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Bernecker daily Dienstag vorab: Spekulation des Tages

<p>Aufgrund der Aktualit&auml;t ver&ouml;ffentlichen wir diesen Beitrag vorab:</p> <p>Cybersecurity-Spekulation des Tages: SECUNET</p> <p>SECUNET r&uuml;ckt nach dem schweren Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung in den Fokus. Hacker drangen im August in Teile des Landesnetzes ein und ver&ouml;ffentlichten sp&auml;ter rund 1,44 Mio. Dateien mit 5,8 Terabyte Daten. Betroffen waren unter anderem die Bau- und Verkehrsverwaltung. Nach Medienrecherchen befinden sich darunter auch Informationen mit m&ouml;glicher Relevanz f&uuml;r kritische Infrastruktur und die nationale Sicherheit. Die Auswertung dauert noch an. SECUNET besitzt hier eine besondere Stellung. Das Unternehmen ist IT-Sicherheitspartner der Bundesrepublik und entwickelte gemeinsam mit dem BSI die SINA-Architektur. Mehrere SINA-L&ouml;sungen sind f&uuml;r die Verarbeitung von Verschlusssachen bis &bdquo;GEHEIM&ldquo; zugelassen. 2025 entfielen rund 90 % des Umsatzes auf den Public Sector. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs dieses Gesch&auml;ft um 29 %, w&auml;hrend der konzernweite Auftragseingang sogar um 79 % zulegte. Steigende staatliche Cybersecurity-Ausgaben bieten daher erhebliches zus&auml;tzliches Wachstumspotenzial. Der Vorfall in Berlin offenbart dringenden Investitionsbedarf in deutschen Beh&ouml;rden. SECUNET z&auml;hlt zu den direktesten b&ouml;rsennotierten Profiteuren h&ouml;herer deutscher IT-Sicherheitsbudgets.</p> <p>Fazit: Die Aktie ist ein spekulativer Kauf.&nbsp;</p>

Rückversicherer erwarten höhere Schadenbelastung

<p>Die gro&szlig;en R&uuml;ckversicherer M&uuml;nchener R&uuml;ck, Swiss Re und Hannover R&uuml;ck rechnet mit einer h&ouml;heren Schadenbelastung aufgrund vermehrter wetterbedingter Naturkatastrophen. &Uuml;berschwemmungen, D&uuml;rren, Hagel, Waldbr&auml;nde und schwere Gewitter d&uuml;rften langfristig zu h&ouml;heren Schadenbelastungen f&uuml;hren und die Nachfrage nach R&uuml;ckversicherungsschutz weiter antreiben, lie&szlig; Hannover R&uuml;ck auf dem j&auml;hrlichen Treffen der R&uuml;ckversicherungsbranche in Monte Carlo (&bdquo;Rendez-Vous de Septembre&ldquo;) verlauten. Besonders sogenannte &bdquo;Non-Peak Perils&ldquo; wie Hagelst&uuml;rme entwickeln sich laut M&uuml;nchener R&uuml;ck zu einem wachsenden Risiko. Die Sch&auml;den einzelner Ereignisse seien zwar geringer als bei Erdbeben oder Hurrikans, summierten sich inzwischen jedoch zu erheblichen Belastungen. Swiss Re sieht Waldbr&auml;nde als weltweit am st&auml;rksten wachsendes Wetterrisiko. In Europa stiegen die versicherten Waldbrandsch&auml;den in den vergangenen Jahrzehnten Sch&auml;tzungen zufolge j&auml;hrlich um 8 bis 11 %. Laut dem weltweit zweigr&ouml;&szlig;ten R&uuml;ckversicherungskonzern sollen die versicherten Sch&auml;den aus Naturkatastrophen dabei j&auml;hrlich um 5 bis 7 % zulegen.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

INFINEON bleibt auf "BUY"

<p>DEUTSCHE BANK Research hat in einer neuen Studie zu INFINEON das Kursziel bei 85 Euro mit der Einstufung auf "Buy" belassen. Als Grund gab die Studie an, dass das hohe Wachstumspotenzial &uuml;ber 2026 hinaus untermauert worden sei. Die Gewinn- und Umsatzzahlen f&uuml;r das vierte Quartal d&uuml;rfte INFINEON am 10.11.2026 vorlegen. Das Papier klettert aber heute schon kr&auml;ftig nach oben.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: <a href="https://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

SpaceX greift einen wichtigen Engpass des KI-Booms direkt an – Gefahr auch für SIEMENS ENERGY?

<p>Es geht um die knappe Verf&uuml;gbarkeit von Gasturbinen-Komponenten. SpaceX errichtet in Bastrop/Texas eine eigene Gie&szlig;erei f&uuml;r hochkomplexe Schaufeln und Leitschaufeln aus Nickel-Superlegierungen. Die dort eingesetzte Fertigung soll sowohl Komponenten f&uuml;r Raptor-Turbopumpen als auch f&uuml;r Gasturbinen erm&ouml;glichen. Elon Musk will damit die Bereitstellung neuer Gasturbinen um bis zu 18 Monate beschleunigen.</p> <p>Besonders im Fokus stehen Howmet Aerospace und Berkshire Hathaways Precision Castparts. Beide geh&ouml;ren zu den wenigen Herstellern, die solche technisch anspruchsvollen Bauteile in gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen fertigen k&ouml;nnen. Auch GE Vernova und Siemens Energy gerieten im Wochenverlauf zeitweise unter Druck.</p> <p>Bei Siemens Energy erscheint die Sorge allerdings &uuml;berzogen. SpaceX hat bislang lediglich die Eigenfertigung von Turbinenkomponenten angek&uuml;ndigt und keinen Einstieg in den Bau kompletter Gasturbinen. Zudem besitzt Siemens Energy mit Advanced Airfoil Components in Florida eigene Fertigungskompetenz f&uuml;r Turbinenschaufeln und -leitschaufeln. F&uuml;r Siemens Energy unterstreicht die Initiative deshalb vor allem, wie knapp die Kapazit&auml;ten angesichts des KI-Stromhungers sind. Siemens selbst ist operativ nicht direkt betroffen, h&auml;lt allerdings noch 10 % an Siemens Energy.</p> <p>Fazit: F&uuml;r Howmet Aerospace und Precision Castparts entsteht potenziell neue Konkurrenz. F&uuml;r Siemens Energy &uuml;berwiegt derzeit eher das positive Signal einer au&szlig;ergew&ouml;hnlich starken Gasturbinennachfrage.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion <a href="https://bernecker.info/product?id=28">"Der Aktion&auml;rsbrief"</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Chart des Tages: E-Autos gewinnen an Fahrt

<p>Der europ&auml;ische Markt f&uuml;r Elektroautos gewinnt deutlich an Fahrt. Im August stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) um 58 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelten sich Frankreich mit +127 %, Deutschland mit +75 % und Gro&szlig;britannien mit +49 %. Bei insgesamt 6 % h&ouml;heren Pkw-Neuzulassungen sprang der BEV-Marktanteil um 10,6 Prozentpunkte auf 32,6 %. Seit Jahresbeginn liegen die BEV-Zulassungen 40 % &uuml;ber dem Vorjahresniveau, die Marktdurchdringung erh&ouml;hte sich um 6 Prozentpunkte auf 25,4 %.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/Screenshot 2026-09-07 100223.png" alt="" width="600" height="333" /></p>

Update zur KI-Stromversorgung: Weitere Profiteure im Blick

<p style="text-align: justify;">Wir geben Ihnen hier ein Update zur KI-Stromversorgung, denn wir m&uuml;ssen uns neu aufstellen, nachdem einige Positionen &uuml;ber Stop-Loss-Limit herausgefallen sind. Zur Erinnerung: McKinsey veranschlagt die weltweit notwendigen Investitionen in Rechenzentren bis 2030 auf ann&auml;hernd 7 Bio. $.</p> <p style="text-align: justify;">Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zu Beginn dieses Trends: Die B&ouml;rse hat die Geschichte inzwischen entdeckt. EATON beispielsweise wird bereits mit dem 36,5-Fachen des f&uuml;r 2026 erwarteten Gewinns bewertet, NVENT ELECTRIC mit knapp dem 35-Fachen.</p> <p style="text-align: justify;">Wir suchen deshalb nicht nach den Unternehmen mit der spektakul&auml;rsten KI-Story, sondern nach Ausr&uuml;stern, die auch dann hervorragend positioniert bleiben, wenn der Rechenzentrumsboom irgendwann einen Gang zur&uuml;ckschaltet. Gefragt sind starke Marktpositionen, zus&auml;tzliche Wachstumstreiber au&szlig;erhalb der K&uuml;nstlichen Intelligenz und eine Bewertung, die noch nicht s&auml;mtliche guten Nachrichten vorwegnimmt. In der Termin-B&ouml;rse daily haben wir drei Titel f&uuml;r Sie herausgesucht (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Chips fest - KB Securities adelt SK hynix

<p>In Deutschland gibt es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt betretene Gesichter. Das Ausland schaut genau hin. Die Financial Times erwartet inzwischen das Ende von Friedrich Merz. Der DAX reagiert mit einem Schulterzucken.</p> <p>Der starke US-Arbeitsmarkt brachte am Freitag erneut Zinssorgen: S&amp;P 500 -0,38 %, Nasdaq Composite -0,29 %, Dow -0,51 %, Russell 2000 dagegen +0,25 % reagierten aber moderat. Die Payrolls stiegen im August um 162.000 statt rund 55.000 erwartet, die Arbeitslosenquote blieb bei 4,1 %. Auff&auml;llig war die Rotation innerhalb von Tech: Der Nasdaq 100 gewann 0,2 %, der Philadelphia Semiconductor Index sogar 3,4 %. Micron sprang 6,1 %, SanDisk 11,9 %.</p> <p>Der KI-/Memory-Trade zieht heute Morgen weiter. Der Kospi liegt gut 3 % vorne, SK Hynix steigt rund 6 %, Samsung knapp 4 %. Der Nikkei gewinnt rd. 0,8 %, Advantest etwa 5,7 %, der TOPIX rund 0,5 %. Treiber ist die Erwartung zus&auml;tzlicher AI-Compute-Nachfrage nach OpenAIs neuem GPT-6-Modell.</p> <p>KB Securities (gro&szlig;es Reserach-Haus in S&uuml;dkorea) zufolge sind die Memory-Lagerbest&auml;nde bei Samsung und SK Hynix inzwischen auf weniger als zehn Produktionstage gefallen. F&uuml;r 2027 erwartet das Haus beim Bit-Bedarf von DRAM und NAND einen Vorsprung von mehr als zehn Prozentpunkten gegen&uuml;ber dem Angebotswachstum. KB h&auml;lt es deshalb f&uuml;r realistisch, dass die tats&auml;chlich verkaufbare Memory-Menge 2027 zeitweise praktisch ausgesch&ouml;pft sein k&ouml;nnte.</p> <p>KB erwartet nun Rekordergebnisse &uuml;ber die kommenden drei Jahre und weiterhin umfangreiche Aktion&auml;rsr&uuml;ckf&uuml;hrungen. Nach der j&uuml;ngsten Korrektur bewertet das Haus SK Hynix auf Basis der erwarteten 2027er Gewinne nur noch mit ungef&auml;hr 3&times; KGV. Das Ziel sehen die Analysten rd. 140 % h&ouml;her.&nbsp;</p> <p>AWS beschleunigt laut Lieferkettenberichten die Beschaffung von KI-Server-Racks und erh&ouml;ht &uuml;ber den Designpartner Alchip seine Bestellungen f&uuml;r kundenspezifische 3‑nm-Chips bei TSMC. Amazon hatte seine Investitionsplanung f&uuml;r 2026 zuvor von 200 auf 220 Mrd. $ angehoben. Auch die Rack- und Tray-Lieferanten Wiwynn und Foxconn sollen zus&auml;tzliche Auftr&auml;ge erhalten haben.</p> <p>Bei TSMC d&uuml;rfte der Produktionswert der 3‑nm-Chips im laufenden Quartal erstmals den der 5‑nm-Technologie &uuml;bersteigen und mit mehr als 400 Mrd. NT$ bereits rund 30 % des Konzernumsatzes erreichen. Das verbessert den Produktmix und d&uuml;rfte die Bruttomarge st&uuml;tzen. Gleichzeitig l&auml;uft der Hochlauf der 2‑nm-Fertigung schneller als erwartet; als erste Kunden werden Apple, Nvidia und m&ouml;glicherweise OpenAI gehandelt. Kurzum:</p> <p>Es gibt einen neuen "Drive" bei den Halbleitern nach der Vorstellung von GPT-6 Astra. Darauf gehen wir ab kommenden Mittwoch ab 15 Uhr in einer umfangreichen Lupe im Aktion&auml;rsbrief ein. Hier geht es zu Der Aktion&auml;rsbrief: <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">https://www.bernecker.info/aktionaersbrief</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe</p>

3 Fragen an Bernecker

<p style="text-align: center;"><strong>Warum schw&auml;chelt der Dax nach Rekorden gef&uuml;hlt immer so schnell?</strong></p> <p>Der DAX ist ein relativ kleiner Index im Vergleich zu der gro&szlig;en Konkurrenz, insbesondere der Wall Street. Bei einer Kapitalisierung von rd. 2,2 Bio. &euro; bewegt sich der Tagesumsatz in bescheidenen Gr&ouml;&szlig;enordnungen. Die f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Tr&auml;ger des DAX waren in den vergangenen Wochen die drei f&uuml;hrenden deutschen Techs SAP, INFINEON und SIEMENS, sodann RHEINMETALL und SIEMENS ENERGY. Deren Gesamtgewicht im DAX betr&auml;gt rund 36 %. Die gr&ouml;&szlig;te Industriebranche in Deutschland ist der Autobau, der das genaue Gegenbild bietet: Abgest&uuml;rzte Kurse bei relativ bescheidenen Ums&auml;tzen mit einem Gewicht von 3,8 % im DAX. In diesem Umfeld bildet der DAX zwar einzelne Stimmungen ab, aber nicht die Gesamtlage der Wirtschaft oder des Marktes. Daran wird sich vorerst nichts &auml;ndern. Schon kleine neue Erkenntnisse, speziell der Analysten, k&ouml;nnen also ebenso zur Beschleunigung des DAX beitragen, wie umgekehrt zum Gegenteil. Das ergibt eine hohe Volatilit&auml;t. Weiteres zum DAX unter der aktuellen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.&nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Wann findet die Aktie von Siemens Energy einen Boden?</strong></p> <p>Siemens Energy ist die Wunderaktie der deutschen Industrie. Aus dem nach der Abspaltung von Siemens vor allem durch das sp&auml;ter eskalierte Gamesa-Desaster schwer angeschlagenen Konzern wurde Siemens Energy zum neuen Industrie-Stern der Energieszene. Das ist durchaus &uuml;berzeugend. Mit der geplanten Ausgliederung eines Teils der alten Gesch&auml;fte w&uuml;rde sich das Profil nochmals deutlicher versch&auml;rfen, und darin steckt Fantasie. Doch wie immer: Der Kursanstieg ging insgesamt zu weit und nun beginnt die &uuml;bliche Konsolidierung. Die Ber&uuml;cksichtigung der zuk&uuml;nftigen Ausgliederung geh&ouml;rt dazu. Erst mit den Ergebnissen zum Jahresende ist ein zuverl&auml;ssiges Urteil m&ouml;glich. Das ist abzuwarten. &nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Welche Firmen profitieren, wenn die EZB kommende Woche die Zinsen anhebt?</strong></p> <p>Zinsanhebungen der Notenbanken enthalten immer einen Bremseffekt. So auch jetzt. Versicherungen und Banken sind die logischen Gewinner, Firmen mit hohem Fremdkapital in der Bilanz sind die Verlierer. Aus dieser Zwickm&uuml;hle kommt niemand heraus. In der Zinsanhebung steckt dann nur ein Warnsignal aus monet&auml;rer Sicht, aber keine Neueinsch&auml;tzung einer Branche. Dazu bedarf es mehr als 25 Basispunkte. Erst auf l&auml;ngere Sicht wird der Bremseffekt neu einzuordnen sein. Dem steht gegen&uuml;ber:&nbsp;</p> <p>Die Wende in der deutschen Wirtschaft, insbesondere der Industrie, h&auml;ngt nicht an den Zinsen oder den Punkten der sog. Reform/Agenda, sondern an der Neuaufstellung der Industrie mit dem Schwerpunkt Export. Denn ein guter Teil der deutschen Industrieunternehmen h&auml;ngt in besonderem Ma&szlig;e vom Export ab. Dazu geh&ouml;rt die Inlandsproduktion als Basis und die Auslandsfertigung f&uuml;r die Dynamik. Die ersten Ans&auml;tze daf&uuml;r lieferten die j&uuml;ngsten Zahlen f&uuml;r Auftragseingang, Umsatz und die angek&uuml;ndigten Investitionen mit Schwerpunkt Ausland.</p>

BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Verkauf, ein Ziel, zwei Ratings und zwei Analysen

<p style="text-align: justify;">Wir f&uuml;hren momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 54%. In dieser Woche gab es eine neue Ausgabe unserer Serie "Finger weg!", bei einer Position wurden wir ausgestoppt, haben ein Kursziel angepasst und ein Unternehmen in unserer Empfehlungsliste genauer unter die Lupe genommen. Heute &auml;ndern wir zwei Ratings und schauen noch mal auf die offenen Limits. Betroffen sind unter anderem CATL, Biontech, Energiekontor, Puma, Porr, Munters, Bayer, Vishay und Stellantis. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&amp;Go</p> <p style="text-align: justify;">Letzte Woche ging es aufw&auml;rts, diese Woche wieder runter. Die M&auml;rkte spielen den Herbstanfang und wissen nicht so recht, f&uuml;r welche Richtung sie sich entscheiden sollen.&nbsp;</p> <p>Das ist angesichts der Saisonalit&auml;t und der Berichtssaison auch nicht verwunderlich. Gerade bei den Unternehmensergebnissen gibt es zahlreiche &Uuml;berraschungen. Z.B. der Cyber-Serurity Sektor. Hier meldeten die meisten Unternehmen ausgezeichnete Zahlen, strammes Wachstum, erh&ouml;hten die Prognose und die Kurse fallen trotzdem. Das Umgekehrte gibt es auch: M&auml;&szlig;ige Zahlen, schlappes Wachstum, verhaltene Prognose, dann aber ein zweistelliges Kursplus als Reaktion. Bei einigen geschah sogar beides nacheinander. Also starke Kurssteigerungen als erste Reaktion und dann der Turnaround in den Verlust noch am selben Tag, oder eben umgekehrt. Ergo:</p> <p>Die M&auml;rkte sind zerrissen und schwieriger zu antizipieren als sonst. Das birgt aber auch Chancen, z.B. bei &Uuml;bertreibungen. Auch deshalb kann es sich lohnen, im schwindeligen September am Ball zu bleiben. Chancen gibt es in den n&auml;chsten Wochen weniger auf Bestellung, als vielmehr aus &uuml;bertriebener Angst. Das werden wir nutzen.</p> <p>Das war ein Auszug aus dem Bernecker B&ouml;rsenkompass. Regelm&auml;&szlig;ig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/boersenkompass-portfolio-ein-verkauf-ein-ziel-zwei-ratings-und-zwei-analysen_H1636629191_6799693/">Stop&amp;Go Artike</a>l die Ver&auml;nderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das k&ouml;nnen Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick k&ouml;nnen Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikel&uuml;bersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo k&ouml;nnen Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind &uuml;berzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!&nbsp;</p>

Was wenn die Zinsen steigen?

<p style="text-align: justify;">Lange Zeit war die Richtung an den Kapitalm&auml;rkten scheinbar klar: Die Inflationswelle w&uuml;rde abebben, die Notenbanken ihre Leitzinsen wieder kr&auml;ftig senken und damit insbesondere zinssensitive Aktien befl&uuml;geln. Doch dieses Drehbuch ger&auml;t zunehmend ins Wanken. Die wieder anziehenden Energiepreise und die hartn&auml;ckige Inflation haben die Erwartungen inzwischen regelrecht gedreht. In den USA preist der Markt wieder eine m&ouml;gliche Zinserh&ouml;hung im September ein. Barclays rechnet nach den j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von Fed-Chef Kevin Warsh sogar mit zwei Zinsschritten bis zum Jahresende. &nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Damit stellt sich eine interessante Frage: Was passiert, wenn die Zinsen nicht wie erwartet kr&auml;ftig sinken, sondern l&auml;nger hoch bleiben oder sogar nochmals steigen? F&uuml;r hoch verschuldete Unternehmen und sehr hoch bewertete Wachstumsaktien w&auml;re das keine gute Nachricht. Es gibt jedoch Gesch&auml;ftsmodelle, die von einem solchen Umfeld profitieren. Versicherungen k&ouml;nnen ihre enormen Kapitalbest&auml;nde zu h&ouml;heren Renditen wiederanlegen, Banken erzielen bei entsprechender Bilanzstruktur h&ouml;here Zinsertr&auml;ge und B&ouml;rsenbetreiber verdienen besonders gut, wenn die Unsicherheit &uuml;ber die k&uuml;nftige Zinsentwicklung zu steigenden Handelsvolumina f&uuml;hrt. Wir haben drei Aktien f&uuml;r SIe, die von so einer Entwicklung profitieren w&uuml;rden.&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Au&szlig;erdem haben wir uns einen besonders interessanten Sektor angeschaut und Ihnen auch hier ein Unternehmen vorgeschlagen.&nbsp;</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

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