Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt, dass das globale Ölangebot und die Ölnachfrage werden in diesem Jahr stärker zurückgehen werden als bislang angenommen. Wegen des Irak-Kriegs und der beeinträchtigten Lieferströme dürfte weltweite Ölangebot laut IEA 2026 nun um rund 6 % sinken. Zuvor hatte IEA noch mit einem Rückgang um 4 % gerechnet. Wegen der angespannten Versorgungslage werden die Lagerbestände dabei weltweit in Rekordtempo abgebaut. Vor allem wegen der stark gestiegenen Kraftstoffpreise soll die weltweite Ölnachfrage 2026 um 2,5 Mio. Barrel pro Tag sinken. Zuvor hatte die IEA mit einem Rückgang um 1,6 Mio. Barrel pro Tag gerechnet.  

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin
Dies ist ein Vorabauszug des Deutschen Unternehmerbriefes vom 16.09.2026. Seit dem 1. Juli schützt die EU ihre Stahlindustrie deutlich stärker vor Billigimporten. Die zollfreien Importkontingente wurden gegenüber 2024 um rund 47 % auf 18,3 Mio. Tonnen pro Jahr gekürzt. Für Einfuhren oberhalb der jeweiligen Länder- und Produktquoten fallen nun 50 % Zusatzzoll an - doppelt so viel wie zuvor. Hintergrund sind weltweit wachsende Überkapazitäten, die nach EU-Schätzung bis 2027 auf 721 Mio. Tonnen steigen könnten. Für Europas Stahlhersteller ist das eine spürbare Abschirmung. Importe werden knapper und teurer, was den Preisdruck auf heimische Werke mindert. In Deutschland...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Der Deutsche Unternehmer-Brief.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Deutsche Unternehmer-Brief.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Ende 2024 hatten wir den Titel erstmals vorgestellt. Nun käuft es Richtung 200 % Kursplus.  Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Nettogewinn um 12,7 % auf 565,8 Mio. €. Die Eigenkapitalrendite erreichte 14,6 %. Die Quote problematischer...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten unserer Börsenbriefe verfügbar. Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier.

Bernecker Team
Bernecker Team

chart

An der Börse lohnt sich gelegentlich der Blick dorthin, wo gerade niemand hinschaut. Genau dafür liefert die jüngste Global Fund Manager Survey der Bank Of America interessantes Material. Die regelmäßig unter internationalen Fondsmanagern durchgeführte Umfrage zeigt derzeit ein bemerkenswertes Bild: Die Profis sind ausgesprochen optimistisch und nahezu voll investiert. Der durchschnittliche Kassenbestand ist auf nur noch 3,5 % gefallen – einer der niedrigsten Werte seit Beginn der Umfrage 1998. Gleichzeitig sind netto 56 % der Fondsmanager in globalen Aktien übergewichtet, so viele wie seit November 2021 nicht mehr.

Das Geld verteilt sich allerdings alles andere als gleichmäßig. Technologie und insbesondere Halbleiter gehören weiterhin zu den bevorzugten Investments. „Long globale Halbleiter“ wird von 53 % der Befragten sogar noch immer als der am stärksten überlaufene Trade bezeichnet. Auf der anderen Seite stehen Branchen, die institutionelle Anleger weitgehend links liegen lassen. Basiskonsumwerte sind netto 19 % untergewichtet, zyklische Konsumtitel 12 % und Immobilienaktien immerhin noch 7 %. 
Genau hier setzen wir an. Wir suchen nicht einfach die unbeliebtesten Aktien, billig allein ist schließlich kein Qualitätsmerkmal. Interessant wird eine antizyklische Position erst dann, wenn schlechte Erwartungen bereits weitgehend im Kurs stecken, während sich die operative Entwicklung stabilisiert oder sogar verbessert. Zwei Aktien erfüllen dieses Profil derzeit besonders gut.

Das war ein Auszug aus Termin-Börse daily. Wenn sie täglich neue Empfehlungen auf Basis des Wissens unserer Experten lesen möchten, dann ist dieser Bernecker-Brief genau das Richtige für Sie, probieren Sie es aus (KLICK HIER). 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Zinserwartungen im Euroraum ziehen deutlich an. Nach der EZB-Sitzung stieg die am Geldmarkt...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten unserer Börsenbriefe verfügbar. Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier.

Bernecker Team
Bernecker Team

chart

Die Märkte proben heute Morgen erneut die technische Erholung im übergeordneten Korrekturtrend. Brent sprang zeitweise über 108 Dollar, während die Rendite zehnjähriger US-Treasuries auf zeitweise 4,95 % (s. Chart) stieg. Heute schauen alle auf die US-Inflationsdaten. Volatilität ist vorprogrammiert. 

Oracle liefert ein robustes KI-Signal. Die Aktie steigt nachbörslich deutlich. Das bereinigte EPS erreichte 1,92 Dollar gegenüber 1,74 Dollar Konsens, der Umsatz stieg um 30 % auf 19,3 Mrd. Dollar. Besonders stark: Cloud-Infrastruktur +121 %, der Auftragsbestand kletterte auf 664 Mrd. Dollar.  

Adobe verlor nachbörslich dagegen rund 2 %, obwohl EPS und Umsatz über den Erwartungen lagen und der Jahresausblick angehoben wurde. Das Problem liegt in den neu erhaltenen wiederkehrenden Umsätzen die über 30 % nachgaben.

Nach der gestrigen EZB-Zinserhöhung auf 2,50 % richtet sich heute alles auf die US-Verbraucherpreise um 14:30 Uhr. Erwartet werden 3,4 % Gesamt- und 2,4 % Kerninflation. Nach dem heißen PPI könnte diese Zahl die Fed-Entscheidung am kommenden Mittwoch maßgeblich bestimmen.

Wir gehen mit angezogener Handbremse ins Wochenende. 

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter https://www.bernecker.info/ im Abo oder im Einzelabruf!

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
chart

Der Hedgefonds Elliott erwarb ein größeres Paket und fordert DEUTSCHE TELEKOM auf, auf die Fusion mit der US-Tochter zu verzichten und dafür eine höhere Dividende auszuschütten und/oder die Aktienrückkäufe zu erhöhen. Unsere positive Einschätzung vor drei Wochen ist damit unterlaufen. Was tun?

Beugt sich DT. TELEKOM dieser Forderung, ziehen wir uns zurück. Elliott ist dafür bekannt, nachhaltig zu operieren, aber nie im Sinne der Wertschöpfung in einer solchen Firma, sondern lediglich, um einen angemessenen Kursgewinn in überschaubarer Zeit zu erreichen. Dann sind Kursziele von 31/32 € denkbar, mehr nicht. 

Die Alternative lautet: Forciert DT. TELEKOM den Aufbau von Rechenzentren in Deutschland, würden wir unsere Einschätzung korrigieren. Das gilt auch für den evtl. Aufbau einer Chipfabrik. TELEKOM kann dies allein oder mit Partnern, doch auf die Entscheidung und die Größenordnung kommt es an.

In der aktuellen Ausgabe der Actien-Börse analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App    

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 37 u. a.:

- Die Notenbanken stehen vor einer Grundsatzfrage

- INFINEON ist wieder einen Blick wert

- Bei NORDEX muss neu gerechnet werden

- Für DÜRR wird 2027 das Jahr der Wahrheit

- AMADEUS IT mit KI-Hebel

- ACCENTURE: Lichtblicke in Sichtweite?

 

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
ERNST RUSS hebt die...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Der Aktionärsbrief.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

HSBC hat die Aktie von Eli Lilly auf „Verkaufen“ eingestuft. Zugleich haben die Analysten der britischen Großbank das Kursziel für den US-Pharmatitel aber von 850 und 940 $ angehoben. HSBC ist länger vorsichtig bei Eli Lilly, da die Erwartungen an den boomenden Markt für Medikamente gegen Fettleibigkeit nach Ansicht der Analysten zu hoch sind. Die Eli-Lilly-Aktie steuert unterdessen auf einen Test der Unterstützungen bei 1.109 und 1.079 $ zu.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Aus einem Sanierungsfall wurde ein Vorzeigebank mit strikter Renditeorientierung. In Finanzkreisen wird bereits gemunkelt, dass am anstehenden...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Bernecker daily.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
8 / 10