<p>Bernecker Daily: Wer kauft QIAGEN? Hinter vorgehaltener Hand soll QIAGEN inzwischen mehrere Übernahmegebote erhalten haben. Ein Gebot zu 68 $ (ca. 58 €) soll angeblich abgelehnt worden sein. Das Gebot hätte einem Aufschlag zum damaligen Kurs von 42 % entsprochen. Entspräche dies der Wahrheit ginge das Management entweder von erheblichem operativen Kurspotenzial oder noch höheren Geboten aus. Es bleibt also spannend. QIAGEN ist für Käufer interessant, weil man an einer zentralen Schnittstelle sitzt. Es geht um Probenaufbereitung, Testsysteme, Verbrauchsmaterialien, Software und klinische Anwendungen. Dazu kommt ein hoher Anteil wiederkehrender Umsätze durch Kits und Reagenzien sowie eine starke Position in molekularer Diagnostik. Ein strategischer Käufer könnte erhebliche Synergien heben. Am wahrscheinlichsten als strategische Käufer erscheinen ROCHE (sucht seit Jahren nach Wegen, molekulare Diagnostik und begleitende Diagnostik zu verbreitern), THERMO FISHER und ABOTT, weil die Plattformlogik stark ist. DANAHER wäre strategisch ebenfalls logisch, trägt aber das höchste Kartellrechtsrisiko. Ein Private Equity-Deal wäre möglich, aber nur bei passendem Preis und somit für das Management eher uninteressant. Wo Rauch ist, ist auch Feuer! </p>
<p style="text-align: justify;">Der Autohersteller (Topmarken: Fiat, Peugeot, Jeep) favorisiert künftig sogenannte Range Extender („Reev“-Technologie) als flexible Übergangslösung zwischen Verbrennungsmotoren und reinen Elektrofahrzeugen, wie die italienische Wirtschaftszeit „Milano Fianza“ berichtet. Bei dieser Technologie dient der Benzinmotor lediglich als Generator für den rein elektrischen Antrieb, um so lange Reichweite zu ermöglichen. So stellt Stellantis auf der laufenden Detroit Auto Show den neuen Jeep Grand Wagoneer 4xe vor, der mit Reev eine Gesamtreichweite von etwa 500 Meilen erreicht. In Italien präsentiert der chinesische Konzernpartner Leapmotor am 27. Januar den neuen Hybrid-SUV Leapmotor B10 Reev (Listenpreis: ab 25.900 €) mit einer Reichweite von bis zu 900 km.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p><strong>Nach der Fusion mit Curevac steigt der Zielumsatz für 2026/2027 auf 3,7 bis 3,9 Mrd. €. </strong>Auch 4 Mrd. € sind im Zuge der verschiedenen Kooperationen mit englischen und amerikanischen Partnern denkbar. Ein Marktwert von 22 Mrd. € ist dafür zu wenig. Der Schlüssel liegt in den laufenden Forschungen und Tests für insgesamt vier Krebstherapien nach der mRNA-Technik. Jede Woche ist eine neue Nachricht darüber möglich, je nach Stand der Erkenntnisse.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 04</a>! </strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App. </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 04</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Der KI-Markt der Welt geht in die zweite Runde</p> <p style="padding-left: 40px;">- ZEW liefert nach Sentix das zweite Signal der Hoffnung</p> <p style="padding-left: 40px;">- SCHWERPUNKTE: Die neue Energiepolitik nach der Ampel</p> <p style="padding-left: 40px;">- Das BAYER-Comeback ist noch nicht beendet</p> <p style="padding-left: 40px;">- DOUGLAS: Duft verflogen?</p> <p style="padding-left: 40px;">- HP - Trend verpennt?</p> <p> </p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></p>
<p>Es kommt wie weitgehend avisiert. Die Gespräche zwischen den USA und der Nato deuten auf eine mögliche Neuordnung der US Präsenz in Grönland hin, ohne die formale Souveränität des Gebiets anzutasten. Im Kern geht es darum, das Abkommen von 1951 zur Stationierung amerikanischer Truppen so zu modernisieren, dass Washington langfristig und ohne feste zeitliche Begrenzung Zugang zu militärischen Einrichtungen auf der Insel erhält. Eine stärkere rechtliche Absicherung bestehender und künftiger US Stützpunkte, orientiert an Modellen wie den britischen Militärbasen auf Zypern ist ebenso in der Diskussion.</p> <p>Parallel dazu könnten neue Regelungen US Investitionen in Grönland erleichtern und ausweiten, insbesondere in strategisch relevanten Bereichen wie Infrastruktur, Energie und Sicherheit. Ein weiterer Punkt ist die mögliche Einführung eines faktischen Vetorechts der USA bei größeren Projekten, an denen russische oder chinesische Akteure beteiligt wären. Damit würde Grönland stärker in die westliche Sicherheitsarchitektur eingebunden, während Dänemark und die grönländische Selbstverwaltung formell die Hoheit behalten.</p> <p>Das Thema ist weitgehend durch. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Der Titel liegt in unserem Passiven Einkommen Portfolio des Aktionärsbriefes. Hier gibt es demnächst ein Update. Der Auftakt 2025 ist gelungen. BNP will künftig überschüssiges Kapital oberhalb einer Kernkapitalquote von 13 % konsequent an die Aktionäre zurückführen. Damit sind die Dividendensorgen vom Tisch, was die Aktie 2025 gedeckelt hatte. 12 % Eigenkapitalrendite bis 2027 gelten als machbar. Mit einem KGV um 7, einem Abschlag von rund 24 % auf den Buchwert und 6,3 % Dividendenrendite ist der Titel im Sektor unterbewertet. Weiterhin kaufenswert mit dreistelligen Kurszielen. Heute gibt es ein 52-Wochenhoch. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>VW hat für 2025 Vorab-Zahlen zum Free Cashflow präsentiert. Der fiel mit 6 Mrd. € deutlich über der eigenen Guidance (ca. 0) sowie klar über dem Konsens von rund 0,6 Mrd. € aus. Selbst optimistische Analysten Schätzungen zwischen 2,0 und 2,5 Mrd. € wurden deutlich übertroffen. <br />Zwei Faktoren stechen hervor: Erstens ein deutlich geringerer Working-Capital-Bedarf – wobei hier ein Teil im Q1/26 zurücklaufen dürfte. Zweitens, und wichtiger: Investitionsdisziplin. Die Investitionsquote lag offenbar leicht unter 12% und damit unter der kommunizierten Spanne von 12–13%. In absoluten Zahlen reden geht es um 2–2,5 Mrd. € weniger Capex als erwartet. Das hatten wir im Frankfurter Börsenbrief bereits avisiert.</p> <p>Zum operativen Ergebnis gab es keine Vorabzahlen, was dahingehend zu werten ist, dass die Konsenserwartungen erfüllt werden. In der Pre-Close-Telefonkonferenz bestätigte VW eine Q4-Marge von rund 4,5%, was im Rahmen der Erwartungen liegt.</p> <p>2026: Guidance in Reichweite<br />Für 2026 sieht sich der Konzern in Sicht der aktuellen Markterwartungen. Eine operative Marge von 4,5–5,5% erscheint realistisch, bei weitgehend stabilem Umsatz. Der BEV-Anteil steigt weiter (H2 stärker), belastet aber weniger als 2025. Beim Free Cashflow werden 4–6 Mrd. € avisiert – inklusive einer Zahlung von 1 Mrd. € an das Rivian-Joint-Venture, aber ohne mögliche Asset-Verkäufe (Everllence).</p> <p>Der FCF-Überraschungscoup und eine operative Entwicklung im Rahmen der Erwartungen spricht dafür, dass man auf Turnaroundkurs einschlägt. Die Comeback-Chancen nehmen zu.</p>
<p>Das könnte die größte Übernahme der eigenen Unternehmensgeschichte werden: Die DEUTSCHE BÖRSE will sich die Fondsplattform ALLFUNDS einverleiben - dazu bietet sie den Aktionären für jedes Papier 8,80 Euro, davon 6 Euro in bar und den Rest in eigenen Aktien sowie in Form einer Bardividende. Insgesamt summiert sich das Angebot auf 5,3 Mrd. Euro. Der bisher teuerste Zukauf des Börsenbetreibers war die Übernahme des dänischen Softwareanbieters SIMCORP für 3,9 Mrd. Euro im Jahr 2023. ALLFUNDS unterstützt die geplante Übernahme - fast 49 % des Aktienkapials wurden bereits angedient. Die DEUTSCHE BÖRSE rechnet damit, dass der Gesamtkonzern seine jährlichen Kosten durch den Zusammenschluss um 60 Mio. Euro vor Steuern senken kann. Einen Vollzug der Übernahme erwartet man vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im ersten Halbjahr 2027. Das klingt nach Musik in der Aktie - ein Anstieg auf 290 Euro ist damit nicht mehr in weiter Ferne.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Für 2026 plant TSMC Investitionen von 52 bis 56 Mrd. $ (+ 37 %). Der<br />Nettogewinn stieg im Q4 2025 um 35 % auf 505,7 Mrd. TWD und lag damit 5,7 % über den<br />Analystenerwartungen. Der Umsatz legte um 20,5 % auf 1,046 Bio. TWD (umgerechnet<br />33,1 bis 33,7 Mrd. $) zu. Für Q1 2026 stellt TSMC 34,6 bis 35,8 Mrd. $ Umsatz in Aussicht<br />und damit bis zu 40 % Plus. TSMC baut die US-Präsenz in Arizona aus und betont den<br />Kundennutzen statt politischen Drucks, da die wichtigsten KI-Kunden vor allem in den USA<br />angesiedelt seien. Mit einem KGV von 21 ist die Aktie trotz der bisherigen Kursgewinne<br />nicht zu teuer. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 04.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Grönland - cool bleiben</p> <p>- ZEW sendet Lichtblick</p> <p>- RICHEMONT: Rücksetzer als Kaufchance?</p> <p>- ATI ist kein Schnäppchen mehr, aber ...</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a></p>
<p>Nicht unerwartet bringt die teils wirre Rede von D. Trump die Deeskalation. Die Märkte erholen sich. </p> <p>Trumps Aussage, man werde sich „erinnern“, falls die USA Grönland nicht erhalten, impliziert keine unmittelbaren Konsequenzen. Darin liegt die Beruhigung der Märkte während seiner Davos Rede.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Der Markt für Seltene Erden zeigt hohe Dynamik. Laut jüngster Quartalsdaten realisierte Lynas Rare Earths einen deutlich höheren durchschnittlichen Verkaufspreis von 85,6 A$/kg nach 54,3 A$/kg im Vorquartal. Insgesamt übertraf Lynas die Markterwartungen deutlich, auch wenn die Produktions- und Absatzmengen saison- und wartungsbedingt rückläufig waren. Man befindet sich in Gesprächen mit mehreren US-Abnehmern, darunter große Rüstungs- und Automobilkonzerne, sowie mit dem US Department of Defense. Ziel ist ein langfristiges Abnahmeabkommen, vergleichbar wie zuletzt bei MP MATERIALS für eine Preisgarantie (umgerechnet A$163 bei MP). Ein ähnlich gelagertes Abkommen würde mehr Visibilität bei den Cashflows und eine Verdopplung des EBITDA bedeuten. Wer bei der FB-Empfehlung investiert ist, bleibt es.</p> <p> </p>
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Volker Schulz
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