<p>Die Entmachtung des Despoten Maduro in Venezuela ist zu begrüßen. Die teils kritischen Stimmen aus Europa (Stichwort Völkerrechtsbruch) sind überflüssig. Das war bei Saddam Hussein, Gaddafi, Milosevic und teilweise auch bei Assad nicht anders. Dass solch ein Despot der übelsten Sorte verschwindet, ist humanitär wie moralisch positiv. Was bedeutet das für die Börse?</p> <p>Venezuela hat enormes Potenzial mit den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt (300 Mrd. Barrel). Saudi Arabien folgt mit 260 Mrd. Barrel. Aktuell produziert das Land aber nur 700.000 bis 800.000 Barrel pro Tag. In Spitzenzeiten waren es mehr als 3 Mio. Barrel pro Tag (Saudi Arabien aktuell um 10 Mio. Barrel pro Tag). </p> <p>Wird die ökonomische & politische Blockade (Sanktionen) nun gelöst, erhöht das mittel- bis langfristig das Ölangebot, was aber nicht von heute auf morgen funktionieren wird, da Technologie und Ausrüstung verrottet sind. Daraus kann also ein neuer Capex-Trend resultieren.</p> <p>Wer profitiert zuerst? Die Ausrüster. Mehr dazu in der Bernecker Daily (<a href="https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=37">https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=37</a>) am Montag und im Aktionärsbrief (<a href="https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=28">https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=28</a>) am Mittwoch ab 15 Uhr.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p> </p>
<p><strong>Unangenehme Nachfragen von Reuters: Die Nachrichtenagentur berichtete über Rechercheergebnisse im Zusammenhang mit sogenannten Scam-Ads. </strong>META PLATFORMS habe demnach das Erkennen betrügerischer Anzeigeninhalte durch verschiedene Regulierungsbehörden bewusst erschwert. Mit internen Handlungsanweisungen (zusammengestellt als "playbook") sei sichergestellt worden, dass Anzeigenumsatz im Großmaßstab weiterhin erzielt werden konnte. Reuters gab an, die benötigten Hinweise auf solche Praktiken seien über einen längeren Zeitraum gesammelt worden.</p> <p><strong>Eine Replik durch META hingegen ist als klares Dementi konkreter Vorwürfe zu verstehen.</strong> Im heutigen US-Handel hat die Aktie des Unternehmens aktuell 2,1 % nachgegeben.</p> <p><strong>Die Bewertung wirkt im Mag-7-Maßstab noch eher moderat.</strong> Der Börsenwert von 1,63 Bio. $ entspricht dem ca. 8-fachen Umsatz, weiterhin gilt ein Forward-KGV 22 bei knapp unter 40 % Nettomarge sowie 42 % Eigenkapitalrendite. Auf Sicht von 3 Monaten ist META PLATFORMS schwächster Wert unter den Magnificient 7 (- 11 %). </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Kupfer liefert im langfristigen Chart das nächste Signal. Jahrelange Widerstände purzeln. Price Discovery bedeuet ab jetzt fehlende Orientierungspunkte nach oben. Strukturell lieg Kupfer im Angebotsdefizit. Unsere empfohlenen Kupferminen ETFs und einzelwerte bleiben im Haussemodus. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Zum Jahresende hin ist das Allround-Portfolio wie avisiert zunehmend in Schwung gekommen. Die Jahresperformance betrug letztlich 7,55 %.</p> <p>Bei CME Group konnten wir am 30. Dezember noch 1,25 $ Quartalsdividende pro Aktie vereinnahmen. Wir haben der Liquidität 79,94 € gutgeschrieben.</p> <p>Auch das Allround-Portfolio startet heute freundlich ins neue Jahr. Das liegt vor allem an einer freundlichen Tagestendenz bei Deutsche Telekom, Wizz Air, Eiffage, Prysmian, Jenoptik und Bayer.</p> <p>Nächste Woche, wenn alle Marktteilnehmer wieder an Bord sind, muss sich zeigen, wie belastbar dieser freundliche Jahresauftakt letztlich ist.</p> <p>Wir wünschen allen Lesern ein gutes und erfolgreiches Börsenjahr 2026.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"</p>
<p>Das Portfolio schloss das Jahr 2025 mit einem Plus von 30,4 % (Schlussdepot s.u.) und startet heute Morgen mit grünen Vorzeichen in das neue Jahr. </p> <p>Der CEO von SK Hynix meldete sich zu Wort. Er will das Unternehmen zu „Full Stack AI Memory Creator“ ausbauen. SK Hynix soll zukünftig nicht mehr nur einzelne Speicherchips verkauft, sondern die komplette Speicher-Wertschöpfung für KI-Anwendungen abdecken. Dazu gehören:</p> <p>- High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Beschleuniger<br />- klassischer DRAM für Rechenzentren<br />- NAND-Flash für Datenspeicherung<br />- Packaging-, Stack- und Verbindungstechnologien<br />- Speicheroptimierung auf Systemebene</p> <p>Der Titel verliert damit mehr und mehr den Charakter eines Zyklikers. Heute geht es erneut über 5 % rauf. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Wir wünschen ein erfolgreiches Jahr, bleibende Gesundheit und eine glückliche Hand sowie gute Nerven für alle Investments. Der DAX arbeitet heute Morgen (+0,5 %) an seinem Ausbruch aus der seit Sommer bestehenden Seitwärtsrange.</p> <p>Gefragt sind vor allem Rüstungs- und Luftfahrtwerte: MTU Aero Engines, Airbus und Rheinmetall legten deutlich zu, gestützt von anhaltenden geopolitischen Spannungen und der Erwartung weiter steigender Verteidigungsausgaben. Die Handelsvolumina bleiben an diesem Freitag noch tief. Ab nächste Woche gilt es.</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p> </p>
<p>Zum 30 %-Ziel im Spekulativen Portfolio fehlen noch 0,2 %. Sämtliche Positionen liegen im Plus. Zu Barrick ein paar Anmerkungen auch vor dem Hintergrund, dass die Edelmetalle heute kräftig korrigieren, was ich als gesund erachte. Die These:</p> <p>Der realisierte Goldpreis im Q1 2025 lag bei 2.898 $. In Q3 lag er noch knapp unter 3.500 $. Gegenüber Q1 ist die Marge für Barrick von rd. 1.000 $ auf 2.500 bis 2.800 $ zu aktuellen Goldpreisen gestiegen, da auch die Kosten (AISIC) aktuell durch den Verkauf kaum gewinnbringender Minen von 1.775 $ um 200 bis 300 $ gesunken sind. Ein Heding des Goldpreises findet so gut wie gar nicht statt.</p> <p>Der zweite große Trigger für Barrick wird Kupfer. Aufgrund der Produktionssteigerungen der Lumwana Mine wird Barrick den Output 2026 deutlich steigern. Bei Kupfer wird man bis 2030 unter den Top Ten der Welt sein. </p> <p>Werden Gold und Kupfer 2026 die aktuellen Kurse mindestens halten, sehe ich für Barrick nochmals 30 bis 40 % Potenzial. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p> </p>
<p>Aktionärsbrief-Depotwert SK Hynix haussiert heute um 10 %. Die Börse in Seoul hat die zuvor verhängte Handelssperre (u.a. Margin-Beschränkungen / wir berichteten) für stark gestiegene Large Caps faktisch entschärft. Am 11. Dezember war der Handel in SK Hynix beschränkt worden aufgrund von mehr als 200 % Kursplus binnen zwölf Monaten. Gedacht ist das Instrument gegen Kursmanipulation bei Small Caps. Jetzt wurden die Top 100 Werte im KOSPI und Kosdaq von solchen Suspendierungen ausgenommen. Dazu kommt:</p> <p>NH Investment sieht eine längere Aufwärtsphase, weil Kapazitäten, Reinraumflächen und Investitionen diszipliniert bleiben. Das Kursziel für SK Hynix wurde auf 880.000 Won (akt. 640.000 Won) angehoben. Man erwartet für Q4 die Pulverisierung sämtlicher Schätzungen. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Novo Nordisk hat mit der US-Zulassung der ersten oralen GLP-1-Abnehmpille einen strategischen Erfolg erzielt. Tabletten sind günstiger herzustellen, einfacher zu vertreiben und für viele Patienten attraktiver als Injektionen. Aber: </p> <p>Die Pille unterliegt einem Food-Effekt, muss also nüchtern eingenommen werden, was die Alltagstauglichkeit einschränken kann. Eli Lilly dürfte 2026 mit Orforglipron eine eigene GLP-1-Pille auf den Markt bringen, die ohne strikte Einnahmeregeln auskommen soll. Der Wettbewerb im Adipositasmarkt verschärft sich damit weiter, auch preislich, da beide Anbieter Einstiegspreise um 149 $ anpeilen.</p> <p>Aus Bewertungssicht bleibt Novo Nordisk dennoch attraktiv. Mit einem KGV von rund 12,7 für 2026 ist die Aktie moderat bewertet. Eli Lilly kommt auf KGV 33. 287 NOK müssen nach unten halten. Der Bruch des Abwärtstrends liegt in Reichweite. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p>Das Statistische Bundesamt meldete im Jahresvergleich ein Minus von 1,9 %. Das war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit März 2024. Im Oktober hatte der Rückgang bei 1,4 % gelegen. Die von Reuters befragten Experten hatten für November sogar ein noch größeres Minus erwartet. Der Konsens lag bei -2,2 %. Im Monatsvergleich zeigt sich aber ein anderes Bild. Von Oktober auf November stiegen die Einfuhrpreise um 0,5 %.</p> <p>Den größten Beitrag zum Rückgang lieferte Energie. Energieimporte verbilligten sich um 15,7 % gegenüber November 2024. Rohöl kostete 21,7 % weniger. Erdgas war 15,6 % günstiger. Strom verbilligte sich um 10,6 %. Mineralölerzeugnisse wie Benzin lagen 7,2 % unter dem Vorjahresniveau. Der Energieblock hat damit die Gesamtzahl klar nach unten gezogen. Das wird besonders deutlich, wenn man Energie herausrechnet: Ohne Energie sanken die Einfuhrpreise nur um 0,3 %. Der Rückgang ist dann fast verschwunden.</p> <p>Bei Nahrungsmitteln ging es dagegen nach oben. Sie verteuerten sich im Schnitt um 2,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Einzelne Produkte stachen besonders hervor. Kaffee lag 36,2 % höher. Geschälte Haselnüsse verteuerten sich um 62,7 %. Rindfleisch kostete 24,8 % mehr. Orangensaft stieg um 23,0 %. Geflügelfleisch legte um 17,1 % zu. Gleichzeitig gab es deutliche Preisrückgänge bei anderen Lebensmitteln. Olivenöl wurde 22,2 % günstiger. Zucker sank um 16,2 %. Schweinefleisch war 12,5 % billiger. Insgesamt ergibt sich ein Bild stark divergierender Agrar- und Rohwarenpreise. Die Belastung liegt vor allem bei einzelnen knappen oder stark nachgefragten Produkten, während andere Kategorien eine deutliche Entlastung zeigen.</p> <p>Die Importpreise sind für die allgemeine Inflation in Deutschland ein wichtiger Faktor. Viele Unternehmen kaufen Vorprodukte und Rohstoffe im Ausland. Niedrigere Einfuhrpreise dämpfen deshalb mit Verzögerung die Kosten in der Produktion. Das schlägt später auch auf die Endverbraucherpreise durch. Im November verharrte die Inflationsrate bei den Verbraucherpreisen bei 2,3 %. Auffällig blieb der Dienstleistungsbereich: Dienstleistungen verteuerten sich um 3,5 %. Ökonomen führen das auf Personalknappheit in vielen Servicebetrieben zurück. Das treibt die Löhne. Höhere Lohnkosten werden an die Kunden weitergereicht. Damit steht einer deutlichen Entlastung über Energie ein zäher Preisdruck im Bereich der heimischen Dienstleistungen gegenüber.</p> <p>Fazit: Der Rückgang der Importpreise ist in erster Linie ein Energieeffekt und daher erst einmal nicht von nachhaltiger Natur. Für den Inflationsausblick zählt stärker, dass die Einfuhrpreise ohne Energie kaum sinken und dass Dienstleistungen mit 3,5 % weiter kräftig teurer werden. Das stützt die Sicht, dass der Preisdruck im Kern nicht wirklich gebrochen ist, auch wenn der vordergründige Blick bei den Importpreisen momentan eine deutliche Entlastung signalisiert.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">"Der Aktionärsbrief"</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
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Volker Schulz
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