<p>Der S&P 500 und der Nasdaq 100 geben nach, da der Bericht des Wall Street Journal über verfehlte operative Ziele bei OpenAI eine negative Kettenreaktion bei KI-Werten auslöst. Dazu gehört natürlich auch: Bislang hatten Tech-Aktien den besten Monat seit 2002! Das Ganze ist notwendig und überfällig. </p>
<p>Die gestrige Anhörung vor dem US Supreme Court im Fall Monsanto v. Durnell werden für Bayer als durchwachsen gewertet. Die Verhandlung lieferte kein klares Signal für einen schnellen Durchmarsch was heute rd. 3 % Abschlag brachte. Die Analysten sind dennoch entspannt.</p> <p>Die Richter wirkten gespalten. Während die konservative Mehrheit (u. a. Richter Kavanaugh) die Gefahr eines „Flickenteppichs“ aus 50 verschiedenen Warnvorschriften betonte, zeigten sich die liberalen Richterinnen (Sotomayor, Kagan, Jackson) skeptisch. Sie hinterfragten, ob die EPA-Zulassung ausreicht, um Unternehmen vollständig vor Haftung zu schützen, falls neue wissenschaftliche Erkenntnisse auftauchen.</p> <p>Die Unterstützung durch den Solicitor General war ein starkes Argument für Bayer, konnte aber die kritischen Rückfragen einiger Richter zur Reichweite der bundesstaatlichen Präemption nicht vollständig neutralisieren.</p> <p>Erste Analystenstimmen:</p> <p>Bank of America: Sieht weiterhin eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit für ein Urteil zugunsten von Bayer bis Ende Juni.<br />Barclays: Beschreibt das Bild als „gemischt“, wobei einige Fragen der Richter jedoch vorteilhafter für Bayer waren als ursprünglich erwartet.<br />Morgan Stanley: Erwartet weiterhin eine positive Entscheidung des Supreme Court, die das rechtliche Risiko dauerhaft begrenzen könnte.</p>
<p>Im DAX berichten gleich 6 Konzerne: Deutsche Bank, Mercedes-Benz Group, Porsche, Adidas, Symrise (heute nach Börsenschluss und Call morgen) und Scout24.</p> <p>In der zweiten Reihe stehen Wacker Chemie, Traton, Siltronic im Fokus.</p> <p>In den USA stehen unter den großen Namen an: Microsoft, Meta Platforms, Amazon, Qualcomm, Amgen und Ford Motor.</p> <p> </p>
<p>Diese Rally ist nun doch ein Stück zu weit gelaufen. Auf Basis der letzten vier Wochen steht bei Marvell Technology für uns ein Plus von 56 %, zeitweise sogar deutlich über 60 %. Das erfordert eine Konsolidierung oder Korrektur bei KGV 41 für das GJ 26/27 (31.01.) Richtung 128 $. In Anbetracht der sehr schnellen Performance tüten wir die Gewinne ein. Die nächste Möglichkeit kommt. Wir verkaufen die kompeltte Marvell-Position um 16 Uhr.</p>
<p>In unsicheren Zeiten ist Stabilität immer von Vorteil. So auch bei MUTARES. Denn Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung (am 3. Juli 2026) die Ausschüttung einer Dividende von 2 Euro je Aktie vor und damit ebenso viel wie für 2024. Diese ist als Mindestdividende zu verstehen. Sollten die Münchener sich in Zukunft von Unternehmensbeteiligungen trennen, die Ergebnis und Liquidität abwerfen, sollen die Anteilseigner mit einer zusätzlichen Ausschüttung am Erfolg beteiligt werden. Besser geht nicht.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Der weltweit führende Batteriesteller CATL nutzt das aktuelle Marktumfeld für eine Kapitalerhöhung. In Hongkong wurden zusätzliche Aktien im Wert von 5 Milliarden US-Dollar platziert. Die Transaktion erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse ausländischer Investoren an Erneuerbaren Energien infolge der geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten sprunghaft angestiegen ist.</p> <p>Seit Ende Februar verzeichnete die Aktie einen Wertzuwachs von rund 40 %. Investoren antizipieren, dass ein potenzieller Ölpreisschock die globale Nachfrage nach Elektromobilität und stationären Energiespeichern weiter beschleunigen wird. Da die in Hongkong gelisteten H-Aktien mit einem Aufschlag gegenüber den Festland-Titeln (A-Aktien) gehandelt werden, erzielt das Unternehmen hier eine besonders attraktive Bewertung.</p> <p>Ein wesentlicher Vorteil dieser Kapitalaufnahme liegt in der regulatorischen Flexibilität. Während in Festlandchina generierte Mittel strikten Kapitalkontrollen unterliegen, kann CATL das in Hongkong aufgenommene globale Kapital frei für seine internationale Expansion einsetzen. Dies betrifft insbesondere die Forschungsaktivitäten sowie den Bau neuer Produktionsstätten in Europa, etwa in Deutschland, Ungarn und das geplante Werk mit Stellantis in Spanien.</p> <p>Kurzfristig sorgt die Platzierung für einen deutlichen Aktienüberhang. Der Abschlag von 10 % zum durchschnittlichen Kurs der letzten Tage hat bereits zu einer ersten Korrektur geführt.</p> <p>Dieser technische Verkaufsdruck ist jedoch als temporär einzustufen. Die Story bleibt intakt.</p> <p> </p> <p> </p>
<p>Sie war primär von massiven Energiekostensteigerungen und einer gedämpften Nachfrage geprägt. Doch das Blatt wendet sich: Eine voraussichtliche Entspannung an den Energiemärkten - flankiert von der Aussicht auf eine stabilisierte Rohstoffversorgung durch eine baldige Wiederöffnung strategischer Handelswege wie der Straße von Hormus - könnte den lange erwarteten Kurs-Turnaround einläuten.</p> <p>Viele Branchenschwergewichte notieren trotz operativer Erholungsanzeichen noch immer deutlich unter ihren historischen Bewertungen. Für Anleger bietet dieses Szenario eine doppelte Chance: Zum einen das Potenzial für signifikante Kursgewinne bei einer Markterholung, zum anderen eine oft überdurchschnittliche Dividendenrendite, die in volatilen Phasen als stabiler Puffer dient.</p> <p>In der heutigen <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> finden Sie drei europäische Kaufkandidaten, die für den Turnaround bereitstehen.</p>
<p><strong>Der Spezialist für drohnenartige Flugtaxis hat in New York einen auf zehn Tage veranschlagten Test- und Vorführbetrieb begonnen, allerdings werden dabei noch keine Passagiere befördert.</strong> Zunächst soll die generelle Tauglichkeit unter Beweis gestellt werden, den John F. Kennedy International Airport (JFK) in einer Flugzeit knapp unter 10 Minuten mit den Heliports in Lower Manhatten zu verbinden.</p> <p><strong>Bloomberg zitiert JOBY-CEO JoeBen Bevirt mit dem Plan, in der zweiten Jahreshälfte 2026 in New York, Texas oder Florida die ersten Passagiere zu befördern.</strong> Nachdem ein ähnliches Ziel im vorigen Jahr verschoben wurde, war die JOBY-Aktie von fast 21 bis 8 $ durchgesackt.</p> <p><strong>Mit fast 9 Mrd. $ Börsenwert bleibt das Projekt ehrgeizig bewertet.</strong> Die neu gestartete Spekulation brachte gestern ein Kursplus von insgesamt 12,5 %.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p><strong>Der defizitär operierende US-Stahlkonzern hat gestern mit einem Tagesplus von 8,7 % bei ungewöhnlich hohem Handelsvolumen, aber ohne Vorliegen von Meldungen, irritiert.</strong> Der Titel war in den vergangenen vier Wochen bereits um fast ein Drittel angestiegen, was nun die Shortseller stark unter Druck gesetzt hat.</p> <p><strong>Aufgrund der hohen Shortquote (15 % vom Streubesitz) und des langen Eindeckungszeitraums (Days to Cover: 6,7 Tage) ist das weitere Hochlaufen des Titels möglich.</strong> Allerdings ohne fundamentale Rechtfertigung. Während Spezialisten dies als riskante Chance nutzen können, bleiben Börsen-Normalos unbedingt auf der Zuschauerseite.</p> <p><strong>Für den Vergleichchart wurde die Stahlbranche ergänzt um angrenzende Themen .</strong> Die Kurse befinden sich seit der zweiten Märzhälfte wieder im Anstieg, eine gemeinsame "Startlinie" ist eingezeichnet. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily. </p>
<p>INIT hat einen spektakulären Großauftrag in Australien gewonnen. Die Verkehrsbehörde Transport for NSW beauftragt die Karlsruher mit der Modernisierung des Opal-Fahrkartensystems in Sydney. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf circa 615 Millionen AUD, was umgerechnet rund 375 Millionen Euro entspricht. Der Vertrag umfasst die Konzeption, Installation sowie den Betrieb über einen Zeitraum von zehn Jahren.</p> <p>Da das Volumen das Niveau eines kompletten Jahresumsatzes weit überschreitet, sorgt der Auftrag für eine deutlich verbesserte Visibilität. Technologisch setzt sich INIT mit einer Account-Based-Ticketing-Lösung gegen den globalen Wettbewerb durch. </p> <p>Die Marktposition in der Region Asien-Pazifik wird durch diese Referenz massiv gestärkt. </p> <p>Init hat Qualität. Wir bleiben für den Titel weiter zuvesichtlich und erwarten neue Tops. </p>
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