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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Die US-Erzeugerpreise knallen

<p>Der PPI steigt im April um 6,0 % und damit deutlich st&auml;rker als erwartet. Treiber sind vor allem explodierende Energie- und Transportkosten infolge des Nahost-Konflikts. Besonders brisant:</p> <p>Die Lkw-Frachtkosten springen um 8,1 % und erreichen den h&ouml;chsten Stand seit 2009. F&uuml;r die Fed wird es komplizierter. Der April-PPI erh&ouml;ht das Risiko, dass auch CPI und PCE in den n&auml;chsten Monaten deutlich steigen.&nbsp;</p> <p>F&uuml;r den Aktienmarkt ist das nicht negativ, solange die Preise weitergegeben werden k&ouml;nnen und der Konsument nicht wegbricht. Das ist zu beobachten.&nbsp;</p>

Aktionärsbrief Portfolios: Eine Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio

<p>Spekulativer Nachz&uuml;gler im Kupfersektor:</p> <p>Ivanhoe Mines hat im Vergleich zu vielen Kupferwerten deutlich zur&uuml;ckgelegen. Der Grund ist bekannt: Die Probleme bei Kamoa-Kakula haben Produktion, Kostenprofil und Vertrauen belastet. Genau darin kann eine Chance liegen. Die Analysten sind weitgehend auf Neutral / Haltenswert. Die Erwartungen wurden nach unten angepasst, 2026 ist weitgehend als &Uuml;bergangsjahr eingepreist, und der Markt blickt zunehmend auf 2027/2028.</p> <p>Gelingt die R&uuml;ckkehr von Kamoa-Kakula in Richtung der fr&uuml;heren Produktionsklasse von mehr als 500.000 Tonnen Kupfer pro Jahr, d&uuml;rfte sich das Bewertungsbild erheblich verbessern. Auf Bloomberg-Konsensbasis f&auml;llt das KGV bis 2028 auf rund 12. F&uuml;r einen Kupferproduzenten mit Tier-1-Asset, eigenem Schmelzer, starken Schwefels&auml;ureerl&ouml;sen sowie zus&auml;tzlichen Projekten wie Kipushi, Platreef und Western Forelands ist das attraktiv. Klar ist aber auch:</p> <p>Der Titel ist nichts f&uuml;r defensive Anleger. Die Aktie h&auml;ngt stark an der Umsetzung des neuen Minenplans, der Entw&auml;sserung, den Erzgehalten und der Kostenkontrolle bei Kamoa-Kakula. Nach mehreren Prognosesenkungen muss Ivanhoe Vertrauen erst wieder aufbauen. Halbwegs positive qositive Quartale (wie zuletzt Q1) k&ouml;nnten deshalb &uuml;berproportional wirken.</p> <p>Wir kaufen eine &uuml;berschaubare Gr&ouml;&szlig;e in Relation zum Portfolio:</p> <p>3.700 St&uuml;ck Ivanhoe Mines (ISIN: CA46579R1047, ca. 8,20 &euro;). Geordert wird aufgrund dann absehbar enegren Spreads aber erst nach Er&ouml;ffnung in Kanada um 16.00 Uhr via Tradegate. Profis kaufen direkt in Toronto.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Siemens - alles im Lot

<p>Siemens liefert gemischte Q2-Zahlen, aber mit starker Substanz in den Kernsparten.</p> <p>Der Umsatz stagnierte nominal bei 19,76 Mrd. &euro;, organisch lag das Plus aber bei 6 %. Der operative Gewinn im industriellen Gesch&auml;ft sank um 8,3 % auf 2,97 Mrd. &euro;. Mobility (Produktmix und Z&ouml;lle) und eine Normalisierung der Marge bei Smart Infrastructure sind der Grund. Entscheidend positiv:</p> <p>Der Auftragseingang stieg konzernweit um 11 % auf 24,1 Mrd. &euro; und lag rund 7 % &uuml;ber Erwartung. Digital Industries &uuml;berzeugte mit +12 % Orders und einer starken Marge von 18,5 %. Smart Infrastructure profitierte weiter von Elektrifizierung, Netzausbau und Rechenzentren, Orders +26 %. F&uuml;r beide Sparten werden die Prognose angehoben.&nbsp;</p> <p>Fazit: Kein perfektes Quartal, aber die Siemens-Story bleibt &uuml;ber KI / Automatisierung und Elektrifizierung intakt.</p>

Kupfer, Uran, Stahl: Konferenz-Feedback aus den USA

<p>Die Stimmung auf der diesj&auml;hrigen Global Metals, Mining &amp; Steel Conference der Bank of America war eindeutig: Die Welt tritt in eine neue Rohstoff&auml;ra ein. Unter dem Leitmotiv &bdquo;Deglobalization, Stockpiling &amp; the Rise of Hard Assets&ldquo; machten die gr&ouml;&szlig;ten Bergbau- und Stahlkonzerne der Welt klar, dass geopolitische Spannungen, Elektrifizierung, Reindustrialisierung und strategische Rohstoffsicherung die Nachfrage nach Metallen langfristig massiv antreiben d&uuml;rften. Gleichzeitig w&auml;chst die Sorge, dass das Angebot mit dieser Entwicklung kaum Schritt halten kann.</p> <p>Besonders Kupfer stand im Zentrum der Konferenz. Ob BHP, Rio Tinto, Glencore, Freeport oder Antofagasta &ndash; praktisch alle gro&szlig;en Minenkonzerne positionieren sich zunehmend als Kupfer-Player. BHP bezeichnet sich inzwischen offensiv als &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Kupferproduzenten der Welt&ldquo;, Rio Tinto verschiebt den strategischen Fokus weg vom Eisenerz hin zu Kupfer, Aluminium und Lithium und Glencore sieht sich mit seiner Projektpipeline als global f&uuml;hrend bei Kupfer-Wachstumsoptionen. Der Grund ist offensichtlich: Die Elektrifizierung von Industrie, Mobilit&auml;t, Stromnetzen und AI-Rechenzentren treibt den Metallbedarf strukturell nach oben.</p> <p>Dabei verschiebt sich das Narrativ zunehmend weg von reinem &bdquo;Decarbonization&ldquo;-Denken hin zu einem umfassenderen &bdquo;Electrification&ldquo;-Thema. Datenzentren, Stromnetze, Batteriespeicher und milit&auml;rische Infrastruktur entwickeln sich zu zentralen Nachfragetreibern. Southern Copper verwies darauf, dass neue Energieinfrastruktur je nach Technologie bis zu doppelt so kupferintensiv ist wie klassische Stromerzeugungssysteme. Freeport-McMoRan sprach sogar von einer &bdquo;neuen &Auml;ra&ldquo; der Kupfernachfrage durch AI-Datencenter und Netzmodernisierung.</p> <p>Gleichzeitig wird das Angebot immer schwieriger. Der ehemalige Anglo-American-CEO Mark Cutifani zeichnete ein bemerkenswert d&uuml;steres Bild der globalen Angebotsseite. Seit rund 20 Jahren w&uuml;rden neue Lagerst&auml;tten nur noch halb so schnell entdeckt wie fr&uuml;her. Die Erzgrade sinken weltweit kontinuierlich, Minen werden tiefer, Projekte komplexer und Genehmigungsverfahren langwieriger. Viele F&ouml;rderkosten steigen laut Cutifani strukturell um 7 bis 8 % pro Jahr. Hinzu kommen ESG-Anforderungen, Wasserknappheit und ein zunehmender Fachkr&auml;ftemangel.</p> <p>Besonders deutlich wurde dies bei den gro&szlig;en Kupferprojekten der Branche. Glencore, Rio Tinto und BHP betonten zwar enorme Wachstumsoptionen, gleichzeitig verwiesen alle Konzerne auf steigende Risiken bei Genehmigungen, Infrastruktur und Projektentwicklung. Viele Projekte seien zwar wirtschaftlich attraktiv, aber nur mit langen Vorlaufzeiten realisierbar. Genau daraus entsteht die Sorge eines strukturellen Kupferdefizits in den kommenden Jahren.</p> <p>Parallel dazu gewinnt der Rohstoffsektor auch geopolitisch massiv an Bedeutung. Erstmals trat auf der Konferenz mit der US International Development Finance Corporation (DFC) eine US-Regierungsbeh&ouml;rde als zentraler Teilnehmer auf. Die Botschaft war unmissverst&auml;ndlich: Die USA betrachten kritische Rohstoffe inzwischen als strategische Infrastruktur. Die DFC verf&uuml;gt &uuml;ber ein Investitionsvolumen von bis zu 205 Mrd. Dollar und soll gezielt Lieferketten au&szlig;erhalb Chinas absichern. Dabei geht es l&auml;ngst nicht mehr nur um Bergbau, sondern um die gesamte Wertsch&ouml;pfungskette &bdquo;von der Mine bis zum Endprodukt&ldquo;.</p> <p>Auch der Nuklearsektor erlebt ein bemerkenswertes Comeback. Vertreter von Cameco, Kazatomprom, Sprott und Urenco sprachen von einem noch sehr fr&uuml;hen Stadium eines langfristigen Uran-Superzyklus. Weltweit befinden sich bereits 72 Reaktoren im Bau. Gleichzeitig warnte die Branche vor einem strukturell unterinvestierten Uranmarkt mit langen Vorlaufzeiten und erheblichen Angebotsrisiken. Besonders die Versorgungssicherheit r&uuml;ckt zunehmend in den Vordergrund.</p> <p>Im Stahlbereich dominierte dagegen das Thema Deglobalisierung. ArcelorMittal sprach offen von einer &bdquo;Regionalisierung&ldquo; des globalen Stahlmarktes. Die USA und Europa w&uuml;rden ihre M&auml;rkte zunehmend gegen chinesische &Uuml;berkapazit&auml;ten abschotten. Neue europ&auml;ische Importquoten und CO2-Grenzausgleichssysteme k&ouml;nnten laut ArcelorMittal einen grundlegenden Wendepunkt f&uuml;r die Profitabilit&auml;t der europ&auml;ischen Stahlindustrie markieren. Auch US-Produzenten wie Steel Dynamics sehen durch Onshoring, Infrastrukturprogramme und Handelsbarrieren eine strukturell st&auml;rkere Nachfragebasis.</p> <p>Die zentrale Erkenntnis der Konferenz lautet damit: Rohstoffe entwickeln sich zunehmend von zyklischen Industrieg&uuml;tern zu strategischen Assets. Die Kombination aus geopolitischer Rivalit&auml;t, Elektrifizierung, Infrastrukturinvestitionen, AI-Boom und Sicherheitsdenken ver&auml;ndert die gesamte Branche nachhaltig. W&auml;hrend die Nachfrage nach Kupfer, Uran, Aluminium und hochwertigen Eisenerzen strukturell steigt, bleibt das Angebot zunehmend begrenzt. Daraus wird sich wie gebetsm&uuml;hlenartig bereits unsererseits kommuniziert in den kommenden Jahren ein neues Umfeld dauerhaft h&ouml;herer Rohstoffpreise entwickeln. Der Rohstoff-Trade l&auml;uft weiter.<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;</p>

Schon gehört? TONIES wächst kraftvoll

<p>Nein, daf&uuml;r m&uuml;ssen Sie keine der kleinen Figuren auf eine Toniebox stellen, um es zu h&ouml;ren. Es langt, wenn Sie den T&ouml;nen des Finanzmarktes lauschen: Hohes Wachstum gab es zu Beginn des Jahres vor allem dank einer hohen Nachfrage nach der Toniebox 2. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 29 % auf fast 126 Mio. Euro nach oben. Bereinigt um die Folgen des starken Euro betrug das Wachstum 35 %. Angaben zum Gewinn im ersten Quartal gab es keine - die Prognose f&uuml;r 2026 wurde aber best&auml;tigt.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

E.ON: Solides Quartal

<p>E.ON ist solide in das Gesch&auml;ftsjahr 2026 gestartet und hat im ersten Quartal die Markterwartungen leicht &uuml;bertroffen. Zwar blieb der gro&szlig;e &Uuml;berraschungseffekt aus, doch insbesondere das robuste Retail-Gesch&auml;ft sowie die best&auml;tigten Langfristziele unterstreichen die defensive Qualit&auml;t des Versorgers in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld.</p> <p>Das bereinigte EBITDA lag im ersten Quartal bei 3,2 Mrd. &euro; und damit rund 2 % &uuml;ber den Konsenssch&auml;tzungen. Der bereinigte Nettogewinn erreichte 1,3 Mrd. &euro; und &uuml;bertraf die Erwartungen um etwa 4 %. Im Endkundengesch&auml;ft profitierte man von h&ouml;heren Strom- und Gaspreisen zu Jahresbeginn. Dieser Preiseffekt wird sich in den kommenden Quartalen normalisieren und ist folglich nicht vollst&auml;ndig auf das Gesamtjahr &uuml;bertragbar.</p> <p>Die Nettoverschuldung belief sich zum Quartalsende auf rund 46 Mrd. &euro; und entsprach damit den Markterwartungen. Trotz des weiterhin hohen Investitionsbedarfs im europ&auml;ischen Stromnetzgesch&auml;ft bleibt die Bilanz damit stabil. E.ON best&auml;tigte sowohl die Jahresprognose 2026 als auch die langfristigen Ziele bis 2030 vollst&auml;ndig.</p> <p>Bemerkenswert: Bereits nach dem ersten Quartal wurden rund 48 % des mittleren Jahresgewinnziels erreicht. Im Vorjahreszeitraum lag man zu diesem Zeitpunkt erst bei 42 %.&nbsp;</p> <p>Im Mittelpunkt des Investoreninteresses steht weniger das eigentliche Quartalsergebnis, sondern vielmehr die angek&uuml;ndigte &Uuml;bernahme des britischen Energieversorgers OVO. Bislang hat E.ON nur wenige finanzielle Details zur Transaktion ver&ouml;ffentlicht. Aussagen zu Kaufpreis, Synergiepotenzialen sowie m&ouml;glichen Auswirkungen auf Verschuldung und Kapitalrendite fehlen.&nbsp;</p> <p>Insgesamt liefert E.ON damit ein solides, weitgehend erwartungskonformes Quartal. Die best&auml;tigten Langfristziele, die stabile operative Entwicklung und die Aussicht auf weiteres Wachstum im regulierten Netz- und Endkundengesch&auml;ft halten die Investmentstory intakt.&nbsp;</p>

RWE unspektakulär

<p>RWE hat mit den Zahlen zum ersten Quartal 2026 die Erwartungen auf Gruppenebene weitgehend erf&uuml;llt, allerdings zeigen die Details ein gemischtes Bild. Das bereinigte EBITDA lag mit 1,6 Mrd. &euro; auf H&ouml;he der Konsenssch&auml;tzungen, wobei sich insbesondere das Offshore-Windgesch&auml;ft deutlich robuster entwickelte als erwartet. Belastend wirkte dagegen erneut die volatile Entwicklung im Energiehandel.</p> <p>Positiv hervorzuheben ist vor allem die Sparte Offshore Wind, deren Ergebnis die Analystenerwartungen um rund 9 % &uuml;bertraf. Hintergrund waren normalisierte Windbedingungen nach schw&auml;cheren Vorjahresquartalen. Zudem kommt der Ausbau der internationalen Projektpipeline planm&auml;&szlig;ig voran. Sowohl das d&auml;nische Thor-Projekt als auch der britische Windpark Sofia erreichten wichtige Meilensteine und speisten erstmals Strom ins Netz ein. Damit untermauert RWE die operative Umsetzungskraft im strategisch wichtigen Ausbau der erneuerbaren Energien.</p> <p>Demgegen&uuml;ber blieb der Bereich Supply &amp; Trading hinter den Erwartungen zur&uuml;ck. Statt eines erwarteten moderaten Verlustes von rund 20 Mio. &euro; musste RWE hier einen Fehlbetrag von 84 Mio. &euro; ausweisen. Der Energiehandel bleibt damit ein Unsicherheitsfaktor im Zahlenwerk. Bereits in den vergangenen Quartalen hatte sich gezeigt, dass die Ergebnisse in diesem Segment deutlich volatiler ausfallen k&ouml;nnen als vom Markt antizipiert. Entsprechend d&uuml;rfte die erneute Entt&auml;uschung im Tradinggesch&auml;ft kurzfristig auf der Aktie lasten.</p> <p>St&auml;rker entwickelte sich dagegen das Gesch&auml;ft mit flexibler Stromerzeugung. Das Segment Flexible Generation erzielte ein EBITDA von 657 Mio. &euro; und lag damit im Rahmen der Erwartungen, allerdings deutlich &uuml;ber dem Vorjahreswert von 379 Mio. &euro;. Treiber war hier allerdings ein Sondereffekt: RWE verbuchte eine Entsch&auml;digungszahlung in H&ouml;he von 332 Mio. &euro; f&uuml;r Produktionsbeschr&auml;nkungen des niederl&auml;ndischen Kraftwerks Eemshaven aus dem Jahr 2022. Der Ergebnisanstieg ist daher nur eingeschr&auml;nkt nachhaltig.</p> <p>Unter dem Strich erreichte der bereinigte Nettogewinn 608 Mio. &euro; und lag damit ebenfalls praktisch exakt auf Konsensniveau. Die Jahresprognose f&uuml;r 2026 best&auml;tigte das Management vollst&auml;ndig. Nach dem ersten Quartal hat RWE damit bereits rund ein Drittel des f&uuml;r das Gesamtjahr angepeilten Gewinns je Aktie erreicht.</p> <p>Insgesamt liefert RWE solide Zahlen ohne gr&ouml;&szlig;ere &Uuml;berraschungen.</p>

UNDER ARMOUR hat massiv enttäuscht

<p>Under Armour, gegr&uuml;ndet 1996,&nbsp;entwickelt, vermarktet und vertreibt vor allem funktionale Sportbekleidung, Schuhe und Accessoires f&uuml;r Training, Teamsport, Laufen, Basketball und Golf. Der Vertrieb l&auml;uft &uuml;ber Gro&szlig;handelspartner, eigene Brand-House- und Factory-House-Stores, E-Commerce sowie kleinere Lizenzgesch&auml;fte; besonders wichtig bleibt Nordamerika, w&auml;hrend Europa und Asien die internationale Expansion tragen.</p> <p>Im vierten Quartal des Gesch&auml;ftsjahres 2026 sank der Umsatz um 1 % auf 1,2 Mrd. $. W&auml;hrungsbereinigt lag das Minus bei 4 %. Nordamerika blieb der Schwachpunkt. Dort fielen die Erl&ouml;se um 7 % auf 641 Mio. $. International stieg der Umsatz dagegen um 10 % auf 539 Mio. $. Die Bruttomarge brach um 470 Basispunkte auf 42,0 % ein. Belastend wirkten h&ouml;here Z&ouml;lle, h&ouml;here Produktkosten, Preisdruck und ein ung&uuml;nstiger Regionenmix. Der Ausblick versch&auml;rfte den Druck massiv: F&uuml;r 2027 erwartet UNDER ARMOUR einen leicht sinkenden Umsatz. Der bereinigte Jahresgewinn je Aktie soll nur 0,08 bis 0,12 $ erreichen. Der Mittelwert von 0,10 $ verfehlte den Analystenkonsens von 0,23 $ um satte 56,5 %. Auch die Analysten wurden auf falschem Fu&szlig; erwischt: UBS hatte zuvor &bdquo;Kaufen&ldquo; mit Kursziel 11 $ best&auml;tigt. Die Aktie verlor gestern 17 %.</p> <p>Fazit: Die gravierende operative Schw&auml;che, vor allem in Nordamerika, und die erodierenden Margen nehmen der Aktie vorerst jedes belastbare Kurspotenzial.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Turnaround bei den Autozulieferern?

<p style="text-align: justify;">Viele Anleger stellen sich die Frage, ob ein nachhaltiger Kurs-Turnaround der Autozulieferer in 2026 m&ouml;glich ist. Die Branche befindet sich im Jahr der harten Bandagen, im Mai 2026 zeigt sich die deutsche Zuliefererindustrie gespaltener denn je. W&auml;hrend die Automobilhersteller mit sinkenden Margen k&auml;mpfen, haben die Top-Zulieferer ihre Hausaufgaben gemacht: Durch radikale Abspaltungen und Effizienzprogramme wie &bdquo;Streamline bei ELRINGKLINGER&ldquo; oder den Fokus auf margenstarke Segmente wie Reifen und E-Achsen trotzen sie dem schwierigen Marktumfeld. Trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und volatiler Rohstoffpreise zeigen die frischen Q1-Zahlen: Wer sich rechtzeitig transformiert hat, schreibt heute schwarze Zahlen. Wir haben drei Zulieferer f&uuml;r Sie,&nbsp; die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Sie finden unsere Empfehlungen in der heutigen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily (KLICK HIER)</a>.</p>

ZEBRA TECHNOLOGIES: KI für Supply Chains.

<p><strong>Der Spezialist f&uuml;r Workflow-Digitalisierung f&uuml;hrte gestern mit 11,4 % Tagesplus den S&amp;P 500 an.</strong> ZEBRA steigerte den Q1-Umsatz um 14 % auf 1,5 Mrd. $ (organisch + 4 %) und lag mit 4,75 $ je Aktie 13 % &uuml;ber der Gewinnerwartung (bereinigt). Hinzu kam der angehobene Jahresausblick (EPS 18,30 bis 18,70 $).</p> <p><strong>Seit ihrem Allzeithoch im Boomjahr 2021 hatte die ZEBRA-Aktie bis zu zwei Drittel an Wert eingeb&uuml;&szlig;t und mehrfach die Unterst&uuml;tzung bei 200 $ getestet.</strong> Im harten Wettbewerb (u. a. mit HONEYWELL und SIEMENS) bew&auml;hrt ZEBRA sich bei der Umsetzung von KI in Lieferketten.</p> <p><strong>Die Intelligenz wird in Ger&auml;te (vom Scanner bis zum Greifroboter) und Software integriert.</strong> Wobei ZEBRA sich in erster Linie auf die &bdquo;Intelligenzschicht&ldquo; fokussiert, anstatt selbst Roboter zu liefern.</p> <p><strong>Der ehrgeizige R&uuml;ckkauf eigener Aktien (im Volumen klar &uuml;ber Cashflow) hat zur Kurserholung beigetragen.</strong> Deren Potenzial bel&auml;uft sich laut Kurszielen von Analystenseite auf 25 bis 35 %. Mitspielen erlaubt, R&uuml;cksetzer abwarten.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.</p> <p>&nbsp;</p>

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Referenzen

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

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