BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Kauf, eine Einstufung, zwei Ziele, drei Updates und ein Marktkommentar
23-Okt. 15:15
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste, der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei rund 45%. In dieser Woche haben wir einen Kauf nachgetragen, einen neuen Beitrag in unserer News-Rubrik veröffentlicht, zwei Kursziele angepasst, einen Marktkommentar veröffentlicht und eine Einstufung geändert. Betroffen sind unter anderem Eli Lilly, Bank of New York Mellon, Nibe, Nemetschek und Vishay. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p>
<p style="text-align: justify;">Der DOW JONES hält sich sichtbar am besten in der aktuellen Phase. Aktien mit KI-Bezug werden verkauft - Unternehmen aus defensiven Branchen und KI-Verlierer werden gekauft. Zu letzteren gehören zum Beispiel die Software Titel. Wir sind in dem Bereich etwa bei SAP und Nemetschek dabei. Der DAX hält sich vornehm zurück und tendiert zwischen diene Gegenpolen, unter Schwankungen seitwärts. Der Chartvergleich macht es deutlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser Kauflimit bei Vishay, dem US-Hersteller elektronischer Bauteile, ist schon letzte Woche ausgeführt worden und wir hatten es im letzten Stop&Go versäumt. Dafür bitten wir um Nachsicht, ich habe es in der Empfehlungsliste nachgetragen. Der ursprüngliche Artikel von Anfang August hatte die Überschrift Eine für alles: Vom Datacenter bis zur e-Mobility. Wer hier noch aufspringen möchte, können Sie das auch jetzt noch nachholen. <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauf-eine-einstufung-zwei-ziele-drei-updates-und-ein-marktkommentar_H1740964469_6799764/">Weiterlesen...</a></p>
<p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-ein-kauf-eine-einstufung-zwei-ziele-drei-updates-und-ein-marktkommentar_H1740964469_6799764/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">unserer Artikelübersicht </a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
Sechs Unternehmen, die von der jüngsten Korrektur profitieren
23-Okt. 15:10
<p style="text-align: justify;">Nach der jüngsten Korrektur zahlreicher Technologieaktien rückt ein lange vernachlässigter Börsensektor wieder stärker in den Fokus:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pharmaindustrie. Während hohe Bewertungen und die Unsicherheit über die Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen auf Technologiewerten lasten, suchen Anleger verstärkt nach Unternehmen mit berechenbaren Erträgen und vergleichsweise konjunkturunabhängigen Geschäftsmodellen. Davon könnte die Pharmaindustrie profitieren. Die langfristigen Wachstumsperspektiven sind ohnehin überzeugend.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können uns gut vorstellen, dass Pharma-Aktien zu den nächsten Favoriten an den Aktienmärkten gehören werden. Mit AstraZeneca sind wir bereits in diesem Sektor engagiert. Nun wollen wir unsere Positionierung erneut ausbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Pharmasektor hat die Korrektur auch im DAX spuren hinterlassen, wir sehen hier neue Einstiegsgelegenheiten bei einer Bank und einem Baustoffunternehmen. Zuletzt haben wir auch zwei vielversprechende Kandidaten aus dem Euro Stoxx 50 für Sie. <br /><br />Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>). <br /> <br /> <br /> <br /> </p>
Aktionärsbrief: Ist FANUC nach Gewinnsprung und höherer Prognose nun ein Kauf?
23-Okt. 12:55
<p>Fanuc liefert neue Argumente für eine nachhaltige Kurserholung. Der japanische Automatisierungsspezialist hat heute starke Halbjahreszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose deutlich angehoben. Auf Tradegate stieg die Aktie am Vormittag zeitweise auf 34,58 € und damit um 9 %. In Tokio hatte sie zuvor noch 1,2 % verloren. Allerdings wurden die Zahlen erst nach dem dortigen Börsenschluss veröffentlicht.</p>
<p>Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende September steigerte Fanuc den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 16,2 % auf 473,7 Mrd. Yen. Der operative Gewinn kletterte um 35,7 % auf 116,7 Mrd. Yen. Unter dem Strich sprang der Gewinn um 41 % auf 112,6 Mrd. Yen. Besonders erfreulich: Im jüngsten Quartal beschleunigte sich das operative Gewinnwachstum auf rund 45 %.</p>
<p>Für das Geschäftsjahr bis März 2027 erwartet Fanuc nun erstmals mehr als eine Billion Yen Umsatz. Die Prognose für den operativen Gewinn wurde um 10,4 % auf 240,7 Mrd. Yen angehoben. Das entspricht einem Zuwachs von 31 % gegenüber dem Vorjahr. Der erwartete Nettogewinn steigt sogar um 37 % auf 228,3 Mrd. Yen. Zusätzlich kündigte Fanuc ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über bis zu 50 Mrd. Yen an.</p>
<p>Damit gewinnt auch die langfristige Investmentstory an Substanz. Im Aktionärsbrief Nr. 41/26 vom 7. Oktober hatten wir bereits auf die Chancen durch „Physical AI“ hingewiesen. Gemeinsam mit Google und Hitachi entwickelt Fanuc intelligente Roboter, die komplexe Aufgaben zunehmend selbstständig ausführen. Die Auslieferung des neuen „AI Welding Agent“ soll noch 2026 beginnen. Die aktuellen Gewinne stammen allerdings hauptsächlich aus dem klassischen Automatisierungsgeschäft. Die KI-Fantasie kommt zusätzlich hinzu.</p>
<p>Auf Basis des aktuellen Kursniveaus ergibt sich für das laufende Geschäftsjahr ein KGV von rund 24,5, gemessen am prognostizierten ausgewiesenen Gewinn. Das ist nicht günstig. Die starke Investitionsnachfrage rechtfertigt jedoch generell eine höhere Bewertung. Dafür muss aber auch der Gesamtmarkt mitspielen.</p>
<p>Fazit: Die im Aktionärsbrief 41/26 formulierten Einstiegsvoraussetzungen zeichnen sich nun ab. Risikoaffine Anleger können eine kleine Anfangsposition aufbauen. Weitere Käufe empfehlen sich erst, wenn die Tokioter Börse am Montag den heutigen Kursanstieg bestätigt. Ein Rückfall unter die Marke von ca. 31,25 € wäre dagegen ein Warnsignal.</p>
<p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
Für Bernecker-Abonnenten: Bei ENI verdienen Aktionäre durch Sonderdividenden und höhere Aktienrückkäufe verstärkt am Ölpreisboom mit
23-Okt. 10:53
<p>Eni lässt seine Aktionäre kräftig am Ölpreisboom teilhaben. Der italienische Energiekonzern kündigte heute eine Sonderdividende von 0,46 € je Aktie an. Insgesamt fließen damit zusätzlich rund 1,3 Mrd. € an die Anteilseigner. Die Auszahlung erfolgt am 9. Dezember. Außerdem erhöht Eni sein Aktienrückkaufprogramm um 12 % von 3,4 auf 3,8 Mrd. €. Die reguläre Dividende für 2026 bleibt bei 1,10 € je Aktie. Einschließlich der Sonderzahlung ergibt das 1,56 €.</p>
<p>Die Grundlage liefern starke Quartalszahlen. Im dritten Quartal sprang der bereinigte Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr um 125 % auf 2,8 Mrd. €. Analysten hatten lediglich 2,48 Mrd. € erwartet. Das bereinigte operative Pro-forma-Ergebnis verdoppelte sich auf rund 6 Mrd. €. Besonders stark entwickelte sich das Fördergeschäft mit einem Ergebnisanstieg um 76 %.</p>
<p>Dabei profitiert Eni nicht nur von höheren Öl- und Gaspreisen. Die Öl- und Gasförderung wuchs auf vergleichbarer Basis um 7 % auf 1,83 Mio. Barrel Öläquivalent täglich. Neue Projekte in Westafrika, Mexiko und Norwegen liefern zusätzliche Mengen.</p>
<p>Auch die Finanzlage verbessert sich. Die Prognose für den bereinigten operativen Mittelzufluss wurde von 15 auf 16,5 Mrd. € angehoben. Die Nettofinanzverschuldung ohne Leasingverbindlichkeiten lag Ende September bei 6,7 Mrd. €. Der Pro-forma-Verschuldungsgrad erreichte mit 9 % einen historischen Tiefstand. Dazu trug auch die Entkonsolidierung von Plenitude bei.</p>
<p>Allerdings hängt ein erheblicher Teil der Ertragsstärke am außergewöhnlich hohen Ölpreis und den kräftigen Raffineriemargen. Eine Entspannung im Nahen Osten würde diese Gewinne schmälern. Hinzu kommen mögliche Sondersteuern auf hohe Energiegewinne.</p>
<p>Fazit: Eni verwandelt den Rohstoffboom konsequent in Aktionärserträge. Das organische Förderwachstum und die geringe Verschuldung sprechen für eine anhaltend hohe Ertragskraft. Allerdings liefert die Bewertung kein zusätzliches Kaufargument. Das erwartete KGV für 2027 liegt bei rund 10,1. Shell kommt auf 9,4, BP auf 9,6, TotalEnergies auf 8,2, Equinor auf 10,4 und Repsol auf 7,1. Gegenüber dem Durchschnitt dieser fünf Wettbewerber von 8,9 weist Eni somit eine Bewertungsprämie von rund 13 % auf.</p>
<p>Das begrenzt das weitere Kurspotenzial, zumal die Analysten für 2027 bereits einen Gewinnrückgang erwarten. Zudem belastet ein um 10 $ niedrigerer Brent-Preis den jährlichen operativen Mittelzufluss unter sonst gleichen Bedingungen rechnerisch um rund 1,1 Mrd. €. Die Sonderdividende ist deshalb kein dauerhaftes Ertragsversprechen. Eni bleibt ein attraktiver Ausschüttungswert, ist aber kein Bewertungsschnäppchen. Für einen Neueinstieg sollte deshalb zunächst ein Rücksetzer bis auf die Ausbruchszone bei ca. 25,00 bis 25,50 € abgewartet werden.</p>
<p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
Frankreichs Schuldenstress: Was Anleger vor der heutigen Moody's-Ratingprüfung wissen müssen!
23-Okt. 10:31
<p>Frankreich gerät am Anleihemarkt immer stärker unter Druck. Zehnjährige Staatsanleihen rentierten am Freitagvormittag mit 5,07 %. Am Vortag hatte die Rendite mit gut 5,14 % den höchsten Stand seit 2002 erreicht. Der Abstand zu vergleichbaren Bundesanleihen erreichte am Donnerstag zeitweise rund 1,74 Prozentpunkte. Anleger verlangen damit eine außergewöhnlich hohe Risikoprämie.</p>
<p>Gleichzeitig trübt sich die Konjunktur ein. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft sank im Oktober überraschend von 51,1 auf 48,4 Punkte. Damit signalisiert er erneut einen Rückgang der Geschäftstätigkeit. Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen schrumpfte so stark wie seit Mai nicht mehr. Die Unternehmen beurteilen ihre Aussichten für die kommenden zwölf Monate so pessimistisch wie seit April 2020 nicht mehr.</p>
<p>Die Kombination verschärft Frankreichs Haushaltsprobleme. Schwaches Wachstum belastet die Steuereinnahmen. Hohe Zinsen verteuern schrittweise die Refinanzierung auslaufender Schulden. Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf soll die Staatsschuldenquote 2027 auf 121,7 % der Wirtschaftsleistung steigen.</p>
<p>Heute Abend steht die Ratingprüfung durch Moody’s an. Die Agentur bewertet Frankreich bislang mit Aa3 und negativem Ausblick. Viele Ökonomen rechnen mit einer Herabstufung um eine Stufe auf A1. Fitch und S&P vergeben schon das vergleichbare A+. Frankreich bliebe auch nach einer solchen Senkung im Bereich solider Anlagebonität.</p>
<p>Die Folgen reichen bis in deutsche Depots. ETFs auf Euro-Staatsanleihen halten häufig französische Papiere. Steigen deren Renditen weiter, drohen Kursverluste, besonders bei langen Laufzeiten. Auch europäische Bankaktien geraten unter Druck, wenn Bewertungsverluste auf Anleihebestände und höhere Refinanzierungskosten die Institute belasten. Umgekehrt versprechen sinkende Renditen Kursgewinne bei französischen Anleihen. Eine erwartete Herabstufung allein muss daher keinen weiteren Ausverkauf auslösen.</p>
<p>Fazit: Die entscheidende Gefahr ist eine Abwärtsspirale aus Wachstumsschwäche und steigenden Finanzierungskosten. Für Anleger zählt deshalb weniger die einzelne Ratingnote als die Entwicklung des Renditeabstands zu Bundesanleihen nach der Entscheidung. Weitet er sich trotz einer erwarteten Herabstufung weiter aus, überwiegt bei langlaufenden französischen Anleihen und entsprechend gewichteten Euro-Staatsanleihen-ETFs das Kursrisiko. Schrumpft der Abstand dagegen mehrere Handelstage in Folge, signalisiert das zumindest eine Entspannung. Aber erst wenn sich zugleich die Haushaltsaussichten stabilisieren, beginnen französische Anleihen mit mittleren Laufzeiten für einen schrittweisen Einstieg interessant zu werden.</p>
<p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Anleger informieren sich mit Publikationen aus dem Hause Hans A. Bernecker Börsenbriefe. Auf unserer Homepage <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> finden Sie kostenlose Leseproben zu all unseren Produkten.</p>
3 Aktien-Chancen aus Frankreich
23-Okt. 10:18
<p>Sie sind auf der Suche nach mehr Rendite oder den Extra-Kick für Ihr Depot. Dann sind Sie bei der Actien-Börse genau richtig: Hier gibt es die Empfehlungen, die ihnen den Extraschub an Kurspower liefern.</p>
<p>Auf den Straßen Frankreichs tobt der Krawall, während die Sorgen über die Schulden der Grande Nation in die Höhe schießen und die rechte Kandidatin Marine Le Pen bei der 2027 anstehenden Präsidentschaftswahl als Favoritin gilt. Dieser schwer verdauliche Krisencocktail belastet die Kurse der französischen Qualitätsaktien, was Anlegern mit Weitblick die Chance auf einen Einstieg zum Discountniveau eröffnet. In der aktuellen Ausgabe der Actien-Börse werden im Frankreich-Special drei spannende Aktienchancen präsentiert: Ein Baustoffproduzent, dessen Geschäft sich belebt. Ein Industriekonzern, dessen Bewertung um die Hälfte abgestürzt ist, und ein Technologieanbieter mit dem exklusiven Zugriff auf eine Schlüsseltechnologie.</p>
<p>Die kompletten Empfehlungen finden Sie in der Actien-Börse Nr. 43 vom 24.10.2026 auf Seite 6. Wer diese Chance nutzen will, bekommt die Ausgabe jetzt über 10 % günstiger (16,99 € statt 18,99 €). Den Rabatt erhalten Sie exklusiv und ausschließlich über den nachfolgenden Link im Bernecker Newspilot:</p>
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Cybersecurity wird immer wichtiger
23-Okt. 09:50
<p style="text-align: justify;">Eine neue, hochgefährliche Sicherheitslücke erschüttert das Internet. Innerhalb weniger Stunden registrierte der US-Cloudanbieter CLOUDFLARE Millionen von Versuchen, Schwachstellen in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP auszunutzen. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen mussten Teile ihrer IT-Systeme vorsorglich abschalten. Auch VOLKSWAGEN war betroffen. Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Dimension der Cyberkriminalität.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders brisant ist die zunehmende Rolle der künstlichen Intelligenz. KI hilft nicht nur bei der Entdeckung von Sicherheitslücken. Sie erleichtert auch Angreifern die automatisierte Suche nach Schwachstellen und die Entwicklung geeigneter Angriffsmethoden. Was früher aufwendige Spezialkenntnisse erforderte, lässt sich zunehmend automatisieren. Für Unternehmen wird der Schutz ihrer digitalen Infrastruktur damit zu einer existenziellen Aufgabe.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Cybersicherheitsbranche eröffnet sich daraus eine langfristige Wachstumschance. Weltweit steigen die Anforderungen an den Schutz von Netzwerken, Cloudanwendungen, Daten und KI-Systemen. Während Unternehmen manche IT-Investitionen verschieben können, lassen sich Ausgaben für Cybersicherheit immer schwerer aufschieben. Wir rechnen deshalb damit, dass die Branche auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich wachsen wird. Wir haben zwei Unternehmen im Blick, mit denen sie profitieren können (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
Aktionärsbrief Portfolios: Munters mit Zahlen + 10 %
23-Okt. 09:29
<p>Der schwedische Spezialist für Rechenzentrumskühlung überrascht mit einem Auftragseingang von 7,07 Mrd. SEK im dritten Quartal. Das sind 70 % mehr als im Vorjahr und satte 42 % über den Analystenschätzungen. </p>
<p>Der Auftragsbestand erreicht mit 27,85 Mrd. SEK einen neuen Höchststand. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITA) lag mit 546 Mio. SEK rund 10 % über Konsens. Allerdings waren darin 55 Mio. SEK Einmalerträge enthalten. Bereinigt um diesen Effekt verbleibt ein Plus von 4 % gegenüber den Erwartungen.</p>
<p>Schwach bleibt die Profitabilität der Rechenzentrumssparte. Hier halbierte sich die Marge nahezu von 19,5 auf 9,7 %. Auch der negative freie Cashflow und der gestiegene Verschuldungsgrad von 3,4 sind Schönheitsfehler, die aber zu erwarten waren. Das Management nennt weiterhin Probleme beim Produktionshochlauf im US-Werk Virginia, fehlende Komponenten, veränderten Produktmix und Zollbelastungen. Immerhin stieg der DCT-Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal um rund 30 %. Die Produktion gewinnt also an Tempo. 2027 wird besser.</p>
<p>Der Jahresausblick wurde bestätigt. </p>
Guten Morgen aus der Redaktion: Meta Platforms löst neuerlichen KI-Abverkauf aus und warum ist Gold so schwach?
23-Okt. 08:53
<p><strong>Es geht zur Sache. </strong>Der Nasdaq 100 verlor gestern 2,9 %, der S&P 500 1,2 %. Den Halbleiterindex SOX traf es mit minus 6,7 %. Nvidia gab 4,4 % ab, Micron 6,3 %. KI wird weiter abverkauft. Die Flucht in Sicherheit belegen fallende 10Y-Treasuries mit nur noch 4,96 %. Warum profitiert Gold nicht?</p>
<p><strong>Gold muss richtig eingeordnet werden.</strong> Bei starken Kursverlusten wird auch Gold verkauft, um Liquidität für Nachschussforderungen zu beschaffen oder Verluste an anderer Stelle auszugleichen. </p>
<p><strong>Als Auslöser des neuerlichen KI-Abverkaufs wird Meta genannt.</strong> Der freie Cashflow ist negativ, für die KI-Offensive sollen über mehrere Jahre Hunderte Milliarden Dollar aufgenommen werden. Die neue stimmrechtslose Aktienklasse schafft dafür die Möglichkeit Kapitalerhöhungen besser zu gestalten. Altaktionäre fürchten aber nun die Verwässerung ihrer Beteiligung. Fakt ist:</p>
<p><strong>Große Investoren verringern ihre Konzentration bei M7:</strong> Der kalifornische Pensionsfonds Calpers mit 640 Mrd. Dollar Vermögen reduzierte im ersten Halbjahr die Stückzahl seiner direkt gehaltenen Magnificent-Seven-Aktien insgesamt um 26 % und baut Private Equity aus. Hintergrund ist der Verzicht - insbesondere bei den Hyperscalern - auf freien Cashflow über Jahre mit ungewissem Ausgang der Rentabilität der KI-Capex.</p>
<p>Für die Halbleiter sind die Aussagen von Meta eigentlich sogar positiv zu sehen. Um die Investitionen zu stemmen, wird nun auch über zusätzliches Eigenkapital nachgedacht. Gleichwohl wurde alles in den Keller gerammt. </p>
<p><strong>SK Hynix hat den geplanten Solidigm-Börsengang wegen der Kapitalmarktbedingungen gestoppt.</strong> Eine Verschlechterung des Tochtergeschäfts nennt der Konzern ausdrücklich nicht als Grund. Goldman Sachs hält eine Aufnahme der US-Hinterlegungsscheine des Speicherchipherstellers in den Nasdaq 100 für möglich. Heute Morgen gibt es den Erholungsansatz.</p>
<p><strong>Nexans aus Frankreich legte erstklassige Zahlen vor und profitiert massiv vom Datacenter-Ausbau.</strong> Dennoch wird der Titel rasiert. Per 2028 fällt das KGV hier Richtung 10. In der Bernecker-daily orden wir neben anderen zahlreichen frischen Zahlenwerken heute ein. </p>
<p>Hier geht es zur daily: <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">https://www.bernecker.info/bernecker-daily</a></p>
<p><strong>Moderna</strong> wird skalpiert nachdem enttäuschende Daten zu einem neuen Melanom-Impfstoff geleakt wurden. </p>
<p>Heute folgen die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Eurozone und den USA.</p>
<p>Volker Schulz</p>
<p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
(nur digital) BLOOM ENERGY wurde trotz Rekordumsatz abgestraft.
23-Okt. 08:23
<p><strong>Details wie die hohe Kapitalbindung missfallen den Anlegern, daher fiel die Aktie des kalifornischen Brennstoffzellenspezialisten gestern um insgesamt 16 %.</strong> Obwohl beim Q3-Umsatz (+ 138 % auf 1,24 Mrd. $) der Konsens um 15 % übertroffen und die Jahresprognose erneut angehoben wurde.</p>
<p><strong>Über den Erwartungen lag auch das von 0,15 auf 0,94 $ gesteigerte EPS (Konsens: 0,69 $).</strong> Wichtige Knackpunkte sind ein negativer operativer Cashflow sowie die negative Bruttomarge im Installationsgeschäft. Bei etwa 13-facher Umsatzbewertung und einem Forward-KGV um 59 kann sich Kursanpassung nach unten noch fortsetzen.</p>
<p>Helmut Gellermann</p>