<p style="text-align: justify;">Die Analysten der Privatbank Berenberg haben ihr Kursziel für die Aktie von Umicore am Freitag von 17 auf 20 € angehoben. Die Begründung: Der starke Anstieg der Edelmetallpreise und die Erholung bei Kobalt könnten bei dem belgischen Spezialisten für das Recycling und die Produktion von Edelmetallen und kritischen Rohstoffen für weitere Anhebungen der Gewinnschätzungen sorgen. Die Umicore-Aktie (2026er-KGV 13,3) befindet sich seit April 2025 in einem volatilen Aufwärtstrend. Gemessen am 2021 erreichten Allzeithoch bei 60 € hat die Aktie charttechnisch noch deutlich Luft nach oben.</p> <p> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p><strong>Der Bierbrauer lässt heute Ungeduld durchschimmern.</strong> Auf einen Erfolg der erst im Oktober festgelegten Konzernstrategie, gültig bis 2030, wird offenbar nicht gewartet.</p> <p><strong>HEINEKEN gab bekannt, dass der CEO sich für einen baldigen Rücktritt entschieden hat.</strong> Man sprach dem Manager (Jahrgang 1973) großen Dank für die Ausarbeitung der besagten Strategie aus.</p> <p><strong>Im Juni 2020 hatte Dolf van den Brink sein Amt angetreten, am 31. Mai 2026 endet das Engagement.</strong> Er gehört dem Konzern mehr als 28 Jahre an und soll noch acht Monate lang als Berater fungieren. Die Suche nach einem Nachfolger wird eingeleitet ("start the succession process"). Maßgeblich dafür ist der Aufsichtsrat, der weiterhin von Peter Wennink geleitet wird.</p> <p><strong>Die HEINEKEN-Aktie hatte noch im Mai 2023 ihren Hochpunkt bei 106,30 € markiert. </strong>Insofern ist die Ära des Top-Managers van den Brink durchaus als Erfolg zu verbuchen. Es folgte allerdings eine 40%-Talfahrt bis Januar 2025. Bis ein Nachfolger gefunden ist, stellt man sich auf weitere Tests des Kursbereichs um 60 € ein.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p> <p>www.bernecker.info/boersenbriefe</p>
<p>RIO TINTO und GLENCORE haben die Fusionsgespräche wieder aufgenommen, um den weltweit größten Bergbaukonzern mit einer Marktbewertung von über 200 Mrd. $ zu schaffen, strukturiert vermutlich durch Übernahme von GLENCORE durch RIO TINTO. Im Frankfurter Börsenbrief 24/2025 hatten wir das Thema GlenTinto ausführlich aufgedröselt. Das Rennen um die Vormachtstellung im Kupfersektor geht in die entscheidende Runde nachdem mit dem Merger von ANGLO AMERICAN und TECK RESOURCES die großen Assets verteilt sind. BHP hat zweimal erfolglos versucht, ANGLO AMERICAN zu übernehmen. GLENCORE hält 44 % an der Collahuasi-Mine in Chile an der auch ANGLO AMERICAN 44 % besitzt sowie 33,75 % an Antamina in Peru, an der wiederum BHP ebenfalls 33,75 % hält. Die Chancen sind groß, dass BHP versuchen wird, bei GLENCORE mit einem konkurrierenden Angebot zu landen, um vermutlich final den Kupferbereich zu behalten und den übrigen Teil des Geschäfts voraussichtlich zu veräußern. Wer bei GLENCORE investiert ist bleibt auf jeden Fall dabei.</p> <p> </p>
<p>Die TKMS-Aktie startet mit spürbarem Rückenwind in die neue Handelswoche. Auslöser ist eine politische Annäherung auf höchster Ebene: Beim Treffen zwischen dem indischen Premierminister Narendra Modi und Bundeskanzler Friedrich Merz wurde eine vertiefte verteidigungspolitische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern beschlossen. Ein zentrales Projekt dieser Kooperation ist ein Großauftrag für TKMS: Der Konzern soll für rund 8 Milliarden Euro insgesamt sechs U-Boote liefern, deren Fertigung in Indien erfolgen wird. TKMS hat ambitionierte Ziele: Auf mittlere Sicht soll der Umsatz jährlich um rund 10 Prozent wachsen, gleichzeitig strebt das Management eine Steigerung der bereinigten EBIT-Marge auf über 7 Prozent an.</p>
<p>Das Unternehmen aus Hilden hat seine Prognosen im abgelaufenen Geschäftsjahr erreicht. Nun geht es optimistisch in das neue Jahr, in dem es sich auf die Förderung der Produktvermarktung, regulatorische Meilensteine und Innovationen im Bereich Automatisierungssysteme konzentrieren will. QIAGEN hatte auf einem Kapitalmarkttag im Juni 2024 das Ziel ausgegeben, in fünf Wachstumsbereichen bis 2028 einen Jahresumsatz von 2 Mrd. $ zu erzielen. Das sieht gut aus und: Ehrlichkeit wird belohnt - die Aktie steht heute auf grün!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Wie zum Beispiel die +15,2 % bei den beantragten Regelinsolvenzen im Dezember 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat. So die vorläufigen Angaben der Bundesstatistiker, die darauf verweisen, dass der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags in vielen Fällen annähernd drei Monate davor liegt. Für Oktober melden die Amtsgerichte nach endgültigen Resultaten insgesamt 2 108 beantragte Firmen-Pleiten, 4,8 % mehr als im Oktober 2024 und in erster Linie aus Verkehr und Lagerei, Gast- und Baugewerbe. Die Forderungen der Gläubiger werden für Oktober mit rd. 2,6 Mrd. Euro beziffert, nach 3,8 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. </p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p><strong>Handelskonzern WALMART notiert erstmals am 20. Januar im Nasdaq 100 und wird dort den Pharmakonzern ASTRAZENECA nach fast vier Jahren verdrängen. </strong>Diese Änderung hat der Indexbetreiber am Freitag veröffentlicht. „WMT“ (Börsenkürzel) ist erst seit dem 2. Dezember Nasdaq-notiert, der Wechsel von der NYSE gilt als bisher größter Börsenplatzwechsel überhaupt. Laut Schätzung von JEFFERIES werden ETFs und Aktienfonds WALMART-Aktien im Umfang von 19 Mrd. $ kaufen, um die Aufnahme in den Index abzubilden. Für WALMART wird zurzeit ein Börsenwert von 912,8 Mrd. $ angezeigt.</p> <p><strong>Mit dem Überschreiten der Billionengrenze ist auch deshalb zu rechnen, weil der Konzern konsequent Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz umsetzt.</strong> Insbesondere werden nun Direktkäufe über die ALPHABET/Google-Plattorm Gemini ermöglicht.</p> <p><strong>Fazit: </strong>Die Aktie von WALMART bleibt kaufbar, vorhandene Positionen halten.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Krisensituation beim Spezialchemiekonzern EVONIK verschärft sich weiter. Am Mittwoch haben die Analysten von Berenberg die MDAX-Aktie auf „Sell“ abgestuft und ihr Kursziel auf 11,60 € gesenkt. Im Zuge der Abstufung rutschte der Kurs von EVONIK wieder unter die Marke von 13 €. Zum Vergleich: Im März 2025 notierte EVONIK noch bei 22,39 € in der Spitze. Vorstandschef Christian Kullmann hat dem Unternehmen schon 2025 eine massive Restrukturierung samt dem Abbau von bis zu 7.000 Stellen verordnet. Zugleich sucht Kullmann schon seit drei Jahren vergeblich einen Käufer für das energieintensive Geschäft mit der C4-Chemie. Im September 2025 warf bereits Finanzchefin Maike Schuh das Handtuch und ein Nachfolger ist bisher noch nicht gefunden. Einziger Pluspunkt der EVONIK-Aktie ist derzeit die hohe Ausschüttung von zuletzt 1,17 € je Anteilsschein. Trotz der hohen Free-Cashflow-Rendite (2026: geschätzte 6,9 %) bezahlt der Konzern die Dividende aber schon länger aus der Substanz. Da die Chemieflaute weiter anhält, dürfte es damit wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis EVONIK-Chef Kullmann die Ausschüttung kürzen muss.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">hier</a>. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement – börsentäglich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker – Börse kompakt & kompetent </p>
<p>Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot. </p> <p>Wir führen momentan 41 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 63 %. In dieser Woche haben wir eine Analyse zu Venezuela veröffentlicht, einen Nachkauf getätigt, 4 Updates geliefert und ein Ziel erhöht. Letzteres hat sich als zu vorsichtig erwiesen, weshalb wir es heute direkt noch einmal erhöhen müssen. Außerdem streichen wir ein Limit und heben ein weiteres Ziel an. Betroffen sind unter anderem Chevron, Schlumberger, Halliburton., SK Hynix, Itochu, Trainline, Meta, GSK und Bayer. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Der DAX hat seine relative Stärke aus dem Dezember auch in der ersten Woche des neuen Jahres fortgesetzt. Das neue Allzeithoch bei 25.217 Punkten und der Chartvergleich zeigt die Outperformance deutlich:</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot/Bildschirmfoto 2026-01-09 um 15.14.46.png" alt="" width="600" height="317" /></p> <p> </p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/boersenkompass-portfolio-ein-nachkauf-2-analysen-3-ziele-und-4-updates_H1563275084_6799293/">Stop&Go</a> Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">unserer Artikelübersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">ganzen Monat kostenlos testen</a>. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wird der Dax nach den 25.000 Punkten auch die 26.000 in diesem Jahr packen?</strong></p> <p><strong>Ein DAX-Ziel von 30.000 hatten wir bereits mehrfach avisiert. </strong>Der erste Schritt war der Sprung über die bekannte Hürde bei 24.500, die sieben Monate lang galt. Mit dem Sprung bis aktuell 25.200 entstand ein Momentum, das bis 26.000 reichen kann. Entscheidend dafür sind die Berichte der Firmen in den kommenden 6 bis 7 Wochen. Dem folgt eine technische Konsolidierung. Das interessanteste Ereignis für Deutschland wird der Rechtsruck in den Länderwahlen und die Einpreisung dieses Sachverhaltes im Jahresverlauf. Bis 30.000 sind es rechnerisch noch rd. 25 % ab Start, wie beschrieben.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Wie gefährlich ist Trumps Außenpolitik für die Märkte?</strong></p> <p><strong>Donald Trump praktiziert das, was er angekündigt hat:</strong> MAGA-Politik in mehreren Schritten und mit beeindruckender militärischer Raffinesse. In allen Fällen geht es darum: Nicht Eroberung oder Besitzstand, sondern definitive Macht über die jeweiligen Länder, deren Ökonomie oder militärische Position. Größere ökonomische Konsequenzen betreffen vorerst den Ölmarkt. Im Regen stehen allein die Europäer, deren wichtigste Chefs sich wie kleine Wichtelmänner regelmäßig treffen, um Dinge zu verkünden, die sie gar nicht in der Hand haben. Das ist traurig. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Wie viel Dampf steckt noch in der KI-Rally?</strong></p> <p><strong>Die große Phase für KI ging mit dem Jahreswechsel zu Ende. </strong>Jetzt steht die Konsolidierung der Geschäfte an, die in die Breite geht. Das interessanteste Beispiel dafür liefert Siemens mit der Zusammenarbeit in Allianzen mit NVIDIA und META. In dieser Breitenwirkung stecken die langen Tendenzen dafür, wie die Anwendung von KI möglich wird und in jedem Land sinnvoll genutzt werden kann. Siemens ist im DAX das aktuelle Vorbild. SAP steht dagegen in der Ecke, weil sie sich zu diesem Thema bis jetzt nicht positioniert haben. Beide Aktien zusammen sind aus DAX-Sicht die wichtigsten Trendindikatoren für den DAX mit einem Gewicht von etwas über 20 %.</p>
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Volker Schulz
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