<p>Das Portfolio wurde im Wochenverlauf kräftig durchgeschüttelt und verlor rd. 4 % an Wert. Hintergrund sind Gewinnmitnahmen wie bei Hochtief (BofA hebt das Ziel von 460 auf 605 € an), SK Hynix (allgemeine Korrektur im Chipsektor) oder Porr (Korrekturen bei Infrastrukturaktien).</p> <p>Dazu kamen enttäuschte Erwartungen an Zahlenwerke wie von Technicas Reunidas, Technotrans oder Technip Energies (alle drei bleiben dennoch haltenswert).</p> <p>Barrick verlor alle Kursgewinne nach den starken Zahlen infolge schwächerer Goldpreise.</p> <p>Neuaufnahme Ivanhoe Mines kam mit sinkenden Kupfernotierungen unter Druck. Renk wurde zu 45,06 € ausgestoppt (+122 %). Bei Banca Monte Dei ist ein Dividendenabschlag von 0,86 € zu beachten. Solche Wochen kommen vor, ändern aber nichts an den Stories.</p> <p>Mit einem Plus von 11 % seit Jahresbeginn und voller Kriegskasse sind wir durchaus zufrieden.</p>
<p style="text-align: justify;">In unserer letzten Ausgabe haben wir das Fundament für eine der spekulativsten, aber auch chancenreichsten Wetten des Jahres gelegt: Die Wiederöffnung der Straße von Hormus und der daraus resultierende, spürbare Rückzug der Rohölpreise. Während die Masse der Marktteilnehmer noch in Schockstarre auf die geopolitischen Schlagzeilen starrt, nutzen wir das aktuelle Chaos, um uns strategisch zu positionieren. Letzte Woche gab es drei deutsche Empfehlungen.</p> <p style="text-align: justify;">Doch die Energiekrise ist ein globales und vor allem ein europäisches Problem. Wenn das Nadelöhr im Persischen Golf aufgeht, schlägt die Stunde der internationalen Großkonzerne, deren Margen zuletzt unter den extremen Treibstoff- und Produktionskosten gelitten haben. Heute weiten wir unseren Blick über die Landesgrenzen. Wir erweitern unser spekulatives Setup konsequent um drei europäische Schwergewichte. Wenn Sie den Empfehlungen folgen wollen, können Sie das ganz einfach mit der TB-Daily machen (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>). </p> <p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Die Börsen starten durchwachsen. Hauptbelastung sind steigende Inflationssorgen, erneut höhere Anleiherenditen und der weiter hohe Ölpreis. Besonders Asien gab nach, auch Europas Futures zeigen Schwäche. Die Roationsbewegungen innerhalb der Sektoren bleiben weiter sichtbar (starke Software- und Value-Titel aber schwache Halbleiter).</p> <p>Im Fokus steht nach US-Börsenschluss Nvidia. Erwartet wird ein Umsatzplus von rund 80 %. Entscheidend ist aber weniger die Vergangenheit als der Ausblick. Kann Nvidia die KI-Fantasie weiter rechtfertigen, Produktion hochfahren und Konkurrenz abwehren?</p> <p>Weitere Themen: Der Dollar hält sich nahe Sechs-Wochen-Hoch, Gold gibt weiter nach, Öl bleibt teuer. G7-Finanzminister mahnen wegen Kriegs-, Wachstums- und Inflationsrisiken zu maßvoller Fiskalpolitik. Geopolitisch bleiben Iran, Hormus und die Gespräche zwischen Xi und Putin im Blick. Bei den Unternehmen melden Meta neue Entlassungen, Goldman Sachs eine führende Rolle beim möglichen SpaceX-Börsengang und Kokusai Electric Druck durch den KKR-Ausstieg.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter</p> <p>Berencker Redaktion (<a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/)</a></p> <p> </p>
<p><strong>Der Spezialist für Energieinfrastruktur (Hochspannungstechnologie) schaffte gegenüber dem Emissionskurs von 27 € vor einem Jahr die Vervierfachung bis 113 €.</strong> Für das Auftaktquartal 2026 meldete PFISTERER HOLDING gestern eine bereinigte EBITDA-Marge von 21,8 %.</p> <p><strong>Während der Umsatz auf 127 Mio. € anwuchs (+ 27 %), stieg der Gewinn um 58 % auf 18,5 Mio. €.</strong> Der aktuell umfangreiche Netzausbau führte zu 336 Mio. € Auftragsbestand (+ 18 %).</p> <p><strong>Laut Vorstandssprecher Johannes Linden ist das Unternehmen für weiteres Wachstum „hervorragend aufgestellt“. </strong>An den zurzeit größten deutschen Offshore-Windkraftprojekten Nordlicht I und Nordlicht II ist PFISTERER ebenso beteiligt wie an der Energieinfrastrukturinitiative Vision 2030 in Saudi-Arabien (Eröffnung eines Trainings- und Installationszentrums in Riad).</p> <p><strong>Die Jahresprognose für 2026 wurde bestätigt.</strong> Sie lautet auf mindestens 12 % Umsatzplus sowie eine Book-to-Bill-Ratio über 1. Die bereinigte EBITDA-Marge soll mittelfristig im hohen Zehner- bis niedrigen Zwanzigerbereich liegen.</p> <p><strong>Die Antwort der Börse war ein Kurssturz auf 97 €.</strong> Die Position des <a href="http://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbriefs</a> (seit 49/25) bleibt deutlich im Plus und wird weiter gehalten. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily. </p>
<p>Beim Essenslieferdienst überschlagen sich die Spekulationen bis hin zu einer Komplettübernahme. Auslöser ist der überraschende Ausbau der Beteiligung durch UBER an DELIVERY HERO (DH). Der US-Konzern sicherte sich weitere 12,5 % der Anteile plus Optionen auf weitere 5,6 %. Damit würde man künftig knapp 20 % an DH halten. Absichtsbekundungen seitens UBER auf über 30 % zu gehen, existieren zwar nicht, was aber nichts heißen muss. Zusätzliche Dynamik erhält die Übernahmestory durch Berichte, wonach UBER mit dem südkoreanischen Internetkonzern NAVER ein Angebot für die DH-Tochter Babaeminemin in Südkorea abgegeben haben soll. Das Konsortium soll dabei im Verhältnis 80:20 strukturiert sein und Baemin mit rund 4,6 Mrd. € bewerten – immerhin etwa die Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung von DH. Baemin wird nachgesagt, rd. 45 % des EBITDA von DH zu erwirtschaften. In Europa konkurrieren UBER und DH in acht Ländern direkt, weltweit sogar in 22 Märkten – kartellrechtlich wäre eine Komplettübernahme ambitioniert. Operativ bleibt das Geschäft bei DH ein schwieriger Fall mit hohen Verlusten. Die Übernahmefantasie samt möglichem Beteiligungsverkauf bleiben dagegen Kurstreiber. Die Story reicht nur als Wette mit etwas Spielgeld.</p> <p> </p>
<p><strong>Der Hedgefonds „The Children’s Investment Fund“ (Gründer-CEO Chris Hohn) wagt sich erneut an den Börsenbetreiber heran. </strong>Die Briten haben ihre Beteiligung wieder deutlich (auf 5,15 %) aufgestockt. Die DEUTSCHE BÖRSE begrüßte dies mit dem Statement, man freue sich auf die Fortsetzung „unseres konstruktiven Dialogs, so wie wir es mit all unseren Investoren tun."</p> <p><strong>Hocherfreut klingt anders.</strong> Es ist zu vermuten, dass TCI bei der bevorstehenden Übernahme der Fondsplattform ALLFUNDS GROUP durch die DEUTSCHE BÖRSE ein Wörtchen mitreden will – dann bitte (diesmal) deutlich konstruktiv!</p> <p><strong>Die bestehende Position der Actien-Börse wird weiter gehalten.</strong></p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p><strong>Der Biotech-Laborausrüster aus Minneapolis hatte allein seit Januar weitere 39 % an Kurswert abgegeben.</strong> Gegenüber dem Allzeithoch vom Oktober 2021 gilt die Kursdrittelung; allerdings stand die damalige Übertreibung im Zeichen von Corona. Heute zählt die Aktie (Nasdaq-Kürzel „TECH“) mit + 3,6 % klar zum Bereich „Hoffnungsträger“.</p> <p><strong>Der jüngste Zahlentermin belegte einen Umsatzrückgang um 2 % auf 311 Mio. $, obwohl im Gechäftsbereich Large Pharma die Erlöse sechs Quartale in Folge prozentual zweistellig ausgebaut wurden.</strong> Die Nachfrage aus dem akademischen Bereich stabilisierte sich, doch die Zielkundengruppe „Emerging Biotech“ blieb noch einmal unergiebig.</p> <p><strong>Beim bereinigten Gewinn je Aktie gelang mehr als eine Verdopplung von 14 auf 32 Cent.</strong> Bei Bruttomargen um 66 % bleiben netto bisher in der Regel um 9 % übrig.</p> <p><strong>Die CEO-Aussage „gut positioniert, um attraktiven Langzeit-Value für die Stakeholder zu liefern“ wirkt bei KUV 6 und Forward-KGV 22 (laut CNBC) eigentlich hinreichend belohnt.</strong> Die weitere Perspektive sollte stärker konkretisiert werden. Das wäre ein klares Signal, um mit größerem Nachdruck auf die rein thematisch verdiente Kurserholung – oder ggf. Übernahme – zu spekulieren.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Ein weiterer Test der 200-Tage-Linie (um 4.350 $) liegt in der Luft. Steigende Marktzinsen in Kombination mit einem festeren Dollar wirken kurzfristig negativ auf Gold. Der langfristige Investmentcase bleibt dennoch intakt - denn: Steigende weltweite Staatsschulden, hohe Zinskosten, anhaltende Inflation, schwächere reale Anleiherenditen sind letztlich der nachhaltig wirkende Treiber. Daran ändert sich Richtung 2030 nichts. </p>
<p>CITI dreht bei MICRON TECHNOLOGY durch. Das Kursziel steigt von 425 auf 840 $. Das Rating lautet Buy. CITI erwartet einen massiven Speicherzyklus. Die Preise sollen 2026 stark steigen - bei DRAM um 200 %, bei NAND um 186 % (jeweils ggü. Vorjahr). MICRON dürfte demnach schon im laufenden Quartal die DRAM-Preise um 40 % anheben, nachdem SAMSUNG zuvor bereits um 100 % erhöht hat. Treiber ist vor allem die Knappheit bei DRAM und HBM, also High Bandwidth Memory für KI-Rechenzentren. Die HBM-Kapazitäten bleiben eng, weil eine Umstellung von Standard-DRAM auf HBM aufwendig ist und die Hersteller diszipliniert bleiben wollen. CITI erwartet, dass der Aufschwung bis 2027 anhält und HBM-Preise im kommenden Jahr weiter steigen. Gemäß Konsens liegt der Gewinn je Aktie per 2026/27 (31.08.) bei 103,8 $ nach 59 $ für das lfd. Geschäftsjahr – macht KGV 6,6. Vom Top hat der Titel um 16 % korrigiert. Die Pause ist überfällig, um Kraft für den nächsten Schub zu sammeln. </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p>HSBC erhöht vor den Zahlen das Kursziel für Nvidia von 295 auf 325 Dollar und bestätigt „Buy“. Analyst Frank Lee rechnet für das 1. Quartal FY27 mit 81,1 Mrd. Dollar Umsatz, klar über Guidance und Konsens. Auch für das Folgequartal erwartet HSBC mit 91,1 Mrd. Dollar einen weiteren „Beat and Raise“. Treiber bleibt das Datacenter-Geschäft, gestützt durch höhere CoWoS-Kapazitäten. </p> <p>Der Titel liegt vorbörslich dennoch rd. 1 % im Minus. Aktuell läuft eine Rotationswelle - raus aus Hardware und Chips - rein in Software. Können die Zahlen von Nvidia am Mittwoch diese Welle wieder umkehren? </p> <p> </p>
digital | innovativ | mobil
Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:
Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts.
schnell | mobil | auf den Punkt
Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?
Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.
Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!
- Werbepartnerschaft -
Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt
"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"
Volker Schulz
Referenzen
Kunden vertrauen Bernecker
Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.
Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?
Börsenbrief-Finder
Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!


















