<p>SALZGITTER ist seit heute im MDAX notiert. Kürzlich gab es Zahlen und die Reaktionen der Anleger heute sind fast unverständlich, zumal die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten sollen: Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Mio. Euro zu Buche, während sich der Fehlbetrag im Jahr zuvor noch auf 347,9 Mio. Euro belief. 2024 war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Dennoch sackt die Aktie heute deutlich ab - um bis zu 9 % ging es auf Tradegate bereits herunter.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Trumps 48-Stunden-Ultimatum dürfte den Iran-Krieg weiter eskalieren lassen. Das sehen auch die asiatischen Märkte so und auch bei uns zeigt die Vorbörse rote Vorzeichen. Dass die iranischen Revolutionsgarden auf ein solches Ultimatum eingehen, gilt als nahezu ausgeschlossen. Damit droht bei einer Zerstörung iranischer Energieanlagen ein weiterer Sprung des Ölpreises. In der heutigen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> haben wir zwei Unternehmen herausgestellt, die trotzdem gute Einstiegschancen bieten. Wenn Sie mitmachen wollen können Sie die TB-Daily im EInzelabruf oder im Abo über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link </a>testen. </p> <p> </p>
<p>Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025/26 nach vorläufigen Zahlen um 3,8 % auf 6,434 Mrd. € und lag damit über dem Ziel eines stabilen bis leicht höheren Erlösniveaus. Auch beim bereinigten EBIT wurde die eigene Vorgabe erfüllt. Mit 264,7 Mio. € lag das operative Ergebnis fast auf Vorjahreshöhe von 269,5 Mio. €. Belastend wirkte allerdings das vierte Quartal. Dort sank das bereinigte EBIT wegen gestiegener Kosten um 14 % auf minus 34,8 Mio. €. Das Winterquartal ist saisonal zwar traditionell schwach, dennoch zeigt der Rückgang, dass der Kostendruck zunimmt und nicht mehr vollständig aufgefangen werden kann. An der Börse wurden die Zahlen mit hauchdünnen Verlusten aufgenommen. Am 25. März folgt das Trading Statement, die endgültigen Zahlen kommen am 19. Mai.</p> <p>Fazit: HORNBACH liefert zwar operativ solide ab, aber die sinkende Ergebnissicherheit im Schlussquartal bremst zunächst das Kurspotenzial. Auffangboden: 72/73 €.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Drohung von US-Präsident Trump, iranische Kraftwerke zu attackieren, sollte die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden geöffnet werden, sorgt für Angstkurse. Teheran reagierte umgehend mit der Ankündigung, die Wasserstraße unbefristet zu schließen und Energieinfrastrukturen in der gesamten Region anzugreifen.</p> <p>Der MSCI Asia Pacific Index verlor 3,7 % Besonders hart traf es den südkoreanischen Markt mit einem Einbruch von 6,5 %. Die Futures für Europa und die USA signalisieren eine Fortsetzung dieser negativen Tendenz. Der DAX startet um 21.900 Punkte. </p> <p>Trotz seines Status als „sicherer Hafen“ stürzte der Goldpreis um 6 % auf rund 4.200 $ ab und radierte damit die bisherigen Jahresgewinne aus. Es ist die schlimmst Woche für Gold seit 1983. Auch Goldminen werden skalpiert. Daraus resultieren gewaltige Chancen im Sektor. Es gilt:</p> <p>In diesem Umfeld werden Positionen nicht nach ihrer strategischen Qualität, sondern nach ihrer Verfügbarkeit liquidiert. Margin Calls sorgen für die Beschleunigung. Unsere Liquiditätsquote von 40 bis 45 % wie letzte Woche schon dargelegt hat Bestand. Die nächsten 48 Stunden aber werden spannend. Wir stehen Gewehr bei Fuß. </p> <p> </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Commerzbank: Kaufen wegen der Übernahme?</strong></p> <p>Der Fall Commerzbank hat zwei Dimensionen. Eine sehr kurzfristige, mit dem bekannten Angebot von Unicredit, und eine sehr weite, wie die Commerzbank in den Unicredit-Konzern eingegliedert wird. Im ersten Fall liegen die Konditionen fest, im zweiten Fall geht es um deutlich mehr. Das aber wird erst zum Jahresende ein neues Thema werden. Wer einen langen Atem hat, kann dem vorgreifen. Die Kursziele liegen dann deutlich über 40 Euro. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Wo würden Sie aktuell noch investieren und wo nicht?</strong></p> <p>Alle Qualitätsaktien, insbesondere der Tech-Szene, haben deutlich korrigiert. Mindestens 25 % sind nötig, um neu zu investieren. Besser sind bis 50 %, also eine Halbierung, nachdem alle Ergebnisse und Perspektiven in den letzten Wochen vorgelegt worden sind. Zu Topkursen zu investieren, ist dagegen zu gefährlich. Hier drohen technische Rückschläge. Die absoluten Topkurse der großen Techs wird es vorerst nicht wieder geben. Alles zusammen reicht aus, das Portfolio sorgfältig nach diesem Prinzip schrittweise auszubauen.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Ist der Iran-Krieg noch Thema?</strong></p> <p>Der Iran-Krieg hat mehrere Phasen. Die militärischen Aktionen sind weitgehend erledigt. Reste bleiben offen. Das offizielle Ende ist eine notwendige Kapitulation. Die zweite Phase beinhaltet das Öl. Sowohl für den Verkehr (Hormus) als auch für den Zugriff auf das gesamte Iran-Öl (Insel Kharg). Noch nicht geklärt ist die Beseitigung des Mullah-Regimes, was ausschließlich ein iranisches Thema ist und noch einige Zeit dauern kann. Es berührt jedoch nicht die geopolitische Situation oder ökonomische Konsequenzen. Einzig der Ölpreis bleibt vorerst sehr volatil. Die scharfen Korrekturen von rd. 10 bis 12 % in den bekannten Indizes haben das Gesamtrisiko gut eingepreist. Der neue Aufschwung benötigt jedoch Zeit. Er verläuft in kleinen Schritten. Bitte die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26"><span style="color: #e67e23;"><strong>Actien-Börse</strong></span></a> beachten!</p>
<p>Nach erneuten Raketenangriffen des Irans auf Golfstaaten meldet Kuwait schwere Brände in einer Ölraffinerie infolge eines Drohnenangriffs.</p> <p>Israel reagierte mit einer neuen Welle von Luftschlägen in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran. Parallel dazu verstärken die USA ihre Präsenz in der Region massiv; drei weitere Kriegsschiffe mit tausenden Marineinfanteristen sind im Einsatz, um die Kapazitäten für den Konflikt mit dem Iran auszuweiten.</p> <p>Der Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA) warnt vor der schwersten Energiekrise der Geschichte, sollte der Konflikt andauern. </p> <p>Die Zinsen steigen schnell. In Großbritannien löste die Lage einen massiven Abverkauf bei Staatsanleihen (Gilts) aus. Die Kreditaufnahme-Kosten des britischen Staates stiegen auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008. </p> <p>Diese Schlagzeilen reichen aus, um die Indizes weiter Richtung Süden zu schicken. Wir agieren weiter mit rd. 40 % bis 45 % Cashquote aber auch einer sich weiter füllenden Einkausliste. </p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 36 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 54%. Seit dem letzten Stop&Go wurden uns zwei Positionen ausgestoppt, eine haben wir aufgestockt und bei einer anderen haben wir das ein geiziges Nachkauflimit platziert. Außerdem ändern wir zwei Einschätzungen. Betroffen sind unter anderem NU Holdings, Merck, Prysmian, Mota Engil, Tecnicas Reunidas und Vonovia. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Die Woche hatte es in sich und es wird zunehmend deutlich, dass die Kriegsziele nicht ganz klar sind. Ein schnelles Ende wird immer unwahrscheinlicher, stattdessen richten sich die Protagonisten ein und versuchen Kapital aus der Situation zu schlagen. Das iranische Parlament diskutiert schon über Gebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus. Die Tendenz zur weiteren Eskalation bleibt ungebrochen und das schlägt sich in den Charts der Indizes nieder…</p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot 2026/Bildschirmfoto 2026-03-20 um 13.42.05.png" alt="" width="600" height="336" /></p> <p style="text-align: justify;">Unsere Empfehlungsliste bleibt trotzdem erfreulich stabil, aber erste Stops wurden inzwischen erreicht. Noch am Freitagnachmittag nach dem letzten Stop & Go wurde uns NU Holdings ausgestoppt. Das Engagement hinterlässt ein kleines Plus von 4,6%. Wie es mit dem Titel jetzt weitergeht, hat mein Kollege am Dienstagnachmittag erläutert. Außerdem in diesem Artikel: das zweite Nachkauflimit für Merck. Weiterlesen... <br /><br />Lust auf einen spannenden Chart? Dann klicken Sie gerne mal drauf, das könnte sich lohnen ;-)<br /><br />Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauf-ein-limit-2-stops-und-2-einschaetzungen_H723186083_6799460/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p>Dass man es mit einer marktgerechten Bewertung der Assets bei ROCKET INTERNET nicht so genau nimmt, hatten wir bereits mehrmals thematisiert. Das nächste Beispiel belegt das: Rocket hielt zum Jahresende eine Beteiligung in Höhe von 5,1% an der Kalshi Inc. Kalshi ist ein US-Fintech-Unternehmen, das eine sogenannte Prediction-Market-Börse betreibt – also eine Plattform, auf der Nutzer auf den Ausgang realer Ereignisse wie Wahlen oder aktuell auch den Irankrieg handeln. Deren Wertansatz wurde in der letzten Bilanz von 4,4 Mio. € auf nur noch 0,4 Mio. € korrigiert, was somit eine Gesamtbewertung von 7,8 Mio. € unterstellt. Das Unternehmen, das rd. 1,5 Mrd. $ jährlichen Umsatz generiert, hat eine 1 Mrd. schwere Finanzierungsrunde auf einer Bewertungsbasis von 22 Mrd. $ absolviert. Ein weiteres Indiz dafür, dass sich Samwer & Co notorisch arm rechnen. Die Story ist Bernecker-Lesern bekannt, 30 € bleiben das Minimalziel bei der Value-Spekulation.</p>
<p>Wer ist eigentlich wie in der Lieferkette von Nvidia integriert? Fabrinet, SK Hynix und Ibiden generieren jeweils über 20 % ihres Umsatzes mit Nvidia. Unten stehende Bloomberg-Grafik zeigt die 13 Zulieferer mit den jeweils höchsten Umsatzabhängkeiten von Nividia.</p> <p> </p> <p> </p>
<p>Auch wir hatten im "Aktionärsbrief" die vorangegange Abwärtsbewegung als übertrieben eingestuft. Diese Woche haben gleich mehrere Analysten ähnlich argumentiert:</p> <p>Jefferies bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 300 €. Positiv bewertet wird vor allem die Zuversicht des Finanzchefs für die Preisentwicklung 2026. Die wetterbedingt schwache Entwicklung im 1. Quartal gilt dort noch als aufholbar. Als Unsicherheitsfaktor bleibt laut Jefferies vor allem der Iran-Krieg. Zudem werden die möglichen Folgen geänderter europäischer CO2-Regeln als geringer eingeschätzt als vom Markt befürchtet.</p> <p>UBS bleibt bei „Buy“ mit einem Kursziel von 260 €. Nach den Jahreszahlen änderte die Bank ihre Schätzungen bis 2028 nur leicht. Das spricht für Vertrauen in die operative Stabilität. Besonders hervorgehoben wird das aus Sicht von UBS sehr attraktive Chance-Risiko-Verhältnis.</p> <p>Morgan Stanley vollzieht die markanteste Wende. Das Kursziel bleibt bei 219 €, die Einstufung steigt aber von „Underweight“ auf „Overweight“. Die Sorgen um sinkende Betonpreise durch niedrigere Emissionskosten werden als übertrieben eingestuft. Morgan Stanley sieht nach dem Kursrutsch auf zeitweise unter 160 € eine günstige Einstiegschance und verweist auf Kostendisziplin sowie robuste Margen.</p> <p>Barclays bleibt bei „Overweight“ und verweist auf Chancen durch KI-Infrastruktur, Effizienzgewinne und zusätzliche Nachfrage durch Rechenzentren. JPMorgan bestätigt „Overweight“ mit 250 € Kursziel und belässt Heidelberg Materials auf der „Analyst Focus List“.</p> <p>Die Kurszielspanne der jüngsten Analystenstatements reicht damit von 219 € bis 300 €. Bezogen auf das aktuelle Kursniveau von rund 171 € ergibt das ein Aufwärtspotenzial von 28 bis 75 %. Heidelberg Materials gehört heute zu den wenigen Gewinnern im DAX und baut damit weiter relative Stärke auf. In der Actien-Börse gibt es nächste Woche eine weitere Sichtweise zum Thema.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion Bernecker</p>
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Volker Schulz
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