<p>Gold: Trotz des massiven Abverkaufs profitiert der Quartalsdurchschnitt von der extrem starken Performance zu Jahresbeginn. Der bisherige Durchschnittspreis für Gold im ersten Quartal 2026 (Stand 23. März) liegt bei circa 4.845 $. </p> <p>Der durchschnittlich realisierte Goldpreis bei BARRICK MINING für Q4 25 lag bei bei 4.177 $. Die Taxen für die aktuellen Konsenswerte der Goldminen liegen um 4.600 bis 4.700 $ über das Jahr. Aktuell resultiert für Barrick unter dieser Annahme ein KGV um 9,9. Im historischen Durchschnitt der letzten 10 Jahre waren KGV 22 üblich. Selbst wenn der Goldpreis länger um 4.000 bis 4.500 $ nun verharren würde, und der Konsens deshalb 10 bis 20 % zurückkäme wäre Barrick um KGV 12 zu 13 und 7 bis 8,5 % Rendite auf den freien Cashflow gemessen am Börsenwert. </p> <p>Fazit: Wer noch nicht investiert ist kauft jetzt. Eine Nachkaufoption bitte offen lassen. Das gilt auch für unsere Position im Spekulativen Portfolio die wir ggf. dann weiter aufstocken würden. </p>
<p>Trump setzt die Angriffe für 5 Tage aus postet er auf Truth Social. Angeblich gibt es Verhandlungen. Wahrscheinlich geht ihm aber auch die Munition aus und die 2-jährigen Treasuries sind ihm zu steil gegangen. Wahrscheinlich wusste er schon nach dem 48-Stunden Ultimatum dass es auf 5 Tage verlängert wird. Nun kommt es auf die Reaktion der Iraner an. Noch gibt gibt es keine Statements. </p>
<p>Es gibt News zu unserem Depotwert und der lage am Golf:</p> <p>In der heute Morgen veröffentlichten Stellungnahme stellt CEO Saad Sherida Al-Kaabi von QatarEnergy klar, dass die Instandsetzung der durch die Angriffe vom 18. und 19. März beschädigten Anlagen in Ras Laffan zwar höchste operative Priorität hat, die langfristigen Erweiterungsprojekte (North Field East, South und West) jedoch ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Diese Projekte seien für die zukünftige globale Versorgungssicherheit unverzichtbar und blieben im Zeitplan. Technip ist hier maßgeblich engagiert. </p> <p>Zusätzlich meldet Technip Energies: Die Projektstandorte am Golf sind von den jüngsten militärischen Zwischenfällen nicht physisch betroffen und die Arbeiten werden planmäßig fortgesetzt. dazu kommt:</p> <p>Das am 18. März gestartete Aktienrrogramm über 150 Mio. € stützt den Kurs und belegt das Vetrauen des Managenments in die mittelfristige Entwicklung. </p> <p> </p>
<p>SALZGITTER ist seit heute im MDAX notiert. Kürzlich gab es Zahlen und die Reaktionen der Anleger heute sind fast unverständlich, zumal die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten sollen: Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Mio. Euro zu Buche, während sich der Fehlbetrag im Jahr zuvor noch auf 347,9 Mio. Euro belief. 2024 war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Dennoch sackt die Aktie heute deutlich ab - um bis zu 9 % ging es auf Tradegate bereits herunter.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Trumps 48-Stunden-Ultimatum dürfte den Iran-Krieg weiter eskalieren lassen. Das sehen auch die asiatischen Märkte so und auch bei uns zeigt die Vorbörse rote Vorzeichen. Dass die iranischen Revolutionsgarden auf ein solches Ultimatum eingehen, gilt als nahezu ausgeschlossen. Damit droht bei einer Zerstörung iranischer Energieanlagen ein weiterer Sprung des Ölpreises. In der heutigen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> haben wir zwei Unternehmen herausgestellt, die trotzdem gute Einstiegschancen bieten. Wenn Sie mitmachen wollen können Sie die TB-Daily im EInzelabruf oder im Abo über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link </a>testen. </p> <p> </p>
<p>Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025/26 nach vorläufigen Zahlen um 3,8 % auf 6,434 Mrd. € und lag damit über dem Ziel eines stabilen bis leicht höheren Erlösniveaus. Auch beim bereinigten EBIT wurde die eigene Vorgabe erfüllt. Mit 264,7 Mio. € lag das operative Ergebnis fast auf Vorjahreshöhe von 269,5 Mio. €. Belastend wirkte allerdings das vierte Quartal. Dort sank das bereinigte EBIT wegen gestiegener Kosten um 14 % auf minus 34,8 Mio. €. Das Winterquartal ist saisonal zwar traditionell schwach, dennoch zeigt der Rückgang, dass der Kostendruck zunimmt und nicht mehr vollständig aufgefangen werden kann. An der Börse wurden die Zahlen mit hauchdünnen Verlusten aufgenommen. Am 25. März folgt das Trading Statement, die endgültigen Zahlen kommen am 19. Mai.</p> <p>Fazit: HORNBACH liefert zwar operativ solide ab, aber die sinkende Ergebnissicherheit im Schlussquartal bremst zunächst das Kurspotenzial. Auffangboden: 72/73 €.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Drohung von US-Präsident Trump, iranische Kraftwerke zu attackieren, sollte die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden geöffnet werden, sorgt für Angstkurse. Teheran reagierte umgehend mit der Ankündigung, die Wasserstraße unbefristet zu schließen und Energieinfrastrukturen in der gesamten Region anzugreifen.</p> <p>Der MSCI Asia Pacific Index verlor 3,7 % Besonders hart traf es den südkoreanischen Markt mit einem Einbruch von 6,5 %. Die Futures für Europa und die USA signalisieren eine Fortsetzung dieser negativen Tendenz. Der DAX startet um 21.900 Punkte. </p> <p>Trotz seines Status als „sicherer Hafen“ stürzte der Goldpreis um 6 % auf rund 4.200 $ ab und radierte damit die bisherigen Jahresgewinne aus. Es ist die schlimmst Woche für Gold seit 1983. Auch Goldminen werden skalpiert. Daraus resultieren gewaltige Chancen im Sektor. Es gilt:</p> <p>In diesem Umfeld werden Positionen nicht nach ihrer strategischen Qualität, sondern nach ihrer Verfügbarkeit liquidiert. Margin Calls sorgen für die Beschleunigung. Unsere Liquiditätsquote von 40 bis 45 % wie letzte Woche schon dargelegt hat Bestand. Die nächsten 48 Stunden aber werden spannend. Wir stehen Gewehr bei Fuß. </p> <p> </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Commerzbank: Kaufen wegen der Übernahme?</strong></p> <p>Der Fall Commerzbank hat zwei Dimensionen. Eine sehr kurzfristige, mit dem bekannten Angebot von Unicredit, und eine sehr weite, wie die Commerzbank in den Unicredit-Konzern eingegliedert wird. Im ersten Fall liegen die Konditionen fest, im zweiten Fall geht es um deutlich mehr. Das aber wird erst zum Jahresende ein neues Thema werden. Wer einen langen Atem hat, kann dem vorgreifen. Die Kursziele liegen dann deutlich über 40 Euro. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Wo würden Sie aktuell noch investieren und wo nicht?</strong></p> <p>Alle Qualitätsaktien, insbesondere der Tech-Szene, haben deutlich korrigiert. Mindestens 25 % sind nötig, um neu zu investieren. Besser sind bis 50 %, also eine Halbierung, nachdem alle Ergebnisse und Perspektiven in den letzten Wochen vorgelegt worden sind. Zu Topkursen zu investieren, ist dagegen zu gefährlich. Hier drohen technische Rückschläge. Die absoluten Topkurse der großen Techs wird es vorerst nicht wieder geben. Alles zusammen reicht aus, das Portfolio sorgfältig nach diesem Prinzip schrittweise auszubauen.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Ist der Iran-Krieg noch Thema?</strong></p> <p>Der Iran-Krieg hat mehrere Phasen. Die militärischen Aktionen sind weitgehend erledigt. Reste bleiben offen. Das offizielle Ende ist eine notwendige Kapitulation. Die zweite Phase beinhaltet das Öl. Sowohl für den Verkehr (Hormus) als auch für den Zugriff auf das gesamte Iran-Öl (Insel Kharg). Noch nicht geklärt ist die Beseitigung des Mullah-Regimes, was ausschließlich ein iranisches Thema ist und noch einige Zeit dauern kann. Es berührt jedoch nicht die geopolitische Situation oder ökonomische Konsequenzen. Einzig der Ölpreis bleibt vorerst sehr volatil. Die scharfen Korrekturen von rd. 10 bis 12 % in den bekannten Indizes haben das Gesamtrisiko gut eingepreist. Der neue Aufschwung benötigt jedoch Zeit. Er verläuft in kleinen Schritten. Bitte die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26"><span style="color: #e67e23;"><strong>Actien-Börse</strong></span></a> beachten!</p>
<p>Nach erneuten Raketenangriffen des Irans auf Golfstaaten meldet Kuwait schwere Brände in einer Ölraffinerie infolge eines Drohnenangriffs.</p> <p>Israel reagierte mit einer neuen Welle von Luftschlägen in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran. Parallel dazu verstärken die USA ihre Präsenz in der Region massiv; drei weitere Kriegsschiffe mit tausenden Marineinfanteristen sind im Einsatz, um die Kapazitäten für den Konflikt mit dem Iran auszuweiten.</p> <p>Der Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA) warnt vor der schwersten Energiekrise der Geschichte, sollte der Konflikt andauern. </p> <p>Die Zinsen steigen schnell. In Großbritannien löste die Lage einen massiven Abverkauf bei Staatsanleihen (Gilts) aus. Die Kreditaufnahme-Kosten des britischen Staates stiegen auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008. </p> <p>Diese Schlagzeilen reichen aus, um die Indizes weiter Richtung Süden zu schicken. Wir agieren weiter mit rd. 40 % bis 45 % Cashquote aber auch einer sich weiter füllenden Einkausliste. </p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 36 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 54%. Seit dem letzten Stop&Go wurden uns zwei Positionen ausgestoppt, eine haben wir aufgestockt und bei einer anderen haben wir das ein geiziges Nachkauflimit platziert. Außerdem ändern wir zwei Einschätzungen. Betroffen sind unter anderem NU Holdings, Merck, Prysmian, Mota Engil, Tecnicas Reunidas und Vonovia. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Die Woche hatte es in sich und es wird zunehmend deutlich, dass die Kriegsziele nicht ganz klar sind. Ein schnelles Ende wird immer unwahrscheinlicher, stattdessen richten sich die Protagonisten ein und versuchen Kapital aus der Situation zu schlagen. Das iranische Parlament diskutiert schon über Gebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus. Die Tendenz zur weiteren Eskalation bleibt ungebrochen und das schlägt sich in den Charts der Indizes nieder…</p> <p style="text-align: justify;"><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Justus Newspilot 2026/Bildschirmfoto 2026-03-20 um 13.42.05.png" alt="" width="600" height="336" /></p> <p style="text-align: justify;">Unsere Empfehlungsliste bleibt trotzdem erfreulich stabil, aber erste Stops wurden inzwischen erreicht. Noch am Freitagnachmittag nach dem letzten Stop & Go wurde uns NU Holdings ausgestoppt. Das Engagement hinterlässt ein kleines Plus von 4,6%. Wie es mit dem Titel jetzt weitergeht, hat mein Kollege am Dienstagnachmittag erläutert. Außerdem in diesem Artikel: das zweite Nachkauflimit für Merck. Weiterlesen... <br /><br />Lust auf einen spannenden Chart? Dann klicken Sie gerne mal drauf, das könnte sich lohnen ;-)<br /><br />Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauf-ein-limit-2-stops-und-2-einschaetzungen_H723186083_6799460/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
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Volker Schulz
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