<p><strong>Das Raumfahrtunternehmen hat im Q2 mit 206,2 Mio. $ Umsatz (vervierfacht) den Konsens verfehlt.</strong> Man drehte vom Verlust in den Gewinn, aber auch beim Ergebnis hatten Analysten mehr erwartet. INTUITIVE bleibt stark wachsend mit Rekordauftragsbestand im Rücken. Weitere Einschätzung des zurückgekommenen Highflyers morgen in der <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">Bernecker daily</a>.</p> <p>Helmut Gellermann </p> <p> </p>
<p>APPLIED MATERIALS legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Fiskalquartal vor. Der Konsens erwartet einen Umsatz von 9,02 Mrd. $, davon 6,95 Mrd. $ im Semiconductor Systems-Geschäft und 1,76 Mrd. $ bei Applied Global Services. Das bereinigte EPS soll 3,42 $ erreichen, die Bruttomarge 50,1 %.</p> <p>Nach der starken Vorgabe von LAM RESEARCH sollte der Blick vor allem auf das Oktober-Quartal gehen. Der Markt kalkuliert bislang mit 9,62 Mrd. $ Umsatz und 3,72 $ EPS. Die Buy-Side dürfte inzwischen deutlich höher liegen. In einer Regressionsanalyse auf Basis historischer AMAT- und Lam-Guidances erscheint für Semiconductor Systems plus Services ein Quartalswert von rund 10,5 Mrd. $ möglich. Das läge etwa 1,2 Mrd. $ über dem aktuellen Konsens von 9,3 Mrd. $ für diese beiden Bereiche.</p> <p>Zusätzlich könnte APPLIED MATERIALS die Wachstumsprognose für das Semiconductor-Systems-Geschäft 2026 von bislang mehr als 30 % auf rund 40 % anheben. Der Konsens liegt bei etwa 35 %.</p> <p>Ein Umsatzsignal klar oberhalb von 10 Mrd. $ und eine höhere Wachstumsprognose für 2026 sollte die jüngste Neubewertung weiter stützen.+ 113 % seit Jahresanfang erfordern Top-Zahlen!</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbrief <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p>BIRKENSTOCK hat ein starkes drittes Quartal vorgelegt. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 15 % auf 720 Mio. € und erreichte damit das obere Ende der bisherigen Zielspanne. Besonders positiv war die breite Nachfrage. Amerika wuchs währungsbereinigt um 14 %, EMEA um 15 % und Asien-Pazifik um 23 %. China legte sogar um mehr als 50 % zu. Das Wachstum des Direktkundengeschäfts beschleunigte sich auf 16 %, der eigene Einzelhandel legte sogar um 50 % zu. Zudem erzielte BIRKENSTOCK in Europa trotz eines insgesamt rabattintensiveren Umfelds eine Vollpreisquote von 93 %. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich ohne Währungs- und Zolleffekte um 0,6 Prozentpunkte. Negativ waren dagegen der Rückgang der berichteten Bruttomarge um 1,3 Prozentpunkte sowie der um 15 % gesunkene Nettogewinn, der allerdings durch einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem Aktienrückkauf und der Refinanzierung belastet wurde. Auch höhere Zölle, Währungseffekte und Logistikkosten sorgen weiterhin für Gegenwind. BIRKENSTOCK erhöhte dennoch die Jahresprognose auf 15 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum und mindestens 710 Mio. € bereinigtes EBITDA.</p> <p>Fazit: Die positiven Faktoren überwiegen deutlich. Das starke Wachstum, die Preissetzungsmacht und die Prognoseanhebung sprechen nach der 28-%-Korrektur seit dem Juni-Zwischenhoch für weiteres Kurspotenzial. </p>
<p><strong>Die Kursspitze aus 2018 wie aus 2024 ist genommen.</strong> 2,6 % Umsatzplus sind noch flach, 9,6 % operative Marge in Q2 aber ansprechend. Bei Ausgangslage KGV 9,5 für 2026 liegt das weitere Potenzial in der Markteinschätzung der Lkw-Trailer-Märkte. Hier gibt es klare Tendenzen: </p> <p><strong>Das Umfeld hellt sich deutlich auf.</strong> Für den Trailer-Markt in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) wurde die Prognose auf plus 5 bis 10 % angehoben, auch China soll um 5 bis 10 % wachsen. In Amerika nimmt der Auftragseingang bei Sattelkupplungen und Ventilen weiter zu, für 2027 wird eine Erholung der Trailer-Nachfrage erwartet. Deshalb ist die Prognose des Managements aus unserer Sicht zu konservativ. Für 2027 werden 8,3 % Umsatzwachstum und ein bereinigtes EBIT von 198 Mio. € erwartet. Dazu sinkt die Verschuldung. Das bereinigte KGV von 8,1 und EV/EBIT von 7,4 lassen deutliche Bewertungsreserven zu. Folge: Wir erhöhen unser Kursziel auf 26 € und schließen künftiges Private Equity-Interesse nicht aus.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 33</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Der deutsche Export startete mit Elan</p> <p style="padding-left: 40px;">- SAP wurde zum Turbo für den DAX</p> <p style="padding-left: 40px;">- SIEMENS-Einbruch übertrieben?</p> <p style="padding-left: 40px;">- AUMOVIO: Gestärkt ins zweite Halbjahr</p> <p style="padding-left: 40px;">- Tech-Nebenwert wird unterschätzt</p> <p style="padding-left: 40px;">- Diese Kupfer-Aktie ist ein klarer Kauf!</p> <p> </p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></strong></p>
<p>SIXT hat im zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 9,9 % auf 1,19 Mrd. € und lag 2,6 % über dem Konsens von 1,16 Mrd. €. Das Ergebnis vor Steuern legte um fast 15 % auf 123 Mio. € zu und übertraf den Konsens um 6,7 %. Die Vorsteuermarge verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 10,3 %, der Konzerngewinn stieg um annähernd 6 % auf 83 Mio. €. Besonders positiv war die operative Entwicklung. Die Nachfrage wuchs stärker als die Flotte und erhöhte die Auslastung. Gleichzeitig blieben die durchschnittlichen Vermietpreise auf hohem Niveau. Im ersten Halbjahr wuchs der währungsbereinigte Umsatz um 11,3 %, der Vorsteuergewinn sogar um 39 %. Europa war mit einem Umsatzplus von 14,7 % der stärkste Wachstumsmarkt.</p> <p>SIXT bestätigte für 2026 einen Umsatz von 4,45 bis 4,60 Mrd. € bei einer Vorsteuermarge von rund 10 %. Jefferies bestätigte die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 110 €. Die Aktie gewann am Donnerstag rund 5 % und näherte sich dem Jahreshoch von 77,60 €. Wir sehen SIXT weiterhin als aussichtsreich an und bevorzugen nach wir vor die Vorzugsaktie, die wir erst Anfang Juli in das Passive Einkommenportfolio des Aktionärsbriefs aufgenommen hatten. Weiterhin kaufenswert.</p>
<p>IREN hat Horizon 1 an Microsoft übergeben, Microsoft hat die Anlage abgenommen. Gleichzeitig meldet IREN den NVIDIA Exemplar Cloud Status für GB300 NVL72 nach Tests durch NVIDIA. Horizon 1 umfasst 50 MW IT Load und ist die erste von vier geplanten 50 MW Phasen des im November 2025 vereinbarten Microsoft Vertrags über 9,7 Mrd. US Dollar und fünf Jahre. Dazu mus sman wissen:</p> <p>Der größte operative Risikofaktor des Microsoft Vertrags liegt in der zeitgerechten Bereitstellung der Infrastruktur. Mit der formellen Abnahme der ersten 50 MW reduziert sich dieses Execution-Risiko messbar. Zudem:</p> <p>Bernstein SocGen hat sein Kursziel von 100 US Dollar bestätigt. Bernstein schätzt, dass IRENs Neocloud Modell in einem knappen Compute Markt 10 bis 20 Mio. US Dollar Umsatz je MW ermöglichen kann, verglichen mit etwa 2 bis 2,5 Mio. US Dollar je MW bei Colocation. Die Analysten beziehen sich dabei ausdrücklich auf die jüngsten Nebius Daten. </p>
<p>Jefferies erhöht das Kursziel für TKH von 58 auf 65 €. Die EBITA-Schätzung für 2026 wird um 10 % angehoben. Grundlage ist vor allem eine 32 % höhere Gewinnerwartung für Electrification und Digitalisation. Zugleich sieht man den beschleunigten Turnaround bei Electrification als zusätzliche Unterstützung für die geplante Aufspaltung. Positiv bewertet werden zudem die Verbesserung bei Digitalisation und das Momentum bei Vision Technologies.</p> <p>Der zuletzt bestätigte Zeitplan sieht den Abschluss der Abspaltung im vierten Quartal 2026 oder ersten Quartal 2027 vor. Heute geht es für den Titel weiter aufwärts.</p>
<p>Der H1-Nettoumsatz von 1,30 Mrd. € lag rund 10 Mio. € bzw. 0,8 % über dem Bloomberg-Konsens von 1,29 Mrd. €. Entscheidender ist das Q2-Wachstum von 22 % währungsbereinigt, das über den Erwartungen lag und eine Beschleunigung signalisiert.</p> <p>Auch das verarbeitete Volumen war stärker: 803,8 Mrd. € vs. 791,79 Mrd. € Konsens.</p> <p>Die leichte EBITDA-Verfehlung ist praktisch ein Non-Event. Sie bruht auf Sonderfaktoren wie M&A-Kosten etc. </p> <p>Der neue Kunde OpenAI ist ein Ritterschalag. JPMorgan betont ausdrücklich, dass OpenAI zuvor mit Stripe zusammengearbeitet hat. Adyen gewinnt einen prominenten Kunden in einem Umfeld, welches durch zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Stripe und andere Payment-Plattformen gekennzeichnet ist. </p> <p>Zusammen mit der ausgeweiteten Toast-Partnerschaft in den USA entsteht ein überzeugenderer Nachweis, dass Adyen bei großen internationalen Enterprise-Kunden weiter Marktanteile gewinnen kann.</p> <p>Wir bleiben an Bord.</p> <p> </p>
<p>Corpay ist ein Anbieter für Unternehmenszahlungen und Ausgabenmanagement. Vereinfacht gesagt hilft Corpay Firmen dabei, Zahlungen an Lieferanten, Tank- und Flottenkosten, Geschäftsreisen sowie internationale Zahlungen digital abzuwickeln und besser zu kontrollieren. Mit den Q2-Zahlen avisierte man zuletzt 17 % Umsatzwachstum für 2026. KGV 15 für 2026 fällt gemäß Konsesn auf KGV 11 für 2028 - ein US-Wert ohne ambitionierte Bewertung.</p>
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Volker Schulz
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