Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Für Bernecker-Abonnenten: Bei ENI verdienen Aktionäre durch Sonderdividenden und höhere Aktienrückkäufe verstärkt am Ölpreisboom mit

<p>Eni l&auml;sst seine Aktion&auml;re kr&auml;ftig am &Ouml;lpreisboom teilhaben. Der italienische Energiekonzern k&uuml;ndigte heute eine Sonderdividende von 0,46 &euro; je Aktie an. Insgesamt flie&szlig;en damit zus&auml;tzlich rund 1,3 Mrd. &euro; an die Anteilseigner. Die Auszahlung erfolgt am 9. Dezember. Au&szlig;erdem erh&ouml;ht Eni sein Aktienr&uuml;ckkaufprogramm um 12 % von 3,4 auf 3,8 Mrd. &euro;. Die regul&auml;re Dividende f&uuml;r 2026 bleibt bei 1,10 &euro; je Aktie. Einschlie&szlig;lich der Sonderzahlung ergibt das 1,56 &euro;.</p> <p>Die Grundlage liefern starke Quartalszahlen. Im dritten Quartal sprang der bereinigte Nettogewinn gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 125 % auf 2,8 Mrd. &euro;. Analysten hatten lediglich 2,48 Mrd. &euro; erwartet. Das bereinigte operative Pro-forma-Ergebnis verdoppelte sich auf rund 6 Mrd. &euro;. Besonders stark entwickelte sich das F&ouml;rdergesch&auml;ft mit einem Ergebnisanstieg um 76 %.</p> <p>Dabei profitiert Eni nicht nur von h&ouml;heren &Ouml;l- und Gaspreisen. Die &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung wuchs auf vergleichbarer Basis um 7 % auf 1,83 Mio. Barrel &Ouml;l&auml;quivalent t&auml;glich. Neue Projekte in Westafrika, Mexiko und Norwegen liefern zus&auml;tzliche Mengen.</p> <p>Auch die Finanzlage verbessert sich. Die Prognose f&uuml;r den bereinigten operativen Mittelzufluss wurde von 15 auf 16,5 Mrd. &euro; angehoben. Die Nettofinanzverschuldung ohne Leasingverbindlichkeiten lag Ende September bei 6,7 Mrd. &euro;. Der Pro-forma-Verschuldungsgrad erreichte mit 9 % einen historischen Tiefstand. Dazu trug auch die Entkonsolidierung von Plenitude bei.</p> <p>Allerdings h&auml;ngt ein erheblicher Teil der Ertragsst&auml;rke am au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohen &Ouml;lpreis und den kr&auml;ftigen Raffineriemargen. Eine Entspannung im Nahen Osten w&uuml;rde diese Gewinne schm&auml;lern. Hinzu kommen m&ouml;gliche Sondersteuern auf hohe Energiegewinne.</p> <p>Fazit: Eni verwandelt den Rohstoffboom konsequent in Aktion&auml;rsertr&auml;ge. Das organische F&ouml;rderwachstum und die geringe Verschuldung sprechen f&uuml;r eine anhaltend hohe Ertragskraft. Allerdings liefert die Bewertung kein zus&auml;tzliches Kaufargument. Das erwartete KGV f&uuml;r 2027 liegt bei rund 10,1. Shell kommt auf 9,4, BP auf 9,6, TotalEnergies auf 8,2, Equinor auf 10,4 und Repsol auf 7,1. Gegen&uuml;ber dem Durchschnitt dieser f&uuml;nf Wettbewerber von 8,9 weist Eni somit eine Bewertungspr&auml;mie von rund 13 % auf.</p> <p>Das begrenzt das weitere Kurspotenzial, zumal die Analysten f&uuml;r 2027 bereits einen Gewinnr&uuml;ckgang erwarten. Zudem belastet ein um 10 $ niedrigerer Brent-Preis den j&auml;hrlichen operativen Mittelzufluss unter sonst gleichen Bedingungen rechnerisch um rund 1,1 Mrd. &euro;. Die Sonderdividende ist deshalb kein dauerhaftes Ertragsversprechen. Eni bleibt ein attraktiver Aussch&uuml;ttungswert, ist aber kein Bewertungsschn&auml;ppchen. F&uuml;r einen Neueinstieg sollte deshalb zun&auml;chst ein R&uuml;cksetzer bis auf die Ausbruchszone bei ca. 25,00 bis 25,50 &euro; abgewartet werden.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Frankreichs Schuldenstress: Was Anleger vor der heutigen Moody's-Ratingprüfung wissen müssen!

<p>Frankreich ger&auml;t am Anleihemarkt immer st&auml;rker unter Druck. Zehnj&auml;hrige Staatsanleihen rentierten am Freitagvormittag mit 5,07 %. Am Vortag hatte die Rendite mit gut 5,14 % den h&ouml;chsten Stand seit 2002 erreicht. Der Abstand zu vergleichbaren Bundesanleihen erreichte am Donnerstag zeitweise rund 1,74 Prozentpunkte. Anleger verlangen damit eine au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohe Risikopr&auml;mie.</p> <p>Gleichzeitig tr&uuml;bt sich die Konjunktur ein. Der vorl&auml;ufige Einkaufsmanagerindex f&uuml;r die Privatwirtschaft sank im Oktober &uuml;berraschend von 51,1 auf 48,4 Punkte. Damit signalisiert er erneut einen R&uuml;ckgang der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit. Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen schrumpfte so stark wie seit Mai nicht mehr. Die Unternehmen beurteilen ihre Aussichten f&uuml;r die kommenden zw&ouml;lf Monate so pessimistisch wie seit April 2020 nicht mehr.</p> <p>Die Kombination versch&auml;rft Frankreichs Haushaltsprobleme. Schwaches Wachstum belastet die Steuereinnahmen. Hohe Zinsen verteuern schrittweise die Refinanzierung auslaufender Schulden. Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf soll die Staatsschuldenquote 2027 auf 121,7 % der Wirtschaftsleistung steigen.</p> <p>Heute Abend steht die Ratingpr&uuml;fung durch Moody&rsquo;s an. Die Agentur bewertet Frankreich bislang mit Aa3 und negativem Ausblick. Viele &Ouml;konomen rechnen mit einer Herabstufung um eine Stufe auf A1. Fitch und S&amp;P vergeben schon das vergleichbare A+. Frankreich bliebe auch nach einer solchen Senkung im Bereich solider Anlagebonit&auml;t.</p> <p>Die Folgen reichen bis in deutsche Depots. ETFs auf Euro-Staatsanleihen halten h&auml;ufig franz&ouml;sische Papiere. Steigen deren Renditen weiter, drohen Kursverluste, besonders bei langen Laufzeiten. Auch europ&auml;ische Bankaktien geraten unter Druck, wenn Bewertungsverluste auf Anleihebest&auml;nde und h&ouml;here Refinanzierungskosten die Institute belasten. Umgekehrt versprechen sinkende Renditen Kursgewinne bei franz&ouml;sischen Anleihen. Eine erwartete Herabstufung allein muss daher keinen weiteren Ausverkauf ausl&ouml;sen.</p> <p>Fazit: Die entscheidende Gefahr ist eine Abw&auml;rtsspirale aus Wachstumsschw&auml;che und steigenden Finanzierungskosten. F&uuml;r Anleger z&auml;hlt deshalb weniger die einzelne Ratingnote als die Entwicklung des Renditeabstands zu Bundesanleihen nach der Entscheidung. Weitet er sich trotz einer erwarteten Herabstufung weiter aus, &uuml;berwiegt bei langlaufenden franz&ouml;sischen Anleihen und entsprechend gewichteten Euro-Staatsanleihen-ETFs das Kursrisiko. Schrumpft der Abstand dagegen mehrere Handelstage in Folge, signalisiert das zumindest eine Entspannung. Aber erst wenn sich zugleich die Haushaltsaussichten stabilisieren, beginnen franz&ouml;sische Anleihen mit mittleren Laufzeiten f&uuml;r einen schrittweisen Einstieg interessant zu werden.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p>Anleger informieren sich mit Publikationen aus dem Hause Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe. Auf unserer Homepage <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> finden Sie kostenlose Leseproben zu all unseren Produkten.</p>

3 Aktien-Chancen aus Frankreich

<p>Sie sind auf der Suche nach mehr Rendite oder den Extra-Kick f&uuml;r Ihr Depot. Dann sind Sie bei der Actien-B&ouml;rse genau richtig: Hier gibt es die Empfehlungen, die ihnen den Extraschub an Kurspower liefern.</p> <p>Auf den Stra&szlig;en Frankreichs tobt der Krawall, w&auml;hrend die Sorgen &uuml;ber die Schulden der Grande Nation in die H&ouml;he schie&szlig;en und die rechte Kandidatin Marine Le Pen bei der 2027 anstehenden Pr&auml;sidentschaftswahl als Favoritin gilt. Dieser schwer verdauliche Krisencocktail belastet die Kurse der franz&ouml;sischen Qualit&auml;tsaktien, was Anlegern mit Weitblick die Chance auf einen Einstieg zum Discountniveau er&ouml;ffnet. In der aktuellen Ausgabe der Actien-B&ouml;rse werden im Frankreich-Special drei spannende Aktienchancen pr&auml;sentiert: Ein Baustoffproduzent, dessen Gesch&auml;ft sich belebt. Ein Industriekonzern, dessen Bewertung um die H&auml;lfte abgest&uuml;rzt ist, und ein Technologieanbieter mit dem exklusiven Zugriff auf eine Schl&uuml;sseltechnologie.</p> <p>Die kompletten Empfehlungen finden Sie in der Actien-B&ouml;rse Nr. 43 vom 24.10.2026 auf Seite 6. Wer diese Chance nutzen will, bekommt die Ausgabe jetzt &uuml;ber 10 % g&uuml;nstiger (16,99 &euro; statt 18,99 &euro;). Den Rabatt erhalten Sie exklusiv und ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den nachfolgenden Link im Bernecker Newspilot:</p> <p><a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2046">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2046</a></p>

Cybersecurity wird immer wichtiger

<p style="text-align: justify;">Eine neue, hochgef&auml;hrliche Sicherheitsl&uuml;cke ersch&uuml;ttert das Internet. Innerhalb weniger Stunden registrierte der US-Cloudanbieter CLOUDFLARE Millionen von Versuchen, Schwachstellen in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP auszunutzen. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen mussten Teile ihrer IT-Systeme vorsorglich abschalten. Auch VOLKSWAGEN war betroffen. Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Dimension der Cyberkriminalit&auml;t.</p> <p style="text-align: justify;">Besonders brisant ist die zunehmende Rolle der k&uuml;nstlichen Intelligenz. KI hilft nicht nur bei der Entdeckung von Sicherheitsl&uuml;cken. Sie erleichtert auch Angreifern die automatisierte Suche nach Schwachstellen und die Entwicklung geeigneter Angriffsmethoden. Was fr&uuml;her aufwendige Spezialkenntnisse erforderte, l&auml;sst sich zunehmend automatisieren. F&uuml;r Unternehmen wird der Schutz ihrer digitalen Infrastruktur damit zu einer existenziellen Aufgabe.</p> <p style="text-align: justify;">F&uuml;r die Cybersicherheitsbranche er&ouml;ffnet sich daraus eine langfristige Wachstumschance. Weltweit steigen die Anforderungen an den Schutz von Netzwerken, Cloudanwendungen, Daten und KI-Systemen. W&auml;hrend Unternehmen manche IT-Investitionen verschieben k&ouml;nnen, lassen sich Ausgaben f&uuml;r Cybersicherheit immer schwerer aufschieben. Wir rechnen deshalb damit, dass die Branche auch in den kommenden Jahren &uuml;berdurchschnittlich wachsen wird. Wir haben zwei Unternehmen im Blick, mit denen sie profitieren k&ouml;nnen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).&nbsp;</p>

Aktionärsbrief Portfolios: Munters mit Zahlen + 10 %

<p>Der schwedische Spezialist f&uuml;r Rechenzentrumsk&uuml;hlung &uuml;berrascht mit einem Auftragseingang von 7,07 Mrd. SEK im dritten Quartal. Das sind 70 % mehr als im Vorjahr und satte 42 % &uuml;ber den Analystensch&auml;tzungen.&nbsp;</p> <p>Der Auftragsbestand erreicht mit 27,85 Mrd. SEK einen neuen H&ouml;chststand. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITA) lag mit 546 Mio. SEK rund 10 % &uuml;ber Konsens. Allerdings waren darin 55 Mio. SEK Einmalertr&auml;ge enthalten. Bereinigt um diesen Effekt verbleibt ein Plus von 4 % gegen&uuml;ber den Erwartungen.</p> <p>Schwach bleibt die Profitabilit&auml;t der Rechenzentrumssparte. Hier halbierte sich die Marge nahezu von 19,5 auf 9,7 %. Auch der negative freie Cashflow und der gestiegene Verschuldungsgrad von 3,4 sind Sch&ouml;nheitsfehler, die aber zu erwarten waren. Das Management nennt weiterhin Probleme beim Produktionshochlauf im US-Werk Virginia, fehlende Komponenten, ver&auml;nderten Produktmix und Zollbelastungen. Immerhin stieg der DCT-Umsatz gegen&uuml;ber dem zweiten Quartal um rund 30 %. Die Produktion gewinnt also an Tempo. 2027 wird besser.</p> <p>Der Jahresausblick wurde best&auml;tigt.&nbsp;</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Meta Platforms löst neuerlichen KI-Abverkauf aus und warum ist Gold so schwach?

<p><strong>Es geht zur Sache. </strong>Der Nasdaq 100 verlor gestern 2,9 %, der S&amp;P 500 1,2 %. Den Halbleiterindex SOX traf es mit minus 6,7 %. Nvidia gab 4,4 % ab, Micron 6,3 %. KI wird weiter abverkauft. Die Flucht in Sicherheit belegen fallende 10Y-Treasuries mit nur noch 4,96 %.&nbsp;Warum profitiert Gold nicht?</p> <p><strong>Gold muss richtig eingeordnet werden.</strong> Bei starken Kursverlusten wird auch Gold verkauft, um Liquidit&auml;t f&uuml;r Nachschussforderungen zu beschaffen oder Verluste an anderer Stelle auszugleichen.&nbsp;</p> <p><strong>Als Ausl&ouml;ser des neuerlichen KI-Abverkaufs wird Meta genannt.</strong> Der freie Cashflow ist negativ, f&uuml;r die KI-Offensive sollen &uuml;ber mehrere Jahre Hunderte Milliarden Dollar aufgenommen werden. Die neue stimmrechtslose Aktienklasse schafft daf&uuml;r die M&ouml;glichkeit Kapitalerh&ouml;hungen besser zu gestalten. Altaktion&auml;re f&uuml;rchten aber nun die Verw&auml;sserung ihrer Beteiligung. Fakt ist:</p> <p><strong>Gro&szlig;e Investoren verringern ihre Konzentration bei M7:</strong> Der kalifornische Pensionsfonds Calpers mit 640 Mrd. Dollar Verm&ouml;gen reduzierte im ersten Halbjahr die St&uuml;ckzahl seiner direkt gehaltenen Magnificent-Seven-Aktien insgesamt um 26 % und baut Private Equity aus. Hintergrund ist der Verzicht - insbesondere bei den Hyperscalern - auf freien Cashflow &uuml;ber Jahre mit ungewissem Ausgang der Rentabilit&auml;t der KI-Capex.</p> <p>F&uuml;r die Halbleiter sind die Aussagen von Meta eigentlich sogar positiv zu sehen. Um die Investitionen zu stemmen, wird nun auch &uuml;ber zus&auml;tzliches Eigenkapital nachgedacht. Gleichwohl wurde alles in den Keller gerammt.&nbsp;</p> <p><strong>SK Hynix hat den geplanten Solidigm-B&ouml;rsengang wegen der Kapitalmarktbedingungen gestoppt.</strong> Eine Verschlechterung des Tochtergesch&auml;fts nennt der Konzern ausdr&uuml;cklich nicht als Grund. Goldman Sachs h&auml;lt eine Aufnahme der US-Hinterlegungsscheine des Speicherchipherstellers in den Nasdaq 100 f&uuml;r m&ouml;glich. Heute Morgen gibt es den Erholungsansatz.</p> <p><strong>Nexans aus Frankreich legte erstklassige Zahlen vor und profitiert massiv vom Datacenter-Ausbau.</strong> Dennoch wird der Titel rasiert. Per 2028 f&auml;llt das KGV hier Richtung 10. In der Bernecker-daily orden wir neben anderen zahlreichen frischen Zahlenwerken heute ein.&nbsp;</p> <p>Hier geht es zur daily: <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">https://www.bernecker.info/bernecker-daily</a></p> <p><strong>Moderna</strong> wird skalpiert nachdem entt&auml;uschende Daten zu einem neuen Melanom-Impfstoff geleakt wurden.&nbsp;</p> <p>Heute folgen die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Eurozone und den USA.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe</p>

(nur digital) BLOOM ENERGY wurde trotz Rekordumsatz abgestraft.

<p><strong>Details wie die hohe Kapitalbindung missfallen den Anlegern, daher fiel die Aktie des kalifornischen Brennstoffzellenspezialisten gestern um insgesamt 16 %.</strong> Obwohl beim Q3-Umsatz (+ 138 % auf 1,24 Mrd. $) der Konsens um 15 % &uuml;bertroffen und die Jahresprognose erneut angehoben wurde.</p> <p><strong>&Uuml;ber den Erwartungen lag auch das von 0,15 auf 0,94 $ gesteigerte EPS (Konsens: 0,69 $).</strong> Wichtige Knackpunkte sind ein negativer operativer Cashflow sowie die negative Bruttomarge im Installationsgesch&auml;ft. Bei etwa 13-facher Umsatzbewertung und einem Forward-KGV um 59 kann sich Kursanpassung nach unten noch fortsetzen.</p> <p>Helmut Gellermann</p>

Aktionärsbrief Portfolios - SK Hynix

<p>Guten Morgen, SK Hynix schlitterte gestern in Frankfurt und Tradegate per Schlusskursbasis (jeweils 800 &euro;) knapp an unseren Stop Loss vorbei. Im d&uuml;nnen nachb&ouml;rslichen Handel bei L&amp;S schloss der Titel exakt auf Stop-Basis 798 &euro;. Heute Morgen gibt es den technischen Erholungsansatz Richtung 850 &euro;. Wir sind also bei SK Hynix mit unserer Restposition im Spekulativen Portfolio noch an Bord. Updates zur Lage im Tech-Sektor folgen im Tagesverlauf.</p>

RENTOKIL INITIAL: Heute Rang 1 in London.

<p><strong>Der Sch&auml;dlingsbek&auml;mpfer ist ein klarer KI-Verlierer mit Kurshalbierung seit dem markanten Datum Ende November 2022. </strong>Heute steht RENTOKIL INITIAL mit + 8,6 % in London an der Spitze.</p> <p><strong>Daf&uuml;r reichte ein solides Trading Update zum Q3.</strong> Mit 4,0 % nominalem und 3,4 % organischem Umsatzplus auf 1,89 Mrd. $, Hinweis auf 200 Mio. $ f&uuml;r ein sofort startendes Aktienr&uuml;ckkaufprogramm und mit der Aussicht, im Fiskaljahr so schnell zu wachsen wie der Markt es erwartet. Dass der CFO demn&auml;chst aus privaten Gr&uuml;nden den Hut nimmt, wurde bequem verkraftet.</p> <p><strong>Sch&auml;dlingsbek&auml;mpfung wird gerade im Zeichen des Klimawandels seine Grundlage und seine Berechtigung behalten.</strong> Mit dieser einfachen Gleichung und moderaten Aussichten sollte die Aktie neu aufsteigen.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p>

Für Bernecker-Abonnenten: TTM TECHNOLOGIES mit Rekordzahlen, aber die Aktie stürzt um 25 % ab

<p>TTM Technologies verliert trotz Rekordzahlen heute zeitweise ein Viertel seines B&ouml;rsenwerts. Dabei sind die Auftragsb&uuml;cher prall gef&uuml;llt und die Gewinne explodieren. Anleger f&uuml;rchten jedoch, dass der rasante Ausbau des KI-Gesch&auml;fts mehr Zeit und Geld verschlingt als erwartet.</p> <p>Der US-Konzern entwickelt und produziert hochkomplexe, mehrlagige Leiterplatten f&uuml;r KI-Server, Rechenzentren und schnelle Datennetzwerke. Hinzu kommen Hochfrequenzbauteile sowie komplette Radar- und Kommunikationssysteme f&uuml;r die Verteidigungsindustrie. Anders als viele reine Leiterplattenhersteller deckt TTM Technologies gro&szlig;e Teile der Wertsch&ouml;pfung vom Entwurf &uuml;ber die Prototypenentwicklung bis zur Serienfertigung ab. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist die starke Stellung als qualifizierter Zulieferer der US-R&uuml;stungsindustrie mit entsprechend zertifizierten Produktionsst&auml;tten in Nordamerika. Die hohen technischen Anforderungen und strengen Zulassungsverfahren erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt. Gleichzeitig bietet das R&uuml;stungsgesch&auml;ft ein zweites, vom KI-Markt teilweise unabh&auml;ngiges Standbein.</p> <p>Im dritten Quartal sprang der Umsatz um 60 % auf 1,20 Mrd. $. Der bereinigte Gewinn je Aktie verdoppelte sich mehr als auf 1,46 $ und &uuml;bertraf den Konsens von 1,26 $ deutlich. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um vier Prozentpunkte auf 20,1 %.</p> <p>Belastend wirkt vor allem, dass das Rechenzentrumsgesch&auml;ft im dritten Quartal rund 10 % hinter den Erwartungen zur&uuml;ckblieb. Bei einem von drei gro&szlig;en Kundenprogrammen verz&ouml;gert sich der Produktionshochlauf. Technische Probleme bestehen laut Management nicht. Hinzu kommen die Sorge vor &uuml;berzogenen Investitionen und die gestiegene Verschuldung. Nach der 1,1 Mrd. $ schweren Epiq-&Uuml;bernahme erreichte das Verh&auml;ltnis von Nettoverschuldung zum bereinigten Pro-forma-EBITDA das 2,8-Fache. Zus&auml;tzlich plant TTM Technologies Kapazit&auml;tsinvestitionen von 400 Mio. $.</p> <p>Die Auftragsentwicklung spricht allerdings gegen einen Nachfrageeinbruch. Das Verh&auml;ltnis von Auftragseingang zu Umsatz sprang von 1,49 im Vorquartal auf 2,13. Der kurzfristige, stornierbare 90-Tage-Auftragsbestand verdoppelte sich gegen&uuml;ber dem Vorjahr auf 1,3 Mrd. $. Im Verteidigungsgesch&auml;ft erreichte der langfristige Programmauftragsbestand sogar den Rekordwert von 2 Mrd. $.</p> <p>F&uuml;r 2027 erwartet das Management 6,5 bis 6,75 Mrd. $ Umsatz und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 8,10 bis 8,90 $. Bei Kursen um 77 $ entspricht das einem gesch&auml;tzten bereinigten 2027er-KGV von lediglich 9. Vergleichbare Elektronikfertiger wie Jabil und Celestica werden auf Basis der jeweiligen Gesch&auml;ftsjahre 2027 mit etwa 16 bewertet, Fabrinet mit rund 19,5. Die geplante &Uuml;bernahme von Ophir Optics f&uuml;r 650 Mio. $ ist in der Prognose noch nicht ber&uuml;cksichtigt.</p> <p>Fazit: Rekordauftr&auml;ge, kr&auml;ftig steigende Gewinnerwartungen und der deutliche Bewertungsabschlag zur Konkurrenz sprechen eigentlich f&uuml;r ein erhebliches Erholungspotenzial. Trotzdem ist TTM Technologies kein zwingender Sofortkauf. Solange die B&ouml;rse Aktien aus dem Halbleiter- und KI-Sektor pauschal abstraft, drohen auch fundamental starken Zulieferern weitere erhebliche Kursverluste. Hinzu kommen Verschuldungs- und Umsetzungsrisiken. Die g&uuml;nstige Bewertung allein bietet deshalb noch keinen ausreichenden Schutz. Nur ausgesprochen risikofreudige Anleger k&ouml;nnen den Kursr&uuml;ckgang peu &agrave; peu nutzen, um sich mit kleinen Tranchen schrittweise eine Position aufzubauen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Kooperationen powered by Bernecker

Produkte von Bernecker und unseren Kooperationspartnern

Bernecker Börsenkompass

Finanzen 100

digital | innovativ | mobil

Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:

Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts. 

Bernecker Tradingclub

Trading Club

schnell | mobil | auf den Punkt

Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?

Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.

Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!

Broker-Partner: SMARTBROKER+

SMART BROKER

- Werbepartnerschaft -

Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt

"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"

Volker Schulz

Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?

Börsenbrief-Finder

Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!