Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Für AK und AB Leser: Technip Energies - Trendwende wird kommen

<p>Der franz&ouml;sische Anlagenbauer hat seit Beginn des Nahostkonflikts mehr als 20 % an B&ouml;rsenwert verloren. Die Probleme an der Stra&szlig;e von Hormus verz&ouml;gern Gro&szlig;projekte und dr&uuml;cken auf die Margen.</p> <p>Doch kein Auftrag wurde bislang gestrichen. Der Auftragsbestand erreichte mit 25 Mrd. &euro; sogar einen Rekord. Zugleich wollen immer mehr L&auml;nder ihre Abh&auml;ngigkeit von LNG-Lieferungen aus dem Nahen Osten reduzieren und investieren in neue Anlagen. Wir rechnen mit erheblichen Chancen bei weiteren potenziellen Ausschreibungen, die wir demn&auml;chst konkret erl&auml;utern werden.</p> <p>KGV 10,5 f&uuml;r 2027 und 8,8 f&uuml;r 2028 bieten reichlich Potenzial. UBS geht frisch auf Buy mit Ziel 39 &euro; auf 12 Monate. Deutlich mehr Richtung 2028 sollte machbar sein.&nbsp;</p>

Die Börse fällt heute ein hartes Urteil über PNE. Warum?

<p>Die Aktie des Windparkentwicklers bricht heute zeitweise um rund 17 % ein. Ausl&ouml;ser ist eine massive Senkung der Ergebnisprognose f&uuml;r 2026. Das erwartete EBITDA wurde von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. &euro; reduziert. Beim normalisierten EBITDA sinkt die Zielspanne sogar von 110 bis 140 auf 65 bis 80 Mio. &euro;. Hintergrund sind verz&ouml;gerte Projektverk&auml;ufe und Genehmigungsverfahren. Zudem beh&auml;lt PNE einige urspr&uuml;nglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand. Die verschobenen Projekte sollen 2027 realisiert werden.</p> <p>Operativ sieht die Entwicklung deutlich besser aus. Im laufenden Jahr wurden bereits elf Projekte mit insgesamt 361 MW verkauft. Die Entwicklungspipeline umfasste Ende Juni 21,7 GW. Im ersten Halbjahr stieg das normalisierte EBITDA von 4,7 auf 27,4 Mio. &euro;.</p> <p>Dennoch ist der Kursrutsch grunds&auml;tzlich gerechtfertigt. Die kr&auml;ftige Prognosesenkung besch&auml;digt das Vertrauen in die Planbarkeit der Ergebnisse. Mit einem gesch&auml;tzten KGV von rund 19 f&uuml;r 2027 ist die Aktie trotz des Einbruchs noch kein echtes Schn&auml;ppchen. Grundlage diesr Bewertung ist der bisherige FactSet-Gewinnkonsens, der die j&uuml;ngste Entwicklung noch nicht ber&uuml;cksichtigt. Hinzu kommt die hohe Verschuldung.</p> <p>Fazit: Die umfangreiche Projektpipeline spricht mittelfristig f&uuml;r Erholungspotenzial. Kurzfristig &uuml;berwiegen jedoch die Risiken. Erst wenn PNE die verschobenen Projekte tats&auml;chlich erfolgreich verkauft, d&uuml;rfte das Vertrauen zur&uuml;ckkehren. Bis dahin ist mit einer anhaltend hohen Schwankungsanf&auml;lligkeit zu rechnen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

IONQ muss bei der Elisity-Übernahme eine zusätzliche Aktienverwässerung berücksichtigen

<p>Laut einer gestern ver&ouml;ffentlichten SEC-Mitteilung zahlt der Quantencomputerspezialist 1,15 Mrd. $ in Aktien und bei Erreichen bestimmter Umsatzziele bis zu 150 Mio. $ zus&auml;tzlich. Hinzu kommen Aktienverg&uuml;tungen im Wert von 100 Mio. $ f&uuml;r weiterbesch&auml;ftigte Elisity-Mitarbeiter. Die Mitarbeiter erwerben den endg&uuml;ltigen Anspruch auf diese Aktien schrittweise &uuml;ber einen Zeitraum von vier Jahren. Beim vereinbarten Referenzkurs zwischen 33,07 und 49,61 $ entsprechen die Verg&uuml;tungen rund 2 bis 3 Mio. Aktien. Bezogen auf den nach der SkyWater-&Uuml;bernahme rechnerischen Bestand von rund 405 Mio. Aktien bedeutet das eine Ausweitung um 0,5 bis 0,75 %. Bei vollst&auml;ndiger Aussch&ouml;pfung aller Gegenleistungen w&auml;ren insgesamt rund 28 bis 42 Mio. neue Aktien m&ouml;glich. Das entspricht einem Anstieg der Aktienzahl um 7 bis 10,5 %.</p> <p>Der Aktienkurs verlor gestern an der NYSE 4,25 % auf 34,73 $. Die zus&auml;tzlichen Mitarbeiterverg&uuml;tungen fallen f&uuml;r sich genommen kaum ins Gewicht. Die m&ouml;gliche Gesamtverw&auml;sserung ist dagegen erheblich. Damit steigen die Anforderungen an den wirtschaftlichen Erfolg der &Uuml;bernahme.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

ELECTRO OPTIC SYSTEMS erhält Rückenwind von Analystenseite

<p>Canaccord Genuity hat gestern das Kursziel von 15 auf 17 AUD erh&ouml;ht und seine Kaufempfehlung best&auml;tigt. Hintergrund ist ein bereits bekannter Gro&szlig;auftrag f&uuml;r ein nationales Drohnenabwehrsystem. Die EBITDA-Prognosen f&uuml;r 2027 und 2028 wurden um 157 beziehungsweise 152 % angehoben. Allerdings erfordert die Auftragsabwicklung voraussichtlich rund 100 Mio. AUD zus&auml;tzliches Betriebskapital. Wegen des hohen Anteils zugekaufter Komponenten wird die Bruttomarge auf etwa 30 % gesch&auml;tzt. F&uuml;r die Auslieferungsphase erwarten die Analysten eine EBITDA-Marge von rund 20 %.</p> <p>Die Aktie erholte sich heute im australischen Handel um 1,86 % auf 9,29 AUD. Die kr&auml;ftigen Prognoseanhebungen unterstreichen das Ertragspotenzial des Gro&szlig;auftrags. Dem stehen erhebliche Finanzierungs- und Umsetzungsrisiken gegen&uuml;ber. Trotz des j&uuml;ngsten Kurseinbruchs bleibt die Bewertung mit einem gesch&auml;tzten KGV f&uuml;r 2027 von rund 62 anspruchsvoll. Eine nachhaltige Kurserholung h&auml;ngt daher wesentlich von der erfolgreichen Finanzierung und Abwicklung des Gro&szlig;auftrags ab. Wegen des langfristig hochspannenden Gesch&auml;ftsfelds bleibt die Aktie aber f&uuml;r risikoaffine Anleger mit einem zeitlichen Horizont von mindestens zwei bis drei Jahren weiterhin interessant.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Kingfisher findet neuen CEO bei OBI

<p>Sebastian Gundel, der Chef der deutschen Baumarktkette OBI, steigt zum 1. Februar 2027 als neuer CEO bei der britischen Baumarktkette Kingfisher ein. Gundel ersetzt damit Thierry Garnier, der auf den Chefsessel der niederl&auml;ndischen Supermarktkette Ahold wechselt. Erst im September hatte Kingfisher die Gewinnprognose angehoben und erwartet nun f&uuml;r das bis Ende Januar 2027 laufende Gesch&auml;ftsjahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 595 bis 635 Mio. GBP (zuvor 565 bis 625 Mio. GBP). Bei der Kingfisher-Aktie hat sich seit Mitte Juli eine volatile Aufw&auml;rtsbewegung etabliert, die f&uuml;r einen Einstieg aber nicht ausreicht. Dividendenj&auml;ger k&ouml;nnte aber die aktuelle Dividendenrendite von 3,9 % reizen.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>&nbsp;</p>

Wir gehen in den "Big Pharma-Sektor" - Termin-Börse daily

<p style="text-align: justify;">Wir bauen heute unsere Positionen im Big-Pharma-Sektor strategisch wieder aus. Nach den ersten spektakul&auml;ren Hype-Zyklen rund um Chatbots, Cloud-Infrastruktur und Halbleiter vollzieht sich die &ouml;konomisch nachhaltigste Revolution von K&uuml;nstlicher Intelligenz derzeit abseits des Scheinwerferlichts: In den Forschungslaboren der globalen Pharmaindustrie.&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">&Uuml;ber Jahrzehnte unterlag die Arzneimittelentwicklung einem ern&uuml;chternden &ouml;konomischen Trend: Die Forschungs- und Entwicklungskosten pro neuem Medikament verdoppelten sich inflationsbereinigt kontinuierlich, w&auml;hrend Entwicklungszeiten von zehn bis f&uuml;nfzehn Jahren und Ausfallquoten von &uuml;ber 90 Prozent in den klinischen Phasen die Margen der Konzerne belasteten. Der fl&auml;chendeckende Einsatz von KI bricht diese Entwicklung nun auf und die Zeitspanne bis zur Findung tragf&auml;higer Wirkstoffkandidaten verk&uuml;rzt sich von vier bis f&uuml;nf Jahren auf 12 bis 18 Monate.</p> <p style="text-align: justify;">Die entscheidenden Gewinner dieses Paradigmenwechsels sind jedoch noch nicht die unrentablen Biotech-Start-ups. Sondern jene kapitalstarken Pharma-Schwergewichte (&bdquo;Big Pharma&ldquo;), die &uuml;ber gigantische Mengen propriet&auml;rer klinischer Daten verf&uuml;gen und diese mit eigenen Algorithmen sowie globalen Spitzenallianzen verkn&uuml;pfen. Wir stellen drei b&ouml;rsennotierte Konzerne vor, die bei dieser Entwicklung an vorderster Front stehen: <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus der Termin-B&ouml;rse daily: Genau das Richtige f&uuml;r besonders ambitionierte Anleger; t&auml;glich neue Empfehlungen und Analysen. Probieren Sie es aus, entweder im Abo oder im EInzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

ASML: Gute Zahlen, aber ...

<p>ASMLs Zahlen zum dritten Quartal best&auml;tigen die starke Nachfrage, &uuml;berraschen aber kaum: Der Umsatz lag mit 11,7 Mrd. Euro im Rahmen der Erwartungen, die Bruttomarge &uuml;bertraf sie mit 57,5 Prozent. F&uuml;r das vierte Quartal stellt der Lithografiespezialist 14,2 bis 15,2 Mrd. Euro Umsatz und rund 57 Prozent Bruttomarge in Aussicht. Die Jahresprognose liegt nun bei 44 bis 45 Mrd. Euro Umsatz. Auch das margenstarke Service- und Upgradegesch&auml;ft w&auml;chst solide.</p> <p>Der KI-Boom ist intakt. ASMLs Auftragsbuch und die Nachfrageperspektive reichen zunehmend &uuml;ber 2027 hinaus. Die bislang geplanten Kapazit&auml;tssteigerungen um jeweils 30 Prozent f&uuml;r 2027 und 2028 d&uuml;rften laut Management nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Eine weitere Ausweitung der Produktion w&auml;re ein mittelfristiger Wachstumstreiber, muss aber erst umgesetzt werden.</p> <p>Unter dem Strich: Die Zahlen fielen gut aus, weitgehend wie in AB 40/2026 avisiert. Aber bei einer 28-Fachen Gewinnbewertung (2027e) erwartet der Markt mehr. Ein schw&auml;cheres DRAM-Investitionsklima 2027/28, schleppende Einf&uuml;hrung der High-NA-EUV-Technik und m&ouml;gliche Exportbeschr&auml;nkungen werden derzeit als zu gro&szlig;e Risiken gesehen.&nbsp;</p>

Bank of America: Das sagt der neue Fondsmanager-Survey

<p>Die Stimmung unter institutionellen Investoren bleibt optimistisch, doch die Positionierung wird zunehmend zum Risiko. Das zeigt die Oktober-Umfrage der Bank of America unter 185 Fondsmanagern mit einem verwalteten Verm&ouml;gen von insgesamt 512 Mrd. $. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, hoher Anleiherenditen und wachsender Zweifel am KI-Investitionsboom halten die Profis an ihrer Aktienorientierung fest.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/20261014_FMS_cash.png" alt="" width="650" height="383" /></p> <p>Die durchschnittliche Cashquote liegt bei lediglich 3,9 % und damit unter der kritischen Schwelle von 4 %, ab der die Bank of America ein kontr&auml;res Verkaufssignal ableitet. Auch der hauseigene Bull &amp; Bear Indicator signalisiert mit 8,1 Punkten eine &uuml;berhitzte Marktstimmung.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/20261014_FMS_BullBear.png" alt="" width="650" height="388" /></p> <p>Besonders auff&auml;llig ist die extreme Konzentration auf Technologieaktien. Mit einer Netto&uuml;bergewichtung von 37 % sind Fondsmanager so stark im Technologiesektor engagiert wie zuletzt im August 2020. F&uuml;r 45 % der Befragten sind Long-Positionen in Halbleiteraktien inzwischen der am st&auml;rksten &uuml;berlaufene Trade. Gleichzeitig w&auml;chst die Skepsis gegen&uuml;ber dem KI-Boom: 45 % erwarten f&uuml;r 2027 eine KI-Blase. Bereits 30 % rechnen damit, dass einer der gro&szlig;en KI-Infrastrukturinvestoren innerhalb der kommenden sechs Monate seine Investitionsausgaben k&uuml;rzen wird &ndash; gegen&uuml;ber lediglich 14 % im Vormonat.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/20261014_FMS_position.png" alt="" width="650" height="388" /></p> <p>Auch die Risikowahrnehmung ver&auml;ndert sich. 39 % sehen in den milliardenschweren KI-Investitionen der Hyperscaler die wahrscheinlichste Ursache eines systemischen Kreditereignisses. Als gr&ouml;&szlig;tes allgemeines Marktrisiko gilt allerdings ein unkontrollierter Anstieg der Anleiherenditen (31 %), gefolgt von einer KI-Blase (23 %) und einer erneuten Inflationswelle (20 %).</p> <p>Die Konjunkturerwartungen bleiben insgesamt robust, zeigen aber erste Risse. 50 % der Befragten rechnen mit einer Wirtschaft ohne ausgepr&auml;gte Abschw&auml;chung, weitere 40 % mit einer sanften Landung. Nur 6 % erwarten eine harte Rezession. Gleichzeitig rechnen netto 4 % mit einer Abschw&auml;chung des globalen Wachstums, nachdem im September noch netto 8 % eine Beschleunigung erwartet hatten. Immerhin 76 % gehen davon aus, dass die Fed bei ihrer Sitzung am 28. Oktober auf eine weitere Zinserh&ouml;hung verzichtet.</p> <p>Am Anleihemarkt zeichnet sich eine interessante Verschiebung ab. Die Fondsmanager haben ihre Absicherungen gegen steigende Anleihekurse so stark reduziert wie seit einem Jahr nicht mehr. Bei einer Rendite zehnj&auml;hriger US-Staatsanleihen von durchschnittlich 5,9 % w&uuml;rden die Befragten eine Umschichtung von Aktien in Anleihen erw&auml;gen. 19 % sehen dieses Niveau bereits als erreicht an.</p> <p>Auch innerhalb des Aktienmarktes nimmt die Rotation Fahrt auf. Banken verzeichneten den st&auml;rksten monatlichen R&uuml;ckgang der Gewichtung seit M&auml;rz 2023. Konsumaktien sind so stark untergewichtet wie zuletzt w&auml;hrend der Finanzkrise 2008. Dagegen stockten Investoren Anleihen, japanische und britische Aktien sowie Versorger auf.</p> <p>Das Fazit von BofA-Stratege Michael Hartnett: Die Positionierung er&ouml;ffnet vor allem Chancen f&uuml;r antizyklische Investments. Dazu z&auml;hlen Anleihen, Immobilienaktien und Konsumwerte. Eine &uuml;berraschend kr&auml;ftige Entspannung beim &Ouml;lpreis auf unter 80 $ k&ouml;nnte im vierten Quartal eine positive Markt&uuml;berraschung ausl&ouml;sen. Das gr&ouml;&szlig;te negative &Uuml;berraschungspotenzial liegt dagegen in einer K&uuml;rzung der KI-Investitionsbudgets. Die entscheidende Botschaft: Die Aktienm&auml;rkte bleiben von Optimismus getragen, doch die einseitige Positionierung macht sie anf&auml;llig f&uuml;r Entt&auml;uschungen.</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: US Banken und ASML - es reicht einfach nicht mehr

<p>Vier US-Gro&szlig;banken haben berichtet. Goldman Sachs steigerte die Einnahmen aus dem Aktienhandel um 72 % auf 6,4 Mrd. Dollar. JPMorgan verfehlte mit 5,57 Dollar Gewinn je Aktie den Konsens von 5,90 Dollar. Citigroup meldete einen Gewinnsprung um 40 %, geriet an der B&ouml;rse aber kr&auml;ftig unter Druck. Auch Wells Fargo gab nach - kein gutes Signal zum Auftakt in die Berichtssaison. Immerhin:&nbsp;</p> <p>Asien erholt sich vom gestrigen Ausverkauf. Der DAX startet freundlich in den Tag.</p> <p>ASML &uuml;berzeugt grunds&auml;tzlich. Der niederl&auml;ndische Chipausr&uuml;ster meldete heute Morgen 11,66 Mrd. Euro Quartalsumsatz und 57,5 % Bruttomarge. Die Jahresprognose steigt auf 44 bis 45 Mrd. Euro Umsatz. ASML berichtet von einer so hohen Nachfrage, dass die geplanten Produktionskapazit&auml;ten f&uuml;r 2027 und 2028 nicht ausreichen d&uuml;rften. Die hohe Volatilit&auml;t intraday zeigt aber, dass der KI-Trade m&uuml;hsamer wird.</p> <p>US Staatsanleihen zeigen dagegen Rekordzufl&uuml;sse. Trotz des monatelangen Kursverfalls greifen Gro&szlig;investoren bei US-Staatsanleihen wieder zu. Im dritten Quartal flossen rekordhohe 59,3 Mrd. Dollar in entsprechende Fonds, seit Anfang Oktober weitere knapp 14 Mrd. Dollar. Bei Renditen von &uuml;ber 5 % f&uuml;r zehnj&auml;hrige Papiere bauen Amundi, BlackRock und andere Verm&ouml;gensverwalter ihre Positionen aus. Sie halten den Spielraum f&uuml;r weitere Renditeanstiege zunehmend f&uuml;r begrenzt. Bei langfristigen Inflationserwartungen von nur 2,35 % winkt eine reale Verzinsung von fast 3 %! (s. Chart unten).</p> <p>Die Bank Of America stellt in ihrer Umfrage f&uuml;r Oktober fest: Die durchschnittliche Cashquote liegt bei lediglich 3,9 % und damit unter der kritischen Schwelle von 4 %, ab der die Bank of America ein kontr&auml;res Verkaufssignal ableitet. Es zeichnet sich zunehmend ab: Stock-Picking und Cash-Management werden immer wichtiger - auch f&uuml;r 2027.&nbsp;</p> <p>Wer dennoch zweistellige Portfolio-Renditen sucht, wird hier f&uuml;ndig: <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">https://www.bernecker.info/aktionaersbrief</a></p> <p>Aus Deutschland: PNE senkt die EBITDA-Prognose f&uuml;r 2026 drastisch von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. Euro. Geplante Windparkverk&auml;ufe verz&ouml;gern sich. Evotec meldete nachb&ouml;rslich 465 Mio. Euro Neunmonatsumsatz und ein bereinigtes EBITDA von minus 42,8 Mio. Euro. Die Jahresprognose bleibt unver&auml;ndert.</p> <p>Heute um 14:30 Uhr folgen die amerikanischen Inflationszahlen. Sie werden zum n&auml;chsten wichtigen Test f&uuml;r den US-Anleihemarkt.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe&nbsp;</p>

HAYS: Aktien britischer Recruiter geben nach.

<p><strong>Der Vermittler von Fachpersonal HAYS zeigt f&uuml;r sein fiskalisches Q1 einen R&uuml;ckgang der Nettogeb&uuml;hren um 5 %.</strong> Das Gesch&auml;ft in Deutschland steht mit - 7 % hinter dem Heimatmarkt (- 5 %), so hei&szlig;t es im Quartals-Update. Positiv lief es in Australien und Neuseeland mit 4 % Zuwachs, w&auml;hrend f&uuml;r die weiteren L&auml;nder ebenfalls - 7 % galt. Die Vermittlung permanenter Stellen lief schlechter (- 10 %) als der Interimsbereich (- 2 %). Vom Gesch&auml;ft in verschiedenen M&auml;rkten will HAYS sich trennen und deutet heute einen positiven Verlauf von Verkaufsverhandlungen an.</p> <p><strong>In London gibt HAYS heute nach (zurzeit noch - 1,4 %).</strong> St&auml;rker nach unten l&auml;uft allerdings Mitbewerber MICHAEL PAGE (zurzeit noch - 3,4 %), beide im FTSE 250. Auch PAGE berichtet heute u. a. von einem schwachen Deutschland-Gesch&auml;ft, im Ausblick gibt PAGE sich weniger optimistisch.</p> <p><strong>Der Chartvergleich (Zeitraum: 6 Monate) enth&auml;lt neben HAYS und PAGE weitere b&ouml;rsennotierte Personalvermittler.</strong> Die Kurse dieser Gruppe liefen etwa seit dem sp&auml;ten Juni im Aufw&auml;rtstrend. Der Umschwung folgte, fast einheitlich, Ende August. Der antizyklische Einstieg in diese Titel ist zurzeit nicht eilig.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Kooperationen powered by Bernecker

Produkte von Bernecker und unseren Kooperationspartnern

Bernecker Börsenkompass

Finanzen 100

digital | innovativ | mobil

Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:

Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts. 

Bernecker Tradingclub

Trading Club

schnell | mobil | auf den Punkt

Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?

Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.

Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!

Broker-Partner: SMARTBROKER+

SMART BROKER

- Werbepartnerschaft -

Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt

"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"

Volker Schulz

Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?

Börsenbrief-Finder

Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!