<p>Beim FB-Depotwert war es lange ruhig. Nun kocht die Übernahmefantasie wieder hoch. Laut Bloomberg bereiten Blackstone und I Squared Capital ein gemeinsames Angebot für Ströer im mittleren 40-Euro-Bereich je Aktie vor. Damit würde Ströer mit rund 2,5 Mrd. € bewertet. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von zeitweise fast 6 % auf über 39 €. Ursprünglich galt nur das Außenwerbegeschäft als Übernahmeziel, nun steht offenbar der gesamte Konzern im Fokus. Die Spekulation unterstreicht den steigenden Appetit internationaler Finanzinvestoren auf profitable europäische Mid Caps mit stabilen Cashflows und attraktiver Digitalperspektive.</p>
<p>Der norwegische Energiekonzern Equinor wies für das erste Quartal einen Umsatzrückgang um 5,3 % auf 27,81 Mrd. $ aus. Die Produktion erhöhte sich dagegen um 9 % auf 2,31 Mio. Barrel Öläquivalent pro Tag. Der bereinigte Betriebsgewinn stieg um 13 % auf 9,77 Mrd. $ und überbot damit den Marktkonsens von 9,0 Mrd. $. Unter dem Strich legte das Ergebnis je Aktie um 27,8 % auf 1,24 $. Equinor erhöht jetzt die Quartalsdividende um 2 Cent auf 0,39 $ je Aktie und will 2026 Aktien im Volumen von 1,5 Mrd. $ zurückkaufen. Wegen Gewinnmitnahmen und der Entspannung in Nahost brach der Kurs gestern aber um über 9 % ein und tendierte heute rund 3 % schwächer. Anleger sollte hier vorerst an der Seitenlinie bleiben. </p>
<p><strong>Die Dynamik im globalen Cloud-Infrastrukturmarkt hat sich zum Jahresauftakt weiter beschleunigt - und mittendrin positioniert sich ORACLE zunehmend als Herausforderer für AWS und Azure. </strong>Die Entwicklung von Oracle Cloud Infrastructure (OCI) hat sich mit einem Wachstum von 84 % gegenüber dem Vorjahr beschleunigt, getragen von der ganzen Breite der Unternehmenskunden. ORACLE meldete im Quartal ein Plus von rd. 30 Mrd. $ beim Cloud-Auftragsbestand, womit sich der gesamte Orderbestand auf über 550 Mrd. $ summiert. Damit verfügt man über eine außergewöhnlich hohe Umsatzsicherheit für die kommenden Quartale. 50 % Kurskorrektur seit September 2025 sind überzogen. Ein KGV von 22 (2027e) ist bei einem jährlichen Gewinnwachstum von > 30 % in den kommenden 5 Jahren günstig. Der Chart deutet das Ende der Bodenbildung an.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. </strong>In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong></p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 19</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Der Mai wird zum Stresstest für Anleger</p> <p style="padding-left: 40px;">- DAX-Technik bleibt unklar - Indikatoren widersprüchlich </p> <p style="padding-left: 40px;">- BAYER und die 70 %-Wahrscheinlichkeit</p> <p style="padding-left: 40px;">- SIEMENS HEALTHINEERS nach der Bruchlandung</p> <p style="padding-left: 40px;">- AIXTRON ist der Star im MDAX </p> <p style="padding-left: 40px;">- Das Rennen um die Vorherrschaft bei KI läuft weiter</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> </strong></p>
<p><strong>Nachbörslich ging es gestern nach einem deutlichen Anstieg wieder um 6 % rückwärts.</strong></p> <p>Aufgrund der starken Dynamik im ersten Quartal hebt das Management die Umsatzziele für das laufende Geschäftsjahr an:</p> <p>Die Spanne wird auf 260 bis 270 Mio. USD hochgeschraubt (zuvor Schätzung: 235 Mio. USD) - Konsens ebenso 235 Mio. USD.</p> <p>Für das zweite Quartal erwartet IonQ einen Umsatz zwischen 65 und 68 Mio. USD, was ebenfalls über dem Konsens von 54,9 Mio. USD liegt.</p> <p>EBITDA-Prognose: Der bereinigte EBITDA-Verlust für das Gesamtjahr wird in einer Spanne von 310 bis 330 Mio. USD bestätigt. (Konsens -320 USD).</p> <p>Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (Remaining Performance Obligations=Gesamtwert aller bereits unterschriebenen Kundenverträge) stiegen im Jahresvergleich um 554 % auf 470 Mio. USD.</p> <p>Die Verfehlung liegt im EBITDA für Q1: EBITDA-Verlust von 96,8 Mio. USD (Konsensschätzung von 78 Mio. USD). Darin sind aber ebenso Sondereffekte enthalten.</p> <p><strong>Eine neue Sicht der Dinge resultiert daraus nicht. </strong></p>
<p><strong>SBM Offshore meldet für das erste Quartal 2026 einen Umsatzsprung von 216 % auf 3,5 Mrd. USD. </strong>Der Verkauf der FPSO ONE GUYANA senkte die Nettoverschuldung massiv um 43 % auf 3,2 Mrd. USD. Ein Rekord-Auftragsbestand von 31,1 Mrd. USD sichert die Visibilität bis weit in die 2040er Jahre.</p> <p>Die Umsatz-Guidance für 2026 wurde auf über 6,9 Mrd. USD angehoben. Die EBITDA-Guidance bleibt bei 1,8 Mrd. USD stabil, was zunächst etwas irritierte (intraday kurze Schwächephase im Kurs) Aber: </p> <p>Diese Divergenz resultiert aus margenschwachen Anlaufphasen neuer Großprojekte wie Longtail. Deren volle Ertragskraft wird erst mit zunehmendem Baufortschritt (ab 25 % Fertigstellung) ergebniswirksam. Bis 2031 sind Ausschüttungen von mindestens 2,1 Mrd. USD an Aktionäre fest eingeplant. </p> <p><strong>Entscheidende Kennzahlen im Überblick:</strong></p> <p>Umsatz Q1: 3,5 Mrd. USD (+216 %)</p> <p>EBITDA-Guidance 2026: ~1,8 Mrd. USD (bestätigt)</p> <p>Nettoverschuldung: 3,2 Mrd. USD (-43 %)</p> <p>Net Cash Backlog: 8,4 Mrd. USD (zukünftige freie Nettocashflows)</p> <p>Ausschüttungsziel bis 2031: mind. 2,1 Mrd. USD (ca. 30 % des aktuellen Börsenwertes)</p> <p><strong>Die Story steht. Gute Halteposition mit Zielen klar über 40 €.</strong></p> <p> </p>
<p>Frischen Wind für die Aktie des Flugzeugbauers gab es aus Südostasien: Dort hat die malaysische AirAsia 150 Maschinen des Typs A220-300 fest bestellt. Finanzielle Details wurden nicht genannt, dennoch gibt das heute Auftrieb.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p>Die Gewinnprognosen für europäische Banken Richtung 2027 steigen weiter und der Bewertungsabschlag zum europäischen Gesamtmarkt (ca. 40 % Abschlag gemessen am KGV) als auch speziell zu US-Banken bleibt hoch. </p> <p>Der Zinsdruck am langen Ende sorgt weiter für üppige Zinsmargen, die Ausgabenprogramme der Staaten für ein starkes Bond-Geschäft. </p>
<p>Der Photonik-Sektor entwickelt sich zunehmend zum nächsten großen KI-Infrastruktur-Trade an den europäischen Börsen. Getrieben von der stark steigenden Nachfrage nach optischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen für KI-Rechenzentren verzeichneten zahlreiche Werte massive Kursanstiege. Besonders Unternehmen entlang der Lieferkette für Silicon Photonics, Laser, Glasfaser und optische Interconnects profitieren. Aktien wie Soitec, Aixtron, BE Semiconductor Industries sind bereits mitten im Höhenflug. Nun läuft auch ein weiterer Vertreter an: AMS-OSRAM.</p> <p>AMS-OSRAM positioniert sich zunehmend als Photonikspezialist für künftige KI-getriebene Rechenzentren und AR-Anwendungen. Die <a href="https://ams-osram.com/de/news/press-releases/q1-2026-results" target="_blank" rel="noopener">heute vorgelegten Vorabzahlen für das erste Quartal 2026</a> lagen operativ über den Erwartungen, wurden aber vor allem von neuen Perspektiven im Bereich Digital Photonics begleitet mit einem Entwicklungsabkommen mit einem führenden KI-Photonikpartner. Damit positioniert man sich künftig im Markt für optische Hochgeschwindigkeitsverbindungen in KI-Rechenzentren – ein Bereich, der im Zuge exponentiell steigender Datenmengen und wachsender KI-Cluster als einer der wichtigsten strukturellen Wachstumsmärkte der Halbleiterindustrie gilt. Optische Interconnects auf Basis von Laser- und microLED-Technologien gelten deshalb als Schlüsseltechnologie.</p> <p>Parallel zeigt man deutliche Fortschritte im Bereich Augmented-Reality-Smartglasses mit mutmaßlich Meta Platforms als Schlüsselkunden für Interconnects auf microLED-Basis. Der Halbleiter- und Sensorinhalt pro Wearable könnte sich auf 50 bis 100 € belaufen. Damit profitiert AMS-OSRAM vor allem mit microLEDs als Interconnect von einem weiteren Massenmarkt für KI-gestützte Wearables.</p> <p>2026 ist aufgrund von Desinvestitionen und Restrukturierungseffekten ein Übergangsjahr, doch die Perspektive verändert sich zunehmend - von zyklischen Standard-Märkten hin zu strukturell wachsenden Photonik-Anwendungen. 2026 hat man einen Free-Cashflwo von 300 Mio. € in Aussicht gestellt, inklusive Desinvestments. Für 2027 ist erstmals wieder ein positiver Free Cashflow ohne Sondereffekte aus Desinvestments zu erwarten. Eine Bewertung mit einem Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA von ca. 7 (2027e) ist für einen Photonik-Spezialisten eine Gelegenheit - trotz Kurssprung nach Q1-Zahlen noch günstig, während US-Wettbewerber mit Multiples von 30 gehandelt werden. 1,7 Mrd. € Börsenwert bei gut 3,2 Mrd. € Umsatz (2027e) und 550 Mio. € EBITDA lassen deutlich höhere Kurse zu. Unser erstes Kursziel infolge des Photonik-Re-Rating: 25 € (akt. Kurs: 17,30 €).</p> <p> </p>
<p>Wir müssen das Zahlenwerk nachtrgen, weil es die Konsequenz einer Zielerhöhung auf 27 € bedeutet. Die vorläufigen Zahlen dfür Q1 26 lagen signifikant über den Markterwartungen. Besonders die Dynamik im Auftragseingang sowie die Profitabilität unterstreichen die aktuelle Sonderkonjunktur des Bildverarbeitungsspezialisten.</p> <p>Der Auftragseingang von 85,6 Mio. EUR liegt deutlich über den Prognosen von 70 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Zuwachs von 31 %. Diese Nachfragestärke stützt sich primär auf die Region China sowie die Sektoren Halbleiter, Logistik und Elektronik. Da Vorzieheffekte nach aktueller Einschätzung keine wesentliche Rolle spielten, ist für das erste Halbjahr mit einer anhaltend positiven Tendenz zu rechnen. </p> <p>Auch beim Umsatz lieferte Basler mit 77 Mio. EUR ein Ergebnis ab, das die Schätzungen (70 Mio. EUR) klar schlägt. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 17,6 Mio. EUR. Die daraus resultierende EBIT-Marge von 22,9 % markiert das höchste Quartalsniveau seit dem Jahr 2017. Diese Entwicklung ist auf eine starke Bruttomarge sowie eine effiziente Kostenstruktur bei den Betriebsausgaben (OPEX) zurückzuführen.</p> <p>Infolge der starken Geschäftsentwicklung korrigierte der Vorstand die bisherige Jahresprognose nach oben:</p> <p><strong>Umsatz:</strong> 247–270 Mio. EUR (vorher: 232–257 Mio. EUR)<br /><strong>EBIT-Marge:</strong> 9,5–13 % (vorher: 6,5–10 %)</p> <p>Trotz dieser Anhebung erscheint der Ausblick weiterhin vorsichtig gewählt. Selbst bei einer moderaten Verlangsamung des Auftragseingangs in der zweiten Jahreshälfte ist das Erreichen des oberen Endes der Zielspanne realistisch. Sollte die Dynamik über den Sommer stabil bleiben, besteht sogar Spielraum für Umsätze oberhalb der neuen Guidance.</p> <p>Wir erhöhen das Ziel auf 27 €. </p>
<p>SK Securities hat die Kursziele für die beiden südkoreanischen Halbleiter-Schwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics massiv angehoben. Hintergrund der Anpassungen ist der anhaltende "Superzyklus" bei Speicherchips, der durch die explodierende Nachfrage im KI-Bereich befeuert wird. Das sind die neuen Duftmarken:</p> <p>SK Hynix: Neues Kursziel 3 Mio KRW nach zuvor 2 Mio. KRW - aktueller Kurs 1.662.000 KRW. Das wären rd. 80 %.</p> <p>Samsung Electronics: Kursziel 500.000 KRW nach zuvor 400.000 KRW - aktueller Kurs 272.500 KRW. Das wären rd. 83,5 %.</p> <p>Ich halte das für mutig, aber gemäß aktuellem Bewertungsansatz auch nicht für komplett aus der Welt. Man sollte aber wissen: SK Securities war ursprünglich Teil der SK Group (einem der größten Mischkonzerne Südkoreas, zu dem auch SK Hynix gehört). Wir fahren weiter mit. Anbei die jüngsten Analysten Updates mit Kurszielen für SK Hynix.</p>
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Volker Schulz
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