Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

NEXANS ist der Profiteur des Netzbooms

<p><strong>Die Franzosen befinden sich in der finalen Phase einer Portfolio-Rotation hin zu einem &bdquo;Pure Player&ldquo; im Bereich der Elektrifizierung.</strong> Das Angebot reicht von Hochspannungskabeln f&uuml;r die &Uuml;bertragung (Subsea/Land) &uuml;ber Mittelspannung f&uuml;r die Verteilung bis hin zu Niederspannungsl&ouml;sungen f&uuml;r Geb&auml;ude. Dabei ist man einer von nur drei gro&szlig;en Herstellern weltweit, die den boomenden Markt f&uuml;r europ&auml;ische Hochspannungs-Seekabel bedienen k&ouml;nnen. Hier &uuml;bersteigt die Nachfrage derzeit das Angebot. F&uuml;r das 2. Quartal wird der Gewinn eines bedeutenden Seekabel-Projekts erwartet. 2 Mrd. &euro; liegen an liquiden Mitteln f&uuml;r Zuk&auml;ufe in den Bereichen Elektrifizierung und Rechenzentren in der Kriegskasse.&nbsp;</p> <p><strong>Die Aktie wird mit einem EV/EBITA-Multiple (2026e) von 11,5x gehandelt (KGV 70 f&uuml;r 2027). </strong>Dies entspricht einem Abschlag von 37 % gegen&uuml;ber dem Hauptkonkurrenten PRYSMIAN (historischer Abschlag im Schnitt 19 %). Inzwischen wird NEXANS auch als &Uuml;bernahmekandidat gehandelt. Der Ausbruch &uuml;ber 145 &euro; ist nachvollziehbar.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und &uuml;ber unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. &nbsp; &nbsp; </strong>&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse Nr. 18</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Alle Umfragewerte sind weitgehend im Keller</p> <p style="padding-left: 40px;">- SAP hat geliefert: Reicht das?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die deutschen Nebenwerte stehen vor einer Herausforderung</p> <p style="padding-left: 40px;">- SGL CARBON &ndash; Die Transformation geht voran</p> <p style="padding-left: 40px;">- DT. TELEKOM - Abschied aus Deutschland?&nbsp;</p> <p style="padding-left: 40px;">- UBER &ndash; Der heimliche Gewinner</p> <p style="padding-left: 40px;">- CATERPILLAR vor neuem Superzyklus?</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a>&nbsp;</strong></p>

UBS schlägt Dt. Bank

<p>Die Deutsche Bank hat heute ihre Bilanz f&uuml;r das erste Quartal 2026 vorgelegt. Trotz eines Gewinnanstiegs auf 1,9 Mrd. &euro; &uuml;ber den Erwartungen reagierte der Markt negativ. Steigende R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Kreditausf&auml;lle (519 Mio. &euro;), insbesondere im Bereich US-Gewerbeimmobilien, sowie geopolitische Risiken durch den Iran-Krieg dr&uuml;ckten auf die Stimmung. Die CET1-Quote sank auf 13,8 % und verfehlte damit das Analystenziel von 14,0 %. Die Gesamtjahresziel wurden bekr&auml;ftigt. Haltenswert - neue K&auml;ufe halten wir noch zur&uuml;ck.</p> <p>UBS demonstriert Banking der Extraklasse mit den Ergebnissen des ersten Quartals. Ein Rekordumsatz von 14,2 Milliarden Dollar und ein Vorsteuergewinn, der die Markterwartungen um 22 % &uuml;bertrifft, unterstreichen die Resilienz des Gesch&auml;ftsmodells nach der CS-Integration.&nbsp;</p> <p>Das Wealth Management verzeichnete Nettoneugelder in H&ouml;he von 37 Milliarden Dollar. Trotz der vom Schweizer Bundesrat geforderten zus&auml;tzlichen Kapitalpuffer von rund 22 Milliarden Dollar h&auml;lt die Bank an ihrem Aktienr&uuml;ckkaufprogramm von mindestens 3 Milliarden Dollar f&uuml;r dieses Jahr fest. Wir hatten den Titel mit der &Uuml;bernahme der Credit Suisse im Fr&uuml;hjahr 2023 zum Kauf empfohlen. Gute Halteposition.&nbsp;</p>

SYMRISE - besser als erwartet!

<p>Das kam heute an der B&ouml;rse gut an: Zum Jahresstart gab es noch Umsatzeinbu&szlig;en bei dem Duftstoff- und Aromenhersteller. Doch nun lief es im ersten Quartal besser als noch Anfang M&auml;rz in Aussicht gestellt - SYMRISE sieht sich nun auf Kurs zu seinen Zielen f&uuml;r 2026. Organisch sank der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um knapp ein halbes Prozent auf 1,25 Mrd. Euro und damit weniger als von SYMRISE und von Analysten im Durchschnitt erwartet. Zwar gibt es wenig Spielraum f&uuml;r steigende Markterwartungen f&uuml;r 2026, doch die j&uuml;ngste Gesch&auml;ftsentwicklung muss man positiv sehen - sie st&auml;rkt&nbsp;das Vertrauen in die Jahresziele des Unternehmens.&nbsp;In den kommenden Monaten soll sich das Wachstum aus eigener Kraft denn schrittweise verbessern: F&uuml;r das Gesamtjahr peilt SYMRISE daher weiterhin ein organisches Umsatzplus von 2 bis 4 % an nach 4,93 Mrd. Euro im Jahr 2025. Zur Gewinnentwicklung wird sich der im Dax notierte Konzern, wie &uuml;blich, erst wieder zum Halbjahr &auml;u&szlig;ern. Anfang M&auml;rz hatte man f&uuml;r 2026 das Ziel einer Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 21,5 bis 22,5 % ausgegeben.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

FB-Empfehlung Stratec: Erste positive Singale - Verdopplungschance laut Berenberg

<p>Stratec hat mit den finalen Zahlen f&uuml;r 2025 die bereits vorgelegten Eckdaten best&auml;tigt und zugleich den Startpunkt f&uuml;r eine neue Wachstumsphase markiert. Besonders positiv hervorzuheben ist die R&uuml;ckkehr zu Wachstum im Instrumentengesch&auml;ft: Nach mehreren schw&auml;cheren Jahren legten die Systemverk&auml;ufe um 6,3 % (w&auml;hrungsbereinigt) zu &ndash; ein erstes klares Signal, dass die &Uuml;berkapazit&auml;ten im Markt nach dem COVID-Boom abgebaut sind. Treiber waren vor allem Immunoassay-Systeme, w&auml;hrend sich die Nachfrage im Molekularbereich weiter stabilisiert.</p> <p>Gegenl&auml;ufig entwickelten sich jedoch margenstarke Bereiche: Service, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien gingen um 4,5 % zur&uuml;ck, belastet durch US-Z&ouml;lle und Lageroptimierungen bei Kunden. Auch das Entwicklungsgesch&auml;ft lag leicht unter Vorjahr, bewegt sich mit rund 59 Mio. Euro aber weiterhin auf hohem Niveau und unterstreicht die intakte Innovationspipeline.</p> <p>Belastend wirkten zudem Wertberichtigungen in H&ouml;he von 10,5 Mio. Euro auf die Marke Diatron, die vermutlich im Zusammenhang mit einem verz&ouml;gerten Veterin&auml;rprojekt stehen.</p> <p>Strategisch - und das ist die gute Nachricht - blickt das Management dennoch optimistisch nach vorne: Bis 2028 wird ein Umsatzwachstum von 6&ndash;8 % p. a. angestrebt, das sich bis 2030 auf 10&ndash;12 % beschleunigen soll. Parallel soll die EBIT-Marge auf mindestens 13 % bzw. 15 % steigen &ndash; ambitionierte Ziele mit entsprechendem Upside-Potenzial gegen&uuml;ber aktuellen Markterwartungen.</p> <p>Kurzfristig bleibt das Bild jedoch durchwachsen: F&uuml;r das erste Quartal 2026 erwartet STRATEC einen deutlichen Umsatzr&uuml;ckgang und Margendruck, bevor sich im Jahresverlauf eine Verbesserung einstellen soll.</p> <p>Stratec zeigt erste operative Erholungstendenzen und adressiert attraktive Wachstumsfelder, bleibt aber in der &Uuml;bergangsphase. Die Bewertung ist weiterhin attraktiv, setzt jedoch sichtbare Fortschritte bei Umsatz- und Margendynamik voraus. Ohne einen z&auml;hlbaren Impuls egal ob im Zahlenwerk oder aus der Branche bleibt es ein Geduldsspiel. Berenberg hat heute das Kursziel von 34 auf 37 &euro; angehoben - und sieht in Stratec einen Verdopplungskandidaten.</p>

Schlüsselplayer für Edge-KI vor Comeback?

<p>Qualcomm:&nbsp;<br />Wann startet das Comeback?</p> <p>Qualcomm wandelt sich vom Smartphone-Zulieferre zu einem KI-Eneabler. K&uuml;nstliche Intelligenz wandert aus der Cloud zunehmend direkt auf Endger&auml;te. Lokale KI-Anwendungen (On-Device AI). werden k&uuml;nftig aufgrund geringerer Latenz, h&ouml;herer Datensicherheit und deutlich bessere Energieeffizienz dominieren. Qualcomm wird zum Schl&uuml;sselanbieter in s&auml;mtlichen Bereichen, im angestammten Smartphone-Gesch&auml;ft, im Automotive-Bereich, bei Server und PCs, und auch bei Physischer KI (z.B. Industrielle und humanoide Robotik).</p> <p>Ein unterst&uuml;tzender Trend f&uuml;r Qualcomm ist die n&auml;chste Evolutionsstufe der KI: Die n&auml;chste Phase der KI wird nicht durch mehr Rechenleistung (&uuml;ber GPUs) entschieden, sondern durch bessere Systemarchitektur und damit das Zusammenspiel von GPU, Speicher (HBM), Netzwerk, Software etc. Dieser Orchestrierungsengpass st&auml;rkt die strategische Bedeutung klassischer CPUs. Dazu passt ins Bild, dass bei CPUs Preiserh&ouml;hungen von 10&ndash;15 % bevorstehen. Qualcomm ist hier mit ARM-basierten Snapdragon-SoCs top positioniert, die mit einer hohen Energieeffizienz (Performance pro Watt) gerade bei Edge-AI stark sind. Lokal ausgef&uuml;hrte KI braucht eine ideale Kombination aus Rechenleistung und Effizienz. Mit rund 150 kommerziellen Designs f&uuml;r 2026 entsteht f&uuml;r Qualcomm ein v&ouml;llig neuer Markt f&uuml;r KI-PCs. Man versucht dabei, das Duopol von AMD und Intel aufzubrechen.&nbsp;<br />Parallel dazu verdient man im hochprofitablen Lizenzgesch&auml;ft im Bereich 5G und 6G an nahezu jedem vernetzten Ger&auml;t mit.</p> <p>Der KI-Boom hat aber auch eine Kehrseite: &nbsp;Speicherhersteller priorisieren hochmargige HBM-Chips f&uuml;r KI-Rechenzentren, klassische DRAM-Speicher werden knapp bzw. teuer, was das Gesch&auml;ft mit Konsumelektronik insbesondere mit Smartphone-Herstellern bremst. Daf&uuml;r laufen die weiterer Wachstumss&auml;ulen Automotive, PC/Server und k&uuml;nftig Robotik besser. &nbsp;Im&nbsp;<br />Automotive-Segment hat Qualcomm Design-Wins bei Volkswagen, Toyota und Rivian an Land gezogen. Im PC-Markt entsteht mit 150 kommerziellen Designs f&uuml;r 2026 ein v&ouml;llig neuer Markt f&uuml;r KI-PCs.</p> <p>Ein neuer Wachstumshebel ist die kolportierte Allianz rund um OpenAI, Qualcomm und Media&shy;Tek f&uuml;r ein (Edge-)KI-Smartphone. Hier zielt man auf das Premiumsegment mit 300 bis 400 Millionen Ger&auml;ten j&auml;hrlich &ndash; ein enormes Marktpotenzial. Qualcomm w&auml;re im Erfolgsfall der technologisch entscheidende Chipzulieferer einer neuen Ger&auml;te-Generation.&nbsp;</p> <p>Die Qualcomm-Aktie ist gemessen am Halbleitersektor insgesamt, der seit Jahresanfang ca. 50 % zugelegt hat bisher ein Underperformer (-12 %). Die aktuellen Entwicklungen sprechen aber f&uuml;r ein baldiges Comeback. Die Bewertung spiegelt die Chancen mit KGVs von 14 und 12 in den kommenden zwei Jahren nicht ann&auml;hernd wider. Heute nach B&ouml;rsenschluss gibt es Quartalszahlen: F&uuml;r das M&auml;rz-Quartal wird ein Gewinn je Aktie von 2,55 $ (-10 %) und ein Umsatz von 10,6 Mrd. $ (-3 %) erwartet. In den zur&uuml;ckliegendne Quartalen konnte man die Erwartungen regelm&auml;&szlig;ig schlagen. Wir stellen jetzt mit einem Drittel der Position einen Fu&szlig; in die T&uuml;r und kaufen im Falle eines R&uuml;cksetzers zu.</p>

Europäischer Rohstoffgeheimtipp: Kritische Metalle für KGV 10

<p>Die Neuordnung globaler Lieferketten, der beschleunigte Ausbau der Elektromobilit&auml;t und die zunehmende geopolitische Fragmentierung r&uuml;cken kritische Rohstoffe in den Fokus der Kapitalm&auml;rkte. Ein hierzulande weniger bekanntes Unternehmen positioniert sich genau an dieser Schnittstelle &ndash; und unterscheidet sich dabei fundamental von klassischen Bergbauunternehmen. Im Zentrum steht nicht die F&ouml;rderung, sondern die Veredelung, das Recycling und die industrielle Weiterverarbeitung strategischer Metalle. Die Rede ist von AMG Critical Materials.</p> <p>AMG generiert den Gro&szlig;teil der Wertsch&ouml;pfung in der Veredelung zu Hochleistungsmaterialien wie Lithiumhydroxid in Batteriequalit&auml;t, Vanadiumoxid oder hochreine Spezialmetalle f&uuml;r die Luftfahrt- und Energieindustrie. Alles weitgehend eingebettet in eine zirkul&auml;re Wertsch&ouml;pfungsketten: AMG gewinnt Metalle aus industriellen Abf&auml;llen zur&uuml;ck und f&uuml;hrt sie erneut dem Produktionsprozess zu. Das Ergebnis ist eine h&ouml;here Margenqualit&auml;t und eine deutlich geringere Minen-Abh&auml;ngigkeit.</p> <p>Einer der Wachstumstreiber ist die Lithiumraffinerie in Bitterfeld. AMG ist derzeit das einzige Unternehmen in Europa, das Lithiumhydroxid in Batteriequalit&auml;t im industriellen Ma&szlig;stab produziert. Die Zielkapazit&auml;t liegt zun&auml;chst bei 20.000 Tonnen j&auml;hrlich, im Endausbau bei 100.000 Tonnen. Der Start der kommerziellen Produktion ist f&uuml;r Mitte 2026 vorgesehen. Aktuell l&auml;uft die Qualifizierung bei nahezu allen relevanten europ&auml;ischen Kathodenherstellern. Vor dem Hintergrund einer erwarteten Nachfrage von bis zu 300.000 Tonnen Lithiumhydroxid in Europa bis 2030 er&ouml;ffnet sich hier erhebliches Skalierungspotenzial.</p> <p>AMG setzt gezielt auf die Lokalisierung kritischer Lieferketten in Europa und den USA. Neben eigener Rohstoffbasis &ndash; etwa einer Lithium-Mine in Brasilien und Beteiligungen an Savannah Resources (Portugal - b&ouml;rsennotiert) und Zinnwald Lithium &ndash; baut man Recyclingkapazit&auml;ten systematisch aus. Ziel ist es, perspektivisch rund 20 % des Bedarfs aus europ&auml;ischen Quellen zu decken. Besonders hervorzuheben ist die Position im Vanadiummarkt: AMG ist der einzige relevante Produzent in den USA &ndash; und das vollst&auml;ndig auf Recyclingbasis. Auch bei Chrom und Antimon z&auml;hlt das Unternehmen zu den wenigen westlichen Anbietern.</p> <p>Die Nachfrage nach kritischen Metallen w&auml;chst strukturell. Neben Auto-Batterien gewinnen insbesondere station&auml;re Energiespeicher, Luftfahrt, Verteidigung und neue Energietechnologien an Bedeutung. AMG adressiert diese M&auml;rkte gezielt und profitiert danbk einer Technologie zur Weiterverarbeitung wiederaufbereiteter (gebrauchter) Brennst&auml;be zudem von langfristigen Trends wie dem Comeback der Kernenergie und dem Hochlauf neuer Technologien wie Small Modular Reactors.</p> <p>F&uuml;r 2026 stellt das Management ein bereinigtes EBITDA von 210 bis 240 Mio. $ in Aussicht. Nach einer Phase hoher Investitionen liegt der Fokus nun auf der Monetarisierung der aufgebauten Kapazit&auml;ten. Insbesondere Projekte in den Bereichen Lithium und Vanadium sollen ab 2026/27 f&uuml;r einen deutlichen Volumen- und Ergebnisanstieg sorgen. Parallel plant AMG selektive, hochprofitable Erweiterungsinvestitionen &ndash; unter anderem im Bereich zirkul&auml;res Molybd&auml;n.</p> <p>Die Bewertung ist bei einem 2027er-KGV von 12 bzw. 2028er-KGV von unter 10 g&uuml;nstig, zumal dank Investitionspeak der freie Cashflow stark steigen wird. Kaufen mit Ziel 50 &euro;!</p>

TB-Daily: Ein Lateinamerikanischer Champion unter dem Radar

<p style="text-align: justify;">KI-Power aus S&uuml;damerika ist eine der untersch&auml;tzten Tech-Revolutionen. W&auml;hrend der Blick der meisten Anleger starr auf das Silicon Valley gerichtet ist, hat sich in Lateinamerika eine technologische Evolution vollzogen, die in Europa fast unbemerkt blieb. In den Metropolen von S&atilde;o Paulo bis Buenos Aires ist K&uuml;nstliche Intelligenz kein blo&szlig;es Schlagwort f&uuml;r Pr&auml;sentationen, sondern das R&uuml;ckgrat einer neuen Wirtschaft.<br />&nbsp;<br />Vor zehn Jahren war das Bankwesen in Brasilien ein Albtraum aus papierlastiger B&uuml;rokratie, astronomischen Geb&uuml;hren und bewaffneten Schleusen vor den Filialen. Heute steuern dieselben Menschen ihre Finanzen &uuml;ber Apps, die schneller entscheiden als jeder menschliche Berater.</p> <p style="text-align: justify;"><br />Unternehmen wie MERCADOLIBRE, der unangefochtene E-Commerce-Gigant des Kontinents, haben diese KI-Revolution perfektioniert. Der Konzern nutzt neuronale Netze f&uuml;r alles &ndash; von der Betrugserkennung bis zur Routenplanung ihrer riesigen Lieferflotte. Mit einem KGV, das oft jenseits der 50er-Marke flirtet, ist viel Perfektion bereits eingepreist. So attraktiv die Story ist, so ambitioniert ist die Bewertung.<br />&nbsp;<br />Doch es gibt eine Ausnahme. Ein Unternehmen, das nicht nur technologisch in der Champions League spielt, sondern auch bewertungstechnisch und charttechnisch gerade jetzt ein hochinteressantes Setup bietet. Wenn Sie unserem Trade folgen wollen finden Sie diesen Hidde-Champion und viele weitere bei der <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a>.&nbsp;</p>

STARBUCKS: Neuanlauf funktioniert.

<p><strong>Der derzeitige CEO Brian Niccol (seit September 2024 im Amt, fr&uuml;her Chef von CHIPOTLE) hat den Kaffee-Filialisten wieder man&ouml;vierf&auml;hig gemacht.</strong> Der Erfolgsmanager realisiert die Strategie &ldquo;Back to Starbucks&rdquo;: Schnellerer Service, besser geschultes Personal und generell mehr Effizienz in den Stores.</p> <p><strong>Gestern verk&uuml;ndete Niccol h&ouml;here Jahresziele, nachdem das zweite Fiskalquartal besser als erwartet gelaufen ist.</strong> Mit 6,2 % mehr Umsatz auf vergleichbarer Fl&auml;che wurde der Konsens (+ 3,7 %) deutlich geschlagen. Das gilt auch f&uuml;r den bereinigten Gewinn je Aktie (0,50 statt 0,43 $). Das Kundenverhalten sei resilient bzw. unbeeinflusst von einer st&auml;rkeren wirtschaftlichen Unsicherheit.</p> <p><strong>Trotz Margendrucks in Nordamerika (bedingt durch gestiegene Lohnkosten) wurden Jahresziele schon leicht angehoben:</strong> Der CEO peilt 2,25 bis 2,45 $ je Aktie an (zuvor 2,15 bis 2,40 $). Beim weltweiten vergleichbaren Umsatzplus wurde das Ziel sogar von "mindestens 3 %" auf 5 % abge&auml;ndert.</p> <p><strong>Mit der Aussicht auf nachlassende Inputkosten (Kaffeepreise) im zweiten Halbjahr bleibt die Position der Actien-B&ouml;rse aussichtsreich.</strong> Nachk&auml;ufe trotzdem nur an schwachen Tagen.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.</p>

Guten Morgen aus der Redaktion

<p>Wir starten leicht freundlich in den Tag. W&auml;hrend die US-Futures zulegen, und der DAX mit Zahlenreigen freundlich startet, sind die Blicke auf die heutigen Quartalszahlen von Big Tech sowie die bevorstehende Zinsentscheidung der Fed gerichtet.&nbsp;</p> <p>Brent-Crude notiert stabil bei rund 111 USD. Das Machtvakuum der iranischen F&uuml;hrung macht Verhandlungen schwierig.&nbsp;Die Vereinigten Arabischen Emirate haben angek&uuml;ndigt, die OPEC zum n&auml;chsten Monat zu verlassen. Dieser Schritt nach sechs Jahrzehnten Mitgliedschaft markiert eine Z&auml;sur f&uuml;r die OPEC, spielt aktuell aber f&uuml;r den &Ouml;lpreis noch keine Rolle.&nbsp;</p> <p>F&uuml;r den Tech-Sektor wird im ersten Quartal ein Gewinnplus von 41 % erwartet. Berichte &uuml;ber verfehlte Umsatz- und Nutzerziele bei OpenAI belasteten gestern einige KI-Werte.</p> <p>MERCEDES-BENZ und ADIDAS liefern heute Morgen jeweils Q1-Zahlen deutlich &uuml;ber den Erwartungen, was der Markt in der Vorb&ouml;rse positiv honoriert. Auch DT. BANK schl&auml;gt den Analysten-Konsens sp&uuml;rbar. SCOUT24 best&auml;tigt alle Wachstumsziele f&uuml;r 2026 und weitet das Volumen f&uuml;r Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe aus. Des Weiteren:</p> <p><strong>Visa &amp; Starbucks:</strong> Beide Unternehmen &uuml;bertrafen die Erwartungen. Starbucks hob zudem die Prognose f&uuml;r das fl&auml;chenbereinigte Umsatzwachstum auf mindestens 5 % an.<br /><strong>Kone / TK Elevator:</strong> Kone steht offenbar vor einer &Uuml;bernahme von TK Elevator, was einen der gr&ouml;&szlig;ten Private-Equity-Exits in Europa darstellen w&uuml;rde.<br /><strong>Brown-Forman: </strong>Die Fusionsgespr&auml;che zwischen dem Jack-Daniel&rsquo;s-Eigent&uuml;mer und Pernod Ricard wurden ergebnislos beendet.</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Bernd L.

11.06.2024

Ihr Bernecker-Börsenkompass ist wirklich Klasse. Er liest sich verständlich und nachvollziehbar. Sicher werde ich künfig ein treuer Leser bleiben. Sie haben Recht, es ist für jeden etwas dabei. Toll fand ich auch wie Sie den Hintergrund der Telekom-Aktie beleuchtet haben..

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