<p style="text-align: justify;">Heute haben wir uns in der TB-Daily auf die Chancen konzentriert, die aus dem Iran-Krieg und der Energieverknappung entstehen könnten. Wenn alle Angst haben, ist oft der Tiefpunkt erreicht. Der Fear & Greed Index notiert aktuell bei 17 Punkten im Quantil der extremen Angst. Historisch gesehen markieren Extremwerte oft den Wendepunkt einer Korrektur. Ein nachhaltiger Anstieg setzt aber voraus, dass die Ursache der Korrektur gelöst wird. Kurzfristig führt Trumps 5-Tägige Angriffspause zu Erholung, für einen nachhaltigen Bullenmarkt bedarf es jedoch einer größeren Deeskalation im Konflikt. </p> <p style="text-align: justify;">Doch genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Während der breite Markt vor den hohen Energiepreisen zittert, schauen wir dorthin, wo die Lösung entsteht. In der TB-Daily haben wir Ihnen heute zwei Kandidaten heraugestellt, die mit ihrer Technologie für eine Lösung sorgen können. Wenn Sie sich unseren Spekulationen anschließen möchten, können Sie die TB-Daily über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link</a> im Einzelabruf oder im Abonnement folgen. </p>
<p>Nach den gestrigen Kapriolen pendelt sich der DAX um 22.650 Punkte aktuell ein. Bis zum Wochenende will Trump sich selbst und dem Iran die Möglichkeit geben die Grundlagen für einen Deal zu schaffen. Das ursprüngliche Ziel einen Regimewechsel herbeizuführen tritt in den Hintergrund. Die medialen Dementis aus dem Iran sind zur Kenntnis zu nehmen, entsprechen aber üblichen Mustern. Im April 2025 reagierte China auf Trumps Ankündigungen von Gesprächen mit einer strikten Absage um am 12. Mai einen Deal abzuschließen. Der Iran spielt auf Zeit und nutzt den wirtschaftlichen Druck um seine Ausgangslage zu verbessern. Es ist möglicherweise ein Anfang für mehr. </p>
<p><strong>Die schweizerische Onlinebank (1,16 Mio. Kundenkonten) und Brokerplattform konkretisierte die Gewinnsumme des Geschäftsjahrs 2025 auf 366 Mio. CHF (+ 24,6 %).</strong> Darin ist die Neubewertung von Yuh („Smartphone-Bank“) nach Komplettübernahme mit fast 50 Mio. CHF enthalten. Eine Dividende von 7,40 CHF (zuvor: 6,00 CHF) wurde in Aussicht gestellt.</p> <p><strong>Die weitere Aussicht auf 5 % Ertrags- und Gewinnwachstum im derzeit laufenden Geschäftsjahr hatte die Aktionäre am Freitag zunächst nicht begeistert.</strong> Es ergab sich ein Tagesverlust von 6,0 %, so stand die SWISSQUOTE-Aktie ein Drittel unter dem Allzeithoch vom August 2025. Am Montag hat der Kurs den mittags von Donald Trump ausgelösten Sprung vieler Titel mitgemacht, fiel dann aber auch wieder zurück. Zunächst einmal: Auf die Watchlist.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Gold: Trotz des massiven Abverkaufs profitiert der Quartalsdurchschnitt von der extrem starken Performance zu Jahresbeginn. Der bisherige Durchschnittspreis für Gold im ersten Quartal 2026 (Stand 23. März) liegt bei circa 4.845 $. </p> <p>Der durchschnittlich realisierte Goldpreis bei BARRICK MINING für Q4 25 lag bei bei 4.177 $. Die Taxen für die aktuellen Konsenswerte der Goldminen liegen um 4.600 bis 4.700 $ über das Jahr. Aktuell resultiert für Barrick unter dieser Annahme ein KGV um 9,9. Im historischen Durchschnitt der letzten 10 Jahre waren KGV 22 üblich. Selbst wenn der Goldpreis länger um 4.000 bis 4.500 $ nun verharren würde, und der Konsens deshalb 10 bis 20 % zurückkäme wäre Barrick um KGV 12 zu 13 und 7 bis 8,5 % Rendite auf den freien Cashflow gemessen am Börsenwert. </p> <p>Fazit: Wer noch nicht investiert ist kauft jetzt. Eine Nachkaufoption bitte offen lassen. Das gilt auch für unsere Position im Spekulativen Portfolio die wir ggf. dann weiter aufstocken würden. </p>
<p>Trump setzt die Angriffe für 5 Tage aus postet er auf Truth Social. Angeblich gibt es Verhandlungen. Wahrscheinlich geht ihm aber auch die Munition aus und die 2-jährigen Treasuries sind ihm zu steil gegangen. Wahrscheinlich wusste er schon nach dem 48-Stunden Ultimatum dass es auf 5 Tage verlängert wird. Nun kommt es auf die Reaktion der Iraner an. Noch gibt gibt es keine Statements. </p>
<p>Es gibt News zu unserem Depotwert und der lage am Golf:</p> <p>In der heute Morgen veröffentlichten Stellungnahme stellt CEO Saad Sherida Al-Kaabi von QatarEnergy klar, dass die Instandsetzung der durch die Angriffe vom 18. und 19. März beschädigten Anlagen in Ras Laffan zwar höchste operative Priorität hat, die langfristigen Erweiterungsprojekte (North Field East, South und West) jedoch ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Diese Projekte seien für die zukünftige globale Versorgungssicherheit unverzichtbar und blieben im Zeitplan. Technip ist hier maßgeblich engagiert. </p> <p>Zusätzlich meldet Technip Energies: Die Projektstandorte am Golf sind von den jüngsten militärischen Zwischenfällen nicht physisch betroffen und die Arbeiten werden planmäßig fortgesetzt. dazu kommt:</p> <p>Das am 18. März gestartete Aktienrrogramm über 150 Mio. € stützt den Kurs und belegt das Vetrauen des Managenments in die mittelfristige Entwicklung. </p> <p> </p>
<p>SALZGITTER ist seit heute im MDAX notiert. Kürzlich gab es Zahlen und die Reaktionen der Anleger heute sind fast unverständlich, zumal die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten sollen: Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Mio. Euro zu Buche, während sich der Fehlbetrag im Jahr zuvor noch auf 347,9 Mio. Euro belief. 2024 war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Dennoch sackt die Aktie heute deutlich ab - um bis zu 9 % ging es auf Tradegate bereits herunter.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Trumps 48-Stunden-Ultimatum dürfte den Iran-Krieg weiter eskalieren lassen. Das sehen auch die asiatischen Märkte so und auch bei uns zeigt die Vorbörse rote Vorzeichen. Dass die iranischen Revolutionsgarden auf ein solches Ultimatum eingehen, gilt als nahezu ausgeschlossen. Damit droht bei einer Zerstörung iranischer Energieanlagen ein weiterer Sprung des Ölpreises. In der heutigen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> haben wir zwei Unternehmen herausgestellt, die trotzdem gute Einstiegschancen bieten. Wenn Sie mitmachen wollen können Sie die TB-Daily im EInzelabruf oder im Abo über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link </a>testen. </p> <p> </p>
<p>Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025/26 nach vorläufigen Zahlen um 3,8 % auf 6,434 Mrd. € und lag damit über dem Ziel eines stabilen bis leicht höheren Erlösniveaus. Auch beim bereinigten EBIT wurde die eigene Vorgabe erfüllt. Mit 264,7 Mio. € lag das operative Ergebnis fast auf Vorjahreshöhe von 269,5 Mio. €. Belastend wirkte allerdings das vierte Quartal. Dort sank das bereinigte EBIT wegen gestiegener Kosten um 14 % auf minus 34,8 Mio. €. Das Winterquartal ist saisonal zwar traditionell schwach, dennoch zeigt der Rückgang, dass der Kostendruck zunimmt und nicht mehr vollständig aufgefangen werden kann. An der Börse wurden die Zahlen mit hauchdünnen Verlusten aufgenommen. Am 25. März folgt das Trading Statement, die endgültigen Zahlen kommen am 19. Mai.</p> <p>Fazit: HORNBACH liefert zwar operativ solide ab, aber die sinkende Ergebnissicherheit im Schlussquartal bremst zunächst das Kurspotenzial. Auffangboden: 72/73 €.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Drohung von US-Präsident Trump, iranische Kraftwerke zu attackieren, sollte die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden geöffnet werden, sorgt für Angstkurse. Teheran reagierte umgehend mit der Ankündigung, die Wasserstraße unbefristet zu schließen und Energieinfrastrukturen in der gesamten Region anzugreifen.</p> <p>Der MSCI Asia Pacific Index verlor 3,7 % Besonders hart traf es den südkoreanischen Markt mit einem Einbruch von 6,5 %. Die Futures für Europa und die USA signalisieren eine Fortsetzung dieser negativen Tendenz. Der DAX startet um 21.900 Punkte. </p> <p>Trotz seines Status als „sicherer Hafen“ stürzte der Goldpreis um 6 % auf rund 4.200 $ ab und radierte damit die bisherigen Jahresgewinne aus. Es ist die schlimmst Woche für Gold seit 1983. Auch Goldminen werden skalpiert. Daraus resultieren gewaltige Chancen im Sektor. Es gilt:</p> <p>In diesem Umfeld werden Positionen nicht nach ihrer strategischen Qualität, sondern nach ihrer Verfügbarkeit liquidiert. Margin Calls sorgen für die Beschleunigung. Unsere Liquiditätsquote von 40 bis 45 % wie letzte Woche schon dargelegt hat Bestand. Die nächsten 48 Stunden aber werden spannend. Wir stehen Gewehr bei Fuß. </p> <p> </p>
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Volker Schulz
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