<p>Der Umsatz sank in Q1 organisch um 4,6 % auf 2,48 Mrd. €, während der Markt nur von - 3,1 % ausgegangen war. Im Segment Consumer ging der Umsatz organisch um 4,7 % auf 2,08 Mrd. € zurück. Belastend war vor allem Nivea mit einem Rückgang von 7 % und La Prairie mit - 14,9 %. Dagegen wuchs die Derma-Sparte mit Eucerin und Aquaphor um 8,2 %. Trotz des schwachen Starts bestätigt Beiersdorf die Jahresziele. Erwartet wird weiter ein Konzernumsatz auf Vorjahresniveau bis leicht wachsend. Das gilt auch für beide Segmente. Die bereinigte EBIT-Marge soll im Konzern und in beiden Bereichen leicht unter dem Vorjahr liegen. Immerhin: Q1 war zwar schwächer als erwartet, aber Beiersdorf setzt auf eine Stabilisierung im Jahresverlauf. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 17.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Straße von Hormus bleibt die entscheidende Stellschraube</p> <p>- JPMorgan korrigiert Prognose für den S&P 500</p> <p>- TKH GROUP mit Aufspaltungsfantasie</p> <p>- Gewinner der maritimen Energiewende unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>CME Group ist gut ins Jahr gestartet.</p> <p>Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im 1. Quartal bei 3,36 $ und hat damit den Marktkonsens um einen Cent verfehlt. Der Umsatz legte 14 % auf den Rekordwert von 1,9 Mrd. $ zu und schlug damit die Markterwartung von 1,85 Mrd. $. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen kletterte auf den Rekordwert von 36,2 Mio. Kontrakten und legte um 22 % zu. Der Nettogewinn stieg auf 1,2 Mrd. $ und damit um 20 %. Treiber waren die hohe Marktvolatilität, die starke Nachfrage nach Absicherungsgeschäften sowie Rekorde bei Clearing- und Transaktionsgebühren und bei Marktdaten.</p> <p>Trotz der robusten operativen Entwicklung gab die Aktie heute vorbörslich um etwa 1 % bis 1,5 % nach. Die Kurschancen bleiben dennoch gut, weil CME Group direkt von anhaltender Unsicherheit und höherem Absicherungsbedarf profitiert. Das Geschäftsmodell ist in einem volatilen Markt klar im Vorteil. Die zögerliche erste Kursreaktion zeigt aber auch, dass der Markt hohe Erwartungen hat und selbst Rekordzahlen nicht mehr für einen automatischen Kursschub reichen.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Das erste Quartal lief bei dem Stahlkonzern rund. Und auch wenn die Zahlen nur vorläufig sind - am 12. Mai werden sie wohl ziemlich genau bestätigt werden. Laut vorläufigen Berechnungen blieb der Außenumsatz im ersten Quartal mit 2,3 Mrd. Euro stabil. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Valuation Exchangeable sprang hingegen von 79 Mio. Euro im Vorjahr auf 280 Mio. Euro. Das entsprechende Ergebnis vor Steuern kletterte auf 179 Mio. Euro nach einem Verlust von 27 Mio. ein Jahr zuvor. Und weil das alles so gut aussieht, hebt man nun gleich die Prognose für das Gesamtjahr an. Hier erwartet der Konzern nun ein Ebitda VX von 625 bis 725 Mio. Euro, wo bisher jeweils 125 Mio. Euro weniger veranschlagt worden waren. Das Vorsteuerergebnis VX dürfte mit 200 bis 300 Mio. Euro um jeweils 125 Mio. Euro höher ausfallen der Umsatz wird weiter bei rund 9,5 Mrd. Euro erwartet.</p> <p>Die Entwicklung ist wohl maßgeblich auf den Beitrag der Beteiligung am Kupferkonzern AURUBIS zurückzuführen. Neben dem operativ erwarteten Ergebnisanteil ist diese überwiegend durch hohe Bewertungseffekte aus Metallpreisen positiv beeinflusst worden. Daneben zeigen Stahlerzeugung und Handel, aber auch Technologie Ergebnisverbesserungen. So kann es weitergehen...</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Der Halbleiterausrüster hat mit seinen jüngsten Geschäftszahlen und einer optimistischen Prognose die Markterwartungen deutlich übertroffen. Trotz der Entscheidung, die Veröffentlichung der volatilen Auftragseingänge einzustellen, reagieren Analysten positiv auf die operative Entwicklung.</p> <p>ASM meldete für das erste Quartal einen Umsatz von 862,5 Millionen Euro. Damit lag man über den Konsensschätzungen der Analysten von 828,5 Millionen Euro. Für das zweite Quartal setzt das Management die Messlatte noch höher:</p> <p>Umsatzprognose Q2: ca. 980 Millionen Euro<br />Markterwartung: 883,9 Millionen Euro<br /><br />Der Optimismus speist sich vor allem aus der ungebrochenen Nachfrage nach KI-Kapazitäten und Investitionen in künftige Chip-Generationen. Laut CEO Hichem M’Saad investieren Kunden verstärkt in aktuelle Spitzen-Technologien sowie in Pilotlinien für den 1,4-nm-Knoten. Diese Entwicklung ist entscheidend für künftige Produkte von Branchengrößen wie Nvidia und Apple.</p> <p>Wir hatten den Titel u.a. in der Actien-Börse 12/26 am 19. März zu 700 € auf den Weg geschickt. Heute bereits 848 € und die Ziele sind Richtung 950 zu 1.000 € auszuweiten. Ausreizen.</p>
<p>Brenntag profitiert derzeit von mehreren Faktoren. Seit Mitte März hat die Aktie um rund 25 % zugelegt. Der Markt setzt dabei nicht auf eine schnelle Erholung der Chemiekonjunktur, sondern auf stabile Margen, starken Cashflow und mehr Effizienz. Brenntag hat für 2025 zwar rückläufige Ergebnisse gemeldet, zugleich aber mit einer freien Cashflow-Marge von gut 6 % und klaren Sparzielen gezeigt, dass das Geschäft auch im schwierigen Umfeld robust bleibt. Das wirkt an der Börse deutlich stärker als ein schwaches Mengenwachstum.</p> <p>Hinzu kommt eine klare Machtverschiebung im Aktionariat. Klaus-Michael Kühne hat seinen Anteil auf gut 20 % erhöht und weitere Zukäufe nicht ausgeschlossen. Artisan Partners hält knapp 16 %. Damit stehen zwei geduldige Großaktionäre hinter dem Unternehmen, die auf Wertsteigerung, Kapitaldisziplin und operative Verbesserungen setzen. Das stützt die Aktie nach unten und erhöht zugleich die Fantasie für weitere strategische Schritte.</p> <p>Ein weiterer Treiber ist der Umbau im Management. Der weitgehende Austausch der Führungsspitze schürt die Erwartung, dass Kostenprogramme, Portfolio-Bereinigung und Margenstabilisierung konsequenter umgesetzt werden. Dazu kamen positive Analystensignale. Insgesamt ist der Kursanstieg daher vor allem eine Vertrauensrally auf Basis von Cashflow, Effizienz und Ankeraktionären. Für weitere deutliche Kursgewinne braucht Brenntag nun aber belastbare operative Bestätigung in den nächsten Quartalszahlen.</p> <p>Unser erstes Kursziel liegt weiterhin bei 68 €.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p style="text-align: justify;">Die Dynamik an den Energiemärkten hat sich im ersten Quartal 2026 signifikant verschärft. Während die Digitalisierung durch KI-Anwendungen immer hungriger nach stabilen Stromquellen wird, rückt Uran als „grüner“ Grundlast-Energieträger wieder in den Fokus globaler Investoren. Mit einem Uranpreis, der sich stabil über der Marke von 86 USD/lb hält und Prognosen von über 92 USD für das kommende Jahr, bietet dieser Sektor aktuell eines der spannendsten Chancen-Risiko-Profile für Ihr Depot. Wir haben in der <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> heute drei Unternehmen für Sie, mit denen Sie in den Sektor einsteigen können. </p>
<p>Die Berichte über eine mögliche vollständige Verschmelzung der Dt. Telekom mit ihrer US-Tochter T-Mobile US schlägt Wellen. Es wäre das Ende der bisherigen Holding-Struktur und würde die weltweite Nummer Eins vor China Mobile im Mobilfunk schaffen. Da wir den Wert in unserem Portfolio führen, hier die ersten Gedanken dazu - kombiniert mit ersten Analystenmeinungen:</p> <p>Das Hauptargument für die Fusion liegt in der Kapitalmarktlogik. Aktuell wird die Telekom an der Börse mit einem deutlichen Abschlag gegenüber ihrer US-Tochter gehandelt. Investoren bewerten das europäische Geschäft aufgrund regulatorischer Hürden und geringerer Wachstumsraten defensiver.</p> <p>Durch eine Einheitsaktie könnte dieser „Holding-Abschlag“ entfallen. Die europäischen Assets würden in der Bewertung näher an das Niveau des US-Marktes rücken. Ein integrierter Konzern verfügt über eine massiv gesteigerte Einkaufsmacht. Die Entwicklung einheitlicher Plattformen für 6G oder KI-gestützte Netzsteuerung ließe sich effizienter gestalten. Auf der anderen Seite steht das große Aber:</p> <p>Regulatorische Hürden und die Notwendigkeit, den Aktionären von T-Mobile US eine beträchtliche Prämie anzubieten, damit diese ein Engagement im europäischen Telekommunikationssektor überhaupt akzeptieren würden, dürfte eine große Herausforderung sein. Der Titel liegt bei uns im Allround Portfolio mit weiterhin soliden Perspektiven - mit oder ohne Fusion.</p> <p>Sie möchten regelmäßig frisch eingeordnete News auf ihrem Handy lesen? Dann empfehle ich die Bernecker App (<a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a>)</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktion (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p> <p> </p>
<p>Die Waffenruhe im Golf soll verlängert werden. Wir kennen das Spel bereits. Das sorgte gestern nach deutlicheren Rücksetzern im Handelsverlauf nachbörslich für freundliche Tendenzen. Die USA erhöhen den Druck weiter. Mit der Verlegung einer weiteren Flugzeugträgergruppe findet der größte militärische Aufmarsch seit dem Jahr 2003 statt.</p> <p>Die Lager auf der iranischen Insel Kharg werden zugleich in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten. Ohne Abnehmer muss der Iran die Förderung in den Ölfeldern drosseln oder ganz einstellen. Dies gilt als technisch riskanter Prozess, da die Wiederaufnahme der Förderung bei alten Quellen oft mit dauerhaften Kapazitätsverlusten verbunden ist.</p> <p>Nachdem der DAX gestern bis knapp 24.000 Punkte nachbörslich abrutschte, startet er in der Frühbörse um 24.320 Punkte.</p> <p>Unternehmensnachrichten im Fokus:</p> <p>Deutsche Telekom AG: Erwägt eine vollständige Fusion mit der US-Tochter T-Mobile US Inc. Dies wäre das größte öffentliche M&A-Geschäft der Geschichte.<br />Lufthansa: Streicht 20.000 Kurzstreckenflüge im Sommerflugplan, um Kerosinkosten zu sparen, die sich seit Kriegsbeginn verdoppelt haben.<br />United Airlines: Senkte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr aufgrund der hohen Treibstoffpreise.<br />SpaceX: Plant die Übernahme des KI-Coding-Startups Cursor für 60 Milliarden USD oder eine Zahlung von 10 Milliarden USD für die bisherige Zusammenarbeit.</p>
<p>Amazon investiert weitere 5 Mrd. $ in Anthropic, womit sich die Gesamtsumme auf 13 Mrd. $ erhöht. Bei Erreichen kommerzieller Meilensteine können weitere 20 Mrd. $ folgen.</p> <p>Anthropic sichert sich im Gegenzug 5 Gigawatt (GW) an Rechenkapazität. Zum Vergleich:</p> <p>OpenAI beansprucht Schätzungen zufolge etwa 2 GW der Trainium-Kapazitäten von Amazon. Der Fokus liegt auf den hauseigenen Chips von Amazon (Trainium und Graviton). Bis Ende 2026 soll die Kapazität durch den Hochlauf von Trainium 3 bereits 2 GW erreichen.</p> <p>An der Wall Street werden drei Hauptprofiteure genannt (s. Grafik):</p>
<p>Innovation der Woche: CATL </p> <p>Die technologischen Fortschritte von CATL untermauern derzeit die globale Marktführerschaft. Die Weiterentwicklung der Qilin-Batterie auf eine Reichweite von 1.500 Kilometern ist ein signifikanter Sprung gegenüber der bisherigen 1.000-Kilometer-Grenze. Damit adressiert CATL eines der größten Hindernisse für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Gleichzeitig stellt die Optimierung der Shenxing-Batterie einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb mit BYD dar. Eine Ladung von 10 auf 98 % in weniger als sieben Minuten nähert sich der Zeitspanne eines herkömmlichen Tankvorgangs an. Die angekündigte Massenproduktion von Natrium-Ionen-Batterien bis zum Jahresende verringert die Abhängigkeit von Lithium, Kobalt und Nickel. Wir hatten CATL zuletzt an dieser Stelle am 7. April empfohlen. Seitdem + 17 %. KGV 18 für 2027 ist weiterhin wenig ambitioniert.</p> <p>Fazit: Weiter aussichtsreich.</p>
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Volker Schulz
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