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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Teilweise Wiederinbetriebnahme der saudischen Ost-West-Pipeline sorgt für Entlastung auf dem Rohölmarkt

<p>Die globale &Ouml;lversorgung erh&auml;lt etwas Entlastung. Saudi-Arabien hat die Roh&ouml;lexporte &uuml;ber die Ost-West-Pipeline zum Rotmeerhafen Yanbu wieder aufgenommen. Die Leitung l&auml;uft derzeit mit rund 3,5 Mio. Barrel pro Tag. Ein Teil davon versorgt allerdings saudische Raffinerien. Vor den Angriffen wurden &uuml;ber die Route rund 4 Mio. Barrel t&auml;glich transportiert.</p> <p>F&uuml;r den Welt&ouml;lmarkt ist entscheidend, dass damit wieder ein gro&szlig;er Exportweg au&szlig;erhalb der Stra&szlig;e von Hormus zur Verf&uuml;gung steht. Die Pipeline erh&ouml;ht also nicht unmittelbar die saudische F&ouml;rderung. Sie sorgt vielmehr daf&uuml;r, dass bereits produziertes &Ouml;l wieder zuverl&auml;ssiger auf den Weltmarkt gelangt. Das senkt das Risiko, dass eine erneute Blockade von Hormus einen gro&szlig;en Teil der saudischen Exporte vom Weltmarkt abschneidet.</p> <p>Damit sinkt vor allem die Risikopr&auml;mie im &Ouml;lpreis. Nach Bekanntwerden der Wiederaufnahme fiel Brent zeitweise von rund 107 auf etwa 105 $, bevor andere geopolitische Faktoren den Preis wieder etwas st&uuml;tzten.</p> <p>Eine vollst&auml;ndige Entspannung ist das aber nicht. Die Exporte wichtiger Produzenten im Nahen Osten liegen mit rund 12,8 Mio. Barrel t&auml;glich weiterhin etwa 6 Mio. Barrel unter dem Niveau vor Beginn des Iran-Krieges.</p> <p>Fazit: Die Pipeline schafft kein zus&auml;tzliches &Ouml;l. Sie beseitigt aber einen wichtigen Transportengpass und verringert die Abh&auml;ngigkeit von Hormus. Das reduziert das Risiko eines abrupten Angebotsausfalls und nimmt damit einen Teil der geopolitischen Risikopr&auml;mie aus dem &Ouml;lpreis.</p> <p>T&auml;glich Informationen wie diese aufs Handy bekommen? Dann laden Sie sich doch gratis die <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a> herunter!</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p>&nbsp;</p>

Termin-Börse daily: KI verspricht enorme Produktivitätsgewinne

<p>Vielen Unternehmen fehlt jedoch daf&uuml;r noch die technische Basis. Gerade im Mittelstand liegen Daten in getrennten Systemen, alte Anwendungen laufen auf eigenen Servern.</p> <p>Damit r&uuml;ckt eine zweite Phase des KI-Booms in den Fokus: Nach Chips, Rechenzentren und Sprachmodellen geht es zunehmend um die Modernisierung der Unternehmens-IT. Vernetzte Software, Cloud-Technologien und eine moderne Datenarchitektur werden zur Voraussetzung f&uuml;r den produktiven KI-Einsatz.</p> <p>Der wachsende Kostendruck durch Fachkr&auml;ftemangel und internationalen Wettbewerb beschleunigt diese Entwicklung. Bevor KI Kosten senken kann, m&uuml;ssen Unternehmen zun&auml;chst in ihre IT investieren - und genau daraus k&ouml;nnte die n&auml;chste Welle des KI-Booms entstehen.</p> <p>Direkt zur aktuellen Ausgabe mit zwei neuen Empfehlungen gelangen Sie mit einem <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER!</a></p> <p>&nbsp;</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Öl und Renditen halten die Märkte in Schach

<p>Der DAX gab gestern leicht nach, w&auml;hrend der EuroStoxx 50 nahezu unver&auml;ndert schloss. An der Wall Street standen S&amp;P 500 und Nasdaq 100 deutlicher unter Druck. Belastet haben erneut &Ouml;l und Zinsen. Brent verteuerte sich um 0,9 % auf 105,28 $, nachdem US-Pr&auml;sident Trump einen iranischen Vorschlag f&uuml;r eine Waffenruhe und die Wieder&ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus zur&uuml;ckgewiesen hatte. Die Rendite zehnj&auml;hriger US-Staatsanleihen stieg auf rund 5,2 % und erreichte den h&ouml;chsten Stand seit 2007.</p> <p>Nvidia gewann 1,7 %, nachdem der Konzern sein Aktienr&uuml;ckkaufprogramm um 150 Mrd. $ aufgestockt hatte. Boeing brach um 6,9 % ein. Die US-Luftfahrtbeh&ouml;rde verschiebt wegen eines neuen Softwareproblems die Zertifizierung der 737 Max 10.</p> <p>Heute kommt um 11:00 Uhr das Wirtschaftssentiment der Eurozone. Um 15:00 Uhr werden die US-Hauspreise nach Case-Shiller ver&ouml;ffentlicht. Um 16:00 Uhr folgen die JOLTS-Stellenangebote in den USA sowie das US-Verbrauchervertrauen.</p> <p>F&uuml;r den DAX spricht zun&auml;chst mehr f&uuml;r einen verhaltenen Start mit leicht positiver Tendenz. In Asien verlieren Nikkei und Kospi, w&auml;hrend Brent heute Morgen nochmals auf rund 106,40 $ steigt.</p> <p>Weitere aktuelle Einsch&auml;tzungen finden Sie in der <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Stellantis-Joint-Venture entwickelt Fahrassistenzsysteme für Peugeot

<p>Das Stellantis-Joint-Venture Dongfeng Stellantis Automotive Technology und Momenta, ein chinesischer Entwickler von Systemen f&uuml;r das autonome Fahren, wollen f&uuml;r neue Peugeot- und Jeep-Modelle k&uuml;nftig gemeinsam Fahrassistenzsysteme entwickeln. Die Systeme werden Momenta's R7 World Model nutzen und zun&auml;chst in neuen Modellen f&uuml;r China und Europa zum Einsatz kommen. Die beiden Partner wollen die Technologie dann anschlie&szlig;end auch auf anderen globalen M&auml;rkten einf&uuml;hren.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

TOTALENERGIES setzt Energie frei!

<p>TOTALENERGIES will das Gas- und Kondensatfeld Absheron in Aserbaidschan weiter erschlie&szlig;en. Dabei will der Konzern mit dem aserbaidschanischen Energieunternehmen Socar und der Adnoc-Tochter XRG zusammenarbeiten. Im Rahmen des Projekts soll die Gesamtproduktion des Feldes auf 6 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr und 47.000 Barrel Kondensat pro Tag steigen. Der Start des Projekts ist f&uuml;r 2029 vorgesehen. Die Entscheidung folgt auf eine erste Entwicklungsphase im Jahr 2023 mit einer Produktionskapazit&auml;t von 1,5 Mrd. Kubikmetern Gas pro Jahr und 12.000 Barrel Kondensat pro Tag. Das Gas wird sowohl den aserbaidschanischen Inlandsmarkt als auch die T&uuml;rkei &uuml;ber die bestehende Gasinfrastruktur versorgen, die Aserbaidschan mit dem europ&auml;ischen Gasmarkt verbindet. TOTALENERGIES h&auml;lt einen Anteil von 35 % an dem Gas- und Kondensatfeld Absheron, w&auml;hrend Socar und XRG mit 35 % beziehungsweise 30 % beteiligt sind.&nbsp;</p> <p>W&auml;hrenddessen hat TOTALENERGIES auch einen Wachstumsplan bis 2035 vorgelegt. Danach will man mit j&auml;hrlichen Investitionen zwischen 14 und 17 Mrd. $ die F&ouml;rderung von &Ouml;l und Gas zwischen 2030 und 2035 um jeweils etwa 2 bis 3 % ausweiten.&nbsp;Im Strom-Segment plant man im Zeitraum 2030 bis 2035 mit einer Netto-Erzeugung von 10 bis 12 Terawattstunden pro Jahr. Elektrische Energie wird laut Mitteilung bis zum Ende des genannten Zeitraums etwa ein Viertel des Energiemixes ausmachen, der auch &Ouml;l und Gas umfasst. Neue, cash-generierende Produktion soll dabei den Free Cashflow - auf Basis konstanter Preise - von 2025 bis 2030 um rund 10 Mrd. $ verbessern.&nbsp;</p> <p>Und last but not least: TOTALENERGIES teilte au&szlig;erdem mit, dass der Vorstand Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe in H&ouml;he von 2,5 Mrd. $ f&uuml;r das vierte Quartal 2026 sowie zwischen 2 und 2,5 Mrd. $ f&uuml;r das darauffolgende Quartal genehmigt hat. Kein Wunder, dass die Aktie heute gr&uuml;ne Luft schnuppert.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

BARRAT REDROW: Nicht nur der britische Hausbau legt zu.

<p><strong>Ein neues F&ouml;rderprogramm f&uuml;r Immobilien-Erstk&auml;ufer sorgt heute f&uuml;r steigende Aktienkurse britischer Hausbaukonzerne.</strong> Es sind BARRAT REDROW (+ 14,0 %), TAYLOR WIMPEY (+ 14,0 %),&nbsp; PERSIMMON (+ 14,8 %) und VISTRY (+ 12,9 %) als Anbieter mit hohem Volumen. Die st&auml;rker spezialisierte BERKELEY GROUP (+ 2,7 %) profitiert in geringerem Ausma&szlig;. Der Erstrundeneffekt gilt z. B. auch f&uuml;r Baustoffhersteller, hier stehen IBSTOCK (+ 22,1 %) und (FORTERRA (+ 15,9 %) im Fokus.&nbsp; &nbsp;</p> <p><strong>Der politische Hintergrund.</strong> Die von Premierminister Andy Burnham geleitete Regierung will ein Eigenkapital-Darlehensprogramm f&uuml;r Erstk&auml;ufer auflegen. Ein fr&uuml;heres Programm ("Help to Buy") war 2023 ausgelaufen. Nach Erwartung von Analysten der Investmentbank PEEL HUNT kann sich das neue Programm auf ein F&uuml;nftel des Marktvolumens auswirken.</p> <p><strong>Informationen &uuml;ber die konkrete Ausgestaltung der neuen F&ouml;rderung fehlen bisher.</strong> Nach der heutigen fast euphorischen Reaktion sollte man noch nicht auf l&auml;ngeres Hochlaufen setzen.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Für Bernecker-Abonnenten: SÜDZUCKER meldet überraschend Q2-Zahlen

<p>S&uuml;dzucker liefert den n&auml;chsten Beleg f&uuml;r eine &uuml;berraschend schnelle Ergebniswende. Der Konzern hat heute vorl&auml;ufige Zahlen f&uuml;r das zweite Quartal 2026/27 vorgelegt. Das operative EBITDA sprang auf 168 Mio. &euro; nach 93 Mio. &euro; im Vorjahr und damit um gut 81 %. Auff&auml;llig ist die Beschleunigung: Im Q1 war das operative EBITDA noch um 41 % auf 135 Mio. &euro; gestiegen. Im ersten Halbjahr summiert sich der Wert damit auf 303 Mio. &euro; nach 189 Mio. &euro;. Treiber sind vor allem CropEnergies und das Spezialit&auml;tengesch&auml;ft. Der Zuckerbereich bleibt dagegen der gr&ouml;&szlig;te Unsicherheitsfaktor.</p> <p>S&uuml;dzucker hat nun die Jahresprognose angehoben. Der Umsatz soll nun 8,3 bis 8,7 Mrd. &euro; erreichen statt bislang 8,1 bis 8,5 Mrd. &euro;. Beim operativen EBITDA steigt die Untergrenze deutlich auf 540 Mio. &euro;; die Spanne lautet nun 540 bis 680 Mio. &euro; statt 480 bis 680 Mio. &euro;. Zuvor hatte der Konzern die EBITDA-Spanne trotz des starken Q1 noch best&auml;tigt.</p> <p>Auf Basis des bisherigen FactSet-Konsenses von 0,38 &euro; Gewinn je Aktie f&uuml;r 2026/27 liegt das KGV nach dem heutigen Kurssprung bei rund 34. Das ist hoch, allerdings sollten die Gewinnsch&auml;tzungen nun steigen. Charttechnisch r&uuml;ckt das Septemberhoch bei 13,20 &euro; wieder in den Fokus. Ein Ausbruch dar&uuml;ber &ouml;ffnet Raum in Richtung 14 bis 15 &euro;.</p> <p>Fazit: Die Ergebniswende gewinnt schneller an Tempo als erwartet. Das rechtfertigt den Kurssprung und verbessert die Chancen auf eine Fortsetzung der Erholung. Wegen der ambitionierten Bewertung d&uuml;rften die B&auml;ume aber nicht in den Himmel wachsen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Hyperscaler im Fokus.

<p><strong>Leichte &Ouml;lpreis-Aufregung.</strong> Im asiatischen Handel haben die &Ouml;lpreise laut Nachrichtenlage &bdquo;sprunghaft&ldquo; zugelegt. Es war die Reaktion auf die zuvor gelaufene &bdquo;Diskussion&ldquo; zwischen Iran und USA: Der Iran hatte in Aussicht gestellt, man k&ouml;nne die Stra&szlig;e von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder &ouml;ffnen, was nat&uuml;rlich an Bedingungen gekn&uuml;pft w&auml;re. Donald Trump reagierte mit der Warnung, man k&ouml;nne den Iran nach den US-Zwischenwahlen im November erneut angreifen. Die &Ouml;lsorte Brent verteuerte sich gegen&uuml;ber ihrem Freitags-Tief um 2,2 %. Die relativ lange Reaktionszeit (&bdquo;nach den Zwischenwahlen&ldquo;) eignet sich nicht, um Brent erneut auf 110 $ zu treiben. Zun&auml;chst steht die R&uuml;ckkehr in die 90er-Range an.</p> <p><strong>Wegen m&ouml;glicher Verz&ouml;gerungen bei einem Datacenter-Bauprojekt von ORACLE (siehe BD vom Freitag) geraten Hyperscaler-Anleihen nun verst&auml;rkt in den Fokus.</strong> Die Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich hatte im Zusammenhang mit KI bereits den Begriff &bdquo;Schattenverschuldung&ldquo; in die Diskussion gebracht. Wichtige Zahlen mit KI-Zusammenhang bringt am Dienstag MICRON heraus. Vorb&ouml;rslich geben Aktien mit KI-Bezug leicht nach, darunter NVIDIA &ndash; 0,7 %, SK HYNIX &ndash; 3 %, ORACLE &ndash; 1,2 %.</p> <p><strong>Heute ist auf den Kapitalmarkttag der Stahlsparte von THYSSENKRUPP zu achten.</strong> Ergibt sich der Startschuss zu einem Teil-IPO? Siehe dazu auch die heutige <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">Bernecker daily</a>.</p> <p><strong>Unternehmenszahlen in dieser Woche.</strong> In den USA berichten u. a. CARMAX und Kreuzfahrtkonzern CARNIVAL (Dienstag) sowie NIKE (Donnerstag). In Deutschland haben wir uns u. a. 2G ENERGY (Dienstag), DALDRUP &amp; S&Ouml;HNE (Mittwoch) und GERRESHEIMER vorgemerkt.</p> <p>Helmut Gellermann</p>

Europas Spezialisten werden interessant

<p style="text-align: justify;">Europas zweite Reihe bietet interessante Chancen im KI-Boom. Je gr&ouml;&szlig;er und leistungsf&auml;higer die KI-Systeme werden, desto st&auml;rker verschiebt sich der Investitionsbedarf von der reinen Rechenleistung hin zur physischen Infrastruktur. Ein Hochleistungsprozessor allein schafft noch kein Rechenzentrum. Er braucht Strom, K&uuml;hlung, Netzanbindung und eine industrielle Infrastruktur, die all das zuverl&auml;ssig bereitstellt.</p> <p style="text-align: justify;">Genau an dieser Stelle wird Europa interessant. Hier sitzen zahlreiche spezialisierte Industrieunternehmen, die technologisch f&uuml;hrend sind, an der B&ouml;rse aber weit weniger Aufmerksamkeit erhalten als die amerikanischen KI-Giganten. Hinzu kommen Automatisierung und der Umbau der Lieferketten. Unternehmen investieren in effizientere Produktions- und Logistiksysteme, w&auml;hrend gleichzeitig Milliarden in Stromnetze, Rechenzentren und Energieinfrastruktur flie&szlig;en.</p> <p style="text-align: justify;">Die einfache These &bdquo;Small Caps sind billig&ldquo; greift allerdings inzwischen zu kurz. Ende August wurde der MSCI Europe Small Cap mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verh&auml;ltnis von rund 14 bewertet, der breite MSCI Europe mit knapp 15. Der Bewertungsunterschied ist also vorhanden, aber nicht spektakul&auml;r. Viel wichtiger ist deshalb die Frage: Bei welchen Unternehmen schl&auml;gt der Investitionsboom bereits sichtbar auf Auftragseingang, Umsatz und Gewinn durch? Wer die richtigen Kandidaten sind, erfahren Sie in der Termin-B&ouml;rse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

2G Energy: Erst Freude - dann Fragen

<p>Bei 2G ENERGY sorgt der neue 275-MW-Auftrag von ENERGY VAULT f&uuml;r Diskussionen. Kritisiert wird vor allem die bislang nicht erkennbare finanzielle Absicherung. ENERGY VAULT hat f&uuml;r die 2G-Tranche weder einen festen Hyperscaler-Endkunden noch eine eigene Projektfinanzierung genannt. Bekannt sind bislang 17 Mio. $ Reservierungsgeb&uuml;hren, also nur rund 5 % des gesch&auml;tzten Auftragswertes. Parallel wurden weitere 275 MW bei ROLLS-ROYCE MTU bestellt, dort inklusive best&auml;tigter Finanzierung. Dazu kommt:</p> <p>ENERGY VAULT ist gemessen an 2G-Auftrag und Projektvolumen ein eher kleiner und finanziell d&uuml;nn gepolsterter Kunde. Zum 30. Juni 2026 standen rd. 93 Mio. $ liquide Mittel, aber 245 Mio. $ Finanzverbindlichkeiten und nur 6,9 Mio. $ Eigenkapital in der Bilanz.</p> <p>Am 29.09. bringt 2G Halbjahreszahlen, in denen die Auftragsgewinne der letzten Monate noch nicht sichtbar sein werden. Am 1. Oktober ist Kapitalmarkttag. Hier muss der CEO nun die Qualit&auml;t des Auftragsbestandes belegen. Die Aktie ist zun&auml;chst wieder eingefangen. Der Ausbruch aus dem Abw&auml;rtstrendkanal war ein Fehlsignal. Einen Test der 50 EUR-Marke schlie&szlig;e ich nicht aus. Dennoch zun&auml;chst weiter haltenswert.</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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