<p>Das Analysehaus Jefferies hat heute das Kursziel deutlich von 387 auf 480 € angehoben. Drei Gründe dafür:</p> <p>1. Jefferies hat in einer begleitenden Sektorstudie („Not all data center commitments are created equal“) ein Drei-Stufen-Modell für Rechenzentrum-Aufträge entwickelt. Während viele Wettbewerber lediglich Absichtserklärungen vorweisen, entfallen bei Hochtief (insbesondere über Turner in den USA) über 60 % der Aufträge demnach auf die höchste Kategorie (Tier 1).</p> <p>Diese Aufträge sind durch sog. „binding financial terms“ und bereits gesicherte Netzanschlüsse unterlegt. Jefferies sieht hier ein deutlich geringeres Stornierungsrisiko als im Marktdurchschnitt, was eine höhere Bewertung rechtfertigt.</p> <p>2. Die Analysten heben hervor, dass sich der Auftragseingang bei der US-Tochter Turner innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt hat. Da Turner oft als Generalunternehmer für Hyperscaler (wie Amazon oder Microsoft) fungiert, steigen mit dem Volumen auch die operativen Margen, da Fixkosten auf größere Projekte verteilt werden.<br /><br />3. Ein zentraler Punkt im Research ist der strategische Wandel weg von riskanten Pauschalpreis-Großprojekten (wie klassischem Brücken- oder Tunnelbau) hin zu Service-basierten Verträgen im Bereich Energie und Digitalisierung. Damit hat der Auftragsbestand von rund 73 Mrd. € heute ein deutlich attraktiveres Chancen-Risiko-Verhältnis als noch vor drei Jahren.</p> <p>Gleichwohl: Wir fühlen uns wohl mit der Position mögen aber grundsätzlich solche massiven Zielanhebungen bei ambitionierter Bewertung weniger. Jeffries läuft also hinterher. 14 % Plus wirken überzogen heute. </p>
<p>Die Amazon-Tochter AWS weitet die Zusammenarbeit mit dem saudischen KI-Entwickler Humain ausweiten. Humain war 2025 auf Initiative des saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman gegründet worden, um Saudi-Arabien eine global führende Rolle bei der Entwicklung von KI-Infrastruktur zu sichern. Die beiden Partner wollen mit Humain One eine Plattform zur Beschleunigung der Implementierung generativer KI in Unternehmen an den Start bringen. Humain One integriert dabei KI-Entwicklung, Dateninfrastruktur, Orchestrierung und Governance in eine einzige Umgebung und verbesserte so die Kontrolle der KI-Prozesse. Die Amazon-Aktie (mittleres Kursziel der Analysten: 308,13 $) bleibt eine sehr gute Halteposition. </p>
<p>Es bleibt wie avisiert herausfordernd mit den jeweiligen Zahlenvorlagen in der deutschen zweiten und dritten Reihe. Der CEO hatte bereits mit den Jahreszahlen ein Übergangsjahr ausgerufen. Q1 bestätigt das. </p> <p>Positiv zunächst: Der Auftragseingang kletterte in den ersten drei Monaten um 15,2 % auf 1.012 Mio. €. Diese Entwicklung ist primär einem Großauftrag für ein Kraftwerk in Osteuropa zuzuschreiben, der den Marktbereich Energie im Segment Pumpen um 359 % nach oben katapultierte. Insgesamt verzeichnete das Pumpengeschäft ein Plus von 31 %.</p> <p>Im Gegensatz dazu präsentierte sich die Umsatzentwicklung mit einem Zuwachs von lediglich 0,4 % auf 712 Mio. € nahezu stagnativ. Während das Segment Pumpen deutlich zulegte, belasteten negative Währungseffekte in Höhe von 8 Mio. € insbesondere die margenstarke Service-Sparte KSB SupremeServ, deren Umsatz um 3,2 % nachgab.</p> <p>Das operative Ergebnis (EBIT) sank im Vorjahresvergleich von 45,5 Mio. € auf 39,8 Mio. €. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 5,6 %. Neben dem herausfordernden Marktumfeld belasteten weiterhin die Kosten für die laufende SAP-Migration das Ergebnis mit 6,4 Mio. €.</p> <p>Man wird sich strecken müssen, um das EBIT-Ziel von 220 bis 265 Mio. € zu erreichen. Positive Impulse für den Kurs sind Richtung Sommer eher nicht zu erwarten. Aufgrund der robusten Auftragslage aber weiter haltenswert zumal der lange Aufwärtstrend ungebrochen ist.</p>
<p><strong>Der Lernplattform-Betreiber wurde nachbörslich direkt wieder unter die 100-Dollar-Linie geschickt (- 13,55 %).</strong> Ähnlich wie bei PALANTIR, hat DUOLINGO die Erwartung an das Startquartal mit 292 Mio. $ Umsatz und 0,89 $ EPS übertroffen (um 1,2 % bzw. 12,5 %).</p> <p><strong>Doch der Ausblick auf die nächsten Wachstumsraten blieb unter der Erwartung:</strong> Die im Fokus stehenden „Bookings“ sollen im Gesamtjahr um 10,5 % zulegen, für das Q2 sind + 6 % angesetzt.</p> <p><strong>Das Wachstum lässt nach, diese Erkenntnis war das Signal für den Rückzug.</strong> Für uns derzeit kein Kauf. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Das Jahr 2026 markiert das Ende der Pilotphasen und den Beginn der industriellen Dominanz. Wir erleben aktuell einen echten Durchbruch: Die Skalierung der Elektrolyse-Kapazitäten hat die kritische Masse erreicht. Dank massiver Fortschritte in der Materialforschung und einer optimierten Serienfertigung ist grüner Wasserstoff kein „Zukunftsprojekt“ mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die globale Infrastruktur steht, die Fördergelder fließen in reale Großprojekte, und die Kostenkurve nähert sich rapide dem Wendepunkt zur fossilen Konkurrenzfähigkeit.</p> <p>Wir ergänzen unsere Position! Seien Sie gespannt und folgen unserem <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">Link</a>.</p>
<p>Rheinmetall enttäuscht im ersten Quartal 2026 die hohen Erwartungen der Analysten. Trotz der massiven Aufstockung europäischer Verteidigungshaushalte blieben Umsatz und Betriebsergebnis hinter den Konsensschätzungen zurück.</p> <p>Die Eckdaten des ersten Quartals:<br />Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur + 7,7 % auf 1,9 Mrd. €. Analystentaxe war 2,3 Mrd. €.</p> <p>Auch beim operativen Gewinn verfehlte man mit 224 Mio. € die Prognose von 240 Mio. €.</p> <p>Positiv hervorzuheben ist die operative Gewinnmarge, die von 10,5 % auf 11,6 % gesteigert werden konnte.</p> <p>Obwohl der Auftragsbestand im März einen Rekordwert von 73 Mrd. € erreichte, spiegelt sich diese Dynamik noch nicht ausreichend in den aktuellen Verkaufszahlen wider. Am Kapitalmarkt herrscht Skepsis bezüglich der Skalierbarkeit der Produktion. Seit dem Allzeithoch von rund 2.000 € im September 2024 hat die Aktie rund 30 % an Wert verloren, ist aber mit KGV 37 für 2026 immer noch kein Schnapper. Denn:</p> <p>Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten und der verstärkte Einsatz von Drohnentechnologie befeuern die Diskussion über die Relevanz konventioneller Waffensysteme wie Kampfpanzer. Rheinmetall reagiert darauf mit Investitionen in Drohnenabwehr und eigene Flugsysteme. Das frisst freien Cashflow.</p> <p>Trotz des verhaltenen Starts hält das Management an der Jahresprognose fest. Rheinmetall erwartet für 2026 weiterhin ein Umsatzwachstum zwischen 40 % und 45 %. Die vollständigen Quartalsergebnisse werden am kommenden Donnerstag veröffentlicht.</p> <p>Sie möchte solche News tagtäglich frisch auf dem Handy lesen? Dann empfehle ich die Bernecker-App (<a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a>)</p> <p>Volker Schulz (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p> <p>Redaktionsleiter</p>
<p><strong>Der Iran sorgt je nach Meldungslage weiter für Volatilität.</strong> Ein direkter Schusswechsel zwischen den USA und dem Iran sowie Drohnenangriffe auf die Infrastruktur der VAE machte gestern eine anfänglich positive Tendenz wieder zunichte. Neue Erkenntnisse liegen darin nicht. </p> <p>Die asiatischen Märkte tendieren heute etwas schwächer (MSCI Asia Pacific -0,4 %), belastet durch dünne Umsätze aufgrund von Feiertagen in China, Japan und Südkorea. US-Futures stabilisieren sich leicht (+0,2 %), während es für Europa und den DAX ggü. gestrigen Schlusskursen keine Veränderung gibt.</p> <p>Brent-Rohöl notiert nach einem massiven Sprung am Montag bei etwa 113 USD pro Barrel. Damit bleibt der Druck auf die Bond-Märkte hoch (steigende Zinsen), zumal das US-Finanzministerium hat seine Schätzungen für die Kreditaufnahme in den kommenden Quartalen frisch massiv nach oben korrigiert hat. In den USA stiegen die Renditen für 30-jährige Staatsanleihen auf 5 %.</p> <p><strong>Unternehmensfokus</strong></p> <p>UniCredit & Commerzbank: Die UniCredit meldet für das erste Quartal einen Rekordüberschuss von 3,2 Mrd. Euro (+16 %) und übertrifft die Erwartungen deutlich. Nach der Zustimmung zur Kapitalerhöhung wird erwartet, dass CEO Andrea Orcel heute ein formales Übernahmeangebot für die Commerzbank vorlegt.</p> <p>HSBC: Die Bank verfehlt die Gewinnerwartungen, belastet durch Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt und Betrugsfällen in Großbritannien.</p> <p>Apple: Der Konzern prüft laut Berichten Intel und Samsung als alternative Chip-Produzenten, um die Abhängigkeit von TSMC zu verringern.</p> <p>Palantir: Das Unternehmen hebt nach starken Quartalszahlen seine Umsatzprognose an; insbesondere die Nachfrage nach KI-gestützter Verteidigungstechnologie treibt das Wachstum. Aber reicht das für eine Mondbewertung?</p> <p>Amazon: Neue Logistik-Pakete für Geschäftskunden setzen die Aktien der Konkurrenten FedEx und UPS unter Druck. Auch DHL wurde um 8 % abgestraft.</p> <p>Rheinmetall verfehlt die Erwartungen im Q1 deutlich, punktet aber beim Auftragseingang. Trotz Korrektur ist ein KGV um 38 für 2026 bzw. 26 für 2027 immer noch sportlich. Die Herausforderung liegt in der Ausführung bzw. in den Kapazitäten. </p> <p>Im Fokus heute Abend stehen die Gewinnzahlen von AMD und Arista Networks. Morgen früh richten sich die Blicke auf Infineon mit den Q2-Zahlen.</p> <p>Wir wünschen Ihnen einen gelungenen Start in den Tag<br /> <br /><br /></p>
<p><strong>Die australische ATLASSIAN (Sitz: Sydney) zeigte am Freitag mit einer Tageserholung von 29,6 % im Nasdaq-Handel:</strong> Nicht alle Software-Aktien sind aufgrund von KI-Konkurrenz abzuschreiben. Im Vorfeld war der Titel allerdings, stärker als manche andere Softwareaktie, in 14 Monaten um 82 % gefallen.</p> <p><strong>ATLASSIAN fokussiert auf Kollaboration/Koordination von Arbeitsprojekten.</strong> Angrenzende Bereiche wie Wissens‑ und Service‑Management gehören dazu. Die einzelnen Programme heißen Jira (Projekt- und Aufgabenmanangement), Confluence (Wissens- und Dokumentationsplattform), JSM (Service- und Support-Software) und Loom (Videokommunikation). In diese Applikationen ist KI jeweils „tief integriert“. Als übergeordnete KI-Instanz mit Beratungsfunktion kommt "Rovo" hinzu.</p> <p><strong>Zunehmend Überschneidungen gibt es mit der kalifornischen SERVICENOW unter Leitung von Bill McDermott.</strong> Der vertriebsorientierte Manager ist hier noch gut bekannt aus seiner Zeit bei SAP (CEO von 2010 bis 2019).</p> <p><strong>Zum ATLASSIAN-Quartalsbericht:</strong> Die Erwartungen an Umsatz und Gewinn wurden klar übertroffen, das Cloud‑Wachstum hat beschleunigt. Zusammen mit dem starken Auftragsbestand in Form zunehmender Remaining Performance Obligations (RPO) ergab sich eine beinahe euphorische Kurserholung.</p> <p><strong>Konkrete Zahlen im fiskalischen Q3:</strong> 1,79 Mrd. $ Umsatz (+32 % und 6 % über Konsens), davon allerdings 50 Mio. $ aus vorgezogenen Data-Center-Lizenzen. Außerdem: Bereinigtes EPS 1,75 $ (Konsens 1,32 $, vor einem Jahr 0,97 $). Cloud-Erlöse 29 % über Vorjahr. RPO um 37 % auf 4,0 Mrd. $ verbessert.</p> <p><strong>Zu beachten ist allerdings auch:</strong> Unbereinigt kam es zu einem Quartalsverlust, der sich von 71 auf 98 Mio. $ (0,38 $ je Aktie) ausweitete. Die Kosten für Restrukturierung (inkl. KI-Ausbau) werden dafür als maßgebliche Ursache angeführt.</p> <p><strong>Ausblick auf das gesamte Fiskaljahr:</strong> Das Management rechnet mit ca. 24 % Umsatzplus (auf 6,5 Mrd. $) und 84,5 % Bruttomarge.</p> <p><strong>Nach der Quartalszahleneuphorie ist zumindest mit technischen Rücksetzern zu rechnen. </strong>Bitte die früheren Höchstkurse nicht als Maßstab heranziehen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Schon vor dem langen Wochenende hatte die Aktie von AIXTRON mit 48,07 Euro am Jahreshoch gekratzt. Heute war es dann soweit - im Handelsverlauf konnte bei 50,04 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch markiert werden. Dabei ist die Prognose des weiteren Verlaufs für AIXTRON schwer einzuschätzen. Nach der Putperformance seit Oktober stuften einige Analysten die Aktie nun auf "Equal Weight" ab, andere sehen hingegen noch Luft bis 55 Euro. Einig ist man sich allerdings durch die Bank: Die Dynamik im Optoelektronik-Geschäft ist gut. Das sollte eigentlich dann auch in den Ergebnisprognosen und im Bewertungsmaßstab Beachtung finden. Das Vertrauen der Anleger ist auf jeden Fall klar gestiegen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stimmung an der Börse ist aktuell hervorragend, fast schon gefährlich gut. Nach der beeindruckenden Rally der letzten Wochen, angeführt von den Tech-Giganten im Nasdaq 100, mehren sich die Anzeichen für eine gesunde Verschnaufpause. Wir sichern aus diesem Grund schon unsere Gewinne bei den Tech-Werten ab und sichern Liquidität für eine neue Offensive. Daneben gab es heute eine Empfehlung aus dem deutschen Raum: Der deutsche Solarmarkt zeigt im ersten Quartal 2026 ein zweigeteiltes Bild. Während der Zubau neuer Fotovoltaik-Anlagen zwischenzeitlich etwas holprig verläuft, erleben wir bei den Batteriespeichern eine regelrechte Explosion. Wobei vor allem auch das intelligente Management der Energie im Vordergrund steht. In diesem Bereich ist unsere Empfehlung angesiedelt. Wenn Sie unseren Trades und unserer Gewinnsicherungsstrategie folgen wollen, könnnen Sie das ganz einfach über diesen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Link</a>. </p>
digital | innovativ | mobil
Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:
Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts.
schnell | mobil | auf den Punkt
Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?
Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.
Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!
- Werbepartnerschaft -
Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt
"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"
Volker Schulz
Referenzen
Kunden vertrauen Bernecker
Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.
Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?
Börsenbrief-Finder
Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!



















