<p>In Sachen Dividende werden Anteilseigner von ZALANDO weiterhin leer ausgehen. Die Priorität des Unternehmens ist profitables Wachstum - deshalb investiert man zuerst ins Geschäft und hält eine solide Liquiditätsreserve. Überflüssiges Kapital fließt stattdessen in Aktienrückkäufe. Doch dafür steht etwas anderes, spannendes in den Startlöchern: ZALANDO arbeitet an einer Lifestyle-KI. Nicht nur Kleider machen Leute!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Porsche stellt die Strategie neu auf und <a href="https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/neue-sportwagen-hoehere-exklusivitaet-staerkere-ertragskraft-porsche-stellt-neue-strategie-bis-2035-vor/5394614a-a47a-4ecc-9635-f8c4f38fdf7c_de" target="_blank" rel="noopener">setzt mit „Sportwagenschmiede ’35“ auf Value over Volume</a>. Man will stärker in margenreiche D- und E-Segmente expandieren, das Individualisierungsgeschäft versechsfachen und bei Topmodellen die Durchschnittspreise um rund 20 % steigern. Gleichzeitig soll die Modellvielfalt um 20 % sinken.</p> <p>Die Gewinnschwelle soll auf unter 200.000 Fahrzeuge fallen. Entwicklungskosten sollen um bis zu 20 %, Personalkosten in der Fertigung um bis zu 30 % und Vertriebskosten um 20 % sinken. Mittelfristig peilt Porsche 41 bis 45 Mrd. € Umsatz, 10 bis 15 % operative Marge und eine Netto-Cashflow-Marge von 10 bis 12 % an; langfristig gelten 15 % bzw. 12 % als Ziel.</p> <p>Die Anpassung an die neuen wettbewerbsintensiveren Marktgegebenheiten sind notwendig. Das gilt für den gesamten Sektor. Die historisch günstigen Bewertungen sind unbestritten. Der Markt verlangt jedoch konkrete Ergebnisse. </p> <p> </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p>Bei Nordex setzt sich die starke Auftragsentwicklung fort. Der Windturbinenbauer hat in der <a href="https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/nordex-group-erhaelt-in-der-tuerkei-neue-auftraege-ueber-389-mw/dd9ed9e4-fa5c-41ce-a852-e78f6d78ca5e_de" target="_blank" rel="noopener">Türkei mehrere Bestellungen über zusammen 389 MW erhalten</a>. Die Projekte sollen ab 2027 schrittweise realisiert und bis 2028 in Betrieb genommen werden. Die 389 MW dürften allein für Lieferung und Errichtung einem Umsatzvolumen in der Größenordnung von rund 350 Mio. € entsprechen. Hinzu kommen langfristige Serviceerlöse. Erst am Vortag hatte Nordex Bestellungen über 228 MW aus Süd-, Mittel- und Osteuropa gemeldet. Die Türkei zählt zu den wichtigsten Märkten des Konzerns. Den kumulierten Marktanteil in der Türkei beziffert man auf 34 %. Nordex verfügt über eine solide Wachstumspipeline.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
07-Okt. 08:38
Guten Morgen aus der Redaktion: Leichter in den Tag aber Marvell hat geliefert und ein Analyst sieht nun 56 % Potenzial
<p><strong>Wall Street setzte die Rekordfahrt gestern fort. </strong>Gegenwind kommt jedoch erneut vom Bondmarkt: Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries liegt im asiatischen Handel um 5,3 %, die 30-jährige bei knapp 5,7 %. Brent steigt wieder auf über 101 Dollar. </p> <p>Asien und der DAX kann den US-Vorgaben heute nicht folgen. Nikkei, KOSPI und Hang Seng liegen am Morgen im Minus. SK Hynix verliert mehr als Samsung. Festlandchina bleibt feiertagsbedingt geschlossen. </p> <p><strong>Marvell (s. Chart) lieferte auf dem Kapitalmarkttag die wichtigste Tech-Nachricht.</strong> Der Umsatz soll im Geschäftsjahr 2028 nun rund 20 Mrd. Dollar erreichen, zuvor waren 18 Mrd. Dollar avisiert. Der Konsens lag bei 18,2 Mrd. Dollar. Für 2031 nennt Marvell erstmals 70 bis 90 Mrd. Dollar Umsatz, der Visible-Alpha-Konsens lag bei 46,85 Mrd. Dollar. Die Aktie schloss knapp 6 % höher. Jefferies hat das Kursziel von 325 auf 450 Dollar angehoben und bleibt bei Buy. Das wären 56 % Potenzial. </p> <p><strong>Wir hatten am Montag in der Bernecker-daily die Guidance-Erhöhung bereits avisiert. </strong>Heute gehen wir bei einem japanischen Halbleiterhersteller auf Kauf und bieten die Währungsspekulation der Woche - lesenswert!</p> <p>Hier geht es zur Bernecker-daily von heute im Einzelabruf: <a href="https://boersenkiosk.de/Kauf-Bernecker-daily-vom-07.10.2026/BK">https://boersenkiosk.de/Kauf-Bernecker-daily-vom-07.10.2026/BK</a></p> <p>Nachbörslich meldete Constellation Brands 2,63 Mrd. Dollar Umsatz gegenüber 2,54 Mrd. Dollar Konsens und 3,74 Dollar bereinigten Gewinn je Aktie gegenüber 3,55 Dollar erwartet. Die Aktie verlor dennoch rund 4,5 %, nachdem der Absatz an den Handel bei Bier um 0,6 % sank. </p> <p>Heute folgen die Protokolle der September-Sitzung der Fed. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Bei SGL Carbon sorgt eine <a href="https://www.eqs-news.com/de/news/ad-hoc/sgl-carbon-se-veroeffentlicht-vorlaeufige-umsatz-und-ergebniszahlen-fuer-die-ersten-neun-monate-und-hebt-prognose-fuer-2026-an/826f7147-77d0-4dbd-9f8c-a97d938068c9_de" target="_blank" rel="noopener">Prognoseanhebung </a>für neuen Schwung. Der Spezialgraphit- und Carbonfaserhersteller erwartet 2026 nun ein bereinigtes EBITDA von 130 bis 140 Mio. €, nachdem bislang 110 bis 130 Mio. € avisiert waren. Beim Umsatz soll das obere Ende der Spanne von 720 bis 770 Mio. € erreicht werden. Beides liegt über den bisherigen Markterwartungen – entsprechend sprang die Aktie um knapp 10 % an.</p> <p>Im Frankfurter Börsenbrief 33/2026 hatten wir die Aktie bei 4,37 € zum Kauf gestellt (akt. Kurs: 5,38 €). Am 5. November folgen die vollständigen Quartalszahlen. Halten.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p><strong>Der traditionsreiche britische Reedereidienstleister CLARKSON PLC führte den FTSE 250 heute nach einer Prognoseerhöhung zeitweise an.</strong> Es bleibt bei einem Tagesplus von 2,9 %. Zwar steht CLARKSON PLC weiterhin konjunkturell unter Einfluss der Schifffahrt, wird aber zunehmend als Informationsspezialist wahrgenommen. </p> <p><strong>Im <a href="https://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbrief</a> dieser Woche stellen wir CLARKSON PLC näher vor.</strong> Im Chartvergleich (abgebildet: auf zwei Jahre) hängt CLARKSON einen größeren Informationsspezialisten ab: INFORMA PLC, nach Börsenwert sechsfach größer. Der Veranstalter von Tagungen und Fachmessen notiert im Leitindex FTSE 100 und erreichte dort heute ein Tagesplus von 5,6 %.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>MIZUHO sieht in Agentic AI den nächsten großen Nachfrageschub für klassische Server-CPUs. Der Markt für Server-Prozessoren soll bis 2030 auf rund 209 Mrd. $ wachsen, entsprechend 32 % jährlich. Allein Agentic-AI-CPUs könnten dann rund 80 Mrd. $ erreichen, nach aktuell nur etwa 4 % Anteil am Server-CPU-Markt sollen sie bis 2030 auf rund 30 % kommen. Davon profitieren nicht nur AMD, INTEL, NVIDIA und ARM, sondern auch Serverhersteller sowie Speicherproduzenten. AMDs Server-CPU-Umsatz soll von rund 12 Mrd. $ 2025 auf 44 Mrd. $ 2028 steigen, INTEL von 17 auf 41 Mrd. $. Am stärksten wird NVIDIA gesehen von etwa 7 Mrd. $ auf 60 Mrd. $ bis 2028, womit NVIDIA bereits 2027 die Konkurrenz überholen könnte. Treiber ist Vera, auch in reinen CPU-Racks. DELL könnte seine CPU-Server-Umsätze von rund 19 auf 40 Mrd. $ bis 2028 steigern, SMCI von 7 auf 17 Mrd. $. Gleichzeitig erwartet MIZUHO einen kräftigen Mehrbedarf an DRAM und NAND. Agentic AI könnte bis 2030 bereits 22 bis 30 % der jeweiligen Speichermärkte ausmachen. Dem entsprechend wurden die Kursziele deutlich angehoben: AMD 705 $, DELL 650 $, INTEL 114 $, SANDISK 2.050 $ und SMCI 43 $. NVIDIA bleibt bei 325 $, MICRON bei 1.400 $, jeweils mit Outperform. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar. </p>
<p>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,</p> <p>Sie erinnern sich: Mitte Januar haben wir das Thema hier bei Bernecker TV auf den Tisch gelegt. Fünf brasilianische Aktien, als taktische Beimischung, nicht als Depot. Hohe Dividenden, ein möglicher politischer Wechsel, und ausdrücklich das Risiko, dass der Real und die Wahl das Ganze wieder auffressen. <strong>Neun Monate später liegen wir damit richtig gut.</strong></p> <p>Am Sonntag hat Brasilien gewählt. Der erste Wahlgang ist entschieden, ein Sieger steht noch nicht fest. Flávio Bolsonaro, der Sohn des früheren Präsidenten, kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf rund 47 Prozent. Amtsinhaber Lula da Silva, 80 Jahre alt, auf rund 45 Prozent. Beide haben die absolute Mehrheit verfehlt. Die Stichwahl ist am 25. Oktober. Die Umfragen hatten Lula vorn gesehen. Bolsonaro hat sie geschlagen. Genau das war im Januar der Katalysator: kein fertiger Regierungswechsel, aber die konkrete Chance darauf.</p> <p><strong>Der Markt hat das am Montag eingepreist.</strong> Petrobras legte an der Börse São Paulo acht Prozent zu, Itaú rund zehn, Axia Energia acht, BR Partners fünfzehn. Das ist kein Urteil über die Stichwahl. Das ist die Erwartung, dass eine andere Mehrheit die Spielregeln für Staatsunternehmen, Zinsen und Dividenden verändern könnte. Verlieren kann diese Wette am 25. Oktober genauso schnell, wie sie am Montag gelaufen ist.</p> <p><strong>Die Zahlen seit unserer Vorstellung</strong>. Start ist der letzte Handelstag vor dem 11. Januar, der 9. Januar. Stand ist der Schluss vom 5. Oktober. Gerechnet in Real, mit den Dividenden, die nach dem Einstieg ex waren.</p> <p><strong>Petrobras</strong> stieg von 30,30 auf 55,36 Real, plus 83 Prozent im Kurs. Dazu 2,71 Real an Ausschüttungen, ein Teil davon wird erst im November und Dezember gezahlt, ist aber schon verdient. Gesamtrendite rund 92 Prozent.</p> <p><strong>BB Seguridade</strong> ist der Dividendenwert. Der Kurs stieg nur 17 Prozent, von 34,99 auf 40,99 Real. Ausgeschüttet wurden 4,59 Real, 2,61 im März und 1,98 im September. Mit Dividende sind es 30 Prozent. Auf den Einstand ist das eine Barausschüttung von 13 Prozent in neun Monaten.</p> <p><strong>Itaú,</strong> das Fundament, liegt im Kurs 24 Prozent vorn, von 39,85 auf 49,48 Real. Monatliche Zinsen auf Eigenkapital und zwei Sonderausschüttungen im Frühjahr summieren sich auf 0,87 Real brutto. Gesamtrendite 26 Prozent. Auf diese Zinsen fällt in Brasilien 15 Prozent Quellensteuer an.</p> <p><strong>Axia Energia,</strong> die privatisierte Eletrobras, stieg von 51,35 auf 61,38 Real, plus 20 Prozent. Cash gab es in dem Zeitraum kaum, rund 0,10 Real. Die großen Ausschüttungen lagen schon im November 2025, vor unserer Vorstellung.</p> <p><strong>BR Partners</strong> ist der einzige Fehlgriff. Die Unit fiel von 19,23 auf 17,40 Real. Zwei Dividenden à 0,18 Real mildern das auf minus 8 Prozent. Der Montag hat einen Teil geholt, nicht den ganzen Rückstand.</p> <p><strong>Gleich gewichtet liegt der Korb im Kurs rund 27 Prozent im Plus, mit Dividenden rund 32 Prozent. Vier von fünf Werten tragen, einer nicht. In Real, ohne Euro, ohne Quellensteuer, ohne Wiederanlage.</strong></p> <p>Zwei Dinge gehören dazu, damit die Bilanz ehrlich bleibt. Die Sonderdividenden vor der neuen Zehn-Prozent-Steuer, ein Teil der ursprünglichen Idee, wurden überwiegend schon im Dezember 2025 ex. Wer Mitte Januar gekauft hat, hat diesen Vorzieheffekt verpasst. Und der Real kann den Gewinn gegenüber dem Euro aufzehren. Die Ausschüttungen sind unregelmäßig. Das bleibt eine Beimischung, kein Einkommensdepot.</p> <p><strong>Trotzdem: Die These vom Januar stimmt bisher. Bis zum 25. Oktober bleibt die Position eine Wette auf die Stichwahl. Danach entscheidet nicht mehr die Fantasie, sondern die Mehrheit.</strong><br /><br /><strong>Weitere Ideen wie diese und noch viele andere Themen finden Sie im Bernecker.TV unter:<a href="https://bernecker.info/bernecker-tv" target="_blank" rel="noopener"> https://bernecker.info/bernecker-tv</a></strong></p> <p> <br /> </p>
<p>Warum? Einem Bericht von Bloomberg zufolge haben Mitsubishi Electric und der Kontrahent Fujitec Interesse an den europäischen Operationen von TK Elevator, an dem THYSSENKRUPP noch beteiligt ist.. Der Wert könne 5 Mrd. Euro betragen. TK Elevator soll, wie seit dem Frühjahr bekannt, von den Finanzinvestoren Advent und Cinven an die finnische Kone veräußert werden. Mit einem Verkauf des Europa-Geschäfts sollen wettbewerbsrechtliche Bedenken ausgeräumt werden. TK Elevator gehörte bis 2020 zum Industriekonzern THYSSENKRUPP, der die Mehrheit an dem Unternehmen dann für 17,2 Mrd. Euro an Cinven und Advent verkaufte. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Wie das Statistische Bundesamt meldete, ist der preisbereinigte Auftragseingang in der deutschen Industrie im August 2026 gegenüber dem Vormonat nach vorläufigen Angaben um 10,6 % gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang allerdings nur um 0,1 % niedriger als im Vormonat. Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August 2026 ist fast ausschließlich auf den starken Rückgang im Bereich des Sonstigen Fahrzeugbaus (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurückzuführen. Der Auftragseingang in diesem Bereich sank gegenüber Juli 2026 um 61,5 %. Im Juli hatte sich der Auftragseingang wegen des außergewöhnlich hohen Volumens an Großaufträgen in diesen Bereich gegenüber Juni allerdings um 129,4 % erhöht.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
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