<p style="text-align: justify;">Wir stehen vor einer technologischen Zeitenwende. Während der Markt in den letzten Jahren oft von kurzfristigen Krypto-Hypes abgelenkt wurde, hat sich im Hintergrund eine technologische Infrastruktur etabliert, die das Fundament unseres Finanz- und Wirtschaftssystems nachhaltig verändert: Die Blockchain-Technologie. </p> <p style="text-align: justify;">Die Blockchain-Technologie hat ihre reine Experimentierphase längst hinter sich gelassen und ist im institutionellen Mainstream angekommen. Regulatorische Meilensteine - wie die jüngsten gesetzlichen Rahmenbedingungen in den USA und Europa (z. B. der Clarity Act), haben großen Banken und Vermögensverwaltern endgültig Rechtssicherheit gegeben. Die Zukunft der Blockchain liegt in drei gigantischen Wachstumsmärkten:</p> <p style="text-align: justify;">Tokenisierung von Sachwerten (Real World Assets): Egal ob Immobilien, Staatsanleihen oder Aktien, Vermögenswerte werden zunehmend digitalisiert. Sie können dadurch in Sekundenschnelle, rund um die Uhr und in beliebig kleinen Bruchteilen gehandelt werden.</p> <p style="text-align: justify;">Effizienz im globalen Zahlungsverkehr: Grenzüberschreitende Großtransaktionen, die früher Tage dauerten und hohe Gebühren kosteten, werden über Blockchain-Infrastrukturen in Sekundenbruchteilen für Cent-Beträge abgewickelt.</p> <p style="text-align: justify;">In Zeiten von Deepfakes und Datenmanipulation wird die Blockchain zur unverzichtbaren Instanz, um die Herkunft und Echtheit von Daten fälschungssicher zu zertifizieren. Um von dieser Entwicklung maximal zu profitieren, setzen wir auf etablierte Unternehmen, die entweder die unverzichtbare Infrastruktur bereitstellen oder Blockchain-Lösungen bereits profitabel in der echten Wirtschaft anwenden. Unsere Empfehlungen finden Sie in der TB-Daily (<a href="https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=38">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Die Märkte starten mit deutlichem Zinsdruck in die Woche. Der festgefahrene US-Iran-Konflikt treibt Öl und Inflationserwartungen weiter nach oben. In der Konsequenz werden die Bond-Märkte abverkauft, was die Zinsen weiter nach oben treibt. Die Rendite zehnjähriger JGBs sprang heute um 10 Basispunkte auf ein Niveau, das zuletzt 1996 erreicht wurde!</p> <p>Parallel stiegen auch US-Langläufer, die 30-jährige Treasury-Rendite erreichte den höchsten Stand seit fast drei Jahren.</p> <p>Aktienmärkte kommen mit steigenden Zinsen durchaus klar, werden aber nevös, wenn es zu schnell geht. Mit der festgefahrenen Lage am Golf (Öl Richtung 111 $) verkompliziert sich das Bild. </p> <p>Kioxia aus Japan sorgt für Aufsehen. Der NAND-Spezialist profitierte im März-Quartal von explodierenden Speicherpreisen und AI-Datacenter-Nachfrage.<br />Für April bis Juni stellt der Konzern sogar einen operativen Gewinn von rund 1,3 Bio. Yen in Aussicht. Das wäre mehr als der operative Gewinn des gesamten Vorjahres. </p> <p>Volker Schulz </p> <p>Redaktionsleiter (<a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a>)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wieso bewegt sich Gold gerade immer wie die Börsen?</strong></p> <p>Gold befindet sich in einer längeren Konsolidierung, die ihren Boden auf der Ebene 4.300/4.500 Dollar erwarten lässt. Das ist die Folge der ungewöhnlichen Hausse im vergangenen Jahr mit den extremen Käufen einiger westlicher Notenbanken (u. a. Polen) und der deutscher Privatanleger in einem Volumen, das es bislang nicht gab. In dieser Zeit hatten die anderen Notenbanken, die zusammen jährlich etwa 250 Tonnen Gold aufnehmen, ihre Käufe zurückgesetzt. In der neuen Statistik per 30.06. des World Gold Council, London, ergeben sich die nächsten Orientierungsdaten. Die kleineren Schwankungen in dieser Zeit erlauben keine objektive Einschätzung. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Kann die Rendite bei Bundesanleihen noch steigen?</strong></p> <p>Die Zinsen sowohl im Euro- als auch im Dollarraum legen schrittweise zu. Im gleichen Umfang, wie die Staatsverschuldung zunimmt und damit das allgemeine Zinsniveau nördlich orientiert bleibt. Im gleichen Umfang, wie die Zinsen steigen, geben die Kurse der Anleihen nach. Das ist zwingend. Wir stehen also in allen westlichen Ländern vor den gleichen Tatsachen, denen die Notenbanken hilflos gegenüberstehen. Sie definieren lediglich am kurzen Ende die Zinsen für den allgemeinen Geschäftsverkehr. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Welcher dt. Autobauer hatte die besten Zahlen für das erste Quartal?</strong></p> <p>BMW liefert mit seinen neuesten Daten und Zahlen den besten Beleg dafür, wie man sich im Umfeld der künftigen Autowelt aufstellen muss: Nämlich mit Verbrenner, E-Mobil, Hybrid und sogar Wasserstoff. Demgegenüber stehen Mercedes-Benz und VW (siehe auch die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26"><span style="color: #e67e23;"><strong>Actien-Börse</strong></span></a> zum Thema Porsche) in einer deutlich schlechteren Position. Die jüngsten Zahlen von BMW sind deshalb zweideutig. Der Aufwand für diese variable Strategie war umfangreich und hat die letzten Ergebnisse negativ beeinträchtigt. BMW hat mithin die Chance, als erster Autobauer wieder Anschluss an die übliche Ertragsqualität zu finden. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. </p> <p style="text-align: justify;">In der Welt der Technik schauen alle auf die großen Namen, die die fertigen Speicherchips herstellen. Doch wer die wirklichen Profiteure des aktuellen KI-Rausches finden will, muss einen Schritt zurückgehen. Stellen Sie sich den Goldrausch vor: Die Bergleute (Chip-Hersteller) tragen das volle Risiko, ob sie Gold finden oder ob der Preis fällt. Diejenigen, die aber garantiert verdient haben, waren die Verkäufer von Schaufeln und Spitzhacken. Genau diese Rolle nehmen die Zulieferer im Halbleitermarkt ein. Drei Zulieferer <a href="https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=29">stechen für uns besonders heraus</a>. </p> <p style="text-align: justify;">Neben den Zulieferern haben gibt es auch Anwender die wir für besonders interessant halten. Unzwar in der Medizintechnik: Statt Muster-Erkennung scheint eine neue Harvard Studie zu zeigen, dass KI für Notfallmedizin besser geeignet sein könnte als Menschen. Wer hier Interesse hat findet zwei Empfehlungen in der heutigen Termin-Börse.</p> <p style="text-align: justify;">Zuletzt haben wir diese Woche ein Augenmerk auf die Automobilindustrie geworfen, genauer die Zulieferer. Ein nachhaltiger Turnaround könnte möglich sein, drei Kandidaten halten wir für Gewinner. </p> <p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per <a href="https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=29">Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).</a></p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;"> </p>
15-Mai 14:35
BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Nachkauf, ein Zwillingsupdate, ein Rating, 2 Ziele und 2 Stops
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 35 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 80 %. In dieser Woche haben wir ein Zwillingsupdate geliefert, zwei Ziele erhöht, eine Analyse veröffentlicht und einen Nachkauf vorgenommen. Heute heben wir noch zwei Stops an und ändern eine Einstufung. Betroffen sind unter anderem Prysmian, SK Hynix, Bayer, Nebius, BYD, 2G-Energy, Umicore und Gold. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Der Chartvergleich fällt für den DAX wenig erfreulich aus. Deutlich zulegen können aktuell nur Indizes mit relevanter Gewichtung von KI-Werten, Chip-Titeln und anderen Profiteuern aus dem Techuniversum. Das gilt natürlich für den NASDAQ100 aber auch für den S&P500., der Vergleich zeigt es deutlich. </p> <p style="text-align: justify;">Außerhalb der USA kann z. B. der Kospi aus Süd-Korea mithalten, hauptsächlich wegen Samsung und SK Hynix. Mit letzterer sind wir auch in diese Woche gestartet und deshalb ist es auch unsere erste Aktie im heutigen Stop&Go. Direkt am Montag gab es ein Zwillingsupdate zu den beiden Kursraketen. Bei Prysmian verdichten sich die Spekulationen um mögliche Zukäufe und bei SK Hynix hat eine Zielerhöhung von SK Securities zu neuen Höhen verholfen. <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-nachkauf-ein-zwillingsupdate-ein-rating-2-ziele-und-2-stops_H1329319967_6799532/">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-nachkauf-ein-zwillingsupdate-ein-rating-2-ziele-und-2-stops_H1329319967_6799532/">Stop&Go Artikel </a>die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht </a>verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de </a>wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p>Die Kursschwäche hat mehrere Ursachen. Ein Teil des Rückgangs ist technisch bedingt. Am 30. April wurde die Dividende von 24 € je Aktie abgeschlagen. Bereinigt um diese Ausschüttung bleibt aber dennoch ein deutlicher Kursrückgang. Die Q1-Zahlen verschärften den Druck ab 12. Mai. Die Schwäche seit Mitte April erklärt sich damit vor allem durch Gewinnmitnahmen, den Dividendenabschlag und die zunehmende Sorge vor einem weicheren Rückversicherungsmarkt.</p> <p>Die Gewinnzahlen waren stark, die Umsatzseite und die Analystenreaktionen fielen aber gemischt aus. Für eine zuvor stark gelaufene Qualitätsaktie reichte das als Anlass für Gewinnmitnahmen.</p> <p>Der eigentliche Belastungsfaktor liegt im Rückversicherungsgeschäft. Bei den April-Erneuerungen sank das erneuerte Geschäftsvolumen um 18,5 % auf 2,0 Mrd. €. Münchener Rück zufolge wurde aber der Rückgang teilweise bewusst in Kauf genommen, weil nicht ausreichend attraktive Geschäfte gezielt nicht erneuert wurden. Die Preise gingen risikoadjustiert um 3,1 % zurück. Das nährt die Sorge vor einem weicheren Rückversicherungsmarkt. Münchener Rück bleibt zwar diszipliniert. Kurzfristig zählt an der Börse aber der Eindruck sinkender Preissetzungsmacht.</p> <p>Dazu kam eine schwächere Umsatzoptik. Der Versicherungsumsatz fiel im Konzern um 5,0 % auf 15,018 Mrd. €. Münchener Rück verwies vor allem auf negative Währungseffekte. Im Schaden- und Unfall-Rückversicherungsgeschäft sank der Versicherungsumsatz ebenfalls deutlich. Diese Entwicklung passte nicht zu einer Aktie mit Qualitätsprämie.</p> <p>Die Analystenreaktionen fielen verhalten aus. Die aktuelle Kurszielbandbreite der Analysten reicht grob von 480 € bis 665 €</p> <p>Die Bewertung ist wieder attraktiv. Für 2026 liegt das KGV bei 9,3 und für 2027 bei 8,9. Die erwartete Dividendenrendite liegt bei rund 5,5 % für 2026 und bei 5,9 % für 2027. Auf Gewinnbasis ist die Aktie damit nicht teuer.</p> <p>Die Chance auf Stabilisierung ist vorhanden. Die Zone um 460 € bis 470 € ist wichtig. Dort lag zuletzt das Einjahrestief bei 461,10 €. Hält diese Zone, dann spricht viel für eine technische Bodenbildung. Der nächste fundamentale Stabilisator ist die Q2-Veröffentlichung am 7. August 2026. Bis dahin braucht die Aktie vor allem keine neuen negativen Großschadensignale und keine weiteren deutlichen Kurszielsenkungen von Analystenseite.</p> <p>Langfristig bleibt die Aktie für konservative Anleger insgesamt aussichtsreich. Die Begründung ist aber nicht nur die Dividendenrendite. Entscheidend sind Kapitalstärke, Preisdiziplin, hohe Eigenkapitalrendite und verlässliche Ausschüttungen. Münchener Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer und kombiniert Rückversicherung, Erstversicherung über ERGO und Asset Management über MEAG. Das Geschäftsmodell bleibt robust. Der Kurs wird aber wohl nicht mehr so leicht steigen wie in der harten Marktphase der Jahre 2023 bis 2025.</p> <p>Fazit: Zumindest auf kurze Sicht ist die Schwäche nachvollziehbar. Der Markt preist einen abkühlenden Rückversicherungszyklus ein. Die Bewertung ist inzwischen aber wieder sehr vernünftig. Zudem ist die Dividendenrendite attraktiv. Für konservative Anleger bleibt Münchener Rück ein guter Ankerwert im Depot. Kurzfristig muss die Aktie aber erst zeigen, dass die Zone um 460 € tatsächlich hält. Hier scheint sich der Kurs aber mittlerweile zu stabilisieren. Oberhalb von 490 € würde sich das Bild wieder spürbar aufhellen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Der Mobilfunk- und TV-Anbieter konnte im ersten Quartal des Jahres seinen Umsatz deutlich steigern. Daher: Man ist auf Kurs! Und auch für das Gesamtjahr scheint alles zu passen, denn gleichzeitig bestätigte man auch dafür die Prognose. Treiber für das Vorwärtskommen waren unter anderem die Integration von Mobilezone Deutschland sowie ein Wachstum beim Internet-Fernsehprodukt waipu.tv. Bei einem schwachen Marktumfeld heute kommen diese News genau zur rechten Zeit und gut an. Daher alles auf Grün bei FREENET.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p style="text-align: justify;">Heute gab es in der TB-Daily einen ausführlichen Beitrag zu einem Pharmaunternehmen. Mit einem Umsatzplus von 32 % und einem Gewinnsprung von 65 % wächst das Unternehmen deutlich schneller als die Konkurrenz. Mit einem neuen Medikament im amerikanischen Markt, ist die größte Gefahr aktuell nicht die Nachfrage sondern die eigene Lieferkapazität. Wenn SIe mehr erfahren wollen und unserer Empfehlung folgen wollen, dann finden Sie mehr in der heutigen Ausgabe der TB-Daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
<p>Auf der diesjährigen Sapphire-Konferenz hat SAP weniger mit spektakulären Überraschungen als vielmehr mit einer klareren AI-Strategie überzeugt. Dafür gibt man sogar den "Cloud-First"-Leitspruch auf. Während Künstliche Intelligenz vor einem Jahr noch eher als Ergänzung zur S/4HANA-Migration wahrgenommen wurde, rückt AI stattdessen ins Zentrum der Unternehmensstrategie. Die Botschaft des Managements: SAP will sich als zentrale Plattform für agentenbasierte Unternehmens-KI etablieren.</p> <p>Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der neuen „Business AI“-Plattform. Diese ermöglicht es Kunden und Partnern, eigene AI-Agenten aufzubauen – unabhängig davon, welches Modell oder welche Tools verwendet werden. Entscheidend dabei ist vor allem SAPs Zugriff auf hochstrukturierte Unternehmensdaten und komplexe Geschäftsprozesse. Nach Angaben des Unternehmens umfasst der sogenannte „SAP Knowledge Graph“ inzwischen mehr als 7,3 Millionen Datenfelder. Genau in diesem Datenschatz sieht man einen zentralen Wettbewerbsvorteil.</p> <p>Gleichzeitig versucht SAP die Nutzung von AI-Lösungen aktiv zu beschleunigen. So investiert man gemeinsam mit Partnern rund 100 Mio. Euro in AI-Innovationen. Zusätzlich erhalten RISE-Kunden im ersten Jahr drei AI-Assistenten kostenlos. Besonders wichtig ist dabei die zunehmende Integration der neuen Business Data Cloud (BDC), die als Nachfolger bzw. Weiterentwicklung von Datasphere positives Feedback aus dem Partnerumfeld erhielt.</p> <p>Auch große IT-Dienstleister wie IBM, Infosys, Tata Consultancy Services oder HCL Technologies bestätigten die unverändert hohe Dynamik bei S/4HANA-Migrationen. Gleichzeitig wird jedoch immer deutlicher, dass AI die Kosten solcher Migrationen massiv senken könnte. Mit neuen Tools wie „Joule for Consultants“ und speziellen Migrations-Agenten stellt SAP Einsparungen von rund 35 % bei Implementierungsprojekten in Aussicht. Das erhöht den Druck auf klassische IT-Serviceanbieter, eröffnet SAP gleichzeitig aber die Chance, Migrationen weiter zu beschleunigen und zusätzliche Wertschöpfung zu generieren.</p> <p>Finanzielle Überraschungen blieben auf der Konferenz zwar aus, SAP bekräftigte jedoch die Ambition, das Wachstum bis 2027 weiter zu beschleunigen. Gleichzeitig soll das operative Ergebnis überproportional steigen, da die operativen Kosten nur mit rund 80–90 % des Umsatzwachstums zulegen sollen. Die Bewertung ist vor allem im historischen Vergleich weiterhin für attraktiv. Mit einem erwarteten KGV 2027 von rund 17 sowie einer Free-Cashflow-Rendite von 6,6 % hat die Aktie Potenzial.</p> <p> </p>
<p>Die diesjährige Global Metals, Mining & Steel Conference der Bank of America in Miami stand ganz im Zeichen einer neuen Rohstoffordnung. Unter dem Motto „Deglobalisierung, Vorratsaufbau und der Aufstieg harter Vermögenswerte“ diskutierten mehr als 200 institutionelle Investoren und nahezu 100 Unternehmen über die strategische Bedeutung von Gold, Silber, Seltenen Erden und kritischen Industriemetallen. Besonders deutlich wurde dabei: Der Markt fokussiert sich zunehmend auf Versorgungssicherheit, Kapitaldisziplin und den Zugang zu strategischen Ressourcen.</p> <p>Im Edelmetallsektor herrscht unverändert große Zuversicht hinsichtlich der Nachhaltigkeit der hohen Gold- und Silberpreise. Gleichzeitig betonten nahezu alle großen Produzenten, dass man aus früheren Rohstoffzyklen gelernt habe. Statt aggressiver Expansion stehen heute Kapitalrückflüsse an Aktionäre, renditestarke Brownfield-Projekte und operative Effizienz im Vordergrund.</p> <p>Newmont hob insbesondere seine neue Kapitalallokationsstrategie hervor. Das Unternehmen will künftig einen Nettocashbestand von rund 1 Mrd. US-Dollar halten und überschüssige Mittel konsequent über Dividenden und Aktienrückkäufe an Aktionäre zurückführen. Allein das zusätzliche Rückkaufprogramm umfasst weitere 6 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig sieht Newmont nach Abschluss der Portfoliobereinigung erhebliches Wachstumspotenzial über bestehende Großprojekte wie Tanami, Ahafo oder Red Chris. Besonders bemerkenswert: Management bezeichnete Aktienrückkäufe inzwischen offen als „bestes M&A“.</p> <p>Auch Agnico Eagle Mines zeigte sich ausgesprochen offensiv. Das Unternehmen erwartet über Jahre hinweg einen Free Cashflow von rund 5 Mrd. US-Dollar jährlich und sieht sich trotz umfangreicher Investitionen in einer komfortablen Nettocashposition. Wachstumstreiber bleiben insbesondere Detour Lake, Canadian Malartic und Hope Bay. Gleichzeitig betonte das Management, dass man bei Übernahmen äußerst selektiv bleibe und interne Projekte derzeit Renditen von 30 bis 50 % erzielen würden – eine hohe Hürde für externe Akquisitionen.</p> <p>AngloGold Ashanti verwies ebenfalls auf die stark gestiegene Cashflow-Generierung im aktuellen Goldpreisumfeld. Das Unternehmen plant, mehr als 50 % des freien Cashflows an Aktionäre zurückzugeben und sieht gleichzeitig ausreichend finanzielle Kapazitäten für organisches Wachstum. Besonders spannend bleibt dabei das Arthur-Projekt in Nevada, das sich laut Management zu einem der wertvollsten Assets des Konzerns entwickeln könnte.</p> <p>Im Silbermarkt wurde der strukturelle Nachfrageüberhang als zentrales Thema hervorgehoben. Vertreter von Pan American Silver, Hecla Mining und Fresnillo betonten übereinstimmend, dass das Angebot aufgrund langer Genehmigungszeiten und fehlender neuer Primärminen kaum auf die steigende Nachfrage reagieren könne. Gleichzeitig wächst der industrielle Silberbedarf weiter stark – insbesondere durch Solarindustrie, Elektronik und Elektrifizierung. Entsprechend optimistisch äußerten sich die CEOs auch zum Silberpreis und nannten mittelfristig Kursziele von teils über 100 US-Dollar je Unze.</p> <p>Großes Interesse zog zudem der Bereich kritischer Rohstoffe auf sich. MP Materials sieht sich als zentraler Baustein einer unabhängigen westlichen Lieferkette für Seltene Erden und Magnetmaterialien. Das Unternehmen baut derzeit seine integrierte Produktion massiv aus und erwartet bis Ende 2026 erste größere Magnetumsätze mit General Motors. Management warnte gleichzeitig, dass das Angebot außerhalb Chinas bereits heute strukturell zu knapp sei.</p> <p>Besonders bullisch präsentierte sich auch Almonty Industries im Wolframmarkt. CEO Lewis Black sprach von einer „historisch einmaligen Situation“, nachdem China seine Subventionen reduziert und Exportrestriktionen verschärft habe. Gleichzeitig steige die Nachfrage aus dem Verteidigungssektor massiv an. Da Wolfram aufgrund seiner Härte und Hitzebeständigkeit kaum substituierbar sei, erwartet das Unternehmen dauerhaft höhere Preisniveaus. Das Sangdong-Projekt in Südkorea soll dabei zu einem der wichtigsten westlichen Wolframproduzenten werden.</p> <p>Insgesamt zeigte die Konferenz sehr deutlich, dass Rohstoffe zunehmend nicht mehr nur als konjunkturabhängige Zykliker wahrgenommen werden. Vielmehr rücken sie immer stärker in den Mittelpunkt geopolitischer, industrieller und sicherheitspolitischer Strategien – mit entsprechend positiven Implikationen für Produzenten strategischer Metalle und Edelmetalle.</p>
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