<p>Die SpaceX-Aktie geht nach den Zahlen schwach. Der Quartalsumsatz stieg um 92 % auf 7,8 Mrd. Dollar und übertraf die Erwartung von 6,82 Mrd. Dollar.</p> <p>Der Nettoverlust lag bei 541 Mio. Dollar, erwartet worden waren 2,12 Mrd. Dollar.</p> <p>Für Unruhe sorgten Investitionen von fast 16 Mrd. Dollar, doppelt so viel wie im Vorquartal. Das hohe Ausgabenniveau soll mindestens zwei weitere Quartale anhalten. Elon Musk will die Rechenleistung bis Ende 2027 von 2 auf nahezu 10 Gigawatt erhöhen. Beim Ausbau der Rechenzentren setzt SpaceX künftig ausschließlich auf Chips von Nvidia.</p> <p>Der KI-Umsatz hat sich auf 2,56 Mrd. Dollar mehr als verdreifacht, vor allem durch Vermietung von Rechenkapazitäten. Trotz ambitionierter Wachstumsziele liegt die Aktie inzwischen fast 50 % unter ihrem bisherigen Höchststand. 1,53 Bio. $ Börsenwert sind enorm. Die Kursziele der Analysten liegen teilweise 100 % höher. Wir gehen dem am Donnerstag im Bernecker Schnelltest im Rahmen von Bernecker TV auf den Grund. Hier gehtv es zum Bernecker TV: <a href="https://www.bernecker.info/product?id=43">https://www.bernecker.info/product?id=43</a></p> <p>Volker Schulz</p>
<p>Unsere positive Einschätzung zu HPE aus AB 17/26 - damals noch um 28 $ hat sich mehr als bestätigt. Inzwischen 52 $ und das Ziel ist weiter zu erhöhen. Warum?</p> <p>HPE rüstet sich für den nächsten Schub. Die Bewertung mit KGV 12 für das lfd. bzw.11 für das nächste GJ verhindern ausgedehnte Korrekturen. Die Wandlung vom klassischen Serverhersteller zum integrierten Anbieter von KI- und Netzwerkinfrastruktur läuft. Networking erzielt inzwischen mit nur 27 % Umsatzanteil rund 44 % des operativen Segmentgewinns. Treiber sind die übernommenen Juniper-Aktivitäten, Aruba, Routing, Security und höhermargige Serviceverträge. Auch das Servergeschäft verbessert sich:</p> <p>Die operative Marge im Bereich Cloud & AI stieg trotz stark wachsender KI-Systemumsätze von 6,6 auf 12,4 %. Kurzum: Unser Kursziel ist auf 68 $ auszuweiten. Die Q3-Zahlen für 26/27 (31.10.) folgen erst Anfang September.</p>
<p>Wir werden im neu aufgelegten Portfolio der Actien-Börse tätig und steigen bei einem China-Wert ein:</p> <p>CATL ist die unangefochtene Nummer 1 in der Batterrietechnik. Der Weltmarktanteil liegt bei rund 40 % bei Elektroauto-Batterien und 30 % bei stationären Speichern. Die Vorteile entstehen durch eigene Zellchemien, hohe Produktionsvolumen, niedrige Stückkosten und eine breite Aufstellung über Fahrzeuge und Energiespeicher. Die Innovations-Pipeline ist voll und einmalig:</p> <p>Die Natrium-Ionen-Batterie Naxtra soll Ende 2026 in Großserie gehen und senkt die Abhängigkeit von Lithium deutlich. Im Speichergeschäft wird die neue 587-Ah-Zelle bereits ausgeliefert, während erste Großaufträge für Natrium-Ionen-Systeme vorliegen. Zusätzliche Chancen entstehen durch KI-Rechenzentren, für die CATL Batterien, Leistungselektronik, Netzanschluss und Energiemanagement kombinieren will. Bei Fahrzeug- und Speicherbatterien ist gem. Konsens bis 2030 ein jährliches Absatzwachstum von 20 bis 30 % zu erwarten. Der CEO erwartet noch mehr, da mehrere Absatzmärkte gleichzeitig expandieren. IAbsatz in H1 bereits + 60 %. KGV 15 für 2027 ermöglich deshalb eien Bewertungsausweitung. Daraus resultiert rd. 35 % Potenzial. </p> <p>Kauf: 100 CATL ISIN: CNE100006WS8; 405,20 CNY / 73,20 €)</p> <p>Ausführung 11:30 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;">Der Nasdaq 100 hat gestern sehr wahrscheinlich die entscheidende Initialzündung geliefert: Das Ende der Korrekturphase vollzog sich schlagartig in einer dynamischen V-Formation statt in einer zähen, breiten Bodenbildung. Nachdem wir bereits am 30. Juli mit ersten Positionen bei Broadcom und HPE den Wiedereinstieg eingeleitet haben, schnüren wir heute das nächste umfassende KI-Paket.</p> <p style="text-align: justify;">Der technische Spielraum nach oben ist erheblich. Die meisten Werte kommen aus einer tiefen Korrekturphase, und die maßgeblichen Trend- und Schwungindikatoren sind noch längst nicht überhitzt. Eine Zwischenreaktion auf den jüngsten Kurssprung wäre zwar typisch und im Marktverlauf völlig gesund, lässt sich jedoch ideal nutzen: Um kurzfristige Rücksetzer aufzufangen, staffeln wir unseren Einstieg gezielt über Zukauflimits.</p> <p style="text-align: justify;">Dass sich Mut in diesen Phasen auszahlt, hat unsere Vergangenheit gezeigt: Unser letzter Einstieg in KI-Titel abseits der großen Hyperscaler erbrachte im Schnitt einen Gewinn von rund 200 % pro Position - mit AMD als Spitzenreiter bei weit über 500 % Performance. Ähnliches erhoffen wir uns von unserem neuen Engagement, dem Sie in der Termin Börse daily folgen können, das geht auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p><strong>Die "digitale Pinwand" war gestern am ehesten eine soziale Enttäuschung.</strong> Trotz eines Nutzerrekords im Q2 (640 Millionen auf monatlicher Basis, + 11 %) und noch stärker beim Umsatz währungsbereinigt + 17 % auf 1,18 Mrd. $ (jeweils zum Vorjahreszeitraum) wurde PINTEREST gestern mit - 8,6 % nachbörslich abgestraft.</p> <p><strong>Das operative Defizit sank gegenüber dem Vorquartal zwar um 31 %.</strong> Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat es sich aber rund verzwölffacht. CEO Bill Ready betonte, die Einbindung von KI an diversen Stellen sei „entscheidender Beschleuniger für unser Geschäft“. Die besseren Nutzererlebnisse waren aus gestriger Sicht der Börsianer aber zu teuer erkauft, der Ausbruch aus dem Negativtrend wurde zunächst einmal verschoben.</p> <p><strong>Im Chartvergleich:</strong> Die wichtigsten per Aktie erreichbaren sozialen Netzwerke, darunter auch das auf jüngeres Publikum zugeschnittene SNAP, das für Quartalszahlen in dieser Woche positives Börsenfeedback erhielt. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily.</p>
05-Aug. 08:32
Guten Morgen aus der Redaktion: AMD-Zahlen reichen nicht, SpaceX packt es nicht und Arista Networks mit Blowout-Quartal
<p><strong>Drei Aspekte treiben die weltweiten Kurse: </strong>Erstens Ölpreise zweitweise unter 80 $ im Brent, zweitens nachlassender Renditedruck mit 10J US-Treasuries (wieder unter 4,6 %) und drittens erstklassige Earnings. Der driite Aspekt überstrahlt alles.</p> <p>Die US-Unternehmen liefern sensationell ab. Vor der Berichtssaison lag die Gewinnerwartung im S&P 500 bei + 23 %. Stand jetzt, nachdem rd. 70 % der Earnings vorliegen, laufen wir auf ein Plus von rd. 40 %. Daraus resultiert das Phänomen, dass der S&P 500 gestern zwar einene neuen Rekord lieferte, aber im KGV auf Sicht der letzten Wochen nicht teurer wurde.</p> <p>In Asien legte der MSCI Asia Pacific Index um 2,2 % zu. Der Nasdaq schaffte gestern ein Plus von 3,3 %. Der DAX startet fest in den Tag um 26.400 Punkte. Die Hausse nährt die Hausse. Des Weiteren:</p> <p><strong>Nvidia</strong> rückte nachbörslich um 2,2 % vor, nachdem Elon Musk die neuen Vera-Rubin-Chips des Konzerns hervorgehoben hatte. Der Halbleiter-Rebound setzt sich fort (s. Chart unten)</p> <p>Belastungen gab es bei einzelnen Titeln. <strong>AMD </strong>verlor nach Bruttomargen unter den Erwartungen rund 7 %. SpaceX gab nachbörslich um 7,5 % nach, nachdem das Unternehmen höhere Ausgaben für sein KI-Geschäft angekündigt hatte. Bei absoluter Mondbewertung läuft hier nun eine wichtige Lock-up-Frist aus.</p> <p><strong>Arista hatte ein echtes Blowout-Quartal.</strong> Die Ergebnisse und der Ausblick lagen deutlich über den Erwartungen. Der Ausblick ist entscheidend: </p> <p>3,3 Mrd. Dollar Umsatz, Konsens 2,95 Mrd. Dollar. Damit liegt die Prognose fast 12 % über der Erwartung. EPS-Ausblick Q3: 1,06 bis 1,08 Dollar, Konsens 0,92 Dollar. Der Mittelpunkt übertrifft die Prognose um rund 16 %. Zusätzlich hob Arista die Umsatzprognose für 2026 von zuletzt 11,5 auf 12,6 Mrd. Dollar an. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Wachstum von rund 40 %.</p> <p><strong>Laut Reuters arbeitet die US-Telekomaufsicht FCC an einem Importverbot für neue Modelle chinesischer optischer Transceiver, die innerhalb von KI-Rechenzentren Daten über Glasfaser übertragen.</strong> Die Regelung ist noch nicht beschlossen und könnte verändert oder fallengelassen werden. Die unmittelbarsten Gewinner wären Hersteller optischer Komponenten wie Coherent, Lumentum und Applied Optoelectronics. Auch Marvell profitiert als Lieferant von Signalprozessoren für Transceiver.</p> <p><strong>In Deutschland überzeugt heute Siemens Energy und Fresenius. </strong>Letztere erhöht die Prognose deutlich. KGV 11 für 2027 ist ausbaufähig. Auch Infineon liefert oberhalb des Analysten-Konsens ab. Morgen ist Siemens an der Reihe. Eine Prognoseerhöhung liegt in der Luft.</p> <p>In unserem <strong>Bernecker Newspilot</strong> unter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a> werden Sie regelmäßig über tagesaktuelle Ereignisse informiert. Schauen Sie doch mal vorbei. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p>Etwas Humor muss sein - aber letzlich ist es ja auch so: Ausblick in Sachen Iran unten im Bild...</p> <p>Schönen Feierabend</p>
<p><strong>Ein Tagesminus von 7,7 % für den weltgrößten reinen Industrie-Automatisierer.</strong> ROCKWELL zeigte wie erwartet Top-Zahlen zum Q3/2026, schlug den Konsens und erhöhte den Ausblick. Im Vorfeld war das Optimale aber schon eingepreist. Der Umsatz lag zwar 3,3 % über Konsens, aber an die undokumentierten Erwartungen kam das Unternehmen nicht heran. </p> <p><strong>ROCKWELL schaffte 10 % organisches Umsatzwachstum, steigerte die operative Ergebnismarge um 280 Basispunkte auf 22,3 % und behielt bereinigt 3,49 $ je Aktie übrig (22 % mehr als vor einem Jahr). </strong></p> <p>Im Gesamtjahr soll der Umsatz organisch um 7,5 bis 9,5 % zulegen, das bereinigte EPS um 25 % auf 13,00 bis 13,30 $.</p> <p><strong>Bei einem Forward-KGV von 32 (Quelle: CNBC) sind Enttäuschungen fast vorprogrammiert. </strong>Fast 50 Mrd. $ Börsenwert für ROCKWELL gegen erwartet 9 Mrd. $ Umsatz sind ebenso sportlich. </p> <p><strong>Der Chartvergleich enthält neben SIEMENS die japanische FANUC, die nach ihren Quartalszahlen gestern ebenfalls abgestraft wurde, sich heute aber erholt hat. </strong>Fundamental machte FANUC einen noch stärkeren Eindruck als ROCKWELL. Im Frankfurter Börsenbrief haben wir uns für SIEMENS entschieden. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Unser Empfehlungswert ARISTA NETWORKS steht vor starken Q2-Zahlen. Heute gibt es das nächste technische Signal. Aber:</p> <p>Der Ausblick könnte von anhaltenden Engpässen bei Netzwerkchips gebremst werden. Der Konsens erwartet 2,83 Mrd. $ Umsatz und 0,89 $ Gewinn je Aktie.</p> <p>Der Auftragsbestand von knapp 6,2 Mrd. $ spricht jedoch dafür, dass zumindest die eigene Umsatzprognose von 2,8 Mrd. $ übertroffen wird.</p> <p>Bloomberg Intelligence hält sogar eine Anhebung des Jahreswachstums von bislang 27 auf rund 30 % für möglich.</p> <p>Auch das Ziel von 3,25 Mrd. $ Umsatz mit KI-Rechenzentren dürfte steigen. Investitionen von Meta, Microsoft, Oracle und Anthropic könnten den KI-Netzwerkumsatz sogar auf rund 4 Mrd. $ treiben.</p> <p>Die operative Marge bleibt mit erwarteten 46,8 % außergewöhnlich hoch.</p> <p>Das Risiko liegt weniger in der Nachfrage als in der begrenzten Verfügbarkeit wichtiger Komponenten. Die Aktie ist mit +54 % auf Jahressicht bereits stark gelaufen. KGV 50 für 2026 ist üppig. Wir bleiben auf Halten und warten auf die Zahlen. </p>
<p>Technotrans hat sich im ersten Halbjahr solide entwickelt. Der Umsatz sank auf 113,3 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich dennoch leicht auf 7,1 %.</p> <p>Ein besserer Produktmix, Effizienzmaßnahmen und das robuste Servicegeschäft stabilisierten das Ergebnis. Entscheidend ist der Blick nach vorn:</p> <p>Der Auftragsbestand stieg deutlich auf 96 Mio. Euro, die Book-to-Bill-Ratio erreichte 1,2. Neue Großaufträge geben dem Bereich Plastics Rückenwind, während Energy Management sowie Healthcare & Analytics strukturell attraktiv bleiben.</p> <p>Die Jahresprognose von 240 bis 260 Mio. Euro Umsatz und 6,5 bis 8,5 % EBIT-Marge wurde bestätigt. Damit verbessert sich die Basis für profitables Wachstum in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus. Weitere Großaufträge winken. Wir bleiben an Bord.</p>
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Volker Schulz
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