<p style="text-align: justify;">Der Windkraftanlagenbauer hat für das vierte Quartal im Segment Projekte (ohne Servicegeschäft) einen Auftragseingang im Volumen von 3.552 Megawatt (MW) verbucht. Das ist ein Plus von 9,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Auftragseingang für das Gesamtjahr 2025 stieg auf insgesamt 10.214 MW und überbot damit den bisherigen Rekordwert aus dem Vorjahr um satte 22,5 %. Der durchschnittliche Verkaufspreis in Euro pro Megawatt Leistung (ASP) ist dabei im vierten Quartal 2025 mit 0,89 Mio. €/MW gegenüber dem Vorjahresquartal stabil geblieben. Die Nordex-Aktie befindet sich seit Februar 2025 in einem Aufwärtstrend, der zuletzt noch an Dynamik gewonnen hat.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p><strong>Weitere US-Großbanken setzten gestern die Berichtssaison fort und sorgten für Enttäuschungen. </strong>Am Beispiel der CITIGROUP: Sie übertraf die Gewinnerwartung (bereinigt 1,81 statt 1,70 $ je Aktie), verfehlte aber das Umsatzziel (19,9 statt 20,55 Mrd. $). Der Tagesverlust (- 3,3 %) spiegelte zudem Ernüchterung über den Rückzug der Bank aus bestimmten internationalen Privatkundenmärkten sowie die mögliche Entwicklung der Stimmung im Bankkonzern.</p> <p><strong>Aus Berichten von Bloomberg ging hervor, dass CEO Jane Fraser weitere Entlassungen angekündigt hat. </strong>Anscheinend um den Druck auf Mitarbeiter zu erhöhen. Denn Fraser wurde mit der Äußerung zitiert, die Bank werde nicht aufgrund bemühter Mitarbeiter, sondern erreichter Ziele positiv beurteilt. Konkret erwarte Fraser, dass alte, schlechte Gewohnheiten wegfallen. Derartige Appelle („mehr Disziplin und Zuversicht“) sind eine Gratwanderung, die unerwünschte Personalfluktuation auslösen kann.</p> <p><strong>Die Actien-Börse hatte zuletzt zwei US-Banken ausgewählt.</strong> Die Quartalsberichte von JPMORGAN CHASE und BANK OF NEW YORK MELLON waren tags zuvor positiv aufgenommen worden. Nach bisherigem Verlauf der Berichtssaison kann die getroffene Auswahl beibehalten werden.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily. </p>
<p>Wegen der wieder aufgeflammten Rüstungsfantasie ist die Aktie am Montag bis auf 10,60 € und damit auf den höchsten Stand seit Mitte 2007 gestiegen. Am Dienstag folgte jedoch ein Rücksetzer bis auf 10 € nach. Deutz entwickelt sich weg vom reinen Motorenbauer und sucht zusätzliche Geschäftsfelder, auch im Rüstungsbereich. CEO Sebastian Schulte betonte die Transformation. Die im Dezember angekündigte Übernahme der niedersächsischen Frerk soll sich perspektivisch auch im Rüstungsgeschäft auszahlen. Zudem setzt Deutz auf Geschäfte rund um Rechenzentren. Analystenstimmen fallen positiv aus. Drei Einschätzungen lauten auf Kaufen, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 10,75 €. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 03.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- BEIERSDORF: Impuls durch Analystenempfehlungen</p> <p>- ØRSTED bekommt Rückenwind vor Gericht</p> <p>- US-Dienstleister: Cashflow zum Schnäppchenpreis</p> <p>- MASTEC ist heiß gelaufen - und jetzt?</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p><strong>Auf Basis des gewachsenen Privatkundengeschäfts hat die UMWELTBANK ihre Ergebnisprognose für 2025 bestätigt. </strong>Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 5 bis 10 Mio. €. Die mittelfristigen Planzahlen (Szenario 2028) behalten Gültigkeit, so wie auf dem Kapitalmarkttag vorgestellt.</p> <p><strong>Allein im Q4 kamen 23.000 Kunden hinzu.</strong> Es sind nun mehr als 184.000 (+ 19 %). Die Privatkundeneinlagen summieren sich auf ca. 4,3 Mrd. €, sie wurden im Geschäftsjahr um ca. 800 Mio. € ausgeweitet.</p> <p><strong>Die neu vergebenen Kredite lagen in der Größenordnung von 120 Mio. €, womit das Zielband (200 bis 250 Mio. €) verfehlt wurde.</strong> Hier rechnet das Institut in 2026 mit deutlicher Beschleunigung. Nächster Zahlentermin ist der 25. Februar, zunächst mit weiteren vorläufigen Daten.</p> <p><strong>Die Aktie der UMWELTBANK hatte Anfang Oktober 2021 noch bei fast 24 € notiert.</strong> Eine mehr als dreijährige Talfahrt des Aktienkurses setzte 2021 bereits ein, als sich die Erkenntnis notwendiger Leitzinserhöhungen noch nicht allgemein durchgesetzt hatte.</p> <p><strong>Aktuell wird ein Börsenwert von 159 Mio. € angezeigt.</strong> Auf Basis von Schätzungen für 2027 gilt ein KGV um 6,3.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Die Aktienmärkte sind freundlich ins neue Jahr gestartet. Allerdings bleiben die Konjunktursignale bisher uneinheitlich. Vor allem in den USA wirken die Daten widersprüchlich. Einige Indikatoren signalisieren Stabilität, der Arbeitsmarkt bleibt aber hinter den Erwartungen zurück (siehe Seite 2). Der Inflationsdruck ist im Dezember unverändert geblieben. Die Verbraucherpreise stiegen um 0,3 % zum Vormonat und lagen 2,7 % über dem Vorjahr, exakt wie erwartet. Die Kerninflation lag bei 2,6 % und damit leicht unter der Prognose. Das verstärkt die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen.</p> <p>Der Aufwärtstrend setzt sich also fort. Besonders positiv ist, dass der Trend in den USA nicht nur von wenigen schweren Zugpferden, sondern von einer zunehmenden Marktbreite getragen werden. Das macht sich auch in einer besseren Stimmung bemerkbar. So ist der Fear-&-Greed-Index mit 55 Punkten bereits am obersten Ende des neutralen Bereichs angelangt. Von einem Warnsignal ist das aber noch weit entfernt.</p> <p>Im Allround-Portfolio ist Swiss Re dem Stop-Loss-Limit bei 135 € zum Opfer gefallen. Ansonsten keine Änderungen.</p> <p>Bitte achten Sie auf Dispositionshinweise in der Bernecker-App sowie im Newspilot auf unserer Homepage.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p><strong>Die US-Großbank eröffnete die Q4-Berichtssaison mit einem Umsatzanstieg von 7 % auf 45,8 Mrd. $ (zum vorjährigen Q4).</strong> Das verwaltete Vermögen wuchs um 18 % auf 4,8 Bio. $. Doch Rückstellungen im Zusammenhang mit einer Übernahme senkten den Gewinn je Aktie von 4,81 auf 4,63 $. Dies lag auch unterhalb der 5,07 $ aus dem Q3, genug für den gestrigen Kursrückgang der JPM-Aktie um 4,2 %.</p> <p><strong>Äußerungen von CEO Jamie Dimon trugen dazu bei, die Stimmung leicht zu verhageln. </strong>Er wies auf verschiedene Risikofaktoren für die US-Wirtschaft hin, die der Markt nicht genügend beachte. Trotz des schwachen Arbeitsmarkts sei der Konsum weitgehend stabil geblieben. Dies könne durch Deregulierung und finanzielle Stimulierung aus Washington sowie Zinssenkungen der Notenbank eine Zeitlang aufrecht erhalten werden. Auf Nachfrage konkretisierte Dimon diesen Zeitraum mit sechs bis zwölf Monaten.</p> <p><strong>Langfristig sei er aber über die hohe Verschuldung der US-Administration und in vielen Ländern weltweit besorgt.</strong> Die JPM-Position der Actien-Börse indes bleibt weiterhin haltenswert.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p><strong>Der dänische Betreiber von Online-Bewertungsportalen (2007 gegründet) war am Dienstag mit + 11,7 % Tagessieger im FTSE 250.</strong> Dafür sorgte das „Trading Update“ mit vorläufigen Zahlen zum Fiskaljahr 2025.</p> <p><strong>Börsenseitig ist TRUSTPILOT GROUP in London verankert (per IPO im März 2021), Sitz des Unternehmens ist nach wie vor Kopenhagen.</strong> Als Schwerpunkte des Geschäfts gelten Großbritannien, USA und Kontinental-Europa. Generell agiert TRUSTPILOT weltweit.</p> <p><strong>Das Booking-Volumen der 12 Monate wuchs um 22 % auf 291 Mio. GBP.</strong> Auf Basis konstanter Währungen legten die Bookings um 18 % zu. Der Umsatzanstieg wird, ebenfalls vorläufig, mit 24 % beziffert. </p> <p><strong>Das Management überzeugte auch mit der Ankündigung, den Aktienrückkauf auszuweiten. </strong>Komplette und endgültige Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 stehen am 17. März auf der Tagesordnung.</p> <p><strong>Von der Short-Attacke durch "Grizzly Research" Anfang Dezember hat TRUSTPILOT sich offenbar gut erholt.</strong> Die Shortseller hatten einen Bericht mit 43 Seiten veröffentlicht. Die Dänen haben die vorgeworfenen Schwach- und Kritikpunkte offenbar wirkungsvoll ausgeräumt, allerdings war der Aktienkurs kurzzeitig um mehr als 30 % eingeknickt (Börsenwert um ca. 240 Mio. GBP reduziert). Zur wirksamen Abwehr trug insbesondere die Reaktion von Morgan Stanley bei, deren Empfehlung auf „Overweight“ angehoben und das Kursziel auf 275 Pence erhöht wurde.</p> <p><strong>Charttechnisch gesehen: Der Abwärtstrend ist noch intakt.</strong> Das komplette Zahlenwerk und die neue Eigenprognose sind abzuwarten.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>So hieß zumindest zu Beginn des Unternehmens der Werbeslogan für ZALANDO. Nun können aber auch die Aktionäre ihrem Glück Luft machen: Denn von Analystenseite erfolgte die Einstufung der Aktie auf "Overweight" und dies sorgt für eine Beschleunigung der Erholung vom November-Tief und einem Plus von über 4 % heute. Offenbar ist der Modehändler trotz aller Risiken in puncto KI-Wandel besser aufgestellt als von vielen befürchtet und überzeugt mit Datentiefe, einem breiten Sortiment und einem starken Logistiknetzwerk, das schwer nachzubauen ist. Das macht Hoffnung auf mehr!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p><strong>Der US-Präsident hat einen Eingriff in das Geschäftsmodell sämtlicher Kreditkartenanbieter in den USA angedroht.</strong> Die von ihnen verlangten Verzugszinsen sollen vorübergehend auf 10 % gedeckelt werden. Die zurzeit teils deutlich höheren Sätze (laut Erhebung der Notenbank galt im November bis zu 21 %) könnten die Verbraucher sich schlichtweg nicht leisten.</p> <p><strong>Trump sprach ausdrücklich davon, die Dauer des Zinsdeckels auf zwölf Monate zu beschränken, dies solle aber schon ab dem 20. Januar gelten.</strong> Die Pläne des Präsidenten drückten gestern insbesondere die Aktienkurse von AMERICAN EXPRESS (- 4,3 %) und CAPITAL ONE (- 6,4 %), während MASTERCARD (- 1,6 %) und VISA (- 1,9 %) aufgrund ihrer Geschäftsmodelle weniger stark betroffen waren.</p> <p><strong>Die Bankenseite wehrte sich mit dem Hinweis, dass jede Deckelung sich negativ auf die Verfügbarkeit von Krediten und somit auf die Konsumnachfrage auswirken werde.</strong> Bis zur Klärung bietet sich insbesondere AMERICAN EXPRESS nicht für einen Einstieg an. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p><strong>Die Aktie des Bekleidungshändlers sackte gestern um fast ein Fünftel ab, nachdem das Management sich zu den Ergebnissen des Fiskaljahrs 2025 geäußert hatte.</strong> Ein starker Absatz mit der Marke Hollister im Weihnachtsgeschäft sorge für mittel-einstelliges Wachstum des Teilbereichs im gesamten Fiskaljahr 2025.</p> <p><strong>Mit der Kernmarke komme man allerdings nur auf Wachstum im niedrigen, prozentual einstelligen Bereich.</strong> Für das Schlussquartal erwartet der Konzern 3,50 bis 3,60 $ Gewinn je Aktie, zuvor hatte man auf 3,40 bis 3,70 $ gezielt. Obwohl damit der Konsens (3,58 $) noch erreichbar bleibt, ergab sich die heftige Kurskorrektur um 17,7 %.</p> <p><strong> Die Kursverdoppelung im November/Dezember auf 130 $ wird noch weiter abgebaut.</strong> Käufe bieten sich zurzeit noch nicht an. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
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