<p>Eine aktuelle Goldman-Sachs-Grafik zeigt eine auffällige Schieflage in der Positionierung der Hedgefonds. Während Halbleiterwerte inzwischen extrem übergewichtet sind, wurden Softwaretitel zuletzt hinsichtlich Disruptionsängsten regelrecht geräumt. Die Netto-Exposure der Fonds im Software-Sektor ist auf den tiefsten Stand seit Jahren gefallen, während Chips und Ausrüster gleichzeitig auf Rekordniveau liegen. Das spricht für einen überfüllten KI-Trade in den Halbleitern, bei dem das Rückschlagrisiko steigt, sobald die Erwartungen nicht mehr weiter übertroffen werden. Umgekehrt entsteht gerade bei Software ein interessantes antizyklisches Setup. Wenn die nächste Marktrotation kommt, dürfte wieder Kapital in die untergewichteten Qualitätsbereiche wie Cloud- und KI-Software fließen. Für uns wird das ein Thema in den Briefen. Nicht jeder Softwaretitel ist durch KI dem Tode geweiht. Es gibt auch jene, welche durch den Einsatz von KI sogar profitieren. SAP liefert morgen den Auftakt im Softwaresektor mit den Q4-Zahlen. </p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Wall Street tendierte gestern genau spiegelverkehrt wie in den letzten Wochen. Technologiewerte konnten mehrheitlich zulegen, defensive Titel und Zykliker gaben nach, die Nebenwerte lagen dazwischen. </p> <p style="text-align: justify;">Heute tagt das Fed-Board, eine Veränderung beim Leitzins ist sehr unwahrscheinlich. Spannender ist eine mögliche Vorentscheidung, wer der nächste Fed-Chef wird, und das ist fraglos aufschlussreich: Der neue Favorit Rieder kommt von BLACKROCK, dessen Chef ein persönlicher Freund des Präsidenten ist. Der BLACKROCK-Chef Larry Fink war auch wichtigster Begleiter von Trump in Davos. Die Devisenmärkte haben schon reagiert, der Dollar ist gestern zum Euro auf ein Vier Jahres Tief gefallen. Das spiegelt die Sorge um die Unabhängigkeit der FED wider.</p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://www.bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot/Bildschirmfoto 2026-01-28 um 12.29.40.png" alt="" width="600" height="342" /></p> <p style="text-align: justify;">Wie sich das auf die Aktienmärkte auswirkt, haben wir letztes Jahr schon eindrucksvoll gesehen. Letztes Jahr hat der S&P500 in Euro 4,5 % zugelegt, der NASDAQ100 um 8 % und der DAX rund +23 %. Etwas zugespitzt könnte man sagen: US-Aktien steigen in Dollar aber nicht in Euro. Wer einen klassischen Welt Index im Depot hat, wird das bemerkt haben. ETFs auf US-Indizes sind indes noch stärker betroffen. Besserung ist nicht in Sicht, die systematische Demontage der Institutionen wird am Devisenmarkt klar bewertet. Wenden wir uns den Gewinnern zu: <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/marktkompass-dax-24-910-seitwaerts-us-dollar-4-jahres-tief-friedrich-vorwerk-sk-hynix-rocket-internet_H1834941916_6799389/">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p>ASML steigerte die Erlöse im Schlussquartal 2025 von rund 7,5 Mrd. Euro im Vorquartal auf 9,7 Mrd. Euro und übertraf damit alle Erwartungen. Die Bruttomarge verbesserte sich im Quartalsvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf 52,2 %, womit ASML ebenfalls besser abschnitt als gedacht. Besonders hervorzuheben ist der Auftragseingang: Hier zog ASML Neugeschäft im Wert von fast 13,2 Mrd. Euro an Land, wobei die Analysten lediglich mit rund der Hälfte gerechnet hatten. Im ersten Quartal geht ASML nun davon aus, dass es weiter gut läuft - der Umsatz soll 8,2 bis 8,9 Mrd. Euro erreichen und die Bruttomarge soll 51 bis 53 % betragen. Für das Gesamtjahr 2026 peilt man Umsätze von 34 bis 39 Mrd. Euro an und eine Bruttomarge von 51 bis 53 %. Neben einem weiteren Umsatzwachstum kündigte ASML an, bis Ende 2028 eigene Aktien im Wert von bis zu 12 Mrd. Euro zurückzukaufen. Die neuen Zahlen tragen die Aktie auf ein neues Hoch: ASML lebe hoch!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Der südkoreanische Chiphersteller SK Hynix hat für das vierte Quartal 2025 einen operativen Gewinn von 19,2 Billionen Won (13,5 Milliarden US Dollar) gemeldet und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Ergebnis stellt einen deutlichen Anstieg (+137 %) gegenüber dem Vorjahreswert dar. Im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 8,1 Billionen Won erzielt. Analysten hatten lediglich mit 17,7 Billionen Won gerechnet. Die Aktie reagiert fest. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>An dieser Stelle veröffentlichen wir stets mittwochs kurz nach 9:00 Uhr die Transaktionen für unsere Portfolios im Aktionärsbrief. Die Umsetzung folgt einen Tag später zum Eröffnungskurs. Darüber hinaus sind Transaktionen aber auch jederzeit via Bernecker-App / Newspilot möglich.</p> <p>Die neuen Rekorde in den Edelmetallen bei gleichzeitig deutlich steigenden Zinsen und schwachem Dollar haben Signalwirkung. Diese Tendenzen signalisieren ein Misstrauen gegenüber den Bondmärkten, wo aktuell besonders Japan im Feuer steht, was Fed und Bank of Japan zum Eingreifen zwang. Aber auch die Renditen in Europa (10j Bunds Richtung 3 %) und den USA (hier hilft nur noch die Refinanzierung über kurzlaufende Bonds) stehen am langen Ende unter Druck. Harte Assets profitieren. Dazu gehören auch Sachanlagen in Aktien, deren Trend durch eine robuste Gewinntendenz getragen wird. Damit ist die Ausgangslage für die Aktienmärkte grundsätzlich positiv. SK Hynix pulverisiert heute Morgen mit den Q4-Zahlen alle Erwartungen. </p> <p>Die Portfolios hatten eine starke Woche. Die ein oder andere Neuaufnahme ist innerhalb der nächsten Tage in Vorbereitung. </p>
<p>Wie GfK/NIM soeben bekanntgaben, besserten sich sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung im Januar. Der Hang zu sparen, stagnierte dagegen weitgehend. Unterm Strich ergibt dies für Februar voraussichtlich einen Konsumklima-Indikator von -24,1 Punkten, nach -26,9 im Januar. GfK/NIM fassten diese Resultate treffend unter dem Motto "Erholungstendenzen auf niedrigem Niveau" zusammen.</p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p><strong>Für den Beratungskonzern ging es gestern erneut abwärts (- 4,7 %), nachdem US-Finanzminister Scott Bessent am Montag die Kündigung aller ca. 30 Verträge im Volumen von jährlich 4,8 Mio. $ mit dem Washingtoner Treasury Department (Finanzministerium) verkündet hatte.</strong> Dies als Reaktion auf das frühere „Durchstechen“ der Steuerakten von Donald Trump sowie u. a. Jeff Bezos und Elon Musk an amerikanische Medien.</p> <p><strong>Für die Trump-Administration fällt der Schritt unter die Kampagne „Trust in Government“.</strong> Angeordnet von Donald Trump persönlich. Für den Verrat von Steuerdaten war schon im Oktober 2023 ein BHA-Beschäftigter zu 5 Jahren Haft verurteilt worden.</p> <p><strong>BOOZ ALLEN HAMILTON wehrt sich mit dem Hinweis, dass man aktiv zur damaligen Aufklärung der Sachverhalte beigetragen habe.</strong> Diese hätten sich zudem außerhalb der Daten-Verantwortung des Konzerns ereignet. Ob das Treasury Department die Kündigung der Verträge durchhalten kann, bleibt abuzuwarten.</p> <p><strong>Für die BAH-Aktie heißt es nun "Erholung vertagt".</strong> Sie kommt für uns jetzt auf die Watchlist. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Guten Morgen,</p> <p>der Dollar Index erreichte gestern ein neues Vierjahrestief. Auf die Frage ob es Trump beunruhige - Zitat:</p> <p>“No, I think it’s great. Look at the value of the dollar. Look at the business we are doing. The dollar is, the dollar is doing great.” Das sorgte gleich für den nächsten Schub nach unten.</p> <p>Ist das wirklich "great"? Für exportorientierte US Unternehmen ja. Für den Staatshaushalt eher nicht. Wenn Investoren ein höheres Währungsrisiko tragen müssen, fordern sie einen Risikoaufschlag in Form höherer Treasury Zinsen. Die Amerikaner unterdrücken das derzeit durch fast ausschließliche Finanzierung am kurzen Ende und riskieren damit neeu Inflationstendenzen. Kann das funktionieren?<br /><br /></p> <p> </p>
<p>Der US-Krankenversicherungssektor steht derzeit klar unter politischem Beschuss. Der jüngste Schritt der US-Regierung, die Erstattungssätze für Medicare Advantage 2027 faktisch zu deckeln, ist ein direkter Eingriff in das Geschäftsmodell der Versicherer. UNITEDHEALTH kostete das heute 18 % an Börsenwert. Der Kurssturz setzte bereits vor den Q4-Zahlen ein und beschleunigte sich danach deutlich. Zwar lag der bereinigte Gewinn je Aktie im vierten Quartal im Rahmen der Erwartungen, doch der Umsatz verfehlte die Prognosen spürbar und vor allem der Ausblick enttäuschte. Die Umsatzguidance von 439 Mrd. $ für 2026 liegt klar unter Konsens, während die Kostenquote weiter steigt. Steigende medizinische Kosten, politischer Druck auf Medicare und zunehmende Transparenzanforderungen begrenzen die Visibilität. Ein laufendes Ermittlungsverfahren wegen der Medicare-Abrechnung, hohe Restrukturierungskosten nach einem Cyberangriff sowie ein massiver Gewinnrückgang um 41 % im vergangenen Jahr überzeugen nicht. Wir halten uns vom Sektor strategisch fern. </p>
<p>Der Euro ist auf ein Mehrjahreshoch zum US-Dollar gestiegen, weil sich zwei Entwicklungen überlagern: eine strukturelle Dollar-Schwäche und eine spürbare Stimmungsaufhellung in Europa. Frühindikatoren insbesondere im Bau ziehen an, und das wirtschaftliche Sentiment (ZEW-Index und EU Economic Sentiment Indicator) ebenso. Kombiniert ist dieses Stimmungsmaß auf dem höchsten Niveau seit 2021. Hinzu kommt, dass sich die politischen Risiken in Frankreich entspannt haben (sinkenden Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen). Der Euro bricht gegen den Dollar wie gestern avisiert heute dynamisch aus. </p> <p> </p>
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Volker Schulz
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