<p style="text-align: justify;">Diese Frage wird aktuell in Analystenkreisen heiß diskutiert. Während der DAX in den letzten Monaten zwar neue Rekordmarken jenseits der 24.000 Punkte erklommen hat, zeigt sich bei den Bluechips zunehmend eine gewisse „Fahrtmüdigkeit“. Anders beim MDAX, der das Rückgrat des deutschen Mittelstands und zahlreiche Weltmarktführer in Nischen abbildet, hat die jüngste Rally nur verzögert mitgemacht. Die Bewertungsschere klafft aktuell also auseinander, ein weiterer Treiber ist das sich stabilisierende Zinsumfeld. Der DAX ist derzeit eher ein Markt für „Halter“, nicht für „Neukäufer“. Wer auf die nächste Phase des Marktzyklus setzen möchte, findet im MDAX die deutlich attraktiveren Hebel. Einen haben wir fü sie in der heutigen Ausgabe der <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> herausgestellt. </p>
<p>Die globalen Aktienmärkte sind auf neue Rekordhochs gestiegen. Dem DAX fehlen noch rd. 2 %. Getrieben wird diese Entwicklung vordergründig durch die Zuversicht über eine bevorstehende Einigung zwischen den USA und dem Iran.</p> <p>Washington hat ein Memorandum of Understanding vorgelegt, das die schrittweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen vorsieht. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Trump äußerte sich mal wieder optimistisch, dass der seit zehn Wochen andauernde Konflikt noch vor seinem geplanten Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in der nächsten Woche beendet werden könnte. </p> <p>JPMorgan geht davon aus, dass institutionelle Investoren und Makro-Manager ihre Aktienquote weiter erhöhen könnten. Marktbeobachter wie Mark Cranfield (MLIV) mahnen jedoch zur Vorsicht: Die aktuelle Positionierung sei anfällig für ein „Buy the Rumor, Sell the Fact“-Szenario, sobald Details des Abkommens feststehen.</p> <p>Unter der Oberfläche wird der Markt jedoch von der Bereichtssaison getragen. Die Konsensschätzungen für die S&P 500 Unternehmen werden regelrecht pulverisiert. Wir beschreiben das Ausmaß in der aktuellen Ausgabe des Aktionärsbriefes. </p> <p><strong>Unternehmensmeldungen</strong><br />Nvidia: Investierte 500 Millionen USD in Aktienrechte von Corning Inc., um den Ausbau der KI-Infrastruktur voranzutreiben.</p> <p>Anthropic: Schloss eine Vereinbarung mit SpaceX ab, um Rechenressourcen für die Claude-KI-Software zu sichern.</p> <p>Walt Disney: Übertraf die Erwartungen dank einer verbesserten Profitabilität im Streaming-Geschäft und starken Besucherzahlen in den Resorts.</p> <p>Arm Holdings: Enttäuschte mit der Umsatzprognose für das laufende Quartal, da der Vorstoß in den Bereich der KI-Infrastruktur noch am Anfang stehe.</p> <p>China: Die Finanzaufsicht wies Großbanken an, Neukredite an fünf Raffinerien vorübergehend auszusetzen, die aufgrund von Verbindungen zu iranischem Öl unter US-Sanktionen stehen.</p> <p>Siemens Healthineers: Zahlen unter den Erwartungen. Die Prognose wird erneut gekürzt. Gleichwohl hat der Kurs bereits eine menge eingepreist.</p> <p>Vonovia: Solider Jahresauftak mit bestätigter Prognose, aber auch dem Hinweis deutlich steigender Finanzierungskosten.</p> <p>Sie möchten täglich auf diese Art und Weise informiert werden? Mehr hier im <a href="https://www.bernecker.info/news/list/alle">Newspilot</a> oder in der Bernecker-App.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter </p>
<p>Der IT-Sicherheitsanbieter profitierte im ersten Quartal stark vom öffentlichen Sektor. Der Umsatz stieg um 4,4 % auf 81,8 Mio. €. Der Auftragseingang verdoppelte sich fast auf 143,0 Mio. €. Nicht mithalten konnte dagegen die Profitabilität: Das EBIT rutschte von 1,8 Mio. € auf - 4 Mio. € ab. Belastet haben höhere Personalkosten, viele Projekte mit hohem Hardwareanteil und eine geänderte Methodik bei Bonusrückstellungen. Dieser Effekt verschiebt Belastungen zwischen den Quartalen, bleibt auf Jahressicht aber neutral. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Secunet erwartet 2026 weiter 460 bis 500 Mio. € Umsatz und 53 bis 58 Mio. € EBIT. Fazit: Secunet überzeugt mit starkem Auftragseingang und intakten Wachstumstreibern. Die schwache Marge im ersten Quartal stört, gefährdet die Jahresziele aber noch nicht.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 19.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- US-Berichtssaison liefert Superlative</p> <p>- Heiß: Quantencomputing im Biotech-Sektor</p> <p>- US-Pharmaunternehmen unter dem Radar</p> <p>- Das Defence-Rennen im All - drei Profiteure unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Quantencomputer klassische RSA-Verschlüsselungen deutlich schneller brechen könnten als bisher angenommen (möglicherweise bereits in fünf Jahren). Dies zwingt Unternehmen und Regierungen zu vorzeitigen Investitionen in quantensichere Netzwerke. Auf Seite 2 der heutigen Augabe gehen wir kurz auf neue Trends im Bereich Quantenforschung ein. Jedenfalls:</p> <p>Durch die Fusion mit SkyWater transformiert sich IonQ zu einem vertikal integrierten Anbieter. Projizierte kombinierte Umsätze liegen für dieses Jahr bei rund 1 Mrd. $ mit einem Potenzial von 5 Mrd. $ in fünf Jahren. </p> <p>Bewertungen sind wenig relevant. Es zählt die Story. Gleichwohl liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis nach dem Zusammenschluss um rd. 18 und damit weit unter historischen Durchschnitten. Wir kaufen eine Mini-Position vor den Zahlen (hier ist alles möglich - nach unten wie nach oben im zweistelligen Prozentbereich), nur um dabei zu sein. Zeithorizont fünf Jahre. Ein Nachkauf bleibt die Option. Hochspekulativ!</p> <p>Kauf: 120 Stück IonQ (US46222L1089; ca. 42 €) um 16.35 Uhr. </p>
<p>Im ersten Quartal überzeugte man mit einem Anstieg der Gross Bookings um 25 % auf 53,7 Mrd. $, getragen von einer robusten Nachfrage im US-Kerngeschäft sowie starkem internationalen Delivery-Wachstum. UBER lieferte zudem einen besser als erwarteten Ausblick für das laufende Quartal. Die Bruttobuchungen sollen im zweiten Quartal zwischen 56,25 und 57,75 Mrd. $ liegen und damit oberhalb der Analystenschätzungen (56,23 Mrd. $). Strategisch rückt man margenstärkere Premium- und Firmenkundengeschäft (Chauffeur- und Luxusangebote) in den Fokus. Bis 2028 will man mehr als eine Million Organisationen bedienen und das Buchungsvolumen auf über 10 Mrd. $ verdoppeln. Damit sollte ein Ausbruchsversuch aus der Bodenformation folgen. Die Aktie bleibt ein Kauf.</p>
<p>Beim Highflyer im spekulativen Musterdepot setzt sich die dynamische Entwicklung fort. Der Anlagenbauer Aixtron zählt zu den größten Profiteuren des anhaltenden Investitionsbooms in der Halbleiterausrüstung. Besonders im Bereich der Optoelektronik eröffnet sich erhebliches Wachstumspotenzial. Im Fokus steht die stark steigende Nachfrage nach Produktionsanlagen für Indiumphosphid-(InP)-basierte Anwendungen, die insbesondere bei Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungen und KI-getriebenen Rechenzentrumsinfrastrukturen benötigt werden. <br />Nach Einschätzung des Managements beläuft sich das mittelfristige Marktpotenzial auf 60 bis 120 Anlagen jährlich. Bei durchschnittlichen Verkaufspreisen von rund 3 Mio. € je System ergibt sich daraus ein Umsatzpotenzial von etwa 180 bis 360 Mio. € pro Jahr. Mit Shift zur leistungsstärkeren und margenattraktiveren G10-Plattform (durchschnittlicher Verkaufspreis rd. 3,5 Mio. €), ist perspektivisch sogar ein Volumen von bis zu 420 Mio. € realistisch. Zum Vergleich: Für 2026 stellt Aixtron derzeit einen Konzernumsatz von 530 bis 590 Mio. € in Aussicht. Auch beim zweiten zentralen Wachstumstreiber, Galliumnitrid (GaN) für Leistungshalbleiter, zeichnet sich zunehmende Dynamik ab, dank steigender Auslastungsquoten bei Kunden.</p> <p>Die Aktie ist allerdings nach dem beeidruckenden Run überhitzt. Wir nehmen daher einen Großteil vom Tisch und tätigen folgende Transaktion:</p> <p><strong>Verkauf 700 Aixtron (WKN A0WMPJ) zum Kurs von 50,98 € auf Xetra.</strong></p> <p>Die restliche Position von 300 Aktien lassen wir laufen.</p>
<p>Die Nachricht über ein potenzielles Memorandum zur Beendigung des Konflikts drückte die Öl-Notierungen auf den tiefsten Stand seit fast zwei Wochen.</p> <p>Brent Rohöl: Sank am Mittwochmorgen um bis zu 6,7 % auf 103 USD pro Barrel.<br />WTI (US-Benchmark): Verzeichnete ein Minus von 7,5 % und notierte bei 94,60 USD.<br />Aktienmärkte: Der Stoxx 600 sowie der Londoner FTSE 100 legten zeitgleich um jeweils 2,3 % zu.<br /><br />Laut Medienberichten von Axios basiert die geplante Einigung auf einem einseitigen Memorandum mit folgenden Kernpunkten:</p> <p><strong>Nuklearstopp: </strong>Teheran erklärt sich zu einem Moratorium bei der Urananreicherung bereit.</p> <p><strong>Sanktionslockerungen:</strong> Im Gegenzug geben die USA eingefrorene iranische Gelder frei und heben bestehende Sanktionen auf.</p> <p><strong>Schifffahrt:</strong> Beide Nationen beenden die Beschränkungen für den Transit durch die strategisch wichtige Straße von Hormus.</p> <p>Sie möchten täglich auf diese Art und Weise informiert werden? Mehr hier im <a href="https://www.bernecker.info/news/list/alle">Newspilot</a> oder in der <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a></p>
<p>Kein Stern am Börsenhimmel - LUCID hat im ersten Geschäftsquartal 2026 erneut rote Zahlen erzielt. Das EPS lag bei -3,46 $ und damit tiefer als im Vorjahresquartal (-2,40 $) und auch unter den Markterwartungen, die auf -2,35 $ je Aktie gelautet hatten. Allerdings stiegen die Erlöse: Nach 235,1 Mio. $ an Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres erlöste LUCID nun 282,46 Mio. $, aber auch hier war man von mehr ausgegangen (370 Mio. $). Enttäuschung auf ganzer Breite - der Aktienkurs spiegel das heute mit einem Minus von über 5 % wider.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Die EU-Kommission verschärft ihre industrie- und sicherheitspolitische Linie gegenüber chinesischer Technologie im Energiesektor deutlich. Künftig sollen Projekte mit „Hochrisiko“-Wechselrichtern – ausdrücklich auch aus China – weitgehend von EU-Fördermitteln ausgeschlossen werden. </p> <p>Für den europäischen Wechselrichtermarkt ist dies ein struktureller Wendepunkt. Denn die Wahl des Lieferanten wird künftig direkt mit dem Zugang zu subventionierter Finanzierung verknüpft. Besonders relevant ist dies im Utility-Scale-Solarbereich sowie bei Speicherprojekten, die häufig über öffentliche Banken finanziert werden. Zwar gilt für bereits weit fortgeschrittene Projekte eine Übergangsfrist bis November 2026, allerdings könnten auch hier zusätzliche Cybersecurity-Auflagen oder Einschränkungen für chinesische Anbieter greifen. Ab April 2027 sollen neue EU-finanzierte Projekte Hochrisiko-Lieferanten dann vollständig ausschließen.</p> <p>Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Ausbau erneuerbarer Energien dürften nach Einschätzung der EU sowie von Branchenverbänden überschaubar bleiben. Wechselrichter machen lediglich rund 5 % der Investitionskosten großer Solarparks aus. Selbst ein Wechsel auf nicht-chinesische Anbieter würde die Gesamtkosten laut Wood Mackenzie und ESMC um weniger als 2 % erhöhen. Gleichzeitig verfüge Europa bereits über ausreichende Produktionskapazitäten: Die europäische Wechselrichterindustrie kommt derzeit auf mehr als 100 GW Jahreskapazität, weitere rund 45 GW Ausbau seien bis 2027 geplant.</p> <p>Für Anbieter wie SMA Solar Technology ist die Entwicklung klar positiv zu werten. Chinesische Hersteller dominieren bislang mit rund 80 % Marktanteil den globalen Wechselrichtermarkt. Bereits eine partielle Verlagerung EU-finanzierter Nachfrage hin zu europäischen Produzenten könnte daher erhebliche Marktanteils- und Ergebnisimpulse auslösen. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Marktstimmung für die großen Software- und Plattform-Giganten beginnt sich gerade erst spürbar zu wandeln. Denn die Phase der beinahe panischen Verunsicherung weicht einer zunehmend konstruktiven Haltung. Lange Zeit dominierten an den Börsen die Prognosen, dass die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz etablierte Geschäftsmodelle schlichtweg zerstören und entwerten würde. Doch diese Angst erweist sich mehr und mehr als fundamentale Fehleinschätzung. Tatsächlich fungiert KI nicht als Bedrohung der Existenz, sondern als massiver Katalysator einer automatisierten Transformation, die die operative Schlagkraft dieser Unternehmen vervielfacht. Diese fundamentale Beschleunigung ist in den aktuellen Kursen noch bei weitem nicht eingepreist. Insbesondere bei den zuletzt deutlich abgestraften Schwergewichten zeigt sich, dass der Markt das enorme Potenzial der technologischen Integration unterschätzt hat. Diese Unternehmen stehen keineswegs vor dem Abgrund, sondern vielmehr vor einem nachhaltigen Turnaround, da sie KI-Lösungen direkt in ihre bereits unverzichtbaren Ökosysteme implementieren und damit neue Margenpotenziale erschließen. Für weitsichtige Anleger bietet das aktuelle Marktumfeld somit eine seltene Gelegenheit, sich in Qualitätstiteln zu positionieren, bevor die breite Masse realisiert, dass die vermeintliche Disruption in Wahrheit der stärkste Wachstumsmotor der kommenden Jahre ist. Wir haben heute drei solcher Schwergewichte in der TB-Daily herausgestellt. </p> <p style="text-align: justify;">Wenn Sie Interesse an täglichen Trade-Empfehlungen haben, dann schauen sie sich gerne unsere <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> an, das geht im Abo oder im Einzelabruf.</p>
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Volker Schulz
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