Bernecker Newspilot
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Georg Sures
Redakteur
Die Analysten der Privatbank Berenberg haben ihr Kursziel für die VW-Aktie von 113 auf nun 118 € angehoben und zugleich ihre Kaufempfehlung bestätigt. Begründet wurde die Anhebung mit den Fortschritten, die der Konzern bei der Umsetzung seines Restrukturierungsplans gemacht hat. Die Unsicherheit im Automobilsektor bleibe zwar weiter hoch, auch aufgrund der chinesischen Wettbewerber. VW habe aber „vollständig“ auf die Senkung der Fixkosten gesetzt, um Produktionsineffizienzen zu begegnen. Die eingeleiteten Maßnahmen unterstützen dabei laut Berenberg sichtbar die Margen bei den VW-Kernmarken.
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Markus Horntrich
Redakteur
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Annerose Winkler
Redakteurin
Wie die Bundesstatistiker soeben meldeten, kletterte der Auftragsbestand im heimischen Verarbeitenden Gewerbe im November 2025 um 1,8 % gegenüber dem Vormonat und um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zu berücksichtigen hier: Es handelt sich um vorläufige Berechnungen. Abermals ist für das Vormonats-Plus vor allem der Sonstige Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge) verantwortlich (+3,1 %). Aber auch Automobil- und Maschinenbau (+3 bzw. +1,1 %) trugen das Ihre dazu bei. Die Reichweite des Orderbestands ist von 7,9 auf 8 Monate gestiegen.
Annerose Winkler
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Helmut Gellermann
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Georg Sures
Redakteur
AMAZON sichert sich Kupfernachschub. Der globale Ausbau der Rechenzentren im Zuge des KI-Booms erfordert einen immensen Bedarf an Kupfer. Die AMAZON-Tochter AWS Amazon hat sich jetzt in einem Deal mit dem Bergbaukonzern RIO TINTO die Produktion der US-Kupfermine Nuton für vorerst zwei Jahre gesichert. Das geförderte Kupfer wird direkt von RIO TINTO an die Unternehmen geliefert, die Komponenten für die Rechenzentren von AWS herstellen. Im Gegenzug stellt AMAZON Cloud-Computing und Datenanalysen zur Verfügung, damit RIO TINTO die Förderung in Nuton optimieren kann. Die Mine war im vergangenen Jahr nach zehn Jahren Stilllegung wiedereröffnet worden, da mit einem neuen Förderverfahren auf Basis von Bakterien und Säure wieder eine wirtschaftliche Kupferförderung möglich ist. Die 14.000 Tonnen Kupferkathoden, die RIO TINTO hier in den nächsten vier Jahren fördern will, decken aber nur einen Bruchteil des Kupferbedarfs für die Rechenzentren von AMAZON.
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Helmut Gellermann
Redakteur
Die Aktie des maritimen Systemanbieters TKMS notiert seit dem 22. Dezember im MDAX. Heute wurde der symbolische Glockenschlag nachgeholt. Bei dieser Gelegenheit blickte CEO Oliver Burkhard vor allem in die Zukunft, denn bei TKMS versteht man den MDAX-Aufstieg als "besonderen Meilenstein". Das Unternehmen definiere sich nicht allein als Hersteller von U-Booten und Schiffen, sondern als Lieferant von Sicherheit: "Wir liefern Systeme, die unsere freiheitlichen Gesellschaften und ihre Bürgerinnen und Bürger schützen.“
Die Nachfrage und auch das Vertrauen der Kunden würden im Zeichen zunehmender geopolitischer Herausforderungen wachsen. Am besten darstellbar an der Versechsfachung des Auftragseingangs auf 8,8 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024/25. Ein Auftragsbestand von 18,2 Mrd. € und 2,2 Mrd. Umsatz verdeutlichen die Auslastung der nächsten Jahre ebenso wie die Notwendigkeit, Kapazitäten zu erweitern. Der Wandel zum vollintegrierten Systemanbieter eröffnet die Chance, die EBIT-Marge weiter auszubauen. Die Ambitionen des TKMS-Managements zielen auf "weitere Glockenschläge" - das wäre zumindest ein weiterer Indexaufstieg.
Die TKMS-Aktie hatte im Tief Ende November unter 57 € notiert. Seitdem legte der Kurs 65 % zu, allein seit dem 22. Dezember ergab sich ein Kursanstieg von 52 %.
Der Chartvergleich zeigt, wie TKMS im Vergleich zu unterschiedlichen Rüstungsunternehmen abgeschnitten hat.
Helmut Gellermann
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Markus Horntrich
Redakteur
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Georg Sures
Redakteur
Die US-Börsen tendierte am Freitag zum Ausklang der Handelswoche moderat schwächer. Der Dow Jones schloss mit Minus von 0,17 % bei 49.359 Punkten. Der marktbreite S&P 500 (-0,06 % auf 6.940 Punkte) und der Technologieindex Nasdaq 100 (-0,07 % auf 25.529 Punkte) schlugen sich dagegen etwas besser als der US-Leitindex. An den deutschen Börsen ist heute die neue Zolldrohung von US-Präsident Trump das bestimmende Thema. Vom 1. Februar an will die USA auf Einfuhren aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland zusätzliche Zölle in Höhe von 10 % erheben, wenn diese Länder ihren Widerstand gegen eine US-Annexion von Grönland nicht aufgeben. Ab dem 6. Februar würden dann EU-Gegenzölle auf US-importe in Höhe von 93 Mrd. € in Kraft treten, wie die EU-Kommission gegenüber der Presse erklärte. Der Dax reagierte auf dieses Szenario heute Morgen zur Eröffnung mit einem Abschlag von 1,41 % auf 24.940 Punkte. Im weiteren Verlauf schob der deutsche Leitindex dann aber wieder über die Marke 25.000 und liegt im frühen Handel rund 1 % im Minus
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Es ist wohl dem Streit um Grönland zu "verdanken", dass Gold und Silber auf neue Höchststände klettern. Denn US-Präsident Trump hat im Streit um Grönland eine Zoll-Drohung gegen einige europäische Staaten - darunter Deutschland - ausgesprochen. Und so werden sich Anleger wieder dessen bewusst, dass die Edelmetalle ein "sicherer Hafen" sind, wenn es politisch drunter und drüber geht. Die Preise für beide Edelmetalle kletterten heute im frühen Handel auf weitere Rekordstände: Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um bis zu 2 % auf etwas mehr als 4.690 $, konnte das Niveau nicht ganz halten, lag aber eben noch mit rund 4.670 $ 1,6 % im Plus. Silber kletterte in der Spitze um bis zu 4,4 % auf 94,12 $ und verteuerte sich zuletzt um 3,7 % auf 93,48 $. Wann kommt die Verschnaufpause?
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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