<p><strong>Der seit 2011 amtierende CEO Tim Cook will diesen Posten zum 1. September räumen und beschränkt sich ab dann auf die Rolle eines Executive Chairman.</strong> Zum Nachfolger wurde der Hardware-Chef John Ternus bestimmt. Der Ingenieur arbeitet seit 25 Jahren für den Konzern, er hat viele bekannte Produkte maßgeblich mitgestaltet.</p> <p><strong> Cook lobt seinen Nachfolger als „perfekte Besetzung“ mit viel Liebe zum Detail bei der Produktentwicklung.</strong> Der Konzern bemüht sich darum, den Wechsel als einen sanften Übergangsprozess („smooth transition“) darzustellen. Die Personalie zeigt, dass bei APPLE weiterhin hochwertige Geräte im Vordergrund stehen und das Thema KI etwas darunter angesiedelt ist.</p> <p><strong>Für den künftigen Erfolg von John Ternus steht eine hohe Messlatte bereit: </strong>In der Ära Tim Cook hat sich der Umsatz des Konzerns vervierfacht (in den jüngsten vier Quartalen: 435,6 Mrd. $) und parallel stieg die Marktkapitalisierung um den Faktor 20 (zurzeit 4,01 Bio. $).</p> <p><strong>Die Aktie hat allein in den vergangenen zwölf Monaten um 41 % zugelegt. </strong>Bei einem Forward-KGV von 32 wird ein Teil der Anleger den Führungswechsel als Anlass für einen Teilrückzug verstehen.</p> <p><strong>Trotz aller Vorschusslorbeeren muss John Ternus noch unter Beweis stellen, dass auch er den gesamten Konzern weiterentwickeln kann.</strong> Für die Actien-Börse besteht zurzeit kein Grund, die Position (seit 46/23) zu beenden.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Nach der klassischen Dow-Theorie gilt der Transportindex als der entscheidende Vorläufer für den breiten Aktienmarkt. Industrieunternehmen können nur dann Gewinne erzielen, wenn die von ihnen produzierten Güter auch zum Kunden gelangen. Ein steigender DJTA signalisiert, dass die Logistikketten hoch ausgelastet sind und die Nachfrage nach Transportleistungen ungebrochen bleibt.</p> <p> </p>
<p>Die BAWAG Group setzt ihren Expansionskurs konsequent fort und steuert nach dem Rekordgewinn von 860 Mio. € im Vorjahr auf ein neues Spitzenresultat zu. Im ersten Quartal 2026 stieg der Nettogewinn um 16 % auf 232 Mio. €, was die Erwartungen leicht verfehlt. Die Prognose von über 960 Mio. € Nettogewinn (+11,6 % zum Vorjahr) wird jedoch klar bestätigt. Die rund 1,6 Mrd. € schwere Übernahme der irischen PTSB soll bis 2028 einen zusätzlichen Gewinnbeitrag von über 250 Mio. € liefern. Zur Finanzierung behält das Institut die Gewinne des ersten Halbjahres allerdings ein, wodurch das Dividendenpotenzial für 2026 nach der Vorjahresausschüttung von 6,25 € auf etwa 500 Mio. € Gewinn begrenzt bleibt.</p> <p>Synergien drücken die Cost-Income-Ratio auf 32,5 % (Vorjahr: 37,0 %), während die Eigenkapitalrendite mit 27,6 % (Vorjahr: 26,6 %) auf Rekordniveau verharrt. Die Nettozinserträge legten um 8 % auf 480 Mio. € zu und der Provisionsüberschuss kletterte um 11 % auf 99 Mio. €.</p> <p>Durch Kapitaloptimierung und den Verzicht auf die Interimsdividende finanziert die Bank den transformativen Zukauf vollständig aus eigener Kraft. </p> <p>Bis 2028 dürfte so die Gewinnbasis ausgehend von der Planung für 2026 um rd. 30 % steigen. Mit KGV 11,9 ist der Titel aber zunächst fair bewertet. Ein Rücksetzer Richtung 140 € steht an. </p>
<p>Die Lage im Nahen Osten wird zunehmend berechenbarer. Entscheidend ist: Beide Seiten, insbesondere Trump, haben starkes Interesse an Frieden. Jetzt gilt: Fokus auf einzelne Aktien statt Schlagzeilen! Im MDAX warten Hidden Champions mit Turnaround-Chancen. Mit starker Transformation und attraktiver Bewertung bietet sich hier eine seltene Gelegenheit, gezielt in die Gewinner von morgen zu investieren.</p> <p>In der heutigen <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> lesen Sie mehr über diese beiden Gelegenheiten. Außerdem starten wir einen neuen DAX-Trade.</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf! </p>
<p>Die europäischen Märkte tendieren am Dienstagmorgen etwas fester udn zeigen sich weiter unaufgeregt. Nun schauen alle auf den Mittwoch, wenn die Waffenruhe offiziell ausläuft - oder auch nicht. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Verhandlungen in Islamabad. Jedenfalls: Der Iran dürfte an den Gesprächen in Pakistan teilnehmen.</p> <p>In Europa überzeugten Thales (Auftragssprung von 75 % in der Rüstungssparte) und Rio Tinto (9 % mehr Kupferproduktion). Bawag hingegen liefert stark ab, liegt aber bei bei Gewinn und Kernerträgen leicht unter den Schätzungen. </p> <p>Apple im Fokus: Der angekündigte Rückzug von CEO Tim Cook und die Übergabe an John Ternus im Laufe des Jahres sorgten nachbörslich für leichte Abgaben.</p> <p>Bankensektor: Bundeskanzler Friedrich Merz erteilte "feindlichen Taktiken" im Bankensektor eine Absage, nachdem die Commerzbank das Übernahmeangebot der UniCredit förmlich zurückgewiesen hat.</p> <p>Die Berichtssaison beschleunigt. Im Fokus heute: </p> <p>Danaher (Indikation für Merck KGaA, Siemens Healthineers)<br />3M (Indikation für Henkel)<br />General Electric (Indikation für Siemens Energy, MTU)<br />Northrop Grumman / RTX (Indikation für Rheinmetall, Leonardo)</p> <p>Zudem rückt die Fed-Nachfolge in den Fokus: Kevin Warsh stellt sich heute den Fragen des Bankenausschusses im Senat.</p>
<p><strong>Seit dem Tief vom 13. April (19,74 $) hat TRADE DESK sich um beachtliche 22 % erholt.</strong> Allerdings war die Aktie zuvor in 16 Monaten um fast 84 % abgestürzt.</p> <p><strong>Beim Plattformbetreiber für Verkauf und Platzierung digitaler Werbung hat sich das jährliche Wachstum verlangsamt (von 24 auf zurzeit noch ca. 10 %).</strong> Die Einführung der KI-basierten Plattform Kokai lief zunächst eher holprig (aus Kundensicht: zu starke Automatisierung und zu wenig Möglichkeiten für manuelle Nachsteuerung). Hinzu kam Kritik vom großen Werbe- und Marketingberater PUBLICIS sowie der Abstieg aus dem Nasdaq 100.</p> <p><strong>Für den Wendeansatz sorgte der Insiderkauf von CEO Jeff Green für 150 Mio. $.</strong> Sowie die Aufstockung des Rückkaufvolumens auf 1,3 Mrd. $. Bei 11,3 Mrd. $ Börsenwert, ca. 3 Mrd. $ Umsatz sowie zuletzt 15 % Nettomarge können risikofähige Anleger eine spekulative Anfangsposition eingehen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily. </p>
<p>Klammert man das extrem hohe Multiple von Tesla Inc. aus, werden die „Magnificent Seven“ aktuell mit dem etwa 24-fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Ende Oktober lag dieser Wert noch bei 29. Der S&P 500 liegt bei KGV 21. </p>
<p>Wedbush kürt MP Materials heute zum „National Champion“. Die Analysten von Wedbush haben die Coverage für den US-Seltenerd-Sektor mit deutlichen Kaufempfehlungen gestartet. Im Fokus steht dabei MP Materials (MP), die als zentraler Akteur für die US-Rohstoffunabhängigkeit eingestuft werden.</p> <p>Die Mountain-Pass-Mine in Kalifornien ist die einzige aktive Förderstätte für Seltene Erden auf US-Boden. Wedbush bezeichnet das Asset als „nahezu unersetzlich“.</p> <p>Angesichts der Dominanz Chinas (60 % des Bergbaus, 90 % der Verarbeitung) gilt MP als Amerikas „Designated National Champion“.</p> <p>Die Kombination aus Förderung und der geplanten Magnetproduktion (Inbetriebnahme der 10X-Anlage in Texas für 2028 geplant) schafft erhebliche Kostenvorteile. Mit Apple, General Motors und dem US-Verteidigungsministerium ist die Abnahme langfristig gesichert.</p> <p>Wedbush vergibt ein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 90 USD.<br /><br />Parallel dazu wurde <strong>USA Rare Earth</strong> mit einem Kursziel von 29 USD (Outperform) initiiert. Das Unternehmen gab zeitgleich die Übernahme der brasilianischen Serra Verde Group für 2,8 Mrd. USD bekannt. Es handelt sich um eine der bisher größten Transaktionen innerhalb der Branche, die das Unternehmen international breiter aufstellt.</p>
<p>Andrea Orcel erhöht den Druck auf die Commerzbank. Der UniCredit-Chef präsentierte am Montag einen neuen Geschäftsplan für das Frankfurter Institut, das seiner Ansicht nach unter der aktuellen Strategie „beständig unterperformt“.</p> <p>Orcel prognostiziert, dass der Nettogewinn der Commerzbank bis 2028 auf rund 5,1 Mrd. € steigen könnte. Der Plan von Orcel ist nachvollziehbar und sieht vor, dass sich die Commerzbank primär auf ihre Kernmärkte Deutschland und Polen konzentriert und fragmentierte sowie ineffiziente internationale Aktivitäten zurückfährt. Eine Fusion der Commerzbank mit der UniCredit-Tochter HypoVereinsbank würde laut Orcel zwei komplementäre Institute vereinen. Während die HVB im Süden stark ist, verfügt die Commerzbank über eine breite Präsenz im Westen und Norden Deutschlands, insbesondere im Mittelstand. Vor diesem Hintergrund:</p> <p>Die UniCredit signalisiert Gesprächsbereitschaft hinsichtlich einer möglichen Anpassung ihres 35-Milliarden-Euro-Übernahmeangebots (akt. Börsenwert 40,93 Mrd. €). Haltenswert. </p>
<p>Alphabet forciert laut Medienberichten (The Information) die vertikale Integration seiner Hardware-Sparte. So soll die Google-Mutter eine tiefgreifende Partnerschaft mit Marvell Technology zur Entwicklung spezialisierter KI-Chips sondieren. Dieser Schritt soll die technologische Abhängigkeit von Nvidia und Broadcom signifikant reduzieren.</p> <p>Im Fokus der Kooperation stehen zwei hochspezialisierte Halbleiterlösungen, die exakt auf die Architektur der Google Cloud zugeschnitten sind:</p> <p>1. Memory Processing Units (MPU): Diese Chips optimieren die Datenbewegung zwischen Speicher und Prozessor. Da der Datentransfer in KI-Rechenzentren oft den limitierenden Faktor darstellt, verspricht diese Eigenentwicklung massive Effizienzgewinne.</p> <p>2. Inference-fokussierte TPUs: Die eigentlichen Kosten entstehen im täglichen Betrieb, der sogenannten Inference. Ein dedizierter Chip für Suchanfragen und generative Dienste wird die operative Marge von Alphabet im Cloud-Sektor stützen.<br /><br />Bisher galt Broadcom als unangreifbarer Partner für Googles TPU-Projekte. Die Einbindung von Marvell schafft für Alphabet Wettbewerb innerhalb der eigenen Lieferkette und bietet Marvell Zugang zu einem Marktsegment mit überdurchschnittlichen Bruttomargen.</p> <p>Analysten taxieren die möglichen Zusatzbeiträge auf bis zu 1 Mrd. $ p.a. Damit würde Marvell seine Marktanteile bei Hyperscalern wie Amazon und Microsoft um einen entscheidenden Pfeiler ergänzen. Unser Depotwert tut das, was er soll - er steigt. Ca. 5 % fester in der Vorbörse. </p> <p>Bernecker Redation (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p>
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Volker Schulz
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