<p>Die bis zu 75 Mrd. Euro schwere Kooperation mit SOFTBANK beim Aufbau von KI-Rechenzentren in Frankreich verleiht den Papieren von SCHNEIDER ELECTRIC heute Auftrieb - es geht auf Rekordkurs. Goldman Sachs hat für die SCHNEIDER-Aktien ein Kursziel von 316 Euro angesetzt, die Papiere stehen als eine der überzeugendsten Anlageideen auch wieder auf der Juni-Version der "European Conviction List - Directors' Cut". Trommelfeuer und Knall!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Heute fand die NVIDIA GTC Taipei 2026 in Taiwan statt, rund um die Computex in Taipeh. Jensen Huang hält bzw. hielt dort heute, 1. Juni 2026 um 11:00 Uhr Taiwan-Zeit, die Keynote zu AI, Robotics und Accelerated Computing. </p> <p>NVIDIA positioniert Nebius sichtbar (s. Grafik) als Teil der eigenen AI-Cloud- und Plattform-Architektur. NVIDIA selbst hatte erst vor rund zwei Monaten eine vertiefte Partnerschaft mit Nebius gemeldet, inklusive Ausbau über den gesamten AI-Stack und mehreren Gigawatt an AI-Factory-Infrastruktur in den USA. </p> <p> </p>
<p>Goldman Sachs wird für Speicherwerte deutlich optimistischer. Die Analysten erwarten nun, dass die Angebots-Nachfrage-Lage bei klassischem DRAM, NAND und HBM 2027 noch angespannter sein wird als 2026. Die Knappheit dürfte laut Goldman sogar bis 2028 anhalten. Dadurch könnten Speicherhersteller ihre aktuell hohe Profitabilität länger verteidigen als in früheren Zyklen.</p> <p>Goldman begründet den optimistischeren Blick mit drei strukturellen Unterschieden zu früheren Speicherzyklen: Erstens sei die Nachfrage dank des wachsenden Server- und KI-Anteils sowie der Entwicklung agentischer KI besser planbar. Zweitens bleibe das Angebotswachstum begrenzt, weil Kapazitäten langsamer ausgebaut werden und HBM mehr Produktionskapazität bindet. Drittens sorgten langfristigere Kundenverträge und effizientere Investitionsplanung für mehr Stabilität.</p> <p>Der Broker hebt deshalb seine Preisannahmen für DRAM, NAND und HBM deutlich an. Auch die Gewinnschätzungen für Samsung Electronics und SK Hynix wurden kräftig nach oben revidiert. Für SK Hynix wechselt Goldman zudem auf eine Bewertung über das KGV und hebt das 12-Monats-Kursziel auf 3,5 Mio. Won an. Das Kursziel für Samsung Electronics steigt auf 480.000 Won. Beide Werte bleiben auf „Buy“. Zusätzlich stuft Goldman Kioxia auf „Buy“ hoch, mit einem neuen Kursziel von 93.000 Yen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor wenigen Wochen wurden wir auch mit unseren Positionen im US-Versorgersektor ausgestoppt. Aktuell drängt sich wie in Deutschland der Wiedereinstieg in die Top 3 der Branche auf. Denn der fundamentale Rückenwind für die gesamte Branche ist stärker denn je und die langfristigen Wachstumstreiber sind völlig intakt.</p> <p style="text-align: justify;">Während alle Welt über die neuesten KI-Chips und Softwareanwendungen spricht, gerät die physische Basis dieser Revolution oft in Vergessenheit: der gigantische Stromhunger der KI-Branche. Rechenzentren, die für das Training und den Betrieb komplexer Sprachmodelle genutzt werden, verbrauchen ein Vielfaches an Energie im Vergleich zu herkömmlichen Serverfarmen. Ohne eine absolut krisensichere, massiv ausgebaute Stromversorgung wird die weltweite KI-Infrastruktur an ihre Grenzen stoßen. US-Versorger, die sowohl die nötigen Kapazitäten als auch die Netzinfrastruktur bereitstellen, mutieren damit zu den heimlichen Nutznießern des Tech-Booms. Unsere Tipps finden Sie in der TB-Daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Der MSCI All Country World Index legte um 0,2 % zu und erreichte ein neues Rekordniveau. Besonders stark präsentieren sich die asiatischen Märkte: Der regionale Aktienindex gewann 1,1 % und markierte ebenfalls ein Allzeithoch. In Südkorea, Taiwan und Japan erreichten mehrere stark technologie- und KI-geprägte Börsenbarometer neue Rekorde. Der Kospi baute seine Gewinne auf mehr als 4 % aus, während auch der Nikkei, der Taiex und der Hang Seng Tech Index zulegten. Übrigens:</p> <p>Der S&P 500 hat 2026 acht Wochen in Folge zugelegt. Damit erreicht der US-Aktienmarkt laut Bloomberg die längste Serie wöchentlicher Gewinne seit 1985, beziehungsweise stellt diese Rekordserie ein (s. Grafik unten)</p> <p>Der DAX startet unverändert in die neue Woche. Vereinzelte militärische Zwischenfälle im Golf und die stockenden Gespräche schicken den Ölpreis wieder Richtung 95 $ (Brent).</p> <p>Nvidia sorgt mit dem Einstieg in den Markt für Windows-Laptops für zusätzliche Dynamik und erhöht damit den Wettbewerbsdruck auf Intel und AMD. Die Futures auf den Nasdaq 100 legten daraufhin um 0,6 % zu. Auch SoftBank profitierte deutlich: Die Aktie sprang zeitweise um 11 % nach oben. Der Konzern ist unter anderem an Arm Holdings und dem ChatGPT-Entwickler OpenAI beteiligt und steuert damit auf den Titel des wertvollsten Unternehmens Japans zu.</p> <p>Besonders eindrucksvoll ist die Entwicklung im Halbleitersektor. Der Philadelphia Semiconductor Index, kurz SOX, steuert nach einem Plus von 69 % in den vergangenen zwei Monaten auf sein bestes Quartal aller Zeiten zu. Chipwerte sind mit großem Abstand der stärkste Sektor im S&P 500 in diesem Jahr. Micron Technology hat sich im Jahresverlauf mehr als verdreifacht, SK Hynix liegt rund 260 % im Plus und Samsung Electronics kommt auf einen Anstieg von mehr als 180 %. Ähnlich lief es bei der japanischen Kioxia, die heute um 9 % zulegt. Wir hatten diese Story vor drei Wochen im Aktionärsbrief dargelegt. </p> <p>Die Börse spielt die KI-Infrastruktur weiterhin mit maximaler Konsequenz - droht aber markttechnisch nun zu überhitzen.</p> <p>Bei den Einzelwerten steht eine größere Übernahme im Fokus: Berkshire Hathaway will Taylor Morrison Home für rund 6,8 Mrd. Dollar in bar übernehmen. Es wäre der erste größere Zukauf unter CEO Greg Abel und wird als Vertrauenssignal für den US-Häusermarkt gewertet.Draus resultieren intressante Crossreads zu anderen Häuserbauern.</p> <p>In Südkorea stieg LG Electronics bereits den zweiten Handelstag in Folge um das Tageslimit von 30 %, nachdem Berichte über ein Treffen zwischen LG-Chef Koo Kwang-mo und Nvidia-Chef Jensen Huang am 5. Juni die Fantasie befeuerten. HSBC wiederum will das schwächelnde Investmentbanking-Geschäft in Hongkong neu beleben. </p> <p>Ich wünsche einen guten Wochenstart in die erste Juni-Woche.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter</p> <p>Bernecker-Redaktion <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bleibt Brent-Öl unter 100 Dollar?</strong></p> <p>Auf einen Dollar ist der Ölpreis nicht festzulegen. Denn er bleibt ein politischer Preis, der demnächst in und außerhalb der OPEC zu neuen Gleichgewichten führt, die von den Nachfragebedingungen der Industrieländer zum einen und dem Angebot der Ölländer zum anderen getragen wird. Dafür gibt es nur einen Vergleich: Die Entwicklung des Ölpreises jeweils in Krisenzeiten seit 1973/74. Daraus ist zu entnehmen, dass Ölpreise über rd. 100 Dollar als Mittelwert für Brent und WTI immer eine Obergrenze darstellten. So auch jetzt. Hauptgrund dafür sind die spekulativen Positionen im Ölhandel, die nun mal zu dieser Preisbildung gehören. Aktuell ist dies das Thema Iran/Hormus. Also: Mit einer Friedenslösung um Hormus wird der Ölpreis wieder in der Größenordnung zwischen 75 und 85 Dollar landen. Das geht schrittweise, ist mit hoher Volatilität verbunden, aber nachhaltig. </p> <p style="text-align: center;"><strong>SpaceX-Prospekt: Ist das ein Kauf?</strong></p> <p>SpaceX ist die erste Börsenspekulation in der Raumfahrt. Das Volumen der Emission wird im mittleren dreistelligen Milliardenbereich liegen und der Marktwert wird bei knapp unter 2 Bio. Dollar geschätzt. Jeder amerikanische Investor, ob groß oder klein, spielt mit. Das ist nun mal Amerika und der Glaube und die Begeisterung für die Zukunft. Erst anschließend wird gerechnet. Für die zwei anderen KI-Emissionen gilt das Gleiche. Die nächsten Kandidaten der Raumfahrt stehen schon bereit. Voraussichtlich vier oder fünf überlegen diesen Gang in Anlehnung an SpaceX. </p> <p>Also: Dabei sein ist alles und das gilt auch für mich! Natürlich angemessen im Betrag, wie sich dies für solche Spekulationen gehört. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Kommt 2026 die saisonale Sommerflaute?</strong></p> <p>Die zwei schwierigsten Börsenmonate des Jahres sind absolviert. Zum einen der Februar, zum anderen der Mai. Dem folgen im Juni/Juli die positiven Trends mit geringeren Umsatzvolumina, wie dies nicht ungewöhnlich ist. Die entscheidende Timing-Frage liegt im Iran-Konflikt und seinem Verlauf. Jedenfalls ist der Börsensommer 2026 übersichtlicher einzuordnen als der schwierige Börsenfrühling, wie beschrieben. Folgen Sie bitte auch unserer aktuellen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse"><span style="color: #e67e23;"><strong>Actien-Börse</strong></span></a>!</p>
<p>Die Gewinnschätzungen für den Philadelphia Semiconductor Index sind in zwei Jahren um insgesamt weit über 100 % gestiegen. Folge: Die Bewertungen vieler großer Halbleiterwerte sind trotz der Kursrally nicht gestiegen, teilweise sogar gefallen sind (s. Grafik). Das ist ein klassisches Argument gegen eine Spekulationsblase. Wir sind vielfach dabei und bleiben es zunächst, aber auch nicht blauäugig - denn:</p> <p>Die entscheidende Frage lautet, ob die enorme Nachfrage nach KI-Rechenzentren dauerhaft ist oder ob zu viele Chips für eine Nachfrage nach KI-Diensten produziert werden, die später nicht im notwendigen Umfang eintritt. Unsere Sensorik muss nun darauf ausgerichtet sein, ob die KI-Nachfrage real bleibt und sich weiter beschleunigt. Stottert dieser Motor wird es gefährlich -insbesondere im Umfeld der drei Super IPOs SpaceX, OpenAI und Anthropic. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 35 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 85 %. In dieser Woche haben wir einen Stop und zwei Ziel angehoben und drei Updates geliefert. Heute gibt zwei Einstufungsänderungen, zwei neue Ziele und eine Stop-Anpassung . Betroffen sind unter anderem SK-Hynix, 2G-Energy, Porr, Adidas, Puma, Amazon, Merck und Gold. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Der DAX konnte die relative Stärke aus der Vorwoche gegenüber der US Indizes in dieser Woche nicht halten. Am Montag sah es noch gut aus, ab Dienstag enteilten S&P500 und insbesondere NASDAQ100 dem deutschen Börsenbarometer wieder.</p> <p>An der Wall Street versucht man zu antizipieren, wer als nächstes von KI profitiert. Zuletzt waren es Chip Titel, die Bereitsteller von Rechenkapazitäten und deren Zulieferer. In diese Klasse gehört auch Dell, die gestern nach sensationellen Zahlen nachbörslich einen 30 % Kurssprung absolvierten. Das ist der aktuelle Blick auf die Profiteure. In unserer Empfehlungsliste sind das SK Hynix, Nebius und Broadcom.</p> <p>Diese Woche gab es aber auch Kursreaktionen in Branchen und bei Einzelwerten, die Hinweise auf die Profiteure von morgen geben: So gab der Secutity Spezialist Zscaler nach Zahlen kräftig nacch während der Kurs von Datenplattform-Betreiber Snowflake explodierte. <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-zwei-stops-zwei-ratings-drei-updates-und-vier-ziele_H1183736642_6799551/">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-zwei-stops-zwei-ratings-drei-updates-und-vier-ziele_H1183736642_6799551/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p style="text-align: justify;">Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. </p> <p>Die Phase der „netten Spielereien“, in der textbasierte Chatbots Gedichte schrieben, ist vorbei. Unternehmen verlangen heute echten Return on Investment. Das Zauberwort heißt autonome KI-Agenten. Diese Software-Assistenten führen komplexe Arbeitsschritte eigenständig aus: Sie buchen Rechnungen in ERP-Systeme, verwalten HR-Prozesse und optimieren Lieferketten.</p> <p style="text-align: justify;">Doch die Entwicklung erfordert gigantische Ressourcen und das bedeutet es gewinnt nicht zwangsläufig derjenige mit dem schlauesten Sprachmodell, sondern der Hyperscaler, der die höchste „Daten-Gravitation“ besitzt, die Inferenz-Kosten durch eigene Chips senkt und das stärkste Entwickler-Ökosystem bietet. Drei solcher Unternehmen haben wir für Sie herausgesucht. </p> <p style="text-align: justify;">Daneben haben wir zwei Banken die der Enwticklung voraus sind, zwei deutsche Unternehmen, die heimlich den KI-Boom antreiben und eine Comebackstory aus dem Energiesektor in der neuesten Ausgabe der Termin Börse. </p> <p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>).</p> <p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Der Dax-Konzern hat von der Bundeswehr einen Auftrag über die Lieferung von 2.000 Militär-Lkw erhalten. Nach der Meldung war Rheinmetall gestern mit einem Plus von zeitweise 5 % bester Dax-Wert. Der Auftrag hat ein Volumen von 1 Mrd. € und ist Teil eines Rahmenvertrags, der die Lieferung von insgesamt 6.500 Fahrzeugen an die Bundeswehr umfasst. Wie schon vom Vorstand angekündigt, wird der Auftrag zu einem beschleunigten Umsatzwachstum im Q2 beitragen. Die Analysten der Deutschen Bank bestätigten gestern ihre Kaufempfehlung für die Rheinmetall-Aktie (Kursziel von 2.100 €). Damit steigen die Chancen, dass die seit Januar anhaltende Konsolidierung in eine Kurserholung übergeht. </p>
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Volker Schulz
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