<p>Der Wirkstoffforscher EVOTEC schockiert mit einem ernüchternden Ausblick auf das Übergangsjahr 2026. Während das neue Strategieprogramm „Horizon“ mit dem Abbau von 800 Stellen und der Schließung von Standorten eine radikale Rosskur einleitet, enttäuscht die Prognose für das bereinigte EBITDA mit einer Spanne von 0 bis 40 Mio. € massiv. Die Konsensschätzungen lagen über 80 Mio. €. Analysten kritisieren die strukturelle Schwäche im Neugeschäft mit Big Pharma. Überkapazitäten treffen auf eine Investitionsflaute bei Biotech-Kunden, was die Margen im frühen Forschungsgeschäft (Discovery) massiv unter Druck setzt. Auch technisch bietet die Aktie ein Bild des Jammers. Mit dem Fall unter die psychologische Marke von 5 € wurde ein frisches Verkaufssignal generiert, das den Wert auf ein neues Mehrjahrestief drückte. Der Kursverfall sollte sich fortsetzen. </p>
<p>Die Jahreszahlen von BIONTECH brachten eine überraschende Weichenstellung: Die Mitgründer Uğur Şahin und Özlem Türeci planen, sich bis zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen, um ein eigenes auf mRNA-Wirkstoffe fokussiertes Unternehmen zu gründen. Das ist ein zweischneidiges Schwert: Der Rückzug der Gründer ist kritisch zu sehen und führt zu immensem Vertrauensverlust. Fraglich ist zudem, welche mRNA-Technologierechte mit ihnen in das neue Unternehmen übertragen werden. Da es offenbar aber unterschiedliche Meinungen zur strategischen Umsetzung gab, ist ein Übergang perspektivisch förderlich. Der strategische Fokus dürfte sich stärker auf die Immunmodulatoren Pumitamig und Gotistobart sowie auf Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) gegen die Zielstrukturen HER2 und B7-H3 richten. Die nach schwachen Zahlen vorsichtige Prognose für 2026 mit Umsätzen von 2,0 bis 2,3 Mrd. € liegt deutlich unter Konsens von rund 2,7 Mrd. €. Der Kassen- und Wertpapierbestand von 17,2 Mrd. € bietet erheblichen finanziellen Spielraum für die Entwicklung.</p> <p>Fazit: Wegen hoher Unsicherheit nach -18 % derzeit nur eine Trading-Position mit Stop bei 75 $.</p> <p> </p>
<p>Guten Morgen,</p> <p>Die Volatilitäten sind atemberaubend hoch. D. Trump stellt ein baldiges Ende des Konflikts mit dem Iran in Aussicht. Das führte zu einer kräftigen Erholung bei Aktien und schickzte den Ölpreis zweitweise wieder unter 90 $.</p> <p>Die asiatischen Handelsplätze verbuchten deutliche Gewinne:</p> <p>Der südkoreanische KOSPI sprang um 4,9 % nach oben.<br />Japans TOPIX legte um 2,1 % zu.<br />In Hongkong stieg der HANG SENG um 1,6 %.<br /><br />Der DAX startet in der Frühbörse bei knapp 23.800 Punkten. Die wichtige Unterstützung bei 23.000 hat gehalten, was als positives Signal zu werten ist. </p> <p> </p>
<p>Das erste Geschäftsquartal des Geschäftsjahres 2026 ist geschafft - mit einem verbesserten Umsatz von 7,85 Mrd. $ auf 9,3 Mrd. $. Trotz des steigenden Umsatzes sinkt die Aktie von HEWLETT PACKARD ENTERPRISE heute leicht - Grund ist ein sinkender Gewinn im Berichtszeitraum. Hier fiel das Ergebnis je Aktie von 0,44 $ auf 0,31 Dollar. Da ist noch Luft nach oben!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Die Aktie des Bahnzulieferers hat durch die geopolitischen Irritationen rd. 20 % verloren. Bei aktuell 66/67 € trifft die Aktie von VOSSLOH auf eine markante Unterstützungszone. Zudem gibt ein neuer Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn über deutlich mehr als 100 Mio. € neuen Support. Die über 5 Jahre laufende Vereinbarung umfasst die Lieferung zentraler Weichenkomponenten. Die Modernisierung wird weitere Aufträge nach sich ziehen. Nachdem die Aktie im Zuge des Iran-Abverkaufs nun deutlich überverkauft ist, bietet sich um 68,50 € ein (spekulativer)Trading-Kauf an. Ein Stop bei 65 € begrenzt das Risiko auf 5 %.</p>
<p>Die Eskalationsspirale hat Fahrt aufgenommen und es gibt die ersten Anzeichen von Panik. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren sagt, dass es jetzt darum geht, die Angst-Spitzen auszuloten. Als Indikatoren sind die Volatilitäts-Indizes VIX für den S&P500 bzw hierzulande der VDAX erprobt. Sie gelten zu Recht als Fieberthermometer an den Börsen. Darüber hinaus hat sich der Fear&Greed Index als Angstbarometer bewährt. </p> <p>Wir schauen heute auf Volatilität und Angst nach der Eskalation am Wochenende und ordnen die aktuellen Stände beiderseits des Atlantiks in den historischen Kontext ein.</p> <p style="text-align: justify;">Der DAX eröffnete heute unter der 23.000 Punkte Marke und stabilisierte sich im Laufe des Vormittags über der runden Make. Der VDAX startete über 30 in die Woche. Zum Vergleich: Das letzte Mal, als der DAX die 23.000 Punkte Marke erreichte, lag der VDAX bei 25, das war im November letzten Jahres. Im Hinblick auf die Angst, haben wir dieses Niveau also schon überschritten.</p> <p style="text-align: justify;">Ein noch höheres Niveau erreichte der VDAX in der ersten Aprilwoche letzten Jahres mit knapp 45. Das war der Trump-Zoll-Crash. Dieses Niveau haben wir bisher nicht erreicht. Der DAX hatte damals rund 20% vom Top verloren, bisher sind es 11%. Wir befinden uns also aktuell im DAX relativ genau zwischen den beiden letzten Rücksetzern aus April und November 2025. Bleibt es dabei, kann man für das deutsche Börsenbarometer einen Seitwärtstrendkanal zwischen 23K und 25,5K konstatieren. Das setzt aber voraus, dass eine weitere Eskalation ausbleibt und das wird nicht hierzulande entschieden, sondern in den USA.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p>BERKSHIRE HATHAWAY hat damit begonnen, eigene Aktien am Markt zurückzukaufen - zum ersten Mal wieder seit dem vierten Quartal 2024. Die Entscheidung dafür stammt vom neuen Chef Greg Abel, der sich auch privat mit Anteilen eingedeckt hat und damit seine Verbundenheit zum Unternehmen unterstreicht. Die Wiederaufnahme der Rückkäufe erfolgt vor dem Hintergrund eines massiven Barbestands, der Ende 2025 bei rund 373,3 Mrd. $ lag. In den vergangenen Monaten war es für das Unternehmen schwierig gewesen, attraktive Übernahmeziele oder Aktieninvestitionen zu finden. Die Rückkäufe dienen nun dazu, einen Teil dieses Kapitals an die Aktionäre zurückzugeben, indem die Anzahl der ausstehenden Aktien reduziert wird. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Für den Monat Februar meldete das Statistische Bundesamt heute einen um 0,7 % höheren Wert als im Januar und einen Zuwachs von 1,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Sie wissen: Zwischen dem Fahrleistungsindex und der Industrieproduktion besteht ein enger Zusammenhang, da wirtschaftliche Aktivität Verkehrsleistungen erzeugt und braucht. Da der Index aber einen Monat früher als neue Produktionsdaten herauskommt, eignet er sich als Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung.</p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
<p>Wieviel % des Haushaltseinkommens verschiedener Länder fließen in die Energierechnung? Diese Grafik zeigt die Relationen.</p>
<p>Normalisierung der Geschäfte! Das lässt sich aus dem Auftragseingang im Verarbeitenden Gewebe für Januar ablesen. Die vorläufigen Zahlen der Bundesstatistiker lassen keine Zweifel aufkommen: Um 11,1 % nahmen die Neu-Bestellungen im Vergleich zum Vormonat ab, nachdem sie im Dezember noch um 11,7 % gestiegen waren (gegenüber dem Vorjahresmonat). Besonders deutlich wurde die Normalisierung bei den Herstellern von Metallerzeugnissen, die gegenüber dem Dezember 39,4 % weniger Order-Eingänge verzeichneten. Als Trost kann gelten, dass der Auftragseingang insgesamt im Januar um 3,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zugelegt hat. </p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p>
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Volker Schulz
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