<p>Ich muss mich nochmals melden vor dem Wochenende:</p> <p>Tecnicas Reunidas hat seine Jahreszahlen heute präsentiert. Der Titel liegt im Spekulativen Portfolio und es gibt Positives zu berichten.</p> <p>Die bereits angehobenen Prognosen wurden nochmals pulverisiert.</p> <p>Umsatz: Mit 6,47 Mrd. € (+45 % gegenüber 2024) lag man am oberen Ende der Erwartungen.<br />EBIT: Der operative Gewinn stieg um 61 % auf 291 Mio. €. (Konsens 282 Mio. €)<br />Nettogewinn: Sprung um 75 % auf 156 Mio. €.</p> <p>Der Ausblick für 2026: </p> <p>Umsatz-Ziel: TR erwartet für 2026 mehr als 6,5 Mrd. €. Das ist relativ flach, aber dafür steigt die Marge von 4,5 auf über 5 %. Ich rechne mit rd. 5,2 %. Dann steigt der Gewinn um rd. 15 % (CEO Prognose größer 11 bis 12 %). Wie der CEO im Call erläuterte geht in diesem Jahr bewusst Marge vor Wachstum. dazu kommt:</p> <p><br />Sie wissen: TR baut in der Sparte TR Power kombinierte Gas- und Dampfturbinenanlagen. Das ist aktuell die einzige Technologie, die kurzfristig Data Center mit Strom versorgen kann. TR plant 2026 die Abspaltung um Werte zu heben. Wie hoch solch ein Wertansatz sein kann ist noch zu recherchieren.</p> <p>Erstmals soll für 2026 in 2027 wieder eien Dividende in Höhe von 30 % des Nettogewinn ausgezahlt werden. </p> <p>Wir bleiben also dabei. Das sieht gut aus.</p> <p> </p> <p> </p>
<p>Nicht alles funktioniert. Nach dem schwachen Ausblick der Tochter Hella hatte sich der Kurs zunächst mit Zahlen der Mutter und dem Kapitalmarkttag gefangen. Heute folgt erneut der Abverkauf. Damit trübt sich das Bild markttechnisch weiter ein. Schließ der Titel in Paris unter 11,98 € wird am Montag zur Eröffnung gemäß den Stop Loss-Regeln des Spekulativen Portfolios verkauft. </p> <p> </p>
<p>Dieses Thema hatten wir an dieser Stelle und im Frankfurter Börsenbrief schon ausführlich thematisiert. Inzwischen sollen formelle Verhandlungen laufen. TELEFONICA prüft Gerüchten aus Madrid zufolge die Übernahme von 1&1. Der Telekommarkt bleibt wie avisiert im M&A-Modus. Im November hat UNITED INTERNET die Glasfasereinheit Versatel für rund 1,3 Mrd. € in die Tochter 1&1 transferiert und damit für M&A aufgehübscht (siehe dazu BD vom 25.11. bzw. FB 37/2025). Versatel betreibt eines der größten deutschen Glasfasernetze mit ca. 580 Mio. € Umsatz und 165 Mio. € EBITDA. Da die hohen Investitionen in den 1&1-Netzausbau sinken taxieren Optimisten den Free-Cashflow für 1&1 bereits wieder in Richtung 500 Mio. €. Schlägt TELEFONICA zu werden sogar 700 Mio. € als möglich angesehen. 1&1 und UNITED INTERNET sind damit nachvollziehbare Wetten.</p>
<p>Gestern konnten die Aachener mit den Zahlen für 2025 und der uninspirierenden Prognose für 2026 kaum punkten. Dennoch drehte der Kurs gestern von einem anfänglichen Minus von 10,5 % bis zu 8 % ins Plus. Offenbar hat der Markt im Laufe des Tages verstanden, dass 2026 nur ein Übergangsjahr ist. Aixtron sieht das stärkste Wachstum in der Optoelektronik. Der Bereich profitiert vom Bedarf an Lasern für Datenkommunikation in KI-Rechenzentren. Besonders heraushebenswert war zudem bei den gestern gemeldeten Zahlen die Cashflowentwicklung. Der operative Cashflow sprang auf 208,4 Mio. € nach 26,2 Mio. € im Vorjahr. Der Free Cashflow drehte auf 181,9 Mio. € nach –72,4 Mio. € im Vorjahr. Die liquiden Mittel inklusive Finanzanlagen stiegen auf 224,6 Mio. € nach 64,6 Mio. € im Vorjahr und damit mehr als eine Verdreifachung. Die Eigenkapitalquote liegt bei starken 88 %. Ein starkes Signal, wenn es Aixtron auch bei schwächerem Geschäftsverlauf gelingt Liquidität aufzubauen und einen Wertzuwachs für die Aktionäre zu generieren.</p> <p>Heute gab es auch Unterstützung von Analystenseite. Zum einen hob Jefferies das Kursziel von 27,00 € auf 30,30 € an und blieb bei „Buy“. Jefferies verwies auf weitgehend stabile Mittelpunkte der Jahreszielspannen für 2026 seit den vorläufigen Q3-2025-Eckdaten und bewertete eine zunehmend konservative Prognosesetzung als attraktiv, weil kurzfristige Ausgabenmuster in der Datenkommunikation die Stärke in der Optoelektronik stützten. JPMorgan hob zum anderen das Kursziel von 25,20 € auf 31,00 € an und blieb bei „Overweight“, sah nach dem Bericht keinen Anlass zur Sorge und hielt trotz der jüngsten Kursgewinne eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung für möglich.</p> <p>Fazit: Für Anleger, die über den Tellerrand des Jahres 2026 hinausblicken, bleibt Aixtron ein Kauf.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Gestern nach Börsenschluss veröffentlichte DELL Zahlen und daraus geht hervor: DELL verbuchte mehrere Rekorde im Quartal und Gesamtjahr! Damit hat man alle Erwartungen geschlagen und auch der Ausblick auf das laufende Jahr ist besser als gedacht.</p> <p>Der Quartalsumsatz kletterte im Berichtszeitraum um rund 39 % auf rund 33,4 Mrd. $ und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 3,89 $ je Aktie um satte 45 % höher und klar über dem Marktkonsens. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit KI-Servern, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 342 % auf einen Rekordumsatz von rund 9 Mrd. $ zulegte. Auch im gesamten Geschäftsjahr 2025 konnte der Konzern nach eigenen Angaben einige Rekorde verbuchen: So stieg der Jahresumsatz auf einen Rekordwert von 113,5 Mrd. $ und auch das bereinigte Ergebnis je Aktie sowie der Cashflow aus operativer Tätigkeit erreichten im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit 10,30 $ beziehungsweise 11,2 Mrd. $ nie zuvor dagewesene Höhen.</p> <p>DELL plant nun, die Dynamik im KI-Bereich auch im laufenden Geschäftsjahr fortzuschreiben und rechnet mit weiter steigenden Erlösen: So geht die Prognose für das laufende Geschäftsjahr von einem Umsatzwachstum um durchschnittliche 23 % auf 138 bis 142 Mrd. $ aus, einem mittleren Wachstum des verwässerten Gewinns je Aktie von 33 % auf 11,52 $ und einem mittleren Wachstum des bereinigten verwässerten Gewinns je Aktie (Non-GAAP) von 25 % auf 12,90 $.</p> <p>Auch die Aktionäre sollen von der starken Geschäftsentwicklung profitieren: So kündigte das Management eine Erhöhung der Dividende um 20 % sowie die Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms um 10 Mrd. $ an. Dies und auch der Aspekt, das DELL zu den großen Profiteuren des globalen Investitionsschubs in Rechenzentren und KI-Infrastruktur profitiert, reichte der Aktie zu einem Kurssprung von über 10 %!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p><strong>Setzt sich die positive Tendenz der Softwaretitel heute fort?</strong> Gestern erholten sich SAP (+ 2,5 %) und NEMETSCHEK (+ 5,0 %) in einer Linie mit US-Titeln wie SALESFORCE (+ 4,0 %), ZSCALER (+ 7,5 %), und DATADOG (+ 4,5 %). </p> <p><strong>Der Chartvergleich zeigt SAP gegen jene deutschen Wert, die gestern zu beachten waren. </strong>Dies sind für uns ALLIANZ (+ 0,8 %), MÜNCHENER RÜCK (- 0,7 %) und DEUTSCHE TELEKOM (- 2,2 %) sowie HEIDELBERG MATERIALS (- 4,9 % als DAX-Schlusslicht) und die gestern zwischenzeitlich auf ein zweijähriges Rekordtief abgetauchte SCOUT 24.</p> <p><strong>Optisches Ergebnis:</strong> Für SAP gilt im Vergleich mit jedem dargestellten Titel ein Aufholpotenzial.</p> <p><strong>In der Qualität mindestens gleichzusetzen ist der deutsche Softwareriese auch mit den Gegenstücken in den USA.</strong> Ziehen diese heute weiter an, ist auch für SAP die nächste Aufwärtsetappe vorgezeichnet.</p> <p><strong>Zu achten ist auch auf den heutigen und weiteren Kursverlauf bei ACCENTURE.</strong> Der Beraterriese (im Chartvergleich nicht enthalten) hat gestern mit seinem "Move" in Sachen KI selbst den Impuls gesetzt, um den Abwärtslauf der eigenen Aktie zu drehen - zumindest kurzfristig mit beachtlichem Erfolg. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Guten Morgen,</p> <p>Wall Street aber auch Europa zeigen die ersten klaren Erholungsansätze im Software-Sektor. Bei uns liefern SAP und NEMETSCHEK den Beleg. Im Fokus steht dabei auch BLOCK dessen Chef fast die Hälfte seiner Belegschaft durch KI-Tools ersetzen will. Heute Morgen springt mir eine Bloomberg Grafik ins Auge, welche die lfd. Discounts gemessen am KGV verschiedener Märkte zum S&P 500 aufzeigt. Diese Divergenz schließt sich zunehmend, was sich auch in einer relativen Schwäche im S&P 500 ausdrückt. </p>
<p>... zieht die für ihn wirksamste Option - Ergebnis: Turnaround eingeleitet.</p> <p><strong>Es handelt sich um ACCENTURE, renommiert als weltweiter Beratungsriese.</strong> Eine Marktkapitalisierung von 125 Mrd. $ ist noch übrig, die Aktie stand 2021 über 400 $ und kam gestern bei 189 $ an. </p> <p><strong>Heute wurde eine Allianz mit Mistral AI verkündet.</strong> Mit dem erklärten Ziel, vor allem große Organisationen in Europa und weltweit mit KI-Lösungen im Großmaßstab auszustatten. Eine klare Positionierung.</p> <p><strong>ACCENTURE verdeutlicht: WIR beherrschen die KI, nicht umgekehrt.</strong> Was auch jeder versteht - man stelle sich vor, die bei ACCENTURE üblichen Mega-Beratungsprozesse sollten von einer "digitalen Einheit" durchgeführt werden. Zumindest nach unseren heutigen Vorstellungen und Erfahrungen sind nur hochkarätige Expertenteams in der Lage, Organisationen "umzukrempeln". Und genau das ist die Arbeit, die zwecks KI-Implementierung (auch) geleistet werden muss. </p> <p><strong>Die Aktie legte heute zu, der Wiederanstieg hat begonnen.</strong> Ein eventuell lange dauernder Prozess. Er wird auf absehbare Zeit nicht in den Bereich 400 $ führen und nicht glatt verlaufen, aber für uns nutzbar sein. </p> <p><strong>Als Mitläufer hat es GARTNER heute vorübergehend ebenfalls in die Liste der Tagessieger geschafft.</strong> "IT" (NYSE-Kürzel für GARTNER) kam ebenso wie "ACN" in den Bereich knapp über + 7 %.</p> <p><strong>Die Aktie des kleineren Beraters schlaffte ab und fiel wieder aus den Top-Tagesperformern heraus.</strong> GARTNER, eher als eifriger Datensammler und Veranstalter von Konferenzen bekannt, kann und wird seinen eigenen großen Wurf erfinden, sich gegen die Disruption zu stellen. Mit Optionen, die sich deutlich von dem unterscheiden, was ACCENTURE heute skizziert hat.</p> <p><strong>Zumindest eine Anfangsposition "ACN" kann jetzt ins Depot.</strong> Der Chartvergleich enthält mit FORRESTER RESEARCH eine weitere Adresse. Die (börsenrelevante) Beraterszene ist noch umfangreicher. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Heute gab es eine echte Zahlenflut im Spekulativen Portfolio von Der Aktionärsbrief. SBM Offshore muss somit abschließend noch kommentiert werden:</p> <p>SBM hat die operativen Ziele für 2025 mit einem EBITDA von 1,7 Mrd. $ übertroffen. Im Fokus steht die massive Ausweitung der Kapitalrückgabe an die Aktionäre.</p> <p>Die Kennzahlen im Überblick:</p> <p>Geplant sind 2,57 $ je Aktie (Mix aus Dividende und Aktienrückkauf), eine Steigerung um 57 % zum Vorjahr.<br />Bei einem Kurs von 32,30 € und einem Wechselkurs von 1,18 (EUR/USD) entspricht dies ca. 2,18 € je Aktie bzw. einer Ausschüttungsrendite um 6,75 %.</p> <p>Der Ausblick für 2026 (Umsatz: ca. 6,5 Mrd. $; EBITDA: ca.1,8 Mrd. $) liegt spürbar unter dem Marktkonsens (Umsatz 7,1 Mrd. $ und EBOTDA 1,93 Mrd. $). Das Management definiert dies jedoch als rein konservative „Baseline“. D.h.:</p> <p>16 konkrete Projektchancen im profitablen „Sweet Spot“ (Großanlagen) sind in dieser Basisprognose noch nicht enthalten. Analysten haben diese zum Teil aber bereits eingerechnet. Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass SBM im jahresverlauf nach oben anpassen wird.</p> <p>Der Rückgang im Auftragsbestand auf 31,1 Mrd. $ resultiert primär aus dem vorzeitigen Verkauf der FPSO ONE GUYANA. </p> <p>Fazit: Auch dieser Case bleibt intakt. 36 bis 38 € sollten dieses Jahr drin sein. </p> <p> </p>
<p>Verantwortlich für den frischen Schwung sind die Aussichten für 2026. Die Q4-Daten von D-Wave Quantum bei etwas mehr Verlust trotz 19 % höherer Umsätze enttäuschten leicht. Der Ausblick auf 2026 fiel dafür umso erfreulicher aus. Man geht mit einer Rekordliquidität von über 884 Mio. $ ins Jahr, im Januar verzeichnete man 30 Mio. $ an Bookings – diese mehrjährigen QCaaS-Verträge deuten auf sich beschleunigendes Wachstum hin. 2026 wir mit 74 % Wachstum gerechnet. Dennoch sind 7,2 Mrd. $ Börsenwert ambitioniert bei 43 Mio. $ Umsatz per 2026. Das Thema wird aber wieder gespielt – das rechtfertigt eine kleine Trading-Position mit engem Stop bei 16,50 $.</p> <p>Noch überzeugender läuft es bei IONQ. Beim Ausblick für 2026 liegt man mit der Umsatzguidance von 225–245 Mio. $ im Mittel rd. 20 % über dem Konsens. Die Adaption sowohl bei kommerziellen als auch staatlichen Kunden wächst. Die Remaining Performance Obligations (RPO), der vertragliche Auftragsbestand, stiegen um 162 % auf 370 Mio. $. Mit 2,4 Mrd. $ Cash und einer geplanten 256-Qubit-Maschine bis Q4 2026 ist IONQ technologisch top und finanziell solide. Mit der Aktie dürfte es zunächst wieder Richtung 50 - 60 $ gehen.</p>
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Volker Schulz
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