<p>Renault hat im ersten Halbjahr den Umsatz etwas stärker als erwartet gesteigert und auch operativ besser abgeschnitten als erwartet worden war: Beim Erlös verzeichnete RENAULT einen Anstieg um fast ein Zehntel auf knapp 30,3 Mrd. Euro. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn ging um 5 % auf 1,57 Mrd. Euro zurück - hier hatten Analysten allerdings einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Nun bestätigte man die Prognosen für das laufende Jahr. Weil ein reines Bestätigen der Jahresziele im schwierigen Branchenumfeld aber keine neuen Kaufimpulse liefert, gerät die RENAULT-Aktie heute etwas unter Druck. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Prysmian hat im zweiten Quartal die Erwartungen mit einem organischen Umsatzwachstum von 9,4 % übertroffen und den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Der Umsatz stieg auf 6,02 Mrd. Euro und lag damit rund 7 % über dem Analystenkonsens. Das bereinigte EBITDA erreichte 730 Mio. Euro und übertraf die Erwartungen leicht, auch wenn die EBITDA-Marge mit 12,1 % aufgrund anhaltender Inflationsbelastungen bei Metallen und einer schwächeren Profitabilität im Bereich Electrification etwas unter den Prognosen blieb.</p> <p>Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit Stromnetzen und Digitalisierung. Power Grids wuchs organisch um 13 %, während Digital Solutions dank der hohen Nachfrage nach Glasfaserkabeln und optischen Netzwerklösungen um 18 % zulegte. Im Bereich Renewable Transmission beschleunigte sich das Wachstum auf 14 %, unterstützt von einem Auftragsbestand von rund 17 Mrd. Euro, zu dem weitere Projekte im Volumen von etwa 2 Mrd. Euro noch hinzukommen dürften. Die treibenden Kräfte hatten wir in Bernecker daily vom 13. Juli avisiert, ebenso wie die Prognoseanhebung beim EBTIDA. Prysmian hob die Prognose für 2026 auf ein bereinigtes EBITDA von 2,8 bis 2,9 Mrd. Euro sowie einen Free Cashflow von 1,65 bis 1,75 Mrd. Euro an. Vor allem die neue Cashflow-Prognose liegt deutlich über den bisherigen Markterwartungen. Angesichts der bereits heute nahezu erreichten Ziele für 2028 ist eine neue langfristige Guidance fällig. Die aktuelle Korrektur bringt neue Kaufchancen bei der Aktie.</p>
<p>Bei adidas wird ein starkes Umsatzwachstum von höheren Kosten überschattet. Die Aktie legt nach Q2-Daten mit ca. 16 % den Rückwärtsgang ein. Man hat im zweiten Quartal operativ ein gemischtes Bild geliefert. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 14 % und lag mit 6,74 Mrd. Euro leicht über den Analystenschätzungen. Besonders stark entwickelte sich das Performance-Segment mit einem Plus von 39 %, getragen von der hohen Nachfrage nach Fußball- und Running-Produkten. Auch der Direktvertrieb überzeugte mit einem Wachstum von 25 %, während die Online-Umsätze um 27 % zulegten. Positiv überraschte zudem die Bruttomarge, die trotz Belastungen durch Zölle und Wechselkurse auf 52,5 % stieg.</p> <p>Für Enttäuschung sorgte jedoch die Kostenentwicklung. Die operativen Aufwendungen lagen rund 200 bis 250 Mio. Euro über den Erwartungen, wobei allein zusätzliche Marketingausgaben etwa 62 Mio. Euro ausmachten. Dadurch sank die EBIT-Marge auf 8,5 %, und das operative Ergebnis blieb mit 574 Mio. Euro deutlich hinter den Markterwartungen zurück.</p> <p>Für das Gesamtjahr erhöhte adidas die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum leicht auf 9 bis 10 %. Die EBIT-Prognose bleibt jedoch unverändert bei rund 2,3 Mrd. Euro und liegt damit weiterhin unter den Analystenschätzungen von rund 2,5 Mrd. Euro. Die entscheidende und ungeklärte Frage ist, ob die deutlich gestiegenen Kosten lediglich temporär sind oder die Profitabilität auch in den kommenden Quartalen belasten. Zwischen 130/140 Euro wird es wieder interessant.</p>
<p>Das Reifengeschäft sollte erneut als Ertragstreiber überzeugen. Es ist davon auszugehen, dass trotz eines rückläufigen Absatzes (gut 3 %) aufgrund der schwachen Erstausrüsternachfrage der Umsatz stabil geblieben ist. Vor allem dank höherer Preise und einem Shift zu margenstärkeren Produkten. Die Bank of America erwartet sogar, dass die bereinigte EBIT-Marge im Reifensegment mit 14,6 % leicht über der bisherigen Jahresprognose von 13,0 bis 14,5 % liegen wird – dank niedrigerer Rohstoffkosten und Kostendisziplin. Die Analysten erwarten zudem wieder einen positiven freien Cashflow von rund 56 Mio. € in Q2. Mit dem Verkauf ContiTech und dem Mittelzufluss von rund 3,1 Mrd. €. Ein Großteil davon – bis zu 2,5 Mrd. € (12,50 € je Aktie) wird als Sonderdividende bzw. für Aktienrückkäufe erwartet. Im Laufe des Jahres ist eine Anhebung der Margenprognose für das Reifengeschäft realistisch. Die Aktie bleibt aussichtsreich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die jüngste Schwächephase im KI-Sektor ist weniger Ausdruck einer nachlassenden Nachfrage als vielmehr Folge einer veränderten Bewertungslogik. Der Markt hinterfragt zunehmend, ob sich die gewaltigen Investitionen in neue Rechenzentren schnell genug auszahlen und ob finanziell schwache Großkunden wie OPENAI und ANTHROPIC ihre langfristigen Verpflichtungen tatsächlich erfüllen können. Unter Druck geraten deshalb vor allem Unternehmen, die hohe Investitionen vorfinanzieren müssen, stark von einzelnen Abnehmern abhängig sind oder durch die wachsende chinesische Konkurrenz leichter austauschbar werden könnten.</p> <p style="text-align: justify;">In diesem Umfeld dürften sich jene KI-Aktien zuerst stabilisieren, die nicht selbst Milliardenbeträge in Rechenzentren investieren müssen, sondern unverzichtbare Komponenten für deren Ausbau liefern. Besonders interessant erscheinen Anbieter von kundenspezifischen KI-Chips, Netzwerktechnik und leistungsfähigen Serverlösungen. In diesem Genre haben wir zwei Unternehmen für Sie herausgesucht. Die Unternehmen finden Sie in der Termin Börse daily, das geht auch im Einzelabruf über diesen Link (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
30-Juli 08:48
Guten Morgen aus der Redaktion: Fed-Wirren, Aschenbrenner, Microsoft setzt ein Highlight, Meta floppt
<p>GUTEN MORGEN NEWS AUS DER REDAKTION</p> <p>Die US-Notenbank beließ den Leitzins bei 3,50 bis 3,75 %. Drei Mitglieder wollten wegen der anhaltenden Inflationsrisiken sogar nochmals um 25 Basispunkte erhöhen. Bemerkenswert ist die Reaktion am Bondmarkt: Die Rendite zweijähriger Treasuries gab nach, die 30-jährige Rendite stieg dagegen auf rund 5,2 % und damit auf den höchsten Stand seit 2007. Das kurze Ende akzeptiert die aktuelle Zinspause. Das lange Ende verlangt wegen Energiepreisen, Staatsverschuldung, Inflation und steigender Anleiheemissionen eine höhere Risikoprämie - grundsätzlich gut für Banken - aber mehr Vola im Gesamtmarkt.</p> <p>Microsoft steigerte den Quartalsumsatz um 18 % auf 90 Mrd. Dollar, Azure wuchs um 43 %. Der noch nicht realisierte Vertragsbestand im Geschäft mit Unternehmenskunden erreichte 678 Mrd. Dollar. Der gesamte Zuwachs gegenüber dem Vorquartal kam von Kunden außerhalb der großen KI-Modellentwickler. Das begeistert mich.</p> <p>Auch Meta zeigt, dass KI das bestehende Geschäft beschleunigt. Der Umsatz legte um 28 % auf 60,8 Mrd. Dollar zu. Der Preis dafür ist allerdings hoch: Allein im zweiten Quartal investierte Meta 31,1 Mrd. Dollar, für das Gesamtjahr sind nun 130 bis 145 Mrd. Dollar vorgesehen. Der freie Cashflow schrumpfte dadurch auf lediglich 784 Mio. Dollar. Das wird abgestraft.</p> <p>Am anderen Ende der Lieferkette meldet Samsung Rekorde. Der operative Gewinn erreichte 89,5 Billionen Won, davon kamen 89,2 Billionen Won aus dem Chipgeschäft. Hohe Speicherpreise und knappe Kapazitäten sorgen für Traumrenditen. Gleichzeitig rutschte das Geschäft mit Smartphones und Netzwerktechnik mit 0,7 Billionen Won in die Verlustzone, weil dieselben teuren Speicherchips dort die Kosten erhöhen. Die Zahlen bestätigen den Speicherboom, die Börse diskutiert jedoch bereits das Risiko neuer Überkapazitäten.</p> <p>Wie schnell ein Zukunftsthema in ein Liquiditätsproblem umschlagen kann, zeigt Leopold Aschenbrenner. Sein rund 20 Mrd. Dollar schwerer Hedgefonds Situational Awareness sucht nach den jüngsten Verlusten frisches Kapital bei Investoren und Kreditgebern. Die Redeist von Zwangsliquidierungen. Der Fonds hatte seine KI-Infrastrukturwetten mit Fremdkapital verstärkt und wurde dadurch von der Korrektur besonders hart getroffen. Das beschleunigt den Absturz der Neoclouds, woraus demnächst neue Chancen resultieren. Mehr dazu demnächst in der Actien-Börse.</p> <p>Ansonsten steuert die Berichtssaison mit einer echten Zahlenflut in Europa und den USA auf ihren Höhepunkt zu. Adidas scheitert heute an den Kosten, Schneider Electric überzeugt vollends mit bärenstarken Kennzahlen und liefert die Vorlage für Siemens. Auch Prysmian gefällt nach dem Absturz. </p> <p>Sie möchten jeden Morgen auf dem Laufenden sein? Hier gehts zur kostenlosen Bernecker App: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Für den Konzernumsatz rechnet der Bloomberg-Konsens mit 87,72 Mrd. Dollar, ein Plus von rund 15 % gegenüber dem Vorjahr. Währungsbereinigt soll das Wachstum bei 13,5 % liegen. Der operative Gewinn wird auf 39,04 Mrd. Dollar geschätzt, der Gewinn je Aktie auf 4,25 Dollar.</p> <p>Das wichtigste Segment bleibt Azure. Die Cloud-Umsätze sollen währungsbereinigt um 39,6 % steigen. Damit würde sich das Wachstum weiter auf sehr hohem Niveau bewegen. Rund 24,6 Prozentpunkte des Azure-Wachstums sollen inzwischen direkt auf KI-Dienste zurückgehen. </p> <p>Für die einzelnen Sparten werden folgende Umsätze erwartet:</p> <p>Microsoft Cloud: 58,71 Mrd. Dollar<br />Intelligent Cloud: 38,17 Mrd. Dollar<br />Productivity and Business Processes: 37,27 Mrd. Dollar<br />More Personal Computing: 12,17 Mrd. Dollar</p> <p>Neben Azure steht M365 Copilot im Mittelpunkt. Ende März verfügte Microsoft über mehr als 20 Millionen bezahlte Copilot-Lizenzen, nach 15 Millionen drei Monate zuvor. Erwartet werden neue Angaben zur Verbreitung, zur tatsächlichen Nutzung und zur Entwicklung des Umsatzes je Kunde. Jefferies sieht hier einen zweiten Wachstumstreiber neben Azure.</p> <p>Das größte Diskussionsthema bleibt der Kapitalbedarf. Microsoft hatte angekündigt, im laufenden Jahr etwa 190 Mrd. Dollar auszugeben. Für das vierte Quartal erwartet der Konsens klassische Investitionen von 35,22 Mrd. Dollar. Einschließlich über Finanzierungsleasing erworbener Anlagen sollen es sogar 42,05 Mrd. Dollar sein.</p> <p>Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres dürfte sich der Investitionssprung noch einmal verschärfen. Erwartet werden:</p> <p>45,04 Mrd. Dollar direkte Investitionen<br />55,79 Mrd. Dollar einschließlich Finanzierungsleasing</p> <p>Die hohen Ausgaben sind teilweise darauf zurückzuführen, dass Microsoft bislang nicht über genügend Rechenleistung verfügte, um sämtliche Nachfrage von Cloudkunden zu bedienen und zugleich eigene Produkte wie Copilot mit ausreichend Kapazität auszustatten. Zusätzliche Rechenzentren könnten daher kurzfristig das Azure-Wachstum beschleunigen. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass Abschreibungen, Energiekosten und laufende Betriebskosten den Gewinn und den freien Cashflow stärker belasten.</p> <p>Raymond James beschreibt die Aktie als in einem „Niemandsland“ gefangen: Die Anleger seien grundsätzlich von Azure überzeugt, fürchteten aber, dass eine nochmals höhere Capex-Prognose die Diskussion über die Rendite der KI-Investitionen neu anheizt.</p> <p>Trotz der schwachen Kursentwicklung bleibt die Analystenstimmung ausgesprochen positiv. Von 74 erfassten Empfehlungen lauten 70 auf Kaufen, vier auf Halten und keine auf Verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 556,47 Dollar, rund 40 % über dem aktuellen Kurs. Der Optionsmarkt signalisiert für heute ine mögliche Kursbewegung von etwa 6,5 %.</p>
<p>Der Umsatz stieg um 5,9 % auf 657 Mio. $ und lag ebenso über den Erwartungen wie das bereinigte Ergebnis je Aktie von 1,22 $. Stark ist die zunehmende Monetarisierung der KI-Produkte: Kunden mit mindestens einem kostenpflichtigen, eigenen KI-Angebot stehen inzwischen für rund 13 % des wiederkehrenden Jahresumsatzes, doppelt so viel wie vor einem Jahr. RingCentral erhöhte die EPS-Prognose für 2026 auf 4,96 bis 5,10 $ und erwartet nun einen freien Cashflow von 615 bis 625 Mio. $ (Börsenwert nur 4,03 Mrd. $). Allein im Quartal wurden 180 Mio. $ freier Cashflow erzielt, 85 Mio. Dollar Schulden abgebaut und Aktien für 94 Mio. $ zurückgekauft. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „<a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">Der Aktionärsbrief</a>“, Ausgabe 31.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p> Pattsituation an der Börse</p> <p> CARL ZEISS MEDITEC: Comeback?</p> <p> Präzisionslandwirtschaft und AgTech 2.0 unter der Lupe</p> <p> DAX-Wert der Woche</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a>im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Dank gestiegener Rohstoffpreise konnte der Bergbaukonzern RIO TINTO im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn erzielen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 28 % auf 14,8 Mrd. $. Unter dem Strich stieg der Gewinn noch deutlicher um 47 % auf rund 6,7 Mrd. $. Der Umsatz kletterte um 15 % auf rund 31 Mrd. $. Aber das Beste zum Schluss: Von dem Ergebnis sollen auch die Aktionäre profitieren - die Zwischendividende wurde um 43 % auf 2,11 $ je Aktie angehoben. Kein Wunder, dass die Aktie an der Börse heute in Feierlaune ist.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Der deutsche Nebenwertesektor birgt weiterhin enorme Gewinnchancen. Der deutsche IT-Mittelbau wurde im bisherigen Jahresverlauf mit den zurückgebliebenen Werten aus der zweiten Reihe in Sippenhaft genommen: IT-Systemhäuser, die operativ zweistellig wachsen, notieren mit Jahresverlusten, während sich die Standardwerte neue Rekorde markierten. Genau in dieses Umfeld fiel die Vorabmeldung von BECHTLE zum zweiten Quartal 2026: Der Kurssprung von zeitweise über 13 % ist der zweite Beweis dieser Woche (nach den SAP-Zahlen), dass die Q2-Berichtssaison zum operativen Wendepunkt für den gesamten deutschen IT-Sektor wird. <br />Wir erweitern deshalb die Auswahl um zwei MDAX-Titel, die das gleiche Muster tragen: signifikante Bewertungsabschläge trotz operativer Wende und sichtbare Katalysatoren in den nächsten sechs Wochen. Unsere beiden Kaufkandidaten gibt es in der Termin Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
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Volker Schulz
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