<p style="text-align: justify;">Während an den internationalen Aktienmärkten zunehmend der hohe Strombedarf der KI-Unternehmen diskutiert wird, rückt eine Branche immer stärker in den Mittelpunkt: die Energiewirtschaft. Denn unabhängig davon, ob sich die milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz für sämtliche Beteiligten jemals angemessen rentieren werden, steht eines fest: Der weltweite Strombedarf wächst. Rechenzentren, die zunehmende Elektrifizierung der Industrie, Elektromobilität und der Ausbau digitaler Infrastrukturen stellen die Energieversorgung vor gewaltige Herausforderungen.</p> <p style="text-align: justify;">Die eigentlichen Gewinner dieses Strukturwandels müssen deshalb keineswegs ausschließlich aus der Technologiebranche kommen. Vielmehr könnten Unternehmen profitieren, die zusätzliche Erzeugungskapazitäten bereitstellen, bestehende Stromnetze modernisieren oder neue Speichertechnologien entwickeln.</p> <p style="text-align: justify;">Besonders interessant erscheint uns die Kombination aus erneuerbaren Energien und einer zuverlässigen Stromversorgung. Wind- und Solarenergie werden beim Ausbau der weltweiten Erzeugungskapazitäten eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig gewinnen Stromspeicher, flexible Gaskraftwerke und die Kernenergie an Bedeutung. Schließlich müssen Rechenzentren und Industrieanlagen rund um die Uhr zuverlässig mit Elektrizität versorgt werden.</p> <p style="text-align: justify;">Wir sehen in dieser Entwicklung interessante Chancen abseits der hoch bewerteten KI-Aktien. Dabei konzentrieren wir uns auf Unternehmen, die nicht nur von langfristigen Wachstumstrends profitieren, sondern bereits heute überzeugende operative Ergebnisse vorweisen können. Zwei Aktien gefallen uns besonders, beide finden Sie in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>)</p> <p style="text-align: justify;"> </p>
06-Nov. 09:17
Guten Morgen aus der Redaktion: 9 Bio. Dollar-Crash bei Nvidia, Micron Technology, Intel & Co
<p><strong>Im US-Tech-Sektor sind 9 Bio. $ seit Angang Oktober ausgelöscht worden - allein gestern knapp 3 Bio. $.</strong> Die blaue Welle der Demokraten preist einen Baustopp von 40 bis 50 % aller Datacenter-Pläne ein. Damit ist die KI-Szene weitgehend bereinigt. Der Chart unten zeigt die Dimension dieses Ausverkaufs. </p> <p>In Asien setzte sich heute der Ausverkauf fort. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 8 %. Der Handel musste für 20 Minuten ausgesetzt werden. Samsung und SK Hynix gerieten zweistellig unter Druck. Auch japanische Halbleiterwerte verlieren kräftig. Kioxia wird auf aktuellem Niveau hgemäß Konsens für das nächste Geschäftsjahr mit KGV 1,8 gepreist. Der Kurs unterstellt damit einen Gewinneinbruch ggü. den aktuellen Konsensschätzungen um rd. 60 bis 70 % im nächsten Jahr.</p> <p>Damit erreicht der avisierte, komplizierte Herbst echte Ausverkaufsstimmung. Darauf haben wir in den Portfolios mit hohen Cashquoten gewartet. Jetzt wird es interessant. Was wir daraus machen lesen sie in unseren Börsenbriefen.</p> <p>Den aktuellen Aktionärsbrief gibt es im Börsenkiosk im Einzelabruf über eine Sonderaktion mit 50 % Rabatt. Hier geht es zum Aktionärsbrief: <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047</a></p> <p>Aus der US-Nachbörse kommen unterschiedliche Signale. Cloudflare steigerte den Quartalsumsatz um 39 % auf 782,5 Millionen Dollar gegenüber 737 Millionen Dollar Konsens. Die Aktie legte deutlich zu. Atlassian verlor dagegen zeitweise 17 %. Die Anleger stören sich an der nachlassenden Wachstumsdynamik im Cloudgeschäft.</p> <p>IonQ überrascht mit einem Umsatzsprung auf 173,8 Millionen Dollar. Der Quantencomputerspezialist erhöht die Jahresprognose von bisher 280 bis 290 auf 505 bis 515 Millionen Dollar. Darin enthalten sind allerdings auch Beiträge der übernommenen SkyWater.</p> <p>Aus Deutschland: Freenet kündigte gestern Abend einen Aktienrückkauf über bis zu 75 Millionen Euro an. Finanziert wird dieser aus dem Verkauf der Ceconomy-Beteiligung.</p> <p>JOST erhöht die Jahresprognose. Der Nutzfahrzeugzulieferer erwartet nun 9 bis 11 % Umsatzwachstum und eine Steigerung des bereinigten EBIT um 11 bis 14 %.</p> <p>Stabilus meldet Abschreibungen von 67 Millionen Euro und will die Dividende von 35 auf 22 Cent kürzen. Der bereinigte Quartalsgewinn lag allerdings über den Erwartungen.</p> <p>Daimler Truck meldet heute Morgen einen Gewinnanstieg von 73 %. Auch Krones verbessert seine Profitabilität. Am Ölmarkt zeichnet sich nach dem jüngsten Preisrutsch eine leichte Erholung ab.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p>
<p>Der Kurssturz macht diesen Japaner als breit aufgestellten Technologiekonzern nun noch interessanter. Wir hatten auf den Titel bereits in einer Lupe im AK hingewiesen. Seitdem ist die Aktie im Zuge des KI-Crashs stark gefallen. Fakt ist:</p> <p>Die Kommunikationssparte mit optischen Datenverbindungen für KI-Rechenzentren liefert inzwischen knapp 30 % des operativen Gewinns. Weitere Chancen entstehen durch den Ausbau der Stromnetze und die Anbindung von Windparks auf See. Dafür eröffnete der Konzern im Oktober eine neue Hochspannungs-Seekabelfabrik in Schottland. Hinzu kommen Elektronik, Industriematerialien und das große Geschäft mit Fahrzeugverkabelung, welche allerdings flach läuft.</p> <p>Im Halbjahr erhöhten Elektronik und Industriematerialien ihre operativen Gewinne zusammen von 30,9 auf 71,3 Mrd. Yen. Die schwächere Autosparte bleibt eine Belastung. Die operative Jahresgewinnprognose steigt dennoch von 450 auf 500 Mrd. Yen. Mit dem jüngsten Rutsch wird die Aktie für das nächste Geschäftsjahr bis März 2028 nur noch mit KGV 8,7 bewertet. (für das lfd. GJ mit KGV 10,4). Ich sehe eine günstige Kombination aus KI-Wachstum und langfristigem Infrastrukturbedarf. </p> <p>Wir kaufen in das Spekulative Portfolio</p> <p>6000 Sumitomo Electric (ISIN: JP3407400005; 7,69 €) um 9:15 Uhr</p>
<p><strong>In der heutigen Tech-Korrektur legt der Betreiber einer Marketing-Plattform (Sitz: Palo Alto) fast 30 % zu. </strong>Die Eigendefinition ist so kurz wie verständlich: „APPLOVIN macht Technologien, die Unternehmen jeder Größe helfen, sich mit ihren idealen Kunden zu verbinden.“</p> <p><strong>Auslöser des Kursanstiegs sind heute die Q3-Zahlen:</strong> 55 % Umsatz- und 72 % Gewinnwachstum sowie + 59 % beim bereinigten EBITDA.</p> <p><strong>Der operative Erfolg wird durch die absoluten Zahlen direkt greifbar:</strong> 2,19 Mrd. $ Umsatz zu 1,44 Mrd. $ Gewinn und 1,84 Mrd. $ EBITDA. Den Free Cashflow beziffern die Kalifornier mit 1,4 Mrd. $, in gleicher Höhe haben sie eigene Aktien zurückgekauft.</p> <p><strong>Der Ansatz des Managements für das Schlussquartal:</strong> 2,38 Mrd. $ Umsatz (als Mitte der Prognosespanne) mit bereinigter EBITDA-Marge von 84 bis 85 %.</p> <p><strong>Der Börsenwert liegt bei 117 Mrd. $.</strong> Es gilt KUV 12 bis 13 mit KGV 20. Die Aktie hat momentan 79 $ zugelegt. Von 350 $ aus braucht es mehr als eine Verdopplung für die Rückkehr an das 52-Wochen-Hoch (zugleich Allzeithoch) von 738 $.</p> <p><strong>Der eine oder andere Börsianer hat heute Titel wie ASTERA LABS (- 17,6 %) oder SANDISK (- 17,3 %) abgestoßen, um sich bei APPLOVIN neu einzukaufen.</strong> Totaler Pessimismus sähe anders aus.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Jetzt wird es antizyklisch interessant! Der US-Halbleiterindex SOX verliert im laufenden Handel mehr als 11 %. Es droht der schlimmste Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020. Vom Junihoch hat der Index inzwischen rund 38 % eingebüßt. Das zwischenzeitliche Jahresplus von 107 % ist auf weniger als 29 % geschrumpft. Damit wird ein erheblicher Teil der zuvor aufgebauten Euphorie aus den Kursen genommen. Eingepreist sind nun deutliche Auftragssornierungen. Bleiben größere Auftragsstornierungen aus, bietet dieser Ausverkauf die Chance, langfristiges Wachstum erheblich günstiger einzukaufen. </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p><strong>Im dritten Quartal stieg der Umsatz zwar um 9 % auf 2,05 Mrd. €, das operative EBIT um 19 % auf 299 Mio. € und auch der Freie Cashflow legte um knapp 50 % auf 238 Mio. € zu.</strong> Aber: Der Auftragseingang im Rail-Geschäft sank um 11 % auf 1,05 Mrd. €. Dennoch peilt man 2026 im Rail-Geschäft rund 1,2 Mrd. € neue Aufträge an. Das Geschäft mit der Bahntechnik schwankt stark von Quartal zu Quartal. Wenn es quartalsweise zu Verschiebungen kommt und der Kurs wie aktuell auf den Aufwärtstrend zurücksetzt, muss man genauer hinschauen. Der Auftragsbestand liegt bei 7,9 Mrd. € und bietet eine solide Basis für 2027. Im kommenden Jahr ist ein EBITDA von 1,78 Mrd. € bzw. ein EBIT von 1,33 Mrd. € realistisch. Damit wäre die Aktie mit dem etwa 12,4-Fachen des für 2027 erwarteten EBIT und damit mit einem Discount von fast 30 % zum Wettbewerb bewertet. Der Rücksetzer ist eine Gelegenheit.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 45</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Alle Wahlentscheidungen von Bedeutung sind absolviert</p> <p style="padding-left: 40px;">- Das ifo-Geschäftsklima hat einen kritischen Punkt erreicht</p> <p style="padding-left: 40px;">- FRESENIUS eröffnet eine neue Produktionsschiene</p> <p style="padding-left: 40px;">- STRATEC wirft Ballast ab</p> <p style="padding-left: 40px;">- MARVELL mit Megadeal</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Börsentag nach den amerikanischen Zwischenwahlen brachte eine bemerkenswerte Überraschung: Statt der zunächst befürchteten Kursverluste erlebte die Wall Street eine regelrechte Erleichterungsrally. Der DOW JONES schoss um 3,0 % beziehungsweise knapp 1.570 Punkte nach oben. Der S&P 500 gewann 1,6 %, während der technologielastige NASDAQ Composite um 1,4 % zulegte. Auch der DAX zeigte sich von seiner besten Seite: Mit einem Plus von 2,2 % auf 26.438 Punkte näherte er sich wieder seinem bisherigen Rekordstand.</p> <p style="text-align: justify;">Der deutliche Wahlsieg der Demokraten, die künftig beide Kammern des US-Kongresses kontrollieren, wurde von den Investoren erstaunlich positiv aufgenommen. Schließlich dürfte Präsident Trump in den verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit erheblich weniger politischen Handlungsspielraum besitzen. Die Börsianer setzen offenbar darauf, dass eine stärkere parlamentarische Kontrolle unberechenbare politische Entscheidungen erschwert. Hinzu kam die Erleichterung darüber, dass Trump das Wahlergebnis akzeptierte. Die anfängliche Nervosität wich schnell einer ausgeprägten Kaufbereitschaft.</p> <p style="text-align: justify;">Ein entscheidender Kurstreiber war allerdings auch der massive Einbruch der Ölpreise. Die Nordseesorte Brent verbilligte sich um rund 9 % auf knapp 95 $ je Barrel. Hintergrund ist die Hoffnung, dass der Wahlausgang die amerikanische Regierung zu einer diplomatischen Lösung des Irankrieges bewegen könnte. Sinkende Energiepreise würden den Inflationsdruck verringern, Unternehmen und Verbraucher entlasten und möglicherweise auch den Notenbanken zusätzlichen Handlungsspielraum eröffnen. Passend dazu gaben die Renditen amerikanischer Staatsanleihen nach.</p> <p style="text-align: justify;">Bemerkenswert war zudem die ausgeprägte Differenzierung innerhalb des Technologiesektors. Schwergewichte wie AMAZON, MICROSOFT und ALPHABET legten kräftig zu, was aber noch längst kein Signal für eine nachhaltige Erholung war. Denn zahlreiche Betreiber von KI-Rechenzentren gerieten erheblich unter Druck. Auch der amerikanische Halbleiterindex verlor rund 3 %. Die Sorge: Eine stärkere Regulierung und mögliche Beschränkungen beim Ausbau neuer Rechenzentren könnten die milliardenschweren KI-Investitionen bremsen. Unternehmen mit bestehenden Kapazitäten könnten davon profitieren, während hoch verschuldete Infrastrukturbetreiber zunehmend unter Druck geraten.</p> <p style="text-align: justify;">Ist die jüngste Rally bereits der Auftakt einer nachhaltigen Jahresendrally? Wir bleiben vorerst skeptisch. Ein kräftiger Kurssprung nach einem politischen Ereignis ist noch kein belastbares Kaufsignal. Die Unsicherheiten rund um den Irankrieg, die zukünftige US-Wirtschaftspolitik und die Rentabilität der gigantischen KI-Investitionen bleiben bestehen. Wir setzen deshalb weiterhin auf eine selektive Aktienauswahl, solide Geschäftsmodelle und vernünftige Bewertungen. Dabei behalten wir insbesondere die Pharmaindustrie im Blick. Im Gegensatz zu vielen Unternehmen, deren Börsenbewertungen bereits erhebliche zukünftige Gewinne vorwegnehmen, verfügen zahlreiche Pharmakonzerne über etablierte Geschäftsmodelle, hohe Cashflows und vergleichsweise gut kalkulierbare Erträge.</p> <p style="text-align: justify;">Wir sind in diesem Sektor bereits breit engagiert, sehen aber weiterhin attraktive Ergänzungsmöglichkeiten. Denn die langfristigen Wachstumstreiber sind unverändert intakt. Wir für Sie wieder Kandidaten aus dem Pharma-Sektor herausgesucht und in der Termin-Börse daily vorgestellt. Wenn Sie nach täglichen Updates und Empfehlungen suchen, dann ist die Termin-Börse daily genau das richtige für Sie, aber Achtung: das Risiko spekuliert immer mit. <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">HIER</a> können sie uns im Abo oder Einzelabruf testen. </p>
05-Nov. 08:59
Werbung - Rabatt-Aktion beim Bernecker-Börsenbrief "Der Aktionärsbrief" (Einzelausgabe)
<p>Werbung - Der Ausverkauf bei den KI-Aktien erscheint weit fortgeschritten. Wie stehen - auch nach den Ergebnissen der Midterm-Wahlen - die Chancen für ein freundliches Jahresende in den USA? Inmitten des Zahlenreigens in der Berichtssaison darf man auch die Zahlen von Amazon, Alphabet und Microsoft auseinandernehmen. Worauf sollte man achten? Und natürlich gibt es viele weitere Themen, die man im aktuellen Marktumfeld betrachten kann.</p> <p>Die neue Ausgabe des Bernecker-Briefs "Der Aktionärsbrief" ist wieder reich gefüllt mit Beobachtungen, Einordnungen bzw. Investmentideen. Seien Sie gespannt Schlaglichter wie diese (und weitere mehr):</p> <p>++ Midterms gelaufen – eine erste Einschätzung<br />++ Realzinsen steigen kräftig – was bedeutet das?<br />++ AIXTRON – das sind die Kaufmarken<br />++ Weltmarktführer von Feuerwehrtechnik profitiert von Klimaerwärmung<br />++ Französische Bank zum Schnäppchenpreis<br />++ MARVELL will LUMENTUM – wer ist der Nächste?<br />++ Einblick in das spekulative Musterdepot sowie das Allround-Portfolio</p> <p>Chance für Sie: Die aktuelle Ausgabe (45/2026) erhalten Sie im Börsenkiosk mit 50 % Preisvorteil: Preis gerade mal 4,99 € statt 9,99 € (Einzelausgabe ohne Abobindung). Jetzt erwerben und schon wenige Klicks später redaktionelle Börsenideen einsammeln. Zur Aktionsseite beim Börsenkiosk geht es <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>.</p> <p> </p>
05-Nov. 07:00
Guten Morgen aus der Redaktion: KI-Panik nach Midterms - Amazon, Microsoft fest und überzeugende Zahlen im DAX
<p><strong>Die Wall Street sortierte sich gestern nach den US-Wahlen mit blauer Welle neu.</strong> Der Dow gewann gestern 3 %, der S&P 500 legte 1,6 % und der Nasdaq Composite 1,4 % zu. Konsumwerte, Banken und Gesundheit waren gesucht. Öl- und Gaswerte gehen mit dem sinkenden Ölpreis schwach. Ein neuerlicher Angriff auf den Iran zeichnet sich nach ersten Regierungsaussagen nicht ab. Auch Rüstungs- und KI-Aktien standen unter Druck.</p> <p><strong>Innerhalb der Technologie gingen die Kurse weit auseinander.</strong> Microsoft gewann 6,7 %, Amazon z.B. 6,1 %. Wie wir die Hyperscaler nach den Zahlen einschätzen, arbeiten wir im aktuellen Aktionärsbrief unter der Lupe umfangreich auf.</p> <p>Den Aktionärsbrief gibt es in einer Sonderaktion um 50 % reduziert als Einzelabruf im Börsenkiosk. Hier geht es zum Aktionärsbrief: <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047</a></p> <p><strong> Dagegen verloren Vertiv knapp 13 % und Rechenzentrumsentwickler Hut 8 gut 23 %.</strong> Fast alle KI-Halbleiter- und KI- Infrastrukturwerte wurden weiter in den Keller gerammt und nähern sich einer stark überverkauften Zone. Hintergrund:</p> <p>Nach demokratischen Wahlsiegen in wichtigen Rechenzentrumsstaaten werden strengere Genehmigungen und Bauverzögerungen erwartet. Goldman Sachs sieht rund 45 % der geplanten US-Kapazität möglichen Einschränkungen ausgesetzt. Das sind noch keine Projektstreichungen - aber:</p> <p>Schon spätere Lieferabrufe könnten die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Ausrüster Richtung belasten. Bei den großen Cloudkonzernen setzt der Markt dagegen auf geringere Investitionsausgaben und höhere freie Mittelzuflüsse. Von der Rotation raus aus KI profitiert der DAX, gestern mit knapp neuem Allzeithoch.</p> <p><strong>Im DAX überzeugten Continental und Heidelberg Materials.</strong> Continental erreichte eine bereinigte operative Marge von 14,9 % und erhöhte die Jahresprognose. Die Aktie gewann im Tagesverlauf rund 6,7 %. Heidelberg Materials (s. Chart) meldete 6,41 Mrd. € Umsatz statt erwarteter 6,19 Mrd. €. Das operative Ergebnis übertraf mit 1,28 Mrd. € ebenfalls den Konsens. Die Aktie stieg rund 9,5 %.</p> <p><strong>Nach US-Börsenschluss setzte Coherent dennoch ein positives Signal für die KI-Infrastruktur: </strong>Umsatz und Gewinn schlugen die Erwartungen - auch beim Ausblick. Die Aktie holte die Tagesverluste gestern nachbörslich komplett auf. AppLovin sprang nach starken Zahlen und einem überzeugenden Ausblick zeitweise knapp 23 %.</p> <p><strong>Heute berichten unter anderem Deutz, Rheinmetall, Commerzbank und Deutsche Telekom.</strong> Im KI-Bereich stehen Core Scientific sowie am Abend IREN als Test für die Neoclouds und Applied Optoelectronics im Blick. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p>
<p>Proteinreiche Produkte, Darmgesundheit und medizinische Ernährung treiben das Geschäft. Umsatz in Q3 organisch + 4,0 % auf 7,23 Mrd. €, etwas stärker als die erwarteten 3,7 %. Die Sparte Spezialernährung wuchs um 4,7 %. Ihr Vorteil: Im ersten HJ erreichte sie eine operative Marge von 22,1 %, verglichen mit 13,3 % im Konzern. Ein höherer Anteil dieses Geschäfts stärkt damit die Profitabilität. Allerdings steuerten Mengen und Produktmix nur 0,4 Prozentpunkte zum Q3-Wachstum bei. Die übrigen 3,6 Punkte stammten aus Preiserhöhungen. Preissetzungsmacht ist jedoch vorhanden, wie die Historie belegt. Die Jahresprognose von 3 bis 5 % organischem Umsatzplus und überproportional steigendem operativen Gewinn wurde bestätigt. Ein 2027er-KGV von 15,7 ist für einen defensiven Wachstumswert angemessen. Trendinvestment mit der Chance auf 6 % Kursgewinn p. a. zzgl. 3,5 % Dividende. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 45.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Silber durchgerutscht, Gold kämpft</p> <p>AIXTRON: Bloomberg-Konsens sieht Potenzial</p> <p>US-Restaurantbetreiber: Rücksetzer kaufen?</p> <p>Das Zahlentheater von AMAZON, ALPHABET und MICROSOFT unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter<a href="https://www.bernecker.info/"> www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
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Volker Schulz
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