<p>Die FT hat zuletzt die Hitzewellen in Europa zum Kernthema erkoren. Europa hat viel über CO₂-Vermeidung gesprochen, aber zu wenig über Anpassung an neue Hitzetrends. Nur rund ein Fünftel der europäischen Haushalte hat Klimaanlagen, in Deutschland sogar nur ein sehr niedriger einstelliger bis hoher einstelliger Anteil. Politische gestützte Investitionsprogramme sind in der Planung mit beachtlichen Volumina. Deshalb: </p> <p>Daikin ist der direkteste Profiteur der europäischen Klimaanlagenlücke.<br />Schneider Electric profitiert über das Lastmanagement.<br />Kingspan proftiert üner die Dämmung bei Hitzeschutz.</p> <p>In Kürze dazu mehr...</p>
<p><strong>Wie zu erwarten war, heben die Analysten in Kombination mit gesunkenen Glyphosat-Risiken nun reihenweise die Kursziele an. </strong>GOLDMAN SACHS ging frisch von 55 auf 62,50 €. Die DT. BANK geht von 45 auf 60 €. Das ist nachvollziehbar. Dazu kommt:</p> <p><strong>BAYER bündelt ein US-Glyphosatgeschäft in einer neuen Einheit namens Ruveon. </strong>Die Ausgliederung kann helfen, rechtliche Risiken zu begrenzen, falls Kläger andere juristische Wege suchen. Wir vermuten Richtung 2028 eine andere Absicht. Am Ende geht es um die Aufspaltung des BAYER-Konzerns nebst Abtrennung des kompletten Agrargeschäfts von Pharma und Consumer Health. CORTEVA als Spezialist zeigt in den USA, welche Bewertung für Saatgut und Pflanzenschutz machbar ist. 57 Mrd. $ stehen hier gegen 4,2 Mrd. $ EBITDA. BAYERs CropScience kommt 2026 auf rd. 4,5 Mrd. € EBITDA. Der gesamte Börsenwert von BAYER erreicht aktuell aber nur 50 Mrd. €. </p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 28</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Tech-Giganten stehen vor ihrer nächsten Bewährungsprobe</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Inflationserwartungen erweisen sich als zu negativ</p> <p style="padding-left: 40px;">- DEUTSCHE BANK: Die Wette läuft</p> <p style="padding-left: 40px;">- SFC ENERGY mit Prognoseanhebung?</p> <p style="padding-left: 40px;">- VEOLIA erhält neuen Treiber</p> <p style="padding-left: 40px;">- META PLATFORMS denkt größer</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></p>
<p>Arista Networks zeigt relative Stärke. Wir hatten die Story im Februar in AK 07/26 in Kompination mit Vertiv und Monolithic Power in einer Lupe neu aufgerollt. Es geht um die Netzwerke, die Hunderttausende Beschleuniger verbinden. Wells Fargo verweist auf Aristas Webinar zur neuen 7060XE7-Serie mit 1,6T-Plattform auf Broadcoms Tomahawk-6-Basis und 102,4 Tbps Kapazität für große AI-Fabrics. </p> <p>Wichtig ist: Ethernet öffnet sich zunehmend auch für Scale-up-Netzwerke, die bisher von Nvidias NVLink dominiert waren. Arista kann damit Scale-up im Rack, Scale-out zwischen Racks und Scale-across über Standorte hinweg adressieren. Zudem:</p> <p>Datacenter-Switching-Umsätze stiegen im 1. Quartal um 87 %, 800G macht bereits 11 % der Erlöse aus. Der Trend sollte sich in Q2 fortgesetzt haben. </p> <p>Arista bleibt mit EOS-Software, offenen Ethernet-Standards und neuen AI-optimierten Funktionen im Sektor stark positioniert. Der Chart spricht Bände. </p>
<p>In ersten Quartal konnte SÜDZUCKER sein operatives Ergebnis deutlich verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 40 % auf 135 Mio. Euro. Daher hob man nun die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht an. Am Markt wurde dies heute positiv angenommen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach TRATON, DEUTZ, AURUBIS und SALZGITTER verlassen wir die zweite deutsche Börsenreihe wieder und richten den Blick auf zwei internationale Qualitätswerte, die derzeit nicht zu den lautesten Börsengeschichten zählen. Genau das macht sie interessant. Während sich viele Anleger weiter auf KI, Halbleiter und Mega-Caps konzentrieren, entstehen auch bei etablierten Geschäftsmodellen Bewertungs- und Wahrnehmungslücken. Entscheidend ist dabei nicht die reine „Billigkeit“, sondern die Kombination aus hoher Marktmacht, robusten Cashflows, defensiver Substanz und einer Bewertung, die nicht mehr nach übertriebener Euphorie aussieht. Mit dabei ein Lebensmittelhersteller und ein Online-Reisekonzern, beide finden Sie in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Die Aktienmärkte erholen sich heute von den gestrigen Tiefschlägen infolge der neu aufflammenden Kriegshandlungen im Iran. Panik registrieren wir dennoch nicht. Die Rücksetzer liefen geordnet ab und lassen sich eher wie ein Luftablassen nach festen Wochen einordnen. </p> <p>Die Korrektur bei den Halbleitertiteln war markttechnisch überfällig. Wir deklarieren das nicht als Trendwende. Broadcom gelingt ein Milliarden-Deal mit Apple. Das IPO von SK Hynix in New York ist siebenfach überzeichnet, was ernsthafte Zweifel am KI-Trade widerlegt. </p> <p>Sollte sich die Lage im Iran nicht weiter hochschaukeln und Hormus freibleiben mit Folge einer Zinsentspannung am langen Ende, ist mit einer Trendfortsetzung Richtung neuer Allzeithochs in DAX & Co zu rechnen. Die nächsten Tage werden darüber Aufschluss geben. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p> </p>
<p><strong>Neu verschärfte Spannungen im Nahen Osten treiben die Ölpreise auch heute an. </strong>Die Waffenruhe ist passé, verschärften Sanktionen gegen iranische Ölexporte kommen ins Spiel. Von amerikanischer Seite wird aber weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.</p> <p><strong>Für uns steht die Sorte Brent im Fokus:</strong> Von 120 $ je Barrel Anfang Mai ging es hinunter bis 70 $ am vorigen Donnerstag. Gerade sind die 80 $ wieder erreicht, für die letzten 24 Stunden gilt + 9 %.</p> <p><strong>Im Chartvergleich: </strong>Eine kleine Auswahl europäischer Erdöl-Titel unterschiedlicher Größen- und Risikoklassen. Am stärksten reagierte <strong>TULLOW OIL</strong> (Sitz: London) mit einem Kursplus von inzwischen ca. 25 % seit Monatsbeginn. Neben den weniger riskanten, großen Playern (im Chart durch SHELL vertreten) sind solide kleinere Titel wie <strong>EQUINOR</strong> und <strong>VAR ENERGY</strong> beachtenswert. Auch mit ihnen kann man versuchen, die Preisentwicklung der Sorte Brent zu hebeln.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Der Konzern bündelt sein US-Geschäft mit dem Unkrautvernichter in der eigenständigen Einheit Ruveon. Diese soll künftig Preisgestaltung, Vertrieb, Produktion und Logistik verantworten. Damit wird das belastete Geschäft operativ sauberer vom Rest des Konzerns getrennt. Der Markt erhält so einen greifbaren Ansatzpunkt für eine mögliche spätere Neuordnung des Agrargeschäfts. Crop Science wird an der Börse wegen Glyphosat und Monsanto weiterhin mit einem kräftigen Abschlag bewertet. Wettbewerber Corteva z. B. zeigt, dass reine Agrarplattformen vom Markt oft höher bewertet werden. Eine konsequente Trennung der Rechtsrisiken und eine spätere stärkere Eigenständigkeit von Crop Science könnten daher erhebliche stille Werte sichtbar machen.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 28.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p> US-Arbeitsmarkt verliert an Schwung</p> <p> NESTLÉ vor möglicher Trendwende?</p> <p> Zusammenschluss von TESLA und SPACEX?</p> <p> BYD - Autowert der Woche</p> <p> Passives Einkommen Portfolio unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Deal des Tages: APPLE/BROADCOM</p> <p>APPLE stärkt BROADCOM den Rücken: Der iPhone-Konzern verpflichtet sich, in den kommenden fünf Jahren Chips im Wert von 30 Mrd. $ aus US-Produktion von BROADCOM zu beziehen und verlängert die Partnerschaft bis 2031. Für BROADCOM ist das vor allem strategisch wichtig, weil der Vertrag Zweifel ausräumt, APPLE könnte den Zulieferer durch eigene Chipentwicklungen schrittweise ersetzen. Gleichzeitig verbessert sich die Visibilität der künftigen Umsätze und Cashflows. Der eigentliche Wachstumstreiber bleibt jedoch das boomende Geschäft mit kundenspezifischen KI-Chips für Hyperscaler wie Google, META und OpenAI. Entsprechend rechnen Analysten bis 2029 mit einer Vervielfachung des Gewinns je Aktie von rund 6,5 $ im letzten Jahr auf mehr als 25 $ bis 2028 (KGV 15,4). Der APPLE-Deal ist somit ein wichtiger Baustein, der das ohnehin starke Gewinnprofil zusätzlich absichert.</p> <p>Fazit: Der Rücksetzer auf die 200-Tage-Linie bietet mittelfristige Chancen</p>
<p>UniCredit hat sich nach Ablauf der Annahmefrist insgesamt 47,6 % der Commerzbank-Aktien gesichert. Davon stammen rund 30 % aus dem bereits zuvor aufgebauten Anteil, weitere 17,6 % wurden im Rahmen des Übernahmeangebots angedient - so UniCredit. Die Politik nebst dem Commerzbank-Management können sich winden wie sie wollen - ein Entkommen halte ich für nicht mehr möglich!</p>
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Volker Schulz
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