den konsequenten und äußerst lukrativen Gewinnrealisierungen im zweiten Quartal können wir in Ruhe abwarten.</p> <p style="text-align: justify;">Kein Griff ins fallende Messer: Ein verfrühter Wiedereinstieg drängt sich aktuell schlichtweg nicht auf. Wir widerstehen dem Impuls, zu früh nach vermeintlichen Schnäppchen zu greifen.</p> <p style="text-align: justify;">Geduld an der Seitenlinie: Wir beobachten das Geschehen weiterhin aufmerksam und warten ab, bis sich eine verlässliche, charttechnische Bodenbildung abzeichnet.</p> <p style="text-align: justify;">Solange die Halbleiterwerte nach ihrer fulminanten Rally der letzten Monate Luft ablassen, konzentrieren wir uns abseits des Tech-Mainstreams lieber auf ausgewählte Sondersituationen.</p> <p style="text-align: justify;">Das sind zum einen die deutsche Automobilindustrie, die mit zwei Schwergewichten in unserer dieswöchigen Ausgabe vertreten ist. Dann ein Unternehmen, dass von der Sperrung der Straße von Hormus profitiert und zwei Online-Apotheken, die durch das E-Rezept und den Card-Link eine Sonderkonjunktur erleben. </p> <p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>). </p>
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