Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

DANONE profitiert vom Trend zu gesundheitsorientierter Ernährung

<p>Proteinreiche Produkte, Darmgesundheit und medizinische Ern&auml;hrung treiben das Gesch&auml;ft. Umsatz in Q3 organisch + 4,0 % auf 7,23 Mrd. &euro;, etwas st&auml;rker als die erwarteten 3,7 %. Die Sparte Spezialern&auml;hrung wuchs um 4,7 %. Ihr Vorteil: Im ersten HJ erreichte sie eine operative Marge von 22,1 %, verglichen mit 13,3 % im Konzern. Ein h&ouml;herer Anteil dieses Gesch&auml;fts st&auml;rkt damit die Profitabilit&auml;t. Allerdings steuerten Mengen und Produktmix nur 0,4 Prozentpunkte zum Q3-Wachstum bei. Die &uuml;brigen 3,6 Punkte stammten aus Preiserh&ouml;hungen. Preissetzungsmacht ist jedoch vorhanden, wie die Historie belegt. Die Jahresprognose von 3 bis 5 % organischem Umsatzplus und &uuml;berproportional steigendem operativen Gewinn wurde best&auml;tigt. Ein 2027er-KGV von 15,7 ist f&uuml;r einen defensiven Wachstumswert angemessen. Trendinvestment mit der Chance auf 6 % Kursgewinn p. a. zzgl. 3,5 % Dividende.&nbsp;</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Der Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a>, Ausgabe 45.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Silber durchgerutscht, Gold k&auml;mpft</p> <p>AIXTRON: Bloomberg-Konsens sieht Potenzial</p> <p>US-Restaurantbetreiber: R&uuml;cksetzer kaufen?</p> <p>Das Zahlentheater von AMAZON, ALPHABET und MICROSOFT unter der Lupe</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter<a href="https://www.bernecker.info/"> www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>

Airbus: UBS wird vorsichtiger

<p>Die UBS hat ihr Kursziel f&uuml;r die Airbus-Aktie von 240 auf 230 &euro; reduziert, aber die Einstufung auf &bdquo;Buy&ldquo; best&auml;tigt. Der Flugzeugbauer d&uuml;rfte 2026 besser abschneiden als erwartet. Der Blick am Markt richte sich aber bereits auf das kommende Jahr, in dem Airbus leicht hinter den Erwartungen zur&uuml;ckbleiben k&ouml;nnte, hie&szlig; es in der heute ver&ouml;ffentlichten Studie der Schweizer Gro&szlig;bank.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

SHOPIFY enttäuschte bei Details.

<p><strong>Der kanadische eCommerce-Dienstleister erhielt gestern trotz einer Umsatzsteigerung um 31,6 % auf 3,74 Mrd. US$ sowie einer Free Cashflow-Marge von 22 % eine negative B&ouml;rsenquittung.&nbsp;</strong></p> <p><strong>&bdquo;GMV&ldquo;. </strong>Der genannte Konzernumsatz entspricht 3 % Anteil an den von SHOPIFY-Systemen unterst&uuml;tzten Handelserl&ouml;sen (119,1 Mrd. $), auch &bdquo;Gross Merchandising Volume&ldquo; (GMV). Dieses hatten Analysten mit 120,0 Mrd. $ angesetzt &ndash; Teilziel verfehlt.&nbsp;</p> <p><strong>Ein Teil vom Umsatz entsteht mit h&ouml;herem Bindungsfaktor.</strong> H&auml;ndler zeichnen Abonnements auf SHOPIFY-Dienstleistungen. Der Subscription Revenue wurde im Quartal mit 836 Mio. $ beziffert, im Konsens war aber 848 Mio. $ vorgesehen &ndash; Teilziel verfehlt.&nbsp;</p> <p><strong>Ergebnis und Ausblick.</strong> Operativ verdiente der Konzern 568 Mio. $ (+ 66 %) und auch beim Free Cashflow wuchs SHOPIFY mit + 61 % auf 816 Mio. $ enorm. F&uuml;r das laufende Quartal setzen die Kanadier ein Wachstum etwas oberhalb von 30 % an &ndash; dennoch:&nbsp;</p> <p><strong>Nach minus 8,7 % im regul&auml;ren Handel ging es nachb&ouml;rslich (minus 0,9 %) weiter nach unten.</strong> Als die SHOPIFY-Aktie am 12. Oktober das Jahreshoch 180,88 $ markierte, blieb sie knapp unter dem Ende Oktober 2025 entstandenen Allzeithoch 182,19 $. Das bedeutet in der Charttechnik eine Widerstandszone, ein Doppeltop ist sichtbar geworden.</p> <p><strong>Komplettes Zur&uuml;cktauchen an das Jahrestief 94,00 $ w&auml;re zwar eine &Uuml;berraschung.</strong> Dennoch hat man es mit einem Kauf der Aktie jetzt (21 % unter dem Jahreshoch) nicht unbedingt eilig.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Die Demokraten in Amerika haben gewonnen: Wer gewinnt und wer verliert?

<p style="text-align: justify;">Der deutliche Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen kam keineswegs v&ouml;llig &uuml;berraschend. Dass die Demokraten nach den bisherigen Hochrechnungen sowohl das Repr&auml;sentantenhaus als auch den Senat zur&uuml;ckerobern, ist dennoch ein politischer Paukenschlag.</p> <p style="text-align: justify;">Die internationalen Aktienm&auml;rkte reagieren zun&auml;chst mit deutlichen Kursverlusten. Doch politische B&ouml;rsen haben bekanntlich kurze Beine. Entscheidend sind nicht die kurzfristigen Reaktionen, sondern die l&auml;ngerfristigen wirtschaftlichen Konsequenzen. Welche Branchen k&ouml;nnten vom neuen politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis profitieren, welche m&uuml;ssen mit Gegenwind rechnen?</p> <p style="text-align: justify;">Auf der Gewinnerseite sehen wir vor allem das Gesundheitswesen, erneuerbare Energien und Teile der traditionellen Wirtschaft. Die Demokraten d&uuml;rften versuchen, die staatliche Gesundheitsversorgung zu st&auml;rken wovon beispielsweise Krankenhausbetreiber wie HCA HEALTHCARE und TENET HEALTHCARE profitieren k&ouml;nnten. Auch die Perspektiven f&uuml;r Solar- und Windenergie k&ouml;nnten sich verbessern.</p> <p style="text-align: justify;">Auf der Verliererseite stehen zun&auml;chst die gro&szlig;en KI-Konzerne und ihre Zulieferer. Strengere Umweltauflagen, Widerstand gegen neue Rechenzentren und h&ouml;here regulatorische Anforderungen k&ouml;nnten den milliardenschweren Ausbau der KI-Infrastruktur bremsen.</p> <p style="text-align: justify;">In der Termin-B&ouml;rse daily haben wir ein ausf&uuml;hrliches Fazit und weitere Gewinner und Verlierer f&uuml;r Sie. Wenn Sie Interesse haben, k&ouml;nnen Sie uns im Einzelabruf testen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Blaue Welle macht Donald zur Duck

<p>Trump verliert beide Kammern des Kongresses und wird damit zur lame Duck. Die von vielen Marktbeobachtern gef&uuml;rchtete &bdquo;blaue Welle&ldquo; ist damit Realit&auml;t. Doch was auf den ersten Blick nach einem Belastungsfaktor f&uuml;r die B&ouml;rsen aussieht, muss keiner sein. Sitzverluste der Pr&auml;sidentenpartei sind bei Zwischenwahlen eher die Regel als die Ausnahme. Seit 1950 stand der S&amp;P 500 zw&ouml;lf Monate nach jeder Zwischenwahl h&ouml;her, im Durchschnitt um rund 15 %. Die Geschichte spricht also eher f&uuml;r als gegen steigende Kurse.</p> <p>In Asien sah man das zun&auml;chst anders. Der Nikkei verlor zeitweise rund 3,6 %, der Kospi etwa 3,2 %. Vor allem Technologie- und Halbleiterwerte gerieten unter Druck. Das Narrativ: Die Demokraten k&ouml;nnten die KI-Branche st&auml;rker regulieren und damit ihr Wachstum bremsen. Doch politische B&ouml;rsen haben bekanntlich kurze Beine. Schon am Morgen relativierten sich die Sorgen. Die europ&auml;ischen M&auml;rkte zeigten sich stabiler und der Nasdaq-100-Future drehte w&auml;hrend des Schreibens dieser Zeilen sogar wieder ins Plus, nachdem er nachts noch mehr als 2 % verloren hatte.</p> <p>Dabei hatte die Wall Street bereits vor Schlie&szlig;ung der Wahllokale eine erste Erholung eingeleitet. Der Nasdaq 100 gewann rund 0,7 %, der S&amp;P 500 legte um 0,36 % zu. Allerdings standen im S&amp;P 500 noch immer 311 Verlierer zu Buche. Die Erholung wurde also vor allem von den gro&szlig;en Technologiewerten getragen. Nachb&ouml;rslich lieferten AMD und Arista Networks weitere Argumente daf&uuml;r, dass der KI-Boom fundamental keineswegs am Ende ist.</p> <p>AMD steigerte den Umsatz um 45 % und verdoppelte nahezu sein Rechenzentrumsgesch&auml;ft. Ein starker Ausblick lie&szlig; die Aktie nachb&ouml;rslich um mehr als 6 % steigen. Arista Networks meldete sogar 58,5 % Umsatzwachstum, hob die Jahresprognose an und gewann nachb&ouml;rslich rund 12 %. Die Botschaft ist eindeutig: W&auml;hrend an der B&ouml;rse &uuml;ber das Ende des KI-Booms diskutiert wird, verdienen wichtige Zulieferer weiterhin kr&auml;ftig daran.</p> <p>Am Anleihemarkt bleiben die Zinsen ein Thema. Robuste US-Arbeitsmarktdaten lie&szlig;en die Rendite zehnj&auml;hriger Staatsanleihen gestern um rund 6 Basispunkte auf 4,95 % steigen. Heute folgen die ADP-Arbeitsmarktdaten um 14:15 Uhr und der ISM-Dienstleistungsindex um 16:00 Uhr MEZ. Beide k&ouml;nnten die Zinserwartungen erneut bewegen.</p> <p>Die Stimmung ist inzwischen ausgesprochen schlecht &ndash; und genau darin liegt auch eine Chance. Der Fear &amp; Greed Index steht bei nur 24 Punkten und signalisiert immer noch extreme Angst obwohl er seit gestern um 5 Punkte zulegte. VIX und VDAX notieren knapp &uuml;ber 20 Punkten. Das spricht f&uuml;r erh&ouml;hte Nervosit&auml;t, aber noch nicht f&uuml;r Panik. Viele Anleger hatten nach einer blauen Welle mit einem regelrechten Ausverkauf gerechnet. Stattdessen haben sich die US-Futures nach zwischenzeitlich kr&auml;ftigen Verlusten deutlich erholt. Nach der j&uuml;ngsten Korrektur, insbesondere bei Big Tech, ist das durchaus ein Signal.</p> <p>Hinzu kommt: Die Klarheit des Wahlergebnisses ist besser als eine politische H&auml;ngepartie. Ein knappes Resultat h&auml;tte Raum f&uuml;r Anfechtungen und neue Unsicherheit geboten. Stattdessen hat Trump nach anf&auml;nglichen Aussetzern den Demokraten zum Wahlsieg gratuliert und Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert. Das nimmt zun&auml;chst politischen Druck aus dem Markt. Dass der neue Kongress k&uuml;nftig jede Initiative des Pr&auml;sidenten durchwinkt, ist ohnehin nicht zu erwarten. Eine st&auml;rkere gegenseitige Kontrolle kann aus B&ouml;rsensicht durchaus Vorteile haben.</p> <p>Unterm Strich k&ouml;nnte die gef&uuml;rchtete blaue Welle damit zum Ausgangspunkt einer Erholung werden. Die politischen Fronten sind gekl&auml;rt, die Erwartungen der Anleger niedrig und die Gesch&auml;ftszahlen wichtiger KI-Unternehmen weiterhin stark. Ob daraus tats&auml;chlich eine nachhaltige Rally wird, muss sich erst zeigen. Aber die Voraussetzungen f&uuml;r eine Gegenbewegung sind nach den j&uuml;ngsten Kursverlusten besser, als es die Schlagzeilen zum Wahlausgang vermuten lassen.<br /><br />Die Termin-B&ouml;rse daily geht heute long, wer mitmachen will kann hier die aktuelle Ausgabe abrufen. Das geht per Einzelabruf oder im Abo. (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>)<br /><br />In der Bernecker Daily schauen wir heute kurz und knapp auf diese Themen:</p> <p>AMD: Der Chipkonzern liefert neue Argumente f&uuml;r den KI-Boom und zeigt, warum Anleger trotz der j&uuml;ngsten Skepsis wieder genauer hinschauen sollten.</p> <p>PALANTIR: Das Wachstum bleibt spektakul&auml;r, doch hinter den gl&auml;nzenden Zahlen tauchen erste Fragen auf, die Anleger nicht ignorieren sollten.</p> <p>MICHAEL BURRY: Der bekannte Starinvestor baut seine Wetten aus und sieht bei einem angeschlagenen US-Finanzdienstleister &uuml;berraschend gro&szlig;es Potenzial.</p> <p>PFIZER: Beim Pharmariesen kommt wieder Bewegung ins Spiel, und eine wichtige Kursmarke k&ouml;nnte &uuml;ber die n&auml;chste Etappe entscheiden.</p> <p>BIOM&Eacute;RIEUX: Der franz&ouml;sische Diagnostikspezialist sendet ein vielversprechendes Signal, das auch f&uuml;r zwei deutsche Labortechnikwerte interessant werden k&ouml;nnte.</p> <p>EVONIK: Beim Spezialchemiekonzern kommt Bewegung in die Zahlen und die Konzernstruktur, w&auml;hrend im Hintergrund weiterhin eine spannende &Uuml;bernahmefrage steht.</p> <p>BAYER: Bessere Gesch&auml;ftszahlen, neue Hoffnungstr&auml;ger und klare Aussagen zur Konzernstrategie k&ouml;nnten der Aktie zus&auml;tzlichen R&uuml;ckenwind geben.<br /><br />Die Bernecker daily gibt es auch im Einzelabruf und im Abo. (<a href="https://bernecker.info/bernecker-daily">KLICK HIER</a>)<br /><br />Ich w&uuml;nsche Ihnen eine erstklassige Wochenmitte<br /><br />Jens Brahm</p>

Bayer: JPMorgan bestätigt Kursziel

<p>Nach den heute pr&auml;sentierten positiven Q3-Zahlen hat JPMorgan f&uuml;r Bayer die Einstufung auf &bdquo;Overweight&ldquo; und das Kursziel von 61 &euro; best&auml;tigt. Dank des starken Pharmagesch&auml;fts habe das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) positiv &uuml;berrascht. Insgesamt d&uuml;rften die Anleger die Resultate positiv aufnehmen, f&uuml;hrte JPMorgan weiter aus.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

DRAX GROUP plant KI-Rechenzentrum am Pelletkraftwerk.

<p><strong>Der Stromversorger bzw. die &bdquo;Renewable Energy Company&ldquo; f&uuml;hrt am Morgen den FTSE 250 mit + 8,5 % an.</strong> DRAX-Historie in Kurzform: Wurzeln in der Kohleverstromung 1967, b&ouml;rsennotiert seit 2005, Umstellung auf Holzpellets 2012 eingeschlagen, seit Juli 2026 Solar- und Windenergie im Portfolio.</p> <p><strong>Heute gab DRAX den Plan bekannt, am Standort in North Yorkshire ein KI-Rechenzentrum zu errichten.</strong> Geplant ist somit ein Datacenter, dessen Stromversorgung auf Pellets basiert. Kooperationspartner sind BROOKFIELD und dessen KI-Infrastrukturplattform Radiant. Im Endausbau soll eine Leistung von 1 GW erreicht werden, als Ausbaustufen sind 100 MW (2028) und 500 MW (2031) geplant. F&uuml;r die erste Phase ist ein Investitionsvolumen von 2,5 Mrd. GBP und im Endausbau mehr als 20 Mrd. GBP vorgesehen.</p> <p><strong>Laut CEO Will Gardiner soll der KI-Plan dazu beitragen, den Bestand des traditionsreichen Kraftwerk-Standorts zu sichern.</strong> Die DRAX-Aktie bewegt sich heute wieder auf ihr Allzeithoch vom Februar zu.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Lohnt sich KI noch

<p style="text-align: justify;">Die K&uuml;nstliche Intelligenz hat offensichtlich kein Nachfrageproblem, wohl aber ein zunehmend sichtbares Rentabilit&auml;tsproblem. Eine bemerkenswerte Aussage von Elon Musk liefert daf&uuml;r ein aktuelles Beispiel. Der reichste Mann der Welt r&auml;umte am Wochenende ein, dass die Betriebskosten seines KI-Agenten Grok Bot im Verh&auml;ltnis zu den erzielten Einnahmen untragbar hoch seien. Hintergrund waren Beschwerden zahlreicher Nutzer, deren w&ouml;chentliche Nutzungskontingente pl&ouml;tzlich wesentlich schneller aufgebraucht waren als bisher.</p> <p style="text-align: justify;">Das ist bemerkenswert, denn noch vor wenigen Wochen hatte Musk den Agenten geradezu euphorisch beworben. Doch offenbar hat Musk die Kosten dieser Dienstleistungen untersch&auml;tzt. Wie hoch die finanziellen Belastungen tats&auml;chlich sind, lie&szlig; er offen.</p> <p style="text-align: justify;">Der Fall verdeutlicht ein grundlegendes Problem des gesamten KI-Booms. W&auml;hrend einfache Chatbots vergleichsweise wenig Rechenleistung ben&ouml;tigen, k&ouml;nnen selbstst&auml;ndig handelnde KI-Agenten ein Vielfaches davon verbrauchen.</p> <p style="text-align: justify;">Damit r&uuml;ckt die entscheidende Frage des KI-Booms immer st&auml;rker in den Vordergrund: Nicht mehr, ob die Menschen K&uuml;nstliche Intelligenz nutzen wollen, sondern ob die Anbieter mit dieser Nutzung auch gen&uuml;gend Geld verdienen k&ouml;nnen. Steigende Nutzerzahlen allein garantieren jedenfalls noch keine Gewinne.</p> <p style="text-align: justify;">F&uuml;r die Aktienm&auml;rkte k&ouml;nnte diese Erkenntnis weitreichende Konsequenzen haben. Die gro&szlig;en Technologiekonzerne investieren gewaltige Summen in Rechenzentren, Hochleistungschips und die notwendige Energieinfrastruktur. Diese Investitionen m&uuml;ssen sich fr&uuml;her oder sp&auml;ter rechnen. Sollte sich herausstellen, dass die tats&auml;chlichen Einnahmen hinter den Erwartungen zur&uuml;ckbleiben, k&ouml;nnten die Unternehmen ihre Investitionsprogramme reduzieren.</p> <p style="text-align: justify;">Unsere skeptische Haltung gegen&uuml;ber den hoch bewerteten Technologiewerten sehen wir deshalb best&auml;tigt. Mit AMAZON, META und MICROSOFT haben wir uns bereits auf der Short-Seite positioniert. Allerdings wollen wir die bestehenden Engagements nicht unkontrolliert ausbauen, zumal nach den j&uuml;ngsten Kursverlusten jederzeit kr&auml;ftige technische Gegenbewegungen m&ouml;glich sind. Wir haben in diesem Zusammenhang zwei weitere Unternehmen f&uuml;r Sie, die Sie in der Termiin-B&ouml;rse daily finden (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

BAYER erhöht Prognose

<p>Bayer hat im dritten Quartal operativ positiv &uuml;berrascht. Der Umsatz lag mit 10,05 Mrd. &euro; leicht &uuml;ber dem Visible-Alpha-Konsens von 9,91 Mrd. &euro;. Das EBITDA vor Sondereinfl&uuml;ssen &uuml;bertraf die Erwartungen um 14 % und erreichte 1,62 Mrd. &euro;. Die Marge lag bei 16,1 % statt der erwarteten 14,3 %. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie blieb Bayer mit 0,31 &euro; jedoch unter dem Konsens von 0,38 &euro;.</p> <p>Den Ausschlag gab Pharma. Der Spartenumsatz lag mit 4,68 Mrd. &euro; rund 5 % &uuml;ber den Erwartungen. Der Gerinnungshemmer Xarelto sowie die Wachstumstr&auml;ger Nubeqa und Kerendia schnitten besser ab als erwartet. Crop Science lag beim Umsatz knapp unter dem Konsens, Consumer Health traf ihn weitgehend.</p> <p>F&uuml;r 2026 hebt Bayer die w&auml;hrungsbereinigte Prognose f&uuml;r das EBITDA vor Sondereinfl&uuml;ssen um rund 200 Mio. &euro; auf 9,8 bis 10,3 Mrd. &euro; an. Die erwartete Pharma-Marge steigt von 23 bis 25 % auf 25 bis 27 %. Das w&auml;hrungsbereinigte Umsatzziel von 45 bis 47 Mrd. &euro; bleibt bestehen, ebenso die Prognose f&uuml;r das bereinigte Ergebnis je Aktie von 4,20 bis 4,70 &euro; zu Wechselkursen von Ende September.</p> <p>F&uuml;r Aktion&auml;re ist der bessere freie Cashflow ein Plus. Bayer erwartet zum Jahresende nun 28 bis 29 Mrd. &euro; Nettofinanzschulden, eine Milliarde weniger als bisher. Zum vorgeschlagenen Glyphosat-Sammelvergleich gab es keine Neuigkeiten.</p> <p>Damit nimmt die avisierte Neubewertung weiter ihren Lauf. Halteposition.</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: KI-Baisse nimmt ihren Lauf - Palantir gefährdet, Bayer mit Prognoseerhöhung

<p>Die KI-Baisse nimmt ihren Lauf. Die Wall Street bleibt nerv&ouml;s. Der Nasdaq verlor gestern 1,07 %, der S&amp;P 500 0,51 %. Der Dow gewann 0,41 %. Der DAX pr&auml;sentiert sich weiter mit relativer St&auml;rke, startet heute mit Asien aber auch schwach in den Tag. Unsicherheit bringen Berichte &uuml;ber einen m&ouml;glichen US-Angriff auf die iranische Insel Qeschm nach den Wahlen. Die Techs bleiben angeschlagen:</p> <p>Oracle brach um 8,8 % ein. Die geplante Kapitalaufnahme &uuml;ber 20 Mrd. Dollar f&uuml;r den KI-Ausbau belastet. Marvell und Lumentum gerieten nach Bekanntgabe ihrer Milliardenfusion ebenfalls unter Druck.</p> <p>Apple verliert nachb&ouml;rslich rund 3 %. Der Quartalsumsatz erreichte 114,5 Mrd. Dollar und lag &uuml;ber den Erwartungen. Doch h&ouml;here Speicherchipkosten und ein verhaltener Margenausblick belasten die Aktie nachvollziehbar auf Top-Niveau.</p> <p>Palantir b&uuml;&szlig;t nachb&ouml;rslich rd. 7 % ein. Der Umsatz sprang um 96 % auf 2,31 Mrd. Dollar gegen&uuml;ber 2,18 Mrd. Dollar Konsens. Das amerikanische Gesch&auml;ft mit Unternehmenskunden wuchs um 148 %. Die Jahresumsatzprognose steigt auf rund 8,53 Mrd. Dollar. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum des neuen Vertragsvolumens bei US-Unternehmenskunden deutlich. Die Wachstumsdynamik sinkt.</p> <p>Marvell zieht Lumentum mit in den Keller. Der vereinbarte Aktien-Deal macht Lumentum bis n&auml;chstes Jahr abh&auml;ngig vom Marvell-Kurs. Strategisch sinnvoll, kurzfristig weiter belastend. Zudem m&uuml;ssen die Lumentum-Aktion&auml;re auch zustimmen.</p> <p>Hugo Boss senkte gestern sp&auml;tabends die Prognose. Das Jahres-EBIT soll nur noch 250 bis 300 Mio. Euro erreichen statt bisher 300 bis 350 Mio. Euro. Schw&auml;chere Konsumnachfrage und h&ouml;here Abschreibungen auf IT-Systeme belasten.</p> <p>Bayer erh&ouml;ht dagegen heute Morgen die Jahresprognose. Das bereinigte Quartals-EBITDA stieg um 6,9 % auf 1,62 Mrd. Euro. Auch beim Cashflow wird Bayer zuversichtlicher. Der Titel liegt in unserem Allround Portfolio des Aktion&auml;rsbriefes. Hier geht es zum Aktion&auml;rsbrief: <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">https://www.bernecker.info/aktionaersbrief</a></p> <p>Lufthansa liefert &Uuml;ber den Erwartungen, d&auml;mpft aber die Aussichten des Gesamtjahres aufgrund zunehmend durchschalgender Kerosinpreise.&nbsp;</p> <p>Japan bleibt heute feiertagsbedingt geschlossen. In den USA finden die Kongresswahlen statt. Nach B&ouml;rsenschluss berichtet AMD. Es bleibt wackeling. Die Tage nach den Midterms entscheiden &uuml;ber die Tendenz bis Jahresende.&nbsp;</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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