<p><strong>Die Aktie der französischen Biotech-Forscher legt heute 38 % zu.</strong> Für den Wirkstoff Obefazimod zur Anwendung bei Colitis ulcerosa gab es neue Studiendaten, die Guggenheim positiv wertet (Kursziel 175 $ oberhalb des Jahreshochs 2025 bei 149 $).</p> <p><strong>Im Januar hatten wir für ABIVAX im Fall einer Übernahmeofferte 150 bis 200 € angesetzt.</strong> Die Aktie übersprang nun wieder die 100 € und notiert auf Xetra bei 114 €. Nachdem sich der Titel in diesem Jahr fast halbiert hatte, bleiben wir dabei: Mitspekulieren mit kleinem Betrag ist in Ordnung.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily.</p>
<p>Der Hersteller von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung wie Blockheizkraftwerke (BHKWs) oder Großwärmepumpen hat heute seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Zugleich vermeldete 2G für das erste Halbjahr 2026 einen Rekordauftragseingang von 400 Mio. €. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2025 lag der Umsatz im Geschäft mit Neuanlagen bei 229,1 Mio. €. Der Sprung bei Auftragseingang ist vor allem auf das boomende Data-Center-Geschäft in den USA zurückzuführen. Im persönlichen Gespräch mit der Redaktion im Rahmen der Zahlenvorlage betonte Finanzvorstand Friedrich Pehle, dass die Wachstumsdynamik im Data-Center-Geschäft weiter hoch bleibt. So erwartet der Vorstand 2026 eine Book-to-bill-Ratio von 2,5 oder höher. Die rückläufige Ergebnis im Ergebnis im abgelaufenen Jahr ist dabei als Momentaufnahme einzuordnen. Grund dafür ein inzwischen behobender Stau bei der Bearbeitung von Serviceaufträgen wegen des neuen ERP-Systems. </p> <p> </p>
<p>Wegen starker Nachfrage im Containermarkt rechnet MOELLER-MAERSK mit mehr Gewinn im laufenden Jahr als bisher - daher hob man die Prognosenspannen sowohl für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) als auch für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) an. Zudem soll der freie Barmittelabfluss (Cashflow) geringer ausfallen als bisher erwartet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll nun 8 bis 10 Mrd. $ betragen, während man vorher von 4,5 bis 7 Mrd. $ ausgegangen war. Beim Volumenwachstum des weltweiten Containermarktes erwarten die Dänen 2026 nun 4 % statt bisher 2 bis 4 %. Am Aktienmarkt kamen die Neuigkeiten gut an. Die Papiere von MOELLER-MAERSK sprangen im frühen Handel in Kopenhagen um 5 % nach oben.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p><strong>Nach gemeinsamer Juni-Schwäche haben sich gestern insbesondere TESLA (+ 8,5 %), AMAZON (+ 3,2 %) und als Dow-Aufsteiger ALPHABET (+ 4,8 %) erholt.</strong> TESLA wurde durch eine mögliche engere Kooperation mit SPACEX angetrieben, außerdem wirkten sich Updates für das Full-Self-Driving System positiv aus. AMAZON: Hier sorgten der Verlauf der Verkaufsaktion Prime Day sowie Preiserhöhungen bei bestimmten KI-Services für Auftrieb.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily.</p>
<p>Die Aktie befindet sich seit Ende Februar in einem Abwärtstrend. Seit gestern hat sich die Abwärtsdynamik noch einmal verschärft. Hauptgrund ist T-Mobile US:</p> <p>In den USA belasteten Berichte, wonach SpaceX und Charter Communications Gespräche über eine mögliche Mobilfunkpartnerschaft geführt haben sollen. Das traf am Montag vor allem die US-Telekomwerte: Verizon, AT&T und T-Mobile US gaben deutlich nach. T-Mobile US fiel um rund 4 % und notierte zuletzt weiter schwach bei 173,97 $.</p> <p>Für die Deutsche Telekom ist das relevant, weil T-Mobile US der zentrale Gewinn- und Bewertungstreiber des Konzerns ist. Wenn der Markt mehr Wettbewerb durch Starlink einpreist, leidet die Telekom-Aktie unter Verkaufsdruck. Das gilt selbst dann, wenn die operative Lage solide bleibt. Die Spekulation trifft also nicht das Deutschlandgeschäft direkt, sondern den wichtigsten Werthebel im Konzern.</p> <p>Dazu kommt Unsicherheit über mögliche SpaceX-Optionen rund um T-Mobile US. In den vergangenen Tagen gab es Spekulationen von Analystenseite über ein mögliches Interesse von SpaceX an T-Mobile US. Bestätigt ist das nicht. Solche Gerüchte können trotzdem belasten, weil Anleger nicht wissen, ob daraus ein strategischer Vorteil, ein Bewertungsproblem oder eine Neubewertung der bisherigen T-Mobile-Story entsteht.</p> <p>Charttechnisch ist die Lage angeschlagen. Heute ist DTAG mit einem Tagesverlust von rund 3 % schwächster DAX-Wert. Mit dem Bruch der Unterstützungszone bei rund 26 € wurde nun auch in charttechnischer Hinsicht ein Verkaufssignal geliefert. </p> <p>Fazit: Die Schwäche ist vor allem ein Bewertungs- und Wettbewerbsthema rund um T-Mobile US. Fundamental liefert die Telekom bisher weiter. Kurzfristig bleibt die Aktie aber anfällig, solange Starlink als neuer Störfaktor im US-Mobilfunk wahrgenommen wird. Für eine Erholung braucht es entweder Entwarnung bei SpaceX oder neue operative Stärkezeichen von T-Mobile US.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Vorstandschef Pablo Hofelich rechnet sowohl in den USA als auch in Europa mit einer weiteren Beschleunigung der Nachfrage. Das gilt für Kraftwerke mit und ohne Wärmenutzung ebenso wie für Wärmepumpen. Darüber hinaus sieht das Management auch außerhalb dieser Kernmärkte erhebliche zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.</p> <p>Besonders bemerkenswert ist der Ausblick: Für 2026 erwartet der Vorstand eine Book-to-Bill-Ratio von mindestens 2,5. Sollte dieses Ziel erreicht werden, könnte der Auftragseingang erstmals die Marke von 1 Mrd. € überschreiten.</p> <p>Wir sprechen noch heute mit dem Management. Update folgt.</p>
<p>Zum Monatsultimo richtet sich der Blick wieder verstärkt auf die Konjunkturdaten. In Deutschland, Frankreich und weiteren Euroländern stehen heute erste Inflationsschätzungen auf der Agenda. Sie könnten neue Hinweise darauf liefern, wie groß der Spielraum der Europäischen Zentralbank nach der jüngsten Zinserhöhung tatsächlich ist.</p> <p>Innerhalb des EZB-Rats gehen die Einschätzungen auseinander: Während einige Mitglieder angesichts hartnäckiger Preisrisiken einen restriktiven Kurs befürworten, verweisen andere auf den deutlichen Rückgang der Energiepreise.</p> <p>In den USA steht mit dem JOLTS-Bericht zu den offenen Stellen ein wichtiger Vorläufer für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Donnerstag an.</p> <p>Die vergleichsweise ruhige Lage im Nahen Osten sorgt dafür, dass sich die Ölpreise auf einem moderaten Niveau stabilisieren. Die Techs legten gestern eine technische Erholung hin. Auch Japan und Südkorea tendieren freundlich. Der DAX startet rd. 180 Punkte höher in den Tag.</p> <p>Aus dem deutschen Nebenwertesektor: 2G Energy aus Deutschland meldet starke Auftragseingänge aus dem Datacenter-Bereich, verpackt das ganze aber etwas ungeschickt. Auftragseingang in der ersten Jahreshälfte beläuft sich auf über 400 Mio. Euro (Umsatz mit Neuanlagen im Gesamtjahr 2025: 229,1 Mio. Euro). Neue Tops sind aus meiner Sicht nur eine Zeitfrage. </p> <p>Ihr Volker Schulz <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p><strong>Der kalifornische Spezialist für LIDAR-Sensoren legte gestern weitere 28 % zu.</strong> Und erreichte beim Börsenwert 3,4 Mrd. $. Vor zwei Wochen war ein mehrjähriger Lieferdeal mit AIM Intelligent Machines bekannt geworden, das Lidar-Sensoren weltweit für die Autonomie-Nachrüstung schwerer Fahrzeuge einsetzt.</p> <p><strong>Für das gestrige Tagesplus sorgte ein Analysten-Interview auf CNBC.</strong> Für OUSTER wird bisher allerdings ein Defizit angezeigt (laut CNBC: Forward-KGV – 61 und KUV um 20), daher: Wir laufen dem Wert jetzt nicht nach.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily.</p>
<p>Im Fokus von DTE steht regulierte Strom- und Gasversorgung. DTE verdient vor allem über genehmigte Investitionen in Netze, Kraftwerke, Zuverlässigkeit und Energiewende. Die Rendite hängt stark davon ab, was die Regulierungsbehörde in Michigan erlaubt.</p> <p>Interessant im aktuellen KI-Stromthema: DTE hat bereits einen Vertrag zur Versorgung eines großen Google-Datenzentrums in Michigan gemeldet und spricht von erheblichen Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur. Im ersten Quartal 2026 investierte DTE mehr als 1,2 Mrd. $ in seine Utilities und peilt für das Gesamtjahr über 6 Mrd. $ an.</p> <p>Warum ist der Sektor spannend? In den ersten fünf Monaten 2026 erreichte das M&A-Volumen im US-Strom- und Versorgersektor gemäß Deloitte 203,6 Mrd. $. Das ist bereits mehr als 40 % über dem gesamten Vorjahr. DTE als Übernahmekandidat ist durchaus ein Thema somit interessant. Die drei wahrscheinlichsten Kandadaten für eine Übernahme nennen wir am Mittwoch im Aktionärsbrief 27/26.</p>
<p>Der indische Technologiedienstleister Persistent will mindestens die Hälfte der Anteile von NAGARRO erwerben. Er bietet 81 Euro je NAGARRO-Aktie - etwa doppelt so viel wie die NAGARRO-Aktie zum Xetra-Schluss am Freitag gekostet hatte. Mit dem Angebotspreis wird das NAGARRO-Aktienkapital mit etwas mehr als 1 Mrd. Euro bewertet. Persistent Systems kam zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet gut 7 Mrd. Euro. Am Aktienmarkt kam das Gebot gut an: Die NAGARRO-Aktie legte heute deutlich zu - zuletzt ging es um über 85 % nach oben. Wahnsinn!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
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Volker Schulz
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