<p>In ersten Quartal konnte SÜDZUCKER sein operatives Ergebnis deutlich verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 40 % auf 135 Mio. Euro. Daher hob man nun die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht an. Am Markt wurde dies heute positiv angenommen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach TRATON, DEUTZ, AURUBIS und SALZGITTER verlassen wir die zweite deutsche Börsenreihe wieder und richten den Blick auf zwei internationale Qualitätswerte, die derzeit nicht zu den lautesten Börsengeschichten zählen. Genau das macht sie interessant. Während sich viele Anleger weiter auf KI, Halbleiter und Mega-Caps konzentrieren, entstehen auch bei etablierten Geschäftsmodellen Bewertungs- und Wahrnehmungslücken. Entscheidend ist dabei nicht die reine „Billigkeit“, sondern die Kombination aus hoher Marktmacht, robusten Cashflows, defensiver Substanz und einer Bewertung, die nicht mehr nach übertriebener Euphorie aussieht. Mit dabei ein Lebensmittelhersteller und ein Online-Reisekonzern, beide finden Sie in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Die Aktienmärkte erholen sich heute von den gestrigen Tiefschlägen infolge der neu aufflammenden Kriegshandlungen im Iran. Panik registrieren wir dennoch nicht. Die Rücksetzer liefen geordnet ab und lassen sich eher wie ein Luftablassen nach festen Wochen einordnen. </p> <p>Die Korrektur bei den Halbleitertiteln war markttechnisch überfällig. Wir deklarieren das nicht als Trendwende. Broadcom gelingt ein Milliarden-Deal mit Apple. Das IPO von SK Hynix in New York ist siebenfach überzeichnet, was ernsthafte Zweifel am KI-Trade widerlegt. </p> <p>Sollte sich die Lage im Iran nicht weiter hochschaukeln und Hormus freibleiben mit Folge einer Zinsentspannung am langen Ende, ist mit einer Trendfortsetzung Richtung neuer Allzeithochs in DAX & Co zu rechnen. Die nächsten Tage werden darüber Aufschluss geben. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p> </p>
<p><strong>Neu verschärfte Spannungen im Nahen Osten treiben die Ölpreise auch heute an. </strong>Die Waffenruhe ist passé, verschärften Sanktionen gegen iranische Ölexporte kommen ins Spiel. Von amerikanischer Seite wird aber weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.</p> <p><strong>Für uns steht die Sorte Brent im Fokus:</strong> Von 120 $ je Barrel Anfang Mai ging es hinunter bis 70 $ am vorigen Donnerstag. Gerade sind die 80 $ wieder erreicht, für die letzten 24 Stunden gilt + 9 %.</p> <p><strong>Im Chartvergleich: </strong>Eine kleine Auswahl europäischer Erdöl-Titel unterschiedlicher Größen- und Risikoklassen. Am stärksten reagierte <strong>TULLOW OIL</strong> (Sitz: London) mit einem Kursplus von inzwischen ca. 25 % seit Monatsbeginn. Neben den weniger riskanten, großen Playern (im Chart durch SHELL vertreten) sind solide kleinere Titel wie <strong>EQUINOR</strong> und <strong>VAR ENERGY</strong> beachtenswert. Auch mit ihnen kann man versuchen, die Preisentwicklung der Sorte Brent zu hebeln.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Der Konzern bündelt sein US-Geschäft mit dem Unkrautvernichter in der eigenständigen Einheit Ruveon. Diese soll künftig Preisgestaltung, Vertrieb, Produktion und Logistik verantworten. Damit wird das belastete Geschäft operativ sauberer vom Rest des Konzerns getrennt. Der Markt erhält so einen greifbaren Ansatzpunkt für eine mögliche spätere Neuordnung des Agrargeschäfts. Crop Science wird an der Börse wegen Glyphosat und Monsanto weiterhin mit einem kräftigen Abschlag bewertet. Wettbewerber Corteva z. B. zeigt, dass reine Agrarplattformen vom Markt oft höher bewertet werden. Eine konsequente Trennung der Rechtsrisiken und eine spätere stärkere Eigenständigkeit von Crop Science könnten daher erhebliche stille Werte sichtbar machen.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 28.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p> US-Arbeitsmarkt verliert an Schwung</p> <p> NESTLÉ vor möglicher Trendwende?</p> <p> Zusammenschluss von TESLA und SPACEX?</p> <p> BYD - Autowert der Woche</p> <p> Passives Einkommen Portfolio unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Deal des Tages: APPLE/BROADCOM</p> <p>APPLE stärkt BROADCOM den Rücken: Der iPhone-Konzern verpflichtet sich, in den kommenden fünf Jahren Chips im Wert von 30 Mrd. $ aus US-Produktion von BROADCOM zu beziehen und verlängert die Partnerschaft bis 2031. Für BROADCOM ist das vor allem strategisch wichtig, weil der Vertrag Zweifel ausräumt, APPLE könnte den Zulieferer durch eigene Chipentwicklungen schrittweise ersetzen. Gleichzeitig verbessert sich die Visibilität der künftigen Umsätze und Cashflows. Der eigentliche Wachstumstreiber bleibt jedoch das boomende Geschäft mit kundenspezifischen KI-Chips für Hyperscaler wie Google, META und OpenAI. Entsprechend rechnen Analysten bis 2029 mit einer Vervielfachung des Gewinns je Aktie von rund 6,5 $ im letzten Jahr auf mehr als 25 $ bis 2028 (KGV 15,4). Der APPLE-Deal ist somit ein wichtiger Baustein, der das ohnehin starke Gewinnprofil zusätzlich absichert.</p> <p>Fazit: Der Rücksetzer auf die 200-Tage-Linie bietet mittelfristige Chancen</p>
<p>UniCredit hat sich nach Ablauf der Annahmefrist insgesamt 47,6 % der Commerzbank-Aktien gesichert. Davon stammen rund 30 % aus dem bereits zuvor aufgebauten Anteil, weitere 17,6 % wurden im Rahmen des Übernahmeangebots angedient - so UniCredit. Die Politik nebst dem Commerzbank-Management können sich winden wie sie wollen - ein Entkommen halte ich für nicht mehr möglich!</p>
<p>Nvidia wird aktuell nur noch mit dem rund 18-fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne bewertet und ist damit nicht nur günstiger als der S&P 500. Dass defensive Werte wie Hershey oder Dominion Energy ein höheres Bewertungsniveau als Nvidia erreichen, wäre vor zwei Jahren kaum vorstellbar.</p> <p>Rd. 50 % aller S&P 500-Werte werden gemessen an der Gewinnbewertung inzwischen höher als Nvidia bewertet. Im Grunde preist der Markt damit zukünftige Gewinnwachstumsraten von nur noch 8 bis 10 % ein. Aktuell gilt gemäß Konsens durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum bis GJ 2029 von 50 %.</p> <p>Technisch ist die Aktie genau auf die 200-Tage-Linie aufgeschlagen. </p> <p> </p>
<p>Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft im Biotech-Sektor generiert mit dem Break bei 50 CHF ein neues Kaufsignal und stellt sich gegen den Gesamtmarkt der letzten 2 Tage. Aktueller Abschlag je Aktie rd. 10 % zum NAV. Einige Portfoliounternehmen gelten inzwischen als klare Übernahmekandidaten. Wir hatten das zuletzt in der Actien-Börse vertieft. </p>
<p>Warum? Offenbar gibt es Nachholbedarf bei chinesischen Technologieaktien und Umschichtungen. Fonds schichten in günstige China-Technologiewerte um. Weil der Technologiesektor in Hongkong im internationalen Vergleich weiterhin günstiger bewertet ist als vergleichbare Werte in den USA, sehen Investoren dort Nachholpotenzial. Das kommt der Aktie von ALIBABA zugute, die als eines der liquidesten Schwergewichte im Hang Seng besonders stark auf solche Kapitalströme reagiert. Und das, wo die Aktie zuvor tief gefallen war. Ende Juni markierte das Papier ein neues Jahrestief, begleitet von einem technisch stark überverkauften Zustand. Belastet hatten hohe Ausgaben für den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur, die auf die operative Marge drückten, sowie ein Vorwurf von ANTHROPIC, wonach ein ALIBABA nahestehender Akteur unrechtmäßig Fähigkeiten aus dessen KI-Modell abgeschöpft haben soll. Ob die Erholung über den heutigen Handelstag hinausträgt, hängt davon ab, ob die Umschichtung in chinesische Technologiewerte anhält oder eine einmalige Reaktion auf die überverkaufte Ausgangslage bleibt. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
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Volker Schulz
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