Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Exklusivinterview mit Londoner Fondsmanager: Diese Aktienmärkte bieten jetzt die besten Chancen

<p>Die M&auml;rkte sind Bewegung und fundierte Einsch&auml;tzung sind gefragte denn je. In einem Exklusivinterview mit Redakteur Georg Sures hat Senior Fondsmanager Ben Leyland von dem britischen Verm&ouml;gensverwalter J O Hambro f&uuml;r den Bernecker B&ouml;rsenkompass die aktuellen Aussichten f&uuml;r die internationalen Aktienm&auml;rkte analysiert. &nbsp;</p> <p>Das komplette Interview k&ouml;nnen Sie frei zug&auml;nglich auf dem Bernecker B&ouml;rsenkompass lesen:&nbsp;</p> <p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/exklusivinterview-fondsmanager-diese-aktienmaerkte-bieten-jetzt-die-besten-chancen_H232289679_6799558/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/exklusivinterview-fondsmanager-diese-aktienmaerkte-bieten-jetzt-die-besten-chancen_H232289679_6799558/</a></p>

Software nimmt Fahrt auf

<p><strong>SAP und NEMETSCHEK erhalten die entsprechenden Impulse. </strong>Ausl&ouml;ser sind Aussagen des NVIDIA-Chefs auf der Computex in Taiwan. Sorgen vor einer Verdr&auml;ngung klassischer Softwareanbieter durch KI-Agenten sieht Jensen Huang nicht. Im Gegenteil: Je mehr KI-Agenten entst&uuml;nden, desto st&auml;rker d&uuml;rfte die Nachfrage nach Softwaretools steigen. Oder anders: Wenn k&uuml;nftig Millionen KI-Agenten Bestellungen, Rechnungen, Personalprozesse oder Analysen durchf&uuml;hren, laufen diese Vorg&auml;nge weiterhin &uuml;ber SAP-Systeme. Die Software wird damit zur Infrastruktur, auf der die Agenten arbeiten. Damit ist die Grundlage des Comebacks der Software-Titel gelegt. Auch im Nebenwertbereich sollte das ankommen&hellip;</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und &uuml;ber unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. &nbsp; &nbsp; </strong>&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der<a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse"> Actien-B&ouml;rse Nr. 23</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die KI-Investitionen sind die Zukunft</p> <p style="padding-left: 40px;">- Zwei Exoten machen vor, wie Wirtschaftswenden aussehen</p> <p style="padding-left: 40px;">- OHB: Die deutsche Antwort auf SpaceX?</p> <p style="padding-left: 40px;">- SERVICEWARE ist wieder einen Blick wert</p> <p style="padding-left: 40px;">- SYMRISE: Chance auf Comeback?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Start des Musterportfolios der ACTIEN-B&Ouml;RSE</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a>&nbsp;</strong></p>

Bayer - neuer Schlag nach unten und die Einordnung

<p>Der Glyphosat-Krimi geht in die n&auml;chste Runde und erwischt uns auf dem falschen Fu&szlig;. Eine &uuml;berraschende prozessuale Wendung beim geplanten 7,25-Milliarden-Dollar-Sammelvergleich sorgt f&uuml;r schwache Kurse.</p> <p>Der Fall wurde &uuml;berraschend von Missouri nach Kalifornien verlegt und landet damit ausgerechnet wieder auf dem Schreibtisch von US-Bundesrichter Vince Chhabria. Das Problem: Chhabria gilt als scharfer Kritiker des Konzerns und hat bereits 2020 einen milliardenschweren Vergleich blockiert. Damit k&ouml;nnte der m&uuml;hsam ausgehandelte Befreiungsschlag wackeln.</p> <p>Was bedeutet das f&uuml;r die Aktie? Der Druck auf das wegweisende Urteil des Supreme Court Ende Juni steigt damit massiv. Daran h&auml;ngt alles. Analysten der Bank of America sehen zwar weiterhin eine 70-prozentige Chance, dass die Richter in Washington das Bundesrecht &uuml;ber die Kl&auml;gerinteressen stellen und Bayer den R&uuml;cken st&auml;rken. Bis dahin bleibt das Ganze aber eine H&auml;ngepartie. Wir sind dabei und warten ab.&nbsp;</p>

Letztes Zahlen-Highlight der Berichtssaison: Broadcom!

<p>Das Unternehmen wird seine Zahlen am Mittwoch nach B&ouml;rsenschluss ver&ouml;ffentlichen. Hier die Erwartungen vorab:&nbsp;</p> <p><strong>ZWEITES QUARTAL</strong></p> <p>Erwartetes bereinigtes EPS: 2,39 USD (Bloomberg-Konsens)</p> <p>Erwarteter bereinigter Umsatz: 22,13 Mrd. USD</p> <p>Erwarteter Umsatz im Segment Semiconductor Solutions: 14,65 Mrd. USD</p> <p>Erwarteter Umsatz im Segment Infrastructure Software: 7,23 Mrd. USD</p> <p>Erwartetes bereinigtes EBITDA: 14,96 Mrd. USD</p> <p>Erwartetes bereinigtes operatives Ergebnis: 14,68 Mrd. USD</p> <p>Erwartete bereinigte F&amp;E-Ausgaben: 1,61 Mrd. USD</p> <p>Erwartete Investitionsausgaben (Capex): 228,1 Mio. USD</p> <p>Erwarteter Umsatz mit KI-Halbleitern: 10,67 Mrd. USD</p> <p><strong>DRITTES QUARTAL</strong><br />Erwarteter Umsatz: 28,61 Mrd. USD</p> <p>Erwartetes bereinigtes EBITDA: 20,04 Mrd. USD</p> <p>Erwarteter Umsatz mit KI-Halbleitern: 17,22 Mrd. USD</p> <p><strong>GESAMTJAHR</strong><br />Erwarteter Umsatz: 103,18 Mrd. USD</p> <p>Erwartetes bereinigtes EBITDA: 70,54 Mrd. USD</p> <p>Erwartete Investitionsausgaben (Capex): 991,2 Mio. USD</p> <p><strong>Analysten im Vorfeld:</strong></p> <p>Bloomberg Intelligence (Kunjan Sobhani):&bdquo;Die Ergebnisse von Broadcom f&uuml;r das zweite Gesch&auml;ftsquartal werden die Erwartungen wahrscheinlich &uuml;bertreffen, angetrieben durch beschleunigte XPU-Implementierungen und eine st&auml;rkere Nachfrage nach KI-Netzwerktechnik. Langfristige Vereinbarungen mit Google und Meta sowie ausgeweitete Verpflichtungen von Anthropic haben die Visibilit&auml;t f&uuml;r die mehrj&auml;hrige Pipeline des Unternehmens bis 2027 und dar&uuml;ber hinaus erh&ouml;ht.&ldquo;</p> <p>Jefferies (Blayne Curtis; Kaufempfehlung, Kursziel 500 USD):&bdquo;Das Gesch&auml;ft mit kundenspezifischen Chips bietet weniger Spielraum f&uuml;r positive &Uuml;berraschungen, da der bereits angek&uuml;ndigte Rack-Auftrag von Anthropic im Volumen von 10 Mrd. USD, der im Juli beziehungsweise im Quartal erwartet wird, ausschlie&szlig;lich Chips umfassen d&uuml;rfte. Der gesamte Umsatz d&uuml;rfte daher eher bei 2,0 bis 2,5 Mrd. USD liegen.&ldquo;</p> <p>Susquehanna (Christopher Rolland):&bdquo;Die Dynamik bei kundenspezifischen XPUs d&uuml;rfte angesichts der St&auml;rke der TPU-Nachfrage anhalten, w&auml;hrend die Nachfrage nach KI-Netzwerkprodukten weiter zunehmen sollte. Wir bleiben optimistisch f&uuml;r das ASIC-Gesch&auml;ft von Broadcom und sehen weiterhin positive Dynamik im Netzwerkportfolio des Unternehmens.&ldquo;</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>

INDITEX klotzt und trotzt!

<p>Die Aktie springt an und trotzt der im ersten Quartal 2026/27 verhaltenen Kauflaune: Bei der Zara-Eigent&uuml;merin legten Umsatz und Gewinn zu! Der Umsatz stieg im Quartal um 6 % auf rund 8,7 Mrd. Euro, w&auml;hrungsbereinigt lag das Wachstum bei 8,8 %. Das Ebit verbesserte sich im ersten Quartal im Vergleich um 7 % auf rund 1,8 Mrd. Euro, dabei war mit etwas weniger gerechnet worden. Auf die Aktion&auml;re entfiel ein Nettogewinn von 1,4 Mrd. Euro und damit rund 5 % mehr als ein Jahr zuvor. F&uuml;r die Aktie gilt heute: Nicht kleckern, sondern klotzen!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

GOPRO sieht sich in seiner Existenz gefährdet

<p>GOPRO sieht sich wegen stark gestiegener Speicherchippreise in seiner Existenz gef&auml;hrdet. Die Kosten f&uuml;r Speicherchips haben sich teilweise mehr als verdoppelt. Treiber ist der massive Ausbau von Rechenzentren f&uuml;r KI. F&uuml;r GOPRO kommt diese Belastung zur Unzeit, steht das Kerngesch&auml;ft doch bereits seit Jahren wegen zunehmender Konkurrenz im Markt f&uuml;r Actionkameras unter Druck. Im vergangenen Quartal sank der Umsatz um 26 %. Der Verlust belief sich auf knapp 81 Mio. $. Die liquiden Mittel fielen auf 50 Mio. $. Bereits 2025 war der Jahresumsatz auf 651,5 Mio. $ gesunken. Der Nettoverlust lag damals bei 83,3 Mio. $. GOPRO pr&uuml;ft deshalb zus&auml;tzliche Finanzierungen oder neue Vereinbarungen mit Geldgebern. Damit soll eine Zahlungsunf&auml;higkeit vermieden werden. Das Management hat bereits Sparma&szlig;nahmen eingeleitet. Dazu z&auml;hlen der Verkauf von Verm&ouml;genswerten und ein Stellenabbau von 23 %. Zus&auml;tzlich pr&uuml;ft GOPRO strategische Optionen wie eine Fusion oder einen Verkauf. Neue Gesch&auml;ftsfelder im Regierungs- und Luftfahrtsektor sollen das Modell stabilisieren.</p> <p>Fazit: GoPro steckt in einer akuten Finanzierungskrise. Die hohen Speicherpreise versch&auml;rfen diese Krise aber nur, denn das eigentliche Problem ist das schwache Kerngesch&auml;ft. Finger weg!</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Eine Empfehlung und ein Rekord in der TB-Daily

<p style="text-align: justify;">Gestern standen mit SCHNEIDER ELECTRIC, SIEMENS ENERGY und VERTIV HOLDINGS die unbarmherzigen Arbeitstiere der Energie-Transformation im Fokus, die physischen Fundamente aus Transformatoren, Netzinfrastruktur und Rechenzentrumsk&uuml;hlung. Doch um das volle Potenzial dieses historischen Infrastrukturzyklus im Sommer 2026 auszusch&ouml;pfen, m&uuml;ssen wir das Spielfeld erweitern: von den reinen "Atomen" (der Hardware) hin zu den "Bits" (der steuernden Software).</p> <p style="text-align: justify;">Die Logik ist zwingend: Ein intelligentes Stromnetz und ein KI-Rechenzentrum ben&ouml;tigen nicht nur Stromleitungen und K&uuml;hlsysteme, sondern auch hochpr&auml;zise Automatisierungstechnik und die passende Software-Infrastruktur, um diese enormen Lasten zu managen. Genau hier setzen unsere beiden heutigen Erg&auml;nzungen an. Deshalb haben wir den perfekten Kandidaten herausgesucht.&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Neuer Rekord: Wir konnten in der TBD mit dem&nbsp;AMD-Open end-Turbo-Call-Zertifikat (09.04.2026) DE000FD9WHM4 einen neuen Rekord aufstellen, nach unserem Kauf am 09.04. hat die Position nun einen Gewinn von 610,07 % erreicht. Wenn Sie bei dem n&auml;chsten Rekord dabei sein wollen ist die TB-Daily genau das richtige f&uuml;r Sie. &nbsp;Aber Achtung: die TBD eignet sich nicht f&uuml;r jeden Anleger, Sie sollten &uuml;ber einen Gesch&auml;ftsf&auml;higen Broker verf&uuml;gen und sich dem Risiko bewusst sein. Wenn Sie Interesse haben k&ouml;nnen Sie die TB-Daily im Abo oder Einzelabruf nutzen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).&nbsp;</p>

Guten Morgen aus der Redaktion - Bitcoin unter Beschuss

<p>Die USA und Iran haben sich eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Das lastet heute Morgen auf der europ&auml;ischen Er&ouml;ffnung. &Ouml;l (Brent n&auml;hert sich wieder der 100 USD-Marke. Der DAX startet rd. 120 Punkte schw&auml;cher zum gestrigen Handelsschluss.</p> <p>Asien zeigt sich dagegen weiter unbeeindruckt mit relativer St&auml;rke. Der Philadelphia Semiconductor Index sprang gestern um fast 6 % auf ein Rekordniveau, asiatische Chipwerte folgten heute mit neuen H&ouml;chstst&auml;nden. Marktbreite aber fehlt. In anderfen Bereichen l&auml;uft es weniger rund.</p> <p>In Indonesien fielen die Aktien auf den niedrigsten Stand seit fast 14 Monaten, w&auml;hrend die Rupiah ein neues Rekordtief erreichte. Zudem geraten private M&auml;rkte st&auml;rker unter Druck: Cliffwater begrenzte R&uuml;ckgaben bei einem Private-Credit-Fonds, Partners Group deckelte Auszahlungen bei einem Evergreen-Private-Equity-Fonds. Das deutet auf anhaltende Liquidit&auml;ts- und Vertrauensprobleme in Teilen der privaten Kapitalm&auml;rkte hin.</p> <p>Die Kryptoschw&auml;che wird immer ausgepr&auml;gter und best&auml;tigt einen intakten Abw&auml;rtstrend. Hintergrund sind Umschichtungen in KI-Assets sowie der Verkauf von Kryptoassets vieler "ehemaliger" Miner, welche nun auf KI-Compute setzen und ebenso investieren m&uuml;ssen.&nbsp;</p> <p>Nachvollziehbar f&uuml;r mich: Barclays-Stratege Emmanuel Cau sieht zudem Spielraum f&uuml;r eine breitere Aufw&auml;rtsbewegung an den globalen Aktienm&auml;rkten, falls es zu einem US-Iran-Abkommen kommt. Davon k&ouml;nnten vor allem Europa und bislang zur&uuml;ckgebliebene zyklische Werte profitieren. Dann steht eine Art Gruppenrotation an.</p> <p>Sie m&ouml;chten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knackig auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter (Bernecker Redaktion)</p>

ELI LILLY ist zuletzt auf ein Allzeithoch gestiegen

<p>Der zentrale Ausl&ouml;ser war die neue Erstattungsvereinbarung mit CVS Caremark. Der Pharmacy-Benefit-Manager nimmt die GLP-1-Pille Foundayo ab 1. Juni und die Abnehm-Injektion Zepbound ab 1. Oktober in wichtige Formulare auf. CVS Caremark erreicht rund 90 Mio. Patienten. Damit &ouml;ffnet sich f&uuml;r Lilly ein deutlich gr&ouml;&szlig;erer adressierbarer Markt, nachdem Zepbound zuvor zugunsten von Novo Nordisks Wegovy ausgeschlossen worden war. Die Aktie stieg auf ein neues Rekordhoch. Die B&ouml;rse preist damit h&ouml;here Verschreibungen, bessere Versicherungsabdeckung und m&ouml;gliche Marktanteilsgewinne gegen Novo Nordisk ein. Operativ passt die Nachricht zu den starken Q1-Zahlen, die vor allem von Mounjaro und Zepbound getragen wurden. Fazit: Der CVS-Deal macht Lillys GLP-1-Wachstumsstory breiter und glaubw&uuml;rdiger. Mit einem KGV von 33,6 steigt allerdings auch die Fallh&ouml;he.&nbsp;</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Der Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a>, Ausgabe 23.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Warnsignale an den M&auml;rkten</p> <p>Britische Gilts attraktiv wie seit Langem nicht</p> <p>Zuk&uuml;nftiger Datacenter-Profiteur aus Deutschland</p> <p>&Uuml;ber 1.300 % mit ARGAN Inc.: Was tun?</p> <p>Das Nadel&ouml;hr des KI-Zeitalters - drei Titel unter der Lupe</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>

Die Abschaffung der 50+1-Regel: Wirtschaftliche Chancen und finanzielle Risiken für den deutschen Fußball

<p><strong>Die Abschaffung der 50+1-Regel h&auml;tte aus wirtschaftlicher und finanzieller Sicht massive Auswirkungen auf den deutschen Fu&szlig;ball.</strong> Wenn private Unternehmen oder externe Investoren die Mehrheit an einem Verein &uuml;bernehmen d&uuml;rften, w&uuml;rde sich das Bundesliga-Modell stark an kommerzieller ausgerichteten Ligen wie der englischen Premier League ann&auml;hern. Das k&ouml;nnte die aktuellen strukturellen Beschr&auml;nkungen der Bundesliga-Klubs abbauen, da transnationale Konzerne (TNCs) und internationale Investoren eher bereit w&auml;ren, Geld anzulegen. Allerdings w&uuml;rde das Ende der Regel den Fokus zus&auml;tzlich von langfristiger finanzieller Stabilit&auml;t auf schnelles Wachstum verschieben. Die Folge: R&uuml;ckgang von Investitionen in j&uuml;ngere, unerfahrenere Spieler.</p> <p>Die sp&uuml;rbarste Folge w&auml;re wohl ein deutlicher Anstieg ausl&auml;ndischer Direktinvestitionen im deutschen Fu&szlig;ball. Aktuell schr&auml;nkt die 50+1-Regel externe Investitionen ein. Transnationale Konzerne und internationale Investoren halten sich zur&uuml;ck, weil die Regel die mehrheitliche &Uuml;bernahme und Kontrolle verbietet. F&auml;llt diese H&uuml;rde, werden Bundesliga-Klubs f&uuml;r Investoren attraktiver. Das steigert sowohl den Wert der Vereine als auch den gesamten Geldfluss. Investoren zahlen im Regelfall gerne einen Aufpreis, wenn sie daf&uuml;r die volle Entscheidungsgewalt im Klub haben. Das w&uuml;rde den Erfolg und das Wachstum der Liga ankurbeln und die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit einzelner Klubs verbessern. Die Premier League zeigt die finanziellen Vorteile eines weniger regulierten Eigentumsmodells: 16 von 20 Vereinen sind dort mehrheitlich in der Hand ausl&auml;ndischer Unternehmen. Die Bundesliga erwirtschaftete in der Saison 2024/25 einen Umsatz von etwas &uuml;ber 5 Milliarden Euro, w&auml;hrend die Premier League auf 7,2 Milliarden Euro kam. Mehr Geld im System bedeutet gleichzeitig zus&auml;tzliche Mittel f&uuml;r Transfers, globales Marketing, Infrastruktur und kommerziellen Ausbau deutscher Klubs. Das lie&szlig;e die Einnahmen der Liga steigern und die finanzielle L&uuml;cke zur englischen Premier League verkleinern.</p> <p>Diesen potenziellen Vorteilen stehen jedoch erhebliche Risiken gegen&uuml;ber. Die 50+1-Regel sollte Klubs urspr&uuml;nglich vor r&uuml;cksichtslosen Ausgaben, &Uuml;berschuldung und vermeidbaren finanziellen Schieflagen sch&uuml;tzen. Ohne diesen Schutz k&ouml;nnten Vereine anf&auml;lliger f&uuml;r wirtschaftliche Instabilit&auml;t und riskante Finanzentscheidungen werden. Die finanziellen Probleme des franz&ouml;sischen Klubs Lyon verdeutlichen das: Die Eigent&uuml;mer &uuml;berzogen ihr Budget massiv und gaben allein in der Sommerpause 145 Millionen Euro f&uuml;r Transfers aus. Das f&uuml;hrte dazu, dass die franz&ouml;sische Fu&szlig;ball-Aufsichtsbeh&ouml;rde den Verein 2024 mit einem vorl&auml;ufigen Zwangsabstieg aus der Ligue 1 belegte. Ein Aus der 50+1-Regel f&uuml;hre dazu, dass kurzfristige Gewinne und schnelles Wachstum Vorrang vor langfristiger Nachhaltigkeit und Erfolg erhalten.</p> <p>Ein weiteres wirtschaftliches Risiko der Abschaffung ist die sinkende Bereitschaft, in junge Spieler zu investieren. Der Fokus w&uuml;rde sich stattdessen auf teure internationale Transfers verlagern, was den Stellenwert der Nachwuchsarbeit im deutschen Fu&szlig;ball schw&auml;chen w&uuml;rde. Wenn das deutsche System an das Modell der Premier League angepasst wird, schrumpfen die Einsatzchancen f&uuml;r junge Talente.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/50+1_Economic_Analysis_-_Slide_8.png" alt="" width="1233" height="719" /></p> <p><strong>Fazit: </strong>Aus finanzieller Sicht w&uuml;rde die Abschaffung der 50+1-Regel externe Investitionen und den Geldfluss erh&ouml;hen, was die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit deutscher Klubs st&auml;rkt. Dem stehen jedoch handfeste Risiken gegen&uuml;ber &ndash; allen voran eine h&ouml;here Anf&auml;lligkeit f&uuml;r finanzielle Instabilit&auml;t und eine Vernachl&auml;ssigung der Talentf&ouml;rderung.</p> <p><strong>Gastbeitrag:</strong> Dieser Text stammt von Saffron Patel. Als Praktikantin von der Haberdashers&rsquo; Girls&rsquo; School aus England hat sie diese Woche unsere Redaktion verst&auml;rkt, den journalistischen Alltag hautnah miterlebt und diesen Beitrag eigenst&auml;ndig recherchiert und geschrieben.</p> <p>Disclaimer: Die Grafiken sind mithilfe von KI erstellt worden.&nbsp;</p>

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Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

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