<p>Beide Portfolios bleiben auf Kurs und überwiegend grün. </p> <p>Spekulatives Portfolio: Das Portfolio tendierte im Wochenverlauf fest und nähert sich dem Allzeithoch. Der Newsflow bleibt überschaubar. Bernstein hat das Kursziel für SBM Offshore von 32 auf 46 € angehoben. SK Hynix (1,077 € Quartalsdividende je Aktie am 31.03.) plant die Prozessverifizierung für Hybrid Bonding nun bereits für April/Mai dieses Jahres. Die kommerzielle Einführung von HBM5 wird um 2029 erwartet. Damit liegen die Südkoreaner vorne.</p> <p>Allround Portfolio: Der Waffenstillstand im Irankrieg hat zu einer dynamischen Erholung geführt. Siemens legte besonders deutlich zu. CME Group profitiert weiter von der hohen Volatilität. Zudem wurde die Quartalsdividende von 1,30 $ je Aktie ausgeschüttet. Darüber hinaus hat die Deutsche Telekom am Mittwoch dieser Woche 1,00 € je Aktie Dividende gezahlt, was aber den Dividendenabschlag im Kurs nicht kompensieren konnte. Amrize tendierte ebenfalls schwächer. Neue Zolldebatten und Sorgen vor höheren Baukosten und Zinsen haben die Bewertung zyklischer Bauzulieferer belastet. </p> <p>Neuaufnahmen sind jederzeit erwartbar. Bitte achten Sie auf die Bernecker App/Newspilot.</p>
<p style="text-align: justify;">Was für eine dramatische Wendung! Gestern warnte ich Sie noch vor dem „hochgradig explosiven“ Bogen, der kurz vor dem Zerreißen stand. Doch genau das Szenario, das wir als den entscheidenden Funken Vernunft identifiziert hatten, ist eingetreten: Der Iran ist eingeknickt. Mit der Zusage, die Straße von Hormus zunächst für zwei Wochen wieder vollständig für den Schiffsverkehr zu öffnen, ist die unmittelbare Gefahr eines globalen Energie-Schocks und der von US-Präsident Trump angedrohten Infrastruktur-Zerstörung vorerst vom Tisch.<br /> <br />Die Märkte reagieren punktgenau: Die massive Short-Positionierung der letzten Tage löst sich in einer gewaltigen Eindeckungswelle auf. Was wir jetzt sehen, ist genau die Rallye, deren Fundament der extreme Pessimismus der Osterwoche war. Der „Shake-out“ scheint abgeschlossen, die Rakete zündet. Unser DAX-Call gestern schaffte heute Morgen über 70 % Plus. <br /> <br />Um von dieser neuen Dynamik und der Rückkehr des Vertrauens in die internationalen Lieferketten maximal zu profitieren, gehen wir jetzt in die Offensive. Wir haben für Sie eine Auswahl von 10 Positionen getroffen, die sowohl den KI-Boom als auch die unverzichtbare Transformation der Energiewelt abdeckt. Um unseren EMpfehlungen zu folgen können Sie die TB-Daily im Einzelabruf oder im Abo über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link</a> nutzen.</p>
<p>Der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran ist da. Zentraler Punkt der Vereinbarung ist die Öffnung der Straße von Hormus. Teheran hat zugesagt, für zunächst 14 Tage eine sichere Passage für den Schiffsverkehr zu garantieren. Wir gehen davon aus, dass daraus eine tragfähige Lösung für Hormus entstehen wird - in welcher Konstellation ist noch offen. Klar war - wie in Actien-Börse und Aktionärsbrief immer wieder formuliert: Medialen Untergangsszenarien haben wir stets widersprochen. Die ökonomische Logik folgt dem Selbsterhalt. Ein monatelanger Krieg am Golf widerspricht den existenziellen Kerninteressen aller beteiligten Akteure. Darauf baut sich nun der nächste Trend step by step auf. </p>
<p><strong>Die Aktie des Windkraftherstellers erhielt bereits vor dem nächsten Zahlentermin (am 27.04. zum Q1) eine Neubewertung durch die US-Finanzadresse JEFFERIES.</strong> Die Analysten belassen NORDEX auf „Buy“, nun allerdings mit Kursziel 54 € (zuvor 50 €).</p> <p><strong>Bewertungsbasis ist ein weiterhin hohes Umsatzwachstum (im Q4: + 15,8 %) mit stabiler EBIT-Marge (zuletzt bei 10 %).</strong> Auf den hohen Free Cashflow des Schlussquartals (zum Vorjahr verdoppelt) nimmt der Researchbericht ebenso Bezug wie auf den erhöhten Auftragsbestand (Reichweite mehr als 6 Quartale). Der Irankrieg lasse regenerative Geschäftsmodelle zurzeit wieder in einem günstigen Licht erscheinen.</p> <p><strong>Die JEFFERIES-Annahme, das neue Jahr sei für NORDEX gut angelaufen, ist durchaus plausibel.</strong> Das Kursziel 50 € im Frankfurter Börsenbrief bleibt zunächst gültig. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Goldman Sachs sieht den Technologiesektor wieder als attraktiv an, weil die Bewertungen inzwischen unter dem Niveau des Gesamtmarkts liegen, obwohl das erwartete Wachstum hoch bleibt.</p> <p>Laut Goldman ist das Verhältnis von Bewertung zu erwartetem Wachstum jetzt attraktiver als im globalen Gesamtmarkt. Ein anhaltender Konjunkturschock könnte Tech zusätzlich stützen, weil die Cashflows vieler Technologieunternehmen weniger stark von der Wirtschaftslage abhängen. Belastet wurde der Sektor zuletzt vor allem durch Sorgen über die enormen KI-Investitionen und deren Rendite nebst Disruptionsängsten. Differenziert ist dem zuzustimmen. Titel wie Broadcom dessen KGV per 2026/27 Richtung 18 fällt lässt sich nach rd. 100 $ Korrektur und heutiger Meldung (Anthropic) wieder rechnen. </p>
<p>Trump verschärfte den Ton erneut und droht Iran mit massiven Bombardements, falls bis Dienstag, 20 Uhr US-Ostküstenzeit, keine Waffenruhe zustande kommt. Zugleich stellte er ein Abkommen weiter in Aussicht. Vizepräsident Vance zeigte sich zuversichtlich, dass bis dahin eine Reaktion aus Teheran kommt. Iran hat die direkten Kontakte zu Washington laut WSJ zwar abgebrochen, Gespräche über Vermittler laufen aber weiter. Es ist klar, dass sich der Markt vor solch einem Ultimatum schwertut. Von Panik ist aber wenig zu sehen. Der DAX hält sich zum Börsenschluss um 22.900 Punkte knapp unter der 23.000-Marke. Wir warten entspannt ab ohne Handlungsdruck. Alles andere ist etwas für Casino-Gänger. Morgen wissen wir mehr - oder auch nicht. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Nerven an den internationalen Finanzplätzen liegen blank. Der geltende Pessismismus könnte das Fundament für massive Kursgewinne sein, doch selbst wenn das der Fall ist droht noch ein letztes, brutales Ausschütteln der schwachen Nerven, bei dem Panikverkäufe die Kurse noch einmal kurzzeitig in den Keller drücken, bevor der eigentliche Trend dreht.<br /> <br />Der Schlüssel liegt im Iran: Alles hängt am seidenen Faden der Geopolitik. Macht Trump seine Drohung direkter Angriffe wahr, werden die Aktienmärkte massiv belastet. Kommt es zu einer Verhandlungsläsung, würden die Märkte nach oben katapultiert.</p> <p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund bleiben wir bei der TB-Daily voerst in Deckung. Statt waghalsiger All-In-Wetten setzen wir auf gezielte, strategische Ergänzungen. Unabhängig vom kurzfristigen Ausgang der Krise werden die Energiepreise noch über Monate auf einem relativ hohen Niveau bleiben. Deshalb nehmen wir heute zwei neue Werte aus dem Bereich der alternativen Energien in unsere Dispoliste auf. Über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link</a> können Sie die Spekulation begleiten. Das geht per Einzelabruf oder per Abonnement. <br /> </p>
<p><strong>Der Hersteller von Speichermedien lag gestern mit + 5,6 % auf Position drei der Tagesgewinner im S&P 500.</strong> Zudem markierte die SEAGATE-Aktie im Tagesverlauf mit 470,23 $ ein neues Allzeithoch.</p> <p><strong>Für den positiven Schub sorgte MORGAN STANLEY mit einer Anhebung des Kursziels von 468 auf 582 $ (weiterhin „Overweight“) und die Aufnahme in die Liste der Top Picks.</strong> Analyst Erik Woodring konstatierte eine anhaltende Stärkung der Hard Disk-Nachfrage. Der Preis je Terabyte steige zurzeit schneller als erwartet. Bis zum gesamten Kalenderjahr 2028 sei in der Produktgruppe mit Knappheiten zu rechnen.</p> <p><strong>Während Konkurrent WESTERN DIGITAL sich im vergangenen Jahr um den Faktor 4,5 verteuerte, galt für SEAGTE Faktor 6,6.</strong> Beide liegen jetzt bei einer Marktkapitalisierung von knapp über 100 Mrd. $ sowie KUV 10 sowie Forward-KGV 27. Zukäufe an schwachen Tagen sind in beiden Fällen weiterhin in Ordnung. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p> <p> </p>
<p>Die Aktie des marktführenden Krankenversicherers <strong>UNITEDHEALTH GROUP </strong>(nachbörslich + 7,7 %), aber z. B. auch <strong>HUMANA </strong>(+ 11,1 %), <strong>CVS HEALTH</strong> (+ 6,8 %), <strong>ELEVANCE HEALTH</strong> (+ 6,7 %) und <strong>CENTENE</strong> (+ 4,2 %) haben sich in den USA gestern verteuert. Zuvor hatte die US‑Gesundheitsbehörde CMS (Centers for Medicare & Medicaid Services) höhere Vergütungen bei Medicare Advantage festgelegt.</p> <p><strong> Erstattungssätze bzw. gezahlte Prämien je Versichertem werden mit ca. 2,5 % stärker als erwartet erhöht.</strong> Zuvor stand lediglich ca. + 0,1 % in Aussicht, was gestiegene Behandlungskosten sowie die stärkere Inanspruchnahme medizinischer Leistungen nicht abgedeckt hätte. Im relevanten Geschäftsbereich kann sich die Marge für die Krankenversicherer um 30 bis 70 Basispunkte verbessern. Der 5-Jahres-Vergleich verdeutlicht den ausgedörrten Eindruck einer ganzen Branche. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Muss die EZB jetzt die Zinsen erhöhen?</strong></p> <p>Eine Inflationsrate von 2,8 % für Deutschland bzw. + 2,5 % für den Euroraum (beides auf Basis des Harmonisierten Verbraucherpreisindex) im März löst Schrecken aus, die jedoch zu relativieren sind. Ausschlaggebend ist der Ölpreis. Ähnliches hatten wir bereits ab Jahresbeginn 2022 mit einem damaligen Top von 10,4 % im Oktober nach 5,1 % im Februar erlebt, anschließend ging es in die Normalisierung. Die Berechnung der Inflationsrate ist mathematisch richtig, aber ökonomisch fragwürdig. Weil dem so ist, muss die EZB ein ausgewogenes Preisniveau im Auge behalten, bevor man an die Zinsschraube geht. Voreilige Griffe sind schädlich. Deshalb ist es richtig, dass die EZB voraussichtlich stillhält. In 4 – 6 Wochen wird neu darüber zu diskutieren sein.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Ist der Ölpreisanstieg bereits überzogen?</strong></p> <p>Der Ölpreis ist seit der ersten Ölkrise 1973 ein politischer Preis. Entsprechend hektisch sind die Reaktionen beider Teilnehmer, sowohl der Ölkäufer als auch der Ölverkäufer. Im Zwischenraum aller Erwartungen stehen dann die Spekulationen als jeweiliger Vorgriff auf das, was die Marktteilnehmer erwarten. Darin steckt die spekulative Luft. Der unbestrittene mittlere Ölpreis wird in OPEC-Kreisen in Wien regelmäßig zwischen 70 und 80 Dollar je Barrel (Mittelwert für beide Ölpreise) genannt. Die Differenz bis dahin ist also in Kürze zurückzunehmen, je nachdem, wie der Nachrichtenstand im Iran-Konflikt aussieht. Kräftige Hektik gehört dazu. </p> <p style="padding-left: 40px; text-align: center;"><strong>Warum sind Rüstungstitel im aktuellen Marktumfeld gefallen?</strong></p> <p>Alle Rüstungsaktien haben massiv korrigiert. Das ist zunächst die richtige Folge der überzogenen Preisziele der Spekulation mit einem Schwergewicht von Rüstungsinvestments via ETFs, die umfangreich von Banken an Kleinanleger verkauft worden sind. Diese spekulative Luft ist entwichen. Die Bodenbildung hängt nun davon ab, wie die nachhaltigen Zahlen für Aufträge, Umsätze und evtl. weitere Trends ausfallen. Gibt es Friedenszeichen in beiden Konflikten, Ukraine wie Nahost, ist eine weitere Korrektur wahrscheinlich. Also: In dieser Situation hält man still! Käufe eilen nicht. Bitte beachten Sie auch die Seite 3 der aktuellen Ausgabe der <span style="color: #e67e23;"><strong><a style="color: #e67e23;" href="https://www.bernecker.info/product?id=26">Actien-Börse</a></strong></span> Nr. 14!</p>
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Volker Schulz
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