Bernecker Newspilot rss

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Für Bernecker-Abonnenten: Continental nach Kapitalmarktupdate - Prognose hoch?

<p>Gestern gab Continental ein Kapitalmarktupdate. Nach dem Konzernumbau wird Continental zum reinen Reifenhersteller &ndash; und die neue Transparenz zeigt, wie profitabel das Gesch&auml;ft tats&auml;chlich ist. In Asien erreichte die EBIT-Marge im ersten Halbjahr fast 19 % und d&uuml;rfte im Pkw-Reifengesch&auml;ft sogar &uuml;ber dem Branchenbenchmark Pirelli liegen. Gleichzeitig steckt noch erhebliches Potenzial im Konzern. In Europa liegt der Anteil margenstarker Ultra-High-Performance-Reifen erst bei 43 % gegen&uuml;ber 66 % in Amerika und 70 % in Asien. Der gr&ouml;&szlig;te Hebel liegt in Amerika: Dort betr&auml;gt die EBIT-Marge lediglich 8 %. Eine R&uuml;ckkehr auf 15 % w&uuml;rde laut aktueller Einsch&auml;tzung der UBS mehr als 300 Mio. &euro; zus&auml;tzliches EBIT bringen. H&ouml;here Auslastung, Premium-Marktanteilsgewinne und weniger Reifenimporte aus Europa sollen helfen.</p> <p>Das dritte Quartal k&ouml;nnte am oberen Ende der Margen-Guidance von 13 bis 14,5 % landen, damit steht vermutlich eine Prognoseanhebung im November im Raum.</p> <p>Ein weiterer Kurstreiber bleibt der erwartete Kapitalr&uuml;ckfluss an die Aktion&auml;re. Bis H1 2027 k&ouml;nnten &uuml;ber 3 Mrd. &euro; bzw. mehr als 20 % der aktuellen Marktkapitalisierung &uuml;ber Aktienr&uuml;ckkauf, Sonder- und regul&auml;re Dividende an die Aktion&auml;re flie&szlig;en. Darum bereinigt kommt Continental auf ein KGV von rd. 9, Michelin und Pirelli auf 12 bis 13. Das Neubewertungspotenzial ist noch lange nicht ausgesch&ouml;pft.</p>

Diese Dauerläufer bieten Chancen für einen Einstieg - Termin-Börse daily

<p style="text-align: justify;">Industriegase geh&ouml;ren zu den unspektakul&auml;rsten, aber qualitativ hochwertigsten Gesch&auml;ftsmodellen an der B&ouml;rse. Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Spezialgase werden in der Stahl-, Chemie-, Lebensmittel-, Gesundheits- und Halbleiterindustrie permanent ben&ouml;tigt. Das Besondere sind die hohen Eintrittsbarrieren: Gro&szlig;e Produktionsanlagen werden h&auml;ufig direkt beim Kunden errichtet, die Vertr&auml;ge laufen &uuml;ber viele Jahre und ein Wechsel des Lieferanten ist teuer und kompliziert. Gleichzeitig er&ouml;ffnen Halbleiterproduktion, k&uuml;nstliche Intelligenz, Wasserstoff und die Dekarbonisierung der Industrie zus&auml;tzliche Wachstumsfelder. Der Weltmarkt wird von wenigen Konzernen beherrscht. Ganz vorne stehen LINDE und AIR LIQUIDE. Beide Unternehmen sind hochprofitabel und wachsen zuverl&auml;ssig. Schn&auml;ppchen sind ihre Aktien allerdings nie gewesen. Wir waren in beiden oftmals investiert und gehen erneut Long. Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist und wie sie ebenfalls profitieren k&ouml;nnen erfahren Sie in der Termin-B&ouml;rse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Märkte schwach, Gold schwach aber Dell und GitLab heben ab

<p>Die Aktienm&auml;rkte starten auch am zweiten Tag des schwierigen Septembers schwach. In Asien setzt sich der Abverkauf fort. Brent n&auml;hert sich wieder der Marke um 100 $ (aktuell 97 $). Das dr&uuml;ckt weiter auf die Bond-M&auml;rkte und auf Gold mit glatter 50 % Korrektur auf die j&uuml;ngste Rally. Wir setzen weiter auf erh&ouml;hte Cash-Quoten.</p> <p>Auch Europas Staatsfinanzen r&uuml;cken wieder in den Blick. Franz&ouml;sische Zehnjahresrenditen liegen inzwischen &uuml;ber den italienischen. Frankreich weist ein Defizit von mehr als 5 % des BIP aus, w&auml;hrend Italien einen Prim&auml;r&uuml;berschuss erzielt. Der Anleihemarkt erkl&auml;rt Paris damit zum neuen europ&auml;ischen Sorgenkind.</p> <p>Passend zum Infrastrukturboom erwartet PwC bis 2050 weltweite Rechenzentrumsinvestitionen von 31,6 Bio. Dollar. Der gr&ouml;&szlig;te Teil d&uuml;rfte in Server, Chips und Netzwerktechnik flie&szlig;en. In Europa kehrt Nokia am 21. September in den Euro Stoxx 50 zur&uuml;ck, Volkswagen scheidet aus (was f&uuml;r ein Debakel). GoPro wird unterdessen f&uuml;r 285 Mio. Dollar von Starman Optical &uuml;bernommen. Des Weiteren:</p> <p>Dell steigerte den Umsatz um 58 % auf 47 Mrd. Dollar und &uuml;bertraf den Konsens um 2,5 Mrd. Dollar. Das bereinigte EPS von 7,04 Dollar lag sogar 2,12 Dollar &uuml;ber der Erwartung. Der Auftragsbestand bei KI-Servern erreichte 95 Mrd. Dollar, die Jahresprognose wurde um 25 Mrd. auf 192 Mrd. Dollar angehoben. Die Aktie steigt nachb&ouml;rslich um rund 8 %.&nbsp;</p> <p>Bei Credo reicht selbst ein Umsatzwachstum von 115 % nicht aus. Die Erl&ouml;se von 479 Mio. Dollar und das bereinigte EPS von 1,20 Dollar lagen zwar &uuml;ber dem Konsens, der Vorsprung fiel aber kleiner aus als in den vorherigen Quartalen. Der Q2-Ausblick von 525 bis 535 Mio. Dollar liegt ebenfalls &uuml;ber den Erwartungen. Dennoch verliert die Aktie nachb&ouml;rslich gut 10 %.</p> <p>MongoDB &uuml;bertraf die Erwartungen ebenfalls deutlich. Der Umsatz stieg um 30 % auf 771,8 Mio. Dollar, das bereinigte EPS erreichte 1,90 Dollar und die Jahresprognose wurde erneut angehoben. Der freie Cashflow verdoppelte sich nahezu auf 137,6 Mio. Dollar. Trotzdem bricht die Aktie nachb&ouml;rslich um rund 14 % ein. Atlas wuchs mit 29 %, beschleunigte sich damit aber nicht so stark wie von besonders optimistischen Anlegern erhofft.&nbsp;</p> <p>Palo Alto Networks meldete einen Umsatzanstieg von 34 % auf 3,41 Mrd. Dollar und einen Rekordauftragsbestand von 21,2 Mrd. Dollar. Das wiederkehrende Gesch&auml;ft mit Sicherheitsl&ouml;sungen der n&auml;chsten Generation wuchs um 63 % auf 9,1 Mrd. Dollar. F&uuml;r 2027 stellt Palo Alto 14,1 bis 14,2 Mrd. Dollar Umsatz sowie eine bereinigte Cashflow-Marge von 38 % in Aussicht. Die Aktie verliert nachb&ouml;rslich dennoch knapp 2 %. Der Markt hatte bei der Cashflow-Marge etwas mehr erwartet.</p> <p>GitLab liefert die st&auml;rkste Kursreaktion. Der Umsatz stieg um 21 % auf 286,3 Mio. Dollar, das bereinigte EPS von 0,24 Dollar lag 0,06 Dollar &uuml;ber dem Konsens. Rekordbuchungen und ein Anstieg des Netto-ARR um mehr als 40 % lassen die Aktie nachb&ouml;rslich um gut 17 % springen.&nbsp;</p> <p>Der Zahlenkalender bleibt auch heute gut gef&uuml;llt. Im Mittelpunkt steht nach US-B&ouml;rsenschluss Broadcom. Erwartet werden rund 29,4 Mrd. Dollar Umsatz und ein bereinigtes EPS von etwa 3,16 Dollar. Ebenfalls nachb&ouml;rslich berichten Snowflake, Hewlett Packard Enterprise, NetApp, Five Below, C3.ai und ChargePoint. Bereits vor dem US-Handelsstart legen unter anderem Brown-Forman und Ollie&rsquo;s Bargain Outlet ihre Zahlen vor.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>PS: Wer Lust und Zeit hat besucht uns am 12. September auf dem D&uuml;sseldorfer Anlegertag mit vielen spannenden Vortr&auml;gen: <a href="https://www.anlegertag.de/">https://www.anlegertag.de/</a></p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Stapelt hoch: HOCHTIEF

<p>HOCHTIEF st&auml;rkt sein Gesch&auml;ft mit Energieinfrastruktur. Daf&uuml;r kauft der Konzern Autmatec, einen Spezialisten f&uuml;r Hochspannungs-Freileitungsinfrastruktur mit Sitz in Walldorf. Autmatec erzielte zuletzt ein Jahresumsatz von rund 50 Mio. Euro. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht genannt doch lohnend wird es schon sein. Denn HOCHTIEF bekommt durch den Kauf unmittelbar Zugang zu umfassendem Fachwissen, Kundenbeziehungen und Zertifizierungen in einem der am schnellsten wachsenden Infrastrukturm&auml;rkte Europa. Ein dreifaches Hoch darauf!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

Deutscher Einzelhandel mit Umsatzrückgang

<p>Durchwachsene Nachrichten gab es heute Morgen von der deutschen Konjunktur: Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Juli gegen&uuml;ber Juni preisbereinigt um 3,4 % gesunken. Auf Jahresbasis ergab sich ein R&uuml;ckgang um 2,5 % auf preisbereinigter Basis.&nbsp;</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

Für Bernecker-Abonnenten: BROADCOM mit strategisch relevanter Produkteinführung

<p>Broadcom hat gestern auf der VMware Explore die neue &bdquo;VMware Private AI Cloud&ldquo; vorgestellt. Die Plattform verbindet VMware Cloud Foundation mit KI-Infrastruktur, einer neuen VMware AI Factory, mehr als 150 unterst&uuml;tzten KI-Modellen sowie Funktionen zur Steuerung und Absicherung autonomer KI-Agenten. Broadcom positioniert VMware damit deutlich st&auml;rker als Unternehmensplattform f&uuml;r KI-Anwendungen im eigenen Rechenzentrum und unterst&uuml;tzt unter anderem Beschleuniger von Nvidia und AMD sowie Modelle von Google, Nvidia und Alibaba.</p> <p>F&uuml;r die Investmentthese ist das positiv. Broadcom erweitert seine KI-Positionierung damit &uuml;ber Netzwerkchips und kundenspezifische Beschleuniger hinaus auf das margenstarke VMware-Softwaregesch&auml;ft. Allerdings wurden weder Umsatzpotenzial noch konkrete Gro&szlig;kunden oder Auftragsvolumina genannt. Entsprechend blieb gestern die unmittelbare Kursreaktion begrenzt: Broadcom schloss mit 370,34 $ nur 0,42 % h&ouml;her und gewann nachb&ouml;rslich weitere 0,26 % hinzu. Die Meldung st&auml;rkt die l&auml;ngerfristige Wachstumsstory, ist kurzfristig aber noch kein Treiber f&uuml;r die Gewinnsch&auml;tzungen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Dreht die deutsche Chemieindustrie?

<p style="text-align: justify;">Jahrelang geh&ouml;rte die deutsche Chemieindustrie zu den Sorgenkindern des Aktienmarktes. Hohe Energiekosten, schwache Nachfrage und massive &Uuml;berkapazit&auml;ten in China dr&uuml;ckten auf Preise und Margen. Ausgerechnet die geopolitische Krise im Nahen Osten sorgt nun f&uuml;r eine &uuml;berraschende Trendwende. Der Ifo-Index f&uuml;r die aktuelle Gesch&auml;ftslage der deutschen Chemieindustrie sprang im August von minus 14,6 auf plus 11,6 Punkte. Erstmals seit vier Jahren beurteilen die Unternehmen ihre Lage wieder positiv. Gleichzeitig verbesserte sich das Gesch&auml;ftsklima von minus 26,3 auf minus 2,4 Punkte. Ursache ist die anhaltende Blockade der Stra&szlig;e von Hormus. Produktionsausf&auml;lle in Asien und Schwierigkeiten bei der Versorgung mit petrochemischen Grundstoffen verlagern Auftr&auml;ge nach Europa. Besonders bemerkenswert: Der Indikator f&uuml;r die Exporterwartungen sprang von minus 22,7 auf plus 10,1 Punkte.</p> <p style="text-align: justify;">Wir sollten daraus allerdings keinen nachhaltigen Chemieboom konstruieren. Die Kapazit&auml;tsauslastung der Branche liegt weiterhin deutlich unter ihrem langfristigen Durchschnitt, die Energiekosten bleiben hoch und die asiatischen &Uuml;berkapazit&auml;ten verschwinden nicht. Der gegenw&auml;rtige R&uuml;ckenwind ist eine geopolitisch ausgel&ouml;ste Sonderkonjunktur. Genau deshalb suchen wir diejenigen Aktien, bei denen die neue Situation bereits in den Zahlen sichtbar wird und gleichzeitig noch Bewertungsspielraum vorhanden ist. Drei Titel stechen heraus, die sie bei uns in der Termin-B&ouml;rse daily finden k&ouml;nnen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

Für Bernecker Abonnenten: Erste Überlegungen zur Amazon-Klage

<p>Bei AMAZON treffen zwei gegens&auml;tzliche Nachrichten aufeinander. Evercore ISI erh&ouml;hte das Kursziel von 315 auf 355 Dollar und best&auml;tigte &bdquo;Outperform&ldquo;. Das w&auml;ren 37 % Potenzial. Analyst Mark Mahaney sieht insbesondere in agentischer KI einen neuen Wachstumstreiber f&uuml;r den Handel. In einer Umfrage gaben 57 % der Nutzer der neuen Alexa-KI an, Produkte gekauft zu haben, die sie zuvor gar nicht kannten. KI k&ouml;nnte Amazon damit nicht nur die Suche erleichtern, sondern tats&auml;chlich zus&auml;tzliche K&auml;ufe bescheren. Das ist gut nachvollziehbar.</p> <p>Dem steht die neue Klage der FTC und 22 US-Bundesstaaten gegen&uuml;ber. Amazon soll mehr als 1,2 Mio. Werbekunden durch manipulierte Anzeigenauktionen &uuml;ber Jahre zu viel berechnet haben. Die Kl&auml;ger beziffern die angeblich zus&auml;tzlich vereinnahmten Betr&auml;ge auf mehr als 20 Mrd. Dollar und fordern neben &Auml;nderungen des Verfahrens auch finanzielle Entsch&auml;digungen. Amazon weist die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Erste Taxen f&uuml;r m&ouml;gliche Vergleichszahlungen liegen um 7 bis 9 Mrd. $&nbsp; f&uuml;r Amazon w&auml;re das kein Problem. Aber:</p> <p>Das Werbegesch&auml;ft setzte im zweiten Quartal bereits 19,8 Mrd. Dollar um und wuchs um 26 %. Amazon weist dessen Gewinn zwar nicht separat aus, die Margen d&uuml;rften aber au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoch sein. Needham sch&auml;tzte bereits, dass Werbung mehr als die H&auml;lfte des operativen Konzerngewinns beisteuert. Sollte die Klage dauerhaft niedrigere Werbepreise erzwingen, w&auml;re damit ein wichtiger Margentreiber betroffen. Wir warten auf neue Infos und juristische Einsch&auml;tzungen.</p> <p>&nbsp;</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: September startet heiß - Öl, Zinsen, neue KI-Milliarden und Amazon mit Klage

<p><strong>Der September mit neuen Rendite-Rekorden am Bondmarkt. </strong>Die Rendite zehnj&auml;hriger japanischer Staatsanleihen erreicht erstmals seit 1996 wieder 3 % (s. Chart unten). US-Finanzminister Scott Bessent dr&auml;ngt die Bank of Japan offen zu weiteren Zinserh&ouml;hungen, f&uuml;r den 18. September wird ein Schritt auf 1,25 % erwartet. Gleichzeitig stehen auch die US-Renditen auf Mehrjahreshochs. In Europa d&uuml;rfte die EZB am 10. September den Einlagensatz mit hoher Wahrscheinlichkeit um weitere 25 Basispunkte auf 2,50 % anheben.</p> <p><strong>Der Konflikt um Hormuz ist weiterfestgefahren.</strong> H&ouml;here Energiepreise halten die Inflation oben, erschweren Zinssenkungen und dr&uuml;cken die Anleihekurse. Seit Anfang Juli ist der &Ouml;lpreis wieder um 30 % gestiegen. Die Aktienm&auml;rkte reagieren bislang gelassen mit moderaten R&uuml;cksetzern und werden einerseits von den Earnings und andererseits von Alternativlosigkeit gest&uuml;tzt.</p> <p><strong>In Asien zeigt sich heute Morgen ein gemischtes Bild: </strong>Japan und S&uuml;dkorea konnten anf&auml;ngliche Verluste aufholen, Taiwan war stark, Hongkong schw&auml;cher. Der DAX startet nach dem gestrigen R&uuml;cksetzer uner&auml;ndert in den Tag.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Bei den Unternehmen f&auml;llt der Blick auf Air Liquide. </strong>Elliott Management ist beim franz&ouml;sischen Industriegasekonzern eingestiegen. Ansatzpunkte gibt es reichlich: Die operative Marge liegt mit 21 % weit unter den 30 % von Linde, auch bei Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen war Air Liquide bislang zur&uuml;ckhaltend. Gleichzeitig stammen bereits rund 10 % des Umsatzes aus Spezialgasen f&uuml;r die Chipfertigung. Dieses Gesch&auml;ft k&ouml;nnte dank KI j&auml;hrlich um 15 bis 20 % wachsen.</p> <p><strong>Bei Amazon erh&ouml;ht sich dagegen der regulatorische Druck.</strong> Die FTC wirft dem Konzern vor, Werbekunden &uuml;ber Jahre durch manipulierte Auktionen um insgesamt rund 20 Mrd. $ &uuml;bervorteilt zu haben. Betroffen ist ausgerechnet das hochprofitable Werbegesch&auml;ft, das inzwischen knapp 69 Mrd. $ Umsatz erzielt.</p> <p><strong>Der Ausbau der KI-Infrastruktur geht derweil ungebremst weiter.</strong> Anthropic soll sich f&uuml;r 35 Mrd. $ zus&auml;tzliche Rechenleistung bei Lambda sichern, nachdem bereits ein 45-Mrd.-$-Deal mit Nscale bekannt wurde. Cerebras baut parallel in Finnland ein neues KI-Rechenzentrum mit bis zu 165 MW Leistung. Interessant ist der Kontrast zu Apple: Der neue CEO John Ternus &uuml;bernimmt einen Konzern, der den gro&szlig;en Rechenzentrumsboom weitgehend ausgesessen hat und 2027 rund 156 Mrd. $ Free Cashflow erwirtschaften k&ouml;nnte.</p> <p><strong>Bei Tesla sorgte die Erwartung an das Cybercab-Event am 3. September f&uuml;r knapp 6 % Kursplus.</strong> PG&amp;E und Edison International brachen dagegen um rund 19 % ein, nachdem Kalifornien den Versorgern keinen ausreichenden Schutz vor milliardenschweren Waldbrandhaftungen gew&auml;hrt.</p> <p><strong>Zahlen im Laufe des Tages:</strong> Heute richtet sich der Blick zun&auml;chst auf Medtronic und Nio. Nach US-B&ouml;rsenschluss folgen mit Dell, Palo Alto Networks, MongoDB, Credo und GitLab mehrere wichtige Zahlenwerke. Besonders bei Palo Alto liegt die Latte nach mehr als 100 % Kursplus in diesem Jahr hoch. Der Ausblick auf 2027 d&uuml;rfte wichtiger werden als die eigentlichen Quartalszahlen.</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter: <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">https://www.bernecker.info/boersenbriefe</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Bernecker B&ouml;rsenbriefe&nbsp;</p>

Deutz - Insider-Cluster

<p>Bie Deutz legen die Insider nach. Der gemeldete Kauf ist recht ordentlich: Frau Geibel-Conrad aus dem AR hat am 28. August rund 103.000 &euro; in Deutz-Aktien investiert, im Schnitt zu 12,8893 &euro; je Aktie. Das sind ungef&auml;hr 8.000 Aktien. Da baut sich weiter ein Cluster von Insiderk&auml;ufen auf.&nbsp;</p>

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Referenzen

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

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