<p>Nicht schlecht: NORDEX hat in den ersten Monaten des zweiten Quartals Aufträge aus Deutschland über insgesamt rund 255 Megawatt Gesamtleistung erhalten. Die Bestellungen umfassen 14 Windenergieprojekte mit insgesamt 39 Turbinen. Geordert wurden nach Unternehmensangaben 19 Turbinen des Typs N163/6.X, elf Anlagen des Typs N175/6.X und neun N149-Turbinen. Die Errichtung und Inbetriebnahme aller Windprojekte ist zwischen Sommer 2027 und Frühjahr 2028 geplant. Das passt: Die Aktie schnuppert heute Höhenluft!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den fulminanten Kursgewinnen der vergangenen Monate sehen wir an den globalen Märkten derzeit eine überfällige Verschnaufpause im Technologiesektor. Schwergewichte von Microsoft bis SAP stecken spürbar in einer Konsolidierungsphase fest. Für uns ist das jedoch kein Grund zur Sorge, sondern eine klassische Marktbereinigung, die den Blick wieder auf das Wesentliche lenkt: die fundamentale Bewertung. Während der Wachstumssektor kurzfristig Luft ablässt, setzt hinter den Kulissen eine gesunde Sektorrotation ein. Kluges Kapital schichtet derzeit in Substanzwerte (Value) um, die in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt wurden. Für den morgigen Handelstag haben wir daher drei etablierte Qualitätsaktien aus dem DAX und dem Dow Jones herausgefiltert. Diese Unternehmen sind fundamental zurückgeblieben, überzeugen durch eine krisenfeste, überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite und liefern uns genau jetzt aus charttechnischer Sicht ein hochattraktives Einstiegssignal. Die drei heutigen Empfehlungen und börsentäglich neue Empfehlungen gibt es in der TB-Daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
08-Juni 09:29
Guten Morgen aus der Redaktion: KI-Korrektur, Ölpreisschock und Zinssorgen belasten die Märkte
<p>Die Aktienmärkte starten mit deutlichen Verlusten in die neue Woche. Auslöser ist eine Kombination aus Gewinnmitnahmen bei KI- und Halbleiterwerten, steigenden Ölpreisen sowie neuen Zinssorgen nach überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten.</p> <p>An der Wall Street endete die bislang beeindruckende Rally abrupt. Der Nasdaq 100 verlor am Freitag 4,8 %, der Halbleiterindex brach sogar um 10 % ein. Damit werden erste Zweifel laut, ob die KI-getriebene Hausse in Teilen zu weit gelaufen ist. Besonders stark unter Druck standen die bisherigen Börsenlieblinge aus dem Chipsektor.</p> <p>Die Schwäche setzte sich in Asien fort. Der südkoreanische Kospi verlor zeitweise mehr als 5 %, was sogar einen Handelsstopp auslöste. Schwergewichte wie Samsung (-11 %), SK Hynix (-10 %) und TSMC (-5,7 %) gerieten massiv unter Verkaufsdruck.</p> <p>Zusätzlichen Gegenwind liefert die Geopolitik. Nachdem Israel nach eigenen Angaben militärische Ziele im Iran angegriffen hat, sprang der Brent-Ölpreis um fast 4 % auf über 96 USD je Barrel. Höhere Energiepreise schüren erneut Inflationsängste und erschweren den Notenbanken den Weg zu einer lockereren Geldpolitik.</p> <p>Für weitere Verunsicherung sorgte der robuste US-Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung legte im Mai deutlich stärker zu als erwartet, während die Arbeitslosenquote bei 4,3 % verharrte. Der Markt preist inzwischen wieder eine Zinserhöhung der US-Notenbank bis Jahresende ein. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,57 %.</p> <p>Trotz der scharfen Korrektur sehen wir aktuell noch keine Trendwende des langfristigen Bullenmarktes, sondern um eine überfällige Bereinigung nach der außergewöhnlich starken KI-Rally. Entscheidend werden nun die Inflationsdaten dieser Woche sowie die Fed-Sitzung am 16./17. Juni unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh. Die zweifellos anspruchsvolle Gemengelage aus steigenden Ölpreisen, geopolitischen Risiken und höhere Zinsen versus weiterhin starken Unternehmensgewinnen und langfristig intakten KI-Wachstumsperspektiven bleibt grundsätzlich ein Nährboden für steigende Notierungen. Der Fokus sollte daher darauf liegen, die Chancen der Konsolidierung zu nutzen.</p> <p>Sie möchten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knackig auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: <a href="https://www.bernecker.info/app" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Ihr Markus Horntrich</p>
<p>Im italienischen Bankensektor nimmt die Konsolidierungswelle weiter Fahrt auf. Nachdem Banco BPM am Wochenende eine Fusion unter Gleichen mit der Banca Monte dei Paschi di Siena vorgeschlagen hatte, konterte Intesa Sanpaolo nun mit einem Übernahmeangebot im Volumen von 30,66 Mrd. €.</p> <p>Intesa bietet für jeweils zehn Monte-dei-Paschi-Aktien 16 eigene Aktien sowie zusätzlich 1 € je Aktie in bar. Auf Basis der Schlusskurse vom Freitag bewertet das Angebot Monte dei Paschi mit 10,09 € je Aktie und liegt damit rund 13 % über dem vorherigen Börsenkurs.</p> <p>Damit liefern sich Intesa und Banco BPM einen offenen Wettbewerb um die Kontrolle über die traditionsreiche Bank aus Siena, die als älteste noch bestehende Bank der Welt gilt. Banco BPM hatte erst am Sonntag Gespräche über eine Fusion vorgeschlagen. Durch den Zusammenschluss würde eine Bankengruppe mit einem Marktwert von mehr als 50 Mrd. € entstehen.</p> <p>Wir hatten vor zwei Wochen im Parkettgeflüster des Aktionärsbriefes auf die potenzielle Übernahme hingewiesen. Bitte an Bord bleiben. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter</p>
<p>Die Techs gingen am Freitag in die Knie mit dem stärksten Einbruch seit den Zollschock-Ankündigungen im April 2025. KI-Titel und besonders die Halbleiterwerte wurden vielfach prozentual zweistellig in den Keller geschickt. Die Hintergründe:</p> <p>1. Die US-Wirtschaft schuf im vergangenen Monat 172.000 (erwartet 85.000) neue Arbeitsplätze. Zudem wurden die Beschäftigungszahlen für März und April deutlich nach oben korrigiert. Die Daten fielen wesentlich stärker aus als von Ökonomen erwartet. Folge:</p> <p>Die Märkte preisen inzwischen eine vollständige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Dezember ein.<br />Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen stieg um 0,12 Prozentpunkte auf 4,17 %, den höchsten Stand seit 15 Monaten. </p> <p>2. Broadcom als Billionär hat mit seinen Quartalszahlen die optimistischsen Erwartungen verfehlt.</p> <p>3. Google hat gerade eine Kapitalerhöhung über 85 Milliarden Dollar angekündigt. Meta prüft ebenfalls eine große Aktienplatzierung. Der Börsengang von SpaxeX zudem vor der Tür. Das entzieht Liquidität.</p> <p>4. Anthropic hat laut aktuellen Berichten vor Risiken durch „recursive self-improvement“ gewarnt, also vor dem Punkt, an dem KI-Systeme zunehmend selbst an ihrer Weiterentwicklung mitwirken oder sogar bessere Nachfolger entwickeln könnten. Berichtet wird auch, dass Anthropic eine mögliche Verlangsamung oder Pause bei Frontier-KI-Entwicklung ins Spiel bringt, allerdings wohl nur unter der Voraussetzung, dass führende Labore koordiniert mitziehen.</p> <p>In Summe war das zu viel für die Fahnenstangen im Chipsektor, die nun korrigiert werden. Ich sehe darin weiterhin keine Trendwende. Warum? </p> <p>- Nvidia, Broadcom, AMD oder andere Speicherwerte senken nicht die Ausblicke sondern erhöhen sie vielfach.</p> <p>- Hyperscaler kürzen nicht ihre Capex-Pläne, sondern erhöhen sie</p> <p>- Margen steigen weiter</p> <p>- Rechenzentrumsprojekte werden nicht verschoben</p> <p>- Regulatorische Eingriffe bleiben niedrig und bremsen bislang nicht Frontier-KI<br /><br /></p> <p>Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag. </p> <p> </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wird die KI-Rally mit dem Anthropic-IPO gipfeln?</strong></p> <p>3 Bio. Dollar Marktwert für alle drei großen Tech-Aktien, die vor der Börseneinführung stehen, sind zu viel. Das Nettoemissionsvolumen dürfte in der Größenordnung von etwa 500 bis 550 Mrd. Dollar liegen, soweit bisher bekannt. Damit steigt der Marktwert des S&P 500 auf über 73 Bio. Dollar. Damit sind Größenordnungen erreicht, die gefährlich werden. In einem solchen Fall genügt ein Fehler oder Unfall, um das ganze Gebäude ins Rutschen zu bringen. Sämtliche Finanzkrisen seit 1634 (Tulpenhausse in Amsterdam) sind die Vorbilder. Das muss nicht sein, aber es kann. Übertreibungen führen zu deutlichen Korrekturen, mit denen zu rechnen ist. Lediglich die Zeitachse ist nicht bestimmbar. Bitte beachten Sie die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse"><span style="color: #e67e23;"><strong>Actien-Börse</strong></span></a>. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Was halten Sie von Alphabets Kapitalerhöhung?</strong></p> <p>Alphabet gehört in die gleiche Kategorie. Alphabet ist inzwischen nach Nvidia und Apple die Nr. 3 unter den 7 glorreichen Techaktien, die in den letzten zwei Jahren das Bild an der Wall Street definiert haben. Eine Platzierung scheint machbar, gehört aber zum gleichen Sachverhalt wie eben dargestellt. Die Emission selbst dürfte sicher glattgehen. Dafür spricht das Bankenkonsortium an der Wall Street mit allen ersten Adressen. Aber es ist eben ein Grenzwert, wie oben beschrieben. Ich verzichte darauf.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Welche Sektoren meiden Sie derzeit?</strong></p> <p>Alle Tech-Investments sind die dominierende Größe für den Gesamttrend. Dabei bleibt es, auch wenn technische Korrekturen mit markanten Verläufen dazugehören. Zu unterscheiden sind also der lange Trend und die kurzen Risiken. Die zweitwichtigste Sparte ist weltweit die Frage der Energie, a) in der Erzeugung und b) in der Verwendung. Die dafür nötigen Investitionen bewegen sich ebenfalls in den Regionen der Billionen. Größter Emittent in dieser Frage sind die Amerikaner mit zurzeit bekannten Investitionsplänen von rd. 1 Bio. Dollar und mehr. Das ist ebenfalls grenzwertig. Denn die nötigen Gelder sind wohl noch nicht durchfinanziert. Also gilt auch hier: Es lohnt sich im Moment nicht, unbedingt dabei sein zu müssen. </p> <p>Gibt es Alternativen? Substanzwerte oder Valuetitel sind in diesem Rahmen eine Verlegenheitslösung und deshalb nicht zwingend. Eine relativ hohe Kassenreserve bleibt richtig! </p>
<p>Australien verdient mehr Fokus. Zwischen Rohstoffboom, hoher Zuwanderung und überraschenden Profiteuren steigender Zinsen entwickelt sich dort eine spannende Investmentstory für die nächsten Jahre.</p> <p>In ca. zwei Wochen nach meinem Urlaub werde ich das Thema in einer ausführlichen Lupe darlegen - warum Kupfer, Lithium und Seltene Erden für neue Dynamik sorgen, weshalb die Banken von der aktuellen Lage profitieren und natürlich welche Aktien besonders interessant sind.</p> <p>Bleiben Sie gespannt. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 67%. In dieser Woche haben gab es zwei Analysen und ein Exklusivinterview. Heute platzieren wir zwei Stops, ändern eine Einstufung und heben ein Ziel an. Betroffen sind unter anderem: Nebius, 2G-Energy, Friedrich Vorwerk und Porr. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go. Der Chartvergleich bringt heute keine neuen Erkenntnisse. Der NASDAQ100 marschiert vorweg, der S&P500 zieht nach, der DAX bleibt zurück. So weit - so bekannt. Die Marktteilnehmer suchen fieberhaft nach dem Trigger, der endlich eine Korrektur auslösen könnte. Und da kommen die Broadcom-Zahlen ins Spiel. Mein Kollege Georg Sures hatte die Details heute morgen im Marktkompass kommentiert. Die Börsen gehen mit gedämpfter Stimmung in den Handel. Nach monatelanger Euphorie rund um das Thema KI setzen erstmals stärkere Gewinnmitnahmen im Technologiesektor ein. Die Nasdaq-Futures verlieren vorbörslich rund 0,9 % und steuern damit auf den dritten Verlusttag in Folge zu. Besonders unter Druck stehen Halbleiterwerte. Der Philadelphia Semiconductor Index gab bereits gestern 2,1 % nach. In Asien traf die Korrektur vor allem Südkorea. Auch unser Schwergewicht SK Hynix brach um 8 % ein. <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-interview-zwei-analysen-zwei-stops-und-ein-ziel_H35985832_6799559/">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-interview-zwei-analysen-zwei-stops-und-ein-ziel_H35985832_6799559/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p>Die Fundamentale Transformation der globalen Energie- und Digitalinfrastruktur erreicht im Sommer 2026 eine völlig neue Dynamik. Angetrieben durch den unbändigen Leistungshunger moderner Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) und die fortschreitende Modernisierung der weltweiten Stromnetze, stehen Unternehmen aus dem Bereich der Elektrifizierung und Energietechnik so stark im Rampenlicht wie selten zuvor. </p> <p>Die Kombination aus massiven Infrastrukturinvestitionen und akutem Kapazitätsmangel im Stromnetz schafft ein Marktumfeld, das für ausgewählte Akteure langfristiges Wachstum verspricht und die Frage aufwirft, ob jetzt der strategisch richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg gekommen ist. WIr haben vier weitere Kandidaten für Sie heraugesucht. Daneben gibt es auch zwei Unternehmen aus dem US-Versorgungssektor. </p> <p>Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/terminboerse">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Gelingt es dem DAX das sich anbahnende Golden Cross (50-Tage-Linie schneidet 200 Tage-Linie von unten nach oben) zu bestätigen? Zuletzt sahen wir dieses Signal im Dezember 2023. Dem folgte sechs Wochen später ab Mitte Januar 2024 eine beachtliche Rally. </p>
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Volker Schulz
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