Bernecker Newspilot
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Georg Sures
Redakteur
Der französische Multimilliardär (76) führt den Luxuskonzern mit seinen über 70 Marken seit fast 40 Jahren. Im vergangenen April hat der LVMH-Gründer die Altersgrenze für den CEO-Posten auf 85 Jahre angehoben. Obwohl seine fünf Kinder alle im Konzern tätig sind, hat Arnault bisher noch keinen Nachfolger ernannt. Die ungeklärte Nachfolge scheint inzwischen auch einige institutionellen Investoren zu beunruhigen. Ariane Hayate, Fondsmanagerin beim LVMH-Investor Rothschild, sieht hier einen Risikofaktor, der zu einem Governance-Abschlag für das Unternehmen führt. Wegen der „fehlenden detaillierten Offenlegung der Nachfolgepläne" hatte der Vermögensverwalter Baillie Giford schon im April 2025 gegen die Anhebung der Altersgrenze gestimmt. LVMH legt heute seine Q4-Zahlen vor, dann könnte die ungeklärte Nachfolge auch ein Thema werden.
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Markus Horntrich
Redakteur
Europas Gewinnentwicklung verbessert sich spürbar und geht mit einem deutlich stabileren Ausblick in das Jahr 2026 als in den vergangenen Jahren. Erwartet wird ein Gewinnwachstum (EPS) von rund 7 %, getragen von moderatem Umsatzwachstum (3–4 %) sowie leichten Margenverbesserungen. Treiber sind vor allem fiskalische Programme und zunehmende binnenwirtschaftliche Investitionen. Langfristig angelegte Investitionen von über zwei Billionen Euro in Stromnetze, saubere Energie und Infrastruktur schaffen eine belastbare Grundlage für entsprechende Sektoren. In Kombination mit der weiterhin deutlichen Bewertungsabschlägen Europas gegenüber den USA ergibt sich ein attraktiveres Risiko-Ertrags-Profil.
Zunehmend klar werden lt. UBS die strukturellen Themen, die das Gewinnwachstum stützen. Unternehmen mit Fokus auf Elektrifizierung, Netzausbau und Rechenzentrumsinfrastruktur profitieren von besserer Umsatzvisibilität und operativem Hebel. Beispiele sind Schneider Electric im Bereich Netz- und Digitalinfrastruktur, Infrastrukturwerte wie CRH und Aena mit stabileren Volumen- und Renditeentwicklungen sowie Finanzinstitute wie BNP Paribas, die von verbesserter Kostenstruktur und solider Kapitalgenerierung im heimischen Umfeld profitieren. Insgesamt beginnen Europas Investitionsprogramme, sich sichtbar in verlässlicheren Unternehmensergebnissen niederzuschlagen.
Gleichzeitig nimmt die Spreizung zwischen Gewinnern und Verlierern zu, so die UBS-Analysten. Selektivität wird wichtiger, da einzelne Branchen weiterhin unter strukturellem oder zyklischem Druck stehen. Besonders in Teilen der Automobil- und Chemieindustrie belasten schwache Preisentwicklung, intensive internationale Konkurrenz und Margenprobleme – sichtbar etwa bei Renault oder Lanxess. Während binnenorientierte Sektoren an Dynamik gewinnen, bleiben exportlastige Bereiche verhaltener.
Für 2026 spricht den UBS-Experten zufolge vieles für eine Ausrichtung an Europas strukturellen Wachstumsthemen wie Elektrifizierung, Infrastrukturerneuerung, robuste Finanzmodelle und produktivitätsorientierte Geschäftsmodelle. Ergänzend dazu wurden 37 Kauf- und 17 Verkaufsempfehlungen identifiziert, inklusive Übersicht zentraler Kurstreiber und detaillierter Investmentthesen für ausgewählte Titel.
Die UBS "High-conviction Buy ideas":

Die UBS "High-conviction Sell ideas":

Volker Schulz
Chefredakteur
Markus Horntrich
Redakteur
Der Einstieg von Anta Sports bei Puma ist der Deal der Woche. Der chinesische Sportartikelkonzern steigt für 1,5 Mrd. Euro mit rund 29 % bei Puma ein und wird damit größter Aktionär. Anta kauft die Anteile von Artémis zu 35 Euro je Aktie – exakt der Preis, den wir in FB 40/2025 gemutmaßt hatten und ein Aufschlag von 62 % auf den letzten Schlusskurs. Das Kursziel ist damit überschritten, wer investiert ist, nimmt zumindest einen Teil der Gewinne mit.
Volker Schulz
Chefredakteur
Georg Sures
Redakteur
Der Ölkonzern prüft mit seinen Partnern eine Investition von 20 Mrd. $ in das Bonga South West Ölprojekt in Nigeria. Zu den Projektpartnern des Ölkonzerns gehören Exxon Mobil, TotalEnergies, Eni sowie das staatliche Unternehmen Nigerian National Petroleum. Shell hat in den vergangenen 12 Monaten bereits 7 Mrd. $ in Projekte in dem westafrikanischen Land investiert. Shell-Chef Wael Sawan sieht in Nigeria aber noch weiteres Investitionspotenzial. Die mögliche Investition von 20 Mrd. $ würde sich dabei laut Sawan je zur Hälfte aus Kapital- und Betriebskosten zusammensetzten. Falls die volle Summe investiert wird, wäre Bonga South West eines der größten Energieprojekte der Welt. Die Shell-Aktie (KGV 12,4) kann aktuell nur mit der Dividendenrendite von rund 4 % für 2026 punkten.
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Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker Daily.
Markus Horntrich
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker Daily oder Frankfurter Börsenbrief.
Annerose Winkler
Redakteurin
Das spiegelt das neuste ifo-Geschäftsklima für Januar wider. Denn der Gesamt-Wert verharrt wie schon im Dezember bei 87,6 Punkten. Allerdings legten die Urteile der befragten Unternehmer zur aktuellen Lage um 0,1 auf 85,7 Zähler zu, während die Erwartungen um 0,2 auf 89,5 Punkte sanken. Im Vergleich mit den letzten Ergebnissen von Sentix und ZEW, die Anleger und Finanzmarktexperten interviewen, sind also die Praktiker bei ifo viel abwartender gestimmt.
Annerose Winkler
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Mit einem Endspurt ging es ins Jahresende 2025 und das führte dazu, dass der Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen FRIEDRICH VORWERK statt der avisierten Erlöse von 650 bis 680 Mio. Euro schlussendlich 704,3 Mio. Euro erlösen konnte. Der Umsatz legte um gut 41 % zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verdoppelte sich mit 163,3 Mio. Euro, die entsprechende Marge betrug 23,2 %, wo man bis zuletzt mit 20 bis 22 % kalkuliert hatte. Die Aktie triumphiert daher heute!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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