<p>Der französische Anlagenbauer hat seit Beginn des Nahostkonflikts mehr als 20 % an Börsenwert verloren. Die Probleme an der Straße von Hormus verzögern Großprojekte und drücken auf die Margen.</p> <p>Doch kein Auftrag wurde bislang gestrichen. Der Auftragsbestand erreichte mit 25 Mrd. € sogar einen Rekord. Zugleich wollen immer mehr Länder ihre Abhängigkeit von LNG-Lieferungen aus dem Nahen Osten reduzieren und investieren in neue Anlagen. Wir rechnen mit erheblichen Chancen bei weiteren potenziellen Ausschreibungen, die wir demnächst konkret erläutern werden.</p> <p>KGV 10,5 für 2027 und 8,8 für 2028 bieten reichlich Potenzial. UBS geht frisch auf Buy mit Ziel 39 € auf 12 Monate. Deutlich mehr Richtung 2028 sollte machbar sein. </p>
<p>Die Aktie des Windparkentwicklers bricht heute zeitweise um rund 17 % ein. Auslöser ist eine massive Senkung der Ergebnisprognose für 2026. Das erwartete EBITDA wurde von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. € reduziert. Beim normalisierten EBITDA sinkt die Zielspanne sogar von 110 bis 140 auf 65 bis 80 Mio. €. Hintergrund sind verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungsverfahren. Zudem behält PNE einige ursprünglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand. Die verschobenen Projekte sollen 2027 realisiert werden.</p> <p>Operativ sieht die Entwicklung deutlich besser aus. Im laufenden Jahr wurden bereits elf Projekte mit insgesamt 361 MW verkauft. Die Entwicklungspipeline umfasste Ende Juni 21,7 GW. Im ersten Halbjahr stieg das normalisierte EBITDA von 4,7 auf 27,4 Mio. €.</p> <p>Dennoch ist der Kursrutsch grundsätzlich gerechtfertigt. Die kräftige Prognosesenkung beschädigt das Vertrauen in die Planbarkeit der Ergebnisse. Mit einem geschätzten KGV von rund 19 für 2027 ist die Aktie trotz des Einbruchs noch kein echtes Schnäppchen. Grundlage diesr Bewertung ist der bisherige FactSet-Gewinnkonsens, der die jüngste Entwicklung noch nicht berücksichtigt. Hinzu kommt die hohe Verschuldung.</p> <p>Fazit: Die umfangreiche Projektpipeline spricht mittelfristig für Erholungspotenzial. Kurzfristig überwiegen jedoch die Risiken. Erst wenn PNE die verschobenen Projekte tatsächlich erfolgreich verkauft, dürfte das Vertrauen zurückkehren. Bis dahin ist mit einer anhaltend hohen Schwankungsanfälligkeit zu rechnen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
14-Okt. 11:31
IONQ muss bei der Elisity-Übernahme eine zusätzliche Aktienverwässerung berücksichtigen
<p>Laut einer gestern veröffentlichten SEC-Mitteilung zahlt der Quantencomputerspezialist 1,15 Mrd. $ in Aktien und bei Erreichen bestimmter Umsatzziele bis zu 150 Mio. $ zusätzlich. Hinzu kommen Aktienvergütungen im Wert von 100 Mio. $ für weiterbeschäftigte Elisity-Mitarbeiter. Die Mitarbeiter erwerben den endgültigen Anspruch auf diese Aktien schrittweise über einen Zeitraum von vier Jahren. Beim vereinbarten Referenzkurs zwischen 33,07 und 49,61 $ entsprechen die Vergütungen rund 2 bis 3 Mio. Aktien. Bezogen auf den nach der SkyWater-Übernahme rechnerischen Bestand von rund 405 Mio. Aktien bedeutet das eine Ausweitung um 0,5 bis 0,75 %. Bei vollständiger Ausschöpfung aller Gegenleistungen wären insgesamt rund 28 bis 42 Mio. neue Aktien möglich. Das entspricht einem Anstieg der Aktienzahl um 7 bis 10,5 %.</p> <p>Der Aktienkurs verlor gestern an der NYSE 4,25 % auf 34,73 $. Die zusätzlichen Mitarbeitervergütungen fallen für sich genommen kaum ins Gewicht. Die mögliche Gesamtverwässerung ist dagegen erheblich. Damit steigen die Anforderungen an den wirtschaftlichen Erfolg der Übernahme.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Canaccord Genuity hat gestern das Kursziel von 15 auf 17 AUD erhöht und seine Kaufempfehlung bestätigt. Hintergrund ist ein bereits bekannter Großauftrag für ein nationales Drohnenabwehrsystem. Die EBITDA-Prognosen für 2027 und 2028 wurden um 157 beziehungsweise 152 % angehoben. Allerdings erfordert die Auftragsabwicklung voraussichtlich rund 100 Mio. AUD zusätzliches Betriebskapital. Wegen des hohen Anteils zugekaufter Komponenten wird die Bruttomarge auf etwa 30 % geschätzt. Für die Auslieferungsphase erwarten die Analysten eine EBITDA-Marge von rund 20 %.</p> <p>Die Aktie erholte sich heute im australischen Handel um 1,86 % auf 9,29 AUD. Die kräftigen Prognoseanhebungen unterstreichen das Ertragspotenzial des Großauftrags. Dem stehen erhebliche Finanzierungs- und Umsetzungsrisiken gegenüber. Trotz des jüngsten Kurseinbruchs bleibt die Bewertung mit einem geschätzten KGV für 2027 von rund 62 anspruchsvoll. Eine nachhaltige Kurserholung hängt daher wesentlich von der erfolgreichen Finanzierung und Abwicklung des Großauftrags ab. Wegen des langfristig hochspannenden Geschäftsfelds bleibt die Aktie aber für risikoaffine Anleger mit einem zeitlichen Horizont von mindestens zwei bis drei Jahren weiterhin interessant.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Sebastian Gundel, der Chef der deutschen Baumarktkette OBI, steigt zum 1. Februar 2027 als neuer CEO bei der britischen Baumarktkette Kingfisher ein. Gundel ersetzt damit Thierry Garnier, der auf den Chefsessel der niederländischen Supermarktkette Ahold wechselt. Erst im September hatte Kingfisher die Gewinnprognose angehoben und erwartet nun für das bis Ende Januar 2027 laufende Geschäftsjahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 595 bis 635 Mio. GBP (zuvor 565 bis 625 Mio. GBP). Bei der Kingfisher-Aktie hat sich seit Mitte Juli eine volatile Aufwärtsbewegung etabliert, die für einen Einstieg aber nicht ausreicht. Dividendenjäger könnte aber die aktuelle Dividendenrendite von 3,9 % reizen.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir bauen heute unsere Positionen im Big-Pharma-Sektor strategisch wieder aus. Nach den ersten spektakulären Hype-Zyklen rund um Chatbots, Cloud-Infrastruktur und Halbleiter vollzieht sich die ökonomisch nachhaltigste Revolution von Künstlicher Intelligenz derzeit abseits des Scheinwerferlichts: In den Forschungslaboren der globalen Pharmaindustrie. </p> <p style="text-align: justify;">Über Jahrzehnte unterlag die Arzneimittelentwicklung einem ernüchternden ökonomischen Trend: Die Forschungs- und Entwicklungskosten pro neuem Medikament verdoppelten sich inflationsbereinigt kontinuierlich, während Entwicklungszeiten von zehn bis fünfzehn Jahren und Ausfallquoten von über 90 Prozent in den klinischen Phasen die Margen der Konzerne belasteten. Der flächendeckende Einsatz von KI bricht diese Entwicklung nun auf und die Zeitspanne bis zur Findung tragfähiger Wirkstoffkandidaten verkürzt sich von vier bis fünf Jahren auf 12 bis 18 Monate.</p> <p style="text-align: justify;">Die entscheidenden Gewinner dieses Paradigmenwechsels sind jedoch noch nicht die unrentablen Biotech-Start-ups. Sondern jene kapitalstarken Pharma-Schwergewichte („Big Pharma“), die über gigantische Mengen proprietärer klinischer Daten verfügen und diese mit eigenen Algorithmen sowie globalen Spitzenallianzen verknüpfen. Wir stellen drei börsennotierte Konzerne vor, die bei dieser Entwicklung an vorderster Front stehen: <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus der Termin-Börse daily: Genau das Richtige für besonders ambitionierte Anleger; täglich neue Empfehlungen und Analysen. Probieren Sie es aus, entweder im Abo oder im EInzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p>ASMLs Zahlen zum dritten Quartal bestätigen die starke Nachfrage, überraschen aber kaum: Der Umsatz lag mit 11,7 Mrd. Euro im Rahmen der Erwartungen, die Bruttomarge übertraf sie mit 57,5 Prozent. Für das vierte Quartal stellt der Lithografiespezialist 14,2 bis 15,2 Mrd. Euro Umsatz und rund 57 Prozent Bruttomarge in Aussicht. Die Jahresprognose liegt nun bei 44 bis 45 Mrd. Euro Umsatz. Auch das margenstarke Service- und Upgradegeschäft wächst solide.</p> <p>Der KI-Boom ist intakt. ASMLs Auftragsbuch und die Nachfrageperspektive reichen zunehmend über 2027 hinaus. Die bislang geplanten Kapazitätssteigerungen um jeweils 30 Prozent für 2027 und 2028 dürften laut Management nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Eine weitere Ausweitung der Produktion wäre ein mittelfristiger Wachstumstreiber, muss aber erst umgesetzt werden.</p> <p>Unter dem Strich: Die Zahlen fielen gut aus, weitgehend wie in AB 40/2026 avisiert. Aber bei einer 28-Fachen Gewinnbewertung (2027e) erwartet der Markt mehr. Ein schwächeres DRAM-Investitionsklima 2027/28, schleppende Einführung der High-NA-EUV-Technik und mögliche Exportbeschränkungen werden derzeit als zu große Risiken gesehen. </p>
<p>Die Stimmung unter institutionellen Investoren bleibt optimistisch, doch die Positionierung wird zunehmend zum Risiko. Das zeigt die Oktober-Umfrage der Bank of America unter 185 Fondsmanagern mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 512 Mrd. $. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, hoher Anleiherenditen und wachsender Zweifel am KI-Investitionsboom halten die Profis an ihrer Aktienorientierung fest.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/20261014_FMS_cash.png" alt="" width="650" height="383" /></p> <p>Die durchschnittliche Cashquote liegt bei lediglich 3,9 % und damit unter der kritischen Schwelle von 4 %, ab der die Bank of America ein konträres Verkaufssignal ableitet. Auch der hauseigene Bull & Bear Indicator signalisiert mit 8,1 Punkten eine überhitzte Marktstimmung.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/20261014_FMS_BullBear.png" alt="" width="650" height="388" /></p> <p>Besonders auffällig ist die extreme Konzentration auf Technologieaktien. Mit einer Nettoübergewichtung von 37 % sind Fondsmanager so stark im Technologiesektor engagiert wie zuletzt im August 2020. Für 45 % der Befragten sind Long-Positionen in Halbleiteraktien inzwischen der am stärksten überlaufene Trade. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber dem KI-Boom: 45 % erwarten für 2027 eine KI-Blase. Bereits 30 % rechnen damit, dass einer der großen KI-Infrastrukturinvestoren innerhalb der kommenden sechs Monate seine Investitionsausgaben kürzen wird – gegenüber lediglich 14 % im Vormonat.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/20261014_FMS_position.png" alt="" width="650" height="388" /></p> <p>Auch die Risikowahrnehmung verändert sich. 39 % sehen in den milliardenschweren KI-Investitionen der Hyperscaler die wahrscheinlichste Ursache eines systemischen Kreditereignisses. Als größtes allgemeines Marktrisiko gilt allerdings ein unkontrollierter Anstieg der Anleiherenditen (31 %), gefolgt von einer KI-Blase (23 %) und einer erneuten Inflationswelle (20 %).</p> <p>Die Konjunkturerwartungen bleiben insgesamt robust, zeigen aber erste Risse. 50 % der Befragten rechnen mit einer Wirtschaft ohne ausgeprägte Abschwächung, weitere 40 % mit einer sanften Landung. Nur 6 % erwarten eine harte Rezession. Gleichzeitig rechnen netto 4 % mit einer Abschwächung des globalen Wachstums, nachdem im September noch netto 8 % eine Beschleunigung erwartet hatten. Immerhin 76 % gehen davon aus, dass die Fed bei ihrer Sitzung am 28. Oktober auf eine weitere Zinserhöhung verzichtet.</p> <p>Am Anleihemarkt zeichnet sich eine interessante Verschiebung ab. Die Fondsmanager haben ihre Absicherungen gegen steigende Anleihekurse so stark reduziert wie seit einem Jahr nicht mehr. Bei einer Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen von durchschnittlich 5,9 % würden die Befragten eine Umschichtung von Aktien in Anleihen erwägen. 19 % sehen dieses Niveau bereits als erreicht an.</p> <p>Auch innerhalb des Aktienmarktes nimmt die Rotation Fahrt auf. Banken verzeichneten den stärksten monatlichen Rückgang der Gewichtung seit März 2023. Konsumaktien sind so stark untergewichtet wie zuletzt während der Finanzkrise 2008. Dagegen stockten Investoren Anleihen, japanische und britische Aktien sowie Versorger auf.</p> <p>Das Fazit von BofA-Stratege Michael Hartnett: Die Positionierung eröffnet vor allem Chancen für antizyklische Investments. Dazu zählen Anleihen, Immobilienaktien und Konsumwerte. Eine überraschend kräftige Entspannung beim Ölpreis auf unter 80 $ könnte im vierten Quartal eine positive Marktüberraschung auslösen. Das größte negative Überraschungspotenzial liegt dagegen in einer Kürzung der KI-Investitionsbudgets. Die entscheidende Botschaft: Die Aktienmärkte bleiben von Optimismus getragen, doch die einseitige Positionierung macht sie anfällig für Enttäuschungen.</p>
<p>Vier US-Großbanken haben berichtet. Goldman Sachs steigerte die Einnahmen aus dem Aktienhandel um 72 % auf 6,4 Mrd. Dollar. JPMorgan verfehlte mit 5,57 Dollar Gewinn je Aktie den Konsens von 5,90 Dollar. Citigroup meldete einen Gewinnsprung um 40 %, geriet an der Börse aber kräftig unter Druck. Auch Wells Fargo gab nach - kein gutes Signal zum Auftakt in die Berichtssaison. Immerhin: </p> <p>Asien erholt sich vom gestrigen Ausverkauf. Der DAX startet freundlich in den Tag.</p> <p>ASML überzeugt grundsätzlich. Der niederländische Chipausrüster meldete heute Morgen 11,66 Mrd. Euro Quartalsumsatz und 57,5 % Bruttomarge. Die Jahresprognose steigt auf 44 bis 45 Mrd. Euro Umsatz. ASML berichtet von einer so hohen Nachfrage, dass die geplanten Produktionskapazitäten für 2027 und 2028 nicht ausreichen dürften. Die hohe Volatilität intraday zeigt aber, dass der KI-Trade mühsamer wird.</p> <p>US Staatsanleihen zeigen dagegen Rekordzuflüsse. Trotz des monatelangen Kursverfalls greifen Großinvestoren bei US-Staatsanleihen wieder zu. Im dritten Quartal flossen rekordhohe 59,3 Mrd. Dollar in entsprechende Fonds, seit Anfang Oktober weitere knapp 14 Mrd. Dollar. Bei Renditen von über 5 % für zehnjährige Papiere bauen Amundi, BlackRock und andere Vermögensverwalter ihre Positionen aus. Sie halten den Spielraum für weitere Renditeanstiege zunehmend für begrenzt. Bei langfristigen Inflationserwartungen von nur 2,35 % winkt eine reale Verzinsung von fast 3 %! (s. Chart unten).</p> <p>Die Bank Of America stellt in ihrer Umfrage für Oktober fest: Die durchschnittliche Cashquote liegt bei lediglich 3,9 % und damit unter der kritischen Schwelle von 4 %, ab der die Bank of America ein konträres Verkaufssignal ableitet. Es zeichnet sich zunehmend ab: Stock-Picking und Cash-Management werden immer wichtiger - auch für 2027. </p> <p>Wer dennoch zweistellige Portfolio-Renditen sucht, wird hier fündig: <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">https://www.bernecker.info/aktionaersbrief</a></p> <p>Aus Deutschland: PNE senkt die EBITDA-Prognose für 2026 drastisch von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. Euro. Geplante Windparkverkäufe verzögern sich. Evotec meldete nachbörslich 465 Mio. Euro Neunmonatsumsatz und ein bereinigtes EBITDA von minus 42,8 Mio. Euro. Die Jahresprognose bleibt unverändert.</p> <p>Heute um 14:30 Uhr folgen die amerikanischen Inflationszahlen. Sie werden zum nächsten wichtigen Test für den US-Anleihemarkt.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe </p>
<p><strong>Der Vermittler von Fachpersonal HAYS zeigt für sein fiskalisches Q1 einen Rückgang der Nettogebühren um 5 %.</strong> Das Geschäft in Deutschland steht mit - 7 % hinter dem Heimatmarkt (- 5 %), so heißt es im Quartals-Update. Positiv lief es in Australien und Neuseeland mit 4 % Zuwachs, während für die weiteren Länder ebenfalls - 7 % galt. Die Vermittlung permanenter Stellen lief schlechter (- 10 %) als der Interimsbereich (- 2 %). Vom Geschäft in verschiedenen Märkten will HAYS sich trennen und deutet heute einen positiven Verlauf von Verkaufsverhandlungen an.</p> <p><strong>In London gibt HAYS heute nach (zurzeit noch - 1,4 %).</strong> Stärker nach unten läuft allerdings Mitbewerber MICHAEL PAGE (zurzeit noch - 3,4 %), beide im FTSE 250. Auch PAGE berichtet heute u. a. von einem schwachen Deutschland-Geschäft, im Ausblick gibt PAGE sich weniger optimistisch.</p> <p><strong>Der Chartvergleich (Zeitraum: 6 Monate) enthält neben HAYS und PAGE weitere börsennotierte Personalvermittler.</strong> Die Kurse dieser Gruppe liefen etwa seit dem späten Juni im Aufwärtstrend. Der Umschwung folgte, fast einheitlich, Ende August. Der antizyklische Einstieg in diese Titel ist zurzeit nicht eilig.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
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