<p>VERTIV hat bei den Investorentagen (19./20.5.) die mittelfristigen Ziele deutlich angehoben. Man erwartet nun bis 2030 ein jährliches Umsatzwachstum von 20–22 % statt bislang 12–14 % und hebt zugleich das Ziel für die operative Marge um 200 Basispunkte auf über 27 % an. Damit liegen man klar über den bisherigen Markterwartungen. Der Markt für Rechenzentrumsinfrastruktur, der rund 85 % des Umsatzes ausmacht, soll laut VERTIV bis 2030 um 18–20 % jährlich wachsen. Für VERTIV springt zudem pro Megawatt Infrastruktur mehr heraus. Statt bislang 2,75–3,0 Mio. $ erwartet man künftig 3,25–3,75 Mio. Content pro Megawatt, da leistungsfähigere Kühl-, Strom- und DC-Infrastrukturen benötigt werden. Halteposition.</p>
<p>Man hat das Kursziel deutlich von 1.600 auf 1.900 € angehoben, was einem Aufwärtspotenzial von rund 50 % entspricht. Hintergrund sind deutlich erhöhte Gewinnerwartungen: Die EPS-Schätzungen für 2027 und 2028 hat die UBS um 9 % bzw. 20 % angehoben und liegen damit 15–20 % über dem Konsens. Für 2026 erwartet UBS einen Umsatz von knapp 39,9 Mrd. €, bei einer EBIT-Marge von 38,7 %. Die starke Positionierung im AI- und Speicherchip-Zyklus gibt das her. ASML profitiert überproportional vom Speicherboom, bereits 30–35 % der Umsätze stammen aus dem Memory-Bereich. Auch bewertungstechnisch erscheint ASML akzeptabel gepreist. Auf Basis der UBS-Schätzungen wird ASML per 2027/28 mit KGVs von 26 und 21 bewertet, was bei erwarteten Gewinnwachstumsraten von rund 20 % jährlich bis 2030 ausbaufähig ist.</p>
<p>Der im Mdax gelistete Windkraftanlagenbauer hat von der Westfälisch‑Niedersächsischen Energie GmbH (WNE) einen weiteren Auftrag für die Lieferung und Errichtung von zwölf Windenergieanlagen des Typs N175/6.X erhalten. Die Turbinen mit einer Gesamtleistung von 82 Megawatt und kommen in drei Projekten im Kreis Höxter zum Einsatz. Der Auftrag umfasst zudem einen Servicevertrag zur Wartung der Anlagen mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Die WNE kooperiert schon länger mit Nordex und hatte zuletzt im März drei N175/6.X-Turbinen bestellt. Das rasante Kurswachstum bei Nordex (3-Jahres-Performance: rund 300 %) ist seit Mitte März ist eine Seitwärtsbewegung übergegangen, die als technische Konsolidierung einzuordnen ist. </p>
<p>Bayer erhält beschleunigte Zulassung. Bayers Hoffnungsträger Asundexian hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA den Status Priority Review erhalten, was das Zulassungsverfahren auf etwa sechs Monate verkürzt. Asundexian soll zur Prävention von Schlaganfällen eingesetzt werden, ohne das Risiko von Blutungen zu erhöhen. In China hatte Asundexian bereits vor zwei Wochen den begehrten Priority-Review-Status erhalten. Derzeit prüft auch die Arzneimittelbehörde in Japan die Zulassung von Asundexian. Dem Wirkstoff, dessen Entwicklung 2023 nach einer gescheiterten Phase-II-Studie zur Behandlung von Vorhofflimmern fast eingestellt worden war, trauen Experten inzwischen einen Jahresumsatz in Milliardenhöhe zu. </p>
<p>Der Ausverkauf bei Anleihen beruhigt sich im Tagesverlauf. US- und europäische Renditen fallen von hohen Niveaus zurück. Die US-Zehnjahresrendite sinkt auf 4,64 %, deutsche und britische Renditen geben ebenfalls nach. </p> <p>Das hilft im Vorfeld der Nvidia-Zahlen heute den Chipwerten. </p> <p>Die Chipbranche lief 2026 sehr stark, der Philadelphia Semiconductor Index liegt 60 % im Plus, Nvidia selbst nur 18 %. Mit KGV 24 liegt die Bewertung unter dem Zehnjahresschnitt.</p> <p>Entscheidend werden die Aussagen zu Blackwell-Verkäufen, Rubin-Nachfrage und der Dauer des Wachstums. Zunehmende Konkurrenz durch AMD und eigene Chips großer Kunden wie Alphabet und Amazon könnten dämpfend im Ausblick wirken. Selbst gute Zahlen garantieren also heute keinen Kursanstieg, zumal Nvidia nach den letzten drei Berichten jeweils unter Druck geriet.</p> <p>Anbei als Grafik die wichtigesten Zulieferer von Nvidia (wir erwarten entsprechende Volatilität auch bei diesen Werten) gemessen jeweils am eigenen Umsatzanteil:</p>
<p>Und zwar mit einer Beteiligung und langfristigen Lieferverträgen: HEIDELBERG MATERIALS beteiligt sich mit 10 % an der AmeriTex Pipe & Products, einem Anbieter von Stahlbetonrohren, Kastendurchlässen und Betonfertigteilen in Texas. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. Doch nach Unternehmensangaben verfügt AmeriTex über hochwertige Produktionsanlagen an Standorten, die hervorragend zu der bestehenden Präsenz passen. Da schafft eine Partnerschaft natürlich Mehrwert und wird das Wachstum beschleunigen - Daumen hoch!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Das Portfolio wurde im Wochenverlauf kräftig durchgeschüttelt und verlor rd. 4 % an Wert. Hintergrund sind Gewinnmitnahmen wie bei Hochtief (BofA hebt das Ziel von 460 auf 605 € an), SK Hynix (allgemeine Korrektur im Chipsektor) oder Porr (Korrekturen bei Infrastrukturaktien).</p> <p>Dazu kamen enttäuschte Erwartungen an Zahlenwerke wie von Technicas Reunidas, Technotrans oder Technip Energies (alle drei bleiben dennoch haltenswert).</p> <p>Barrick verlor alle Kursgewinne nach den starken Zahlen infolge schwächerer Goldpreise.</p> <p>Neuaufnahme Ivanhoe Mines kam mit sinkenden Kupfernotierungen unter Druck. Renk wurde zu 45,06 € ausgestoppt (+122 %). Bei Banca Monte Dei ist ein Dividendenabschlag von 0,86 € zu beachten. Solche Wochen kommen vor, ändern aber nichts an den Stories.</p> <p>Mit einem Plus von 11 % seit Jahresbeginn und voller Kriegskasse sind wir durchaus zufrieden.</p>
<p style="text-align: justify;">In unserer letzten Ausgabe haben wir das Fundament für eine der spekulativsten, aber auch chancenreichsten Wetten des Jahres gelegt: Die Wiederöffnung der Straße von Hormus und der daraus resultierende, spürbare Rückzug der Rohölpreise. Während die Masse der Marktteilnehmer noch in Schockstarre auf die geopolitischen Schlagzeilen starrt, nutzen wir das aktuelle Chaos, um uns strategisch zu positionieren. Letzte Woche gab es drei deutsche Empfehlungen.</p> <p style="text-align: justify;">Doch die Energiekrise ist ein globales und vor allem ein europäisches Problem. Wenn das Nadelöhr im Persischen Golf aufgeht, schlägt die Stunde der internationalen Großkonzerne, deren Margen zuletzt unter den extremen Treibstoff- und Produktionskosten gelitten haben. Heute weiten wir unseren Blick über die Landesgrenzen. Wir erweitern unser spekulatives Setup konsequent um drei europäische Schwergewichte. Wenn Sie den Empfehlungen folgen wollen, können Sie das ganz einfach mit der TB-Daily machen (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>). </p> <p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Die Börsen starten durchwachsen. Hauptbelastung sind steigende Inflationssorgen, erneut höhere Anleiherenditen und der weiter hohe Ölpreis. Besonders Asien gab nach, auch Europas Futures zeigen Schwäche. Die Roationsbewegungen innerhalb der Sektoren bleiben weiter sichtbar (starke Software- und Value-Titel aber schwache Halbleiter).</p> <p>Im Fokus steht nach US-Börsenschluss Nvidia. Erwartet wird ein Umsatzplus von rund 80 %. Entscheidend ist aber weniger die Vergangenheit als der Ausblick. Kann Nvidia die KI-Fantasie weiter rechtfertigen, Produktion hochfahren und Konkurrenz abwehren?</p> <p>Weitere Themen: Der Dollar hält sich nahe Sechs-Wochen-Hoch, Gold gibt weiter nach, Öl bleibt teuer. G7-Finanzminister mahnen wegen Kriegs-, Wachstums- und Inflationsrisiken zu maßvoller Fiskalpolitik. Geopolitisch bleiben Iran, Hormus und die Gespräche zwischen Xi und Putin im Blick. Bei den Unternehmen melden Meta neue Entlassungen, Goldman Sachs eine führende Rolle beim möglichen SpaceX-Börsengang und Kokusai Electric Druck durch den KKR-Ausstieg.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter</p> <p>Berencker Redaktion (<a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/)</a></p> <p> </p>
<p><strong>Der Spezialist für Energieinfrastruktur (Hochspannungstechnologie) schaffte gegenüber dem Emissionskurs von 27 € vor einem Jahr die Vervierfachung bis 113 €.</strong> Für das Auftaktquartal 2026 meldete PFISTERER HOLDING gestern eine bereinigte EBITDA-Marge von 21,8 %.</p> <p><strong>Während der Umsatz auf 127 Mio. € anwuchs (+ 27 %), stieg der Gewinn um 58 % auf 18,5 Mio. €.</strong> Der aktuell umfangreiche Netzausbau führte zu 336 Mio. € Auftragsbestand (+ 18 %).</p> <p><strong>Laut Vorstandssprecher Johannes Linden ist das Unternehmen für weiteres Wachstum „hervorragend aufgestellt“. </strong>An den zurzeit größten deutschen Offshore-Windkraftprojekten Nordlicht I und Nordlicht II ist PFISTERER ebenso beteiligt wie an der Energieinfrastrukturinitiative Vision 2030 in Saudi-Arabien (Eröffnung eines Trainings- und Installationszentrums in Riad).</p> <p><strong>Die Jahresprognose für 2026 wurde bestätigt.</strong> Sie lautet auf mindestens 12 % Umsatzplus sowie eine Book-to-Bill-Ratio über 1. Die bereinigte EBITDA-Marge soll mittelfristig im hohen Zehner- bis niedrigen Zwanzigerbereich liegen.</p> <p><strong>Die Antwort der Börse war ein Kurssturz auf 97 €.</strong> Die Position des <a href="http://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbriefs</a> (seit 49/25) bleibt deutlich im Plus und wird weiter gehalten. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily. </p>
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Volker Schulz
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