<p><strong>Neu verschärfte Spannungen im Nahen Osten treiben die Ölpreise auch heute an. </strong>Die Waffenruhe ist passé, verschärften Sanktionen gegen iranische Ölexporte kommen ins Spiel. Von amerikanischer Seite wird aber weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.</p> <p><strong>Für uns steht die Sorte Brent im Fokus:</strong> Von 120 $ je Barrel Anfang Mai ging es hinunter bis 70 $ am vorigen Donnerstag. Gerade sind die 80 $ wieder erreicht, für die letzten 24 Stunden gilt + 9 %.</p> <p><strong>Im Chartvergleich: </strong>Eine kleine Auswahl europäischer Erdöl-Titel unterschiedlicher Größen- und Risikoklassen. Am stärksten reagierte <strong>TULLOW OIL</strong> (Sitz: London) mit einem Kursplus von inzwischen ca. 25 % seit Monatsbeginn. Neben den weniger riskanten, großen Playern (im Chart durch SHELL vertreten) sind solide kleinere Titel wie <strong>EQUINOR</strong> und <strong>VAR ENERGY</strong> beachtenswert. Auch mit ihnen kann man versuchen, die Preisentwicklung der Sorte Brent zu hebeln.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Der Konzern bündelt sein US-Geschäft mit dem Unkrautvernichter in der eigenständigen Einheit Ruveon. Diese soll künftig Preisgestaltung, Vertrieb, Produktion und Logistik verantworten. Damit wird das belastete Geschäft operativ sauberer vom Rest des Konzerns getrennt. Der Markt erhält so einen greifbaren Ansatzpunkt für eine mögliche spätere Neuordnung des Agrargeschäfts. Crop Science wird an der Börse wegen Glyphosat und Monsanto weiterhin mit einem kräftigen Abschlag bewertet. Wettbewerber Corteva z. B. zeigt, dass reine Agrarplattformen vom Markt oft höher bewertet werden. Eine konsequente Trennung der Rechtsrisiken und eine spätere stärkere Eigenständigkeit von Crop Science könnten daher erhebliche stille Werte sichtbar machen.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 28.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p> US-Arbeitsmarkt verliert an Schwung</p> <p> NESTLÉ vor möglicher Trendwende?</p> <p> Zusammenschluss von TESLA und SPACEX?</p> <p> BYD - Autowert der Woche</p> <p> Passives Einkommen Portfolio unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Deal des Tages: APPLE/BROADCOM</p> <p>APPLE stärkt BROADCOM den Rücken: Der iPhone-Konzern verpflichtet sich, in den kommenden fünf Jahren Chips im Wert von 30 Mrd. $ aus US-Produktion von BROADCOM zu beziehen und verlängert die Partnerschaft bis 2031. Für BROADCOM ist das vor allem strategisch wichtig, weil der Vertrag Zweifel ausräumt, APPLE könnte den Zulieferer durch eigene Chipentwicklungen schrittweise ersetzen. Gleichzeitig verbessert sich die Visibilität der künftigen Umsätze und Cashflows. Der eigentliche Wachstumstreiber bleibt jedoch das boomende Geschäft mit kundenspezifischen KI-Chips für Hyperscaler wie Google, META und OpenAI. Entsprechend rechnen Analysten bis 2029 mit einer Vervielfachung des Gewinns je Aktie von rund 6,5 $ im letzten Jahr auf mehr als 25 $ bis 2028 (KGV 15,4). Der APPLE-Deal ist somit ein wichtiger Baustein, der das ohnehin starke Gewinnprofil zusätzlich absichert.</p> <p>Fazit: Der Rücksetzer auf die 200-Tage-Linie bietet mittelfristige Chancen</p>
<p>UniCredit hat sich nach Ablauf der Annahmefrist insgesamt 47,6 % der Commerzbank-Aktien gesichert. Davon stammen rund 30 % aus dem bereits zuvor aufgebauten Anteil, weitere 17,6 % wurden im Rahmen des Übernahmeangebots angedient - so UniCredit. Die Politik nebst dem Commerzbank-Management können sich winden wie sie wollen - ein Entkommen halte ich für nicht mehr möglich!</p>
<p>Nvidia wird aktuell nur noch mit dem rund 18-fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne bewertet und ist damit nicht nur günstiger als der S&P 500. Dass defensive Werte wie Hershey oder Dominion Energy ein höheres Bewertungsniveau als Nvidia erreichen, wäre vor zwei Jahren kaum vorstellbar.</p> <p>Rd. 50 % aller S&P 500-Werte werden gemessen an der Gewinnbewertung inzwischen höher als Nvidia bewertet. Im Grunde preist der Markt damit zukünftige Gewinnwachstumsraten von nur noch 8 bis 10 % ein. Aktuell gilt gemäß Konsens durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum bis GJ 2029 von 50 %.</p> <p>Technisch ist die Aktie genau auf die 200-Tage-Linie aufgeschlagen. </p> <p> </p>
<p>Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft im Biotech-Sektor generiert mit dem Break bei 50 CHF ein neues Kaufsignal und stellt sich gegen den Gesamtmarkt der letzten 2 Tage. Aktueller Abschlag je Aktie rd. 10 % zum NAV. Einige Portfoliounternehmen gelten inzwischen als klare Übernahmekandidaten. Wir hatten das zuletzt in der Actien-Börse vertieft. </p>
<p>Warum? Offenbar gibt es Nachholbedarf bei chinesischen Technologieaktien und Umschichtungen. Fonds schichten in günstige China-Technologiewerte um. Weil der Technologiesektor in Hongkong im internationalen Vergleich weiterhin günstiger bewertet ist als vergleichbare Werte in den USA, sehen Investoren dort Nachholpotenzial. Das kommt der Aktie von ALIBABA zugute, die als eines der liquidesten Schwergewichte im Hang Seng besonders stark auf solche Kapitalströme reagiert. Und das, wo die Aktie zuvor tief gefallen war. Ende Juni markierte das Papier ein neues Jahrestief, begleitet von einem technisch stark überverkauften Zustand. Belastet hatten hohe Ausgaben für den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur, die auf die operative Marge drückten, sowie ein Vorwurf von ANTHROPIC, wonach ein ALIBABA nahestehender Akteur unrechtmäßig Fähigkeiten aus dessen KI-Modell abgeschöpft haben soll. Ob die Erholung über den heutigen Handelstag hinausträgt, hängt davon ab, ob die Umschichtung in chinesische Technologiewerte anhält oder eine einmalige Reaktion auf die überverkaufte Ausgangslage bleibt. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach TRATON und DEUTZ bleiben wir der zweiten deutschen Börsenreihe treu. Während sich viele Anleger weiterhin auf internationale Mega-Caps konzentrieren, entstehen im MDAX immer wieder Bewertungs- und Wahrnehmungslücken. Entscheidend ist dabei nicht allein eine niedrige Bewertung, sondern die Kombination aus Substanz, operativer Verbesserung und strategischer Bedeutung. Heute sind ein Stahlkonzern und ein Multimetallanbieter mit dabei. Wenn Sie börsentäglich neue Empfehlungen suchen, dann sind sie bei der Termin-Börse daily genau richtig (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p>Die Lage im Nahen Osten hat sich wieder verschärft. Die USA griffen iranische Militärziele an, nachdem Iran mehrere Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackiert haben soll. Zuvor hatte Washington bereits die Ausnahmeregelung aufgehoben, die iranische Ölexporte trotz Sanktionen erlaubte. Das führt den Ölpreis wieder Richtung 76 $ für Brent und kann natürlich ein Faktor für die Märkte werden, sollte eine neue Eskalationsstufe losgetreten werden. Ich rechne aber nicht damit.</p> <p>Daraus resultiert im DAX das Pullback auf die Ausbruchslinie nach neuen Rekorden in den letzten Tagen. Asien reagiert heute Morgen gelassen:</p> <p>Japan (Nikkei 225): etwa -0,3 %. Belastet wird der Markt vor allem weiterhin von Halbleiterwerten, während klassische Defensivwerte den Rückgang begrenzen. </p> <p>Südkorea (Kospi): rund -2,9 %. Hier setzt sich die Korrektur im KI- und Speichersektor fort. Samsung und andere Chipwerte stehen weiter unter Druck. </p> <p>Hongkong (Hang Seng): +2,4 %. Chinesische Internet- und Technologiewerte sorgen überraschend für eine Gegenbewegung. Alibaba, Tencent und Baidu gehören zu den Gewinnern.</p> <p>Australien (ASX 200): etwa -0,7 %, was vor allem auf steigende Anleiherenditen und die allgemeine Risikoaversion zurückzuführen ist.</p> <p>Von den Unternehmen: Amazon plant eine Anleiheemission über mindestens 25 Mrd. Dollar zur Finanzierung seiner KI-Infrastruktur. DeepSeek arbeitet laut Reuters an einem eigenen KI-Chip. Rivian fällt nach einer angekündigten Kapitalerhöhung deutlich, während Fiserv von Übernahmespekulationen profitiert.</p> <p>Der Beginn der US-Berichtssaison in der kommenden Woche rückt näher mit der spannenden Frage, ob die Hyperscaler und KI-Gewinner die hohen Gewinnerwartungen erfüllen können oder sogar übertreffen werden. Darin liegt die Chance einer kräftigen Gegenbewegung auf die jüngsten Einbrüche. </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans. A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p><strong>Verkauf von Kartennetzwerk? </strong>Der US-Finanzkonzern hatte bis Mitte Juni innerhalb von gut 16 Monaten 80 % an Wert verloren. Ausschlaggebend war nachlassendes Wachstum der Kassen- und Zahlungsplattform Clover für Händler. Dies in Verbindung mit Vertrauensverlust der Anleger infolge gesenkter Wachstumsprognosen.</p> <p><strong>Nun interessieren sich verschiedene US-Banken für eine Übernahme des FISERV-Netzwerks zur Abwicklung von Kreditkartentransaktionen.</strong> Die möglichen Käufer zielen darauf ab, nach einer Übernahme höhere Gebühren vereinnahmen zu können.</p> <p><strong>Börsenwert für FISERV ca. 29 Mrd. $.</strong> Mit einem KGV um 9 (Quelle: CNBC) ist der US-Finanztitel einen Blick wert.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
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