<p>Für 2026 plant TSMC Investitionen von 52 bis 56 Mrd. $ (+ 37 %). Der<br />Nettogewinn stieg im Q4 2025 um 35 % auf 505,7 Mrd. TWD und lag damit 5,7 % über den<br />Analystenerwartungen. Der Umsatz legte um 20,5 % auf 1,046 Bio. TWD (umgerechnet<br />33,1 bis 33,7 Mrd. $) zu. Für Q1 2026 stellt TSMC 34,6 bis 35,8 Mrd. $ Umsatz in Aussicht<br />und damit bis zu 40 % Plus. TSMC baut die US-Präsenz in Arizona aus und betont den<br />Kundennutzen statt politischen Drucks, da die wichtigsten KI-Kunden vor allem in den USA<br />angesiedelt seien. Mit einem KGV von 21 ist die Aktie trotz der bisherigen Kursgewinne<br />nicht zu teuer. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 04.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Grönland - cool bleiben</p> <p>- ZEW sendet Lichtblick</p> <p>- RICHEMONT: Rücksetzer als Kaufchance?</p> <p>- ATI ist kein Schnäppchen mehr, aber ...</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a></p>
<p>Nicht unerwartet bringt die teils wirre Rede von D. Trump die Deeskalation. Die Märkte erholen sich. </p> <p>Trumps Aussage, man werde sich „erinnern“, falls die USA Grönland nicht erhalten, impliziert keine unmittelbaren Konsequenzen. Darin liegt die Beruhigung der Märkte während seiner Davos Rede.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Der Markt für Seltene Erden zeigt hohe Dynamik. Laut jüngster Quartalsdaten realisierte Lynas Rare Earths einen deutlich höheren durchschnittlichen Verkaufspreis von 85,6 A$/kg nach 54,3 A$/kg im Vorquartal. Insgesamt übertraf Lynas die Markterwartungen deutlich, auch wenn die Produktions- und Absatzmengen saison- und wartungsbedingt rückläufig waren. Man befindet sich in Gesprächen mit mehreren US-Abnehmern, darunter große Rüstungs- und Automobilkonzerne, sowie mit dem US Department of Defense. Ziel ist ein langfristiges Abnahmeabkommen, vergleichbar wie zuletzt bei MP MATERIALS für eine Preisgarantie (umgerechnet A$163 bei MP). Ein ähnlich gelagertes Abkommen würde mehr Visibilität bei den Cashflows und eine Verdopplung des EBITDA bedeuten. Wer bei der FB-Empfehlung investiert ist, bleibt es.</p> <p> </p>
<p>TKMS überzeugt mit guter Auftragsdynamik, die noch beschleunigt wird. Dem U-Bootbauer werden gute Chancen eingeräumt, im Rahmen des kanadischen „Canadian Patrol Submarine Project“ mit einem Auftrag bedacht zu werden. Es geht um Aufträge mit einem Volumen von über 10 Mrd. €. Kommt der Zuschlag ist die Tür für den nordamerikanischen Markt aufgestoßen. Auch aus Indien wird ein Großprojekt über rd. 8 Mrd. € erwartet. Damit wird das ohnehin mit gut 18 Mrd. € Auftragsbestand gesegnete Unternehmen noch planbarer. Aber: Das aktuelle KGV von rund 49 (2026e) ist bereits sehr ambitioniert, der üppige Auftragsbestand muss auch profitabel abgearbeitet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der führende Streamingdienstleister meldete für das Q4 den Anstieg des Gewinns um 29 % auf 2,42 Mrd. $ bzw. von 0,43 auf 0,56 $ je Aktie. Langsamer wuchs der Umsatz: + 17,6 % auf 12,05 Mrd. $. Für das laufende Quartal rechnet das Management mit Erlösen in Höhe von 12,16 Mrd. $ (+ 15,3 % zum Q1 2025) sowie 0,76 $ Gewinn je Aktie. Die erreichte Nutzerzahl (325 Mio. Verträge gegenüber 301,6 Mio. Ende 2024), in Verbindung mit fehlender Transparenz bei der Entwicklung von Quartal zu Quartal, sehen manche Beobachter als Beweis einer Verflachung des Wachstums (im Heimatmarkt und international) an. Kritik musste Co-CEO Greg Peters im Zusammenhang mit der Offerte für WARNER einstecken. Die Ablösung der Sachkomponente (eigene Aktien) durch Erhöhung der Barkomponente auf 100 % wurde aus Anlegersicht nicht gutgeheißen. Anpassungen will NETFLIX bei seiner Mobile-App vornehmen. „Experimente“ zur Optimierung der Darstellungsformen sollen technisch erleichtert werden, insbesondere die Nutzung des Hochkantformats bei Kurzvideos bzw. Video-Podcasts. Die App soll stärker den Formaten ähneln, die sich auf einschlägigen Social Media-Plattformen bewährt haben. Greg Peters will NETFLIX so optimal auf die Anforderungen der nächsten Jahre vorbereiten, was von Analystenseite direkt mit der Bemerkung quittiert wurde, der Konzern spreche lieber von Experimentieren statt Nachahmung („Imitation“).</p> <p> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">hier</a>. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent </p>
<p>Der DAX hat mittlerweile in der Spitze um rund 1.000 Punkte korrigiert, eröffnet heute Morgen aber stabilisiert. Die Wall Street tendierte gestern schwächer und beendete den Handel am Tagestief. Nach drei Tagen Pause hatte die Wall Street spürbar Nachholbedarf. Beim S&P500 ging es über zwei Prozent abwärts, an der NASDAQ waren es sogar -2,4%. Der DOW JONES begnügte sich mit -1,78%, am besten hielt sich der RUSSELL2000 mit -1,2%. Ein Problem sind die anziehenden Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Ausgehend von Japan ziehen sie jetzt auch in den USA an. Gestern bis auf 4,3% bei den zehnjährigen Treasuries. Das spiegelt die Unsicherheit bezüglich der Tragfähigkeit der Schuldenlast der USA wider. </p> <p>Derweil wartet die Welt auf Davos und Donald Trump. Da die Causa Grönland in den letzten Tagen bereits eskaliert ist, kann es heute Abend auch genau in die andere Richtung gehen. Der US-Präsident sucht die Überraschung. Die kann er heute auch durch Deeskalation erreichen, genauso wie durch weiteres Vorantreiben der Eskalation. Für den letzteren Fall sind die am Montagnachmittag erwähnten Limits gedacht. </p> <p style="text-align: justify;">Die M7 waren gestern durch die Bank weg schwächer. Hier ging es um 1,3 bis über 4% abwärts.</p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p><strong>Der britische Modekonzern klingt im heutigen Trading Update rundum optimistisch. </strong>CEO Joshua Schulman blickt auf deutliche Fortschritte im Weihnachtsquartal (Q3: 13 Wochen bis 27.12.) zurück: Es sei gelungen, mit dem Programm „Burberry Forward“ ein positives Momentum aufzubauen. Das Statement ist durchzogen von Details, die zum Erfolg beigetragen haben, von der weitergeführten Kampagne „Timeless British Luxury“ bis zum prozentual zweistelligen Ausbau der Erlöse mit Kunden der Generation Z in den Absatzregionen Greater China sowie Asia Pacific.</p> <p><strong>Der vergleichbare Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 % ausgebaut.</strong> Regional gesehen: + 6 % in Greater China, + 5 % in Asia Pacific, + 2 % in Americas. Der „heimische“ Raum Europa, Mittlerer Osten, Afrika stagnierte.</p> <p><strong>Einen Ausblick auf das gesamte Fiskaljahr (FY 26), dessen letztes Quartal gerade läuft, hat BURBERRY bereits vor einigen Tagen veröffentlicht.</strong> Hier sollte nichts mehr anbrennen, zumindest ist das Joshua Schulmans Worten zu entnehmen.</p> <p><strong>Die Anleger lassen sich heute vom Optimismus anstecken, die BURBERRY-Aktie legt in London 4,1 % zu. </strong>Das bedeutet in der Tageswertung aktuell Rang 2 knapp hinter RIO TINTO (+ 4,4 %) und vor ENDEAVOUR MINING (+ 3,8 %).</p> <p><strong>Die BURBERRY-Aktie hatte im Februar 2025 eine Zwischenkorrektur von 40 % absolviert.</strong> Mit einer Wiederholung ist in diesem Jahr nach aktuellem Stand nicht zu rechnen.</p> <p><strong>Der Chartvergleich enthält weitere Aktien, die im Ruf von Luxustiteln stehen.</strong> Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Dass es im Januar Rekorde purzelt, ist eigentlich unüblich. Doch nun hat es auch HYUNDAI erwischt - es geht auf neue Höchststände, und zwar zweistellig. Das Plus in Südkorea betrug heute 14,61 % Damit stieg das Kursplus seit Jahresbeginn auf rund 85 % nach oben. Zwischenzeitlich hatte es mit 551.000 KRW sogar den höchsten Stand aller Zeiten gegeben. Auslöser dafür sind offenbar KI-Hoffnungen der Anleger, die die KI- und Robotik-Strategie des Unternehmens goutieren. Insbesondere der Vorstoß von HYUNDAI im Bereich der "physischen KI" mit humanoiden Robotern und autonomen Fahrtechnologien wird gefeiert. Die Investoren sehen HYUNDAI nun als Technologieführer. Kein Wunder, ist HYUNDAI neben TESLA wohl der einzige Akteur, der humanoide Roboter massenhaft in der Autoproduktion einsetzen kann. Als Bonbon gibt es obendrauf noch Spekulationen über eine mögliche engere Zusammenarbeit mit dem KI-Riesen NVIDIA, was dem Titel zusätzlich Rückenwind verschafft. Zusätzlich beflügelt auch eine Partnerschaft mit GOOGLE DeepMind die Fantasie der Anleger.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>An dieser Stelle veröffentlichen wir stets mittwochs kurz nach 9:00 Uhr die Transaktionen für unsere Portfolios im Aktionärsbrief. Die Umsetzung folgt einen Tag später zum Eröffnungskurs. Darüber hinaus sind Transaktionen aber auch jederzeit via Bernecker-App / Newspilot möglich.</p> <p>Eröffnet Donald Trump den nächsten Handelskrieg? Grönland kocht hoch und sorgt für den nachvollziehbaren Abverkauf der Gewinne seit Jahresbeginn in den Indizes. </p> <p>Europas Hebel gegen Washington sind überschaubar - finanziell wie technologisch. Europa kann Amerika nicht glaubwürdig über Treasuries erpressen, weil Europas eigene Banken, Versicherer und Rentensysteme dann zuerst bluten würden. Sie sitzen kombiniert auf rd. 12 Bio. US-Dollar-Assets, welche kaum verkaufbar sind. Selbst die Einstellung sämtlicher Käufe ist kaum umsetzbar. Und technologisch ist Europa in weiten Teilen so abhängig von US-Cloud und US-Software, dass Washington im Eskalationsfall schnellere und schmerzhaftere Gegenhebel hätte. Ohne AWS/Azure/Google steht Europa still. Die Rufe nach Digitalsteuern helfen demnach nicht weiter. Andererseits:</p> <p>Trump kann im Fall Grönland nicht überspannen. Der Frust innerhalb der Republikaner ist inzwischen groß. Ein Vorgehen gegen Verbündete erachten wir trotz Trumps Unberechenbarkeit für unwahrscheinlich. Am Ende dürfte es auf eine Ausweitung der amerikanischen Militärpräsenz auf Grönland nebst Rohstoffabkommen herauslaufen. Dazu kommt:</p> <p>Trump will die Midterms nicht verlieren und wird alles daran setzen die US-Wirtschaft auf Trapp zu bringen. Das funktioniert nicht mit einem neuen Zollkrieg oder einer Eroberung eines Bündnispartners. Trump braucht niedrige Ölpreise, sinkende Zinsen (QE?) und einen Investitionszyklus als Wachstumsmotor. Steuersenkungen und Deregulierung nebst Zoll-Stimulus-Schecks über 2.000 $ liefern den fiskalischen Impuls. Auf der Gewinnseite liefern die Unternehmen mit prozentual zweistelligen Gewinnzuwächsen. Q1 2026 wird dabei absehbar besser (ca. + 14 %) als Q4 2025 (ca. + 12 %), wo gerade der Startschuss fiel.</p> <p>Eine Trendumkehr bietet das Thema Grönland für die Aktienmärkte nicht. Die rhetorische Beruhigung wird folgen. Das Restrisiko in den Indizes liegt damit um 5 %, bei Einzelwerten auch je nach Sektor etwas mehr gestreckt über die nächsten ein bis zwei Wochen. Darin liegen dann neue Chancen.</p> <p>In den Portfolios besteht heute kein Handlungsbedarf.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p style="text-align: justify;">Elon Musk kündigte überraschend die Wiederaufnahme des Dojo-Supercomputer-Projekts an, nachdem das Team im vergangenen Jahr aufgelöst worden war. TESLA will nach Musks Worten zum größten Hersteller von KI-Chips weltweit aufsteigen. Das AI5-Chip-Design stehe kurz vor der Fertigstellung, AI6 befinde sich in der Frühphase, weitere Generationen bis AI9 seien geplant. Der Entwicklungszyklus soll jeweils nur neun Monate betragen. Dojo 3 soll künftig zusammen mit AI7-Chips weltraumbasiertes KI-Computing unterstützen - SpaceX plant laut Wall Street Journal, aufgerüstete Starlink-Satelliten für KI-Rechenleistung zu nutzen.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">hier</a>. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent </p>
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Volker Schulz
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