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2G Energy: Schub durch Gaskraftwerke und Rechenzentren

<p>Die Weichen f&uuml;r einen deutlichen Investitionsschub im deutschen Energiesektor sind gestellt. Das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie hat bekanntgegeben, dass mit der EU-Kommission eine grunds&auml;tzliche Einigung &uuml;ber zentrale Punkte der geplanten Kraftwerksstrategie erzielt wurde. Damit r&uuml;ckt ein milliardenschweres Investitionsprogramm f&uuml;r neue, flexible Erzeugungskapazit&auml;ten in greifbare N&auml;he &ndash; mit erheblichen Chancen f&uuml;r spezialisierte Anbieter wie 2G Energy.</p> <p>Im Rahmen der Kraftwerksstrategie sollen noch in diesem Jahr Ausschreibungen f&uuml;r insgesamt 12 Gigawatt (GW) an neuer, regelbarer Stromerzeugungsleistung starten. F&uuml;r 10 GW dieser Ausschreibungen ist ein langfristiger Vergaberahmen vorgesehen, der insbesondere gasbetriebene Kraftwerke beg&uuml;nstigt, die sp&auml;testens bis 2031 ans Netz gehen.</p> <p>Die endg&uuml;ltige Umsetzung h&auml;ngt zwar noch von der formalen Genehmigung der EU-Kommission im Rahmen des Beihilferechts ab, doch die politische Einigung gilt als entscheidender Durchbruch. W&auml;hrend gro&szlig;e Gasturbinen aufgrund langer Lieferzeiten bereits knapp werden, bieten kleinere Anlagen auf Basis von Gasmotoren klare Vorteile: Sie lassen sich schneller errichten, flexibel skalieren und sind besser f&uuml;r variable Lastprofile geeignet. Hinzu kommt die M&ouml;glichkeit, Strom und W&auml;rme gleichzeitig zu erzeugen (Kraft-W&auml;rme-Kopplung), was die Effizienz deutlich erh&ouml;ht und auch f&uuml;r die kommunale W&auml;rmeversorgung attraktiv macht. Zudem sind moderne Gasmotoren bereits heute in der Lage, Wasserstoff beizumischen oder perspektivisch vollst&auml;ndig mit Wasserstoff betrieben zu werden &ndash; ein entscheidender Faktor f&uuml;r die langfristige Dekarbonisierung.</p> <p>Die ersten Ausschreibungen werden im dritten beziehungsweise vierten Quartal 2026 erwartet. F&uuml;r 2G Energy k&ouml;nnten daraus bereits zum Jahresende erste Auftragseing&auml;nge resultieren. Aufgrund von Vorlaufzeiten von sechs bis zw&ouml;lf Monaten w&auml;re mit entsprechenden Umsatzbeitr&auml;gen ab der zweiten Jahresh&auml;lfte 2027 zu rechnen. Unter der Annahme, dass 2G einen Marktanteil von rd. 10 % erreichen kann, erg&auml;be sich daraus ein zus&auml;tzliches Umsatzpotenzial von rund 0,5 bis 1 Mrd. &euro; im Zeitraum 2027 - 2030. Bei knapp 463 Mio. &euro; erwarteten Jahresumsatz per 2026 w&auml;rd das ein erheblicher Wachstumsschub f&uuml;r das Unternehmen.</p> <p>Neben dem klassischen Kraftwerksgesch&auml;ft entwickelt sich der Markt f&uuml;r Rechenzentren zu einem weiteren wichtigen Treiber. Der rasant steigende Strombedarf durch Digitalisierung und K&uuml;nstliche Intelligenz erfordert zuverl&auml;ssige, dezentrale Stromversorgungsl&ouml;sungen. Hier bieten Gasmotoren entscheidende Vorteile: Sie sind robust, flexibel einsetzbar und k&ouml;nnen Lastschwankungen deutlich besser abfangen als alternative Technologien. 2G Energy erwartet bereits in den kommenden Monaten gr&ouml;&szlig;ere Auftr&auml;ge aus diesem Segment, die somit im zweiten Halbjahr 2026 umsatzrelevant werden.</p> <p>F&uuml;r das Jahr 2026 hat 2G Energy seine Umsatzprognose von 440 bis 490 Mio. &euro; best&auml;tigt. Dank der beiden neuen Wachstumss&auml;ulen Rechenzentren und gasbasierte Kraftwerke ist 2027 mit einem kr&auml;ftigeren Wachstumvon rd. 20 % zu rechnen. Perspektivisch hinzu kommt ein wachsendes &nbsp;und hochmargiges Servicegesch&auml;ft, insbesondere durch den 24/7-Betrieb in Rechenzentren, was h&ouml;here EBIT-Margen jenseits von den aktuell realisierten rd. 10 % erm&ouml;glicht. Wir raten mit Kursziel 45 &euro; erneut zum Einstieg.&nbsp;</p>

AMAZON sichert sich Kupfernachschub bei Rio Tinto

<p style="text-align: justify;">AMAZON sichert sich Kupfernachschub. Der globale Ausbau der Rechenzentren im Zuge des KI-Booms erfordert einen immensen Bedarf an Kupfer. Die AMAZON-Tochter AWS Amazon hat sich jetzt in einem Deal mit dem Bergbaukonzern RIO TINTO die Produktion der US-Kupfermine Nuton f&uuml;r vorerst zwei Jahre gesichert. Das gef&ouml;rderte Kupfer wird direkt von RIO TINTO an die Unternehmen geliefert, die Komponenten f&uuml;r die Rechenzentren von AWS herstellen. Im Gegenzug stellt AMAZON Cloud-Computing und Datenanalysen zur Verf&uuml;gung, damit RIO TINTO die F&ouml;rderung in Nuton optimieren kann. Die Mine war im vergangenen Jahr nach zehn Jahren Stilllegung wiederer&ouml;ffnet worden, da mit einem neuen F&ouml;rderverfahren auf Basis von Bakterien und S&auml;ure wieder eine wirtschaftliche Kupferf&ouml;rderung m&ouml;glich ist. Die 14.000 Tonnen Kupferkathoden, die RIO TINTO hier in den n&auml;chsten vier Jahren f&ouml;rdern will, decken aber nur einen Bruchteil des Kupferbedarfs f&uuml;r die Rechenzentren von AMAZON.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">hier</a>. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement &ndash; b&ouml;rsent&auml;glich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker &ndash; B&ouml;rse kompakt &amp; kompetent&nbsp;</p>

TKMS: MDAX als Zwischenstation.

<p><strong>Die Aktie des maritimen Systemanbieters TKMS notiert seit dem 22. Dezember im MDAX. Heute wurde der symbolische Glockenschlag nachgeholt.</strong> Bei dieser Gelegenheit blickte CEO Oliver Burkhard vor allem in die Zukunft, denn bei TKMS versteht man den MDAX-Aufstieg als "besonderen Meilenstein". Das Unternehmen definiere sich nicht allein als Hersteller von U-Booten und Schiffen, sondern als Lieferant von Sicherheit: "Wir liefern Systeme, die unsere freiheitlichen Gesellschaften und ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sch&uuml;tzen.&ldquo;</p> <p><strong>Die Nachfrage und auch das Vertrauen der Kunden w&uuml;rden im Zeichen zunehmender geopolitischer Herausforderungen wachsen.</strong> Am besten darstellbar an der Versechsfachung des Auftragseingangs auf 8,8 Mrd. &euro; im Gesch&auml;ftsjahr 2024/25. Ein Auftragsbestand von 18,2 Mrd. &euro; und 2,2 Mrd. Umsatz verdeutlichen die Auslastung der n&auml;chsten Jahre ebenso wie die Notwendigkeit, Kapazit&auml;ten zu erweitern. Der Wandel zum vollintegrierten Systemanbieter er&ouml;ffnet die Chance, die EBIT-Marge weiter auszubauen. Die Ambitionen des TKMS-Managements zielen auf "weitere Glockenschl&auml;ge" - das w&auml;re zumindest ein weiterer Indexaufstieg.&nbsp;</p> <p><strong>Die TKMS-Aktie hatte im Tief Ende November unter 57 &euro; notiert.</strong> Seitdem legte der Kurs 65 % zu, allein seit dem 22. Dezember ergab sich ein Kursanstieg von 52 %.</p> <p>Der Chartvergleich zeigt, wie TKMS im Vergleich zu unterschiedlichen R&uuml;stungsunternehmen abgeschnitten hat.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf. &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>

Grönland-Zolldrohung: Bis zu 7,5 Mrd. € Gewinn in Gefahr bei BMW, Mercedes, VW & Co.

<p>Die europ&auml;ische Automobilindustrie steht vor einem massiven Belastungstest. Die von US-Pr&auml;sident Donald Trump angek&uuml;ndigte zus&auml;tzliche Importsteuer von 10 Prozent auf Fahrzeuge aus Europa k&ouml;nnte Porsche, Mercedes-Benz, BMW und weitere Hersteller j&auml;hrlich rund 3 Milliarden Euro an operativem Gewinn (EBIT) kosten. Sollte der Zollsatz &ndash; wie angedroht &ndash; im Juni sogar auf 25 Prozent steigen, droht ein Schaden von mehr als 7 Milliarden Euro.</p> <p>Nach Berechnungen von Bloomberg Intelligence w&auml;ren vor allem Premiumhersteller stark exponiert. Insgesamt exportieren Deutschland, Schweden und Gro&szlig;britannien jedes Jahr rund 625.000 Fahrzeuge in die USA. Ein zus&auml;tzlicher Zoll von 10 Prozent w&uuml;rde diese Exporte unmittelbar verteuern &ndash; ohne Gegenma&szlig;nahmen wie Preiserh&ouml;hungen oder Produktionsverlagerungen.</p> <p><img src="https://bernecker.info/images_external/Horntrich Charts/Atuo_BI.png" alt="" width="350" height="171" /></p> <p>Die gr&ouml;&szlig;te Unsicherheit liegt in der weiteren Entwicklung. Sollte Trump &ndash; wie angek&uuml;ndigt &ndash; den Zollsatz im Sommer von 10 auf 25 Prozent erh&ouml;hen, w&uuml;rde sich die Belastung f&uuml;r die Branche auf rund 7,5 Milliarden Euro j&auml;hrlich mehr als verdoppeln. F&uuml;r viele Hersteller w&auml;re dies ein empfindlicher Schlag in einer Phase ohnehin schw&auml;cherer Nachfrage und hoher Transformationskosten.</p> <p>Selbst ein vermeintlich moderater Kompromiss zwischen den USA und der EU w&uuml;rde die Branche weiter belasten. Ein denkbares Abkommen analog zum US-Japan-Deal &ndash; mit einem gegenseitigen Zollsatz von 15 Prozent &ndash; w&uuml;rde immer noch einer zus&auml;tzlichen Belastung von rund 3 Milliarden Euro pro Jahr entsprechen.</p> <p>Positiv w&auml;re zwar, dass im Gegenzug der heutige EU-Zoll von 10 Prozent auf US-Importe entfallen k&ouml;nnte. Davon w&uuml;rden insbesondere BMW und Mercedes profitieren, die zusammen rund 190.000 in den USA produzierte SUVs pro Jahr nach Europa exportieren. Doch unterm Strich bliebe der Effekt f&uuml;r die europ&auml;ischen Hersteller negativ.</p> <p>Erschwerend kommt hinzu, dass sich die gro&szlig;en deutschen Autobauer bislang nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen konnten. Ein Vorschlag, US-Exporte europ&auml;ischer Hersteller gegen US-Importe nach Europa zu verrechnen und so die Belastung zu reduzieren, fand keine breite Unterst&uuml;tzung.</p> <p>Wer investiert ist, sollte Ruhe bewahren. F&uuml;r BMW als FB-Favoriten liegt in der starken US-Produktion ein strategischer Vorteil. Ob es letztlich zu einer Eskalation oder zu einem politischen Kompromiss kommt, l&auml;sst sich nicht verl&auml;sslich einsch&auml;tzen. Angesichts der Lehren aus der j&uuml;ngeren Vergangenheit ist im aktuellen R&uuml;cksetzer eher eine Chance zu sehen.</p>

Märkte und Kurse

<p style="text-align: justify;">Die US-B&ouml;rsen tendierte am Freitag zum Ausklang der Handelswoche moderat schw&auml;cher. Der Dow Jones schloss mit Minus von 0,17 % bei 49.359 Punkten. Der marktbreite S&amp;P 500 (-0,06 % auf 6.940 Punkte) und der Technologieindex Nasdaq 100 (-0,07 % auf 25.529 Punkte) schlugen sich dagegen etwas besser als der US-Leitindex. An den deutschen B&ouml;rsen ist heute die neue Zolldrohung von US-Pr&auml;sident Trump das bestimmende Thema. Vom 1. Februar an will die USA auf Einfuhren aus Deutschland, D&auml;nemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Gro&szlig;britannien, den Niederlanden und Finnland zus&auml;tzliche Z&ouml;lle in H&ouml;he von 10 % erheben, wenn diese L&auml;nder ihren Widerstand gegen eine US-Annexion von Gr&ouml;nland nicht aufgeben. Ab dem 6. Februar w&uuml;rden dann EU-Gegenz&ouml;lle auf US-importe in H&ouml;he von 93 Mrd. &euro; in Kraft treten, wie die EU-Kommission gegen&uuml;ber der Presse erkl&auml;rte. Der Dax reagierte auf dieses Szenario heute Morgen zur Er&ouml;ffnung mit einem Abschlag von 1,41 % auf 24.940 Punkte. Im weiteren Verlauf schob der deutsche Leitindex dann aber wieder &uuml;ber die Marke 25.000 und liegt im fr&uuml;hen Handel rund 1 % im Minus</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker B&ouml;rsenkompass. Wenn Sie sich einen &Uuml;berblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikel&uuml;bersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, k&ouml;nnen Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach &uuml;ber diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>.&nbsp;</p>

Gold und Silber glänzen rekordverdächtig

<p>Es ist wohl dem Streit um Gr&ouml;nland zu "verdanken", dass Gold und Silber auf neue H&ouml;chstst&auml;nde klettern. Denn US-Pr&auml;sident Trump hat im Streit um Gr&ouml;nland eine Zoll-Drohung gegen einige europ&auml;ische Staaten - darunter Deutschland - ausgesprochen. Und so werden sich Anleger wieder dessen bewusst, dass die Edelmetalle ein "sicherer Hafen" sind, wenn es politisch drunter und dr&uuml;ber geht. Die Preise f&uuml;r beide Edelmetalle kletterten heute im fr&uuml;hen Handel auf weitere Rekordst&auml;nde: Der Preis f&uuml;r eine Feinunze Gold stieg um bis zu 2 % auf etwas mehr als 4.690 $, konnte das Niveau nicht ganz halten, lag aber eben noch mit rund 4.670 $ 1,6 % im Plus. Silber kletterte in der Spitze um bis zu 4,4 % auf 94,12 $ und verteuerte sich zuletzt um 3,7 % auf 93,48 $. Wann kommt die Verschnaufpause?</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

KLÖCKNER & CO: Zur Einordnung der Offerte.

<p><strong>Nachdem der US-Konzern WORTHINGTON STEEL ein freiwilliges &Uuml;bernahmeangebot f&uuml;r den Stahlverarbeiter KL&Ouml;CKNER &amp; CO in H&ouml;he von 11,00 &euro; je Aktie angek&uuml;ndigt hat, ist die bevorstehende Offerte zu bewerten. </strong></p> <p><strong>Nach erfolgter Einigung zwischen den beiden Unternehmen und Zusage des Hauptaktion&auml;rs Swoctem GmbH (41,53 %) ist die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Gebots von dritter Seite gering. </strong>Zudem liegt das angek&uuml;ndigte Gebot 81 % &uuml;ber dem letzten unbeeinflussten Kurs vom 5. Dezember 2025. Auf dieser Basis gelangen die Analysten von MPC Research (ehemals Warburg) zu der Neueinstufung &bdquo;Sell&ldquo;, was der Annahme des Gebots entspricht. Laut MPC handelt es sich um eine &bdquo;attraktive &Uuml;bernahmeofferte&ldquo;.</p> <p><strong>Da WORTHINGTON STEEL bisher vor allem in Nordamerika t&auml;tig ist, erscheint der Zusammenschluss sinnvoll im Sinne m&ouml;glicher Synergien.</strong> W&auml;hrend das europ&auml;ische Gesch&auml;ft von KL&Ouml;CKNER weitgehend unabh&auml;ngig bleiben soll, wird die auf drei Jahre veranschlagte Integrationsarbeit vor allem in Nordamerika zu leisten sein. Die dortigen Aktvit&auml;ten von KL&Ouml;CKNER sind profitabel, w&auml;hrend das Europa-Gesch&auml;ft neu in die Gewinnzone gebracht werden muss.</p> <p><strong>Aus Sicht der KL&Ouml;CKNER-Aktion&auml;re wird man sich durch die Fusion bzw. Gebotsannahme das Warten auf den Erfolg in Europa ersparen.</strong> Das gesamte Potenzial des Konzerns hatte auch Swoctem 2023 bei der damaligen Offerte lediglich mit 9,75 &euro; je Aktie bewertet.</p> <p>Anstatt die KL&Ouml;CKNER-Aktie jetzt direkt zu verkaufen, kann zun&auml;chst die tats&auml;chliche Offerte abgewartet werden.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.</p>

Neueinschätzung der Woche

<p><strong>Bitcoin vs. Gold:</strong>&nbsp;Im asiatischen Handel notierte heute (ca. 0:30 unserer Zeit) Gold bei 4.690,79 $ als Tagesspitze, entsprechend Silber bei 94,10 $. Als neue Allzeithochs werden aktuell 4.662,36 $ je Feinunze Gold und 93,21 $ je Feinunze Silber angezeigt.</p> <p><strong> F&uuml;r diesen neuen Preisimpuls sorgten einerseits die Spannungen aus der Gr&ouml;nlandaggression des US-Pr&auml;sidenten Trump.</strong> Hinzu kommt die Neueinsch&auml;tzung der Kryptow&auml;hrungen, insbesondere Bitcoin, durch JEFFERIES.</p> <p><strong>Der zust&auml;ndige Analyst Christopher Wood hat sich in Musterdepots von zuvor stark propagierten Kryptos getrennt.</strong> Und durch Gold und Silber in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von je 5 % des Depotwerts ersetzt.</p> <p><strong>Begr&uuml;ndung:</strong> Die rasante Entwicklung von Quantencomputern werde die Verschl&uuml;sselungssicherheit von Kryptos viel eher aufheben als bisher vermutet. Verschiedene Kryptow&auml;hrungen haben direkt negativ reagiert.</p> <p><strong>Fazit: </strong>Unsere Haltung, Bitcoin unterzugewichten, hat sich hier best&auml;tigt.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.</p>

3 Fragen an Bernecker

<p style="text-align: center;"><strong>Droht uns ein kr&auml;ftiger Dax-R&uuml;cksetzer?</strong></p> <p>Zu jedem Trend geh&ouml;ren technische Korrekturen, die die Festigkeit des Trends untermauern. Nach dem rd. 2.500-Punkte-Gewinn des DAX in acht Wochen, gab es diese Woche den ersten Ansatz daf&uuml;r. Diesem Muster wird der weitere Trend im Wesentlichen folgen. Ursache daf&uuml;r sind die unterschiedlichen Ergebnisse der Firmen in der laufenden Berichtssaison. Das lange Ziel bis 30.000 Punkten bleibt damit im Fokus. Das Ein- und Ausatmen des Marktes bedarf der fortlaufenden Begleitung.&nbsp;</p> <p style="text-align: center;"><strong>Ist Trumps Klage gegen Powell gef&auml;hrlich?</strong></p> <p>Politische Wortefechte rund um die Position der Fed-Spitze gibt es seit Jahr und Tag in den USA - seit &uuml;ber 50 Jahren, soweit ich es pers&ouml;nlich verfolgt habe. Entscheidend ist die Richtlinie, die von den Republikanern ausgeht, und daf&uuml;r stehen andere M&auml;nner im Hintergrund. Von zentraler Bedeutung ist immer die Unabh&auml;ngigkeit der Fed, die noch nie ber&uuml;hrt worden ist. So auch jetzt. Die eigentlichen Entscheidungen der Fed-Chefs geh&ouml;ren dazu. Das galt f&uuml;r Alan Greespan insbesondere, so auch aktuell f&uuml;r Powell.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Werden Edelmetalle Aktien 2026 weiter &uuml;berfl&uuml;geln?</strong></p> <p>Der Trend f&uuml;r alle drei Metalle - Gold, Silber und Platin - ist intakt. In allen drei M&auml;rkten &uuml;berwiegt die j&auml;hrliche Nachfrage gegen&uuml;ber dem Angebot aus dem Prim&auml;r- und den Sekund&auml;rm&auml;rkten. Darin liegt der Trend. Goldminen h&auml;ngen davon im Trend ab, aber nicht in den einzelnen Ergebnissen. Das liegt an den Produktionskosten, die stark unterschiedlich ausfallen. Darin liegt die M&ouml;glichkeit von Trends, aber nur f&uuml;r k&uuml;rzerfristige &Uuml;berlegungen. Die sichere Seite ist der lange Preistrend f&uuml;r alle drei Metalle, wof&uuml;r es vorerst kein Ende gibt.&nbsp;</p>

VW prüft Milliarden-Verkauf

<p style="text-align: justify;">F&uuml;r die Schwerdiesel-Tochter Everllence (ehemals MAN Energy Solutions) bahnt sich ein milliardenschwerer Deal an. Mehrere internationale Private-Equity-Gesellschaften - darunter EQT, CVC, Advent, Bain, KPS und Clayton Dubilier &amp; Rice - pr&uuml;fen Ger&uuml;chten zufolge ein Gebot. Der singapurische Staatsfonds GIC und der japanische Konzern MITSUI sollen interessiert sein. Die Bewertung wird zwischen 5 und 6 Mrd. &euro; taxiert. Das ist etwas unter der bisher kolportierten Spanne von 6 bis 8 Mrd. &euro;. Es ist aber ein Schritt, um die komplexe Struktur zu verschlanken - weitere Desinvestments sind wahrscheinlich.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus der Bernecker Daily. Wenn Sie Lust auf mehr haben, klicken Sie <a href="https://www.bernecker.info/bernecker-daily">hier</a>. Jede Ausgabe gibt es im Einzelabruf oder ganz bequem im Abonnement &ndash; b&ouml;rsent&auml;glich gegen 9:30 Uhr. Probieren Sie es aus! Bernecker &ndash; B&ouml;rse kompakt &amp; kompetent&nbsp;</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Bernd L.

11.06.2024

Ihr Bernecker-Börsenkompass ist wirklich Klasse. Er liest sich verständlich und nachvollziehbar. Sicher werde ich künfig ein treuer Leser bleiben. Sie haben Recht, es ist für jeden etwas dabei. Toll fand ich auch wie Sie den Hintergrund der Telekom-Aktie beleuchtet haben..

Stephan R.

30.03.2024

Hallo liebes Bernecker Team, ich finde Sie machen einen super Job. Danke!

Bernhard F.

20.12.2023

Verehrtes Bernecker-Team, ich bin seit diesem Jahr wieder Abonnent beim Aktionärsbrief. [...] Ich liege aktuell mit der Nachbildung des spekulativen Portfolios im Plus. Sie haben es auch heuer wieder geschafft, im Spekulativen Portfolio eine ordentliche Schippe draufzulegen. Hierfür meinen Respekt. Wenngleich der DAX heuer eine höhere Rendite einfährt, so liegen Sie doch vom Start weg (3.1.2000) mit dem Spekulativen Portfolio extrem weit vorne.

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