<p style="text-align: justify;">KI-Power aus Südamerika ist eine der unterschätzten Tech-Revolutionen. Während der Blick der meisten Anleger starr auf das Silicon Valley gerichtet ist, hat sich in Lateinamerika eine technologische Evolution vollzogen, die in Europa fast unbemerkt blieb. In den Metropolen von São Paulo bis Buenos Aires ist Künstliche Intelligenz kein bloßes Schlagwort für Präsentationen, sondern das Rückgrat einer neuen Wirtschaft.<br /> <br />Vor zehn Jahren war das Bankwesen in Brasilien ein Albtraum aus papierlastiger Bürokratie, astronomischen Gebühren und bewaffneten Schleusen vor den Filialen. Heute steuern dieselben Menschen ihre Finanzen über Apps, die schneller entscheiden als jeder menschliche Berater.</p> <p style="text-align: justify;"><br />Unternehmen wie MERCADOLIBRE, der unangefochtene E-Commerce-Gigant des Kontinents, haben diese KI-Revolution perfektioniert. Der Konzern nutzt neuronale Netze für alles – von der Betrugserkennung bis zur Routenplanung ihrer riesigen Lieferflotte. Mit einem KGV, das oft jenseits der 50er-Marke flirtet, ist viel Perfektion bereits eingepreist. So attraktiv die Story ist, so ambitioniert ist die Bewertung.<br /> <br />Doch es gibt eine Ausnahme. Ein Unternehmen, das nicht nur technologisch in der Champions League spielt, sondern auch bewertungstechnisch und charttechnisch gerade jetzt ein hochinteressantes Setup bietet. Wenn Sie unserem Trade folgen wollen finden Sie diesen Hidde-Champion und viele weitere bei der <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a>. </p>
<p><strong>Der derzeitige CEO Brian Niccol (seit September 2024 im Amt, früher Chef von CHIPOTLE) hat den Kaffee-Filialisten wieder manövierfähig gemacht.</strong> Der Erfolgsmanager realisiert die Strategie “Back to Starbucks”: Schnellerer Service, besser geschultes Personal und generell mehr Effizienz in den Stores.</p> <p><strong>Gestern verkündete Niccol höhere Jahresziele, nachdem das zweite Fiskalquartal besser als erwartet gelaufen ist.</strong> Mit 6,2 % mehr Umsatz auf vergleichbarer Fläche wurde der Konsens (+ 3,7 %) deutlich geschlagen. Das gilt auch für den bereinigten Gewinn je Aktie (0,50 statt 0,43 $). Das Kundenverhalten sei resilient bzw. unbeeinflusst von einer stärkeren wirtschaftlichen Unsicherheit.</p> <p><strong>Trotz Margendrucks in Nordamerika (bedingt durch gestiegene Lohnkosten) wurden Jahresziele schon leicht angehoben:</strong> Der CEO peilt 2,25 bis 2,45 $ je Aktie an (zuvor 2,15 bis 2,40 $). Beim weltweiten vergleichbaren Umsatzplus wurde das Ziel sogar von "mindestens 3 %" auf 5 % abgeändert.</p> <p><strong>Mit der Aussicht auf nachlassende Inputkosten (Kaffeepreise) im zweiten Halbjahr bleibt die Position der Actien-Börse aussichtsreich.</strong> Nachkäufe trotzdem nur an schwachen Tagen. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Wir starten leicht freundlich in den Tag. Während die US-Futures zulegen, und der DAX mit Zahlenreigen freundlich startet, sind die Blicke auf die heutigen Quartalszahlen von Big Tech sowie die bevorstehende Zinsentscheidung der Fed gerichtet. </p> <p>Brent-Crude notiert stabil bei rund 111 USD. Das Machtvakuum der iranischen Führung macht Verhandlungen schwierig. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben angekündigt, die OPEC zum nächsten Monat zu verlassen. Dieser Schritt nach sechs Jahrzehnten Mitgliedschaft markiert eine Zäsur für die OPEC, spielt aktuell aber für den Ölpreis noch keine Rolle. </p> <p>Für den Tech-Sektor wird im ersten Quartal ein Gewinnplus von 41 % erwartet. Berichte über verfehlte Umsatz- und Nutzerziele bei OpenAI belasteten gestern einige KI-Werte.</p> <p>MERCEDES-BENZ und ADIDAS liefern heute Morgen jeweils Q1-Zahlen deutlich über den Erwartungen, was der Markt in der Vorbörse positiv honoriert. Auch DT. BANK schlägt den Analysten-Konsens spürbar. SCOUT24 bestätigt alle Wachstumsziele für 2026 und weitet das Volumen für Aktienrückkäufe aus. Des Weiteren:</p> <p><strong>Visa & Starbucks:</strong> Beide Unternehmen übertrafen die Erwartungen. Starbucks hob zudem die Prognose für das flächenbereinigte Umsatzwachstum auf mindestens 5 % an.<br /><strong>Kone / TK Elevator:</strong> Kone steht offenbar vor einer Übernahme von TK Elevator, was einen der größten Private-Equity-Exits in Europa darstellen würde.<br /><strong>Brown-Forman: </strong>Die Fusionsgespräche zwischen dem Jack-Daniel’s-Eigentümer und Pernod Ricard wurden ergebnislos beendet.</p> <p> </p> <p> </p>
<p>Der S&P 500 und der Nasdaq 100 geben nach, da der Bericht des Wall Street Journal über verfehlte operative Ziele bei OpenAI eine negative Kettenreaktion bei KI-Werten auslöst. Dazu gehört natürlich auch: Bislang hatten Tech-Aktien den besten Monat seit 2002! Das Ganze ist notwendig und überfällig. </p>
<p>Die gestrige Anhörung vor dem US Supreme Court im Fall Monsanto v. Durnell werden für Bayer als durchwachsen gewertet. Die Verhandlung lieferte kein klares Signal für einen schnellen Durchmarsch was heute rd. 3 % Abschlag brachte. Die Analysten sind dennoch entspannt.</p> <p>Die Richter wirkten gespalten. Während die konservative Mehrheit (u. a. Richter Kavanaugh) die Gefahr eines „Flickenteppichs“ aus 50 verschiedenen Warnvorschriften betonte, zeigten sich die liberalen Richterinnen (Sotomayor, Kagan, Jackson) skeptisch. Sie hinterfragten, ob die EPA-Zulassung ausreicht, um Unternehmen vollständig vor Haftung zu schützen, falls neue wissenschaftliche Erkenntnisse auftauchen.</p> <p>Die Unterstützung durch den Solicitor General war ein starkes Argument für Bayer, konnte aber die kritischen Rückfragen einiger Richter zur Reichweite der bundesstaatlichen Präemption nicht vollständig neutralisieren.</p> <p>Erste Analystenstimmen:</p> <p>Bank of America: Sieht weiterhin eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit für ein Urteil zugunsten von Bayer bis Ende Juni.<br />Barclays: Beschreibt das Bild als „gemischt“, wobei einige Fragen der Richter jedoch vorteilhafter für Bayer waren als ursprünglich erwartet.<br />Morgan Stanley: Erwartet weiterhin eine positive Entscheidung des Supreme Court, die das rechtliche Risiko dauerhaft begrenzen könnte.</p>
<p>Im DAX berichten gleich 6 Konzerne: Deutsche Bank, Mercedes-Benz Group, Porsche, Adidas, Symrise (heute nach Börsenschluss und Call morgen) und Scout24.</p> <p>In der zweiten Reihe stehen Wacker Chemie, Traton, Siltronic im Fokus.</p> <p>In den USA stehen unter den großen Namen an: Microsoft, Meta Platforms, Amazon, Qualcomm, Amgen und Ford Motor.</p> <p> </p>
<p>Diese Rally ist nun doch ein Stück zu weit gelaufen. Auf Basis der letzten vier Wochen steht bei Marvell Technology für uns ein Plus von 56 %, zeitweise sogar deutlich über 60 %. Das erfordert eine Konsolidierung oder Korrektur bei KGV 41 für das GJ 26/27 (31.01.) Richtung 128 $. In Anbetracht der sehr schnellen Performance tüten wir die Gewinne ein. Die nächste Möglichkeit kommt. Wir verkaufen die kompeltte Marvell-Position um 16 Uhr.</p>
<p>In unsicheren Zeiten ist Stabilität immer von Vorteil. So auch bei MUTARES. Denn Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung (am 3. Juli 2026) die Ausschüttung einer Dividende von 2 Euro je Aktie vor und damit ebenso viel wie für 2024. Diese ist als Mindestdividende zu verstehen. Sollten die Münchener sich in Zukunft von Unternehmensbeteiligungen trennen, die Ergebnis und Liquidität abwerfen, sollen die Anteilseigner mit einer zusätzlichen Ausschüttung am Erfolg beteiligt werden. Besser geht nicht.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Der weltweit führende Batteriesteller CATL nutzt das aktuelle Marktumfeld für eine Kapitalerhöhung. In Hongkong wurden zusätzliche Aktien im Wert von 5 Milliarden US-Dollar platziert. Die Transaktion erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse ausländischer Investoren an Erneuerbaren Energien infolge der geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten sprunghaft angestiegen ist.</p> <p>Seit Ende Februar verzeichnete die Aktie einen Wertzuwachs von rund 40 %. Investoren antizipieren, dass ein potenzieller Ölpreisschock die globale Nachfrage nach Elektromobilität und stationären Energiespeichern weiter beschleunigen wird. Da die in Hongkong gelisteten H-Aktien mit einem Aufschlag gegenüber den Festland-Titeln (A-Aktien) gehandelt werden, erzielt das Unternehmen hier eine besonders attraktive Bewertung.</p> <p>Ein wesentlicher Vorteil dieser Kapitalaufnahme liegt in der regulatorischen Flexibilität. Während in Festlandchina generierte Mittel strikten Kapitalkontrollen unterliegen, kann CATL das in Hongkong aufgenommene globale Kapital frei für seine internationale Expansion einsetzen. Dies betrifft insbesondere die Forschungsaktivitäten sowie den Bau neuer Produktionsstätten in Europa, etwa in Deutschland, Ungarn und das geplante Werk mit Stellantis in Spanien.</p> <p>Kurzfristig sorgt die Platzierung für einen deutlichen Aktienüberhang. Der Abschlag von 10 % zum durchschnittlichen Kurs der letzten Tage hat bereits zu einer ersten Korrektur geführt.</p> <p>Dieser technische Verkaufsdruck ist jedoch als temporär einzustufen. Die Story bleibt intakt.</p> <p> </p> <p> </p>
<p>Sie war primär von massiven Energiekostensteigerungen und einer gedämpften Nachfrage geprägt. Doch das Blatt wendet sich: Eine voraussichtliche Entspannung an den Energiemärkten - flankiert von der Aussicht auf eine stabilisierte Rohstoffversorgung durch eine baldige Wiederöffnung strategischer Handelswege wie der Straße von Hormus - könnte den lange erwarteten Kurs-Turnaround einläuten.</p> <p>Viele Branchenschwergewichte notieren trotz operativer Erholungsanzeichen noch immer deutlich unter ihren historischen Bewertungen. Für Anleger bietet dieses Szenario eine doppelte Chance: Zum einen das Potenzial für signifikante Kursgewinne bei einer Markterholung, zum anderen eine oft überdurchschnittliche Dividendenrendite, die in volatilen Phasen als stabiler Puffer dient.</p> <p>In der heutigen <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> finden Sie drei europäische Kaufkandidaten, die für den Turnaround bereitstehen.</p>
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Volker Schulz
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