<p>Diese soll über 75 Mio. Aktien gehen. Die Erlöse will man nach eigenen Angaben für allgemeine Unternehmenszwecke nutzen, nennt aber ausdrücklich Eigenkapitaleinlagen im Rahmen der im April 2026 neu verhandelten Kreditvereinbarung mit dem US-Energieministerium als einen Verwendungszweck. Die Anleger feiern das nicht gerade - die Aktie rutscht in die roten Zahlen. Und das, wo gerade erst die Lieferprognose für 2026 angehoben worden war...</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Unsere gestrige Analyse hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich abseits der viel beachteten internationalen Mega-Caps derzeit außergewöhnliche Chancen verbergen. Zahlreiche Unternehmen haben ihre operative Entwicklung in den vergangenen Quartalen deutlich verbessert – doch die Börse spiegelt diese Fortschritte bislang nur unzureichend wider. Genau diese Bewertungsdiskrepanz eröffnet antizyklisch orientierten Anlegern attraktive Einstiegsmöglichkeiten.</p> <p>Wer versteht, dass kurzfristige Marktmechanismen und technische Faktoren häufig den Blick auf den tatsächlichen Unternehmenswert verstellen, kann das aktuelle Umfeld gezielt für den langfristigen Vermögensaufbau nutzen. Aus unserem heutigen Analyseuniversum stechen dabei zwei besonders interessante Titel hervor, die wir Ihnen im Detail vorstellen werden. Mehr lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Termin-Börse daily (07.07.2026) mit einem <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>.</p> <p>Werfen wir noch einen Blick auf den Speicherchipsektor: Trotz historisch starker Quartalsergebnisse Samsungs, gerieten die Aktien der gesamten Branche gestern unter Druck. Auslöser waren vor allem Sorgen, dass große US-Technologiekonzerne ihre Investitionen vorübergehend zurückfahren könnten. An den langfristigen Wachstumstreibern hat sich jedoch nichts geändert. Der weltweite KI-Boom, der steigende Bedarf an Hochleistungsspeichern und das weiterhin knappe Angebot sprechen unverändert für ein attraktives strukturelles Marktumfeld. Wir beobachten die Entwicklung daher aufmerksam und halten auf niedrigeren Kursniveaus gezielt nach attraktiven Wiedereinstiegschancen Ausschau.</p> <p>Ihre Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Aktienmärkte konsolidieren ihre jüngsten Kursgewinne auch in der Breite. Obwohl der S&P 500 gestern 0,7 % zuzlegen konnte fiel die Mehrheit der S&P 500 Werte. Es geht Step by Step ohne Übertreibung. </p> <p>Im Fokus steht weiter der wackelig gewordene KI-Trade. Samsung schickte heute die asiatischen Märkte ins Minus - angeführt von den Tech-Titeln. Der Kospi fällt um 7,6 %, Samsung Electronics und SK Hynix jeweils um 8,7 %. Der Nikkei verliert 1,8 %, Hongkong 0,4 %, Shanghai 1,0 %.</p> <p>Samsung meldet extrem starke vorläufige Zahlen für das zweite Quartal. Der operative Gewinn soll bei 89,4 Bio. Won, rund 58,4 Mrd. Dollar, liegen. Das wäre ein Anstieg um das 19-Fache gegenüber dem Vorjahr und zugleich mehr Gewinn als Samsung im gesamten Jahr 2025 erzielt hatte. Der Wert liegt leicht über dem Analystenkonsens von 87,3 Bio. Won. Der Umsatz soll sich auf 171 Bio. Won mehr als verdoppelt haben. Trotzdem brach die Aktie um rund 10 % ein.</p> <p>JPMorgan weist darauf hin, dass sich zunehmend die Frage stellt, ob der Anteil von KI Speicher an den Investitionen der Cloudanbieter dauerhaft tragfähig ist. Er wird für dieses Jahr auf 52 % und für nächstes Jahr auf mehr als 70 % der Cloud Capex geschätzt. </p> <p>SK Hynix bereitet derweil seinen Börsengang in den USA vor. Gestern wurde die Vermarktung der geplanten US-Notierung begonnen. Das Emissionsvolumen liegt bei knapp 30 Mrd. Dollar. Die American Depositary Receipts (ADRs) sollen ab Freitag an der New Yorker Börse gehandelt werden. </p> <p>Die Euphorie rund um KI-Aktien zeigt sich auch bei Finanzprodukten. ETF-Anbieter ProShares kündigte an, bereits am kommenden Montag einen gehebelten ETF auf die SK-Hynix-ADRs aufzulegen. Das Produkt soll die tägliche Kursentwicklung der ADRs mit dem Faktor zwei nachbilden. Steigt die Aktie an einem Tag um 5 %, soll der ETF etwa 10 % gewinnen. Fällt sie um 5 %, verliert der ETF entsprechend rund 10 %. Auch das zeigt wie weit fortgeschritten dieser Trade ist.</p> <p>Wir haben unseren KI-Trade inzwischen halbiert, rechnen aber nochmals mit einem finalen Spike auf neue Hochs. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p>Citi sieht Brent bis Jahresende nur noch bei 60 bis 65 $ je Barrel und empfiehlt, sommerliche Preisspitzen zum Verkaufen zu nutzen.</p> <p>Werde die USA noch der Iran haben Anreiz für eine neue Eskalation. Gleichzeitig bleibt die Angebotsseite weich. Sobald die Förderländer ihre Produktion schneller hochfahren und der Verkehr durch die Straße von Hormus weiter normalisiert wird, droht ein deutlicher Überschuss.</p> <p>Brent liegt aktuell um 72 $ und damit deutlich unter dem Kriegs-Hoch von über 126 $. Citi ist damit klar pessimistischer als der Marktkonsens, der Brent Ende 2026 eher bei 78 $ sieht. Goldman liegt mit 80 $ ebenfalls höher, nennt aber in einem optimistischen Normalisierungsszenario ebenfalls rund 60 $ als mögliches Ziel.</p> <p>Für die Märkte wäre das positiv: niedrigere Energiekosten entlasten Inflation, Verbraucher und viele zyklische Branchen.</p>
<p>CRISPR THERAPEUTICS bekommt einen neuen Trigger. Die FDA hat Casgevy nun auch für Kinder ab zwei Jahren zugelassen. Damit erweitert sich der adressierbare Markt deutlich, während zugleich das Vertrauen in Sicherheit und Wirksamkeit der ersten zugelassenen CRISPR/Cas9-Therapie steigt. Bisher kam die Kommerzialisierung nur langsam voran, weil die Behandlung komplex, langwierig und teuer ist. Doch die klinischen Daten sind stark und sprechen für den Charakter einer funktionellen Heilung bei Sichelzellanämie und Beta-Thalassämie. Gelingt es, mehr Patienten über die Behandlungszentren zu führen und die Erstattung breiter abzusichern, kann Casgevy schrittweise in Richtung eines Milliardenprodukts wachsen. Zusätzliche Fantasie liefern Programme zur Vereinfachung der Therapie, etwa durch schonendere Vorbehandlung oder perspektivisch In-vivo-Ansätze. Es zeichnet sich ab, dass Geneditierung kommerziell skalierbar wird. Die Aktie generiert ein frisches Kaufsignal. </p>
<p>Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin gilt Favorit für die Übernahme des Ultra Maritime-Geschäfts von Advent International. Der mögliche Kaufpreis soll laut Aussagen von Insidern rund 3,5 Mrd. $ betragen. Der Deal könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden. Die Lockheed-Aktie durchläuft seit Ende April eine Seitwärtsbewegung.</p>
<p>Für 4 Mrd. Euro geht der Unternehmensbereich an den Finanzinvestor Lone Star Funds. Mit dem Verkauf schließt CONTINENTAL die eigene strategische Neuaufstellung ab - fortan konzentriert sich das Unternehmen ganz auf sein traditionelles Reifengeschäft, das als einziger Bereich im Konzern verbleibt. Doch nicht nur die strategische Neuaufstellung wird abgeschlossen - überdies reduziert der Konzern mit dem Verkauf die eigene Finanzverschuldung und will zudem rund 2,5 Mrd. Euro an die Aktionäre zurückgeben, entweder über eine Sonderdividende oder eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende. Die endgültige Höhe hängt von üblichen Mechanismen zur Kaufpreisanpassung und vom genauen Zeitpunkt des Vollzugs ab.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter<a href="http://www.bernecker.info"> www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf! </p>
<p style="text-align: justify;">Während internationale Mega-Caps das Gros der Liquidität des Marktes aufsaugen und teils mit astronomisch hohen Multiples bewertet werden, vollzieht sich im deutschen Mid-Cap-Segment eine eklatante Fehlpreisung. Der MDAX hat im Zuge der jüngsten konjunkturellen Sorgen deutlich Federn lassen müssen, was bei ausgewählten Qualitätsunternehmen zu einer vollständigen Entkopplung zwischen dem Aktienkurs und der operativen Ertragskraft geführt hat. Substanzwerte werden derzeit zu Konditionen gehandelt, die historisch betrachtet außergewöhnliche Einstiegsgelegenheiten bieten. Wir fokussieren uns heute auf zwei marktführende Konzerne, bei denen das Verhältnis aus anstehendem Gewinnwachstum und aktueller Bewertung eine tiefe Unterbewertung offenbart. Wer abseits des breiten Markt-Hypes antizyklisch agiert, findet hier ein extrem asymmetrisches Chance-Risiko-Verhältnis vor. Diese und börsentäglich neue Empfehlungen gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ende März hatten Sie 4.000 Dollar je Unze als Kursziel für Gold genannt. Dieses Niveau haben wir nun erreicht. <br />Kann jetzt eine echte Erholung folgen?</strong></p> <p>Die Zielmarke von 4.000 Dollar für Gold ist erreicht worden. Die Auffanglinie für die Stabilisierung liegt zwischen 3.850 und 4.100 Dollar. Die nächsten Zahlen des World Gold Council werden zeigen, ob sich die Marktverhältnisse wesentlich verändert haben. Das lasse ich offen. Entscheidend ist, wie sich die Notenbanken, die in den letzten Monaten die sichersten Käufer waren, insgesamt verhalten. Dagegen ist der Goldrausch des letzten Jahres verschwunden.</p> <p>Ergebnis daraus: Gibt es den Eindruck einer schwächeren Nachfrage, findet der Goldpreis erst wieder bei rd. 3.400 bis 3.500 Dollar einen zweiten Boden. Das wäre die Ausgangsbasis des Sommers letzten Jahres. Dieses markttechnische Bild wird sich in den nächsten 4 bis 6 Wochen konkretisieren. Dann reden wir über Gold weiter.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Die Aktie von Rheinmetall ist Ende Juni unter 1.000 Euro gefallen. Ist die Korrektur nun groß genug?</strong></p> <p>Rheinmetall wurde mehr als halbiert, wie avisiert. Teilweise war dies im Zuge der spektakulären Entscheidung in Berlin, die Strategie der Fregattenrüstung neu zu definieren, übertrieben. Dazu gibt es keine zuverlässigen Informationen, sondern nur parteipolitische Äußerungen. Das ist zu wenig! Die zeitweise Halbierung des Kurses von Rheinmetall ging zu weit. Jetzt geht es darum, einen Mittelwert zu finden, wie sich die Auftragslage von Rheinmetall einerseits und die tatsächliche Geschäftsentwicklung andererseits neugestalten und berechnen lassen. Der Mittelwert dieser Erwartungen liegt in Düsseldorf zunächst zwischen 1.200 und 1.300 Euro. Der sehr agilen Mannschaft von Rheinmetall ist sehr viel mehr zuzutrauen. Übrigens: Rheinmetall sowie viele weitere spannende Aktien finden Sie in der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a> Nr. 27/2026.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Der Yen notiert gegenüber dem Dollar auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren. Ein Vorteil für japanische Aktien?</strong></p> <p>Die Japaner steuern ihre Exportpolitik seit den 1950er-Jahren immer und sehr geschickt, weil diskret, über den Wechselkurs des Yen. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere der Dollar. Mit der jüngsten Abwertung in kleinen Schritten ist damit der japanische Export für die nächsten ein bis zwei Jahre gut gesichert. Die Neuverschuldung der japanischen Regierung mit dem gigantischen Investitionsprogramm bildet jedoch eine weitere Unsicherheit. Bei einer Verschuldungsrate von über 230 % des BIP sind die Konsequenzen schwer zu erkennen. Dazu gehört, dass 95 % aller Staatsschulden in Japan liegen und kein Ausländer Yen-Bestände führt. Damit lässt sich der Yen anders steuern, als dies für andere große Industrieländer der Fall ist. Tendenziell ergibt sich eine schrittweise Erholung des Yen-Kurses, wie in früheren Zyklen bereits zu beobachten war. Ein Vorteil für japanische Aktien liegt darin allein jedoch nicht. Der Nikkei hat das beschriebene Szenario richtig eingepreist, dürfte nun aber zunächst konsolidieren.</p>
<p>Energieversorgung wird der große Engpass. Die Financial Times beschrieb am Wochenende einen Trend, der für den KI-Sektor immer wichtiger wird. Fakt ist: Mit dem Auslaufen der Steuervergünstigungen für neue Wind- und Solarparks in den USA werden die Kosten für langfristige Stromlieferverträge laut einer Analyse von LevelTen Energy um 40 bis 120 % steigen. Gleichzeitig kaufen Hyperscaler wie META oder Google die verfügbaren Kapazitäten auf und verdrängen andere Industriekunden aus dem Markt.</p> <p>NeoCloud-Unternehmen wie IREN, COREWEAVE oder APPLIEDDIGITAL verfügen nicht nur über GPU-Kapazitäten, sondern vor allem über langfristig gesicherte Stromversorgung und geeignete Standorte für KI-Rechenzentren. Zuletzt kam auf den Sektor kräftiger Kursdruck, da META angekündigt hat Optionen zu prüfen künftig auch GPU-Power zu vermieten. Der Wert eines KI-Rechenzentrums bemisst sich künftig nicht mehr allein an der Zahl der installierten GPUs, sondern zunehmend daran, ob ausreichend günstiger Strom verfügbar ist.</p> <p>In den Abstürzen von IREN & Co liegen somit neue Chancen. </p>
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Volker Schulz
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