<p>Unser Bulle der Woche aus der letzten AK-Ausgabe war Tencent. Jetzt gibt es News welche den Titel nach oben gehoben haben. </p> <p>Tencent legte in Hongkong zeitweise um bis zu 10 % zu, nachdem die Financial Times berichtete, dass das Unternehmen einen KI-Agenten für WeChat testet. Dem Bericht zufolge könnte bereits im Juni ein Compliance-Verfahren für die öffentliche Einführung starten. Anschließend soll ein begrenzter Nutzertest folgen, bevor der Dienst schrittweise ausgerollt wird.</p> <p>Entscheidend ist die enorme Reichweite von WeChat. Tencent verfügt über mehr als eine Milliarde aktive Nutzer und ein geschlossenes Ökosystem aus Messaging, Bezahlen, E-Commerce und Mini-Programmen umfangreiche Daten- und Anwendungsmöglichkeiten.</p> <p>Dadurch hätte ein KI-Agent sofort eine deutlich größere Verbreitungsbasis als viele konkurrierende Angebote.</p> <p>Volker Schulz </p> <p>Redaktionsleiter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p><strong>Die fundamentale Transformation der globalen Energie- und Digitalinfrastruktur erreicht im Sommer 2026 eine völlig neue Dynamik.</strong> Angetrieben durch den unbändigen Leistungshunger moderner Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) und die fortschreitende Modernisierung der weltweiten Stromnetze stehen Unternehmen aus dem Bereich der Elektrifizierung und Energietechnik so stark im Rampenlicht wie selten zuvor. Obwohl wir in unserem Portfolio bei Titeln aus dem Energiebereich seit einigen Wochen nicht mehr umfänglich investiert sind, zwingen uns die jüngsten operativen Meilensteine und strategischen Großaufträge der Branche dazu, diesen Sektor erneut einer tiefgehenden Neubewertung zu unterziehen. Die Kombination aus massiven Infrastrukturinvestitionen und akutem Kapazitätsmangel im Stromnetz schafft ein Marktumfeld, das für ausgewählte Akteure langfristiges Wachstum verspricht und die Frage aufwirft, ob jetzt der strategisch richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg gekommen ist. Bei drei Unternehmen in diesem Bereich gehen wir auf die Kaufseite. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen TB-Daily (02.06.2026) mit einem <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>.</p>
<p><strong>Die internationalen Aktienmärkte zeigen sich am Morgen widerstandsfähig.</strong> Nach anfänglichen Verlusten wurde wieder besonders bei Titeln rund um KI zugegriffen. Iran hat Berichte über ein nahes Interimsabkommen mit den USA zurückgewiesen und signalisiert, Gespräche vorerst auszusetzen, solange die Kämpfe im Libanon und Gaza weitergehen. Die Diplomatie hinter den Kulissen läuft aber weiter. </p> <p>Der MSCI All Country World Index drehte leicht ins Plus und hielt sich damit nahe seinem Rekordhoch. Auch in Asien wurden frühe Verluste aufgeholt. Besonders auffällig: Der südkoreanische Kospi, der wegen seiner Halbleiter- und KI-Komponenten als wichtiger Gradmesser für die KI-Investmentstory gilt, machte seine Verluste vollständig wett. Chinesische Technologiewerte legten ebenfalls zu. Tencent (wir verweisen auf unsere China-Lupe letzte Woche im Aktionärsbrief) sprang um 8,8 % nach oben.</p> <p>An der Terminbörse bleiben die Signale für die USA verhalten, aber stabil. Die Nasdaq-100-Futures reduzierten ihre Verluste auf 0,3 %. Auch europäische Aktien-Futures bauten ihre Gewinne aus und lagen zuletzt rund 0,6 % vorne. </p> <p><strong>Der Bondmarkt signalisiert weiter Entspannung.</strong> Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel um zwei Basispunkte auf 4,43 %. In Japan sank die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen nach einer gut aufgenommenen Auktion.</p> <p>Im Blick bleibt außerdem die Konjunkturseite. Insbesondere der Arbeitsmarktbericht für Mai am Freitag wirs spannend. Dieser dürfte Hinweise darauf liefern, wie robust die US-Wirtschaft ist und welchen Spielraum die US-Notenbank bei ihrer Zinspolitik hat. Es verfestigt sich die die Einschätzung, dass sich das US-Wachstum durch die hohen KI-Investitionen wieder beschleunigen könnte.</p> <p><strong>Unternehmensseitig steht weiter KI im Mittelpunkt - was sonst: </strong></p> <p>Alphabet kündigte Pläne an, über Aktienplatzierungen 80 Mrd. Dollar einzunehmen. Dazu zählt auch eine Investmentvereinbarung mit Berkshire Hathaway. Das zeigt, wie groß der Kapitalbedarf im Rennen um KI-Infrastruktur inzwischen geworden ist.</p> <p>Anthropic hat laut Bericht vertraulich einen Börsengang angemeldet und liegt damit vor OpenAI. Der Wettbewerb der großen KI-Start-ups dreht sich zunehmend um Kapital, Rechenleistung und Skalierung.</p> <p>Hewlett Packard Enterprise legte im nachbörslichen Handel um 28 % zu. Der Konzern stellte einen Jahresumsatz über den Erwartungen in Aussicht und verwies auf stark wachsende Nachfrage nach Servern und Netzwerktechnik für KI-Anwendungen. Wir hatten ausdrücklich nach den Dell-Zahlen auf diesen Crossread hingewiesen.</p> <p>Sie möchten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knackig auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter </p>
<p>Wir hatten bereits im April angekündigt erstmals ein Portfolio für die Actien-Börse in meherern Etappen aufzubauen. Wir starten mit 100.000 €. Die Ausrichtung reicht von spekulativ bis konservativ mit mittelfristigem Zeithorizont. Kurzfristige Gelegenheiten sollen eine Option sein. Depotaufnahmen können auch zwischen den Ausgaben über die Bernecker-App bzw. den Newspilot erfolgen.</p> <p>Der Startschuss erfolgt 18:15 Uhr mit Iren - aufgrund der hier sehr spekulativen Ausrichtung noch mit kleinem Geld (5 % Depotanteil). Eine weitere Aufnahme ist zeitnah geplant. </p> <p>Kauf: 90 Iren Limited (AU0000185993; 65,54 $ / 56,40 €)</p> <p>Hintergrund: </p> <p>IREN zählt damit zu den spannendsten Profiteuren des weltweiten KI-Booms aus zwei zentralen Gründen: Erstens, wegen vorhandener angeschlossener Energiekapazitäten, die IREN vor allem sofortige Verfügbarkeit und damit Preismacht verleihen. Zweitens, spielgelt die aktuelle Bewertung mit rd. 64 $ je Aktie oder 25 Mrd. $ Unternehmenswert lediglich die bereits vertraglich gesicherten beziehungsweise für 2026 geplanten Rechenzentrumskapazitäten wider. Im Wesentlichen sind das die Projekte Prince George, Mackenzie sowie die bereits kommunizierten MICROSOFT- und NVIDIA-Verträge. Allein diese Kapazitäten generieren einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz (ARR) von rund 3,9 Mrd. $. Bei konservativ gerechnet 65 % EBITDA-Marge und einem – ebenfalls konservativ angesetzten – EV/EBITDA-Multiple von 8 lässt sich allein für diese Kapazitäten ein Unternehmenswert von rd. 20,3 Mrd. $ oder 52 $ je Aktie rechnen, etwa 83 % der aktuellen Bewertung.</p> <p>Für 2027 plant IREN zusätzliche KI-Rechenzentrumskapazitäten von rund 670 MW. Besonders hervorzuheben sind dabei weitere Ausbauflächen in Childress sowie die Projekte Sweetwater und Canal Flats. Diese Anlagen stehen für zusätzliche ARR-Erlöse von über 6 Mrd. $. Unter vorgenannten Margen und Multiple-Annahmen lassen sich alleine dafür zusätzlich 82 $ je Aktie ableiten. Mit Blick auf 2028 sollen weitere Ausbauprojekte in Sweetwater, Oklahoma und Spanien mit zusätzlichen 800 MW Leistung dazukommen, die den ARR um geschätzte weitere 6 Mrd. $ erhöhen. </p> <p>Fazit: Unter dem Strich ist der 2027er-Projektausbau im Kurs kaum berücksichtigt, was erneut eine Kursverdopplung möglich macht.</p> <p> </p>
<p>Software-Aktien haben am Montag weltweit deutlich zugelegt. Auslöser waren Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Computex-Messe in Taipeh. Huang widersprach der Sorge, dass fortschrittliche KI-Agenten klassische Softwareunternehmen verdrängen könnten. Stattdessen sprach er von einer großen Wachstumschance für die Branche.</p> <p>„Das ist tatsächlich eine unglaubliche Zeit, um ein Softwareunternehmen zu sein“, sagte Huang in seiner Keynote. Viele Marktteilnehmer hätten ihn gefragt, ob mit dem Aufkommen sogenannter agentischer KI zahlreiche Softwarefirmen überflüssig würden. Seine Antwort: Das Gegenteil sei der Fall. Da die Zahl der KI-Agenten künftig nicht mehr durch die Anzahl der Menschen begrenzt sei, würden diese Agenten mehr Softwaretools nutzen als je zuvor.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p><strong>Der Halbleiterausrüstungssektor dürfte in den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen.</strong> Treiber sind vor allem künstliche Intelligenz und Cloud Computing, die zunehmend auf hochentwickelte Prozessoren und die entsprechende Fertigungstechnologie angewiesen sind. Im Zentrum dieses Trends stehen ASML, Applied Materials (AMAT), Lam Research (LRCX), KLA (KLAC) sowie Tokyo Electron.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Semiconductor_Equipment_Ecosystem_(3)_-_Slide_3.png" alt="" width="1266" height="706" /></p> <p>Die erste Grafik zeigt das erwartete Wachstum sowie die Analystenstimmung der fünf Unternehmen. LRCX sticht mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 26,5 % deutlich hervor und liegt damit klar über den übrigen Halbleiterunternehmen. KLAC und ASML folgen in der Wachstumserwartung, während AMAT und Tokyo Electron am unteren Ende mit einem erwarteten Wachstum von unter 5 % liegen. Trotz dieser Unterschiede bleibt die Analystenstimmung insgesamt klar positiv: Für alle fünf Unternehmen überwiegen Kaufempfehlungen, während es für LRCX, KLAC und ASML keine Verkaufsempfehlungen gibt. Das unterstreicht die Erwartung, dass sich die Geschäftsentwicklung weiter stabilisiert bzw. verbessert und die Investitionstätigkeit im Bereich Halbleiterausrüstung hoch bleibt, vor allem getrieben durch die starke Nachfrage aus der Technologieindustrie.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Newspilot/Semiconductor_Equipment_Ecosystem_(3)_-_Slide_4.png" alt="" width="1266" height="706" /></p> <p>Die zweite Grafik zeigt jedoch die enge gegenseitige Abhängigkeit dieser Unternehmen von einer kleinen Anzahl an Chipproduzenten, darunter TSMC und Samsung. Diese Kunden machen in einigen Fällen mehr als 15 % der jeweiligen Umsätze aus. Während diese Konzentration für stabile und planbare Nachfrage sorgt, bedeutet sie gleichzeitig eine hohe Abhängigkeit von den Investitionszyklen weniger zentraler Kunden.</p> <p>Insgesamt kombiniert der Sektor starkes strukturelles Wachstum und eine positive Analystenstimmung mit einer klaren Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl an Kunden. Solange führende Foundries weiterhin stark investieren, dürfte der Sektor profitieren, wobei dieses Konzentrationsrisiko nicht unterschätzt werden sollte.<br /><br /><strong>Gastbeitrag:</strong> Dieser Text stammt von Saffron Patel. Als Praktikantin von der Haberdashers’ Girls’ School aus England hat sie diese Woche unsere Redaktion verstärkt, den journalistischen Alltag hautnah miterlebt und diesen Beitrag eigenständig recherchiert und geschrieben.</p> <p><br />Disclaimer: Die Grafiken sind mithilfe von KI erstellt worden. </p>
<p>Dieses Unternehmen ist ein IT-Dienstleister und Digitalisierungsspezialist. GFT hilft vor allem Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen dabei, ihre IT-Systeme zu modernisieren, Cloud-Lösungen einzuführen, Datenplattformen aufzubauen und KI-Anwendungen in Geschäftsprozesse zu integrieren.</p> <p>Die jüngsten Zahlen zeigen steigende Umsätze, bessere Margen und starke Auftragseingänge (+ 11 % auf 512 Mio. €). Entscheidend: Was zunächst als Herausforderung durch KI galt, wird inzwischen eher als Chance gesehen. GFT positioniert sich mit KI-Lösungen wie Wynxx als Anbieter, der Kunden bei Automatisierung und Effizienzsteigerung unterstützt. Die Jahresprognose wurde bestätigt. GFT peilt 2026 rund 930 Mio. € Umsatz und ein bereinigtes EBIT von 71 Mio. € an.</p> <p>KGV 13,8 für 2026 bzw. 11,7 für 2027 sind moderat. Die Trendwende ist auch technisch nun sichtbar. Kaufenswert. </p>
<p>Die bis zu 75 Mrd. Euro schwere Kooperation mit SOFTBANK beim Aufbau von KI-Rechenzentren in Frankreich verleiht den Papieren von SCHNEIDER ELECTRIC heute Auftrieb - es geht auf Rekordkurs. Goldman Sachs hat für die SCHNEIDER-Aktien ein Kursziel von 316 Euro angesetzt, die Papiere stehen als eine der überzeugendsten Anlageideen auch wieder auf der Juni-Version der "European Conviction List - Directors' Cut". Trommelfeuer und Knall!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Heute fand die NVIDIA GTC Taipei 2026 in Taiwan statt, rund um die Computex in Taipeh. Jensen Huang hält bzw. hielt dort heute, 1. Juni 2026 um 11:00 Uhr Taiwan-Zeit, die Keynote zu AI, Robotics und Accelerated Computing. </p> <p>NVIDIA positioniert Nebius sichtbar (s. Grafik) als Teil der eigenen AI-Cloud- und Plattform-Architektur. NVIDIA selbst hatte erst vor rund zwei Monaten eine vertiefte Partnerschaft mit Nebius gemeldet, inklusive Ausbau über den gesamten AI-Stack und mehreren Gigawatt an AI-Factory-Infrastruktur in den USA. </p> <p> </p>
<p>Goldman Sachs wird für Speicherwerte deutlich optimistischer. Die Analysten erwarten nun, dass die Angebots-Nachfrage-Lage bei klassischem DRAM, NAND und HBM 2027 noch angespannter sein wird als 2026. Die Knappheit dürfte laut Goldman sogar bis 2028 anhalten. Dadurch könnten Speicherhersteller ihre aktuell hohe Profitabilität länger verteidigen als in früheren Zyklen.</p> <p>Goldman begründet den optimistischeren Blick mit drei strukturellen Unterschieden zu früheren Speicherzyklen: Erstens sei die Nachfrage dank des wachsenden Server- und KI-Anteils sowie der Entwicklung agentischer KI besser planbar. Zweitens bleibe das Angebotswachstum begrenzt, weil Kapazitäten langsamer ausgebaut werden und HBM mehr Produktionskapazität bindet. Drittens sorgten langfristigere Kundenverträge und effizientere Investitionsplanung für mehr Stabilität.</p> <p>Der Broker hebt deshalb seine Preisannahmen für DRAM, NAND und HBM deutlich an. Auch die Gewinnschätzungen für Samsung Electronics und SK Hynix wurden kräftig nach oben revidiert. Für SK Hynix wechselt Goldman zudem auf eine Bewertung über das KGV und hebt das 12-Monats-Kursziel auf 3,5 Mio. Won an. Das Kursziel für Samsung Electronics steigt auf 480.000 Won. Beide Werte bleiben auf „Buy“. Zusätzlich stuft Goldman Kioxia auf „Buy“ hoch, mit einem neuen Kursziel von 93.000 Yen.</p>
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Volker Schulz
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