BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Kauflimit, ein Verkauf, vier Updates, fünf Ziele und eine Leserfrage
08-Mai 14:00
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 35 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 82%. In den letzten beiden Wochen haben wir eine Leserfrage beantwortet, ein Stop-Loss platziert, eine Einstufung geändert, eine Position glatt gestellt, ein Kauflimit platziert, vier Updates geliefert und fünf Ziele platziert. Heute streichen wir ein Kauflimit und platzieren zwei neue Stops und drei neue Ziele. Betroffen sind unter anderem SK Hynix, Nebius, Prysmian, Alphabet, Amazon, 2G-Energy, Merck, Adidas, Evonik, Umicore und Zalando . Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p>
<p style="text-align: justify;">Die US-Indizes enteilen dem Rest der Welt. Die KI-Titel explodieren entlang der Wertschöpfungskette und hieven die Indizes zusammen mit den Technologiewerten auf neue Allzeithochs. Wir freuen uns dabei zu sein mit Titeln wie Alphabet, Amazon, Nebius, SK Hynix und Prysmian. </p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund des Feiertags am ersten Mai gab es letzte Woche keinen Stop & Go. Deshalb fassen wir heute die wichtigsten Ereignisse und Änderungen aus zwei Wochen zusammen. Noch aus der Vorwoche:</p>
<p style="text-align: justify;">Am Dienstag haben wir die Leserfrage: “Welche Aktien soll ich jetzt kaufen?” für alle Leser beantwortet, weil sie uns schon mehrfach gestellt wurde. Wir freuen uns immer über Fragen und beantworten diese auch gerne in Artikeln wie am Dienstag, wenn die Antwort auch für andere interessant sein könnte. Grundsätzlich können Sie alle Werte in ihr Depot aufnehmen, die wir unter “Kaufen” eingestuft haben, im oben genannten Artikel haben wir für Sie aber vier besonders geeignete Kandidaten herausgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/boersenkompass-portfolio-ein-kauflimit-ein-verkauf-vier-updates-fuenf-ziele-und-eine-leserfrage_H2118580775_6799516/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht </a>verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!</p>
Gold und die chinesische Zentralbank
08-Mai 13:37
<p>Die People’s Bank of China hat ihre Goldreserven im April 2026 zum 18. Mal in Folge aufgestockt. Nach offiziellen Angaben der Zentralbank stiegen die Bestände zum Ende des Berichtsmonats auf 74,64 Millionen Feinunzen.</p>
<p>Dies entspricht einer Zunahme von etwa 260.000 Unzen gegenüber dem Vormonat März. Das ist zugleich die umfangreichste monatliche Aufstockung seit Dezember 2024. Damit erreichen die Goldbestände ein neues Rekordniveau innerhalb der seit Ende 2024 laufenden Erwerbsphase.</p>
Actien-Börse: Softwaresektor läuft an
08-Mai 13:23
<p>In der aktuellen Actien-Börse 19/2026 haben wir den US-Softwaresektor dezidiert mit drei potenziellen Profiteuren als Comeback-Spekulation herausgestellt. Das Kaufsignal für die Branche steht nun wie avisiert. Gestern Abend hat der einschlägige Branchen-ETF die Trigger-Marke bei 90 $ überschritten. Damit besteht zunächst die Chance, dass der ETF an die 200-Tage-Linie bei gut 100 $ heranläuft.</p>
<p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/IGV US Equity (iShares Expanded 2026-05-08 13-17-39.jpg" alt="" width="350" height="189" /></p>
<p>Das hat auch Konsequenzen für die Einzelwerte. Mit wachsender Zuversicht bei den Investoren für die geschundene Softwarebranche ist davon auszugehen, dass der ETF verstärkt Kapitalzuflüsse verzeichnen wird. Das wird im Umkehrschluss zu einer Rallye bei den einzelnen ETF-Mitgliedern führen. Die Gewichtung und damit die nach Gewichtung größten Profiteure sind folgender Aufstellung zu entnehmen:</p>
<p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/igv_wgt.jpg" alt="" width="350" height="285" /></p>
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5 neue Empfehlungen aus der Termin-Börse
08-Mai 13:00
<p style="text-align: justify;">Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. </p>
<p style="text-align: justify;">Diese Woche ging es mit dem MDAX los: heiß diskutiert wird, ob die deutschen Aktien aus zweiter Reihe den DAX überholen können. An den Märkten beobachten wir eine beginnende Rotation. Viele Anleger sind in den großen Standardwerten überdurchschnittlich stark investiert. Wenn die Luft bei den Giganten dünner wird, fließt das Kapital dorthin zurück, wo Nachholpotenzial besteht. Der MDAX fungiert hier als natürlicher Profiteur. </p>
<p style="text-align: justify;">Chancen sehen wir auch bei den Software- und Plattformgiganten. Denn die Phase der beinahe panischen Verunsicherung weicht einer zunehmend konstruktiven Haltung. Statt Zerstörung und Entwertung scheint die Entwicklung künstlicher Intelligenz bei diesen Unternehmen das Gegenteil zu bewirken. Diese fundamentale Beschleunigung ist in den aktuellen Kursen noch bei weitem nicht eingepreist und genaue dort setzen wir mit zwei Empfehlungen an.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per <a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).</a></p>
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Lanxess unter Druck
08-Mai 11:58
<p>Lanxess war gestern nach der Vorlage der Q1-Zahlen mit einem Minus von zeitweise 12,7 % der größte Verlierer im MDax. Der Chemiekonzern verbuchte im Auftaktquartal einen Umsatzrückgang von 13,9 % auf 1,38 Mrd. €. Das Ebitda vor Sondereinflüssen lag mit 94 Mio. € 29,3 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Lanxess-Chef Matthias Zachert bestätigte dennoch die Jahresprognose (Ebitda vor Sondereinflüssen 450 bis 550 Mio. €). Zugleich sieht Zachert nach dem schwachen Jahresstart seit März ein „leicht positives Momentum“ und erwartet im zweiten Quartal einen deutlichen Ebitda-Anstieg. Die hohen Erwartungen der Analysten konnte Zachert damit allerdings nicht erfüllen, zumal Lanxess zu den Profiteuren der Krise in Nahost gehört. UBS bestätigte die Einstufung auf „Sell“ (Kursziel 10 €), während Jefferies bei „Hold“ und einem Kursziel von 17 € blieb. Heute tendierte die Lanxess-Aktie am Vormittag rund 2,6 % im Plus bei rund 17,50 € und entfernte sich weiter vom Vortagestief bei 15,76 €.</p>
Deutsche Industrie bleibt stabil
08-Mai 11:35
<p>Die deutsche Industrie zeigt sich im März von einer überraschend robusten Seite. Während die geopolitischen Spannungen durch den Ausbruch des Irankriegs die Stimmung der Chefetagen eintrüben, sprechen die harten Fakten des Statistischen Bundesamts eine andere Sprache: Ein Auftragsplus von 5 %! Es sind nicht die oft zitierten „Einmaleffekte“ durch Großaufträge. Wir sehen eine breite Erholung. Der Sektor für elektrische Ausrüstung ist mit einem Zuwachs von 21,5 % förmlich explodiert. Digitalisierung treibt das Wachstum. Auch die Elektronikbranche (+ 14,4 %) korrigiert das Bild einer schwächelnden Konjunktur.</p>
<p>Ja, die Stimmung ist aufgrund der Weltlage fragil. Doch die fundamentale Nachfrage im März zeigt, dass die deutsche Industrie vor der Eskalation eine enorme Dynamik aufgebaut hatte. Die Preisfrage für das nächste Quartal lautet: Kann dieses Polster den psychologischen Dämpfer des Kriegs abfedern? Wir bleiben optimistisch für Qualitätswerte aus dem Maschinenbau und der Elektrotechnik. WIr haben in der heutigen TB-Daily zwei deutsche Qualitätswerte für Sie mit denen Sie von dieser Dynamik proftieren können. Wenn Sie täglich solche Empfehlungen haben wollen, dann ist die <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> genau das richtige für Sie. </p>
Big Tech Free Cashflow auf Dekadentief
08-Mai 11:31
<p>Bitte nicht nur rosarot sehen. Klar ist: Sollte sich der Trend dynamisieren, dass hochperformante Modelle durch Quantisierung und optimierte Architekturen auf lokaler Consumer-Hardware (wie dem Mac Mini oder spezialisierten KI-Chips in Smartphones) laufen, bricht ein Teil des Geschäftsmodells für gemietete Rechenpower weg. Das zu kompensieren für die Hyperscaler ist möglich, aber auch herausfordernd zumal die Abschreibungsintervalle immer kürzer werden. Dann gibt es neue Highflyer. Qualcomm oder Dell und sogar Apple sitzen hier in einer guten Ausgangslage. Und SK Hynix?</p>
<p>Im April 2025 hat SK Hynix nach über drei Jahrzehnten Samsung als größten DRAM-Hersteller abgelöst. Durch die Kopplung von Know-how aus dem HBM-Bereich (High Bandwidth Memory) mit LPDDR5X-Modulen für mobile Endgeräte erzielt SK Hynix aktuell die höchsten Margen im Sektor. Dreht der Trend Richtung lokale KI-Inferenz ist SK Hynix akso weiter perfekt im Rennen.</p>
<p>Das Thema ist komplex und muss weiter aufgearbeitet werden. Neue Favoriten könnten sich herauskristallisieren. </p>
Wie sind die April-Umsatzzahlen von TSMC ausgefallen?
08-Mai 11:17
<p>TSMC fertigt Halbleiter im Auftrag anderer Chipentwickler. Das Unternehmen betreibt ein reines Foundry-Modell und stellt keine eigenen Marken-Chips her. TSMC verdient vor allem mit modernsten Fertigungsprozessen, Spezialtechnologien und fortschrittlichem Packaging für Anwendungen in KI, Hochleistungsrechnern, Smartphones, Autos und Industrieelektronik. Die starke Marktstellung beruht auf hoher technologischer Eintrittsbarriere, massiven Investitionen in neue Fertigungskapazitäten und einer engen Bindung an Großkunden aus dem KI-, Smartphone- und Hochleistungsrechnerbereich.</p>
<p>TSMC hat heute starke April-Umsätze gemeldet. Der Umsatz stieg im April um 17,5 % auf 410,73 Mrd. TWD. Gegenüber März sank der Umsatz um 1,1 %. In den ersten vier Monaten lag der Umsatz bei 1,54483 Bio. TWD. Das war ein Plus von 29,9 % gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>TSMC peilt für das zweite Quartal 39,0 bis 40,2 Mrd. $ Umsatz an. Daraus ergibt sich auf Basis des von TSMC unterstellten Wechselkurses von 31,7 TWD je $ eine Quartalsspanne von rund 1,236 bis 1,274 Bio. TWD. Der April-Umsatz liegt damit auf einem Niveau, das die Q2-Prognose weiter erreichbar macht. Für Mai und Juni braucht TSMC im Schnitt rund 412,8 bis 431,8 Mrd. TWD je Monat.</p>
<p>Der wichtigste Zukunftspunkt ist die Verlangsamung der Wachstumsrate. Bloomberg wertet das Plus von 17,5 % als niedrigstes monatliches Wachstum seit Oktober. Das ist zwar ein Dämpfer für die Dynamik, aber kein Bruch im Wachstumstrend. Analysten erwarten für das Juni-Quartal im Schnitt ein Umsatzplus von rund 35 %. TSMC muss also im Mai und Juni wieder stärker liefern. Sonst entsteht Druck auf die sehr hohen Erwartungen an den KI-Zyklus.</p>
<p>Positiv bleibt die absolute Umsatzhöhe. Der April lag mit rund 13,1 Mrd. $ weiter auf Rekordnähe. Die Nachfrage nach KI-Chips trägt das Geschäft weiter. Das passt zur Q2-Prognose von TSMC mit deutlich höherem Umsatz als im ersten Quartal. Die Margenprognose bleibt ebenfalls stark. TSMC erwartet für das zweite Quartal eine Bruttomarge von 65,5 bis 67,5 % und eine operative Marge von 56,5 bis 58,5 %. Das spricht weiter für hohe Preissetzungsmacht bei fortgeschrittenen Fertigungsprozessen.</p>
<p>Die Marktreaktion war heute uneinheitlich. Die Taiwan-Aktie gab spürbar nach, während die US-ADR vorbörslich leicht zulegte. Der Markt honoriert die hohe Umsatzbasis, bestraft aber die nachlassende Wachstumsdynamik.</p>
<p>Fazit: TSMC bleibt operativ sehr stark, aber die Aktie lebt von extrem hohen Erwartungen. Die April-Zahlen bestätigen den KI-Boom in der absoluten Umsatzhöhe. Sie liefern aber keinen neuen Beschleunigungsimpuls. Für den Kurs ist jetzt entscheidend, ob Mai und Juni das Wachstum wieder näher an die erwarteten rund 35 % für das Quartal bringen. Gelingt das, bleibt die Aktie trotz hoher Bewertung ein Kernwert im KI-Halbleiterzyklus. Gelingt das nicht, droht eine Neubewertung der Wachstumserwartungen.</p>
<p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
Guten Morgen aus der Redaktion - Commerzbank legt nach
08-Mai 09:04
<p>Der innere Trend an den Aktienmärkten wird weiter von den Unternehmengewinnen getragen. Die Volatilität resultiert aus der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran im Persischen Golf wo es zu einem direkten Beschuss kam. Trump droht, betont aber dass der Waffenstillstand formell weiterhin Bestand habe. Daraus resultiert insgesamt der Rücksetzer nach der scharfen Rally, was wir als gesund erachten.</p>
<p>Der MSCI All Country World Index verlor 0,2 %. In Asien gaben die Kurse deutlicher nach (MSCI Asia Pacific -0,9 %). Dagegen notieren die S&P 500 Futures (+0,3 %) und Nasdaq 100 Futures (+0,4 %) im Plus, gestützt durch positive Absatzzahlen von TSMC.</p>
<p><strong>Nachrichtlich:</strong></p>
<p>Halbleiter & KI: Während TSMC mit starken Verkäufen überzeugt, enttäuschte Arm Holdings aufgrund schwächelnder Lizenzerträge im Smartphone-Sektor.</p>
<p>Automobilindustrie: Toyota warnt vor einem deutlichen Rückgang des Betriebsgewinns, da die Unruhen im Iran die Rohstoffkosten in die Höhe treiben.<br />Technologie: Cloudflare kündigt den Abbau von 1.100 Stellen an, um den Fokus konsequent auf ein <strong>KI-basiertes Betriebsmodell</strong> zu legen.</p>
<p>Handelspolitik: Ein US-Bundesgericht erklärte die pauschalen 10-Prozent-Zölle der Trump-Administration für rechtswidrig – ein herber Rückschlag für die aktuelle Wirtschaftsagenda.</p>
<p>Um den Aktionären den Verbleib in der Eigenständigkeit schmackhaft zu machen, liefert die Commerzbank starke Zahlen und ambitionierte Ziele. Man erwartet nun einen Jahresüberschuss von mindestens 3,4 Mrd. Euro (zuvor: >3,2 Mrd. Euro).</p>
<p>Evonik überraschte positiv mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 475 Mio. Euro. Krones übertraf die Erwartungen ebenfalls leicht, während Clariant mit 160,2 Mio. CHF knapp hinter den Schätzungen zurückblieb.</p>
<p>Lonza bestätigte die Jahresprognose mit einem erwarteten Umsatzplus von 11 % bis 12 %.</p>
<p>Volker Schulz</p>
<p>Redaktionsleiter</p>
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DATADOG: 31 % Tagesgewinn.
08-Mai 08:36
<p><strong>Gute Nachrichten werden „gnadenlos“ belohnt, das zeigte sich gestern beim New Yorker Betreiber einer Cloud- und Securityplattform.</strong> Nach einem guten Quartal und Anhebung der Jahresprognose heizten Analysten die Stimmung mit neuen Kurszielen noch an, etwa Wedbush (von 190 auf 220 $) und DA Davidson (von 225 auf 250 $). Eher unterkühlt wirkte JEFFERIES (von 170 auf 210 $) im Vergleich zu STIFEL (von 160 auf 305 $).</p>
<p><strong>Am Kontrapunkt blieben die Analysten von GOLDMAN SACHS stehen.</strong> Deren jüngste Einschätzung (Kursziel 113 $ mit Sell) ist ca. vier Monate alt, wurde gestern aber noch nicht abgeändert. - Zu den Zahlen:</p>
<p><strong>DATADOG hievte den Q1-Umsatz knapp über 1 Mrd. $ (+ 32 %) und schaffte + 23 % beim operativen Cashflow auf 334,6 Mio. $.</strong> Das EPS kletterte von 7 auf 15 Cent. CEO Olivier Pomel will die Plattform mit KI-Hilfe weiter ausbauen und peilt im Gesamtjahr 4,3 Mrd. $ Umsatz an (zuvor: 4,1 Mrd. $). Die Mitte der Gewinnprognose stieg von 2,12 auf 2,40 $ je Aktie.</p>
<p><strong>Der Börsenwert beträgt nun 67 Mrd. $.</strong> Damit ergibt sich KUV 15,6 und ein Forward-KGV 78 (laut CNBC aber 88) – alles äußerst sportlich. Vorsichtige Naturen warten die Neubewertung bzw. das neue Kursziel von GOLDMAN SACHS ab. Wer moderat mitspielen will, nutzt Kursrücksetzer ab 181 $. </p>
<p>Helmut Gellermann</p>
<p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>