<p>AbbVie meldet gute Zwischenergebnisse aus einer großen Phase-3-Studie zu SKYRIZI (Risankizumab) bei Morbus Crohn. Es geht um die Startbehandlung per Spritze unter die Haut. Sie soll die Entzündung schnell herunterfahren. In der Studie AFFIRM erreichten nach 12 Wochen 55 % der behandelten Patienten eine deutliche Symptomverbesserung bis hin zu Beschwerdefreiheit, in der Placebo-Gruppe waren es 30 %. Bei der Darmspiegelung zeigte sich ebenfalls ein klarer Vorteil. 44 % hatten eine sichtbare Besserung der Darmentzündung, bei Placebo waren es 14 %.</p> <p>Viele Teilnehmer galten als schwer behandelbar. 65 % hatten bereits moderne Therapien ohne Erfolg erhalten. Wer nach 12 Wochen ansprach und weiter behandelt wurde, lag nach 24 Wochen bei 67 % in klinischer Remission und bei 57 % mit endoskopischem Ansprechen.</p> <p>Marktstudien taxieren den globalen Markt für Morbus-Crohn-Behandlungen für 2026 grob in einer Spanne um 12,87 Mrd. $ bis 13,99 Mrd. $. </p> <p>Die Aktie konnte heute im europäischen Handel ihre anfänglichen Verluste größtenteils wieder aufholen und stieß bisweilen auch leicht in den positiven Bereich vor. Nun muss sich zeigen, ob der Kurs gegen den schwächeren Gesamtmarkttrend den Widerstand im Bereich 237/238 $ überwinden kann.</p> <p>Wir bleiben im Allround-Portfolio investiert.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Der Schweizer Pharmakonzern hat mit seinem Medikamentenkandidat gegen Multiple Sklerose das primäre Ziel einer klinischen Studie in der Spätphase bei der häufigsten Form der Erkrankung erreicht. Die wegweisenden Ergebnisse liefern zusammen mit den früheren Daten den überzeugenden Beweis, dass das Medikament Fenebrutinib die erste hochwirksame orale Behandlung für schubförmige und primär progrediente Multiple Sklerose werden kann. Das sind gute News - sie gehen leider in den tagespolitischen Quärelen heute unter.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p><strong>Das Unternehmen der Petrochemie (Sitz: Indianapolis) produziert ein Sortiment von Spezialprodukten (Schmierstoffe, Wachse, Spezialchemikalien) sowie Kraftstoffe auf Recyclingbasis, darunter Sustainable Aviation Fuel.</strong> Mit dem Zahlentermin am vorigen Freitag haben sich die Hoffnungen auf Einkehr in den profitablen Bereich erneut nicht erfüllt. Im Schlussquartal 2025 kam es zu einem Verlust von 37 Mio. $.</p> <p><strong>Positiv stach die operative Verbesserung im Gesamtjahr hervor.</strong> Darin stieg das bereinigte EBITDA mit Steuereffekten um 27 % auf 293 Mio. $. Trotz Kostensenkung um 96 Mio. $ und Verbesserung der Schuldenstruktur sackte der Kurs um fast 11 % ab.</p> <p><strong>Allerdings hatte sich die CALUMET-Aktie zuvor innerhalb eines Jahres verdreifacht.</strong> Wegen der Aussicht, sich langfristig mit den Flugtreibstoffen zu etablieren, bleibt das mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,6 bewertete Unternehmen interessant.</p> <p><strong>Fazit:</strong> Anfangsposition erst im Kursbereich 21/23 $ aufnehmen.</p> <p><strong>Im Chartvergleich zeigt sich die gute Position gegenüber ausgewählten Wettbewerbern.</strong> Der abgebildete Vergleich läuft über den Zeitraum seit Forcierung des Zollstreits Anfang April 2025. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Der Krieg im Iran und in der Golfregion ist auch an unserem Allround-Portfolio nicht spurlos vorüber gegangen. Die Belastung hält sich aber in Grenzen. Gemessen an der Performance seit Jahresbeginn hat das Portfolio seit vergangenem Mittwoch 1,9 Prozentpunkte eingebüßt und liegt nun bei + 5,47 %. Die größten Verluste haben Allianz und Wizz Air, aber auch Bankwerte wie BAWAG und BBVA zu verkraften. Bei den meisten anderen Werten belaufen sich dagegen die Verluste auf niedrige einstellige Prozentwerte. Einige Aktien haben sogar weiter zugelegt, wie z.B. Deutsche Telekom, Eiffage, Prysmian und Schneider Electric.</p> <p>Insgesamt sind wir also gut aufgestellt. Sollte es aber im Rahmen einer weiteren Eskalation in der Golfregion mit den Kursen weiter abwärts gehen, werden wir in einigen Werten Nachkäufe vornehmen. Mit einer Liquiditätsquote von ca. 22 % (inkl. der in dem Overnight-Swap-ETF geparkten Liquidität) sind wir ausreichend handlungsfähig.</p> <p>Sollten die aktuellen Ereignisse Dispositionen im Portfolio erforderlich machen, lassen wir Sie das schnellstmöglich hier an dieser Stelle wissen.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Christian Bruch setzt bei SIEMENS ENERGY weiter auf die Sanierung der Windkrafttochter Gamesa. Der Konzernchef will Gamesa in den nächsten zwei Jahren so weit bringen, dass verlässlich feststeht, ob das Geschäft die mittelfristigen Renditeanforderungen erfüllt, die für alle Konzernsparten gelten. Spätestens 2028 will Bruch die nötige Visibilität haben, dass bei Gamesa wieder zweistellige Margen möglich sind. Eine Abspaltung stellt er derzeit zurück, weil es aus seiner Sicht zuerst darum geht, das Windgeschäft wieder profitabel zu machen. Als Zwischenziel bis 2028 nannte Bruch erneut eine Marge von 3 bis 5 %. Druck kommt vom aktivistischen Investor Ananym, der im Dezember seine Beteiligung öffentlich gemacht hat und fordert, den Verbleib des Windgeschäfts im Konzern zu überprüfen, weil eine Abspaltung aus seiner Sicht die Rendite für Anleger erhöhen würde. Unterstützung erhielt Bruch dagegen von Deka Investment, die warnte, ein Verkauf von Gamesa zum jetzigen Zeitpunkt käme einem Verkauf unter Wert gleich. Immerhin: SIEMENS ENERGY zahlt erstmals seit 2022 wieder eine Dividende. Für das Geschäftsjahr 2025 mit Ende September sind 0,70 € je Aktie vorgesehen, was einer Rendite von 0,4 % entspricht.</p> <p>Mit dem steilen Kursanstieg der letzten Monate und einem KGV von 43 für das laufende Geschäftsjahr wird die Luft aber nun immer dünner.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Im Spekulativen Portfolio betrachte ich die Lage nach der Nahost-Eskalation als stabil und konstruktiv. 43 % Cashquote geben uns Flexibilität bzw. Handlungsfähigkeit. Deutliche Kursgewinne heute Morgen bei Technip Energies, Barrick Mining, Indra Sistemas und Renk federn leichte Verluste in anderen Positionen ab. </p> <p> </p>
<p>Guten Morgen,</p> <p>die Schlagzeilen überschlagen sich medial. Seit 1956 zeigen Nahost-Konflikte stets die gleichen Muster. Die KI-Generatoren laufen heiß und lassen die Szenarien natürlich eskalieren. Bitte Ruhe bewahren. Die Reaktion der Märkte heute Morgen zeigt alles andere als einen Panikmodus. Öl +7 % und DAX -1,7 % liegen im Rahmen dessen, was ohnehin jederzeit möglich ist. Weder geopolitisch noch ökonomisch hat die Sachlage Gewicht. Der Iran ist hoffnungslos unterlegen und die Präzision der Amerikaner / Israelis fast schon beängstigend.</p> <p>China (entzieht dem Regime sogar rhetorisch die Deckung) und Russland können nur stillhalten. Das neue Dreier-Triumvirat im Iran wird relativ schnell einknicken. Wie der neue Iran danach aussieht (eine Revolution von innen ist eher unwahrscheinlich), wissen wir heute noch nicht. Das werden die nächsten Wochen zeigen müssen. Wir gehen aber von einem gemäßigteren Iran danach aus. Unter den Strich sind 1.000 Punkte Minus im DAX in solch einem Umfeld immer möglich. Daraus resultieren dann neue Chancen. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wie schlimm sind Trumps neue Zölle?</strong></p> <p>Die neuen Zölle sind eine juristische Alternative zur alten Lösung und haben sachlich keine neue Bedeutung. Damit bleibt der Zollkonflikt so offen wie bisher und die minimalen Wirkungen für die Amerikaner wurden soeben aus den Ergebnissen der State of the Nation offengelegt: Die Amerikaner wachsen angemessen wie bisher. Alle verkaufen umfangreich ihre Waren an die Amerikaner, deren Handelsdefizit sogar zulegt, und einziger Verlierer ist Deutschland. Ergebnis: Es gibt keinen Handelskrieg, aber umfangreiche Umgehungen und neue Regeln. Die Kapitalflüsse bleiben in Ordnung. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Jetzt US-Tech-Aktien nachkaufen?</strong></p> <p>Die Berichtssaison ist im Wesentlichen gelaufen. Den letzten Akzent setzte soeben Nvidia mit den Ergebnissen am Donnerstag. Die Reaktion der Märkte darauf fiel zwar positiv, aber bescheiden aus. Damit ist greifbar, dass der wesentlichste Teil aller KI-Risiken aus den jeweiligen Kursen der betroffenen Aktien eliminiert ist. Die Februar-Umfrage der Bank of America bei Fondsmanagern hat ergeben, dass nur noch 5 % der befragten Fondsmanager in Technologieaktien netto übergewichtet sind. Im Januar waren es noch 19 % gewesen. Damit sind die Restrisiken bei Tech-Aktien mittlerweile beherrschbar. Im März bauen sich die neuen strategischen Konzepte der Großanleger auf. Sie gelten dann als Ziel für den Sommerverlauf. Mit neuen Käufen kann man sich deshalb etwas Zeit lassen, siehe die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26"><span style="color: #e67e23;"><strong>Actien-Börse</strong></span></a>.</p> <p style="text-align: center;"><strong>PayPal: Auf die Übernahme spekulieren?</strong></p> <p>PayPal ist nach wie vor der größte Finanzdienstleister, aber im Ergebnis durchweg negativ eingeordnet worden. Der deutlich zu niedrige Marktwert rechtfertigt die Annahme eines Übernahmeangebotes eines anderen Großen. Das liegt zwingend auf der Hand. Diese Gebote können bis zu 50 % höher gegenüber dem aktuellen Kurs liegen. Eine saubere Spekulation!</p>
28-Feb. 13:00
BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Abgang, ein Neueinstieg, 3 Ziele und 2 Chancen für Nachzügler
<p>Wir führen momentan 38 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 63%. In dieser Woche haben wir zwei Analysen veröffentlicht, ein Stop-Loss platziert und eins angehoben, haben eine neue Position aufgenommen und uns von einer verabschiedet. Heute setzen wir noch ein erstes Zeil bei unserem Neuengagement und heben bei zwei Bestandspositionen die Ziele an. Betroffen sind unter anderem Indus Holding, Bayer, Trainline, SAP, SK Hynix, Vonovia und BHP Group. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Im Chartvergleich wird es deutlich: Der DAX hat gegenüber S&P500 und NASDAQ100 seit Anfang Dezember wieder die Nase vorn. In den Indizes sind BigTec und KI von Antreibern zu Bremsklötzen mutiert. Auch deshalb hat der NASDAQ100 in dem Vergleich die rote Laterne.</p> <p style="text-align: justify;">An der Wall Steet wird kräftig rotiert. Kapital fließt aus Tech-Aktien heraus und wird in andere Branchen investiert. Unterm Strich gewinnen aktuell die defensiven Sektoren wie Versorger, Food oder auch Immobilien. Wenn der Abfluss aus dem Technologiesektor abnimmt, besteht charttechnisch eine gute Chance für einen freundlichen März/April.</p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot 2026/Bildschirmfoto 2026-02-28 um 12.43.32.png" alt="" width="600" height="333" /></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-abgang-ein-neueinstieg-3-ziele-und-2-chancen-fuer-nachzuegler_H171185485_6799430/">Stop&Go-Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p> <p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Ich muss mich nochmals melden vor dem Wochenende:</p> <p>Tecnicas Reunidas hat seine Jahreszahlen heute präsentiert. Der Titel liegt im Spekulativen Portfolio und es gibt Positives zu berichten.</p> <p>Die bereits angehobenen Prognosen wurden nochmals pulverisiert.</p> <p>Umsatz: Mit 6,47 Mrd. € (+45 % gegenüber 2024) lag man am oberen Ende der Erwartungen.<br />EBIT: Der operative Gewinn stieg um 61 % auf 291 Mio. €. (Konsens 282 Mio. €)<br />Nettogewinn: Sprung um 75 % auf 156 Mio. €.</p> <p>Der Ausblick für 2026: </p> <p>Umsatz-Ziel: TR erwartet für 2026 mehr als 6,5 Mrd. €. Das ist relativ flach, aber dafür steigt die Marge von 4,5 auf über 5 %. Ich rechne mit rd. 5,2 %. Dann steigt der Gewinn um rd. 15 % (CEO Prognose größer 11 bis 12 %). Wie der CEO im Call erläuterte geht in diesem Jahr bewusst Marge vor Wachstum. dazu kommt:</p> <p><br />Sie wissen: TR baut in der Sparte TR Power kombinierte Gas- und Dampfturbinenanlagen. Das ist aktuell die einzige Technologie, die kurzfristig Data Center mit Strom versorgen kann. TR plant 2026 die Abspaltung um Werte zu heben. Wie hoch solch ein Wertansatz sein kann ist noch zu recherchieren.</p> <p>Erstmals soll für 2026 in 2027 wieder eien Dividende in Höhe von 30 % des Nettogewinn ausgezahlt werden. </p> <p>Wir bleiben also dabei. Das sieht gut aus.</p> <p> </p> <p> </p>
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Volker Schulz
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