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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Entspannung im Iran-Konflikt - wer profitiert am meisten?

<p>Morgan Stanley hat untersucht, welche europ&auml;ischen Aktien am st&auml;rksten von einer Wieder&ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus (SoH) bzw. einer Entspannung im Iran-Konflikt profitieren w&uuml;rden. Hintergrund sind zunehmende diplomatische Signale zwischen den USA und Iran. Eine Normalisierung d&uuml;rfte &Ouml;lpreise und Inflationsdruck senken und zugleich die Anleiherenditen entlasten. Europa weist unter den gro&szlig;en Aktienm&auml;rkten die h&ouml;chste Sensitivit&auml;t f&uuml;r dieses Szenario auf; besonders der CAC 40.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/MS_Indizes.png" alt="" width="650" height="552" /></p> <p>Auf Sektorebene reagieren vor allem Airlines, Aerospace, Bau/Materialien, Einzelhandel, Luxus und Banken positiv. Morgan Stanley unterscheidet dabei allerdings zwischen einem kurzfristigen &bdquo;Reopening Trade&ldquo; und nachhaltigeren Chancen: Bei Banken, Halbleitern und Industriewerten sieht das Haus die robustere Performance und das attraktivere Chance-Risiko-Verh&auml;ltnis. Insbesondere Banken entwickelten sich nach &Ouml;lpreis-Spitzen infolge geopolitischer Eskalationen historisch l&auml;ngerfristig &uuml;berdurchschnittlich.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/MS_SoH_Opening.png" alt="" width="650" height="386" /></p> <p>Interessant ist zudem das Nachholpotenzial: Der Korb der 50 gr&ouml;&szlig;ten Reopening-Profiteure hat gegen&uuml;ber den Gewinnern einer Hormus-Blockade bereits mehr als die H&auml;lfte seiner relativen Gewinne seit dem urspr&uuml;nglichen Waffenstillstand wieder abgegeben. Eine erneute Entspannung k&ouml;nnte daher eine deutliche Gegenbewegung ausl&ouml;sen.</p> <p>Die 10 Aktien mit der h&ouml;chsten positiven Sensitivit&auml;t laut Morgan-Stanley-Screen: IAG, Ryanair, Lufthansa, Rolls-Royce, Santander, Safran, Accor, MTU Aero Engines, Groupe ADP und Marks &amp; Spencer. Die Rangfolge basiert nicht auf fundamentalem Kurspotenzial, sondern auf einer Kombination aus historischen Reaktionen auf Entspannungsmeldungen sowie der inversen Korrelation zu &Ouml;lpreisen und Anleiherenditen.</p> <p>Besonders klar ist die Logik bei IAG, Ryanair und Lufthansa: Sinkende &Ouml;lpreise reduzieren Treibstoffkosten, w&auml;hrend eine geopolitische Normalisierung Reise- und Konsumstimmung verbessert. Umgekehrt w&auml;ren &Ouml;lkonzerne wie Equinor, BP, Eni, Aker BP und V&aring;r Energi die offensichtlichsten relativen Verlierer einer Wieder&ouml;ffnung.<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;</p>

Bernecker-daily vorab: 2G ENERGY mit nächstem Großauftrag

<p>2G liefert weitere 275 Megawatt Stromerzeugungsleistung f&uuml;r KI-Rechenzentren in den USA. Auftraggeber ENERGY VALUT entwickelt und betreibt Energieinfrastruktur und kombiniert dabei Stromerzeugung mit Batteriespeichern. Die Auslieferung ist zwischen Ende 2027 und dem 3. Quartal 2028 geplant. Doch der Anlagenverkauf ist nur die eine Seite der Medaille. Zum Auftrag geh&ouml;ren auch langfristige Serviceleistungen. Die Stromversorgung eines Rechenzentrums muss zuverl&auml;ssig laufen. Das schafft &uuml;ber viele Jahre Bedarf an Wartung, Ersatzteilen und &Uuml;berholungen. Mit der wachsenden installierten Anlagenflotte d&uuml;rfte deshalb ab 2029/30 ein erhebliches, wiederkehrendes Servicegesch&auml;ft entstehen, was den Umsatz &uuml;ber 1 Mrd. &euro; treiben d&uuml;rfte. Zum Vergleich: F&uuml;r 2027 stehen 570 bis 620 Mio. &euro; im Raum. Die heutigen Gro&szlig;auftr&auml;ge legen damit zugleich die Grundlage f&uuml;r die Ertr&auml;ge des n&auml;chsten Jahrzehnts.&nbsp;</p> <p>Fazit: Der Titel bleibt aussichtsreich mit ersten Zielen um 75 bis 80 &euro;.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Die Techwerte melden sich zurück - Termin-Börse daily

<p style="text-align: justify;">Insbesondere die KI-Aktien senden erstmals seit l&auml;ngerer Zeit wieder ein interessantes Signal. W&auml;hrend viele Marktbereiche zuletzt noch mit hohen Zinsen, dem &Ouml;lpreisschock und geopolitischen Risiken k&auml;mpften, zeigen ausgerechnet die zuvor stark korrigierten Techwerte wieder relative St&auml;rke. Der Nasdaq hat sich inzwischen bis an sein Rekordniveau zur&uuml;ckgearbeitet. Auch die Halbleiterwerte ziehen wieder an. Das ist bemerkenswert, denn noch vor wenigen Wochen dominierten Zweifel daran, ob die gigantischen Investitionen in K&uuml;nstliche Intelligenz tats&auml;chlich ausreichende Ertr&auml;ge abwerfen werden.</p> <p style="text-align: justify;">Ist die Korrektur im KI-Sektor damit beendet? Die M&ouml;glichkeit besteht, denn relative St&auml;rke geh&ouml;rt zu den Signalen, die wir in einer solchen Phase besonders ernst nehmen. H&auml;ufig beginnen sich die sp&auml;teren Gewinner bereits zu stabilisieren, w&auml;hrend die allgemeine Stimmung noch skeptisch ist. Genau das scheint derzeit im Technologiesektor zu passieren.</p> <p style="text-align: justify;">Trotzdem wollen wir nicht den Fehler machen, nach einigen starken B&ouml;rsentagen sofort wieder mit voller Kraft in KI-Aktien einzusteigen. Die Rendite zehnj&auml;hriger amerikanischer Staatsanleihen liegt weiterhin knapp unter 5 Prozent. Gleichzeitig sind die Investitionssummen der gro&szlig;en Technologieunternehmen enorm. Der Kapitalmarkt wird deshalb zunehmend darauf achten, ob aus Hunderten Milliarden Dollar Investitionen tats&auml;chlich gen&uuml;gend zus&auml;tzlicher Cashflow entsteht. Genau diese Zweifel hatten die Korrektur schlie&szlig;lich mit ausgel&ouml;st.</p> <p style="text-align: justify;">Wir gehen deshalb schrittweise vor. Statt den kompletten KI-Sektor zur&uuml;ckzukaufen, konzentrieren wir uns zun&auml;chst auf drei Bereiche, bei denen die fundamentale Entwicklung besonders &uuml;berzeugend erscheint. Diese Bereiche und unsere konkreten Empfehlungen finden Sie in der Termin-B&ouml;rse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>), das geht auch im Einzelabruf.&nbsp;</p>

Bernecker-daily: KB Home mit mauen Signalen für den US-Wohnungsbau

<p>KB HOME meldete ein Q3-EPS von 1,05 $ gegen&uuml;ber 0,89 $ Konsens, was knapp 18 % &uuml;ber den Erwartungen lag. Der Umsatz von 1,30 Mrd. $ entsprach ungef&auml;hr den Erwartungen, fiel aber um 20 % zum Vorjahr. Problematischer sind die operativen Trends. Die Homebuilding-Marge sank von rund 8,1 auf 5,2 %, die Nettoauftr&auml;ge gingen um 12 % zur&uuml;ck. KB HOME erwartet f&uuml;r 2026 nur noch 16,0 bis 16,2 % Housing Gross Margin nach zuvor 16,1 bis 16,5 %.</p> <p>Der auf den ersten Blick starke Gewinn je Aktie t&auml;uscht &uuml;ber die schw&auml;chere Nachfrage hinweg. Das Management spricht ausdr&uuml;cklich von einer weiteren Verschlechterung des Wohnungsmarktes seit Juni. Das Thema bleibt schwierig.&nbsp;</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Druck auf Banken, Platzierung bei Siltronic

<p>Wall Street bleibt zweigeteilt. Der Nasdaq gewann 0,45 % und markierte den zweiten Rekordschluss in Folge, der Dow verlor 0,36 %, der S&amp;P 500 schloss nahezu unver&auml;ndert. Micron legte 5 %, SanDisk knapp 7 % zu. Deutlich schw&auml;cher waren Finanzwerte: Der S&amp;P-500-Bankenindex verlor rund 3 %, Charles Schwab 6,1 %. Neben der immer flacheren US-Zinskurve w&auml;chst die Sorge, dass KI-Agenten wie Metas Muse Teile der Verm&ouml;gensverwaltung und des Bankgesch&auml;fts angreifen k&ouml;nnten. Der Abstand zwischen zwei- und zehnj&auml;hrigen Treasuries fiel zeitweise unter 18 Basispunkte.</p> <p>Auch in Europa verflacht die Zinskurve aktuell, wobei ich dennoch davon ausgehe, dass das lange Ende demn&auml;chst aufgrund des hohen Angebotes infolge weiter ausufernder Staatsverschuldung weiter steigen wird.&nbsp;</p> <p>&Ouml;l liefert dagegen Entlastung. Brent handelt wieder unter 100 Dollar. Saudi-Arabien f&auml;hrt die wichtige East-West-Pipeline zum Roten Meer wieder hoch. Zus&auml;tzlich signalisiert Teheran Bereitschaft, die Stra&szlig;e von Hormus binnen sieben Tagen wieder zu &ouml;ffnen, falls Washington milit&auml;rischen Druck und die Blockade iranischer H&auml;fen zur&uuml;cknimmt. Trump erkl&auml;rte, seine Unterh&auml;ndler h&auml;tten &uuml;ber Vermittler produktive Gespr&auml;che gef&uuml;hrt. Ein Abkommen gibt es bislang nicht.</p> <p>Asien verliert nach starkem Start an Schwung. Korea hat einen Gro&szlig;teil der fr&uuml;hen Gewinne wieder abgegeben, Hongkong und China notieren schw&auml;cher. Japan bleibt feiertagsbedingt geschlossen.</p> <p>Nachb&ouml;rslich meldete KB Home 1,05 Dollar Gewinn je Aktie gegen&uuml;ber 0,88 Dollar Konsens. Der Umsatz von 1,30 Mrd. Dollar traf die Erwartung, Auftragseing&auml;nge sanken jedoch 12 %.</p> <p>Heute folgen die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Eurozone und den USA. KWS Saat meldete bereits 1,63 Mrd. Euro Jahresumsatz, 19,3 % bereinigte EBITDA-Marge und nahezu schuldenfreie Bilanz.</p> <p>TUI engt die Prognose f&uuml;r das bereinigte operative Ergebnis 2026 zu konstanten Wechselkursen auf 1,2 bis 1,3 Mrd. &euro; ein. Bislang standen 1,1 bis 1,4 Mrd. &euro; im Raum. Reicht das um aus der Discount-Bewertung in die Normalit&auml;t zur&uuml;ckzukehren? Mehr dazu heute in der Bernecker-daily - abrufbar auch im B&ouml;rsenkiosk. Hier gehts zur Bernecker-daily: <a href="https://boersenkiosk.de/">https://boersenkiosk.de/</a></p> <p>Porr platziert einen Hyprid-Wandler &uuml;ber 150 Mio. &euro;. Das sorgt f&uuml;r kurzfristigen Kursdruck. Unsere Einsch&auml;tzung finden Actien-B&ouml;rse - und Aktion&auml;rsbrief-Leser bereits in unserem Newspilot.&nbsp;</p> <p>Wacker Chemie platziert 2,2 Mio. Siltronic-Aktien zu 77,25 &euro;. Auch hier resultiert daraus kurzfristig technischer Druck.&nbsp;</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe&nbsp;</p>

Porr - Kursdruck wegen Wandler

<p>PORR will bis zu 150 Mio. Euro f&uuml;r Wachstum und Zuk&auml;ufe einsammeln. Daf&uuml;r gibt der Baukonzern eine Anleihe aus, die sp&auml;ter in Aktien getauscht werden kann. Dieses Tauschrecht erm&ouml;glicht einen niedrigen Zins von zun&auml;chst 2,5 bis 3 %. Das Kapital st&auml;rkt zugleich die Eigenkapitalbasis. Strategisch ist das gut gemacht. Warum f&auml;llt die Aktie trotzdem?</p> <p>Parallel zur Wandelanleihe werden bestehende PORR-Aktien &uuml;ber ein Accelerated Bookbuilding platziert. Diese Aktien dienen Investoren der Wandelanleihe zur Absicherung &uuml;ber Short-Positionen. Das zus&auml;tzliche Aktienangebot dr&uuml;ckt kurzfristig auf den Kurs. Bei einem sp&auml;teren Tausch in neue Aktien verteilt sich der Gewinn auf mehr Anteile. Daraus resultiert theoretisch eine Verw&auml;sserung. Verw&auml;sserung entsteht erst bei Wandlung und zudem erst oberhalb einer Pr&auml;mie von 27,5 bis 32,5 %. Entscheidend ist aber, wie profitabel PORR das frische Kapital einsetzt. Und hier vertrauen wir definitiv dem Management, welches in den letzten Jahren einen hervorragenden Job gemacht hat. Zielrichtung 45 zu 50 &euro;. Zeithorizont bis Ende 2027.&nbsp;</p>

Für Bernecker Abonnenten: US-Versorger zunehmend unter politischem Druck

<p>Die FT greift das Thema heute auf.&nbsp;Bei regulierten Anbietern entscheiden Beh&ouml;rden, welche Investitionen die Kunden bezahlen und welche Rendite den Aktion&auml;ren zusteht. Werden Renditen gedr&uuml;ckt oder Baukosten nicht anerkannt, m&uuml;ssen die Unternehmen einen Teil der Rechnung selbst tragen.&nbsp;</p> <p>2025 strichen die Aufsichtsbeh&ouml;rden insgesamt 3,6 Mrd. $ aus den Forderungen der Versorger, mehr als f&uuml;nfmal so viel wie 2021. In 46 % der Tarifverfahren 2025/26 wurden Kosten zumindest teilweise nicht zur Weitergabe an Kunden zugelassen. Zwischen 2020 und 2024 waren es 29 bis 37 %. In 15 Bundesstaaten wurden zudem neue Gesetzesvorhaben zur Begrenzung der Versorgerrenditen eingebracht.</p> <p>Ich schaue deshalb verst&auml;rkt auf die unabh&auml;ngige Stromerzeuger wie Vistra und Constellation. Sie verkaufen ihre Produktion am Markt oder sichern sie &uuml;ber langfristige Vertr&auml;ge mit finanzstarken Technologiekonzernen ab. Vistra hat mit Meta beispielsweise Stromliefervertr&auml;ge &uuml;ber 20 Jahre vereinbart.&nbsp; Auch sie unterliegen jedoch Marktregeln und politischen Eingriffen. Das Thema steht also f&uuml;r uns wieder auf dem Pr&uuml;fstein.&nbsp;</p>

AK Empfehlungswert RingCentral + 62 % seit Mai - Stop Loss bietet sich an

<p>RINGCENTRAL liefert weitere Argumente f&uuml;r das Comeback. Den Spezialisten f&uuml;r cloudbasierte Telefonie hatten wir in AK 19/26 als Chart der Woche vorgestellt bei knapp 48 $. Inzwischen 78 $.</p> <p>Auf der Piper-Sandler-Konferenz untermauerte der Finanzchef zuletzt die Perspektiven: Die Nachfrage bleibt stabil, das Gesch&auml;ft mit kleinen Unternehmen w&auml;chst zweistellig. Kostenpflichtige KI-Anwendungen erh&ouml;hen den Umsatz je Kunde und verbessern die Kundenbindung. Dabei erreichen die KI-Produkte nach Unternehmensangaben bereits ungef&auml;hr die konzern&uuml;bliche Bruttomarge von 80 %. F&uuml;r 2026 bekr&auml;ftigte das Management einen freien Cashflow von mehr als 7 $ je Aktie. Bei 78 $ entspricht dies einer Cashflow-Rendite von gut 9 %. Zugleich:</p> <p>F&uuml;r 2027 sollen Belastungen aus der Erneuerung &auml;lterer Corona-Vertr&auml;ge nachlassen. Eine kr&auml;ftige Wachstumsbeschleunigung muss RINGCENTRAL allerdings noch nachweisen. F&uuml;r bestehende Positionen ziehen wir den Stopp auf 66,90 $ nach und lassen dem Titel damit rd. 13 % Spielraum.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>

EZB-Chefvolkswirt erwartet, dass Inflation länger hoch bleibt

<p>Der j&uuml;ngste Anstieg der Energiepreise wird nach Ansicht von EZB-Chefvolkswirt Philip Lane die Inflation in der Eurozone l&auml;nger auf einem erh&ouml;hten Niveau halten als bisher erwartet. In der heutigen Ausgabe der Schweizer Zeitung &bdquo;Le Temps&ldquo; erkl&auml;rte Lane, dass derzeit nicht nur bei &Ouml;l, sondern auch bei Gas eine zweite Welle von Preisanstiegen stattfinde. Es sei davon auszugehen, dass diese zweite Welle zu einer h&ouml;heren und hartn&auml;ckigeren Inflation f&uuml;hren d&uuml;rfte. Erst ab Mitte 2027 sei, so Lane weiter, ein R&uuml;ckgang der Inflation in Richtung des EZB-Zielwerts von 2 % zu erwarten.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

Europäische Versorger: Höhere Preise treiben Gewinnschätzungen

<p>BofA wird f&uuml;r Europas Versorger optimistischer. Hintergrund sind deutlich h&ouml;here Gaspreisannahmen: F&uuml;r 2027 steigt die Prognose f&uuml;r den europ&auml;ischen TTF-Preis von 39 auf 55 &euro;/MWh, f&uuml;r Q4/26 werden sogar 100 &euro;/MWh erwartet. Treiber sind anhaltende St&ouml;rungen katarischer LNG-Exporte durch die Stra&szlig;e von Hormus, rekordniedrige europ&auml;ische Gasspeicher und eine anziehende asiatische LNG-Nachfrage. Die Risiken bleiben allerdings hoch: Ein milder Winter k&ouml;nnte die Gaspreise deutlich dr&uuml;cken. Einzelne ausgepr&auml;gte K&auml;ltephasen &ndash; deren Auftreten durch die mit El Ni&ntilde;o verbundenen Ver&auml;nderungen der atmosph&auml;rischen Zirkulation beg&uuml;nstigt werden kann &ndash; bergen dagegen erhebliches Preisspitzenrisiko.</p> <p>BofA hebt entsprechend die Strompreisannahmen f&uuml;r 2027 um durchschnittlich 9 &euro;/MWh bzw. 9 %, f&uuml;r 2028 um 4 &euro;/MWh bzw. 5 % an. H&ouml;here Absicherungspreise und sukzessive Preisanpassungen im Vertrieb sollten Gewinn- und Guidance-Upgrades erm&ouml;glichen. Bei mehreren Versorgern liegen die neuen 2027er EPS-Sch&auml;tzungen der Bank 6&ndash;9 % &uuml;ber Konsens.</p> <p>Besonders im Fokus stehen SSE und RWE: F&uuml;r beide erwartet BofA starke November-Zahlen und sieht 2027 ein EPS-Potenzial von 7&ndash;8 % &uuml;ber Konsens. Auch EDP und Endesa bieten Revisionspotenzial. Verbund und ERG werden von Underperform auf Neutral hochgestuft; hier liegen die EPS-Sch&auml;tzungen sogar mehr als 15 % &uuml;ber Konsens. Risiko bleiben staatliche Preisdeckel und &Uuml;bergewinnabsch&ouml;pfungen, insbesondere in Spanien und Italien.</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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