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Haben Zentralbankverkäufe den Kursrutsch bei Gold ausgelöst?

<p>Die Berichte &uuml;ber Goldverk&auml;ufe von Zentralbanken haben einen realen Kern, erkl&auml;ren den j&uuml;ngsten Preisrutsch aber nicht allein. Am klarsten ist die Lage bei der T&uuml;rkei. Die offiziellen Reservestatistiken der T&uuml;rkischen Zentralbank zeigen zwischen Februar 2026 und der Woche zum 19. M&auml;rz einen R&uuml;ckgang des gemeldeten Goldbestands um rund 1,64 Mio. Feinunzen. Das entspricht ungef&auml;hr 51 Tonnen und macht die im Markt kursierende Angabe von etwa 54 Tonnen plausibel. Offiziell best&auml;tigt ist allerdings nicht, ob es sich um echte Verk&auml;ufe, Tauschgesch&auml;fte gegen Fremdw&auml;hrungen oder eine andere Form der Mobilisierung handelte.</p> <p>Bei Polen ist die Lage deutlich unklarer. Es gab Berichte, wonach die Polnische Zentralbank Goldreserven oder Buchgewinne auf Gold zur Finanzierung h&ouml;herer Verteidigungsausgaben nutzen k&ouml;nnte. Gleichzeitig erkl&auml;rte die Notenbank noch im Januar, dass sie ihre Goldreserven weiter auf 700 Tonnen erh&ouml;hen will. Ein belastbarer offizieller Beschluss f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Verk&auml;ufe liegt derzeit also nicht vor. Das spricht eher f&uuml;r politische &Uuml;berlegungen oder eine taktische Diskussion als f&uuml;r einen echten Strategiewechsel hin zu breiten Goldverk&auml;ufen.</p> <p>Entscheidend ist der gr&ouml;&szlig;ere Zusammenhang. Der Goldpreis fiel im Umfeld des Iran-Kriegs nicht in erster Linie wegen pl&ouml;tzlicher Verk&auml;ufe von Zentralbanken. Wichtiger war das Zusammenspiel aus stark gestiegenen &Ouml;lpreisen, h&ouml;heren Inflationserwartungen, einem festen Dollar und steigenden Anleiherenditen. Genau diese Faktoren erh&ouml;hen den Gegenwind f&uuml;r Gold. Hinzu kamen Gewinnmitnahmen, Liquidit&auml;tsverk&auml;ufe und eine schw&auml;chere spekulative Positionierung an den Terminm&auml;rkten. In solchen Phasen wird Gold oft verkauft, obwohl geopolitische Risiken eigentlich f&uuml;r das Metall sprechen.</p> <p>Ganz gegen Gold lief die Nachfrage trotzdem nicht. Der World Gold Council meldete f&uuml;r Februar kr&auml;ftige Zufl&uuml;sse in b&ouml;rsengehandelte Goldfonds von 5,3 Mrd. $ und steigende Best&auml;nde. Das zeigt, dass das strukturelle Interesse an Gold nicht verschwunden ist. Gleichzeitig weist der World Gold Council darauf hin, dass offizielle Daten zu Zentralbankreserven zeitverz&ouml;gert ver&ouml;ffentlicht werden und deshalb kein perfekter Timing-Indikator sind.</p> <p>Die wichtigste Schlussfolgerung lautet daher: Weitere punktuelle Goldverk&auml;ufe einzelner Staaten mit W&auml;hrungsstress sind m&ouml;glich, vor allem in der T&uuml;rkei. Eine breite Verkaufswelle der Zentralbanken ist derzeit aber nicht belegt. F&uuml;r Gold spricht die weiter hohe geopolitische Unsicherheit. Gegen Gold sprechen kurzfristig noch der feste Dollar und hohe Renditen. Drehen &Ouml;lpreis, Dollar und Renditen nach unten, hat die laufende Korrektur gute Chancen, bald auszulaufen und in eine neue Aufw&auml;rtsbewegung &uuml;berzugehen.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion Bernecker</p>

BROWN-FORMAN: Edel ernüchtert die westliche Welt.

<p><strong>Unser Chartvergleich der Aktien gro&szlig;er, traditionsreicher westlicher Spirituosenkonzerne zeigt:</strong> Das Gesch&auml;ft mit hochprozentigem Alkohol wurde sp&auml;testens im Hochsommer 2023 &bdquo;abg&auml;ngig&ldquo; gestempelt. Dass CONSTELLATION BRANDS (nicht abgebildet) erst ein Jahr sp&auml;ter nach unten abbog, &auml;ndert wenig daran. Die deutsche BERENTZEN GRUPPE (ebenfalls nicht enthalten) w&uuml;rde sich nahtlos einf&uuml;gen. Der 2009 eingeschlagene Erfolgsweg einer ganzen Branche endete ab November 2023 an stolzen Allzeithochs. Wer sorgt f&uuml;r den Impuls eines Neustarts?</p> <p>Am Donnerstag meldete Bloomberg, dass Gespr&auml;che &uuml;ber eine m&ouml;gliche Gro&szlig;fusion gef&uuml;hrt werden. <strong>Es belieb&auml;ugeln sich:</strong></p> <p><strong>BROWN-FORMAN aus Louisville in Kentucky.</strong> Fokussiert auf Whiskey und Tequila verschiedener Marken wie Jack Daniel&rsquo;s, Herradura und El Jimador.</p> <p><strong>PERNOD RICARD aus Paris</strong> mit diversen Bekanntheiten wie Absolut Vodka, Bellantine&rsquo;s, Chivas Regal, Kinobi oder Ramazzotti. Ein Hofstaat von mehr als 200 Premiummarken. - Weitere Details der m&ouml;glichen Partner:&nbsp;</p> <p><strong>Kleiner ist BROWN-FORMAN, B&ouml;rsenwert 12,2 Mrd. $.</strong> Die Aktie legte nach Bekanntwerden der Gespr&auml;che 9,6 % zu.</p> <p><strong>PERNOD RICARD hingegen hat direkt ca. 6 % auf 59,94 &euro; nachgegeben.</strong> Die Aktie gelangte damit laut CNBC auf ein neues 52-Wochen-Tief - genauer: sie ist auf dem nominellen Niveau vom Herbst 2011 zur&uuml;ck. Mit 15,1 Mrd. $ Marktkapitalisierung sind die Franzosen, jedenfalls zurzeit noch, der gr&ouml;&szlig;ere Partner, der &uuml;blicherweise das &Uuml;bernahmeangebot ausspricht.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Der Kursauftrieb in Erwartung einer &Uuml;bernahmepr&auml;mie treibt die schon zuvor stolzen Bewertungskennziffern des US-amerikanischen Brenners weiter nach oben. Aktuell gilt f&uuml;r FOREMAN </strong>KUV 3,1 mit KGV 15,0 und EV/EBITDA 10,6. Zum Vergleich, bei PERNOD RICARD sind es zurzeit KUV 1,5 mit KGV 10,7 und EV/EBITDA 9,0.</p> <p><strong>Dass PERNOD RICARD auf Partnersuche gehen w&uuml;rde, h&auml;tte man ahnen k&ouml;nnen.</strong> Siehe Gesch&auml;ftsbericht 2025 auf Seite 5: Hier wird die Lage mit &bdquo;attractive long-term industry fundamentals&ldquo; beschrieben. Einige Zeilen sp&auml;ter gelobt das Management, in die &bdquo;desirability&ldquo; (Attraktivit&auml;t) seiner Marken zu investieren. Warum nicht durch eine &bdquo;Eroberung&ldquo; im guten Sinn. Allerdings:</p> <p><strong>Die Bilanzen sorgen f&uuml;r weitere Ern&uuml;chterung.</strong> Zum Stichtag Ende 2025 war der Konzern mit 2,4 Mrd. &euro; kurzfristig liquide. Gr&ouml;&szlig;ter Aktivposten waren "Intangibles + Goodwill" mit 17,7 Mrd. &euro;. Auf der Passivseite betrug das gesamte Eigenkapital 16,5 Mrd. &euro; und die langfristige Verschuldung 15,5 Mrd. &euro;.</p> <p><strong>Eine berauschende Fusionsfeier w&auml;re damit kein Problem.</strong> Aber wer finanziert die teuren "Geschenke" f&uuml;r die Aktion&auml;re der BROWN-FORMAN CORPORATION!</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Guten Morgen

<p>Trump ist der Knecht der M&auml;rkte. Auf die gestrige Talfahrt (S&amp;P 500 mit neuem 6-Monatstief) nebst weiter anziehenden Renditen und &Ouml;lpreisen reagierte Trump 11 Minuten nach B&ouml;rsenschluss und verl&auml;ngerte das Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Stra&szlig;e von Hormus bis Ostermontag. Zugleich betonte er, dass die Verhandlungen zwischen den beiden Kriegsparteien sehr gut verlaufen w&uuml;rden. Der Effekt auf den &Ouml;lpreis blieb aus (Brent aktuell sogar 109 $). Auff&auml;llig ist:</p> <p>Die M&auml;rkte stumpfen ab und reagieren nicht mehr auf Truth Social Posts von D. Trump im Schreibstil eines Grundsch&uuml;lers. Nach leicht freundlicher Er&ouml;ffnung dreht der DAX heute Morgen sofort wieder ins Minus. Am Markt werden nun hinsichtlich steigender Inflation drei Zinserh&ouml;hungen der EZB eingepreist. Auch heute gilt: Pulver trocken halten.&nbsp;</p>

Alles auf grün: KNORR-BREMSE

<p>Die Aktien von KNORR-BREMSE hatten am Montag zwischenzeitlich fast 17 % verloren, dann aber ihre exponentielle 200-Tage-Linie gehalten. Nun steuern sie wieder ihre 21-Tage-Linie bei aktuell 102,46 Euro an. Warum das Ganze? Hemmschuh war der Iran-Krieg, der Europas Maschinenbaubranche zun&auml;chst eine Zwangsjacke anlegt, Gashebel eine Kaufempfehlung der BANK OF AMERICA, die gerade erl&auml;uterte, dass sich die Erholung nur verz&ouml;gere, aber nicht grunds&auml;tzlich aus der Spur gerate. In KNORR-BREMSE sieht sie durch den hohen Umsatzanteil des robusten Gesch&auml;fts mit Bremssystemen f&uuml;r Schienenfahrzeuge einen Hort der Stabilit&auml;t. Na dann!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

Reset der Giganten: Wie Sie die Schwäche von US-BigTech nutzen können

<p style="text-align: justify;">Trump verl&auml;ngert sein Ultimatum ein weiteres Mal, er hat sich offensichtlich verrannt und findet keinen Ausweg aus dem Iran-Konflikt. Doch auch klein beigeben kann er, allein schon aus innenpolitischer Sicht, nicht. Das Ergebnis: Die Anleger bekommen Angst und die US-B&ouml;rse gibt deutliche Schw&auml;chesignale.&nbsp;&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Uns k&ouml;nnte ein Reset der Giganten bevorstehen, die Magnificent Seven werden offensichtlich auf ein nachhaltiges Bewertungsniveau reduziert. Markttechnische Verkaufssignale auf langfristien Charts h&auml;ufen sich und die fundamentale Gravitation kehrt zur&uuml;ck. Bei NVIDIA zeigt der Chart Warnsignale f&uuml;r eine Trendumkehr, ALPHABET scheint zwischen Monopol-Angst und Margendruck zu stehen und die Skaleneffekte von AMAZON scheinen an ihre Grenzen zu sto&szlig;en.</p> <p style="text-align: justify;">Wir sehen ein Szenario, in dem das "Smart Money" Gewinne aus den &uuml;berbewerteten Tech-Werten abzieht und in defensivere Sektoren oder Rohstoffe umschichtet. Damit er&ouml;ffnet sich eine M&ouml;glichkeit f&uuml;r Anleger diese Schw&auml;che zu nutzen bevor die breite Masse den Ausgang sucht. In der heutigen TB-Daily haben wir eine Short-Empfehlung auf US BigTech und eine Long-Idee f&uuml;r das deutsche B&ouml;rsenbarometer. Beides k&ouml;nnen Sie in der heutigen TB Daily begleiten. Das geht &uuml;ber diesen Link entweder im Einzelabruf oder per Abo.</p> <p>&nbsp;</p>

EOS: Nach Ministerbesuch Auftrag aus Deutschland?

<p>Der australische R&uuml;stungskonzern EOS empfing eine deutsche Delegation inlusive Verteidigungsminister Boris Pistorius in Canberra. Im Fokus standen moderne Abwehrtechnologien gegen Drohnen sowie Weltraumf&auml;higkeiten. EOS pr&auml;sentierte u. a. das Slinger-System und den 100-kW-Laser &bdquo;Apollo&ldquo;, der Drohnen besonders kosteneffizient bek&auml;mpfen kann, sowie das Weltraumkontrollsystem &bdquo;Atlas&ldquo;.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/eos.png" alt="" width="350" height="230" /></p> <p>EOS kann laut CEO Schwer Deutschland kurzfristig mit lokal produzierten Systemen beliefern &ndash; laut dem CEO schneller und g&uuml;nstiger als Wettbewerber. EOS ist bereits international etabliert (u. a. in der Ukraine und im Nahen Osten). CEO Andreas Schwer unterbreitete konkrete Angebote f&uuml;r Apollo- und Atlas-Systeme und sieht erhebliches Potenzial f&uuml;r eine vertiefte Zusammenarbeit mit Deutschland.</p> <p>Damit ist durchaus realistisch, dass zumindest ein Pilotsystem nach Deutschland geht. Hier w&auml;re (Vergleichbar mit den Niederlanden) ein Volumen von ca. 50 Mio. &euro; anzunhemen.</p>

META PLATFORMS im Minus nach Gerichtsurteil.

<p><strong>Der Social Media-Betreiber wurde, ebenso wie Google (ALPHABET), in Los Angeles zu einer einstelligen Millionenstrafe verurteilt, denn:</strong> Instagramm und YouTube erzeugen vermeintlich Suchtverhalten bei jungen Nutzern.</p> <p><strong>Im verhandelten Fall ging es insbesondere um Depressionen und K&ouml;rperdysmorphie bei einer Plattform-Userin. </strong>Bei einer K&ouml;rperdysmorphen St&ouml;rung (Body Dysmorphic Disorder) ist die Wahrnehmung des eigenen Aussehens stark zum Negativen verzerrt. Wird dies durch eine Plattformwelt ausgel&ouml;st, die auf vermeintlich perfekte K&ouml;rper fokussiert ist?</p> <p><strong>Zu den Beklagten: </strong>META argumentierte u. a., eine einzelne Plattform k&ouml;nne nicht allein verantwortlich sein. Laut Google/ALPHABET ist deren Dienst YouTube nicht als Social Media einzustufen.</p> <p><strong>Berufung wird eingelegt.</strong> Zumindest mit einer langen "Story" ist zu rechnen, Pessimisten sehen den Aufbau einer regelrechten Klagewelle. Von dieser w&auml;re die gesamte Branche betroffen; im Chartvergleich daher weitere Plattformbetreiber. Aktuell bieten sich neue K&auml;ufe nicht an.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.&nbsp;</p>

BROWN-FORMAN im Visier von PERNOD RICARD?

<p><strong>Die Whiskeydestille aus Kentucky (Hauptmarke Jack Daniel&rsquo;s) war gestern mit + 9,6 % gro&szlig;er Tagesgewinner der US-B&ouml;rsen. </strong>Als erste Nachrichtenagentur hatte Bloomberg berichtet, dass Gespr&auml;che &uuml;ber eine m&ouml;gliche Fusion - in einem sehr fr&uuml;hen Stadium - stattfinden.&nbsp; &nbsp;</p> <p><strong>Der m&ouml;gliche Bieter ist PERNOD RICARD aus Paris (im Sortiment z. B. Absolut Vodka, Bellantine&rsquo;s, Chivas Regal, Ramazzotti).</strong> Diese Aktie gab 5,7 % nach.</p> <p><strong>Die Franzosen haben den h&ouml;heren B&ouml;rsenwert (15,1 Mrd. contra 12,2 Mrd. $).</strong> Sie m&uuml;ssten sich f&uuml;r ein attraktives Gebot aber erheblich weiter verschulden.</p> <p><strong>Der generelle Kurstrend in der Spirituosenbranche ist seit Jahren negativ (siehe Chartvergleich). </strong>Dies spricht ebenfalls gegen das Zustandekommen einer Fusion unter attraktiven Bedingungen. Wir schauen zu.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.&nbsp;</p>

Micron und SK Hynix unter Alphabet-Schock - was tun?

<p>TurboQuant hei&szlig;t das Schreckgespenst f&uuml;r die Speicherhersteller. Die neue von Alphabet entwickelte Kompressionstechnik soll den RAM-Bedarf von gro&szlig;en Sprachmodellen (LLMs) extrem senken. Ist damit der HBM-Boom vorbei?</p> <p>Branchenspezialisten erkl&auml;ren uns dazu: Googles neue Kompressionstechnologie reduziert zwar den Speicherbedarf im laufenden Betrieb deutlich und erm&ouml;glicht gr&ouml;&szlig;ere &bdquo;Ged&auml;chtnisse&ldquo; f&uuml;r KI-Modelle, doch der entscheidende Engpass bleibt bestehen: Die eigentlichen KI-Modelle liegen weiterhin im teuren Hochleistungsspeicher nahe der GPU. Genau dort entstehen die Margen &ndash; und genau dort profitieren Anbieter wie Micron weiter. Unter Druck geraten k&ouml;nnte dagegen eher der klassische Flash-Speicher (NAND), der bislang als Ausweichlager f&uuml;r Daten diente. Hier ist Micron mit ca. 20 % der Ums&auml;tze betroffen, was &uuml;berschaubar ist. Die Nachfrage nach High-End-Speicher bleibt strukturell intakt. Daher sehen wir die Kursschw&auml;che weiterhin als Kaufchance.</p>

Kupferwert Boliden - 19 %

<p>Die Mine Garpenberg k&auml;mpft mit ungew&ouml;hnlich hoher seismischer Aktivit&auml;t, was die Produktion vorerst auf rund 30 % der Kapazit&auml;t dr&uuml;ckt. Garpenberg ist nicht nur die gr&ouml;&szlig;te, sondern auch die profitabelste Mine im Portfolio von Boliden. Im Gesch&auml;ftsjahr 2025 steuerte dieser Standort etwa 26 % zum gesamten Konzern-EBITDA bei. F&uuml;r das erste Quartal 2026 beziffert das Management den negativen Effekt auf das EBITDA bereits auf rund 400 Mio. SEK. Analysten von Morgan Stanley gehen in ihren Hochrechnungen davon aus, dass bei einer anhaltenden Drosselung auf dem aktuellen Niveau ein Belastungsfaktor von 4,5 bis 6 Mrd. SEK f&uuml;r das Gesamtjahr 2026 entstehen k&ouml;nnte. RBC geht davon aus, dass sich die Produktion bis Jahresende wieder auf 70 % der Kapazit&auml;t erholt. Dann w&uuml;rde der Konsens f&uuml;r 2026 beim Gewinn um 11 % zu k&uuml;rzen sein, ansonsten um 18 %. Morgan Stanley rechnet &auml;hnlich.</p> <p>Das ist das Risiko in Minen-Investments. Die Historie zeigt, dass gro&szlig;e Untertage-Minen nach schweren seismischen Ereignissen oft eine mehrmonatige bis 18 monatige Rehabilitationsphase ben&ouml;tigen, bevor sie zur vollen Kapazit&auml;t zur&uuml;ckkehren. Ein dauerhaftes Problem sehe ich nicht. Die aktuellen Probleme betreffen prim&auml;r den Zugang zu spezifischen Erzk&ouml;rpern und die Bel&uuml;ftung, nicht die strukturelle Integrit&auml;t der gesamten Anlage.</p> <p>Die Entscheidung von Boliden, die Investition von 4 Mrd. SEK trotz der aktuellen Vorf&auml;lle zu best&auml;tigen beruhigt.</p> <p>Darin liegt also kein Weltuntergang. Im Worst Case sinkt der Gewinn je Aktie f&uuml;r 2026 von urspr&uuml;nglich im Konsens erwarteten 50,51 SEK auf 41 SEK was ein neues KGV um die 11,5 ergeben w&uuml;rden. Dieser Umfall bietet somit mehr Chance als Restrisiken.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Bernd L.

11.06.2024

Ihr Bernecker-Börsenkompass ist wirklich Klasse. Er liest sich verständlich und nachvollziehbar. Sicher werde ich künfig ein treuer Leser bleiben. Sie haben Recht, es ist für jeden etwas dabei. Toll fand ich auch wie Sie den Hintergrund der Telekom-Aktie beleuchtet haben..

Stephan R.

30.03.2024

Hallo liebes Bernecker Team, ich finde Sie machen einen super Job. Danke!

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