<p>Der US-Konzern profitiert mit seinen Speicher- und Datenmanagementlösungen für Rechenzentren und Cloud vom Ausbau der KI-Infrastruktur. In Q1 sprang der Umsatz um 30 % auf 2,03 Mrd. $, das bereinigte EPS sogar um 66 % auf 2,58 $. Besonders dynamisch liefen All-Flash-Systeme mit + 47 % und das Public-Cloud-Geschäft mit + 28 %. Noch wichtiger ist die deutlich angehobene Jahresprognose: NetApp erwartet nun 7,975 bis 8,225 Mrd. $ Umsatz und 9,73 bis 10,03 $ bereinigten Gewinn je Aktie. Zuvor waren maximal 7,575 Mrd. $ bzw. 9,00 $ avisiert. Die Aktie reagierte bisher relativ verhalten, allerdings war sie bereits seit Mitte Juli stark gestiegen. Negatives Detail: Die etwas niedrigere Bruttomargenprognose wegen steigender Komponentenkosten. Die Gewinnperspektive hat sich insgesamt klar verbessert. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 37.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Deutsche Autowerte: Erste Stabilisierungssignale</p> <p>SOITEC: Wachstumsprognose angehoben, aber ...</p> <p>Unter der Lupe: Halbleiterkorrektur beendet dank GPT-6 Astra?</p> <p>Verliererbranche der Woche</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Bessent warnt Devisenhändler vor Wetten gegen den Yen: „I am the house now.“ Was bedeutet das? Nach der gemeinsamen US-japanischen Yen-Intervention Ende Juli signalisiert Bessent, dass er sich offensichtlich immer enger mit Tokio abstimmt. Ein schwacher Yen wird nicht mehr geduldet, ein schwacher Dollar schon. Folge: Yen-Carry-Trades können bei einer weiteren Aufwertung unter deutlichen Druck geraten. Das passt in unser Szenario einer Herbst-Korrektur. </p> <p>Im Sommer 2024 war die Sachlage ähnlich mit deutlicher Dollarabwertung gegen den Yen und Kapriolen an den Börsen.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p>Bei SPACEX bahnt sich ein kräftiger Indexeffekt an. Nach der Freigabe von mehr als 1 Mrd. Aktien stieg der Streubesitz seit dem Börsengang von unter 10 auf fast 30 %. Damit dürfte das Gewicht im Nasdaq 100 beim Rebalancing am 21. September von 1,25 auf 1,51 % zulegen. Laut JPMorgan könnten Indexfonds und ETFs dadurch zu Nettokäufen von 12,4 Mrd. $ gezwungen sein – bei zuletzt seitwärts laufendem Kurs ein möglicher Auslöser für den Ausbruch aus der Spanne von 133 bis 150 $.</p> <p>Der Effekt ist allerdings technisch, nicht fundamental. Bis Ende Oktober werden nochmals mehr als 1 Mrd. Aktien handelbar, nach den November-Zahlen weitere 1,3 Mrd. Stück. Verkaufen Insider kaum, könnte der steigende Freefloat das Indexgewicht und damit die passive Nachfrage weiter erhöhen. Kommt hingegen Angebot auf den Markt, trifft der Kaufzwang der ETFs auf erheblichen Abgabedruck.</p> <p>Kurzfristig eröffnet sich eine Tradingchance, mehr nicht. Im November folgt der Belastungstest.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/spcx.png" alt="" width="650" height="532" /></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>In unserer Rubrik Marktkommentar ordnen Experten aktuelle Entwicklung und Ereignisse ein. Heute wird der jüngsten US-Arbeitsmarktbericht und seine Auswirkungen auf die Zinsentwicklung analysiert. Außerdem wird der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aus Sicht der Kapitalmärkte bewertet. </p> <p>Georg Sures, Redakteur Bernecker Börsenkompass</p> <p>Die Analyse finden Sie unter diesem Link:</p> <p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/wahl-in-sachsen-anhalt-und-us-arbeitsmarkt_H1725444828_6799700/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/wahl-in-sachsen-anhalt-und-us-arbeitsmarkt_H1725444828_6799700/</a></p> <p>Eine Übersicht über die Artikel und Analysen des Bernecker Börsenkompass finden Sie hier: <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/</a></p>
<p>CEO Christian Klein hat auf der Goldman Sachs Communacopia & Technology Conference konkretisiert, wie stark SAP sein Vertriebs- und Monetarisierungsmodell ab 2027 verändern will. Bislang zahlen Kunden überwiegend feste Gebühren für die Nutzung der Software. Künftig soll gemäß dem CEO ein wachsender Teil der Erlöse davon abhängen, wie intensiv Unternehmen die Daten- und KI-Angebote von SAP tatsächlich einsetzen.</p> <p>Bis Ende des Jahrzehnts sollen 30 % der SAP-Erlöse nutzungsabhängig sein. Zugleich arbeiten noch rund 60 % der Kunden mit lokal installierter Software. SAP kann daher sowohl an der weiteren Cloud-Umstellung als auch an der zusätzlichen KI-Nutzung verdienen. Das eröffnet neue Wachstumschancen, verlangt aber einen anspruchsvollen Umbau von Vertrieb und Beratung. Wir sind investiert rechnen aber zunächst mit einer weiteren Verschnaufpause im Kurs. </p>
<p>Gestern lud der Quanten-Compiting-Spezialist zum Investor Day. Die IonQ-Story verschiebt sich mit der Übernahme von SkyWater deutlich vom reinen Quantum-Computing-Spezialisten zur vertikal integrierten Plattform für Computing, Networking, Security, Sensing und Foundry. Wichtigster technologischer Schritt ist der gestern vorgestellte Superion 256, Ionqs Quantumcomputer der sechsten Generation und vor allem der erste Schritt hin zu industriell skalierbaren, fehlertoleranten Quantensystemen. Bestellungen werden bereits angenommen, Auslieferungen sind für 2027 geplant. Durch SkyWater sank der Designzyklus laut IonQ von neun auf zwei Monate; gleichzeitig wurden binnen sechs Monaten zwölfmal mehr Wafer-Lots gefertigt. Der nächste Sprung ist Superion 10K: Fehlerkorrigiertes Computing soll 2027 im Labor und 2028 kommerziell herstellbar sein.</p> <p>Finanziell hebt die SkyWater-Übernahme den Umsatz 2026 auf 450–460 Mio. $. Davon stammen unverändert 280–290 Mio. $ aus dem bisherigen IonQ-Geschäft; SkyWater soll von August bis Dezember 240 Mio. $ beitragen, bereinigt um 70 Mio. $ konzerninterne Umsätze. </p> <p>Die Bewertung bleibt der kritische Punkt. Ionq ist mit dem 27-Fachen Umsatz für 2027 bewertet – ein hoher Vorschuss auf technologische und kommerzielle Erfolge. Kurzfristige Katalysatoren sind erste Superion-Aufträge, weitere Security-Deals wie der 8,18-Mio.-$-Vertrag mit Congruity360 und die operative Integration von SkyWater. Mittelfristig entscheidet vor allem, ob IonQ den 2027/28-Fahrplan für skalierbare, fehlertolerante Systeme einhält.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Peptide wie BPC-157, TB-500 oder MOTS-c werden vor allem für Muskelregeneration, Stoffwechsel, Schlaf oder „Anti-Aging“ beworben. Der Markt befindet sich bislang weitgehend in einer rechtlichen Grauzone. Laut Citi haben dennoch bereits 28 % der Befragten solche Mittel verwendet; hochgerechnet ergibt sich allein in den USA ein theoretisches Umsatzpotenzial von rund 80 Mrd. $ jährlich.</p> <p>Die Player sind Hims & Hers, Bachem und Polypeptide.</p>
<p style="text-align: justify;">In Europa steigen die Neuzulassungen wieder, noch eindrucksvoller ist aber das Bild in Nordamerika. Viele Speditionen hatten Investitionen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit und der US-Zollpolitik aufgeschoben. Inzwischen sind die Flotten älter geworden, der Ersatzbedarf lässt sich nicht unbegrenzt verschieben. Entsprechend schnellen die Auftragseingänge nach oben. Das ist allerdings kein neuer Superzyklus.</p> <p style="text-align: justify;">Ein wesentlicher Teil der Nachfrage beruht auf Ersatzinvestitionen und vorgezogenen Bestellungen. Nach der gegenwärtigen Belebung können also wieder schwächere Jahre folgen. Gleichzeitig eröffnet die Elektrifizierung der schweren Nutzfahrzeuge eine zusätzliche Wachstumschance. Noch liegt der Anteil batterieelektrischer Lkw in Europa im einstelligen Prozentbereich, doch der Markt wächst schnell. Genau diese Kombination aus zyklischer Erholung und strukturellem Wandel macht die Branche derzeit interessant. Drei Aktien kommen dafür infrage, allerdings nicht gleichermaßen. Alle drei Aktien gibt es bei uns in Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Klick Hier</a>). Wenn Sie solche Analysen und Empfehlungen täglich lesen möchten, dann ist Termin-Börse daily genau das Richtige für Sie, probieren Sie es aus!</p>
09-Sept. 08:50
Guten Morgen aus der Redaktion: Die Kupferthese, Intel haussiert - Amgen wird skalpiert
<p>100 $ beim Ölpreis sind für die europäischen Aktienmärkte zu viel. Der Iran hat sich darauf eingeschossen die Lage bis zu den Midterms im November unverändert zu gestalten, um den innenpolitischen Druck auf Trump zu erhöhen. Damit geht es schwächlich in den Tag (DAX ca. - 200 Punkte). </p> <p>Die 10-jährige US-Rendite erreichte rund 4,81 %. Gegen den Trend gewann der Philadelphia Semiconductor Index 1,3 %. Intel sprang rund 9 % nach oben, gestützt von einer Hochstufung und Berichten über weitere CPU-Preiserhöhungen. Amgen verlor dagegen rund 10 %, nachdem ein Novartis-Medikament in einer wichtigen Herz-Kreislauf-Studie scheiterte und damit auch Zweifel an einem konkurrierenden Amgen-Ansatz aufkamen. Möglicherweise geht das zu weit.</p> <p>In Asien halten sich Chip- und KI-Aktien besser als der Gesamtmarkt. Südkorea und Japan liegen im Plus, Hongkong schwächer. SK Hynix und Samsung ziehen weiter an, nachdem der US-Halbleiterindex gestern zulegen konnte.</p> <p>Besonders im Blick steht der haussierende Kupferpreis. Wir haben das seit 2023 immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt und mit entsprechenden Minenempfehlungen untermauert. Erhebliche Angebotsdefizite im Elektrifizierungs- und KI-Zeitalter sind unvermeidlich, da es schlicht zu wenig Investitionen in neue Minen gibt. Bis 2030 können wir uns Kupferpreise bis 20.000 $ je Tonne vorstellen. Untenstehende Grafik verdeutlicht die Problematik.</p> <p>Nach einer notwendigen Korrektur werden wir weitere Minentitel in Actien-Börse und Aktionärsbrief vorstellen. Hier geht es u.a. zu unseren Produkten: <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Am 31. Oktober präsentiert Puma seine Q3-Zahlen. Das mittlere Kursziel der Analysten liegt bei 29,32 €. 2026 gilt laut dem Vorstand als „Übergangsjahr“, während der Turnaround dann 2027 weiter an Fahrt gewinnen sollte. Die Analysten der britischen Großbank HSBC senkten am 2. September ihr Kursziel für Puma von 35 auf 34 €, bekräftigten jedoch die Kaufempfehlung für die Aktie, da der Turnaround aus ihrer Sicht gut angelaufen sei. Nach Einschätzung von HSBC könnten zwei positive Katalysatoren den Wert stützen: Erstens die Aussicht auf eine schrittweise Verbesserung der Geschäftstrends im zweiten Halbjahr 2026, bevor im Verlauf von 2027 wieder Wachstum erwartet wird. Zweitens die Möglichkeit eines nächsten Investorentermins, möglicherweise Anfang 2027, der nach dem Einstieg von Anta Sports bei Puma weitere Angaben zur künftigen strategischen Ausrichtung von Puma liefern könnte.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
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Volker Schulz
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