<p>Der umfangreiche Produktionsstopp in Katar, der sich nun auch auf Erdölprodukte ausweitet nebst den Äußerungen des dortigen Energieminsters, dass <br />auch andere Golfstaaten in Kürze Lieferunfähigkeit (Force Majeure) anmelden müssen, da ihre Exportrouten abgeschnitten oder ihre Anlagen bedroht sind, lässt die Ölpreise über 90 $ steigen. Kombiniert mit schwachen Arbeitsmarktdaten aus den USA mit gleichzeitig steigenden Löhnen, kommt das nicht gut an am Markt. Es ist noch nicht vorbei. Die geplanten Portfoliozukäufe stelle ich noch zurück. Handlungsfähigkeit bzw. eine hohe Cashquote um 40 % bleiben angebracht. </p>
06-März 13:30
BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Abschied, eine Neuaufnahme, eine Analyse und ein Marktkommentar
<p style="text-align: justify;">Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot. </p> <p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 38 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 65%. In dieser Woche haben wir uns von einem Wert verabschiedet, einen neu in unser Portfolio aufgenommen, ein Ranking angepasst, ein Marktkommentar veröffentlicht, ein Nachkauflimit platziert und eine Analyse herausgegeben. Heute gibt es. Betroffen sind unter anderem Bayer und Evonik. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Wir sind am Montag direkt mit einigen Dispositionen in die Woche gestartet. Wir wurden unglücklicherweise bei unserem Bayer-Call ausgestoppt, behalten die Aktie aber weiterhin im Blick.</p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot 2026/Bildschirmfoto 2026-03-06 um 11.42.25.png" alt="" width="600" height="328" /></p> <p style="text-align: justify;">Dafür sind wir bei einem Dax-Wert eingestiegen, der in der aktuelle Staärke bewiesen hat. Mehr Infos zu dieser Chance folgen später. Zuletzt haben wir unser Ranking bei Nu Holdings nach den neuen Zahlen angepasst.</p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot 2026/Bildschirmfoto 2026-03-06 um 11.42.45.png" alt="" width="600" height="321" /></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-abschied-eine-neuaufnahme-eine-analyse-und-ein-marktkommentar_H506533271_6799440/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p>Der Absturz seit September 2025 war zuerst die Korrektur einer Übertreibung. Nach den Q1-Zahlen vom 9. September feierte der Markt vor allem den Sprung bei den Remaining Performance Obligations (RPO: vertraglich gesicherte Umsatz, den ein Unternehmen aus bereits abgeschlossenen Kundenverträgen in Zukunft noch erlösen wird) auf 455,3 Mrd. $, Cloud-Umsatz von 7,2 Mrd. $ mit plus 28 % und Oracle Cloud Infrastructure (OCI: Oracles Plattform für Rechenleistung, Speicher, Datenbanken und Netzwerkkapazitäten aus dem Rechenzentrum) von 3,3 Mrd. $ mit plus 55 %. Dazu legte das Management im Oktober einen sehr aggressiven Langfristplan vor. Der sah bis zum Geschäftsjahr 2030 225 Mrd. $ Umsatz und 21,00 $ bereinigten Gewinn je Aktie (Non-GAAP EPS) vor. Die Aktie schoss am 10. September bis auf 328,33 $. Damit war die Messlatte extrem hoch.</p> <p>Die Gegenbewegung kam dann aus dem Realitätscheck im Q2 FY26. Operativ war das Quartal nicht schwach. Der Umsatz stieg auf 16,1 Mrd. $, der Cloud-Umsatz auf 8,0 Mrd. $ und OCI auf 4,1 Mrd. $. Trotzdem lagen Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis leicht unter den Erwartungen. Der berichtete Gewinn je Aktie wurde zudem durch einen Vorsteuergewinn von 2,7 Mrd. $ aus dem Ampere-Verkauf gestützt. Noch wichtiger war der Cashflow: Für die letzten vier Quartale meldete Oracle 35,5 Mrd. $ Investitionsausgaben und minus 13,2 Mrd. $ Free Cashflow. Ende November standen 108,1 Mrd. $ Finanzschulden in der Bilanz. Hinzu kamen 248 Mrd. $ zusätzliche Lease-Verpflichtungen für Rechenzentren. Und von den 523,3 Mrd. $ RPO sollen binnen zwölf Monaten nur rund 10 % als Umsatz ankommen. Genau hier kippte das Narrativ. Der Markt sah plötzlich nicht mehr nur Nachfrage, sondern vor allem Vorfinanzierung, Zeitverzug und Bilanzrisiko.</p> <p>Seit Februar stabilisiert sich der Kurs, weil einige Worst-Case-Sorgen kleiner wurden. Oracle legte am 1. Februar einen Finanzierungsplan über 45 bis 50 Mrd. $ vor. Die Hälfte soll über Fremdkapital kommen. Die andere Hälfte über Eigenkapital und eigenkapitalnahe Instrumente. Das nahm dem Markt den Schrecken einer unkontrollierten Schuldenwelle. Laut Bloomberg war die 25-Mrd.-$-Anleihe danach mit Orders von mehr als 129 Mrd. $ stark nachgefragt. Parallel drehte die Analystenstimmung etwas. Morgan Stanley hatte das Kursziel zuvor von 320 $ auf 213 $ gesenkt. Ende Februar hob Oppenheimer auf Outperform mit 185 $ hoch und verwies auf ein deutlich attraktiveres Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das Forward-KGV liegt nur noch bei rund 19 statt bei mehr als 40 im September. Zusätzlich half die frische 110-Mrd.-$-Finanzierung von OpenAI, weil sie das Gegenparteirisiko bei Oracles größtem KI-Vertrag etwas entschärft.</p> <p>Es gibt also nachvollziehbare Gründe für einen Dreh nach oben. Der Hebel liegt jetzt fast komplett auf dem Q3-Bericht am 10. März. Wenn Oracle dort zeigt, dass OCI schneller in Umsatz hineinwächst, die Auslastung steigt und die Investitionsausgaben nicht noch einmal nach oben springen, dann ist eine Erholung gut begründbar. Der Kurs liegt aktuell bei 154,79 $ und damit rund 53 % unter dem Rekordhoch. Viel Misstrauen ist also bereits eingepreist. Kommt am 10. März aber wieder ein Capex-Schock oder bleibt die Umwandlung des Backlogs in Umsatz zu langsam, dann war die Stabilisierung seit Februar nur eine Pause im Abwärtstrend.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Bei Aumovio ist derzeit eine Neubewertung im Gange. Seit dem Jahreshoch von 47,02 € am 12. Januar 2026 ist die Aktie bis auf 37,35 € am 6. März gefallen. Das entspricht einem Minus von gut 20 %. Zuvor war die Aktie noch von hohen Erwartungen getragen. JPMorgan beispielsweise hatte am 12. Januar das Kursziel von 52 € auf 62 € angehoben und die Gewinnschätzungen wegen der Sparziele und weiterer Umbauten erhöht.</p> <p>Danach kam der erste Bruch im Narrativ. Aumovio kündigte am 27. Januar an, weltweit bis zu 4.000 Stellen in Forschung und Entwicklung abzubauen. Das Management sprach selbst von einem schwierigen Marktumfeld und bekräftigte das Ziel, die F&E-Quote bis 2027 auf unter 10 % des Umsatzes zu senken. Solche Maßnahmen wirken an der Börse nicht wie Wachstumsstärke, sondern eher wie Krisenmanagement.</p> <p>Der zweite Belastungsfaktor ist der Ausblick auf 2026. Der Konsens sieht für 2026 im Schnitt sogar einen Umsatzrückgang um 1,64 % auf 18,41 Mrd. € vor. Bernstein schrieb am 3. März zudem, die Gewinne würden 2026 wohl eher aus Kosteneffizienz als aus Umsatzwachstum kommen. Das ist für einen frisch abgespaltenen Zulieferer ein schwaches Börsenargument.</p> <p>Hinzu kamen strukturelle Zweifel. Bernstein verwies Mitte Februar auf Risiken durch software-definierte Fahrzeuge, weil sich Wertschöpfung stärker zu Autobauern sowie Halbleiter- und Techfirmen verschiebt.</p> <p>Fazit: Der Kursrückgang seit Mitte Januar ist vor allem der Abbau von zu viel Vorschusslorbeeren. Das verspricht zumindest kurzfristig für kaum Aufwärtsdynamik. Wir rechnen aber damit, dass sich der Kurs spätestens im Bereich von 35 bis 37 € einpendeln wird. Damit aber eine neue Aufwärtsbewegung angestoßen werden kann, bedarf es eines konkreten positiven Impulses.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Die Aktie des polnischen Bauunternehmens verliert heute rund 6 %. Dafür sind vor allem Gewinnmitnahmen nach dem deutlichen Kursanstieg verantwortlich. Die Aktie hatte am 27. Februar 2026 ein neues Allzeithoch markiert.</p> <p>Zweitens bleibt der Blick auf 2026 trotz guter 2025er-Zahlen gemischt. Budimex steigerte Umsatz und Gewinn, aber der Auftragsbestand sank Ende 2025 auf 16,16 Mrd. zł nach 17,78 Mrd. zł. Das Volumen neu unterschriebener Verträge fiel auf 6,21 Mrd. zł nach 12,52 Mrd. zł. Für Bauaktien ist das ein Warnsignal, weil der Markt stärker auf die künftige Auslastung schaut als auf das abgelaufene Jahr.</p> <p>Dazu kommt der Margendruck im Markt. Budimex selbst sprach zuletzt von sehr starker Konkurrenz in Ausschreibungen. Zudem beklagte der Vorstand einen fehlenden Investitionskalender in Polen, was den Markt destabilisiere. Das ist für die Aktie zunächst negativ, weil der Markt bei Bauwerten vor allem auf künftige Aufträge und Preisdisziplin schaut.</p> <p>Das nimmt der Markt nach der Rally nun erst einmal als willkommenen Anlass für Gewinnmitnahmen. Ein konkreter Auslöser für eine Neubewertung ergibt sich aus den genannten Punkten erst einmal nicht. Die Hauptfantasie für die nächsten Jahre ergibt sich weiterhin aus dem Wiederaufbau der Ukraine nach einem Waffenstillstand. Dafür braucht man einen langen Atem.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p> </p>
<p>Gestern nach Börsenschluss gab es Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 - und die sorgten für Furore. Denn MARVELL TECHNOLOGY meldete einen Quartalsumsatz von rund 2,219 Mrd. $, übertraf damit die Erwartungen und erreichte zudem einen neuen Bestwert, der einem Wachstum von rund 22 % zum Vorjahresquartal entsprach. Auch beim Gewinn konnte das Unternehmen die Prognosen schlagen: Der bereinigte Gewinn je Aktie auf Non-GAAP-Basis lag bei 0,80 $, auf GAAP-Basis erzielte MARVELL einen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,46 $. Die operative Profitabilität blieb stabil. Die GAAP-Bruttomarge erreichte rund 51,7 %, während die bereinigte Marge knapp 59 % betrug.</p> <p>Im gesamten Geschäftsjahr erzielte MARVELL einen Rekordumsatz von 8,195 Mrd. $, der laut Unternehmensangaben hauptsächlich durch die starke Nachfrage nach KI-Lösungen angetrieben wurde. Auch die Design-Aufträge haben im Geschäftsjahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht, der wohl das zukünftige Wachstum weiter beflügeln wird. MARVELL zählt zu den Halbleiterunternehmen, die besonders stark vom KI-Boom profitieren. Während einige klassische Chipsegmente - etwa für Smartphones oder PCs - zuletzt schwächelten, erlebt die Infrastruktur rund um Rechenzentren und KI-Cluster eine Phase außergewöhnlich hoher Nachfrage. Entsprechend positiv fällt auch der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr aus. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt Marvell einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. $ in Aussicht, der bereinigte Gewinn je Aktie auf Non-GAAP-Basis soll etwa 0,79 $ erreichen. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Neben Veeva war auch Autodesk im Brief vom 18. Februar unter der Lupe im Fokus. Ich möchte kurz updaten. Die Zahlen kamen schon am 27. Februar. Entscheidend für mich ist immer nur der Ausblick - in diesem Fall auf das Fiskaljahr 2027:</p> <p>Das Management gab eine Prognose ab, die über dem Marktkonsens lag.</p> <p>Umsatzziel: 8,10 Mrd. $ bis 8,17 Mrd. $ (ein Wachstum von 12-13 %). Zum Vergleich: Der Markt hatte nur mit 7,96 Mrd. $ gerechnet.<br />Gewinn (Non-GAAP EPS): Erwartet werden 12,29 $ bis 12,56 $ pro Aktie. (Konses lag bei 12,10 $)<br />Trotz hoher Investitionen in KI wird eine Non-GAAP operative Marge von 38,5 % bis 39 % angestrebt. Auch fdas lag leicht über Konsens.</p> <p>Der CEO legte dar, dass diese Prognose konservativ ist. Was gibt es zur kritischen Disruptionsthese zu sagen?</p> <p>Ein Highlight des Calls war die Vorstellung der Agentic AI:</p> <p>Der Autodesk Assistant wird zu einem digitalen „Teamkollegen“, der komplexe Design- und Fertigungs-Workflows nicht nur unterstützt, sondern eigenständig Aufgaben übernimmt (z. B. 3D-Geometrien aus Text erstellen oder Fertigungsschritte in Fusion automatisieren).</p> <p>Der CEO betonte, dass Autodesk durch seine spezialisierten Daten eine einzigartige Position hat, um diese KI-Funktionen über Abonnements und verbrauchsbasierte Modelle zu Geld zu machen. Ich gehe davon aus, dass Agentic AI bei Autodesk signifikant margenerhöhend wirken wird. Auch diese kritischen Bereiche unterliegen hohen Regulierungs Standarads, die nicht einfach von außenstehenden KI disruptiert werden können. </p> <p>Die Aktie reagierte mit Kurssprüngen. Bitte dabeibleiben!</p>
<p>Veeva Systems bietet spezialisierte Cloud-Software für die Life-Sciences-Branche an, die Pharma- und Biotech-Unternehmen bei der Verwaltung klinischer Studien sowie regulatorischer Dokumente unterstützt. Ein weiterer zentraler Bereich ist das CRM-System für den Medikamentenvertrieb, das derzeit von der Salesforce-Infrastruktur auf die eigene, unabhängige Vault-Plattform umgestellt wird. Solche Prozesse in kritischen Sektoren sind streng reguliert. KI-Angst hat der CEO nicht. Hier der Ausblick auf das GJ 26/27:</p> <p>Gesamtumsatz 3,585 – 3,600 Mrd. $ - Über dem Analysten-Konsens von 3,57 Mrd. $.</p> <p>Non-GAAP EPS~ 8,85 $ - Schlägt die erwarteten 8,59 $ deutlich.</p> <p>Operatives Ergebnis~ 1,59 Mrd. $. Zeigt eine extrem hohe Marge (über 40 %).</p> <p>Q1-Umsatz 855 – 858 Mio. $. Ebenfalls über den Erwartungen (~ 847 Mio. $).</p> <p>Ziel 2030: 6 Mrd. $ Umsatz.</p> <p>KGV 21 für die nächsten 12 Monate ist moderat. Wichtig nun, dass der Titel technisch nicht wieder unter 180 $ abkippt und relativ zügig die 200 $ Marke nimmt.</p> <p> </p>
<p>In der US Tech-Szene arbeitet "Software" am Comeback. Der unbelibtetse Sektor der letzten Monate dreht. Die BROADCOM-Zahlen in dieser Woche sorgen für den nächsten Anstoß. Der CEO bringt hier Licht ins Dunkel: Der Bereich Infrastructure Software (Umsatz ca. 6,8 Mrd. $ bei BROADCOM) zeigte sich wachsrumsstark. CEO Hock Tan betont, dass die Integration von KI in Unternehmenssoftware die Margen nicht verwässert, sondern die operative Hebelwirkung erhöht. Und: Fortgeschrittene Gespräche zwischen The TRADE DESK und OpenAI hinsichtlich der Vermarktung von Werbeplätzen auf ChatGPT belegen, dass nicht jeder Software-Titel vor der schnellen Disruption steht. Der US-Software-Sektor stieg gestern gegen den Trend um 1,8 % - ein klares Signal!</p>
<p><strong>Der amerikanische Netzwerkausrüster führte gestern mit - 12,9 % die Verliererliste im S&P 500 an.</strong> Allerdings im Anschluss an eine Kursverdreifachung innerhalb von sechs Monaten.</p> <p><strong>Weil der Markt bis zu 7 Mrd. $ im gesamten aktuellen Fiskaljahr erwartet hatte, erschien der Ausblick des Managements auf 5,9 bis 6,3 Mrd. $ (+ 24 bis 32 %) zu gering.</strong> Im Auftaktquartal (bis 31.01.) betrug der Erlös 1,43 Mrd. $, ein Drittel mehr als vor zwölf Monaten.</p> <p><strong>CEO Gary Smith lobte: </strong>Eine „nie dagewesene, breit angelegte Nachfrage, <strong>weil wir die Kunden in die Lage versetzen, ihre KI-Investitionen zu monetarisieren“. </strong>Der CFO ergänzte, man sei aufgrund des hohen Auftragsbestands zu dazu „verdammt, gute Ergebnisse zu liefern“, unterstützt durch „ausdauernde Nachfrage in 2026 und ins Jahr 2027 hinein“. Wer an NVIDIA-Optimismus gewöhnt ist, wird durch solche Aussagen eher gewarnt.</p> <p><strong>Nach dem Kurssturz ist CIENA noch mit 42,3 Mrd. $ bewertet.</strong> Neue Kursziele etwa von STIFEL (von 280 auf 320 $), RAYMOND JAMES (250 auf 320 $) und Needham (280 auf 370 $) stützen. Bei einem Forward-KGV von 55 kommt CIENA, auch im Hinblick auf die Gesamtlage, zunächst auf die Watchlist.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
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