<p>Nike wurde 2021 mit Spitzenkurse von 179 $ astronomisch bewertet. Es war so astronomisch, das selbst eine Kurshalbierung nicht half. Jetzt läuft der Titel auf eine Viertelung der Kurse zu. Heute - 14 %. Für Trader liegen darin Chancen, für Investoren auch? Ich bleibe skeptisch. Der Umbau bringt nicht die nötigen Erfolge. Die Umsätze sollen weiter sinken. Rekapitulieren wir: Umsatz 2020/21: 44,5 Mrd. $.</p> <p>Geschätzer Umsatz 2025/26: 46 Mrd. $. Im gleichen Zeitraum ist der adressierbare Gesamtmarkt für Nike aber p.a. um rd. 6 % gewachsen. Nike verliert also Marktanteile und ich sehe nicht, dass sich das schnell ändert.</p> <p>Nach dem heutigen Kursrutsch um 14 % liegt das KGV für das kommende GJ 2026/27 (31.05.) um 23. Für ein Unternehmen, welches nicht wächst, ist das nicht billig. Somit keine Eile. Lediglich Trader können sich für einen Bounce mal positionieren. Nicht alles was tief fällt muss ein Comeback werden. Nike muss wieder wachsen, sonst bleibt es schwierig. </p> <p> </p>
<p>Die Dänen profitieren vor allem über den politischen und strategischen Zweitrundeneffekt des Iran- bzw. Nahostkriegs. Der Konflikt erhöht in Europa den Druck, die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Krisenregionen schneller zu verringern. Davon profitiert Offshore-Wind, weil er Versorgungssicherheit und mehr energiepolitische Unabhängigkeit verspricht. Darauf stützte sich auch die Hochstufung der Bank of America von „Neutral“ auf „Kaufen“ und die Kurszielanhebung von 155 auf 180 DKK. Begründung: Stärkere politische Unterstützung für Offshore-Wind in Europa, gesunkene Risiken bei den US-Projekten und die Aussicht auf eine attraktive Free-Cashflow-Rendite, sobald sechs Offshore-Windparks ans Netz gehen.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 14.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Nahost: Finale Entscheidung?</p> <p>- DEUTZ mit Rekordzahlen, Börse skeptisch</p> <p>- Diese Reederei profitiert von der Lage am Golf</p> <p>- Lupe: Mangelsituation bei Düngemitteln - fünf aussichtsreiche Kandidaten</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p><strong>Die Spanne für das operative Ergebnis wurde zwischen 220 und 265 Mio. € angesetzt, mit Begründung steigender Kosten und Absatzunsicherheiten infolge des Kriegs am Golf.</strong> Daraus resultiert in der Mitte der Spanne eine erforderliche Rücknahme der Konsenstaxen für den Gewinn um 12 bis 13 %. Was nun? Alle strukturellen Trends wie Kernenergie, Gaskraftwerke, Mining, Data- Center, Agrar oder Wasser/Meerwasserentsalzung sind völlig intakt. Daraus resultiert KGV 11 für 2026 bzw. 8,9 cashbereinigt. Unter 900 € stocken wir die KSB VZ.-Aktie auf.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. </strong>In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere Bernecker-App. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 14</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">++ Investieren, wenn es kracht?</p> <p style="padding-left: 40px;">++ Die deutsche Rüstungseuphorie steckt im Dilemma </p> <p style="padding-left: 40px;">++ Wird BASF zur Comeback-Wette?</p> <p style="padding-left: 40px;">++ VW setzt neue Akzente</p> <p style="padding-left: 40px;">++ Deutscher Nebenwert mit besonderer Rolle im Chip-Sektor</p> <p style="padding-left: 40px;">++ NOKIA-Story wird noch unterschätzt</p> <p style="padding-left: 40px;">++ Korrektur bei MICRON und SK HYNIX als Marktreflex</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
<p>Das Joint Venture LNG Canada – bestehend aus Shell, Petronas, PetroChina, Mitsubishi und KOGAS – hat das spanische Engineering-Unternehmen Técnicas Reunidas mit den Front-End Engineering Design (FEED) Dienstleistungen für die zweite Phase des Projekts Coastal GasLink beauftragt.</p> <p>Die Pipeline erstreckt sich über 670 Kilometer und transportiert Erdgas zur Exportanlage von LNG Canada in Kitimat, British Columbia. In Phase 2 geht es um die signifikante Steigerung der Durchlaufmengen nebst Ausbau der technischen Infrastruktur. </p> <p>Wir taxieren das Volumen auf rd. 50 Mio. €. Weitere Folgeaufträge sidn absehbar. In Anbetracht der geopolitischen Risiken rd. um Hormus, sollten solche Projekte in stabilen Regionen in den nächsten Jahren beschleunigen. </p>
<p>Im Irankrieg deutet sich die Möglichkeit eines baldigen Endes an. Ob damit auch die sofortige Wiederöffnung der Straße von Hormus einhergeht, darf aber zunächst noch bezweifelt werden. Was passiert also, wenn die Ölpreise noch längere Zeit auf einem deutlich erhöhten Niveau verharren?</p> <p>Ein längerfristig erhöhter Ölpreis ist derzeit nicht das Basisszenario der meisten großen Banken und Researchhäuser. Die veröffentlichten Jahresdurchschnitte für 2026 liegen meist klar unter 100 $. Goldman Sachs erwartet im Schnitt 85 $, Bank of America 77,50 $ und Standard Chartered 85,50 $. Die EIA sieht Brent nur noch für zwei Monate über 95 $, danach unter 80 $ im 3. Quartal und bei rund 70 $ zum Jahresende. Auch J.P. Morgan geht laut Reuters nicht von einem dauerhaft dreistelligen Ölpreis aus, sondern von 100 $ im 2. Quartal 2026, 90 $ im 3. Quartal und 80 $ im 4. Quartal. Der breite Konsens bleibt damit weit unter den Extremszenarien.</p> <p>Die bullischsten Prognosen stammen aus Eskalations- oder Unterbrechungsszenarien. Fitch Ratings hält im Fall einer sechsmonatigen effektiven Schließung der Straße von Hormus einen Brent-Durchschnitt von 120 $ im Jahr 2026 für möglich. Bei drei Monaten wären es 100 $. Rystad Energy sah in einem Vier-Monats-Kriegsszenario einen Jahresdurchschnitt von etwa 100 $ und Spitzen bis 135 $ im Mai. Das sind harte Belastungsszenarien. Sie zeigen, was im Krisenfall passieren kann. Sie definieren aber keinen neuen Normalzustand für den Ölmarkt.</p> <p>Falls Rohöl aber dennoch mehrere Monate über 100 $ bleibt, hätte das klare Folgen für Wachstum und Inflation. Die OECD nennt für einen Ölpreisschock von 25 % im ersten Jahr rund 1,0 Prozentpunkt mehr globale Inflation und 0,4 Prozentpunkte weniger globales Wachstum. Bei einem ohnehin nur auf 3,1 % geschätzten Weltwachstum wäre das deutlich spürbar. Viele Notenbanken müssten die Zinsen dann wohl um rund 50 Basispunkte höher halten als ohne einen solchen Schock. Der Inflationsdruck träfe zuerst Energie, Transport und Vorleistungen. Danach würde er auf Nahrungsmittel, Industriegüter und Dienstleistungen übergreifen. Für einen Brentpreis über 100 $ über ein halbes Jahr läge der zusätzliche Inflationsdruck laut den genannten Studien grob bei 0,7 bis 1,0 Prozentpunkten. Besonders betroffen wäre zunächst die Gesamtinflation. Die Kerninflation würde langsamer reagieren.</p> <p>Für die Konjunktur ist der Übertragungsweg eindeutig. Haushalte verlieren Kaufkraft, Unternehmen verlieren Marge, Investitionen werden verschoben. Besonders stark träfe das ölimportierende Länder und viele Schwellenländer mit hohem Energieanteil im Warenkorb. Öl- und Gasexporteure würden über höhere Staatseinnahmen und bessere Terms of Trade zwar profitieren. Für die Weltwirtschaft insgesamt bliebe die Bilanz aber negativ. An den Märkten wären Ölwerte, Energiedienstleister und inflationsindexierte Anleihen relativ im Vorteil. Unter Druck gerieten Konsumtitel, Airlines, Transport, Chemie und andere energieintensive Branchen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Nachdem Donald Trump gestern verkündet hatte, dass der Iran-Krieg bald zu Ende geht und das Land in den nächsten 2-3 Wochen verlassen werde, schossen die Märkte nach oben. Die Reaktion fiel auch deshalb so deutlich aus, weil die Stimmungsindikatoren bis Montagnachmittag Hoffnungslosigkeit signalisierten. </p> <p>Auf die Ankündigung folgte eine massive Kaufwelle, die die Indizes an der Wall Street kräftig anschob. Die plötzliche Nachfrage, traf auf ein ausgetrocknetes Angebot. Unterm Strich legte der DOW Jones 2,5%, der S&P500 rund 3% und der NASDAQ100 sogar 3,5% zu. Die asiatischen Märkte folgten den US- Vorgaben heute Nacht und legten im Schnitt um rund 2 % zu. Den Vogel schoss dabei der südkoreanische KOSPI mit +8,5% ab, das befeuerte auch unseren Empfehlungslisten-Wert SK Hynix (Chart unten).</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot 2026/Bildschirmfoto 2026-04-01 um 10.31.32.png" alt="" width="600" height="324" /></p> <p style="text-align: justify;">Die europäischen Märkte und der DAX folgten den US-Vorgaben schon gestern im nachbörslichen Handel. Das setzt sich heute weiter fort und mittlerweile hat das deutsche Börsenbarometer von seinem Verlaufstief am Montag früh, schon über 1000 Punkte zugelegt. Die spannende Frage: wie geht es jetzt weiter? <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/marktkompass-dax-23-200-fest-trump-will-krieg-beenden-kurse-explodieren-nvidia-marvell_H478735597_6799476/">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass, mehr können Sie hier lesen. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">diesen Link</a> hier. </p> <p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Dafür hat der Versicherungskonzern Anleihen im Volumen von insgesamt 1 Mrd. Euro begeben. Eine erstrangige, unbesicherte Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro wurde bei institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland platziert, parallel dazu zeichnete der Mehrheitsaktionär von TALANX (HDI V.a.G.) in einer Privatplatzierung eine mit identischen Konditionen ausgestattete Anleihe mit einem Volumen von ebenfalls 500 Mio. Euro. Beide Anleihen sind mit einem fixen Kupon von 3,75 % ausgestattet und am 09. April 2033 fällig. Die Mittel sollen vorrangig zur Ablösung bestehender Finanzierungen eingesetzt werden, die am 23. Juli 2026 auslaufen und ein Volumen von 1,25 Mrd. Euro aufweisen. Die Aktie ist heute deutlich fester!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p style="text-align: justify;">Gestern signalisierte er, die USA könnten den Einsatz beenden, selbst wenn die Straße von Hormus noch nicht frei passierbar ist. Doch genau hier liegt der Hund begraben: Die Energiepreise werden erst dann nachhaltig sinken, wenn die Passage offen ist. Da Israel derzeit nicht an ein Ende der Kampfhandlungen denkt, werden die iranischen Führer ihren strategisch wichtigsten Trumpf kaum kampflos preisgeben. </p> <p style="text-align: justify;">Hohe Margen und Engpässe verursachen ein ungewöhnliches Bild auf den Weltmeeren: Zahlreiche Tanker, die mit Diesel Kurs auf Europa genommen hatten, vollziehen auf offener See eine Kehrtwende. Ladungen werden massiv in Richtung Asien und Afrika umgeleitet. Westafrikanische Häfen wie Lome (Togo) werden plötzlich zu Zielorten für Schiffe, die eigentlich für Rotterdam oder Gibraltar vorgesehen waren.<br /> <br />Wer profitiert von der neuen Langsamkeit? Wenn ein Tanker statt nach Rotterdam nach Singapur umgeleitet wird, verlängert sich die Reisezeit enorm. In der Schifffahrt gilt: Längere Wege verknappen das verfügbare Angebot an Schiffen und treiben die Charterraten nach oben. Vor diesem Hitergrund haben wir in unserer heutigen Ausgabe der TB-Daily zwei EMpfehlungen für Sie, denen Sie über diesen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Link</a> folgen können. </p>
<p>OpenAI: Das Unternehmen schloss eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden USD ab, was die Bewertung auf 852 Milliarden USD hebt.</p> <p>Nvidia: Der Chiphersteller beteiligt sich mit 2 Milliarden USD an Marvell Technology, um die Integration kundenspezifischer KI-Chips und Netzwerktechnik zu forcieren</p> <p>Nike: Die Aktie weitete ihre Verluste aus (nachbörslich - 9 % auf 48 $) , nachdem das Management für das laufende Quartal sinkende Umsätze prognostizierte und die negativen Auswirkungen des Konflikts auf die Turnaround-Strategie einräumte. KGV 34 im Vorfeld der Zahlen für 2026 war immer noch kein Schnapper. </p> <p>Zudem stufte MSCI griechische Aktien wieder auf den Status eines Developed Market hoch, was den erfolgreichen Abschluss der langjährigen Erholung von der Schuldenkrise markiert.</p>
<p>Die Märkte reagierten - wie gestern Abend schon dargelegt - auf die Aussicht eines baldigen Kriegsendes mit kräftigen Kursgewinnen. Darin liegt auch eine Art Squeeze (oder ein Vorgeschmack darauf), wie vorgestern Abend an dieser Stelle erläutert. Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten den stärksten Tagesgewinn seit einem Jahr. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 4,4 %. Besonders kräftig erholten sich Technologiewerte. Chip-Schwergewichte wie Samsung und SK Hynix legten um mindestens 10 % zu. Der Dollar gab leicht nach, während US-Staatsanleihen ihre Gewinne ausbauten. Die Rendite der 10-jährigen Benchmarks sank auf 4,29 %. Gleichwohl gilt weiterhin:</p> <p>Trump hat dem Iran eine Frist bis zum 6. April gesetzt, um einem Abkommen zuzustimmen. Für Mittwochabend (21 Uhr Ortszeit / bei uns 3 Uhr in der Nacht zum Donnerstag) kündigt das Weiße Haus eine landesweite Fernsehansprache des Präsidenten an, in der er ein wichtiges Update zum Iran-Konflikt geben will. Es ist seine erste Primetime-Rede seit Kriegsbeginn. Die Volatilität dürfte hoch bleiben. Den Abbau der Liquidität bitte in Schritten planen.</p>
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Volker Schulz
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