<p>Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stieg von 26,3 Punkten im Juli auf plus 34,2 Zähler. Gerechnet worden war im Vorfeld mit einem leichteren Anstieg auf rund 30 Punkte. Der Index zur Beurteilung der Konjunkturlage erhöhte sich von minus 77,6 Punkten im Vormonat auf minus 61,1 Punkte. Auch hier hatten Ökonomen nur einen leichteren Anstieg auf minus 69,6 Punkte prognostiziert. Anleger blicken also wieder etwas optimistischer auf Deutschland.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Viking Global meldet SpaceX erstmals mit 1,20 Mio. Aktien im Wert von 205,0 Mio. Dollar. Das entspricht rund 0,58 % des gemeldeten 13F-Portfolios von 35,08 Mrd. Dollar. Im Q1-Filing war SpaceX noch nicht enthalten. Damit kommt ein weiterer prominenter Fonds als neuer SpaceX-Investor hinzu.</p> <p>Parallel hat Viking Amazon massiv aufgestockt: von 1,20 Mio. auf 3,70 Mio. Aktien, ein Plus von 209,6 %. Bei Carvana stieg die Stückzahl von 2,78 Mio. auf 12,32 Mio. Aktien, also um 343,2 %. Meta wurde um rund 76 % erhöht.</p> <p>Auf der Verkaufsseite ist die Bewegung ebenfalls auffällig. Tesla wurde um 78,0 % auf 547.816 Aktien reduziert. Apple mit zuvor 3,59 Mio. Aktien und Alphabet mit 2,40 Mio. Aktien verschwanden vollständig aus dem neuen 13F. Auch die im Q1 noch gemeldete CoreWeave-Position von 1,40 Mio. Aktien ist im Q2 nicht mehr enthalten.</p> <p>Täglich spannende Marktinfos statt Börsen-08/15? Hier geht’s zu unserem Newspilot: <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach unseren beiden DAX-Empfehlungen erweitern wir unseren Suchradius heute auf die zweite große europäische Aktien-Landschaft,</strong> <strong>den EuroStoxx 50 und die Stoxx-600-Schwergewichte.</strong> Wir haben denselben systematischen Filter angewendet, der uns gestern zu unseren beiden DAX-Kandidaten geführt hat: erstens einen deutlichen Abstand zwischen aktuellem Kurs und durchschnittlichem Analystenkursziel, zweitens die operative Bestätigung des Investmentcases in den zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen und drittens einen konkreten Katalysator, der die aktuelle Bewertungslücke schließen kann.</p> <p style="text-align: justify;"><strong>Das Ergebnis ist bemerkenswert:</strong> Im EuroStoxx 50, der nahe seinem Allzeithoch von 6.559 Punkten notiert, sind die klassischen Turnaround-Kandidaten weitgehend abgearbeitet oder bereits im Kurs eingepreist. Nur ein einziger Titel sticht mit einem eindeutigen Discount und intakter operativer Story heraus. Wer hier mit dabei sein möchte, kann unsere Trades in der Termin-Börse daily verfolgen und selbst mitmachen über diesen Link (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! </p>
<p><strong>REDDIT vor Indexaufnahme im Minus.</strong> Am Tag vor der heutigen Notierungsaufnahme im S&P 500 gab die Aktie der Informations- und Diskussionsplattform 7,6 % nach. Analysten von Raymond James hatten gestern noch das Kursziel von 200 auf 205 $ erhöht, sie wiesen u. a. auf positive Umsatzeffekte aus der Zusammenarbeit mit der KI-Branche hin.</p> <p><strong>Entscheidend: Im kurzfristigen Schwung vor der Indexaufnahme hat die REDDIT-Aktie ihren Abwärtstrend noch nicht verlassen. </strong>Die Effekte (Kauf durch Fonds) gelten als weitgehend abgearbeitet.<strong> </strong>Der Titel läuft parallel zu Social-Media insgesamt, wenngleich auf einer höheren Ebene als beispielsweise PINTEREST. Bei anspruchsvoller Bewertung (Forward-KGV 27) ist REDDIT somit zurzeit kein Kauf.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily. </p>
<p>Guten Morgen,</p> <p><strong>steigende Ölpreise und höhere Anleiherenditen bremsen die Aktienmärkte am Dienstagmorgen.</strong> Trump gibt sich außenpolitisch wieder der Lächerlichkeit preis und droht dem Oman mit Bombardierung. Nach Auslaufen der Berichtssaison fehlen somit klar die positiven Impulse in einem hoch gehebelten Markt (margin debts) - Obacht!</p> <p>Der TOPIX verliert 0,9 %, der Kospi 2,0 %, der Hang Seng 0,4 % und der Shanghai Composite 0,1 %. Besonders schwach sind japanische Halbleiterwerte: Kioxia fallen 5,6 %, Tokyo Electron 5,3 %. Auch hier belasten der Ölpreis und steigende Renditen.</p> <p>Yardeni Research sieht zunehmende Nervosität wegen der steigenden Staatsverschuldung. Hinzu kommen Sorgen über die stark wachsende Kreditaufnahme der Hyperscaler und die Frage, ob die Fed bei erneut steigenden Ölpreisen ausreichend auf die Inflation reagieren wird. Yardeni betont, dass noch keine Panik herrsche, beobachtet aber genau, wie die sogenannten Bond Vigilantes (die großen Bond-Instis) reagieren werden. </p> <p>Auch in Europa steigen die langfristigen Renditen deutlich. Französische Finanzierungskosten erreichten den höchsten Stand seit 2008, deutsche Renditen Niveaus wie zuletzt 2011. In Großbritannien nähert sich die entsprechende Gilt-Rendite 6 %. Japanische Renditen liegen nahe ihren historischen Höchstständen.</p> <p>Goldman Sachs hebt das Zwölfmonatsziel für den STOXX 600 von 660 auf 695 Punkte und die Prognose für das Gewinnwachstum 2026 von 10 auf 15 % an.</p> <p><strong>Einzelwerte:</strong> BHP steigert den bereinigten Jahresgewinn um 30 % auf 13,20 Mrd. Dollar, erwartet wurden 12,66 Mrd. Dollar. mehr als die Hälfte des Gewinns kommen vom Kupfer. Die Jahresdividende beträgt 1,72 Dollar je Aktie gegenüber erwarteten 1,54 Dollar. Die Aktie steigt in Australien rund 3,2 %.</p> <p>Nvidia wirft weiter mit dreistelligen Milliardenbeträgen um sich: Das Unternehmen will bis zu 105 Mrd. Dollar für einen großen neuen Rechenzentrumscampus in Ohio bereitstellen, der von OpenAI angemietet werden soll.</p> <p>Ein US-Gericht hat zudem Henkels geplante 725-Mio.-Dollar-Übernahme von Liquid Nails auf Antrag der FTC blockiert.</p> <p>Berenberg hat das Kursziel für die Stammaktien von Sixt von 83 auf 91 Euro angehoben und die Papiere von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.</p> <p>Heute: Um 11 Uhr kommt der ZEW-Index. Erwartet werden 30,0 Punkte nach 26,3. Xiaomi berichtet um 11:30 Uhr, Home Depot um 12 Uhr. In den USA folgen ab 14:30 Uhr Baubeginne und Importpreise, um 15:15 Uhr die Industrieproduktion. Hier liegt der Konsens bei +0,4 % nach +0,1 % im Juni.</p> <p><strong>Täglich spannende Marktinfos statt Börsen-08/15? Hier geht’s zu unserem Newspilot: <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></strong></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe </p>
<p><strong>Die belgisch-niederländischen Forscher melden, mit Efgartigimod in der Phase-3-Studie ALKIVIA den primären Endpunkt erreicht zu haben.</strong> Plus 17 Prozent - die Aktie schieß nach oben heraus - heute ordnen wir morgen in der Bernecker daily ein.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">Bernecker daily</a>. </p> <p> </p> <p> </p>
<p>Einer meiner Dauerlieblingsbären der letzten Jahre taucht weiter ab. Der Zeitpunkt an dem es interessant wird, rückt aber demnächst vermutlich näher. Es wird Zeit für umfangreiches Research-Update im Aktionärsbrief. Heute gibt es zunächst ein weiteres technisches Verkaufssignal. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter</p> <p>Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p>Heute gab es Research-Updates von Stifel Canada (Rating Kaufen) mit Ziel 64,87 $ und BNP Paribas (Rating Outperform) mit 51 $. Technisch scheint sich der Titel nun aus seiner längeren Konsolidierung nach oben rauszuarbeiten. Fundamental wie operativ ist das nachvollziehbar. </p>
<p>Zahlreiche nordamerikanische Banken erreichen heute neue Jahreshochs. Dabei sind Namen wie Bank of America, East West Bancorp, M&T Bank, BOK Financial, PNC Financial Services, US Bancorp, Citizens Financial, State Street, Bank of Montral. Das ist nachvollziehbar. </p> <p>Es ist die Kombination aus starkem Kreditgeschäft und steilerer Zinskurve. </p> <p> </p>
<p><strong>VEEVA SYSTEMS hatten wir erst vor wenigen Wochen in der Actien-Börse zum Kauf empfohlen. </strong>Nun zieht Stifel nach und erhöht das Kursziel kräftig von 230 auf 275 $. Das entspricht einer Anhebung um knapp 20 %. Analyst David Grossman bestätigt zugleich seine Kaufempfehlung. Vom aktuellen Kurs aus sieht Stifel damit noch rund 13 % Potenzial. Wir erwarten zunächst Rücksetzer nach der Rally.</p> <p>Wenn Sie wissen möchten wie wir arbeiten - unten der Beleg-Text aus der Actien-Börse von Ende Juni. <strong>Hier geht es direkt zur Actien-Börse:</strong> <a href="https://www.bernecker.info/product?id=26">https://www.bernecker.info/product?id=26</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p> <p><strong>Ursprungstext vom 25.06.2026 in der Actien-Börse:</strong></p> <p>VEEVA SYSTEMS ist der globale Marktführer für cloudbasierte Software in der Life-Sciences- und Pharmaindustrie. </p> <p>Es geht um die digitale Kerninfrastruktur, mit der Konzerne klinische Studien verwalten, Medikamentenzulassungen bei Behörden steuern und den regulierten Vertrieb an Ärzte organisieren. Den operativen Burggraben bildet die Plattform Veeva Vault, die als digitales Archiv und Kontrollsystem für hochsensible Forschungs- und Qualitätsdaten fungiert. Diese Daten sind proprietär. Folge: Die Amerikaner gelten aufgrund extrem komplexer Datenmodelle und strikter internationaler Gesundheitsgesetze praktisch als unangreifbar. Das Unternehmen integriert KI als Effizienztreiber direkt in das eigene, alternativlose Ökosystem. </p> <p>Die frische Übernahme von Copli, einem Anbieter agentischer MLR-Lösungen (Prüfprozesse im Pharma-Sektor), rundet das Bild strategisch ab. Die Technologie wird als Veeva Falcon MLR in das Produktportfolio integriert. Ziel ist es, medizinische, rechtliche und regulatorische Content-Prüfungen deutlich zu beschleunigen. So lassen sich innerhalb von 5 Jahren 70 % oder mehr der manuellen MLR-Arbeit eliminieren. Das nennt man KI-Strategie. </p> <p>KGV 16 auf die nächsten 12 Monate stehen rd. 14 bis 15 % Wachstum gegenüber bei 23 Mrd. $ Börsenwert, aber 7 Mrd. $ Nettocash. Technisch steht das Ganze auf der Kippe. Rd. 148 $ müssen halten, was im aktuellen Umfeld eine Herausforderung wird. Somit ordern wir 50 % sofort, Rest mit Abstauberlimit 135 $. </p>
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Volker Schulz
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