<p>Citi sieht Brent bis Jahresende nur noch bei 60 bis 65 $ je Barrel und empfiehlt, sommerliche Preisspitzen zum Verkaufen zu nutzen.</p> <p>Werde die USA noch der Iran haben Anreiz für eine neue Eskalation. Gleichzeitig bleibt die Angebotsseite weich. Sobald die Förderländer ihre Produktion schneller hochfahren und der Verkehr durch die Straße von Hormus weiter normalisiert wird, droht ein deutlicher Überschuss.</p> <p>Brent liegt aktuell um 72 $ und damit deutlich unter dem Kriegs-Hoch von über 126 $. Citi ist damit klar pessimistischer als der Marktkonsens, der Brent Ende 2026 eher bei 78 $ sieht. Goldman liegt mit 80 $ ebenfalls höher, nennt aber in einem optimistischen Normalisierungsszenario ebenfalls rund 60 $ als mögliches Ziel.</p> <p>Für die Märkte wäre das positiv: niedrigere Energiekosten entlasten Inflation, Verbraucher und viele zyklische Branchen.</p>
<p>CRISPR THERAPEUTICS bekommt einen neuen Trigger. Die FDA hat Casgevy nun auch für Kinder ab zwei Jahren zugelassen. Damit erweitert sich der adressierbare Markt deutlich, während zugleich das Vertrauen in Sicherheit und Wirksamkeit der ersten zugelassenen CRISPR/Cas9-Therapie steigt. Bisher kam die Kommerzialisierung nur langsam voran, weil die Behandlung komplex, langwierig und teuer ist. Doch die klinischen Daten sind stark und sprechen für den Charakter einer funktionellen Heilung bei Sichelzellanämie und Beta-Thalassämie. Gelingt es, mehr Patienten über die Behandlungszentren zu führen und die Erstattung breiter abzusichern, kann Casgevy schrittweise in Richtung eines Milliardenprodukts wachsen. Zusätzliche Fantasie liefern Programme zur Vereinfachung der Therapie, etwa durch schonendere Vorbehandlung oder perspektivisch In-vivo-Ansätze. Es zeichnet sich ab, dass Geneditierung kommerziell skalierbar wird. Die Aktie generiert ein frisches Kaufsignal. </p>
<p>Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin gilt Favorit für die Übernahme des Ultra Maritime-Geschäfts von Advent International. Der mögliche Kaufpreis soll laut Aussagen von Insidern rund 3,5 Mrd. $ betragen. Der Deal könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden. Die Lockheed-Aktie durchläuft seit Ende April eine Seitwärtsbewegung.</p>
<p>Für 4 Mrd. Euro geht der Unternehmensbereich an den Finanzinvestor Lone Star Funds. Mit dem Verkauf schließt CONTINENTAL die eigene strategische Neuaufstellung ab - fortan konzentriert sich das Unternehmen ganz auf sein traditionelles Reifengeschäft, das als einziger Bereich im Konzern verbleibt. Doch nicht nur die strategische Neuaufstellung wird abgeschlossen - überdies reduziert der Konzern mit dem Verkauf die eigene Finanzverschuldung und will zudem rund 2,5 Mrd. Euro an die Aktionäre zurückgeben, entweder über eine Sonderdividende oder eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende. Die endgültige Höhe hängt von üblichen Mechanismen zur Kaufpreisanpassung und vom genauen Zeitpunkt des Vollzugs ab.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter<a href="http://www.bernecker.info"> www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf! </p>
<p style="text-align: justify;">Während internationale Mega-Caps das Gros der Liquidität des Marktes aufsaugen und teils mit astronomisch hohen Multiples bewertet werden, vollzieht sich im deutschen Mid-Cap-Segment eine eklatante Fehlpreisung. Der MDAX hat im Zuge der jüngsten konjunkturellen Sorgen deutlich Federn lassen müssen, was bei ausgewählten Qualitätsunternehmen zu einer vollständigen Entkopplung zwischen dem Aktienkurs und der operativen Ertragskraft geführt hat. Substanzwerte werden derzeit zu Konditionen gehandelt, die historisch betrachtet außergewöhnliche Einstiegsgelegenheiten bieten. Wir fokussieren uns heute auf zwei marktführende Konzerne, bei denen das Verhältnis aus anstehendem Gewinnwachstum und aktueller Bewertung eine tiefe Unterbewertung offenbart. Wer abseits des breiten Markt-Hypes antizyklisch agiert, findet hier ein extrem asymmetrisches Chance-Risiko-Verhältnis vor. Diese und börsentäglich neue Empfehlungen gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ende März hatten Sie 4.000 Dollar je Unze als Kursziel für Gold genannt. Dieses Niveau haben wir nun erreicht. <br />Kann jetzt eine echte Erholung folgen?</strong></p> <p>Die Zielmarke von 4.000 Dollar für Gold ist erreicht worden. Die Auffanglinie für die Stabilisierung liegt zwischen 3.850 und 4.100 Dollar. Die nächsten Zahlen des World Gold Council werden zeigen, ob sich die Marktverhältnisse wesentlich verändert haben. Das lasse ich offen. Entscheidend ist, wie sich die Notenbanken, die in den letzten Monaten die sichersten Käufer waren, insgesamt verhalten. Dagegen ist der Goldrausch des letzten Jahres verschwunden.</p> <p>Ergebnis daraus: Gibt es den Eindruck einer schwächeren Nachfrage, findet der Goldpreis erst wieder bei rd. 3.400 bis 3.500 Dollar einen zweiten Boden. Das wäre die Ausgangsbasis des Sommers letzten Jahres. Dieses markttechnische Bild wird sich in den nächsten 4 bis 6 Wochen konkretisieren. Dann reden wir über Gold weiter.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Die Aktie von Rheinmetall ist Ende Juni unter 1.000 Euro gefallen. Ist die Korrektur nun groß genug?</strong></p> <p>Rheinmetall wurde mehr als halbiert, wie avisiert. Teilweise war dies im Zuge der spektakulären Entscheidung in Berlin, die Strategie der Fregattenrüstung neu zu definieren, übertrieben. Dazu gibt es keine zuverlässigen Informationen, sondern nur parteipolitische Äußerungen. Das ist zu wenig! Die zeitweise Halbierung des Kurses von Rheinmetall ging zu weit. Jetzt geht es darum, einen Mittelwert zu finden, wie sich die Auftragslage von Rheinmetall einerseits und die tatsächliche Geschäftsentwicklung andererseits neugestalten und berechnen lassen. Der Mittelwert dieser Erwartungen liegt in Düsseldorf zunächst zwischen 1.200 und 1.300 Euro. Der sehr agilen Mannschaft von Rheinmetall ist sehr viel mehr zuzutrauen. Übrigens: Rheinmetall sowie viele weitere spannende Aktien finden Sie in der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a> Nr. 27/2026.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Der Yen notiert gegenüber dem Dollar auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren. Ein Vorteil für japanische Aktien?</strong></p> <p>Die Japaner steuern ihre Exportpolitik seit den 1950er-Jahren immer und sehr geschickt, weil diskret, über den Wechselkurs des Yen. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere der Dollar. Mit der jüngsten Abwertung in kleinen Schritten ist damit der japanische Export für die nächsten ein bis zwei Jahre gut gesichert. Die Neuverschuldung der japanischen Regierung mit dem gigantischen Investitionsprogramm bildet jedoch eine weitere Unsicherheit. Bei einer Verschuldungsrate von über 230 % des BIP sind die Konsequenzen schwer zu erkennen. Dazu gehört, dass 95 % aller Staatsschulden in Japan liegen und kein Ausländer Yen-Bestände führt. Damit lässt sich der Yen anders steuern, als dies für andere große Industrieländer der Fall ist. Tendenziell ergibt sich eine schrittweise Erholung des Yen-Kurses, wie in früheren Zyklen bereits zu beobachten war. Ein Vorteil für japanische Aktien liegt darin allein jedoch nicht. Der Nikkei hat das beschriebene Szenario richtig eingepreist, dürfte nun aber zunächst konsolidieren.</p>
<p>Energieversorgung wird der große Engpass. Die Financial Times beschrieb am Wochenende einen Trend, der für den KI-Sektor immer wichtiger wird. Fakt ist: Mit dem Auslaufen der Steuervergünstigungen für neue Wind- und Solarparks in den USA werden die Kosten für langfristige Stromlieferverträge laut einer Analyse von LevelTen Energy um 40 bis 120 % steigen. Gleichzeitig kaufen Hyperscaler wie META oder Google die verfügbaren Kapazitäten auf und verdrängen andere Industriekunden aus dem Markt.</p> <p>NeoCloud-Unternehmen wie IREN, COREWEAVE oder APPLIEDDIGITAL verfügen nicht nur über GPU-Kapazitäten, sondern vor allem über langfristig gesicherte Stromversorgung und geeignete Standorte für KI-Rechenzentren. Zuletzt kam auf den Sektor kräftiger Kursdruck, da META angekündigt hat Optionen zu prüfen künftig auch GPU-Power zu vermieten. Der Wert eines KI-Rechenzentrums bemisst sich künftig nicht mehr allein an der Zahl der installierten GPUs, sondern zunehmend daran, ob ausreichend günstiger Strom verfügbar ist.</p> <p>In den Abstürzen von IREN & Co liegen somit neue Chancen. </p>
<p>Das Marktbild der letzten Woche bestätigt sich auch zum heutigen Wochenstart. In Asien gaben Chipwerte wie Kioxia nach, SK Hynix verlor vor dem geplanten US-Listing rund 3 %, auch der Kospi und der Nikkei kommen etwas zurück. Allerdings: Die Berichtssaison steht vor der Tür und gute Zahlen großer Halbleiterwerte könnten den Sektor dann schnell wieder anschieben. Derweil läuft die Rotation in Autos, Maschinenbau, Gesundheitswerte und andere Nachzügler. </p> <p>Für den DAX deutet sich ein stabiler Start an um 25.800 Punkte an. </p> <p>Positiv bleibt: Öl beruhigt sich weiter. Brent liegt bei rund 72 Dollar, weil sich die Schifffahrt durch die geschützten Routen im Nahen Osten normalisiert und OPEC+ eine weitere moderate Fördererhöhung unterstützt. Das nimmt etwas Druck von der Inflationsseite. Der Dollar zieht leicht an, Gold hält sich nach drei Gewinntagen in der Nähe von 4.150 Dollar.</p> <p>Die Schlagzeilen kommen aus Europa. Im Fokus steht der Verteidigungssektor. Thales will Exail Technologies übernehmen und zahlt dafür 134 € je Aktie. Zunächst kauft Thales den 35,51-Prozent-Anteil der Familie Gorgé, anschließend soll ein Pflichtangebot für den Rest folgen. Das Timing passt: Morgen beginnt der NATO-Gipfel in der Türkei. Dort dürfte es erneut um höhere Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben gehen. Italien denkt laut Bericht über zusätzliche Ausgaben von rund 17 Mrd. € über zwei Jahre nach, um langfristig das NATO-Ziel von 5 % zu erreichen. Auch der Auftrag Großbritanniens, Italiens und Japans über 4,6 Mrd. Pfund für das GCAP-Kampfjetprogramm passt in dieses Bild. </p> <p>Continental (s. Chart) gelingt die Abspaltung von ContiTech für 4 Mrd. €. Wir hatten das bereits am Freitag in der Bernecker Daily avisiert. Gemessen an der Peergroup-Bewertung sehen wir weiter deutliches Potenzial. </p> <p>Sie möchten stets dem Laufenden bleiben? Ich empfehle den kostenlosen Download der Bernecker App <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p><strong>„Launching July 4, 2026“: </strong>Am 250. Geburtstag der USA werden ca. 1,4 Millionen bereits eingerichtete Trump Accounts mit je 1.000 $ befüllt. Es handelt sich um eine steuerlich begünstigte Vorsorge für… </p> <p><strong>… jedes US-amerikanische Kind, geboren im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2028.</strong> (Legaler Aufenthalt vorausgesetzt: Sozialversicherungsnummer wird benötigt. Eltern müssen zudem einen Antrag auf den Account, per Formular 4547, gestellt haben.)</p> <p><strong>Zusätzliche Befüllung: Möglich, erwünscht, begrenzt.</strong> Die Accounts laufen bis zum 18. Geburtstag. Eltern, Verwandte und Arbeitgeber können einen Trump Account um bis zu 5.000 $ jährlich weiter aufstocken.</p> <p><strong>Fokussierte Anlagemöglichkeit.</strong> Für das eigentliche Investieren der Mittel sind wenige kostengünstige Indexfonds (ETFs) vorgesehen. Die Umschichtungsoption wird innerhalb der Trump Account App freigeschaltet.</p> <p><strong>Laufzeit bis zum 18. Geburtstag.</strong> Dann ist die Umwandlung in einen IRA vorgesehen. Dieser Schritt wirkt steuertaktisch kompliziert, heute aber…</p> <p><strong>… steht der eingebuchte Betrag im Vordergrund.</strong> Psychologisch klug: 1,4 Millionen Elternpaare haben das Gefühl, dass ihr-e Kind-er an der wirtschaftlichen Entwicklung der USA beteiligt sind.</p> <p><strong>Für weitere 4,6 Millionen Kinder (vor dem 1. Januar 2025 geboren) wurden Trump Accounts eingerichtet.</strong> Auch auf diese kann ab heute eingezahlt werden. </p> <p>Happy Forth of July!</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p style="text-align: justify;">Die künstliche Intelligenz frisst ihre eigenen Kinder, zumindest wenn es um die digitale Infrastruktur geht. Eine brandaktuelle Analyse des weltweit führenden Kreditversicherers ALLIANZ TRADE zeigt schwarz auf weiß, was wir in diesem Brief schon lange prognostizieren. Der weltweite Ausbau von Rechenzentren beschleunigt sich in einem atemberaubenden Tempo, bis zum Jahr 2030 soll der Anteil von KI-Anwendungen am gesamten Stromverbrauch von Rechenzentren auf rund 40 % hochschnellen. Aktuell bewegen wir uns bereits bei 15 bis 20 %. Rechenzentren mutieren von einer digitalen Randgröße zu einem massiven, strukturellen Treiber der globalen Stromnachfrage in fast allen Regionen der Erde. Doch der gigantische Investitionszyklus der Tech-Konzerne erfordert massive Upgrades der physischen Infrastruktur. Wer Rechenzentren im großen Stil betreiben will, benötigt hochspezialisierte Hardware für das Energiemanagement und die thermische Beherrschung der Hochleistungsrechner. Heute greifen wir nach einem alten Bekannten für einen neuen, hochgradig chancenreichen Trading-Versuch und nehmen zudem einen weiteren, unersetzlichen Infrastruktur-Spezialisten neu ins Visier. Beide Empfehlungen und Börsentäglich weitere finden SIe in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
digital | innovativ | mobil
Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:
Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts.
schnell | mobil | auf den Punkt
Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?
Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.
Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!
- Werbepartnerschaft -
Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt
"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"
Volker Schulz
Referenzen
Kunden vertrauen Bernecker
Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.
Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?
Börsenbrief-Finder
Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!


















