<p style="text-align: justify;">Relative Stärke trifft auf Value, wo jetzt noch Zugkraft besteht: Während der breite Markt die erste Euphorie der Quartalssaison einpreist, suchen wir nach Titeln, die institutionell noch nicht „überkauft“ sind. Fokus liegt hierbei auf Unternehmen mit einem PEG (Price-Earnings-to-Growth) unter 1,0 und einem robusten Free-Cashflow, der auch bei anhaltender Volatilität Aktienrückkäufe und Dividenden stützt. Die Terminmärkte zeigen bei einigen Werten einen deutlichen Überhang an Long-Positionen im Bereich der institutionellen Absicherungen. In unserer heutigen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> finden Sie drei solcher Empfehlungen denen Sie folgen können. </p>
<p>Die internationalen Aktienmärkte setzen ihre Erholungsrally fort. Wesentlicher Treiber ist der Optimismus über die Wiederaufnahme von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. An der Wall Street nähert sich der S&P 500 bereits wieder seinem Rekordhoch von Ende Januar an, wobei allerding weiterhin die Marltbreite fehlt. Auf das Stockpicking kommt es an.</p> <p>Die Entspannungssignale wirken sich unmittelbar auf den Energiesektor aus. Der Ölpreis (Brent) stabilisierte sich unter der Marke von 100 $ (aktuell 96 $).</p> <p>Parallel dazu konnte Kupfer sämtliche Verluste der vergangenen sechs Wochen wettmachen. Gold notiert etwas schwächer bei rund 4.820 USD pro Unze.</p> <p>Trotz der geopolitischen Volatilität zeigen sich die Unternehmensgewinne bisher robust:</p> <p>ASML: Der Halbleiterausrüster hob seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an, getrieben durch die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz, notiert aber leich schwächer. <br />Finanzsektor: JPMorgan Chase verbuchte Rekordeinnahmen im Handel, während Citigroup die höchste Eigenkapitalrendite seit fünf Jahren meldete. BlackRock verzeichnete im ersten Quartal Nettozuflüsse in Höhe von 130 Milliarden USD.<br />Commerzbank: CEO Bettina Orlopp bestätigte Gespräche mit UniCredit, wies jedoch auf Differenzen bei der Bewertung hin.<br />Technologie: Der KI-Sektor bleibt im Fokus. Anthropic werden Bewertungen von 800 Milliarden USD oder mehr in Aussicht gestellt, während Nvidia durch neue Open-Source-Modelle für Quantencomputing die Kurse asiatischer IT-Werte beflügelte.</p>
<p>Für das Spekulative Portfolio werden wir tätig im europäischen Bankensektor. </p> <p>Wir kaufen zum Börsenschluss im ersten Schritt 4.500 Aktien der BANCA MONTE DEI PASCHI DI SIENA (IT0005508921; 8,22 €) um 17:30 Uhr. </p> <p>Hintergrund sind hohe Ausschüttungsquoten (über 9 % Dividendenrendite) bis 2030 nebst hoher Gewinndynamik. Details folgen morgen. </p> <p> </p>
<p>Bernstein Research hat die Einstufung für CTS Eventim mit einem Kursziel von 94 € auf "Outperform" belassen. Live-Veranstaltungen mit physischer Präsenz zählen zu den KI-resistentesten Kategorien in der gesamten Unterhaltungsbranche. Künstliche Intelligenz könne aber helfen, Veranstaltungen besser auszulasten. Wir stimmen zu. Klares Comeback-Potenzial - wie bereits avisiert.</p>
<p>Basierend auf diesen verbesserten Ertragsaussichten (ich hatte das gestern Abend an dieser AStelle noch erläutert) erhöht HSBC heute das Kursziel deutlich von 1,5 Mio. KRW auf 1,8 Mio. KRW. Die Einstufung bleibt auf „Buy“. Die Aktie schloss heute Morgen bei 1,15 Mio. KRW.</p> <p>HSBC erwartet für das zweite Quartal einen Anstieg des operativen Gewinns um 37 % gegenüber dem Vorquartal (QoQ). Der Umsatz soll im gleichen Zeitraum um 32 % zulegen.</p>
<p>BERENBERG hat gerade in einer aktuellen Analyse die Aktie des Wirkstoffforschers EVOTEC mit "Buy" und einem Kursziel von 9,70 Euro bewertet. Kein Wunder, dass nach der optimistischen Einschätzung auch das Papier zulegt - eben bereits über 8 %. Laut Studie profitiert EVOTEC von der KI-gestützten Wirkstoffentwicklung, bei der immer mehr Pharma- und Biotechunternehmen auf KI setzen, um neue Medikamente schneller und effizienter zu entwickeln. Diese Ansätze müssen dann in der Praxis validiert werden und hier hat EVOTEC einen klaren Vorteil. Denn das Unternehmen positioniert sich als wichtiger Partner zwischen digitaler Forschung und praktischer Anwendung. Doch nicht nur das: Auch die jüngsten Geschäftszahlen sorgen bei EVOTEC für positive Impulse an der Börse. Zwar blieb unter dem Strich weiterhin ein deutlicher Verlust, dieser konnte jedoch von rund 196 Mio. Euro im Vorjahr auf knapp 104 Mio. Euro fast halbiert werden. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Morgan Stanley erweitert den Blickwinkel auf den Weltraumsektor. Analyst Adam Jonas definiert das Thema in einer aktuellen Studie als industrielles Ökosystem, das weit über Raketenstarts hinausgeht. Die "Space 60"-Liste umfasst Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Rohstoffen über Halbleiter bis hin zur Satellitenkommunikation.</p> <p>Hier sind die 60 Unternehmen der Liste, kategorisiert nach ihrem Fokus unkommentiert für Sie aufbereitet: </p> <p><strong>Rohstoffe & Spezialmaterialien</strong><br />MP Materials (MP): Seltene Erden<br />Almonty Industries (ALM): Wolfram<br />Freeport-McMoRan (FCX): Kupfer, Molybdän, Gold, Rhenium, Silber<br />Alcoa (AA): Aluminium, Gallium<br />Teck Resources (TECK): Kupfer, Germanium, Indium, Cadmium<br />Carpenter Technology (CRS): Speziallegierungen<br />ATI (ATI): Speziallegierungen<br />Materion (MTRN): Beryllium-Legierungen, Linsen, Spiegel<br />Corning (GLW): Glas, Linsen, Spiegel<br />Hexcel (HXL): Verbundwerkstoffe<br />Park Aerospace (PKE): Verbundwerkstoffe, Metallbaugruppen<br /><strong>Industriegase & Treibstoffe</strong><br />Linde (LIN): Gase (u.a. Wasserstoff, Sauerstoff, Helium, Argon)<br />Air Products (APD): Gase (u.a. Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff)<br />Air Liquide (AI-FR): Gase (u.a. Wasserstoff, Sauerstoff, Methan)<br />NewMarket (NEU): Hydrazin, Ammoniumperchlorat<br /><strong>Halbleiter & Elektronik</strong><br />Analog Devices (ADI): Strahlungsgehärtete Halbleiter<br />STMicroelectronics (STM): Strahlungsgehärtete Halbleiter<br />Infineon (IFX-DE): Strahlungsgehärtete Halbleiter<br />Microchip Technology (MCHP): Strahlungsgehärtete Halbleiter<br />Qorvo (QRVO): HF-Produkte, Halbleiter<br />Mercury Systems (MRCY): HF-Produkte, Halbleiter<br />TTM Technologies (TTMI): Leiterplatten<br />Broadcom (AVGO): Networking<br />NVIDIA (NVDA): Weltraumbasierte Rechenleistung<br />Optik, Sensorik & Komponenten<br />Coherent (COHR): Laseroptik<br />Lumentum (LITE): Laseroptik<br />Teledyne (TDY): Bildgebung, Infrarotkameras<br />RBC Bearings (RBC): Lager<br />Parker Hannifin (PH): Ventile<br />Ametek (AME): Sensoren, Rohrleitungen, Antriebskomponenten<br />Amphenol (APH): Kabelbäume, Steckverbinder<br />Aptiv (APTV): Kabelbäume, Software<br />Moog (MOG.A): Aktuatoren<br />Graham Corporation (GHM): Pumpen, Kryotechnik<br /><strong>Satellitenplattformen, Raketen & Hardware</strong><br />Karman Holdings (KRMN): Antriebskomponenten<br />Honeywell (HON): Avionik, Navigation<br />Redwire (RDW): Solaranlagen, Strukturen<br />Rocket Lab (RKLB): Trägerraketen, Satellitenplattformen<br />Boeing (BA): Satellitenplattformen, Startsysteme<br />Northrop Grumman (NOC): Satellitenplattformen, Raketen<br />MDA Space (MDA): Satellitenplattformen, Robotik<br />York Space Systems (YSS): Satellitenstrukturen<br />Lockheed Martin (LMT): Satellitenstrukturen, Raketen<br />Kratos Defense (KTOS): Bodensysteme<br />Firefly Aerospace (FLY): Startsysteme, Mondlander<br />Voyager (VOYG): Raumstationen, Raumschiffstrukturen<br />Intuitive Machines (LUNR): Mondlander<br />RTX Corp (RTX): Satellitenplattformen, Avionik<br />Satellitenbetreiber & Kommunikation<br />Gilat Satellite Networks (GILT): Bodensysteme<br />Viasat (VSAT): Kommunikationssatelliten, Bodensysteme<br />AST SpaceMobile (ASTS): Kommunikationssatelliten<br />SES (SESG-FR): Kommunikationssatelliten<br />Eutelsat Communications (ETL-FR): Kommunikationssatelliten<br />Iridium Communications (IRDM): Kommunikationssatelliten<br />Amazon (AMZN): Kommunikationssatelliten (Project Kuiper)<br />Globalstar (GSAT): Kommunikationssatelliten<br />Telesat (TSAT): Kommunikationssatelliten<br /><strong>Erdbeobachtung</strong><br />Planet Labs (PL): Erdbeobachtungssatelliten<br />BlackSky Technology (BKSY): Erdbeobachtungssatelliten<br />Spire Global (SPIR): Erdbeobachtungssatelliten</p>
<p>Der erste große Index hat es geschafft und notiert wieder über dem zum Start des Krieges am Golf – der Nasdaq 100. Der S&P 500 steht kurz davor. Die größere Lücke gibt es noch in den europäischen und asiatischen Indizes mit guten Chancen die Lücke bis Sommer zu schließen. Die Gegenblockade in Hormus brachte keine neue Eskalation. Die Gesprächskanäle sind geöffnet und wie es aussieht fahren Tanker mit Ziel China sogar weiter durch die Straße. Damit ist die US-Blockade löchrig wie ein Schweizer Käse. Die Märkte präsentieren sich entspannt.</p> <p>Auffallend heute Morgen sind feste Metalle. Gold liegt knapp 0,9 % fester, Silber 2,6 % und Kupfer steigt wieder uber 6 $/Lbs. </p> <p> </p> <p> </p>
<p>Bloomberg berichtet über ein potenzielles Übernahmeangebot für wesentliche Teile der STROER SE. Die Private Equity Gesellschaften I Squared Capital und Blackstone Inc. erwägen demnach ein gemeinsames Gebot für das Kerngeschäft der Außenwerbung und der digitalen Inhalte. I Squared hatte einen ersten Vorstoß im Januar abgebrochen. Der Börsenwert von STROER ist seitdem auf 2 Mrd. € gesunken. Das Management um Co Chief Executive Officer und Großaktionär Udo Müller peilt für die Außenwerbesparte Berichten zufolge eine Bewertung von mindestens 3,5 Mrd. € an. Die potenziellen Käufer haben noch keine abschließende Entscheidung über die Strukturierung getroffen und prüfen ebenso eine Komplettübernahme des gesamten Unternehmens. Co CEO Schmalz wird seinen bis 2028 laufenden Vertrag vermutlich nicht verlängern. Zudem zieht CEO Gieseke Insidern zufolge einen Abschied in Betracht.</p> <p>Fazit: Mehr Chance statt Risiko. Knapp 6 % Dividendenrendite bieten das Auffangnetz.</p>
<p>Mir geht es um die engmaschige Begleitung dieser Empfehlung aus dem letzten Jahr. Frische Analysen von Bloomberg Intelligence deuten darauf hin, dass die Konsensprognosen für 2026 und 2027 zu niedrig sein könnten: </p> <p>Ausblick 2026: Der operative Gewinn kann den Marktkonsens um 5 % bis 7 % übertreffen. Rund 65 % bis 70 % dieses Aufwärtspotenzials werden durch die NAND-Sparte generiert.</p> <p>Ausblick 2027: Für das Folgejahr wird eine noch deutlichere Abweichung erwartet, wobei der Gewinn die Schätzungen um 15 % bis 17 % übersteigen könnte.</p> <p>Umsatz: Für 2026 wird ein Gesamtumsatz von rund 250 Billionen KRW prognostiziert, was etwa 1,6 % über dem Konsens liegt. Bis 2027 könnte dieser auf knapp 349 Billionen KRW steigen und damit die Erwartungen um 11,2 % übertreffen.</p> <p>Diese Prognosen werden durch erwartete Preissprünge gestützt - für 2026 wird ein Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise bei NAND um 141 % und bei DRAM um 143 % kalkuliert.</p> <p>Solidigm-Effekt: Ein entscheidender Faktor für 2027 ist die Tochter Solidigm. Sollte diese bei eSSDs für Nvidias Rubin-Architektur einen Marktanteil von 50 % erreichen, würde dies den Gewinn zusätzlich um 3,2 Billionen KRW steigern.</p> <p>Wir bleiben also ohne Wenn und Aber an Bord. Am 23. April kommen die Q1-Zahlen. </p>
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Volker Schulz
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