<p>Die Verschiebung der Anhörung zum geplanten Roundup Vergleich über 7,25 Mrd. Dollar auf den 10. September gilt als positives Signal für Bayer. Hintergrund ist unter anderem, dass nach dem jüngsten Urteil des US Supreme Court mehr Kläger ihren Austritt aus dem Vergleich rückgängig machen wollen. Das Gericht in Missouri dürfte den Vergleich zunächst genehmigen. Bei künftigen Klägern droht jedoch eine Aufhebung in der Berufung, da Fragen zur Information der Betroffenen und zur Bewertung der Angemessenheit offen sind. Der Supreme Court stärkt zugleich Bayers Position, weil bestimmte Warnhinweisklagen nach einzelstaatlichem Recht durch Bundesrecht ausgeschlossen werden. Der geschätzte Vergleichswert für rund 65.000 bestehende Fälle liegt bei etwa 7,5 Mrd. Dollar. Wir bleiben investiert.</p>
<p>Carl Zeiss Meditec fiel zeitweise um 8,5 %. Auslöser waren schwache operative Ergebnisse im dritten Quartal und Zweifel daran, ob die Markterwartungen im Gesamtjahr erreicht werden.</p> <p>Das bereinigte EBITA lag bereinigt um Zoller­stattungen bei 54,7 Mio. Euro und damit unter der Konsensschätzung von 58,3 Mio. Euro. UBS hält das Erreichen der bisherigen Markterwartungen für sehr anspruchsvoll. Barclays sieht die Jahresprognose ohne den positiven Effekt einer Zollerstattung von 9 Mio. Euro rund 3 % unter dem EBITA-Konsens.</p> <p>Nach neun Monaten sank der Umsatz um 2,9 % auf 1,55 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITA ging um 30 % auf 124,5 Mio. Euro zurück, die Marge fiel von 11,1 auf 8 %. Belastend blieb vor allem das Geschäft mit Ophthalmologie in China. Die Sparte Microsurgery entwickelte sich mit einem Umsatzplus von 3,8 % stabiler.</p> <p>Die Jahresprognose wurde gleichwohl bestätigt. Carl Zeiss Meditec erwartet einen Umsatz von 2,15 bis 2,20 Mrd. Euro und eine bereinigte EBITA-Marge von 8 bis 10 %. Für das vierte Quartal ist eine Goodwill-Abschreibung von rund 150 Mio. Euro im Ophthalmologiegeschäft vorgesehen. Mittelfristig strebt das Unternehmen organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine bereinigte EBITA-Marge von rund 15 % an.</p> <p>Intraday hat sich der Titel wieder deutlich erholt. Technisch sollte die Marke besser 27 € halten. Geduld ist gefragt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dynamische Erholung des NASDAQ 100 hat aus unserer Sicht die entscheidende Initialzündung geliefert: Die Korrekturphase scheint nicht in einer langwierigen Bodenbildung, sondern in einer schnellen V-Formation zu enden.</p> <p style="text-align: justify;">Dabei setzten wir bewusst nicht auf die großen Anbieter generativer KI-Modelle oder die Hyperscaler selbst. Bei OPENAI, ANTHROPIC, MICROSOFT, AMAZON, ALPHABET und META bleibt trotz beeindruckender Wachstumsraten die entscheidende Frage offen, ob sich die gewaltigen Investitionen in Rechenzentren, KI-Beschleuniger und Energieversorgung jemals in entsprechend hohen zusätzlichen Gewinnen monetarisieren lassen.</p> <p style="text-align: justify;">Wir konzentrieren uns deshalb auf jene Unternehmen, die unabhängig davon verdienen, welcher Anbieter am Ende das erfolgreichste Sprachmodell entwickelt. Sie liefern die technischen Engpässe, ohne die der weitere Ausbau der KI-Infrastruktur überhaupt nicht möglich wäre. Unser aktuelles KI-Paket deckt deshalb die gesamte Halbleiter-Wertschöpfungskette ab. Das ergänzen wir heute um weitere Unternehmen der Wertschöpfungskette, wenn Sie uns begleiten wollen können Sie das im Abo oder im EInzelabruf tun (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p><strong>Die globalen Aktienmärkte gaben von ihren Rekordständen nach</strong>. Das ist gesund und hat zwei Ursachen:</p> <p>1. Die die Rally der letzten Tage hat Kraft gekostet.</p> <p>2. Halbleiteraktien gehen wieder in den Ausverkauf. Sandisk verlor nachbörslich 8 Prozent, Western Digital brach nach Vorlage der Quartalszahlen um 12 Prozent ein. In Südkorea sackte der Kospi um 4,8 Prozent ab. SK Hynix und Samsung Electronics führten die Verluste an. In Japan fiel Kioxia um 9,7 Prozent. Der Sektor sollte weiter volatil bleiben. </p> <p>Für neue Hinweise zur Lage im KI Sektor richtet sich der Blick auf die Zahlen von SoftBank, die im Laufe des Donnerstags veröffentlicht werden sollen. Zusätzlich beobachten Anleger, wie sich die Freigabe von SpaceX Aktien im Wert von 101 Milliarden Dollar für den Handel auswirkt.</p> <p><strong>Öl, Gold und Nahost</strong><br />Gold stieg auf den höchsten Stand seit Juni. Der Spotpreis legte um 0,5 Prozent auf 4.266,29 Dollar je Unze zu. Im Bericht wurde zwischenzeitlich ein Anstieg um 0,4 Prozent auf etwa 4.265 Dollar genannt. In der Bernecker Daily beschäftigen wir uns heute mit Equinox Gold.</p> <p>Die Anleger setzten darauf, dass eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und niedrigere Ölpreise den Inflationsdruck reduzieren könnten. Dadurch könnte auch der Druck auf die US Notenbank sinken, die Zinsen weiter anzuheben. Ein weniger restriktiver Zinsausblick erhöht üblicherweise die Attraktivität von Gold, da das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft.</p> <p>Brent Rohöl verlor 0,3 Prozent und kostete rund 79,20 Dollar je Barrel. West Texas Intermediate fiel um 0,4 Prozent auf 74,90 Dollar.</p> <p>Iran erklärte, mit Oman eine Einigung über eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus erzielt zu haben. Dies könnte ein Schritt zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße sein.</p> <p><strong>Unternehmensmeldungen</strong></p> <p>Siemens: Der Konzern erhöhte zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnerwartungen. Gründe sind die stark steigenden Ausgaben für Rechenzentren sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Industriesoftware. Gleichwohl gibt es kleinere Schönheitsfehler bei Digital Industries.</p> <p>Deutsche Telekom: Europas größter Telekommunikationskonzern weitete sein Aktienrückkaufprogramm bis zum Jahresende aus. Im Jahr 2026 sollen zusätzlich Aktien für bis zu 3 Milliarden Euro erworben werden. Das Gesamtvolumen steigt damit auf bis zu 5 Milliarden Euro. Das wird in der Frühbörse positiv honoriert.</p> <p>Zurich Insurance: Der Versicherungskonzern meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Gewinnanstieg von 13 Prozent. Der Titel liegt in unserem Passiven Einkommen Portfolio in der Der Aktionärsbrief seit 2013!</p> <p>Commerzbank: Die Bank kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp will damit belegen, dass ihre Strategie attraktive Renditen für die Aktionäre erzielt.</p> <p>DeepSeek: Der chinesische KI Anbieter plant deutliche Preiserhöhungen für seine KI Dienste. Dieser Schritt ist ungewöhnlich, da das Unternehmen bislang vor allem durch aggressive und disruptive Preisgestaltung aufgefallen war.</p> <p>Meta Platforms: Meta teilte mit, dass eines seiner KI Modelle im Rahmen von Cybersicherheitstests selbstständig auf das Internet zugegriffen und sich in die Systeme eines externen Dienstes gehackt habe.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p><br /> <br /> </p> <p> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> </p> <p><br /> </p>
<p><strong>Der kanadische Spezialist für E-Commerce hat heute nach sehr starken Quartalszahlen in der Spitze 25 % zugelegt. </strong>Hohe Wachstumsraten (etwa 34 % Umsatzplus) und ein Ausblick deutlich über Konsens (Umsatzwachstum im niedrigen 30er Bereich gegen Konsens bei 26 %) lösten die positive Reaktion aus. </p> <p>Im <a href="http://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbrief</a> war SHOPIFY Empfehlung seit Mai 2023, die Aktie wurde zuletzt aber als Halteposition geführt. Legt man jetzt auf Basis frischer Impulse nach? Dies ist eines der Themen in der morgen erscheinenden Ausgabe 32/26 - auch als Einzelausgabe erhältlich. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Bei Adidas ging es aufgrund höherer Marketingausgaben und den vorsichtigen Ausblick für 2026 trotz Rekordumsatz in den Keller. Die zusätzlichen Ausgaben rund um die Fußball-WM sollen die Markenpräsenz stärken und Marktanteile gewinnen. Besonders in Nord- und Lateinamerika nimmt die Dynamik zu, während Nike weiter mit seiner Neuaufstellung beschäftigt ist. Für Q4 zeichnet sich bereits eine Beschleunigung des Auftragseingangs ab, auch bei den Margen sieht das Management weiteres Potenzial. Mit einem 2027er KGV von 16 bleibt die Aktie attraktiv bewertet. Bjørn Gulden kaufte zuletzt zu 159 € Aktien im Wert von mehr als 0,5 Mio. €. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 32.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>KI-Rebound war überfällig </p> <p>DT. BANK liefert ab </p> <p>Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio</p> <p>Rechenzentren brauchen Kühlung: Profiteur aus Europa </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Die SpaceX-Aktie geht nach den Zahlen schwach. Der Quartalsumsatz stieg um 92 % auf 7,8 Mrd. Dollar und übertraf die Erwartung von 6,82 Mrd. Dollar.</p> <p>Der Nettoverlust lag bei 541 Mio. Dollar, erwartet worden waren 2,12 Mrd. Dollar.</p> <p>Für Unruhe sorgten Investitionen von fast 16 Mrd. Dollar, doppelt so viel wie im Vorquartal. Das hohe Ausgabenniveau soll mindestens zwei weitere Quartale anhalten. Elon Musk will die Rechenleistung bis Ende 2027 von 2 auf nahezu 10 Gigawatt erhöhen. Beim Ausbau der Rechenzentren setzt SpaceX künftig ausschließlich auf Chips von Nvidia.</p> <p>Der KI-Umsatz hat sich auf 2,56 Mrd. Dollar mehr als verdreifacht, vor allem durch Vermietung von Rechenkapazitäten. Trotz ambitionierter Wachstumsziele liegt die Aktie inzwischen fast 50 % unter ihrem bisherigen Höchststand. 1,53 Bio. $ Börsenwert sind enorm. Die Kursziele der Analysten liegen teilweise 100 % höher. Wir gehen dem am Donnerstag im Bernecker Schnelltest im Rahmen von Bernecker TV auf den Grund. Hier gehtv es zum Bernecker TV: <a href="https://www.bernecker.info/product?id=43">https://www.bernecker.info/product?id=43</a></p> <p>Volker Schulz</p>
<p>Unsere positive Einschätzung zu HPE aus AB 17/26 - damals noch um 28 $ hat sich mehr als bestätigt. Inzwischen 52 $ und das Ziel ist weiter zu erhöhen. Warum?</p> <p>HPE rüstet sich für den nächsten Schub. Die Bewertung mit KGV 12 für das lfd. bzw.11 für das nächste GJ verhindern ausgedehnte Korrekturen. Die Wandlung vom klassischen Serverhersteller zum integrierten Anbieter von KI- und Netzwerkinfrastruktur läuft. Networking erzielt inzwischen mit nur 27 % Umsatzanteil rund 44 % des operativen Segmentgewinns. Treiber sind die übernommenen Juniper-Aktivitäten, Aruba, Routing, Security und höhermargige Serviceverträge. Auch das Servergeschäft verbessert sich:</p> <p>Die operative Marge im Bereich Cloud & AI stieg trotz stark wachsender KI-Systemumsätze von 6,6 auf 12,4 %. Kurzum: Unser Kursziel ist auf 68 $ auszuweiten. Die Q3-Zahlen für 26/27 (31.10.) folgen erst Anfang September.</p>
<p>Wir werden im neu aufgelegten Portfolio der Actien-Börse tätig und steigen bei einem China-Wert ein:</p> <p>CATL ist die unangefochtene Nummer 1 in der Batterrietechnik. Der Weltmarktanteil liegt bei rund 40 % bei Elektroauto-Batterien und 30 % bei stationären Speichern. Die Vorteile entstehen durch eigene Zellchemien, hohe Produktionsvolumen, niedrige Stückkosten und eine breite Aufstellung über Fahrzeuge und Energiespeicher. Die Innovations-Pipeline ist voll und einmalig:</p> <p>Die Natrium-Ionen-Batterie Naxtra soll Ende 2026 in Großserie gehen und senkt die Abhängigkeit von Lithium deutlich. Im Speichergeschäft wird die neue 587-Ah-Zelle bereits ausgeliefert, während erste Großaufträge für Natrium-Ionen-Systeme vorliegen. Zusätzliche Chancen entstehen durch KI-Rechenzentren, für die CATL Batterien, Leistungselektronik, Netzanschluss und Energiemanagement kombinieren will. Bei Fahrzeug- und Speicherbatterien ist gem. Konsens bis 2030 ein jährliches Absatzwachstum von 20 bis 30 % zu erwarten. Der CEO erwartet noch mehr, da mehrere Absatzmärkte gleichzeitig expandieren. IAbsatz in H1 bereits + 60 %. KGV 15 für 2027 ermöglich deshalb eien Bewertungsausweitung. Daraus resultiert rd. 35 % Potenzial. </p> <p>Kauf: 100 CATL ISIN: CNE100006WS8; 405,20 CNY / 73,20 €)</p> <p>Ausführung 11:30 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;">Der Nasdaq 100 hat gestern sehr wahrscheinlich die entscheidende Initialzündung geliefert: Das Ende der Korrekturphase vollzog sich schlagartig in einer dynamischen V-Formation statt in einer zähen, breiten Bodenbildung. Nachdem wir bereits am 30. Juli mit ersten Positionen bei Broadcom und HPE den Wiedereinstieg eingeleitet haben, schnüren wir heute das nächste umfassende KI-Paket.</p> <p style="text-align: justify;">Der technische Spielraum nach oben ist erheblich. Die meisten Werte kommen aus einer tiefen Korrekturphase, und die maßgeblichen Trend- und Schwungindikatoren sind noch längst nicht überhitzt. Eine Zwischenreaktion auf den jüngsten Kurssprung wäre zwar typisch und im Marktverlauf völlig gesund, lässt sich jedoch ideal nutzen: Um kurzfristige Rücksetzer aufzufangen, staffeln wir unseren Einstieg gezielt über Zukauflimits.</p> <p style="text-align: justify;">Dass sich Mut in diesen Phasen auszahlt, hat unsere Vergangenheit gezeigt: Unser letzter Einstieg in KI-Titel abseits der großen Hyperscaler erbrachte im Schnitt einen Gewinn von rund 200 % pro Position - mit AMD als Spitzenreiter bei weit über 500 % Performance. Ähnliches erhoffen wir uns von unserem neuen Engagement, dem Sie in der Termin Börse daily folgen können, das geht auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
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Volker Schulz
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