<p>Frischen Wind für die Aktie des Flugzeugbauers gab es aus Südostasien: Dort hat die malaysische AirAsia 150 Maschinen des Typs A220-300 fest bestellt. Finanzielle Details wurden nicht genannt, dennoch gibt das heute Auftrieb.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>Die Gewinnprognosen für europäische Banken Richtung 2027 steigen weiter und der Bewertungsabschlag zum europäischen Gesamtmarkt (ca. 40 % Abschlag gemessen am KGV) als auch speziell zu US-Banken bleibt hoch. </p> <p>Der Zinsdruck am langen Ende sorgt weiter für üppige Zinsmargen, die Ausgabenprogramme der Staaten für ein starkes Bond-Geschäft. </p>
<p>Der Photonik-Sektor entwickelt sich zunehmend zum nächsten großen KI-Infrastruktur-Trade an den europäischen Börsen. Getrieben von der stark steigenden Nachfrage nach optischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen für KI-Rechenzentren verzeichneten zahlreiche Werte massive Kursanstiege. Besonders Unternehmen entlang der Lieferkette für Silicon Photonics, Laser, Glasfaser und optische Interconnects profitieren. Aktien wie Soitec, Aixtron, BE Semiconductor Industries sind bereits mitten im Höhenflug. Nun läuft auch ein weiterer Vertreter an: AMS-OSRAM.</p> <p>AMS-OSRAM positioniert sich zunehmend als Photonikspezialist für künftige KI-getriebene Rechenzentren und AR-Anwendungen. Die <a href="https://ams-osram.com/de/news/press-releases/q1-2026-results" target="_blank" rel="noopener">heute vorgelegten Vorabzahlen für das erste Quartal 2026</a> lagen operativ über den Erwartungen, wurden aber vor allem von neuen Perspektiven im Bereich Digital Photonics begleitet mit einem Entwicklungsabkommen mit einem führenden KI-Photonikpartner. Damit positioniert man sich künftig im Markt für optische Hochgeschwindigkeitsverbindungen in KI-Rechenzentren – ein Bereich, der im Zuge exponentiell steigender Datenmengen und wachsender KI-Cluster als einer der wichtigsten strukturellen Wachstumsmärkte der Halbleiterindustrie gilt. Optische Interconnects auf Basis von Laser- und microLED-Technologien gelten deshalb als Schlüsseltechnologie.</p> <p>Parallel zeigt man deutliche Fortschritte im Bereich Augmented-Reality-Smartglasses mit mutmaßlich Meta Platforms als Schlüsselkunden für Interconnects auf microLED-Basis. Der Halbleiter- und Sensorinhalt pro Wearable könnte sich auf 50 bis 100 € belaufen. Damit profitiert AMS-OSRAM vor allem mit microLEDs als Interconnect von einem weiteren Massenmarkt für KI-gestützte Wearables.</p> <p>2026 ist aufgrund von Desinvestitionen und Restrukturierungseffekten ein Übergangsjahr, doch die Perspektive verändert sich zunehmend - von zyklischen Standard-Märkten hin zu strukturell wachsenden Photonik-Anwendungen. 2026 hat man einen Free-Cashflwo von 300 Mio. € in Aussicht gestellt, inklusive Desinvestments. Für 2027 ist erstmals wieder ein positiver Free Cashflow ohne Sondereffekte aus Desinvestments zu erwarten. Eine Bewertung mit einem Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA von ca. 7 (2027e) ist für einen Photonik-Spezialisten eine Gelegenheit - trotz Kurssprung nach Q1-Zahlen noch günstig, während US-Wettbewerber mit Multiples von 30 gehandelt werden. 1,7 Mrd. € Börsenwert bei gut 3,2 Mrd. € Umsatz (2027e) und 550 Mio. € EBITDA lassen deutlich höhere Kurse zu. Unser erstes Kursziel infolge des Photonik-Re-Rating: 25 € (akt. Kurs: 17,30 €).</p> <p> </p>
<p>Wir müssen das Zahlenwerk nachtrgen, weil es die Konsequenz einer Zielerhöhung auf 27 € bedeutet. Die vorläufigen Zahlen dfür Q1 26 lagen signifikant über den Markterwartungen. Besonders die Dynamik im Auftragseingang sowie die Profitabilität unterstreichen die aktuelle Sonderkonjunktur des Bildverarbeitungsspezialisten.</p> <p>Der Auftragseingang von 85,6 Mio. EUR liegt deutlich über den Prognosen von 70 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Zuwachs von 31 %. Diese Nachfragestärke stützt sich primär auf die Region China sowie die Sektoren Halbleiter, Logistik und Elektronik. Da Vorzieheffekte nach aktueller Einschätzung keine wesentliche Rolle spielten, ist für das erste Halbjahr mit einer anhaltend positiven Tendenz zu rechnen. </p> <p>Auch beim Umsatz lieferte Basler mit 77 Mio. EUR ein Ergebnis ab, das die Schätzungen (70 Mio. EUR) klar schlägt. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 17,6 Mio. EUR. Die daraus resultierende EBIT-Marge von 22,9 % markiert das höchste Quartalsniveau seit dem Jahr 2017. Diese Entwicklung ist auf eine starke Bruttomarge sowie eine effiziente Kostenstruktur bei den Betriebsausgaben (OPEX) zurückzuführen.</p> <p>Infolge der starken Geschäftsentwicklung korrigierte der Vorstand die bisherige Jahresprognose nach oben:</p> <p><strong>Umsatz:</strong> 247–270 Mio. EUR (vorher: 232–257 Mio. EUR)<br /><strong>EBIT-Marge:</strong> 9,5–13 % (vorher: 6,5–10 %)</p> <p>Trotz dieser Anhebung erscheint der Ausblick weiterhin vorsichtig gewählt. Selbst bei einer moderaten Verlangsamung des Auftragseingangs in der zweiten Jahreshälfte ist das Erreichen des oberen Endes der Zielspanne realistisch. Sollte die Dynamik über den Sommer stabil bleiben, besteht sogar Spielraum für Umsätze oberhalb der neuen Guidance.</p> <p>Wir erhöhen das Ziel auf 27 €. </p>
<p>SK Securities hat die Kursziele für die beiden südkoreanischen Halbleiter-Schwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics massiv angehoben. Hintergrund der Anpassungen ist der anhaltende "Superzyklus" bei Speicherchips, der durch die explodierende Nachfrage im KI-Bereich befeuert wird. Das sind die neuen Duftmarken:</p> <p>SK Hynix: Neues Kursziel 3 Mio KRW nach zuvor 2 Mio. KRW - aktueller Kurs 1.662.000 KRW. Das wären rd. 80 %.</p> <p>Samsung Electronics: Kursziel 500.000 KRW nach zuvor 400.000 KRW - aktueller Kurs 272.500 KRW. Das wären rd. 83,5 %.</p> <p>Ich halte das für mutig, aber gemäß aktuellem Bewertungsansatz auch nicht für komplett aus der Welt. Man sollte aber wissen: SK Securities war ursprünglich Teil der SK Group (einem der größten Mischkonzerne Südkoreas, zu dem auch SK Hynix gehört). Wir fahren weiter mit. Anbei die jüngsten Analysten Updates mit Kurszielen für SK Hynix.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Frage wird aktuell in Analystenkreisen heiß diskutiert. Während der DAX in den letzten Monaten zwar neue Rekordmarken jenseits der 24.000 Punkte erklommen hat, zeigt sich bei den Bluechips zunehmend eine gewisse „Fahrtmüdigkeit“. Anders beim MDAX, der das Rückgrat des deutschen Mittelstands und zahlreiche Weltmarktführer in Nischen abbildet, hat die jüngste Rally nur verzögert mitgemacht. Die Bewertungsschere klafft aktuell also auseinander, ein weiterer Treiber ist das sich stabilisierende Zinsumfeld. Der DAX ist derzeit eher ein Markt für „Halter“, nicht für „Neukäufer“. Wer auf die nächste Phase des Marktzyklus setzen möchte, findet im MDAX die deutlich attraktiveren Hebel. Einen haben wir für sie in der heutigen Ausgabe der <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> herausgestellt. </p>
<p>Die globalen Aktienmärkte sind auf neue Rekordhochs gestiegen. Dem DAX fehlen noch rd. 2 %. Getrieben wird diese Entwicklung vordergründig durch die Zuversicht über eine bevorstehende Einigung zwischen den USA und dem Iran.</p> <p>Washington hat ein Memorandum of Understanding vorgelegt, das die schrittweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen vorsieht. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Trump äußerte sich mal wieder optimistisch, dass der seit zehn Wochen andauernde Konflikt noch vor seinem geplanten Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in der nächsten Woche beendet werden könnte. </p> <p>JPMorgan geht davon aus, dass institutionelle Investoren und Makro-Manager ihre Aktienquote weiter erhöhen könnten. Marktbeobachter wie Mark Cranfield (MLIV) mahnen jedoch zur Vorsicht: Die aktuelle Positionierung sei anfällig für ein „Buy the Rumor, Sell the Fact“-Szenario, sobald Details des Abkommens feststehen.</p> <p>Unter der Oberfläche wird der Markt jedoch von der Bereichtssaison getragen. Die Konsensschätzungen für die S&P 500 Unternehmen werden regelrecht pulverisiert. Wir beschreiben das Ausmaß in der aktuellen Ausgabe des Aktionärsbriefes. </p> <p><strong>Unternehmensmeldungen</strong><br />Nvidia: Investierte 500 Millionen USD in Aktienrechte von Corning Inc., um den Ausbau der KI-Infrastruktur voranzutreiben.</p> <p>Anthropic: Schloss eine Vereinbarung mit SpaceX ab, um Rechenressourcen für die Claude-KI-Software zu sichern.</p> <p>Walt Disney: Übertraf die Erwartungen dank einer verbesserten Profitabilität im Streaming-Geschäft und starken Besucherzahlen in den Resorts.</p> <p>Arm Holdings: Enttäuschte mit der Umsatzprognose für das laufende Quartal, da der Vorstoß in den Bereich der KI-Infrastruktur noch am Anfang stehe.</p> <p>China: Die Finanzaufsicht wies Großbanken an, Neukredite an fünf Raffinerien vorübergehend auszusetzen, die aufgrund von Verbindungen zu iranischem Öl unter US-Sanktionen stehen.</p> <p>Siemens Healthineers: Zahlen unter den Erwartungen. Die Prognose wird erneut gekürzt. Gleichwohl hat der Kurs bereits eine menge eingepreist.</p> <p>Vonovia: Solider Jahresauftak mit bestätigter Prognose, aber auch dem Hinweis deutlich steigender Finanzierungskosten.</p> <p>Sie möchten täglich auf diese Art und Weise informiert werden? Mehr hier im <a href="https://www.bernecker.info/news/list/alle">Newspilot (KLICK HIER) </a>oder in der Bernecker-App.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter </p>
<p>Der IT-Sicherheitsanbieter profitierte im ersten Quartal stark vom öffentlichen Sektor. Der Umsatz stieg um 4,4 % auf 81,8 Mio. €. Der Auftragseingang verdoppelte sich fast auf 143,0 Mio. €. Nicht mithalten konnte dagegen die Profitabilität: Das EBIT rutschte von 1,8 Mio. € auf - 4 Mio. € ab. Belastet haben höhere Personalkosten, viele Projekte mit hohem Hardwareanteil und eine geänderte Methodik bei Bonusrückstellungen. Dieser Effekt verschiebt Belastungen zwischen den Quartalen, bleibt auf Jahressicht aber neutral. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Secunet erwartet 2026 weiter 460 bis 500 Mio. € Umsatz und 53 bis 58 Mio. € EBIT. Fazit: Secunet überzeugt mit starkem Auftragseingang und intakten Wachstumstreibern. Die schwache Marge im ersten Quartal stört, gefährdet die Jahresziele aber noch nicht.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 19.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- US-Berichtssaison liefert Superlative</p> <p>- Heiß: Quantencomputing im Biotech-Sektor</p> <p>- US-Pharmaunternehmen unter dem Radar</p> <p>- Das Defence-Rennen im All - drei Profiteure unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Quantencomputer klassische RSA-Verschlüsselungen deutlich schneller brechen könnten als bisher angenommen (möglicherweise bereits in fünf Jahren). Dies zwingt Unternehmen und Regierungen zu vorzeitigen Investitionen in quantensichere Netzwerke. Auf Seite 2 der heutigen Augabe gehen wir kurz auf neue Trends im Bereich Quantenforschung ein. Jedenfalls:</p> <p>Durch die Fusion mit SkyWater transformiert sich IonQ zu einem vertikal integrierten Anbieter. Projizierte kombinierte Umsätze liegen für dieses Jahr bei rund 1 Mrd. $ mit einem Potenzial von 5 Mrd. $ in fünf Jahren. </p> <p>Bewertungen sind wenig relevant. Es zählt die Story. Gleichwohl liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis nach dem Zusammenschluss um rd. 18 und damit weit unter historischen Durchschnitten. Wir kaufen eine Mini-Position vor den Zahlen (hier ist alles möglich - nach unten wie nach oben im zweistelligen Prozentbereich), nur um dabei zu sein. Zeithorizont fünf Jahre. Ein Nachkauf bleibt die Option. Hochspekulativ!</p> <p>Kauf: 120 Stück IonQ (US46222L1089; ca. 42 €) um 16.35 Uhr. </p>
<p>Im ersten Quartal überzeugte man mit einem Anstieg der Gross Bookings um 25 % auf 53,7 Mrd. $, getragen von einer robusten Nachfrage im US-Kerngeschäft sowie starkem internationalen Delivery-Wachstum. UBER lieferte zudem einen besser als erwarteten Ausblick für das laufende Quartal. Die Bruttobuchungen sollen im zweiten Quartal zwischen 56,25 und 57,75 Mrd. $ liegen und damit oberhalb der Analystenschätzungen (56,23 Mrd. $). Strategisch rückt man margenstärkere Premium- und Firmenkundengeschäft (Chauffeur- und Luxusangebote) in den Fokus. Bis 2028 will man mehr als eine Million Organisationen bedienen und das Buchungsvolumen auf über 10 Mrd. $ verdoppeln. Damit sollte ein Ausbruchsversuch aus der Bodenformation folgen. Die Aktie bleibt ein Kauf.</p>
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Volker Schulz
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