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Informationen direkt aus unserer Redaktion

HEINEKEN: Externer CEO-Kandidat.

<p><strong>Der Brasilianer Rafael Oliveira soll die Leitung des internationalen Brauereikonzerns im Oktober &uuml;bernehmen. </strong>Nach Nominierung durch den Supervisory Board treffen die Aktion&auml;re in einer au&szlig;erordentlichen Versammlung am 5. August die endg&uuml;ltige Personalentscheidung.</p> <p><strong>Oliveira ist seit 2024 Chef von JDE Peet&rsquo;s, Kaffeesparte im Konzern KEURIG DR PEPPER.</strong> Zu Beginn seiner Karriere hatte Oliveira im Finanzsektor gearbeitet, unter anderem f&uuml;r GOLDMAN SACHS, sp&auml;ter war er u. a. zehn Jahre lang F&uuml;hrungskraft bei KRAFT HEINZ.</p> <p><strong>Mit Wirkung zum 31. Mai 2026 hatte der Niederl&auml;nder Dolf van den Brink nach knapp sechs Jahren den Posten des HEINEKEN-CEO verlassen (seit Januar bekannt).</strong> Dieser Schritt erfolgte, nachdem Aktion&auml;rsgruppen eine h&ouml;here Profitabilit&auml;t gefordert hatten.</p> <p><strong>HEINEKEN holt zum ersten Mal einen externen Manager auf den Posten, zudem einen Branchenfremden.</strong> Die erste Marktreaktion ist heute dennoch positiv, die HEINEKEN-Aktie legt in Amsterdam 3 % zu. Auf Analystenseite blieb die Reaktion eher verhalten.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Chipsektor unter Druck - Analysten erhöhen reihenweise die Kursziele - wo liegen die Chancen?

<p>Die KI-Revolution sorgt f&uuml;r eine Neubewertung der gesamten Halbleiterindustrie. Die Analysten der Bank of America heben ihre Prognosen deutlich an und erwarten inzwischen, dass der globale Halbleitermarkt bis 2030 auf rund 2,7 Billionen US-Dollar anw&auml;chst. Das entspr&auml;che einem j&auml;hrlichen Wachstum von 28 % zwischen 2025 und 2030 &ndash; deutlich mehr als die bislang erwarteten 23 %. Treiber sind vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Rechenleistung, steigende Speicherpreise sowie die zunehmende Elektrifizierung von Industrie und Automobilsektor.</p> <p>Besonders dynamisch entwickelt sich der Markt f&uuml;r KI-Rechenzentren. Dessen Volumen soll von 273 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025 auf rund 1,7 Billionen US-Dollar im Jahr 2030 steigen. Gleichzeitig versch&auml;rfen sich die strukturellen Engp&auml;sse bei Speicherchips. Langfristige Liefervertr&auml;ge (LTAs) schaffen dabei eine bislang ungewohnte Transparenz bei Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung und erh&ouml;hen die Visibilit&auml;t f&uuml;r Hersteller wie Micron Technology.</p> <p>Von diesem Umfeld profitieren auch die Ausr&uuml;ster der Chipindustrie. Die Ausgaben f&uuml;r Halbleiterfertigungsanlagen (WFE) k&ouml;nnten bereits 2028 auf 250 Mrd. US-Dollar steigen und bis 2030 auf nahezu 300 Mrd. US-Dollar anwachsen. Hintergrund sind neue Fabriken, Reshoring-Initiativen in den USA und Europa sowie die steigende Komplexit&auml;t moderner Chips und Packaging-Technologien. Besonders positiv werden die Perspektiven f&uuml;r Anbieter von Lithografie-, Prozess- und Packaging-L&ouml;sungen eingesch&auml;tzt.</p> <p>W&auml;hrend klassische Konsumelektronikm&auml;rkte wie Smartphones und PCs kaum noch wachsen, bleiben KI-Server, Netzwerktechnik und Rechenzentrumsinfrastruktur die wichtigsten Wachstumsmotoren. Hinzu kommen neue Anwendungen im Bereich Agentic AI und Physical AI, die k&uuml;nftig zus&auml;tzliche Nachfrage nach Prozessoren, Speicherchips und leistungsf&auml;higen Stromversorgungsl&ouml;sungen generieren d&uuml;rften.</p> <p>Die zentrale Botschaft f&uuml;r Investoren: Die Branche befindet sich nicht mehr in einer Phase der Rechtfertigung von KI-Investitionen, sondern k&auml;mpft zunehmend mit physischen Kapazit&auml;tsgrenzen. Die n&auml;chsten Billionen $ an zus&auml;tzlichem Branchenumsatz d&uuml;rften daher vor allem bei Speicherherstellern, KI-Chipentwicklern sowie Ausr&uuml;stern der Halbleiterindustrie ankommen. Entsprechend wurden die Kursziele zahlreicher KI- und Halbleiterprofiteure zuletzt angehoben.</p> <p>Nachfolgend die neuen Kursziele der BofA:</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/bofa halbleiter.png" alt="" width="650" height="424" /><br />&nbsp;<br />&nbsp;</p>

Actien-Börse Portfolio: Ein Nachkauf

<p>Im Portfolio der Actien-B&ouml;rse kaufen wir 37 Aktie von SAP um 16.15 Uhr nach. Die Hintergr&uuml;nde hatten wir heute schon in der Bernecker Daily erl&auml;utert:</p> <p>Bei SAP richten sich nach dem erneuten R&uuml;cksetzer alle Blicke auf die Q2-Daten am 23. Juli. F&uuml;r das zweite Quartal erwarten die Analysten der Bank of America eine moderate Abschw&auml;chung des Cloud- und Gewinnwachstums zum starken Jahresauftakt, was der Unternehmensprognose entspricht. Der Cloud-Umsatz d&uuml;rfte w&auml;hrungsbereinigt um rund 24 % wachsen, w&auml;hrend die EBIT-Marge aufgrund der j&uuml;ngsten &Uuml;bernahmen von Reltio, Dremio und Prior Labs vor&uuml;bergehend etwas unter Druck steht.</p> <p>Strategisch setzt SAP weiter auf den Ausbau seines Cloud-Gesch&auml;fts und die zunehmende Monetarisierung von K&uuml;nstlicher Intelligenz, die sowohl die Migration auf S/4HANA beschleunigen als auch neue Erl&ouml;squellen erschlie&szlig;en soll.</p> <p>Laut Feedback von der BofA-TMT-Konferenz gewinnt die Nachfrage nach SAPs KI-L&ouml;sungen an Dynamik. Bis 2028 ist ein Gewinnwachstum von durchschnittlich 18 % j&auml;hrlich machbar, sodass SAP mit einem 2027erKGV von 15,6 eine der attraktivste Large-Cap-Softwarewerte Europas bleibt.</p>

Ampel auf grün bei ROCHE

<p>Die japanische Regierung hat in einer weltweit ersten Zulassung dieser Art ein Medikament zur therapeutischen Behandlung von Neurofibromatose Typ 2 (NF2) zugelassen. Dabei handelt es sich um eine unheilbare Erkrankung, die die H&ouml;rnerven betrifft und f&uuml;r Schwindel und H&ouml;rverlust sorgt. Das zust&auml;ndige Ministerium genehmigte die erweiterte Anwendung von Avastin zur Behandlung von NF2. Bisher gab es kein wirksames Medikament zur Behandlung der Erkrankung. Das durchschnittliche Sterbealter liegt bei 36 Jahren. G&uuml;r ROCHE bedeutet das heute Schwung nach oben - ganz entgegen den Marktvibrationen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

klassische Softwareunternehmen unter Druck - hier gibt es Alternativen

<p style="text-align: justify;">Nach den gestrigen Short-Ideen auf einzelne KI- und Softwarewerte erweitern wir heute den Blick. Denn die Schw&auml;che im Technologiesektor beschr&auml;nkt sich nicht nur auf hoch bewertete KI-Fantasiewerte. Besonders auff&auml;llig ist inzwischen auch der Druck auf klassische Softwareunternehmen. Viele dieser Gesch&auml;ftsmodelle galten lange als nahezu unangreifbar: hohe wiederkehrende Ums&auml;tze, starke Kundenbindung, attraktive Margen und stetig steigende Abonnementerl&ouml;se.</p> <p style="text-align: justify;">Doch genau diese Gewissheiten werden gerade neu bewertet. K&uuml;nstliche Intelligenz ist f&uuml;r Softwareunternehmen nicht nur eine Chance, sondern auch ein Angriff auf Teile des bestehenden Gesch&auml;ftsmodells. Wenn Unternehmen k&uuml;nftig mehr Prozesse selbst automatisieren, weniger Nutzerlizenzen ben&ouml;tigen oder einzelne Softwarefunktionen durch KI-Agenten ersetzen k&ouml;nnen, geraten klassische Abomodelle unter Druck. Der Markt beginnt diese Frage inzwischen sehr ernst zu nehmen.</p> <p style="text-align: justify;">Deshalb suchen wir heute erneut nicht nach schwachen Unternehmen im klassischen Sinn. Wir suchen nach Aktien, bei denen gute Gesch&auml;ftsqualit&auml;t, hohe Erwartungen und angeschlagene Kursverl&auml;ufe aufeinandertreffen. Genau dort k&ouml;nnen technische Gegenbewegungen nach unten besonders dynamisch ausfallen.</p> <p style="text-align: justify;">Unsere drei neuen Short-Ideen richten sich damit erneut nicht gegen Technologie an sich. Sie richten sich gegen &uuml;berdehnte Erwartungen in einem Marktsegment, das lange als fast unangreifbar galt. Unsere Empfehlungen gibt es in der Terminb&ouml;rse daily (<a href="https://www.bernecker.info/admin/news/Unsere%20Empfehlungen%20gibt%20es%20in%20der%20Terminb&ouml;rse%20daily%20(KLICK%20HIER).">KLICK HIER</a>).</p>

Nordex feiert Erfolg in den USA

<p>F&uuml;r Nordex entwickelt sich der US-Markt zunehmend zu einem wichtigen Wachstumstreiber. Das Unternehmen hat drei neue Auftr&auml;ge aus den Vereinigten Staaten mit einem Gesamtvolumen von 484 MW erhalten und damit die bislang gr&ouml;&szlig;ten konkreten Fortschritte bei der Expansion in den weltweit zweitgr&ouml;&szlig;ten Windenergiemarkt erzielt.&nbsp;</p> <p>Die Auftr&auml;ge ( Auftraggeber nicht genannt) umfassen zum einen ein Projekt &uuml;ber rund 154 MW mit 32 Turbinen des Typs N133/4.8. Hinzu kommen zwei weitere Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 330 MW, die mit 56 Turbinen der leistungsst&auml;rkeren N163/5.X-Plattform ausgestattet werden. Insgesamt summieren sich die Bestellungen auf 88 Turbinen und unterstreichen die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Produktportfolios im US-Markt.</p> <p>Besondere Bedeutung erh&auml;lt die Meldung vor dem Hintergrund, dass Nordex bislang nur begrenzt im US-Gesch&auml;ft vertreten war. Neben dem bereits 2025 verbuchten, unter Vorbehalt stehenden Gro&szlig;auftrag von rund 1,1 GW des Energieversorgers Alliant Energy sind die neuen Bestellungen die ersten gr&ouml;&szlig;eren Auftr&auml;ge mehrerer unabh&auml;ngiger Kunden. Dies deutet darauf hin, dass Nordex zunehmend Marktanteile in einem Umfeld gewinnen kann, das bislang von den gro&szlig;en US- und internationalen Turbinenherstellern dominiert wurde.</p> <p>Das zus&auml;tzliche Auftragsvolumen st&auml;rkt die Visibilit&auml;t f&uuml;r die kommenden Quartale und k&ouml;nnte die Erwartungen an den Auftragseingang 2026 nach oben verschieben. Da der Windenergiemarkt in den USA von einer Modernisierung des Stromnetzes, steigenden Strombedarfen durch Rechenzentren und einer zunehmenden Elektrifizierung der Wirtschaft profitiert, er&ouml;ffnet sich f&uuml;r Nordex ein attraktiver Wachstumsmarkt.</p> <p>Die neuen Auftr&auml;ge sind zwar f&uuml;r sich genommen Standard, liefern jedoch einen wichtigen Beleg daf&uuml;r, dass die US-Markteintrittsstrategie an Dynamik gewinnt.&nbsp;</p>

GETTY IMAGES: Ab zur KI-Verwertung!

<p><strong>Was sind &bdquo;echte&ldquo; Fotos und Videos noch wert, wenn fiktiver Content jeder Art quasi auf Knopfdruck erzeugt wird?</strong> Eine Antwort zeigen die Chartverl&auml;ufe von GETTY IMAGES und SHUTTERSTOCK: Seit ChatGPT-Einf&uuml;hrung am 30.11.2022 liefen die Kurse der b&ouml;rsennotierten Sammler und Verwerter von Bild-/Videomaterial um mehr als 70 % abw&auml;rts.</p> <p><strong>Am Sonntag gab GETTY eine Zusammenarbeit mit OpenAI bekannt:</strong> Millionen Bilder aus GETTY-Datenbanken werden f&uuml;r Suchvorg&auml;nge zug&auml;nglich gemacht. Die H&ouml;he damit wahrscheinlich verbundener Lizenzgeb&uuml;hren blieb ungenannt, somit lie&szlig; die anf&auml;ngliche Begeisterung am Montag (bis zu 120 % Kursplus) wieder nach. Zum Handelsende blieb ein Tagesplus von 90 % &uuml;brig.</p> <p><strong>481 Mio. $ B&ouml;rsenwert steht gegen 983 Mio. $ Umsatz in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten.</strong> Es wird eine Nettomarge von &ndash; 11 % angezeigt; ein Forward-KGV von &ndash; 64 (Quelle: CNBC) wirkt ebenfalls nicht einladend.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker daily.</p>

Guten Morgen aus der Redaktion

<p>Die internationalen Aktienm&auml;rkte stehen unter Druck, Gewinne bei Technologiewerten werden mitgenommen w&auml;hrend der Markt auf weitere Fortschritte bei den Friedensgespr&auml;chen zwischen den USA und dem Iran wartet.</p> <p>Der s&uuml;dkoreanische Kospi zeigt sich um mehr als 6 % r&uuml;ckl&auml;ufig, die US-Futures zeigen durch die Bank rote Vorzeichen, das Gr&ouml;&szlig;te mit -1,4 % beim Nasdaq 100. Die KI- Und Halbleiterrallye macht ein Pause.</p> <p>Am Mittwoch kommt der n&auml;chste Impulsgeber f&uuml;r die KI-Szene mit den Quartalszahlen des Speicherchip-Herstellers Micron Technology. Der Markt erwartet ein &bdquo;Beat and raise&ldquo;, sprich starke Zahlen mit Prognoseanhebung.</p> <p>Am &Ouml;lmarkt sorgten die Gespr&auml;che zwischen Washington und Teheran f&uuml;r Entspannung. Brent-Roh&ouml;l fiel unter 78 Dollar je Barrel, nachdem die USA und der Iran Fortschritte bei Verhandlungen &uuml;ber ein dauerhaftes Friedensabkommen signalisiert hatten. Zus&auml;tzlichen Druck auf die &Ouml;lpreise &uuml;bte eine von den USA erteilte 60-Tage-Lizenz aus, die dem Iran wieder den Verkauf von &Ouml;l auf dem Weltmarkt erm&ouml;glicht.</p> <p>An den Anleihem&auml;rkten stabilisierten sich die Kurse nach den Verlusten vom Vortag. Belastend wirken weiterhin die zuletzt eher restriktiven Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh. Anleger blicken nun auf die US-Konsumdaten und insbesondere den Kern-PCE-Preisindex am Donnerstag, der als bevorzugtes Inflationsma&szlig; der US-Notenbank gilt.</p> <p>Auch Edelmetalle gerieten unter Druck. Gold verlor mehr als 1 %, Silber sogar &uuml;ber 3 %. Bitcoin fiel um rund 1 %.</p> <p>Die M&auml;rkte bleiben damit in einer Phase erh&ouml;hter Nervosit&auml;t. Mit den Quartalszahlen von Micron und einer potenziellen L&ouml;sung im Iran-Konflikt stehen jedoch potenzielle positive Katalysatoren bevor.</p>

Bernecker Daily/Aktionärsbrief: SDAX-Gewinner des Tages

<p>SDAX-Gewinner des Tages: CARL ZEISS MEDITEC</p> <p>Die Aktie hat heute 8,8 % h&ouml;her geschlossen. Ausl&ouml;ser war der angek&uuml;ndigte Aktienkauf der Mutter Carl Zeiss AG. Sie will bis Ende Februar 2027 bis zu 200 Mio. &euro; in weitere CZM-Aktien investieren und den Anteil von derzeit rund 59 % ausbauen. Die Grenze von 70 % soll aber nicht &uuml;berschritten werden. Ein Delisting, ein Beherrschungsvertrag und Struktur&auml;nderungen sind nicht geplant. Das nimmt dem Markt Governance-Sorgen und schafft zus&auml;tzliche Nachfrage in einer stark gefallenen Aktie. Operativ bleibt CARL ZEISS MEDITEC aber angeschlagen. Im ersten Halbjahr 2025/26 sanken Umsatz und Ergebnis. Die bereinigte EBITA-Marge fiel auf 6,1 %. Belastend bleiben China, W&auml;hrungseffekte und der Produktmix. Positiv ist das Sparprogramm mit mehr als 200 Mio. &euro; Ergebnisverbesserung p.a. bis 2028/29.</p> <p>Fazit: Der Boden sollte gefunden sein. Risikof&auml;hige Anleger k&ouml;nnen einsteigen. F&uuml;r einen belastbaren Aufw&auml;rtstrend braucht es aber ein Break bei gut 29 &euro;.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Siemens Energy: Wann ist Gamesa dran?

<p>Siemens Energy pr&uuml;ft Medienberichten zufolge bis zu 60 % der Sparte Transformation of Industry (TI) &uuml;ber einen B&ouml;rsengang oder Spin-off an die Aktion&auml;re abzugeben. Die Einheit umfasst das Kompressoren-, Dampfturbinen- und Wasserstoffgesch&auml;ft und erwirtschaftete zuletzt 5,7 Mrd. Euro Umsatz bei einer operativen Marge von 11 %.</p> <p>F&uuml;r Investoren ist jedoch vor allem die Signalwirkung entscheidend. Das Management pr&uuml;ft das Portfolio aktiv auf Wertsteigerungspotenziale. Das erh&ouml;ht die Wahrscheinlichkeit einer sp&auml;teren Abspaltung von Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE). Der Windkraftbereich steht seit Jahren wegen schwacher Profitabilit&auml;t, hoher Kapitalbindung und operativer Probleme in der Kritik. Zus&auml;tzlichen Druck erzeugt ein aktivistischer Investor, der sich Anfang des Jahres f&uuml;r eine erneute Trennung des Windgesch&auml;fts ausgesprochen hatte.</p> <p>Bemerkenswert ist die aktuelle Wertverteilung im Konzern: TI und SGRE stehen zusammen f&uuml;r mehr als ein Drittel des Umsatzes, tragen jedoch lediglich rund 10 % zum bei Analysten &uuml;blichen ermittelten Sum-of-the-Parts-Unternehmenswert bei. Allein SGRE repr&auml;sentiert dabei nur rund 5 % des Konzernwerts, obwohl die Sparte mehr als 20 % der Erl&ouml;se erzielt. Gas- und Netzgesch&auml;ft vereinen dagegen nahezu 90 % des Unternehmenswertes auf sich.</p> <p>Die Abspaltung der der TI-Sparte ist daher als erster Schritt einer umfassenderen Portfoliobereinigung zu verstehen. Die Chance, dass Siemens Energy weitere verborgene Werte freilegt steigt.</p>

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Referenzen

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

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