<p style="text-align: center;"><strong>Wann werden die Anleihezinsen zum Problem für Aktien?</strong></p> <p style="text-align: left;">Die steigende Tendenz für die Zinsen weltweit habe ihren wesentlichen Grund in der steigenden Verschuldung aller Staaten. Die Amerikaner melden soeben einen neuen Schuldenstand von erstmals über 40 Bio. $. Die endgültigen deutschen Zahlen haben die gleiche Richtung. Das bedeutet, dass steigende Zinsen zu Wertverlusten in allen Anleihen führen. Am stärksten am langen Ende, am geringsten am kurzen Ende. Beides jedoch unaufhaltsam. Damit stehen erstmals seit langer Zeit Aktien gegen Anleihen. Die Deutschen sind die einzigen, die in den letzten 100 Jahren ihre liquiden Vermögen verloren hatten, 1923 und 1948. Also: Aktien und Immobilien sind die einzige Alternative gegenüber den liquiden Anlagen aller Art. Einen echten Grenzwert gibt es nicht, aber: Solange die Zinsen die wirtschaftliche Dynamik eines Landes nicht wirklich behindern, sind Aktien die beste Alternative zu Anleihen. Der Grenzwert wird sich im Markt selbst herausbilden und davor stehen wir zurzeit ebenso an der Wall Street wie in den Euromärkten. Bitte beachten Sie die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Welche Robotik-Aktien sollten Anleger kennen? (angesichts des Unitree-IPOs)</strong></p> <p>Robotik-Aktien sind der neue Hit. Die Differenz zwischen Wahrnehmung und Realität zeigte sich in den letzten Tagen im Börsengang von Unitree. Casino pur. Ereignisse dieser Art sind Endpunkte einer Euphorie, die vor einigen Wochen in den Chipaktien und zuvor in den anderen Techs aller Art begann. Hier schaue ich schlicht und einfach zu.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Silber oder Gold? Oder beides?</strong></p> <p>Gold hat seine Korrektur absolviert, von knapp 6.000 $ die Unze bis rd. 4.000 $ mit einer breiten Basis. Seitdem steigt der Goldpreis und in seinem Sog auch der Silberpreis, wie immer etwas hektischer. Gold mit einem brauchbaren Langfristziel deutlich über 5.000 $. Ab dieser Leitlinie geht es dann um den Angriff über 6.000 $ die Unze. Wichtigster Träger sind zurzeit alle Notenbanken der Welt, die kontinuierlich in Gold investieren, aber nicht spekulieren. Darin liegt die Trend-Kontinuität. Gold bleibt damit im Umfeld des oben zitierten Schuldenrausches der Staaten eine solide Alternative: Nicht aufregend, aber sicher. Eine Anhebung der Goldquote ist richtig. Die Belege dafür liefert das World Gold Council in London mit seiner Analyse und Bilanz vom 30.06.</p>
<p><strong>Der chinesische Internet- und Handelskonzern meldete für das fiskalische Q1 (GJ 2027) einen bereinigten Gewinnrückgang um 38 %. </strong>Die EBIT-Marge änderte sich von 14,1 auf 5,6 %. Operativ lief das Quartal dennoch ca. 7 % besser als von Analysten erwartet. </p> <p><strong>Der Gesamtumsatz wuchs um 8,6 % auf umgerechnet 39,64 Mrd. $.</strong> Darin sind negative Komponenten wie – 7 % im chinesischen eCommerce enthalten. CEO Eddie Wu stellte die externen Cloud-Erlöse mit + 45 % in den Vordergrund. Noch spezifischer:</p> <p><strong>Der KI-basierte Umsatz sei im zwölften Quartal in Folge prozentual dreistellig gewachsen.</strong> Wu vervies auf das Potenzial verschiedener KI-Modelle (von Coding bis zur Erzeugung von Musik) sowie auf den Business-KI-Agenten OpenWork.</p> <p><strong>Analysten von Baird reduzierten für ALIBABA das Kursziel von 164 auf 160 $, blieben aber bei "outperform". </strong>Dieses Fazit nennt auch Mizuho, aber mit Kursziel 195 $ (Potenzial somit 54 %). Mizuho erwartet, dass die Bewertungslücke zwischen Alicloud und westlichen Konkurrenten abnimmt und die Entwicklung hauseigener KI-Chips sich für ALIBABA auszahlen wird.</p> <p><strong>Die in New York gehandelten ALIBABA-ADR (NYSE-Kürzel BABA) gaben im zwischenbörslichen Handel bis zu 4,6 % nach, momentan noch - 3,0 %.</strong> Wie der <a href="https://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbrief</a> ALIBABA GROUP einschätzt, lesen Abonnenten ab Dienstag im Bernecker-NewsPilot. Die Ausgabe 35/26 erscheint am kommenden Donnerstag. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben systematisch die Aktien aller wichtigen Indizes nach drei Kriterien durchleuchtet: Erstens den Abstand zwischen aktuellem Kurs und durchschnittlichem Analystenkursziel, zweitens die operative Bestätigung des Investmentcases in den zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen. Zusätzlich haben wir gezielt nach Titeln gesucht, bei denen ein konkreter Katalysator absehbar ist, der die aktuelle Bewertungslücke schließen kann. Aus diesem Filter sind verschiedene Kandidaten deutlich herausgestochen, die zusammen ein hervorragend komplementäres Investment im Depot bilden. </p> <p style="text-align: justify;">Deutsche Bank weiterhin kaufenswert:</p> <p style="text-align: justify;">Man hatte mit den Q2-Zahlen einen echten Paukenschlag geliefert. Der Nettogewinn stieg um 10 % auf 1,9 Mrd. € und markiert damit den höchsten Wert für ein zweites Quartal in der Firmengeschichte. Die Erträge kletterten um 9 % auf 8,48 Mrd. € und lagen damit deutlich über dem Analystenkonsens von 8,13 Mrd. €. Der Vorsteuergewinn wuchs um 11 % auf 2,7 Mrd. €, das verwässerte Ergebnis je Aktie sogar um 19 % auf 0,57 €. Im ersten Halbjahr 2026 erwirtschaftete die Bank einen Rekordgewinn von 4,1 Mrd. €, die Eigenkapitalrendite (RoTE) erreichte 11,0 %, klar auf Kurs zum Konzernziel von über 13 % bis 2028. CEO Christian Sewing hat auf der Analystenkonferenz explizit erklärt, die 2028er-Ziele könnten sogar übertroffen werden.</p> <p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">KLICK HIER</a>). </p>
<p style="text-align: justify;">Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot. </p> <p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 33 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 59%. In dieser Woche haben wir einen Limitkauf getätigt, wurden bei einem Wert ausgestoppt und haben ein Ziel angehoben. Heute heben wir ein Rating an, haben zwei neue Ziele und drei Chancen für Nachzügler im Gepäck. Betroffen sind unter anderem BHP Group, Warsaw Stock Exchange, BYD, Zalando, Biontech und CATL. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Der DAX zeigt sich weiter mit relativer Stärke gegenüber der Wall Street. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen pendelten diese Woche um die 4,7 %. Finanzminister Bessent kündigte an, Staatsanleihen zurückzukaufen, das half kurzzeitig. Das hohe Zinsniveau rückt weiter in den Fokus und wird zunehmend als Problem wahrgenommen.</p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an <a href="mailto:kundenservice@finanzen100.de">kundenservice@finanzen100.de</a> wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! </p>
<p>Parallel zum Silber gibt es natürlich auch die entsprechenden Signale bei den Minenwerten. Fresnilo ist die Mischung aus Silber und Gold-Exposure. </p>
<p>PORR sichert sich einen technologisch anspruchsvollen Auftrag. Für X-FAB plant und errichtet der Konzern am Standort Erfurt die neue Halbleiterfabrik Fab4Micro. Herzstück sind rund 3.500 m² Reinraumfläche für die Produktion von MEMS, integrierten Mikrosystemen und photonischen Systemen. Die Bauzeit läuft bis Juli 2028.</p> <p>Reinräume verlangen erschütterungsfreie Konstruktionen, hohe Ausfallsicherheit und komplexe Gebäudetechnik. PORR kann solche Projekte von der Planung bis zum Anschluss der Produktionsmaschinen und zur Inbetriebnahme aus einer Hand abwickeln. Referenzen gibt es bereits von Infineon, ams OSRAM und Bayer. Damit gewinnt der technisch anspruchsvolle Industriebau neben Infrastruktur zunehmend an Gewicht.</p> <p>Am Donnerstag, 27. August, legt PORR den Halbjahresbericht und damit die Q2-Zahlen vor. Wir sind an Bord und weiter positiv für den Titel. </p>
<p>Laut Getuschel am Kapitalmarkt will SAMSUNG ELECTRONICS offenbar viele Milliarden Euro an seine Anteilseigner ausschütten. Der weltgrößte Speicherchiphersteller will eine Kapitalrückführung an seine Aktionäre von 90 bis 110 Bio. Won (55 bis 68 Mrd. Euro) beschließen. Nicht verwunderlich, dass die Aktie heute anzieht. Allerdings ist entscheidend, wie SAMSUNG die Mittel zwischen Dividenden und Aktienrückkäufen aufteilen wird. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Fielmann hat seine Jahresziele deutlich gekappt. Der Konzern erwartet 2026 nur noch 2,50 bis 2,55 Mrd. € Umsatz und damit 2 bis 5 % Wachstum. Zuvor waren 2,55 bis 2,60 Mrd. € beziehungsweise 5 bis 7 % avisiert. Das bereinigte EBITDA soll 560 bis 580 Mio. € erreichen statt 590 bis 610 Mio. €. Hauptgrund ist die schwache Konsumnachfrage in Deutschland, das rund 60 % des Konzernumsatzes stellt.</p> <p>Die Aktie reagiert deutlich. Auf Xetra verlor sie am Vormittag rund 7,5 % auf 38,65 € und fiel zeitweise bis auf 37,95 €. Das war der niedrigste Stand seit Frühjahr 2023. Berenberg bleibt dennoch bei „Buy“ und 55 € Kursziel. Das Researchhaus verweist darauf, dass Fielmann seine Abhängigkeit vom deutschen Markt zunehmend reduziert.</p> <p>Kurzfristig bleibt die Aktie angeschlagen. Die Prognosesenkung drückt die Gewinnerwartungen und beschädigt das Vertrauen in den Ausblick, nachdem Fielmann bereits im Juli vorsichtiger geworden war. Positive Impulse sind aber möglich. Am 27. August folgt der Halbjahresbericht. Zudem beschleunigte sich das internationale Umsatzwachstum im zweiten Quartal auf 6 %. Fielmann plant 2026 insgesamt 70 neue Standorte und rollt KI-gestützte Sehstärkenbestimmung breiter aus. Diese Maßnahmen sollen das Wachstum im zweiten Halbjahr beschleunigen.</p> <p>Kurzfristig hat das Unterschreiten der Marke von rund 38,70 € ein Verkaufssignal generiert. Nun muss sich zeigen, ob die längerfristige Unterstützung bei ca. 38,20 € Bestand hat.</p> <p>Fazit: Ein Einstieg drängt sich nach der Prognosesenkung noch nicht auf. Die langfristigen Wachstumstreiber sind intakt, doch zunächst sollte der Markt Belege für die angekündigte Belebung sehen.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion Bernecker</p>
<p>Neben Gold liefert auch Silber technisch bullische Signale.Hier der Chart:</p>
<p>Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im August den dritten Monat in Folge verbessert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone stieg laut einer heute veröffentlichten ersten Schätzung um 0,1 Punkte auf 52,1 Punkte. Experten hatten dagegen mit einem Rückgang auf 51,7 Punkten gerechnet. Der Indikator liegt damit weiter über der Expansionsschwelle von 50 Punkten, die ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert. Gestützt wurde der Indikator durch den verbesserten Wert in der Industrie. Der Wert im Dienstleistungssektor stagnierte hingegen. Von März bis Mai war der Indikator wegen der Belastungen durch den Iran-Krieg noch gefallen.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>im Abo oder im Einzelabruf!</p>
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