<p>RENK <a href="https://www.renk.com/de/newsroom/news/press-releases/2026/die-renk-group-setzt-strategische-neuausrichtung-konsequent-um-verkauf-des-gleitlagergeschaefts-an-miba-ag" target="_blank" rel="noopener">veräußert seine Sparte Slide Bearings (Gleitlager) an die Miba AG</a>. Der Erlös liegt im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich und bestätigt den Buchwert. Die Jahresprognose wurde angepasst; für das fortgeführte Geschäft bedeutet der Deal nur leichte Einschnitte. Die strategische Portfolio-Bereinigung schärft das Profil und untermauert auch die latente Übernahmefantasie. Die Konsolidierung in der Branche wird nicht zuletzt durch die anstehende Übernahme von Steyr Motors untermauert. Die US-Bank JPMORGAN hält den Getriebespezialisten wegen der Konsolidierung der Rüstungsbranche für ein attraktives Target. Für diesen Fall werden Kurse von 75 € in Aussicht gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach unseren jüngsten Empfehlungen aus dem DAX und dem EURO STOXX 50 richten wir den Blick heute auf die amerikanischen Standardwerte. Der Dow Jones Industrial Average hat sich während der jüngsten Börsenturbulenzen vergleichsweise robust behauptet. Dennoch zeigen sich auch unter den 30 traditionsreichen US-Unternehmen erhebliche Unterschiede. Während einige Aktien nahe ihren Höchstständen notieren, haben andere inzwischen 20 bis 30 % an Wert verloren.</p> <p style="text-align: justify;">Gerade darin sehen wir interessante Einstiegschancen. Allerdings ist nicht jede stark gefallene Aktie automatisch ein Schnäppchen. Entscheidend bleibt, ob die Kursverluste durch eine nachhaltige Verschlechterung der Geschäftsperspektiven gerechtfertigt sind. Besonders interessant erscheinen uns Unternehmen, deren Gewinne trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds weiter wachsen.</p> <p style="text-align: justify;">Diese beiden finden Sie samt Analyse in der Termin-Börse daily. Börsentäglich stellen wir Ihnen neue Unternehmen vor und weisen Sie auf die größten Chancen hin. Testen SIe es, entweder im Einzelabruf oder im Abo (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
22-Okt. 08:50
Guten Morgen aus der Redaktion: u.a. Tesla - jetzt sinken die Investitionen, Meta stark, SAP robust
<p>Die gestrige Erholung bekommt heute einen neuen Rückschlag. Gleichzeitig steigt Brent auf 111 Dollar. Die Quartalsberichte von Tesla und Meta reichen nicht aus, um das Vertrauen in den Technologiesektor / Halbleitersektor zu festigen. In Asien fallen die Kurse deutlich. Chinas CSI 300 steht vor dem Eintritt in einen Bärenmarkt. Der DAX startet rd. 200 Punkte schwächer.</p> <p>US-Staatsanleihen und Yen sind als sichere Häfen gefragt. Gold, Silber und Bitcoin geben dagegen nach. Vom Eis ist die "Herbst-Kuh" noch nicht.</p> <p><strong>Die Berichtssaison steht ab jetzt im Fokus: </strong></p> <p>Lam Research verliert nachbörslich 7,4 %. Dabei waren die vergangenen Quartalszahlen stark. Das Problem sind die Erwartungen für das nächste Quartal: Lam stellt 8,6 Mrd. Dollar Umsatz in Aussicht, verglichen mit 8,57 Mrd. Dollar Konsens. Der Ausblick liegt knapp über Konsens, reicht dem Markt aber nicht. (nachbörslich - 7 %)</p> <p>Tesla verstärkt die Sorge vor verzögerten KI-Projekten. Mindestens rund 5 Mrd. Dollar weniger Investitionen und Entwicklungsprobleme bei Optimus werfen die Frage auf, ob die Umsetzung länger dauert. Diese Unsicherheit wird sofort auf die Lieferkette, von Rechenchips bis Speicher übertragen. Aus Teslas Kürzung lässt sich allerdings kein entsprechend großer Rückgang der Chipbestellungen ableiten. Das Budget umfasst auch Fahrzeuge, Fertigungsanlagen und andere Projekte. (nachbörslich - 3 %).</p> <p>Meta steigert den Quartalsumsatz um 26 % auf 64,6 Mrd. Dollar, gegenüber 63,3 Mrd. Dollar Konsens. Das Werbegeschäft wächst kräftig. Allerdings belastet eine Rückstellung von 9,9 Mrd. Dollar für Rechtsstreitigkeiten den Gewinn. Die Investitionsprognose für 2026 liegt nun bei 135 bis 145 Mrd. Dollar und damit am untereren Ende um 5 Mrd. $ erhöht). (nachbörslich + 2 %)</p> <p>Bei IBM liefert KI noch keinen breiten Wachstumsschub im Konzern. Red Hat wächst solide um 11 %, OpenShift steigert den jährlich wiederkehrenden Umsatz um mehr als 30 %. Im Beratungsgeschäft reicht es aber nur für eine leichte Verbesserung; gleichzeitig sinkt dort die Segmentmarge etwas. Auf die Jefferies-Frage zur Rentabilität von KI erklärt Krishna, Großkunden prüften den tatsächlichen Nutzen inzwischen genauer. (nachbörslich - 4 %).</p> <p>SAP liefert etwas über den Prognosen. Der Cloudumsatz steigt auf 6,67 Mrd. Euro gegenüber 6,58 Mrd. Euro Konsens. Der aktuelle Cloudauftragsbestand wächst währungsbereinigt um 26 %. Für 2026 erwartet SAP den Cloudumsatz nun am oberen Ende der bisherigen Prognosespanne.</p> <p>Details und eine Einordnung gibt es u.a. heute in der Bernecker daily: <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">https://www.bernecker.info/bernecker-daily</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p>Für 2026 erwartet der Schmierstoffhersteller nun rund 500 Mio. € EBIT statt bislang 460 bis 480 Mio. €. Gegenüber 2025 bedeutet das 15 % Wachstum. Besonders stark war Q3: Der Umsatz stieg um 25 % auf 1,12 Mrd. €, das EBIT um 27 % auf 149 Mio. € und lag damit 28 % über dem Konsens. Die EBIT-Marge verbesserte sich nach neun Monaten von 12,1 auf 13,1 %. Belastend wirken im Schlussquartal vorgezogene Bestellungen aus dem zweiten Quartal und weiter bestehende Margenrisiken. Die Aktie reagierte auf die Prognoseanhebung nur mit hauchdünnem Kursgewinn. Bei einem KGV von rund 17 für 2027 bleibt die Bewertung angesichts der steigenden Ertragskraft vertretbar. Der Gewinnsprung erhöht das mittelfristige Kurspotenzial. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 43.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p> Herbst bleibt kritisch</p> <p> US-Neubaumarkt immer stärker unter Druck</p> <p> Italiener trotzt Flaute im Luxusgeschäft</p> <p> Poker um EVONIK</p> <p> Kupfer unter der Lupe: Chancen schlummern unter der Oberfläche</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Jenoptik hebt nach einem starken dritten Quartal die Margenprognose deutlich an. Der Photonik-Spezialist aus Jena erwartet für 2026 nun eine EBITDA-Marge von rund 22 % statt bisher 20 bis 21 %. Schon in den ersten neun Monaten erreichte die Marge nach vorläufigen Zahlen 22 % nach 17,5 % im Vorjahr. Treiber sind eine höhere Auslastung und ein margenstärkerer Produktmix vor allem im Halbleiterausrüstungsgeschäft.</p> <p>Besonders eindrucksvoll ist der Auftragseingang: Er sprang um rund 42 % von 777,3 Mio. auf 1,1 Mrd. €. Jenoptik profitiert unter anderem als Zulieferer von ASML vom steigenden Bedarf an hochpräziser Optik für die Chipfertigung. Der Neunmonatsumsatz überstieg 800 Mio. € nach 753,2 Mio. €. Das EBITDA erreichte knapp 180 Mio. € nach 131,8 Mio. €. Rein rechnerisch ergibt sich für das dritte Quartal eine EBITDA-Marge von etwa 27 %, was einen bemerkenswerten Profitabilitätssprung darstellt.</p> <p>Ein Wermutstropfen: Die Umsatzprognose bleibt mit 5 bis 9 % Wachstum unverändert. Außerdem ist die Halbleiterausrüstung zyklisch. Die endgültigen Zahlen folgen am 10. November.</p> <p>Die Aktie sprang heute zeitweise auf 40,14 €. Jenoptik gehört seit dem 23. September 2025 zum Allround-Portfolio von „Der Aktionärsbrief“. Die Position umfasst nach einem Nachkauf 800 Aktien mit einem durchschnittlichen Einstandskurs von 17,84 €. Bei zuletzt 39,28 € beträgt der Kursgewinn rund 120 %, ohne Dividenden.</p> <p>Fazit: Die gestiegene Profitabilität und der starke Auftragseingang untermauern die Wachstumsperspektiven. Trotz der bereits kräftigen Kursgewinne bleibt Jenoptik eine Halteposition.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>CME Group profitiert weiterhin kräftig von den Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der weltgrößte Terminbörsenbetreiber steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 13 % auf den Rekordwert von 1,74 Mrd. $. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 13 % auf 3,02 $ zu und übertraf damit die Analystenerwartung von 2,98 $. Ausgewiesen verdiente CME 2,89 $ je Aktie.</p> <p>Besonders beeindruckend ist die breite Nachfrage nach Absicherungsinstrumenten. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen erhöhte sich um 16 % auf 29,4 Mio. Kontrakte. Sämtliche sechs Anlageklassen verzeichneten zweistellige Zuwächse. Außerhalb der USA stieg das Volumen sogar um 22 % auf 9 Mio. Kontrakte täglich. Auch die Marktdatenerlöse glänzten mit einem Plus von 20 % auf 243 Mio. $. Die bereinigte operative Marge erreichte rund 69 %. Fast 1 Mrd. $ flossen über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner.</p> <p>Ein kleiner Schwachpunkt: Die durchschnittliche Gebühr je Kontrakt sank von 0,702 auf 0,679 $. Zudem bleibt das Geschäft abhängig von der Schwankungsintensität an den Märkten. RBC Capital bestätigte heute seine Halten-Einstufung und das Kursziel von 302 $.</p> <p>CME gehört seit dem 4. Dezember 2024 zu 229,50 € zum Allround-Portfolio von „Der Aktionärsbrief“. Beim heutigen vorbörslichen Kurs von 294,94 $ (umgerechnet 262,71 €) beträgt der Kursgewinn 14,5 %, ohne Dividenden.</p> <p>Fazit: Die starke Marktstellung, hohe Profitabilität und die wachsende internationale Nachfrage sprechen für eine Fortsetzung des soliden Geschäftsverlaufs. Die Aktie bleibt eine gute Halteposition.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>PORR meldete kürzlich einen Infrastrukturauftrag über rund 100 Mio. € für die US-Luftwaffe in Polen. Bis 2029 entsteht am Flughafen Breslau ein militärisches Logistikzentrum. Zusammen mit zwei früheren Bundeswehr- und Militärprojekten summieren sich die jüngsten Defense-Aufträge auf rund 456 Mio. €.</p> <p>Belastet hat zuletzt insbesondere die Platzierung einer Hybrid-Wandelanleihe über 150 Mio. € mit einer möglichen Verwässerung von 8,9 %. Ein Aktienrückkauf über bis zu 1 % des Kapitals läuft bereits. Mit einem KGV von 9,8 für 2026 notiert PORR deutlich unter dem direkten Wettbewerber STRABAG mit 13,4. Montega hält den Kursrückgang für überzogen, bestätigt seine Kaufempfehlung und sieht das Kursziel bei 46 €.</p>
<p>Die Erwartungen sind hoch. Seit dem Juli-Tief hat die Aktie 57 % zugelegt, obwohl die Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre leicht gesenkt wurden. Das Forward-KGV ist von 17 auf 24 gestiegen. Es geht um SAP.</p> <p>Bloomberg erwartet heute nach Börsenschluss ein Cloud-Wachstum von gut 23 % und einen Anstieg des Cloud-Auftragsbestands um 24,5 %. Auch die Margen und die Profitabilität der KI-Anwendungen stehen im Fokus. JPMorgan sieht für das dritte Quartal kaum Enttäuschungspotenzial, warnt aber vor anspruchsvollen Gewinnerwartungen für 2027. In der Actien-Börse liegen wir mit SAP über 38 % im Plus. Wir halbieren deshalb die Position vor den Zahlen und sichern einen Teil der Gewinne. Nach den Zahlen entscheiden wir, wie es mit den restlichen 40 Aktien im Bestand weitergeht. </p> <p>Verkauft werden um 13:30 Uhr 40 SAP-Aktien.</p> <p> </p>
<p>Gestern gab es den Quartalsbericht für das dritte Quartal 2026 und darin wurde ein deutliches Wachstum ausgewiesen: Der Umsatz erreichte laut Unternehmensangaben rund 14,6 Mrd. $. Damit lag er klar über dem Vorjahreswert von etwa 5,6 Mrd. $. Das operative Ergebnis belief sich auf ungefähr 2,8 Mrd. US-Dollar, nachdem im Vergleichszeitraum noch ein operativer Verlust von rund 0,3 Mrd. $ angefallen war. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von etwa 4,4 Mrd. $. Die Zahlen überzeugen. Wenn jetzt auch noch eine Fusion zwischen TESLA und SPACEX möglich scheint (eine solche scheint Musk zu prüfen), dann dürfte die Aktie bald himmelhochjauchzend sein.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Die Probleme bei der Finanzierung und beim Bau neuer KI-Rechenzentren nehmen zu. In Australien brach die Aktie des Rechenzentrumsbetreibers NEXTDC nach einer Gewinnwarnung um zeitweise 44 % ein. Seit Anfang Juni hat die Aktie rund zwei Drittel ihres Wertes verloren. Grund sind massive Verzögerungen beim Netzausbau für ein Großprojekt in Melbourne. Bürgerproteste gegen neue Stromleitungen und ausstehende Genehmigungen verschieben die notwendige Stromversorgung bis 2028. NEXTDC musste seine Gewinnprognose um mehr als ein Drittel reduzieren. Zuvor waren bereits die milliardenschweren Börsenpläne von FIRMUS und AIRTRUNK gescheitert. Auch in Südkorea verlor Elice beim Börsendebüt 32 %. </p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="https://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
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Volker Schulz
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