<p style="text-align: justify;">Ein Großteil des Kursminus seit Jahresanfang (um ca. 11 %) geht auf die KI-Rotation aus potenziell gefährdeten Geschäften zurück. Als Börsen-Infrastrukturbetreiber ist EURONEXT kaum strukturell durch KI beeinträchtigt. Lediglich 3 bis 4 % der Umsätze stammen aus Software- und Serviceangeboten. Die UBS sieht die aktuellen Umsatzschätzungen für 2026 als zu konservativ an. Mit gut 2 Mrd. € Umsatz liegen die Experten rd. 4 % über Konsens, mit einer Gewinnerwartung von 8,07 bzw. 9,56 € je Aktie für 2026/2027 liegt die UBS 7 % bzw. 17 % über dem Marktkonsens. Damit wäre EURONEXT mit einem 12er-KGV günstig. 165 € oder 40 % Upside lassen sich bei dem Defensivwert rechtfertigen.</p>
<p>Der aktuelle Ausbruch der spanischen Acerinox basiert auf drei Treibern: Erstens agiert der Konzern über seine Tochter NAS als größter US-Edelstahlproduzent faktisch als lokaler Player innerhalb der US-Zollmauern und ist somit perfekt vor verschärften Importbeschränkungen geschützt.</p> <p>Zweitens liefert die EU-CO2-Reform durch die Verlängerung der Gratis-Zertifikate sowie den Grenzausgleich CBAM einen zukünftig wohl effektiven Schutzschirm für die europäischen Margen.</p> <p>Drittens sorgt der Wegfall chinesischer Export-Subventionen (VAT-Rebates) laut Barclays für einen Wettbewerbsvorteil von bis zu 13 % gegenüber asiatischer Konkurrenz, was die Preismacht massiv stärkt.</p> <p>Fundamental ist diese Story bei einem KGV von 12 für 2026 und 9 für 2027 noch immer nicht annähernd eingepreist. Guter Value Play. Die Q4-Zahlen kommen am 27. Februar. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Die Marktbreite zieht weiter an. Das ist zu begrüßen. S&P 500 oder Nasdaq 100 werden gebremst durch die Schwergewichte. Das echte Bild zeigt der S&P 500 Equal Weight, wo alle Titel gleichgewichtet sind. Dazu kommt: Auch der Dow Jones belegt eine Rotation Richtung Value. Somit ist besonders im Tech-Sektor auf Stock Picking zu achten. Mit ETFs auf den Nasdaq 100 oder den S&P 500 wird eine Outperformance 2026 eher schwierig. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>In Reaktion auf den Short-Seller-Bericht von Grizzly Research weist Electro Optic Systems (EOS) sämtliche Vorwürfe als irreführend, manipulativ und interessengeleitet zurück.</p> <p>Fundamental verweist EOS auf die starke operative Wende seit 2022: Nach Jahren hoher Kunden- und Produktkonzentration wurde der Vertrieb neu aufgestellt, neue Märkte in Europa und Nordamerika adressiert und mit Hochenergie-Laserwaffen (APOLLO) ein strategisch relevantes CUAS-Produkt kommerzialisiert. Ergebnis ist ein kräftiger Anstieg des unbedingten Auftragsbestands von AUD 136 Mio. (Ende 2024) auf AUD 459 Mio. Ende 2025 – ohne den noch bedingten Korea-Laserauftrag (USD 80 Mio.).</p> <p>Zu den wichtigsten Auftragseingängen zählen u. a. Slinger-Counter-Drone-Systeme für das niederländische Verteidigungsministerium, ein EUR 71,4 Mio.-Vertrag für eine 100-kW-Laserwaffe (Niederlande), LAND-400-3-Remote-Weapon-Systeme für Australien sowie erste Erfolge in Nordamerika. Die Eröffnung der neuen Laser-Fertigungsstätte in Singapur (Kapazität bis zu 20 Systeme p. a.) unterstreicht den Skalierungsanspruch.</p> <p>Der von Grizzly kritisierte Korea-Vertrag über Goldrone ist laut EOS transparent als bedingt kommuniziert worden und bewusst nicht im gesicherten Auftragsbestand enthalten. Die Bedingungen (Anzahlung, Letter of Credit) sind noch offen; nennenswerte Vorleistungen habe EOS bislang nicht erbracht. Parallel betont das Management, dass das künftige Wachstum nicht von diesem Einzelprojekt abhängt.</p> <p>Auch bilanziell sieht sich EOS deutlich gestärkt: Durch den Verkauf der nicht-strategischen EM-Solutions-Sparte (EV AUD 144 Mio., Cashzufluss AUD 158 Mio.) wurde die Nettoverschuldung vollständig abgebaut. Ende 2025 verfügte EOS über AUD 107 Mio. Cash, zusätzlich zu Sicherheiten für Garantien; eine AUD 100 Mio. Kreditlinie steht optional für Wachstum bereit. Der geplante Zukauf von MARSS soll die Software- und C2-Kompetenz im Counter-Drone-Bereich stärken – ein zunehmend kritischer Differenzierungsfaktor.</p> <p>Unterm Strich bleibt festzuhalten: Der Kurseinbruch reflektiert primär Short-Druck und Sentiment aufgrund der zweifellos hohen Bewertung. Operativ sprechen der stark ausgeweitete Auftragsbestand, solide Liquidität und die Positionierung im schnell wachsenden Markt für Drohnenabwehr und Laserwaffen für eine intakte Equity-Story – bei unverändert hoher Projekt- und Umsetzungsvolatilität, wie sie für den Verteidigungssektor typisch ist. Konkrete Details zum Goldrone-Thema mit Anzahlung/Letter of Credit wird es bis März geben. Bis dahin sollte eine Unsicherheit im Markt bleiben. Wir hatten nach mehr als 100 % Kursgewinn ohnehin geraten, die Hälfte der Position (=Einsatz) vom Tisch zu nehmen. Damit kann die Position keinen Verlust mehr produzieren. Für einen Neueinstieg ist es noch zu früh. </p>
<p><strong> Der Halbleiterkonzern aus Arizona meldete für das Schlussquartal 2025 einen Umsatz von 1,53 Mrd. $, womit sich die Schrumpfung auf - 11,2 % zum Vorjahreszeitraum verlangsamte.</strong> Bei Verschlechterung der Brutto- und operativen Marge (auf 36 % bzw. 13,1 %) wurde das Ergebnis je Aktie fast halbiert auf 0,45 $, der operative Cashflow aber verbessert (+ 19 % auf 554,5 Mio. $).</p> <p><strong>CEO Hassane El-Khoury sprach von zunehmender Stabilisierung der Kernmärkte (E‑Mobilität, Industrieautomatisierung und energieeffiziente Elektronik).</strong> Die nachbörsliche Reaktion betrug - 3,2 %. In elf Monaten hat sich „ON“ (Nasdaq-Kürzel) fast verdoppelt, in weiterer Erholung sind Kurse um 75 $ möglich. Die Aktie bleibt damit haltenswert.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p><strong>Der negative Kursverlauf beim Betreiber eines Immobilien-Portals könnte auslaufen, nachdem die UBS eine neue Einstufung veröffentlicht hat.</strong> Die schweizerische Bank senkte zwar das Kursziel von 107,80 auf 102,60 €, stufte die Aktie zugleich aber von "Neutral" auf "Buy" hoch.</p> <p><strong>Wichtig ist die Einschätzung der KI-Folgen.</strong> Die UBS-Analysten gehen davon aus, dass SCOUT24 einem deutlich geringeren KI-Risiko als die Konkurrenten unterliege und gut positioniert sei, um die Chancen aus dieser Technologie zu nutzen. Bei weiterhin intaktem Abwärtstrend und Ansatz zur Bodenbildung etwa seit Monatsbeginn setzen wir SCOUT24 zunächst auf die Watchlist.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p style="text-align: justify;">Die US-Börsen haben am Freitag deutlich fester geschlossen. Sie profitierten dabei von der wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Marktteilnehmer. Zugleich wurden die reduzierten Kurse von Schnäppchenjägern für Käufe genutzt. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 2,47 % bei 50.115 Punkten und übersprang damit erstmal die Marke von 50.000 Punkten. Der S&P 500 (+1,97 % auf 6.932 Punkte) und der Technologieindex Nasdaq 100 (+2,15 % auf 25.075 Punkte) verbesserten sich ebenfalls deutlich. Bei den Einzelwerten stand Amazon im Fokus. Der Konzern hatte bei der Vorlage seiner Quartalzahlen am Vortag erhöhte KI-Investitionen angekündigt, worauf die Aktie am Freitag mit einem Minus von 5,6 % schloss. Der Dax setzte heute Morgen seine Kurserholung von Freitag fort und eröffnete mit einem Plus von 0,56 % bei 24.860 Punkten. Der deutsche Leitindex nimmt damit wieder Kurs auf die Marke von 25.000 Punkten.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Aktie des US-Sportartiklers legte nach Q3-Zahlen am Freitag 20,4 % zu. Auslöser war ein berichteter Gewinn je Aktie von 0,09 $ deutlich über Konsens (0,02 $). Das Umsatzminus (- 5 % auf 1,33 Mrd. $) fiel geringer aus als erwartet (- 6 %), daher hob das Management den Ausblick für das Gesamtjahr an. Dies entspricht einer positiven Grundstimmung im Jahr sportlicher Großereignisse. Auf Analystenseite sah Truist Securities dies ähnlich und baute das Kursziel für UNDER ARMOUR von 6 auf 8 $ aus, Einstufung „Hold“. Zur Begründung wurde auf kürzliche Insiderkäufe hingewiesen. Zudem bestehe die Aussicht auf Erholung in den Absatzregionen Nordamerika, Asien-Pazifik sowie im Produktbereich Sportschuhe. Trotzdem bleibe man an der Seitenlinie, bis dauerhafte Verbesserungen der Nachfragetrends sichtbar würden. Positiv blieben UBS-Analysten mit einem Kursziel von erneut 8 $, während JPMORGAN lediglich die Einstufung „Underweight“ mit Kursziel 5 $ bestätigte. Der Kurssprung vom Freitag fiel zu groß aus. </p> <p style="text-align: justify;">Fazit: Man wird die Aktie demnächst noch für Kurse um 6,50 $ erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stellantis-Aktie stürzte am Freitag in der Spitze um 30 % ab. Der Grund: Stellantis-Chef Antonio Filosa hatte für das zweite Halbjahr von 2025 ergebniswirksame Belastungen („Charges“) von 22,2 Mrd. € angekündigt. Wir werden die aktuelle Situation bei Stellantis morgen Nachmittag ausführlich analysieren. Die Stellantis-Aktie arbeitet heute Morgen an einer Stabilisierung oberhalb von 6 €. </p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p>Nach den durchaus freundlichen Statistik-Daten in der letzten Woche, unter anderem zum Auftragseingang, holt die neue Woche die Wirtschaft gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Wie die Bundesstatistiker soeben meldeten, gab die Fahrleistung mautpflichter Lkw mit mindestens vier Achsen auf hiesigen Autobahnen im Januar um 2,3 % gegenüber dem Dezember und um 0,9 im Vergleich zum Vorjahresmonat nach. Das verheißt wenig Erfreuliches für den nächsten Produktionsindex und damit für die Entwicklung der Konjunktur hierzulande.</p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p>
digital | innovativ | mobil
Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:
Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts.
schnell | mobil | auf den Punkt
Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?
Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.
Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!
- Werbepartnerschaft -
Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt
"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"
Volker Schulz
Referenzen
Kunden vertrauen Bernecker
Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.
Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?
Börsenbrief-Finder
Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!



















