<p>Auf dem heute terminierten Investor Day dürfte der US-Chiphersteller seine Strategie präsentieren, sich von der hohen Abhängigkeit vom Smartphone-Geschäft zu lösen und zu einem breit aufgestellten Anbieter von KI-Rechenleistung zu entwickeln. Neben Anwendungen im Automobilbereich, IoT und Edge-KI rückt dabei insbesondere das Rechenzentrumsgeschäft in den Fokus. Daraus ergibt sich für Qualcomm bis 2028 ein Umsatzpotenzial von rund 10 Mrd. $ im Bereich Data Center und KI, wobei erste Erfolge bereits durch den 200-MW-Auftrag des saudischen KI-Projekts HUMAIN sowie einen bislang nicht näher benannten Hyperscaler-Kunden sichtbar werden.</p> <p>Der Vorstoß in den KI-Markt erfolgt jedoch in einem Umfeld intensiver Konkurrenz. Qualcomm tritt gegen etablierte Schwergewichte wie Nvidia, AMD, Broadcom, Marvell und ARM an. Hinzu kommen proprietäre Entwicklungen großer Cloud-Anbieter wie Amazons Graviton-Prozessoren oder Googles Axion-Chips. Auf dem Investor Day wären daher konkrete Details zur neuen „Dragonfly“-Rechenzentrumsplattform, den geplanten KI-Beschleunigern AI200 und AI250 sowie weitere Kunden- und Partnerschaftsankündigungen wichtig.</p> <p>Strategisch ist der Schritt nachvollziehbar. Qualcomm verfügt über langjährige Erfahrung bei energieeffizienten Prozessoren und KI-Beschleunigern für mobile Endgeräte. Gelingt der Transfer dieser Kompetenzen in Rechenzentren, wird das Unternehmen vom Trend zu agentischer KI, Edge-Computing und physischer KI in Robotern profitieren. Langfristig wäre sogar denkbar, dass die Mehrheit der Umsätze aus den Bereichen KI, Rechenzentren, Automotive und IoT stammt, während Smartphones an Bedeutung verlieren.</p> <p>Ein Teil des möglichen Erfolgs ist bereits im Aktienkurs eingepreist. Die Bewertungskorrektur läuft gerade. Wir warten das Ergebnis des Investor Days ab, bevor wir neu investieren.<br /> <br /> </p>
<p>Mit dem Erwerb weiterer 35 % am Übertragungsnetzbetreiber Amprion setzt RWE ein überraschendes strategisches Signal. Damit erhöht RWE den Anteil direkt auf 55 % und macht Amprion damit faktisch zu einem strategischen Kerninvestment. Dies bedeutet eine teilweise Abkehr vom bisherigen Fokus als reiner Betreiber von Erneuerbare-Energien- und Kraftwerksanlagen und eröffnet gleichzeitig den Zugang zu einem der attraktivsten regulierten Infrastrukturmärkte Europas. Für 3,6 Mrd. erwirbt RWE die zusätzlichen Anteile zu einer Bewertung von insgesamt rd. 10 Mrd. € und lediglich 1,07 des für 2027 erwarteten regulierten Anlagevermögens (RAB) beziehungsweise dem 13,9-Fachen des erwarteten Gewinns. Das RAB ist der Wert aller Netzanlagen, auf die der Regulierer dem Unternehmen eine Rendite zugesteht. Bezogen auf das RAB ist die Übernahme ca. 20 % günstiger als die übliche Marktbewertung. Besonders attraktiv ist das Wachstumspotenzial: Das regulierte Anlagevermögen von Amprion soll von 16,5 Mrd. € im Jahr 2025 auf rund 60 Mrd. € im Jahr 2031 steigen, was einem jährlichen Wachstum von mehr als 18 % entspricht. Basierend auf der heutigen Bewertung, könnte RWEs Anteil bis 2031 einen Wert von rund 15,5 Mrd. € erreichen. Die Finanzierung erfolgt etwas überraschend über eine Kapitalerhöhung in Höhe von 4 Mrd. €.</p> <p>Fazit: RWE gewinnt an Attraktivität und operativer Stabilität – kaufenswert.</p>
<p><strong>Der weltweite Paketlogistiker meldete für sein fiskalisches Schlussquartal 12,6 % Umsatzplus auf 25,0 Mrd. $.</strong> Sowie den bereinigten EPS-Anstieg auf 6,31 $ (vor einem Jahr: 6,07 $). CEO Raj Subramaniam betonte, die Wachstumsstrategie sei profitabel und die Abspaltung von FEDEX FREIGHT ein Erfolg.</p> <p><strong>Parallel zu dieser Abtrennung begann am 1. Juni für FEDEX ein Rumpfgeschäftsjahr bis 31. Dezember, so dass ab 2027 Geschäfts- und Kalenderjahr übereinstimmen.</strong> Die gestern gezeigte Jahresprognose bezieht sich auf das Kalenderjahr 2026: Bei ca. 11 % mehr Umsatz soll das EPS 16,90 bis 18,10 $ betragen, ausdrücklich im unveränderten Rahmen (ohne externe Schocks).</p> <p><strong>Dies war aus Sicht der Analysten (ihr Ansatz: 19,90 $ je Aktie) klar enttäuschend. </strong>Die FEDEX-Aktie sackte nachbörslich 6,5 % ab, ein Kauf bietet sich zurzeit nicht an.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily.</p>
<p><strong>So heiß wie die Temeraturen, geht es aktuell im Tech-Sektor zur Sache.</strong></p> <p>Die globalen Aktienmärkte konnten ihre anfänglichen Gewinne am Mittwoch nicht halten. Nach dem massiven Technologie-Ausverkauf am Dienstag bleib die Erholung heute aus. Im Mittelpunkt steht nun die Veröffentlichung der Quartalszahlen von Micron Technology. Ich erwarte bombastische Zahlen. Ob das der Markt das honorieren wird, steht nach + 250 % seit Jahresbeginn auf einem anderen Blatt.</p> <p>Allerdings: Es ist der dritte Tageseinbruch im Juni im Chip-Sektor (s. Grafik unten). Dem folgte zwei mal anschließend die Fortsetzung der Rally.</p> <p>Beim Pendant SK Hynix hatte ich letzte Woche die Position auch aufgrund einer inzwischen massiven Übergewichtung im Depot knapp halbiert. Zum aktuellen Stand:</p> <p>Der MSCI All Country World Index verlor 0,1 %, die Asiaten verlieren im Schnitt um 0,4 %. US-Aktienfutures notierten leicht im Plus und der DAX zeigt um 24.900 seit gestern relative Stärke.</p> <p>Der Dollar stieg auf ein Siebenmonatshoch. Das bringt Rohstoffe unter Druck. Gold bleibt im Baisse-Modus und statet den Test der 4.000er Marke. Brent-Öl gibt weiter nach mit 76,60 $, was für die Inflationserwartungen weiter positiv ist. Vor diesem Hintergrund:</p> <p>Ist Warsh wirklich ein Falke? Diese Frage beantworten wir im <strong>Aktionärsbrief </strong>abrufbar auch in der Einzelausgabe heute ab 15 Uhr im <strong>Börsenkiosk (<a href="https://boersenkiosk.de/">https://boersenkiosk.de/</a>).</strong> Im Gepäck habe ich auch einen Deep Dive für Australien mit spannenden Einzelwerten sowie ein Parkettgeflüster aus dem Biotech-Sektor. <br /><br /><strong>KI- und Halbleiterwerte bleiben heute Morgen tendenziell unter Druck</strong></p> <p>Der Ausverkauf konzentriert sich weiterhin auf den Technologiesektor und insbesondere auf KI- und Chipwerte.</p> <p>Die Aktie von TSMC, die mehr als 10 % des asiatischen Leitindex ausmacht, verlor über 3 %. Am Vortag hatte sich der Wert noch deutlich besser gehalten als viele andere Technologietitel.</p> <p><strong>Südkorea</strong></p> <p>Der Kospi konnte anfängliche Gewinne nicht verteidigen. Samsung Electronics wurde von Berichten über ein mögliches Aktienrückkaufprogramm gestützt. Dennoch blieb die Unsicherheit im Halbleitersektor hoch.<br /><br /></p> <p>Ihr Volker Schulz (Bernecker Redaktion)</p> <p> </p>
<p><strong>Der Brasilianer Rafael Oliveira soll die Leitung des internationalen Brauereikonzerns im Oktober übernehmen. </strong>Nach Nominierung durch den Supervisory Board treffen die Aktionäre in einer außerordentlichen Versammlung am 5. August die endgültige Personalentscheidung.</p> <p><strong>Oliveira ist seit 2024 Chef von JDE Peet’s, Kaffeesparte im Konzern KEURIG DR PEPPER.</strong> Zu Beginn seiner Karriere hatte Oliveira im Finanzsektor gearbeitet, unter anderem für GOLDMAN SACHS, später war er u. a. zehn Jahre lang Führungskraft bei KRAFT HEINZ.</p> <p><strong>Mit Wirkung zum 31. Mai 2026 hatte der Niederländer Dolf van den Brink nach knapp sechs Jahren den Posten des HEINEKEN-CEO verlassen (seit Januar bekannt).</strong> Dieser Schritt erfolgte, nachdem Aktionärsgruppen eine höhere Profitabilität gefordert hatten.</p> <p><strong>HEINEKEN holt zum ersten Mal einen externen Manager auf den Posten, zudem einen Branchenfremden.</strong> Die erste Marktreaktion ist heute dennoch positiv, die HEINEKEN-Aktie legt in Amsterdam 3 % zu. Auf Analystenseite blieb die Reaktion eher verhalten. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
23-Juni 16:20
Chipsektor unter Druck - Analysten erhöhen reihenweise die Kursziele - wo liegen die Chancen?
<p>Die KI-Revolution sorgt für eine Neubewertung der gesamten Halbleiterindustrie. Die Analysten der Bank of America heben ihre Prognosen deutlich an und erwarten inzwischen, dass der globale Halbleitermarkt bis 2030 auf rund 2,7 Billionen US-Dollar anwächst. Das entspräche einem jährlichen Wachstum von 28 % zwischen 2025 und 2030 – deutlich mehr als die bislang erwarteten 23 %. Treiber sind vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Rechenleistung, steigende Speicherpreise sowie die zunehmende Elektrifizierung von Industrie und Automobilsektor.</p> <p>Besonders dynamisch entwickelt sich der Markt für KI-Rechenzentren. Dessen Volumen soll von 273 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025 auf rund 1,7 Billionen US-Dollar im Jahr 2030 steigen. Gleichzeitig verschärfen sich die strukturellen Engpässe bei Speicherchips. Langfristige Lieferverträge (LTAs) schaffen dabei eine bislang ungewohnte Transparenz bei Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung und erhöhen die Visibilität für Hersteller wie Micron Technology.</p> <p>Von diesem Umfeld profitieren auch die Ausrüster der Chipindustrie. Die Ausgaben für Halbleiterfertigungsanlagen (WFE) könnten bereits 2028 auf 250 Mrd. US-Dollar steigen und bis 2030 auf nahezu 300 Mrd. US-Dollar anwachsen. Hintergrund sind neue Fabriken, Reshoring-Initiativen in den USA und Europa sowie die steigende Komplexität moderner Chips und Packaging-Technologien. Besonders positiv werden die Perspektiven für Anbieter von Lithografie-, Prozess- und Packaging-Lösungen eingeschätzt.</p> <p>Während klassische Konsumelektronikmärkte wie Smartphones und PCs kaum noch wachsen, bleiben KI-Server, Netzwerktechnik und Rechenzentrumsinfrastruktur die wichtigsten Wachstumsmotoren. Hinzu kommen neue Anwendungen im Bereich Agentic AI und Physical AI, die künftig zusätzliche Nachfrage nach Prozessoren, Speicherchips und leistungsfähigen Stromversorgungslösungen generieren dürften.</p> <p>Die zentrale Botschaft für Investoren: Die Branche befindet sich nicht mehr in einer Phase der Rechtfertigung von KI-Investitionen, sondern kämpft zunehmend mit physischen Kapazitätsgrenzen. Die nächsten Billionen $ an zusätzlichem Branchenumsatz dürften daher vor allem bei Speicherherstellern, KI-Chipentwicklern sowie Ausrüstern der Halbleiterindustrie ankommen. Entsprechend wurden die Kursziele zahlreicher KI- und Halbleiterprofiteure zuletzt angehoben.</p> <p>Nachfolgend die neuen Kursziele der BofA:</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/bofa halbleiter.png" alt="" width="650" height="424" /><br /> <br /> </p>
<p>Im Portfolio der Actien-Börse kaufen wir 37 Aktie von SAP um 16.15 Uhr nach. Die Hintergründe hatten wir heute schon in der Bernecker Daily erläutert:</p> <p>Bei SAP richten sich nach dem erneuten Rücksetzer alle Blicke auf die Q2-Daten am 23. Juli. Für das zweite Quartal erwarten die Analysten der Bank of America eine moderate Abschwächung des Cloud- und Gewinnwachstums zum starken Jahresauftakt, was der Unternehmensprognose entspricht. Der Cloud-Umsatz dürfte währungsbereinigt um rund 24 % wachsen, während die EBIT-Marge aufgrund der jüngsten Übernahmen von Reltio, Dremio und Prior Labs vorübergehend etwas unter Druck steht.</p> <p>Strategisch setzt SAP weiter auf den Ausbau seines Cloud-Geschäfts und die zunehmende Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz, die sowohl die Migration auf S/4HANA beschleunigen als auch neue Erlösquellen erschließen soll.</p> <p>Laut Feedback von der BofA-TMT-Konferenz gewinnt die Nachfrage nach SAPs KI-Lösungen an Dynamik. Bis 2028 ist ein Gewinnwachstum von durchschnittlich 18 % jährlich machbar, sodass SAP mit einem 2027erKGV von 15,6 eine der attraktivste Large-Cap-Softwarewerte Europas bleibt.</p>
<p>Die japanische Regierung hat in einer weltweit ersten Zulassung dieser Art ein Medikament zur therapeutischen Behandlung von Neurofibromatose Typ 2 (NF2) zugelassen. Dabei handelt es sich um eine unheilbare Erkrankung, die die Hörnerven betrifft und für Schwindel und Hörverlust sorgt. Das zuständige Ministerium genehmigte die erweiterte Anwendung von Avastin zur Behandlung von NF2. Bisher gab es kein wirksames Medikament zur Behandlung der Erkrankung. Das durchschnittliche Sterbealter liegt bei 36 Jahren. Gür ROCHE bedeutet das heute Schwung nach oben - ganz entgegen den Marktvibrationen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach den gestrigen Short-Ideen auf einzelne KI- und Softwarewerte erweitern wir heute den Blick. Denn die Schwäche im Technologiesektor beschränkt sich nicht nur auf hoch bewertete KI-Fantasiewerte. Besonders auffällig ist inzwischen auch der Druck auf klassische Softwareunternehmen. Viele dieser Geschäftsmodelle galten lange als nahezu unangreifbar: hohe wiederkehrende Umsätze, starke Kundenbindung, attraktive Margen und stetig steigende Abonnementerlöse.</p> <p style="text-align: justify;">Doch genau diese Gewissheiten werden gerade neu bewertet. Künstliche Intelligenz ist für Softwareunternehmen nicht nur eine Chance, sondern auch ein Angriff auf Teile des bestehenden Geschäftsmodells. Wenn Unternehmen künftig mehr Prozesse selbst automatisieren, weniger Nutzerlizenzen benötigen oder einzelne Softwarefunktionen durch KI-Agenten ersetzen können, geraten klassische Abomodelle unter Druck. Der Markt beginnt diese Frage inzwischen sehr ernst zu nehmen.</p> <p style="text-align: justify;">Deshalb suchen wir heute erneut nicht nach schwachen Unternehmen im klassischen Sinn. Wir suchen nach Aktien, bei denen gute Geschäftsqualität, hohe Erwartungen und angeschlagene Kursverläufe aufeinandertreffen. Genau dort können technische Gegenbewegungen nach unten besonders dynamisch ausfallen.</p> <p style="text-align: justify;">Unsere drei neuen Short-Ideen richten sich damit erneut nicht gegen Technologie an sich. Sie richten sich gegen überdehnte Erwartungen in einem Marktsegment, das lange als fast unangreifbar galt. Unsere Empfehlungen gibt es in der Terminbörse daily (<a href="https://www.bernecker.info/admin/news/Unsere%20Empfehlungen%20gibt%20es%20in%20der%20Terminbörse%20daily%20(KLICK%20HIER).">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Für Nordex entwickelt sich der US-Markt zunehmend zu einem wichtigen Wachstumstreiber. Das Unternehmen hat drei neue Aufträge aus den Vereinigten Staaten mit einem Gesamtvolumen von 484 MW erhalten und damit die bislang größten konkreten Fortschritte bei der Expansion in den weltweit zweitgrößten Windenergiemarkt erzielt. </p> <p>Die Aufträge ( Auftraggeber nicht genannt) umfassen zum einen ein Projekt über rund 154 MW mit 32 Turbinen des Typs N133/4.8. Hinzu kommen zwei weitere Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 330 MW, die mit 56 Turbinen der leistungsstärkeren N163/5.X-Plattform ausgestattet werden. Insgesamt summieren sich die Bestellungen auf 88 Turbinen und unterstreichen die Wettbewerbsfähigkeit des Produktportfolios im US-Markt.</p> <p>Besondere Bedeutung erhält die Meldung vor dem Hintergrund, dass Nordex bislang nur begrenzt im US-Geschäft vertreten war. Neben dem bereits 2025 verbuchten, unter Vorbehalt stehenden Großauftrag von rund 1,1 GW des Energieversorgers Alliant Energy sind die neuen Bestellungen die ersten größeren Aufträge mehrerer unabhängiger Kunden. Dies deutet darauf hin, dass Nordex zunehmend Marktanteile in einem Umfeld gewinnen kann, das bislang von den großen US- und internationalen Turbinenherstellern dominiert wurde.</p> <p>Das zusätzliche Auftragsvolumen stärkt die Visibilität für die kommenden Quartale und könnte die Erwartungen an den Auftragseingang 2026 nach oben verschieben. Da der Windenergiemarkt in den USA von einer Modernisierung des Stromnetzes, steigenden Strombedarfen durch Rechenzentren und einer zunehmenden Elektrifizierung der Wirtschaft profitiert, eröffnet sich für Nordex ein attraktiver Wachstumsmarkt.</p> <p>Die neuen Aufträge sind zwar für sich genommen Standard, liefern jedoch einen wichtigen Beleg dafür, dass die US-Markteintrittsstrategie an Dynamik gewinnt. </p>
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