<p>Das Zahlenwerk aus Q1 löst weitere Verkaufswellen aus. KSB Vz. haben den langen Aufwärtstrend gebrochen und sind auf Schlusskursbasis unter unser Stop Loss gefallen. Am Montag wird somit aus dem Spekulativen Portfolio verkauft. </p>
<p>Die Infrastruktur-Investmentgesellschaft I Squared Capital und der Private-Equity-Gigant Blackstone sollen ihre Pläne für eine Übernahme des Kölner Außenwerbers Ströer neuen Gerüchten zufolge beschleunigen. Entgegen früherer Spekulationen, die sich primär auf die Sparte für Außenwerbung konzentrierten, zielt das Konsortium nun offenbar auf das gesamte Unternehmen ab.</p> <p>Unser Parkettgeflüster aus AK 16/26 vom 15. April gewinnt an Kontur. </p>
<p>Die Situation um die EUV-Maschinen (Extreme Ultraviolet) von ASML ist aufgrund der aktuellen Marktdynamik im KI-Bereich schon fast skurril. </p> <p>Reuters berichtet heute:</p> <p>Anstatt dass SK hynix die Milliardeninvestitionen allein stemmt, bietet Big Tech an, die Kosten für spezifische Maschinen EUV Maschinen (die pro Stück mehrere hundert Millionen Dollar kosten) zu übernehmen. Man schlägt Vorauszahlungen von 30 % bis 40 % des gesamten Auftragswerts vor, um sich gegen den Kapazitätsengpass abzusichern. Im Gegenzug fordert man den exklusiven Zugriff auf die damit produzierten Chips (vor allem HBM/KI-Speicher). SK hynix prüft diese Angebote derzeit sehr vorsichtig. Das Problem:</p> <p>Nimmt man das Geld an, ist man rechtlich eng an einen einzigen Kunden gebunden und verliert die Flexibilität, die Chips zum jeweils höchsten Marktpreis an den Meistbietenden zu verkaufen.</p>
08-Mai 14:00
BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Ein Kauflimit, ein Verkauf, vier Updates, fünf Ziele und eine Leserfrage
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 35 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 82%. In den letzten beiden Wochen haben wir eine Leserfrage beantwortet, ein Stop-Loss platziert, eine Einstufung geändert, eine Position glatt gestellt, ein Kauflimit platziert, vier Updates geliefert und fünf Ziele platziert. Heute streichen wir ein Kauflimit und platzieren zwei neue Stops und drei neue Ziele. Betroffen sind unter anderem SK Hynix, Nebius, Prysmian, Alphabet, Amazon, 2G-Energy, Merck, Adidas, Evonik, Umicore und Zalando . Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p> <p style="text-align: justify;">Die US-Indizes enteilen dem Rest der Welt. Die KI-Titel explodieren entlang der Wertschöpfungskette und hieven die Indizes zusammen mit den Technologiewerten auf neue Allzeithochs. Wir freuen uns dabei zu sein mit Titeln wie Alphabet, Amazon, Nebius, SK Hynix und Prysmian. </p> <p style="text-align: justify;">Aufgrund des Feiertags am ersten Mai gab es letzte Woche keinen Stop & Go. Deshalb fassen wir heute die wichtigsten Ereignisse und Änderungen aus zwei Wochen zusammen. Noch aus der Vorwoche:</p> <p style="text-align: justify;">Am Dienstag haben wir die Leserfrage: “Welche Aktien soll ich jetzt kaufen?” für alle Leser beantwortet, weil sie uns schon mehrfach gestellt wurde. Wir freuen uns immer über Fragen und beantworten diese auch gerne in Artikeln wie am Dienstag, wenn die Antwort auch für andere interessant sein könnte. Grundsätzlich können Sie alle Werte in ihr Depot aufnehmen, die wir unter “Kaufen” eingestuft haben, im oben genannten Artikel haben wir für Sie aber vier besonders geeignete Kandidaten herausgestellt.</p> <p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/boersenkompass-portfolio-ein-kauflimit-ein-verkauf-vier-updates-fuenf-ziele-und-eine-leserfrage_H2118580775_6799516/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht </a>verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!</p>
<p>Die People’s Bank of China hat ihre Goldreserven im April 2026 zum 18. Mal in Folge aufgestockt. Nach offiziellen Angaben der Zentralbank stiegen die Bestände zum Ende des Berichtsmonats auf 74,64 Millionen Feinunzen.</p> <p>Dies entspricht einer Zunahme von etwa 260.000 Unzen gegenüber dem Vormonat März. Das ist zugleich die umfangreichste monatliche Aufstockung seit Dezember 2024. Damit erreichen die Goldbestände ein neues Rekordniveau innerhalb der seit Ende 2024 laufenden Erwerbsphase.</p>
<p>In der aktuellen Actien-Börse 19/2026 haben wir den US-Softwaresektor dezidiert mit drei potenziellen Profiteuren als Comeback-Spekulation herausgestellt. Das Kaufsignal für die Branche steht nun wie avisiert. Gestern Abend hat der einschlägige Branchen-ETF die Trigger-Marke bei 90 $ überschritten. Damit besteht zunächst die Chance, dass der ETF an die 200-Tage-Linie bei gut 100 $ heranläuft.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/IGV US Equity (iShares Expanded 2026-05-08 13-17-39.jpg" alt="" width="350" height="189" /></p> <p>Das hat auch Konsequenzen für die Einzelwerte. Mit wachsender Zuversicht bei den Investoren für die geschundene Softwarebranche ist davon auszugehen, dass der ETF verstärkt Kapitalzuflüsse verzeichnen wird. Das wird im Umkehrschluss zu einer Rallye bei den einzelnen ETF-Mitgliedern führen. Die Gewichtung und damit die nach Gewichtung größten Profiteure sind folgender Aufstellung zu entnehmen:</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/igv_wgt.jpg" alt="" width="350" height="285" /></p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. </p> <p style="text-align: justify;">Diese Woche ging es mit dem MDAX los: heiß diskutiert wird, ob die deutschen Aktien aus zweiter Reihe den DAX überholen können. An den Märkten beobachten wir eine beginnende Rotation. Viele Anleger sind in den großen Standardwerten überdurchschnittlich stark investiert. Wenn die Luft bei den Giganten dünner wird, fließt das Kapital dorthin zurück, wo Nachholpotenzial besteht. Der MDAX fungiert hier als natürlicher Profiteur. </p> <p style="text-align: justify;">Chancen sehen wir auch bei den Software- und Plattformgiganten. Denn die Phase der beinahe panischen Verunsicherung weicht einer zunehmend konstruktiven Haltung. Statt Zerstörung und Entwertung scheint die Entwicklung künstlicher Intelligenz bei diesen Unternehmen das Gegenteil zu bewirken. Diese fundamentale Beschleunigung ist in den aktuellen Kursen noch bei weitem nicht eingepreist und genaue dort setzen wir mit zwei Empfehlungen an.</p> <p style="text-align: justify;">Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per <a href="https://www.bernecker.info/termin-boerse">Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).</a></p> <p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Lanxess war gestern nach der Vorlage der Q1-Zahlen mit einem Minus von zeitweise 12,7 % der größte Verlierer im MDax. Der Chemiekonzern verbuchte im Auftaktquartal einen Umsatzrückgang von 13,9 % auf 1,38 Mrd. €. Das Ebitda vor Sondereinflüssen lag mit 94 Mio. € 29,3 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Lanxess-Chef Matthias Zachert bestätigte dennoch die Jahresprognose (Ebitda vor Sondereinflüssen 450 bis 550 Mio. €). Zugleich sieht Zachert nach dem schwachen Jahresstart seit März ein „leicht positives Momentum“ und erwartet im zweiten Quartal einen deutlichen Ebitda-Anstieg. Die hohen Erwartungen der Analysten konnte Zachert damit allerdings nicht erfüllen, zumal Lanxess zu den Profiteuren der Krise in Nahost gehört. UBS bestätigte die Einstufung auf „Sell“ (Kursziel 10 €), während Jefferies bei „Hold“ und einem Kursziel von 17 € blieb. Heute tendierte die Lanxess-Aktie am Vormittag rund 2,6 % im Plus bei rund 17,50 € und entfernte sich weiter vom Vortagestief bei 15,76 €.</p>
<p>Die deutsche Industrie zeigt sich im März von einer überraschend robusten Seite. Während die geopolitischen Spannungen durch den Ausbruch des Irankriegs die Stimmung der Chefetagen eintrüben, sprechen die harten Fakten des Statistischen Bundesamts eine andere Sprache: Ein Auftragsplus von 5 %! Es sind nicht die oft zitierten „Einmaleffekte“ durch Großaufträge. Wir sehen eine breite Erholung. Der Sektor für elektrische Ausrüstung ist mit einem Zuwachs von 21,5 % förmlich explodiert. Digitalisierung treibt das Wachstum. Auch die Elektronikbranche (+ 14,4 %) korrigiert das Bild einer schwächelnden Konjunktur.</p> <p>Ja, die Stimmung ist aufgrund der Weltlage fragil. Doch die fundamentale Nachfrage im März zeigt, dass die deutsche Industrie vor der Eskalation eine enorme Dynamik aufgebaut hatte. Die Preisfrage für das nächste Quartal lautet: Kann dieses Polster den psychologischen Dämpfer des Kriegs abfedern? Wir bleiben optimistisch für Qualitätswerte aus dem Maschinenbau und der Elektrotechnik. WIr haben in der heutigen TB-Daily zwei deutsche Qualitätswerte für Sie mit denen Sie von dieser Dynamik proftieren können. Wenn Sie täglich solche Empfehlungen haben wollen, dann ist die <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> genau das richtige für Sie. </p>
<p>Bitte nicht nur rosarot sehen. Klar ist: Sollte sich der Trend dynamisieren, dass hochperformante Modelle durch Quantisierung und optimierte Architekturen auf lokaler Consumer-Hardware (wie dem Mac Mini oder spezialisierten KI-Chips in Smartphones) laufen, bricht ein Teil des Geschäftsmodells für gemietete Rechenpower weg. Das zu kompensieren für die Hyperscaler ist möglich, aber auch herausfordernd zumal die Abschreibungsintervalle immer kürzer werden. Dann gibt es neue Highflyer. Qualcomm oder Dell und sogar Apple sitzen hier in einer guten Ausgangslage. Und SK Hynix?</p> <p>Im April 2025 hat SK Hynix nach über drei Jahrzehnten Samsung als größten DRAM-Hersteller abgelöst. Durch die Kopplung von Know-how aus dem HBM-Bereich (High Bandwidth Memory) mit LPDDR5X-Modulen für mobile Endgeräte erzielt SK Hynix aktuell die höchsten Margen im Sektor. Dreht der Trend Richtung lokale KI-Inferenz ist SK Hynix akso weiter perfekt im Rennen.</p> <p>Das Thema ist komplex und muss weiter aufgearbeitet werden. Neue Favoriten könnten sich herauskristallisieren. </p>
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Volker Schulz
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