<p>ASML erhält wichtigen Rückenwind von TSMC. Der weltgrößte Auftragsfertiger hat erstmals einen konkreten Zeitplan für den eigenen Einsatz von ASMLs High-NA-EUV-Technik genannt. TSMC will High NA ab 2030 in der Serienfertigung fortgeschrittener Chips einsetzen. ASML und TSMC haben zudem eine branchenweite Initiative für größere 12-Zoll-Fotomasken gestartet. Bis 2031 soll eine entsprechende Pilotlinie entstehen. Bis 2033 sollen High-NA-Lithografiesysteme mit diesen größeren Masken in der Produktion fortgeschrittener Chips eingesetzt werden. Damit nimmt eines der wichtigsten langfristigen Wachstumsfelder von ASML konkretere Formen an.</p> <p>Für ASML ist vor allem die Zusage von TSMC entscheidend. High-NA EUV ist die nächste technologische Stufe nach den bisherigen Low-NA-EUV-Systemen und ermöglicht eine höhere Auflösung sowie präzisere Strukturen. Die Systeme sind deutlich komplexer und erheblich teurer als die bisherige EUV-Generation. Entsprechend wichtig ist für ASML die frühzeitige Festlegung großer Kunden. Mit TSMC bekennt sich nun der weltweit wichtigste Auftragsfertiger klar zu einem Einsatz ab 2030. Das reduziert das Adoptionsrisiko der neuen Technik und verbessert die langfristige Absatzvisibilität. Zugleich stärkt High NA die ohnehin dominante Position von ASML bei modernster Lithografietechnik. Wichtig ist auch: High NA befindet sich nicht mehr nur in der Entwicklungsphase. Intel setzt die Technik bereits bei ausgewählten Schichten von Intel-18A-Produkten in der Serienfertigung ein.</p> <p>Operativ steht ASML ohnehin stark da. Im zweiten Quartal erzielte der Konzern 9,33 Mrd. € Umsatz bei 54,0 % Bruttomarge. Für 2026 erwartet ASML 43 bis 45 Mrd. € Umsatz und 54 bis 56 % Bruttomarge.</p> <p>Fazit: Die TSMC-Zusage stärkt einen der wichtigsten langfristigen Wachstumstreiber von ASML. Die Aktie bleibt langfristig einer der wichtigsten Werte im Technologiebereich.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p style="text-align: justify;">...gleichzeitig mehren sich die Warnungen vor einem bevorstehenden Höhepunkt des Zyklus. Das ist kein Widerspruch. Die Preise dürften weiter steigen, nur nicht mehr annähernd so schnell wie bisher. Für Anleger bedeutet das: Raus aus der simplen Wette auf steigende DRAM-Preise und hinein in Unternehmen, die an den notwendigen Milliardeninvestitionen der Chipindustrie verdienen.</p> <p style="text-align: justify;">Die Künstliche Intelligenz benötigt immer größere Mengen Hochleistungsspeicher, sogenannter High Bandwidth Memory. Gleichzeitig sind neue Fabriken teuer und benötigen Jahre bis zur Serienproduktion. Genau hier liegt die interessante zweite Stufe der Investmentstory: Vielleicht lässt sich nicht mehr zuverlässig vorhersagen, wie lange MICRON, SAMSUNG oder SK HYNIX ihre Traum-Margen halten können. Sicherer ist dagegen, dass sie Milliarden investieren müssen, um zusätzliche Kapazitäten aufzubauen und immer komplexere Chips produzieren zu können.<br />Deshalb konzentrieren wir uns bei den Aktien der KI-Unternehmen auf die Schaufelverkäufer des Chip-Booms. Solche Analysen mit entsprechenden Empfehlungen gibt es Börsentäglich in der Termin-Börse, für ambitionierte Anleger mit geschäftsfähigen Brokern ist das genau das richtige, probieren Sie es aus, auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
<p>Der US-Konzern profitiert mit seinen Speicher- und Datenmanagementlösungen für Rechenzentren und Cloud vom Ausbau der KI-Infrastruktur. In Q1 sprang der Umsatz um 30 % auf 2,03 Mrd. $, das bereinigte EPS sogar um 66 % auf 2,58 $. Besonders dynamisch liefen All-Flash-Systeme mit + 47 % und das Public-Cloud-Geschäft mit + 28 %. Noch wichtiger ist die deutlich angehobene Jahresprognose: NetApp erwartet nun 7,975 bis 8,225 Mrd. $ Umsatz und 9,73 bis 10,03 $ bereinigten Gewinn je Aktie. Zuvor waren maximal 7,575 Mrd. $ bzw. 9,00 $ avisiert. Die Aktie reagierte bisher relativ verhalten, allerdings war sie bereits seit Mitte Juli stark gestiegen. Negatives Detail: Die etwas niedrigere Bruttomargenprognose wegen steigender Komponentenkosten. Die Gewinnperspektive hat sich insgesamt klar verbessert. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 37.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Deutsche Autowerte: Erste Stabilisierungssignale</p> <p>SOITEC: Wachstumsprognose angehoben, aber ...</p> <p>Unter der Lupe: Halbleiterkorrektur beendet dank GPT-6 Astra?</p> <p>Verliererbranche der Woche</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Bessent warnt Devisenhändler vor Wetten gegen den Yen: „I am the house now.“ Was bedeutet das? Nach der gemeinsamen US-japanischen Yen-Intervention Ende Juli signalisiert Bessent, dass er sich offensichtlich immer enger mit Tokio abstimmt. Ein schwacher Yen wird nicht mehr geduldet, ein schwacher Dollar schon. Folge: Yen-Carry-Trades können bei einer weiteren Aufwertung unter deutlichen Druck geraten. Das passt in unser Szenario einer Herbst-Korrektur. </p> <p>Im Sommer 2024 war die Sachlage ähnlich mit deutlicher Dollarabwertung gegen den Yen und Kapriolen an den Börsen.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p>Bei SPACEX bahnt sich ein kräftiger Indexeffekt an. Nach der Freigabe von mehr als 1 Mrd. Aktien stieg der Streubesitz seit dem Börsengang von unter 10 auf fast 30 %. Damit dürfte das Gewicht im Nasdaq 100 beim Rebalancing am 21. September von 1,25 auf 1,51 % zulegen. Laut JPMorgan könnten Indexfonds und ETFs dadurch zu Nettokäufen von 12,4 Mrd. $ gezwungen sein – bei zuletzt seitwärts laufendem Kurs ein möglicher Auslöser für den Ausbruch aus der Spanne von 133 bis 150 $.</p> <p>Der Effekt ist allerdings technisch, nicht fundamental. Bis Ende Oktober werden nochmals mehr als 1 Mrd. Aktien handelbar, nach den November-Zahlen weitere 1,3 Mrd. Stück. Verkaufen Insider kaum, könnte der steigende Freefloat das Indexgewicht und damit die passive Nachfrage weiter erhöhen. Kommt hingegen Angebot auf den Markt, trifft der Kaufzwang der ETFs auf erheblichen Abgabedruck.</p> <p>Kurzfristig eröffnet sich eine Tradingchance, mehr nicht. Im November folgt der Belastungstest.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/spcx.png" alt="" width="650" height="532" /></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>In unserer Rubrik Marktkommentar ordnen Experten aktuelle Entwicklung und Ereignisse ein. Heute wird der jüngsten US-Arbeitsmarktbericht und seine Auswirkungen auf die Zinsentwicklung analysiert. Außerdem wird der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aus Sicht der Kapitalmärkte bewertet. </p> <p>Georg Sures, Redakteur Bernecker Börsenkompass</p> <p>Die Analyse finden Sie unter diesem Link:</p> <p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/wahl-in-sachsen-anhalt-und-us-arbeitsmarkt_H1725444828_6799700/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/wahl-in-sachsen-anhalt-und-us-arbeitsmarkt_H1725444828_6799700/</a></p> <p>Eine Übersicht über die Artikel und Analysen des Bernecker Börsenkompass finden Sie hier: <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/</a></p>
<p>CEO Christian Klein hat auf der Goldman Sachs Communacopia & Technology Conference konkretisiert, wie stark SAP sein Vertriebs- und Monetarisierungsmodell ab 2027 verändern will. Bislang zahlen Kunden überwiegend feste Gebühren für die Nutzung der Software. Künftig soll gemäß dem CEO ein wachsender Teil der Erlöse davon abhängen, wie intensiv Unternehmen die Daten- und KI-Angebote von SAP tatsächlich einsetzen.</p> <p>Bis Ende des Jahrzehnts sollen 30 % der SAP-Erlöse nutzungsabhängig sein. Zugleich arbeiten noch rund 60 % der Kunden mit lokal installierter Software. SAP kann daher sowohl an der weiteren Cloud-Umstellung als auch an der zusätzlichen KI-Nutzung verdienen. Das eröffnet neue Wachstumschancen, verlangt aber einen anspruchsvollen Umbau von Vertrieb und Beratung. Wir sind investiert rechnen aber zunächst mit einer weiteren Verschnaufpause im Kurs. </p>
<p>Gestern lud der Quanten-Compiting-Spezialist zum Investor Day. Die IonQ-Story verschiebt sich mit der Übernahme von SkyWater deutlich vom reinen Quantum-Computing-Spezialisten zur vertikal integrierten Plattform für Computing, Networking, Security, Sensing und Foundry. Wichtigster technologischer Schritt ist der gestern vorgestellte Superion 256, Ionqs Quantumcomputer der sechsten Generation und vor allem der erste Schritt hin zu industriell skalierbaren, fehlertoleranten Quantensystemen. Bestellungen werden bereits angenommen, Auslieferungen sind für 2027 geplant. Durch SkyWater sank der Designzyklus laut IonQ von neun auf zwei Monate; gleichzeitig wurden binnen sechs Monaten zwölfmal mehr Wafer-Lots gefertigt. Der nächste Sprung ist Superion 10K: Fehlerkorrigiertes Computing soll 2027 im Labor und 2028 kommerziell herstellbar sein.</p> <p>Finanziell hebt die SkyWater-Übernahme den Umsatz 2026 auf 450–460 Mio. $. Davon stammen unverändert 280–290 Mio. $ aus dem bisherigen IonQ-Geschäft; SkyWater soll von August bis Dezember 240 Mio. $ beitragen, bereinigt um 70 Mio. $ konzerninterne Umsätze. </p> <p>Die Bewertung bleibt der kritische Punkt. Ionq ist mit dem 27-Fachen Umsatz für 2027 bewertet – ein hoher Vorschuss auf technologische und kommerzielle Erfolge. Kurzfristige Katalysatoren sind erste Superion-Aufträge, weitere Security-Deals wie der 8,18-Mio.-$-Vertrag mit Congruity360 und die operative Integration von SkyWater. Mittelfristig entscheidet vor allem, ob IonQ den 2027/28-Fahrplan für skalierbare, fehlertolerante Systeme einhält.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Peptide wie BPC-157, TB-500 oder MOTS-c werden vor allem für Muskelregeneration, Stoffwechsel, Schlaf oder „Anti-Aging“ beworben. Der Markt befindet sich bislang weitgehend in einer rechtlichen Grauzone. Laut Citi haben dennoch bereits 28 % der Befragten solche Mittel verwendet; hochgerechnet ergibt sich allein in den USA ein theoretisches Umsatzpotenzial von rund 80 Mrd. $ jährlich.</p> <p>Die Player sind Hims & Hers, Bachem und Polypeptide.</p>
<p style="text-align: justify;">In Europa steigen die Neuzulassungen wieder, noch eindrucksvoller ist aber das Bild in Nordamerika. Viele Speditionen hatten Investitionen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit und der US-Zollpolitik aufgeschoben. Inzwischen sind die Flotten älter geworden, der Ersatzbedarf lässt sich nicht unbegrenzt verschieben. Entsprechend schnellen die Auftragseingänge nach oben. Das ist allerdings kein neuer Superzyklus.</p> <p style="text-align: justify;">Ein wesentlicher Teil der Nachfrage beruht auf Ersatzinvestitionen und vorgezogenen Bestellungen. Nach der gegenwärtigen Belebung können also wieder schwächere Jahre folgen. Gleichzeitig eröffnet die Elektrifizierung der schweren Nutzfahrzeuge eine zusätzliche Wachstumschance. Noch liegt der Anteil batterieelektrischer Lkw in Europa im einstelligen Prozentbereich, doch der Markt wächst schnell. Genau diese Kombination aus zyklischer Erholung und strukturellem Wandel macht die Branche derzeit interessant. Drei Aktien kommen dafür infrage, allerdings nicht gleichermaßen. Alle drei Aktien gibt es bei uns in Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Klick Hier</a>). Wenn Sie solche Analysen und Empfehlungen täglich lesen möchten, dann ist Termin-Börse daily genau das Richtige für Sie, probieren Sie es aus!</p>
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Volker Schulz
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