<p>Das Unternehmen hat sich vom klassischen Anbieter für Schalter, Steckdosen und Gebäudetechnik zum KI- und Digital-Ausrüster gewandelt. Der Umsatzanteil mit Rechenzentren ist binnen zehn Jahren von 5 auf 32 % gewachsen. 2026 soll dieses Geschäft um mehr als 30 % wachsen und 2027 bereits mehr als 40 % des Konzernumsatzes ausmachen. Beim Kapitalmarkttag in dieser Woche hat man neue Ziele formuliert. </p> <p>Für 2027 bis 2030 peilt der Konzern 6 bis 8 % organisches Wachstum p. a. an und hat damit die Wachstums-ambitionen knapp verdoppelt. Daraus ergibt sich bis 2030 eine Größenordnung von rund 16,5 Mrd. € Konzernumsatz bei 21 bis 22 % operativer Marge. Neben Rechenzentren liefert die klassische Gebäudetechnik neue Impulse: Rund 60 % des Geschäfts außerhalb der Rechenzentren liegen volumenmäßig noch deutlich unter 2019. Eine Erholung der Baukonjunktur in Europa und den USA wäre damit ein zweiter Wachstumstreiber.</p> <p>Zwischen 13 und 15 % des Umsatzes generiert man als Free-Cashflow, wovon 60 % für Zukäufe vorgesehen sind. Mit einer Bewertung mit dem rd. 16-fachen Gewinn per 2027 notierte die Aktie auf einem akzeptablen Bewertungsniveau.</p> <p>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> und über unsere Bernecker-App. </p> <p>Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 40 u. a.:</p> <p>- Die Reformpläne der aktuellen Koalition reichen nicht</p> <p>- BASF im Umbruch: Lohnt sich die Wette?</p> <p>- SIEMENS mit Extra-Kick!</p> <p>- Der Umbau bei NEMETSCHEK wird unterschätzt</p> <p>- IONOS: Es tut sich was im Sektor</p> <p>- ASML: Jetzt noch einsteigen?</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info </p>
<p>SANOFI und REGENERON machen weiter - und zwar in größerem Umfang: Gemeinsam entwickeln und vermarkten sie Immunologie-Medikamente und mit dem neuen Deal könnte REGENERON bis zu 8 Mrd. $ einheimsen. REGENERON wird von SANOFI eine Vorabzahlung in Höhe von 1 Mrd. $ erhalten, bis zu weitere 7 Mrd. $ könnten fällig werden - abhängig von Entwicklungs-, Zulassungs- und Vermarktungszielen. Die erweiterte Zusammenarbeit sieht vor, dass vier von REGENERON erfundene Immunologie-Wirkstoffkandidaten der nächsten Generation in die Allianz aufgenommen werden. Der US-Arzneimittelhersteller wird zudem die Option haben, SANOFIs Lunsekimig einzubeziehen, das zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung getestet wird. Nicht verwunderlich, dass beide Aktien heute im Plus liegen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Für bis zu 750 Mio. € übernimmt der Konzern die restlichen 45 % an mAbxience von Insud Pharma und Invim Corporativo. Die Transaktion wurde am 30. September bereits vollzogen. Seit 2022 hielt Fresenius 55 %.</p> <p>Künftig verbleiben sämtliche Gewinnanteile der Biosimilar-Plattform im Konzern. Laut Jefferies wirkt der Zukauf sofort positiv auf den bereinigten Gewinn je Aktie. mAbxience erzielte 2025 mehr als 320 Mio. € Umsatz bei Margen oberhalb des FRESENIUS-Kabi-Durchschnitts. Drei Produktionsstandorte, vier vermarktete Biosimilars und acht Entwicklungskandidaten bilden die Basis für weiteres Wachstum. Die jüngste Vereinbarung mit Sandoz zu einem Emicizumab-Biosimilar zeigt das Potenzial. Volles Eigentum erleichtert zudem die Steuerung von Kosten, Kapazitäten, Markteinführungen und Lizenzpartnerschaften.</p> <p>Der Zukauf ist mit einer Bewertung von rund dem 5,2-Fachen Umsatz allerdings kein Schnäppchen, was die schwächeren Kurse erklärt. Dennoch: Ein KGV von 11 per 2027 spiegelt die Biopharma-Perspektiven nicht korrekt wider.</p>
<p>Die Aktie hat vom Hoch bei knapp über 50 € ca. 25 % korrigiert und stabilisiert sich nun um 39 €. Anfang November kommen die Q3-Zahlen. Jefferies erwartet für Q3 rund 2,04 Mrd. € Umsatz (+19 %) und 224 Mio. € EBITDA bei 11 % Marge. Wegen verzögerter Baustellenfreigaben durch Kunden liegt die Umsatzschätzung rund 10 % unter Konsens. Ein starkes Q4 soll folgen, sodass eine Eingrenzung der Jahresprognose am oberen Ende machbar ist. Für 2026 kalkuliert die Bank mit 948 Mio. € EBITDA. Mitte Oktober ist Klarheit zum deutschen Netzpaket zu erwarten. Eine entschärfte Fassung könnte die Auftragsperspektiven für 2027 verbessern und eine Aufwertung der Aktie auslösen. Ein KGV von 15 per 2027 ist akzeptabel.</p>
<p>CONTINENTAL wird die Q3-Zahlen am 4. Novmber veröffentlichen. Beim sogenannten Pre-Close-Call hat man die Argumente für eine Fortsetzung Neubewertung bekräftigt. Die UBS hält eine Prognoseanhebung mit den Q3-Daten für wahrscheinlich: Die Reifen-EBIT-Marge könnte rund 14,8 % statt der vom Konsens erwarteten 13,5 % erreichen. Für 2026 erscheint ein Konzern-EBIT nahe 1,9 Mrd. € möglich. Der ContiTech-Verkauf soll weiterhin um den Jahreswechsel abgeschlossen werden. Die Analysten erwarten anschließend rund 1,5 Mrd. € Aktienrückkäufe und 1 Mrd. € Sonderdividende, wobei die Verteilung noch nicht kommuniziert oder fixiert ist. Bereinigt um diese Rückflüsse wird CONTI mit einem KGV von etwa 9 gegenüber 12–13 bei MICHELIN und PIRELLI bewertet. Wir bleiben dabei: Der Bewertungsabschlag bietet Aufholpotenzial.</p>
<p>Die europäischen Aktienmärkte standen gestern unter Druck. An der Wall Street verlief der Handel dagegen uneinheitlich. Belastet haben vor allem die hohen Anleiherenditen und der stärkere Inflationsdruck in Deutschland. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hielt sich bei rund 5,3 %. Technologieaktien hielten sich dagegen besser.</p> <p>Hewlett Packard Enterprise gewann 3,9 % nach neuen Wachstumszielen und einem KI-Serverauftrag über 1,2 Mrd. $. United Therapeutics stieg nach einem Erfolg im Patentstreit gegen Liquidia um 12,6 %, Liquidia brach um 57,2 % ein. Nvidia legte 1,4 % zu.</p> <p>Heute folgen um 9:55 Uhr der deutsche Einkaufsmanagerindex für die Industrie und um 10:00 Uhr der entsprechende Wert für die Eurozone. Um 14:30 Uhr stehen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Um 16:00 Uhr folgen der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie sowie die US-Bauausgaben.</p> <p>Zahlen melden heute unter anderem Accenture, Nike und McCormick.</p> <p>Für den DAX zeichnet sich zunächst ein schwächerer Start ab. Lang & Schwarz taxiert den DAX heute Morgen bei rund 25.100 Punkten und damit etwa 0,3 % unter dem Xetra-Schluss. Rückenwind liefert der Technologiesektor nach starken Zahlen und einem überzeugenden Ausblick von Micron. Risiken bleiben die hohen Anleiherenditen und die gestiegenen Inflationsrisiken in Europa.</p> <p>Weitere aktuelle Einschätzungen finden Sie in der <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Im zweiten Quartal 2026/27 sprang das operative EBITDA um gut 81 % auf 168 Mio. €. Im Q1 hatte das Plus erst 41 % betragen. Im ersten Halbjahr summiert sich das EBITDA damit auf 303 Mio. € nach 189 Mio. €. Treiber sind vor allem CropEnergies und das Spezialitätengeschäft. Südzucker hat am Montag die Jahresprognose angehoben: Der Umsatz soll nun 8,3 bis 8,7 Mrd. € erreichen. Beim EBITDA steigt die Untergrenze von 480 auf 540 Mio. €, die Obergrenze bleibt bei 680 Mio. €. Das KGV 2027e liegt nach dem Kurssprung noch bei rund 34. Allerdings dürften die Gewinnschätzungen nun steigen. Charttechnisch bleibt das Septemberhoch bei knapp 13,20 € die nächste Hürde. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 40.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>++ Anleihemarkt unter Stress</p> <p>++ DAX-Titel vor Comeback?</p> <p>++ ETF mit Inflationsschutz</p> <p>++ Europas Investitionsboom: Nebenwerte-Trio mit Rückenwind unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Vor den heutigen Zahlen favorisieren die Analysten von Cantor die Aktie: Mit rund dem 5-Fachen des erwarteten Gewinns der nächsten zwölf Monate erscheint die Bewertung niedrig. Entscheidend sind laut Cantor Aussagen zu anhaltender Preisstärke, zusätzlichen langfristigen Kundenverträgen und einer weiteren Angebotsverknappung 2027. Für das Novemberquartal erwarten die Analysten eine Bruttomarge im hohen 80-Prozent-Bereich – entsprechend hoch liegt die Messlatte.</p> <p>Der Wettbewerb um persönliche KI-Assistenten treibt den Ausbau der Infrastruktur: Führende KI-Anbieter und Hyperscaler müssen investieren, um Kunden und Marktpositionen zu sichern. Davon profitieren Speicher, Rechenleistung und Netzwerktechnik. Die These bleibt jedoch zeitlich begrenzt: Bis Jahresende überwiegt aus Sicht der Analysten der Rückenwind; ab Frühjahr 2027 könnten basisbedingt schwierigere Jahresvergleiche und nachlassende Investitionsdynamik bremsen. </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Das ist Wind unter den Flügeln von NORDEX: Das Unternehmen aus Hamburg wird in den nächsten beiden Jahren 34 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamterzeugungsleistung von 175 Megawatt in Frankreich, Portugal und Spanien errichten. Zum Einsatz kommen entsprechend der unterschiedlichen Windbedingungen und Genehmigungsverfahren fünf verschiedene Turbinentypen. Und besonders lukrativ: Die Aufträge umfassen neben der Lieferung und der Errichtung auch den Service über mehrere Jahre. Die Aktie hat heute deutlichen Rückenwind.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="https://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p><strong>Die Aktie der britischen Spezialbank war gestern mit + 15,5 % der Tagessieger in London.</strong> Ein Teil des seit 2021 aufgetretenen Wertverlusts (bis zu – 85 %) wurde aufgeholt, nachdem die vorläufigen Geschäftszahlen für 2026 besser als erwartet ausgefallen sind. So sanken die Kosten um 36 Mio. statt geplanter 25 Mio. GBP und der Verlustanteil der Aktionäre wurde um 19 % eingedämmt (- 63,4 Mio. GBP).</p> <p><strong>Wichtig war außerdem die Verbesserung der Kernkapitalquote (CET1) von 13,8 auf 14,1 %.</strong> Denn CLOSE BROTHERS trägt weiterhin Risiken aus dem britischen Motorfinanzierungs-Skandal ("Motor Finance Redress Scheme"). Nach Aussagen des Managements decken gebildete Rückstellungen von ca. 320 Mio. GBP die Entschädigungsrisiken weitgehend ab.</p> <p><strong>Die Bankaktie ist weiterhin nur etwas für risikofreudige Spezialisten.</strong> Im Chartvergleich mit anderen europäischen Bankaktien abgebildet, ist das Turnaround-Potenzial unverkennbar.</p> <p>Helmut Gellermann</p>
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