<p>Gold und Silber steigen weiter kräftig. Gold schloss am Freitag den fünften Tag in Folge im Plus und schafft ein neues Kaufsignal. Silber markierte ein neues Rekordniveau. Haupttreiber sind die wachsende Erwartung einer Fed-Zinssenkung im Dezember, deutlich dovishe Kommentare aus der US Notenbank, enge physische Versorgung und starke ETF-Zuflüsse. </p> <p>Silber explodierte am Freitag durch Marktstörungen infolge eines mehrstündigen Handelsstopps an der Comex. In China sind die Silberbestände auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen, gleichzeitig haben die Exporte im Oktober ein Rekordniveau erreicht. Hintergrund ist die anhaltende Angebotsknappheit. Silber befindet sich im fünften Defizitjahr in Folge.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Der Infrastrukturkonzern hat sich stark auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt präsentiert. Wir waren vor Ort. Unsere Depotaufnahme vor den Q3-Zahen hat sich bereits ausgezahlt. Interessant waren auch die Ausführungen zum Datacenter-Geschäft mit deutlichem Wachstumspotenzial. Mit Hochtief (gleiche Peergroup) haben wir zwar seit heute einen Verdreifacher im Depot, der aber inzwischen auch mit KGV 22 für 2026 bezahlt wird. Porr kommt gerade mal auf KGV 9 für 2026. Wenn auch beide Unternehmen nicht 1:1 vergleichbar sind, so geht der Bewertungsabschlag bei Porr zu weit. Folgt nun der Ausbruch aus der Flagge mit dem nächsten Mast? Obacht!</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Bernecker-App (<a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a>)</p>
<p>Platin bitte nicht vergessen! Der Preis klettert wieder über 1.630 $ je Unze. Auslöser ist der Start eines physisch abgewickelten Platin-Kontrakts an der Guangzhou Futures Exchange, offen für institutionelle wie private Anleger. Das weitet die Marktteilnahme und stärkt die Erwartung kräftiger chinesischer Nachfrage. Platin liegt seit Jahresbeginn über 70 % im Plus. Treiber sind Safe-Haven-Flows, Engpässe in Südafrika und starke Käufe aus China. Die World Platinum Investment Council sieht 2025 ein Defizit von 69.200 Unzen. Davon profitieren auch die Platinminen. </p> <p>Sibanye Stillwater ist solch ein Profiteuer. Wir hatten den Titel im Sommer in der Bernecker Daily und zuvor auch im Bernecker TV empfohlen. Das 12-Monats-FWD-KGV liegt um die 18, dürfte aber bei stabilen Platinpreisen deutlich tiefer anzusetzen sein. Die Markttechnik sieht auch hier weiter bullisch aus. </p> <p>Ihr Volker Schulz </p> <p>Bernecker Redaktion (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p>
<p>Anleger misstrauen zunehmend ihren Staaten und favorisieren solide Namen aus der Privatwirtschaft. In Frankreich rentieren jetzt sogar Airbus- oder LVMH-Bonds unterhalb von Staatsanleihen. Das Misstrauen in die Politik nebst rasant steigender Verschuldung wird auch 2026 ein Thema bleiben. Davon profitieren Qualitätsaktien mit tiefer Verschuldung oder gar Nettoliquidität und auch weiterhin die Edelmetalle. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Seit vergangenem Freitag hat der Kurs des Essenslieferdienstes rund 23 % zugelegt. Besondere Aufwärtsdynamik kam gestern und heute auf. Allein heute notiert die Aktie 12 % im Plus. Ursache ist der aktivistische Druck von Großaktionären. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg verlangen mehrere bedeutende Aktionäre eine umfassende Strategieüberprüfung, inklusive der Prüfung von Desinvestitionen bis hin zu größeren Transaktionen.</p> <p>Nach einer zuvor schwachen Kursphase entfachte diese Story sofort M&A-Fantasie im Plattformgeschäft und treibt die Aktie deutlich nach oben. Händler verweisen zugleich darauf, dass das Management Gerüchte nicht kommentiert, was die Spekulationen zusätzlich befeuert. Als Katalysator gilt die fortschreitende Konsolidierung der Branche, die Bewertungsabschläge gegenüber der Summe der Teile sichtbarer macht.</p> <p>Bedeutender Hintergrund ist auch die Rolle des Großaktionärs Prosus, der im Zuge des Just-Eat-Takeaway-Deals eine Reduktion seiner Delivery-Hero-Beteiligung bis August 2026 plant. Dieser Umbau im Aktionariat schafft Raum für strategische Maßnahmen und liefert Anlegern einen zusätzlichen Kaufgrund. Fundamentale Unterstützung kommt vom Q3-Update mit 7 % organischem Wachstum des Bruttowarenvolumens, besserer Bruttomarge und Fortschritten beim Free Cashflow sowie der Perspektive, dass Asien im vierten Quartal wieder wächst, getragen von einer Stabilisierung in Südkorea. Das mindert Zweifel an der Cashflow-Tragfähigkeit und verstärkt jede Story, die auf Werthebung durch Portfoliomaßnahmen zielt.</p> <p>Analystenkommentare verstärken den Druck zusätzlich. Barclays sieht den Status quo als nicht haltbar und JPMorgan verweist auf ein Bewertungsniveau, das strategische Interessenten anzieht. Gleichzeitig mahnen Marktteilnehmer, dass an der Konsolidierungsstory wenig wirklich neu ist.</p> <p>Der Kursanstieg speist sich aus glaubwürdigem Aktionärsdruck plus operativer Unterfütterung und eröffnet zunächst ein günstiges zeitliches Fenster für Käufe. Ohne baldige formale Signale hin zu einer Strategieanpassung, Desinvestitionen oder anderen assetgetriebenen Transaktionen dürfte der Aufwärtsimpuls aber schon bald wieder verpuffen. Nur mit belastbaren Schritten wächst die Chance auf einen nachhaltigen Bewertungsaufschlag.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">"Der Aktionärsbrief"</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>In dieser Woche haben Curevac-Aktionäre die Voraussetzung geschaffen, dass die Übernahme durch BioNTech klappt. Ein guter Deal für sie?</strong></p> <p><strong>Das Ganze macht Sinn. </strong>Beide sind forschungsintensiv und ergänzen sich in den Forschungsfeldern und in den Kapazitäten dafür. Die Finanzierung von BioNTech über New York ist zusätzlich hilfreich im Hinblick auf die begrenzten Möglichkeiten in Deutschland. Was jetzt noch fehlt, ist eine Perspektive der Strategie seitens des Vorstandes für die konkreten Forschungsfelder und Präparate. Dann beginnt die nächste Erwartungshausse mit einer Laufzeit von zwei bis drei Jahren.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Die Kryptowährung Bitcoin hat einen scharfen Abverkauf hinter sich. War es das jetzt erstmal?</strong></p> <p><strong>Alle Kryptowährungen sind Computerprogramme ohne ökonomischen Hintergrund. </strong>Eine Ersatzwährung sind sie nicht. Sie schweben mithin als ein besonderes Medium im internationalen Markt und haben einen aktuellen Börsenwert von rd. 1,5 Bio. Dollar. Also ist es eine Spielwiese für jede Menge Überlegungen und Kombinationen und Gewinner ist der, der damit umgehen kann. Von fundamentalen Gründen ist nicht zu reden. Nach der scharfen Korrektur gibt es natürlich ein neues Spiel mit neuen Spielern und neuen Ideen und dann bleibe ich am Spieltisch sitzen und schaue zu.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Bremst der Alzheimer-Flopp die Aktie von Novo Nordisk?</strong></p> <p><strong>Novo Nordisk war der absolute Hit der internationalen Pharmazeutik mit der Schlankheitspille im Weltformat.</strong> Der Marktwert erreichte die Wirtschaftsleistung des ganzen Landes. Dem Vorstand stieg dies zu Kopf. Der hektische Ausbau des US-Geschäftes wurde von Pfizer blockiert. Das ergab die erste Korrektur. Die zweite erfolgte soeben mit den geplatzten Hoffnungen auf eine Indikationsausweitung auf Alzheimer. Ergebnis offen. Das Ganze wurde damit zu einem 80-%-Loch und landete nun auf einer Bewertungsebene, die sich vertreten lässt. Das ergibt eine spannende Comeback-Story, denn Novo Nordisk ist weiterhin der größte Insulinhersteller der Welt.</p>
<p><strong>Der Börsenspezialist aus Eschborn erklärte gestern ad-hoc, mit dem Londoner Betreiber einer WealthTech-Plattform (B2B-Fondsvertrieb, Service im Fondsmanagement) exklusive Gespräche über eine mögliche Übernahme zu führen. </strong>Die Aktie des im Jahr 2000 in Spanien gegründeten Unternehmens (ca. 1.100 Beschäftigte, verwaltetes Vermögen 1,7 Bio. €) legte daraufhin in Amsterdam 22 % zu.</p> <p><strong>Mit Niederlassungen auch in Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten hat ALLFUNDS den Anspruch, weltweit anzutreten.</strong> Regional stark ist das Unternehmen etwa in Spanien, Italien und Frankreich, es ist in 66 Ländern aktiv.</p> <p><strong>Als Angebot der DT. BÖRSE steht unverbindlich 8,80 € je ALLFUNDS-Aktie im Raum.</strong> Es ist hälftig aufgeteilt in Barkomponente und neue Aktien der DT. BÖRSE. Dies würde in Summe 5,3 Mrd. € entsprechen, on top sind Dividendenzahlungen von 0,20 € je Aktie im Gespräch. Nach dem 2021 erfolgten Börsengang wird ALLFUNDS weiterhin von BNP PARIBAS und der Beteiligungsgesellschaft Hellman & Friedman dominiert, die gemeinsam fast die Hälfte der Anteile halten.</p> <p><strong>Gelingt eine Übernahme, schafft CEO Stephan Leithner den nächsten Schritt, die Abhängigkeit der DEUTSCHEN BÖRSE von Marktschwankungen durch eine breitere Aufstellung zu verringern.</strong> Mit einem Kursplus von 1,8 % reagierte auch die Aktie der DEUTSCHEN BÖRSE positiv. Sie bleibt mit der neuen Initiative eine solide Halteposition.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker-Daily</p>
<p style="text-align: justify;">Die US-Bank hat gestern das Kursziel für HENKEL von 75 auf 65 € gesenkt und die Einstufung von „Overweight“ auf „Underweight“ reduziert. Der Grund: Die Analysten befürchten einen Preisdruck für das Haushaltsreiniger-Segment, der auch HENKEL betreffen würde. Ebenfalls skeptisch sind sie für Nahrungsmittelkonzerne und Spirituosenhersteller. Tabakwerte, Brauereien, der Bereich Schönheitspflege sowie Zutatenherstelleranbieter gehören dagegen im Konsumgütersektor mit Blick auf 2026 zu den Favoriten von JPMORGAN. Die günstig bewertete HENKEL-Aktie (KGV 13,7) arbeitet derzeit an einer Stabilisierung knapp oberhalb der Unterstützung bei 68 €.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">hier</a>. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent</p>
<p style="text-align: justify;">Der US-Sportartikelhersteller veröffentlicht am 18. Dezember seine Q2-Zahlen. Im Vorfeld herrscht bei den Analysten immer noch vorsichtiger Optimismus: JPMorgan hatte zuletzt das Kursziel für Nike von 100 $ auf 86 $ gesenkt, aber die Kaufempfehlung bestätigt. Wells Fargo stufte Nike zuvor schon auf „Kaufen“ hoch und erhöhte das Kursziel von 60 auf 75 $. zuvor Well Fargo Operativ ist bei dem Adidas-Rivalen Potenzial für eine Trendwende gegeben: Modelle wie Vomero und Peg laufen besser, während die Schwäche bei Klassikern Jordan 1 und Air Force 1 nachlässt. Kurstechnisch verbleibt die Aktie aber weiter in Schlagweite der wichtigen Unterstützung bei 60,29 $. Für grundlegende charttechnische Trendwende muss die Aktie zugleich den Widerstand bei 66,25 $ überwinden</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Mehr davon finden Sie hier bei unserem Partner <a href="https://www.finanzen100.site/bbk">Finanzen100</a>. Zugriff auf alle Inhalte bekommen Sie über ein kostenloses Probeabo. Das können Sie in den ersten zwei Monaten mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden, das gilt nur wenn Sie über unsere Website buchen. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!</p>
<p>Bei den Goldminen bleibe ich bullisch. Untere Grafik liefert den Beleg:</p> <p>Die Produktionskosten sind zwar ebenso auf 1.800 $ gestiegen. Aber: Wenn wir unter konservativer Annahme davon ausgehen, dass der Goldpreis das aktuelle Niveau mindestens hält, wird sich die Marge auf rd. 2.300 $ pro Unze ausweiten. Das gab es noch nie in dieser Größenordnung. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
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Volker Schulz
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