<p><strong>Zwecks Abgrenzung von anderen Adressen, die sich im Investmentbanking tummeln, sieht die Jefferies Financial Group sich als „the leading pure play investment banking and capital markets firm“.</strong> Börsianer kennen das New Yorker Finanzhaus aus einem Strom von Analystenurteilen. Lässt deren hohe Qualität Rückschlüsse auf den Kursverlauf von „JEF“ (NYSE-Börsenkürzel) zu? Für die letzten Monate wohl eher nicht.</p> <p><strong>Die Jefferies-Aktie lief seit Anfang 2025 unerfreulich.</strong> Vom Allzeithoch 82,68 $ Anfang 2025 ging es in 14 Monaten 57 % tiefer bis 35,53 $ (am 12. März). Eine erste Erholung schloss sich an. </p> <p><strong>Bevor Jefferies am Mittwoch seinen neuen Quartalsbericht vorlegte, meldeten sich die Kollegen von Goldman Sachs per Bewertung.</strong> Sie senkten das Jefferies-Kursziel von 71 auf 61 $, blieben aber bei der Einstufung „Buy“ - klarerweise ein positiver Faktor. - Zum Berichtstermin:</p> <p><strong>Lakonisch die „Lage“ von CEO Richard Handler:</strong> „The world is challenging“, jedoch: Bei Jefferies habe sich die seit H2 2025 laufende Beschleunigung im Kerngeschäft weiter fortgesetzt.<br /> <br /><strong>Die beiden Hauptbereiche lagen beim Umsatz deutlich über dem vorjährigen Q1.</strong> Dies sind Investment Banking (+ 45 % auf 1,02 Mrd. $) und Capital Markets (+ 12 % auf 779 Mio. $). Sie erreichten zugleich neue Rekordhöhen. Im sequenziellen Vergleich (Q1 zu Q4) galt eine leichte Abschwächung, die sich beim Gesamtumsatz so liest: - 2,5 % auf 2,02 Mrd. $. </p> <p><strong>Erwähnenswert die strukturelle Verschiebung im Bereich Capital Markets.</strong> Hier lag der Anteil des Anleihegeschäfts vor zwölf Monaten bei 41 % und ist im jüngsten Q1 auf 28 % geschrumpft. </p> <p><strong>Ein paar unerfreuliche Details.</strong> Sie wurden von CEO Handler nicht ausgespart. Auch Jefferies blieb von der Private-Credit-Krise nicht ganz verschont, auch wenn Kreditvergabe nur Nebengeschäft ist. </p> <p><strong>Der wichtige Faktor ist die Pleite von First Brands.</strong> Sie führte im Q4 (Abschreibung 30 Mio. $) und erneut im Q1 (Verlustbeitrag 17 Mio. $) zu negativen Effekten. Im gleichen Zusammenhang folgte eine Klage der Western Alliance Bank in Höhe von 126 Mio. $. Die Private-Credit-Krise betrifft viele Banken, aber Jefferies wurde als besonders exponiert wahrgenommen. Auf Dauer sind die Punkte zu vernachlässigen und auch der Reputatiohnsverlust in diesem Zusammenhang ist vorübergehend. Vorläufig ist die allgemeine Kreditkrise aber noch nicht abgeschlossen. Alle Adressen, die die bereits mit dem Thema in Zusammenhang gebracht wurden, leiden imagemäßig besonders. Die umgekehrte Vermutung wäre: Wer schon gelitten hat, sollte seine weiteren Hausaufgaben (Bereinigung) schon gemacht haben. Stattdessen vermutet der Markt, dass Wahrheiten scheibchenweise ans Licht kommen. </p> <p><strong>Das Management hingegen hat seinen Optimismus insbesondere durch Aktienrückkäufe ausgedrückt.</strong> Im Q1 wurden 174 Mio. $ darauf verwendet, je Aktie zahlte man ca. 58 $. Bei Kursen unter 40 $ wirkt das Timing natürlich suboptimal. Der verfügbare Rahmen für den Rückkauf wurde neu auf 250 Mio. $ aufgestockt. Keine Sensation, sondern handwerklich solide. </p> <p><strong>Nicht optimal wirkt der Rückgang der Nettomarge von 8,0 % vor einem Jahr auf 7,7 %.</strong> Hier gehört der Blick auch auf die Vorsteuermarge. Sie wurde von 9,5 auf 10,5 % verbessert. Hier liegt der Punkt: Die Steuerquote änderte sich von 9,4 auf 24,9 %. </p> <p><strong>Die Börsenreaktion am Mittwoch war negativ (inklusive nachbörslichem Effekt - 2,6 %).</strong> Die zuvor gestartete Kurserholung bleibt aber richtig. Für Jefferies wird ein Börsenwert von 8,2 Mrd. $ angezeigt. Der Umsatz p. a. (vier jüngste Quartale) liegt bei 10,8 Mrd. $. Die bei CNBC angezeigte EK-Rendite bleibt mit 6,1 % klar unter der von Goldman Sachs (gemessen am Eigenkapital mit dreifacher Verschuldungsquote). Auch beim Forward-KGV wirkt Jefferies mit 9,7 günstiger als Goldman Sachs (14,4). </p> <p><strong>Fazit: </strong>Obwohl das Kursziel von Goldman Sachs für Jefferies nach oben weist, bleibt der Markt noch negativ eingestellt. Rückschläge auf 36 $ sind zunächst nicht auszuschließen. Weitere Bodenbildung abwarten.</p> <p>Helmut Gellermann</p>
<p>Die US-Bank hat die Einstufung für EVONIK nach einer Branchenkonferenz auf „Neutral“ belassen. Für den Spezialchemiekonzern und die gesamte Branche rechnet JPMORGAN-Analyst Chetan Udeshi aufgrund der jüngsten Verwerfung auf dem Ölmarkt mit einer erhöhten Preissetzungsmacht. Das daraus resultierende Ergebnispotenzial sei aber noch nicht abzusehen. EVONIK zählt dabei kurzfristig zu Udeshis Favoriten. Am Vortag hatte BARCLAYS EVONIK bereits auf „Overweight“ (Kursziel 17 €) hochgestuft. Der Bernecker Börsenkompass ist bei EVONIK bereits mit einer Hebelspekulation positioniert.</p> <p>Wer die Spekulation begleiten möchte und über die Termingeschäftsfähigkeit bei seinem Broker verfügt, kann den Bernecker Börsenkompass bei unserem Partner finanzen100 einen Monat lang kostenlos testen. Das geht am besten über diesen <a href="https://www.finanzen100.site/bbk">Link</a>.</p> <p>Alle Artikel des Bernecker Börsenkompass finden Sie in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a>.</p>
<p>Aus Gerüchten werden Fakten: MERCK & CO. setzt seine Einkaufstour fort und will das Biotechunternehmen TERNS PHARMACEUTICALS übernehmen. Nachdem man schon 2025 zwei milliardenschwere Übernahmen gestemmt hatte, bietet MERCK nun 53 $ je TERNS-Aktie, womit TERNS brutto mit rund 6,7 Mrd. $ bewertet wird. Der Preis stellt ausgehend vom Dienstag einen Aufschlag von rund 31 % auf den Durchschnittskurs der vergangenen 60 Tage dar. Der Abschluss der Übernahme ist für das zweite Quartal geplant.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
26-März 09:19
TB-Daily: Wo Chaos herrscht, entstehen neue Gewinnmargen - Wie Sie von der Irankrise profitieren können
<p style="text-align: justify;">Wir erleben gerade den gefährlichsten Moment der „Operation Epic Fury“: Trumps fünf Tage dauernde Feuerpause für die Energieinfrastruktur ist fast abgelaufen. Die faktische Schließung der Straße von Hormus infolge des Irankriegs hat die wichtigste Versorgungsroute für Rohöl und Kraftstoffe gekappt. Und selbst wenn es zu eine Deal kommt ist eine normale Versorgung mit Bunkeröl eine Sache von 6 bis 8 Monaten.</p> <p style="text-align: justify;">Während die Weltöffentlichkeit meist auf Benzinpreise an der Tankstelle starrt, spielt sich auf den Weltmeeren ein weitaus gefährlicheres Drama ab. Da rund 80 % aller Waren weltweit per Schiff transportiert werden, geraten die weltweiten Lieferketten mit steigenden Preisen ins Stocken. </p> <p style="text-align: justify;">Für Anleger gilt jedoch das eiserne Gesetz: Wo Chaos herrscht, entstehen neue Gewinnmargen. Wir haben für Sie analysiert, welche Unternehmen aus dieser Versorgungskrise als Gewinner hervorgehen und haben eine Spekulation auf den Top-Kandidaten gestartet, der Sie über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link </a>folgen können. </p>
<p>Der globale Ölservicedienstleistungssektor steht gemäß Bernstein vor einem „Superzyklus im Stil der 1970er Jahre“.</p> <p>Die Analysten, darunter Guillaume Delaby, sagen, dass es bereits vor der Iran-Krise einen zunehmend optimistischen Ausblick für Ölservicedienstleistungen gab, und erwarten, dass alle abgedeckten Unternehmen – entweder direkt oder indirekt – von diesem potenziellen neuen Ausblick profitieren werden.<br />Kurzfristige Gewinner sind wahrscheinlich jene mit sowohl geringem Engagement im Nahen Osten als auch hohem Engagement in Nordamerika, wie Tenaris, Vallourec, Viridien und SLB. Eine potenzielle Senkung der Prognose von Technip Energies für das Geschäftsjahr 2026 „könnte paradoxerweise auch ein Katalysator sein“, wie es kürzlich bei SLB der Fall war, als das Unternehmen seine Prognose für das erste Quartal 2026 reduzierte.</p> <p>Für mich nachvollziehbar ist: Der Konflikt im Golf rüttelt wach- unabhängig von dessen Ausgang. Die Investionstätigkeit in Gas- und Ölprojekte außerhalb der Golfzone dürfte massiv forciert werden. Das passt zu unserer Empfehlung aus AK 04/26 Anfang Februar: VanEck Oil Services-ETF (ISIN: IE000NXF88S1)<br /><br /></p> <p> </p> <p> </p>
<p>Für April haben das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) und die GfK einen gesunkenen Konsumklima-Index ermittelt: Abwärts ging es gegenüber dem Vormonat um 3,2 auf nun -28 Zähler. Bei Anschaffungs- und Sparneigung sind zwar noch keine starken Effekte auszumachen, bei den Konjunktur- und Einkommenserwartungen aber sehr wohl. Denn hier entfalten Inflationsängste Wirkung, erst recht, da 60 % der Deutschen laut einer parallel durchgeführten Studie des NIM davon ausgehe: Die Preise für Öl, Gas und Benzin bleiben dauerhaft teuer.</p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p>Ständig unterschiedliche und widersprüchliche Botschaften zur Lage im Iran bieten nach der Zwischenerholung Orientierungslosigkeit. Wir sind uns sicher, dass hinter den Türen die Gespräche komplett anders verlaufen, als es nach außen medial kommuniziert wird. Natürlich haben auch wir nicht die Glaskugel. Mit den „einlaufenden“ Marines wird sich der Druck auf den Iran nochmals erhöhen. Dann sehen wir weiter. Käme es zu einem Versuch, die Insel Kharg oder Küstengebiete um die Straße von Hormuz einzunehmen oder die Öl- und Gasinfrastruktur des Irans zu zerstören, sind neue Tiefs in den Indizes fällig. Heute starten die Indizes wieder schwächer in den Tag. Die asiatischen Börsen legten vor. Einzelne Nadelstiche sind erlaubt, ansonsten Pulver trocken halten. </p>
<p>Die jüngsten Zahlen für 2025 unterstreichen die operative Stärke: Bei einem Umsatz von 4,23 Mrd. $ erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 889 Mio. $ sowie einen freien Cashflow von starken 1,13 Mrd. $. Diese solide Cash-Generierung bildet die Grundlage für konsequenten Schuldenabbau und attraktive Kapitalrückführungen an die Aktionäre von Endeavour Mining.</p> <p>Auch der Ausblick ist konstruktiv. Für 2026 plant Endeavour eine Goldproduktion von 1,09 bis 1,27 Mio. Unzen bei All-in Sustaining Costs (AISC) von 1.600 bis 1.800 $ je Unze. Trotz steigender Kosten bleibt die Profitabilität damit hoch, insbesondere vor dem Hintergrund weiterhin hoher Goldpreise. Parallel setzt das Management verstärkt auf Shareholder Returns: Neben einer Mindestdividende von 300 Mio. $ sind über die kommenden drei Jahre zusätzliche Ausschüttungen von mehr als 1 Mrd. $ vorgesehen. Damit fließen in den nächsten 3 Jahren ca. 15 % zurück an die Aktionäre.</p> <p>Bewertungsseitig handelt die Aktie mit einem KGV von 8 und 7 per 2026/2027 weiterhin mit einem Abschlag gegenüber globalen Wettbewerbern, was primär auf die regionale Exponierung in Westafrika zurückzuführen ist. Die hohe Cashflow-Qualität, robuste Margen und eine disziplinierte Kapitalverwendung sprechen klar für die laufende Empfehlung. Die Korrektur von in der Spitze 30 % vom hoch bietet Neueinsteigern eine Chance. </p>
<p>Agnico Eagle Mines (AEM) ist einer der profitabelsen Goldproduzenten. 2025 schaffte man neue Rekorde bei Cashflow, Reserven und operativer Effizienz, wobei die günstigen All-in Sustaining Cost (AISC) von lediglich 1.339 $ je Unze Branchenspitze sind. Da AEM auf Hedging weitgehend verzichtet, profitiert man unmittelbar von steigenden Goldpreisen. Operativ stellt man für die kommenden Jahre stabile Produktionsvolumina bei branchenführenden Kosten in Aussicht. Für 2026 werden 3,3 bis 3,5 Mio. Unzen bei AISC von 1.400 bis 1.550 $ erwartet. </p> <p>Zudem verfügt Agnico über eine attraktive Wachstumspipeline: Mehrere Projekte mit Produktionsstart ab 2030 versprechen zusätzliches, qualitativ hochwertiges Volumen. Insgesamt sieht sich das Unternehmen in der stärksten Position seiner Geschichte – mit organischem Wachstumspotenzial von 20 bis 30 % im kommenden Jahrzehnt. </p> <p>Die aktuelle Bewertung mit KGV 12 (2026e) spiegelt die Wachstumsaussichten für den führenden Low-Cost-Goldproduzenten nicht adäquat wider. Zumal 2026 bei aktuellen Goldnotierungen mit gut 6 Mrd. $ ein neuer Bestwert beim Free-Cashflow zu erwarten ist. Wir raten nach dem Rücklsetzr zu einer ersten strategischen Position sofort und weiteren Limitkäufen im Bereich der 200-Tagelinie um 165/170 $.</p>
<p>Gold gilt traditionell als „sicherer Hafen“ in Zeiten geopolitischer Unsicherheit – doch ein genauer Blick auf die Kursverläufe zeigt: Die Realität ist differenzierter. Zwar reagiert der Goldpreis regelmäßig mit kräftigen Ausschlägen auf militärische Eskalationen, doch die Nachhaltigkeit dieser Bewegungen ist begrenzt und stark von makroökonomischen Faktoren abhängig.</p> <p>Typisches Muster: Erst Flucht, dann Normalisierung. Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf Iran sprang der Goldpreis kurzfristig auf rund 5.400 $ je Unze, bevor er sich im Bereich von 5.000 bis 5.300 $ stabilisierte. Dieses Verhalten entspricht historischen Mustern, ebenso wie die jüngste Korrektur um etwa ein Viertel vom Hoch gerechnet. In der Dimension ist die Korrektur im laufenden Bullenmarkt stärker als üblich, im Schnitt etwa 10%-Punkte. Das ist allerdings im Kontext des starken Kursanstiegs seit September 2025 mit der Dynamisierung im laufenden Jahr zu sehen. Es ist auch nicht ganz auszuschließen, dass es Zwangsliquidationen gegeben hat, da sämtliche Assetklassen abverkauft wurden. Sprich. Kurzfristig hat der Dollar Gold als „safe heaven“ abgelöst.</p> <p>Die Positionierung institutioneller Investoren liefert derzeit ein gemischtes Bild. ETF-Investoren reduzierten ihre Bestände Anfang März leicht, zeigen zuletzt jedoch wieder Stabilität. Übergeordnet bleiben sie auf Jahressicht klare Nettokäufer. Parallel dazu haben Hedgefonds ihre Netto-Long-Positionen moderat ausgebaut – ein Hinweis auf vorsichtigen Optimismus. Auch Zentralbanken bleiben ein entscheidender Nachfragefaktor: Trotz rückläufiger Käufe gegenüber den Vorjahren akkumulieren sie weiterhin signifikante Mengen. Beispielhaft steht Polen, das zuletzt rund 20 Tonnen Gold erwarb. Aufgrund der gefallenen Preise ist davon auszugehen, dass die Notenbanken wieder verstärkt aktiv werden in den nächsten Wochen.</p> <p>Gold reagiert weniger auf Krieg als auf monetäre Rahmenbedingungen. Historisch schützt das Edelmetall primär vor Währungsabwertung, steigenden Staatsdefiziten und wirtschaftlicher Schwäche – nicht vor militärischen Ereignissen per se. Genau hier liegt der strukturelle Treiber für die kommenden Jahre. Die Kombination aus weiter steigender US-Staatsverschuldung, schwindendem Vertrauen in US-Staatsanleihen, zunehmender geopolitischer Fragmentierung und fortschreitenden De-Dollarisierungstendenzen stützen den Goldpreis fundamental. Beim Thema Verschuldung satteln hat US-Präsident Trump den Kongress um weitere 200 Mrd. $ zusätzlich gebeten. In Deutschland werden die Sonderschulden zweckentfremdet und verkonsumiert. Hinzu kommt die Gefahr einer sich abschwächenden Wirtschaft in Kombination mit steigender Inflation durch möglicherweise länger hohen Ölpreise. Die Zentralbankreserven in Gold sind per Ende 2025 auf etwa 28 % gekletter. Wenn eine ausgewogenen Quote von 50 % zu Lasten von Devisenreserven (insbesondere Dollar) erreicht werden soll, wird das perspektivisch zu Goldnotierungen von etwa 8.000 $ führen. Insgesamt ist das weiterhin ein Umfeld, in dem Gold in Hausselaune bleiben sollte. Gold bleibt ein strategisches Absicherungsinstrument – allerdings weniger gegen Krieg als gegen monetäre Instabilität, welche insbesondere vor dem Hintergrund der Verwerfungen im Private Credit Sektor zusätzlich in Frage steht. </p> <p>Die Goldminen-Aktien hat es in diesem Umfeld zuletzt ebenfalls stark erwischt. Mit der Folge, dass der Sektor so günstig ist wie lange nicht. Das Sektor KGV ist gemessen am NYSE Arca Gold Miners Index nahe an die historischen Tiefs gefallen und damit auf das Niveau, von dem 2025 die Goldrallye ihren Ursprung nahm. (siehe Chart). Damit ist der Sektor einen genauen Blick wert. In der Breite lässt sich die Branche ideal per ETF abbilden. Die beiden größten mit jeweils deutlich über 3 Mrd. € Fondsvolumen sind der iShares Gold Producers ETF (ISIN: IE00B6R52036; akt. Kurs: 34,91 €) und der VanEck Gold Miners ETF (ISIN: IE00BQQP9F84; akt. Kurs: 85,03 €) mit Gesamtkosten von 0,55 % bzw. 0,53 %. Die beiden unterscheiden sich marginal bei der Zusammensetzung. Beide bieten sich als Einprodukt-Option auf den Goldminensektor an.</p>
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Volker Schulz
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