<p>Ich hatte das Zahlenwerk gestern an dieser Stelle schon aufgearbeitet. Neu:</p> <p>Degroof Petercam erhöht das Kursziel für TKH von 55 auf 62 € und bestätigt die Kaufempfehlung. Analyst Michael Roeg hebt nach den Halbjahreszahlen seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2026 bis 2028 an. Die Schätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie steigen für 2026 um 8 %, für 2027 um 6 % und für 2028 um 10 %. TKH bleibt zudem auf der Benelux-Favoritenliste des Hauses.</p> <p> </p>
<p>Wir verweisen auf unsere Ausführungen zu den europäischen Bankaktien in AB 23/26. Bei ABN brachte das schon rd. 22 %.</p> <p>ABN AMRO legt nach starken Q2-Zahlen heute rund 5 % zu. Der wichtigste Kurstreiber ist der angehobene Ausblick: Die Bank erwartet 2026 nun einen kommerziellen Zinsüberschuss von rund 6,8 Mrd. € inklusive NIBC. Gleichzeitig wurde die Kostenprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr auf rund 5,5 Mrd. € gesenkt. </p> <p>Operativ liefert das Q2 zusätzliche Argumente: Der Nettogewinn stieg um 29 % auf 781 Mio. €, die Gebühreneinnahmen erreichten mit 617 Mio. € einen Rekord. Der Zinsüberschuss legte um 11 % zu.</p> <p>Dabeibleiben!</p> <p> </p>
<p>Barclays hebt SBM Offshore von Equalweight auf Overweight und setzt das Kursziel auf 49 €. Die Begründung liegt vor allem im schnell wachsenden Turnkey-Geschäft für FPSOs. Barclays erwartet für 2028 inzwischen mehr als 5 Mrd. $ Umsatz in diesem Bereich. Die bisherige Annahme lag bei rund 3 Mrd. $. Das entspricht einer Anhebung um mindestens 2 Mrd. $ beziehungsweise rund 67 %.</p> <p>Nach Einschätzung der Bank sind für 2027 und 2028 bereits rund 3 Mrd. $ Auftragsvolumen gesichert. Eine weitere Einheit mit einem Volumen von etwa 3 Mrd. $ stehe kurz vor der Vergabe, zwei weitere Hulls seien für mögliche Aufträge vorbereitet. Barclays kalkuliert mit etwa 3 € Wertschöpfung je Aktie pro zusätzlicher Einheit. Bei zwei Einheiten pro Jahr entspräche dies nach dem Modell der Bank rund 20 % jährlicher Wertschöpfung.</p> <p>Wir sind lange dabei und bleiben es. Das Barclays-Ziel würde nochmal 39 % Potenzial bedeuten.</p> <p> </p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Gestern haben wir den DAX und den EuroStoxx 50 nach drei ungewöhnlich strengen Kriterien durchleuchtet: niedrige Bewertung, positive Analystenrevisionen und echte Insiderkäufe. Heute setzen wir die Strategie auf der anderen Seite des Atlantiks fort und nehmen die 30 Schwergewichte des Dow Jones unter die Lupe. Das Ergebnis fällt allerdings weniger glatt aus als in Deutschland und gerade das ist aufschlussreich. Wer harte Filter definiert, muss auch akzeptieren, wenn der Markt nicht genügend passende Kandidaten liefert.<br /><br />Unter den interessantesten Dow-Werten scheitert derzeit fast jeder an mindestens einer Hürde. Zwei Aktien besitzen aus unserer Sicht derzeit dennoch ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis. Diese finden Sie bei uns in der Termin-Börse daily von heute, das geht im Abo oder im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p><strong>Die Neo-Cloud-Plattform bleibt im Verdopplungsmodus.</strong></p> <p><strong>Mit 2,58 Mrd. $ Umsatz (+ 112 %) im Q2 hat das 2017 gegründete Unternehmen aus New Jersey sein Wachstumstempo gegenüber dem Q1 gehalten.</strong> Allerdings ging das bereinigte operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal von 200 auf 128 Mio. $ zurück (unbereinigt: von 19 Mio. auf – 49 Mio. $).</p> <p><strong>Das Management erreichte das eigene Ziel beim Umsatz und hat es beim bereinigten Ergebnis übertroffen.</strong> CEO Michael Intrator sprach von einem Wendepunkt, da es im Quartal zu einem „wachsenden operativen Hebeleffekt“ kam. Weitere positive Punkte aus CEO-Sicht waren eine „beschleunigte Kundennachfrage“ sowie „zunehmende Akzeptanz bei den Großunternehmen“.</p> <p><strong>Die Reaktion an der Börse (+ 15,7 % nachbörslich) führt die Aktie an den oberen Rand des kurzfristigen Abwärtstrends.</strong> Die COREWEAVE-Position des Frankfurter Börsenbriefs wird beibehalten. </p> <p><strong>Der abgebildete Chartvergleich beginnt mit dem Börsengang von CEREBRAS am 14.05.2026.</strong> Das breiter aufgestellte Unternehmen (nach Eigenanbgabe "Hersteller der weltweit schnellsten KI-Infrastruktur") ist auch als Neo-Cloud-Anbieter tätig. CEREBRAS veröffentlicht seine Quartalsdaten heute (12.08.26) nachbörslich. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker daily. </p>
<p><strong>Die gewinngetriebene Rally setzt sich in kleinen Schritten fort.</strong> Allerdings lassen die Impulse mit Auslaufen der Berichtssaison nun nach. Asien legt zu, der KOSPI gewinnt rund 4 %. SAMSUNG und SK HYNIX steigen etwa 6 %, gestützt von Erwartungen höherer Ausschüttungen und einem Bericht über mögliche TEMASEK-Investments. Die Korrekturböden scheinen zu halten (s. Chart unten). Nach dem Juli-Ausverkauf sind die Bewertungen mit 4,2 bzw. 3,6 Gewinnmultiples extrem niedrig. Auch die KI-Infrastruktur liefert operativ weiter ab:</p> <p><strong>COREWEAVE springt nachbörslich 16 % (NEBIUS liefert heute den nächsten Prüfstein für die Neoclouds).</strong> Mehr als 25 Mrd. Dollar neue Commitments innerhalb weniger Wochen zeigen, dass die Nachfrage nach KI-Rechenkapazität aktuell sehr hoch bleibt. SUPERMICRO gewinnt 7,6 % nach einer Umsatzprognose weit über den Erwartungen.</p> <p>Die Nasdaq-Futures steigen 0,3 %, der STOXX 600 steht nach sieben Gewinntagen nahe Rekordniveau. Der DAX startet wenig verändert um 26.400 Punkte in den Tag. </p> <p>Öl bleibt der Risikofaktor für kurzfristige Volatilität, aber nicht für den inneren Trend. Brent steigt den sechsten Tag auf 89,60 Dollar, die Verhandlungen zwischen USA und Iran bleiben wie zu erwarten festgefahren.</p> <p><strong>Heute folgt der US-CPI:</strong> erwartet werden +0,1 % im Juli nach -0,4 % im Juni. Drei Fed-Mitglieder hatten zuletzt für eine Zinserhöhung gestimmt. Die zehnjährige US-Rendite liegt bei 4,69 %, Gold bei rund 4.390 Dollar. Der Yen notiert bei 159,40 je Dollar und nähert sich erneut der Interventionsmarke 160.</p> <p><strong>Bei den Einzeltiteln liefern EON und HANNOVER RÜCK solide Zahlen, JENOPTIK einen massiven Beat beim Auftragseingang. </strong>ABN AMRO erzielt 780 Mio. Euro Gewinn gegenüber 660,1 Mio. Euro Konsens und erhöht die Prognose für den kommerziellen Zinsüberschuss von rund 6,4 auf 6,8 Mrd. Euro. </p> <p><strong>Italiens Banken geraten steuerpolitisch erneut unter Druck. </strong>Lega-Chef Salvini fordert für den Haushalt 2027 eine dreijährige Sonderabgabe von 5 % auf die Gewinne der zehn größten Institute. Bei 30 Mrd. Euro Branchengewinn entspräche das rund 1,5 Mrd. Euro jährlich. Beschlossen ist die Abgabe bislang nicht. Ob wir daraus in unseren italienischen Bankenpositionen Konsequenzen ziehen wird geprüft.</p> <p><strong>CISCO ist der wichtigste Termin heute Abend.</strong> Konsens: 1,17 Dollar EPS und 16,84 Mrd. Dollar Umsatz. Ebenfalls interessant für den KI-Komplex: COHERENT mit erwarteten 1,62 Dollar EPS / 1,98 Mrd. Dollar Umsatz sowie CEREBRAS mit 190,6 Mio. Dollar Umsatz erwartet.</p> <p><strong>Sie möchten jeden Morgen schnell und schnörkelos informiert sein? </strong>Ich empfehle einen Blick auf unseren Newspilot unter: <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe </p> <p> </p>
<p><strong>Der zurzeit zweitwichtigste US-Weltraumakteur glänzte nachbörslich mit neuen Aufträgen für 1 Mrd. $ sowie 234 Mio. $ Umsatz im Q2 (62 % mehr als vor einem Jahr). </strong>Die Aktie ging trotzdem im inoffiziellen Handel leicht südwärts. Denn der bereinigte Verlust war zu groß (- 0,08 statt - 0,06 $ je Aktie). Es zeigt sich außerdem leichtes Unbehagen für die vereinbarte Übernahme von IRIDIUM. Wenn sich parallel ein Kernvorhaben verzögerte (Entwicklung der Neutron-Rakete), entsteht die Frage, ob die Ablenkung vom soliden Kerngeschäft zu groß wird.</p> <p><strong>ROCKET LAB sieht sich optimistisch bereits als Betreiber eigener Satellitenkonstellationen und deutet an, auch Cloud-Kapazitäten in der Erdumlaufbahn zu schaffen.</strong> Vor allem wegen der Größe von IRIDIUM (Enterprise-Value 8 Mrd. $) im Vergleich zu 47 Mrd. $ Börsenwert von ROCKET LAB darf man die genehmigungspflichtige Transaktion kritisch sehen.</p> <p><strong>Der inoffizielle Kursrutsch nach dem Quartalstermin (insgesamt gestern fast - 11 %) wird heute im offiziellen Kauf korrigiert, trotzdem gilt - 1,9 %.</strong> Mit einem Kauf haben wir es zurzeit nicht eilig.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Unser Bulle der Woche aus AK 17/24 bei 56,63 $ liegt rd. 100 % im Plus, musste aber auch seit Herbst 2025 mit Kursen um 195 $ erhebliche Federn lassen. </p> <p>SEA übertraf im zweiten Quartal die Erwartungen klar. Der Konzernumsatz stieg um 48 % auf 7,8 Mrd. $ und lag damit über dem Konsens von 7,1 Mrd. $. SHOPEE liefer den Trigger: Das bereinigte EBITDA legte um 12 % auf 255 Mio. $ zu. Für 2026 erwartet SEA nun 1 Mrd. $ EBITDA nach zuvor mindestens 880,6 Mio. $. Der Konsens hatte allerdings schon mit 980,7 Mio. $ gerechnet.</p> <p>Die höhere Prognose basiert vor allem auf einer besseren Monetarisierung. Die Take Rate stieg im zweiten Quartal auf 14,6 % nach 13,7 % im ersten Quartal und 12,6 % vor einem Jahr. Die margenstarken Werbeerlöse wuchsen um mehr als 70 %, die Marketplace-Erlöse um 66 %. Das GMV legte dagegen um 28 % zu. Shopee erzielt damit deutlich mehr Erlös aus dem vorhandenen Handelsvolumen. Zugleich investiert SEA weiter in Logistik, Fulfillment und Neukundengewinnung. Die Konsensschätzungen für das zweite Halbjahr dürften nach den Zahlen nun wieder steigen. 140 bis 150 $ sollten dieses Jahr noch drin sein.</p> <p> </p>
<p>Kupferwert des Tages: TREKOR METALS</p> <p>TREKOR (früher TASEKO) war unsere Empfehlung aus AB 20/26. Nun deutet sich das Ende der Konsolidierung seit Anfang Januar an. KGV 20 für 2026 soll gemäß Konsens 2027 auf 10 fallen. Interessanter als der reine KGV-Ansatz ist, dass die 2027er Gewinnschätzungen noch mehrere konkrete Möglichkeiten für Aufwärtsrevisionen enthalten. Der wichtigste Hebel ist Florence. Die neue Kupfermine befindet sich noch im Hochlauf. Im zweiten Quartal wurden gut 5 Mio. Pfund Kupfer produziert, langfristig soll die Anlage rund 85 Mio. Pfund pro Jahr liefern. Im Call wurde deutlich, dass die die Kostendegression vermutlich unterschätzt wird. Zudem: TREKOR hatte einen Teil seiner Produktion bislang über Sicherungsgeschäfte nach oben begrenzt. Allein im Q2 entstand dadurch ein realisierter Verlust von 24 Mio. CAD. Ab Q4 soll es keine solchen Preisobergrenzen mehr geben. Daraus resultiert 10 bis 20 % Potenzial bei den Konsenstaxen für 2027 auf aktuellem Preisniveau für Kupfer, welches wir als nachhaltig betrachten.</p> <p>Fazit: Wir sehen weiteres Potenzial!</p>
<p>Der chinesische Roboterhersteller UNITREE sorgt vor seinem Börsendebüt in Shanghai für Schlagzeilen Der für Privatanleger vorgesehene Teil des IPO war mehr als 5.500-fach überzeichnet. Selbst eine nachträgliche Aufstockung der Retail-Tranche konnte den Andrang kaum auffangen. Zum Vergleich: Beim milliardenschweren Börsengang des chinesischen Speicherchipherstellers CXMT lag die Überzeichnung zuletzt bei gut dem 200-Fachen.</p> <p>UNITREE platziert 40,4 Mio. Aktien zu je 150,80 RMB und nimmt damit rund 900 Mio. $ ein. Daraus ergibt sich eine Bewertung von etwa 9 Mrd. $. Die Euphorie hat ihren Preis: Auf Basis der Ergebnisse des vergangenen Jahres kommt UNITREE auf ein KGV von 219 und ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von fast 36.</p> <p>Operativ zählt UNITREE zu den bekanntesten chinesischen Anbietern humanoider Roboter. 2025 wurden 5.500 humanoide Systeme ausgeliefert. Rund 2 Mrd. RMB der IPO-Erlöse sollen in die Entwicklung eigener KI-Modelle für die Roboter fließen.</p> <p>Ein Risiko bleibt das Auslandsgeschäft. Mehr als 40 % der Erlöse stammen aus internationalen Märkten. Die USA stehen je nach Jahr für 13,3 bis 18,4 %. Neue amerikanische Importbeschränkungen für humanoide Roboter könnten vor allem künftige Modelle treffen. </p> <p>Volker Schulz </p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
digital | innovativ | mobil
Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:
Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts.
schnell | mobil | auf den Punkt
Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?
Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.
Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!
- Werbepartnerschaft -
Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt
"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"
Volker Schulz
Referenzen
Kunden vertrauen Bernecker
Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.
Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?
Börsenbrief-Finder
Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!



















