<p>Die Aktie geht in schwachem Gesamtmarktumfeld oben raus. Die Bewertung von Kroger ist moderat. 46 Mrd. $ Börsenwert stehen gegen 3 Mrd. $ freien Cashflow im lfd. Geschäftjahr 26/27. </p>
<p>Private Debt belastet heute Bankaktien. Die Deutsche Bank ist deshalb heute größter Verlierer im DAX. Gemeint sind meist nicht börsennotierte Unternehmenskredite, die von Fonds oder anderen Nichtbanken vergeben werden. Die Nervosität im Markt wurde zuletzt durch Rücknahmebeschränkungen bei einem 7,6-Mrd.-$-Private-Credit-Fonds von Morgan Stanley, eine straffere Finanzierung solcher Portfolios durch JPMorgan und Warnungen der Europäischen Zentralbank vor riskanten Verflechtungen verstärkt.</p> <p>Bei der Deutschen Bank trifft diese Branchenangst auf ein konkret offengelegtes Private-Credit-Exposure von 25,9 Mrd. € für 2025 nach 24,5 Mrd. € im Vorjahr. Hinzu kommen ein hängengebliebener Software-Deal und bedeutende Risiken im US-Büroimmobilienmarkt, weshalb die Aktie heute besonders empfindlich reagiert. Das wirkt derzeit vor allem wie ein Vertrauens- und Bewertungsproblem, ein akuter Kreditschaden ist damit noch nicht belegt.</p> <p>Bei BBVA ist ein vergleichbares Warnsignal nicht erkennbar, weil dort die breite Universalbank-Aufstellung mit Spanien, Mexiko, Türkei und Südamerika sowie klassische Firmen- und KMU-Kredite im Vordergrund stehen. Auch bei BAWAG springt kein großer Private-Debt-Schwerpunkt ins Auge, da das Institut konservativ auf besicherte Privat- und KMU-Kredite setzt und das US-Büro-Exposure mit rund 143 Mio. € sehr klein ist. Die Kennzahlen von BAWAG mit 1,7 % NPL-Quote (Quote notleidender Kredite) und knapp 27 % RoTCE (Rendite auf das materielle Eigenkapital) sowie von BBVA mit 13,75 % CET1 (harte Kernkapitalquote) und 10,5 Mrd. € Rekordgewinn sprechen ebenfalls gegen akuten Stress aus diesem Thema.</p> <p>Fazit: Die Deutsche Bank hat hier ein reales und kursrelevantes Thema, während bei BBVA und BAWAG derzeit kein ähnlich ernstzunehmendes direktes Private-Debt-Risiko sichtbar ist. Sollte dieses Thema aber zu Abverkäufen bei Bankaktien führen, werden sich BBVA und BAWAG diesem negativen Trend nicht ganz entziehen können. Wir werden deshalb wahrscheinlich bei beiden Werten zur Absicherung ein Stop-Loss-Limit einziehen.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Das französischen Biotech-Unternehmen stand gestern nach Übernahmespekulationen durch einen Bericht im „La Lettre“ im Fokus und legte zweistellig zu. Entgegen der Darstellung, wonach ASTRAZENECA exklusiv ein mögliches Übernahmeangebot vorbereitet, dementierte man die kolportierte Exklusivitätsvereinbarung. Der Tagesgewinn wurde entsprechende wieder abgegeben. Grundsätzlich bleiben die Franzosen ein Übernahmekandidat. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Das gilt besonders für BIONTECH nach dem Schock am Mittwoch. Die Ausgliederung der Grundlagenforschung samt Gründerteam, wird in Finanzkreisen als Vorbereitung auf eine Übernahme gehandelt. Logischer Käufer ist BRISTOL-MYERS als Partner bei Hoffnungsträger Pumitamig (BNT327). Siehe dazu auch Bernecker daily vom Mittwoch.</p>
<p>Der Energiekonzern hat nach guten Zahlen für 2025 einen überzeugenden Ausblick abgeliefert. RWE plant, den Gewinn je Aktie von aktuell 2,48 € auf rund 4,40 € bis 2031 zu steigern. Damit würde das Ergebnis im Schnitt um etwa 10 % pro Jahr wachsen, parallel Parallel die Dividende: Für 2026 stellt der Konzern eine Erhöhung um 10 % auf 1,32 € je Aktie in Aussicht. Das Wachstum soll vor allem durch massive Investitionen getragen werden. Bis 2031 plant RWE 35 Mrd. € in neue Kapazitäten zu investieren - Fokus Erneuerbaren Energien, Batteriespeicher und flexible Stromerzeugung. Die installierte Kapazität soll um 25 Gigawatt auf rund 65 GW steigen. Ein zentraler Wachstumstreiber wird dabei der US-Markt, wo man 17 Mrd. € investieren und die Kapazität von derzeit 13 GW auf 22 GW ausbauen will. Die Sonderstellung im DAX hatten wir in der Vorwoche in der Actien-Börse beschrieben. Wir bleiben dabei.</p>
<p>Die konkretisierte Prognose für 2026 avisiert ein Plus von 19 % beim operativen Gewinn (EBIT) auf 2,3 Mrd. €. Leichte Korrekturen daran infolge des Golfkriegs sind denkbar, aber wenig problematisch. Das Management hat 82 % des Kerosinbedarfs für 2026 abgesichert. Das Exposure am Golf ist überschaubar und die operative Belastung marginal. Das größte interne Risiko bleibt die Personalkostenquote. Aktuell hält die Pilotengewerkschaft still. Der Konsens aber hat bereits eine deutliche Anhebung der Löhne eingearbeitet. KGV 6 für 2026 und KGV 5,2 für 2027 bieten die Basis für erste neue Käufe. Für den Fall, dass sich der Konflikt noch über den März hinaus hinzieht, gilt ein Zukauflimit um 6,80/7,00 €.</p> <p>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App. </p> <p>Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 11 u. a.:</p> <p>- Der März wird erneut der Investmentmonat</p> <p>- Die DT. BÖRSE bestätigt die avisierte Trendwende</p> <p>- INIT INNOVATION steigt auf</p> <p>- Der US-Mediensektor steht am Beginn einer Konsolidierungsphase</p> <p>- COMCAST hat ein Strukturproblem</p> <p>- Softwareunternehmen mit exzellenten Zahlen</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>Aufgrund der heute veröffentlichten Details muss ich den Artikel im Aktionärsbrief zur Dt Bank im negativen Sinne updaten:</p> <p>Das Private-Credit-Portfolio wächst auf knapp 26 Mrd. € und die Bank räumt erstmals explizit „indirekte Kreditrisiken durch vernetzte Gegenparteien“ ein. Besonders kritisch werte ich das auf 15,8 Mrd. € angeschwollene Exposure im Technologie- und Softwaresektor, der aktuell durch den KI-Schock massiv unter Druck steht.</p> <p>Dass das Institut zudem auf einem sog. „Hung Deal“ über 1,2 Mrd. $ festsitzt, stört mich um so mehr. Die Bank hat hier eine Finanzierung für eine Übernahme fest zugesagt, kann die entsprechenden Kredite oder Anleihen aber nicht an externe Investoren weiterverkaufen.</p> <p>Hinzu kommt die offene Warnung vor weiteren Wertminderungen bei US-Gewerbeimmobilien, insbesondere an der Westküste. </p> <p>Die gestrige Kaufempfehlung muss ich demnach zurückziehen. Das Private Debt Thema muss erst vom Tisch oder sich zumindest so entwickeln, dass man davon ausgehen kann es im Griff zu haben.</p>
<p>Am 5. März hatte ich an dieser Stelle auf CF Industries und Nutrien hingewiesen. Die Kurse laufen weiter nach oben mit steigenden Düngemittelpreisen:</p> <p>Seit dem 5. März sind die Preise für Harnstoff (Urea) an den Handelsplätzen in Südostasien und Ägypten um weitere 10 % bis 15 % gestiegen. Aktuell notiert granulierter Harnstoff teilweise bei über 700 proTonne. Zum Vergleich: Ende Februar lagen die Preise noch im Bereich von 500 bis 550 $.</p> <p>Bei den Phosphaten sorgt vor allem der Ausfall saudi-arabischer Exporte für Verknappung. Da Saudi-Arabien zu den vier weltweit größten Exporteuren zählt, sind die Spotpreise für DAP seit dem 5. März um rund 8 % gestiegen.</p> <p>Die Preise für Ammoniak ziehen aufgrund der Korrelation mit den Erdgasnotierungen und den logistischen Hürden beim LNG-Transport massiv an. In Europa melden erste Produzenten bereits Preisaufschläge von über 20 % innerhalb der letzten Woche.</p> <p>Auch Verbio profitiert massiv von diesen Trends, läuft inzwischen aber zu steil um neue Käufe zu rechtfertigen. </p>
<p>Im Rahmen einer mehrjährigen Kooperation mit AMAZON-Tochter Zoox sollen UBER-Kunden ab Sommer in Las Vegas erstmals fahrerlose Fahrzeuge buchen können. Ab 2027 ist auch der Start in Los Angeles geplant. UBERs Strategie ist, sich als zentrale Plattform für verschiedene Robotaxi-Anbieter zu positionieren. Marktführer ist ALPHABET-Tochter Waymo, die bereits rund 400.000 bezahlte Fahrten pro Woche in mehreren US-Städten anbietet. Die UBER-Aktie hat im Top bei 100 $ ca. 25 % zurückgesetzt. Die KGV-Reihe für 2026 – 2028 lautet 23, 18 und 14, der freie Cashflow soll von 10 auf 14 Mrd. $ steigen bei aktuell 152 Mrd. $ Börsenwert. Damit ist die 25%-Korrektur eine Kaufgelegenheit.</p>
<p>2025 konnte der weltweit drittgrößte Rückversicherer einen Rekordgewinn einfahren. Daher will man nun die Aktionäre beglücken - und die Ausschüttung von 9 auf 12,50 Euro steigern. So viel war nicht erwartet worden, kein Wunder also, dass die Ampeln heute auf Grün stehen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>Es ist schön einen Qualitätswert wie KSB im Portfolio zu haben. KSB hat frisch einen historischen Großauftrag gemeldet.</p> <p>Man sicherte sich den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Die Energiesparte liefert acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf über 150 Mio. €. Diese Pumpen wiegen jeweils über 100 Tonnen und werden am Stammsitz in Frankenthal gefertigt.</p> <p>Der Wiederaufbau im Mittleren Ost wird KSB ebenso in die Karten spielen, je mehr Infrastruktur dort in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Thema Meerwasserentsalzung bleibt ein zentraler strategischer Pfeiler. In Ländern wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten werden massive Investitionen in die Wasserinfrastruktur getätigt, um die Trinkwasserversorgung unabhängig von Grundwasserreserven zu sichern. </p> <p>Der Titel ist immer noch wenig ambitioniert bewertet. </p>
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