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Informationen direkt aus unserer Redaktion

ELI LILLY ist zuletzt auf ein Allzeithoch gestiegen

<p>Der zentrale Ausl&ouml;ser war die neue Erstattungsvereinbarung mit CVS Caremark. Der Pharmacy-Benefit-Manager nimmt die GLP-1-Pille Foundayo ab 1. Juni und die Abnehm-Injektion Zepbound ab 1. Oktober in wichtige Formulare auf. CVS Caremark erreicht rund 90 Mio. Patienten. Damit &ouml;ffnet sich f&uuml;r Lilly ein deutlich gr&ouml;&szlig;erer adressierbarer Markt, nachdem Zepbound zuvor zugunsten von Novo Nordisks Wegovy ausgeschlossen worden war. Die Aktie stieg auf ein neues Rekordhoch. Die B&ouml;rse preist damit h&ouml;here Verschreibungen, bessere Versicherungsabdeckung und m&ouml;gliche Marktanteilsgewinne gegen Novo Nordisk ein. Operativ passt die Nachricht zu den starken Q1-Zahlen, die vor allem von Mounjaro und Zepbound getragen wurden. Fazit: Der CVS-Deal macht Lillys GLP-1-Wachstumsstory breiter und glaubw&uuml;rdiger. Mit einem KGV von 33,6 steigt allerdings auch die Fallh&ouml;he.&nbsp;</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Der Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a>, Ausgabe 23.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Warnsignale an den M&auml;rkten</p> <p>Britische Gilts attraktiv wie seit Langem nicht</p> <p>Zuk&uuml;nftiger Datacenter-Profiteur aus Deutschland</p> <p>&Uuml;ber 1.300 % mit ARGAN Inc.: Was tun?</p> <p>Das Nadel&ouml;hr des KI-Zeitalters - drei Titel unter der Lupe</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>

Die Abschaffung der 50+1-Regel: Wirtschaftliche Chancen und finanzielle Risiken für den deutschen Fußball

<p><strong>Die Abschaffung der 50+1-Regel h&auml;tte aus wirtschaftlicher und finanzieller Sicht massive Auswirkungen auf den deutschen Fu&szlig;ball.</strong> Wenn private Unternehmen oder externe Investoren die Mehrheit an einem Verein &uuml;bernehmen d&uuml;rften, w&uuml;rde sich das Bundesliga-Modell stark an kommerzieller ausgerichteten Ligen wie der englischen Premier League ann&auml;hern. Das k&ouml;nnte die aktuellen strukturellen Beschr&auml;nkungen der Bundesliga-Klubs abbauen, da transnationale Konzerne (TNCs) und internationale Investoren eher bereit w&auml;ren, Geld anzulegen. Allerdings w&uuml;rde das Ende der Regel den Fokus zus&auml;tzlich von langfristiger finanzieller Stabilit&auml;t auf schnelles Wachstum verschieben. Die Folge: R&uuml;ckgang von Investitionen in j&uuml;ngere, unerfahrenere Spieler.</p> <p>Die sp&uuml;rbarste Folge w&auml;re wohl ein deutlicher Anstieg ausl&auml;ndischer Direktinvestitionen im deutschen Fu&szlig;ball. Aktuell schr&auml;nkt die 50+1-Regel externe Investitionen ein. Transnationale Konzerne und internationale Investoren halten sich zur&uuml;ck, weil die Regel die mehrheitliche &Uuml;bernahme und Kontrolle verbietet. F&auml;llt diese H&uuml;rde, werden Bundesliga-Klubs f&uuml;r Investoren attraktiver. Das steigert sowohl den Wert der Vereine als auch den gesamten Geldfluss. Investoren zahlen im Regelfall gerne einen Aufpreis, wenn sie daf&uuml;r die volle Entscheidungsgewalt im Klub haben. Das w&uuml;rde den Erfolg und das Wachstum der Liga ankurbeln und die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit einzelner Klubs verbessern. Die Premier League zeigt die finanziellen Vorteile eines weniger regulierten Eigentumsmodells: 16 von 20 Vereinen sind dort mehrheitlich in der Hand ausl&auml;ndischer Unternehmen. Die Bundesliga erwirtschaftete in der Saison 2024/25 einen Umsatz von etwas &uuml;ber 5 Milliarden Euro, w&auml;hrend die Premier League auf 7,2 Milliarden Euro kam. Mehr Geld im System bedeutet gleichzeitig zus&auml;tzliche Mittel f&uuml;r Transfers, globales Marketing, Infrastruktur und kommerziellen Ausbau deutscher Klubs. Das lie&szlig;e die Einnahmen der Liga steigern und die finanzielle L&uuml;cke zur englischen Premier League verkleinern.</p> <p>Diesen potenziellen Vorteilen stehen jedoch erhebliche Risiken gegen&uuml;ber. Die 50+1-Regel sollte Klubs urspr&uuml;nglich vor r&uuml;cksichtslosen Ausgaben, &Uuml;berschuldung und vermeidbaren finanziellen Schieflagen sch&uuml;tzen. Ohne diesen Schutz k&ouml;nnten Vereine anf&auml;lliger f&uuml;r wirtschaftliche Instabilit&auml;t und riskante Finanzentscheidungen werden. Die finanziellen Probleme des franz&ouml;sischen Klubs Lyon verdeutlichen das: Die Eigent&uuml;mer &uuml;berzogen ihr Budget massiv und gaben allein in der Sommerpause 145 Millionen Euro f&uuml;r Transfers aus. Das f&uuml;hrte dazu, dass die franz&ouml;sische Fu&szlig;ball-Aufsichtsbeh&ouml;rde den Verein 2024 mit einem vorl&auml;ufigen Zwangsabstieg aus der Ligue 1 belegte. Ein Aus der 50+1-Regel f&uuml;hre dazu, dass kurzfristige Gewinne und schnelles Wachstum Vorrang vor langfristiger Nachhaltigkeit und Erfolg erhalten.</p> <p>Ein weiteres wirtschaftliches Risiko der Abschaffung ist die sinkende Bereitschaft, in junge Spieler zu investieren. Der Fokus w&uuml;rde sich stattdessen auf teure internationale Transfers verlagern, was den Stellenwert der Nachwuchsarbeit im deutschen Fu&szlig;ball schw&auml;chen w&uuml;rde. Wenn das deutsche System an das Modell der Premier League angepasst wird, schrumpfen die Einsatzchancen f&uuml;r junge Talente.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/50+1_Economic_Analysis_-_Slide_8.png" alt="" width="1233" height="719" /></p> <p><strong>Fazit: </strong>Aus finanzieller Sicht w&uuml;rde die Abschaffung der 50+1-Regel externe Investitionen und den Geldfluss erh&ouml;hen, was die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit deutscher Klubs st&auml;rkt. Dem stehen jedoch handfeste Risiken gegen&uuml;ber &ndash; allen voran eine h&ouml;here Anf&auml;lligkeit f&uuml;r finanzielle Instabilit&auml;t und eine Vernachl&auml;ssigung der Talentf&ouml;rderung.</p> <p><strong>Gastbeitrag:</strong> Dieser Text stammt von Saffron Patel. Als Praktikantin von der Haberdashers&rsquo; Girls&rsquo; School aus England hat sie diese Woche unsere Redaktion verst&auml;rkt, den journalistischen Alltag hautnah miterlebt und diesen Beitrag eigenst&auml;ndig recherchiert und geschrieben.</p> <p>Disclaimer: Die Grafiken sind mithilfe von KI erstellt worden.&nbsp;</p>

STMICROELECTRONICS heute +10%: Die Gründe

<p>STMicroelectronics liefert heute dem europ&auml;ischen Halbleitersektor R&uuml;ckenwind. Das Unternehmen entwickelt Halbleiter f&uuml;r Autos, Industrie, pers&ouml;nliche Elektronik sowie Kommunikations- und Rechenzentrumsinfrastruktur. Zum Portfolio geh&ouml;ren Leistungshalbleiter, Siliziumkarbid- und Galliumnitrid-Bauteile, Mikrocontroller, Sensoren, Analogchips, Funkl&ouml;sungen und anwendungsspezifische Schaltungen. Das Gesch&auml;ftsmodell h&auml;ngt stark an Elektrifizierung, Automatisierung, vernetzten Ger&auml;ten und KI-Infrastruktur</p> <p>STMicroelectronics hatte im April noch Rechenzentrumsums&auml;tze von deutlich mehr als 500 Mio. $ f&uuml;r 2026 und deutlich mehr als 1 Mrd. $ f&uuml;r 2027 best&auml;tigt. STMicroelectronics rechnet nun mit rund 1 Mrd. $ Rechenzentrumsumsatz bereits 2026. Das ist nahezu eine Verdopplung gegen&uuml;ber der bisherigen Erwartung und erkl&auml;rt den Kurssprung der Aktie um gut 10 %. Bis 2027 stellt das Unternehmen bei anhaltend starker Nachfrage eine weitere Verdopplung in Aussicht.</p> <p>F&uuml;r die Aktie ist das mehr als ein Stimmungsthema. STMicroelectronics bekommt damit eine neue Wachstumsstory au&szlig;erhalb der zyklischeren Bereiche Auto, Industrie und klassische Mikrocontroller. Der Markt bewertet die Aktie nun st&auml;rker als KI-Infrastrukturzulieferer. Das st&uuml;tzt h&ouml;here Bewertungsmultiples, steigert aber zugleich die Fallh&ouml;he.</p> <p>F&uuml;r Halbleiterwerte generell ist die Meldung positiv. HPE hob wegen starker Nachfrage nach KI-Infrastruktur die Ziele an. Nvidia-Chef Jensen Huang stellte Marvell als m&ouml;glichen k&uuml;nftigen Billionen-Dollar-Konzern heraus. Tencent meldete starkes Wachstum bei Produktivit&auml;tsl&ouml;sungen mit KI-Agenten. Das st&uuml;tzt die These, dass KI-Nachfrage breiter wird und nicht nur Nvidia betrifft.</p> <p>Die Meldung ist bullisch f&uuml;r STMicroelectronics und den europ&auml;ischen Chipsektor. Damit dominiert weiterhin das Aufw&auml;rtsmomentum.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Citi mit technischer Warnung für Techs

<p>Die starke KI-Euphorie hat US-Technologiewerte nach Einsch&auml;tzung von Citi anf&auml;lliger f&uuml;r Gewinnmitnahmen gemacht. Das ist nachvollziehbar. Besonders der Nasdaq 100 gilt als gef&auml;hrdet, weil die Long-Positionierung inzwischen sehr ausgepr&auml;gt ist. Seit dem Tief Ende M&auml;rz legte der S&amp;P 500 um 20 % zu, der Nasdaq 100 sogar um 33 %. Der Index befindet sich laut Momentum-Indikatoren seit fast sechs Wochen im &uuml;berkauften Bereich.</p> <p>Citi sieht deshalb bei negativen Ausl&ouml;sern ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r Gewinnmitnahmen und den Abbau von Long-Positionen. Beim S&amp;P 500 sei die Lage weniger angespannt, da dort noch eine relevante Short-Basis bestehe, die bei weiter steigenden Kursen zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzend wirken k&ouml;nnte.</p> <p>F&uuml;r Europa f&auml;llt das Bild differenzierter aus. Beim Euro Stoxx 50 bleibt die Positionierung laut Citi moderat bearish. Das kann bei positiven Impulsen, etwa einer Entspannung im Nahost-Konflikt, kurzfristig sogar st&uuml;tzend wirken. Grund: Die weiterhin hohe Short-Positionierung k&ouml;nnte bei anhaltender positiver Dynamik zu Eindeckungsk&auml;ufen f&uuml;hren.</p>

Absatzwende bei BYD

<p>Die j&uuml;ngsten Absatzzahlen f&uuml;r Mai k&ouml;nnten der erste Hinweis auf eine Trendwende im operativen Gesch&auml;ft bei BYD sein. Zum ersten Mal nach acht Monaten r&uuml;ckl&auml;ufigen Verkaufszahlen gelang endlich ein Wachstum gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat. Im Mai verkaufte BYD nach eigenen Angaben weltweit 383.453 Fahrzeuge. Damit erzielte man ein Plus von 0,26 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Damit f&auml;llt das Absatzwachstum zwar &auml;u&szlig;erst gering aus, doch die Marktteilnehmer freut es. Denn die Entwicklung gilt als wichtiges Signal f&uuml;r Investoren, da sie das Ende einer ungew&ouml;hlich langen Phase seinkender Verk&auml;ufe markieren k&ouml;nnte.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

Marvell explodiert um 25 %

<p>Im Aktion&auml;rsbrief Depot haten wir die B&uuml;hne nach schnellen 65 % Kursplus in wenigen Wochen doch etwas zu schnell verlassen. Das &auml;rgert mich nat&uuml;rlich im R&uuml;ckblick. Evt. ist der ein oder andere im Bernecker-Universum dennoch noch dabei. Jedenfalls:</p> <p>So wurde mit dem Teralynx T100 ein neuer Hochleistungs-Chip f&uuml;r KI-Rechenzentren vorgestellt. Es ist der erste Switch-Chip der Branche mit 102,4 Terabit pro Sekunde, der gezielt f&uuml;r KI-Infrastruktur entwickelt wurde. Noch relevanter f&uuml;r den 23 % Kurssprung:</p> <p>Huang hat auf der Computex 2026 starke Zuversicht ge&auml;u&szlig;ert, dass Marvell dem &bdquo;$1 trillion club&ldquo; beitreten k&ouml;nne. Aktueller B&ouml;rsenwert 238 Mrd. $.</p> <p>Technisch nat&uuml;rlich die Fahnenstrange schlechthin.&nbsp;</p>

Gold nun zweitgrößte globale Reserveanlage der Notenbanken

<p>Nice to know: Gold hat US-Staatsanleihen erstmals als zweitgr&ouml;&szlig;te globale Reserveanlage der Notenbanken verdr&auml;ngt. Laut EZB entfielen Ende 2025 bereits 27 % der weltweiten Zentralbankreserven auf Gold, nach 20 % im Vorjahr. Der Anteil von US-Staatsanleihen sank dagegen von 25 % auf 22 %. Der Euro blieb mit 15 % stabil.</p> <p>Treiber dieser Entwicklung sind die anhaltend hohen Goldk&auml;ufe der Zentralbanken sowie die starke Preisrally des Edelmetalls, dessen Wert sich in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdoppelt hat. Geopolitische Spannungen und die Sanktionen gegen Russland nach dem Ukraine-Krieg haben den Wunsch vieler Staaten verst&auml;rkt, ihre Abh&auml;ngigkeit vom US-Dollar zu reduzieren.</p> <p>Die Zentralbanken halten inzwischen mehr als 36.000 Tonnen Gold und damit nahezu so viel wie zu Zeiten des Bretton-Woods-Systems. Zu den gr&ouml;&szlig;ten K&auml;ufern seit 2022 z&auml;hlen China, Polen, die T&uuml;rkei und Indien. Die j&auml;hrlichen Goldk&auml;ufe blieben mit 850 Tonnen 2025 zwar hoch, lagen aber unter den Rekordwerten der Vorjahre.</p>

Aktionärsbrief: Tencent fest

<p>Unser Bulle der Woche aus der letzten AK-Ausgabe war Tencent. Jetzt gibt es News welche den Titel nach oben gehoben haben.&nbsp;</p> <p>Tencent legte in Hongkong zeitweise um bis zu 10 % zu, nachdem die Financial Times berichtete, dass das Unternehmen einen KI-Agenten f&uuml;r WeChat testet. Dem Bericht zufolge k&ouml;nnte bereits im Juni ein Compliance-Verfahren f&uuml;r die &ouml;ffentliche Einf&uuml;hrung starten. Anschlie&szlig;end soll ein begrenzter Nutzertest folgen, bevor der Dienst schrittweise ausgerollt wird.</p> <p>Entscheidend ist die enorme Reichweite von WeChat. Tencent verf&uuml;gt &uuml;ber mehr als eine Milliarde aktive Nutzer und ein geschlossenes &Ouml;kosystem aus Messaging, Bezahlen, E-Commerce und Mini-Programmen umfangreiche Daten- und Anwendungsm&ouml;glichkeiten.</p> <p>Dadurch h&auml;tte ein KI-Agent sofort eine deutlich gr&ouml;&szlig;ere Verbreitungsbasis als viele konkurrierende Angebote.</p> <p>Volker Schulz&nbsp;</p> <p>Redaktionsleiter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>

Neue Dynamik im Energiesektor

<p><strong>Die fundamentale Transformation der globalen Energie- und Digitalinfrastruktur erreicht im Sommer 2026 eine v&ouml;llig neue Dynamik.</strong> Angetrieben durch den unb&auml;ndigen Leistungshunger moderner Anwendungen der K&uuml;nstlichen Intelligenz (KI) und die fortschreitende Modernisierung der weltweiten Stromnetze stehen Unternehmen aus dem Bereich der Elektrifizierung und Energietechnik so stark im Rampenlicht wie selten zuvor.&nbsp;Obwohl wir in unserem Portfolio bei Titeln aus dem Energiebereich seit einigen Wochen nicht mehr umf&auml;nglich investiert sind, zwingen uns die j&uuml;ngsten operativen Meilensteine und strategischen Gro&szlig;auftr&auml;ge der Branche dazu, diesen Sektor erneut einer tiefgehenden Neubewertung zu unterziehen. Die Kombination aus massiven Infrastrukturinvestitionen und akutem Kapazit&auml;tsmangel im Stromnetz schafft ein Marktumfeld, das f&uuml;r ausgew&auml;hlte Akteure langfristiges Wachstum verspricht und die Frage aufwirft, ob jetzt der strategisch richtige Zeitpunkt f&uuml;r einen Wiedereinstieg gekommen ist. Bei drei Unternehmen in diesem Bereich gehen wir auf die Kaufseite. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen TB-Daily (02.06.2026) mit einem <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>.</p>

Guten Morgen aus der Redaktion - nach Dell eskaliert Hewlett Packard Enterprise

<p><strong>Die internationalen Aktienm&auml;rkte zeigen sich am Morgen widerstandsf&auml;hig.</strong> Nach anf&auml;nglichen Verlusten wurde wieder besonders bei Titeln rund um KI zugegriffen. Iran hat Berichte &uuml;ber ein nahes Interimsabkommen mit den USA zur&uuml;ckgewiesen und signalisiert, Gespr&auml;che vorerst auszusetzen, solange die K&auml;mpfe im Libanon und Gaza weitergehen. Die Diplomatie hinter den Kulissen l&auml;uft aber weiter.&nbsp;</p> <p>Der MSCI All Country World Index drehte leicht ins Plus und hielt sich damit nahe seinem Rekordhoch. Auch in Asien wurden fr&uuml;he Verluste aufgeholt. Besonders auff&auml;llig: Der s&uuml;dkoreanische Kospi, der wegen seiner Halbleiter- und KI-Komponenten als wichtiger Gradmesser f&uuml;r die KI-Investmentstory gilt, machte seine Verluste vollst&auml;ndig wett. Chinesische Technologiewerte legten ebenfalls zu. Tencent (wir verweisen auf unsere China-Lupe letzte Woche im Aktion&auml;rsbrief) sprang um 8,8 % nach oben.</p> <p>An der Terminb&ouml;rse bleiben die Signale f&uuml;r die USA verhalten, aber stabil. Die Nasdaq-100-Futures reduzierten ihre Verluste auf 0,3 %. Auch europ&auml;ische Aktien-Futures bauten ihre Gewinne aus und lagen zuletzt rund 0,6 % vorne.&nbsp;</p> <p><strong>Der Bondmarkt signalisiert weiter Entspannung.</strong> Die Rendite zehnj&auml;hriger US-Staatsanleihen fiel um zwei Basispunkte auf 4,43 %. In Japan sank die Rendite zehnj&auml;hriger Staatsanleihen nach einer gut aufgenommenen Auktion.</p> <p>Im Blick bleibt au&szlig;erdem die Konjunkturseite. Insbesondere der Arbeitsmarktbericht f&uuml;r Mai am Freitag wirs spannend. Dieser d&uuml;rfte Hinweise darauf liefern, wie robust die US-Wirtschaft ist und welchen Spielraum die US-Notenbank bei ihrer Zinspolitik hat. Es verfestigt sich die die Einsch&auml;tzung, dass sich das US-Wachstum durch die hohen KI-Investitionen wieder beschleunigen k&ouml;nnte.</p> <p><strong>Unternehmensseitig steht weiter KI im Mittelpunkt - was sonst:&nbsp;</strong></p> <p>Alphabet k&uuml;ndigte Pl&auml;ne an, &uuml;ber Aktienplatzierungen 80 Mrd. Dollar einzunehmen. Dazu z&auml;hlt auch eine Investmentvereinbarung mit Berkshire Hathaway. Das zeigt, wie gro&szlig; der Kapitalbedarf im Rennen um KI-Infrastruktur inzwischen geworden ist.</p> <p>Anthropic hat laut Bericht vertraulich einen B&ouml;rsengang angemeldet und liegt damit vor OpenAI. Der Wettbewerb der gro&szlig;en KI-Start-ups dreht sich zunehmend um Kapital, Rechenleistung und Skalierung.</p> <p>Hewlett Packard Enterprise legte im nachb&ouml;rslichen Handel um 28 % zu. Der Konzern stellte einen Jahresumsatz &uuml;ber den Erwartungen in Aussicht und verwies auf stark wachsende Nachfrage nach Servern und Netzwerktechnik f&uuml;r KI-Anwendungen. Wir hatten ausdr&uuml;cklich nach den Dell-Zahlen auf diesen Crossread hingewiesen.</p> <p>Sie m&ouml;chten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knackig auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter&nbsp;</p>

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Volker Schulz

Referenzen

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Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

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