<p><strong>Der Vermittler von Fachpersonal HAYS zeigt für sein fiskalisches Q1 einen Rückgang der Nettogebühren um 5 %.</strong> Das Geschäft in Deutschland steht mit - 7 % hinter dem Heimatmarkt (- 5 %), so heißt es im Quartals-Update. Positiv lief es in Australien und Neuseeland mit 4 % Zuwachs, während für die weiteren Länder ebenfalls - 7 % galt. Die Vermittlung permanenter Stellen lief schlechter (- 10 %) als der Interimsbereich (- 2 %). Vom Geschäft in verschiedenen Märkten will HAYS sich trennen und deutet heute einen positiven Verlauf von Verkaufsverhandlungen an.</p> <p><strong>In London gibt HAYS heute nach (zurzeit noch - 1,4 %).</strong> Stärker nach unten läuft allerdings Mitbewerber MICHAEL PAGE (zurzeit noch - 3,4 %), beide im FTSE 250. Auch PAGE berichtet heute u. a. von einem schwachen Deutschland-Geschäft, im Ausblick gibt PAGE sich weniger optimistisch.</p> <p><strong>Der Chartvergleich (Zeitraum: 6 Monate) enthält neben HAYS und PAGE weitere börsennotierte Personalvermittler.</strong> Die Kurse dieser Gruppe liefen etwa seit dem späten Juni im Aufwärtstrend. Der Umschwung folgte, fast einheitlich, Ende August. Der antizyklische Einstieg in diese Titel ist zurzeit nicht eilig.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Künstlichen Intelligenz bahnt sich möglicherweise die nächste technologische Revolution an: die direkte Verbindung zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern. Sogenannte Brain-Computer-Interfaces (BCI) erfassen elektrische Signale des Gehirns und übersetzen sie in Steuerbefehle. Was jahrzehntelang nach Science-Fiction klang, funktioniert bereits in ersten klinischen Anwendungen.</p> <p style="text-align: justify;">Denkbar sind völlig neue Formen der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Computer könnten eines Tages ohne Tastatur, Maus oder Sprache gesteuert werden. In Verbindung mit Künstlicher Intelligenz eröffnet dies faszinierende Perspektiven.</p> <p style="text-align: justify;">Die technologischen Spitzenreiter NEURALINK, SYNCHRON und PARADROMICS sind bislang nicht börsennotiert. Anleger müssen deshalb auf Unternehmen ausweichen, die bereits heute an Gehirnschnittstellen oder verwandten Technologien arbeiten. Wir stellen zwei börsennotierte Gesellschaften in der Termin-Börse daily vor: (KLICK HIER)</p>
<p>GOOGLE gilt derzeit als klarer Favorit im Rennen um das leistungsfähigste KI-Modell. Auf der Prognoseplattform POLYMARKET setzen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % darauf, dass GOOGLE Ende Oktober an der Spitze steht. ANTHROPIC folgt mit 23 %, META mit 3,5 %. OPENAI kommt überraschend auf weniger als 1 %. Auch die konkurrierende Plattform KALSHI bestätigt diese Rangfolge. META konnte mit seinem neuen KI-Modell Muse Wonder zuletzt etwas Boden gutmachen.</p> <p>Die Wettquoten sind allerdings keine objektive Messung der Leistungsfähigkeit. Für ALPHABET spricht die Kombination aus eigener Chiptechnologie, enormer Rechenleistung und der Vermarktung über Suche, Cloud und YouTube.</p>
<p>Die Investoren im KI-Sektor bleiben dünnhäutig. Nach den neuen Umsatzrechnungen zu OpenAI gibt es nun den nächsten Aufreger. An der Wall Street verlor der Nasdaq am Montag 0,44 %, der S&P 500 gab leicht um 0,06 % nach. Der Dow Jones gewann dagegen 0,38 %. Der US-Anleihemarkt blieb feiertagsbedingt geschlossen.</p> <p>In Asien kommt es zu einem regelrechten Ausverkauf. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 7 %. SK Hynix und Samsung büßten zwischenzeitlich rund 9 % ein. Auch Japan und Taiwan stehen unter Druck.</p> <p>Auslöser sind neue Meldungen über technologische Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Speicherarchitektur und plant bis Jahresende einen leistungsfähigeren Serverspeicher. Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit muss allerdings erst bewiesen werden - und: Technologische Wettbewerbsfähigkeit bedeutet noch lange nicht, dass westliche Kunden bereit sind, ihre Speicherchipversorgung von einem chinesischen Hersteller abhängig zu machen.</p> <p>Hinzu kommen Warnungen von Broadcom-Chef Hock Tan. Die Finanzierung des milliardenschweren KI-Ausbaus könnte zum größeren Engpass werden als die Verfügbarkeit von Chips.</p> <p>Besonders hart trifft es optische Netzwerktechnik. Ciena verlor am Montag rund 10 %, Lumentum 9,8 % und Coherent 7,9 %. Die Anleger hinterfragen zunehmend die Rentabilität der gewaltigen KI-Investitionen.</p> <p>Die Sorgen um den KI-Boom erreichen eine neue Stufe. An der Wall Street verlor der Nasdaq am Montag 0,44 %, der S&P 500 gab leicht um 0,06 % nach. Der Dow Jones gewann dagegen 0,38 %. Der US-Anleihemarkt blieb feiertagsbedingt geschlossen.</p> <p>Aus Deutschland meldet Formycon einen wichtigen Fortschritt. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für das Keytruda-Nachahmerpräparat FYB206 zur Prüfung angenommen. Damit wird eine Meilensteinzahlung fällig. Eine Zulassungsentscheidung könnte im dritten Quartal 2027 erfolgen.</p> <p>LVMH enttäuscht mit Quartalszahlen. Das organische Wachstum erreicht lediglich 1 % gegenüber 1,3 % Konsens. Mode und Lederwaren verlieren 5 % Umsatz. Erwartet worden war ein Rückgang um 1,8 %. Gleichwohl ist dies durch das überraschend positive Abschneiden der Sparten Weine und Spirituosen sowie Selektiver Einzelhandel ausgeglichen worden.</p> <p>Ab jetzt geht es rund. Heute beginnt die amerikanische Berichtssaison mit JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo. Die Ergebnisse dürften den nächsten Impuls liefern. Es geht darum zu belegen, dass die relative Schwäche der letzten Woche nicht berechtigt war. Ansonsten gilt:</p> <p>Die Rotations-Bewegungen sind mal wieder offensichtlich. Chip-Werte werden abgestraft, Software haussiert. Dazu gehört auch unser Depotwert SAP im neuen Portfolio der Actien-Börse.</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p><strong>Als defensives Healthcare-Unternehmen steht CONVATEC GROUP heute mit + 4,3 % im britischen Leitindex FTSE 100 an der Spitze. </strong>Gegenüber dem Zwischentief vom 9. Oktober gilt + 7,7 % sowie + 19 % seit dem 2. Juni. Knapp 5 Mrd. € Börsenwert sind unspektakulär, das KGV-Paar 22,1 (2026) und 15,0 (auf Basis 2027) entspricht der Aussicht auf eine mehr als solide Gewinnentwicklung.</p> <p><strong>Ähnlich unspektakulär im Plus sind heute PAUL HARTMANN (+ 0,8 %), COLOPLAST (+ 2,0 %), ESSITY (+ 0,3 %) sowie SMITH & NEPHEW (+ 1,3 %), die ebenfalls in Wundversorgung und angrenzenden Bereichen tätig sind.</strong> Wie sich am Kursverlauf von PAUL HARTMANN und COLOPLAST zeigt (siehe Chartvergleich), kann ein Engagement auch in dieser Gruppe zur Geduldsprobe werden. Dennoch eignen sich defensive Healthcarewerte als Depotbeimischung. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf. </p>
<p><strong>Das breit aufgestellte US-Medizintechnikunternehmen STRYKER investiert 400 Mio. $ in den Spezialisten für OP-Roboter CMR Surgical und geht eine strategische Partnerschaft ein.</strong> Zudem hat man sich das Vorkaufrecht für eine spätere Komplettübernahme gesichert. </p> <p><strong>Das 2014 gegründete britische Unternehmen (nicht börsennotiert) war in einer Finanzierungsrunde 2021 bereits mit mehr als 3 Mrd. $ bewertet worden.</strong> Zu den CMR-Investoren zählen auch GE HEALTHCARE sowie SOFTBANK und ABB (über Venture-Capital-Töchter). </p> <p><strong>Das Vorzeigeprojekt von CMR ist der Operationsroboter Versius.</strong> Mit modularem Konzept ist Versius deutlich vom Pionier und bekanntesten OP-Roboter-Hersteller INTUITIVE SURGICAL zu unterscheiden.</p> <p><strong>Die Aktie von STRYKER notiert zu Beginn des US-Börsenhandels bei 278,48 $.</strong> Rund 29 % unter dem Höchstkurs vom April 2025 wird ein Forward-KGV um 17,5 angezeigt. Der Börsenwert 106,6 Mrd. $ entspricht dem 4-fachen Umsatz der letzten vier Quartale. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Laut dem neuen Plan der Bundesnetzagentur kann das Briefporto zum 1. Januar 2027 um bis zu 20,35 % steigen. Dieser „Preis-Erhöhungsspielraum“ für den Versand von Briefen und Postkarten gilt für die Jahre 2027 und 2028. Die DHL-Tochter Deutsche Post hat dabei in der Vergangenheit immer den von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Spielraum voll ausgeschöpft. 2022 hatte der durchschnittliche Preisaufschlag noch 4,6 % beauftragen, 2025 waren es dann schon 10,48 %. Gemessen an dieser Dynamik wäre dann theoretisch für 2029 ein Preisaufschlag von rund 40 % zu erwarten. </p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p style="text-align: justify;">Guten Morgen, meine Damen und Herren,<br />in den USA läuft ein gewaltiger Investitionsboom. Doch die eigentlichen Gewinner könnten Unternehmen sein, die bislang weniger im Rampenlicht stehen. Während sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf Künstliche Intelligenz und Rechenzentren konzentriert, zeichnet sich in der amerikanischen Wirtschaft eine wesentlich breitere Investitionswelle ab. </p> <p style="text-align: justify;">Allerdings gibt es einen Engpass: Es fehlen die Menschen, die diese Anlagen errichten können. Hoch qualifizierte Elektriker, Spezialisten für Energieinfrastruktur, Klima- und Lüftungstechniker sowie erfahrene Projektteams sind zunehmend gefragt. </p> <p style="text-align: justify;">Genau hier entsteht eine interessante Konstellation für Anleger. Unternehmen, die über ausreichend qualifiziertes Personal, technisches Know-how und nachweisbare Erfahrung mit komplexen Großprojekten verfügen, können ihre Aufträge selektiver auswählen. Das stärkt ihre Verhandlungsposition und eröffnet Spielraum für höhere Gewinnmargen. Zwei amerikanische Gesellschaften sind dafür besonders gut aufgestellt <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Weiterlesen...</a></p> <p style="text-align: justify;">Solche Analysen gibt es bei der Termin-Börse daily, jeden Tag. Wenn Sie Interesse haben, dann testen SIe uns doch im Abo oder im EInzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
<p><strong>die von Trump und Putin getroffene Vereinbarung russischer Diesel-Exporte war eine Überraschung und dürfte noch intensiv diskutiert werden.</strong> Für die Erdölpreise ergab sich daraus eine Entspannung, obwohl der Konfliktbereich „Iran/Jemen“ am Wochenende mit dem Angriff auf den Flughafen in Riad eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Erdöl der Sorte Brent lag am frühen Morgen bis zu ca. 2 % unter dem Freitagsschlusskurs.</p> <p><strong>Leichte Entspannung ergab sich bei den Anleiherenditen. </strong>Heute werden (am Columbus Day) in den USA keine Anleihen gehandelt, der Aktienhandel läuft weiter. Die kanadische Börse bleibt geschlossen (Thanksgiving). </p> <p><strong>Der Handel in Asien/Pazifik war uneinheitlich verlaufen.</strong> Leichte Verluste in China, Indien und Südkorea, während Australien zugelegt hatte. Der DAX startet mit + 0,5 % sehr freundlich, getragen von RHEINMETALL und COMMERZBANK (+ 1,6 %), RWE (+ 1,5 %) sowie QIAGEN (+ 1,3 %) und DT. BANK (+ 1,1 %). Hinten liegen BASF und BRENNTAG (- 0,7 %) und INFINEON (- 1,3 %). </p> <p><strong>Die erwarteten Details zum Auftragseingang bei NORDEX kamen schon heraus:</strong> Die neuen Aufträge seien weiterhin global breiter gestreut. Die Türkei führte mit einem Volumen von mehr als 900 MW. Aus den USA kamen seit Jahresbeginn Aufträge von mehr als 1,3 GW herein. Man erwartet den weiteren Anstieg des internationalen Anteils, das Geschäft in Deutschland und Europa bleibe stark. Die Kursreaktion beträgt ca. + 3 %. </p> <p><strong>Heute startet die Paris Motor Show (bis 18. Oktober), passend dazu äußerte sich VW zum Absatz im Q3, Auszug: </strong>„Gegenüber dem Vorjahresquartal konnten wir in China in Q3 rund 30 Prozent mehr elektrifizierte Fahrzeuge an unsere Kunden übergeben. Weltweit liegen unsere Auslieferungen nach drei Quartalen rund neun Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.“ VW Vz. legen ebenfalls mehr als 1 % zu. </p> <p>Helmut Gellermann</p>
<p>Der Windkraftanlagenbauer steigerte seinen Auftragseingang im dritten Quartal um 29,5 % auf 2,81 GW. Nach neun Monaten summieren sich die Neubestellungen auf 7,73 GW, ein Plus von 16,1 %. Die Türkei war mit über 900 MW der größte Einzelmarkt im dritten Quartal, während Nordex in den USA seit Jahresbeginn bereits Aufträge über mehr als 1,3 GW verbuchte. Deutschland bleibt ebenfalls ein wichtiger Wachstumstreiber. Rechnerisch entspricht das Bestellvolumen der ersten neun Monate einem Auftragswert von rund 7,2 Mrd. € im Projektgeschäft, ohne Service.</p> <p>Technisch steht damit eine Erholung an. Mit einem 2027er-KGV ist Nordex angesichts des Wachstums akzeptabel gepreist. </p> <p> </p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info" target="_blank" rel="noopener">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p>
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Volker Schulz
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