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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Exklusivinterview | Iran-Konflikt und Ölpreis: Investmentprofi empfiehlt jetzt diese Sektoren

<p>In Interview mit dem Bernecker B&ouml;rsenkompass analysiert der Investmentprofi Joel Frick von der Liechtensteiner Bendura Bank die aktuelle Ausgangslage an den M&auml;rkten. Zugleich nennt Frick dabei die Sektoren, wo er die besten Chancen sieht, und erl&auml;utert, wie sich die Anleger jetzt positionieren sollten.&nbsp;</p> <p>Das komplette Interview gibt es unter :</p> <p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/exklusivinterview-iran-konflikt-und-oelpreis-investmentprofi-empfiehlt-jetzt-diese-sektoren_H1908892571_6799618/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/exklusivinterview-iran-konflikt-und-oelpreis-investmentprofi-empfiehlt-jetzt-diese-sektoren_H1908892571_6799618/</a></p>

NEBIUS GROUP: Neocloud-Aktie gestern im Abverkauf.

<p><strong>Schw&auml;chster Nasdaq-Wert war gestern NEBIUS (- 7,8 %). </strong>Dabei hatte der Betreiber einer vertikal fokussierten KI-Infrastrukturplattform einen bis 2029 laufenden Vertrag mit Reflection AI in der Gr&ouml;&szlig;enordnung oberhalb von 1 Mrd. $ pr&auml;sentiert. Beim Kunden handelt es sich laut Bloomberg um ein Projekt fr&uuml;herer Mitarbeiter von DeepMind (Google). &nbsp;</p> <p><strong>Zuvor war der Neocloud-Titel aus Anlegersicht monatelang erste Wahl.</strong> Die NEBIUS-Aktie hat sich seit April 2025 in 16 Monaten etwa verdreizehnfacht. Zugleich legte COREWEAVE noch eine Verdopplung hin.</p> <p><strong>Am Hochpunkt kam die negative Aussicht ins Spiel.</strong> Es droht wesentlich st&auml;rkere Konkurrenz gro&szlig;er Hyperscaler. Die Neoclouds stehen unter h&ouml;herem Druck.</p> <p><strong>Nun wurde eine gute Nachricht als Ausstiegszeitpunkt interpretiert. </strong>F&uuml;r strategische Investoren muss das nicht unbedingt gelten; als Marktkapitalisierung wird zurzeit 49 Mrd. $ angezeigt (Quelle: CNBC).</p> <p><strong>Momentan geh&ouml;rt NEBIUS GROUP f&uuml;r uns eher auf die Watchlist.</strong> Der Chartvergleich enth&auml;lt auch COREWEAVE und den First Trust Cloud Computing UCITS ETF.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

EU will schnellere Umstellung auf Strom

<p>Die EU-Kommission will ein europaweites Elektrifizierungsziel festlegen. Was genau bedeutet dies? In diesem soll definiert werden, wie stark Geb&auml;ude, Industrie und Verkehr k&uuml;nftig mit Strom statt mit &Ouml;l-, Kohle- oder Gasenergie betrieben werden. Wichtige Kennnummer: Derzeit liegt der Stromanteil am Endenergieverbrauch bei gut 23 %. Durch das Elektrifizierungsziel will die Kommission den Einbau von W&auml;rmepumpem vorantreiben und den Absatz von Elektroautos erh&ouml;hen. Au&szlig;erdem will sie das Preisverh&auml;ltnis zwischen Strom und Gas wieder ins Gleichgewicht bringen. Wie hoch der Stromanteil bis 2040 genau sein soll, geht jedoch aus dem bisher nur als Entwurf vorliegenden Vorhaben nicht hervor. Kein Wunder - herrscht innerhalb der Kommission genau dar&uuml;ber noch Streit. F&uuml;r die Industrie w&auml;re eine weitere Vorgabe eine neuerliche Belastung. Und das, obwohl die wirtschaftliche Lage ohnehin schon angespannt ist. Die EU-Kommission will den Plan nun offiziell vorstellen. Ende des Jahres soll dann der Vorschlag f&uuml;r ein Gesetz folgen. Irgendwie setzt uns das hier ziemlich unter Strom...</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>

Aalberts - interessante Markttechnik und wieder bessere Geschäfte

<p>Bei den Niederl&auml;ndrn zeichnet sich eine spannende Markttechnik ab mit Bruch des langj&auml;hrigen Abw&auml;rtstrends. Vier Bereiche stehen&nbsp; im Fokus:</p> <p>1. Geb&auml;udetechnik: Rohrverbindungen, Ventile, Pumpen- und Regeltechnik f&uuml;r Heizungs-, K&uuml;hlungs- und Trinkwassersysteme, zunehmend auch f&uuml;r W&auml;rmepumpen und Rechenzentren.</p> <p>2. Industrie: W&auml;rmebehandlung und spezielle Oberfl&auml;chenbeschichtungen, die Bauteile h&auml;rter, korrosionsbest&auml;ndiger und langlebiger machen. Kunden kommen etwa aus Luftfahrt, Energie, Verteidigung und Maschinenbau.</p> <p>3. Halbleitertechnik: Hochpr&auml;zise mechatronische Komponenten, Vakuumtechnik und Spezialteile f&uuml;r Chipproduktionsanlagen, unter anderem im Umfeld der Lithografie.</p> <p>4. Transport: Technische Komponenten und Oberfl&auml;chenbehandlungen f&uuml;r Autos und andere Verkehrsmittel. Dieses Gesch&auml;ft ist allerdings konjunktur- und automobilabh&auml;ngig.&nbsp;</p> <p>Hohe Lagerbest&auml;nde der Kunden sorgten 2025 f&uuml;r den operativen D&auml;mpfer. In Q1 wurde wieder ein leichtes Wachstum verzeichnet. KGV 17 f&uuml;r das lfd. Jahr und KGV 15 f&uuml;r das n&auml;chste GJ sind akzeptabel. &Uuml;ber die n&auml;chsten Jahre sollte der Gewinn wieder zweistellig zulegen. Das sieht konstruktiv aus.&nbsp;</p>

Es entstehen auch Chancen durch Hormus

<p>Die Blockade der Stra&szlig;e von Hormus hat nicht nur den &Ouml;lpreis und die Frachtraten nach oben katapultiert. Sie l&ouml;ste gleichzeitig einen historischen Bestellboom bei den Werften aus. Es befinden sich inzwischen mehr als 600 &Ouml;ltanker in den weltweiten Auftragsb&uuml;chern. Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden 261 Roh&ouml;ltanker bestellt. Die Tragf&auml;higkeit der georderten Schiffe &uuml;bertrifft den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2008 um rund 50 %.</p> <p>F&uuml;r die Reeder ist das allerdings keine risikolose Einbahnstra&szlig;e. Ein gro&szlig;er Teil der neuen Schiffe wird erst 2028 ausgeliefert. Normalisieren sich bis dahin die Durchfahrt durch die Stra&szlig;e von Hormus und die Frachtraten, k&ouml;nnte aus dem heutigen Mangel schnell ein &Uuml;berangebot werden. Die riskanteste Wette schlie&szlig;en daher die Reeder ab. Anlagetaktisch interessant sind deshalb Werften und deren Zulieferer. Diese erhalten bereits heute Anzahlungen, f&uuml;llen ihre Auftragsb&uuml;cher und verbessern ihre Preissetzungsmacht.</p> <p>Das Problem: Die gro&szlig;en s&uuml;dkoreanischen und chinesischen Tankerwerften sind &uuml;ber Call-Zertifikate an deutschen B&ouml;rsen kaum investierbar. Wir weichen deshalb auf zwei international t&auml;tige Schiffbauausr&uuml;ster aus. Das ist nicht ganz so spektakul&auml;r, daf&uuml;r aber tats&auml;chlich handelbar. Mehr lesen im Einzelabruf oder im Abo in der Termin-B&ouml;rse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>)</p>

Guten Morgen aus der Redaktion - ASML belegt noch intakten Capex-Zyklus

<p>Das Marktbild bleibt unruhig, aber stabil. Der DAX startet heute rd. 120 Punkte bzw. 0,5 %schw&auml;cher in den Markt. Der &uuml;berraschend schwache US Inflationswert (CPI) senkte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserh&ouml;hung im Juli, dr&uuml;ckte die Renditen und st&uuml;tzte Nasdaq sowie Halbleiter. Die technische Erholung bei SK Hynix, Samsung und Kioxia gewinnt damit Kontur, zus&auml;tzlich best&auml;tigt ASML mit einer massiven Prognoseanhebung den weiter starken KI Investitionszyklus.</p> <p>Gleichzeitig brach IBM nach verfehlten Umsatzerwartungen ein und belastete Software sowie IT Dienstleistungen, weil Kunden Budgets in Server, Speicher und Chips verschieben.</p> <p>Die US Gro&szlig;banken lieferten &uuml;berwiegend starke Zahlen, vor allem im Aktienhandel und Investmentbanking. Goldman Sachs pulverisierte regelrecht die Konsenstaxen. Die europ&auml;ischen Bankenwerte sollten sich dem positiven Bild anschlie&szlig;en.&nbsp;</p> <p>Samsung pr&uuml;ft nach dem erfolgreichen SK Hynix Deb&uuml;t eine US Notierung. DeepSeek bereitet einen B&ouml;rsengang vor und strebt eine Bewertung von mindestens 71 Mrd. $ an (was ein Unterschied zu den irren Bewertungen von Anthropic und OpenAI von jeweis rd. 1 Bio. $).</p> <p>In Europa verhandelt Uber &uuml;ber Delivery Hero. &Ouml;l bleibt wegen Iran volatil, Gold weiter schw&auml;chlich.</p> <p>Fazit: hohe Schwankungen, aber erste belastbare Erholungsans&auml;tze im Chipsektor, deren Nachhaltigkeit noch zu beweisen ist.</p> <p>Sie m&ouml;chten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz un dknackig &uuml;ber die wichtigsten Tendenzen an der M&auml;rkten informiert werden? Dann empfehle ich die Bernecker-App kostenlos im Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe&nbsp;</p>

Das sagt der neue BofA-Fondsmanager-Survey

<p>Die Stimmung unter den globalen Fondsmanagern hat laut der aktuellen BofA-Fondsmanager-Umfrage im Juli einen Zustand extremer Bullen-Euphorie erreicht. Getrieben von Optimismus &uuml;ber einen makro&ouml;konomischen &bdquo;Boom&ldquo;, dovishen Fed-Erwartungen und den anhaltenden KI-Investitionsrausch ist der Optimismus so hoch wie seit Februar 2026 nicht mehr. Doch genau diese einseitige Positionierung mahnt jetzt zur Vorsicht.</p> <p><strong>Das Sentiment: Extreme Gier &amp; Ein klares Verkaufssignal</strong><br />Cash-Quote deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig: Die Barmittelbest&auml;nde der Profis sind von 4,1 % auf ein extrem niedriges Niveau von 3,6 % zur&uuml;ckgegangen. Laut der historischen &bdquo;BofA Cash Rule&ldquo; generiert jede Quote von 4,0 % oder niedriger ein Verkaufssignal f&uuml;r Aktien.<br />Historischer Gegenwind: In den 16 F&auml;llen seit 2002, in denen die Cash-Quote auf 3,6 % oder tiefer fiel, verloren globale Aktien in den darauffolgenden zwei Wochen im Schnitt 1,0 % (MSCI ACWI: -0,8 %), w&auml;hrend Staatsanleihen besser abschnitten.<br />Bull &amp; Bear Indikator im Extrembereich: Der hauseigene Sentiment-Indikator steht bei einem extrem bullischen Wert von 9,4. Das BofA-Strategenteam r&auml;t daher ganz klar: Aktien- und High-Beta-Engagements reduzieren!&nbsp;</p> <p><strong>Makro-Ausblick: Das M&auml;rchen vom &bdquo;No Landing&ldquo;</strong><br />Keine Landung in Sicht: Rekordverd&auml;chtige 54 % der Befragten erwarten f&uuml;r die n&auml;chsten 12 Monate ein &bdquo;No Landing&ldquo;-Szenario (Wirtschaft w&auml;chst stark weiter). 39 % rechnen mit einem &bdquo;Soft Landing&ldquo; und nur winzige 2 % bef&uuml;rchten eine harte Landung.<br />Inflationsangst verfliegt: Der Konsens hat sich drastisch gedreht. Netto erwarten nun wieder 4 % der Investoren eine sinkende globale Inflation &ndash; im Vormonat rechneten netto noch 45 % mit steigenden Preisen. Die Inflationserwartungen sind damit so niedrig wie seit Januar 2025 nicht mehr.<br />Zins- und &Ouml;l-Preisschock ade: Die Erwartung an den &Ouml;lpreis zum Jahresende fiel im Schnitt auf 71 USD/bbl (zuvor 86 USD/bbl). Entsprechend entspannt blicken die Profis auf die US-Notenbank: 83 % glauben nicht, dass die Fed vor den US-Kongresswahlen im November die Zinsen anheben wird.</p> <p><strong>Der KI-Hype: Ein &bdquo;Crowded Trade&ldquo; mit Systemrisiko?</strong><br />Halbleiter extrem &uuml;berlaufen: Sensationelle 82 % der Fondsmanager nennen &bdquo;Long Global Semiconductors&ldquo; als den mit Abstand am st&auml;rksten &uuml;berlaufenen Trade der Welt (die Magnificent 7 folgen weit abgeschlagen mit nur noch 7 %).<br />Das gr&ouml;&szlig;te Tail-Risk: Die Angst vor einer &bdquo;KI-Blase&ldquo; ist rasant auf den ersten Platz der gr&ouml;&szlig;ten Markt-Tail-Risiken geschossen (45 %, nach 28 % im Vormonat).<br />Das neue Kreditrisiko: Fast die H&auml;lfte der Befragten (48 %) sieht in den gigantischen Investitionsausgaben (Capex) der KI-Hyperscaler die wahrscheinlichste Quelle f&uuml;r ein systemisches Kreditereignis.<br />Aber niemand ist short: Trotz der Sorgen halten 48 % der Investoren KI-Aktien nicht f&uuml;r eine Blase und 61 % rechnen fest damit, dass kein gro&szlig;er Tech-Gigant seine KI-Investitionen in diesem Jahr k&uuml;rzen wird.</p> <p><strong>Asset-Allocation: USA &amp; Healthcare hui, Energie &amp; UK pfui</strong><br />USA-&Uuml;bergewichtung zieht an: Die Allokation in US-Aktien kletterte auf netto 24 % &Uuml;bergewichtung (OW) &ndash; der h&ouml;chste Stand seit Dezember 2024.<br />Europa feiert Comeback: Eurozone-Aktien drehten von netto 15 % Untergewichtung im Vormonat auf nun netto 2 % &Uuml;bergewichtung.<br />UK-Aktien werden gemieden: Die Positionierung in britischen Aktien fiel auf netto 37 % Untergewicht (UW) &ndash; die geringste Allokation seit August 2020.<br />Sektor-Rotationen: <br />Healthcare/Pharma verzeichnete massive Zufl&uuml;sse und ist nun mit netto 32 % OW der am st&auml;rksten &uuml;bergewichtete Sektor.<br />Consumer-Sektoren (Staples &amp; Discretionary zusammen) wurden auf ein Rekord-Untergewicht von netto 53 % UW gepr&uuml;gelt (tiefster Stand seit Mai 2006).<br />Energie-Aktien erlebten mit einem Rutsch auf netto 20 % UW den gr&ouml;&szlig;ten Allokationsabsturz seit Juni 2010.<br />&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Actien-Börse: Wells Fargo überrascht positiv

<p>Wells Fargo hat im zweiten Quartal die Erwartungen klar &uuml;bertroffen. Der Gewinn je Aktie stieg auf 2,00 Dollar und lag damit 0,28 Dollar &uuml;ber den Analystensch&auml;tzungen. Der Umsatz kletterte um 8,6 % auf 22,62 Mrd. Dollar und &uuml;bertraf den Konsens ebenfalls deutlich. R&uuml;ckenwind kam von einem um 5 % h&ouml;heren Zins&uuml;berschuss sowie einem 13 %igen Anstieg der Provisionsertr&auml;ge. Zudem k&uuml;ndigte die Bank an, die Quartalsdividende im dritten Quartal um 11 % auf 0,50 Dollar je Aktie anzuheben. Im ersten Halbjahr wurden au&szlig;erdem Aktien im Wert von rund 7 Mrd. Dollar zur&uuml;ckgekauft. Die Aktie legt vorb&ouml;rslich um 1,7 % zu. Unser Investment-Case aus AB 28/26 wird damit best&auml;tigt.<br />&nbsp;</p>

EVOTEC stapelt tief!

<p>Der Wirkstoff-Entwickler senkt wegen nun erwarteter Umsatzverschiebungen und geringerer Erl&ouml;serwartungen seine Jahresziele deutlich. Demzufolge ist 2026 mit einem Umsatz von 570 bis 610 Mio. Euro zu rechnen. Zuvor war EVOTEC von 700 bis 780 Mio. Euro ausgegangen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll nur noch bei minus 70 bis minus 105 Mio. Euro liegen. Zuletzt hatte der Konzern noch auf 0 bis plus 40 Mio. Euro gehofft. Wieso das Ganze? Etwa 40 % der Umsatzl&uuml;cke sind Unternehmensangaben zufolge innerhalb bestehender Partnerschaften gegen&uuml;ber dem bisherigen Ausblick zum gr&ouml;&szlig;ten Teil auf eine ver&auml;nderte zeitliche Staffelung sowie angepasste Zeitpl&auml;ne f&uuml;r Meilensteinzahlungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die entsprechenden Ums&auml;tze werden nun im Jahr 2027 erwartet. Etwa 45 Prozent der Umsatzl&uuml;cke spiegeln gegen&uuml;ber den Erwartungen geringere Beitr&auml;ge aus potenziellen neuen strategischen Partnerschaften wider. Rund 15 % der Umsatzl&uuml;cke sind auf eine geringere als erwartete Umsatzrealisierung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Erwartungen der Analysten werden mit den neuen Gesch&auml;ftszielen sp&uuml;rbar verfehlt - kein Wunder also, dass es hier in die Miesen geht: Die EVOTEC-Aktie befindet sich im Sinkflug, notierte heute im fr&uuml;hen Handel gar auf dem tiefsten Stand seit 10 Jahren!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

FB-Depotwert Salzgitter: Jefferies sieht erhebliches Kurspotenzial

<p>Die Analysten von Jefferies werden f&uuml;r die Salzgitter-Aktie deutlich optimistischer und stufen den Stahlkonzern von &bdquo;Hold&ldquo; auf &bdquo;Buy&ldquo; hoch. Gleichzeitig steigt das Kursziel um 20 % von 55 auf 66 Euro. Ausschlaggebend sind die verbesserten Perspektiven f&uuml;r den europ&auml;ischen Stahlmarkt, der von strengeren EU-Schutzma&szlig;nahmen gegen Billigimporte und dem erwarteten Infrastrukturboom in Deutschland profitieren d&uuml;rfte.</p> <p>Mit 76 % des Umsatzes in Europa und 42 % in Deutschland z&auml;hlt Salzgitter zu den gr&ouml;&szlig;ten Gewinnern dieser Entwicklung. Jefferies erwartet, dass h&ouml;here Stahlpreise, steigende Produktionsauslastungen und gr&ouml;&szlig;ere Absatzmengen die Ertragskraft ab 2027 deutlich anheben. F&uuml;r 2027 prognostizieren die Analysten ein EBITDA von 1,03 Mrd. Euro &ndash; rund 18 % mehr als der aktuelle Marktkonsens. Bereits f&uuml;r 2026 wurde die EBITDA-Sch&auml;tzung auf 727 Mio. Euro angehoben und liegt damit oberhalb der zuletzt erh&ouml;hten Unternehmensprognose von 625 bis 725 Mio. Euro. Jefferies h&auml;lt daher eine weitere Anhebung der Jahresprognose auf bis zu 800 Mio. Euro EBITDA f&uuml;r m&ouml;glich.</p> <p>Besonders hoch ist der operative Hebel auf steigende Stahlpreise. Nach Berechnungen von Jefferies w&uuml;rde ein Anstieg der Stahlpreise um lediglich 50 Euro je Tonne das EBITDA um bis zu 285 Mio. Euro erh&ouml;hen. Gleichzeitig d&uuml;rfte eine bessere Auslastung der Stahlwerke die Profitabilit&auml;t zus&auml;tzlich steigern. Die Analysten rechnen damit, dass der Preis f&uuml;r Warmbreitband (Hot Rolled Coil) bis 2027 auf durchschnittlich 763 Euro je Tonne steigt und damit deutlich &uuml;ber dem aktuellen Spotniveau liegt.</p> <p>Zus&auml;tzlichen Wert sehen die Experten in der rund 30-prozentigen Beteiligung an Aurubis, die einen erheblichen Teil des inneren Unternehmenswerts ausmacht. Hinzu kommt die geplante vollst&auml;ndige &Uuml;bernahme des Stahlherstellers HKM, die langfristig weiteres Optimierungspotenzial er&ouml;ffnet. F&uuml;r Jefferies sprechen die strukturell verbesserten Rahmenbedingungen im europ&auml;ischen Stahlmarkt daf&uuml;r, dass Salzgitter vor einer neuen Ertragsphase steht &ndash; und die j&uuml;ngste Kursschw&auml;che deshalb eine attraktive Einstiegsgelegenheit bietet.</p>

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Volker Schulz

Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

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